[0001] Die Erfindung betrifft ein Sauggerät zum Absondern von Partikeln aus einem Saugstrom,
mit einem Saugmotor zum Erzeugen des Saugstroms und mit einem Saugergehäuse, in dem
der Saugmotor und ein Staubsammelraum zum Sammeln der aus dem Saugstrom abgesonderten
Partikel angeordnet sind, wobei an dem Saugergehäuse eine elektrische Anschlussvorrichtung,
insbesondere eine Steckdose, zum Bereitstellen von einer elektrischen Versorgungsspannung
für einen elektrischen Verbraucher, insbesondere eine Hand-Werkzeugmaschine, angeordnet
ist, wobei das Sauggerät eine Schalteranordnung mit einem elektrischen Schalter aufweist,
der anhand eines manuell betätigbaren Bedienelements zwischen einer Ausschaltstellung,
in welcher der Saugmotor nicht einschaltbar ist, und einer Einschaltstellung verstellbar
ist, in welcher der Saugmotor einschaltbar oder eingeschaltet ist.
[0002] Ein Sauggerät dieser Art ist beispielsweise in
DE 10 2009 015 642 A1 und
DE 20 2011 003 605 erläutert.
Der bekannte Staubsauger kann mit bis zu zwei elektrischen Anschlussvorrichtungen
in Gestalt von Steckdosen ausgestattet werden. An die Steckdosen oder Anschlussvorrichtungen
kann beispielsweise eine elektrische Hand-Werkzeugmaschine angeschlossen werden. Der
Staubsauger oder das Sauggerät dient dabei zum einen als Stromverteiler, kann zum
andern aber auch durch die Hand-Werkzeugmaschine eingeschaltet und ausgeschaltet werden.
Allerdings besteht das Risiko, dass die Steckdose bzw. Anschlussvorrichtung des Sauggeräts
überlastet wird, was zu Beschädigungen führen kann.
[0003] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Sauggerät mit einem verbesserten
Sicherheitskonzept bezüglich seiner Anschlussvorrichtung für einen elektrischen Verbraucher
bereitzustellen.
[0004] Zur Lösung der Aufgabe ist bei einem Sauggerät der eingangs genannten Art vorgesehen,
dass die Schalteranordnung eine von dem Schalter separate Sicherungseinrichtung für
die elektrische Anschlussvorrichtung aufweist, welche bei mindestens einer elektrischen
Fehlerbedingung an der Anschlussvorrichtung von einer Freigabestellung, in der die
Versorgungsspannung an der Anschlussvorrichtung anliegt, in eine Sicherungsstellung
schaltet, in welcher die Versorgungsspannung von der Anschlussvorrichtung abgeschaltet
ist, und dass die Sicherungseinrichtung anhand des Bedienelements zwischen der Sicherungsstellung
und der Freigabestellung, insbesondere aus der Sicherungsstellung in die Freigabestellung,
betätigbar ist.
[0005] Beim Verstellen des Schalters von der Ausschaltstellung in die Einschaltstellung
betätigt oder verstellt das Bedienelement zweckmäßigerweise die Sicherungseinrichtung
von der Sicherungsstellung in die Freigabestellung. Es ist auch möglich, dass das
Bedienelement beim Verstellen des Schalters von der Einschaltstellung in die Ausschaltstellung
die Sicherungseinrichtung von der Freigabestellung in Richtung der Sicherungsstellung
betätigt oder verstellt. Es ist aber auch möglich, dass das Bedienelement beim Verstellen
des Schalters von der Einschaltstellung in die Ausschaltstellung die Sicherungseinrichtung
in ihrer jeweiligen Stellung, beispielsweise der Freigabestellung oder der Sicherungsstellung,
belässt und/oder nicht auf die Sicherungseinrichtung einwirkt.
[0006] Es ist dabei ein Grundgedanke, dass das Sauggerät eine Schalteranordnung aufweist,
die eine zusätzliche Sicherungseinrichtung umfasst, um bei einem Fehler an der Anschlussvorrichtung
für den externen Verbraucher von einer Freigabestellung in eine Sicherungsstellung
überzugehen, sodass die Anschlussvorrichtung für den externen Verbraucher sozusagen
abgeschaltet wird. Das Bedienkonzept in diesem Zusammenhang sieht vor, dass der Bediener
mit dem Bedienelement, mit welchem er ohnehin das Sauggerät einschaltet und ausschaltet,
das Saugaggregat also aktiviert oder dessen Aktivierung über die Anschlussvorrichtung
zulässt, zusätzlich auch die Sicherungseinrichtung betätigen kann, vorzugsweise von
der Sicherungsstellung in die Freigabestellung verstellen kann.
[0007] Die Hand- Werkzeugmaschine ist beispielsweise eine Säge, insbesondere eine Tauchsäge
oder Pendelhaubensägen, eine Fräse, insbesondere eine Oberfräse, ein Schleifgerät
oder dergleichen.
[0008] Der elektrische Verbraucher, beispielsweise die Hand-Werkzeugmaschine, bildet vorteilhaft
keinen Bestandteil des Sauggeräts.
[0009] Der elektrische Verbraucher und das Sauggerät bilden zweckmäßigerweise voneinander
separate Baueinheiten.
[0010] Der elektrische Verbraucher ist vorteilhaft autark oder separat von dem Sauggerät
betreibbar. Der elektrische Verbraucher hat zweckmäßigerweise keine Saugfunktion.
[0011] Der elektrische Verbraucher und das Sauggerät sind vorteilhaft ausschließlich über
elektrische Kontakte und/oder eine elektrische Anschlussleitung oder Verbindungsleitung
elektrisch miteinander verbunden oder verbindbar.
[0012] Der elektrische Verbraucher, beispielsweise die Hand-Werkzeugmaschine, ist abgesehen
von einer an die Anschlussvorrichtung angeschlossenen Versorgungsleitung des Verbrauchers
oder mit der Anschlussvorrichtung in elektrischem Kontakt befindlichen Anschlusskontakten
des Verbrauchers vorzugsweise nicht mit dem Sauggerät mechanisch verbindbar oder verbunden.
[0013] Das Sauggerät ist oder bildet vorzugsweise einen Werkstattsauger.
[0014] Das Sauggerät hat zweckmäßigerweise Rollen zum Rollen auf einem Untergrund.
[0015] Prinzipiell möglich ist es, dass der Schalter und die Sicherungseinrichtung in ein
und demselben Gehäuse angeordnet sind. Insbesondere ist es möglich, dass die Sicherungseinrichtung
einen integralen Bestandteil des Schalters bildet oder beide, Sicherungseinrichtung
und Schalter, eine integrale Einrichtung oder integrale Komponente bilden.
[0016] Ein bevorzugtes Konzept, welches in der Zeichnung noch näher ausgeführt ist, sieht
jedoch vor, dass die Sicherungseinrichtung und der Schalter voneinander separate Schaltelemente
sind.
[0017] Bevorzugt ist es, wenn der Schalter und die Sicherungseinrichtung in voneinander
separaten Gehäusen angeordnet sind.
[0018] Bevorzugt ist vorgesehen, dass der Schalter und die Sicherungseinrichtung, die als
separate Schaltelemente ausgestaltet und/oder in separaten Gehäusen angeordnet sind,
in einer Halterung aufgenommen sind, welche Aufnahmen für das Schaltelement und die
Sicherungseinrichtung aufweist. Die Aufnahmen umfassen beispielsweise Steckaufnahmen,
Rastaufnahmen oder dergleichen. Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, dass Steckachsen,
entlang derer das Schaltelement und die Sicherungseinrichtung in die jeweilige Steckaufnahme
einsteckbar sind, parallel oder etwa parallel zueinander verlaufen.
[0019] Insbesondere vorteilhaft ist es, wenn die Schaltelemente nebeneinander in der Halterung
aufgenommen sind.
[0020] Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, dass die Sicherungseinrichtung eine Halteanordnung,
beispielsweise eine Rastanordnung, zum Halten der Sicherungseinrichtung als Ganzes
und/oder eines Betätigungselements der Sicherungseinrichtung in einer der Freigabestellung
zugeordneten Position aufweist. Insbesondere ist vorgesehen, dass das Betätigungselement
in dieser Position auch dann bleibt, wenn das Bedienelement nicht auf die Sicherungseinrichtung
einwirkt. Somit kann also das Betätigungselement, zum Beispiel ein Schieber, ein Drucktaster
oder dergleichen, beispielsweise in einer Stellung, insbesondere einer gedrückten
Position, bleiben, auch wenn das Bedienelement nicht in Richtung der Freigabestellung
auf die Sicherungseinrichtung einwirkt. Es ist auch möglich, dass die Sicherungseinrichtung
nur intern in der Freigabestellung gehalten wird, beispielsweise indem Schaltkontakte
der Sicherungseinrichtung in der Freigabestellung bzw. in einer Kontaktstellung bleiben,
während ein Betätigungselement der Sicherungseinrichtung aus einer der Freigabestellung
Stellung in eine der Sicherungsstellung verstellbar ist. Mithin ist also möglich,
dass beispielsweise ein Betätigungselement der Sicherungseinrichtung relativ zu diesen
Schaltkontakten beweglich ist, die sie jedoch in der Freigabestellung bleiben, auch
wenn das Betätigungselement in eine der Sicherungsstellung zugeordnete Richtung betätigt
wird.
[0021] Bevorzugt ist es, wenn das Bedienelement ohne die Sicherungseinrichtung aus der Freigabestellung
in die Sicherungsstellung zu betätigen aus einer der Einschaltstellung des Schalters
zugeordneten Stellung, beispielsweise Drehposition oder axial verstellte Position,
in eine der Ausschaltstellung des Schalters zugeordnete Stellung verstellbar ist.
So kann der Bediener beispielsweise das Sauggerät ausschalten, indem er das Bedienelement
in Richtung der der Ausschaltstellung zugeordneten Position verstellt, beispielsweise
verdreht oder durch Tastendruck betätigt. Dennoch bleibt die Sicherungseinrichtung
in der Freigabestellung.
[0022] Vorteilhaft ist es, wenn der Schalter und die Sicherungseinrichtung jeweils ein Betätigungselement
aufweisen, welches durch das Bedienelement betätigbar ist. Somit sind also separate
Betätigungselemente für Schalter und Sicherungseinrichtung vorgesehen, die jedoch
durch ein gemeinsames Bedienelement bedienbar sind. Dadurch ist ein bequemes Bedienkonzept
möglich.
[0023] Die Betätigungselemente von Schalter und Sicherungseinrichtung haben zweckmäßigerweise
den gleichen oder im Wesentlichen den gleichen Betätigungshub und oder Betätigungswinkel
zur Verstellung zwischen den jeweiligen Schaltstellungen von Schalter und Sicherungseinrichtung,
also Einschaltstellung und Ausschaltstellung bzw. Sicherungsstellung und Freigabestellung.
Somit kann das Bedienelement bei einem Betätigungshub oder einer Verdrehung um den
Betätigungswinkel simultan denn Schalter und die Sicherungseinrichtung zwischen ihren
jeweiligen Stellungen verstellen, beispielsweise den Schalter aus der Ausschaltstellung
in die Einschaltstellung und die Sicherungseinrichtung aus der Sicherungsstellung
in die Freigabestellung betätigen.
[0024] Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass das Bedienelement mit dem Schalter,
beispielsweise dessen Betätigungselement, fest gekoppelt ist, sodass bei einer Betätigung
oder Verstellung des Bedienelements der Schalter zwangsweise zwischen der Ausschaltstellung
und der Einschaltstellung betätigt wird. Beispielsweise ist dieses Konzept vorteilhaft,
wenn der Schalter als ein Drehschalter ausgestaltet ist. Wenn das Bedienelement gedreht
wird, wird der Drehschalter in die Einschaltstellung oder die Ausschaltstellung verstellt.
Das Bedienelement ist mit dem Betätigungselement des Schalters beispielsweise verrastet
und/oder verklebt und/oder verschweißt und/oder verklemmt oder dergleichen.
[0025] Es ist weiterhin möglich, dass das Betätigungselement des Schalters gleichzeitig
das Bedienelement des Schalters darstellt, sodass also das Betätigungselement des
Schalters zur Betätigung der Sicherungseinrichtung ausgestaltet ist.
[0026] Es ist auch eine Ausgestaltung der Erfindung möglich, bei der das Bedienelement nicht
fest mit dem Schalter und/oder der Sicherungseinrichtung gekoppelt ist. Beispielsweise
ist es vorteilhaft, wenn zwischen einerseits dem Bedienelement und andererseits dem
Schalter und/oder der Sicherungseinrichtung ein Freigang vorhanden ist derart, dass
das Bedienelement ohne Betätigung des Schalters bzw. der Sicherungseinrichtung verstellbar
ist.
[0027] Prinzipiell möglich ist, dass beispielsweise der Schalter als ein Tastschalter ausgestaltet
ist. Bei einem ersten Tastendruck wird der Schalter beispielsweise von der Ausschaltstellung
in die Einschaltstellung betätigt, bei einem darauffolgenden zweiten Tastendruck von
der Einschaltstellung in die Ausschaltstellung. Zweckmäßigerweise ist vorgesehen,
der Schalter als ein Tastschalter ausgestaltet ist, der anhand aufeinander folgender
Tast-Betätigungen aus der Ausschaltstellung in die Einschaltstellung und aus der Einschaltstellung
in die Ausschaltstellung verstellbar ist.
[0028] In diesem Szenario ist es ohne weiteres möglich, dass das Bedienelement von einem
Betätigungselement des Tastschalters entkoppelt ist, also relativ zu diesem Betätigungselement
beweglich ist.
[0029] Es ist möglich, dass der Tastschalter sozusagen die Stellung und/oder die Kinematik
des Bedienelements vorgibt, wenn das Bedienelement mit dem Tastschalter fest gekoppelt
ist. Wenn der Tastschalter beispielsweise die Einschaltstellung einnimmt, ist das
Bedienelement in einer dieser Einschaltstellung zugeordneten Position, beispielsweise
einer in Richtung des Saugergehäuses gedrückten Position. Auch eine Federung des Tastschalters
kann somit unmittelbar auf das Bedienelement zurückwirken.
[0030] Mithin ist vorteilhaft vorgesehen, dass eine Federanordnung des Schalters mit dem
Bedienelement gekoppelt ist.
[0031] Vorteilhaft ist vorgesehen, dass die Sicherungseinrichtung als ein Tastschalter ausgebildet
ist oder einen Tastschalter aufweist, der durch eine Tastbetätigung aus der Sicherungsstellung
in die Freigabestellung betätigbar ist.
[0032] Insbesondere zweckmäßig ist es, wenn beide, nämlich die Sicherungseinrichtung und
der Schalter, als Tastschalter ausgebildet sind oder Tastschalter aufweisen, sodass
durch eine lineare Betätigung oder Tastbetätigung beide Schalter betätigbar sind.
Es ist aber auch möglich, dass der Schalter für den Saugmotor als ein Drehschalter
ausgebildet ist, während die Sicherungseinrichtung als Tastschalter ausgebildet ist
oder einen Tastschalter aufweist.
[0033] Insbesondere ist es vorteilhaft, dass zwischen dem Betätigungselement der Sicherungseinrichtung
und dem oder einem Bedienelement ein Abstand vorhanden ist, wenn die Sicherungseinrichtung
die Freigabestellung einnimmt und das Bedienelement in eine der Ausschaltstellung
des Schalters zugeordnete Stellung verstellt ist. Das Bedienelement nimmt also beispielsweise
das Betätigungselement der Sicherungseinrichtung nicht in Richtung der Sicherungsstellung
mit, wenn es den Schalter von der Einschaltstellung in die Ausschaltstellung betätigt.
[0034] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass zwischen dem Betätigungselement der Sicherungseinrichtung
und dem oder einem Bedienelement ein Freigang vorhanden ist derart, dass das Bedienelement
ohne das Betätigungselement der Sicherungseinrichtung aus der Freigabestellung in
die Sicherungsstellung zu betätigen aus einer der Einschaltstellung des Schalters
zugeordneten Stellung in eine der Ausschaltstellung des Schalters zugeordnete Stellung
betätigbar ist.
[0035] Ein bevorzugtes Konzept sieht vor, dass das Bedienelement eine Betätigungskulisse
und/oder einen Betätigungsvorsprung zum Betätigen der Sicherungseinrichtung, insbesondere
eines Betätigungselements der Sicherungseinrichtung, aus der Sicherungsstellung in
die Freigabestellung aufweist. Beispielsweise handelt es sich dabei um einen Dreh-Kulisse
und/oder eine Schrägfläche, die beim Verdrehen des Bedienelements aus einer der Ausschaltstellung
des Schalters zugeordneten Drehposition in eine der Einschaltstellung des Schalters
zugeordnete Drehposition in Eingriff mit dem Betätigungselement der Sicherungseinrichtung
gelangt und die Sicherungseinrichtung in Richtung der Freigabestellung betätigt. Wie
schon erwähnt, ist vorzugsweise zwischen dem Betätigungselement der Sicherungseinrichtung
dem Bedienelement, beispielsweise dem Betätigungsvorsprung oder der Betätigungskulisse
und dem Betätigungselement der Sicherungseinrichtung, ein Abstand oder Freigang vorhanden,
wenn die Sicherungseinrichtung in der Freigabestellung bleibt, jedoch das Bedienelement
in eine der Ausschaltstellung des Schalters zugeordnete Stellung zurück verstellt
wird. So kann beispielsweise der Betätigungsvorsprung vom Betätigungselement der Sicherungseinrichtung
linear oder im Sinne einer Verdrehung weg verstellt sein, wobei die Sicherungseinrichtung
in der Freigabestellung bleibt.
[0036] Die Sicherungseinrichtung ist vorzugsweise ausschließlich zur Absicherung der Anschlussvorrichtung
vorgesehen. So kann dediziert eine Fehlersituation an der Anschlussvorrichtung erfasst
werden, um die Anschlussvorrichtung abzuschalten. Es ist aber auch möglich, dass die
Sicherungseinrichtung mindestens eine weitere elektrische Komponente, beispielsweise
den Saugmotor und/oder eine Steuerung, des Sauggeräts absichert. Mithin ist es beispielsweise
möglich, dass anhand der Sicherungseinrichtung ein Gesamtstrom oder eine Gesamtleistung,
die dem Sauggerät über eine Anschlussleitung oder anhand einer Akku-Anordnung zuführbar
ist, insgesamt anhand der Sicherungseinrichtung abgesichert werden kann.
[0037] An dieser Stelle sei betont, dass das Sauggerät ein netzgebundenes, also zum Anschluss
an ein Energienetz vorgesehenes Gerät sein kann, d. h. dass es vorzugsweise eine elektrische
Anschlussvorrichtung zum Anschluss an ein Stromversorgungsnetz, insbesondere ein Wechselstrom-Versorgungsnetz
aufweist. Das Stromversorgungsnetz ist beispielsweise ein Netz mit 220-240 V Wechselstrom,
120 V Wechselstrom oder dergleichen. Es kann aber auch ein Gleichstromnetz sein.
[0038] Weiterhin hat das Sauggerät vorteilhaft eine Energiespeicheranordnung, beispielsweise
einen Akkupack oder dergleichen, an Bord. Es ist auch möglich, dass das Sauggerät
lediglich einen Anschluss oder eine Anschlussschnittstelle zum Anschließen einer Energiespeicheranordnung,
insbesondere eines oder mehrerer Akkupacks, aufweist.
[0039] Vorteilhaft ist vorgesehen, dass die Sicherungseinrichtung zwischen der Anschlussvorrichtung
für den elektrischen Verbraucher und einen Anschluss des Sauggeräts zum Anschließen
mindestens eines Energiespeichers, insbesondere eines Akkupacks, und/oder zum Anschließen
an ein elektrisches Versorgungsnetz geschaltet ist.
[0040] Die Anschlussschnittstelle oder der Anschluss des Sauggeräts umfasst beispielsweise
Anschlusskontakte für mindestens einen Energiespeicher und/oder für ein Netzkabel.
Das Netzkabel kann an die Anschlusskontakte angesteckt werden und umfasst beispielsweise
einen Netzstecker zum Einstecken in eine Steckdose eines Versorgungsnetzes, beispielsweise
eines Netzes mit 120 V Gleichstrom oder 230 V Wechselstrom. Es ist auch möglich, dass
die Anschlussstelle oder der Anschluss des Sauggeräts ein Netzkabel umfasst, welches
fest an dem Sauggerät montiert ist.
[0041] Ein bevorzugtes Konzept sieht vor, dass die Anschlussvorrichtung über die Sicherungsvorrichtung
mit einer Anschlussleitung des Sauggeräts zum Anschließen an ein Stromversorgungsnetz,
insbesondere ein Wechselspannungsnetz, elektrisch verbunden oder verbindbar ist. Insbesondere
ist es vorteilhaft, wenn die jeweils von dem Stromversorgungsnetz bereitgestellten
Potenziale abgesehen von dem Abschalten der Versorgungsspannung in der Sicherungsstellung
durch die Sicherungsvorrichtung unbeeinflusst und/oder unverändert verbunden oder
verbindbar sind. Wenn also beispielsweise eine Versorgungsspannung von 220-240 V vorgesehen
ist, wird diese unmittelbar von der Sicherungseinrichtung sozusagen auf die Anschlussvorrichtung
durchgeschaltet, wenn die Sicherungseinrichtung in der Freigabestellung ist.
[0042] Zwischen der Anschlussvorrichtung für den elektrischen Verbraucher und dem Anschluss
oder der Anschlussleitung des Sauggeräts bzw. der Energiespeicheranordnung sind also
abgesehen von der Sicherungseinrichtung bei dieser Ausführungsform keine zwischengeschalteten
elektrischen oder elektronischen Komponenten vorhanden. Vorteilhaft ist keine leistungselektronische
oder sonstige elektrische Veränderung der Versorgungsspannung zwischen einerseits
der Anschlussvorrichtung für den elektrischen Verbraucher und andererseits einer Energieversorgungsleitung
des Sauggeräts oder einen Anschluss des Sauggeräts für eine Energiespeicheranordnung
vorgesehen.
[0043] Weiterhin zweckmäßig ist es, wenn die Sicherungseinrichtung zur galvanischen Trennung
der Anschlussvorrichtung für den elektrischen Verbraucher, beispielsweise die Hand-Werkzeugmaschine,
von einem Anschluss und/oder von einer Anschlussleitung des Sauggeräts ausgestaltet
und/oder vorgesehen ist, mit dem oder mit der das Sauggerät an ein elektrisches Versorgungsnetz,
insbesondere Wechselspannungsnetz, anschließbar ist.
[0044] Die Sicherungseinrichtung weist vorzugsweise, insbesondere ausschließlich, elektrische
Schaltkontakte zum Schalten der Versorgungsspannung auf die elektrische Anschlussvorrichtung
auf. Beispielsweise umfasst die Sicherungseinrichtung ein Relais. Die Schaltkontakte
können in der Freigabestellung geschlossen sein, sodass die Versorgungsspannung an
der Anschlussvorrichtung anliegt, während sie in der Sicherungsstellung elektrisch
voneinander getrennt und/oder voneinander entfernt sind, sodass die Versorgungsspannung
nicht an der Anschlussvorrichtung anliegt.
[0045] Vorteilhaft ist es auch, wenn die Sicherungseinrichtung zu einem allpoligen und/oder
mehrpoligen Schalten ausgestaltet ist.
[0046] Ein bevorzugtes Konzept sieht vor, dass die Sicherungseinrichtung zu einem Verbinden
der elektrischen Anschlussvorrichtung mit einem Neutralleiter oder Masseleiter in
der Freigabestellung und zu einem Trennen der elektrischen Anschlussvorrichtung von
einem Neutralleiter oder Masseleiter in der Sicherungsstellung ausgestaltet ist. Gleichwohl
ist es vorteilhaft, wenn auch in dieser Trennstellung oder Freigabestellung Schutzkontakte
der Anschlussvorrichtung mit einem Massepotenzial/Neutral-Potenzial elektrisch verbunden
sind. Die Sicherungseinrichtung ist also vorteilhaft nicht zu einem Schalten der Schutzkontakte
ausgestaltet und/oder vorgesehen.
[0047] Ein bevorzugtes Konzept sieht weiterhin vor, dass die Sicherungseinrichtung nicht
nur zur elektrischen Absicherung der Anschlussvorrichtung, sondern zudem auch zur
elektrischen Absicherung mindestens einer weiteren Komponente des Sauggeräts, insbesondere
des Saugmotors, ausgestaltet ist.
[0048] Vorteilhaft ist vorgesehen, dass die Anschlussvorrichtung zur Absicherung eines Summenstroms,
der zumindest den über die Anschlussvorrichtung fließenden Strom sowie mindestens
einen weiteren Strom, insbesondere den Motorstrom und/oder weitere Ströme, die am
oder im Sauggerät verbraucht werden, ausgestaltet und/oder angeordnet ist. So ist
beispielsweise vorgesehen, dass die Sicherungseinrichtung zwischen einen elektrischen
Anschluss des Sauggeräts und die Anschlussvorrichtung sowie mindestens einen weiteren
Verbraucher, beispielsweise den Saugmotor und/oder weitere Komponenten, geschaltet
ist. Dabei ist es möglich, dass die Schalteranordnung für den Saugmotor zwischen den
Anschluss des Sauggeräts, beispielsweise eine Netzleitung oder eine an den Anschluss
für einen elektrischen Energiespeicher, und die Sicherungseinrichtung geschaltet ist.
Es ist aber auch möglich, dass die elektrische Anschlussvorrichtung und die Schalteranordnung
parallel an den Ausgang der Sicherungseinrichtung geschaltet sind, d.h. dass die Sicherungseinrichtung
zwischen dem elektrischen Anschluss des Sauggeräts und einerseits die Schalteranordnung
mit dem Saugmotor und andererseits die elektrische Anschlussvorrichtung für den elektrischen
Verbraucher, geschaltet ist.
[0049] Die Absicherung weiterer Komponenten des Sauggeräts kann wie gesagt den Saugmotor
umfassen. Es können aber auch weitere elektrische Verbraucher, beispielsweise eine
elektronische Steuerung des Sauggeräts, auf diesem Wege abgesichert sein. Mithin werden
vorzugsweise sämtliche von dem Sauggerät einschließlich der Anschlussvorrichtung mit
dem elektrischen Verbraucher konsumierten Ströme durch die Sicherungseinrichtung abgesichert.
So kann diese wie bereits erwähnt beispielsweise unmittelbar hinter oder an einem
elektrischen Anschluss des Sauggeräts, der zum Anschluss an ein elektrisches Versorgungsnetz
und/oder einen elektrischen Energiespeicher, insbesondere einen Akkupack, vorgesehen
ist, geschaltet sein. So kann das Sauggerät beispielsweise zwei oder weitere elektrische
Steckdosen zum Einstecken einer Hand-Werkzeugmaschine umfassen.
[0050] Weiterhin ist das Sauggerät vorteilhaft für einen Automatikbetrieb ausgestaltet.
Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn es einen Automatikschalter oder eine Schalteinrichtung
zum Einschalten und Ausschalten des Saugmotors in Abhängigkeit von einem Stromfluss
über die Anschlussvorrichtung aufweist. Wenn also beispielsweise der Schalter in der
Einschaltstellung ist, fließt noch nicht unmittelbar Strom zum Saugmotor. Erst wenn
die Anschlussvorrichtung durch einen elektrischen Verbraucher genutzt wird, also Strom
darüber fließt, schaltet der Saugmotor ein. Die Schalteinrichtung weist beispielsweise
einen oder mehrere Shunts oder dergleichen andere zum Erfassen eines Stromflusses
über die Anschlussvorrichtung geeignete Sensoren auf.
[0051] Ein mögliche Konzept kann vorsehen, dass der Schalter eine erste Einschaltstellung
und eine zweite Einschaltstellung und eine Ausschaltstellung hat, wobei die erste
Einschaltstellung einem tatsächlichen Einschalten des Saugmotors entspricht, d. h.
dass der Saugmotor bei in der ersten Einschaltstellung stehendem Schalter läuft, während
in der zweiten Einschaltstellung der Saugmotor abhängig von einer Stromentnahme oder
einer sonstigen Nutzung der Anschlussvorrichtung eingeschaltet wird. Der Saugmotor
läuft also erst dann, wenn die Anschlussvorrichtung genutzt wird, zum Beispiel die
vorgenannte Schalteinrichtung die Nutzung der Anschlussvorrichtung erkennt und den
Saugmotor einschaltet. Bei dieser Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft,
wenn bei jeder Betätigung des Schalters aus der Ausschaltstellung in die erste Einschaltstellung
und die zweite Einschaltstellung die Sicherungseinrichtung von der Sicherungsstellung
in die Freigabestellung betätigbar ist.
[0052] Im Falle einer Ausgestaltung des Schalters für den Saugmotor als Drehschalter kann
beispielsweise eine Drehung (zum Beispiel eine Linksdrehung) in eine erste Drehrichtung
der ersten Schaltstellung und eine Drehung (zum Beispiel eine Rechtsdrehung) in eine
entgegengesetzte zweite Drehrichtung der zweiten Schaltstellung zugeordnet sein, wobei
die Ausschaltstellung zwischen diesen beiden ersten und zweiten Drehstellungen liegt.
In diesem Fall kann beispielsweise eine erste Kulisse und/oder ein erster Betätigungsvorsprung
der ersten Drehstellung zugeordnet sein und die Sicherungseinrichtung aus der Sicherungsstellung
in die Freigabestellung betätigen und eine zweite Kulisse und/oder ein zweiter Betätigungsvorsprung
der zweiten Drehstellung zugeordnet sein und die Sicherungseinrichtung ebenfalls aus
der Sicherungsstellung in die Freigabestellung betätigen.
[0053] Ohne weiteres denkbar ist aber auch eine sequenzielle Betätigung (Drehbetätigung
oder Druckbetätigung), d. h. dass beispielsweise das Bedienelement den Schalter ausgehend
von der Ausschaltstellung in die erste Einschaltstellung und anschließend die zweite
Einschaltstellung betätigt, wobei beispielsweise die erste Einschaltstellung einem
Dauerbetrieb des Saugmotors und die zweite Einschaltstellung einem Betrieb des Saugmotors
in Abhängigkeit von einer Nutzung der Anschlussvorrichtung zugeordnet sind. Die Zuordnung
der ersten und zweiten Einschaltstellung zu den Betriebsarten des Staubsaugers ist
aber auch anders möglich.
[0054] Die Sicherungseinrichtung kann vielfältige Sicherungsmöglichkeiten vorsehen.
[0055] Bei der Fehlerbedingung handelt es sich beispielsweise um eine Strom-Fehlerbedingung,
d. h. die Überschreitung eines maximalen Stroms, und/oder um eine Leistung-Fehlerbedingung,
d. h. die Überschreitung einer maximalen Leistung und/oder einer Fehlerstrom-Fehlerbedingung,
d. h. dass ein so genannter Fehlerstrom über die Anschlussvorrichtung fließt. Die
Fehlerbedingung kann aber auch eine thermische Fehlerbedingung sein, d. h. zum Beispiel
eine Überlastung beim Sauggerät oder dessen Anschlussleitung, eine thermische Überlastung
an der Anschlussvorrichtung oder dergleichen.
[0056] Beispielsweise ist eine thermische Sicherung möglich. Dazu hat die Sicherungseinrichtung
zweckmäßigerweise einen bei Überschreitung eines thermischen Schwellenwerts in Richtung
der Sicherungsstellung schaltenden thermischen Schutzschalter.
[0057] Ein anderes oder alternatives Konzept sieht vor, dass die Sicherungseinrichtung einen
Fehlerstromschutzschalter aufweist. An dieser Stelle ist noch zu erwähnen, dass die
Anschlussvorrichtung zweckmäßigerweise einen Schutzkontakt aufweist. Mithin sind also
Schutzleiter-Kontakte an der Anschlussvorrichtung vorgesehen.
[0058] Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Sicherungseinrichtung einen bei Überschreiten
eines Maximal-Stromwerts an der Anschlussvorrichtung in Richtung der Sicherungsstellung
schaltenden Strom-Schutzschalter aufweist. Somit kann also beispielsweise die maximale
Stromentnahme über die Anschlussvorrichtung abgesichert sein.
[0059] Das Bedienelement ist zweckmäßigerweise als Dreh-Bedienelement ausgestaltet. Insbesondere
ist es vorteilhaft, wenn das Bedienelement drehbar gelagert ist. Es ist auch möglich,
dass das Bedienelement linear verstellbar gelagert ist. Beispielsweise weist das Bedienelement
einen linear verstellbar gelagerten Bedienkörper auf. Dieser Bedienkörper ist zweckmäßigerweise
unterhalb einer Schutzfolie oder einer elastischen Abdeckung angeordnet. Allgemein
gesagt weist das Bedienelement zweckmäßigerweise mindestens einen Folienschalter oder
eine Folien-Abdeckung oder eine elastische Abdeckung auf. Unter der Folienabdeckung
oder elastischen Abdeckung kann der Bedienkörper angeordnet sein. Die elastische Abdeckung
wird beispielsweise von einem Gummi-Formteil oder einem sonstigen aus elastischem
Kunststoff bestehenden Bauteil bereitgestellt oder dadurch gebildet.
[0060] Der Bedienkörper wirkt beispielsweise auf den Schalter sowie die Sicherungseinrichtung
ein. Der Bedienkörper hat zweckmäßigerweise mindestens einen Betätigungsvorsprung,
welcher auf die Sicherungseinrichtung, insbesondere deren Betätigungselement, einwirkt.
[0061] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Schalter und/oder die Sicherungseinrichtung
in separat gekapselten Gehäusen angeordnet sind. Die Gehäuse sind vorzugsweise gegenüber
Spritzwasser und/oder anderen Umwelteinflüssen gekapselt. Die bereits erwähnten Bedienelemente
sind beispielsweise unterhalb von Schutzfolien oder Abdeckungen angeordnet.
[0062] Weiterhin möglich ist es, dass der Schalter und/oder die Sicherungseinrichtung als
Tastschalter oder als Kippschalter ausgestaltet sind.
[0063] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert.
Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Schrägansicht eines Staubsaugers sowie einer Hand-Werkzeugmaschine,
- Figur 2
- eine durch einen Betätigungsdruck betätigbare Schalteranordnung des Staubsaugers gemäß
Figur 1 in einer Ausschaltstellung eines Schalters für einen Saugmotor des Sauggeräts,
wobei eine Sicherungseinrichtung der Schalteranordnung in der Sicherungsstellung ist,
- Figur 3
- die Schalteranordnung gemäß Figur 2, wobei der Schalter für den Saugmotor in eine
Einschaltstellung und die Sicherungseinrichtung in ihre Freigabestellung verstellt
ist,
- Figur 4
- die Schalteranordnung gemäß Figuren 2, 3, wobei der Saugmotor-Schalter in der Ausschaltstellung
und die Sicherungseinrichtung in die Freigabestellung verstellt ist,
- Figur 5
- eine Schaltung des Sauggeräts gemäß vorstehender Figuren, wobei nur eine elektrische
Anschlussvorrichtung anhand der Sicherungseinrichtung gesichert ist,
- Figur 6
- eine Schaltung des Sauggeräts mit einer alternativen Konfiguration, bei der über einen
zentralen Hauptschalter des Sauggerätes der Saugmotor und die Anschlussvorrichtung
schaltbar sind,
- Figur 7
- eine Schaltung des Sauggeräts mit einer alternativen Konfiguration, bei der die Sicherungseinrichtung
den Saugmotor und die elektrische Anschlussvorrichtung absichert,
- Figur 8
- eine Seitenansicht einer durch Dreh-Betätigung betätigbaren Schalteranordnung für
den Staubsauger gemäß Figur 1, insbesondere als Alternative zu der Schalteranordnung
gemäß Figuren 2-4, wobei ein Schalter für den Saugmotor unbetätigt ist und eine Sicherungseinrichtung
der Schalteranordnung eine Freigabestellung einnimmt,
- Figur 9
- die Schalteranordnung gemäß Figur 8, wobei die Sicherungseinrichtung ihre Sicherungsstellung
einnimmt,
- Figur 10
- die Schalteranordnung gemäß Figuren 8, 9, wobei ein Dreh-Bedienelement in Eingriff
mit der Sicherungseinrichtung gelangt,
- Figur 11
- die Schalteranordnung gemäß Figur 10, wobei das Dreh-Bedienelement die Sicherungseinrichtung
aus der Sicherungsstellung in die Freigabestellung betätigt, und
- Figur 12
- eine Schaltung des Sauggeräts mit einer Sicherungseinrichtung, die den Saugmotor und
die elektrische Anschlussvorrichtung absichert, als Variante der Schaltung gemäß Figur
7 und
- Figur 13
- eine weitere Schaltung des Sauggeräts mit einer Sicherungseinrichtung, die den Saugmotor
und die elektrische Anschlussvorrichtung absichert als eine Variante der Schaltung
gemäß Figur 6.
[0064] Ein Sauggerät 10 in Gestalt eines mobilen Sauggeräts ist beispielsweise als ein Werkstattsauger
oder Sauggerät für eine Baustelle ausgestaltet. Ein Saugergehäuse 11 des Sauggerätes
10 ist auf Rollen 12 auf einem Untergrund rollbar. Weiterhin kann das Sauggerät 10
an einem Handgriff 20 ergriffen werden, so dass es von einem Bediener an den Einsatzort
getragen werden kann. In dem Saugergehäuse 11 ist ein Saugmotor 13 zur Erzeugung eines
Saugstroms T angeordnet. Der Saugstrom T wird durch einen Saugeinlass 15, beispielsweise
an einer Vorderwand 21 des Saugergehäuses 11, in das Saugergehäuse 11, konkret in
einen Staubsammelraum 14, eingesaugt, in welchem sich aus dem Saugstrom T abgesonderte
Partikel, zum Beispiel Staub, Sägespäne oder dergleichen, absondern können. Stromabwärts
des Staubsammelraumes 14 ist ein Filter 16 angeordnet. Der Filter 16 ist zwischen
einer Saugturbine 22, die durch einen Saugmotor 13 angetrieben wird, und dem Staubsammelraum
14 angeordnet. Der von der Saugturbine 22 ausgeblasene Saugstrom T strömt als Abluftstrom
U über eine Ausströmöffnung 17 aus dem Saugergehäuse 11 aus.
[0065] Das Sauggerät 10 dient beispielsweise dazu, Staub, Sägespäne oder anderen Abrieb
abzusaugen, den eine Handwerkzeugmaschine 90 erzeugt. Die Handwerkzeugmaschine 90,
beispielsweise ein Schleifgerät, weist einen Antriebsmotor 91 zum Antreiben eines
Werkzeuges 92 an. Mit dem Werkzeug 92, beispielsweise einem Schleifwerkzeug, Fräswerkzeug
oder dergleichen, kann ein Werkstück W bearbeitet werden. Dabei entstehen Späne, Staub
oder dergleichen anderer Schmutz, welcher anhand des Sauggeräts 10 absaugbar ist.
An einen Absauganschluss 93 der Handwerkzeugmaschine 90 ist beispielsweise ein Saugschlauch
94 anschließbar, welcher mit dem Saugeinlass 15 verbindbar ist. Das Sauggerät 10 kann
somit anhand des Saugstroms T vom Werkzeug 92 erzeugten Staub absaugen. Weiterhin
kann das Sauggerät 10 die Handwerkzeugmaschine 90 mit Strom versorgen. An einem elektrischen
Anschluss 95 der Handwerkzeugmaschine 90 ist eine Anschlussleitung 96 vorgesehen,
welche anhand eines Steckers 97 in eine elektrische Anschlussvorrichtung 23 des Sauggerätes
10 einsteckbar ist. Beispielsweise können Steckkontakte 98 des Steckers 97, der beispielsweise
ein Schutzkontaktstecker ist, in Steckbuchsen 25, 26 einer Steckdose 24 der Anschlussvorrichtung
23 eingesteckt werden. Die Steckdose 24 ist beispielsweise eine Schutzkontaktsteckdose.
Die Steckdose 24 kann dementsprechend Schutzkontakte 27 aufweisen.
[0066] Die Anschlussleitung 18 des Sauggerätes 10 ist an einem elektrischen Anschluss 28
vorgesehen. Die Anschlussleitung 18 kann mit dem Anschluss 28 fest verbunden sein.
Der Anschluss 28 kann aber auch zum lösbaren Verbinden der Anschlussleitung 18 mit
dem Sauggerät 10 vorgesehen sein, beispielsweise anhand einer Steckverbindung.
[0067] Ausgehend vom Anschluss 28 werden nachfolgend zwei teilweise ähnliche, jedoch in
Bezug auf das Sicherheitskonzept unterschiedliche Schaltungen 30, 130 gemäß Figuren
5, 6 erläutert.
[0068] Bei den Schaltungen 30, 130 führen Leitungen 31 zum Kontakt 25, sowie Leitungen 32
zu den Schutzkontakten 27. Eine Leitung 33 dient zur Stromversorgung und ist über
einen Schalteranordnung 50 mit der Steckbuchse 25 verbunden. Die Leitungen 31, 33
entsprechen beispielsweise einem Neutralleiter oder einem Masseleiter sowie einer
Phase oder umgekehrt, je nach dem in welcher Polarität der Stecker 19 mit einem Stromversorgungsnetz
100 verbunden ist. Beispielsweise sind Kontakte 34, 36 in Kontakte 101, 103 einer
Steckdose 104 des Stromversorgungsnetzes 100 einsteckbar, um so Neutralleiter und
Phase des Sauggerätes 10 mit Neutralleiter und Phase des Stromversorgungsnetzes 100
zu verbinden.
[0069] Kontakte 35, Schutzleiterkontakte, des Steckers 19 sind mit Kontakten 102 der Steckdose
104, nämlich Schutzleiterkontakten, zu verbinden. Die Anschlussleitung 31 enthält
beispielsweise drei Adern zur Verbindung mit Neutralleiter, Schutzleiter sowie Phase
des Stromversorgungsnetzes 100.
[0070] Der Neutralleiter kann auch als ein Masseleiter bezeichnet werden.
[0071] Bei Nichtgebrauch ist die Steckdose 24 anhand eines Deckels 29 verschließbar. Der
Deckel 29 ist beispielsweise ein Klappdeckel.
[0072] Über Zweigleitungen 37, 38 ist ein Schalter 51 mit Schaltkontakten 52, 53 mit den
Leitungen 31, 33 verbunden. Anhand der Schaltkontakte 52, 53 können die Zweigleitungen
37, 38 mit Anschlussleitungen 39, 40 des Saugmotors 13 in elektrische Verbindung gebracht
werden. Wenn also die Schaltkontakte 52, 53 und mithin der Schalter 51 aus einer Ausschaltstellung
A in eine Einschaltstellung E betätigt wird, sind die Schaltkontakte 52, 53 geschlossen
und somit der Saugmotor 13 mit den Potentialen der Leitungen 31, 33 verbunden. Das
Sauggerät 10 ist dann aktiv für den Saugbetrieb eingeschaltet oder einschaltbar.
[0073] Die Einschaltbarkeit ergibt sich dadurch, dass vorzugsweise ein Automatikschalter
60 vorgesehen ist, der in die Anschlussleitungen 39, 40 geschaltet ist. Schaltkontakte
61 des Automatikschalters 60 sind beispielsweise dann geschlossen, wenn ein Sensor
62 einen Stromfluss eines Stroms Is zu der Anschlussvorrichtung 23 ermittelt, mithin
also die Handwerkzeugmaschine 90 eingeschaltet ist. Dann fließt nämlich beispielsweise
über die Leitung 31 ein Strom Is, welcher vom Sensor 62, beispielsweise einem Shunt,
erfasst wird und über eine Leitung 63 an den Automatikschalter 60 gemeldet wird. Der
Automatikschalter 60 schließt dann in an sich bekannter Weise die Schaltkontakte 61,
so dass der Saugmotor 13 läuft und das Sauggerät 10 im Saugbetrieb ist.
[0074] Es versteht sich, dass der Automatikschalter 60 auch einen Nachlauf haben kann, d.h.,
dass selbst nach einem Abschalten der Handwerkzeugmaschine 90 der Saugmotor 13 um
eine vorbestimmte Zeit nachläuft.
[0075] Wenn der Automatikschalter fehlt, ist durch Schließen des Schalters 51, wenn dieser
also in die Einschaltstellung E verstellt ist, der Saugmotor 13 dauerhaft eingeschaltet.
[0076] Bei der elektrischen Schaltung 130 ist die Leitung 31 über eine Zweigleitung 41 mit
einer Sicherungseinrichtung 70 elektrisch verbunden. Die Sicherungseinrichtung 70
umfasst einen Schaltkontakt 71, der im geschlossenen Zustand, nachfolgend als Freigabestellung
F bezeichnet, die Zweigleitung 41 und somit die Leitung 31 mit einer Anschlussleitung
42 verbindet, die zur Steckbuchse 25 der Steckdose 24 führt. Der Schaltkontakt 71
ist mit einem mit der Zweigleitung 41 elektrisch verbundenen Gegenkontakt 71A im geschlossenen
Zustand, der Freigabestellung F, in elektrischem Kontakt, in der Sicherungsstellung
S nicht in elektrischem Kontakt.
[0077] Wenn die Sicherungseinrichtung 70 ihre Sicherungsstellung S einnimmt, ist der Schaltkontakt
71 offen, so dass eine Versorgungsspannung V zwischen den Leitungen 31, 33, beispielsweise
230 Volt, 110 Volt oder 120 Volt Wechselspannung oder dergleichen, nicht mehr an den
Steckbuchsen 25, 26, mithin also nicht mehr an der Anschlussvorrichtung 23 anliegt.
Bei der Schalteranordnung 30 ist also die Anschlussvorrichtung 23 separat vom Saugmotor
13 durch die Sicherungseinrichtung 70 abgesichert. Mithin schaltet die Sicherungseinrichtung
70 lediglich die Anschlussvorrichtung 23 aus oder ein, während der Saugmotor 13 nicht
abgesichert ist.
[0078] Es ist aber möglich, dass für den Saugmotor 13 eine separate Sicherungseinrichtung
65 vorgesehen ist. Es kann zum Beispiel vorgesehen sein, dass die Sicherungseinrichtung
65 durch den Automatikschalter 60 realisiert ist. Der Automatikschalter 60 bzw. die
Sicherungseinrichtung 65 kann beispielsweise einen überhöhten Stromfluss zum Saugmotor
13, eine Überhitzung oder dergleichen sensorisch erfassen, beispielsweise anhand eines
Sensors 66, der den Stromfluss zum Saugmotor 13 erfasst. Der Sensor 66 ist beispielsweise
ein Shunt. Alternativ oder ergänzend kann auch ein thermische Bedingungen erfassender
Sensor, beispielsweise Thermosensor 67, insbesondere am Saugmotor 13 vorgesehen sein.
Dieser Thermosensor 67 ist mit der Sicherungseinrichtung 65 leitungslos oder über
Funk verbunden und meldet beispielsweise eine thermische Fehlerbedingung am Saugmotor
13 an den Automatikschalter 60, so dass dieser beispielsweise bei einer Überhitzung
des Saugmotors 13 bzw. bei einer Überschreitung einer Schwelltemperatur des Saugmotors
13 zu einem Abschalten der Sicherungseinrichtung 65 führt.
[0079] Bei der elektrischen Schaltung 130 gemäß Figur 6 ist die Sicherungseinrichtung 70
in Reihe mit dem Schalter 51 bzw. in Abhängigkeit von der Einschaltstellung bzw. Ausschaltstellung
des Schalters 51 geschaltet. Beispielsweise ist die Sicherungseinrichtung 70 bzw.
deren Gegenkontakt 71A zum Schalten durch deren Schaltkontakt 71 über eine Zweigleitung
141 ausgangsseitig an den Schaltkontakt 52 angeschlossen, um dann, wenn sie ihre Freigabestellung
F einnimmt, Strom über die Anschlussleitung 42 zum Kontakt bzw. zur Steckbuchse 25
der Anschlussvorrichtung 23 zu leiten. Wenn der Schalter 51 geschlossen ist bzw. seine
Einschaltstellung E einnimmt und zudem die Sicherungseinrichtung 70 ihre Freigabestellung
F einnimmt, liegt also die Versorgungsspannung V an den Steckbuchsen 25, 26, mithin
also den Kontakten der Anschlussvorrichtung 23, an.
[0080] Bei einer Schaltung 230 ist sowohl der Saugmotor 13 als auch die Anschlussvorrichtung
23 durch die Sicherungseinrichtung 70 abgesichert. Beispielsweise ist die Leitung
37 eingangsseitig an den Schaltkontakt 71 der Sicherungseinrichtung 70 angeschlossen,
die ausgangsseitig über eine Anschlussleitung 242 mit dem Eingang des Schalters 51,
insbesondere dem Schaltkontakt 52, verbunden ist. Der Ausgang des Schalters 52 führt
einerseits zur Anschlussleitung 39 des Saugmotors 13, andererseits über eine Leitung
243 zur Steckdose 24 bzw. Anschlussvorrichtung 23, insbesondere zur Steckbuchse 25.
Wenn also der Schaltkontakt 71 geschlossen ist, also die Freigabestellung F der Sicherungseinrichtung
70 eingestellt ist, fließt Strom über die Leitung 33, die Leitungen 39, 243 zum Saugmotor
13 und der Anschlussvorrichtung 23 bzw. liegt dort die Versorgungsspannung V an. Die
Sicherungseinrichtung 70 sichert also bei der Schaltung 230 sowohl den Saugmotor 13
als auch die Anschlussvorrichtung 23 ab. Wenn also beispielsweise der vom Stromversorgungsnetz
100 maximal bereitstellbare Strom, insbesondere beispielsweise 16 Ampere bei 230 Volt
Wechselstrom überschritten ist, schaltet die Sicherungseinrichtung 70 bei der Schaltung
230 ab, unabhängig davon, ob dieser Strom vom Saugmotor 13 oder von der Handwerkzeugmaschine
90 oder einem sonstigen an die Anschlussvorrichtung 23 angeschlossenen Verbraucher
verbraucht wird. Bei der Schaltung 30 oder 130 hingegen sichert die Sicherungseinrichtung
70 jeweils nur die Anschlussvorrichtung 23 ab. So kann die Sicherungseinrichtung 70
beispielsweise so konfiguriert sein, dass sie die nur zusätzlich zur Leistung des
Saugmotors 13 noch mögliche und vom Stromversorgungsnetz 100 bereitstellbare Leistungsentnahme
an der Anschlussvorrichtung 23 zulässt. Wenn also beispielsweise der Saugmotor 13
bei einem Maximalstrom von 16 Ampere über die Anschlussleitungen 31, 33 bereits 6
Ampere verbraucht, lässt die Sicherungseinrichtung 70 bei den Schaltungen 30, 130
nur einen Strom von beispielsweise maximal 10 Ampere zu, der über die Anschlussvorrichtung
23 fließen darf. Ergänzend sei darauf hingewiesen, dass selbstverständlich optional
der Automatikschalter 60 auch bei den Schaltungen 130, 230 möglich ist, um abhängig
vom Stromfluss (dort kann der Sensor 62 angeordnet sein) oder die Leitung 243 den
Stromfluss über die Anschlussvorrichtung 23 zu sensieren, um auf diesem Wege den Saugmotor
13 und somit das Sauggerät 10 einzuschalten, wenn ein Strom über die Anschlussvorrichtung
23 fließt.
[0081] Ein vorteilhaftes Konzept kann vorsehen, dass die Sicherungseinrichtung 70 zu einem
galvanischen Trennen und/oder Verbinden der Anschlussvorrichtung 23 von der elektrischen
Versorgungsspannung V ausgestaltet ist, beispielsweise indem der Schaltkontakt 71
von oder zu dem Gegenkontakt 71A bewegt wird.
[0082] Auch ein mehrpoliges, insbesondere allpoliges, Schaltkonzept kann vorgesehen sein.
So ist beispielsweise ein in Figur 6 angedeutetes Ausführungsbeispiel möglich, dass
in die Leitung 31 bzw. in die Verbindung zur Steckbuchse 26, dem Neutralleiter ein
weiterer Schaltkontakt 171 der Sicherungseinrichtung 70 geschaltet ist, der in einer
Schließstellung mit einem Gegenkontakt 171A elektrisch verbunden ist, sodass die Steckbuchse
26 mit dem Neutralleiter/Masseleiter verbunden ist. In einer Offenstellung des Schaltkontakt
171 ist dieser von dem Gegenkontakt 171A elektrisch getrennt/entfernt, wobei dann
die Steckbuchse 26 nicht mit dem Neutralleiter/Masseleiter verbunden ist.
[0083] Die in den Schaltungen 30, 130 und 230 dargestellte Schalteranordnung 50 sowie Sicherungseinrichtung
70 können unterschiedliche Ausgestaltungen haben, wobei nachfolgend zwei mechanische
Varianten vorgestellt werden. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figuren 2 bis 4 ist
ein Druck-Bedienkonzept oder Druck-Betätigungskonzept der Schalteranordnung 50 erläutert.
Alternativ kann eine Schalteranordnung 150 mit einem Dreh-Bedienkonzept zum Einsatz
kommen, die eine Sicherungseinrichtung 70 aufweist. Zur Verdeutlichung beider mechanischer
Möglichkeiten sind diese in Figur 1 beim Sauggerät 10 dargestellt, d.h. das Sauggerät
10 kann wahlweise anhand der Schalteranordnung 50 oder 150 betätigt werden und hat
die jeweils zugeordnete Sicherungseinrichtung 70. in der Praxis genügt beim Sauggerät
10 selbstverständlich eine der Schalteranordnungen 50 oder 150. Die interne Verschaltung
bzw. Zuordnung der Schalteranordnung 50 zur Anschlussvorrichtung 23 und/oder dem Saugmotor
13 kann dabei jede der Varianten gemäß Figuren 5, 6 und 7 haben oder auch weitere
Varianten, die hier nicht im Einzelnen dargestellt sind.
[0084] Bei der Schalteranordnung 50 ist ein lineares, auf Tastendruck basierendes Bedienkonzept
realisiert. Der Schalter 51 mit seinen Schaltkontakten 52, 53 ist anhand eines Betätigungselementes
55 zwischen der Ausschaltstellung A und der Einschaltstellung E betätigbar. Der Schalter
51 ist ein Tastschalter, der bistabil in der Einschaltstellung E oder der Ausschaltstellung
A verbleibt, wenn er anhand eines Bedienelementes 80 bedient wird. Das Bedienelement
80 weist einen Bedienkörper 81 auf, an dem Betätigungsvorsprünge 82, 83 angeordnet
sind. Der Bedienkörper 81 ist - wie durch einen Doppelpfeil dargestellt - linear entlang
einer Betätigungsachse BA betätigbar, wobei das Betätigungselement 55 die in einem
Gehäuse 54 des Schalters 51 angeordneten Schaltkontakte 52, 53 zwischen den beiden
Schaltstellungen E und A betätigt. In der Einschaltstellung E sind Anschlusskontakte
56, 57 des Schalters 51, an die beispielsweise die Anschlussleitungen 39, 40 einerseits
und die Zweigleitungen 37, 38 andererseits anschließbar sind, miteinander elektrisch
verbunden, so dass die Versorgungsspannung V ausgangsseitig am Schalter 51 anliegt.
[0085] Mit dem Bedienelement 80 ist jedoch auch die Sicherungseinrichtung 70 aus der Sicherungsstellung
S in die Freigabestellung F verstellbar. Der Betätigungsvorsprung 83, der vor den
Bedienkörper 81 vorsteht, wirkt dabei auf ein Betätigungselement 75 der Sicherungseinrichtung
70 ein. Das Betätigungselement 50 ist an einer Führung 73 parallel zur Betätigungsachse
BA linear verschieblich gelagert. Die Führung 73 ist an einem Gehäuse 74 angeordnet,
in welchem sich der Schaltkontakt 71 befindet.
[0086] An dem Gehäuse 74 sind weiterhin Anschlusskontakte 76, 77 vorgesehen, beispielsweise
um die Zweigleitung 41 und die Anschlussleitung 42 an die Sicherungseinrichtung 70
anzuschließen.
[0087] Die Sicherungseinrichtung 70 weist weiterhin eine schematisch dargestellte, beispielsweise
eine Rastklinke aufweisende, Rastanordnung 78 zum Verrasten beispielsweise des Betätigungselementes
75 in der Freigabestellung F, wie in Figur 4 dargestellt, auf. Wenn also das Bedienelement
80 dargestellt durch einen Kraftpfeil P mit einer Betätigungskraft P in Richtung eines
Betätigens des Schalters 51 sowie der Sicherungseinrichtung 70 kraftbeaufschlagt wird
(Figur 3) werden die Betätigungselemente 55, 75 betätigt, wodurch der Schalter 51
die Einschaltstellung E und der Schalter der Sicherungseinrichtung 70 die Freigabestellung
F einnimmt. Das Betätigungselement 75 wird durch die Rastanordnung 78 dabei verrastet,
so dass es selbst bei einem Loslassen oder einem Verstellen des Betätigungselementes
80 in Richtung der Ausschaltstellung A des Schalters 51 in der Freigabestellung F
bleibt, siehe Figur 4. Dabei ist ein Abstand zwischen dem Betätigungselement 75 und
dem Betätigungsvorsprung 83 vorhanden.
[0088] Beim Ausführungsbeispiel gemäß Figuren 2-4 ist beispielsweise der Betätigungsvorsprung
82 mit dem Betätigungselement 55 fest verbunden oder gekoppelt, beispielsweise verrastet,
verklebt oder verschraubt. Somit nimmt das Betätigungselement 80 jeweils die Stellung
des Betätigungselementes 55 und mithin des Schalters 51 ein, also beispielsweise die
Einschaltstellung E (Figur 3) oder die Ausschaltstellung A (Figuren 2, 4). Der Schalter
51 hat beispielsweise eine Feder, die entgegen der Kraft P wirkt. Der Schalter 51
ist bistabil zwischen der Einschaltstellung E und der Ausschaltstellung A. Die jeweilige
Stellung korrespondiert direkt mit der Stellung des Bedienelementes 80, welches fest
mit dem Schalter 51 verbunden ist.
[0089] Die Anordnung gemäß Figuren 2-4 ist optimal gegen Umwelteinflüsse geschützt und auch
leicht herstellbar. Der Schalter 51 und die Sicherungseinrichtung 70 sind beispielsweise
an einer Halterung 43 gehalten. Der Schalter 51 und die Sicherungseinrichtung 70 sind
voneinander separate Komponenten, was zum einen die Montage erleichtert, zum andern
aber auch im Falle einer Störung oder eines Defektes eine Reparatur erleichtert. Es
muss beispielsweise die nur jeweils defekte Komponente 51 oder 70 ausgetauscht werden.
[0090] Die Halterung 43 umfasst beispielsweise ein Haltegehäuse 44, welches integral mit
dem Saugergehäuse 11 ausgebildet sein oder auch ein separates Bauteil darstellen kann.
An dem Haltegehäuse 44 sind Aufnahmen 45, 46 für den Schalter 51 und die Sicherungseinrichtung
70 vorgesehen. Die Aufnahmen 45, 46 sind beispielsweise Steckaufnahmen.
[0091] Die Halterung 43 weist an ihrem einen Längsbereich Rastnasen 47 auf, an denen der
Schalter 51 und die Sicherungseinrichtung 70 vorbei in einer Steckrichtung I eingesteckt
werden können (Figur 3). Die Rastnasen 47 federn dabei quer zur Steckrichtung I nach
außen. Es ist aber auch möglich, den Schalter 51 und/oder die Sicherungseinrichtung
70 entgegen der Steckrichtung I, entsprechend der Kraft P in die Steck-Aufnahmen 45,
46 einzustecken. In diesem Fall müssen die Haltevorsprünge der Rastnasen 47 nicht
rastend oder federnd sein. Mithin können die im Ausführungsbeispiel als Rastnasen
47 bezeichneten und funktionierenden Komponenten in diesem Fall feste Haltevorsprünge
bilden.
[0092] Entgegengesetzt zu den Haltevorsprüngen oder Rastnasen 47 ist ein Aufnahmebereich
48 für das Bedienelement 80 vorgesehen. Der Aufnahmebereich 48 lagert das Bedienelement
80 linear in einem Aufnahmeraum 49. Der Aufnahmeraum 49 ist durch eine Abdeckeinrichtung
85 verschlossen. Die Abdeckeinrichtung 85 weist beispielsweise eine Folien-Abdeckung
oder elastische Abdeckung 86 auf, die den Aufnahmeraum 49 verschließt. Die Folien-Abdeckung
oder elastische Abdeckung 86 liegt einer Bedienfläche 84 des Bedienkörpers 81 gegenüber.
Die Folien-Abdeckung 86 kann auch eine verhältnismäßig große Dicke aufweisen. Die
Folien-Abdeckung 86 kann auch als ein Gummi-Formteil oder als eine elastische Abdeckung
ausgebildet sein. Durch Druck entsprechend der Kraft P wird die Folien-Abdeckung oder
elastische Abdeckung 86 in Richtung der Bedienfläche 84 verformt (Figur 3), so dass
eine Kraft auf die Bedienfläche 84 und mithin die Kraft P auf das Bedienelement 80
ausgeübt werden kann, um den Schalter 51 und die Sicherungseinrichtung 70, wenn diese
die Sicherungsstellung S einnimmt, zu betätigen.
[0093] Die Abdeckeinrichtung 85 weist einen Halterabschnitt 87 auf, der beispielsweise außenseitig
am Aufnahmebereich 48 des Haltegehäuses 44 anliegt und dieses überdeckt. Die Abdeckeinrichtung
85 weist zweckmäßigerweise Vorsprünge 88 oder Verbindungsabschnitt 88 zur Herstellung
einer dichten Verbindung mit dem Saugergehäuse 11, beispielsweise einem Frontwandabschnitt
21A, in welche die Abdeckeinrichtung 85 eingesetzt ist, herzustellen.
[0094] Bei der Schalteranordnung 90 ist ein Drehbedienkonzept realisiert. Ein Schalter 151,
funktional in elektrischer Hinsicht ähnlich zu dem Schalter 51, weist ebenfalls Schaltkontakte
52, 53 sowie Anschlusskontakte 56, 57 auf. Zur Verdeutlichung sind noch Anschlusskontakte
57A, 56A dargestellt, da der Schalter 151 wie der Schalter 51 zwei elektrische Eingänge,
zwei elektrische Ausgänge sowie zwei Schaltkontakte aufweist, um allpolig zu schalten.
[0095] Ein Betätigungselement 155 des Schalters 151 ist um eine Drehachse D drehbar gelagert.
Das Betätigungselement 155, beispielsweise ein Drehzapfen, der vor das Gehäuse 154
des Schalters 151 vorsteht, ist um die Drehachse D drehbar und mit einem Drehmitnahmeabschnitt
184 eines Bedienelementes 180 fest verbunden. Wenn also das Bedienelement 180 um die
Drehachse D gedreht wird, wird der Schalter 151 zwischen der Ausschaltstellung A und
der Einschaltstellung E verstellt.
[0096] Das Bedienelement 180 weist einen Bedienvorsprung 182, beispielsweise in der Art
eines Knebels auf, der vor einen Grundkörper 181, der beispielsweise eine Plattengestalt
oder Schildgestalt hat, des Bedienelementes 180 vorsteht.
[0097] An einem von dem Betätigungsvorsprung 182 entgegengesetzten Bereich des Grundkörpers
181 ist ein Betätigungsvorsprung 183 ausgebildet, um die Sicherungseinrichtung 70
zu betätigen. Der Betätigungsvorsprung 183 weist eine Betätigungskulisse 185 auf,
um das Betätigungselement 75 zu betätigen. Wenn das Betätigungselement 75 ausgehend
von der in Figur 8 oder 9 dargestellten Ausschaltstellung A des Schalters 151 in Richtung
der Einschaltstellung E verstellt wird, nämlich durch eine Drehung um die Drehachse
D, insbesondere eine Rechtsdrehung, gelangt eine Betätigungsschräge 186 der Betätigungskulisse
185 in Eingriff mit dem Betätigungselement 75, um dieses aus der Sicherungsstellung
S (Figur 9) in Richtung der Freigabestellung F (Figur 11) zu betätigen. In der Einschaltstellung
E ist dabei eine neben der Betätigungsschräge 186 angeordnete Betätigungsfläche 187
in Eingriff mit dem Betätigungselement 75 und hält dieses in der Freigabestellung
F. Dennoch kann die Sicherungseinrichtung 70 auslösen, d.h. in Richtung der Freigabestellung
F betätigt werden, weil nämlich ein Freigang zwischen einerseits dessen Schaltkontakt
71 und andererseits dem Betätigungselement 75 vorhanden ist.
[0098] Es ist auch möglich, dass das Bedienelement 180 ausgehend von der Ausschaltstellung
(A) in einander entgegengesetzte Drehrichtungen (rechts und links) zum Schalten des
Schalters 151 für einen Automatikbetrieb oder einen Dauerbetrieb betätigbar ist und
in jeder der Drehrichtungen das Betätigungselement 75 aus der Sicherungsstellung S
in die Freigabestellung F betätigen kann. Dazu ist dann beispielsweise zusätzlich
zu der Betätigungskulisse 185 eine weitere Betätigungskulisse für das Betätigungselement
75 vorgesehen. Im Automatikbetrieb läuft der Saugmotor 13 nur dann, wenn über die
Anschlussvorrichtung 23 Strom fließt.
[0099] Die Sicherungseinrichtung 70 arbeitet beispielsweise thermisch und/oder im Falle
eines Fehlerstroms und/oder wenn ein Stromfluss über die Anschlussvorrichtung 23 über
ein vorbestimmtes Maß hinausgeht. Dazu sind entsprechende Auslösemittel und Messmittel,
beispielsweise zwischen den Anschlusskontakten 76, 77 der Sicherungseinrichtung 70
wirksam.
[0100] Bei beiden Schalteranordnungen 50, 150 ist ein ähnliches Betätigungskonzept erkennbar.
Durch Verstellen des Bedienelementes 80, 180 aus einer der Ausschaltstellung A des
Schalters 51, 151 zugeordneten Stellung in Richtung einer der Einschaltstellung E
des jeweiligen Schalters 51, 151 zugeordneten Stellung wird gleichzeitig die Sicherungseinrichtung
70 von der Sicherungsstellung S in die Freigabestellung F betätigt. Wenn die Sicherungseinrichtung
70 jedoch auslöst, d.h. von der Freigabestellung F in die Sicherungsstellung S übergeht,
ist mindestens ein erneuter Tastendruck oder eine erneute Bedienhandlung bei beiden
Schalteranordnungen 50, 150 notwendig, beispielsweise durch erneutes, bewusstes Drücken
auf das Bedienelement 80 oder ein erneutes Verdrehen des Bedienelementes 180. Dem
Bediener ist also bewusst, dass die Sicherung ausgelöst hat. Somit kann er gezielt
eine Fehlersituation beheben, beispielsweise dass die Handwerkzeugmaschine 90 in einem
adäquaten, weniger Strom verbrauchenden Arbeitsbereich nutzen.
[0101] In einer Funktion als Fehlerstromschutzschalter kann die Sicherungseinrichtung 70
beispielsweise einen Stromvergleich zwischen den Leitungen 31, 33 durchführen.
[0102] Bei der Schaltung gemäß Figur 12, die im Wesentlichen der Schaltung gemäß Figur 7
entspricht und insoweit gleiche oder ähnliche Bezugszeichen trägt, sichert die Sicherungseinrichtung
70 sowohl den Stromfluss Im über den Saugmotor 13, als auch den Stromfluss Is über
die Anschlussvorrichtung 23 ab. Der über die Leitung 33 fließende Gesamtstrom Iges
fließt zunächst über die Sicherungseinrichtung 70 mit dem Schaltkontakt 71, so dass
die Sicherungseinrichtung 71 dem Überschreiten eines vorbestimmten Gesamtstrom, beispielsweise
16 Ampere bei 230 Volt Wechselspannung, in die Sicherungsstellung S. Die Sicherungseinrichtung
70 löst also aus. Wenn jedoch die Sicherungseinrichtung 70 in ihrer Freigabestellung
F ist, kann ein die Anschlussvorrichtung 23 versorgender Strom Is über eine Leitung
343 zwischen der Sicherungseinrichtung 70 und beispielsweise der Steckbuchse 25 fließen.
Am Ausgang der Sicherungseinrichtung 70 ist der Schaltkontakt 52 über die bereits
erläuterte Leitung 242 angeschlossen. Somit kann der den Saugmotor 13 versorgende
Motorstrom Im über die Leitung 242 fließen. Der Summenstrom oder Gesamtstrom Iges
ist also durch die Summe der beiden Ströme Im und Is, also die Summe von Motorstrom
und Strom für die Anschlussvorrichtung 23, gebildet.
[0103] Bei der Schaltungsvariante gemäß Figur 13, die ähnlich aufgebaut ist wie die Schaltung
gemäß Figur 6, ist die Schalteranordnung 50 zwischen den Anschluss 28 und die Sicherungseinrichtung
70 geschaltet, so dass der über den Saugmotor 13 und die Anschlussvorrichtung 23 fließende
Strom zentral über die Schalteranordnung 40 schaltbar ist. Im Unterschied zu der Schaltung
gemäß Figur 6 hingegen ist die Anschlussleitung 39 zur Stromversorgung des Saugmotors
13 mit dem Motorstrom Im ebenso wie die Anschlussleitung 42 an den Ausgang der Sicherungseinrichtung
70 angeschlossen. Über die Anschlussleitung 42 fließ der die Anschlussvorrichtung
23 versorgende Strom Is, der zusammen mit dem Motorstrom Im wiederum den Gesamtstrom
Iges bildet, der durch die Sicherungseinrichtung 70 insgesamt abgesichert wird.
1. Sauggerät zum Absondern von Partikeln aus einem Saugstrom, mit einem Saugmotor (13)
zum Erzeugen des Saugstroms und mit einem Saugergehäuse (11), in dem der Saugmotor
(13) und ein Staubsammelraum (14) zum Sammeln der aus dem Saugstrom abgesonderten
Partikel angeordnet sind, wobei an dem Saugergehäuse (11) eine elektrische Anschlussvorrichtung
(23), insbesondere eine Steckdose, zum Bereitstellen von einer elektrischen Versorgungsspannung
(V) für einen elektrischen Verbraucher, insbesondere eine Hand-Werkzeugmaschine, angeordnet
ist, wobei das Sauggerät (10) eine Schalteranordnung (50) mit einem elektrischen Schalter
(51) aufweist, der anhand eines manuell betätigbaren Bedienelements (80) zwischen
einer Ausschaltstellung (A), in welcher der Saugmotor (13) nicht einschaltbar ist,
und einer Einschaltstellung (E) verstellbar ist, in welcher der Saugmotor (13) einschaltbar
oder eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteranordnung (50) eine von dem Schalter (51) separate Sicherungseinrichtung
(70) für die elektrische Anschlussvorrichtung (23) aufweist, welche bei mindestens
einer elektrischen Fehlerbedingung an der Anschlussvorrichtung (23) von einer Freigabestellung
(F), in der die Versorgungsspannung (V) an der Anschlussvorrichtung (23) anliegt,
in eine Sicherungsstellung (S) schaltet, in welcher die Versorgungsspannung (V) von
der Anschlussvorrichtung (23) abgeschaltet ist, und dass die Sicherungseinrichtung
(70) anhand des Bedienelements (80) zwischen der Sicherungsstellung (S) und der Freigabestellung
(F), insbesondere aus der Sicherungsstellung (S) in die Freigabestellung (F), betätigbar
ist.
2. Sauggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter und die Sicherungseinrichtung (70) in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet
sind und/oder eine integrale Einrichtung bilden und/oder dass die Anschlussvorrichtung
einen , insbesondere durch die Sicherungseinrichtung (70) unbeeinflussbaren, Schutzkontakt
(27) aufweist und/oder zur Bereitstellung einer Wechselspannung, beispielsweise 230
Volt, 110 Volt oder 120 Volt, vorgesehen und ausgestaltet ist.
3. Sauggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (51) und die Sicherungseinrichtung (70) voneinander separate Schaltelemente
und/oder in voneinander separaten Gehäusen angeordnet sind, wobei vorteilhaft vorgesehen
ist, dass das Sauggerät eine Halterung für die Sicherungseinrichtung (70) und den
Schalter (51) aufweist, wobei die Halterung Aufnahmen, insbesondere Rastaufnahmen
und/oder Steckaufnahmen, zum Aufnehmen des Schalters und der Sicherungseinrichtung
(70) aufweist.
4. Sauggerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungseinrichtung (70) eine Halteanordnung, insbesondere eine Rastanordnung
(78), zum Halten der Sicherungseinrichtung (70) und/oder eines Betätigungselements
(75) der Sicherungseinrichtung (70) in einer der Freigabestellung (F) zugeordneten
Position aufweist.
5. Sauggerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (80) ohne die Sicherungseinrichtung (70) aus der Freigabestellung
(F) in die Sicherungsstellung (S) zu betätigen aus einer der Einschaltstellung (E)
des Schalters (51) zugeordneten Stellung in eine der Ausschaltstellung (A) des Schalters
(51) zugeordnete Stellung verstellbar ist.
6. Sauggerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (51) und die Sicherungseinrichtung (70) jeweils ein Betätigungselement
(55, 75) aufweisen, welches durch das Bedienelement (80) betätigbar ist, und/oder
dass das Bedienelement (80) mit dem Schalter (51) fest gekoppelt ist, sodass bei einer
Verstellung des Bedienelements (80) der Schalter (51) zwangsweise zwischen der Ausschaltstellung
(A) und der Einschaltstellung (E) betätigt wird.
7. Sauggerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einerseits dem Bedienelement (80) und andererseits dem Schalter (51) und/oder
der Sicherungseinrichtung (70) ein Freigang vorhanden ist derart, dass das Bedienelement
(80) ohne Betätigung des Schalters (51) bzw. der Sicherungseinrichtung (70) verstellbar
ist.
8. Sauggerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (51) als ein Tastschalter ausgestaltet ist, der anhand aufeinander folgender
Tast-Betätigungen aus der Ausschaltstellung (A) in die Einschaltstellung (E) und aus
der Einschaltstellung (E) in die Ausschaltstellung (A) verstellbar ist, und/oder dass
die Sicherungseinrichtung (70) als ein Tastschalter ausgebildet ist, der durch eine
Tastbetätigung aus der Sicherungsstellung (S) in die Freigabestellung (F) betätigbar
ist, und/oder dass zwischen dem oder einem Betätigungselement (75) der Sicherungseinrichtung
(70) und dem Bedienelement (80) ein Abstand vorhanden ist, wenn die Sicherungseinrichtung
(70) die Freigabestellung (F) einnimmt und das Bedienelement (80) in eine der Ausschaltstellung
(A) des Schalters zugeordnete Stellung verstellt ist.
9. Sauggerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Betätigungselement (75) der Sicherungseinrichtung (70) und dem oder
einem Bedienelement (80) ein Freigang vorhanden ist derart, dass das Bedienelement
(80) ohne das Betätigungselement (75) der Sicherungseinrichtung (70) aus der Freigabestellung
(F) in die Sicherungsstellung (S) zu betätigen aus einer der Einschaltstellung (E)
des Schalters (51) zugeordneten Stellung in eine der Ausschaltstellung (A) des Schalters
(51) zugeordnete Stellung betätigbar ist.
10. Sauggerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (80) eine Betätigungskulisse (185) und/oder eine Betätigungsschräge
(186) und/oder einen Betätigungsvorsprung (83; 183) zum Betätigen der Sicherungseinrichtung
(70), insbesondere eines Betätigungselements (75) der Sicherungseinrichtung (70),
aus der Sicherungsstellung (S) in die Freigabestellung (F) aufweist.
11. Sauggerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungseinrichtung (70) nur zur Absicherung der Anschlussvorrichtung (23)
oder zur Absicherung der Anschlussvorrichtung (23) sowie mindestens einer weiteren
elektrischen Komponente, insbesondere des Saugmotors (13), des Sauggeräts geschaltet
ist und/oder dass die Sicherungseinrichtung (70) zum Schalten der Versorgungsspannung
(V) für die Anschlussvorrichtung (23), insbesondere ausschließlich, einen Schaltkontakt
(71) aufweist, der zwischen einer elektrischen Schließstellung, in der die Versorgungsspannung
(V) an der Anschlussvorrichtung (23) anliegt, und einer elektrischen Offenstellung,
in der die Versorgungspannung (V) nicht an der Anschlussvorrichtung (23) anliegt,
verstellbar ist.
12. Sauggerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Anschlussleitung (18) zum Anschließen an ein Stromversorgungsnetz und/oder
eine elektrische Energiespeicheranordnung oder eine Anschlussschnittstelle für eine
Energiespeicheranordnung zum Bereitstellen von elektrischer Energie für die elektrische
Anschlussvorrichtung (23) und/oder das Sauggerät und/oder eine Schalteinrichtung (60)
zum Einschalten und Ausschalten des Saugmotors (13) in Abhängigkeit von einer Nutzung
der Anschlussvorrichtung und/oder von einem Stromfluss über die Anschlussvorrichtung
(23) aufweist.
13. Sauggerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (51) anhand des Bedienelements (80) in die Ausschaltstellung (A) sowie
in zwei Einschaltstellungen (E) betätigbar ist, wobei eine der Einschaltstellungen
einem Dauerbetrieb des Saugmotors und die andere Einschaltstellung einem Betrieb des
Saugmotors (13) in Abhängigkeit von einer Nutzung der Anschlussvorrichtung (23) zugeordnet
ist und die Sicherungseinrichtung anhand des Bedienelements bei der Verstellung des
Schalters (51) aus der Ausschaltstellung (A) in jede der Einschaltstellungen aus der
Sicherungsstellung (S) in die Freigabestellung (F) betätigbar ist.
14. Sauggerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungseinrichtung (70) einen bei Überschreitung eines thermischen Schwellenwerts
in Richtung der Sicherungsstellung (S) schaltenden thermischen Schutzschalter und/oder
einen Fehlerstromschutzschalter und/oder einen bei Überschreiten eines Maximal-Stromwerts
an der Anschlussvorrichtung (23) in Richtung der Sicherungsstellung (S) schaltenden
Strom-Schutzschalter aufweist.
15. Sauggerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (80) drehbar und/oder linear verstellbar gelagert ist und/oder
mindestens einen Folienschalter oder eine Folien-Abdeckung (86) oder eine elastische
Abdeckung aufweist und/oder dass die Anschlussvorrichtung (23) über die Sicherungseinrichtung
(70) mit einer Anschlussleitung (18) oder einem Anschluss (28) für eine Anschlussleitung
(18) des Sauggeräts (10) zum Anschließen an ein Stromversorgungsnetz und/oder mit
einer Anschlussschnittstelle für eine elektrische Energiespeicheranordnung, insbesondere
außer der Sicherungseinrichtung (70) ohne zwischengeschaltete elektrische oder elektronische
Komponenten, elektrisch verbunden ist, und/oder dass die Sicherungseinrichtung (70)
zum Verbinden der Anschlussvorrichtung (23) mit einem Neutralleiter oder Masseleiter
in der Freigabestellung (F) und zum Trennen der Anschlussvorrichtung (23) von dem
Neutralleiter oder Masseleiter in der Sicherungsstellung (S) ausgestaltet ist.
16. Sauggerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungseinrichtung (70) zum Absichern eines Summenstroms (Iges) ausgestaltet
und/oder angeordnet ist, der einen über die Anschlussvorrichtung (23) fließenden Strom
(Is) und mindestens einen zum Betreiben des Sauggeräts (10) erforderlichen Strom,
insbesondere einen über den Saugmotor (13) fließenden Strom (Im), und/oder sämtliche
über einen Anschluss (28) des Sauggeräts (10) zur Energieversorgung des Sauggeräts
(10) sowie der Anschlussvorrichtung (23) für den elektrischen Verbraucher fließende
Ströme umfasst.
1. Suction device for separating particles from a suction flow, with a suction motor
(13) for generating the suction flow and with a suction device housing (11) in which
the suction motor (13) and a dust collecting chamber (14) for collecting the particles
separated from the suction flow are located, wherein an electric connecting device
(23), in particular a socket, is located on the suction device housing (11) for providing
an electric supply voltage (V) for an electric load, in particular a hand-operated
power tool, wherein the suction device (10) has a switch assembly (50) with an electric
switch (51), which is movable by means of a manually operated control (80) between
an off position (A), in which the suction motor (13) cannot be switched on, and an
on position (E), in which the suction motor (13) can be or is switched on, characterised in that the switch assembly (50) has a safeguarding device (70) for the electric connecting
device (23), which is separate from the switch (51) and which, if there is at least
one electric fault condition at the connecting device (23), switches from an enabling
position (F), in which the supply voltage (C) is applied to the connecting device
(23), to a safeguarding position (S), in which the supply voltage (V) is disconnected
from the connecting device (23), and in that the safeguarding device (23) can be actuated using the control (80) between the safeguarding
position (S) and the enabling position (F), in particular from the safeguarding position
(S) to the enabling position (F).
2. Suction device according to claim 1, characterised in that the switch and the safeguarding device (70) are located in a common housing and/or
form an integral device, and/or in that the connecting device has an earthing contact (27), which cannot be influenced by
the safeguarding device (70) in particular, and/or is provided and designed to provide
an AC voltage of e.g. 230 V, 110 V or 120 V.
3. Suction device according to claim 1, characterised in that the switch (51) and the safeguarding device (70) are separate switching elements
and/or located in separate housings, wherein it is advantageously provided that the
suction device has a holder for the safeguarding device (70) and the switch (51),
the holder having receptacles, in particular latching receptacles and/or plug-in receptacles.
for the accommodation of the switch and the safeguarding device (70).
4. Suction device according to any of the preceding claims, characterised in that the safeguarding device (70) has a holding arrangement, e.g. a latching arrangement
(78), for holding the safeguarding device (70) and/or an actuating element (75) of
the safeguarding device (70) in a position assigned to the enabling position (F).
5. Suction device according to any of the preceding claims, characterised in that the control (80) can be moved, without moving the safeguarding device (70) from the
enabling position (F) into the safeguarding position (S), from a position assigned
to the on position (E) of the switch (51) into a position assigned to the off position
(A) of the switch (51).
6. Suction device according to any of the preceding claims, characterised in that the switch (51) and the safeguarding device (70) have an actuating element (55, 75)
each, which can be actuated by the control (80), and/or in that the control (80) is permanently coupled to the switch (51), so that the switch (51),
if the control (80) is moved, is forcibly actuated between the off position (A) and
the on position (E).
7. Suction device according to any of the preceding claims, characterised in that there is a free travel between the control (80) on the one hand and the switch (51)
and/or the safeguarding device (70) on the other hand, so that the control (80) can
be moved without actuating the switch (51) or the safeguarding device (70).
8. Suction device according to any of the preceding claims, characterised in that the switch (51) is designed as a pushbutton which can be moved by consecutive operation
from the off position (A) into the on position (E) and from the on position (E) into
the off position (A), and/or in that the safeguarding device (70) is designed as a pushbutton movable by operation from
the safeguarding position (S) into the enabling position (F), and/or in that there is a distance between the or an actuating element (75) of the safeguarding
device (70) and the control (80) if the safeguarding device (70) adopts the enabling
position (F) and the control (80) is moved into a position assigned to the off position
(A) of the switch.
9. Suction device according to any of the preceding claims, characterised in that there is a free travel between the actuating element (75) of the safeguarding device
(70) and the or a control (80), so that the control (80) can be moved, without moving
the actuating element (75) of the safeguarding device (70) from the enabling position
(F) into the safeguarding position (S), from a position assigned to the on position
(E) of the switch (51) into a position assigned to the off position (A) of the switch
(51).
10. Suction device according to any of the preceding claims, characterised in that the control (80) has an actuating gate (185) and/or an actuating chamfer (186) and/or
an actuating projection (83; 183) for actuating the safeguarding device (70), in particular
an actuating element (75) of the safeguarding device (70), from the safeguarding position
(S) into the enabling position (F).
11. Suction device according to any of the preceding claims, characterised in that the safeguarding device (70) is designed to safeguard only the connecting device
(23) and/or to safeguard the connecting device (23) and at least one further electric
component, in particular the suction motor (13) of the suction device, and/or in that the safeguarding device (70) has, for switching the supply voltage (V) for the connecting
device (23), in particular exclusively, a switching contact (71), which can be moved
between an electrically closed position, in which the supply voltage (V) is applied
to the connecting device (23), and an electrically open position, in which the supply
voltage (V) is not applied to the connecting device (23).
12. Suction device according to any of the preceding claims, characterised in that it has a connecting line (18) for connection to a power supply network and/or an
electric energy storage assembly or a connecting interface for an energy storage assembly
for providing electric energy for the electric connecting device (23) and/or the suction
device and/or a switching device (60) for switching the suction motor (13) on and
off as a function of a use of the connecting device (23) or a flow of current across
the connecting device (23).
13. Suction device according to any of the preceding claims, characterised in that the switch (51) can be moved by means of the control (80) into the off position (A)
and two on positions (E), wherein one of the on positions is assigned to a continuous
operation of the suction motor and the other on position is assigned to an operation
of the suction motor (13) in response to a use of the connecting device (23) and the
safeguarding device can by means of the control be moved from the safeguarding position
(S) into the enabling position (F) if the switch (51) is moved from the off position
(A) into either of the on positions.
14. Suction device according to any of the preceding claims, characterised in that the safeguarding device (70) has a thermal circuit breaker switching towards the
safeguarding position (S) if a thermal threshold value is exceeded and/or an earth
leakage circuit breaker and/or a current protection switch switching towards the safeguarding
position (S) if a maximum current value is exceeded at the connecting device (23).
15. Suction device according to any of the preceding claims, characterised in that the control (80) is mounted rotatably and/or for linear movement and/or has at least
one film switch or a film cover (86) or an elastic cover, and/or in that the connecting device (23) is electrically connected via the safeguarding device
(70) to a connecting line (18) or a connection (28) for a connecting line (18) of
the suction device (10) for connection to a power supply network, and/or to a connecting
interface for an electric energy storage assembly, in particular outside the safeguarding
device (70), without any interconnected electric or electronic components, and/or
in that the safeguarding device (70) is designed to connect the connecting device (23) to
a neutral conductor or earth conductor in the enabling position (F) and to disconnect
the connecting device (23) from the neutral conductor or earth conductor in the safeguarding
position (S).
16. Suction device according to any of the preceding claims, characterised in that the safeguarding device (70) is designed and/or arranged to safeguard the total current
(Iges), which comprises a current (Is) flowing across the connecting device (23) and
at least one current required for the operation of the suction device (10), in particular
a current (Im) flowing across the suction motor (13), and/or all currents flowing
through a connection (28) for the energy supply of the suction device (10) and the
connecting device (23) for the electric load.
1. Appareil d'aspiration pour la séparation de particules d'un courant d'aspiration,
avec un moteur d'aspiration (13) pour la génération du courant d'aspiration et avec
un boîtier d'aspirateur (11), dans lequel le moteur d'aspiration (13) et un espace
collecteur de poussières (14) pour la collecte des particules séparées du courant
d'aspiration sont agencés, dans lequel au niveau du boîtier d'aspirateur (11) un dispositif
de raccordement (23) électrique, en particulier une prise, est agencé pour la mise
à disposition d'une tension d'alimentation électrique (V) pour un consommateur électrique,
en particulier une machine-outil à main, dans lequel l'appareil d'aspiration (10)
présente un agencement de commutateur (50) avec un commutateur électrique (51) qui
est réglable au moyen d'un élément de commande (80) actionnable manuellement entre
une position de désenclenchement (A), dans laquelle le moteur d'aspiration (13) ne
peut pas être enclenché, et une position d'enclenchement (E), dans laquelle le moteur
d'aspiration (13) est ou peut être enclenché, caractérisé en ce que l'agencement de commutateur (50) présente un dispositif de sécurité (70) séparé du
commutateur (51) pour le dispositif de raccordement (23) électrique qui commute lors
d'au moins une condition erronée électrique au niveau du dispositif de raccordement
(23) d'une position de libération (F), dans laquelle la tension d'alimentation (V)
est appliquée au dispositif de raccordement (23), à une position de sécurité (S),
dans laquelle la tension d'alimentation (V) est déconnectée par le dispositif de raccordement
(23), et que le dispositif de sécurité (70) est actionnable au moyen de l'élément
de commande (80) entre la position de sécurité (S) et la position de libération (F),
en particulier de la position de sécurité (S) à la position de libération (F).
2. Appareil d'aspiration selon la revendication 1, caractérisé en ce que le commutateur et le dispositif de sécurité (70) sont agencés dans un boîtier commun
et/ou forment un dispositif d'un seul tenant et/ou que le dispositif de raccordement
présente un contact de protection (27) non influençable en particulier par le dispositif
de sécurité (70) et/ou est prévu et configuré pour la mise à disposition d'une tension
alternative par exemple de 230 volts, de 110 volts ou de 120 volts.
3. Appareil d'aspiration selon la revendication 1, caractérisé en ce que le commutateur (51) et le dispositif de sécurité (70) sont agencés en tant qu'éléments
de commutation séparés l'un de l'autre et/ou dans des boîtiers séparés l'un de l'autre,
dans lequel il est prévu avantageusement que l'appareil d'aspiration présente un support
pour le dispositif de sécurité (70) et le commutateur (51), dans lequel le support
présente des logements, en particulier des logements d'encliquetage et/ou des logements
d'enfichage, pour la réception du commutateur et du dispositif de sécurité (70).
4. Appareil d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de sécurité (70) présente un agencement de retenue, en particulier
un agencement d'encliquetage (78), pour la retenue du dispositif de sécurité (70)
et/ou d'un d'élément d'actionnement (75) du dispositif de sécurité (70) dans une position
associée à la position de libération (F).
5. Appareil d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de commande (80) est réglable sans actionner le dispositif de sécurité
(70) de la position de libération (F) à la position de sécurité (S) d'une position
associée à la position d'enclenchement (E) du commutateur (51) à une position associée
à la position de désenclenchement (A) du commutateur (51).
6. Appareil d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le commutateur (51) et le dispositif de sécurité (70) présentent respectivement un
élément d'actionnement (55, 75) qui est actionnable par l'élément de commande (80)
et/ou que l'élément de commande (80) est fixement couplé au commutateur (51) de sorte
que lors d'un réglage de l'élément de commande (80) le commutateur (51) soit actionné
à force entre la position de désenclenchement (A) et la position d'enclenchement (E).
7. Appareil d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un passage libre est présent entre d'une part l'élément de commande (80) et d'autre
part le commutateur (51) et/ou le dispositif de sécurité (70) de telle manière que
l'élément de commande (80) soit réglable sans actionnement du commutateur (51) ou
du dispositif de sécurité (70).
8. Appareil d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le commutateur (51) est configuré en tant que bouton-poussoir qui est réglable au
moyen d'actionnements de poussée successifs de la position de désenclenchement (A)
à la position d'enclenchement (E) et de la position d'enclenchement (E) à la position
de désenclenchement (A), et/ou que le dispositif de sécurité (70) est réalisé en tant
que bouton-poussoir qui est actionnable par un actionnement de poussée de la position
de sécurité (S) à la position de libération (F), et/ou qu'une distance est présente
entre le ou un élément d'actionnement (75) du dispositif de sécurité (70) et l'élément
de commande (80) lorsque le dispositif de sécurité (70) occupe la position de libération
(F) et l'élément de commande (80) est réglé dans une position associée à la position
de désenclenchement (A) du commutateur.
9. Appareil d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un passage libre est présent entre l'élément d'actionnement (75) du dispositif de
sécurité (70) et le ou un élément de commande (80) de telle manière que l'élément
de commande (80) soit actionnable sans actionner l'élément d'actionnement (75) du
dispositif de sécurité (70) de la position de libération (F) à la position de sécurité
(S) d'une position associée à la position d'enclenchement (E) du commutateur (51)
dans une position associée à la position de désenclenchement (A) du commutateur (51).
10. Appareil d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de commande (80) présente une coulisse d'actionnement (185) et/ou un biais
d'actionnement (186) et/ou une saillie d'actionnement (83 ; 183) pour l'actionnement
du dispositif de sécurité (70), en particulier d'un élément d'actionnement (75) du
dispositif de sécurité (70), de la position de sécurité (S) à la position de libération
(F).
11. Appareil d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de sécurité (70) est commuté seulement pour la protection du dispositif
de raccordement (23) ou pour la protection du dispositif de raccordement (23) ainsi
qu'au moins un autre composant électrique, en particulier du moteur d'aspiration (13),
de l'appareil d'aspiration et/ou que le dispositif de sécurité (70) présente pour
la commutation de la tension d'alimentation (V) pour le dispositif de raccordement
(23), en particulier exclusivement, un contact de commutation (71) qui est réglable
entre une position de fermeture électrique dans laquelle la tension d'alimentation
(V) est appliquée au dispositif de raccordement (23), et une position d'ouverture
électrique dans laquelle la tension d'alimentation (V) n'est pas appliquée au dispositif
de raccordement (23).
12. Appareil d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il présente une conduite de raccordement (18) pour le raccordement à un réseau d'alimentation
électrique et/ou un agencement d'accumulateur d'énergie électrique ou une interface
de raccordement pour un agencement d'accumulateur d'énergie pour la mise à disposition
d'énergie électrique pour le dispositif de raccordement (23) électrique et/ou l'appareil
d'aspiration et/ou un dispositif de commutation (60) pour l'enclenchement et le désenclenchement
du moteur d'aspiration (13) en fonction d'une utilisation du dispositif de raccordement
et/ou d'un flux de courant par le biais du dispositif de raccordement (23).
13. Appareil d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le commutateur (51) est actionnable au moyen de l'élément de commande (80) dans la
position de désenclenchement (A) ainsi que dans deux positions d'enclenchement (E),
dans lequel une des positions d'enclenchement est associée à un mode continu du moteur
d'aspiration et l'autre position d'enclenchement à un mode du moteur d'aspiration
(13) en fonction d'une utilisation du dispositif de raccordement (23) et le dispositif
de sécurité est actionnable au moyen de l'élément de commande lors de du réglage du
commutateur (51) de la position de désenclenchement (A) à chacune des positions d'enclenchement
de la position de sécurité (S) à la position de libération (F).
14. Appareil d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de sécurité (70) présente un disjoncteur de protection thermique commutant
lors du dépassement d'une valeur seuil thermique en direction de la position de sécurité
(S) et/ou un disjoncteur de protection à courant de défaut et/ou un disjoncteur de
protection de courant commutant lors du dépassement d'une valeur de courant maximale
au niveau du dispositif de raccordement (23) en direction de la position de sécurité
(S).
15. Appareil d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de commande (80) est logé de manière rotative et/ou réglable linéairement
et/ou présente au moins un commutateur à film ou un recouvrement à film (86) ou un
recouvrement élastique et/ou que le dispositif de raccordement (23) est relié électriquement
par le biais de dispositif de sécurité (70) à une conduite de raccordement (18) ou
un raccordement (28) pour une conduite de raccordement (18) de l'appareil d'aspiration
(10) pour le raccordement à un réseau d'alimentation électrique et/ou à une interface
de raccordement pour un agencement d'accumulateur d'énergie électrique, en particulier
hormis le dispositif de sécurité (70) sans composants électriques ou électroniques
intercalés, et/ou que le dispositif de sécurité (70) est configuré pour la liaison
du dispositif de raccordement (23) à un conducteur neutre ou conducteur de masse dans
la position de libération (F) et pour la séparation du dispositif de raccordement
(23) du conducteur neutre ou conducteur de masse dans la position de sécurité (S).
16. Appareil d'aspiration selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de sécurité (70) est configuré et/ou agencé pour la protection d'un
courant total (Iges) qui comprend un courant (Is) passant par le biais du dispositif
de raccordement (23) et au moins un courant nécessaire au fonctionnement de l'appareil
d'aspiration (10), en particulier un courant (Im) passant par le biais du moteur d'aspiration
(13), et/ou tous les courants passant par le biais d'un raccordement (28) de l'appareil
d'aspiration (10) pour l'alimentation en énergie de l'appareil d'aspiration (10) ainsi
que du dispositif de raccordement (23) pour le consommateur électrique.