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EP 3 306 100 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.07.2021 Patentblatt 2021/29 |
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Anmeldetag: 30.08.2017 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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EINLAUFDÜSE FÜR EINEN RADIALVENTILATOR
INLET NOZZLE FOR A RADIAL FAN
BUSE D'ENTRÉE POUR UN VENTILATEUR CENTRIFUGE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
05.10.2016 DE 102016118856
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.04.2018 Patentblatt 2018/15 |
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Patentinhaber: ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG |
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74673 Mulfingen (DE) |
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Erfinder: |
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- HAAG, Christian
74653 Künzelsau (DE)
- GRUBER, Erhardt
74589 Satteldorf (DE)
- HAAF, Oliver
74635 Kupferzell (DE)
- SCHMITT, Konrad
74238 Krautheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Staeger & Sperling
Partnerschaftsgesellschaft mbB |
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Sonnenstraße 19 80331 München 80331 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 3 304 963 DE-U1- 29 506 691
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DE-A1-102012 021 372 US-A- 2 083 186
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einlaufdüse für einen Radialventilator.
[0002] Gattungsgemäße Einlaufdüsen sind beispielsweise aus dem Stand der Technik
EP 1 122 444 B1 bekannt. Darin wird eine Einlaufdüse an einem Laufrad eines Radialventilators offenbart,
das an seiner hinterschnittfrei ausgebildeten Wandung ein Störelement aufweist. Der
Konstruktion liegt die Erkenntnis zugrunde, dass Schall durch lokale Druckschwankungen
im Luftstrom entsteht, die ihrerseits auf Ablösungserscheinungen oder starke Geschwindigkeitsänderungen
des Luftstromes zurückzuführen sind. Die durch das Störelement verbreiterte Grenzschicht
an der Düsenwandung verursacht einen geringeren Geschwindigkeitsgradienten beim Ausgleich
zwischen der aus der Einlaufdüse austretenden Luftströmung und dem im Spalt zwischen
der Einlaufdüse und dem Laufrad austretenden Luftstrom. Der Geschwindigkeitsgradient
hat einen direkten Einfluss auf die Schallleistung, da er proportional zu den Wechselwirkungskräften
ist, die auf die Luftteilchen wirken. Diese Wechselwirkungskräfte auf die Luftteilchen
sind wiederum proportional zur akustischen Leistung und somit zum Geräuschpegel.
[0003] Bekannt ist demgemäß, dass eine Störung der Strömung in der Einlaufdüse ihr Geräuschverhalten
verbessert. Als Störkontur werden im Stand der Technik Sicken verwendet. Deren Einbringung
in die Einlaufdüse ist vergleichsweise aufwendig, so dass der Bedarf nach einer fertigungstechnisch
einfacheren Lösung bestand.
[0005] Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Einlaufdüse
bereit zu stellen, die einfach herstellbar ist und die bei geringem fertigungstechnischen
Aufwand eine Geräuschentwicklung wirksam dämpft, ohne dass dabei nennenswerte Verluste
bei der Luftleistung des angeschlossenen Ventilators auftreten.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmalskombination gemäß Patentanspruch 1 gelöst.
[0007] Erfindungsgemäß wird eine Einlaufdüse für einen Radialventilator mit in Strömungsrichtung
gesehen mehreren über die Wandung der Einlaufdüse bestimmten Strömungsabschnitten
vorgeschlagen, umfassend einen eine Einlassöffnung aufweisenden Einlassabschnitt E,
einen sich an den Einlassabschnitt unmittelbar anschließenden Störabschnitt S und
einen sich unmittelbar an den Störabschnitt anschließenden Auslassabschnitt A. Der
Strömungsquerschnitt der Einlaufdüse verringert sich im Einlassabschnitt. Der zwischen
dem Einlassabschnitt und dem Auslassabschnitt ausgebildete Störabschnitt ist über
seine gesamte axiale Länge zylinderförmig ausgebildet und erstreckt sich parallel
zur Rotationsachse der Einlaufdüse, so dass der Strömungsquerschnitt der Einlaufdüse
im Störabschnitt konstant ist.
[0008] Alle in der vorliegenden Offenbarung genannten Strömungsabschnitte werden stets über
die Form der zur Strömung gerichteten Innenwandung der Einlaufdüse bestimmt. Vorzugsweise
ist die Einlaufdüse trichterförmig und rotationssymmetrisch um die Rotationsachse.
[0009] Die Zylinderform der Wandung der Einlaufdüse im Störabschnitt ist im Vergleich zu
dem Sicken des Stands der Technik einfacher fertigbar. Der Übergang zwischen dem sich
in Strömungsrichtung verringernden Strömungsquerschnitt des Einlassabschnitts zu dem
Störabschnitt und dessen Zylinderform erzeugen die das Geräusch reduzierende Störung
der Strömung durch die Einlaufdüse. Erfindungsgemäß zeigte sich, dass bereits die
Formgebung des sich an den sich verjüngenden Einlassabschnitt anschließenden Störabschnitts
als zylindrisch ausreicht, um die Strömung ausreichend zu beeinflussen, um mindestens
die im Stand der Technik über Sicken erreichte Störung zu gewährleisten.
[0010] In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass von den Strömungsabschnitten ausschließlich
der Störabschnitt zylinderförmig und sich parallel zur Rotationsachse der Einlaufdüse
erstreckend ausgebildet ist. Das bedeutet, dass die die Einlaufdüse durchströmende
Luftströmung nach Durchlaufen des Störabschnitts im Auslassabschnitt wieder eine Beeinflussung
durch eine geänderte Form der Innenwandung erfährt. Vorteilhaft ist eine Ausbildung,
bei der der Übergang von dem Einlassabschnitt zu dem Störabschnitt und von dem Störabschnitt
zu dem Auslassabschnitt jeweils unstetig ist. Der unstetige Übergang erzeugt zwischen
dem Einlassabschnitt, dem Störabschnitt und dem Auslassabschnitt eine erhöhte Turbulenz,
wobei jedoch eine Ablösung der Grenzschicht gehemmt wird.
[0011] Ferner ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass sich der Strömungsquerschnitt der Einlaufdüse
im Auslassabschnitt verringert, d.h. die Wandung des Auslassabschnitts zumindest abschnittsweise
zur Rotationsachse hin verläuft. Günstig ist hierbei eine Ausführung, bei der der
Auslassabschnitt über seine gesamte axiale Länge in Strömungsrichtung konvergent zur
Rotationsachse der Einlaufdüse verläuft.
[0012] Ferner ist eine Ausführung der Einlaufdüse vorteilhaft, bei der sich in Strömungsrichtung
verjüngende Einlassabschnitt im Axialschnitt gesehen eine gerundete Kontur aufweist.
Zudem weist der Einlassabschnitt günstigerweise in Strömungsrichtung gesehen einen
stetigen Verlauf auf.
[0013] In einer Weiterbildung der Einlaufdüse ist vorgesehen, dass der Auslassabschnitt
in Strömungsrichtung mehrere, sich aneinander anschließende Subabschnitte aufweist,
wobei zumindest einer der Subabschnitte im Axialschnitt gesehen eine gerundete Kontur
aufweist. Beide Subabschnitte verlaufen jedoch vorteilhafterweise konvergent zur Rotationsachse.
[0014] Ferner umfasst die Einlaufdüse erfindungsgemäß als weiteren Strömungsabschnitt den
sich in Strömungsrichtung gesehen unmittelbar an den Auslassabschnitt anschließenden
Austrittsabschnitt Z, der auch die Austrittsöffnung der Einlaufdüse bildet. Der Austrittsabschnitt,
der vorteilhafterweise in Strömungsrichtung divergent zur Rotationsachse der Einlaufdüse
verläuft, weist einen sich in Strömungsrichtung vergrößernden Strömungsquerschnitt
auf (Diffusorform), so dass die Einlaufdüse über ihre Axialerstreckung eine Venturiform
ausbildet.
[0015] Ferner ist strömungstechnisch vorteilhaft, dass der Übergang von dem Auslassabschnitt
zu dem Austrittsabschnitt einen stetigen Verlauf aufweist.
[0016] Besonders günstige Ergebnisse werden bei der Einlaufdüse bezüglich des Geräuschverhaltens
und bezüglich der Leistung des angeschlossenen Radialventilators erreicht, wenn das
Größenverhältnis der axialen Einlasshöhe E des Einlassabschnitts gegenüber der axialen
Gesamthöhe H der Einlaufdüse in einem Bereich von 0,15 ≤ E/H ≤ 0,30, weiter bevorzugt
bei 0,2 - 0,25, weiter bevorzugt bei 0,22 festgelegt ist.
[0017] Zusätzlich oder alternativ wirkt sich eine geometrische Ausbildung der Einlaufdüse
vorteilhaft aus, bei der das Größenverhältnis der axialen Störhöhe S des Störabschnitts
gegenüber der axialen Gesamthöhe H der Einlaufdüse in einem Bereich von 0,08 ≤ S/H
≤ 0,14, weiter bevorzugt bei 0,09 - 0,11, weiter bevorzugt bei 0,1 festgelegt ist.
[0018] Ferner wirkt sich eine geometrische Ausbildung der Einlaufdüse vorteilhaft aus, bei
der das Größenverhältnis der axialen Auslasshöhe A des Auslassabschnitts gegenüber
der axialen Austrittshöhe Z des Austrittschnitts der Einlaufdüse in einem Bereich
von 1,8 ≤ A/Z ≤ 2,8, weiter bevorzugt bei 2,2 - 2,4, weiter bevorzugt bei 2,30 festgelegt
ist.
[0019] Alle offenbarten Merkmale sind beliebig kombinierbar soweit dies technisch möglich
ist und nicht im Widerspruch steht. Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet bzw. werden nachstehend zusammen mit der
Beschreibung der bevorzugten Ausführung der Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt.
Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Axialschnitt durch einen Abschnitt einer erfindungsgemäßen Einlaufdüse, angeordnet
an einem Laufrad;
- Fig. 2
- ein Kurvendiagramm mit Ergebnissen der Einlaufdüse aus Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Detailansicht der Schalleistung aus Fig. 2;
- Fig. 4
- eine Darstellung des Schalldruckpegels der Einlaufdüse aus Fig. 1.
[0020] In Figur 1 ist ein Ausführungsbeispiel einer rotationssymmetrischen trichterförmigen
Einlaufdüse 1, angeordnet an einem Laufrad 30, im Axialschnitt gezeigt, wobei lediglich
die Details der Wandung zur Darstellung der Strömungsabschnitte wiedergegeben sind.
Von dem Laufrad 30 ist im Wesentlichen die Deckscheibe 31 zu erkennen.
[0021] Als Strömungsabschnitte umfasst die Einlaufdüse 1 den die Einlassöffnung 7 bestimmenden
Einlassabschnitt 2, den sich an den Einlassabschnitt 2 unmittelbar anschließenden
Störabschnitt 3, den sich unmittelbar an den Störabschnitt 3 anschließenden Auslassabschnitt
4 sowie den sich unmittelbar an den Auslassabschnitt 4 anschließenden und die Auslassöffnung
8 bildenden Austrittsabschnitt 5. Der Einlassabschnitt 2 geht an seinem axialen Rand
in einen Befestigungsflansch 6 über, dessen Form variabel rund oder eckig ausgebildet
werden kann.
[0022] Der Strömungsquerschnitt der Einlaufdüse 1 in den Strömungsabschnitten wird durch
die geometrische Form der jeweiligen Wandung gewährleistet. In der gezeigten Ausführung
entspricht die Außenwandform jeweils der Innenwandform, jedoch wird der Strömungsquerschnitt
ausschließlich über die Innenwandform definiert. Im Einlassabschnitt 2 verringert
sich der Strömungsquerschnitt, wobei die Wandung eine im Querschnitt gesehen elliptische
Rundung R
E aufweist. Der sich an den Einlassabschnitt 2 anschließende Störabschnitt 3 ist über
seine gesamte axiale Länge umlaufend zylinderförmig und erstreckt sich parallel zur
Rotationsachse der Einlaufdüse 1. Der Strömungsquerschnitt der Einlaufdüse 1 ist im
Störabschnitt 3 konstant. Der sich an den Störabschnitt 3 anschließende Auslassabschnitt
4 weist, im Querschnitt gemäß Figur 1 gesehen, ebenfalls eine den Strömungsquerschnitt
verringernde Rundung R
AL auf, die jedoch geringer ist als die Rundung R
E des Einlassabschnitts 2. Der Auslassabschnitt 4 verläuft dabei konvergent zur Rotationsachse
der Einlaufdüse 1. An den Auslassabschnitt 4 schließt sich mit einem stetigen Übergang
der den Strömungsquerschnitt vergrößernde Austrittsabschnitt 5 mit einer nach radial
außen gerichteteten Rundung R
AT an, so dass die Einlaufdüse 1 insgesamt eine Venturiform aufweist.
[0023] Die Verläufe der einzelnen Strömungsabschnitte 2, 3, 4, 5 sind jeweils stetig, die
Übergänge zwischen dem Einlassabschnitt 2 und dem Störabschnitt 3 sowie dem Störabschnitt
3 und dem Auslassabschnitt 4 sind hingegen unstetig.
[0024] Bei der gezeigten Ausführungsvariante entspricht das Größenverhältnis der axialen
Einlasshöhe E des Einlassabschnitts 2 gegenüber der axialen Gesamthöhe H der Einlaufdüse
1 einem Wert von 0,22. Das Größenverhältnis der axialen Störhöhe S des Störabschnitts
3 gegenüber der axialen Gesamthöhe H entspricht einem Wert von 0,10. Schließlich weist
das Größenverhältnis der axialen Auslasshöhe A des Auslassabschnitts 4 gegenüber der
axialen Austrittshöhe Z des Austrittschnitts 5 der Einlaufdüse 1 einen Wert von 2,30
auf.
[0025] Die Einlaufdüse 1 gemäß Figur 1 erzielt die in den Figuren 2 und 3 anhand von Kurvendiagrammen
dargestellten, gegenüber Einlaufdüsen des Stands der Technik ohne Störabschnitt verbesserten
Geräuschwerte (Schallleistung) bei nicht nennenswert veränderten Werten des Drucks,
der Drehzahl und der Leistung des angeschlossenen identischen Radialventilators. Die
Werte des Stands der Technik sind stets mit Quadraten, diejenigen der Einlaufdüse
1 mit Punkten gekennzeichnet. Wie in Figur 3 zu erkennen, verbessert sich insbesondere
bei hohen Volumenströmen das Geräuschverhalten, d.h. der Schallleistungspegel verringert
sich. Dies wird ferner in der Frequenz-Terzband-Darstellung gemäß Figur 4 des Schalldruckpegels
Einlaufdüse 1 aus Fig. 1 ersichtlich, bei der sich eine deutliche Reduzierung des
Schalldruckpegels bei Frequenzwerten von 125-160 und 4000-8000Hz einstellen.
1. Einlaufdüse für einen Radialventilator mit in Strömungsrichtung gesehen mehreren über
die Wandung der Einlaufdüse (1) bestimmten Strömungsabschnitten, die zumindest umfassen:
einen eine Einlassöffnung (7) aufweisenden Einlassabschnitt (2), einen sich an den
Einlassabschnitt (2) unmittelbar anschließenden Störabschnitt (3) und einen sich unmittelbar
an den Störabschnitt (3) anschließenden Auslassabschnitt, wobei sich ein Strömungsquerschnitt
der Einlaufdüse (1) im Einlassabschnitt (2) verringert, wobei der zwischen dem Einlassabschnitt
(2) und dem Auslassabschnitt (4) ausgebildete Störabschnitt (3) über seine gesamte
axiale Länge zylinderförmig und sich parallel zur Rotationsachse der Einlaufdüse (1)
erstreckend ausgebildet ist, so dass der Strömungsquerschnitt der Einlaufdüse (1)
im Störabschnitt (3) konstant ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich ein Strömungsquerschnitt der Einlaufdüse (1) im Auslassabschnitt (4) verringert,
und wobei sich als weiterer Strömungsabschnitt, in Strömungsrichtung, gesehen an den
Auslassabschnitt (4) unmittelbar ein eine Austrittsöffnung (8) bildender Austrittsabschnitt
(5) anschließt, der in Strömungsrichtung divergent zur Rotationsachse der Einlaufdüse
(1) verläuft und dessen Strömungsquerschnitt sich in Strömungsrichtung vergrößert.
2. inlaufdüse nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der sich in Strömungsrichtung verjüngende Einlassabschnitt (2) im Axialschnitt gesehen
eine gerundete Kontur aufweist.
3. Einlaufdüse nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlassabschnitt (2) in Strömungsrichtung gesehen einen stetigen Verlauf aufweist.
4. Einlaufdüse nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Übergang von dem Einlassabschnitt (2) zu dem Störabschnitt (3) und von dem Störabschnitt
(3) zu dem Auslassabschnitt (4) jeweils unstetig ist.
5. Einlaufdüse nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslassabschnitt (4) in Strömungsrichtung konvergent zur Rotationsachse der Einlaufdüse
(1) verläuft.
6. Einlaufdüse nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslassabschnitt (4) in Strömungsrichtung mehrere, sich in Strömungsrichtung
aneinander anschließende Subabschnitte aufweist, wobei zumindest einer der Subabschnitte
im Axialschnitt gesehen eine gerundete Kontur aufweist.
7. Einlaufdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Übergang von dem Auslassabschnitt (4) zu dem Austrittsabschnitt (5) einen stetigen
Verlauf aufweist.
8. Einlaufdüse nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Größenverhältnis einer axialen Einlasshöhe E des Einlassabschnitts (2) gegenüber
einer axialen Gesamthöhe H der Einlaufdüse (1) so festgelegt ist, dass gilt 0,15 ≤
E/H ≤ 0,30.
9. Einlaufdüse nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Größenverhältnis einer axialen Störhöhe S des Störabschnitts (3) gegenüber einer
axialen Gesamthöhe H der Einlaufdüse (1) so festgelegt ist, dass gilt 0,08 ≤S/H ≤
0,14.
10. Einlaufdüse nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Größenverhältnis einer axialen Auslasshöhe A des Auslassabschnitts (4) gegenüber
einer axialen Austrittshöhe Z des Austrittschnitts (5) der Einlaufdüse (1) so estgelegt
ist, dass gilt 1,8 ≤ A/Z ≤ 2,8.
1. Inlet nozzle for a radial fan having, as seen in the direction of flow, a plurality
of flow sections defined via the wall of the inlet nozzle (1), said flow sections
comprising at least: an inlet section (2) having an inlet opening (7), an disturbance
section (3) directly adjoining the inlet section (2), and an outlet section directly
adjoining the disturbance section (3), wherein a flow cross section of the inlet nozzle
(1) is reduced in the inlet section (2), wherein the disturbance section (3) formed
between the inlet section (2) and the discharge section (4) is cylindrical over its
entire axial length and extends parallel to the axis of rotation of the inlet nozzle
(1), such that the flow cross-section of the inlet nozzle (1) is constant in the disturbance
section (3), characterized in that a flow cross-section of the inlet nozzle (1) decreases in the discharge section (4),
and wherein as a further flow section, viewed in the direction of flow, an outlet
section (5) forming an outlet opening (8) immediately adjoins the discharge section
(4), said outlet section (5) running divergently to the axis of rotation of the inlet
nozzle (1) in the direction of flow and its flow cross section increasing in the direction
of flow.
2. Inlet nozzle according to claim 1, characterized in that the inlet section (2) tapering in the direction of flow has a rounded contour as
seen in axial section.
3. Inlet nozzle according to one of the preceding claims, characterized in that the inlet section (2) has a continuous course when viewed in the direction of flow.
4. Inlet nozzle according to one of the preceding claims, characterized in that a transition from the inlet section (2) to the disturbance section (3) and from the
disturbance section (3) to the discharge section (4) respectively is discontinuous.
5. Inlet nozzle according to one of the preceding claims, characterized in that the discharge section (4) extends in the flow direction convergent to the axis of
rotation of the inlet nozzle (1).
6. Inlet nozzle according to one of the preceding claims, characterized in that the discharge section (4) has a plurality of subsections adjoining one another in
the direction of flow, wherein at least one of the subsections has a rounded contour
as seen in axial section.
7. Inlet nozzle according to claim 1, characterized in that a transition from the discharge section (4) to the outlet section (5) has a continuous
course.
8. Inlet nozzle according to one of the preceding claims, characterized in that a size ratio of an axial inlet height E of the inlet section (2) with respect to
a total axial height H of the inlet nozzle (1) is set such that 0.15 ≤E/H ≤ 0.30.
9. Inlet nozzle according to one of the preceding claims, characterized in that a size ratio of an axial disturbance height S of the disturbance section (3) with
respect to a total axial height H of the inlet nozzle (1) is set such that 0.08 ≤
S/H ≤ 0.14.
10. Inlet nozzle according to one of the preceding claims, characterized in that a size ratio of an axial outlet height A of the discharge section (4) with respect
to an axial outlet height Z of the outlet section (5) of the inlet nozzle (1) is set
such that 1.8 ≤A/Z ≤ 2.8.
1. Buse d'entrée pour un ventilateur centrifuge avec, vu dans le sens d'écoulement, plusieurs
sections d'écoulement déterminées par le biais de la paroi de la buse d'entrée (1),
qui comprennent au moins : une section d'admission (2) présentant une ouverture d'admission
(7), une section de perturbation (3) se raccordant directement à la section d'admission
(2) et une section d'évacuation se raccordant directement à la section de perturbation
(3), dans laquelle une section transversale d'écoulement de la buse d'entrée (1) décroît
dans la section d'admission (2), dans laquelle la section de perturbation (3) réalisée
entre la section d'admission (2) et la section d'évacuation (4) est réalisée sur toute
sa longueur axiale de manière cylindrique et s'étendant parallèlement à l'axe de rotation
de la buse d'entrée (1), de sorte que la section transversale d'écoulement de la buse
d'entrée (1) est constante dans la section de perturbation (3), caractérisée en ce qu'une section transversale d'écoulement de la buse d'entrée (1) décroît dans la section
d'évacuation (4), et dans laquelle une section de sortie (5) formant une ouverture
de sortie (8) se raccorde directement à la section d'évacuation (4) vu, dans le sens
d'écoulement, en tant qu'autre section d'écoulement, qui s'étend dans le sens d'écoulement
de manière divergente à l'axe de rotation de la buse d'entrée (1) et dont la section
transversale d'écoulement s'agrandit dans le sens d'écoulement.
2. Buse d'entrée selon la revendication 1, caractérisée en ce que la section d'admission (2) effilée dans le sens d'écoulement présente vu dans la
coupe axiale un contour arrondi.
3. Buse d'entrée selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la section d'admission (2) présente vu dans le sens d'écoulement une allure constante.
4. Buse d'entrée selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un passage de la section d'admission (2) à la section de perturbation (3) et de la
section de perturbation (3) à la section d'évacuation (4) est respectivement discontinu.
5. Buse d'entrée selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la section d'évacuation (4) s'étend dans le sens d'écoulement de manière convergente
à l'axe de rotation de la buse d'entrée (1).
6. Buse d'entrée selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la section d'évacuation (4) présente dans le sens d'écoulement plusieurs sous-sections
se raccordant l'une à l'autre dans le sens d'écoulement, dans laquelle au moins une
des sous-sections présente vu dans la coupe axiale un contour arrondi.
7. Buse d'entrée selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'un passage de la section d'évacuation (4) à la section de sortie (5) présente une
allure constante.
8. Buse d'entrée selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un rapport de grandeur d'une hauteur d'admission axiale E de la section d'admission
(2) par rapport à une hauteur totale axiale H de la buse d'entrée (1) est fixé de
sorte que 0,15 ≤ E/H ≤ 0,30.
9. Buse d'entrée selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un rapport de grandeur d'une hauteur de perturbation axiale S de la section de perturbation
(3) par rapport à une hauteur totale axiale H de la buse d'entrée (1) est fixé de
sorte que 0,08 ≤ S/H ≤ 0,14.
10. Buse d'entrée selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un rapport de grandeur d'une hauteur d'évacuation axiale A de la section d'évacuation
(4) par rapport à une hauteur de sortie axiale Z de la coupe de sortie (5) de la buse
d'entrée (1) est fixé de sorte que 1,8 ≤ A/Z ≤ 2,8.
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