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EP 3 307 989 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.09.2020 Patentblatt 2020/40 |
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Anmeldetag: 19.08.2015 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2015/069013 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2017/028912 (23.02.2017 Gazette 2017/08) |
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GASTURBINENSCHAUFEL ODER VERDICHTERSCHAUFEL MIT ANTI-FRETTING-BESCHICHTUNG IM SCHAUFELFUSSBEREICH
UND ROTOR
GAS TURBINE BLADE OR COMPRESSOR BLADE HAVING ANTI-FRETTING COATING IN THE BLADE ROOT
REGION AND ROTOR
AUBE DE TURBINE À GAZ OU AUBE DE COMPRESSEUR DOTÉE D'UN REVÊTEMENT ANTI-USURE DE CONTACT
EN PIED D'AUBE ET ROTOR
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.04.2018 Patentblatt 2018/16 |
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Patentinhaber: Siemens Aktiengesellschaft |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- WALLSTABE, Ronald
13187 Berlin (DE)
- KREIBICH, Toni
10247 Berlin (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 2 511 480 US-A1- 2010 178 169
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US-A- 4 790 723
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Gasturbinenschaufel oder eine Verdichterschaufel, die
eine Polymerbeschichtung im Befestigungsbereich aufweist und ein Rotor.
[0002] Im Allgemeinen ist eine Laufschaufel formschlüssig im Nutbereich oder Befestigungsbereich
mit einer Radscheibe über eine entsprechende Nut verbunden. Die Montage und Demontage
der Laufschaufeln erfolgt in axialer Nutrichtung.
[0003] Laufschaufeln werden während des Betriebs sowohl durch die Fliehkraft in Abhängigkeit
von Laufschaufel-Gewicht und der Rotor-Drehzahl als auch durch die aerodynamischen
Kräfte belastet. Diese Kräfte müssen im Kontaktbereich zwischen Schaufelfuß und Radscheiben-Nut,
dem sog. Tragflankenbereich, aufgenommen werden.
[0004] Im Laufe der Lebensdauer des Verdichters können an den Verdichter-Laufschaufelfüßen
und Radscheiben-Nuten folgende Schadens-Mechanismen im Bereich der Tragflanken auftreten:
"Fretting" und/oder "Fretting Fatigue", sowie lokale Adhäsion/Kaltverschweißung und
infolgedessen Materialübertrag mit anschließendem "Scoring/Galling" bei der Demontage
der Schaufel. Durch die letztgenannten Schadens-Mechanismen kann die Demontage von
Laufschaufeln erschwert werden, die zu Wartungszwecken notwendig ist.
[0005] Diese Schadens-Mechanismen können prinzipiell in Axialverdichtern im Kontaktbereich
zwischen Laufschaufel und Radscheiben-Nut auftreten, bei denen die Laufschaufeln formschlüssig
mit der Radscheibe verbunden sind. Die erwähnten Befunde machen in Abhängigkeit ihres
Schweregrads eine Reparatur bzw. ein Austausch der geschädigten Komponenten notwendig,
was mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.
[0006] Die bisher in der Regel verwendeten Beschichtungen zur Verringerung bzw. Verhinderung
von "Fretting" Befunden sind metallisch, z.B. CuNiIn oder NiTiCr. Die hierfür verwendeten
Verfahren sind beispielsweise das Kaltgasspritzen, Flammspritzen und das Plasmaspritzen,
wie HVOF - "High Velocity Oxygen Fuel Spray" oder APS.
[0007] Das Wirkprinzip dieser Schichtsysteme hinsichtlich des "Anti-Fretting" basiert im
Wesentlichen auf deren Verformbarkeit (geringen Scherfestigkeit). Somit wird der Energie-Eintrag
durch Relativbewegung, durch eine verringerte Reibungszahl, zwischen den Komponenten
Laufschaufel und Radscheiben-Nut verringert und mögliches "Fretting" und somit auch
"Fretting Fatigue" reduziert.
[0008] Ein Nachteil der bisher angewandten Beschichtungen ist, dass die Komponenten der
Beschichtung wie auch das Material der Radscheibe metallisch sind. Somit sind ähnliche
Materialien im Kontakt, was Adhäsion/Kaltverschweißung begünstigt. Folglich können
trotz CuNiIn-Beschichtung im Kontaktbereich Probleme bei der Montage/ Demontage auftreten.
Überdies ist eine Beschädigung der bisher angewandten Beschichtungen nur mit großem
Aufwand reparierbar.
US 4 790 723 offenbart, zum Beispiel, eine Gasturbinenschaufel, die am Schaufelfuß zumindest einen
Tragflankenbereich mit einer Polymerbeschichtung aufweist.
[0009] Es ist daher Aufgabe der Erfindung oben genannte Probleme zu lösen.
[0010] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Turbinen- oder Verdichterschaufel gemäß Anspruch
1 und ein Rotor gemäß Anspruch 3.
[0011] In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Maßnahmen aufgelistet, die beliebig
miteinander kombiniert werden können um weitere Vorteile zu erzielen.
[0012] Es zeigen:
- Figur 1
- eine Aufsicht auf eine eingebaute Turbinen- oder Verdichterschaufel und
- Figur 2
- eine dreidimensionale Darstellung einer Turbinen- oder Verdichterschaufel.
[0013] Die Figuren und die Beschreibung stellen nur Ausführungsbeispiele der Erfindung dar.
[0014] Figur 1 zeigt einen Teil eines Rotors 1, der eine Radscheibe 4 mit einem Nutbereich
13 innerhalb der Radscheibe 4 aufweist, in dem 13 eine Turbinenschaufel 6 oder eine
Verdichterschaufel 6 angeordnet ist. Von der Schaufel 6 ist ein Schaufelfuß 7 in dem
Nutbereich 13 eingebracht.
[0015] Ein Schaufelblatt 10 der Schaufel 6 ragt über eine äußere Oberfläche 29 der Radscheibe
4 hinaus.
[0016] In Längsrichtung 11 der Schaufel 6 gesehen weist der Schaufelfuß 7 einen unteren
Bereich 20 auf, der leicht konvex gekrümmt ist.
[0017] An den unteren, eher flach verlaufenden Bereich 20, schließt sich beidseitig ein
stärker gekrümmter Bereich 23 auf, der ebenfalls konvex gekrümmt ist.
[0018] An den stärker gekrümmten Bereich 23 schließt sich ein Tragflankenbereich 24 an,
der mit der Radscheibe 4 in Kontakt kommt.
Der Tragflankenbereich 24 ist plan ausgeführt.
[0019] An den Tragflankenbereich 24 schließt sich optional ein weiterer Endbereich 26 an,
der verschieden ausgestaltet werden kann und hier senkrecht zur Oberfläche 29 der
Radscheibe 4 verläuft.
[0020] Nur die Tragflankenbereiche 24, insbesondere von Verdichter-Laufschaufeln, werden
mit einer Polymerbeschichtung 25 versehen.
[0021] Die Polymerbeschichtung 25 erstreckt sich dann vorzugweise über die gesamte axiale
Länge des Schaufelfußes 7.
[0022] Ebenso kann eine innere Oberfläche 22 des Nutbereichs 13 eine Polymerbeschichtung
aufweisen, also die Radscheibe 4. Diese Polymerbeschichtung kann zusätzlich zur Polymerbeschichtung
25 der Schaufel 6 vorhanden sein. Sie erstreckt sich dann auch vorzugsweise über die
gesamte axiale Länge des Nutbereichs 13.
[0023] Diese Beschichtung basiert vorzugsweise auf einem oder mehreren Fluorpolymeren, z.B.
Polytetrafluorethylen (PTFE), Perfluoralkoxy (PFA), Perfluorethylenpropylen (FEP).
[0024] Ebenso vorzugsweise können weiterhin ein oder mehrere Festschmierstoffe vorhanden
sein, die in der Matrix der Polymerbeschichtung 25 der Schaufel 6 oder des Nutbereichs
13 eingelagert sind.
[0025] Im Tragflankenbereich 24 von Laufschaufeln 6 können diese Beschichtungssysteme den
Energie-Eintrag durch Relativbewegung zwischen den Komponenten Laufschaufel und Radscheiben-Nut
verringern und mögliches "Fretting" und somit auch "Fretting Fatigue" reduzieren bzw.
verhindern.
[0026] Überdies verhindern sie, aufgrund unterschiedlicher Materialklassen (Beschichtung:
Polymer, Radscheibe: Metall bzw. Stahl) und der optional in der Polymerbeschichtung
eingelagerten Festschmierstoffe, Adhäsion/ Kaltverschweißung im Tragflankenbereich
von Schaufelfuß und Radscheibennut. Somit ist eine einfache Montage/Demontage der
Laufschaufeln 6 gewährleistet. Im Gegensatz zu den bei der Montage/Demontage eingesetzten
Schmiermitteln ist eine Langzeit-Trennwirkung gewährleistet. Weiterhin ist eine Reparatur/Aufarbeitung
betriebsbeanspruchter, im Fußbereich 7 beschichteter Schaufeln 6 ohne größeren Zusatzaufwand
vor Ort möglich.
[0027] Der limitierende Faktor für die vorgeschlagene polymerbasierte Beschichtung 25 ist
die Einsatztemperatur. Dies erlaubt bei Verdichtern, in Abhängigkeit der Verdichterkenngrößen,
ggf. nur die Anwendung in vorderen Verdichterstufen und bei Turbinen in Abhängigkeit
der Turbinenkenngrößen nur die Anwendung in hinteren Turbinenstufen. Eine Erweiterung
des Anwendungsgebietes durch Erhöhung der Einsatztemperatur könnte durch zukünftige
Entwicklungen erreicht werden.
[0028] Die erfinderische Tätigkeit liegt in der Anwendung polymerbasierten Beschichtungssysteme
im Bereich der Verdichter-Laufschaufeln 6, um zum einen "Fretting" und "Fretting Fatigue"
zu verringern bzw. zu verhindern und zum anderen Adhäsion/Kaltverschweißung über die
gesamte Lebensdauer zu verhindern und somit folgende Sekundärschäden bei der Demontage
zu verhindern. Im Gegensatz zum bisherigen Stand der Technik wird eine Langzeit-Trennwirkung
zwischen Laufschaufel 6 und Radscheiben-Nut 13 im Tragflankenbereich 24 ermöglicht
sowie das Tragverhalten verbessert.
[0029] Es ergeben sich folgende Vorteile aus der beschriebenen Erfindung gegenüber der bisher
verwendeten Laufschaufel-Beschichtung im Fußbereich 7 bzw. gegenüber Verdichter-Laufschaufeln
6, die im Bereich des Schaufelfußes 7 bzw. Tragflankenbereich 24 unbeschichtet sind:
- Langzeit-Trennwirkung der Komponenten Schaufeln 6 und Radscheibe 4 im Nutbereich 13
und somit Verhinderung von Adhäsion/ Kaltverschweißung (während Montage, Betrieb und
Demontage) sowie "Fretting" und "Fretting Fatigue" im Tragflankenbereich (während
des Betriebs); die Montage/Demontage wird durch die Beschichtung erleichtert
- Gleichmäßiger verteilte Druckspannung im Tragflankenbereich 24, d.h. Verringerung
lokaler Spannungskonzentrationen, infolge eines niedrigeren E-Moduls der polymerbasierten
Beschichtung im Vergleich zum Grundmaterial (Stahl)
- Kostengünstigeres Beschichtungsmaterial 25 im Vergleich zu CuNiIn und ähnlichen Beschichtungssystemen
- Kostengünstigeres Applikationsverfahren, z.B. mittels Lackier-Spritzpistole ("airbrush"),
im Vergleich zu Plasma-Flammspritzen für z.B. CuNiIn und ähnlichen Beschichtungssysteme
- Aufarbeitung betriebsbeanspruchter Schaufeln 6 ohne Zusatzaufwand vor Ort möglich
- Verbessertes Dämpfungsverhalten (in Abhängigkeit der Beschichtungsdicke)
- Zusätzlicher passiver Korrosionsschutz der Laufschaufel 6 im beschichteten Zustand.
- Gegebenenfalls kann auf zusätzliches Schmiermittel während der Montage verzichtet
werden.
[0030] In Figur 2 ist eine Turbinenschaufel 6 oder Verdichterschaufel 6 dreidimensional
dargestellt.
Da insbesondere, wie oben beschrieben, der Tragflankenbereich 24 zur Schädigung kommt,
ist nur dieser Bereich mit einem Polymer 25 beschichtet.
Die Polymerbeschichtung 25 erstreckt sich vorzugsweise über die gesamte axiale Länge
des Tragflankenbereichs 24 und kann auch den gesamten Fußbereich 20, 23, 24, 26 umfassen.
[0031] Die Polymerbeschichtung 25 für den Schaufelfuß 7 oder den Nutbereich 13 kann fluorpolymerbasiert
sein und auch insbesondere ein oder mehrere Festschmierstoffe enthalten.
1. Gasturbinenschaufel (6) oder Verdichterschaufel (6), die am Schaufelfuß (7) zwei Tragflankenbereiche
(24) aufweist,
wobei nur beide Tragflankenbereiche (24) zumindest teilweise eine Polymerbeschichtung
(25) aufweisen.
2. Schaufel nach Anspruch 1,
bei dem sich die Polymerbeschichtung (25) über die gesamte axiale Länge des Tragflankenbereichs
(24) oder des Schaufelfußbereichs (20, 23, 24, 26) erstreckt.
3. Rotor der eine Turbinenschaufel (6) oder Verdichterschaufel (6) nach einem oder mehreren
der Ansprüche 1 bis und eine Radscheibe (4) aufweist.
4. Rotor nach Anspruch 3, bei dem auf dem Nutbereich (13) der Radscheibe (4) eine Polymerbeschichtung
vorhanden ist.
5. Rotor nach Anspruch 4,
bei dem die Radscheibe (4) mit einer Polymerbeschichtung nur im Nutbereich (13) vorgesehen
ist.
6. Schaufel oder Rotor nach einem oder mehreren Ansprüche 1 bis 5,
bei dem das Polymer ein Fluorpolymer darstellt.
7. Schaufel oder Rotor nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
bei dem die Polymerbeschichtung auf der Schaufel (6) oder im Nutbereich (13) ein oder
mehrere Festschmierstoffe enthält.
8. Rotor nach einen oder mehreren der Ansprüche 4 bis 7, bei dem sich die Polymerbeschichtung
über die gesamte axiale Länge des Nutbereichs (13) erstreckt.
1. Gas turbine blade (6) or compressor blade (6) which has, on the blade root (7), two
lifting flank regions (24),
wherein only both lifting flank regions (24) have, at least in part, a polymer coating
(25).
2. Blade according to Claim 1,
in which the polymer coating (25) extends over the entire axial length of the lifting
flank region (24) or of the blade root region (20, 23, 24, 26).
3. Rotor (1) having a turbine blade (6) or compressor blade (6), according to one or
more of Claims 1 and 2, and a rotor disk (4).
4. Rotor according to Claim 3,
in which a polymer coating is present on the slot region (13) of the rotor disk (4).
5. Rotor according to Claim 4,
in which the rotor disk (4) is provided with a polymer coating only in the slot region
(13).
6. Blade or rotor according to one or more of Claims 1 to 5, in which the polymer is
a fluoropolymer.
7. Blade or rotor according to one or more of Claims 1 to 6, in which the polymer coating
on the blade (6) or in the slot region (13) contains one or more solid lubricants.
8. Rotor according to one or more of Claims 4 to 7, in which the polymer coating extends
over the entire axial length of the slot region (13).
1. Aube (6) de turbine à gaz ou aube (6) de compresseur, qui, à l'emplanture (7) d'aube,
a deux parties (24) de flanc porteuses,
dans laquelle seulement les deux parties (24) de flanc porteuses ont, au moins en
partie, un revêtement (25) en polymère.
2. Aube suivant la revendication 1,
dans laquelle le revêtement (25) en polymère s'étend sur toute la longueur axiale
de la partie (24) de flanc porteuse ou de la partie (20, 23, 24, 26) d'emplanture
de l'aube.
3. Rotor,
qui a une aube (6) de turbine ou une aube (6) de compresseur suivant l'une ou plusieurs
des revendications 1 à 2 et un disque (4) de roue.
4. Rotor suivant la revendication 3,
dans lequel un revêtement en polymère est présent sur la région (13) de rainure du
disque (4) de roue.
5. Rotor suivant la revendication 4,
dans lequel le disque (4) de roue n'est prévu, avec un revêtement de polymère, que
dans la région (13) de rainure.
6. Aube ou rotor suivant une ou plusieurs des revendications 1 à 5,
dans lequel le polymère constitue un polymère fluoré.
7. Aube ou rotor suivant une ou plusieurs des revendications 1 à 6,
dans lequel le revêtement en polymère sur l'aube (6) ou dans la région (13) de rainure
contient un ou plusieurs lubrifiants solides.
8. Rotor suivant l'une ou plusieurs des revendications 4 à 7, dans lequel le revêtement
en polymère s'étend sur toute la longueur axiale de la région (13) de la rainure.

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