[0001] Die Erfindung betrifft ein Steckverbinderteil nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Ein derartiges Steckverbinderteil umfasst ein Gehäuseteil, das einen Steckabschnitt
aufweist, der in eine Steckrichtung an ein zugeordnetes Gegensteckverbinderteil ansteckbar
ist. An das Gehäuseteil ist ein Rastblech angesetzt, das zumindest ein Rastelement
zum Verrasten mit dem Gegensteckverbinderteil in einer an das Gegensteckverbinderteil
angesteckten Stellung des Steckverbinderteils und zumindest ein Angriffselement aufweist.
An dem Gehäuseteil ist zudem ein Betätigungselement angeordnet, das entgegen der Steckrichtung
zu dem Gehäuseteil verschiebbar ist und ein Entsperrelement aufweist, das ausgebildet
ist, bei Verschieben des Betätigungselements entgegen der Steckrichtung zum Lösen
der Verrastung des Rastblechs mit dem Gegensteckverbinderteil mit dem Angriffselement
des Rastblechs zusammenzuwirken, wobei das Betätigungselement über zumindest ein Federelement
gegenüber dem Gehäuseteil in die Steckrichtung federvorgespannt ist.
[0004] Herkömmliche Steckverbinder dienen beispielsweise zum Herstellen eines elektrischen
Kontakts oder eines optischen Kontakts und können einen so genannten männlichen Teil
einer Steckverbindung oder einen so genannten weiblichen Teil einer Steckverbindung
verwirklichen. Unter einem männlichen Teil versteht man in diesem Zusammenhang z.B.
einen am Ende einer Leitung angebrachten Stecker oder einen in ein Gerätegehäuse eingebauten
Einbaustecker. Unter einem weiblichen Teil hingegen versteht man z.B. eine am Ende
einer Leitung angebrachte Kupplung oder eine in ein Gerätegehäuse eingebaute Buchse.
Der männliche Teil ist in das weibliche Teil einsteckbar und weist hierzu z.B. vorstehende
Kontaktstifte auf, die in zugeordnete Kontaktöffnungen des weiblichen Teils einzuführen
sind.
[0005] Ein beispielsweise aus der
DE 10 2009 011 388 B3 bekannter Steckverbinder für Lichtwellenleiter umfasst ein Steckergehäuse, an dem
Lichtwellenleiter mit daran angeordneten Ferrulen gehalten sind. Das Steckergehäuse
kann mit den daran angeordneten Lichtwellenleitern in eine zugeordnete Buchse oder
eine Kupplung eingesteckt werden, um auf diese Weise einen optischen Kontakt herzustellen.
An dem Steckergehäuse ist eine Schiebehülse angeordnet, die dazu dient, eine Verrastung
zwischen dem Steckergehäuse und einer zugeordneten Buchse oder Kupplung zum Abziehen
des Steckergehäuses von der Buchse oder der Kupplung zu lösen. Der Steckverbinder
der
DE 10 2009 011 388 B3 verwirklicht auf diese Weise einen Steckverbinder nach dem so genannten Push-Pull-System,
bei dem durch Einstecken des Steckverbinders in eine zugeordnete Buchse oder Kupplung
in einfacher Weise eine rastende Verbindung hergestellt werden kann, die durch Betätigen
der Schiebehülse in einfacher, komfortabler Weise wieder gelöst werden kann.
[0007] Bei einem aus der
EP 1 841 016 B1 bekannten Steckverbinderteil nach dem Push-Pull-Prinzip weist ein Gehäuseteil ein
Rastblech mit daran angeordneten Rastelementen auf. Durch Verschieben eines Betätigungselements
in Form einer Schiebehülse an dem Gehäuseteil kann, bei an ein Gegensteckverbinderteil
angestecktem Steckverbinderteil, die über das Rastblech mit dem Gegensteckverbinderteil
hergestellte Verrastung gelöst werden, sodass durch Ziehen an der Schiebehülse das
Steckverbinderteil von dem Gegensteckverbinderteil entnommen werden kann.
[0008] Aus der
EP 2 165 300 B1 ist ein Steckverbinderteil bekannt, bei dem ein Rastelement einstückig mit einem
Gehäuseteil ausgebildet ist.
[0009] Bei herkömmlichen Steckverbinderteilen nach dem Push-Pull-Prinzip kann ein Rastblech,
das beispielsweise aus Federstahl gefertigt ist und somit zumindest abschnittsweise
elastisch federnd ist, zum einen zum Verrasten mit dem Gegensteckverbinderteil und
zum zweiten auch zum Zurückstellen des Betätigungselements dienen. Dies kann den Nachteil
mit sich bringen, dass bei einer Bewegung des Steckverbinderteils, beispielsweise
infolge von Vibrationen, unter Umständen die Verrastung des Steckverbinderteils mit
dem Gegensteckverbinderteil ungewollt gelöst werden kann, weil das Rastelement des
Rastblechs aus einem zugeordneten Gegenrastelement des Gegensteckverbinderteils ausgehoben
wird.
[0010] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Steckverbinderteil zur Verfügung zu
stellen, das in einer an das zugeordnete Gegensteckverbinderteil angesteckten Stellung
zuverlässig verrastet ist und bei dem ein unbeabsichtigtes Lösen zumindest erschwert
ist.
[0011] Diese Aufgabe wird durch einen Gegenstand mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0012] Das Betätigungselement ist beispielsweise durch ein oder mehrere Federelemente z.B.
in Form von Druckfedern gegenüber dem Gehäuseteil in die Steckrichtung federvorgespannt.
Beispielsweise können, in einer Ausgestaltung, beidseits des Gehäuseteils jeweils
ein Rastblech und ein Federelement vorgesehen sein. Ein erstes Rastblech ist somit
an einer ersten Seite des Gehäuseteils und ein zweites Rastblech in symmetrischer
Weise an einer der ersten Seite abgewandten, zweiten Seite des Gehäuseteils angeordnet.
Der ersten Seite und der zweiten Seite ist hierbei jeweils ein Federelement zugeordnet,
sodass das Betätigungselement an den Seiten des Gehäuseteils, an denen ein Rastblech
angeordnet ist, auch gegenüber dem Gehäuseteil federvorgespannt ist.
[0013] Das Federelement kann beispielsweise in einer Öffnung des Betätigungselements, beispielsweise
in einem mittig oberhalb des Schlitzes zwischen den Fingern des Rastblechs erstreckten
Steg, einliegen. Einerseits ist das Federelement somit an dem Betätigungselement abgestützt
und andererseits an dem Gehäuseteil, beispielsweise an einem vorstehenden Zapfen des
Gehäuseteils oder einem mit dem Gehäuseteil fest verbundenen Bauteil, beispielsweise
einem dem Steckabschnitt des Gehäuseteils abgewandten Rückteil, das mit dem Gehäuseteil
fest verbunden ist.
[0014] Vorzugsweise ist das Betätigungselement in einer nicht-betätigten Stellung nicht
über das Entsperrelement in Anlage mit dem zumindest einen Angriffselement des Rastblechs.
Auf diese Weise wird vermieden, dass kleine Bewegungen an dem Betätigungselement,
beispielsweise infolge von Vibrationen oder dergleichen, nicht zu einem Auslösen des
Rastblechs führen können, sodass ein unbeabsichtigtes Lösen des Steckverbinderteils
aus seiner an das Gegensteckverbinderteil angesteckten Stellung nicht ohne weiteres
möglich ist.
[0015] Das (zumindest eine) Federelement ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass es das
Betätigungselement unter Vorspannung in der nicht-betätigten Stellung hält. Ist das
Betätigungselement nicht betätigt, wird es somit unter federelastischer Vorspannung
in seiner gerade eingenommenen Stellung gehalten, vorzugsweise derart, dass das Entsperrelement
des Betätigungselements entlang der Steckrichtung von dem Angriffselement des Rastblechs
beabstandet ist und somit eine Wechselwirkung zwischen dem Entsperrelement des Betätigungselements
und dem Angriffselement des Rastblechs bei nicht-betätigtem Betätigungselement verhindert
ist. Das Entsperrelement auf Seiten des Betätigungselements und das Angriffselement
auf Seiten des Rastblechs sind somit bei nicht-betätigtem Betätigungselement voneinander
getrennt. Erst bei Betätigung gelangte das Entsperrelement in Anlage mit dem Angriffselement,
um auf diese Weise das Rastblech zum Lösen der Verrastung zu bewegen.
[0016] Weil das Betätigungselement federelastisch in seiner nicht-betätigten Stellung gehalten
wird, ist der Betätigungsmechanismus toleranzunempfindlich. So können Toleranzen in
der Lage des Betätigungselements und des Rastblechs zueinander (elastisch) ausgeglichen
werden, wobei der Abstand zwischen dem Entsperrelement des Betätigungselements und
dem Angriffselement des Rastblechs bei nicht-betätigtem Betätigungselement vorzugsweise
so dimensioniert ist, dass es toleranzunabhängig zu keiner Anlage zwischen dem Entsperrelement
und dem Angriffselement kommt, wenn das Betätigungselement nicht betätigt ist.
[0017] Weil das Angriffselement und das Entsperrelement bei nicht-betätigtem Betätigungselement
nicht wechselwirken, ist sichergestellt, dass bei angestecktem Steckverbinderteil
das Rastblech in gewünschter Weise mit dem Gegensteckverbinderteil verrastet. Diese
Verrastung wird durch das Betätigungselement nicht beeinträchtigt.
[0018] Gemäß der Erfindung ist das zumindest eine Rastelement durch Verschieben des Betätigungselements
zum Lösen der Verrastung in eine Höhenrichtung bewegbar, wobei das zumindest eine
Angriffselement entlang einer quer zur Höhenrichtung und quer zur Steckrichtung gerichteten
Querrichtung und zudem entgegen der Steckrichtung gegenüber dem zumindest einen Rastelement
versetzt ist.
[0019] Das Rastelement und das Angriffselement sind somit räumlich voneinander getrennt.
Dies ermöglicht, dass das Betätigungselement bei Betätigung zum Lösen der Verrastung
nicht unmittelbar auf das Rastelement, sondern an anderem Orte, nämlich auf das räumlich
von dem Rastelement getrennte Angriffselement einwirkt.
[0020] Dadurch, dass das mindestens eine Angriffselement gegenüber dem zumindest einen Rastelement
- betrachtet entlang der Steckrichtung - zurückversetzt ist, wird möglich, aufgrund
eines verlängerten Hebelarms an dem Rastelement einen vergrößerten Hub zum Lösen der
Verrastung vorzusehen. So kann ein vergleichsweise kleiner Hub an dem Angriffselement
zu einem vergleichsweise großen Hub an dem Rastelement führen. Weil somit ein vergleichsweise
großer Hub an dem Rastelement zum Lösen der Verrastung erforderlich und somit der
Eingriff mit zugeordneten Gegenrastelementen an einem Gegensteckverbinderteil verbessert
sein kann, wird ein Lösen der Verrastung z.B. bei Vibrationen an dem Steckverbinderteil,
die auch ein Vibrieren des Rastblechs an dem Gehäuseteil bewirken können, zumindest
erschwert.
[0021] Die Höhenrichtung, entlang derer das Rastelement zum Lösen der Verrastung bewegt
wird, ist senkrecht zur Steckrichtung gerichtet. Zum Lösen der Verrastung wird das
Rastelement aus einem zugeordneten Gegenrastelement auf Seiten des Gegensteckverbinderteils
ausgehoben, sodass ein Formschluss zwischen dem Steckverbinderteil und dem Gegensteckverbinderteil
gelöst wird.
[0022] Das Rastelement ist vorzugsweise elastisch federnd ausgestaltet. Das Rastblech kann
hierzu aus einem Metall, insbesondere einem Federstahl gefertigt sein.
[0023] Das Rastelement an dem Rastblech kann beispielsweise eine Rastöffnung aufweisen,
in die, bei an das Gegensteckverbinderteil angestecktem Steckverbinderteil, ein zugeordneter
Rastzapfen auf Seiten des Gegensteckverbinderteils eingreift. Zum Lösen der Verrastung
wird das Rastelement derart gegenüber dem Rastzapfen angehoben, dass der Eingriff
des Rastzapfens in die Rastöffnung aufgehoben und somit der Formschluss zwischen dem
Steckverbinderteil und dem Gegensteckverbinderteil gelöst wird.
[0024] Das zumindest eine Angriffselement ist vorzugsweise durch eine schräg zur Höhenrichtung
erstreckte Lasche gebildet. Auf das Angriffselement läuft das beispielsweise keilförmig
ausgebildete Entsperrelement des Betätigungselements auf, wenn das Betätigungselement
entgegen der Steckrichtung zu dem Gehäuseteil verschoben wird. Durch die schräge Ausrichtung
des Angriffselements wird das Rastelement des Rastblechs angehoben, sodass die Verrastung
zwischen dem Rastblech und dem Gegensteckverbinderteil aufgehoben wird.
[0025] Das Rastblech ist beispielsweise formschlüssig an dem Gehäuseteil festgelegt. Das
Rastblech ist hierbei als gesondertes Bauteil ausgebildet und z.B. über eine oder
mehrere Befestigungslaschen an das Gehäuseteil angesetzt. Die Befestigungslaschen
können vorzugsweise an einem von dem Rastelement abliegenden Ende des Rastblechs angeordnet
sein. Ein oder mehrere Rastelemente sind somit an einem Ende des Rastblechs ausgebildet,
während das Rastblech an dem anderen Ende fest mit dem Gehäuseteil verbunden ist.
Durch Einwirken auf das Angriffselement kann das Rastblech an seinem die Rastelemente
tragenden Ende gegenüber dem Gehäuseteil angehoben werden, sodass auf diese Weise
eine Verrastung mit einem zugeordneten Gegensteckverbinderteil gelöst werden kann.
Das Anheben des die Rastelemente tragenden Endes des Rastblechs erfolgt hierbei unter
elastischer Deformation des Rastblechs, sodass nach erfolgter Betätigung des Betätigungselements
und nach Zurückstellen des Betätigungselements das Rastblech selbsttätig in seine
nicht verformte Ausgangsstellung zurückgestellt wird.
[0026] In einer Ausgestaltung weist das Rastblech beispielsweise einen Flächenabschnitt
und zwei von dem Flächenabschnitt erstreckte, durch einen Schlitz voneinander getrennte
Finger auf. An jedem Finger ist eine Rastelement zum Verrasten mit dem Gegensteckverbinderteil
und ein Angriffselement zum Zusammenwirken mit dem Entsperrelement das Betätigungselement
ausgebildet.
[0027] Dadurch, dass an dem Rastblech zwei Fingern vorgesehen sind, die durch einen Schlitz
voneinander getrennt sind, kann die Elastizität des Rastblechs für eine leichtgängige
Betätigung des Betätigungselements verbessert sein. Dadurch, dass jeder Finger ein
Rastelement und, vorzugsweise innen liegend, ein Angriffselement zum Zusammenwirken
mit dem Entsperrelement des Betätigungselements aufweist, wird jeder Finger des Rastblechs
bei Betätigung des Betätigungselements zum Lösen der Verrastung gesondert betätigt.
[0028] Der Schlitz zwischen den Fingern ist vorzugsweise entlang der Steckrichtung erstreckt.
Entsprechend erstrecken sich die Finger entlang der Steckrichtung von dem Flächenabschnitt
des Rastblechs.
[0029] Das Betätigungselement ist, in einer Ausgestaltung, durch eine das Gehäuseteil umgreifende
(Schiebe-)Hülse gebildet. Das Betätigungselement nimmt somit das Gehäuseteil in sich
auf. Zur Betätigung kann ein Nutzer an dem Betätigungselement angreifen und dieses
entgegen der Steckrichtung zu dem Gehäuseteil verschieben. Hierdurch wird die Verrastung
des Steckverbinderteils mit dem Gegensteckverbinderteil aufgehoben, wobei durch die
Zugbewegung zudem auch das Steckverbinderteil von dem Gegensteckverbinderteil abgezogen
werden kann.
[0030] Eine Steckverbinderbaugruppe weist ein Steckverbinderteil nach der vorangehend geschilderten
Art sowie ein Gegensteckverbinderteil auf. Das Steckverbinderteil kann beispielsweise
ein sogenanntes männliches Teil in Form eines Steckers verwirklichen, das in ein sogenanntes
weibliches Teil in Form einer Buchse oder dergleichen einsteckbar ist. In eingesteckter
Stellung ist das Steckverbinderteil mit dem Gegensteckverbinderteil verrastet, wobei
durch Betätigen des Betätigungselements entgegen der Steckrichtung die Verrastung
gelöst und das Steckverbinderteil von dem Gegensteckverbinderteil entnommen werden
kann.
[0031] Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke soll nachfolgend anhand der in den Figuren
dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert werden. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische, teilweise geschnittene Ansicht eines Steckverbinderteils;
- Fig. 2
- eine Ansicht des Steckverbinderteils, ohne ein an einem Gehäuseteil angeordnetes Betätigungselement
in Form einer Schiebehülse;
- Fig. 3
- eine Längsschnittansicht durch das Steckverbinderteil;
- Fig. 4
- eine gesonderte Ansicht des Betätigungselements in Form der Schiebehülse von innen;
- Fig. 5
- eine vergrößerte Schnittansicht eines Ausschnitts des Steckverbinderteils;
- Fig. 6
- eine vergrößerte Ansicht eines Rastblechs an dem Gehäuseteil des Steckverbinderteils;
- Fig. 7A
- eine Ansicht des Steckverbinderteils, in einer an ein Gegensteckverbinderteil angesteckten
Stellung;
- Fig. 7B
- die Anordnung gemäß Fig. 7A, bei Lösen des Steckverbinderteils von dem Gegensteckverbinderteil;
und
- Fig. 7C
- das Steckverbinderteil in einer von dem Gegensteckverbinderteil entnommenen Stellung.
[0032] Fig. 1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht ein Steckverbinderteil 1 mit einem
Gehäuseteil 10, das an einem vorderen Ende einen Steckabschnitt 100 ausbildet und
in eine Steckrichtung E an ein zugeordnetes Gegensteckverbinderteil 3 (siehe Fig.
7A bis 7C) angesteckt werden kann. An dem Gehäuseteil 10 ist, entlang der Steckrichtung
E verschiebbar, ein Betätigungselement 11 in Form einer Schiebehülse angeordnet, das
zum Lösen des Steckverbinderteils 1 von dem Gegensteckverbinderteil 3 in eine Ziehrichtung
Z, die der Steckrichtung E entgegengesetzt ist, betätigt werden kann.
[0033] An dem Gehäuseteil 10 ist, wie aus der Ansicht gemäß Fig. 2 ersichtlich, eine Rückteil
12 angeordnet, das mit dem Gehäuseteil 10 fest verbunden ist und einen Zapfen 13 ausbildet,
über den eine elektrische Leitung 2 (siehe Fig. 1 sowie die Fig. 7A bis 7C) in das
Gehäuseteil 10 eingeführt und über ein Fixierelement 14 relativ zu dem Gehäuseteil
10 festgelegt werden kann.
[0034] Das Steckverbinderteil 1 verwirklicht einen Steckverbinder nach dem Push-Pull-Prinzip.
Wie in Fig. 7A bis 7C dargestellt, kann das Steckverbinderteil 1 in die Steckrichtung
E an das zugeordnete Steckverbinderteil 3 angesetzt werden, indem der Steckabschnitt
100 des Steckverbinderteils 1 in eine zugeordnete Stecköffnung 300 an einem Steckabschnitt
30 des Gegensteckverbinderteil 3 eingesteckt wird. Das Steckverbinderteil 1 verwirklicht
hierbei einen sogenannten männlichen Steckverbinder, der mit seinem Steckabschnitt
100 in die zugeordnete Stecköffnung 300 des einen weiblichen Steckverbinder verwirklichenden
Gegensteckverbinderteils 3 eingesteckt werden kann. Das Gegensteckverbinderteil 3
ist an einer Wandung 4 beispielsweise eines Schaltschranks oder einer Anlage oder
dergleichen angeordnet.
[0035] In dem Gehäuseteil 10 ist ein Kontakteinsatz aufgenommen, der innerhalb einer Öffnung
101 des Steckabschnitts 100 ein Steckgesicht mit dem Gegensteckverbinderteil 3 zugewandten
Kontakten ausgebildet, die bei steckendem Verbinden des Steckverbinderteils 1 mit
dem Gegensteckverbinderteil 3 mit Gegenkontakten innerhalb der Stecköffnung 300 aufseiten
des Gegensteckverbinderteils 3 in Kontakt gelangen.
[0036] Die Kontakte des Steckverbinderteils 1 können beispielsweise elektrische oder auch
optische Kontakte verwirklichen. Über das Steckverbinderteil 1 kann somit eine elektrische
oder optische Verbindung mit dem Gegensteckverbinderteil 3 hergestellt werden.
[0037] An dem Gehäuseteil 10 sind, wie aus Fig. 2 ersichtlich, an gegenüberliegenden Seiten
zwei Rastbleche 15 angeordnet, die dazu dienen, bei an das Gegensteckverbinderteil
3 angestecktem Steckverbinderteil 1 eine Verrastung zwischen dem Steckverbinderteil
1 und dem Gegensteckverbinderteil 3 herzustellen. Die Rastbleche 15 weisen jeweils
einen Flächenabschnitt 150 auf, von dem umgebogene Laschen 156 abstehen, die das Gehäuseteil
10 umgreifen und eine formschlüssige, feste Verbindung mit dem Gehäuseteil 10 herstellen.
Die Rastbleche 15 sind somit an dem Gehäuseteil 10 festgelegt.
[0038] Von dem Flächenabschnitt 150 eines jeden Rastblechs 15 erstrecken sich zwei Finger
151, die über einen Schlitz 152 voneinander getrennt sind und jeweils ein Rastelement
153 mit einer Rastöffnung und ein Angriffselement 155 in Form einer umgebogenen, schräg
erstreckten Lasche tragen. Wird das Steckverbinderteil 1 in die Steckrichtung E an
das zugeordnete Gegensteckverbinderteil 3 angesteckt, so gelangen die Rastelemente
153 mit zugeordneten Gegenrastelementen 301 in Form von Rastzapfen am Steckabschnitt
30 des Gegensteckverbinderteils 3 (siehe Fig. 7C) rastend in Eingriff, sodass bei
angestecktem Steckverbinderteil 1 ein Formschluss zwischen den Gegenrastelementen
301 und den Rastelementen 153 besteht. Das Steckverbinderteil 1 ist somit rastend
an dem Gegensteckverbinderteil 3 gehalten.
[0039] Zum Lösen des Steckverbinderteils 1 von dem Gegensteckverbinderteil 3 kann ein Nutzer
mit einer Hand an dem Betätigungselement 11 in Form der Schiebehülse angreifen und
das Betätigungselement 11 in die der Steckrichtung E entgegengesetzte Ziehrichtung
Z gegenüber dem Gehäuseteil 10 verschieben. Das Betätigungselement 11 weist einen
hülsenförmigen Körper 110 auf, innerhalb dessen das Gehäuseteil 10 aufgenommen ist.
An einem dem Steckabschnitt 100 zugewandten, vorderen, umlaufenden Rand 114 des Körpers
110 sind hierbei zwei Entsperrelemente 111 angeordnet, die jeweils eine Keilform aufweisen
und mit ihren keilförmigen Spitzen jeweils einem der Angriffselemente 155 zugewandt
sind, wie dies aus Fig. 3 und 4 ersichtlich ist.
[0040] Bei Betätigen des Betätigungselements 11 in die Ziehrichtung Z laufen die Angriffselemente
155 in Form der schräg erstreckten Laschen auf die Entsperrelemente 111 auf, sodass
die Finger 151 eines jeden Rastblechs 15 in eine Höhenrichtung H angehoben und damit
außer Eingriff mit den Gegenrastelementen 301 auf Seiten des Gegensteckverbinderteil
3 gebracht werden. Hierdurch wird die Verrastung zwischen dem Steckverbinderteil 1
und dem Gegensteckverbinderteil 3 gelöst, sodass durch weiteres Ziehen an dem Betätigungselement
11 das Steckverbinderteil 1 von dem Gegensteckverbinderteil 3 entnommen werden kann.
[0041] Es ergibt sich eine einfache, bequeme Betätigung, bei der sowohl das Ansetzen des
Steckverbinderteils 1 an das Gegensteckverbinderteil 3 als auch das Abziehen des Steckverbinderteils
1 von den Gegensteckverbinderteil 3 einhändig durch einen Nutzer erfolgen kann.
[0042] Das Betätigungselement 11 in Form der Schiebehülse ist in die Steckrichtung E gegenüber
dem Gehäuseteil 10 vorgespannt. Hierzu sind zwischen dem Betätigungselement 11 und
dem mit dem Gehäuseteil 10 fest verbundenen Rückteil 12 zwei Federelemente 16 in Form
von Druckfedern angeordnet, wobei an den Seiten des Gehäuseteils 10, an denen jeweils
ein Rastblech 15 angeordnet ist, auch jeweils ein Federelement 16 zum Vorspannen des
Betätigungselements 11 gegenüber dem Gehäuseteil 10 vorgesehen ist.
[0043] Wie aus Fig. 4 in Zusammenschau mit Fig. 2 und 3 ersichtlich, liegt jedes Federelement
16 in einer Öffnung 113 an einem längs entlang der Steckrichtung E erstreckten Steg
112 innenseitig des Körpers 110 des Betätigungselements 11 ein und ist, wie aus Fig.
3 ersichtlich, an einem Ende an dem Betätigungselement 11 abgestützt. Am anderen Ende
ist das Federelement 16 auf einen Zapfen 120 an dem Rückteil 12 gesteckt und darüber
an dem Rückteil 12 und somit gegenüber dem Gehäuseteil 10 abgestützt. Bei Ziehen des
Betätigungselements 11 in die Ziehrichtung Z werden die Federelemente 16 somit auf
Druck gespannt, sodass nach erfolgter Betätigung das Betätigungselement 11 selbsttätig
in die Steckrichtung E gegenüber dem Gehäuseteil 10 zurückgestellt wird.
[0044] Ist das Betätigungselement 11 nicht betätigt, so halten die Federelemente 16 hierbei
das Betätigungselement 11 in seiner gerade eingenommenen, nicht-betätigten Stellung.
Dies erfolgt unter federelastischer Vorspannung.
[0045] An dem Steckabschnitt 100 ist ein Dichtelement 102 in Form eines umlaufenden Dichtrings
angeordnet, der bei an das Gegensteckverbinderteil 3 angestecktem Steckverbinderteil
1 einen dichtenden Übergang zwischen dem Steckabschnitt 100 auf Seiten des Steckverbinderteils
1 und dem Steckabschnitt 30 auf Seiten des Gegensteckverbinderteils 3 herstellt.
[0046] Dadurch, dass jedes Rastblech 15 zwei Finger 151, die durch einen mittigen Schlitz
152 voneinander getrennt sind, aufweist, ist die Elastizität des beispielsweise aus
einem Federstahl hergestellten Rastblechs 15 verbessert. Dadurch, dass jeder Finger
151 ein Rastelement 151 und ein Angriffselement 155 aufweist, wird bei Betätigung
des Betätigungselements 11 jeder Finger 151 für sich betätigt, unter elastischer Verformung
des Rastblechs 15.
[0047] An einer von dem Flächenabschnitt 150 abliegenden Kante weist jedes Rastelement 153
eine umgebogene Kante 154 auf, die beispielsweise als Endanschlag für das Betätigungselement
11 dienen kann. So kann bei betätigtem Betätigungselement 11 der vordere Rand 114
des Betätigungselements 11 beispielsweise mit den Kanten 154 in Anlage gelangen, sodass
das Betätigungselement 11 nicht weiter in die Ziehrichtung Z betätigt werden kann.
[0048] Dadurch, dass die Angriffselemente 155, wie insbesondere aus der vergrößerten Ansicht
gemäß Fig. 6 ersichtlich, in eine Querrichtung Q quer zur Steckrichtung E und quer
zur Höhenrichtung H gegenüber den Rastelementen 153 nach innen versetzt sind und zudem
entgegen der Steckrichtung E, also in die Ziehrichtung Z, gegenüber den Rastelementen
153 zurückversetzt sind (insbesondere sind die Angriffselemente 155 gegenüber den
vorderen Kante 154 in die Ziehrichtung Z zurückversetzt), kann sich eine gegen Bewegungen
(insbesondere infolge von Vibrationen) an dem Steckverbinderteil 1 unempfindliche
Verrastung ergeben. So weisen die Rastelemente 153 gegenüber den Angriffselementen
155 einen vergrößerten Hebelarm (gemessen von dem an dem Gehäuseteil 10 festgelegten
Flächenabschnitt 150) auf, der bewirkt, dass ein vergleichsweise geringer Hub an den
Angriffselementen 155 zu einem größeren Hub an den Rastelementen 153, insbesondere
den Rastöffnungen der Rastelemente 153, führt. Die Gegenrastelemente 301 auf Seiten
des Gegensteckverbinderteils 3 können somit mit größerer Höhe ausgebildet werden,
sodass ein verbesserter Eingriff zwischen den Rastelementen 153 des Rastblechs 15
und den zugeordneten Gegenrastelementen 301 des Gegensteckverbinderteils 3 geschaffen
werden kann.
[0049] Zudem stehen vorzugsweise die Entsperrelemente 111 des Betätigungselements 11 in
nicht betätigter Stellung des Betätigungselements 11 nicht mit den Angriffselementen
155 in Anlage, sodass kleine Bewegungen an dem Betätigungselement 11 beispielsweise
infolge von Vibrationen nicht zu einem Lösen der Verrastung führen.
[0050] Weil die Angriffselemente 155 auf Seiten des Rastblechs 15 bei nicht-betätigtem Betätigungselement
11 nicht mit den Entsperrelementen 111 des Betätigungselements 11 in Anlage sind,
ist sichergestellt, dass die Verrastung zwischen dem Rastblech 15 und dem Gegensteckverbinderteil
3 bei angestecktem Steckverbinderteil 1 nicht durch das Betätigungselement 11 beeinträchtigt
ist. Insbesondere kann ein jedes Rastblech 15 unter formschlüssigem Eingriff mit den
Rastelementen 301 auf der jeweils zugeordneten Fläche des Steckabschnitts 30 des Gegensteckverbinderteils
3 aufliegen, ohne dass das Betätigungselement 11 dies verhindert.
[0051] Die Finger 151 der Rastbleche 15 liegen jeweils auf einem Steg 103 auf der zugeordneten
Seite des Gehäuseteils 10 auf, wie zum Beispiel aus Fig. 5 und 6 sowie auch aus der
Querschnittansicht gemäß Fig. 3 ersichtlich ist. Der Steg 103 schafft eine definierte
Auflage für das zugeordnete Rastblech 15. Zudem stellt der Steg 103 einen Endanschlag
für den Steckabschnitt 30 des Gegensteckverbinderteils 3 dar, sodass der Steckabschnitt
100 des Gehäuseteils 10 bei angestecktem Steckverbinderteil 1 eine definierte Lage
zu dem Steckabschnitt 30 des Gegensteckverbinderteils 3 einnimmt.
[0052] Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke ist nicht auf die vorangehend geschilderten
Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern lässt sich grundsätzlich auch in gänzlich
andersgearteter Weise verwirklichen.
[0053] Ein Steckverbinderteil der hier beschriebenen Art kann zur Kontaktierung ganz unterschiedlicher
Leitungen miteinander dienen und dazu beispielsweise elektrische oder optische oder
auch andere Kontakte, beispielsweise hydraulische Kontakte oder dergleichen, bereitstellen.
[0054] Ein solches Steckverbinderteil kann beispielsweise in einer Industrieanlage oder
dergleichen zum Einsatz kommen. Beispielsweise können über ein solches Steckverbinderteil
Leitungen an einen Schaltschrank angeschlossen werden.
Bezugszeichenliste
[0055]
- 1
- Steckverbinderteil
- 10
- Gehäuseteil
- 100
- Steckabschnitt
- 101
- Öffnung (Steckgesicht)
- 102
- Dichtelement
- 11
- Betätigungselement (Schiebehülse)
- 110
- Körper
- 111
- Entsperrelement
- 112
- Steg
- 113
- Öffnung
- 114
- Rand
- 12
- Rückteil
- 120
- Zapfen
- 13
- Zapfen
- 14
- Fixierelement
- 15
- Rastblech
- 150
- Flächenabschnitt
- 151
- Finger
- 152
- Schlitz
- 153
- Rastelement (Rastöffnung)
- 154
- Kante
- 155
- Angriffselement
- 156
- Lasche
- 16
- Federelement
- 2
- Leitung
- 3
- Gegensteckverbinderteil
- 30
- Steckabschnitt
- 300
- Stecköffnung
- 301
- Rastelement
- 4
- Wandung
- E
- Steckrichtung
- H
- Höhenrichtung
- Q
- Querrichtung
- Z
- Ziehrichtung
1. Steckverbinderteil (1), mit
- einem Gehäuseteil (10), das einen Steckabschnitt (100) aufweist, der in eine Steckrichtung
(E) an ein zugeordnetes Gegensteckverbinderteil (3) ansteckbar ist,
- einem an das Gehäuseteil (10) angesetzten Rastblech (15), das zumindest ein Rastelement
(153) zum Verrasten mit dem Gegensteckverbinderteil (3) in einer an das Gegensteckverbinderteil
(3) angesteckten Stellung des Steckverbinderteils (1) und zumindest ein Angriffselement
(155) aufweist, und
- einem an dem Gehäuseteil (10) angeordneten Betätigungselement (11), das entgegen
der Steckrichtung (E) zu dem Gehäuseteil (10) verschiebbar ist und ein Entsperrelement
(111) aufweist, das ausgebildet ist, bei Verschieben des Betätigungselements (11)
entgegen der Steckrichtung (E) zum Lösen der Verrastung des Rastblechs (15) mit dem
Gegensteckverbinderteil (3) mit dem Angriffselement (155) des Rastblechs (15) zusammenzuwirken,
wobei das Betätigungselement (11) über zumindest ein Federelement (16) gegenüber dem
Gehäuseteil (10) in die Steckrichtung (E) federvorgespannt ist,
wobei das zumindest eine Angriffselement (155) entgegen der Steckrichtung (E) gegenüber
dem zumindest einen Rastelement (153) versetzt ist,
wobei zum Lösen der Verrastung das Rastelement (153) aus einem zugeordneten Gegenrastelement
auf Seiten des Gegensteckverbinderteils (3) aushebbar ist, so dass ein Formschluss
zwischen dem Steckverbinderteil (1) und dem Gegensteckverbinderteil (3) lösbar ist,
und
wobei aufgrund eines durch die Zurückversetzung des zumindest einen Angriffselements
(155) gegenüber dem zumindest einen Rastelement (153) ausgebildeten verlängerten Hebelarms
an dem Rastelement (153) ein vergrößerter Hub zum Lösen der Verrastung vorgesehen
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Rastelement (153) durch Verschieben des Betätigungselements (11)
zum Lösen der Verrastung in eine Höhenrichtung (H) bewegbar ist und das zumindest
eine Angriffselement (155) entlang einer quer zur Höhenrichtung (H) und quer zur Steckrichtung
(E) gerichteten Querrichtung (Q) gegenüber dem zumindest einen Rastelement (153) versetzt
ist, wobei die Höhenrichtung (H) senkrecht zur Steckrichtung (E) und von dem Gehäuseteil
(10) weg gerichtet ist.
2. Steckverbinderteil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (16) in einer Öffnung (113) des Betätigungselements (11) einliegt
und an dem Gehäuseteil (10) oder einem mit dem Gehäuseteil (10) festverbundenem Bauteil
(12) abgestützt ist.
3. Steckverbinderteil (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (11) in einer nicht-betätigten Stellung nicht über das Entsperrelement
(111) in Anlage mit dem zumindest einen Angriffselement (155) des Rastblechs (15)
ist.
4. Steckverbinderteil (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (16) ausgebildet ist, das Betätigungselement (11) unter Vorspannung
in der nicht-betätigten Stellung zu halten.
5. Steckverbinderteil (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Rastelement (153) eine Rastöffnung aufweist.
6. Steckverbinderteil (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Angriffselement (155) durch eine schräg zur Höhenrichtung (H)
erstreckte Lasche gebildet ist.
7. Steckverbinderteil (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastblech (15) zumindest eine Befestigungslasche (156) aufweist, über die das
Rastblech (15) an dem Gehäuseteil (10) befestigt ist.
8. Steckverbinderteil (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastblech (15) einen Flächenabschnitt (150) und zwei von dem Flächenabschnitt
(150) erstreckte, durch einen Schlitz (152) voneinander getrennte Finger (151) aufweist,
wobei an jedem Finger (151) ein Rastelement (153) zum Verrasten mit dem Gegensteckverbinderteil
(3) und ein Angriffselement (155) zum Zusammenwirken mit dem Entsperrelement (111)
des Betätigungselements (11) ausgebildet ist.
9. Steckverbinderteil (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (152) entlang der Steckrichtung (E) erstreckt ist.
10. Steckverbinderteil (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (11) durch eine das Gehäuseteil (10) umgreifende Hülse gebildet
ist.
11. Steckverbinderbaugruppe mit einem Steckverbinderteil (1) nach einem der vorangehenden
Ansprüche und einem Gegensteckverbinderteil (3), an das das Steckverbinderteil (1)
ansteckbar ist.
1. Plug-in connector part (1) comprising
- a housing part (10) which has a plug-in section (100) which can be plug-connected
to an associated mating plug-in connector part (3) in a plug-in direction (E),
- a latching plate (15) which is attached to the housing part (10), has at least one
latching element (153) for latching to the mating plug-in connector part (3) in a
position of the plug-in connector part (1) in which it is plug-connected to the mating
plug-in connector part (3), and has at least one engagement element (155), and
- an operating element (11) which is arranged on the housing part (10), can be displaced
in relation to the housing part (10) counter to the plug-in direction (E) and has
an unblocking element (111) which is designed to interact with the engagement element
(155) of the latching plate (15) as the operating element (11) is displaced counter
to the plug-in direction (E) for releasing the latching of the latching plate (15)
with the mating plug-in connector part (3),
wherein the operating element (11) is spring-prestressed in relation to the housing
part (10) in the plug-in direction (E) by means of at least one spring element (16),
wherein the at least one engagement element (155) is offset in relation to the at
least one latching element (153) counter to the plug-in direction (E),
wherein, for releasing the latching, the latching element (153) can be lifted out
of an associated mating latching element on the mating plug-in connector part (3),
so that an interlocking connection between the plug-in connector part (1) and the
mating plug-in connector part (3) can be released, and
wherein, on account of an extended lever arm, which is formed by recessing the at
least one engagement element (155) in relation to the at least one latching element
(153), on the latching element (153), an increased stroke for releasing the latching
is provided,
characterized in that the at least one latching element (153) can be moved in a vertical direction (H)
by displacing the operating element (11) for releasing the latching and the at least
one engagement element (155) is offset along a transverse direction (Q), which is
directed transversely to the vertical direction (H) and transversely to the plug-in
direction (E), in relation to the at least one latching element (153), wherein the
vertical direction (H) is directed perpendicularly to the plug-in direction (E) and
away from the housing part (10) .
2. Plug-in connector part (1) according to Claim 1, characterized in that the spring element (16) is situated in an opening (113) of the operating element
(11) and is supported on the housing part (10) or a component (12) which is fixedly
connected to the housing part (10).
3. Plug-in connector part (1) according to Claim 1 or 2, characterized in that the operating element (11) is not in abutment with the at least one engagement element
(155) of the latching plate (15) by means of the unblocking element (111) in a non-operated
position.
4. Plug-in connector part (1) according to Claim 3, characterized in that the spring element (16) is designed to hold the operating element (11) under prestress
in the non-operated position.
5. Plug-in connector part (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the at least one latching element (153) has a latching opening.
6. Plug-in connector part (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the at least one engagement element (155) is formed by a lug which extends obliquely
in relation to the vertical direction (H).
7. Plug-in connector part (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the latching plate (15) has at least one fastening lug (156) by means of which the
latching plate (15) is fastened to the housing part (10).
8. Plug-in connector part (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the latching plate (15) has a surface section (150) and two fingers (151) which extend
from the surface section (150) and are separated from one another by a slot (152),
wherein a latching element (153) for latching with the mating plug-in connector part
(3) and an engagement element (155) for interacting with the unblocking element (111)
of the operating element (11) are formed on each finger (151).
9. Plug-in connector part (1) according to Claim 8, characterized in that the slot (152) extends along the plug-in direction (E).
10. Plug-in connector part (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the operating element (11) is formed by a sleeve which engages around the housing
part (10).
11. Plug-in connector assembly comprising a plug-in connector part (1) according to one
of the preceding claims and a mating plug-in connector part (3) to which the plug-in
connector part (1) can be plug-connected.
1. Partie de connecteur à enfichage (1), comprenant
- une partie de boîtier (10), qui possède une portion d'enfichage (100) qui peut être
attachée par enfichage à une partie de connecteur à enfichage homologue (3) associée
dans une direction d'enfichage (E),
- une tôle d'encliquetage (15) fixée à la partie de boîtier (10), laquelle possède
au moins un élément d'encliquetage (153) destiné à s'encliqueter avec la partie de
connecteur à enfichage homologue (3) dans une position de la partie de connecteur
à enfichage (1) attachée par enfichage à la partie de connecteur à enfichage homologue
(3) et possède au moins un élément d'attaque (155), et
- un élément d'actionnement (11) disposé sur la partie de boîtier (10), lequel peut
coulisser en sens inverse de la direction d'enfichage (E) par rapport à la partie
de boîtier (10) et possède un élément de déblocage (111) qui est configuré pour, lors
du coulissement de l'élément d'actionnement (11) en sens inverse de la direction d'enfichage
(E), coopérer avec l'élément d'attaque (155) de la tôle d'encliquetage (15) en vue
de libérer l'encliquetage de la tôle d'encliquetage (15) avec la partie de connecteur
à enfichage homologue (3),
l'élément d'actionnement (11) étant précontraint par le biais d'au moins un élément
ressort (16) par rapport à la partie de boîtier (10) dans la direction d'enfichage
(E),
l'au moins un élément d'attaque (155) étant décalé en sens inverse de la direction
d'enfichage (E) par rapport à l'au moins un élément d'encliquetage (153),
en vue de libérer l'encliquetage, l'élément d'encliquetage (153) pouvant être soulevé
hors d'un élément d'encliquetage homologue sur les côtés de la partie de connecteur
à enfichage homologue (3), de sorte qu'un assemblage par complémentarité de formes
entre la partie de connecteur à enfichage (1) et la partie de connecteur à enfichage
homologue (3) peut être libéré, et
du fait d'un bras de levier prolongé formé par le retrait de l'au moins un élément
d'attaque (155) par rapport à l'au moins un élément d'encliquetage (153), une course
agrandie étant prévue au niveau de l'élément d'encliquetage (153) pour la libération
de l'encliquetage,
caractérisée en ce que l'au moins un élément d'encliquetage (153) peut être déplacé dans une direction en
hauteur (H) en coulissant l'élément d'actionnement (11) en vue de libérer l'encliquetage
et l'au moins un élément d'attaque (155) est décalé par rapport à l'au moins un élément
d'encliquetage (153) le long d'une direction transversale (Q) orientée transversalement
par rapport à la direction en hauteur (H) et transversalement par rapport à la direction
d'enfichage (E), la direction en hauteur (H) étant orientée perpendiculairement à
la direction d'enfichage (E) et à l'écart de la partie de boîtier (10).
2. Partie de connecteur à enfichage (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément ressort (16) repose dans une ouverture (113) de l'élément d'actionnement
(11) et prend appui contre la partie de boîtier (10) ou un élément structural (12)
relié à demeure à la partie de boîtier (10).
3. Partie de connecteur à enfichage (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que dans une position non actionnée, l'élément d'actionnement (11) n'est pas en appui
par le biais de l'élément de déblocage (111) avec l'au moins un élément d'attaque
(155) de la tôle d'encliquetage (15).
4. Partie de connecteur à enfichage (1) selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'élément ressort (16) est configuré pour maintenir l'élément d'actionnement (11)
sous précontrainte dans une position non actionnée.
5. Partie de connecteur à enfichage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'au moins un élément d'encliquetage (153) possède une ouverture d'encliquetage.
6. Partie de connecteur à enfichage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'au moins un élément d'attaque (155) est formé par une patte qui s'étend en biais
par rapport à la direction en hauteur (H) .
7. Partie de connecteur à enfichage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la tôle d'encliquetage (15) possède au moins une patte de fixation (156) par le biais
de laquelle la tôle d'encliquetage (15) est fixée à la partie de boîtier (10).
8. Partie de connecteur à enfichage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la tôle d'encliquetage (15) possède une portion de surface (150) et deux languettes
(151) qui s'étendent depuis la portion de surface (150) et sont séparées l'une de
l'autre par une fente (152), un élément d'encliquetage (153) destiné à s'encliqueter
avec la partie de connecteur à enfichage homologue (3) et un élément d'attaque (155)
destiné à coopérer avec l'élément de déblocage (111) de l'élément d'actionnement (11)
étant formés sur chaque languette (151).
9. Partie de connecteur à enfichage (1) selon la revendication 8, caractérisée en ce que la fente (152) s'étend le long de la direction d'enfichage (E).
10. Partie de connecteur à enfichage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément d'actionnement (11) est formé par un manchon qui entoure la partie de boîtier
(10).
11. Sous-ensemble de connecteur à enfichage comprenant une partie de connecteur à enfichage
(1) selon l'une des revendications précédentes et une partie de connecteur à enfichage
homologue (3) à laquelle la partie de connecteur à enfichage (1) peut être attachée
par enfichage.