GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungsanordnung, einen Bausatz für eine Beleuchtungsanordnung,
sowie ein Verfahren zum Aufbau einer Beleuchtungsanordnung.
TECHNISCHER HINTERGRUND
[0002] In Geschäftsräumen, privaten Wohnräumen, Ausstellungsräumen, Verkaufsräumen, und
vielen anderen Räumlichkeiten wird oftmals angestrebt, einen bestimmten Raumbereich,
oder mehrere bestimmte Raumbereiche, in dem Raum befindliche Gegenstände, an einer
Wand des Raums aufgehängte Objekte oder architektonische Merkmale des Raums gezielt
zu beleuchten. Oftmals kommen hierzu in herkömmlicher Weise zum Beispiel an einer
Decke des Raums befestigte Strahler zum Einsatz, die auf den gewünschten Raumbereich
oder das gewünschte Objekt ausgerichtet werden. Jedoch kann je nach Betrachtungsrichtung
ein sich in dem Raum befindender Betrachter durch derartige herkömmliche Strahler
geblendet werden oder zumindest die direkt sichtbare Lichtquelle als unschön oder
störend empfinden.
[0003] Es soll eine verbesserte Beleuchtungsanordnung vorgeschlagen werden, die solcherlei
Nachteile zumindest weitgehend vermeidet.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
[0004] Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Beleuchtungsanordnung
anzugeben, die günstige Entblendungseigenschaften aufweist und dem Anwender hohe Flexibilität
in der angestrebten Beleuchtung von Objekten und/oder Raumbereichen bietet. Zudem
sollen ein Bausatz für eine derart verbesserte Beleuchtungsanordnung sowie ein verbessertes
Verfahren zum Aufbau einer Beleuchtungsanordnung angegeben werden.
[0005] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Beleuchtungsanordnung mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 1 und/oder durch einen Bausatz mit den Merkmalen des Patentanspruchs
27 und/oder durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 28 gelöst.
[0006] Demgemäß wird eine Beleuchtungsanordnung vorgeschlagen, welche einen Kanal mit einem
Innenraum und einem Lichtaustrittsbereich aufweist. Die Beleuchtungsanordnung weist
ferner mindestens eine Lichtbereitstellungseinrichtung auf, wobei die Lichtbereitstellungseinrichtung
für ein Anordnen derselben innerhalb des Innenraums zur gerichteten Abgabe von Licht
im Betrieb durch den Lichtaustrittsbereich nach außen ausgebildet ist. Erfindungsgemäß
weist die Beleuchtungsanordnung mindestens eine für die Versorgung der Lichtbereitstellungeinrichtung
ausgebildete Stromschiene in dem Innenraum des Kanals auf, wobei die Lichtbereitstellungseinrichtung
mit der Stromschiene elektrisch koppelbar ist. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen,
dass die Lichtbereitstellungseinrichtung zum Halten derselben mit dem Kanal koppelbar
und mindestens innerhalb eines Bereichs des Innenraums frei positionierbar ist.
[0007] Darüber hinaus wird ein Bausatz für eine derartige Beleuchtungsanordnung vorgeschlagen.
Der Bausatz umfasst Komponenten zur Bildung eines Kanals mit einem Innenraum und einem
Lichtaustrittsbereich sowie mindestens eine Lichtbereitstellungseinrichtung. Hierbei
ist die Lichtbereitstellungseinrichtung für ein Anordnen derselben innerhalb des Innenraums
zur gerichteten Abgabe von Licht im Betrieb durch den Lichtaustrittsbereich nach außen
ausgebildet und ferner derart eingerichtet, dass die Lichtbereitstellungseinrichtung
zum Halten derselben mit dem gebildeten Kanal koppelbar und mindestens innerhalb eines
Bereichs des Innenraums frei positionierbar ist. Erfindungsgemäß umfasst hierbei der
Bausatz mindestens eine für die Versorgung der Lichtbereitstellungeinrichtung ausgebildete
und nach Bildung des Kanals in dem Innenraum des Kanals befindliche Stromschiene oder
Abschnitte einer derartigen Stromschiene, wobei die Stromschiene oder die Abschnitte
jeweils als ein Bestandteil einer der Komponenten oder als ein an einer der Komponenten
befestigtes oder befestigbares Bauteil bereitgestellt ist oder sind.
[0008] Ferner wird ein Verfahren zum Aufbau einer erfindungsgemäßen Beleuchtungsanordnung
vorgeschlagen, wobei das Verfahren die Schritte aufweist:
- Bereitstellen eines Kanals mit einem Innenraum und einem Lichtaustrittsbereich, und
Bereitstellen mindestens einer Lichtbereitstellungseinrichtung;
- Einbringen der Lichtbereitstellungseinrichtung in den Innenraum und Koppeln der Lichtbereitstellungseinrichtung
mit dem Kanal, um die Lichtbereitstellungseinrichtung innerhalb des Innenraums zu
halten; und
- Positionieren der Lichtbereitstellungseinrichtung in der Weise, dass die Lichtbereitstellungseinrichtung,
bei Bedarf nach zusätzlichem Ausrichten derselben, im Betrieb Licht durch den Lichtaustrittsbereich
nach außen abgeben kann.
[0009] Eine Idee der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Anordnung der Lichtbereitstellungseinrichtung
innerhalb des Innenraums des Kanals und ein Herausleuchten oder Herausstrahlen mittels
gerichteter Abgabe von Licht durch den Lichtaustrittsbereich nach außen mit einer
freien Positionierbarkeit der Lichtbereitstellungseinrichtung innerhalb des Innenraums,
oder zumindest innerhalb eines Bereichs des Innenraums, zu kombinieren und zugleich
den großen Spielraum, den der Innenraum des Kanals hinsichtlich einer flexiblen Positionierung
der Lichtbereitstellungseinrichtung nicht nur in einer Querrichtung des Kanals, sondern
auch entlang einer Längserstreckung des Kanals bietet, durch Bereitstellung einer
Stromschiene zur Versorgung der Lichtbereitstellungseinrichtung auf einfache und wirkungsvolle
Weise zu nutzen. Die Länge und Form des Kanals lässt sich zudem vorteilhaft sehr flexibel
an die Beleuchtungserfordernisse und/oder die Raumgröße anpassen.
[0010] Die freie Positionierbarkeit der Lichtbereitstellungseinrichtung macht es möglich,
die Lichtbereitstellungseinrichtung genau in der gewünschten, etwa aus ästhetischen
Gründen angestrebten Weise durch den Lichtaustrittsbereich hinausleuchten zu lassen.
Dies kann auch vorteilhaft sein, wenn sich innerhalb einer Räumlichkeit die Anordnung
der zu beleuchtenden Objekte beispielsweise nach einiger Zeit verändert. Indem eine
Stromschiene bereitgestellt wird, kann die Lichtbereitstellungseinrichtung auch über
große Kanallängen hinweg flexibel und frei positioniert werden.
[0011] Es wird durch die Erfindung eine hochflexible Beleuchtungsmöglichkeit geschaffen,
die zusätzlich, durch die Anordnung der Lichtbereitstellungseinrichtung in dem Innenraum
und das Herausleuchten durch den Lichtaustrittsbereich, vorteilhafte Entblendungseigenschaften
aufweist.
[0012] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen
sowie aus der Beschreibung unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung.
[0013] Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Stromschiene von außerhalb des Innenraums
nicht sichtbar. Auf diese Weise kann zum Beispiel ein besonders schlichtes und dezentes
Aussehen der Beleuchtungsanordnung erreicht werden.
[0014] Insbesondere kann in einer Weiterbildung die Stromschiene seitlich des Lichtaustrittsbereichs
angeordnet sein. Dies erleichtert es, eine Sichtbarkeit der Stromschiene von außen
zu vermeiden.
[0015] In einer Ausgestaltung ist vorgesehen, dass zur Befestigung der Lichtbereitstellungseinrichtung
am Kanal an verschiedenen Orten innerhalb des Innenraums die Lichtbereitstellungseinrichtung
mittels Magnetkraft mit einem Bestandteil des Kanals koppelbar ist. Die Befestigung
der Lichtbereitstellungseinrichtung wird somit auf einfache und zuverlässige Weise
erreicht.
[0016] Insbesondere kann in einer Ausgestaltung die Lichtbereitstellungseinrichtung für
die Kopplung mit dem Kanal an mindestens einem Innenoberflächenbereich des Kanals
magnetisch haftend befestigbar sein. Auf diese Weise gelingt eine besonders einfache,
wirkungsvolle und flexible Befestigung der Lichtbereitstellungseinrichtung innerhalb
des Innenraums, derart, dass die Lichtbereitstellungseinrichtung frei positioniert
werden kann.
[0017] In einer Ausgestaltung weist die Lichtbereitstellungseinrichtung mindestens einen
Magneten, insbesondere einen Permanentmagneten, auf, mittels dem die Kopplung der
Lichtbereitstellungseinrichtung mit dem Kanal ermöglicht ist.
[0018] In einer Ausgestaltung ist der Lichtaustrittsbereich relativ zu dem Innenraum des
Kanals verengt ausgebildet. Dies erleichtert die Entblendung und das "Verstecken"
der Lichtbereitstellungseinrichtung(en) im Kanal.
[0019] In einer Ausgestaltung ist der Lichtaustrittsbereich als eine schlitzförmige Öffnung
ausgebildet, wobei die innerhalb des Innenraums angeordnete Lichtbereitstellungseinrichtung
nur durch den Lichtaustrittsbereich hindurch Licht gerichtet nach außen abgeben kann.
Dies trägt zu vorteilhaften Entblendungseigenschaften der Beleuchtungseinrichtung
und zu einer dezenten und schlichten Beleuchtungslösung bei.
[0020] In einer Ausgestaltung ist der Kanal mit mindestens einer ein- oder mehrteiligen
Gehäusekomponente mit Decken- und Wandabschnitten sowie mit einer offenen Seite gebildet.
Hierbei ist der Lichtaustrittsbereich quer zu einer Längsrichtung des Kanals kleiner
als die offene Seite der Gehäusekomponente ausgebildet. Die Lichtbereitstellungseinrichtung
oder mehrere Lichtbereitstellungseinrichtungen kann bzw. können auf diese Weise besonders
dezent in dem Innenraum "versteckt" werden, wobei dennoch eine gezielte, gerichtete
Abgabe von Licht durch den Lichtaustrittsbereich hindurch erhalten bleibt.
[0021] In einer Weiterbildung ist die Lichtbereitstellungseinrichtung mittels Magnetkraft
mit der Gehäusekomponente koppelbar. Vorzugsweise wird hierbei die Gehäusekomponente
mit einem Material ausgebildet, das eine derartige Kopplung ermöglicht.
[0022] Die Gehäusekomponente kann in einer Ausgestaltung mit einem viereckigen, insbesondere
rechteckigen, Querschnitt ausgebildet sein, oder mit einem viereckigen, insbesondere
rechteckigen Querschnitt mit einer oder mehreren abgerundeten Ecken. Eine derartige
Gehäusekomponente ermöglicht auf einfache Weise die Unterbringung der Lichtbereitstellungseinrichtungen
im Innenraum.
[0023] In einer Ausgestaltung sind die Wand- und/oder Deckenabschnitte der Gehäusekomponente,
und insbesondere die Innenoberflächenbereiche der Gehäusekomponente im Bereich der
Wand- und/oder Deckenabschnitte desselben, im Wesentlichen eben. Eine solche Ausgestaltung
erleichtert das Halten der mindestens einen Lichtbereitstellungseinrichtung mittels
Magnetkraft.
[0024] Insbesondere kann in einer Ausgestaltung die Gehäusekomponente als ein Blechteil,
zum Beispiel aus Stahlblech, oder mit einem oder mehreren Blechteilen, zum Beispiel
aus Stahlblech, ausgebildet sein.
[0025] In einer Ausgestaltung weist der Kanal ferner im Bereich der offenen Seite der Gehäusekomponente
mit der Gehäusekomponente gekoppelte profilförmige Komponenten auf, wobei die profilförmigen
Komponenten den Lichtaustrittsbereich begrenzen. Durch Nutzung separat bereitgestellter
profilförmiger Komponenten können ggf. im Bereich der Begrenzung des Lichtaustrittsbereichs
gewünschte komplexere Geometrien auf relativ einfache Weise bereitgestellt werden.
[0026] In einer Weiterbildung sind die profilförmigen Komponenten des Kanals dafür eingerichtet,
jeweils abschnittsweise auf einer einer Sichtseite abgewandten Seite eines Plattenelements
einen Rand des Plattenelements übergreifend an dem Plattenelement angeordnet zu werden.
Auf diese Weise kann der Kanal von außen weitgehend unsichtbar hinter einer abgehängten
Decke verborgen werden, wobei von der Außenseite, also der einer Räumlichkeit zugewandten
Seite der Decke, lediglich der Lichtaustrittsbereich zu sehen ist. Eine dezente und
ästhetische Beleuchtungslösung wird hierdurch möglich. Die Flexibilität für den Anwender
hinsichtlich der zu beleuchtenden Gegenstände oder Raumbereiche jedoch bleibt voll
erhalten, auch wenn der Kanal dauerhaft hinter die Decke eingebaut und auf der Sichtseite,
etwa seitlich des Lichtaustrittsbereichs, zum Beispiel eingespachtelt wird.
[0027] Das Plattenelement ist insbesondere lichtundurchlässig ausgebildet und kann beispielsweise
als eine Gipskartonplatte, zum Beispiel für eine Zwischendecke oder eine Wandverkleidung,
ausgeführt sein.
[0028] In einer Ausgestaltung sind die profilförmigen Komponenten als Metallprofile ausgebildet,
wobei die profilförmigen Komponenten insbesondere aus Aluminium oder einem Aluminiumlegierungsmaterial
gefertigt sind. Die Metallprofile können zum Beispiel stranggepresst sein, wodurch
auch profilförmige Komponenten komplizierter Querschnittsgeometrie wirtschaftlich
herstellbar sind.
[0029] In einer Ausgestaltung ist die Stromschiene derart in oder an einer der profilförmigen
Komponenten angeordnet oder in oder an der profilförmigen Komponente ausgebildet,
dass die Stromschiene von dem Innenraum her zugänglich ist. Auf diese Weise ist eine
Zugänglichkeit für die Versorgung der Lichtbereitstellungseinrichtung gewährleistet,
während zugleich die Stromschiene gut im Innenraum, von der Sichtseite der Decke her
nicht einsehbar, verborgen werden kann.
[0030] Insbesondere kann mindestens eine der profilförmigen Komponenten oder können beide
profilförmigen Komponenten jeweils mit einem Aufnahmebereich zur Aufnahme der Stromschiene
ausgebildet sein.
[0031] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Stromschiene als eine
zweiphasige Stromschiene ausgebildet. Bei dieser Ausgestaltung ist die Stromschiene
somit relativ einfach aufgebaut.
[0032] Die Stromschiene ist in einer bevorzugten Weiterbildung dafür eingerichtet, die Lichtbereitstellungseinrichtung(en)
mit elektrischem Strom bei einer Spannung von 48 Volt zu versorgen.
[0033] Insbesondere kann die Stromschiene im Wesentlichen parallel zu dem Lichtaustrittsbereich
verlaufen. Auf diese Weise kann längs des Lichtaustrittsbereichs stets zuverlässig
eine Stromversorgung für die Lichtbereitstellungseinrichtung(en) ermöglicht werden.
[0034] In einer Ausgestaltung weist die Beleuchtungsanordnung eine zur Versorgung der Lichtbereitstellungeinrichtung
vorgesehene Leitung, insbesondere ein Kabel, sowie einen mit der Stromschiene elektrisch
koppelbaren Anschlussadapter auf. Die Leitung koppelt hierbei den Anschlussadapter
elektrisch mit der Lichtbereitstellungseinrichtung. Auf diese Weise ist eine flexible
Positionierung der Lichtbereitstellungseinrichtung relativ zu dem mit der Stromschiene
gekoppelten Anschlussadapter möglich. Vorzugsweise ist die Leitung hierbei biegsam
und flexibel ausgebildet.
[0035] In einer vorteilhaften Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass auf beiden Längsseiten
des Lichtaustrittsbereichs jeweils mindestens eine Stromschiene für die Versorgung
der Lichtbereitstellungseinrichtung in dem Innenraum des Kanals angeordnet ist. Somit
kann die Länge der Leitung, die innerhalb des Kanals anzuordnen ist, gering gehalten
werden, und die Stromversorgung der Lichtbereitstellungseinrichtung gelingt auf noch
einfachere und flexible Weise.
[0036] Bei einer Weiterbildung ist der Anschlussadapter mit einer oder mehreren Rasteinrichtung(en)
ausgestattet, die eine rastende und vorzugsweise wieder lösbare Kopplung des Anschlussadapters
mit einer der profilförmigen Komponenten ermöglicht bzw. ermöglichen. Somit kann der
Anschlussadapter auf einfache Weise an der profilförmigen Komponente, die mit der
Stromschiene ausgestattet ist, mechanisch gehalten werden.
[0037] Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Leitung derart ausgebildet, dass
sie magnetisch mit einem Bestandteil des Kanals gekoppelt und hierdurch innerhalb
des Innenraums gehalten und/oder geführt werden kann. Auch durch diese Ausgestaltung
kann in Kombination mit der Stromschiene wiederum zur flexiblen, freien Positionierbarkeit
der Lichtbereitstellungseinrichtung beigetragen werden, denn durch die magnetische
Kopplung der Leitung mit dem Kanal und die dadurch erzielte Führung der Leitung kann
diese, je nach Positionierung der Lichtbereitstellungseinrichtung, genau dort angeordnet
und gehalten werden, wo sie am wenigsten stört. Insbesondere wird vermieden, dass
die Leitung in den von der Lichtbereitstellungseinrichtung bereitgestellten Lichtkegel
oder Lichtstrahl hineinhängt. Auf diese Weise wird auch die Anordnung mehrerer Lichtbereitstellungseinrichtungen
innerhalb des Innenraums und deren Positionierung erheblich erleichtert.
[0038] Die Leitung für die Versorgung der Lichtbereitstellungseinrichtung kann insbesondere
ein Kabel zur Versorgung der Lichtbereitstellungseinrichtung mit elektrischem Strom
sein. Im Falle mehrerer Lichtbereitstellungseinrichtungen weist bevorzugt jede dieser
eine eigene derartige Versorgungsleitung auf.
[0039] In einer Ausgestaltung kann die Leitung für die magnetische Kopplung mit dem Bestandteil
des Kanals mit einem Mantel versehen sein, der eine oder mehrere magnetische Komponenten
enthält, oder die Leitung kann entlang der Längserstreckung mit einem oder mehreren
magnetischen Halteelementen versehen sein.
[0040] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung weist der Anschlussadapter oder die Lichtbereitstellungseinrichtung
eine Einrichtung auf, welche es ermöglicht, Steuersignale zum Schalten und/oder Steuern
der Lichtabgabe der Lichtbereitstellungseinrichtung auf drahtlosem Weg zu empfangen.
Beispielsweise kann die Einrichtung dafür eingerichtet sein, derartige Steuersignale
gemäß der ZigBee-Spezifikation zu empfangen und weiterzuverarbeiten.
[0041] In einer Weiterbildung weist die Beleuchtungsanordnung mehrere Lichtbereitstellungseinrichtungen
auf, wobei jede der Lichtbereitstellungseinrichtungen mindestens innerhalb eines Bereichs
des Innenraums frei positionierbar ist. Insbesondere kann die Beleuchtungsanordnung
beispielsweise zwei, drei oder vier oder noch Wesentlich mehr Lichtbereitstellungseinrichtungen
aufweisen. Auf diese Weise können mittels der Beleuchtungsanordnung zum Beispiel mehrere
Objekte an verschiedenen Stellen in einem Raum zugleich beleuchtet werden. Die mehreren
Lichtbereitstellungseinrichtungen werden hierzu vorzugsweise derart innerhalb des
Innenraums angeordnet, dass sie jeweils im Betrieb Licht durch den Lichtaustrittsbereich
nach außen abgeben können. Die Beleuchtung mehrerer Gegenstände oder Raumbereiche
gelingt somit auf flexible und zudem dezente Weise. Jedoch ist es ebenso denkbar,
dass bei der Beleuchtungsanordnung genau eine Lichtbereitstellungseinrichtung innerhalb
des Innenraums angeordnet wird, wenngleich sich Kanäle insbesondere größerer Länge
zur Unterbringung einer Vielzahl von Lichtbereitstellungseinrichtungen eignen.
[0042] Die mehreren Lichtbereitstellungseinrichtungen können insbesondere in gleicher Weise
mit dem Kanal koppelbar sein. In einer weiteren Ausgestaltung können die mehreren
Lichtbereitstellungseinrichtungen insbesondere jeweils in gleicher Weise ausgebildet
sein.
[0043] In einer weiteren Ausgestaltung weist die Beleuchtungsanordnung unterschiedlich ausgebildete
Lichtbereitstellungseinrichtungen auf. Insbesondere ist hierbei jede der Lichtbereitstellungseinrichtungen
mindestens innerhalb eines Bereichs des Innenraums frei positionierbar. Somit kann
die Vielfalt an Beleuchtungseffekten, die mittels der Beleuchtungsanordnung erzielt
werden können, noch vergrößert werden.
[0044] Insbesondere ist es in einer Ausgestaltung denkbar, unterschiedlich ausgebildete,
aber in gleicher Weise mit dem Kanal koppelbare Lichtbereitstellungseinrichtungen
vorzusehen.
[0045] Gemäß einer Ausgestaltung weist die Lichtbereitstellungseinrichtung eine weiche Komponente
auf, welche beim Koppeln der Lichtbereitstellungseinrichtung mit dem Kanal in Kontakt
mit dem Kanal gelangt. Insbesondere kann die weiche Komponente als ein Filzelement
ausgebildet sein. Die weiche Komponente trägt zur Geräuschminderung beim Koppeln der
Lichtbereitstellungseinrichtung mit dem Kanal bei, und kann auch dazu beitragen, die
Innenoberflächen des Kanals vor oberflächlichen Beschädigungen, beispielsweise durch
Zerkratzen, zu schützen. Zudem wird auch ein Positionieren und ein Variieren der Positionierung
beschädigungsfrei und geräuscharm möglich.
[0046] Zusätzlich zu der freien Positionierbarkeit der Lichtbereitstellungseinrichtung ist
in einer Weiterbildung die Lichtbereitstellungseinrichtung ferner zur Veränderung
einer Abstrahlrichtung der Lichtbereitstellungseinrichtung nach Bedarf ausrichtbar
und/oder verstellbar. Auf diese Weise kann die Flexibilität mit Blick auf die Beleuchtung
unterschiedlichster Objekte oder die Erzielung gewünschter ästhetischer Beleuchtungseffekte
noch weiter verbessert werden. Die Lichtbereitstellungseinrichtung kann hierzu beispielsweise
einen schwenkbaren Funktionsabschnitt aufweisen.
[0047] In einer Ausgestaltung beinhaltet die Lichtbereitstellungseinrichtung für die gerichtete
Abgabe von Licht eine Lichtquelle mit einem mittelengen oder bevorzugt engen Ausstrahlwinkel.
Beispielsweise kann der Ausstrahlwinkel der Lichtquelle bis zu einschließlich etwa
25 Grad betragen, wobei der Ausstrahlwinkel zum Beispiel zwischen etwa 6 Grad und
etwa 25 Grad liegen kann. In einer Variante wäre es denkbar, dass die Lichtquelle
einen Ausstrahlwinkel von maximal 15 Grad aufweist. Die Verwendung insbesondere engstrahlender
Lichtquellen ermöglicht eine gezielte Abgabe von Licht durch den Lichtaustrittsbereich
nach außen, um dort gezielt einen Raumbereich oder Gegenstand anzuleuchten. Ein ungewolltes
Ausleuchten des Kanalinneren durch die Lichtbereitstellungseinrichtung wird vermieden.
[0048] In einer Ausgestaltung weist die Lichtbereitstellungseinrichtung einen im Querschnitt
runden Funktionsabschnitt auf. Hierbei ist insbesondere vorgesehen, dass ein Durchmesser
des Funktionsabschnitts geringer als eine Breite des Lichtaustrittsbereichs ist. Ein
derartiger Funktionsabschnitt ist oftmals handlich und platzsparend.
[0049] In einer alternativen Ausgestaltung ist die Lichtbereitstellungseinrichtung mit einer
linear langgestreckten Form gebildet oder weist einen mit einer linear langgestreckten
Form gebildeten Funktionsabschnitt auf. Hierbei kann die linear langgestreckte Form
insbesondere quaderartig ausgebildet sein. Insbesondere kann zudem eine Längserstreckung
der linear langgestreckten Form eine Breite des Lichtaustrittsbereichs übersteigen.
Mit dieser Ausgestaltung der Erfindung kann beispielsweise die Beleuchtung größerer
Raum- oder Flächenbereiche oder Objekte mittels einer Lichtbereitstellungseinrichtung
bei gleichzeitig guter Entblendung gelingen.
[0050] Beispielsweise kann in einer vorteilhaften Weiterbildung die linear langgestreckte
Form sich parallel zu dem Lichtaustrittsbereich erstrecken.
[0051] In einer Ausgestaltung der Erfindung weist die Beleuchtungsanordnung mindestens eine
zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung auf, welche für ein zumindest abschnittsweises
Anordnen derselben innerhalb des Innenraums ausgebildet ist und mit der Stromschiene
elektrisch koppelbar ist und zum Halten der zusätzlichen Lichtbereitstellungseinrichtung
mit dem Kanal koppelbar ist. Hierbei ist die zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung
mit einer linear langgestreckten Form gebildet oder weist einen mit einer linear langgestreckten
Form gebildeten Funktionsabschnitt auf. Auf diese Weise können weitere, zusätzliche
Beleuchtungseffekte erzielt werden, beispielsweise die Beleuchtung größerer Flächen-
oder Raumbereiche.
[0052] Die linear langgestreckte Form der zusätzlichen Lichtbereitstellungseinrichtung kann
insbesondere quaderartig sein.
[0053] Insbesondere kann in einer Weiterbildung vorgesehen sein, dass die zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung
derart in dem Innenraum anordenbar ist, dass sie auf der Sichtseite der Plattenelemente
mit den Plattenelementen bündig ist. Mit dieser Weiterbildung wird es möglich, weitere
Beleuchtungseffekte in flexibler Weise bereitzustellen und die mit Hilfe der Lichtbereitstellungseinrichtung
im Innenraum ermöglichten Lichteffekte vorteilhaft zu ergänzen.
[0054] Die zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung kann in Weiterbildungen der Erfindung
in einem mit dem Kanal gekoppelten Zustand den Lichtaustrittsbereich in einer Richtung
quer zur Längsrichtung des Kanals im Wesentlichen vollständig oder nur zum Teil ausfüllen.
[0055] In einer weiteren Ausgestaltung kann die zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung
in einem mit dem Kanal gekoppelten Zustand aus dem Innenraum durch den Lichtaustrittsbereich
nach außen herausstehen, derart, dass die zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung
Licht außerhalb des Innenraums abgibt. Beispielsweise kann die zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung
als ein "wallwasher" zur Bestrahlung einer Wand ausgebildet sein oder mit einem opalen
Lichtabgabebereich, der sich in dem mit dem Kanal gekoppelten Zustand der zusätzlichen
Lichtbereitstellungseinrichtung außerhalb des Innenraums befindet, ausgestattet sein.
Somit können auch mit dieser Ausgestaltung auf flexible und vielseitige Weise weitere
Beleuchtungseffekte geschaffen und die durch die Lichtbereitstellungseinrichtung im
Innenraum ermöglichten Lichteffekte auf vorteilhafte Weise ergänzt werden.
[0056] In weiteren Ausgestaltungen können mehrere zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtungen
vorgesehen sein, wobei diese in gleicher oder unterschiedlicher Weise ausgebildet
sein können.
[0057] In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Beleuchtungsanordnung ferner mindestens
eine zusätzliche Lichtquelle auf, die dafür angeordnet und ausgebildet ist, um Licht
in den Innenraum abzugeben und hierdurch den Kanal auszuleuchten. Auf diese Weise
kann ein besonders interessanter ästhetischer Effekt erzielt werden, indem nicht nur
das Anstrahlen etwa von im Raum befindlichen Objekten durch den Lichtaustrittsbereich
hindurch ermöglicht wird, sondern der Innenraum auch selbst den Eindruck erweckt,
zu leuchten. Mit einem schlitzartig ausgebildeten Lichtaustrittsbereich kann der Eindruck
eines indirekt leuchtenden, schlitzförmigen Lichtaustrittslochs erreicht werden ("glowing").
[0058] In einer Ausgestaltung ist mindestens eine der profilförmigen Komponenten oder sind
beide profilförmige Komponenten jeweils mit einem Aufnahmebereich zur Aufnahme der
zusätzlichen Lichtquelle ausgebildet. Somit kann die zusätzliche Lichtquelle zweckmäßig
untergebracht werden.
[0059] Insbesondere kann in einer Weiterbildung die zusätzliche Lichtquelle dem Innenraum
zugewandt in einer Nut der profilförmigen Komponente angeordnet sein, wodurch sich
ein Körperabschnitt der profilförmigen Komponente zwischen dem Lichtaustrittsbereich
und der zusätzlichen Lichtquelle befindet. Somit kann die zusätzliche Lichtquelle
von der Sichtseite her nicht eingesehen werden, was den ästhetischen Effekt der Hinterleuchtung
bzw. des "glowing" noch verbessert.
[0060] Die zusätzliche Lichtquelle kann in einer Ausgestaltung mit mindestens einer LED
oder einer LED-Anordnung gebildet sein. Hierdurch kann der Kanal auf platzsparende
und energieeffiziente Weise ausgeleuchtet werden.
[0061] Ferner kann die zusätzliche Lichtquelle in einer Weiterbildung eine lichtdurchlässige
Abdeckung, insbesondere eine Opalabdeckung, aufweisen. Die Opalabdeckung kann beispielsweise
mit einem Kunststoffmaterial, zum Beispiel PMMA, gebildet sein. Dies kann zu einer
noch gleichmäßigeren Ausleuchtung des Kanals beitragen.
[0062] In einer Ausgestaltung ist auf beiden Längsseiten des Lichtaustrittsbereichs jeweils
eine zusätzliche Lichtquelle angeordnet. Auf diese Weise kann zum Beispiel eine noch
homogenere indirekte Hinterleuchtung des Kanals ermöglicht werden.
[0063] In einer Ausgestaltung ist die Beleuchtungsanordnung entlang der Längsrichtung des
Kanals mit zwei oder mehr Einheiten gebildet, wobei jeweils benachbarte Einheiten
mittels eines Verbindungsbauteils oder mittels mehrerer Verbindungsbauteile gekoppelt
sind. Die Einheiten umfassen hierbei insbesondere jeweils einen Kanalabschnitt mit
Abschnitten der profilförmigen Komponenten und der Gehäusekomponente, sowie mindestens
einen Stromschienenabschnitt und vorzugsweise mindestens eine zusätzliche Lichtquelle
oder einen Abschnitt einer solchen.
[0064] In einer Ausgestaltung erstrecken sich die Einheiten jeweils geradlinig, wobei jeweils
benachbarte Einheiten geradlinig oder in abgewinkelter Weise mittels des Verbindungsbauteils
oder der Verbindungsbauteile miteinander gekoppelt sind.
[0065] Beispielsweise können die Einheiten in Ausgestaltungen der Erfindung relativ zueinander
um im Wesentlichen 90 Grad abgewinkelt miteinander gekoppelt sein, wobei in anderen
Ausgestaltungen andere Winkel denkbar sind.
[0066] In einer bevorzugten Ausgestaltung erstrecken sich zwei oder mehr Einheiten jeweils
geradlinig, und es ist ferner eine als ein Eckstück ausgebildete weitere Einheit vorgesehen,
wobei die geradlinigen Einheiten jeweils mittels des Verbindungsbauteils oder der
Verbindungsbauteile mit der als Eckstück ausgebildeten Einheit gekoppelt sind. Somit
können bei dieser Ausgestaltung die geradlinigen Einheiten mittels des Eckstücks in
abgewinkelter Weise miteinander gekoppelt werden. Bei dieser Ausgestaltung weist die
als Eckstück ausgebildete Einheit insbesondere einen Kanal-Eckabschnitt auf. Eckstücke
für eine Kopplung geradliniger Einheiten im Winkel von im Wesentlichen 90 Grad oder
abgewinkelt um andere Winkel sind denkbar.
[0067] Insbesondere kann mindestens ein Verbindungsbauteil zur elektrischen Kopplung von
Stromschienenabschnitten benachbarter Einheiten vorgesehen sein, wobei das Verbindungsbauteil
mit Rasteinrichtungen ausgestattet ist, die eine rastende und vorzugsweise wieder
lösbare Kopplung des Verbindungsbauteils mit zwei Abschnitten einer profilförmigen
Komponente, welche an einer Verbindungsstelle zwischen benachbarten Einheiten aufeinandertreffen,
ermöglichen. Somit kann auch das Verbindungsbauteil auf einfache Weise an den mit
den zu koppelnden Stromschienenabschnitten ausgestatteten profilförmigen Komponenten
gehalten werden.
[0068] In einer weiteren Ausgestaltung ist der Kanal an stirnseitigen Enden jeweils mittels
eines Endabschlussstücks verschlossen. Licht kann somit an stirnseitigen Enden des
Kanals nicht in unerwünschter Weise austreten.
[0069] In einer weiteren Ausgestaltung weist die Beleuchtungsanordnung eine zur Einspeisung
von elektrischem Strom in die Stromschiene ausgebildete Einspeiseleitung, insbesondere
ein Kabel, sowie ein mit der Stromschiene elektrisch koppelbares Einspeisebauteil
auf. Die Einspeiseleitung koppelt hierbei das Einspeisebauteil elektrisch mit einer
Stromquelle außerhalb des Innenraums. Auf diese Weise kann auf flexible Weise Strom
in die Stromschiene eingespeist werden. Insbesondere kann vorteilhaft die Einspeiseleitung
durch eine Durchgangsöffnung in dem Endabschlussstück geführt sein.
[0070] Bei einer Weiterbildung ist das Einspeisebauteil mit einer oder mehreren Rasteinrichtung(en)
ausgestattet, die eine rastende und vorzugsweise wieder lösbare Kopplung des Einspeisebauteils
mit einer der profilförmigen Komponenten ermöglicht bzw. ermöglichen. Auch das Einspeisebauteil
kann somit auf einfache Weise an der profilförmigen Komponente, die mit der Stromschiene
ausgestattet ist, mechanisch gehalten werden.
[0071] In einer Ausgestaltung ist der Kanal mit mindestens einer Halteeinrichtung, vorzugsweise
mit mehreren Halteeinrichtungen, versehen, welche für eine Befestigung des Kanals
an einem tragfähigen Bestandteil eines Bauwerks, insbesondere an einer Rohdecke oder
Massivdecke, eingerichtet ist/sind. Hierbei können insbesondere ferner bei Bedarf
weitere zusätzliche Befestigungselemente verwendet werden, beispielsweise Schrauben,
Stangen, Bänder, Haken, Ketten und/oder Seile, um den Kanal mittels der Halteeinrichtung(en)
an dem tragfähigen Bestandteil des Bauwerks zu befestigen. Die Befestigung kann insbesondere
hängend erfolgen. Diese Ausgestaltung macht es vorteilhaft möglich, das Eigengewicht
des Kanals und das Gewicht mit dem Kanal gekoppelter Bauelemente der Beleuchtungsanordnung
ganz oder wenigstens teilweise an dem tragfähigen Bestandteil des Bauwerks, insbesondere
einer tragfähigen Decke, zu halten. Auf diese Weise können zum Beispiel Plattenelemente
einer Zwischendecke entlastet werden.
[0072] Bei einer Weiterbildung ist/sind die Halteeinrichtung(en) jeweils als ein an dem
Kanal befestigtes Winkelstück ausgebildet.
[0073] In einer Ausgestaltung des Verfahrens wird die Lichtbereitstellungseinrichtung mittels
Magnetkraft mit einem Bestandteil des Kanals gekoppelt. Die Vorteile der Kopplung
mittels Magnetkraft wurden oben bereits genannt.
[0074] In einer Ausgestaltung umfasst das Verfahren ferner ein Justieren der Lichtbereitstellungseinrichtung
durch gleitendes Verschieben und/oder Verdrehen der Lichtbereitstellungseinrichtung
an dem Kanal. Hierdurch kann das Justieren auf besonders einfache und flexible Weise
erfolgen.
[0075] In einer Weiterbildung des Verfahrens erfolgen das Einbringen der Lichtbereitstellungseinrichtung
in den Innenraum, das Koppeln derselben mit dem Kanal, sowie das Positionieren der
Lichtbereitstellungseinrichtung durch eine schlitzförmige Öffnung, die den Lichtaustrittsbereich
bildet oder beinhaltet, hindurch, insbesondere nachdem der Kanal im Bereich einer
Decke und/oder Wand montiert ist. Dies ist von Vorteil, da beim Einbau des Kanals
noch nicht festgelegt werden muss, wieviele Lichtbereitstellungseinrichtungen in dem
Innenraum aufgenommen werden sollen, und wie diese ausgerichtet werden sollen. Ein
hochflexibler Aufbau der Beleuchtungsanordnung wird auf diese Weise möglich.
[0076] In einer Ausgestaltung umfasst das Verfahren ferner ein Koppeln eines Anschlussadapters
mit der Stromschiene in dem Innenraum des Kanals, ein Anordnen einer zur Versorgung
der Lichtbereitstellungeinrichtung vorgesehenen Leitung, welche den Anschlussadapter
mit der Lichtbereitstellungseinrichtung elektrisch koppelt, innerhalb des Innenraums
und ein magnetisches Koppeln der Leitung mit einem Bestandteil des Kanals zum Halten
der Leitung innerhalb des Kanals. Die Vorteile einer derartigen magnetischen Kopplung
wurden ebenfalls oben bereits genannt.
[0077] In einer weiteren Ausgestaltung des Verfahrens wird mindestens eine zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung,
welche für ein zumindest abschnittsweises Anordnen derselben innerhalb des Innenraums
ausgebildet ist und mit der Stromschiene elektrisch koppelbar ist und zum Halten der
zusätzlichen Lichtbereitstellungseinrichtung mit dem Kanal koppelbar ist, bereitgestellt,
wobei die zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung mit einer linear langgestreckten
Form gebildet ist oder einen mit einer linear langgestreckten Form gebildeten Funktionsabschnitt
aufweist. Die zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung wird zumindest abschnittsweise
in den Innenraum eingebracht und mit dem Kanal gekoppelt, um die zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung
zu halten.
[0078] In einer weiteren Ausgestaltung kann das Verfahren ferner ein Justieren der zusätzlichen
Lichtbereitstellungseinrichtung durch gleitendes Verschieben und/oder Verdrehen der
zusätzlichen Lichtbereitstellungseinrichtung an dem Kanal umfassen.
[0079] In einer Weiterbildung des Verfahrens erfolgen das Einbringen der zusätzlichen Lichtbereitstellungseinrichtung
in den Innenraum, das Koppeln derselben mit dem Kanal, sowie ein Positionieren der
zusätzlichen Lichtbereitstellungseinrichtung durch eine schlitzförmige Öffnung, die
den Lichtaustrittsbereich bildet oder beinhaltet, hindurch, insbesondere nachdem der
Kanal im Bereich einer Decke und/oder Wand montiert ist. Dies ermöglicht wiederum
einen sehr flexiblen Aufbau der Beleuchtungsanordnung.
[0080] In einer Ausgestaltung des Bausatzes umfassen die Komponenten zur Bildung des Kanals
Kanalabschnitte, oder es umfassen die Komponenten zur Bildung des Kanals die Gehäusekomponente
sowie die profilförmigen Komponenten, oder es umfassen die Komponenten zur Bildung
des Kanals Abschnitte der Gehäusekomponente sowie Abschnitte der profilförmigen Komponenten
zur Bildung von Kanalabschnitten. Zudem kann in Weiterbildungen der Bausatz die für
die zu erstellende Kanalform benötigten Verbindungsbauteile und/oder die Halteeinrichtungen
für den Kanal beinhalten.
[0081] In einer Ausgestaltung des Bausatzes umfasst der Bausatz ferner die mindestens eine
zusätzliche Lichtquelle oder Abschnitte einer derartigen zusätzlichen Lichtquelle,
wobei die zusätzliche Lichtquelle oder die Abschnitte derselben jeweils als ein Bestandteil
einer der Komponenten oder als ein an einer der Komponenten befestigtes oder befestigbares
Bauteil bereitgestellt ist oder sind.
[0082] In einer Weiterbildung des Bausatzes ist die Stromschiene oder sind die Abschnitte
derselben jeweils an mindestens einer der profilförmigen Komponenten oder deren Abschnitten
befestigt oder befestigbar.
[0083] In einer weiteren Weiterbildung des Bausatzes ist die zusätzliche Lichtquelle oder
sind die Abschnitte derselben jeweils an mindestens einer der profilförmigen Komponenten
oder deren Abschnitten befestigt oder befestigbar.
[0084] Bei einer Ausgestaltung des Bausatzes kann dieser die Einheiten zur Bildung der Beleuchtungsanordnung
umfassen, wobei die Einheiten jeweils einen Abschnitt oder Abschnitte der Gehäusekomponente,
der profilförmigen Komponenten, der Stromschiene(n) und, sofern gewünscht, der zusätzlichen
Lichtquelle(n), umfassen und die Einheiten vormontiert sind. Die Einheiten können
geradlinige Einheiten und insbesondere ferner mindestens eine als ein Eckstück ausgebildete
Einheit umfassen.
[0085] Ferner kann der Bausatz in weiteren Ausgestaltungen eine Leitung und einen Anschlussadapter
für jede der Lichtbereitstellungseinrichtungen umfassen.
[0086] Weiterhin kann der Bausatz in einer noch weiteren Ausgestaltung mindestens eine Einspeiseleitung
und mindestens ein Einspeisebauteil für die Stromschiene umfassen.
[0087] In einer wiederum weiteren Weiterbildung kann der Bausatz mindestens ein Endabschlussstück
enthalten.
[0088] Darüber hinaus kann der Bausatz in einer weiteren Ausgestaltung mindestens eine zusätzliche
Lichtbereitstellungseinrichtung umfassen, welche für ein zumindest abschnittsweises
Anordnen derselben innerhalb des Innenraums ausgebildet und zum Halten der zusätzlichen
Lichtbereitstellungseinrichtung mit dem Kanal koppelbar ist, wobei die zusätzliche
Lichtbereitstellungseinrichtung mit einer linear langgestreckten Form gebildet ist
oder einen mit einer linear langgestreckten Form gebildeten Funktionsabschnitt aufweist.
[0089] Es sei erwähnt, dass in Weiterbildungen der Erfindung die vorstehend beschriebenen
Ausgestaltungen betreffend die Kopplung der Lichtbereitstellungseinrichtung mit dem
Kanal, insbesondere mit der Gehäusekomponente, betreffend die elektrische Versorgung
der Lichtbereitstellungseinrichtung, insbesondere über die gemäß den vorstehend erläuterten
Ausgestaltungen vorgesehene Leitung und den Anschlussadapter, sowie betreffend das
Steuern und/oder Schalten der Lichtbereitstellungseinrichtung in analoger Weise Anwendung
auf die zusätzliche(n) Lichtbereitstellungseinrichtung(en) finden können. Auch die
entsprechenden Ausgestaltungen des Verfahrens können analoge Anwendung auf die zusätzliche(n)
Lichtbereitstellungseinrichtung(en) finden.
[0090] Es sei darauf hingewiesen, dass die vorgenannten Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung sowohl auf die Beleuchtungsanordnung als auch auf den Bausatz und das
erfindungsgemäße Verfahren Anwendung finden können.
[0091] Die obigen Ausgestaltungen und Weiterbildungen lassen sich, sofern sinnvoll, beliebig
miteinander kombinieren. Weitere mögliche Ausgestaltungen, Weiterbildungen und Implementierungen
der Erfindung umfassen auch nicht explizit genannte Kombinationen von zuvor oder im
Folgenden bezüglich der Ausführungsbeispiele beschriebenen Merkmalen der Erfindung.
Insbesondere wird hierbei der Fachmann auch Einzelaspekte als Verbesserungen oder
Ergänzungen zu der jeweiligen Grundform der vorliegenden Erfindung hinzufügen.
INHALTSANGABE DER ZEICHNUNGEN
[0092] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Figuren der Zeichnungen angegebenen
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Hierbei zeigen:
- Figur 1
- eine Beleuchtungsanordnung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung, in
einer Querschnittsansicht, mit zwei gleichartigen Lichtbereitstellungseinrichtungen;
- Figur 2
- einen geradlinigen Abschnitt der Beleuchtungsanordnung der Figur 1, von einer Sichtseite
einer Zwischendecke her gesehen;
- Figur 3
- einen anderen geradlinigen Abschnitt der Beleuchtungsanordnung der Figur 1 im Bereich
einer Verbindungsstelle zwischen zwei Einheiten, von einer der Sichtseite der Zwischendecke
entgegengesetzten Rückseite derselben gesehen;
- Figur 4
- einen Abschnitt der Beleuchtungsanordnung der Figur 1 im Bereich eines stirnseitigen
Endes eines Kanals, abschnittsweise von einer der Sichtseite der Zwischendecke entgegengesetzten
Seite derselben gesehen;
- Figur 5
- einen abgewinkelten Abschnitt der Beleuchtungsanordnung der Figur 1, von der Sichtseite
der Zwischendecke her gesehen;
- Figur 6
- den in Figur 5 dargestellten abgewinkelten Abschnitt der Beleuchtungsanordnung der
Figur 1, von einer der Sichtseite der Zwischendecke entgegengesetzten Seite derselben
her gesehen;
- Figur 7
- eine perspektivische Darstellung einer Lichtbereitstellungseinrichtung;
- Figur 8
- einen Mittelschnitt durch die Lichtbereitstellungseinrichtung der Figur 7;
- Figur 9
- eine perspektivische Schnittdarstellung der Lichtbereitstellungseinrichtung der Figur
7;
- Figur 10
- eine Seitenansicht der Lichtbereitstellungseinrichtung der Figur 7 mit einem Funktionsabschnitt
in einem um 90 Grad geschwenkten Zustand;
- Figur 11
- eine Schnittdarstellung der Lichtbereitstellungseinrichtung der Figur 7 im Zustand
der Figur 10;
- Figur 12
- eine perspektivische Ansicht der Lichtbereitstellungseinrichtung der Figur 7 von der
Seite eines Entblendrings her gesehen;
- Figur 13
- eine perspektivische Ansicht der Lichtbereitstellungseinrichtung der Figur 7 im Zustand
der Figur 10, von der Seite des Entblendrings;
- Figur 14
- eine Explosionsansicht der Lichtbereitstellungseinrichtung der Figur 7;
- Figur 15
- eine vergrößerte Ansicht eines Basisabschnitts der Lichtbereitstellungseinrichtung
der Figur 7;
- Figur 16
- eine magnetisch mit einem Bestandteil des Kanals koppelbare, als Kabel ausgeführte
Leitung;
- Figur 17
- eine magnetisch mit einem Bestandteil des Kanals koppelbare, als Kabel ausgeführte
Leitung gemäß einer Variante;
- Figur 18
- eine magnetisch mit einem Bestandteil des Kanals koppelbare, als Kabel ausgeführte
Leitung gemäß einer noch weiteren Variante;
- Figur 19
- eine Beleuchtungsanordnung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
in einer perspektivischen Ansicht vom Ende einer Einheit und von einer einer Sichtseite
einer Zwischendecke entgegengesetzten Seite derselben her gesehen, mit zwei unterschiedlichen
Lichtbereitstellungseinrichtungen;
- Figur 20
- die Beleuchtungsanordnung der Figur 19 in einer Querschnittsansicht;
- Figur 20A
- eine Vergrößerung aus Fig. 20 im Bereich einer profilförmigen Komponente;
- Figur 21
- die Beleuchtungsanordnung der Figur 19 in einer Querschnittsansicht, wobei zusätzliche
Lichtquellen zur indirekten Hinterleuchtung nicht dargestellt sind;
- Figur 22
- die Beleuchtungsanordnung der Figur 19 in einer perspektivischen Ansicht vom Ende
einer Einheit und der der Sichtseite der Zwischendecke entgegengesetzten Seite derselben
her gesehen, wobei zusätzliche Lichtquellen zur indirekten Hinterleuchtung nicht dargestellt
sind;
- Figur 23
- ein vergrößerter Ausschnitt aus Figur 22;
- Figur 24
- ein Verbindungsbauteil zur mechanischen Verbindung benachbarter Einheiten, eingesetzt
in eine profilförmige Komponente, bei der Beleuchtungsanordnung gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel, perspektivisch von der der Sichtseite der Zwischendecke entgegengesetzten
Seite derselben her gesehen;
- Figur 25A
- das Verbindungsbauteil aus Figur 24 in einer Draufsicht;
- Figur 25B
- das Verbindungsbauteil aus Figur 24 in einer stirnseitigen Ansicht;
- Figur 25C
- das Verbindungsbauteil aus Figur 24 perspektivisch von oben;
- Figur 26
- eine perspektivische Schnittdarstellung einer Lichtbereitstellungseinrichtung gemäß
einer Variante;
- Figur 27
- eine Schnittdarstellung der Lichtbereitstellungseinrichtung der Figur 26 mit einem
Funktionsabschnitt in einem um 90 Grad geschwenkten Zustand;
- Figur 28
- eine Perspektivansicht der Lichtbereitstellungseinrichtung der Figur 26;
- Figur 29
- eine Perspektivansicht der Lichtbereitstellungseinrichtung der Figur 26 mit einem
Funktionsabschnitt in dem um 90 Grad geschwenkten Zustand, von der Seite eines Entblendrings
her gesehen;
- Figur 30A
- einen Anschlussadapter der Beleuchtungsanordnung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel,
in einer Draufsicht;
- Figur 30B
- den Anschlussadapter der Figur 30A in einer stirnseitigen Ansicht;
- Figur 30C
- den Anschlussadapter der Figur 30A in einer längsseitigen Ansicht;
- Figur 30D
- den Anschlussadapter der Figur 30A in einer Unteransicht;
- Figur 30E
- den Anschlussadapter der Figur 30A perspektivisch von unten;
- Figur 30F
- den Anschlussadapter der Figur 30A perspektivisch von oben;
- Figur 30G
- den Anschlussadapter der Figur 30A in einer weiteren Ansicht perspektivisch von oben;
- Figur 31
- den Anschlussadapter der Figur 30A perspektivisch von oben wie in Figur 30F, mit einer
Leitung zur Kopplung des Anschlussadapters mit einer Lichtbereitstellungseinrichtung;
- Figur 32A
- ein Verbindungsbauteil zur elektrischen Kopplung von Stromschienenabschnitten, für
die Beleuchtungsanordnung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel, perspektivisch von
unten gesehen;
- Figur 32B
- das Verbindungsbauteil der Figur 32A in einer Draufsicht;
- Figur 32C
- das Verbindungsbauteil der Figur 32A in stirnseitigen Ansicht;
- Figur 32D
- das Verbindungsbauteil der Figur 32A in einer längsseitigen Ansicht;
- Figur 32E
- das Verbindungsbauteil der Figur 32A in einer Unteransicht;
- Figur 32F
- das Verbindungsbauteil der Figur 32A perspektivisch von oben;
- Figur 33
- eine Baugruppe, welche eine zusätzliche Lichtquelle zur indirekten Hinterleuchtung
bildet, für die Beleuchtungsanordnung gemäß dem ersten oder zweiten Ausführungsbeispiel;
- Figur 34
- die Baugruppe der Figur 33 in einer vergrößerten Ansicht im Bereich eines Endes derselben;
- Figur 35
- eine Querschnittsansicht der Baugruppe der Figur 33;
- Figur 36
- eine perspektivische Ansicht eines stirnseitigen Endes eines Kanals der Beleuchtungsanordnung
gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel, wobei das stirnseitige Ende durch ein Endabschlussstück
verschlossen ist und Einspeiseleitungen sichtbar sind;
- Figur 37A
- ein Einspeisebauteil der Beleuchtungsanordnung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel,
in einer Draufsicht;
- Figur 37B
- das Einspeisebauteil der Figur 37A in einer stirnseitigen Ansicht;
- Figur 37C
- das Einspeisebauteil der Figur 37A in einer längsseitigen Ansicht;
- Figur 37D
- das Einspeisebauteil der Figur 37A in einer Unteransicht;
- Figur 37E
- das Einspeisebauteil der Figur 37A perspektivisch von oben;
- Figur 37F
- das Einspeisebauteil der Figur 37A in einer weiteren Ansicht perspektivisch von oben;
- Figur 37G
- das Einspeisebauteil der Figur 37A perspektivisch von unten;
- Figur 38
- das Einspeisebauteil der Figur 37A perspektivisch von oben wie in Figur 37E, mit einer
Einspeiseleitung zur Kopplung des Einspeisebauteils mit einer Stromquelle außerhalb
des Kanals;
- Figur 39A
- eine Querschnittsansicht einer Beleuchtungsanordnung zur Erläuterung einer Abwandlung
des zweiten Ausführungsbeispiels;
- Figur 39B
- einen geradlinigen Abschnitt einer Beleuchtungsanordnung gemäß der Abwandlung der
Figur 39A, von einer Sichtseite einer Zwischendecke her gesehen;
- Figur 40A
- eine Querschnittsansicht einer Beleuchtungsanordnung zur Erläuterung einer weiteren
Abwandlung des zweiten Ausführungsbeispiels;
- Figur 40B
- einen geradlinigen Abschnitt einer Beleuchtungsanordnung gemäß der Abwandlung der
Figur 40A, von einer Sichtseite einer Zwischendecke her gesehen;
- Figur 41A
- eine Querschnittsansicht einer Beleuchtungsanordnung zur Erläuterung einer noch weiteren
Abwandlung des zweiten Ausführungsbeispiels;
- Figur 41B
- einen geradlinigen Abschnitt einer Beleuchtungsanordnung gemäß der Abwandlung der
Figur 41A, von einer Sichtseite einer Zwischendecke her gesehen;
- Figur 42A
- eine Querschnittsansicht einer Beleuchtungsanordnung zur Erläuterung einer wiederum
weiteren Abwandlung des zweiten Ausführungsbeispiels;
- Figur 42B
- einen geradlinigen Abschnitt einer Beleuchtungsanordnung gemäß der Abwandlung der
Figur 42A, von einer Sichtseite einer Zwischendecke her gesehen;
- Figur 43
- zwei Schritte bei einem beispielhaften Montagevorgang einer Beleuchtungsanordnung
gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel in schematischer Schnittdarstellung;
- Figur 44
- einen abgewinkelten Abschnitt der Beleuchtungsanordnung der Figur 19, von einer der
Sichtseite der Zwischendecke entgegengesetzten Seite derselben her gesehen;
- Figur 45
- eine Beleuchtungsanordnung gemäß einer Variante des zweiten Ausführungsbeispiels,
in einer Perspektivansicht vom Ende einer Einheit und von einer einer Sichtseite einer
Zwischendecke entgegengesetzten Seite der Zwischendecke gesehen; und
- Figur 46
- die in Fig. 45 dargestellte Einheit der Beleuchtungsanordnung in einer stirnseitigen
Ansicht.
[0093] Die beiliegenden Figuren sollen ein weiteres Verständnis der Ausführungsformen der
Erfindung vermitteln. Sie veranschaulichen Ausführungsformen und dienen im Zusammenhang
mit der Beschreibung der Erklärung von Prinzipien und Konzepten der Erfindung. Andere
Ausführungsformen und viele der genannten Vorteile ergeben sich im Hinblick auf die
Zeichnungen. Die Elemente der Zeichnungen sind nicht notwendigerweise maßstabsgetreu
zueinander gezeigt.
[0094] In den Figuren der Zeichnung sind gleiche, funktionsgleiche und gleichwirkende Elemente,
Merkmale und Komponenten - sofern nichts anderes ausgeführt ist - jeweils mit denselben
Bezugszeichen versehen.
BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN
[0095] Fig. 1 zeigt eine Beleuchtungsanordnung 1 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Die Beleuchtungsanordnung 1 weist einen in Fig. 1 im Querschnitt dargestellten
Kanal 3 auf, der mit einer aus mehreren Teilen aufgebauten Gehäusekomponente 4 und
zwei profilförmigen Komponenten 6 gebildet ist. Die Gehäusekomponente 4 weist zueinander
parallele Wandabschnitte 4a und 4b und einen Deckenabschnitt 4e auf. Hierdurch ist
die Gehäusekomponente 4 an drei Seiten, im Einzelnen an den gegenüberliegenden, in
Fig. 1 vertikal ausgerichteten Längsseiten durch die Wandabschnitte 4a, 4b sowie an
der in Fig. 1 horizontal ausgerichteten Oberseite durch den Deckenabschnitt 4e im
Wesentlichen geschlossen. Im Bereich der der Oberseite gegenüberliegenden Unterseite,
in Fig. 1 der Bodenseite der Gehäusekomponente 4, ist die Gehäusekomponente 4 offen,
weist also eine offene Seite 4f auf. Die Unterseite der Gehäusekomponente 4 ist durch
die im Bereich der offenen Seite 4f angeordneten und mit der Gehäusekomponente 4 gekoppelten
profilförmigen Komponenten 6 abgeschlossen. Die profilförmigen Komponenten 6 und das
Gehäuseteil 4 können hierzu auf geeignete Weise in Verbindungsbereichen 6a aneinander
befestigt sein.
[0096] Die Gehäusekomponente 4 ist mit mehreren Blechteilen zur Bildung der Wand- und Deckenabschnitte
4a, 4b, 4e ausgebildet, beispielsweise aus Stahlblech. Hingegen sind die profilförmigen
Komponenten 6 als langgestreckte Profile aus einem Metallmaterial, insbesondere Aluminium
oder einem Aluminiumlegierungsmaterial, gefertigt, z. B. durch Strangpressen.
[0097] Der Kanal 3 ist dafür vorgesehen, hinter einem passend dimensionierten Schlitz 10a
mit einer Weite W in einer abgehängten Zwischendecke 10, insbesondere einer Gipsdecke,
zwischen der Rohdecke R und der abgehängten Decke 10 angeordnet und befestigt zu werden.
Der Schlitz 10a kann in ein Plattenelement 9 der Decke 10 eingeschnitten werden und,
siehe Fig. 1, von Rändern 9a des Plattenelements 9 begrenzt sein. Alternativ könnte
der Schlitz 10a durch voneinander um die Weite W des Schlitzes 10a beabstandete Plattenelemente
9 gebildet und durch jeweils einen Rand 9a eines des Plattenelemente 9 begrenzt sein.
Die Stärke t der Plattenelemente 9 kann beispielsweise 12,5 mm betragen, wobei Abwandlungen
des Ausführungsbeispiels an andere Plattenstärken t angepasst sein können.
[0098] Um den Kanal 3 an der Decke 10 zu fixieren, kann die Beleuchtungsanordnung 1 insbesondere
geeignete, in Fig. 1 nicht dargestellte Haltemittel aufweisen, die zum Beispiel eine
Befestigung des Kanals 3 in Abständen entlang dessen Längsrichtung 3a ermöglichen.
Fig. 1 zeigt auch eine Sichtseite S der Zwischendecke 10 sowie eine von der Sichtseite
S abgewandte Seite S' der Zwischendecke 10 und somit der Plattenelemente 9.
[0099] Die profilförmigen Komponenten 6 sind dafür eingerichtet, siehe Fig. 1, jeweils abschnittsweise
auf der Seite S' auf den Plattenelementen 9 angeordnet und hierzu auf die Plattenelemente
9 von der Seite S' her aufgelegt zu werden, wobei im fertigen Zustand, siehe Fig.
1, jede der profilförmigen Komponenten 6 den Rand 9a des Plattenelements 9, auf dem
die profilförmige Komponente 6 aufliegt, übergreift. Nach dem Einbau des Kanals 3
hinter die Decke 10 kann etwa im Rahmen von Trockenbauarbeiten ein Verspachteln auf
der Sichtseite S erfolgen.
[0100] Figur 1 zeigt ferner, dass die beiden zu einer Mittelachse M des Kanals 3 symmetrisch
angeordneten und ausgebildeten profilförmigen Komponenten 6 einander an ihren zugewandten
Rändern nicht berühren, sondern dass zwischen den profilförmigen Komponenten 6 eine
schlitzförmige Öffnung 28 vorgesehen ist, welche einen Durchgang von der Sichtseite
S her zu einem Innenraum 5 des Kanals 3 bildet. Die Öffnung 28 dient als ein Lichtaustrittsbereich
31 des Kanals 3. Mit Ausnahme der Öffnung 28 ist die offene Seite 4f der Gehäusekomponente
4 geschlossen. In einer Richtung quer zur Längsrichtung 3a (siehe z. B. Fig. 2) des
Kanals 3 ist der Lichtaustrittsbereich 31 kleiner als die offene Seite 4f der Gehäusekomponente
4. Anders gesagt, im Vergleich mit dem Innenraum 5 des Kanals 3 ist der Lichtaustrittsbereich
31 verengt. In Fig. 1 ist die Breite des Lichtaustrittsbereichs 31, senkrecht zur
Längsrichtung 3a des Kanals 3 genommen, mit dem Bezugszeichen B bezeichnet. Die profilförmigen
Komponenten 6 begrenzen also den Lichtaustrittsbereich 31.
[0101] Die Beleuchtungsanordnung 1 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel weist ferner zwei
gleichartige Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 auf, die in Fig. 1 gezeigt sind.
Die Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 sind jeweils in geeigneter Weise dimensioniert
und ausgebildet, um innerhalb des Innenraums 5 des Kanals 3 angeordnet zu werden.
In der Darstellung der Fig. 1 sind beide Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 in dem
Innenraum 5 angeordnet. Die beiden Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 befinden sich
hierbei jeweils vollständig innerhalb des Innenraums 5. Bei dem ersten Ausführungsbeispiel
sind die Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 als engstrahlende Strahler oder "Spots"
ausgebildet. Die Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 sollen nachfolgend unter Bezugnahme
auf Fig. 7-15 noch näher erläutert werden.
[0102] Die Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 sind jeweils dafür vorgesehen, im Betrieb
Licht L durch den Lichtaustrittsbereich 31 gerichtet nach außen abzugeben, also gezielt
durch den Lichtaustrittsbereich 31 aus dem Innenraum 5 heraus zu leuchten. Da bei
dem ersten Ausführungsbeispiel die Plattenelemente 9, die profilförmigen Komponenten
6 und die Gehäusekomponente 4 lichtundurchlässig sind, können die Lichtbereitstellungseinrichtungen
36 Licht lediglich durch den Lichtaustrittsbereich 31 hindurch gerichtet nach außen
strahlen. Auf diese Weise gelingt es, ein außerhalb des Innenraums 5 innerhalb der
Räumlichkeit, die die abgehängte Decke 10 aufweist, befindliches Objekt, oder einen
Raumbereich, durch den Lichtaustrittsbereich 31 hindurch gezielt anzuleuchten, und
zugleich ein besonders günstiges Entblendungsverhalten zu erzielen. Die Lichtbereitstellungseinrichtungen
36 sind von einem Betrachter, der sich in der beleuchteten Räumlichkeit befindet,
kaum wahrnehmbar, ermöglichen jedoch dennoch eine gezielte Anleuchtung von ausgewählten
Raumbereichen, architektonischen Merkmalen oder in der Räumlichkeit befindlichen Gegenständen.
Dies gelingt dadurch, dass die Lichtbereitstellungseinrichtungen 36, von außerhalb
des Innenraums 5 gesehen, hinter den profilförmigen Komponenten 6 und den Randabschnitten
der Plattenelemente 9, auf denen die profilförmigen Komponenten 6 aufliegen, in dem
Innenraum 5 angeordnet und somit "versteckt" sind, d. h. die Lichtbereitstellungseinrichtungen
36 befinden sich gegenüber einer Ebene 11, die eine Außenseite der Decke 10 bildet,
hinter die Decke 10 zurückversetzt.
[0103] Eine Lichtbereitstellungseinrichtung 36, wie sie bei dem ersten Ausführungsbeispiel
der Fig. 1 zum Einsatz kommt, ist in Fig. 7-15 näher dargestellt. Die Lichtbereitstellungseinrichtung
36 weist einen im Querschnitt runden Funktionsabschnitt 45 mit im Wesentlichen zylindrischer
Grundform sowie einen Basisabschnitt 46 auf, wobei der Basisabschnitt 46 über eine
Pende 47 mit dem Funktionsabschnitt 45 verbunden ist. Über eine Schwenkachse 48 kann
der Funktionsabschnitt 45 gegenüber dem Basisabschnitt 46 verschwenkt werden, zum
Beispiel um 90 Grad. Ein Durchmesser D des Funktionsabschnitts 45 ist kleiner als
die Breite B des Lichtaustrittsbereichs 31, siehe Fig. 1 und 10.
[0104] Die Lichtbereitstellungseinrichtung 36 ist als ein Strahler oder "Spot" ausgebildet
und weist eine Lichtquelle mit einem engen Ausstrahlwinkel α (siehe Fig. 1) auf. Bei
dem ersten Ausführungsbeispiel beträgt der Ausstrahlwinkel α maximal 25 Grad. Der
Ausstrahlwinkel α kann zum Beispiel zwischen 6 Grad und 25 Grad betragen. Indem die
Lichtbereitstellungseinrichtung 36 eine engstrahlende Lichtquelle aufweist, kann trotz
des Zurückversatzes der Lichtbereitstellungseinrichtung 36 hinter die Ebene 11 in
den Innenraum 5 hinein ein Objekt außerhalb des Innenraums 5 durch den Lichtaustrittsbereich
31 hindurch gezielt beleuchtet werden, ohne dass es zu übermäßigen Verlusten durch
die Ausleuchtung des Innenraums 5 kommt.
[0105] Jede der Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 ist mittels des Basisabschnitts 46
mit dem Kanal 3 koppelbar, um die Lichtbereitstellungseinrichtung 36 am Kanal 3 zu
halten. Hierzu weist der Basisabschnitt 46 einen Permanentmagneten 55 auf, der bei
dem gezeigten Ausführungsbeispiel als ein Ringmagnet ausgebildet ist. Wie vorstehend
beschrieben, ist die Gehäusekomponente 4 mit Blechteilen ausgebildet, wobei bei dem
ersten Ausführungsbeispiel für die Gehäusekomponente 4 ein Blech gewählt ist, auf
welches ein Permanentmagnet eine Anziehungskraft ausüben kann. Beispielsweise ist
die Gehäusekomponente 4 mit Stahlblech gebildet. Bei der im Querschnitt rechteckigen
Ausbildung der Gehäusekomponente 4 mit ebenen Wand- und Deckenabschnitten 4a, 4b,
4e sind Wandbereiche 5a und 5b sowie ein innerer Deckenbereich 5e der Innenoberfläche
der Gehäusekomponente 4 eben ausgeführt.
[0106] Mittels des in dem Basisabschnitt 46 angeordneten Permanentmagneten 55 kann jede
der Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 durch Magnetkraft mit der Gehäusekomponente
4 des Kanals 3 gekoppelt werden. Hierzu wird die jeweilige Lichtbereitstellungseinrichtung
36 mit ihrem Basisabschnitt 46 an einem der Innenoberflächenbereiche 5a-5e magnetisch
haftend befestigt. Der Magnet 55 kann somit die Lichtbereitstellungseinrichtung 36
sowohl an einer der Wände der Gehäusekomponente 4 in den Wandbereichen 5a, 5b als
auch an der Decke der Gehäusekomponente 4 in dem Deckenbereich 5e magnetisch haftend
halten. Dies wird durch die ebene Gestaltung der Wand- und Deckenbereiche 5a, 5b,
5e erleichtert, die ein einfaches Anliegen des Basisabschnitts 46 ermöglichen. Jede
der Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 ist somit innerhalb des Innenraums 5 in der
Weise frei positionierbar, dass der jeweilige Basisabschnitt 46 an einer beliebigen
freien Stelle der Innenoberflächenbereiche 5a, 5b, 5e magnetisch haftend angekoppelt
werden kann, je nach Bedarf (siehe Fig. 1). Eine freie Positionierbarkeit der Lichtbereitstellungseinrichtungen
36 wird also in Längsrichtung 3a des Kanals 3 erreicht, zudem wird aber auch eine
freie Positionierbarkeit im Innenraum 5 quer zur Längsrichtung 3a erzielt. Dies gelingt
mit Hilfe des magnetischen Ankoppelns an die Innenoberflächenbereiche 5a, 5b, 5e,
von denen sich der Innenoberflächenbereich 5e bei dem skizzierten Ausführungsbeispiel
im Wesentlichen parallel zu den Plattenelementen 9 erstreckt und die Innenoberflächenbereiche
5a, 5b sich im Wesentlichen senkrecht zu den Plattenelementen 9 erstrecken. Es versteht
sich, dass Kollisionen zweier Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 durch geeignete
Anordnung derselben in dem Innenraum 5 vermieden werden können.
[0107] Die Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 können also innerhalb des Innenraums 5,
oder zumindest eines Bereichs desselben, frei am Kanal 3 positioniert werden. In Fig.
1 ist eine der Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 beispielhaft im Deckenbereich
5e mit der Gehäusekomponente 4 gekoppelt, während die andere im Wandbereich 5b an
den Kanal 3 angekoppelt ist.
[0108] Die Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 lassen sich, aufgrund der Befestigung mittels
der magnetischen Kopplung mit der Gehäusekomponente 4, gleitend an der Gehäusekomponente
4 verschieben und verdrehen, ohne dass die Position einer Lichtbereitstellungseinrichtung
36 innerhalb des Innenraums 5 auf eine oder mehrere diskrete Positionen beschränkt
wäre. Vielmehr sind die Positionen der Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 kontinuierlich
veränderbar. Somit wird eine Vielfalt verschiedener Anordnungen mehrerer Lichtbereitstellungseinrichtungen
36 möglich.
[0109] Ein Rand jeder der profilförmigen Komponenten 6 bildet eine Begrenzung 33 für den
Lichtaustrittsbereich 31 entlang jeweils einer Längsseite 32 desselben. Benachbart
der Begrenzung 33 des Lichtaustrittsbereichs 31 ist jede der profilförmigen Komponenten
6 abgeschrägt ausgebildet, wodurch bei der fertiggestellten Beleuchtungsanordnung
1, siehe Fig. 1, ein sich ausgehend von der Öffnung 28, und somit ausgehend von der
Sichtseite S, nach innen, also zu dem Innenraum 5 hin, erweiternder Bereich 29 gebildet
wird. Bei dem ersten Ausführungsbeispiel verlaufen die Begrenzungen 33 parallel zueinander,
wodurch sich der Bereich 29 über die Länge des Kanals 3 gesehen an jeder Stelle in
gleicher Weise nach innen erweitert. Auf diese Weise wird vermieden, dass die Abstrahlung
von Licht durch die Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 von den profilförmigen Komponenten
6 behindert wird, wenn die Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 gegenüber der Öffnung
28 seitlich versetzt hinter Teilbereichen der profilförmigen Komponenten 6, etwa in
der Nähe eines der Wandabschnitte 4a oder 4b, positioniert werden.
[0110] In Fig. 1 befinden sich sowohl der Funktionsabschnitt 45 als auch der Basisabschnitt
46 und die Pende 47 vollständig innerhalb des Innenraums 5. Die Lichtbereitstellungseinrichtungen
36 der Fig. 1 sind jeweils als Ganzes innerhalb des Innenraums 5 frei positionierbar,
an einem gewählten Ort innerhalb des Innenraums 5 magnetisch befestigbar, und die
Lichtbereitstellungseinrichtung 36 ist zudem innerhalb des Innenraums 5 ausrichtbar,
zum Beispiel durch Verschwenken des Funktionsabschnitts 45 um die Schwenkachse 48.
Durch Schwenken des Funktionsabschnitts 45 kann eine am Deckenabschnitt 4e angekoppelte
Lichtbereitstellungseinrichtung 36 beispielsweise geneigt zu einer vertikalen Richtung
V aus dem Lichtaustrittsbereich 31 herausleuchten. Beispielhaft ist ein Verschwenken
des Funktionsabschnitts 45 in Fig. 1 für die an den Wandabschnitt 4b magnetisch angekoppelte
Lichtbereitstellungseinrichtung 36 dargestellt. Ein weiteres Ausrichten kann durch
Verdrehen um eine oberflächennormale Achse 49 durch Gleiten des Basisabschnitts 46
auf dem Deckenbereich 5e der Innenoberfläche bzw. um eine oberflächennormale Achse
49' durch Gleiten auf dem Wandbereich 5b erfolgen. Mittels eines derartigen Verstellens
des Funktionsabschnitts 45 kann somit zusätzlich zu der freien Positionierbarkeit
der Lichtbereitstellungseinrichtung 36 die Abstrahlrichtung A der Lichtbereitstellungseinrichtung
36 flexibel je nach Bedarf verändert werden.
[0111] Die Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 der Fig. 1 sind somit innerhalb des Innenraums
5 des Kanals 3 frei und beliebig positionierbar, um die Achse 49 bzw. 49' verdrehbar
und um die Achse 48 schwenkbar, so dass Licht L gerichtet durch die Öffnung 28 nach
außen abgestrahlt werden kann.
[0112] Der Basisabschnitt 46 ist, siehe Figuren 7 bis 15, von im Wesentlichen zylindrischer
äußerer Grundform, wobei der Basisabschnitt 46 auf einer von dem Funktionsabschnitt
45 weg gewandten, ebenen Stirnseite eine weiche Komponente 64 aufweist, die bei dem
Ausführungsbeispiel der Fig. 7-15 bevorzugt als eine kreisrunde Filzscheibe ausgebildet
ist. Beim Koppeln der Lichtbereitstellungseinrichtung 36 mit dem Kanal 3 mittels des
Permanentmagneten 55 gelangt die weiche Komponente 64 in Kontakt mit dem Deckenbereich
5e oder einem der Wandbereiche 5a, 5b der Innenoberfläche der Gehäusekomponente 4.
Geräusche beim Einsetzen der Lichtbereitstellungseinrichtung 36 in den Innenraum 5
und beim Ankoppeln derselben an den Kanal 3, sowie Geräusche und Beschädigungen an
den Innenoberflächenbereichen 5a, 5b, 5e der Gehäusekomponente 4 beim Verschieben
oder Verdrehen des Basisabschnitts 46 im magnetisch an die Gehäusekomponente 4 gekoppelten
Zustand können durch die weiche Komponente 64 vermieden werden.
[0113] Die Ansicht der Fig. 14 zeigt Einzelteile einer Lichtbereitstellungseinrichtung 36
der Fig. 7-13 und 15. Der Basisabschnitt 46 ist gebildet mit einem runden Basisgehäusebauteil
67, das den als Ringmagnet ausgeführten Permanentmagneten 55 aufnimmt. Der Ringmagnet
55 ist in dem Basisgehäusebauteil 67 in Fig. 14 von oben her mittels eines abschnittsweise
scheibenartigen, mit Durchbrechungen oder Löchern 66a versehenen Teils 66 geklemmt,
wobei das Teil 66, der Magnet 55, das Basisgehäusebauteil 67 und die Pende 47 mittels
Schrauben 68 zusammengehalten werden. Das Teil 66 kann zudem am Basisgehäuseteil 67
einschnappen. Das ein leichtes, beschädigungsfreies und geräuscharmes Gleiten ermöglichende
weiche Filzelement 64 ist an seiner Unterseite 65 mit dem scheibenartigen Abschnitt
des durchbrochenen Teils 66 verklebt. Das Teil 66 kann zum Beispiel aus Kunststoff
gefertigt sein, das Basisgehäuseteil 67, die Pende 47 und die Schalenteile 70 zum
Beispiel aus Metall, etwa Aluminium. Die Durchbrechungen oder Löcher 66a verbessern
die erzielte magnetische Haltewirkung des Magneten 55.
[0114] Der Funktionsabschnitt 45 ist gebildet mit einem Kühlkörper 72, einem LED-Modul 73
zur Erzeugung von Licht, einer Optik 74 etwa mit einer Linse und/oder einem Reflektor,
einer Folie 75 zum Zwecke der optischen Verbesserung, und ferner einem Entblendring
76. Zur Verbindung des Funktionsabschnitts 45 mittels der Pende 47 mit dem Basisabschnitt
46 sind die Schalenteile 70 in einer Ausnehmung des Kühlkörpers 72 reibschlüssig gehalten,
wobei die Schalenteile 70 mit der Pende 47 mittels einer Schraube 69 und Scheiben
71 verbunden sind. Mittels der Schraube 69 wird zudem die Schwenkachse 48 realisiert.
Mit Hilfe der Optik 74 wird der bereits genannte enge Ausstrahlwinkel α der Lichtbereitstellungseinrichtung
36 ermöglicht.
[0115] Die Anzahl an Lichtbereitstellungseinrichtungen 36, die innerhalb des Innenraums
5 angeordnet sind, kann zum Beispiel je nach dem Beleuchtungsbedarf und/oder abhängig
von der verbauten Länge des Kanals 3 variieren. Unterschiedlich viele Lichtbereitstellungseinrichtungen
36 können innerhalb des Innenraums 5 angeordnet werden. Bei einem sich im Deckenbereich
quer durch einen Raum erstreckenden Kanal 3 und somit im Falle eines langgestreckten
schlitzartigen Lichtaustrittsbereichs 31 lassen sich eine Vielzahl von Lichtbereitstellungseinrichtungen
36 derart in dem Innenraum 5 unterbringen, dass diese Licht L gerichtet nach außen
abgeben können.
[0116] In Fig. 1 sind zudem elektrische Leitungen 85, insbesondere Kabel, die jeweils der
Stromversorgung einer der Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 dienen, skizziert.
Jede der Leitungen 85 befindet sich innerhalb des Innenraums 5.
[0117] Die Beleuchtungsanordnung 1 der Fig. 1 weist ferner im Innenraum 5 des Kanals 3 eine
für die Versorgung der Lichtbereitstellungeinrichtungen 36 ausgebildete Stromschiene
95 auf, mit der jede der Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 für sich separat und
an einer jeweils entsprechend der Positionierung der Lichtbereitstellungseinrichtung
36 individuell gewählten Position elektrisch gekoppelt werden kann.
[0118] Die Stromschiene 95 ist an einer der profilförmigen Komponenten 6 derart angeordnet,
dass die Stromschiene 95 vom Innenraum 5 her zugänglich ist, um die Lichtbereitstellungseinrichtung
36 mit Strom versorgen zu können. Aus Fig. 1 ist auch ersichtlich, dass die Stromschiene
95 seitlich der schlitzartigen Öffnung 28, und somit seitlich des Lichtaustrittsbereichs
31, angeordnet ist. Auf diese Weise wird mit Hilfe der Anordnung der Stromschiene
95 und der Formgebung der profilförmigen Komponente 6 erreicht, dass die Stromschiene
95 von der Sichtseite S von einem Betrachter nicht gesehen werden kann. Dies ist aus
ästhetischer Sicht besonders vorteilhaft und ermöglicht ein schlichtes, dezentes Aussehen
der Beleuchtungsanordnung 1.
[0119] Die Stromschiene 95 ist bevorzugt zweiphasig ausgebildet, dafür eingerichtet, die
Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 mit elektrischem Strom bei einer Gleichspannung
von 48 Volt zu versorgen, und ist in einem geeigneten, an der profilförmigen Komponente
6 ausgebildeten nutartigen Aufnahmebereich 96 aufgenommen. Hierbei verläuft die Stromschiene
95 parallel zu dem Lichtaustrittsbereich 31 und zu dessen Begrenzungen 33. Die Stromschiene
95 kann zum Beispiel über einen in den Figuren nicht gezeigten Transformator mit einem
Stromnetz verbunden sein.
[0120] Jede der beiden Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 der Fig. 1 ist über eine zugeordnete
der elektrischen Leitungen 85 mit einem der Lichtbereitstellungseinrichtung 36 jeweils
zugeordneten Anschlussadapter 99 elektrisch verbunden. In Fig. 1 ist dies nur für
eine der Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 skizziert. Der Anschlussadapter 99 dient
hierbei als eine elektrisch mit der Stromschiene 95 koppelbare Abgreifeinrichtung,
um elektrischen Strom von der Stromschiene 95 abzugreifen.
[0121] Um jede der Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 mit elektrischem Strom versorgen
zu können, ist für jede der Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 eine Leitung 85 vorgesehen.
Die Versorgungsleitung 85 ist jeweils derart ausgebildet, dass sie magnetisch mit
dem Kanal 3, namentlich mit der ferromagnetischen Gehäusekomponente 4, gekoppelt werden
kann, wodurch die Leitung 85 an der Innenseite der Gehäusekomponente 4 auf ihrem Weg
von dem Anschlussadapter 99 zur Lichtbereitstellungseinrichtung 36 geführt und gehalten
wird, ein Durchhängen der Versorgungsleitung 85 vermieden wird, und dadurch auch verhindert
wird, dass die Versorgungsleitung 85 in unerwünschter Weise in den von den Lichtbereitstellungseinrichtungen
36 jeweils erzeugten Lichtstrahl oder -kegel hineinhängt. Fig. 1 zeigt, wie beispielhaft
eine Versorgungsleitung 85 entlang der Innenoberflächenbereiche 5b, 5e magnetisch
geführt wird. Es versteht sich, dass Versorgungsleitungen 85 für weitere Lichtbereitstellungseinrichtungen
36 in ähnlicher Weise angeordnet werden können.
[0122] Die Figuren 16, 17 und 18 zeigen verschiedene Varianten, wie die magnetische Kopplung
der Versorgungsleitung 85 mit der Gehäusekomponente 4 erfolgen kann, anhand beispielhafter
Abschnitte von Leitungen 85', 85", 85"'. Die Versorgungsleitung 85' in Figur 16 weist
Leiter 86, einen Mantel 87 sowie den Mantel 87 an dessen Außenseite umgebende, am
Mantel 87 befestigte ringartige Halteelemente 88 auf, die ihrerseits magnetisch sind
oder in die jeweils ein Permanentmagnet eingebettet ist. Bei der Versorgungsleitung
85" der Figur 17 sind statt der ringartigen Halteelemente Clips 89 mit einem ringartigen
Halteabschnitt 89a und einem magnetischen Haftabschnitt 89b ausgebildet. Der Haftabschnitt
89b kann ein Permanentmagnet sein oder es kann in den Haftabschnitt 89b ein Permanentmagnet
eingebettet sein. Bei der Variante der Figur 18 ist die Versorgungsleitung 85'" mit
einem Mantel 87'" versehen, wobei magnetische Komponenten, in Gestalt kleiner einzelner
Magneten, magnetisierter Bänder oder magnetischer Gewebe in den Mantel 87'" eingebettet
sein können. In Figur 18 ist lediglich ein Abschnitt eines magnetisierten Bandes 90
beispielhaft dargestellt.
[0123] Die Beleuchtungsanordnung 1 der Fig. 1 weist ferner eine zusätzliche Lichtquelle
78 auf, die bei dem ersten Ausführungsbeispiel lediglich auf einer der Längsseiten
32 des Lichtaustrittsbereichs 31 vorgesehen und in einem Aufnahmebereich 98 in der
profilförmigen Komponente 6 aufgenommen ist. Im Betrieb gibt die zusätzliche, zum
Innenraum 5 gewandte Lichtquelle 78 Licht in den Innenraum 5 ab, wodurch der Kanal
3 selbst ausgeleuchtet wird ("glowing"). Mit den direkt durch den Lichtaustrittsbereich
31 gerichtet ausstrahlenden Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 ergibt sich somit
ein interessanter ästhetischer Effekt, bei dem auf sehr dezente Weise ein Strahler
oder Spot aus einem selbst indirekt leuchtenden Schlitz herausstrahlt.
[0124] Bei der Beleuchtungsanordnung 1 gemäß Fig. 1 sind die Innenoberflächenbereiche 5a-e
und vorzugsweise zumindest auch die Oberfläche der profilförmigen Komponente 6 in
dem sich erweiternden Bereich 29 hell gefärbt, beispielsweise weiß gefärbt, wodurch
der Effekt des "glowing" besonders gut zur Geltung kommt.
[0125] In einer Variante des ersten Ausführungsbeispiels, in der zusätzliche Lichtquellen
78 weggelassen sind und keine Hinterleuchtung des Innenraums 5 und somit kein "glowing"
angestrebt wird, können die Innenoberflächenbereiche 5a-e und vorzugsweise zumindest
auch die Oberfläche der profilförmigen Komponente 6 im sich erweiternden Bereich 29
dunkel, zum Beispiel schwarz, gefärbt sein. Bei einer derartigen Variante kann der
Eindruck erzielt werden, die Lichtbereitstellungseinrichtung 36 strahle aus einem
dunklen Loch heraus. Es kann somit ein anderer ästhetischer Effekt erzielt werden,
bei dem die Lichtbereitstellungseinrichtung 36 in einem dunklen Loch zu schweben scheint.
[0126] Die zusätzliche Lichtquelle 78 kann bei dem ersten Ausführungsbeispiel in gleicher
Weise ausgebildet sein wie weiter unten, insbesondere unter Bezugnahme auf Fig. 33-35,
zu dem zweiten Ausführungsbeispiel noch näher erläutert wird.
[0127] In Fig. 2 ist ein geradlinig verlaufender Abschnitt des Kanals 3 der Beleuchtungsanordnung
1 gemäß Fig. 1 von der Sichtseite S der Zwischendecke 10 gesehen dargestellt. Von
der Sichtseite S ist von dem Kanal 3 im Wesentlichen der Lichtaustrittsbereich 31
als langgestreckter Schlitz, seitlich begrenzt durch die profilförmigen Komponenten
6, sichtbar. Fig. 2 zeigt zudem beispielhaft eine Lichtbereitstellungseinrichtung
36, die direkt durch den Lichtaustrittsbereich 31 mittig herausstrahlt. Entlang seiner
Längsrichtung 3a ist der Kanal 3 mit mehreren, sich jeweils geradlinig erstreckenden
Kanalabschnitten 3b aufgebaut. Die Kanalabschnitte 3b sind jeweils mit einem Abschnitt
der Gehäusekomponente 4 und Abschnitten der profilförmigen Komponenten 6 aufgebaut
und bilden mit darin angeordneten Stromschienenabschnitten 95b und zusätzlichen Lichtquellen
78 geradlinige Einheiten 2, die entlang der Längsrichtung 3a des Kanals 3 an Verbindungsstellen
3c, von denen in Fig. 3 eine beispielhaft gezeigt ist, geradlinig miteinander verbunden
sind. Die Kanalabschnitte 3b, zusätzlichen Lichtquellen 78 oder Abschnitte dieser
und die Stromschienenabschnitte 95b können hierbei von im Wesentlichen gleicher Länge
sein. Auf diese Weise können die Einheiten zu einer Gesamtanordnung beliebiger Länge
zusammengesetzt werden. Um die Verbindung benachbarter Einheiten 2 herzustellen, sind
bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 für die geradlinige Verbindung eingerichtete
Verbindungsbauteile 21 und 22 vorgesehen. Die Verbindungsbauteile 21 sind dafür eingerichtet,
die elektrische Kopplung von benachbarten Stromschienenabschnitten 95b zu ermöglichen,
während die Verbindungsbauteile 22 zur mechanischen Kopplung der aneinandergrenzenden
Kanalabschnitte 3b dienen. Die Anzahl der Einheiten 2 kann in Abhängigkeit der gewünschten
Gesamtlänge des Kanals 3 variieren, wobei die Länge einer Einheit 2 geeignet gewählt
werden kann, um die Einheiten 2 gut handhaben zu können.
[0128] An stirnseitigen Enden ist der Kanal 3 mit jeweils einem Endabschlussstück 20 verschlossen.
Dies ist schematisch und beispielhaft in Fig. 4 dargestellt.
[0129] Die Erfindung ermöglicht jedoch nicht nur Beleuchtungsanordnungen 1 mit geradlinigem
Kanal 3. Stattdessen können einzelne Einheiten 2, siehe Fig. 5 und 6, relativ zueinander
abgewinkelt an einer Verbindungsstelle 3c miteinander verbunden werden, zum Beispiel
rechtwinklig. Hierdurch wird auf der Sichtseite S ein beispielsweise um einen Winkel
β von 90 Grad abgewinkelt verlaufender Schlitz, der den Lichtaustrittsbereich 31 bildet,
erzielt. Um einen derartigen Verlauf des Kanals 3 zu erreichen, sind in Fig. 5, 6
benachbarte, jeweils geradlinige, aber schräg abgeschnittene Einheiten 2 mit geradlinigen
Kanalabschnitten 3b an der Verbindungsstelle 3c mittels geeigneter Verbindungsbauteile
21', 22' gekoppelt, wobei die Verbindungsbauteile 21'für die elektrische Kopplung
von Stromschienenabschnitten 95b im Winkel von β = 90 Grad und die Verbindungsbauteile
22' für die mechanische Kopplung der Kanalabschnitte 3b im Winkel von β = 90 Grad
ausgebildet sind. In Fig. 6 sind entsprechend ausgebildete Verbindungsbauteile 21',
22' schematisch beispielhaft skizziert. Die Längsrichtung 3a des Kanals 3 als Ganzes
verläuft in diesem Falle somit an der Stelle 3c um 90 Grad abgeknickt. Verbindungen
benachbarter Einheiten 2 in um andere Winkel β abgewinkelter Weise, zum Beispiel um
30 Grad, 45 Grad, 60 Grad, 120 Grad, 135 Grad oder 150 Grad relativ zueinander, sind
jedoch denkbar.
[0130] Nachfolgend wird eine Beleuchtungsanordnung 101 gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung unter Bezugnahme auf die Figuren 19-35 näher beschrieben. Bis auf die
nachstehend im Detail beschriebenen Unterschiede treffen die obigen Ausführungen zum
ersten Ausführungsbeispiel auch auf das zweite Ausführungsbeispiel zu, so dass diesbezüglich
auf die obigen Erläuterungen zum ersten Ausführungsbeispiel verwiesen wird.
[0131] Die Beleuchtungsanordnung 101 weist wiederum einen Kanal 3 auf, der mit einer Gehäusekomponente
104 und zwei profilförmigen Komponenten 106 gebildet ist. Die profilförmigen Komponenten
106 sind als langgestreckte Profile aus einem Metallmaterial, insbesondere Aluminium
oder einem Aluminiumlegierungsmaterial, gefertigt, z. B. stranggepresst. Bei dem zweiten
Ausführungsbeispiel ist die Gehäusekomponente 104 jedoch als ein Blechteil, in Querrichtung
in einem Stück, welches Wand- und Deckenabschnitte 4a, 4b, 4e beinhaltet, gebildet,
wobei die Gehäusekomponente 104 beispielhaft aus Stahlblech gefertigt ist. Der Querschnitt
der Gehäusekomponente 104 ist rechteckig mit ebenen Wand- und Deckenabschnitten 4a,
4b, 4e sowie abgerundeten Ecken an den Übergängen des Deckenabschnitts 4e in den Wandabschnitt
4a und 4b. Wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel ist auch die Gehäusekomponente 104
an den in Fig. 19 und 20 vertikal verlaufenden Längsseiten durch Wandabschnitte 4a,
4b sowie auf der in Fig. 20 horizontal ausgerichteten Oberseite durch einen Deckenabschnitt
4e im Wesentlichen geschlossen und weist eine offene Seite 4f im Bereich der der Oberseite
gegenüberliegenden Unterseite auf. Die Unterseite der Gehäusekomponente 104 ist durch
die profilförmigen Komponenten 106, die in Verbindungsbereichen 106a an der Gehäusekomponente
104 befestigt sind, abgeschlossen.
[0132] Die Beleuchtungsanordnung 101 weist in Fig. 19, 20, 21, 22 beispielhaft zwei unterschiedlich
ausgebildete Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 und 136 auf. Sowohl die Lichtbereitstellungseinrichtungen
36 als auch die Lichtbereitstellungseinrichtungen 136 sind jeweils in geeigneter Weise
dimensioniert und ausgebildet, um innerhalb des Innenraums 5 des Kanals 3 angeordnet
zu werden. Es sind auch bei dem zweiten Ausführungsbeispiel beide Lichtbereitstellungseinrichtungen
36, 136 als engstrahlende Strahler oder "Spots" ausgebildet.
[0133] Die Lichtbereitstellungseinrichtung 36, dargestellt in Fig. 19, 20, 21, 22, wurde
vorstehend bereits unter Bezugnahme auf Fig. 7-15 näher erläutert und ist wie bei
dem ersten Ausführungsbeispiel ausgebildet. Die Lichtbereitstellungseinrichtung 136
ist in den Fig. 26-29 näher dargestellt, unterscheidet sich von der Lichtbereitstellungseinrichtung
36 jedoch im Wesentlichen darin, dass die Lichtbereitstellungseinrichtung 136 einen
im Querschnitt runden Funktionsabschnitt 145 mit einem Durchmesser D aufweist, der
länger ausgebildet ist als bei der Lichtbereitstellungseinrichtung 36. Die elektrische
Leistung der Lichtbereitstellungseinrichtung 136 kann jener der Lichtbereitstellungseinrichtung
36 entsprechen oder bei Bedarf davon verschieden sein, z.B. größer als die Leistung
der Lichtbereitstellungseinrichtung 36 sein. Der Durchmesser D des Funktionsabschnitts
145 ist kleiner als eine Breite B des Lichtaustrittsbereichs 31, siehe auch Fig. 20.
Es sind bei dem zweiten Ausführungsbeispiel somit Lichtbereitstellungseinrichtungen
36, 136 vorgesehen, die sich in ihrer Größe, bei dem gezeigten Beispiel insbesondere
in ihrer Länge, unterscheiden und zudem verschiedene elektrische Leistungen aufweisen
können. Die Durchmesser D der Lichtbereitstellungseinrichtungen 36, 136 können gleich
oder verschieden sein.
[0134] Die Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 und 136 sind in gleicher Weise wie zu dem
ersten Ausführungsbeispiel oben für die Lichtbereitstellungseinrichtung 36 beschrieben
mit der Gehäusekomponente 104 magnetisch koppelbar sowie positionier- und ausrichtbar,
um in der gewünschten Richtung durch den Lichtaustrittsbereich 31 hinauszustrahlen.
[0135] Die profilförmigen Komponenten 106 weisen jeweils in dem Verbindungsbereich 106a
eine Nut 8a auf, in der im zusammengebauten Zustand des Kanals 3 ein Rand der Gehäusekomponente
104 im Bereich der offenen Seite 4f zu liegen kommt. Siehe hierzu insbesondere Fig.
19, 20 und 20A. Mittels Schrauben 14, die durch geeignete Löcher in der Gehäusekomponente
104 geführt und in eine weitere, dem Rand der Gehäusekomponente 104 zugewandte Nut
8b der profilförmigen Komponente 106 eingeschraubt werden, kann die Gehäusekomponente
104 mit der profilförmigen Komponente 106 verschraubt und somit im Verbindungsbereich
106a an dieser befestigt werden.
[0136] Ferner ist jede der profilförmigen Komponenten 106 mit kanalartigen Nuten 8c und
8d ausgestattet, welche jeweils zu dem Innenraum 5 hinweisen und somit von jener Seite
der profilförmigen Komponente 106, die im eingebauten Zustand auf dem Plattenelement
9 zu liegen kommt, abgewandt sind.
[0137] Die Nut 8c nimmt eine Stromschiene 95 auf und bildet somit einen Aufnahmebereich
96 für diese, siehe insbesondere Fig. 20A und 23. Die Stromschiene 95 ist als eine
zweiphasige Stromschiene ausgeführt und mit einem Grundkörper 97a und zwei elektrischen
Leitern 97b ausgebildet. Die Nut 8c ist entlang ihrer Längsrichtung an den gegenüberliegenden
Nutwänden, in der Nähe des Grundes der Nut 8c, symmetrisch zur Mitte der Nut mit Rippen
15c und 15c' versehen. Hinter die einander gegenüberliegenden unteren Rippen 15c greift
der Grundkörper 97a der Stromschiene 95, um diese in der Nut 8c zu halten.
[0138] Die Nut 8d nimmt die zusätzliche Lichtquelle 78 auf, siehe zum Beispiel Fig. 19,
20, 20A, und bildet somit einen Aufnahmebereich 98 für die zusätzliche Lichtquelle
78. Um die zusätzliche Lichtquelle 78 in der gewünschten Position innerhalb der Nut
8d zu halten, weisen die gegenüberliegenden Nutwände der Nut 8d jeweils eine Rippe
15d auf, wobei die Rippen 15d symmetrisch zur Mitte der Nut 8d angeordnet sind, derart,
dass im montierten Zustand eine Abdeckung 82 der zusätzlichen Lichtquelle 78, siehe
die Erläuterungen weiter unten zu den Fig. 33-35, auf Oberkanten der Nutwände der
Nut 8d aufliegt, siehe Fig. 20A.
[0139] Die zusätzliche Lichtquelle 78, die sowohl bei dem ersten wie auch bei dem zweiten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zum Einsatz kommen kann, ist in den
Fig. 33-35 in größerem Detail gezeigt. Die zusätzliche Lichtquelle 78 ist als ein
langgestreckter Einsatz ausgebildet, um in die Nut 8d eingesetzt zu werden. Die zusätzliche
Lichtquelle 78 weist eine Platine 80 auf, die auf einem Grundprofil 83 befestigt ist.
Auf der Platine 80 sind Leuchtdioden (LEDs) 81 angeordnet, von denen in Fig. 34, 35
nur eine sichtbar ist. Zudem können auf der Platine 80 Leiterbahnen und gegebenenfalls
benötigte weitere elektronische Bauteile für den Betrieb der LEDs 81 angeordnet sein.
Die Platine 80 wird in einer in den Figuren nicht im Einzelnen dargestellten Art und
Weise mit einer geeigneten Stromquelle verbunden.
[0140] Die Platine 80 und die LEDs 81 sind, siehe Fig. 34 und 35, mittels einer Opalabdeckung
82 abgedeckt, wobei die Opalabdeckung beispielhaft als ein Profil aus einem geeigneten
Kunststoff, zum Beispiel satiniertem PMMA, ausgebildet ist. Die Opalabdeckung 82 übergreift
die Platine 80 und greift beidseits derselben in seitliche Längsnuten des Grundprofils
83 ein.
[0141] Fig. 20 zeigt, dass bei dem zweiten Ausführungsbeispiel zwei zusätzliche Lichtquellen
78 vorgesehen sind, die jeweils dem Innenraum 5 zugewandt in der Nut 8d einer profilförmigen
Komponente 106 angeordnet sind. Die Lichtquellen 78 können auf den Rippen 15d aufliegen
und/oder dafür eingerichtet sein, hinter diese einzuschnappen. Zusätzliche Lichtquellen
78 sind somit bei dem zweiten Ausführungsbeispiel auf beiden Längsseiten 32 des Lichtaustrittsbereichs
31 angeordnet. Zwischen dem Lichtaustrittsbereich 31 und jeder der zusätzlichen Lichtquellen
78 befindet sich ein Abschnitt der profilförmigen Komponente 106, in deren Nut 8d
die Lichtquelle 78 aufgenommen ist, wodurch die zusätzliche Lichtquelle 78 von der
Sichtseite S her nicht eingesehen werden kann.
[0142] Die zusätzlichen Lichtquellen 78 geben im Betrieb Licht in den Innenraum 5 ab, wodurch
der Kanal 3 ausgeleuchtet wird. Es erfolgt, wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel,
mittels der Lichtquellen 78 jedoch keine direkte Lichtabgabe durch den Lichtaustrittsbereich
31 nach außen, sondern das von den Lichtquellen 78 abgegebene Licht gelangt nur indirekt
zum Betrachter, indem der Kanal 3 hinterleuchtet wird. Der Innenraum 5 erweckt hierdurch
selbst den Eindruck, zu leuchten ("glowing"). Der ästhetisch ansprechende Eindruck
eines leuchtenden Lichtaustrittsschlitzes kann hierdurch erreicht werden, wobei aus
dem leuchtenden Schlitz heraus dann die Lichtbereitstellungseinrichtungen 36, 136
gerichtet ein in einem Raum befindliches Objekt anstrahlen können.
[0143] Wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel kann auch bei dem zweiten Ausführungsbeispiel
in einer Variante desselben auf das "glowing" und somit auf die indirekte Ausleuchtung
des Innenraums 5 verzichtet werden, d.h. die zusätzlichen Lichtquellen 78 können bei
einer derartigen Variante weggelassen werden. Hinsichtlich der Farbgebung der Innenoberflächenbereiche
5a, 5b, 5e und der profilförmigen Komponente 6, insbesondere im Bereich 29, wird auf
die obigen Ausführungen zum ersten Ausführungsbeispiel verwiesen.
[0144] Zu einer besonders gleichmäßigen, homogenen, indirekten Hinterleuchtung des Kanals
3 trägt das Vorsehen von zusätzlichen Lichtquellen 78 beidseits des Lichtaustrittsbereichs
31 und die Nutzung einer Opalabdeckung 82 bei. Die zusätzlichen Lichtquellen 78 können
sich entlang der gesamten Längsrichtung 3a des Kanals 3 parallel zu dem Lichtaustrittsbereich
31 erstrecken. Zur Erleichterung von Transport und Montage können die zusätzlichen
Lichtquellen 78 jeweils in in Längsrichtung aufeinanderfolgende Abschnitte, etwa wie
in Fig. 33 gezeigt, aufgeteilt sein.
[0145] Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel ist auf jeder Längsseite 32 des Lichtaustrittsbereichs
31 und parallel zu diesem zudem jeweils eine Stromschiene 95 vorgesehen. Die profilförmigen
Komponenten 106 sind somit bei dem zweiten Ausführungsbeispiel in symmetrischer Weise
mit Stromschienen 95 und zusätzlichen Lichtquellen 78 bestückt.
[0146] Wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel wird auch bei dem zweiten Ausführungsbeispiel
mittels der Stromschienen 95 elektrischer Strom bei einer Spannung von 48 Volt bereitgestellt.
Dies erfolgt mittels der beiden Leiter 97b, die mit einem geeigneten Transformator
verbunden sein können. Auch bei dem zweiten Ausführungsbeispiel ist jede der Lichtbereitstellungseinrichtungen
36 und 136 über eine elektrische Leitung 85, jeweils in Form eines elektrischen Kabels,
mit einem zugeordneten Anschlussadapter 199 elektrisch verbunden. Mittels des Anschlussadapters
199 wird elektrischer Strom von den Leitern 97b der Stromschiene 95 abgegriffen. Wie
vorstehend ausführlich zu dem ersten Ausführungsbeispiel erläutert, sind auch bei
dem zweiten Ausführungsbeispiel die Versorgungsleitungen 85 derart ausgebildet, dass
sie mit den oben erwähnten Vorteilen jeweils magnetisch mit dem Kanal 3 und insbesondere
mit der Gehäusekomponente 104 gekoppelt werden können.
[0147] Der Anschlussadapter 199 ist in den Figuren 30A-G und 31 näher dargestellt. Der im
Wesentlichen quaderförmig ausgebildete Anschlussadapter 199 weist ein mit einem Adaptergehäuseteil
200a als Oberteil und einem Adaptergehäuseteil 200b als Unterteil gebildetes Adaptergehäuse
200 auf. Die Adaptergehäuseteile 200a und 200b sind jeweils mit einem Kunststoffmaterial
gebildet. Zwischen den Kunststoff-Adaptergehäuseteilen 200a und 200b ist eine Leiterplatte
191 eingeklemmt. Auf der Leiterplatte 191 kann bei einer bevorzugten Variante des
zweiten Ausführungsbeispiels eine Einrichtung 192 angeordnet sein, welche es ermöglicht,
Steuersignale zum Schalten und/oder Steuern der Lichtabgabe der Lichtbereitstellungseinrichtung
36 bzw. 136 auf drahtlosem Weg zu empfangen. Auf der Leiterplatte 191 können weitere
Einrichtungen, insbesondere eine Recheneinrichtung zur Verarbeitung der Steuersignale
und/oder eine Treiberkomponente, um die Intensität der Lichtabgabe durch die Lichtbereitstellungseinrichtung
36 oder 136 entsprechend den Steuersignalen zu variieren, vorgesehen sein. Insbesondere
kann es sich bei der Einrichtung 192 um ein ZigBee-Modul handeln, oder die Einrichtung
192 kann Teil eines derartigen auf der Leiterplatte 191 angeordneten Moduls sein.
Die Einrichtung 192 könnte in einer Variante jedoch statt in den Anschlussadapter
199 in die Lichtbereitstellungseinrichtung 36 oder 136 selbst integriert sein.
[0148] Der Anschlussadapter 199 ist im Bereich seines einen Endes an den entgegengesetzten
Längsseiten des Anschlussadapters 199 mit zwei bewegbaren Schnapphaken 201 ausgestattet.
Ferner ist stirnseitig im Bereich des Endes des Anschlussadapters, dem die Schnapphaken
201 benachbart sind, ein Betätigungselement 203 vorgesehen. Durch Eindrücken des Betätigungselements
203 werden die Schnapphaken in das Adaptergehäuse 200 zurückgezogen oder eingefahren.
Ein geeigneter Mechanismus kann im Inneren des Adaptergehäuses 200 vorgesehen sein.
Zudem stehen am anderen Ende des Anschlussadapters 199, ebenfalls an den entgegengesetzten
Längsseiten desselben, zusätzlich zwei Rastnasen 202 ab.
[0149] Die Schnapphaken 201 und Rastnasen 202 bilden Rasteinrichtungen, die es ermöglichen,
den Anschlussadapter 199 rastend und wieder lösbar mit der profilförmigen Komponente
106 im Bereich der Nut 8c zu koppeln. Hierzu greifen die Schnapphaken 201 und Rastnasen
202 hinter die an ihrer Oberseite abgeschrägt ausgebildeten Rippen 15c' ein, wodurch
der Anschlussadapter 199 an der Komponente 106 gehalten ist, siehe z. B. Fig. 23.
Wird das Betätigungselement 203 zum Lösen des Anschlussadapters 199 aus der Nut 8c
betätigt, fahren die Schnapphaken 201 in das Adaptergehäuse 200 ein und gelangen außer
Eingriff mit der Rippe 15c'.
[0150] Der Anschlussadapter 199 kann somit an einer beliebigen, frei gewählten Stelle entlang
des Kanals 3 in die Nut 8c eingesetzt werden, um Strom von der Stromschiene 95 abzugreifen
und eine flexibel positionierbare Lichtbereitstellungseinrichtung 36 oder 136 mit
Strom zu versorgen. Um einen elektrischen Kontakt mit den Leitern 97b der Stromschiene
95 herzustellen, weist der Anschlussadapter 199 Kontaktelemente 204, die stiftartig
oder als "Abgreifer-Pins" ausgebildet sind, auf, wobei die Kontaktelemente 204 nach
rastender Befestigung des Anschlussadapters 199 in der Nut 8c mit jeweils einem der
Leiter 97b in Kontakt stehen.
[0151] Fig. 31 zeigt ferner die Leitung 85 zur Versorgung der Lichtbereitstellungseinrichtung
36 oder 136. Die Leitung 85 tritt in einem Eintrittsbereich 205 in das Adaptergehäuse
200 ein, wobei in die Kunststoff-Adaptergehäuseteile 200a, 200b eine Zugentlastung
für die Leitung 85 integriert ist.
[0152] Auch bei dem zweiten Ausführungsbeispiel kann die Beleuchtungsanordnung 101 mit Einheiten
2 gebildet werden, welche Kanalabschnitte 3b und Stromschienenabschnitte 95b sowie
zusätzliche Lichtquellen 78 oder Abschnitte dieser aufweisen, die sich insbesondere
jeweils über die Länge der Einheit 2 erstrecken. Auch bei dem zweiten Ausführungsbeispiel
werden die Einheiten 2 miteinander mit Hilfe von Verbindungsbauteilen 121, 122 verbunden,
beispielsweise geradlinig wie oben bereits unter Bezugnahme auf die Figuren 2, 3 erläutert.
[0153] Die Verbindungsbauteile 121 sind dafür eingerichtet, Stromschienenabschnitte 95b
benachbarter Einheiten 2 miteinander elektrisch zu verbinden. Hierzu wird an einer
Verbindungsstelle 3c ein Verbindungsbauteil 121 in die Nut 8c in der Weise eingesetzt,
dass es die Verbindungsstelle 3c übergreift. Siehe beispielsweise Fig. 19 und 22.
Das Verbindungsbauteil 121 ist in den Fig. 32A-F näher dargestellt.
[0154] Das Verbindungsbauteil 121 weist ein mit beispielsweise zwei Teilen gebildetes Bauteilgehäuse
220 auf, wobei an den vier Ecken des quaderförmigen Verbindungsbauteils 121 an den
Längsseiten desselben bewegbare Schnapphaken 221a, 221b angeordnet sind. Ferner weist
das Verbindungsbauteil 121 an entgegengesetzten stirnseitigen Enden jeweils ein Betätigungselement
223a bzw. 223b auf.
[0155] Zur Betätigung können die Betätigungselemente 223a und 223b, ähnlich wie das Betätigungselement
203 des Anschlussadapters 199, eingedrückt werden, wodurch die ohne Betätigung der
Betätigungselemente 223a, 223b von dem Bauteilgehäuse 220 abstehenden Schnapphaken
221a, 221b in das Bauteilgehäuse 220 eingefahren werden können. Dabei können zum Beispiel
das Betätigungselement 223a auf die Schnapphaken 221a am einen Ende des Bauteilgehäuses
220 und das Betätigungselement 223b auf die Schnapphaken 221b am anderen Ende des
Bauteilgehäuses 220 wirken.
[0156] Die Schnapphaken 221a, 221b bilden hierbei Rasteinrichtungen, die es ermöglichen,
das Verbindungsbauteil 121 rastend und wieder lösbar mit zwei aneinandergrenzenden
Abschnitten einer profilförmigen Komponente 106 an der Verbindungsstelle 3c zu koppeln.
Die Schnapphaken 221a und 221b greifen hierbei hinter die Rippen 15c' ein, wodurch
das Verbindungsbauteil 121 an den Abschnitten der Komponente 106 gehalten ist. Durch
Betätigen der Betätigungselemente 223a,b lassen sich die Schnapphaken 221a,b in das
Bauteilgehäuse 220 zurückziehen, wodurch die Schnapphaken 221a,b außer Eingriff mit
der Rippe 15c' gelangen und das Verbindungsbauteil 121 wieder entnommen werden kann.
[0157] Um eine elektrische Kopplung der Stromschienenabschnitte 95b, die in der Verbindungsstelle
3c aufeinandertreffen, herzustellen, weist das Verbindungsbauteil 121 zwei Paare von
Kontaktelementen 224a und 224b auf, siehe Fig. 32A und 32E. Die Kontaktelemente 224a,b
gelangen beim Einsetzen des Verbindungsbauteils 121 in die Nut 8c beidseits der Verbindungsstelle
mit dem Leitern 97b in Kontakt, derart, dass die Kontaktelemente 224a Abschnitte eines
Leiters 97b und die Kontaktelemente 224b Abschnitte des anderen Leiters 97b über die
Verbindungsstelle 3c hinweg verbinden. Hierzu sind die Kontaktelemente 224a zum Einen
und die Kontaktelemente 224b zum Anderen im Bauteilgehäuse 220 elektrisch miteinander
verbunden.
[0158] Die Verbindungsbauteile 122 sind für die mechanische Kopplung der Einheiten 2 vorgesehen
und in Fig. 25A-C genauer dargestellt. Die Nutzung der Verbindungsbauteile 122 zeigen
beispielsweise die Fig. 19-24. Insbesondere zeigt Fig. 20A deutlich, dass jede der
profilförmigen Komponenten 106 mit zwei weiteren Nuten 8e und 8f versehen ist, wobei
die Nuten 8e, 8f jeweils hinterschnitten ausgeführt sind, d.h. das Profil der Nuten
8f, 8e ist T-förmig bzw. umgekehrt T-förmig. Bis auf die Orientierung ist der Querschnitt
der Nuten 8e und 8f gleich ausgebildet.
[0159] Das Verbindungsbauteil 122 ist als ein Abschnitt eines Profils, beispielsweise eines
Metallprofils, mit im Wesentlichen T-förmigem Querschnitt ausgebildet, wobei der Querschnitt
des Verbindungsbauteils 122 derart gewählt ist, dass das Verbindungsbauteil in die
Nut 8e oder 8f eingeführt werden kann. Ferner weist das Verbindungsbauteil 122 entlang
seiner Längsrichtung mehrere, beispielsweise vier, Gewindebohrungen 123 auf, in die
Schrauben 124 einschraubbar sind, siehe zum Beispiel Fig. 20A, Fig. 24. Bei dem zweiten
Ausführungsbeispiel sind an jeder Verbindungsstelle 3c zwischen zwei Einheiten 2 vier
Verbindungsbauteile 122 zur mechanischen Kopplung der Einheiten 2 vorgesehen, siehe
zum Beispiel Fig. 20, wobei jedes Verbindungsbauteil 122 in eine Nut 8e oder 8f der
einen und in eine Nut 8e bzw. 8f der anderen Einheit 2 eingeführt wird.
[0160] Von den vier Verbindungsbauteilen 122 an der Verbindungsstelle 3c sind zwei der Verbindungsbauteile
122 in Querrichtung des Kanals 3 außen angeordnet und in die Nuten 8f eingesetzt.
Diese außenliegenden Verbindungsbauteile 122 sind mit dem Bezugszeichen 122a bezeichnet,
siehe beispielsweise Fig. 19. Zwei weitere der Verbindungsbauteile 122 sind mit dem
Bezugszeichen 122b bezeichnet und sind in Querrichtung des Kanals 3 innenliegend angeordnet,
der Begrenzung 33 benachbart. Mittels der Schrauben 124 kann das Verbindungsbauteil
122 in der Nut 8e, 8f befestigt, beispielsweise geklemmt, werden. Bei den außenliegenden
Verbindungsbauteilen 122a kann vorgesehen sein, dass die Fixierung des Verbindungsbauteils
122 nur in der entsprechenden Nut 8f einer der Einheiten 2 erfolgt.
[0161] Es sei erwähnt, dass die Verbindungsbauteile 122 der Fig. 25A-C und die Verbindungsbauteile
121 der Fig. 32A-F jeweils auch für eine winklige Kopplung von Kanalabschnitten 3b
bzw. Stromschienenabschnitten 95b eingerichtet sein können, etwa durch abgewinkelte
Gestaltung der Verbindungsbauteile 121, 122, ähnlich wie für die Verbindungsbauteile
21', 22' in Fig. 6 angedeutet.
[0162] In einer bevorzugten Variante des zweiten Ausführungsbeispiels jedoch ist zur Implementierung
eines um einen Winkel, etwa um β = 90 Grad, abgewinkelten Verlaufs des Kanals 3 zusätzlich
zu geradlinigen Einheiten 2 eine als Eckstück ausgebildete Einheit 2' mit einem Kanal-Eckabschnitt
3d als weitere Einheit vorgesehen, siehe Fig. 44. Die Gehäusekomponente 104, die profilförmigen
Komponenten 106 und die in diese eingefügten Abschnitte der zusätzlichen Lichtquelle(n)
78 und der Stromschiene(n) 95 sind in diesem Falle bereits in der als Eckstück ausgebildeten
Einheit 2' in die um den Winkel β angewinkelte Anordnung gebracht worden. Beispielsweise
verlaufen sowohl Stromschiene(n) 95 als auch zusätzliche Lichtquelle(n) 78 durch den
Kanal-Eckabschnitt 3d um die Ecke herum.
[0163] In Fig. 44 werden an jeweils einer Verbindungsstelle 3c jeweils eine geradlinige
Einheit 2 an die Einheit 2' angekoppelt. Dies kann beispielhaft mechanisch mittels
der als geradlinige Profile ausgebildeten Verbindungsbauteile 122 der Fig. 25A-C erfolgen.
Die elektrische Kopplung der Stromschienen kann wiederum mit Hilfe von Verbindungsbauteilen
121 (in Fig. 44 der besseren Übersicht halber nicht eingezeichnet) erfolgen.
[0164] Es sei erwähnt, dass die als Eckstück ausgebildete Einheit 2' auch für einen anderen
Winkel β, zum Beispiel einen Winkel β von 30 Grad, 45 Grad, 60 Grad, 120 Grad, 135
Grad oder 150 Grad, oder einen anderen gewünschten Winkel, ausgebildet sein kann.
[0165] Figur 36 zeigt, wie bei dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung der Kanal 3
an einem der, vorzugsweise beiden, stirnseitigen offenen Enden mittels eines Endabschlussstücks
120 verschlossen werden kann. Die Kanalabschnitte 3b sind an ihren stirnseitigen offenen
Enden mit Laschen 125 versehen, siehe Fig. 19-22, wobei die Laschen 125 hierbei jeweils
Teil eines Abschnitts der Gehäusekomponente 104 sind. Das Endabschlussstück 120 der
Fig. 36 ist als ein Blechteil ausgebildet und beispielsweise aus Stahlblech gefertigt,
und weist seitliche Laschen 125' auf, die den Laschen 125 der Gehäusekomponente 104
korrespondierend ausgebildet und angeordnet sind. Mittels der Laschen 125, 125' kann
das Endabschlussstück 120 mit der Gehäusekomponente 104 verbunden werden, etwa mittels
Schrauben, um das Endabschlussstück 120 am stirnseitigen Ende des Kanals 3 zu befestigen.
[0166] Figur 36 zeigt ferner, dass das Endabschlussstück 120 mit Durchgangsöffnungen 120a
ausgestattet ist, durch die Einspeiseleitungen 160 zur Einspeisung von elektrischem
Strom in die Stromschienen 95 durch das Endabschlussstück 120 hindurchgeführt werden
können. Die Einspeiseleitungen 160 können jeweils mit einer geeigneten, in Fig. 36
nicht dargestellten Stromquelle, etwa einem geeigneten Transformator, elektrisch gekoppelt
sein, wobei sich die Stromquelle außerhalb des Kanals 3 befindet.
[0167] An dem im Innenraum 5 befindlichen Ende jeder der Einspeiseleitungen 160 sind die
Einspeiseleitungen 160 jeweils mit einem Einspeisebauteil 150 elektrisch gekoppelt.
Jedes der Einspeisebauteile 150, die in Fig. 36 nicht sichtbar sind, ermöglicht die
Versorgung einer der beiden Stromschienen 95 des zweiten Ausführungsbeispiels.
[0168] Ein Einspeisebauteil 150 ist in den Fig. 37A bis 37G und 38 näher dargestellt. Analog
zu dem oben bereits erläuterten Anschlussadapter 199 ist das Einspeisebauteil 150
im Wesentlichen quaderförmig ausgebildet und weist ein mit einem Bauteilgehäuseteil
150a als Oberteil und einem Bauteilgehäuseteil 150b als Unterteil gebildetes Bauteilgehäuse
auf, wobei die Bauteilgehäuseteile 150a und 150b jeweils mit einem Kunststoffmaterial
gebildet sind.
[0169] Analog wie bei dem Anschlussadapter 199 vorgesehen ist das Einspeisebauteil 150 im
Bereich seines einen Endes an entgegengesetzten Längsseiten mit zwei bewegbaren Schnapphaken
151b ausgestattet. Stirnseitig im Bereich des Endes des Einspeisebauteils 150, dem
die Schnapphaken 151b benachbart sind, ist ein Betätigungselement 152 vorgesehen,
wobei wiederum durch Eindrücken des Betätigungselements 152 die Schnapphaken 151b
zurückgezogen werden können. Wie bei dem Anschlussadapter 199 kann auch bei dem Einspeisebauteil
150 hierfür ein geeigneter Mechanismus im Inneren des Bauteilgehäuses vorgesehen sein.
Am anderen Ende des Einspeisebauteils 150 stehen an den entgegengesetzten Längsseiten
desselben zusätzlich zwei Rastnasen 151a ab. Die Schnapphaken 151b und Rastnasen 151a
bilden Rasteinrichtungen, um das Einspeisebauteil 150 rastend und wieder lösbar mit
der profilförmigen Komponente 106 im Bereich der Nut 8c zu koppeln, wobei wiederum
die Schnapphaken 151b und Rastnasen 151a hinter die Rippen 15c' eingreifen. Wird das
Betätigungselement 152 betätigt, so werden die Schnapphaken 151b zurückgezogen, gelangen
außer Eingriff mit den Rippen 15c', und das Einspeisebauteil 150 kann aus der Nut
8c gelöst werden.
[0170] Das Einspeisebauteil 150 kann innerhalb des Innenraums 5, vorzugsweise im Endbereich
der Stromschiene 95 und dem Endabschlussstück 120 benachbart, in die Nut 8c eingesetzt
werden, um Strom in die Stromschiene 95 einzuspeisen. Hierzu weist das Einspeisebauteil
150 an seiner Unterseite Kontaktelemente 154a,b auf, wobei jedes der Kontaktelemente
154a, b nach Einrasten des Einspeisebauteils 150 in die Nut 8c in Kontakt mit einem
der Leiter 97b der Stromschiene 95 gelangt. Die Kontaktelemente 154a,b sind im Inneren
des Einspeisebauteils 150 in geeigneter Weise mit Leitern der Einspeiseleitung 160
gekoppelt, um die Stromschiene 95 versorgen zu können. Fig. 38 zeigt, wie die Einspeiseleitung
160 in einem Eintrittsbereich 153 in das Einspeisebauteil 150 eintritt, wobei eine
Zugentlastung für die Einspeiseleitung 160 in die Bauteilgehäuseteile 150a und 150b
integriert sein kann.
[0171] Der Aufbau einer Beleuchtungsanordnung 1, 101 gemäß einem der vorstehend beschriebenen
Ausführungsbeispiele kann in der nachfolgenden Weise erfolgen.
[0172] Zunächst werden - zum Beispiel nach Art eines Bausatzes - für die Bildung der Beleuchtungsanordnung
1, 101 mit mehreren Kanalabschnitten 3b und ggf. 3d die erforderliche Anzahl an Abschnitten
der Gehäusekomponente 4 oder 104, die benötigte Anzahl an Abschnitten der profilförmigen
Komponenten 6 oder 106, die für die zu realisierende Kanalform benötigten Verbindungsbauteile
21, 22, 21', 22' oder 121, 122, sowie die gewünschte Anzahl an Lichtbereitstellungseinrichtungen
36 und/oder 136 mit jeweils einer Leitung 85 und einem Anschlussadapter 99 oder 199
bereitgestellt.
[0173] Hierbei können die Stromschienen 95 und die zusätzlichen Lichtquellen 78 bereits
in einer oder beiden der profilförmigen Komponenten 6, 106 installiert sein. Alternativ
könnten zum Beispiel die zusätzlichen Lichtquellen 78 als Teil des Bausatzes separat
bereitgestellt werden, wobei diese dann noch in den Aufnahmebereich 98 eingesetzt
werden.
[0174] Kanalabschnitte 3b werden aus den Abschnitten der Gehäusekomponente 4 oder 104 und
den Abschnitten der profilförmigen Komponenten 6, 106, die aneinander befestigt werden,
zusammengesetzt und bilden, zusammen mit der/den in der/den profilförmigen Komponente(n)
6, 106 installierten zusätzlichen Lichtquelle(n) 78 und Stromschiene(n) 95, eine Einheit
2. Mehrere Einheiten 2 können auf diese Weise vormontiert werden. Die Einheiten 2
können einem Kunden beispielsweise bereits in vormontierter Form bereitgestellt werden.
Sofern eine weitere Einheit 2' mit einem Kanal-Eckabschnitt 3d oder mehrere Einheiten
2'für die gewünschte Kanalform benötigt wird/werden, wird/werden die Einheit(en) 2'
bevorzugt ebenfalls vormontiert mit darin bereits installierter/installierten Stromschiene(n)
95 und zusätzlicher/zusätzlichen Lichtquelle(n) 78 bereitgestellt.
[0175] Stirnseitige Enden von Einheiten 2, die später als stirnseitige Enden des Kanals
3 geschlossen sein sollen, werden mit den Endabschlusstücken 20 bzw. 120 verschlossen.
Bereits jetzt können bei dem zweiten Ausführungsbeispiel in einer der Einheiten 2,
die ein Endabschlusstück 120 aufweist, das oder die Einspeisebauteil(e) 150 angekoppelt
werden. Die Einspeiseleitung 160 oder die Einspeiseleitungen 160 wird/werden können
bereits in diesem Schritt durch die Durchgangsöffnungen 120a des Endabschlussstücks
120 geführt werden.
[0176] Die auf diese Weise bereitgestellten Einheiten 2 mit der bzw. den darin angeordneten
Stromschiene(n) 95 und ggf. zusätzlichen Lichtquelle(n) 78 können auf die nachfolgend
beschriebene Art und Weise hinter die Zwischendecke 10 verbracht und zusammengesetzt
werden.
[0177] Fig. 20 illustriert für den Kanal 3 des zweiten Ausführungsbeispiels eine gesamte
Breite B3 des Kanals 3. Ferner illustriert Fig. 20 eine Höhe H3 des Kanals 3, welche
von der Außenseite des Deckenabschnitts 4e vertikal bis zu der Begrenzung 33 des Lichtaustrittsbereichs
31 gemessen wird. Darüber hinaus ist in Fig. 20 eine Weite W des Schlitzes 10a eingezeichnet.
Ein Abstand der Rohdecke R von den Plattenelementen 9 der Zwischendecke 10 ist mit
T10 bezeichnet und in Fig. 20 verkürzt dargestellt. Die Abmessungen B3, H3, T10 und
W zeigt Fig. 1 für das erste Ausführungsbeispiel, wobei wiederum der Abstand T10 verkürzt
gezeigt ist.
[0178] In eine an einer Rohdecke R bereits fest installierte, abgehängte Zwischendecke 10
wird der Schlitz 10a mit geeigneter Weite W eingebracht, z.B. eingeschnitten, wobei
der Verlauf des Schlitzes 10a entsprechend dem Verlauf des gewünschten Lichtaustrittsbereichs
31 gewählt wird. Der Schlitz 10a kann sich z. B. im Deckenbereich eines Raumes durch
den gesamten Raum oder einen Großteil desselben erstrecken und gerade oder ein- oder
mehrfach abgewinkelt sein. Alternativ könnte der Schlitz 10a im Wandbereich verlaufen.
[0179] Zur Montage des Kanals 3 hinter der Zwischendecke 10 kann, siehe Fig. 43 (a), eine
beispielsweise geradlinige Einheit 2 mit einem der Wandabschnitte 4a, 4b voraus durch
den Schlitz 10a in der Zwischendecke 10 in den Zwischenraum zwischen dieser und der
(in Fig. 43 nicht dargestellten) Rohdecke R eingeführt, hinter der Zwischendecke 10
um 90 Grad um eine Längsachse der Einheit 2 gedreht und von der Rückseite, also von
der Seite S', auf die Zwischendecke 10 aufgesetzt werden, siehe Fig. 43 (b). Hierzu
ist der Abstand T10 in Relation zu den Abmessungen des Kanals 3, insbesondere zur
Breite B3, derart gewählt, dass die in Fig. 43(a) und (b) dargestellte Bewegung ausführbar
ist.
[0180] Längere und abgewinkelte Kanäle 3 werden in mehreren Teilstücken hinter die Zwischendecke
10 gesetzt. Dies geschieht in der Weise, dass zum Beispiel geradlinige Einheiten 2
nacheinander hinter die Zwischendecke 10 verbracht werden, in der in Fig. 43 illustrierten
Weise. Nach Einfügen der Einheiten 2 hinter die Decke 10 werden diese positioniert
und im Bereich der Verbindungsstelle 3c verbunden. Hierzu kann beispielsweise derart
vorgegangen werden, dass die Verbindungsbauteile 122 vor dem Einbringen einer ersten
der Einheiten 2 hinter die Decke 10 in die Nut 8e bzw. die Nut 8f eingefügt und jeweils
in dieser mittels der Schrauben 124 fixiert werden. Eine derart vorbereitete erste
Einheit 2 wird durch den Schlitz 10a hinter die Decke 10 gebracht und auf deren Rückseite
z. B. in der richtigen Position längs des Schlitzes 10a platziert. Anschließend wird
eine daran anzuschließende Einheit 2 ebenfalls durch den Schlitz 10a hinter die Decke
10 verbracht, wobei diese zweite Einheit 2 an der Verbindungsstelle 3c nicht mit Verbindungsbauteilen
122 versehen wurde. Durch eine Verschiebebewegung zum Beispiel der zweiten Einheit
2 längs des Schlitzes 10a auf die andere, erste Einheit 2 zu können die Verbindungsbauteile
122 auch in die Nuten 8e, 8f der zweiten Einheit 2 eingeführt werden.
[0181] Zur Fixierung der Einheiten 2 aneinander an der Verbindungsstelle 3c werden die innenliegenden
Verbindungsbauteile 122b von der Sichtseite S her mittels Schrauben 124 auch in der
Nut 8e der zweiten Einheit 2 fixiert. Hierzu sind die Nuten 8e im eingesetzten Zustand
der Einheit 2, siehe z.B. Fig. 20, zwischen dem Rand 9a und der Begrenzung 33 angeordnet.
Die außenliegenden Verbindungsbauteile 122a bleiben hierbei lediglich in den Nuten
8f der ersten der Einheiten 2 fixiert und dienen insbesondere der verbesserten Führung
der Einheiten 2 zueinander.
[0182] Im Falle eines abgewinkelten Kanals 3 kann die als Eckstück ausgebildete Einheit
2' in analoger Weise wie vorstehend für die geradlinigen Einheiten 2 beschrieben zwischen
die Rohdecke R und die Zwischendecke 10 eingebracht werden. Die Abmessungen der Einheit
2', insbesondere des Kanal-Eckabschnitts 3d, sind derart in Relation zum Abstand T10
gewählt, dass ein Einfügen analog Fig. 43 möglich ist. Die mechanische Verbindung
der Einheit 2' mit den angrenzenden Einheiten 2, vgl. Fig. 44, erfolgt analog zur
Verbindung zweier geradliniger Einheiten 2, wie vorstehend beschrieben, in zwei Verbindungsstellen
3c.
[0183] Der Kanal 3 kann mittels nicht gezeigter Haltemittel an den Plattenelementen 9 der
Zwischendecke 10 fixiert werden. Von der Sichtseite S her wird der Übergangsbereich
im Bereich der Ränder 9a der Plattenelemente 9 bis hin zur Begrenzung 33 des Lichtaustrittsbereichs
31, siehe etwa Fig. 20, verspachtelt.
[0184] Nachdem die Einheiten mechanisch aneinander fixiert sind, können nachfolgend die
Stromschienen 95 über die Verbindungsstellen 3c hinweg mittels der Verbindungsbauteile
21, 21' bzw. 121 elektrisch miteinander verbunden werden. Dies kann durch die Öffnung
28 hindurch erfolgen.
[0185] Das Einsetzen und Justieren der Lichtbereitstellungseinrichtungen 36, 136 erfolgt
vorzugsweise nach dem Einbau des Kanals 3 hinter der Zwischendecke 10 von deren Sichtseite
S her.
[0186] Wenn der Einbau des Kanals 3 mit dem Lichtquellen 78 und Stromschienen 95 in die
Decke 10 abgeschlossen ist, können in einem nachfolgenden Schritt durch die Öffnung
28 die gewünschte Anzahl an Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 und/oder 136 in den
Innenraum 5 eingebracht und jeweils mit dem Kanal 3 gekoppelt werden, wie vorstehend
beschrieben. Die magnetische Kopplung mittels der Permanentmagneten 55 erlaubt es,
die eingebrachten Lichtbereitstellungseinrichtungen 36 und/oder 136 sehr variabel
in dem Innenraum 5 zu positionieren und gleitend am Kanal 3 über dessen Länge hinweg
hin und her zu verschieben und zudem zu verdrehen, bis der gewünschte Beleuchtungseffekt
durch Lichtabgabe durch den Lichtaustrittsbereich 31 nach außen erreicht werden kann.
Weitere Flexibilität ermöglicht das Schwenken um die Schwenkachse 48. Für den Betrieb
sind die Lichtbereitstellungseinrichtungen 36, 136 mittels Magnetkraft innerhalb des
Innenraums 5 gehalten. Das Einsetzen der Lichtbereitstellungseinrichtungen 36, 136
und deren Anordnen im Innenraum 5, sowie das Koppeln und Justieren können durch die
Öffnung 28 hindurch erfolgen.
[0187] Beim Einbau des Kanals 3 hinter die Zwischendecke 10 wird zudem sichergestellt, dass
die Stromschienen 95 mittels der Einspeiseleitungen 160 mit einer Stromquelle, etwa
einem Transformator, verbunden sind oder verbunden werden können. Die Lichtbereitstellungseinrichtungen
36, 136 können mit Hilfe der bei dem zweiten Ausführungsbeispiel beidseits des Lichtaustrittsbereichs
31 angeordneten Stromschienen 95 besonders einfach und flexibel mit Strom versorgt
werden. Der jeweils vorgesehene Anschlussadapter 199 kann nach Montage des Kanals
3 mit der/den Stromschiene(n) 95 und ggf. der/den zusätzlichen Lichtquelle(n) 78 hinter
der Zwischendecke 10 durch die Öffnung 28 an einer frei wählbaren Stelle mit einer
der Stromschienen 95, je nach gewünschter Platzierung der Lichtbereitstellungseinrichtung
36 oder 136 auf der einen oder der anderen Seite des Lichtaustrittsbereichs 31, zum
Abgreifen von Strom gekoppelt werden. Zum Beispiel kann bei eher links platzierter
Lichtbereitstellungseinrichtung die linksseits der Mittelachse M vorgesehene Stromschiene
95, bei eher rechts platzierter Lichtbereitstellungseinrichtung die rechtsseits der
Mittelachse M vorgesehene Stromschiene 95 zur Versorgung genutzt werden. Es ergeben
sich somit auch bei langen Kanälen 3, zum Beispiel einem Kanal 3 mit einer Länge von
mehreren Metern, dennoch kurze Wege, die durch die Leitung 85 überbrückt werden. Die
in dem Innenraum 5 befindliche Versorgungsleitung 85 wird durch magnetisches Anhaften
der Leitung 85 an der Gehäusekomponente 4 oder 104 innerhalb des Innenraums 5 sauber
angeordnet und geführt, ohne durchzuhängen oder zu stören. Das Schalten und/oder Steuern
der Lichtabgabe der Lichtbereitstellungseinrichtungen 36, 136 erfolgt drahtlos mit
Hilfe der Einrichtung 192, insbesondere unter Nutzung der so genannten ZigBee-Spezifikation.
Eine komplizierte Verkabelung zum Zweck der Steuerung der Lichtbereitstellungseinrichtungen
36, 136 wird auf diese Weise vermieden und eine sehr flexibel steuerbare Beleuchtungsanordnung
1, 101 geschaffen.
[0188] Eine Beleuchtungsanordnung 101' gemäß einer Variante des zweiten Ausführungsbeispiels
ist in den Fig. 45 und 46 dargestellt und unterscheidet sich nur in den nachfolgend
beschriebenen Unterschieden von der Beleuchtungsanordnung 101. Bei der Beleuchtungsanordnung
101' sind in Abständen entlang des Kanals 3 Halteeinrichtungen 107 an diesem befestigt.
Die Halteeinrichtungen 107 sind für ein Befestigen des Kanals 3 an der massiven, tragfähigen
Rohdecke R vorgesehen. Die Halteeinrichtungen 107 sind als Winkelstücke ausgebildet
und mittels der Schrauben 14 mit dem Kanal 3 fest verbunden. Zur Befestigung des Kanals
3 an der Rohdecke R sind zusätzlich, siehe Fig. 46, Seile 117 vorgesehen, von welchen
Fig. 46 nur eines beispielhaft zeigt. Über die Seile 117 und die Halteeinrichtungen
107 ist der Kanal 3 an der Rohdecke R aufgehängt. Auf diese Weise können die Plattenelemente
9 entlastet werden. Dabei können die profilförmigen Komponenten 6 zwar auf den Plattenelementen
9 aufsitzen, wenigstens ein Teil des Gewichts des Kanals 3 und der mit diesem gekoppelten
Bauelemente wird jedoch direkt an der Rohdecke R abgestützt. Die Halteeinrichtungen
107 und Seile 117 können als Teil des Bausatzes bereitgestellt werden, wobei Halteeinrichtungen
107 bereits am Kanal 3 befestigt sein können.
[0189] Einige weitere Abwandlungen des zweiten Ausführungsbeispiels illustrieren schematisch
die Fig. 39A-B, 40A-B, 41A-B und 42A-B.
[0190] Bei der Beleuchtungsanordnung 301 gemäß der Abwandlung der Fig. 39A, 39B sind anstelle
von Lichtbereitstellungseinrichtungen 36, 136 zwei Lichtbereitstellungseinrichtungen
336a und 336b vorgesehen und beide in dem Innenraum 5 angeordnet, um Licht L durch
den Lichtaustrittsbereich 31 nach außen abzugeben. Die Lichtbereitstellungseinrichtung
336a weist insgesamt eine linear langgestreckte, quaderartige Form auf, wobei die
Lichtbereitstellungseinrichtung 336a auf ihrer in Fig. 39A dem Lichtaustrittsbereich
31 zugewandten Seite mehrere einzelne Lichtabgabebereiche 336a' aufweist. Die Ankopplung
der Lichtbereitstellungseinrichtung 336a an den Kanal 3 sowie die elektrische Stromversorgung
und die Steuerung/Schaltung erfolgen wie bei den Lichtbereitstellungseinrichtungen
36, 136. Die Lichtbereitstellungseinrichtung 336a ist jedoch über die Positionierbarkeit
mittels der magnetischen Kopplung hinausgehend nicht in sich verstellbar und strahlt
in Fig. 39A Licht gerichtet vertikal durch den Lichtaustrittsbereich 31 nach unten
ab. In strichpunktierter Weise ist in Fig. 39A ferner angedeutet, dass die Lichtbereitstellungseinrichtung
336a auch mittig über dem Lichtaustrittsbereich 31 positioniert werden könnte.
[0191] Eine Längserstreckung L'der Lichtbereitstellungseinrichtung 336a ist größer als die
Breite B des Lichtaustrittsbereichs 31. In paralleler Ausrichtung der langgestreckten
Form der Lichtbereitstellungseinrichtung 336a zum Lichtaustrittsbereich 31 kann diese
von der Sichtseite S in den Innenraum 5 eingebracht werden, wobei sich die Lichtbereitstellungseinrichtung
336a in Fig. 39B im angekoppelten Zustand ebenfalls parallel zu dem Lichtaustrittsbereich
31 oberhalb desselben erstreckt.
[0192] Die Lichtbereitstellungseinrichtung 336b weist einen mit einer linear langgestreckten,
quaderartigen Form gebildeten Funktionsabschnitt 345 auf, wobei wiederum eine Längserstreckung
L'der quaderartigen Form die Breite B des Lichtaustrittsbereichs 31 deutlich übersteigt.
Die Lichtbereitstellungseinrichtung 336b weist ferner einen mit dem Funktionsabschnitt
345 schwenkbar gekoppelten Basisabschnitt 346 auf, wodurch die Abstrahlrichtung der
Lichtbereitstellungseinrichtung 336b ähnlich wie bei den Lichtbereitstellungseinrichtungen
36 oder 136 verstellt werden kann.
[0193] Auch die Lichtbereitstellungseinrichtung 336b kann in paralleler Ausrichtung der
langgestreckten Form zum Lichtaustrittsbereich 31 von der Sichtseite S in den Innenraum
5 eingebracht werden. Fig. 39B zeigt die Ausrichtung der langgestreckten Form parallel
zu dem Lichtaustrittsbereich 31 im angekoppelten Zustand, wobei der Funktionsabschnitt
345 für die gerichtete Abgabe von Licht L durch den Lichtaustrittsbereich 31 nach
außen verschwenkt ist, siehe Fig. 39A. Die Lichtbereitstellungseinrichtung 336b könnte
alternativ im Wandbereich 5a oder 5b an den Kanal 3 angekoppelt werden.
[0194] Die Lichtbereitstellungseinrichtungen 336a und/oder 336b kann/können auch mit einer
Lichtbereitstellungseinrichtung 36 und/oder 136 in derselben Beleuchtungsanordnung
kombiniert werden. Zur genauen Positionierung können auch die Lichtbereitstellungseinrichtungen
336a, 336b am Kanal 3 gleitend verschoben und ggf. verdreht werden.
[0195] In Fig. 40A-B, 41A-B und 42A-B sind zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtungen
437, 537 und 637 schematisch dargestellt. In den den Fig. 40A-B, 41A-B bzw. 42AB entsprechenden
Abwandlungen des zweiten Ausführungsbeispiels können die zusätzlichen Lichtbereitstellungseinrichtungen
437, 537 und/oder 637 in beliebiger Kombination zusätzlich zu mindestens einer der
Lichtbereitstellungseinrichtungen 36, 136, 336a und/oder 336b vorgesehen sein, um
die erreichten Beleuchtungseffekte zu ergänzen. Die Fig. 40A-B, 41A-B und 42A-B illustrieren
somit Beleuchtungsanordnungen 401, 501 bzw. 601 gemäß den entsprechenden Abwandlungen
des zweiten Ausführungsbeispiels.
[0196] Die zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung 437 ist in dem Innenraum 5 angeordnet
und mit der Gehäusekomponente 104 magnetisch gekoppelt, um die zusätzliche Beleuchtungseinrichtung
437 am Kanal 3 zu halten, analog der für die Lichtbereitstellungseinrichtungen 36
und 136 weiter oben beschriebenen magnetischen Kopplung. Zur Stromversorgung der zusätzlichen
Lichtbereitstellungseinrichtung 437 ist diese ebenfalls, wie jede der Lichtbereitstellungseinrichtungen
36, 136, 336a-b, über eine Leitung 85 und einen Anschlussadapter 199 (in Fig. 40A-B
nicht dargestellt) mit einer der beiden Stromschienen 95 elektrisch koppelbar.
[0197] Die zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung 437 weist eine linear langgestreckte,
quaderartige Form mit einer Längserstreckung L' auf, siehe Fig. 40B, wobei eine Breite
B'der zusätzlichen Lichtbereitstellungseinrichtung 437 in Fig. 40A-B geringer ist
als die Breite B des Lichtaustrittsbereichs 31, siehe auch Fig. 20. Die zusätzliche
Lichtbereitstellungseinrichtung 437 kann also seitlich der Mitte des Lichtaustrittsbereichs
31 oder, wie in Fig. 40A mit strichpunktierter Linie gezeigt, mittig in Bezug auf
die Breitenrichtung des Lichtaustrittsbereichs 31 platziert werden. Die zusätzliche
Lichtbereitstellungseinrichtung 437 ist auf der Sichtseite S mit den Plattenelementen
9 der Decke 10 bündig und strahlt Licht L gerichtet in den Raum hinein ab. Alternativ
könnte die Breite B' im Wesentlichen der Breite B entsprechen, wodurch dann die zusätzliche
Lichtbereitstellungseinrichtung 437 über der Längserstreckung L'den Lichtaustrittsbereich
31 im Wesentlichen ausfüllt.
[0198] Die zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung 537 der Fig. 41A-B ist dafür eingerichtet,
eine Wand zu bestrahlen, und somit als ein "wallwasher" ausgeführt. Hierzu steht die
zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung 537 in dem in Fig. 41A-B gezeigten, mit
dem Kanal 3 gekoppelten Zustand aus dem Innenraum 5 durch den Lichtaustrittsbereich
31 nach außen vor, somit ist in diesem Zustand lediglich der obere Abschnitt der zusätzlichen
Lichtbereitstellungseinrichtung 537 im Innenraum 5 aufgenommen. Fig. 41A zeigt, dass
die zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung 537 Licht L außerhalb des Innenraums
5 gerichtet seitlich in Richtung einer Wand abstrahlt. Die zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung
537 ist in gleicher Weise wie die zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung 437
mit dem Kanal 3 magnetisch koppelbar und wird ebenfalls wie die Lichtbereitstellungseinrichtungen
36,136 über eine Leitung 85 und einen Anschlussadapter 199 mit Strom versorgt.
[0199] Auch die zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung 537 weist eine linear langgestreckte,
quaderartige Form mit einer Längserstreckung L' auf. Eine Breite B'der zusätzlichen
Lichtbereitstellungseinrichtung 537 kann wiederum der Breite B des Lichtaustrittsbereichs
31 entsprechen, wobei dann die zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung 537 den
Lichtaustrittsbereich 31 im Wesentlichen ausfüllt, oder geringer als die Breite B
sein, siehe Fig. 41A.
[0200] Die zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung 637 der Fig. 42A-B ist mit einem
opalen Lichtabgabebereich 638 ausgestattet, der sich in dem mit dem Kanal 3 gekoppelten
und in Fig. 42A-B dargestellten Zustand der zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung
637 außerhalb des Innenraums 5 befindet. Somit steht auch die zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung
637 im Zustand der Fig. 42A-B durch den Lichtaustrittsbereich 31 aus dem Innenraum
5 heraus. Der opale Lichtaustrittsbereich 638 ergänzt die beispielsweise durch die
Lichtbereitstellungseinrichtungen 36, 136 ermöglichten Lichteffekte auf ästhetische
Weise um ein gleichmäßig im Deckenbereich leuchtendes Element. Die zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung
637 ist ebenfalls in gleicher Weise wie die zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung
437 mit dem Kanal 3 magnetisch koppelbar, und die elektrische Stromversorgung erfolgt
wie bei den Lichtbereitstellungseinrichtungen 36,136 über eine Leitung 85 und einen
Anschlussadapter 199.
[0201] Die zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung 637 weist ebenfalls eine linear langgestreckte,
quaderartige Form mit einer Längserstreckung L'auf, wobei in Fig. 42A-B eine Breite
B' der zusätzlichen Lichtbereitstellungseinrichtung 637 der Breite B des Lichtaustrittsbereichs
31 entspricht und dieser somit in Breitenrichtung durch die zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung
637 im Wesentlichen ausgefüllt wird. Jedoch sind auch Breiten B' kleiner als die Breite
B denkbar.
[0202] Die Steuerung bzw. das Schalten der zusätzlichen Lichtbereitstellungseinrichtungen
437, 537 bzw. 637 erfolgt, wie weiter oben für die Lichtbereitstellungseinrichtungen
36 und 136 beschrieben, bevorzugt drahtlos mit Hilfe der ZigBee-Spezifikation. Es
versteht sich, dass die Abwandlungen gemäß den Fig. 39A-B, 40A-B, 41A-B und 42A-B
analog auch auf das erste Ausführungsbeispiel anwendbar sind.
[0203] Beleuchtungsanordnungen 301, 401, 501 oder 601 können analog zu den vorstehenden
Ausführungen zu den Beleuchtungsanordnungen 1, 101 aufgebaut werden, wobei in dem
jeweils bereitgestellten Bausatz dann alternativ oder zusätzlich die Lichtbereitstellungseinrichtung
336a und/oder 336b enthalten ist/sind und/oder zusätzlich eine oder mehrere der zusätzlichen
Lichtbereitstellungseinrichtungen 437, 537, 637 enthalten ist bzw. sind. Die zusätzlichen
Lichtbereitstellungseinrichtungen 437, 537 und 637 können jeweils ebenfalls nach Fertigstellen
des Kanals 3 von der Sichtseite S durch den Lichtaustrittsbereich 31 eingeführt werden,
wobei auch in diesen Fällen zur genauen Positionierung die jeweilige zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung
437, 537, 637 gleitend am Kanal 3 bewegt werden kann, insbesondere auch entlang der
Längsrichtung 3a.
[0204] Es sei angemerkt, dass bei allen vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen jede
der Lichtbereitstellungseinrichtungen 36, 136 gemäß den Fig. 7-15 bzw. Fig. 26-29
ausgebildet sein kann und bevorzugt eine oder mehrere LEDs als Lichtquellen beinhaltet.
Es ist aber denkbar, dass die Lichtbereitstellungseinrichtungen 36, 136 Licht auf
andere Weise erzeugen, wobei beliebige Leuchtmittel zum Einsatz kommen können. Anstatt
von LEDs könnten etwa Glühlampen und/oder Halogenlampen und/oder andere geeignete
Leuchtmittel oder Lichtquellen vorgesehen sein. Auch die Lichtbereitstellungseinrichtungen
336a, 336b sowie die zusätzlichen Lichtbereitstellungseinrichtungen 437, 537, 637
können jeweils eine oder mehrere LEDs als Lichtquellen beinhalten, oder können Glühlampen
und/oder Halogenlampen und/oder andere geeignete Leuchtmittel oder Lichtquellen aufweisen.
[0205] Obwohl die vorliegende Erfindung vorstehend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele
vollständig beschrieben wurde, ist sie nicht darauf beschränkt, sondern auf vielfältige
Art und Weise modifizierbar.
[0206] Zum Beispiel ist die Erfindung nicht auf Beleuchtungsanordnungen beschränkt, bei
denen der Lichtaustrittsbereich und/oder der Kanal sich geradlinig oder stückweise
geradlinig erstrecken. Der Kanal und/oder der Lichtaustrittsbereich können sich in
Varianten der Erfindung in Längsrichtung des Kanals bzw. des Lichtaustrittsbereichs
zumindest abschnittsweise gekrümmt erstrecken und/oder verzweigt sein.
[0207] Beispielsweise könnte entsprechend die Form der profilförmigen Komponenten 6, und
die Form der Grundfläche der Gehäusekomponente 4 oder 104, jeweils bei Bedarf gekrümmt
und/oder verzweigt sein. Die Gehäusekomponente 4 oder 104 könnte daher in Varianten
mit beispielsweise abschnittsweise gekrümmten Wandflächen ausgeführt werden. In einem
Falle, in dem die Gehäusekomponente 4 oder 104 gekrümmte Wandabschnitte aufweist,
kann für ein einfaches Ankoppeln der Lichtbereitstellungseinrichtungen an den Kanal
vorzugsweise zumindest ein ebener Innenoberflächenbereich 5e an der Decke der Gehäusekomponente
4, 104 vorgesehen sein.
Bezugszeichenliste
[0208]
- 1
- Beleuchtungsanordnung
- 2
- Einheit
- 2'
- als Eckstück ausgebildete Einheit
- 3
- Kanal
- 3a
- Längsrichtung (Kanal)
- 3b
- Kanalabschnitt
- 3c
- Verbindungsstelle
- 3d
- Kanal-Eckabschnitt
- 4
- Gehäusekomponente
- 4a,4b
- Wandabschnitt
- 4e
- Deckenabschnitt
- 4f
- offene Seite
- 5
- Innenraum
- 5a,5b
- Wandbereich der Innenoberfläche
- 5e
- Deckenbereich der Innenoberfläche
- 6
- profilförmige Komponente
- 6a
- Verbindungsbereich
- 8a-8e
- Nut
- 9
- Plattenelement
- 9a
- Rand (Plattenelement)
- 10
- Decke
- 10a
- Schlitz
- 11
- Ebene
- 14
- Schraube
- 15c
- Rippe
- 15c'
- Rippe
- 15d
- Rippe
- 20
- Endabschlussstück
- 21
- Verbindungsbauteil
- 21'
- Verbindungsbauteil
- 22
- Verbindungsbauteil
- 22'
- Verbindungsbauteil
- 28
- Öffnung
- 29
- sich erweiternder Bereich
- 31
- Lichtaustrittsbereich
- 32
- Längsseite (Lichtaustrittsbereich)
- 33
- Begrenzung (Lichtaustrittsbereich)
- 36
- Lichtbereitstellungseinrichtung
- 45
- Funktionsabschnitt (Lichtbereitstellungseinrichtung)
- 46
- Basisabschnitt (Lichtbereitstellungseinrichtung)
- 47
- Pende (Lichtbereitstellungseinrichtung)
- 48
- Schwenkachse
- 49
- Achse
- 49'
- Achse
- 55
- Permanentmagnet
- 64
- weiche Komponente
- 65
- Unterseite (weiche Komponente)
- 66
- durchbrochenes Teil
- 66a
- Durchbrechung
- 67
- Basisgehäusebauteil
- 68, 69
- Schraube
- 70
- Schalenteil
- 71
- Scheibe
- 72
- Kühlkörper
- 72a
- Ausnehmung
- 73
- LED-Modul
- 74
- Optik
- 75
- Folie
- 76
- Entblendring
- 78
- zusätzliche Lichtquelle
- 80
- Platine
- 81
- LED
- 82
- Abdeckung
- 83
- Grundprofil
- 85
- Versorgungsleitung
- 85', 85", 85'''
- Versorgungsleitung
- 86
- Leiter
- 87, 87'''
- Mantel
- 88
- ringartiges Halteelement
- 89
- Clip
- 89a
- Halteabschnitt (Clip)
- 89b
- Haftabschnitt (Clip)
- 90
- magnetisches Band
- 95
- Stromschiene
- 95b
- Stromschienenabschnitt
- 96
- Aufnahmebereich
- 97a
- Grundkörper (Stromschiene)
- 97b
- Leiter (Stromschiene)
- 98
- Aufnahmebereich
- 99
- Anschlussadapter
- 101
- Beleuchtungsanordnung
- 101'
- Beleuchtungsanordnung
- 104
- Gehäusekomponente
- 106
- profilförmige Komponente
- 106a
- Verbindungsbereich
- 107
- Halteeinrichtung
- 120
- Endabschlussstück
- 120a
- Durchgangsöffnung (Endabschlussstück)
- 121
- Verbindungsbauteil
- 122
- Verbindungsbauteil
- 122a
- Verbindungsbauteil
- 122b
- Verbindungsbauteil
- 123
- Gewindebohrung
- 124
- Schraube
- 125
- Lasche
- 125'
- Lasche
- 136
- Lichtbereitstellungseinrichtung
- 145
- Funktionsabschnitt (Lichtbereitstellungseinrichtung)
- 150
- Einspeisebauteil
- 150a,b
- Bauteilgehäuseteil
- 151a
- Rastnase
- 151b
- Schnapphaken
- 152
- Betätigungselement
- 153
- Eintrittsbereich
- 154a,b
- Kontaktelement
- 160
- Einspeiseleitung
- 191
- Leiterplatte
- 192
- Einrichtung
- 199
- Anschlussadapter
- 200
- Adaptergehäuse (Anschlussadapter)
- 200a
- Adaptergehäuseteil
- 200b
- Adaptergehäuseteil
- 201
- Schnapphaken
- 202
- Rastnase
- 203
- Betätigungselement
- 204
- Kontaktelement
- 205
- Eintrittsbereich
- 220
- Bauteilgehäuse
- 221a,b
- Schnapphaken
- 223a,b
- Betätigungselement
- 224a,b
- Kontaktelement
- 301
- Beleuchtungsanordnung
- 336a
- Lichtbereitstellungseinrichtung
- 336a'
- Lichtabgabebereich
- 336b
- Lichtbereitstellungseinrichtung
- 345
- Funktionsabschnitt (Lichtbereitstellungseinrichtung)
- 346
- Basisabschnitt (Lichtbereitstellungseinrichtung)
- 401
- Beleuchtungsanordnung
- 437
- zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung
- 501
- Beleuchtungsanordnung
- 537
- zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung
- 601
- Beleuchtungsanordnung
- 637
- zusätzliche Lichtbereitstellungseinrichtung
- 638
- Lichtabgabebereich
- A
- Abstrahlrichtung
- B
- Breite (Lichtaustrittsbereich)
- B'
- Breite
- B3
- Breite
- D
- Durchmesser (Funktionsabschnitt)
- L
- Licht
- L'
- Längserstreckung
- M
- Mittelachse (Kanal)
- R
- Rohdecke
- S
- Sichtseite
- S'
- von der Sichtseite abgewandte Seite
- t
- Stärke (Plattenelement)
- H3
- Höhe
- T10
- Abstand
- V
- vertikale Richtung
- W
- Weite (Schlitz)
- α
- Ausstrahlwinkel
- β
- Winkel