[0001] Die Erfindung betrifft eine Antriebseinheit für ein Massagesystem gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1, wobei die Antriebseinheit zumindest teilweise in einen Massagekörper
des Massagesystems einführbar ist und wobei die Antriebseinheit Folgendes aufweist:
- a) Einen elektrischen Motor;
- b) Eine mittelbar oder unmittelbar von dem Motor angetriebene Unwucht, um die Antriebseinheit
zu Vibrationen anzuregen;
- c) Ein Gehäuse, in dem der Motor und die Unwucht angeordnet sind;
- d) Eine erste Endscheibe am in Längsrichtung des Gehäuses betrachteten ersten Ende
des Gehäuses;
- e) Einen Deckel im Bereich des in Längsrichtung des Gehäuses betrachteten zweiten
Ende des Gehäuses, wobei der Deckel eine zweite Endscheibe aufweist, die der ersten
Endscheibe gegenüberliegt.
[0002] Eine Antriebseinheit mit den vorgenannten Merkmalen ist unter der Bezeichnung "Blackroll-Set-Vyper"
auf dem Markt erhältlich. Eine solche Antriebseinheit ist in der Druckschrift "
BLACKROLL SET VYPER - mit Vibration by BLACKROLL.de|BLACKROLL.de", 8. September 2015,
XP055314366, Bottighofen CH, dargestellt. Die bekannte Antriebseinheit weist an beiden Endscheiben Bedienelemente
zur Steuerung der Antriebseinheit auf. Zur Demontage und Montage der bekannten Antriebseinheit
von dem bzw. an den Massagekörper muss zumindest eine Endscheibe entfernt werden.
Beim Entfernen bzw. Montieren dieser Endscheibe müssen elektrische Leitungen getrennt
bzw. verbunden werden. Hierdurch ist das Nachrüsten oder Austauschen einer Antriebseinheit
für einen Endkunden bzw. für einen Endnutzer nur schwer zu bewältigen.
[0003] Eine weitere Antriebseinheit ist unter der Bezeichnung "Power-Roll" auf dem Markt
erhältlich. Auch die Power-Roll weist an beiden Endscheiben elektrische Komponenten
auf, wodurch die bekannte Antriebseinheit für einen Endkunden bzw. Verbraucher nur
aufwändig austauschbar ist.
[0004] Beide vorgenannten Antriebseinheiten weisen weiterhin zur Montage und Demontage der
Antriebseinheit zumindest eine Endscheibe auf, die mittels einer oder mehreren Schrauben
mit dem Gehäuse verbunden sind. Die axiale Länge der Antriebseinheit ist festgelegt.
Hierdurch sind die bekannten Antriebseinheiten nicht an unterschiedlich lange Massagekörper
adaptierbar.
[0005] Aus der
US 2010/234778 A1 ist ein tragbares Massagegerät mit einem Motor in einer Vibrationseinheit des Massagegeräts
bekannt. Der Motor hat ein Schwungrad, das derart ausgeformt ist, dass die Drehung
des Schwungrads Luftströmungen erzeugt, die den Motor kühlen. Hierzu können an dem
Schwungrad Vorsprünge angebracht sein.
[0007] Weiterhin sind in Massagekörpern angeordnete vibrierende Antriebseinheiten aus der
US 2013/0281892 A1,
US 2005/0070827 A1,
US 2009/0176635 A1,
US 8,337,437 B2,
US 8,500,663 B2 und der
US 8,556,837 B1 bekannt geworden.
[0008] Schließlich offenbart die
US 2013/0267396 A1 einen Massagekörper in Form einer Rolle mit unterschiedlichen Außenkonturen.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demgegenüber, eine Antriebseinheit und
ein Massagesystem mit einer solchen Antriebseinheit zu schaffen, wobei die Antriebseinheit
trotz einfachster konstruktiver Ausbildung leicht für einen Verbraucher an einen Massagekörper
des Massagesystems montierbar und von dem Massagekörper demontierbar ist.
[0010] Diese Aufgabe wird durch eine Antriebseinheit mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 sowie durch ein Massagesystem mit den Merkmalen des Patentanspruchs 14 gelöst. Die
Unteransprüche geben zweckmäßige Weiterbildungen an.
[0011] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird somit gelöst durch eine Antriebseinheit für ein
Massagesystem. Die Antriebseinheit ist zumindest abschnittsweise an einen Massagekörper
des Massagesystems anordenbar. Die Antriebseinheit umfasst einen elektrischen Motor.
Der Motor ist mittelbar oder unmittelbar mit einer Unwucht verbunden, wobei die Unwucht
bei einer Drehung des Motors die Antriebseinheit vibrieren lässt. In dem Gehäuse sind
der Motor und die Unwucht angeordnet. Das Gehäuse wird in seiner axialen Längserstreckung
durch Endscheiben begrenzt. Eine Endscheibe ist dabei Teil eines Deckels, der mit
dem Gehäuse in Verbindung steht. Die Verbindung zwischen Deckel und Gehäuse erfolgt
dabei durch ein Deckelgewinde im Deckel, das in ein Gehäusegewinde des Gehäuses eingreift.
[0012] Die Unwucht weist eine Lüfterfläche zur axialen Bewegung von Luft in der Antriebseinheit
auf. Die Lüfterfläche ist dabei zumindest abschnittsweise schräg zur Längsrichtung
des Gehäuses ausgebildet.
[0013] Erfindungsgemäß ist am Gehäuse, insbesondere am Gehäusebasisteil und/oder am Gehäusedeckelteil
ein parallel zur zentrischen Längsachse des Gehäuses verlaufender Längssteg ausgebildet,
der im axialen Mittelbereich des Gehäuses radial weiter vorsteht, als in den axialen
Endbereichen des Gehäuses.
[0014] Die Antriebseinheit ist einerseits leicht in den Massagekörper einführbar. Andererseits
ist die Antriebseinheit rotationsfest um ihre Längsachse in dem Massagekörper angeordnet.
Der Längssteg ist dabei vorzugsweise in Form einer sich in Längsrichtung erstreckenden
bogenförmigen Erhebung ausgebildet.
[0015] Die Lüfterfläche weist größtenteils einen Winkel zwischen 1° und 89°, insbesondere
zwischen 5° und 85°, vorzugsweise zwischen 10° und 80° zur axialen Längsrichtung des
Gehäuses auf. Die Unwucht erfüllt dadurch eine Doppelfunktion indem sie einerseits
die Antriebseinheit bei einer Drehung des Motors zum Vibrieren bringt und andererseits
eine axiale Luftbewegung zur Kühlung des Motors erzeugt.
[0016] Die Gewindeverbindung zwischen Deckel und Gehäuse ermöglicht eine axiale Längenverstellung
des Abstands der beiden Endscheiben. Hierdurch können axial unterschiedlich lange
Massagekörper zwischen die beiden Endscheiben gespannt werden. Mit anderen Worten
ermöglicht die erfindungsgemäße Antriebseinheit generell einen axialen Längenausgleich
und somit eine Adaptierbarkeit an unterschiedlich lange Massagekörper.
[0017] Bei der Montage der Antriebseinheit muss der Benutzer lediglich das Gehäuse am Massagekörper
anordnen und anschließend den Deckel auf das Gehäuse aufschrauben, bis der Massagekörper
zumindest teilweise fest von den beiden Endscheiben eingespannt ist. Durch das in
das Gehäusegewinde eingreifende Deckelgewinde wird vorzugsweise ein axialer Längenausgleich
von ca. 1cm ermöglicht.
[0018] Um die Antriebseinheit weitestgehend formschlüssig in eine kreisquerschnittförmige
Durchgangsausnehmung des Massagekörpers einführen zu können, ist das Gehäuse vorzugsweise
zylinderförmig ausgebildet.
[0019] Die Antriebseinheit kann über eine externe Spannungsversorgung mit Spannung versorgt
werden. Beispielsweise kann die Antriebseinheit von einer Bordspannung eines Lastkraftwagens
oder Automobils mit Spannung versorgt werden. Alternativ oder zusätzlich dazu kann
die Antriebseinheit eine Batterie und/oder einen Akkumulator aufweisen. Besonders
bevorzugt weist die Antriebseinheit einen wiederaufladbaren Akkumulator auf, sodass
die Antriebseinheit besonders benutzerfreundlich und autonom in einem Massagesystem
einsetzbar ist.
[0020] Die konstruktive Ausbildung der erfindungsgemäßen Antriebseinheit wird weiter vereinfacht,
wenn das Deckelgewinde in Form eines Innengewindes und das Gehäusegewinde in Form
eines Außengewindes ausgebildet ist.
[0021] Weiter bevorzugt ist das Gehäuse zumindest zweiteilig ausgebildet, wobei das Gehäuse
ein Gehäusebasisteil und ein Gehäusedeckelteil aufweist. Das Gehäusebasisteil ist
vorzugsweise abschnittsweise formschlüssig mit dem Gehäusedeckelteil verbindbar. Weiter
bevorzugt sind Gehäusebasisteil und Gehäusedeckelteil durch ein Spritzgussverfahren
hergestellt.
[0022] Um die Montage der Antriebseinheit zu erleichtern, kann die erste Endscheibe teilweise
formschlüssig mit dem Gehäuse verbindbar sein. Die erste Endscheibe ist dabei weiter
bevorzugt Teil eines Abschlussteils, das teilweise zwischen das Gehäusebasisteil und
das Gehäusedeckelteil einlegbar ist.
[0023] In weiter bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung weist das Gehäusebasisteil im Bereich
des Gehäusegewindes zumindest einen Steg auf. Weiterhin weist das Gehäusedeckelteil
im Bereich des Gehäusegewindes zumindest einen weiteren Steg auf. Der zumindest eine
Steg des Gehäusebasisteils und der zumindest eine Steg des Gehäusdeckelteils überlappen
sich im montierten Zustand des Gehäuses in Längsrichtung des Gehäuses gesehen zumindest
teilweise. Das Gehäusegewinde ist dadurch besonders massiv und belastbar ausgebildet.
[0024] Weiter bevorzugt sind am Gehäusebasisteil im Bereich des Gehäusegewindes mehrere
Stege ausgebildet und am Gehäusedeckelteil im Bereich des Gehäusegewindes mehrere
weitere Stege ausgebildet. Die Stege des Gehäusebasisteils überlappen sich dabei im
montierten Zustand des Gehäuses zumindest teilweise mit den Stegen des Gehäusedeckelteils.
Hierdurch wird das Gehäusegewinde weiter stabilisiert
[0025] In weiter bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist das Deckelgewinde und/oder
das Gehäusegewinde selbsthemmend ausgebildet. Das Deckelgewinde ist dadurch schwer
vom Gehäusegewinde abschraubbar. Hierdurch wird vermieden, dass sich das Deckelgewinde
durch die vibrierende Antriebseinheit selbstständig vom Gehäusegewinde löst. Weiter
bevorzugt weisen Deckelgewinde und/oder Gehäusegewinde jeweils zwei versetzt zueinander
verlaufende Gewindegänge auf, um die Selbsthemmung des Deckelgewindes bzw. Gehäusegewindes
zu erreichen.
[0026] Um die Montage und Demontage der Antriebseinheit für den Endkunden weiter zu vereinfachen,
weist die Antriebseinheit vorzugsweise nur an der ersten Endscheibe zumindest ein
Bedienelement und an der zweiten Endscheibe kein Bedienelement auf bzw. ist bedienelementefrei
ausgebildet. Hierdurch müssen bei der Montage und Demontage der Antriebseinheit an
bzw. von dem Massagekörper keine elektrischen Verbindungen vom Endnutzer geschlossen
bzw. geöffnet werden. Aus diesem Grund sind weiter bevorzugt keine Lüfter an den Endscheiben
angeordnet.
[0027] Das Gehäuse weist vorzugsweise einen radialen Außendurchmesser von 45mm bis 52mm
oder 8mm bis 12mm auf. Hierdurch ist die Antriebseinheit besonders effektiv für Massagezwecke
am menschlichen Körper ausgebildet. Das Gehäuse mit einem radialen Außendurchmesser
von 45mm bis 52mm ist dabei in einen für Rückenmassagen einsetzbaren Massagekörper
in Form einer Massagerolle einsetzbar. Das Gehäuse mit einem radialen Außendurchmesser
von 8mm bis 12mm ist in einen für Gliedmaßenmassagen einsetzbaren Massagekörper in
Form einer Massagerolle einsetzbar.
[0028] In einer Antriebseinheit mit einem Gehäuse, einem Motor und einer Unwucht, wobei
die Unwucht eine zuvor beschriebene Lüfterfläche zur axialen Bewegung von Luft aufweist,
wird dabei eine eigenständige Erfindung gesehen. Diese eigenständige Erfindung ist
mit allen weiteren Merkmalen der Beschreibung beliebig kombinierbar.
[0029] Weiter bevorzugt weist die Antriebseinheit eine Motorsteuerung auf. Die Motorsteuerung
kann zur Steuerung einer periodischen Drehzahlerhöhung und/oder periodischen Drehzahlverminderung
des Motors ausgebildet sein. Die Antriebseinheit ist dadurch zur Lockerung unterschiedlicher
Muskelgruppen, die bei hochfrequenten bzw. niederfrequenten Vibrationen entsteht,
ausgebildet. Die Vibrationen werden dabei vorzugsweise über einen Massagekörper an
die Muskelgruppen übertragen. Die Vibrationen können wellenförmig stärker und schwächer
werden.
[0030] Weiter bevorzugt ist die Motorsteuerung fernsteuerbar. Hierzu kann die Motorsteuerung
eine WLAN-Schnittstelle, eine Bluetooth-Schnittstelle oder eine andere Funkschnittstelle
aufweisen.
[0031] Um die Motordrehzahl an die individuellen Bedürfnisse der Endkunden anpassen zu können,
ist die Motorsteuerung vorzugsweise zur stufenlosen Drehzahlsteuerung ausgebildet.
[0032] Weiter bevorzugt kann die Motorsteuerung eine Zeitverzögerung aufweisen, um den Motor
im Anschluss an die Betätigung der Motorsteuerung durch einen Benutzer erst nach einer
durch die Motorsteuerung bestimmbaren Zeitspanne mit Spannung zu versorgen. Die Zeitverzögerung
ermöglicht eine entspannte und bequeme Positionierung der Antriebseinheit, bevor die
Vibrationen eine Positionierung erschweren.
[0033] Besonders bevorzugt weist die Motorsteuerung eine automatische Abschaltfunktion auf,
die den Motor nach einer durch die Motorsteuerung bestimmbaren Zeitspanne abschaltet.
Dies verhindert Verletzungen aufgrund von zu langen Anwendungen.
[0034] Die Motorsteuerung kann eine erste Platine und eine zweite Platine aufweisen, wobei
die zweite Platine - um Bauraum einzusparen - quer zur ersten Platine angeordnet sein
kann. Besonders bevorzugt ist die zweite Platine senkrecht zur ersten Platine angeordnet.
[0035] Die Antriebseinheit kann einen USB-Anschluss aufweisen. Der USB-Anschluss ist besonders
bevorzugt in Form eines Mikro-USB-Anschlusses ausgebildet. Durch den USB-Anschluss
kann die Motorsteuerung mit Spannung versorgt werden. Weiter bevorzugt ist ein Akkumulator
der Antriebseinheit durch über den USB-Anschluss empfangene Spannung aufladbar. Schließlich
kann die Motorsteuerung über den USB-Anschluss programmierbar ausgebildet sein. Der
USB-Anschluss befindet sich dabei besonders bevorzugt an der Schnittstelle der zweiten
Platine, die quer, insbesondere senkrecht, zur ersten Platine angeordnet ist.
[0036] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird weiterhin gelöst durch ein Massagesystem mit einer
zuvor beschriebenen Antriebseinheit und einem Massagekörper.
[0037] Der Massagekörper ist insbesondere in Form eines Schaumstoffkörpers ausgebildet.
Der Schaumstoffkörper weist vorzugsweise eine Rollenform bzw. Röhrenform auf. Der
Röhreninnendurchmesser beträgt dabei vorzugsweise 45mm bis 52mm oder 8mm bis 12mm.
Der Massagekörper kann weiterhin in Form eines Röhrenteils bzw. Rollenteils ausgebildet
sein. Beispielsweise kann der Massagekörper in Form einer Lordosenstütze ausgebildet
sein. Der Massagekörper ist vorzugsweise axialsymmetrisch zu seiner Längsachse ausgebildet.
Er weist insbesondere keine Längsnut in seiner Innendurchgangsausnehmung auf. Der
Massagekörper kann an seiner Außenseite Längsrillen aufweisen, um die Massagewirkung
zu verbessern.
[0038] Der Massagekörper ist besonders bevorzugt aus expandiertem Polypropylen (EPP) ausgebildet.
Hierdurch ist der Massagekörper besonders wärmedämmend und stabil ausgebildet.
[0039] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung aus den Patentansprüchen sowie
anhand der Figuren der Zeichnung, die erfindungswesentliche Einzelheiten zeigt.
[0040] Die in der Zeichnung gezeigten Merkmale sind derart dargestellt, dass die erfindungsgemäßen
Besonderheiten deutlich sichtbar gemacht werden können. Die verschiedenen Merkmale
können je einzeln für sich oder zu mehreren in beliebigen Kombinationen bei Varianten
der Erfindung verwirklicht sein.
[0041] Es zeigen:
- Figur 1
- Eine perspektivische Ansicht eines Massagesystems mit einer Antriebseinheit;
- Figur 2
- Eine Seitenansicht der Antriebseinheit aus Figur 1;
- Figur 3
- Eine perspektivische Ansicht der Antriebseinheit aus Figur 2 mit einem Gehäuse, einem
Abschlussteil und einen vom Gehäuse abgeschraubten Deckel;
- Figur 4a
- Eine Seitenansicht des Deckels aus Figur 3;
- Figur 4b
- Eine geschnittene Seitenansicht des Deckels aus Figur 4a, wobei der Schnitt entlang
der Linie A-A gemäß Figur 4a erfolgt;
- Figur 5
- Eine Seitenansicht des Gehäuses aus Figur 3, wobei ein Gehäusebasisteil und ein Gehäusedeckelteil
in Figur 5 voneinander separiert dargestellt sind;
- Figur 6a
- Eine perspektivische Ansicht des Abschlussteils gemäß Figur 3 und davon distanziert
dargestellter Motorsteuerung;
- Figur 6b
- Eine perspektivische Darstellung des Abschlussteils gemäß Figur 6a mit darin eingesetzter
Motorsteurung;
- Figur 7a
- Eine Seitenansicht der Antriebseinheit gemäß Figur 2 mit abgenommenem Gehäusedeckelteil;
- Figur 7b
- Eine Draufsicht auf die Antriebseinheit gemäß Figur 7a; und
- Figur 8
- Eine perspektivische Ansicht des Motors und einer mit dem Motor gekoppelten Unwucht
gemäß Figur 7b.
[0042] Figur 1 zeigt ein Massagesystem
10 mit einer Antriebseinheit
12. Die Antriebseinheit 12 ist in einem Massagekörper
14 aufgenommen. Der Massagekörper 14 ist in Form einer Massagerolle bzw. Massageröhre
ausgebildet. Der Massagekörper 14 ist dabei zylinderförmig ausgebildet und weist entlang
seiner Längsachse
16 eine Durchgangsausnehmung mit kreisförmigen Querschnitt (nicht gezeigt) auf, in die
die Antriebseinheit 12 weitestgehend eingeschoben ist.
[0043] Der Massagekörper 14 kann an seiner Mantelfläche parallel zur zentrischen Längsachse
16 verlaufende Rillen bzw. Nuten (nicht gezeigt) aufweisen, um den Massageeffekt des
Massagekörpers 14 zu verstärken. Der Massagekörper 14 kann alternativ zu der gezeigten
Ausführungsform auch in Form eines Sitzteils ausgebildet sein, beispielsweise um eine
Lordosenstütze in einem Kraftfahrzeugsitz darzustellen.
[0044] Die Antriebseinheit 12 weist eine erste Endscheibe
18 auf, die an einer ersten Stirnseite
20 des Massagekörpers 14 anliegt. An der ersten Endscheibe 18 sind Bedienelemente
22, 24 angeordnet oder ausgebildet, um die Vibrationsfrequenz des Massagesystems 10 stufenlos
zu erhöhen und zu erniedrigen. Die Energieversorgung des Massagesystems 10 erfolgt
über einen USB-Anschluss
25.
[0045] Figur 2 zeigt die Antriebseinheit 12 in einer Seitenansicht. Aus Figur 2 ist ersichtlich,
dass der ersten Endscheibe 18 in Richtung der Längsachse 16 der Antriebseinheit 12
eine zweite Endscheibe
26 gegenüber steht. Im montierten Zustand der Antriebseinheit 12 ist der Massagekörper
14 (siehe Figur 1) an seinen Stirnseiten zwischen den beiden Endscheiben 18, 26 eingespannt.
Um im Betrieb der Antriebseinheit 12 eine Rotation der Antriebseinheit 12 um deren
Längsachse 16 zu vermeiden, weist ein Gehäuse
28 der Antriebseinheit 12 Längsstege
30, 32 auf. Parallel zur Längsachse 16 betrachtet ragen die Längsstege 30, 32 im mittleren
Bereich des Gehäuses 28 weiter radial vor, als in den Endbereichen des Gehäuses 28.
Hierdurch ist das Gehäuse 28 in Richtung der Längsachse 16 leicht in den Massagekörper
14 (siehe. Figur 1) einführbar und dennoch gegen radiale Drehungen gesichert.
[0046] Figur 3 zeigt die gegenüber Figur 2 gedrehte Antriebseinheit 12. Aus Figur 3 ist
ersichtlich, dass die erste Endscheibe 18 teilweise formschlüssig mit dem Gehäuse
28 verbunden ist. Die zweite Endscheibe 26 ist Teil eines Deckels
36, der auf ein Gehäusegewinde
38 schraubbar ist. Das Gehäusegewinde 38 weist zwei zueinander versetzt verlaufende
Außengewinde auf, sodass der Deckel 36 selbsthemmend auf das Gehäusegewinde 38 aufschraubbar
ist. In Richtung der Längsachse 16 kann der Deckel 36 daher mehr oder weniger weit
auf das Gehäusegewinde 38 aufgeschraubt werden. Hierdurch kann der axiale Abstand
der Endscheiben 18, 26 variiert werden, um die axiale Länge der Antriebseinheit 12
auf die axiale Länge des Montagekörpers 14 (siehe Figur 1) anzupassen. In den Endscheiben
18, 26 sind jeweils Lüftungsdurchgangsausnehmungen
40, 42 ausgebildet, von denen aus Gründen der Übersichtlichkeit in Figur 3 jeweils nur eine
Lüftungsdurchgangsausnehmung mit einem Bezugszeichen versehen ist. Die Lüftungsdurchgangsausnehmungen
40, 42 dienen der Kühlung der Antriebseinheit 12.
[0047] Figur 4a zeigt den Deckel 36 in einer Seitenansicht. Aus Figur 4a ist ersichtlich,
dass der Deckel 36 Lüftungsstege
44 aufweist, von denen in Figur 4a lediglich ein erster Lüftungssteg mit einem Bezugszeichen
versehen ist. Die Lüftungsstege 44 verdrängen den Massagekörper 14 (siehe Figur 1)
im Bereich der Lüftungsdurchgangsausnehmungen 40 (siehe Figur 3) um die Luftzirkulation
im Inneren des Massagekörpers 14 (siehe Figur 1) zu gewährleisten.
[0048] Figur 4b zeigt den Deckel 36 in einer Schnittansicht gemäß den Linien A-A in Figur
4a. Figur 4b zeigt auf, dass der Deckel 36 ein Deckelgewinde 46 aufweist. Das Deckelgewinde
46 ist in Form eines Innengewindes ausgebildet. Es weist zwei axial zueinander versetzt
ausgebildete Gewinde auf, um die Selbsthemmung der Gewindeverbindung zwischen dem
Deckelgewinde 46 und dem Gehäusegewinde 38 (siehe Figur 3) zu gewährleisten.
[0049] Figur 5 zeigt das Gehäuse 28 (vergleiche Figur 3). Das Gehäuse 28 weist ein Gehäusebasisteil
48 und ein Gehäusedeckelteil 50 auf. Gehäusebasisteil 48 und Gehäusedeckelteil
50 sind abschnittsweise formschlüssig verbindbar. Im Bereich des Gehäusegewindes 38
weist das Gehäusebasisteil 48 mehrere Stege 52,
54, 56 auf. Weiterhin weist das Gehäusedeckelteil 50 im Bereich des Gehäusegewindes 38 mehrere
weitere Stege 58, 60,
62 auf. Die Stege 52, 54, 56 kämmen mit den Stegen 58, 60, 62. Das Gehäusegewinde 38
ist daher im montierten Zustand des Gehäuses 28 annähernd auf einem massiven Block
ausgebildet, wobei die beiden Gehäusehälften aus Gehäusebasisteil 48 und Gehäusedeckelteil
50 auch im Bereich des Gehäusegewindes 38 trennbar sind.
[0050] Figur 6a zeigt ein Abschlussteil
64 mit der ersten Endscheibe 18, wobei das Abschlussteil 64 abschnittsweise formschlüssig
am Gehäuse 28 (siehe Figur 5) montierbar ist. Im Abschlussteil 64 ist eine Motorsteuerung
66 aufnehmbar.
[0051] Figur 6b zeigt das Abschlussteil 64 mit darin eingesetzter Motorsteuerung 66. Die
Motorsteuerung 66 weist eine erste Platine
68 und eine zweite Platine
70 auf. Um Bauraum in dem Abschlussteil 64 einzusparen, ist die zweite Platine 70 senkrecht
zur ersten Platine 68 angeordnet.
[0052] Figur 7a und Figur 7b, die nachfolgend gemeinsam beschrieben werden zeigen die Antriebseinheit
12 ohne das Gehäusedeckelteil 50 (siehe Figur 5). Aus den Figuren 7a und 7b ist ersichtlich,
dass die Antriebseinheit 12 einen Motor
72 aufweist. Der Motor 72 ist über eine Motorwelle
74 mit einer Unwucht
76, d.h. einem Exzenter, verbunden. Die Motorwelle 74 ist an Lagern
78, 80 gelagert. Die Lager 78, 80 sind vorzugsweise in Form von Kugellagern ausgebildet.
Eine Drehung des Motors 72 wird über die Motorwelle 74 auf die Unwucht 76 übertragen,
sodass die Antriebseinheit 12 radial vibriert. Die Unwucht 76 ist dabei axial weitgehend
zentrisch in der Antriebseinheit 12 angeordnet, um gleichmäßige Vibrationen der Antriebseinheit
12 zu erzeugen.
[0053] Die Spannungsversorgung des Motors 72 erfolgt über die Motorsteuerung 66. Ein Akkumulator
82 speichert elektrische Energie zur Versorgung der Motorsteuerung 66.
[0054] Figur 8 zeigt den Motor 72 mit der Motorwelle 74 und der Unwucht 76. Die Unwucht
76 weist Lüfterflächen
84, 86 auf. Die Lüfterflächen 84, 86 sind schräg zur Längsachse der Unwucht 76 ausgebildet.
Die Längsachse der Unwucht 76 deckt sich im vorliegenden Fall mit der Längsachse der
Motorwelle 74. Eine radiale Drehung der Unwucht 76 bewirkt somit einerseits eine Vibration
der Motorwelle 74, die sich auf die Antriebseinheit 12 (siehe Figur 1) und weiter
auf den Massagekörper 14 (siehe Figur 1) überträgt. Andererseits bewirken die schräg
gestellten Lüfterflächen 84, 86 eine axiale Luftströmung vom Motor 72 weg bzw. - je
nach Drehrichtung der Motorwelle 74 - zum Motor 72 hin. Die in Figur 8 gezeigte Kombination
aus Unwucht 76 und Motor 72 ist in einer beliebigen Antriebseinheit einsetzbar.
[0055] Unter Vornahme einer Zusammenschau aller Figuren der Zeichnung betrifft die Erfindung
zusammenfassend eine Antriebseinheit 12 für einen Massagekörper 14. Die Antriebseinheit
12 weist ein Gehäuse 28 mit weitestgehend rotationssymmetrischer, insbesondere zylinderförmiger,
Gestalt auf, wobei das Gehäuse 28 durch zwei Endscheiben 18, 26 begrenzt wird. Der
Massagekörper 14 ist zumindest teilweise zwischen die Endscheiben 18, 26 einspannbar.
Hierzu ist eine Endscheibe 26 über eine Gewindeverbindung mit dem Gehäuse 28 verbunden.
Zumindest ein Teil eines am Gehäuse 28 ausgebildeten Gehäusegewindes 38 ist vorzugsweise
zumindest zweiteilig ausgebildet, wobei sich geometrische Formen der Einheiten, aus
denen sich der radial innere Teil des Gehäusegewindes 38 zusammensetzt, weitgehend
formschlüssig ergänzen. Ein Motor 72 der Antriebseinheit 12 ist vorzugsweise mit einer
Unwucht 76 verbunden, wobei die Unwucht 76 einen Lüfter der Antriebseinheit 12 darstellt.
Eine Motorsteuerung 66 der Antriebseinheit 12 kann dazu ausgebildet sein, die Drehzahl
des Motors 72 periodisch zu variieren. Alternativ oder zusätzlich dazu kann die Motorsteuerung
dazu ausgebildet sein, den Start des Motors 72 zu verzögern. Zur Kühlung des Motors
72 kann zumindest eine Endscheibe 18, 26, insbesondere beide Endscheiben 18, 26, zumindest
eine Lüftungsdurchgangsausnehmung 40, 42 aufweisen. Die Erfindung betrifft weiterhin
ein Massagesystem 10 mit einer zuvor beschriebenen Antriebseinheit 12.
1. Antriebseinheit (12) für ein Massagesystem (10), wobei die Antriebseinheit (12) zumindest
teilweise in einen Massagekörper (14) des Massagesystems (10) einführbar ist und wobei
die Antriebseinheit (12) Folgendes aufweist:
a. Einen elektrischen Motor (72);
b. Eine mittelbar oder unmittelbar von dem Motor (72) angetriebene Unwucht (76), um
die Antriebseinheit (12) zu Vibrationen anzuregen;
c. Ein Gehäuse (28), in dem der Motor (72) und die Unwucht (76) angeordnet sind;
gekennzeichnet durch
d. Eine erste Endscheibe (18) am in Längsrichtung des Gehäuses (28) betrachteten ersten
Ende des Gehäuses (28);
e. Einen Deckel (36) im Bereich des in Längsrichtung des Gehäuses (28) betrachteten
zweiten Ende des Gehäuses (28), wobei der Deckel (36) eine zweite Endscheibe (26)
aufweist, die der ersten Endscheibe (18) gegenüberliegt; wobei der Deckel (36) ein
Deckelgewinde (46) aufweist, das mit einem am Gehäuse (28) ausgebildeten Gehäusegewinde
(38) in Eingriff steht, und dass die Unwucht (76) eine Lüfterfläche (84, 86) zur axialen
Bewegung von Luft in der Antriebseinheit (12) aufweist, wobei die Lüfterfläche (84,
86) zumindest abschnittsweise schräg zur Längsrichtung des Gehäuses (28) ausgebildet
ist und wobei das Gehäuse (28) einen parallel zur zentrischen Längsachse (16) des
Gehäuses (28) verlaufenden Längssteg (30, 32) aufweist, der im axialen Mittelbereich
des Gehäuses (28) radial weiter auskragend ausgebildet ist als in den axialen Endbereichen
des Gehäuses (28).
2. Antriebseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckelgewinde (46) in Form eines Innengewindes und das Gehäusegewinde (38) in
Form eines Außengewindes ausgebildet ist.
3. Antriebseinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (28) ein Gehäusebasisteil (48) und ein Gehäusedeckelteil (50) aufweist,
wobei das Gehäusebasisteil (48), insbesondere abschnittsweise formschlüssig, mit dem
Gehäusedeckelteil (50) verbindbar ist.
4. Antriebseinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Gehäusebasisteil (48) im Bereich des Gehäusegewindes (38) ein Steg (52, 54, 56)
ausgebildet ist und am Gehäusedeckelteil (50) im Bereich des Gehäusegewindes (38)
ein weiterer Steg (58, 60, 62) ausgebildet ist, wobei sich die Stege (52, 54, 56,
58, 60, 62) axial in Längsrichtung des Gehäuses (28) betrachtet zumindest teilweise
überlappen.
5. Antriebseinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass am Gehäusebasisteil (48) im Bereich des Gehäusegewindes (38) mehrere Stege (52, 54,
56) ausgebildet sind und am Gehäusedeckelteil (50) im Bereich des Gehäusegewindes
(38) mehrere weitere Stege (58, 60, 62) ausgebildet sind, die sich mit den Stegen
(52, 54, 56) des Gehäusebasisteils (48) axial in Längsrichtung des Gehäuses (28) betrachtet
zumindest teilweise überlappen.
6. Antriebseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckelgewinde (46) und/oder das Gehäusegewinde (38) selbsthemmend ausgebildet
ist/sind.
7. Antriebseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (12) ein Bedienelement (22, 24) zur mittelbaren oder unmittelbaren
Steuerung des Motors (72) aufweist, wobei das Bedienelement (22, 24) an der ersten
Endscheibe (18) angeordnet ist und an der zweiten Endscheibe (26) kein Bedienelement
angeordnet ist.
8. Antriebseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse einen radialen Außendurchmesser zwischen 45mm und 52mm aufweist.
9. Massagesystem (10) mit einer Antriebseinheit (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche
und einem Massagekörper (14), insbesondere in Form eines Schaumstoffkörpers.
1. Drive unit (12) for a massage system (10), the drive unit (12) being at least partially
insertable into a massage body (14) of the massage system (10), and the drive unit
(12) comprising the following:
a. an electric motor (72);
b. an unbalance (76) which is driven directly or indirectly by the motor (72) in order
to excite the drive unit (12) to vibrate;
c. a housing (28) in which the motor (72) and the unbalance (76) are arranged; characterized by
d. a first end disc (18) on the first end of the housing (28) viewed in the longitudinal
direction of the housing (28);
e. a cover (36) in the region of the second end of the housing (28) viewed in the
longitudinal direction of the housing (28), the cover (36) comprising a second end
disc (26) which is opposite the first end disc (18); the cover (36) comprising a cover
thread (46) which engages with a housing thread (38) formed on the housing (28),
and in that the unbalance (76) comprises a fan surface (84, 86) for axially moving
air in the drive unit (12), the fan surface (84, 86) being inclined, at least in portions,
with respect to the longitudinal direction of the housing (28), and the housing (28)
comprising a longitudinal strip (30, 32) which extends in parallel with the central
longitudinal axis (16) of the housing (28) and is designed to project radially further
in the axial central region of the housing (28) than in the axial end regions of the
housing (28).
2. Drive unit according to claim 1, characterized in that the cover thread (46) is in the form of an internal thread, and the housing thread
(38) is in the form of an external thread.
3. Drive unit according to either claim 1 or claim 2, characterized in that the housing (28) comprises a housing base part (48) and a housing cover part (50),
it being possible to connect the housing base part (48) to the housing cover part
(50), in particular in portions in a form-fitting manner.
4. Drive unit according to claim 3, characterized in that a strip (52, 54, 56) is formed on the housing base part (48) in the region of the
housing thread (38) and a further strip (58, 60, 62) is formed on the housing cover
part (50) in the region of the housing thread (38), the strips (52, 54, 56, 58, 60,
62) at least partially overlapping when viewed axially in the longitudinal direction
of the housing (28).
5. Drive unit according to claim 4, characterized in that a plurality of strips (52, 54, 56) are formed on the housing base part (48) in the
region of the housing thread (38), and a plurality of further strips (58, 60, 62)
are formed on the housing cover part (50) in the region of the housing thread (38),
which further strips at least partially overlap with the strips (52, 54, 56) of the
housing base part (48) when viewed axially in the longitudinal direction of the housing
(28).
6. Drive unit according to any of the preceding claims, characterized in that the cover thread (46) and/or the housing thread (38) is/are designed to be self-locking.
7. Drive unit according to any of the preceding claims, characterized in that the drive unit (12) comprises an operating element (22, 24) for indirectly or directly
controlling the motor (72), the operating element (22, 24) being arranged on the first
end disc (18), and no operating element being arranged on the second end disc (26).
8. Drive unit according to any of the preceding claims, characterized in that the housing has a radial outer diameter of between 45mm and 52mm.
9. Massage system (10) having a drive unit (12) according to any of the preceding claims,
and a massage body (14), in particular in the form of a foam body.
1. Unité d'entraînement (12) destinée à un système de massage (10), laquelle unité d'entraînement
(12) peut être insérée, au moins en partie, dans un corps de massage (14) dudit système
de massage (10), ladite unité d'entraînement (12) comprenant :
a. un moteur électrique (72) ;
b. un balourd (76) indirectement ou directement entraîné par ledit moteur (72), en
vue d'imprimer des vibrations à ladite unité d'entraînement (12) ;
c. un boîtier (28) dans lequel ledit moteur (72) et ledit balourd (76) sont logés
;
caractérisée par
d. un premier disque extrême (18), à l'extrémité du boîtier (28) occupant un premier
emplacement en considérant dans la direction longitudinale dudit boîtier (28) ;
e. un couvercle (36), dans la région de l'extrémité du boîtier (28) occupant un second
emplacement en considérant dans la direction longitudinale dudit boîtier (28), ledit
couvercle (36) étant pourvu d'un second disque extrême (26) pointant à l'opposé du
premier disque extrême (18); ledit couvercle (36) comportant un filetage (46) en prise
avec un filetage (38) façonné sur ledit boîtier (28) ;
et par le fait
que le balourd (76) est muni d'une surface de ventilation (84, 86) conçue pour imprimer
un mouvement axial à de l'air, dans ladite unité d'entraînement (12), ladite surface
de ventilation (84, 86) étant réalisée, au moins par zones, avec inclinaison par rapport
à la direction longitudinale du boîtier (28), lequel boîtier (28) est doté d'une membrure
longitudinale (30, 32) qui s'étend parallèlement à l'axe médian longitudinal (16)
dudit boîtier (28) et est réalisée pour présenter dans le sens radial, dans la région
axiale médiane dudit boîtier (28), une saillie plus accentuée que dans les régions
axiales extrêmes dudit boîtier (28).
2. Unité d'entraînement selon la revendication 1, caractérisée par le fait que le filetage (46) du couvercle et le filetage (38) du boîtier sont réalisés, respectivement,
sous la forme d'un filetage intérieur et sous la forme d'un filetage extérieur.
3. Unité d'entraînement selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que le boîtier (28) comprend une partie d'embase (48) et une partie de recouvrement (50),
ladite partie d'embase (48) dudit boîtier pouvant être reliée par complémentarité
de formes, notamment par zones, à ladite partie de recouvrement (50) dudit boîtier.
4. Unité d'entraînement selon la revendication 3, caractérisée par le fait qu'une membrure (52, 54, 56) est ménagée sur la partie d'embase (48) du boîtier, dans
la région du filetage (38) dudit boîtier, et une membrure supplémentaire (58, 60,
62) est ménagée sur la partie de recouvrement (50) dudit boîtier, dans la région dudit
filetage (38) du boîtier, lesdites membrures (52, 54, 56, 58, 60, 62) se chevauchant
axialement, au moins en partie, en considérant dans la direction longitudinale dudit
boîtier (28).
5. Unité d'entraînement selon la revendication 4, caractérisée par le fait que plusieurs membrures (52, 54, 56) sont ménagées sur la partie d'embase (48) du boîtier,
dans la région du filetage (38) dudit boîtier, et plusieurs membrures supplémentaires
(58, 60, 62) sont ménagées sur la partie de recouvrement (50) dudit boîtier, dans
la région dudit filetage (38) du boîtier, et se chevauchent axialement avec lesdites
membrures (52, 54, 56) de la partie d'embase (50) du boîtier, au moins en partie,
en considérant dans la direction longitudinale dudit boîtier (28).
6. Unité d'entraînement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le fait que le filetage (46) du couvercle et/ou le filetage (38) du boîtier est/sont de réalisation
autobloquante.
7. Unité d'entraînement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le fait que ladite unité d'entraînement (12) est équipée d'un élément d'actionnement (22, 24)
affecté à la commande indirecte ou directe du moteur (72), sachant que ledit élément
d'actionnement (22, 24) est disposé sur le premier disque extrême (18), et qu'aucun
élément d'actionnement ne se trouve sur le second disque extrême (26).
8. Unité d'entraînement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le fait que le boîtier présente un diamètre extérieur radial compris entre 45 mm et 52 mm.
9. Système de massage (10) équipé d'une unité d'entraînement (12) conforme à l'une des
revendications précédentes, et d'un corps de massage (14) revêtant notamment la forme
d'un corps en mousse.