| (19) |
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(11) |
EP 3 307 224 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.10.2020 Patentblatt 2020/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.06.2016 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2016/063118 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2016/198504 (15.12.2016 Gazette 2016/50) |
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| (54) |
OPERATIONSTISCH
OPERATING TABLE
TABLE D'OPÉRATION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
09.06.2015 DE 102015109078
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.04.2018 Patentblatt 2018/16 |
| (73) |
Patentinhaber: Maquet GmbH |
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76437 Rastatt (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- REVENUS, Rolf
76461 Muggensturm (DE)
- HARLACHER, Peter
77815 Bühl (DE)
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| (74) |
Vertreter: Zacco GmbH |
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Bayerstrasse 83 80335 München 80335 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 132 179 GB-A- 728 093 US-A- 4 958 817
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WO-A1-2013/069952 US-A- 3 206 188
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Operationstisch mit einer Operationstischsäule und einer
auf der Operationstischsäule angeordneten Patientenlagerfläche.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Operationstische mit einer Operationstischsäule und
einer auf der Operationstischsäule angeordneten Patientenlagerfläche bekannt. Bei
diesen bekannten Operationstischen ist die Operationstischsäule mit einer Säulenverkleidung
versehen.
[0003] Figur 5 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Operationstisches 100 gemäß dem
Stand der Technik. Wie in Figur 5 gezeigt, umfasst der bekannte Operationstisch 100
eine Patientenlagerfläche 102, die oberhalb einer mit einer Säulenverkleidung versehenen
Operationstischsäule 104 angeordnet ist. Ferner ist in Figur 5 gezeigt, dass die Operationstischsäule
104 auf einem Operationstischfuß 106 angeordnet ist. Die Patientenlagerfläche 102
umfasst einen ersten bis dritten Lagerflächenabschnitt 110 bis 114. Die Operationstischsäule
104 umfasst vier übereinander angeordnete Komponenten 116a bis 116d der Säulenverkleidung.
Zwischen der oberen Komponente 116d der vier übereinander angeordneten Komponenten
116a bis 116d und der Patientenlagerfläche 102 sind eine Bedienkomponente 118 und
ein Faltenbalg 120 vorgesehen. Der Faltenbalg 120 ist in das Kopfteil der Operationstischsäule
104 integriert. Der Operationstischfuß 106 umfasst mehrere Schwenkrollen 108. Der
in das Kopfteil der Operationstischsäule 104 integrierte Faltenbalg 120 dient zur
seitlichen Abdeckung von innerhalb der Operationstischsäule 104 verlaufenden, beweglichen
Teilen des Operationstisches 100. Insbesondere umfassen diese beweglichen Teile des
Operationstisches 100 energieführende Leitungen zur Versorgung der Patientenlagerfläche
102 mit Energie.
[0004] Figur 6 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Operationstisches 200 gemäß dem
Stand der Technik. Wie in Figur 6 gezeigt, umfasst der bekannte Operationstisch 200
eine Patientenlagerfläche 202, die oberhalb einer mit einer Säulenverkleidung versehenen
Operationstischsäule 204 angeordnet ist. Ferner ist in Figur 6 gezeigt, dass die Operationstischsäule
204 auf einem Operationstischfuß 206 angeordnet ist. Die Patientenlagerfläche 202
umfasst einen ersten und zweiten Lagerflächenabschnitt 208, 212. Der erste Lagerflächenabschnitt
208 der Patientenlagerfläche 202 umfasst eine Rückenplatte 210, während der zweite
Lagerflächenabschnitt 212 der Patientenlagerfläche 202 eine Basisplatte 214 umfasst.
Die Operationstischsäule 204 umfasst vier übereinander angeordnete Komponenten 216a
bis 216d der Säulenverkleidung. Die obere Komponente 216d der vier übereinander angeordneten
Komponenten 216a bis 216d umfasst eine Bedienkomponente 218. Ferner ist zwischen der
oberen Komponente 216d der vier übereinander angeordneten Komponenten 216a bis 216d
und der Patientenlagerfläche 202 ein Faltenbalg 220 vorgesehen. Der Faltenbalg 220
ist in das Kopfteil der Operationstischsäule 204 integriert. Der in das Kopfteil der
Operationstischsäule 204 integrierte Faltenbalg 220 dient zur seitlichen Abdeckung
von innerhalb der Operationstischsäule 204 verlaufenden, beweglichen Teilen des Operationstisches
200. Insbesondere umfassen diese beweglichen Teile des Operationstisches 200 energieführende
Leitungen zur Versorgung der Patientenlagerfläche 202 mit Energie.
[0005] Bei den in Figur 5 und 6 gezeigten Operationstischen 100, 200 gemäß dem Stand der
Technik wird somit ein Faltenbalg 120, 220 eingesetzt. Wie in Figur 5 und 6 gezeigt,
ist dieser Faltenbalg 120, 220 insbesondere zwischen der Patientenlagerfläche 102,
202 und der oberen Komponente 116d, 216d der Säulenverkleidung vorgesehen.
[0006] Die bekannten Operationstische haben den Nachteil, dass ihr Aufbau aufgrund des Einsatzes
eines zwischen der Patientenlagerfläche und der oberen Komponente der Säulenverkleidung
vorgesehenen Faltenbalgs relativ kompliziert und aufwändig ist.
[0007] Ferner ist die Reinigung der Falten des Faltenbalgs im Operationsbetrieb des Operationstisches
relativ umständlich.
[0008] Die
US 3 206 188 A betrifft einen Operationstisch. Ausgehend von dem bekannten Stand der Technik ist
es Aufgabe der Erfindung, einen Operationstisch anzugeben, der einen einfachen Aufbau
hat und eine einfache Wartung desselben im Operationsbetrieb ermöglicht.
[0009] Diese Aufgabe wird durch einen Operationstisch mit den Merkmalen des Anspruchs 1
gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0010] Durch einen Operationstisch mit den Merkmalen des Anspruchs 1 werden ein einfacher
Aufbau und eine einfache Wartung desselben im Operationsbetrieb erreicht, da insbesondere
die Operationstischsäule eine Säulenverkleidung mit mindestens zwei übereinander angeordneten,
starren Komponenten umfasst. Die Operationstischsäule ist derart ausgebildet, dass
alle innerhalb der Operationstischsäule verlaufenden, beweglichen Teile des Operationstisches
vollständig seitlich abgedeckt werden. Ferner erstreckt sich ein Zwischenraum von
der oberen Kante der zwei übereinander angeordneten Komponenten der Säulenverkleidung
bis zur Patientenlagerfläche, wobei der Zwischenraum ein faltenbalgfreier Raum ist.
Somit kann der Einsatz eines zwischen der Patientenlagerfläche und der oberen Komponente
der Säulenverkleidung vorgesehenen Faltenbalgs vermieden werden. Ferner entfällt dadurch
die relativ umständliche Reinigung der Falten des Faltenbalgs im Operationsbetrieb
des Operationstisches. Dies ermöglicht den einfachen Aufbau und die einfache Wartung
des Operationstisches im Operationsbetrieb.
[0011] Vorzugsweise ist die Operationstischsäule derart ausgebildet, dass Abschnitte der
beweglichen Teile, die sich von einer oberen Kante der zwei übereinander angeordneten
Komponenten der Säulenverkleidung bis zur Patientenlagerfläche erstrecken, nicht durch
einen Faltenbalg seitlich abgedeckt werden. Somit können die im Zusammenhang mit den
bekannten Operationstischen genannten Nachteile des Standes der Technik vermieden
werden.
[0012] Vorzugsweise sind Abschnitte der beweglichen Teile, die sich von der oberen Kante
der zwei übereinander angeordneten Komponenten der Säulenverkleidung bis zur Patientenlagerfläche
erstrecken, zumindest teilweise durch ein erstes und zweites starres Kopfteilelement
der Operationstischsäule und/oder einen ersten und zweiten starren Seitenholm der
Patientenlagerfläche seitlich abgedeckt. Somit können diese Abschnitte der beweglichen
Teile nur durch starre Kopfteilelemente der Operationstischsäule bzw. starre Seitenholme
der Patientenlagerfläche seitlich abgedeckt werden. Somit können anstelle des im Stand
der Technik eingesetzten Faltenbalgs nichtfaltbare Komponenten zur seitlichen Abdeckung
dieser Abschnitte der beweglichen Teile verwendet werden.
[0013] Vorzugsweise ist eine obere Komponente der zwei übereinander angeordneten Komponenten
der Säulenverkleidung domförmig ausgebildet. Somit kann ein relativ großer Verstellbereich
der Patientenlagerfläche bei einer Neigung derselben um eine Neigungsachse bereitgestellt
werden.
[0014] Vorzugsweise umfasst die obere Komponente der zwei übereinander angeordneten Komponenten
der Säulenverkleidung mindestens zwei Seitenwände, die zumindest teilweise in Richtung
des Inneren der Operationstischsäule geneigt sind. Somit kann vermieden werden, dass
die Patientenlagerfläche bei der Neigung derselben um die Neigungsachse zu schnell
an die obere Komponente der zwei übereinander angeordneten Komponenten der Säulenverkleidung
anstößt.
[0015] Vorzugsweise sind die in Richtung des Inneren der Operationstischsäule geneigten
Seitenwände der oberen Komponente zwei einander gegenüberliegende Seitenwände. Dabei
umfassen die zwei einander gegenüberliegenden Seitenwände der oberen Komponente eine
bezüglich einer ersten Richtung parallel zur Längsrichtung der Patientenlagerfläche
vordere Seitenwand und eine bezüglich der ersten Richtung parallel zur Längsrichtung
der Patientenlagerfläche hintere Seitenwand. Somit können eine bezüglich der ersten
Richtung parallel zur Längsrichtung der Patientenlagerfläche vordere und hintere,
jeweils in Richtung des Inneren der Operationstischsäule geneigte Seitenwand bereitgestellt
werden. Mit Hilfe dieser vorderen und hinteren Seitenwand kann der relativ große Verstellbereich
der Patientenlagerfläche bei einer Neigungsbewegung derselben erhalten werden.
[0016] Vorzugsweise umfasst eine untere Komponente der zwei übereinander angeordneten Komponenten
der Säulenverkleidung mindestens zwei Seitenwände, die zumindest teilweise in Richtung
des Inneren der Operationstischsäule geneigt sind. Somit kann vermieden werden, dass
die Patientenlagerfläche bei einer Kantung derselben um eine Kantungsachse zu schnell
an die untere Komponente der zwei übereinander angeordneten Komponenten der Säulenverkleidung
anstößt.
[0017] Vorzugsweise sind die in Richtung des Inneren der Operationstischsäule geneigten
Seitenwände der unteren Komponente zwei einander gegenüberliegende Seitenwände. Dabei
umfassen die zwei einander gegenüberliegenden Seitenwände der unteren Komponente eine
bezüglich einer zweiten Richtung parallel zur Querrichtung der Patientenlagerfläche
vordere Seitenwand und eine bezüglich der zweiten Richtung parallel zur Querrichtung
der Patientenlagerfläche hintere Seitenwand. Somit können eine bezüglich der zweiten
Richtung parallel zur Querrichtung der Patientenlagerfläche vordere und hintere, jeweils
in Richtung des Inneren der Operationstischsäule geneigte Seitenwand bereitgestellt
werden. Dadurch kann ein relativ großer Verstellbereich der Patientenlagerfläche bei
einer Kantungsbewegung derselben um eine Kantungsachse erhalten werden.
[0018] Vorzugsweise ist die Säulenverkleidung derart ausgebildet, dass sie entlang einer
Trennlinie, die im Wesentlichen in Hubbewegungsrichtung der Patientenlagerfläche durch
die zwei übereinander angeordneten Komponenten der Säulenverkleidung verläuft, in
zwei Hälften trennbar ist. Somit kann ein einfaches Trennen der zwei Hälften der Säulenverkleidung
realisiert werden. Dadurch können die innerhalb der Operationstischsäule verlaufenden,
beweglichen Teile des Operationstisches einfach gewartet werden.
[0019] Vorzugsweise umfasst die Säulenverkleidung mindestens ein in einer Seitenwand einer
unteren Komponente der zwei übereinander angeordneten Komponenten der Säulenverkleidung
integriertes, halbschalenförmiges Gehäuseelement zum Aufnehmen eines IR (Infrarot)-Empfängers.
Dabei ist das halbschalenförmige Gehäuseelement an der Seitenwand der unteren Komponente
schraubenlos befestigt. Somit können ein einfaches Befestigen des halbschalenförmigen
Gehäuseelements an der Seitenwand der unteren Komponente bzw. ein einfaches Trennen
desselben von der Seitenwand der unteren Komponente realisiert werden.
[0020] Vorzugsweise umfasst die Säulenverkleidung zwei miteinander verbindbare Hälften,
die in verbundenem Zustand die zwei übereinander angeordneten Komponenten der Säulenverkleidung
bilden. Somit können anstelle eines einzigen Säulenverkleidungsteils zwei miteinander
verbindbare Hälften der Säulenverkleidung bereitgestellt werden.
[0021] Vorzugsweise umfasst die Säulenverkleidung eine Nut/Feder-Anordnung zum Verbinden
der zwei Hälften der Säulenverkleidung. Somit kann eine einfache und sichere Verbindung
der zwei Hälften der Säulenverkleidung realisiert werden.
[0022] Vorzugsweise umfasst die Säulenverkleidung eine Öffnung zum Hindurchführen eines
mit der Patientenlagerfläche gekoppelten Neigungszylinders. Dabei ist die Öffnung
mit einem Abdichtungselement versehen. Ferner ist das Abdichtungselement derart ausgebildet,
dass die Öffnung in jeder Stellung des Neigungszylinders vollständig abgedichtet ist.
Somit können beschädigte Komponenten der zwei übereinander angeordneten Komponenten
der Säulenverkleidung ohne eine Demontage des Neigungszylinders ausgetauscht werden.
[0023] Vorzugsweise ist die Patientenlagerfläche um eine Neigungsachse mit einem ersten
Drehwinkel größer als 20° in eine positive und negative Drehrichtung und/oder um eine
Kantungsachse mit einem zweiten Drehwinkel größer als 15° in die positive und negative
Drehrichtung drehbar. Dabei sind der erste Drehwinkel bzw. der zweite Drehwinkel auf
eine Ausgangsstellung der Patientenlagerfläche bezogen. Somit kann eine relativ hohe
Verstellleistung der Patientenlagerfläche bei einer Neigungsbewegung bzw. einer Kantungsbewegung
derselben in Bezug auf eine Ausgangsstellung der Patientenlagerfläche erreicht werden.
[0024] Vorzugsweise sind die zwei übereinander angeordneten Komponenten der Säulenverkleidung
aus Kunststoff hergestellt. Somit kann ein geeignetes Material für die Säulenverkleidung
verwendet werden. Ferner kann dadurch die Säulenverkleidung einfach gereinigt werden.
[0025] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung,
die die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit den beigefügten
Figuren näher erläutert.
[0026] Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines Operationstisches mit einer mit einer Säulenverkleidung
versehenen Operationstischsäule gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
- Figur 2
- eine Vorderansicht des Operationstisches nach Figur 1;
- Figur 3
- eine Seitenansicht des Operationstisches nach Figur 1;
- Figur 4a
- eine perspektivische Ansicht eines in der Säulenverkleidung des Operationstisches
nach Figur 1 integrierten, halbschalenförmigen Gehäuseelements zum Aufnehmen eines
IR-Empfängers;
- Figur 4b
- eine schematische Schnittdarstellung zur Veranschaulichung eines an der Operationstischsäule
des Operationstisches nach Figur 1 angeordneten ersten Zapfenelements zur drehbaren
Lagerung der Säulenverkleidung;
- Figur 4c
- eine weitere schematische Schnittdarstellung zur Veranschaulichung des in Figur 4b
gezeigten ersten Zapfenelements;
- Figur 4d
- eine schematische Schnittdarstellung zur Veranschaulichung eines an der Operationstischsäule
des Operationstisches nach Figur 1 angeordneten zweiten Zapfenelements zur drehbaren
Lagerung des Säulenverkleidung;
- Figur 4e
- eine weitere schematische Schnittdarstellung zur Veranschaulichung des in Figur 4d
gezeigten zweiten Zapfenelements; und
- Figuren 5 und 6
- perspektivische Ansichten eines Operationstisches gemäß dem Stand der Technik.
[0027] Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Operationstisches 10 mit einer mit
einer Säulenverkleidung 40 versehenen Operationstischsäule 14 gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Wie in Figur 1 gezeigt, umfasst der Operationstisch 10
eine Patientenlagerfläche 12, die auf der Operationstischsäule 14 angeordnet ist.
Ferner ist die Operationstischsäule 14 auf dem Operationstischfuß 20 angeordnet. Die
Patientenlagerfläche 12 umfasst einen ersten und zweiten Lagerflächenabschnitt 22,
26. Der erste Lagerflächenabschnitt 22 der Patientenlagerfläche 12 umfasst eine Rückenplatte
24, während der zweite Lagerflächenabschnitt 26 der Patientenlagerfläche 12 eine Basisplatte
28 umfasst.
[0028] Ferner umfasst die Patientenlagerfläche 12 einen ersten und zweiten starren Seitenholm
34, 36.
[0029] Ferner ist in Figur 1 gezeigt, dass die Patientenlagerfläche 12 um eine Neigungsachse
18 mit einem ersten Drehwinkel α und/oder um eine Kantungsachse 16 mit einem zweiten
Drehwinkel β drehbar ist. Dabei verläuft die Kantungsachse 16 parallel zu einer ersten
Richtung 30, die parallel zur Längsrichtung der Patientenlagerfläche 12 ist, während
die Neigungsachse 18 parallel zu einer zweiten Richtung 32 verläuft, die parallel
zur Querrichtung der Patientenlagerfläche 12 ist. Ferner verläuft die Kantungsachse
16 im Wesentlichen mittig durch die Rückenplatte 24 und die Basisplatte 28, während
die Neigungsachse 18 im Wesentlichen mittig durch die Basisplatte 28 verläuft.
[0030] Vorzugsweise ist der erste Drehwinkel α größer als 20°, während der zweite Drehwinkel
β größer als 15° ist. Dabei sind der erste Drehwinkel α bzw. der zweite Drehwinkel
β auf die in Figur 1 gezeigte Ausgangsstellung der Patientenlagerfläche 12 bezogen.
Ferner entsprechen der erste Drehwinkel α und der zweite Drehwinkel β jeweils einer
Drehung der Patientenlagerfläche 12 in eine positive oder negative Drehrichtung. Somit
ist die Verstellleistung der in Figur 1 gezeigten Patientenlagerfläche 12 relativ
hoch.
[0031] Die in Figur 1 gezeigte Operationstischsäule 14 dient dazu, alle innerhalb der Operationstischsäule
14 verlaufenden, beweglichen Teile 38 des Operationstisches 10 vollständig seitlich
abzudecken. Vorzugsweise umfassen diese beweglichen Teile 38 des Operationstisches
10 energieführende Leitungen zur Versorgung der Patientenlagerfläche 12 mit Energie.
Die energieführenden Leitungen sind in Figur 1 durch gestrichelte Linien schematisch
dargestellt. Beispielsweise umfassen die energieführenden Leitungen Elektro- und/oder
Hydraulikleitungen.
[0032] Bei dem in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel umfasst die Säulenverkleidung 40
zwei übereinander angeordnete, starre Komponenten 42a, 42b. Vorzugsweise sind diese
zwei Komponenten 42a, 42b der Säulenverkleidung 40 aus Kunststoff hergestellt. Wie
in Figur 1 gezeigt, ist die Patientenlagerfläche 12 auf der oberen Komponente 42a
der Säulenverkleidung 40 angeordnet. Ferner ist die obere Komponente 42a der Säulenverkleidung
40 auf der unteren Komponente 42b der Säulenverkleidung 40 angeordnet. Ferner ist
in Figur 1 gezeigt, dass die obere Komponente 42a der Säulenverkleidung 40 zwei in
Richtung des Inneren der Operationstischsäule 14 geneigte Seitenwände 46a, 46b umfasst.
Vorzugsweise sind diese Seitenwände 46a, 46b der oberen Komponente 42a zwei einander
gegenüberliegende Seitenwände, die eine bezüglich der ersten Richtung 30 vordere Seitenwand
46a und eine bezüglich der ersten Richtung 30 hintere Seitenwand 46b umfassen.
[0033] Ferner umfasst gemäß Figur 1 die untere Komponente 42b der Säulenverkleidung 40 zwei
in Richtung des Inneren der Operationstischsäule 14 geneigte Seitenwände 48a, 48b.
Vorzugsweise sind diese Seitenwände 48a, 48b der unteren Komponente 42b zwei einander
gegenüberliegende Seitenwände, die eine bezüglich der zweiten Richtung 32 vordere
Seitenwand 48a und eine bezüglich der zweiten Richtung 32 hintere Seitenwand 48b umfassen.
[0034] Bei dem in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist eine Trennlinie 50 zur Trennung
der Säulenverkleidung 40 dargestellt, die durch die obere Komponente 42a und die untere
Komponente 42b der Säulenverkleidung 40 verläuft. Ferner ist in Figur 1 ein in der
unteren Komponente 42b der Säulenverkleidung 40 integriertes, halbschalenförmiges
Gehäuseelement 56 dargestellt. Dieses halbschalenförmige Gehäuseelement 56 dient zur
Aufnahme eines IR-Empfängers für die Steuerung des Operationstisches 10.
[0035] Figur 2 zeigt eine Vorderansicht des Operationstisches 10 nach Figur 1. In Figur
2 sind im Wesentlichen die Komponenten 12 bis 56 des in Figur 1 gezeigten Operationstisches
10 dargestellt. Ferner ist in Figur 2 eine Hubbewegungsrichtung P der Patientenlagerfläche
12 dargestellt. Die Hubbewegungsrichtung P verläuft im Wesentlichen senkrecht zu der
in ihrer Ausgangsstellung befindlichen Patientenlagerfläche 12. In Figur 2 sind eine
bezüglich der zweiten Richtung 32 vordere Seitenwand 46c und eine bezüglich der zweiten
Richtung 32 hintere Seitenwand 46d der oberen 42a der Säulenverkleidung 40 gut sichtbar.
Ferner ist in Figur 2 eine bezüglich der ersten Richtung 30 vordere Seitenwand 48c
der unteren Komponente 42b der Säulenverkleidung 40 gut sichtbar. Gemäß Figur 2 ist
das halbschalenförmige Gehäuseelement 56 an dieser Seitenwand 48c angebracht.
[0036] Wie in Figur 2 schematisch dargestellt, erstrecken sich Abschnitte 39 der beweglichen
Teile 38 des Operationstisches 10 durch einen faltenbalgfreien Zwischenraum 66. Dieser
faltenbalgfreie Zwischenraum 66 erstreckt sich von einer oberen Kante 44 der oberen
Komponente 42a der Säulenverkleidung 40 bis zur Patientenlagerfläche 12. Vorzugsweise
umfassen die in Figur 2 gezeigten Abschnitte 39 der beweglichen Teile 38 energieführende
Leitungsabschnitte. Diese Leitungsabschnitte dienen insbesondere zur Versorgung der
Seitenholme 34, 36 der Patientenlagerfläche 12 mit Energie.
[0037] In Figur 2 ist ein erstes Kopfteilelement 68a der Operationstischsäule 14 durch eine
gestrichelte Linie dargestellt. Ferner ist in Figur 2 ein zweites Kopfteilelement
68b der Operationstischsäule 14 gut sichtbar. Vorzugsweise bilden das erste und zweite
Kopfteilelement 68a, 68b ein Kardangelenk zur kardanischen Lagerung der Patientenlagerfläche
12. Gemäß Figur 2 sind die sich durch den Zwischenraum 66 erstreckenden Abschnitte
39 der beweglichen Teile 38 durch das erste und zweite Kopfteilelement 68a, 68b und
den ersten und zweiten Seitenholm 34, 36 der Patientenlagerfläche 12 seitlich abgedeckt.
Dabei stellen sowohl das erste und zweite Kopfteilelement 68a, 68b als auch der erste
und zweite Seitenholm 34, 36 starre Komponenten dar. Somit kann eine seitliche Abdeckung
der durch den Zwischenraum 66 verlaufenden Leitungsabschnitte 39 nur durch die Verwendung
von starren Komponenten erreicht werden. Die Verwendung eines Faltenbalgs ist dabei
nicht erforderlich. Ferner kann die seitliche Abdeckung der durch den Zwischenraum
66 verlaufenden Leitungsabschnitte 39 auch erreicht werden, wenn der erste und zweite
Seitenholm 34, 36 oder das erste und zweite Kopfteilelement 68a, 68b weggelassen werden.
[0038] Gemäß Figur 2 umfasst die Säulenverkleidung 40 eine mit einem Abdichtungselement
62 versehene Öffnung 60. Diese Öffnung 60 dient zur Hindurchführung eines mit der
Patientenlagerfläche 12 gekoppelten Neigungszylinders 64. Ferner dient das Abdichtungselement
62 dazu, die Öffnung 60 in jeder Stellung des Neigungszylinders 64 vollständig abzudichten.
Mit Hilfe des Neigungszylinders 64 kann die Neigungsbewegung der Patientenlagerfläche
12 realisiert werden. Wie in Figur 2 gezeigt, verläuft der Neigungszylinder 64 zumindest
teilweise außerhalb der Säulenverkleidung 40. Der in Figur 2 gezeigte Neigungszylinder
64 ist in Figur 1 nicht dargestellt.
[0039] Figur 3 zeigt eine Seitenansicht des Operationstisches nach Figur 1. In Figur 3 sind
im Wesentlichen die in Figur 1 und 2 gezeigten Komponenten 12 bis 56 bzw. 12 bis 64
des Operationstisches 10 dargestellt. Ferner ist in Figur 3 eine bezüglich der ersten
Richtung 30 hintere Seitenwand 48d der unteren Komponente 42b der Säulenverkleidung
40 gut sichtbar. Wie in Figur 3 gezeigt, ist zusätzlich zu dem halbschalenförmigen
Gehäuseelement 56, das an der bezüglich der ersten Richtung 30 vorderen Seitenwand
48c der unteren Komponente 42b angebracht ist, ein weiteres halbschalenförmiges Gehäuseelement
58 an der bezüglich der ersten Richtung 30 hinteren Seitenwand 48d der unteren Komponente
42b angebracht. Dieses weitere halbschalenförmige Gehäuseelement 58 dient zur Aufnahme
eines weiteren IR-Empfängers für die Steuerung des Operationstisches 10.
[0040] Ferner ist in Figur 3 die in der Säulenverkleidung 40 vorgesehene Trennlinie 50 gut
sichtbar. Die in Figur 3 gezeigte Trennlinie 50 dient dazu, die Säulenverkleidung
40 entlang derselben in zwei Hälften 52a, 52b zu trennen. Dabei verläuft die Trennlinie
50 im Wesentlichen in Hubbewegungsrichtung P der Patientenlagerfläche 12 durch die
obere Komponente 42a und die untere Komponente 42b der Säulenverkleidung 40. Vorzugsweise
sind die zwei Hälften 52a, 52b der Säulenverkleidung 40 mit Hilfe einer Nut/Feder-Anordnung
54 miteinander verbindbar. In Figur 3 ist diese Nut/Feder-Anordnung 54 schematisch
dargestellt. Vorzugsweise ist die Nut/FederAnordnung 54 in der unteren Komponente
42b der Säulenverkleidung 40 vorgesehen. Mit Hilfe dieser Nut/Feder-Anordnung 54 können
die zwei Hälften 52a, 52b der Säulenverkleidung 40 einfach und sicher miteinander
verbunden werden.
[0041] Figur 4a zeigt eine perspektivische Ansicht eines in der Säulenverkleidung 40 des
Operationstisches 10 nach Figur 1 integrierten, halbschalenförmigen Gehäuseelements
56 zum Aufnehmen eines IR-Empfängers 70. Das in Figur 4a gezeigte Gehäuseelement 56
mit dem IR-Empfänger 70 ist in der unteren Komponente 42b der Säulenverkleidung 40
vorgesehen. Vorzugsweise ist dieses Gehäuseelement 56 an der Seitenwand 48c der unteren
Komponente 42b schraubenlos befestigt. Dies ist anhand von Figur 2 und 4a verdeutlicht.
Ferner ist in Figur 4a ein inneres Säulenelement 72 der Operationstischsäule 14 gezeigt.
Vorzugsweise umfasst dieses innere Säulenelement 72 Stahl. Der in Figur 4a gezeigte
IR-Empfänger 70 umfasst beispielsweise mehrere Sensoren zur Detektion von zugeordneten
IR-Signalen. Mit Hilfe dieser von den Sensoren detektierten IR-Signale können verschiedene
Funktionen des Operationstisches 10 im Operationsbetrieb gesteuert werden. Ferner
ist das in Figur 4a gezeigte Gehäuseelement 56 für IR-Strahlung durchlässig.
[0042] Figur 4b zeigt eine schematische Schnittdarstellung zur Veranschaulichung eines an
der Operationstischsäule 14 des Operationstisches 10 nach Figur 1 angeordneten ersten
Zapfenelements 76a zur drehbaren Lagerung der Säulenverkleidung 40. Insbesondere ist
in Figur 4b eine schematische Schnittdarstellung der Hälfte 52b der Säulenverkleidung
40 in Blickrichtung entgegen der zweiten Richtung 32 gezeigt. Figur 4c zeigt eine
weitere schematische Schnittdarstellung zur Veranschaulichung des in Figur 4b gezeigten
ersten Zapfenelements 76a. Insbesondere ist in Figur 4c eine weitere schematische
Schnittdarstellung der Hälfte 52b der Säulenverkleidung 40 in Blickrichtung entgegen
der ersten Richtung 30 gezeigt. Gemäß Figur 4b und 4c umfasst die Hälfte 52b der Säulenverkleidung
40 die Seitenwände 46a bzw. 46c. Ferner ist gemäß Figur 4b und 4c das erste Zapfenelement
76a unterhalb der Seitenwand 46c angeordnet. Das in Figur 4b und 4c gezeigte erste
Zapfenelement 76a ist an einem inneren Säulenelement 74a der Operationstischsäule
14 vorgesehen. In Figur 4b ist insbesondere das innere Säulenelement 74a nicht dargestellt.
[0043] Figur 4d zeigt eine schematische Schnittdarstellung zur Veranschaulichung eines an
der Operationstischsäule 14 des Operationstisches 10 nach Figur 1 angeordneten zweiten
Zapfenelements 76b zur drehbaren Lagerung der Säulenverkleidung 40. Insbesondere ist
in Figur 4d eine schematische Schnittdarstellung der Hälfte 52b der Säulenverkleidung
40 in die zweite Richtung 32 als Blickrichtung gezeigt. Figur 4e zeigt eine weitere
schematische Schnittdarstellung zur Veranschaulichung des in Figur 4d gezeigten zweiten
Zapfenelements 76b. Insbesondere ist in Figur 4e eine weitere schematische Schnittdarstellung
der Hälfte 52b der Säulenverkleidung 40 in Blickrichtung entgegen der ersten Richtung
30 gezeigt. Gemäß Figur 4d und 4e umfasst die Hälfte 52b der Säulenverkleidung 40
die Seitenwände 46a bzw. 46d. Ferner ist gemäß Figur 4d und 4e das zweite Zapfenelement
76b unterhalb der Seitenwand 46d angeordnet. Das in Figur 4d und 4e gezeigte zweite
Zapfenelement 76b ist an einem inneren Säulenelement 74b der Operationstischsäule
14 vorgesehen. In Figur 4d ist insbesondere das innere Säulenelement 74b nicht dargestellt.
[0044] Das in Figur 4b bis 4e gezeigte erste und zweite Zapfenelement 76a, 76b dient jeweils
zur drehbaren Lagerung der Säulenverkleidung 40. Wie in Figur 4b bis 4e schematisch
dargestellt, ist insbesondere die Hälfte 52b der Säulenverkleidung 40 mit Hilfe des
ersten und zweiten Zapfenelements 76a, 76b um eine gemeinsame Drehachse 78 mit einem
dritten Drehwinkel γ drehbar. Gemäß Figur 4b bis 4e verläuft die Drehachse 78 im Wesentlichen
parallel zu der in Figur 1 gezeigten Neigungsachse 18 durch den Mittelpunkt des ersten
bzw. zweiten Zapfenelements 76a, 76b. Vorzugsweise ist der dritte Drehwinkel γ kleiner
oder gleich 5°. Dabei ist der dritte Drehwinkel γ auf eine Ausgangsstellung der Säulenverkleidung
40 bezogen.
[0045] Gemäß Figur 4b bis 4e kann die Hälfte 52b der Säulenverkleidung 40 auf das erste
und zweite Zapfenelement 76a, 76b aufgesteckt werden. Ferner kann die in Figur 3 gezeigte
Hälfte 52a der Säulenverkleidung 40 beispielsweise mittels einer Schraube fest mit
der in Figur 4b bis 4e gezeigten Hälfte 52b der Säulenverkleidung 40 verbunden werden.
In diesem Fall bilden die beiden Hälften 52a, 52b der Säulenverkleidung 40 eine zusammenhängende
Einheit, die an dem ersten und zweiten Zapfenelement 76a, 76b drehbar gelagert ist.
[0046] Vorzugsweise sind das erste und zweite Zapfenelement 76a, 76b unterhalb der zwei
gegenüberliegenden Seiten 46c, 46d der oberen Komponente 42a der Säulenverkleidung
40 symmetrisch angeordnet. D.h., das erste und zweite Zapfenelement 76a, 76b sind
zwei einander gegenüberliegende Elemente, durch deren Mittelpunkte die gemeinsame
Drehachse 78 verläuft.
[0047] Anhand von Figur 4b bis 4e wird somit eine drehbare Lagerung der Säulenverkleidung
40 verdeutlicht. Vorzugsweise wird an der Operationstischsäule 14 ein erstes und zweites
zylindrisches Zapfenelement 76a, 76b angebracht. An der Innenseite der Seitenwände
46c, 46d sind jeweils gegenüberliegende Vertiefungen 80a, 80b vorgesehen. In diese
Vertiefungen 80a, 80b greifen das erste und zweite Zapfenelement 76a, 76b ein. Durch
das Aufschieben und Verbinden der Hälften 52a, 52b der Säulenverkleidung 40 kann die
zusammenhängende Einheit gebildet werden, so dass die Säulenverkleidung 40 vorzugsweise
für Drehwinkel bis ca. 5° drehbar um die durch das erste und zweite Zapfenelement
76a, 76b verlaufende Drehachse 78 an der Operationstischsäule 14 angebracht werden
kann. Sofern die Patientenlagerfläche 12 oder andere oberhalb der Säulenverkleidung
40 angebrachte Elemente aufgrund einer Fehlfunktion mit der Säulenverkleidung 40 kollidieren,
kann die Säulenverkleidung 40 mit Hilfe der drehbaren Lagerung beweglich ausweichen.
Dadurch wird insbesondere eine Zerstörung der Säulenverkleidung 40 durch Überlastung
verhindert. Bei einer Bewegung der Säulenverkleidung 40 erkennt der Anwender die Fehlfunktion
und kann die Bewegung stoppen.
[0048] Die vorliegende Erfindung hat gegenüber dem bekannten Stand der Technik den Vorteil,
dass kein Faltenbalg benötigt wird. Dadurch entfällt insbesondere die aufwändige Reinigung
der Falten eines Faltenbalgs im Operationsbetrieb.
[0049] Der Operationstisch 10 gemäß der vorliegenden Erfindung ist durch hohe Verstellleistungen
der Patientenlagerfläche 12 gekennzeichnet. Vorzugsweise sind eine Neigungsbewegung
der Patientenlagerfläche 12 mit einem Neigungswinkel größer als 20° und eine Kantungsbewegung
der Patientenlagerfläche 12 mit einem Kantungswinkel größer als 15° durchführbar.
Bei dem erfindungsgemäßen Operationstisch 10 können Antriebe und tragende Bauteile
durch die Säulenverkleidung 40 geschützt werden. Dadurch wird vermieden, dass Flüssigkeiten
in die Antriebe und beispielsweise Steuerungen eintreten können und Anwender in die
sich bewegenden Antriebe greifen können. Ferner können mit Hilfe der Säulenverkleidung
40 Quetsch- und Scherstellen abgedeckt werden. Im Gegensatz zu dem bekannten Stand
der Technik muss der die Abschnitte 39 der beweglichen Teile 38 enthaltende Zwischenraum
66 nicht durch einen Faltenbalg seitlich abgedeckt werden.
[0050] Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Patientenlagerfläche 12 auf der Operationstischsäule
14 angeordnet. Ferner ist die Antriebsstange des Neigungszylinders 64 derart mit der
Patientenlagerfläche 12 gekoppelt, dass eine Öffnung 60 mit einem Abdichtungselement
62 in der Säulenverkleidung 40 angebracht werden kann. Mit Hilfe dieser Öffnung 60
ist es möglich, beschädigte Komponenten der Säulenverkleidung 40 ohne Demontage der
Antriebsstange des Neigungszylinders 64 auszutauschen. Die Hälfte 52a der Säulenverkleidung
40 wird beispielsweise in Figur 3 nach links abgezogen. Ferner kann die Hälfte 52b
der Säulenverkleidung 40 in Figur 3 nach rechts abgezogen werden. An der Trennlinie
50 zwischen der Hälfte 52a und der Hälfte 52b ist die in Figur 3 dargestellte Nut/Feder-Anordnung
54 vorgesehen.
[0051] Vorzugsweise werden die Hälften 52a, 52b der Säulenverkleidung 40 an festen Elementen
schwimmend gelagert. Bei einer unbeabsichtigten Kollision der Patientenlagerfläche
12 mit den Hälften 52a, 52b der Säulenverkleidung 40 können diese um bis zu 15mm ausweichen,
so dass eine Beschädigung der Säulenverkleidung 40 oder der kollidierenden Bauteile
der Patientenlagerfläche 12 vermieden werden kann. Diese Kollision tritt insbesondere
bei einem Fehler der Überwachung auf. Der Anwender kann durch eine elastische Verformung
der Säulenverkleidung 40 auf den Fehler aufmerksam gemacht werden. Er hat dann genügend
Zeit, die verstellte Funktion zu stoppen, bevor ein dauerhafter Schaden auftritt.
[0052] In mindestens einer der zwei Hälften 52a, 52b der Säulenverkleidung 40 ist das infrarotdurchlässige
Gehäuseelement 58 bzw. 56 eingebettet. Mit Hilfe dieses Gehäuseelements 58, 56 ist
eine Datenkommunikation über Infrarot einfach möglich. Durch die einfache Demontage
über ein Abziehen der zwei Hälften 52a, 52b der Säulenverkleidung 40 in Figur 3 nach
links und rechts kann ein Techniker darunter liegende Elemente einfach warten. Im
Gegensatz zu dem bekannten Stand der Technik müssen keine außen liegenden Schrauben
gelöst werden, damit das halbschalenförmige, infrarotdurchlässige Gehäuseelement 56
bzw. 58 entfernt werden kann. Insbesondere sind keine umfangreichen lösbaren Abdichtungen
nötig. Ferner wird die Reinigung nicht durch Schrauben gestört. Bei dem erfindungsgemäßen
Operationstisch 10 ist das Gehäuseelement 58 fest in die Hälfte 52a der Säulenverkleidung
40 eingebunden, während das Gehäuseelement 56 fest in die Hälfte 52b der Säulenverkleidung
40 eingebunden ist. Das Gehäuseelement 56, 58 sollte an der Seitenwand 48c bzw. 48d
angebracht werden. Es sollte nicht an der ein Bedienfeld enthaltenden Seitenwand 48a
angebracht werden, da es dort einen seitlich stehenden Anwender stören würde.
[0053] Gemäß Ausführungsbeispielen sind die Komponenten 42a, 42b der Säulenverkleidung 40
aus kostengünstigem Kunststoff hergestellt. Somit können die aus dem Stand der Technik
bekannten, aufwändigen Schweißbaugruppen aus Edelstahl entfallen. Durch die Anordnung
der domförmig ausgebildeten oberen Komponente 42a der Säulenverkleidung 40 zwischen
den Seitenholmen 34, 36 der Patientenlagerfläche 12 kann der Faltenbalg gemäß dem
Stand der Technik vermieden werden. Die Dachwirkung der Patientenlagerfläche 12 verhindert
ein Eindringen von Flüssigkeiten, die üblicherweise von oben, d.h. von der Patientenlagerfläche
12, abtropfen. Die domförmig ausgebildete obere Komponente 42a ist fest mit der unteren
Komponente 42b der Säulenverkleidung 40 verbunden. Die Trennlinie 50 verläuft sowohl
durch die obere Komponente 42a als auch die untere Komponente 42b. Mit Hilfe der Säulenverkleidung
40 können alle beweglichen Maschinenteile im Inneren des Operationstisches 10 derart
geschützt angebracht werden, dass der Anwender nicht verletzt wird. Auch kann durch
ein geschicktes Abrunden bzw. Abschrägen der aus Kunststoff hergestellten Säulenverkleidung
40 die Reinigung des Operationstisches 10 erleichtert und der Verstellbereich der
Patientenlagerfläche 12 vergrößert werden.
Bezugszeichenliste
[0054]
- 10
- Operationstisch
- 12
- Patientenlagerfläche
- 14
- Operationstischsäule
- 16
- Kantungsachse
- 18
- Neigungsachse
- 20
- Operationstischfuß
- 22, 26
- Lagerflächenabschnitt
- 24
- Rückenplatte
- 28
- Basisplatte
- 30, 32
- Richtung
- 34, 36
- Seitenholm
- 38
- bewegliche Teile
- 39
- Abschnitte der bewegliche Teile
- 40
- Säulenverkleidung
- 42a, 42b
- Komponenten der Säulenverkleidung
- 44
- Kante
- 46a bis 46d, 48a bis 48d
- Seitenwände
- 50
- Trennlinie
- 52a, 52b
- Hälfte der Säulenverkeidung
- 54
- Nut/Feder-Anordnung
- 56, 58
- Gehäuseelement
- 60
- Öffnung
- 62
- Abdichtungselement
- 64
- Neigungszylinder
- 66
- Zwischenraum
- 68a, 68b
- Kopfteilelement
- 70
- IR-Empänger
- 72, 74a, 74b
- Säulenelement
- 76a, 76b
- Zapfenelement
- 78
- Drehachse
- 80a, 80b
- Vertiefung
- 100, 200
- Operationstisch gemäß dem Stand der Technik
- 102 bis 120, 202 bis 220
- Komponenten eines Operationstisches gemäß dem Stand der Technik
- α, β, γ
- Drehwinkel
1. Operationstisch (10) mit einer Operationstischsäule (14) und einer auf der Operationstischsäule
(14) angeordneten Patientenlagerfläche (12),
wobei die Operationstischsäule (14) eine Säulenverkleidung (40) mit mindestens zwei
übereinander angeordneten, starren Komponenten (42a, 42b) umfasst, wobei eine obere
Komponente (42a) der mindestens zwei übereinander angeordneten Komponenten (42a, 42b)
der Säulenverkleidung (40) domförmig ausgebildet ist,
wobei die Operationstischsäule (14) derart ausgebildet ist, dass alle innerhalb der
Operationstischsäule (14) verlaufenden, beweglichen Teile (38) des Operationstisches
(10) vollständig seitlich abgedeckt werden, und
wobei sich ein Zwischenraum (66) von der oberen Kante (44) der mindestens zwei übereinander
angeordneten Komponenten (42a, 42b) der Säulenverkleidung (40) bis zur Patientenlagerfläche
(12) erstreckt, wobei der Zwischenraum (66) ein faltenbalgfreier Raum ist, wobei sich
durch den Zwischenraum (66) energieführende Leitungsabschnitte erstrecken, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulenverkleidung (40) drehbar um eine durch ein erstes und zweites Zapfenelement
(76a, 76b) verlaufende Drehachse (78) an der Operationstischsäule (10) angebracht
ist.
2. Operationstisch (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Abschnitte (39) der beweglichen Teile (38), die sich von der oberen Kante (44) der
mindestens zwei übereinander angeordneten Komponenten (42a, 42b) der Säulenverkleidung
bis zur Patientenlagerfläche (12) erstrecken, zumindest teilweise durch ein erstes
und zweites starres Kopfteilelement (68a, 68b) der Operationstischsäule (14) und/oder
einen ersten und zweiten starren Seitenholm (34, 36) der Patientenlagerfläche (12)
seitlich abgedeckt sind.
3. Operationstisch (10) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Komponente (42a) der mindestens zwei übereinander angeordneten Komponenten
(42a, 42b) der Säulenverkleidung (40) mindestens zwei Seitenwände (46a, 46b) umfasst,
die zumindest teilweise in Richtung des Inneren der Operationstischsäule (10) geneigt
sind.
4. Operationstisch (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die in Richtung des Inneren der Operationstischsäule (10) geneigten Seitenwände (46a,
46b) der oberen Komponente (42a) zwei einander gegenüberliegende Seitenwände sind,
wobei die zwei einander gegenüberliegenden Seitenwände der oberen Komponente (42a)
eine bezüglich einer ersten Richtung (30) parallel zur Längsrichtung der Patientenlagerfläche
(12) vordere Seitenwand (46a) und eine bezüglich der ersten Richtung (30) parallel
zur Längsrichtung der Patientenlagerfläche (12) hintere Seitenwand (46b) umfassen.
5. Operationstisch (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine untere Komponente (42b) der mindestens zwei übereinander angeordneten Komponenten
(42a, 42b) der Säulenverkleidung (40) mindestens zwei Seitenwände (48a, 48b) umfasst,
die zumindest teilweise in Richtung des Inneren der Operationstischsäule (10) geneigt
sind.
6. Operationstisch (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die in Richtung des Inneren der Operationstischsäule (10) geneigten Seitenwände (48a,
48b) der unteren Komponente (42b) zwei einander gegenüberliegende Seitenwände sind,
wobei die zwei einander gegenüberliegenden Seitenwände der unteren Komponente (42b)
eine bezüglich einer zweiten Richtung (32) parallel zur Querrichtung der Patientenlagerfläche
(12) vordere Seitenwand (48a) und eine bezüglich der zweiten Richtung (32) parallel
zur Querrichtung der Patientenlagerfläche (12) hintere Seitenwand (48b) umfassen.
7. Operationstisch (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulenverkleidung (40) derart ausgebildet ist, dass sie entlang einer Trennlinie
(50), die im Wesentlichen in Hubbewegungsrichtung (P) der Patientenlagerfläche (12)
durch die mindestens zwei übereinander angeordneten Komponenten (42a, 42b) der Säulenverkleidung
(40) verläuft, in zwei Hälften (52a, 52b) trennbar ist.
8. Operationstisch (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulenverkleidung (40) mindestens ein in einer Seitenwand (48c, 48d) einer unteren
Komponente (42b) der mindestens zwei übereinander angeordneten Komponenten (42a, 42b)
der Säulenverkleidung (40) integriertes, halbschalenförmiges Gehäuseelement (56, 58)
zum Aufnehmen eines IR-Empfängers (70) umfasst, wobei das halbschalenförmige Gehäuseelement
(56, 58) an der Seitenwand (48c, 48d) der unteren Komponente (42b) schraubenlos befestigt
ist.
9. Operationstisch (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulenverkleidung (40) zwei miteinander verbindbare Hälften (52a, 52b) umfasst,
die im verbundenen Zustand die mindestens zwei übereinander angeordneten Komponenten
(42a, 42b) der Säulenverkleidung (40) bilden.
10. Operationstisch (10) nach Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet, dass die Säulenverkleidung (40) eine Nut/Feder-Anordnung (54) zum Verbinden der zwei Hälften
der Säulenverkleidung (40) umfasst.
11. Operationstisch (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulenverkleidung (40) eine Öffnung (60) zum Hindurchführen eines mit der Patientenlagerfläche
(12) gekoppelten Neigungszylinders (64) umfasst, dass die Öffnung (60) mit einem Abdichtungselement
(62) versehen ist, und dass das Abdichtungselement (62) derart ausgebildet ist, dass
die Öffnung (60) in jeder Stellung des Neigungszylinders (64) vollständig abgedichtet
ist.
12. Operationstisch (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Patientenlagerfläche (12) um eine Neigungsachse (18) mit einem ersten Drehwinkel
(α) größer als 20° in eine positive und negative Drehrichtung und/oder um eine Kantungsachse
(16) mit einem zweiten Drehwinkel (β) größer als 15° in die positive und negative
Drehrichtung drehbar ist, wobei der erste Drehwinkel (α) bzw. der zweite Drehwinkel
(β) auf eine Ausgangsstellung der Patientenlagerfläche (12) bezogen sind.
13. Operationstisch (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei übereinander angeordneten Komponenten (42a, 42b) der Säulenverkleidung
(40) aus Kunststoff hergestellt sind.
1. An operating table (10) having an operating table column (14) and having a patient
support surface (12) arranged on the operating table column (14),
wherein the operating table column (14) comprises a column casing (40) having at least
two rigid components (42a, 42b) arranged stacked, one above the other, wherein an
upper component (42a) of said at least two stacked components (42a, 42b) of the column
casing (40) is dome-shaped,
wherein the column casing (40) is attached to the operating table column (10) so as
to be rotatable about an axis of rotation (78) that runs through a first and a second
journal element (76a, 76b),
wherein the operating table column (14) is configured such that all movable parts
(38) of the operating table (10) that run within the operating table column (14) are
completely covered laterally, and
wherein a gap (66) extends from the upper edge (44) of the at least two stacked components
(42a, 42b) of the column casing (40) up to the patient support surface (12), wherein
the gap (66) is a bellows-free space,
characterized in that energy-carrying line segments extend through the gap (66).
2. The operating table (10) according to claim 1,
characterized in that sections (39) of the movable parts (38), which extend from the upper edge (44) of
the at least two stacked components (42a, 42b) of the column casing up to the patient
support surface (12), are covered laterally at least partially by a first and a second
rigid head piece element (68a, 68b) of the operating table column (14) and/or by a
first and a second rigid side rail (34, 36) of the patient support surface (12).
3. The operating table (10) according to one of claims 1 or 2, characterized in that the upper component (42a) of the at least two stacked components (42a, 42b) of the
column casing (40) comprises at least two side walls (46a, 46b), which are inclined
at least partially toward the interior of the operating table column (10).
4. The operating table (10) according to claim 3, characterized in that the side walls (46a, 46b) of the upper component (42a), which are inclined toward
the interior of the operating table column (10), are two opposing side walls, wherein
the two opposing side walls of the upper component (42a) comprise a front side wall
(46a) with respect to a first direction (30) parallel to the longitudinal direction
of the patient support surface (12) and a rear side wall (46b) with respect to the
first direction (30) parallel to the longitudinal direction of the patient support
surface (12).
5. The operating table (10) according to any one of claims 1 to 4, characterized in that a lower component (42b) of the at least two stacked components (42a, 42b) of the
column casing (40) comprises at least two side walls (48a, 48b), which are inclined
at least partially toward the interior of the operating table column (10).
6. The operating table (10) according to claim 5, characterized in that the side walls (48a, 48b) of the lower component (42b), which are inclined toward
the interior of the operating table column (10), are two opposing side walls, wherein
the two opposing side walls of the lower component (42b) comprise a front side wall
(48a) with respect to a second direction (32) parallel to the transverse direction
of the patient support surface (12) and a rear side wall (48b) with respect to the
second direction (32) parallel to the transverse direction of the patient support
surface (12).
7. The operating table (10) according to any one of claims 1 to 6, characterized in that the column casing (40) is configured such that it can be separated into two halves
(52a, 52b) along a separation line (50) that runs substantially in the lifting direction
(P) of the patient support surface (12) through the at least two stacked components
(42a, 42b) of the column casing (40) .
8. The operating table (10) according to any one of claims 1 to 7, characterized in that the column casing (40) comprises at least one half-shell shaped housing element (56,
58), integrated in a side wall (48c, 48d) of a lower component (42b) of the at least
two stacked components (42a, 42b) of the column casing (40), for accommodating an
IR receiver (70), wherein the half-shell shaped housing element (56, 58) is secured
to the side wall (48c, 48d) of the lower component (42b) without screws.
9. The operating table (10) according to any one of claims 1 to 8, characterized in that the column casing (40) comprises two halves (52a, 52b), which can be connected to
one another and which, in the connected state, form the at least two stacked components
(42a, 42b) of the column casing (40).
10. The operating table (10) according to claim 9, characterized in that the column casing (40) comprises a tongue-and-groove assembly (54) for connecting
the two halves of the column casing (40).
11. The operating table (10) according to any one of claims 1 to 10, characterized in that the column casing (40) comprises an opening (60) through which a tilt cylinder (64)
coupled to the patient support surface (12) can be guided, in that the opening (60) is provided with a sealing element (62), and in that the sealing element (62) is configured such that the opening (60) is completely sealed
in every position of the tilt cylinder (64) .
12. The operating table (10) according to any one of claims 1 to 11, characterized in that the patient support surface (12) is rotatable about a tilt axis (18) by a first angle
of rotation (α) greater than 20° in a positive and negative direction of rotation
and/or is rotatable about a lateral tilt axis (16) by a second angle of rotation (β)
greater than 15° in the positive and negative direction of rotation, wherein the first
angle of rotation (α) and the second angle of rotation (β) are in relation to a home
position of the patient support surface (12).
13. The operating table (10) according to any one of claims 1 to 12, characterized in that the at least two stacked components (42a, 42b) of the column casing (40) are made
of plastic.
1. Table d'opération (10) comportant une colonne de table d'opération (14) et une surface
de support du patient (12) disposée sur la colonne de table d'opération (14),
dans laquelle la colonne de table d'opération (14) comprend un revêtement de colonne
(40) comportant au moins deux composants rigides superposés (42a, 42b), dans laquelle
un composant supérieur (42a) des au moins deux composants superposés (42a, 42b) du
revêtement de colonne (40) est en forme de dôme,
dans laquelle le revêtement de colonne (40) est fixé à la colonne de table d'opération
(10) de manière à pouvoir tourner autour d'un axe de rotation (78) traversant un premier
et un second élément de broche (76a, 76b),
dans laquelle la colonne de table d'opération (14) est conçue de sorte que toutes
les pièces mobiles (38) de la table d'opération (10) qui se déplacent à l'intérieur
de la colonne de table d'opération (14), sont entièrement recouvertes latéralement,
et
dans laquelle un espace intermédiaire (66) s'étend du bord supérieur (44) des au moins
deux composants superposés (42a, 42b) du revêtement de colonne (40) à la surface de
support du patient (12), dans laquelle l'espace intermédiaire (66) est un espace sans
soufflet,
caractérisée en ce que des sections de ligne transportant de l'énergie s'étendent à travers l'espace intermédiaire
(66).
2. Table d'opération (10) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que les sections (39) des parties mobiles (38) s'étendant du bord supérieur (44) des
au moins deux composants superposés (42a, 42b) du revêtement de colonne à la surface
de support du patient (12) sont recouvertes latéralement au moins partiellement par
un premier et un second élément de partie de tête rigide (68a, 68b) de la colonne
de table d'opération (14) et/ou un premier et un second montant latéral rigide (34,
36) de la surface de support du patient (12).
3. Table d'opération (10) selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que le composant supérieur (42a) des au moins deux composants superposés (42a, 42b) du
revêtement de colonne (40) comprend au moins deux parois latérales (46a, 46b) au moins
partiellement inclinées en direction de l'intérieur de la colonne de table d'opération
(10).
4. Table d'opération (10) selon la revendication 3, caractérisée en ce que les parois latérales (46a, 46b) du composant supérieur (42a) inclinées en direction
de l'intérieur de la colonne de table d'opération (10) sont deux parois latérales
opposées, dans laquelle les deux parois latérales opposées du composant supérieur
(42a) comprennent une paroi latérale avant (46a) parallèle à la direction longitudinale
de la surface de support du patient (12) par rapport à une première direction (30)
et une paroi latérale arrière (46b) parallèle à la direction longitudinale de la surface
de support du patient (12) par rapport à la première direction (30).
5. Table d'opération (10) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'un composant inférieur (42b) des au moins deux composants superposés (42a, 42b) du
revêtement de colonne (40) comprend au moins deux parois latérales (48a, 48b) au moins
partiellement inclinées en direction de l'intérieur de la colonne de table d'opération
(10).
6. Table d'opération (10) selon la revendication 5,
caractérisée en ce que les parois latérales (48a, 48b) du composant inférieur (42b) inclinées en direction
de l'intérieur de la colonne de table d'opération (10) sont deux parois latérales
opposées, dans laquelle les deux parois latérales opposées du composant inférieur
(42b) comprennent une paroi latérale avant (48a) parallèle à la direction transversale
de la surface de support du patient (12) par rapport à une seconde direction (32)
et une paroi latérale arrière (48b) parallèle à la direction transversale de la surface
de support du patient (12) par rapport à la seconde direction (32).
7. Table d'opération (10) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le revêtement de colonne (40) est conçu de sorte qu'il peut être séparé en deux moitiés
(52a, 52b) le long d'une ligne de séparation (50) s'étendant sensiblement dans le
sens du mouvement de levage (P) de la surface de support du patient (12) par les au
moins deux composants superposés (42a, 42b) du revêtement de colonne (40).
8. Table d'opération (10) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le revêtement de colonne (40) comprend au moins un élément de boîtier (56, 58) intégré
en forme de demi-coque dans une paroi latérale (48c, 48d) d'un composant inférieur
(42b) des au moins deux composants superposés (42a, 42b) du revêtement de colonne
(40) pour recevoir un récepteur IR (70), dans laquelle l'élément de boîtier (56, 58)
en forme de demi-coque est fixé sans vis à la paroi latérale (48c, 48d) du composant
inférieur (42b).
9. Table d'opération (10) selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le revêtement de colonne (40) comprend deux moitiés (52a, 52b) pouvant être reliées
l'une à l'autre, lesquelles, à l'état connecté, forment les au moins deux composants
superposés (42a, 42b) du revêtement de colonne (40).
10. Table d'opération (10) selon la revendication 9, caractérisée en ce que le revêtement de colonne (40) comprend un agencement rainure/languette (54) pour
relier les deux moitiés du revêtement de colonne (40).
11. Table d'opération (10) selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que le revêtement de colonne (40) comprend une ouverture (60) pour le passage d'un vérin
d'inclinaison (64) couplé à la surface de support du patient (12), en ce que l'ouverture (60) est pourvue d'un élément d'étanchéité (62), et en ce que l'élément d'étanchéité (62) est conçu de sorte que l'ouverture (60) est complètement
étanche dans chaque position du vérin d'inclinaison (64).
12. Table d'opération (10) selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que la surface de support du patient (12) est rotative autour d'un axe d'inclinaison
(18) selon un premier angle de rotation (α) supérieur à 20° dans un sens de rotation
positif et négatif et/ou autour d'un axe de pliage (16) selon un second angle de rotation
(β) supérieur à 15° dans les sens de rotation positif et négatif, dans laquelle le
premier angle de rotation (α) ou le second angle de rotation (β) se rapportent à une
position de départ de la surface de support du patient (12).
13. Table d'opération (10) selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que les au moins deux composants superposés (42a, 42b) du revêtement de colonne (40)
sont en matière plastique.
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