[0001] Die Erfindung betrifft einen Ventilator mit einem Ventilatorrad und einem Leitrad.
[0002] Die Verwendung von Leiträdern bei Ventilatoren ist aus dem Stand der Technik bekannt.
Beispielsweise offenbart die
DE 10 2012 109 542 A1 einen Axiallüfter mit einem als Strömungsgleichrichter ausgebildeten Leitrad, das
im technischen Fachgebiet auch als Nachleitrad bezeichnet wird.
[0003] Bei den bekannten Leiträdern ist man davon ausgegangen, dass sie ihre größte strömungstechnische
und geräuschreduzierende Wirkung in einem radial äußeren Bereich von Ventilatoren
bzw. Ventilatorrädern gewährleisten, da in diesem Bereich die Geschwindigkeit der
von dem Ventilator erzeugten Luftströmung maximal ist. Das Leitrad soll die Strömung
vergleichmäßigen und eine sich negativ auf den Wirkungsgrad und das Geräuschverhalten
auswirkende Rückströmung zum Ventilatorrad verhindern. Die bekannte Lösung des oben
genannten Stands funktioniert in der Praxis gut, kann jedoch noch weiter verbessert
werden, um weitere positive Aspekte bezüglich des benötigen axialen Bauraums, des
Strömungsverlaufs und des Geräuschverhaltens zu erzielen.
[0004] Eine Aufgabe der Erfindung ist deshalb, einen Ventilator mit Lachleitrad bereit zu
stellen, der eine kompakte axiale Bauweise bei gleichzeitig verbessernder Strömungscharaktereristik
ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Merkmalskombination gemäß Patentanspruch 1 gelöst.
[0006] Erfindungsgemäß wird ein Ventilator mit einem Ventilatorschaufeln aufweisenden Ventilatorrad
vorgeschlagen, das sich um eine Rotationsachse des Ventilators nach radial außen erstreckt
und dessen radialer Außenumfang einen Ventilatorraddurchmesser bestimmt. Der Ventilator
umfasst zudem ein in axialer Strömungsrichtung zu dem Ventilatorrad in einem Abstand
angeordnetes Leitrad mit Luftleitstegen, das sich ebenfalls nach radial außen erstreckt
und einen Leitraddurchmesser aufweist, der geringer ist als der Ventilatorraddurchmesser,
so dass das Leitrad eine Teilquerschnittfläche einer Ventilatorradquerschnittsfläche
bestimmt.
[0007] Durch das gegenüber dem Ventilatorrad im Durchmesser kleinere Leitrad ist es möglich,
den Abstand zwischen dem Ventilatorrad und dem Leitrad zu reduzieren, d.h. das Leitrad
in Strömungsrichtung näher an das Ventilatorrad zu positionieren. Dies reduziert zum
einen die Baugröße des Ventilators in axialer Strömungsrichtung, zum anderen verbessert
sich sein Geräuschverhalten. Die grundsätzlich bekannte Wirkung der Vergleichmäßigung
der Strömung und Verhinderung der Rückströmung bleiben ohnedies erhalten.
[0008] Zudem kann das Leitrad aufgrund des geringen Bauraumbedarfs als nachrüstbares Teil
an bestehende Ventilatoren montiert werden.
[0009] Ein weiterer vorteilhafter Aspekt des im Durchmesser gegenüber dem Ventilatorrad
reduzierten Leitrads liegt darin, dass die Druckdifferenz über den kleineren Querschnitt
des Leitrads geringer ist, so dass die Vereisungsgefahr bei einer Anwendung in der
Kältetechnik reduziert wird.
[0010] In einer vorteilhaften Ausführung des Ventilators ist vorgesehen, dass das Ventilatorrad
eine Ventilatorradnabe und einen sich in radialer Richtung an die Ventilatorradnabe
bis zum Außenumfang des Ventilatorrades anschließenden durchströmbaren Schaufelabschnitt
aufweist. Zudem umfasst das Leitrad eine Leitradnabe und einen sich in radialer Richtung
an die Leitradnabe bis zum Außenumfang des Leitrades anschließenden Leitabschnitt.
Dabei ist vorteilhaft, wenn das Durchmesserverhältnis des Leitabschnitts zum Schaufelabschnitt
in einem Bereich von 0,1 bis 0,8, weiter bevorzugt in einem Bereich von 0,2 bis 0,5
liegt. Als Leitradnabe muss kein eigenes Bauteil vorgesehen werden, vielmehr kann
die Leitradnabe auch durch Elemente anderer Bauteile, beispielsweise ein Motorgehäuse
ausgebildet werden.
[0011] In einer Weiterbildung wird das Leitrad in axialer Strömungsrichtung mit einer Breite
ausgebildet, die 0,01 bis 0,2 (d.h. 1% - 20%) des Ventilatorraddurchmessers, weiter
bevorzugt 0,02 bis 0,1 (d.h. 2% - 10%) des Ventilatorraddurchmessers entspricht. Das
bedeutet, dass die Bezugsgröße zur Anpassung der Breite des Leitrads der Ventilatorraddurchmesser
ist.
[0012] Die geometrische Ausbildung des Leitrads hat unmittelbare strömungstechnische Auswirkungen,
wobei die vorstehend beschriebenen Dimensionierungen sowohl einzeln als auch kumulativ
dazu führen, dass die turbulenten Anteile und die radiale Komponente im radialen Innenbereich
der von dem Ventilator erzeugten Luftströmung verringert werden. Der Ausströmungswinkel
in der Meridianebene nähert sich im Wesentlichen dem optimalen Wert Null an, so dass
die üblicherweise im Naben- bzw. radialen Innenbereich auftretende Rückströmung entgegen
der erzeugten Strömungsrichtung beseitigt wird.
[0013] Die positive Wirkung des Leitrads und die kompakte Bauweise werden ferner dadurch
gefördert, dass der minimale Abstand in axialer Strömungsrichtung zwischen dem Ventilatorrad
und dem Leitrad in einem Bereich von 0,01 und 0,2, weiter bevorzugt in einem Bereich
von 0,01 und 0,05 des Ventilatorraddurchmessers liegt.
[0014] Strömungstechnisch günstig ist zudem eine Ausführungsvariante, bei der das Leitrad
an seinem radialen Außenumfang einen Außenumfangsring aufweist. Der Außenumfangsring
ist vorzugsweise dünnwandig ausgebildet und weist eine radiale Dicke auf, die 0,002
bis 0,015 des Ventilatorraddurchmessers entspricht.
[0015] Ferner ist vorteilhaft, wenn der Außenumfangsring vollständig um das Leitrad umlaufend
ausgebildet ist und im Axialschnitt einen nichteckigen Querschnitt aufweist. Neben
einem strömungstechnischen Einfluss begünstigt der Außenumfangsring dann zudem eine
Steifigkeitserhöhung des Leitrads.
[0016] In einer vorteilhaften Weiterbildung wird vorgesehen, dass der Außenumfangsring gegenüber
der Rotationsachse in einem Winkel β von 5 - 25°, weiter bevorzugt von 5 - 10° angestellt
in axialer Strömungsrichtung nach radial außen verläuft.
[0017] Eine weitere Ausführungsvariante des Ventilator ist dadurch gekennzeichnet, dass
die Leitradnabe gegenüber der Rotationsachse in einem Winkel α von bis zu 60° angestellt
in axialer Strömungsrichtung nach radial außen verläuft, d.h. die Leitradnabe ist
in Strömungsrichtung kegelförmig ausgebildet.
[0018] Alternativ zur Leitradnabe kann in einer alternative Lösung vorgesehen werden, dass
das Leitrad in radialer an die Leitradnabe angrenzend einen Innenring aufweist, der
zur Rotationsachse in einem Winkel α von bis zu 60° angestellt in axialer Strömungsrichtung,
vorzugsweise über die gesamte Breite des Leitrads, nach radial außen verläuft. Das
Anstellen der Leitradnabe bzw. des sich an die Leitradnabe angrenzenden Innenrings
führt die von dem Ventilatorrad erzeugte Luftströmung im radialen Innenbereich in
Richtung nach radial außen von der Rotationsachse des Ventilators weg.
[0019] Als vorteilhaft hat sich zudem eine Ausgestaltung erwiesen, bei der der Winkel α
größer als der Winkel β ist.
[0020] Strömungstechnisch ist weiterhin eine Ausführung günstig, bei der die Leitradnabe
oder der Innenring mit dem Außenumfangsring eine Düse mit sich in Strömungsrichtung
verringerndem Durchströmungsquerschnitt bildet.
[0021] Die Ausführung der Luftleitstege des Leitrads erfolgt vorzugsweise in einer Weise
gemäß der Offenbarung der
DE102012109542A1. Der diesbezügliche Offenbarungsgehalt wird Bestandteil der vorliegenden Offenbarung.
Weitere für den Ventilator standardmäßig vorzusehende Bauteile wie z.B. ein Motor
und eine Antriebswelle sind ebenfalls umfasst, auch wenn sie nicht ausdrücklich beschrieben
werden. Andere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
gekennzeichnet bzw. werden nachstehend zusammen mit der Beschreibung der bevorzugten
Ausführung der Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische hälftig geschnittene Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Ventilators;
- Fig. 2
- eine schematische hälftig geschnittene Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Ventilators
in einer weiteren Ausführungsvariante,
- Fig. 3
- eine schematische hälftig geschnittene Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Ventilators
in einer weiteren Ausführungsvariante,
- Fig. 4
- ein Diagramm mit Kurvenverläufen des Ventilators gemäß Fig. 1 und dem Stand der Technik
ohne Leitrad.
[0022] Gleiche Bezugszeichen benennen gleich Teile in allen Ansichten. Alle Figuren sind
rein schematisch und dienen dem Verständnis der Erfindung.
[0023] In Figur 1 ist im Axialschnitt die obere Hälfte eines als (Axial-)Ventilators 1 mit
einem sich um die Rotationsachse RA des Ventilators 1 nach radial außen erstreckenden
Ventilatorrad 2 sowie einem in axialer Strömungsrichtung in einem sehr geringen Abstand
A zu dem Ventilatorrad 2 angeordneten Leitrad 4 gezeigt, wobei der Abstand A einem
Wert von 0,02 des Ventilatorraddurchmessers Dv entspricht. Die untere, nicht gezeigte
Hälfte des Ventilators 1 ist spiegelsymmetrisch ausgebildet. Das Ventilatorrad 2 weist
mehrere in Umfangsrichtung zueinander beabstandet angeordnete Ventilatorschaufeln
3 auf, die sich jeweils von der Ventilatorradnabe 12 radial nach außen erstrecken
und dabei ihre axiale Breite vergrößern. Für alle Ausführungsbeispiele sind auch alternative,
aus der Technik bekannte Formen der Ventilatorschaufeln einsetzbar. Das radial äußere
freie Ende der Ventilatorradschaufeln 3 bestimmt den Außenumfang und mithin den Ventilatorraddurchmessers
Dv. Zudem ist ein einen Strömungskanal ausbildendes Gehäuseteil 30 angedeutet, in
den der Ventilator 1 mit einem Spaltabstand 31 zwischen Ventilatorschaufeln 3 und
Innenwand des Gehäuseteils 30 eingesetzt ist. Das Gehäuseteil 30 kann ein externes
Bauteil oder in den Ventilator integriert sein.
[0024] Das Leitrad 4 umfasst eine Vielzahl von in axialer Richtung durch das Leitrad verlaufende
Luftleitstege 5 und erstreckt sich von der Leitradnabe 13 nach radial außen bis zum
Außenumfangsring 11. Der maximale Leitraddurchmesser DI ist geringer ist als der Ventilatorraddurchmesser
Dv. Da das Leitrad 4 und das Ventilatorrad 2 sich in Strömungsrichtung überdeckend
angeordnet sind, bestimmt das Leitrad 4 eine durchströmbare Teilquerschnittfläche
der durchströmbaren Ventilatorradquerschnittsfläche. Die durchströmbaren Querschnittsflächen
werden durch den sich von der Ventilatorradnabe 12 nach radial außen erstreckenden
Schaufelabschnitt 8 und den sich von der Leitradnabe 13 nach radial außen erstreckenden
Leitabschnitt 9 gebildet, wobei das Durchmesserverhältnis des Leitabschnitts 9 zum
Schaufelabschnitt 8 in der gezeigten Ausführung bei 0,4 liegt. Der radial äußere Teil
des Schaufelabschnitts 8 ist von dem Leitrad 4 nicht überdeckt, so dass die von dem
Ventilatorrad 2 erzeugte Strömung teilweise zunächst durch das Leitrad 4, teilweise
unmittelbar nach axial außen gelangt.
[0025] Der Außenumfangsring 11 verläuft parallel zur Rotationsachse RA im Wesentlichen über
die gesamte Breite B des Leitrads 4 und ist als dünnwandiger umlaufender Ring ausgebildet,
dessen Dicke einem Wert von 0,01 des Ventilatorraddurchmessers Dv entspricht. Die
Breite B des Leitrads 4 entspricht einem Wert von 0,065 des Ventilatorraddurchmessers
Dv. Die Ventilatorradnabe 12 und die Leitradnabe 13 weisen denselben Nabendurchmesser
Dn auf.
[0026] Die Ausführung gemäß Fig. 2 ist zu derjenigen in Figur 1 bis auf die Ausbildung des
Leitrads identisch, so dass zur Vermeidung von Wiederholungen auf die zu Figur 1 beschriebenen
Merkmale Bezug genommen wird. Das Leitrad 4 der Ausführung gemäß Figur 3 umfasst zusätzlich
einen Innenring 7, der einen gegenüber der Rotationsachse RA im Winkel α von 40° angestellten
Abschnitt aufweist und in axialer Strömungsrichtung über die gesamte Breite B des
Leitrads 4 schräg nach radial außen verläuft. Im gezeigten Axialschnitt weist der
Innenring 7 einen V-förmigen Querschnitt mit einem an die Leitradnabe 13 angreifenden
Schenkel und einem den angestellten Abschnitt bildenden Schenkel auf. Der Innenring
7 verhindert effektiv eine axiale Rückströmung von Luft in Richtung des Ventilatorrades
2 im radial innen liegenden, an die Naben 12, 13 angrenzenden Bereich.
[0027] Die Ausführung gemäß Fig. 3 ist identisch zu derjenigen in Figur 2 bis auf, dass
der Außenumfangsring 11 abgewandelt ist. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird deshalb
auf die Offenbarung zu den Figuren 1 und 2 Bezug genommen. Gemäß Figur 3 ist der Außenumfangsring
11 gegenüber der Rotationsachse RA in einem Winkel β=10° angestellt und verläuft in
axialer Strömungsrichtung nach radial außen. Das Leitrad 4 bildet somit durch den
Innenring 7 und den Außenumfangsring 11 eine Düse mit sich in Strömungsrichtung verringerndem
Durchströmungsquerschnitt. Aufgrund der Schrägstellung des Außenumfangsrings 11 vergrößert
sich der maximale Leitradquerschnitt um die Länge der Gegenkathete des Winkels β.
[0028] In Figur 4 ist ein Diagramm mit Kennlinien zum Druckverlauf psf [Pa] und dem Wirkungsgrad
nse [%] bei unterschiedlichen Volumenströmen qv [m
3/h] des Ventilators 1 gemäß Fig. 1 und desselben Ventilators ohne Leitrad 4 dargestellt,
wobei die durchgezogenen Kennlinien jeweils den Ventilator 1 gemäß Figur 1 und die
gestrichelten Kennlinien jeweils den Ventilator ohne Leitrad kennzeichnen. Die vorteilhafte
Wirkung mit erhöhtem Spitzwirkungsgrad bei einem Volumenstrom von ca. 1100 m
3/h und höherem Druck bis ca. 1300 m
3/h, d.h. im hochrelevanten Betriebsbereich, ist eindeutig zu entnehmen.
1. Ventilator mit einem Ventilatorschaufeln (3) aufweisenden Ventilatorrad (2), das sich
um eine Rotationsachse des Ventilators (1) nach radial außen erstreckt und dessen
radialer Außenumfang einen Ventilatorraddurchmesser (Dv) bestimmt, und einem in axialer
Strömungsrichtung zu dem Ventilatorrad (1) in einem Abstand (A) angeordneten Leitrad
(4) mit Luftleitstegen (5), das sich nach radial außen erstreckt und einen Leitraddurchmesser
(DI) aufweist, der geringer ist als der Ventilatorraddurchmesser (Dv), so dass das
Leitrad (4) eine Teilquerschnittfläche einer Ventilatorradquerschnittsfläche bestimmt.
2. Ventilator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilatorrad (2) eine Ventilatorradnabe (12) und einen sich in radialer Richtung
an die Ventilatorradnabe (12) bis zum Außenumfang des Ventilatorrades (2) anschließenden
Schaufelabschnitt (8) aufweist, und das Leitrad (4) eine Leitradnabe (13) und einen
sich in radialer Richtung an die Leitradnabe (13) bis zum Außenumfang des Leitrades
(4) anschließenden Leitabschnitt (9) aufweist, wobei ein Durchmesserverhältnis des
Leitabschnitts (9) zum Schaufelabschnitt (8) in einem Bereich von 0,1 bis 0,8 liegt.
3. Ventilator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Durchmesserverhältnis des Leitabschnitts (9) zum Schaufelabschnitt (8) in einem
Bereich von 0,2 bis 0,5 liegt.
4. Ventilator nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitrad (4) in axialer Strömungsrichtung eine Breite (B) aufweist, die 0,01 bis
0,2 des Ventilatorraddurchmessers (Dv) entspricht.
5. Ventilator nach dem vorigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das das Leitrad (4) in axialer Strömungsrichtung eine Breite (B) aufweist, die in
einem Bereich von 0,02 bis 0,1 des Ventilatorraddurchmessers (Dv) liegt.
6. Ventilator nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (A) in axialer Strömungsrichtung zwischen dem Ventilatorrad (2) und dem
Leitrad (4) in einem Bereich von 0,01 und 0,2, vorzugsweise in einem Bereich von 0,01
und 0,05 des Ventilatorraddurchmessers (Dv) liegt.
7. Ventilator nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitrad (4) an seinem radialen Außenumfang einen Außenumfangsring (11) aufweist.
8. Ventilator nach dem vorigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenumfangsring (11) eine radiale Dicke aufweist, die 0,002 bis 0,015 des Ventilatorraddurchmessers
(Dv) entspricht.
9. Ventilator nach einem der vorigen beiden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenumfangsring (11) vollständig um das Leitrad (4) umlaufend ausgebildet ist
und im Axialschnitt einen nichteckigen Querschnitt aufweist.
10. Ventilator nach einem der vorigen Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenumfangsring (11) gegenüber der Rotationsachse in einem Winkel β von 5 -
25° angestellt in axialer Strömungsrichtung nach radial außen verläuft.
11. Ventilator nach einem der vorigen Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenumfangsring (11) gegenüber der Rotationsachse in einem Winkel β von 5 -
10° angestellt in axialer Strömungsrichtung nach radial außen verläuft.
12. Ventilator nach einem der vorigen Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitradnabe (13) gegenüber der Rotationsachse in einem Winkel α von bis zu 60°
angestellt in axialer Strömungsrichtung nach radial außen verläuft.
13. Ventilator nach einem der vorigen Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitrad (4) in radialer Richtung an die Leitradnabe (13) angrenzend einen Innenring
(7) aufweist, der zur Rotationsachse in einem Winkel α von 0 - 60° angestellt in axialer
Strömungsrichtung über die gesamte Breite (B) des Leitrads (4) nach radial außen verläuft.
14. Ventilator nach einem der vorigen Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel α größer als der Winkel β ist.
15. Ventilator nach einem der vorigen Ansprüche 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitradnabe (13) mit dem Außenumfangsring (11) eine Düse mit sich in Strömungsrichtung
verringerndem Durchströmungsquerschnitt bildet.