(19)
(11) EP 3 317 475 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
30.01.2019  Patentblatt  2019/05

(21) Anmeldenummer: 16729267.1

(22) Anmeldetag:  16.06.2016
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E04G 1/15(2006.01)
E04G 5/08(2006.01)
E04G 5/00(2006.01)
E04G 1/20(2006.01)
E04G 7/28(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2016/063814
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2017/001200 (05.01.2017 Gazette  2017/01)

(54)

GERÜSTTEIL UND GERÜST MIT EINEM SOLCHEN GERÜSTTEIL

SCAFFOLD PART AND SCAFFOLD HAVING SUCH A SCAFFOLD PART

ÉLÉMENT D'ÉCHAFAUDAGE ET ÉCHAFAUDAGE COMPORTANT UN TEL ÉLÉMENT D'ÉCHAFAUDAGE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 02.07.2015 DE 102015212384

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
09.05.2018  Patentblatt  2018/19

(73) Patentinhaber: Peri GmbH
89264 Weissenhorn (DE)

(72) Erfinder:
  • MIKIC, Erzad
    76185 Karlsruhe (DE)

(74) Vertreter: Kohler Schmid Möbus Patentanwälte 
Partnerschaftsgesellschaft mbB Gropiusplatz 10
70563 Stuttgart
70563 Stuttgart (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
FR-A1- 2 977 608
US-A- 3 213 964
US-A- 1 607 574
US-A- 5 988 317
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Gerüstteil in Form eines begehbaren Gerüstbelags gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

    [0002] Es ist bekannt, Gerüste, insbesondere Fassadengerüste, mit begehbaren Gerüstbelägen zu versehen. Die Gerüstbeläge sind an Querriegeln des Gerüsts angeordnet. Aufgrund der Größe der bekannten Gerüstbeläge sind die bekannten Gerüstbeläge nur aufwändig montierbar. Weiterhin sind die bekannten Gerüstbeläge aufgrund ihrer Sperrigkeit nur schwer zu tragen. Aus der US 3,213,964 A ist es bekannt geworden, am ersten bzw. untersten Gerüstbelagkörper eine Abhebesicherung vorzusehen.

    [0003] Weitere Beläge sind aus der US 5,988,317 A, der US 1,607,574 A und der FR 2 977 608 A1 bekannt geworden.

    [0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demgegenüber, einen Gerüstbelag, ein Gerüst und ein Verfahren zur Montage eines Gerüstbelags bereit zu stellen, die eine signifikant leichtere Handhabung eines Gerüstbelags ermöglichen.

    [0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Gerüstbelag mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1, ein Gerüst mit den Merkmalen des Patentanspruchs 13 und ein Verfahren gemäß Patentanspruch 14 gelöst. Die abhängigen Ansprüche geben bevorzugte Weiterbildungen wieder.

    [0006] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird somit gelöst durch einen Gerüstbelag, der faltbar bzw. klappbar ausgebildet ist. Der Gerüstbelag umfasst einen ersten Gerüstbelagkörper und einen zweiten Gerüstbelagkörper, die jeweils an ihren in Längsrichtung beabstandeten Enden an weiteren Gerüstteilen anordenbar sind. Insbesondere sind der erste Gerüstbelagkörper und der zweite Gerüstbelagkörper jeweils an zwei Querriegeln des Gerüsts anordenbar. Zum Transport des Gerüstbelags kann dieser zumindest teilweise zusammengeklappt werden, wodurch er leichter umgreifbar und transportierbar ist. Auch die Montage des Gerüstbelags wird signifikant erleichtert, da er in schmalem, zumindest teilweise gefalteten Zustand einfach hantierbar ist. Dabei ist er bei der Montage in zumindest teilweise gefaltetem Zustand mit dem ersten Querriegel verbindbar, um dann insbesondere mit dem zweiten Querriegel verbunden zu werden. In einem zweiten Montageschritt kann der Gerüstbelag dann aufgeklappt werden, sodass er vollständig montiert an den Querriegeln befestigt ist. In diesem Zustand ist die Oberseite des Gerüstbelags vollständig begehbar.

    [0007] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird somit vorzugsweise gelöst durch einen begehbaren Gerüstbelag, wobei der Gerüstbelag bei in einem Gerüst montiertem Zustand eine rechteckige Grundform mit zwei sich gegenüberliegenden Längsseiten und zwei sich gegenüberliegende in Bezug auf die Längsseiten kürzere Querseiten aufweist, wobei der Gerüstbelag im Bereich einer ersten Querseite an einem ersten Querriegel und der Gerüstbelag im Bereich einer zweiten Querseite an einem zweiten Querriegel des Gerüsts unmittelbar befestigbar ist, wobei der Gerüstbelag einen ersten Gerüstbelagkörper und einen zweiten Gerüstbelagkörper aufweist, wobei der erste Gerüstbelagkörper mittels eines Gelenks des Gerüstbelags zwischen dem ersten Gerüstbelagkörper und dem zweiten Gerüstbelagkörper um die Gelenkachse des Gelenks bezüglich des zweiten Gerüstbelagkörpers verschwenkbar ist, um den Gerüstbelag zumindest teilweise faltbar auszubilden, wobei der erste Gerüstbelagkörper zumindest einen Teil der ersten Querseite und der zweite Gerüstbelagkörper zumindest einen Teil der zweiten Querseite aufweist.

    [0008] Die Begriffe "Oberseite", "Unterseite", "oben", "unten", "vertikal", "horizontal" und dergleichen sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung auf den vollständig aufgeklappten und montierten Zustand des Gerüstbelags bezogen.

    [0009] Unter einem Gerüstbelagkörper wird insbesondere ein begehbarer, bezüglich des Gerüstbelags großflächiger, weitgehend starrer Teil des Gerüstbelags verstanden.

    [0010] Die Gerüstbelagkörper sind vorzugsweise gleich lang. Weiterhin sind vorzugsweise die Querseiten des Gerüstbelags gleich lang. Die Querseiten des Gerüstbelagkörpers verlaufen vorzugsweise parallel zueinander.

    [0011] In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist der Gerüstbelag derart ausgebildet, dass die Oberseite des ersten Gerüstbelagkörpers im gefalteten Zustand des Gerüstbelags auf der Oberseite des zweiten Gerüstbelagkörpers zum Liegen kommt. Mit anderen Worten ist der Gerüstbelag vorzugsweise vollständig zusammenklappbar. Der erste Gerüstbelagkörper ist dabei insbesondere um 160° bis 200°, vorzugsweise um 170° bis 190°, besonders bevorzugt zwischen 175° und 180° relativ zum zweiten Gerüstbelagkörper schwenkbar.

    [0012] Der erste Gerüstbelagkörper kann einen Teil der ersten Querseite und einen Teil der zweiten Querseite aufweisen, wobei der zweite Gerüstbelagkörper einen Teil der ersten Querseite und einen Teil der zweiten Querseite aufweist. Mit anderen Worten sind in diesem Fall beide Gerüstbelagkörper sowohl am ersten Querriegel als auch am zweiten Querriegel, insbesondere unmittelbar, anordenbar. Dies ermöglicht die Ausbildung eines besonders sicheren und stabilen Gerüstbelags.

    [0013] Die Breite des ersten Gerüstbelagkörpers entspricht insbesondere 80 % - 120 %, vorzugsweise 90 % - 110 %, besonders bevorzugt 95 % - 105 % der Breite des zweiten Gerüstbelagkörpers.

    [0014] In weiter bevorzugter Ausbildung des Gerüstbelags ist die Gelenkachse parallel zur Mittenlängsachse des Gerüstbelags oder entlang der Mittenlängsachse des Gerüstbelags ausgebildet. Im zusammengeklappten Zustand weist der Gerüstbelag in diesem Fall lediglich noch die halbe Breite (bezüglich der Querseite des Gerüstbelags) auf. Mit anderen Worten entspricht in diesem Fall die Breite des ersten Gerüstbelagkörpers der Breite des zweiten Gerüstbelagkörpers.

    [0015] Zur Befestigung des Gerüstbelags an den Querriegeln kann der Gerüstbelag an der ersten Querseite einen ersten Haken aufweisen, mit dem der Gerüstbelag unmittelbar mit dem ersten Querriegel verbindbar ist und der Gerüstbelag kann an der zweiten Querseite einen zweiten Haken aufweisen, mit dem der Gerüstbelag unmittelbar mit dem zweiten Querriegel verbindbar ist.

    [0016] Weiter bevorzugt kann der Gerüstbelag an der ersten Querseite einen dritten Haken aufweisen, mit dem der Gerüstbelag mit dem ersten Querriegel unmittelbar verbindbar ist. Alternativ oder zusätzlich dazu kann der Gerüstbelag an der zweiten Querseite einen vierten Haken aufweisen, mit dem der Gerüstbelag unmittelbar mit dem zweiten Querriegel verbindbar ist. In weiter bevorzugter Ausgestaltung des Gerüstbelags weist der erste Gerüstbelagkörper an der ersten Querseite zwei Haken zur Verbindung mit dem ersten Querriegel und an der zweiten Querseite zwei Haken zur Verbindung mit dem zweiten Querriegel auf. Weiter bevorzugt weist der zweite Gerüstbelagkörper an der ersten Querseite zwei Haken zur Verbindung mit dem ersten Querriegel und an der zweiten Querseite zwei Haken zur Verbindung mit dem zweiten Querriegel auf.

    [0017] Der Gerüstbelag weist am ersten Gerüstbelagkörper im Bereich der ersten Querseite eine erste Abhebesicherung und am zweiten Gerüstbelagkörper im Bereich der zweiten Querseite eine zweite Abhebesicherung auf. Durch die Abhebesicherungen wird verhindert, dass die Verbindung zwischen Gerüstbelag und Querriegeln unabsichtlich gelöst bzw. der Gerüstbelag unabsichtlich, z. B. durch einen Windstoß, abgehoben wird.

    [0018] Diese Ausführungsform ist besonders vorteilhaft, wenn der erste Gerüstbelagkörper einen Teil der ersten Querseite und einen Teil der zweiten Querseite aufweist und der zweite Gerüstbelagkörper einen Teil der ersten Querseite und einen Teil der zweiten Querseite aufweist, wobei Abhebesicherungen nur im Bereich der ersten Querseite am ersten Gerüstbelagkörper und im Bereich der zweiten Querseite am zweiten Gerüstbelagkörper vorgesehen sind. In diesem Fall sind die Abhebesicherungen zueinander diagonal versetzt angeordnet. Zur Demontage des Gerüstbelags muss dadurch zunächst lediglich die zweite Abhebesicherung gelöst werden, um den zweiten Gerüstbelagkörper auf den ersten Gerüstbelagkörper zu klappen. Anschließend kann die erste Abhebesicherung gelöst werden, um dann den Gerüstbelag insgesamt von den Querriegeln zu demontieren. Mit anderen Worten müssen zur Demontage des Gerüstbelags nicht gleichzeitig zwei Abhebesicherungen gelöst werden. Bei den bekannten Gerüstbelägen führt nämlich das gleichzeitige Lösen zweier Abhebesicherungen immer wieder zu Verzögerungen, da beim Lösen der zweiten Abhebesicherung die erste Abhebesicherung oftmals wieder verriegelt.

    [0019] Die erste Abhebesicherung und die zweite Abhebesicherung können jeweils zumindest einen ersten Verriegelungshaken aufweisen, der derart am jeweiligen Gerüstbelagkörper geführt ist, dass er in der montierten Position des Gerüstbelags durch die Schwerkraft in die verriegelte Stellung gelangt.

    [0020] Die erste Abhebesicherung und/oder die zweite Abhebesicherung können dabei jeweils einen zweiten Verriegelungshaken aufweisen, der derart am jeweiligen Gerüstbelagkörper geführt ist, dass er in der montierten Position des Gerüstbelags durch die Schwerkraft in die verriegelte Stellung gelangt, wobei die ersten Verriegelungshaken jeweils mit den zweiten Verriegelungshaken endseitig über einen Bügel miteinander verbunden sind.


    Ansprüche

    1. Begehbarer Gerüstbelag (10), der an sich gegenüberliegenden Querseiten (16, 18) unmittelbar an einem Gerüst (44) anordenbar ist, wobei der Gerüstbelag (10) einen ersten Gerüstbelagkörper (22) mit der ersten Querseite (16) und einen zweiten Gerüstbelagkörper (24, 68) mit der zweiten Querseite (18) aufweist, wobei der Gerüstbelag (10) ein Gelenk (28, 70) aufweist, das den ersten Gerüstbeiagkörper (22) schwenkbar mit dem zweiten Gerüstbelagkörper (24, 68) verbindet,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    der erste Gerüstbelagkörper (22) an der ersten Querseite (16) eine erste Abhebesicherung (32) und der zweite Gerüstbelagkörper (24, 68) an der zweiten Querseite (18) eine zweite Abhebesicherung (34) aufweist, wobei die Abhebesicherungen (32, 34) zueinander diagonal angeordnet sind und wobei der erste Gerüstbelagkörper (22) an der zweiten Querseite (18) keine Abhebesicherung und der zweite Gerüstbelagkörper (24, 68) an der ersten Querseite (16) keine Abhebesicherung aufweisen.
     
    2. Gerüstbelag nach Anspruch 1, bei dem der Gerüstbelag (10) derart ausgebildet ist, dass die Oberseite des ersten Gerüstbelagkörpers (22) im gefalteten Zustand des Gerüstbelags (10) auf der Oberseite des zweiten Gerüstbelagkörpers (24, 68) zum Liegen kommt.
     
    3. Gerüstbelag nach Anspruch 1 oder 2, bei dem der erste Gerüstbeiagkörper (22) einen Teil der ersten Querseite (16) und einen Teil der zweiten Querseite (18) aufweist und der zweite Gerüstbelagkörper (24, 68) einen Teil der ersten Querseite (16) und einen Teil der zweiten Querseite (18) aufweist.
     
    4. Gerüstbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Scharnierachse (30) parallel zur Mittenlängsachse des Gerüstbelags (10) oder entlang der Mittenlängsachse des Gerüstbelags (10) ausgebildet ist.
     
    5. Gerüstbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Gerüstbelag (10) an der ersten Querseite (16) einen ersten Haken (20) aufweist, mit dem der Gerüstbelag (10) mit dem ersten Querriegel (50) unmittelbar verbindbar ist und der Gerüstbelag (10) an der zweiten Querseite (18) einen zweiten Haken (20) aufweist, mit dem der Gerüstbelag (10) unmittelbar mit dem zweiten Querriegel (56) verbindbar ist.
     
    6. Gerüstbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die erste Abhebesicherung (32) und die zweite Abhebesicherung (34) jeweils zumindest einen ersten Verriegelungshaken (36) aufweisen, der derart am jeweiligen Gerüstbelagkörper (22, 24, 68) geführt ist, dass er in der montierten Position des Gerüstbelags (10) durch die Schwerkraft in die verriegelte Stellung gelangt.
     
    7. Gerüstbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Gelenkachse (30) des Gelenks (28, 70) in der Ebene der begehbaren Oberseite des Gerüstbelags (10) oder oberhalb der begehbaren Oberseite des Gerüstbelags (10) verläuft.
     
    8. Gerüstbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der erste Gerüstbelagkörper (22) im Bereich des Gelenks (28, 70) eine parallel zur Gelenkachse (30) verlaufende erste Längsstrebe (62) und der zweite Gerüstbelagkörper (24, 68) im Bereich des Gelenks (28, 70) eine parallel zur Gelenkachse (30) verlaufende zweite Längsstrebe (62) aufweist, wobei das Gelenk (28, 70) zumindest teilweise in die erste Längsstrebe (62) und/oder die zweite Längsstrebe (62) integriert ist.
     
    9. Gerüstbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem das Gelenk (28, 70) in Form einer Scharnieranordnung ausgebildet ist, wobei die Scharnieranordnung einen ersten Scharnierlappen (64) aufweist, der mit dem ersten Gerüstbelagkörper (22) verbunden ist und die Scharnieranordnung einen zweiten Scharnierlappen (66) aufweist, der mit dem zweiten Gerüstbelagkörper (24, 68) verbunden ist.
     
    10. Gerüstbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem zumindest zwei Gerüstbelagkörper (22, 24, 68) identisch ausgebildet sind.
     
    11. Gerüstbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Gerüstbelag (10) an dessen Oberseite und dessen Unterseite eine begehbare Belagfläche aufweist.
     
    12. Gerüstbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Gerüstbelag (10) eine Klapphilfe (60) aufweist, die mit dem zweiten Gerüstbelagkörper (24, 68) verbunden ist.
     
    13. Gerüst (44) mit einem Gerüstbelag (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Gerüst (44) im montierten Zustand horizontal ausgerichtete Querriegel (50, 56) aufweist, wobei die erste Querseite (16) des Gerüstbelags (10) mit dem ersten Querriegel (50) und die zweite Querseite (18) des Gerüstbelags (10) mit dem zweiten Querriegel (56) verbunden ist.
     
    14. Verfahren zur Montage eines Gerüsts (44) nach Anspruch 13 mit den Verfahrensschritten:

    a) Anordnen des ersten Gerüstbelagkörpers (22) an Querriegeln (50, 56) des Gerüsts (44);

    b) Aufschwenken des zweiten Gerüstbelagkörpers (24, 68) um die Gelenkachse (30) des Gelenks (28, 70);

    c) Anordnen des zweiten Gerüstbelagkörpers (24, 68) an den Querriegeln (50, 56).


     


    Claims

    1. A walkable scaffold platform (10), which is arrangeable directly on a scaffold (44) at opposite transverse sides (16, 18), wherein the scaffold platform (10) has a first scaffold platform body (22) with the first transverse side (16) and a second scaffold platform body (24, 68) with the second transverse side (18), wherein the scaffold platform (10) has a joint (28, 70), which pivotally connects the first scaffold platform body (22) to the second scaffold platform body (24, 68),
    characterized in that
    the first scaffold platform body (22) has a first lifting safeguard (32) on the first transverse side (16) and the second scaffold platform body (24, 68) has a second lifting safeguard (34) on the second transverse side (18), wherein the lifting safeguards (32, 34) are diagonally positioned to each other and wherein the first scaffold platform body (22) has no lifting safeguard on the second transverse side (18) and the second scaffold platform body (24, 68) has non lifting safeguard on the first transverse side (16).
     
    2. The scaffold platform of claim 1, wherein the scaffold platform (10) is configured in such a way that the upper side of the first scaffold platform body (22) in the folded state of the scaffold platform (10)comes to rest on the upper side of the second scaffold platform body (24, 68).
     
    3. The scaffold platform of claim 1 or 2, wherein the first scaffold platform body (22) has a portion of the first transverse side (16) and a portion of the second transverse side (18) and the second scaffold platform body (24, 68) has a portion of the first transverse side (16) and a portion of the second transverse side (18).
     
    4. The scaffold platform of any of the preceding claims, wherein the hinge axis (30) is formed parallel to the central longitudinal axis of the scaffold platform (10) or along the central longitudinal axis of the scaffold platform (10).
     
    5. The scaffold platform of any of the preceding claims, wherein the scaffold platform (10) at the first transverse side (16) has a first hook (20), through which the scaffold platform (10) is directly connectable to the first transverse lock (50) and the scaffold platform (10) at the second transverse side (18) has a second hook (20), through which the scaffold platform (10) is directly connectable to the second transverse lock (56).
     
    6. The scaffold platform of any of the preceding claims, wherein the first lifting safeguard (32) and the second lifting safeguard (34) respectively have at least one first locking hook (36), which is guided on the respective scaffold platform body (22, 24, 68) in such a way that in the mounted position of the scaffold platform (10), it reaches, due to the force of gravity, the locked position.
     
    7. The scaffold platform of any of the preceding claims, wherein the joint axis (30) of joint (28, 70) extends in the plane of the walkable upper side of the scaffold platform (10) or above the walkable upper side of the scaffold platform (10).
     
    8. The scaffold platform of any of the preceding claims, wherein the first scaffold platform body (22) in the area of the joint (28, 70) has a first longitudinal strut (62) extending in parallel to the joint axis (30 and the second scaffold platform body (24, 68) in the are of the joint (28, 70) has a second longitudinal strut (62) extending in parallel to the joint axis (30), wherein the joint (28, 70) is at least partially integrated within the first longitudinal strut (62) and/or the second longitudinal strut (62).
     
    9. The scaffold platform of any of claims 1 to 7, wherein the joint (28, 70) is configured as a hinge arrangement, wherein the hinge arrangement has a first hinge tab (64), which is connected to the first scaffold platform body (22) and the hinge arrangement has a second hinge tab (66), which is connected to the second scaffold platform body (24, 68).
     
    10. The scaffold platform of any of the preceding claims, wherein at least two scaffold platform bodies (22, 24, 68) are configured identical.
     
    11. The scaffold platform of any of the preceding claims, wherein the scaffold platform (10) has a walkable platform surface at its upper and lower side.
     
    12. The scaffold platform of any of the preceding claims, wherein the scaffold platform (10) has a folding aid (60), which is connected to the second scaffold platform body (24, 68).
     
    13. A scaffold (44) having a scaffold platform (10) of any of the preceding claims, wherein the scaffold (44), in the mounted state, has horizontally directed transverse locks (50, 56), wherein the first transverse side (16) of the scaffold platform (10) is connected to the first transverse lock (50) and the second transverse side (18) of the scaffold platform (10) is connected to the second transverse lock (56).
     
    14. A method for mounting a scaffold (44) of claim 13, having the following steps:

    a) positioning of the first scaffold platform body (22) onto transverse locks (50, 56) of the scaffold (44);

    b) upwards pivoting the second scaffold platform body (24, 68) about the joint axis (30) of joint (28, 70);

    c) positioning of the second scaffold platform body (24, 68) onto the transverse locks (50, 56)


     


    Revendications

    1. Plate-forme d'échafaudage praticable (10), pouvant être agencée directement à un échafaudage (44) à des faces latérales (16, 18) opposées, dans laquelle la plate-forme d'échafaudage (10) comporte un premier corps de plate-forme d'échafaudage (22) doté de la première face latérale (16) et un deuxième corps de plate-forme d'échafaudage (24, 68) doté de la deuxième face latérale (18), dans laquelle la plate-forme d'échafaudage (10) comporte une articulation (28, 70), raccordant de manière pivotante le premier corps de plate-forme d'échafaudage (22) et le deuxième corps de plate-forme d'échafaudage (24, 68),
    caractérisée en ce que le premier corps de plate-forme d'échafaudage (22) comporte une première sécurité anti-soulèvement (32) sur la première face latérale (16) et le deuxième corps de plate-forme d'échafaudage (24, 68) comporte une deuxième sécurité anti-soulèvement (34) sur la deuxième face latérale (18), dans laquelle les sécurités anti-soulèvement (32, 34) sont agencées en diagonale l'une par rapport à l'autre et dans laquelle le premier corps de plate-forme d'échafaudage (22) ne comporte pas de sécurité anti-soulèvement sur la deuxième face latérale (18) et le deuxième corps de plate-forme d'échafaudage (24, 68) ne comporte pas de sécurité anti-soulèvement sur la première face latérale (16).
     
    2. Plate-forme d'échafaudage selon la revendication 1, où la plate-forme d'échafaudage (10) est conçue de telle sorte que la face supérieure du premier corps de plate-forme d'échafaudage (22) est posée sur la face supérieure du deuxième corps de plate-forme d'échafaudage (24, 68) dans l'état replié de la plate-forme d'échafaudage (10).
     
    3. Plate-forme d'échafaudage selon la revendication 1 ou 2, où le premier corps de plate-forme d'échafaudage (22) comporte une partie de la première face latérale (16) et une partie de la deuxième face latérale (18) et le deuxième corps de plate-forme d'échafaudage (24, 68) comporte une partie de la première face latérale (16) et une partie de la deuxième face latérale (18).
     
    4. Plate-forme d'échafaudage selon l'une des revendications précédentes, où l'axe de charnière (30) est conçu parallèlement à l'axe médian longitudinal de la plate-forme d'échafaudage (10) ou le long de l'axe médian longitudinal de la plate-forme d'échafaudage (10).
     
    5. Plate-forme d'échafaudage selon l'une des revendications précédentes, où la plate-forme d'échafaudage (10) comporte un premier crochet (20) sur la première face latérale (16), avec lequel la plate-forme d'échafaudage (10) peut être directement rattachée à la première traverse (50) et la plate-forme d'échafaudage (10) comporte un deuxième crochet (20) sur la deuxième face latérale (18), avec lequel la plate-forme d'échafaudage (10) peut être directement rattachée à la deuxième traverse (56).
     
    6. Plate-forme d'échafaudage selon l'une des revendications précédentes, où la première sécurité anti-soulèvement (32) et la deuxième sécurité anti-soulèvement (34) comportent chacune au moins un premier crochet de verrouillage (36), qui est guidé sur le corps de plate-forme d'échafaudage respectif (22, 24, 68) de telle façon qu'il passe par gravité en position verrouillée dans la position montée de la plate-forme d'échafaudage (10).
     
    7. Plate-forme d'échafaudage selon l'une des revendications précédentes, où l'axe d'articulation (30) de l'articulation (28, 70) est situé dans le plan de la face supérieure praticable de la plate-forme d'échafaudage (10) ou au-dessus de la face supérieure praticable de la plate-forme d'échafaudage (10).
     
    8. Plate-forme d'échafaudage selon l'une des revendications précédentes, où le premier corps de plate-forme d'échafaudage (22) comporte dans la zone de l'articulation (28, 70) une première entretoise longitudinale (62) parallèle à l'axe d'articulation (30) et le deuxième corps de plate-forme d'échafaudage (24, 68) comporte dans la zone de l'articulation (28, 70) une deuxième entretoise longitudinale (62) parallèle à l'axe d'articulation (30), dans laquelle l'articulation (28, 70) est au moins partiellement intégrée dans la première entretoise longitudinale (62) et/ou dans la deuxième entretoise longitudinale (62).
     
    9. Plate-forme d'échafaudage selon l'une des revendications 1 à 7, où l'articulation (28, 70) est conçue sous forme d'un arrangement de charnière, dans laquelle l'arrangement de charnière comporte une première patte de charnière (64), laquelle est rattachée au premier corps de plate-forme d'échafaudage (22) et l'arrangement de charnière comporte une deuxième patte de charnière (66), laquelle est rattachée au deuxième corps de plate-forme d'échafaudage (24, 68).
     
    10. Plate-forme d'échafaudage selon l'une des revendications précédentes, où au moins deux corps de plate-forme d'échafaudage (22, 24, 68) sont conçus de manière identique.
     
    11. Plate-forme d'échafaudage selon l'une des revendications précédentes, où la plate-forme d'échafaudage (10) comporte une surface praticable sur sa face supérieure et sur sa face inférieure.
     
    12. Plate-forme d'échafaudage selon l'une des revendications précédentes, où la plate-forme d'échafaudage (10) comporte une lanière de dépliage (60) rattachée au deuxième corps de plate-forme d'échafaudage (24, 68).
     
    13. Échafaudage (44) doté d'une plate-forme d'échafaudage (10) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel l'échafaudage (44) comporte dans l'état monté des traverses (50, 56) orientées horizontalement, dans lequel la première face latérale (16) de la plate-forme d'échafaudage (10) est rattachée à la première traverse (50) et la deuxième face latérale (18) de la plate-forme d'échafaudage (10) est rattachée à la deuxième traverse (56).
     
    14. Procédé de montage d'un échafaudage (44) selon la revendication 13 avec les étapes de procédé :

    a) agencement du premier corps de plate-forme d'échafaudage (22) sur les traverses (50, 56) de l'échafaudage (44) ;

    b) pivotement du deuxième corps de plate-forme d'échafaudage (24, 68) autour de l'axe d'articulation (30) de l'articulation (28, 70) ;

    c) agencement du deuxième corps de plate-forme d'échafaudage (24, 68) sur les traverses (50, 56).


     




    Zeichnung























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente