[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kältegerät, insbesondere ein Haushaltskältegerät,
mit einer Verdampferkammer und einer die Verdampferkammer entwässernden Kondenswasserableitung.
[0002] Wenn ein in einer Verdampferkammer angeordneter Verdampfer ein von der Verdampferkammer
getrenntes Lagerfach kühlt, indem Luft zwischen der Verdampferkammer und dem Lagerfach
umgewälzt wird, schlägt sich Feuchtigkeit, die die Luft in dem Lagerfach aufgenommen
hat, in der Verdampferkammer überwiegend am Verdampfer selbst, zum Teil aber auch
an kalten Wänden der Verdampferkammer in deren stromabwärts vom Verdampfer gelegenen
Teil als Reif nieder.
[0003] Um einen auf Dauer energieeffizienten Betrieb eines solchen Kältegeräts zu gewährleisten,
muss dieser Reif von Zeit zu Zeit beseitigt werden. Dazu ist in der Verdampferkammer
unter dem Verdampfer eine Wasserablaufschale montiert, in der vom Verdampfer ablaufendes
Tauwasser zusammenläuft. Um auch den sich an den kalten Wänden der Verdampferkammer
niederschlagenden Reif sicher auffangen zu können, müsste eine solche in der Verdampferkammer
montierte Wasserablaufschale sich bis unter die Unterkanten dieser Wände erstrecken,
doch dies ist mit der Anforderung, dass die Verdampferkammer sowohl einfach aufgebaut
als auch zu Wartungszwecken zerlegbar sein soll, nur schwerlich zu vereinbaren. Herkömmlicherweise
hat deshalb die Wasserablaufschale eine Stirnwand, die einer stromabwärtigen Wand
der Verdampferkammer zugewandt ist, sowie Befestigungsvorsprünge, die über die Stirnwand
überstehen, durch eine Öffnung der stromabwärtigen Wand hindurchgreifen und an einer
von der Verdampferkammer abgewandten Oberfläche der stromabwärtigen Wand verhakt sind.
Diese Befestigungsvorsprünge können zwar den Abstand zwischen der Stirnwand der Wasserablaufschale
und der stromabwärtigen Wand der Verdampferkammer begrenzen, können ihn aber, bedingt
durch Fertigungstoleranzen, nicht exakt zu Null machen. Dies kann dazu führen, dass
Tauwasser, das an der stromabwärtigen Wand herabläuft, nicht in die Wasserablaufschale
gelangt, sondern zwischen deren Stirnwand und der stromabwärtigen Wand hindurchläuft
und dadurch Bereiche des Kältegeräts erreicht, wo ein weiterer Abfluss des Wassers
nicht gewährleistet ist und sich ansammelndes Wasser zu Funktionsstörungen des Kältegeräts
führen kann.
[0004] DE 10 2006 015994 A1 betrifft ein Kältegerät mit einer Lagerkammer und einer Verdampferkammer, die mit
der Lagerkammer über einen Kaltluftdurchgang und einen Warmluftdurchgang kommuniziert
und die einen Verdampfer enthält, an welchem aus der Lagerkammer zuströmende Luft
abgekühlt und anschließend in die Lagerkammer zurückgeführt wird.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist, ein Kältegerät zu schaffen, bei dem die Verdampferkammer
einfach und zerlegbar aufgebaut ist und ein vollständiger Abfluss des Tauwassers gewährleistet
ist.
[0006] Die Aufgabe wird gelöst, indem bei einem Kältegerät mit einer Verdampferkammer, einem
in der Verdampferkammer montierten Verdampfer, einem Ventilator zum Antreiben eines
Luftstroms durch die Verdampferkammer und einer Wasserablaufschale, die in der Verdampferkammer
unter dem Verdampfer montiert ist und eine Stirnwand, die einer stromabwärtigen Wand
der Verdampferkammer zugewandt ist, sowie wenigstens einen über die Stirnwand überstehenden
und durch eine Öffnung der stromabwärtigen Wand hindurchgreifenden Befestigungsvorsprung
aufweist, in einer Anschlagstellung, in der eine äußere Oberfläche der Stirnwand eine
innere Oberfläche der stromabwärtigen Wand an einem inneren Kontaktpunkt berührt und
eine rückwärtige Oberfläche des Befestigungsvorsprungs eine äußere Oberfläche der
stromabwärtigen Wand an einem äußeren Kontaktpunkt berührt, zu den einander berührenden
Oberflächen an den Kontaktpunkten tangentiale Ebenen vom äußeren Kontaktpunkt zur
Öffnung hin konvergieren.
[0007] Durch die Konvergenz der tangentialen Ebenen ist es auch trotz gewisser Abmessungstoleranzen
der Verdampferkammer und der Wasserablaufschale möglich, einen eng anliegenden Kontakt
zwischen der Stirnwand der Wasserablaufschale und der stromabwärtigen Wand herzustellen,
indem beide in einer zur Oberfläche der Stirnwand oder der stromabwärtigen Wand gegeneinander
verschoben werden, bis sowohl eine äußere Oberfläche der Stirnwand eine innere Oberfläche
der stromabwärtigen Wand als auch eine rückwärtige Oberfläche des Befestigungsvorsprungs
eine äußere Oberfläche der stromabwärtigen Wand berührt.
[0008] Um die Wahrscheinlichkeit eines Wasserdurchtritts durch die Öffnung selber zu minimieren,
liegt der äußere Kontaktpunkt oberhalb der Öffnung. So kann die Stirnwand, wenn der
Befestigungsvorsprung diesen Kontaktpunkt erreicht, die Öffnung großenteils verdecken.
[0009] Eine Oberkante der Stirnwand sollte wenigstens lokal tiefer liegen als der äußere
Kontaktpunkt, um entweder sicherzustellen, dass wenn sich Wasser in einem Spalt zwischen
Stirnwand und stromabwärtiger Wand sammelt, dieses Wasser eher über die Oberkante
der Stirnwand in die Ablaufschale hinein als durch die Öffnung abfließt, oder von
vornherein zu verhindern, dass Stirnwand und stromabwärtige Wand einen Spalt bilden
können, der durch die Öffnung entwässert.
[0010] Um einen dicht schließenden Kontakt zur stromabwärtigen Wand unmittelbar an einer
Oberkante der Stirnwand herzustellen, verläuft diese Oberkante in Höhe der Öffnung.
[0011] Ebenfalls zum Zwecke der Abdichtung zwischen Stirnwand und stromabwärtiger Wand sollten
die äußere Oberfläche der Stirnwand und die innere Oberfläche der stromabwärtigen
Wand eben sein.
[0012] Ein von der stromabwärtigen Wand abgewandter Bereich der Wasserablaufschale kann
auf einer Bodenplatte der Verdampferkammer aufliegen.
[0013] Ein der stromabwärtigen Wand zugewandter Bereich der Wasserablaufschale ist hingegen
vorzugsweise von der Bodenplatte beabstandet.
[0014] Der dadurch geschaffene Zwischenraum zwischen der Wasserablaufschale und der Bodenplatte
kann genutzt werden, um darin eine Heizung für die Wasserablaufschale unterzubringen
und so zu verhindern, dass vom Verdampfer oder der stromabwärtigen Wand abfließendes
Tauwasser in der Wasserablaufschale erneut gefriert.
[0015] Der von der stromabwärtigen Wand abgewandte Bereich der Wasserablaufschale kann zwischen
eine sich unter dem Verdampfer erstreckende Abtauheizung und die Bodenplatte der Verdampferkammer
eingreift. Insbesondere wenn die Abtauheizung selber plattenförmig und zur stromabwärtigen
Wand abschüssig ist, braucht sich die Wasserablaufschale dann nicht unter dem gesamten
Verdampfer zu erstrecken, um von dort abfließendes Tauwasser komplett aufzufangen.
[0016] Indem der der stromabwärtigen Wand zugewandten Bereich der Wasserablaufschale unter
elastische Spannung gesetzt ist, kann eine Verschiebung der Wasserablaufschale durch
Erschütterungen, insbesondere während eines Transports des Kältegeräts, verhindert
werden.
[0017] Vorzugsweise ist der abgewandte Bereich Druckkräften der Abtauheizung und der Bodenplatte
ausgesetzt, die ein den einem Befestigungsvorsprung gegen die Kontaktpunkte treibendes
Drehmoment auf die Ablaufschale ausüben und so dafür sorgen, dass der Kontakt am äußeren
und am inneren Kontaktpunkt auch nach Erschütterungen bestehen bleibt.
[0018] Um die Ablaufschale entlang der einander gegenüberliegenden Oberflächen von Stirnwand
und stromabwärtiger Wand eindeutig zu positionieren, kann ein oberer Rand der Öffnung
wenigstens einen zu einem Scheitel schräg ansteigenden Randabschnitt aufweisen.
[0019] Um die Ablaufschale kippsicher zu fixieren, sollten Befestigungsvorsprünge an der
Wasserablaufschale auf beiden Seiten einer die Stirnwand kreuzenden Mittelebene vorgesehen
sein.
[0020] Wenn die Verdampferkammer und ein Lagerfach in einem gemeinsamen Innenbehälter untergebracht
sind, kann die stromabwärtige Wand Teil eines Bauteils sein, das in den Innenbehälter
eingefügt ist und Verdampferkammer und Lagerfach voneinander trennt
[0021] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren. Es zeigen
- Fig. 1
- einen schematischen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Kältegerät; und
- Fig. 2
- einen Schnitt durch eine Verdampferkammer des Kältegeräts;
- Fig.3
- eine auseinandergezogene Ansicht der Verdampferkammer;
- Fig. 4
- eine Wasserablaufschale;
- Fig. 5
- eine frontale Ansicht einer Öffnung einer stromabwärtigen Wand der Verdampferkammer
und eines darin eingreifenden Befestigungsvorsprungs; und
- Fig. 6
- einen Schnitt durch den Befestigungsvorsprung und die von ihm zusammengehaltenen Wände
in Längsrichtung des Befestigungsvorsprungs.
[0022] Fig. 1 zeigt einen schematischen Schnitt durch ein Not-Frost-Kältegerät. Ein Korpus
1 und eine Tür 2 des Kältegeräts können eine oder mehrere Kammern umgeben, in Fig.
1 ist nur eine Kammer 3 gezeigt. Ein aus Kunststoff tiefgezogener Innenbehälter 4
grenzt die Kammer 3 gegenüber einer die Wände des Korpus 1 ausfüllenden Schaumstoffschicht
5 ab.
[0023] Die Kammer 3 ist durch eine Verdampferschale 6 unterteilt in ein Lagerfach 7, eine
Verdampferkammer 8 und eine Ventilatorkammer 9. Ein Ventilator 10 in der Ventilatorkammer
9 saugt Luft aus dem Lagerfach 7 über eine türnahe Einlassöffnung 11 in die Verdampferkammer
8, durch einen darin angeordneten Verdampfer 12 und eine Öffnung 14 in einer stromabwärtigen
Wand 13 der Verdampferkammer 8 in die Ventilatorkammer 9 und stößt sie von dort wieder
in das Lagerfach 7 aus.
[0024] Verdampferschale 6 und Verdampfer 12 sind in Fig. 2 in einem vergrößerten Schnitt
und in Fig. 3 in einer teilweise auseinandergezogenen Ansicht gezeigt. Der Verdampfer
12 ist ein Lamellenverdampfer von im Wesentlichen quaderförmiger Gestalt. An der Unterseite
des Verdampfers 12 erstreckt sich eine plattenförmige Abtauheizung 15. Die Abtauheizung
15 umfasst eine Wärmeverteilerplatte 16 aus Blech und ein Heizrohr 17, das auf der
Wärmeverteilerplatte 16 in Schlangenlinien verlegt ist. Die Wärmeverteilerplatte 16
ist zur stromabwärtigen Wand 13 der Verdampferkammer 6 hin abschüssig. Geradlinige
Abschnitte des Heizrohrs 17 sind auf der Wärmeverteilerplatte 16 in Richtung des Gefälles
verlegt, so dass sie den Fluss von Tauwasser auf der Wärmeverteilerplatte 16 nicht
behindern und jeweils in einen Zwischenraum zwischen Lamellen des Verdampfers 12 eingreifen
und diese so effizient beheizen können.
[0025] Formkörper 18, 19 von im Wesentlichen plattenartiger Gestalt, z.B. aus expandiertem
Polystyrol, füllen Zwischenräume zwischen der Oberseite des Verdampfers 12 und der
(in Fig. 2 nicht dargestellten) Decke des Innenbehälters 4 bzw. zwischen der Abtauheizung
15 und einer Bodenplatte 49 der Verdampferschale 6 aus, um die vom Ventilator 10 angesaugte
Luft verlustfrei durch den Verdampfer 12 zu leiten. Der untere Formkörper 19 bildet
ferner zusammen mit der Bodenplatte 49 einen Boden der Verdampferkammer 8, der Verdampfer
12 und Abtauheizung 15 vom Lagerfach 7 isoliert. In Fig. 3 ist im Wesentlichen nur
der obere Formkörper 18 zu sehen, der untere Formkörper 19 und die Wasserablaufschale
25 sind in der Verdampferschale 6 aufgenommen, so dass der untere Formkörper hinter
deren Wand 13 und unter der Wasserablaufschale 25 verborgen ist.
[0026] Zwischen dem Verdampfer 12 und der stromabwärtigen Wand 13 erstreckt sich ein Graben
20 in Querrichtung des Korpus 1. Vom Boden des Grabens 20 aus führt ein Durchgang
21 durch die Wand 13 in die Ventilatorkammer 9. Von der Ventilatorkammer 9 aus verläuft
eine Rohrleitung 22 durch die Rückwand des Korpus 1 ins Freie, insbesondere zu einer
Verdunstungsschale 23 in einem Maschinenraum 24 des Korpus 1.
[0027] Eine Wasserablaufschale 25 (s. Fig. 2, 4 ) ist vorgesehen, um beim Abtauen des Verdampfers
12 durch die Abtauheizung 15 abfließendes Tauwasser aufzufangen und der Verdunstungsschale
23 zuzuleiten, ohne dass es sich in dem Formkörper 19 oder in Fugen zwischen diesem
und der Verdampferschale 6 verteilen kann. Zu diesem Zweck umfasst die Wasserablaufschale
25 einen vorderen Bereich 26, der zwischen der Abtauheizung 15 und dem darunterliegenden
Formkörper 19 eingeklemmt ist, um von der Abtauheizung 15 abfließendes Wasser aufzufangen,
einen rinnenförmigen hinteren Bereich 27, der sich, vom Boden des Grabens 20 durch
einen Zwischenraum 28 getrennt, über den Graben 20 erstreckt und mit einer an der
stromabwärtigen Wand 13 anliegenden Stirnwand 33 abschließt, und einen Rohrstutzen
29, der sich ausgehend vom tiefsten Punkt des hinteren Bereichs 27 durch den Durchgang
21 der Wand 13 erstreckt und dessen freies Ende in die Rohrleitung 22 eingreift.
[0028] Der Zwischenraum 28 unter dem hinteren Bereich 27 bietet Platz für eine Heizung,
die während des Abtauens des Verdampfers 12 auch den hinteren Bereich 27 und den Rohrstutzen
29 erwärmt, um sicherzustellen, dass vom Verdampfer 12 abgelaufenes Tauwasser tatsächlich
die Verdunstungsschale 23 erreicht und nicht vorher im hinteren Bereich 27 oder im
Rohrstutzen 29 erneut gefriert. Ein Stück dieser Heizung 48 ist in Fig. 3 am Ende
des Rohrstutzens 29 gezeigt.
[0029] Fig. 4 zeigt die Wasserablaufschale 25 in einer Einzeldarstellung. Der in der Perspektive
der Fig. 3 vom Betrachter abgewandte vordere Bereich 26 ist eben und an seinen seitlichen
Rändern von Stegen 30 begrenzt, die im fertig montierten Zustand beiderseits der Wärmeverteilerplatte
16 aufragen, um darauf fließendes Tauwasser verlustfrei dem hinteren Bereich 27 zuzuleiten.
Zwei von dem vorderen Bereich 26 aufragende Klammern 31 sind vorgesehen, um auf eine
Kältemittelleitung 32 (s. Fig. 2) des Verdampfers 12 aufzurasten und so die Wasserablaufschale
25 am Verdampfer 12 zu verankern. Die Stirnwand 33 bildet den dem Betrachter zugewandten
Rand der Wasserablaufschale 25.
[0030] Von einer dem Betrachter zugewandten Oberfläche 34 der Stirnwand 33 stehen benachbart
zu deren oberer Kante 35 zwei Befestigungsvorsprünge 36 ab. In der Mitte zwischen
den beiden Befestigungsvorsprüngen 36 ist die obere Kante 35 ausgeschnitten, um Platz
zu lassen für einen von der stromabwärtigen Wand 13 in die Verdampferkammer 8 hinein
vorspringenden, die Öffnung 14 umgebenden Ansaugstutzen 37 (s. Fig. 1, 2). Zumindest
in einem oberen Bereich ist die Oberfläche 34 eben und vertikal.
[0031] Die Befestigungsvorsprünge 36 erstrecken sich durch Öffnungen 41, die beiderseits
des Ansaugstutzens 37 in der stromabwärtigen Wand 13 gebildet sind. Fig. 5 zeigt eine
Draufsicht auf eine solche Öffnung 41 und den darin eingreifenden Befestigungsvorsprung
36; Fig. 6 zeigt einen Längsschnitt durch einen Befestigungsvorsprung 36 und dessen
Umgebung. Die Befestigungsvorsprünge 36 sind um eine zur Oberfläche 34 der Stirnwand
33 senkrechte, in der Schnittebene der Fig. 6 verlaufende Achse 38 rotationssymmetrisch
und haben jeweils einen Stiel 39 und einen Kopf 40 mit einer der Oberfläche 34 zugewandten,
flach kegelstumpfförmigen rückwärtigen Oberfläche 42 (s. Fig. 6). Wenn der vordere
Bereich 26 der Wasserablaufschale 25 zwischen der Abtauheizung 15 und dem Formkörper
19 eingeklemmt ist, ist dadurch der hintere Bereich 27 elastisch vorgespannt, so dass
die Befestigungsvorsprünge 36 von unten gegen eine obere Kante 46 der Öffnungen 41
drücken. Der Stiel 39 ist kürzer als die Wandstärke d der stromabwärtigen Wand 13,
so dass die rückwärtigen Oberflächen 42 an den Oberkanten der Öffnungen 41 eine äußere,
d.h. von der Verdampferkammer 8 abgewandte, Oberfläche 43 der stromabwärtigen Wand
13 berühren und an diesen entlang einer zu der rückwärtigen Oberfläche 42 tangentialen
Ebene 44 aufwärts bis in die Stellung der Fig. 6 entlanggleiten, in der sich die rückwärtige
Oberfläche 42 und die äußere Oberfläche 43 in einem Kontaktpunkt 50 der oberen Kante
46 berühren und die Oberfläche 34 der Stirnwand 33 an der inneren Oberfläche 45 der
stromabwärtigen Wand 13 dicht anliegt. Wenn an dieser inneren Oberfläche 45 oberhalb
der Kante 35 niedergeschlagener Reif abtaut, kann das Tauwasser von dort nur in die
Wasserablaufschale 25 hinein abfließen; der Weg in den Zwischenraum 28 ist durch den
Kontakt von stromabwärtiger Wand 13 und Stirnwand 33 versperrt.
[0032] Auch Tauwasser, das beim Abfließen von der Oberfläche 45 auf die obere Kante 46 einer
der Öffnungen 41 stößt, kann diese Öffnung 41 nicht ohne weiteres passieren. Aufgrund
der geringen Länge des Stiels 39 sind dieser und die obere Kante 46 der Öffnung 41
immer durch einen Zwischenraum 47 getrennt. Dieser Zwischenraum 47 verhindert, dass
ein Tauwassertropfen durch Kapillarwirkung in die Öffnung 41 hineingezogen wird. Stattdessen
wird er durch den dachähnlichen Verlauf des oberen Randes 46 mit zu einem Scheitel
schräg ansteigenden Abschnitten seitwärts abgelenkt und erreicht so schließlich die
Wasserablaufschale 25.
Bezugszeichen
[0033]
- 1
- Korpus
- 2
- Tür
- 3
- Kammer
- 4
- Innenbehälter
- 5
- Schaumstoffschicht
- 6
- Verdampferschale
- 7
- Lagerfach
- 8
- Verdampferkammer
- 9
- Ventilatorkammer
- 10
- Ventilator
- 11
- Einlassöffnung
- 12
- Verdampfer
- 13
- stromabwärtige Wand
- 14
- Öffnung
- 15
- Abtauheizung
- 16
- Wärmeverteilerplatte
- 17
- Heizrohr
- 18
- Formkörper
- 19
- Formkörper
- 20
- Graben
- 21
- Durchgang
- 22
- Rohrleitung
- 23
- Verdunstungsschale
- 24
- Maschinenraum
- 25
- Wasserablaufschale
- 26
- vorderer Bereich
- 27
- hinterer Bereich
- 28
- Zwischenraum
- 29
- Rohrstutzen
- 30
- Steg
- 31
- Klammer
- 32
- Kältemittelleitung
- 33
- Stirnwand
- 34
- Oberfläche
- 35
- obere Kante
- 36
- Befestigungsvorsprung
- 37
- Ansaugstutzen
- 38
- Achse
- 39
- Stiel
- 40
- Kopf
- 41
- Öffnung
- 42
- rückwärtige Oberfläche
- 43
- äußere Oberfläche
- 44
- tangentiale Ebene
- 45
- innere Oberfläche
- 46
- obere Kante
- 47
- Zwischenraum
- 48
- Heizung
- 49
- Bodenplatte
- 50
- Kontaktpunkt
1. Kältegerät mit einer Verdampferkammer (8), einem in der Verdampferkammer (8) montierten
Verdampfer (12), einem Ventilator (10) zum Antreiben eines Luftstroms durch die Verdampferkammer
(8) und einer Wasserablaufschale (25), die in der Verdampferkammer (8) unter dem Verdampfer
(12) montiert ist und eine Stirnwand (33), die einer in Bezug auf die Richtung des
Luftstroms stromabwärtigen Wand (13) der Verdampferkammer (8) zugewandt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das
Kältegerät wenigstens einen über die Stirnwand (33) überstehenden und durch eine Öffnung
(41) der stromabwärtigen Wand (13) hindurchgreifenden Befestigungsvorsprung (36) aufweist,
wobei in einer Anschlagstellung, in der eine äußere Oberfläche (34) der Stirnwand
(33) eine innere Oberfläche (45) der stromabwärtigen Wand (13) an einem inneren Kontaktpunkt
berührt und eine rückwärtige Oberfläche (42) des Befestigungsvorsprungs (36) eine
äußere Oberfläche (43) der stromabwärtigen Wand (13) an einem äußeren Kontaktpunkt
(50) berührt, zu den einander berührenden Oberflächen an den Kontaktpunkten tangentiale
Ebenen (34, 45; 44) vom äußeren Kontaktpunkt (50) zur Öffnung (41) hin konvergieren,
wobei der äußere Kontaktpunkt (50) oberhalb der Öffnung (41) liegt, und wobei eine
obere Kante (35) der Stirnwand (33) in Höhe der Öffnung verläuft.
2. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Oberfläche (34) der Stirnwand (33) und die innere Oberfläche (45) der
stromabwärtigen Wand (13) eben sind.
3. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein von der stromabwärtigen Wand (13) abgewandter Bereich (26) der Wasserablaufschale
(25) auf einem Boden der Verdampferkammer (10) aufliegt.
4. Kältegerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein der stromabwärtigen Wand (13) zugewandter Bereich (27) der Wasserablaufschale
(25) von dem Boden beabstandet ist.
5. Kältegerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Heizung (48) der Wasserablaufschale (25) im Zwischenraum (28) zwischen der Wasserablaufschale
(25) und dem Boden untergebracht ist.
6. Kältegerät nach Anspruch 3, 4, oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der von der stromabwärtigen Wand (13) abgewandte Bereich (26) der Wasserablaufschale
(25) zwischen den Boden und eine sich unter dem Verdampfer (12) erstreckende Abtauheizung
(15) eingreift.
7. Kältegerät nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der der stromabwärtigen Wand (13) zugewandte Bereich (27) der Wasserablaufschale
(25) unter elastischer Spannung steht.
8. Kältegerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der abgewandte Bereich (26) Druckkräften der Abtauheizung (15) und des Bodens ausgesetzt
ist, die ein den Befestigungsvorsprung (36) gegen die Kontaktpunkte treibendes Drehmoment
auf die Wasserablaufschale (25) ausüben.
9. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine obere Kante (46) der Öffnung (41) wenigstens einen zu einem Scheitel schräg
ansteigenden Randabschnitt aufweist.
10. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserablaufschale (25) auf beiden Seiten einer die Stirnwand (33) kreuzenden
Mittelebene einen Befestigungsvorsprung (36) aufweist.
11. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdampferkammer (8) und ein Lagerfach (7) in einem gemeinsamen Innenbehälter
(4) untergebracht sind und die stromabwärtige Wand (13) Teil eines Bauteils (6) ist,
das in den Innenbehälter (4) eingefügt ist und Verdampferkammer (8) und Lagerfach
(7) voneinander trennt.
1. Refrigeration appliance with an evaporator chamber (8), an evaporator (12) assembled
in the evaporation chamber (8), a ventilator (10) for driving a flow of air through
the evaporator chamber (8) and a water outlet tray (25), which is assembled in the
evaporator chamber (8) below the evaporator (12) and a front wall (33), which faces
a wall (13) of the evaporator chamber (8) which is downstream in respect of the direction
of the flow of air, characterised in that the refrigeration appliance has at least one fastening lug (36) which projects beyond
the front wall (33) and passes through an opening (41) of the downstream wall (13),
wherein in a stop position, in which an outer surface (34) of the front wall (33)
touches an inner surface (45) of the downstream wall (13) at an inner contact point
and a rearward surface (42) of the fastening lug (36) touches an outer surface (43)
of the downstream wall (13) at an outer contact point (50), at which surfaces which
touch one another converge on planes (34, 45; 44) tangential to the contact points
from the outer contact point (50) to the opening (41), wherein the outer contact point
(50) lies above the opening (41) and wherein an upper edge (35) of the front wall
(33) runs at the height of the opening.
2. Refrigeration appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the outer surface (34) of the front wall (33) and the inner surface (45) of the downstream
wall (13) are two-dimensional.
3. Refrigeration appliance according to one of the preceding claims, characterised in that a region (26) of the water outlet tray (25) facing away from the downstream wall
(13) rests on a base of the evaporator chamber (10).
4. Refrigeration appliance according to claim 3, characterised in that a region (27) of the water outlet tray (25) facing the downstream wall (13) is at
a distance from the base.
5. Refrigeration appliance according to claim 4, characterised in that a heater (48) of the water outlet tray (25) is accommodated in the intermediate space
(28) between the water outlet tray (25) and the base.
6. Refrigeration appliance according to claim 3, 4 or 5, characterised in that the region (26) of the water outlet tray (25) facing away from the downstream wall
(13) engages between the base and a defrost heater (15) which extends below the evaporator
(12).
7. Refrigeration appliance according to one of claims 3 to 6, characterised in that the region (27) of the water outlet tray (25) facing the downstream wall (13) is
under elastic tension.
8. Refrigeration appliance according to claim 7, characterised in that the far region (26) is exposed to pressure forces of the defrost heater (15) and
the base, which exert a torque driving the fastening lug (36) against the contact
points on the water outlet tray (25).
9. Refrigeration appliance according to one of the preceding claims, characterised in that an upper edge (46) of the opening (41) has at least one edge section which rises
obliquely to form a peak.
10. Refrigeration appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the water outlet tray (25) has a fastening lug (36) on both sides of a central plane
which intersects the front wall (33).
11. Refrigeration appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the evaporator chamber (8) and a storage compartment (7) are accommodated in a shared
inner container (4), and the downstream wall (13) is part of a component (6) which
is inserted into the inner container (4) and separates the evaporator chamber (8)
and storage compartment (7) from one another.
1. Appareil frigorifique comprenant une chambre d'évaporation (8), un évaporateur (12)
assemblé dans la chambre d'évaporation (8), un ventilateur (10) pour la propulsion
d'un courant d'air à travers la chambre d'évaporation (8) et un bac pour la sortie
de l'eau (25), lequel est monté dans la chambre d'évaporation (8) sous l'évaporateur
(12), et une paroi avant (33), laquelle regarde, en référence au sens du courant d'air,
la paroi de la chambre d'évaporation (8) en aval du courant (13),
caractérisé en ce que l'appareil frigorifique comprend au moins une saillie de fixation (36) s'élevant
plus haut que la paroi avant (33) et passant en s'y agrippant à travers un orifice
(41) de la paroi en aval du courant (13),
dans lequel en position de blocage, dans laquelle une surface extérieure (34) de la
paroi avant (33) touche une surface intérieure (45) de la paroi en aval du courant
(13) sur un point de contact intérieur, et une surface arrière (42) de la saillie
de fixation (36) touche une surface extérieure (43) de la paroi en aval du courant
(13) sur un point de contact extérieur (50), par rapport aux surfaces se touchant
mutuellement sur les points de contact extérieurs (50), des plans tangentiels (34,
45; 44) convergeant du point de contact extérieur (50) vers l'ouverture (41), le point
de contact extérieur (50) étant situé au-dessus de l'orifice (41), et un bord supérieur
(35) de la paroi avant (33) passant à hauteur de l'orifice.
2. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la surface extérieure (34) de la paroi avant (33) et la surface intérieure (45) de
la paroi en aval du courant (13) sont planes.
3. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une zone (26) du bac pour la sortie de l'eau (25) tournant le dos à la paroi en aval
du courant (13) repose sur le plancher de la chambre d'évaporation (10).
4. Appareil frigorifique selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'une zone (27) du bac pour la sortie de l'eau (25) regardant la paroi en aval du courant
(13) présente une garde au plancher.
5. Appareil frigorifique selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'espace intermédiaire (28) entre le bac pour la sortie de l'eau (25) et le plancher
abrite un chauffage (48) du bac pour la sortie de l'eau (25).
6. Appareil frigorifique selon la revendication 3, 4 ou 5, caractérisé en ce que la zone (26) du bac pour la sortie de l'eau (25) tournant le dos à la paroi en aval
du courant (13) s'encliquète entre le plancher et un chauffage dégivrant (15) s'étendant
sous l'évaporateur (12).
7. Appareil frigorifique selon l'une des revendications 3 à 6, caractérisé en ce que la zone (27) du bac pour la sortie de l'eau (25) regardant la paroi en aval du courant
(13) est sous contrainte élastique.
8. Appareil frigorifique selon la revendication 7, caractérisé en ce que la zone (26) tournant le dos est exposée à des forces de compression du chauffage
dégivrant (15) et du plancher, lesquelles exercent sur le bac pour la sortie de l'eau
(25) un moment de torsion traînant la saillie de fixation (36) contre les points de
contact.
9. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un bord supérieur (46) de l'orifice (41) comprend au moins une section marginale se
dressant obliquement vers un sommet.
10. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le bac pour la sortie de l'eau (25) comprend, des deux côtés d'un plan central croisant
la paroi avant (33), une saillie de fixation (36).
11. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un récipient intérieur commun (4) abrite la chambre d'évaporation (8) et un compartiment
de stockage (7) et la paroi en aval du courant (13) fait partie d'un module (6), lequel
est inséré dans le récipient intérieur (4) et sépare l'une de l'autre la chambre d'évaporation
(8) et le compartiment de stockage (7).