[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine und ein Verfahren zum
Betreiben einer Geschirrspülmaschine.
[0002] Geschirrspülmaschinen, insbesondere Haushalts-Geschirrspülmaschine, weisen einen
von einer Tür verschließbaren Spülbehälter auf, in dem eine Spülgutaufnahme angeordnet
ist. Zur Verbesserung der Bedienung weisen diese verschiedene elektrisch betriebene
Vorrichtungen auf, wie beispielsweise ein Bedienelement oder eine Sensoreinheit, die
an der Spülgutaufnahme angeordnet sind. Dann stellt sich die Frage, wie die benötigte
elektrische Energie zum Betreiben dieser Vorrichtungen bereitgestellt werden kann.
[0003] Die
EP 2 374 398 A2 offenbart eine Möglichkeit, einem Benutzer einer Geschirrspülmaschine Informationen
über einen Betriebszustand oder ein Spülprogramm mittels zumindest eines Displays
an einem Geschirrkorb bereitzustellen. Dies hat den Vorteil, dass der Benutzer das
Display auch bei geöffneter Tür und herausgezogenem Geschirrkorb gut ablesen kann.
Die benötigte elektrische Energie wird dabei beispielsweise von einer Batterie bereitgestellt.
[0004] Die
DE 10 2010 015 849 B3 offenbart einen Geschirrspüler, der zur Verbesserung der Bedienung eine Beleuchtungseinrichtung
aufweist, die an einem der Geschirrkörbe angebracht ist. Die Beleuchtungseinrichtung
wird von einem wiederaufladbaren Energiespeicher gespeist, welcher von einer berührungslos
arbeitenden Ladevorrichtung aufgeladen wird.
[0005] Die
DE 10 2014 100 799 A1 offenbart einen Geschirrspüler mit elektrischen Strom verbrauchenden Systembestandteilen,
die von einem Akkumulator gespeist werden. Der Akkumulator ist beispielsweise an einer
Spülgutaufnahme angeordnet und wird aufgeladen, wenn sich die Spülgutaufnahme in der
Arbeitsposition befindet. Hierzu wird eine elektrisch leitende Kabelverbindung hergestellt,
wenn die Spülgutaufnahme in die Arbeitsposition gebracht wird.
[0006] Die
DE 10 2011 122897 A1 offenbart eine Geschirrspülmaschine mit einem von einer Tür verschließbaren Spülbehälter
und ein am Spülbehälter beweglich gelagertes Bauteil, welches eine Lichtquelle umfasst.
Die Lichtquelle kann induktiv mit elektrischer Energie versorgt werden.
[0007] Vor diesem Hintergrund ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Möglichkeit
zu schaffen, einen elektrischen Verbraucher, der an einer verlagerbaren Spülgutaufnahme
einer Geschirrspülmaschine angeordnet ist, mit elektrischer Energie zu versorgen.
[0008] Gemäß einem ersten Aspekt wird eine Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushalts-geschirrspülmaschine,
mit einem Spülbehälter, der durch eine Tür verschließbar ist, vorgeschlagen. In dem
Spülbehälter ist eine Spülgutaufnahme mit einer Benutzerschnittstelle verlagerbar
angeordnet. Die Spülgutaufnahme ist zwischen einer Ausgangsposition und einer Endposition
verlagerbar. An einer Innenseite der Tür ist eine Sendeeinheit angeordnet, welche
zum induktiven Übertragen von elektrischer Energie an eine mit der Benutzerschnittstelle
gekoppelte Empfangseinheit eingerichtet ist. Die Sendeeinheit an der Innenseite der
Tür und die Empfangseinheit an der Spülgutaufnahme sind derart relativ zueinander
angeordnet, dass die elektrische Energie von der Sendeeinheit auf die Empfangseinheit
übertragbar ist, wenn die Tür in einer geschlossenen Stellung ist und die Spülgutaufnahme
in der Ausgangsposition ist und wobei an der Spülgutaufnahme eine Benutzerschnittstelle
angeordnet ist, welche mit der Empfangseinheit elektrisch und / oder mechanisch gekoppelt
ist.
[0009] Hierdurch ist es vorteilhaft ermöglicht, eine erfindungsgemäß an der Spülgutaufnahme
angeordnete Benutzerschnittstelle mit elektrischer Energie zu versorgen, ohne dass
hierzu beispielsweise ein Kabel benötigt wird.
[0010] Die verlagerbare Spülgutaufnahme ist beispielsweise mittels Schienen aus dem Spülbehälter
herausziehbar und/oder in diesen hineinschiebbar. Dies ermöglicht insbesondere eine
komfortable Be- und Entladung der Spülgutaufnahme mit Spülgut. Vorteilhaft ist die
Spülgutaufnahme dem Spülbehälter auch komplett entnehmbar, um beispielsweise Wartungsarbeiten
im Inneren des Spülbehälters zu ermöglichen. Da die Benutzerschnittstelle induktiv
mit elektrischer Energie versorgt wird, kann auf andere, störanfällige Arten zur Bereitstellung
der elektrischen Energie, wie beispielsweise eine Steckverbindung, verzichtet werden.
Eine induktive Übertragung erlaubt es ferner, die Energieübertragung ohne offene,
unter Spannung stehende Kontakte zu realisieren, was die Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit
der Geschirrspülmaschine verbessert.
[0011] Eine Benutzerschnittstelle ist beispielsweise ein Display, welches zum Anzeigen von
betriebsrelevanten Informationen, wie beispielsweise einem Betriebszustand der Geschirrspülmaschine,
eingerichtet ist. Die Benutzerschnittstelle kann auch Steuerelemente, wie beispielsweise
Knöpfe, Schalter und/oder Knebel, sowie Sensoren umfassen, welche beispielsweise eine
Benutzereingabe und/oder Benutzeraktion erfassen. Ein Beispiel hierfür ist eine Einstellung
eines Spülprogramms und/oder ein Herausziehen/Hineinschieben der Spülgutaufnahme aus/in
den Spülbehälter. Die Benutzerschnittstelle wird insbesondere mit elektrischer Energie
betrieben, wobei vorliegend die elektrische Energie mittels induktiver Übertragung
von der Sendeeinheit auf die Empfangseinheit übertragen und von der Empfangseinheit
der Benutzerschnittstelle bereitgestellt wird.
[0012] Die Spülgutaufnahme ist zwischen einer Ausgangsposition und einer Endposition verlagerbar.
Die Ausgangsposition ist insbesondere eine Position in dem Spülbehälter, in welcher
sich die Spülgutaufnahme befindet, wenn die Geschirrspülmaschine zum Spülen von Spülgut
betrieben wird. Die Endposition ist insbesondere eine Position außerhalb des Spülbehälters,
in welcher die Spülgutaufnahme beispielsweise mit Spülgut beladen und/oder entladen
wird. Eine Verlagerung der Spülgutaufnahme von der Ausgangsposition in die Endposition
kann beispielsweise entlang einer Schiene erfolgen. Es ist auch möglich, dass die
Spülgutaufnahme an einer Hebevorrichtung fixiert ist, die dazu eingerichtet ist, die
Spülgutaufnahme in die Endposition zu verlagern, wobei die Endposition eine gegenüber
der Ausgangsposition erhöhte Position ist. Eine solche erhöhte Position ermöglicht
eine komfortablere Benutzung der Geschirrspülmaschine durch einen Benutzer, insbesondere
ein Beladen und/oder Entladen der Spülgutaufnahme mit Spülgut.
[0013] Die Sendeeinheit ist beispielsweise als eine Sendespule ausgebildet, welche ein magnetisches
Feld erzeugt, wenn sie von Strom durchflossen wird. Die Sendespule kann auch als erste
Spule bezeichnet werden. Die Sendeeinheit ist vorteilhaft an der Innenseite der Tür
angeordnet und ist mit Strom über ein Stromkabel versorgbar. Diese Anordnung hat den
Vorteil, dass sich keine das Magnetfeld störenden Objekte, wie beispielsweise ein
Edelstahlblech, auf der dem Spülbehälter zugewandten Seite der Sendeeinheit befinden.
Somit erfolgt keine künstliche Dämpfung des Magnetfelds, was eine Effizienz der induktiven
Energieübertragung verbessert.
[0014] Die Empfangseinheit ist beispielsweise als eine Empfangsspule ausgebildet, in welcher
mittels eines magnetischen Feldes ein elektrischer Strom induziert werden kann. Die
Empfangsspule kann auch als zweite Spule bezeichnet werden. Die Empfangseinheit ist
vorteilhaft an der Vorderseite der Spülgutaufnahme angeordnet, so dass sich die Sendeeinheit
und die Empfangseinheit direkt gegenüberstehen, wenn die Tür geschlossen ist und sich
die Spülgutaufnahme in der Ausgangsposition befindet. In vorteilhafter Weise ist ein
Abstand zwischen der Sendeeinheit und der Empfangseinheit in dieser Position vergleichsweise
gering, vorteilhaft weniger als 10 mm, bevorzugt weniger als 5 mm.
[0015] Die Sendeeinheit und die Empfangseinheit sind vorteilhaft jeweils in einem fluiddichten
und zumindest an der der jeweiligen anderen Einheit zugewandten Seite aus Kunststoff
bestehenden Gehäuse angeordnet. Dies erhöht die Zuverlässigkeit der induktiven Energieübertragung
und ermöglicht eine hohe Effizienz.
[0016] Gemäß einer Ausführungsform der Geschirrspülmaschine sind eine der Benutzerschnittstelle
zugeordnete erste Datenübertragungseinrichtung und eine zweite Datenübertragungseinrichtung
zum kabellosen Übertragen von Daten vorgesehen.
[0017] Die erste und die zweite Datenübertragungseinrichtung sind beispielsweise zur Übertragung
von Daten mittels elektromagnetischer Wellen eingerichtet. Beispiele hierfür sind
Infrarot, Funk, Bluetooth, WLAN, sichtbare Lichtwellenlängen und dergleichen mehr.
[0018] Die zweite Datenübertragungseinrichtung kann dabei in dem Spülbehälter an einer Innenseite
oder auch an der Innenseite der Tür angeordnet sein. Alternativ hierzu ist es möglich,
dass die zweite Datenübertragungseinrichtung außerhalb des Spülbehälters angeordnet
ist. Ferner können auch mehrere zweite Datenübertragungsvorrichtungen vorgesehen sein,
insbesondere ist eine Datenübertragung mit einem von der Geschirrspülmaschine unabhängigen
Gerät, wie einem Smartphone, denkbar.
[0019] Die erste und / oder die zweite Datenübertragungseinrichtung kann / können auch integraler
Bestandteil der Sende- bzw. Empfangseinheit sein. Insbesondere können die Sende- bzw.
Empfangsspule als Antenne für die Datenübertragung genutzt werden.
[0020] Die Datenübertragung kann sowohl unidirektional als auch bidirektional vorgesehen
sein. Beispielsweise ist es möglich, dass die erste Datenübertragungseinrichtung Sensordaten
von der Benutzerschnittstelle an die zweite Datenübertragungseinrichtung übermittelt.
[0021] Andererseits kann es auch vorgesehen sein, dass die zweite Datenübertragungseinrichtung
Betriebsparameter an die erste Datenübertragungseinrichtung überträgt.
[0022] Die erste Datenübertagungseinrichtung wird mit elektrischer Energie von der Empfangseinrichtung
versorgt.
[0023] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Geschirrspülmaschine umfasst die Benutzerschnittstelle
eine Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen von zumindest einem Betriebsparameter der Geschirrspülmaschine,
eine Bedieneinrichtung zum Bedienen der Spülgutaufnahme und/oder der Geschirrspülmaschine
und/oder einen Sensor zum Erfassen von zumindest einem Betriebsparameter der Geschirrspülmaschine.
[0024] Eine Anzeigeeinrichtung umfasst beispielsweise eine oder mehrere Leuchtdioden und/oder
eine Flüssigkristallanzeige. Eine Bedieneinrichtung umfasst beispielsweise einen oder
mehrere Sensoren und/oder Bedienelemente, wie beispielsweise Knöpfe, Schalter und/oder
Drehknebel. Es kann auch ein berührungsempfindliches Display (Touch Screen) vorgesehen
sein, welches die Funktionen der Anzeigeeinrichtung und der Bedieneinrichtung in sich
vereint. Eine solche Bedieneinrichtung ermöglicht es einem Benutzer, beispielsweise
ein bestimmtes Geschirrspülprogramm einzustellen.
[0025] Durch die Anordnung der Bedieneinrichtung an der Spülgutaufnahme kann vorteilhaft
eine Bedieneinrichtung zur Bedienung der Geschirrspülmaschine, welche an einer Außenseite
der Tür angeordnet ist, weggelassen werden.
[0026] Die Benutzerschnittstelle kann auch einen oder mehrere Sensoren umfassen. Beispielsweise
weist die Benutzerschnittstelle einen Kraftsensor auf, welcher eine Kraft erfasst,
die beispielsweise auf einen Handgriff an der Spülgutaufnahme einwirkt. In Abhängigkeit
der erfassten Kraft kann beispielsweise eine die Verlagerung der Spülgutaufnahme unterstützende
Hebevorrichtung angesteuert werden. Ferner kann ein Sensor vorgesehen sein, welcher
eine Öffnungsposition der Tür erfasst, beispielsweise ein Annäherungssensor.
[0027] Der Vorteil einer an der Spülgutaufnahme angeordneten Anzeigeeinrichtung und/oder
Bedieneinrichtung ergibt sich beispielsweise beim Beladen und/oder Entladen der Spülgutaufnahme
mit Spülgut, da dann die Tür der Geschirrspülmaschine in einer geöffneten Position
ist. Dabei weist ihre Außenseite beispielsweise nach unten, wo sie von einem Benutzer
nicht einsehbar ist. Daher kann ein Benutzer eine an der Vorderseite der Tür angeordneten
Anzeigeeinrichtung und/oder Bedieneinrichtung nicht einsehen oder bedienen. Auch eine
an einer Oberseite der Tür angeordnete Anzeigeeinrichtung und/oder Bedieneinrichtung
lässt sich in der Öffnungsposition der Tür nur sehr umständlich ablesen oder bedienen.
Dann ermöglicht eine an der Spülgutaufnahme angeordnete Anzeigeeinrichtung und/oder
Bedieneinrichtung ein komfortables Einsehen der Anzeigeeinrichtung und/oder eine komfortable
Bedienung der Bedieneinrichtung.
[0028] Die Anzeigeeinrichtung ist insbesondere zum Anzeigen von Betriebsparametern und/oder
Betriebszuständen der Geschirrspülmaschine eingerichtet. Vorteilhaft werden diese
Informationen kabellos von einer zweiten Datenübertragungseinrichtung an eine der
Anzeigeeinrichtung zugeordnete erste Datenübertragungseinrichtung übertragen. Betriebsparameter
der Geschirrspülmaschine umfassen beispielsweise ein eingestelltes Geschirrspülprogramm,
einen Füllstand von Verbrauchsmitteln, wie beispielsweise Klarspüler, Enthärtungssalz
und/oder Geschirrspülmittel, oder auch weitere Informationen, wie beispielsweise ein
Beladungszustand der Spülgutaufnahme.
[0029] Vorteilhaft werden von der Bedieneinrichtung erfasste Benutzereingaben und/oder von
Sensoren erfasste Sensordaten mittels der ersten Datenübertragungseinrichtung an die
zweite Datenübertragungseinrichtung übertragen. Damit ist es möglich, die erfassten
Benutzereingaben und/oder Sensordaten zum Betreiben der Geschirrspülmaschine auszuwerten,
beispielsweise ein bestimmtes Spülprogramm zu starten und/oder eine Hebevorrichtung
anzusteuern.
[0030] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Geschirrspülmaschine weist diese eine an
der Tür angeordnete innentürdurchdringende Funktionseinheit auf, wobei die Sendeeinheit
mit der Funktionseinheit gekoppelt ist.
[0031] Die Tür einer Geschirrspülmaschine umfasst zum Beispiel eine äußere Verkleidung,
einen wärme- und schalldämmenden Zwischenraum und eine innere Wandung, die insbesondere
als eine Edelstahlwand ausgebildet sein kann. Die innere Wandung wird auch als Innentür
bezeichnet.
[0032] Eine innentürdurchdringende Funktionseinheit ist daher eine Einheit, die von außen,
beispielsweise aus dem Zwischenraum, durch die Innentür hindurch in den Spülbehälter
ragt. Ein Beispiel hierfür wäre eine Zugabevorrichtung und/oder ein Ionengenerator.
[0033] Indem die Sendeeinheit mit der innentürdurchdringenden Funktionseinheit gekoppelt
ist, lässt sich die Sendeeinheit besonders einfach an der Innenseite der Tür so anordnen,
dass eine die induktive Energieübertragung abschirmende Wand oder ein störendes Objekt
ausgeschlossen ist. Somit kann eine hohe Effizienz der induktiven Energieübertragung
gewährleistet werden.
[0034] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Geschirrspülmaschine weist die innentürdurchdringenden
Funktionseinheit eine Zugabevorrichtung auf, wobei die Sendeeinheit mit der Zugabevorrichtung
gekoppelt ist.
[0035] Diese Ausführungsform ermöglicht es vorteilhaft, die Zugabevorrichtung und die Sendeeinheit
in nur einem Bauteil unterzubringen. Dies erlaubt es, Herstellungskosten zu senken
und eine Montage der Geschirrspülmaschine zu vereinfachen.
[0036] Die Zugabevorrichtung ist insbesondere zur Zugabe von Spülmittel, Klarspülmittel
und/oder von weiteren chemisch aktiven Substanzen in den Spülbehälter während eines
Spülvorgangs eingerichtet. Hierfür umfasst die Zugabevorrichtung beispielsweise verschiedene
Behälter für eine jeweilige Chemikalie.
[0037] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Geschirrspülmaschine weist diese ferner
eine Hebevorrichtung mit einer elektrischen Antriebseinrichtung auf. Diese ist dazu
eingerichtet, die Spülgutaufnahme zwischen der Ausgangsposition und der Endposition
mittels einer Bewegung der Spülgutaufnahme zu verlagern. Dabei ist die Benutzerschnittstelle
in einem Handgriff der Spülgutaufnahme angeordnet und umfasst einen Kraftsensor. Der
Kraftsensor ist dazu eingerichtet, eine auf den Handgriff einwirkende Kraft zu erfassen.
Die erste Datenübertragungseinrichtung ist dazu eingerichtet, die von dem Kraftsensor
erfasste Kraft an die zweite Datenübertragungseinrichtung zu übertragen. Die zweite
Datenübertragungseinrichtung ist einer Steuereinheit zugeordnet, welche dazu eingerichtet
ist, die elektrische Antriebseinrichtung für die Bewegung der Spülgutaufnahme in Abhängigkeit
der erfassten Kraft mit einer Bewegungseigenschaft anzusteuern.
[0038] Eine solche Hebevorrichtung ermöglicht eine besonders komfortable Bedienung der Geschirrspülmaschine.
Durch die Anordnung des Kraftsensors in dem Handgriff wird die von einem Benutzer
auf die Spülgutaufnahme ausgeübte Kraft präzise erfasst. Dadurch ist eine sehr präzise
Unterstützung des Benutzers beim Heben und/oder Senken der Spülgutaufnahme ermöglicht.
Insbesondere werden hierdurch Fehlauslösungen der Hebevorrichtung, beispielsweise
aufgrund einer falsch bestimmten Kraft, ausgeschlossen.
[0039] Die elektrische Antriebseinrichtung ist beispielsweise ein Elektromotor. Der Elektromotor
kann beispielsweise ein Heben, ein Senken, ein Ausfahren, ein Einfahren und/oder ein
Verschwenken der Spülgutaufnahme bewirken.
[0040] Die Steuereinheit ist beispielsweise als eine integrierte Schaltung ausgebildet.
Insbesondere ist die Steuereinheit dazu geeignet, die von der zweiten Datenübertragungseinrichtung
empfangenen Daten auszuwerten und die elektrische Antriebseinrichtung mit einer Bewegungseigenschaft
anzusteuern. Die Bewegungseigenschaft umfasst beispielsweise eine Hubgeschwindigkeit
bei einem Anheben oder Absenken der Spülgutaufnahme, eine Höhe der Ausgangsposition
und/oder eine Höhe der Endposition.
[0041] Darüber hinaus kann die Steuereinheit weitere Funktionen der Geschirrspülmaschine
kontrollieren und/oder steuern. Dazu zählt insbesondere das Durchführen eines Spülprogramms
mit verschiedenen Programmzyklen wie ein Vorspülzyklus, ein Hauptspülzyklus, ein Klarspülzyklus
und/oder ein Trocknungszyklus.
[0042] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Geschirrspülmaschine weist die Steuereinheit
eine ihr zugeordnete Speichereinheit auf. Die Speichereinheit ist dazu eingerichtet,
eine Mehrzahl an unterschiedlichen Bewegungseigenschaften abzuspeichern, wobei die
Bewegungseigenschaft eine Hubgeschwindigkeit bei einem Anheben oder Absenken der Spülgutaufnahme,
eine Höhe der Ausgangsposition und/oder eine Höhe der Endposition umfasst. Die Steuereinheit
ist dazu eingerichtet, die Bewegungseigenschaft zum Ansteuern der elektrischen Antriebseinheit
aus der Mehrzahl der gespeicherten Bewegungseigenschaften in Abhängigkeit der erfassten
Kraft auszuwählen.
[0043] Die Speichereinheit ist insbesondere als eine integrierte Schaltung aufgebaut. Beispielsweise
können werksseitig verschiedene unterschiedliche Bewegungseigenschaften abgespeichert
werden.
[0044] Beispielsweise zieht ein Benutzer sehr kräftig an dem Handgriff. Dann erfasst der
Kraftsensor eine sehr große Kraft. Dies wird von der ersten Datenübertragungseinrichtung
an die zweite Datenübertragungseinrichtung übermittelt und von der Steuereinheit ausgewertet.
Bei einer sehr großen Kraft wählt die Steuereinheit beispielsweise eine sehr hohe
Hubgeschwindigkeit als die Bewegungseigenschaft aus.
[0045] Wenn sich die Spülgutaufnahme beispielsweise auf einer Höhe entsprechend 80% einer
maximalen Höhe befindet, lässt der Benutzer locker, so dass die erfasste Kraft nur
noch gering ist. Dann wählt die Steuereinheit beispielsweise eine geringe Hubgeschwindigkeit
als die Bewegungseigenschaft. Das Anheben der Spülgutaufnahme wird dadurch verlangsamt,
so dass eine gute Kontrolle der Höhe durch den Benutzer ermöglicht ist.
[0046] Sobald der Benutzer den Handgriff los lässt, wird auch die Bewegung durch die elektrische
Antriebseinheit gestoppt. Somit sind fehlausgelöste Bewegungen, wie sie beispielsweise
bei Tastern zum Auslösen eines Anhebens und/oder Absenkens vorkommen können, ausgeschlossen.
[0047] Die Speichereinheit ermöglicht es auch, dass ein jeder Benutzer eine bevorzugte Höhe
und/oder bevorzugte Hubgeschwindigkeit in Abhängigkeit der erfassten Kraft abspeichert.
[0048] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Geschirrspülmaschine ist eine der Empfangseinheit
zugeordnete Energiespeichereinheit vorgesehen, welche dazu eingerichtet ist, die von
der Sendeeinheit im geschlossenen Zustand der Tür auf die Empfangseinheit übertragene
Energie zu speichern und die Benutzerschnittstelle mit der gespeicherten Energie zu
versorgen.
[0049] Die Energiespeichereinheit umfasst beispielsweise einen Kondensator und/oder einen
Akkumulator.
[0050] Dies ermöglicht es, die Benutzerschnittstelle über einen bestimmten Zeitraum auch
ohne eine aktuelle induktive Energieübertragung zu betreiben. Insbesondere wenn die
Tür in der geöffneten Position ist, kann die Benutzerschnittstelle und alle ihr zugeordneten
Einheiten mit Energie versorgt werden.
[0051] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Geschirrspülmaschine umfasst diese eine
Sensorvorrichtung zum Erfassen einer Beladungseigenschaft der Spülgutaufnahme. Insbesondere
ist die zweite Datenübertragungseinrichtung der Sensorvorrichtung zugeordnet und dazu
eingerichtet, die erfasste Beladungseigenschaft an die erste Datenübertragungseinrichtung
zu übermitteln. Ferner ist die Benutzerschnittstelle als eine Anzeigeeinrichtung ausgebildet
und dazu eingerichtet, die von der ersten Datenübertragungseinrichtung empfangene
Beladungseigenschaft auszugeben.
[0052] Eine Beladungseigenschaft ist beispielsweise ein Gewicht des in der Spülgutaufnahme
angeordneten Spülguts. Somit kann ein Benutzer gewarnt werden, wenn er beispielsweise
eine Spülgutaufnahme zu sehr belädt, womit ein Schaden beispielsweise an einer elektrischen
Antriebseinrichtung ausgeschlossen werden kann. Auch eine ungleichmäßige Beladung
von zwei vorhandenen Spülgutaufnahmen kann angezeigt werden, so dass ein Benutzer
das Spülgut umsortieren kann. Dies gewährleistet einen effektiven Betrieb der Geschirrspülmaschine.
[0053] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Geschirrspülmaschine weist die Benutzerschnittstelle
eine Eingabevorrichtung auf, welche zum Erfassen von Benutzereingaben eingerichtet
ist. Dann ist die erste Datenübertragungseinrichtung dazu eingerichtet, die erfassten
Benutzereingaben an die zweite Datenübertragungseinrichtung zu übertragen.
[0054] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Geschirrspülmaschine weist die Sendeeinheit
eine Kopplungseinheit auf, welche dazu eingerichtet ist, einen Kopplungszustand der
Sendeeinheit mit der Empfangseinheit zu ermitteln und in Abhängigkeit des ermittelten
Kopplungszustands eine induktive Energieübertragung zu aktivieren.
[0055] Eine solche Ausführungsform weist den Vorteil auf, dass die Sendeeinheit nur dann
aktiviert wird, wenn ein Kopplungszustand mit der Empfangseinheit gegeben ist. Somit
wird eine möglicherweise gefährliche Erzeugung von Magnetfeldern vermieden. Außerdem
lässt sich eine Energieübertragungseffizienz verbessern.
[0056] Gemäß einem zweiten Aspekt wird ein Verfahren zum Betreiben einer Geschirrspülmaschine,
insbesondere einer Haushalts-Geschirrspülmaschine, vorgeschlagen. Die Geschirrspülmaschine
weist einen mit einer Tür verschließbaren Spülbehälter und eine in dem Spülbehälter
verlagerbar angeordnete Spülgutaufnahme auf. An der Spülgutaufnahme ist eine Benutzerschnittstelle
angeordnet, wobei die Spülgutaufnahme zwischen einer Ausgangsposition und einer Endposition
verlagerbar ist. Das Verfahren umfasst ein induktives Übertragen von elektrischer
Energie von einer an einer Innenseite der Tür angeordneten Sendeeinheit auf eine an
der Spülgutaufnahme angeordneten Empfangseinheit, wenn die Tür in einer geschlossenen
Stellung und die Spülgutaufnahme in der Ausgangsposition sind.
[0057] Dieses Verfahren ermöglicht es insbesondere, eine Geschirrspülmaschine nach einer
der Ausführungsformen gemäß des ersten Aspekts zu betreiben.
[0058] Weitere mögliche Implementierungen der Erfindung umfassen auch nicht explizit genannte
Kombinationen von zuvor oder im Folgenden bezüglich der Ausführungsbeispiele beschriebenen
Merkmale oder Ausführungsformen. Dabei wird der Fachmann auch Einzelaspekte als Verbesserungen
oder Ergänzungen zu der jeweiligen Grundform der Erfindung hinzufügen.
[0059] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Aspekte der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche sowie der im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Im Weiteren wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme
auf die beigelegten Figuren näher erläutert.
- Fig. 1
- zeigt eine Perspektivansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer Geschirrspülmaschine;
- Fig. 2A
- zeigt eine schematische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Geschirrspülmaschine
in einer geöffneten Position mit einer Spülgutaufnahme in einer Endposition;
- Fig. 2B
- zeigt eine schematische Ansicht des zweiten Ausführungsbeispiels der Geschirrspülmaschine
in einer geschlossenen Position mit der Spülgutaufnahme in einer Ausgangsposition;
- Fig. 3A
- zeigt einen Ausschnitt eines Ausführungsbeispiels einer Spülgutaufnahme mit einem
Handgriff;
- Fig. 3B
- zeigt einen Ausschnitt eines Ausführungsbeispiels einer Tür mit einer Zugabevorrichtung
in einer geschlossenen Position; und
- Fig. 4
- zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Verfahrens zum Betreiben einer Geschirrspülmaschine.
[0060] In den Figuren sind gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit denselben Bezugszeichen
versehen worden, sofern nichts anderes angegeben ist.
[0061] In Fig. 1 ist eine Perspektivansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer Geschirrspülmaschine
1 dargestellt. Die Geschirrspülmaschine 1 weist einen einen Spülbehälter 2 umfassenden
Korpus sowie eine Tür 3 auf. Der Spülbehälter 2 und die Tür 3 bilden eine Spülkammer
4 zum Spülen von Spülgut. Die Tür 3 ist in Fig. 1 in ihrer geöffneten Stellung gezeigt.
Durch Schwenken um eine an einem unteren Ende der Tür 3 vorgesehene Schwenkachse S
kann die Tür 3 geschlossen oder geöffnet werden.
[0062] Der Spülbehälter 2 ist beispielsweise quaderförmig und kann einen Boden 5, eine dem
Boden 5 gegenüberliegende Decke 6, eine der Tür 3 gegenüberliegende Rückwand 7 und
zwei einander gegenüberliegende Seitenwände 8, 9 umfassen. Insbesondere die Seitenwände
8, 9 können aus Edelstahlblech gefertigt sein.
[0063] Die Geschirrspülmaschine 1 weist weiterhin zumindest eine Spülgutaufnahme 10 auf.
Insbesondere können mehrere Spülgutaufnahmen 10 vorgesehen sein, welche einen Unterkorb,
einen Oberkorb und/oder eine Besteckschublade umfassen können. Die mehreren Spülgutaufnahmen
10 sind vorzugsweise übereinander in dem Spülbehälter 2 angeordnet. Jede Spülgutaufnahme
10 ist wahlweise in einer Einschubrichtung 12 in den Spülbehälter 2 hinein in eine
Ausgangsposition A (siehe Fig. 2B) oder in einer Auszugsrichtung 13 aus diesem heraus
in eine Endposition E (siehe Fig. 2A) verlagerbar. Hierzu ist in dem Beispiel der
Fig.1 zu beiden Seiten einer jeweiligen Spülgutaufnahme 10 eine Schiene 11 vorgesehen.
[0064] Die untere Spülgutaufnahme 10 weist an ihrer Vorderseite eine Benutzerschnittstelle
100 sowie eine mit der Benutzerschnittstelle 100 gekoppelte Empfangseinheit 112 auf.
Die Empfangseinheit 112 ist zum Empfangen von elektrischer Energie und zum Bereitstellen
elektrischer Energie an die Benutzerschnittstelle 100 eingerichtet.
[0065] Eine an der Tür 3 der Geschirrspülmaschine 1 vorgesehene Sendeeinheit 110 ist dazu
eingerichtet, elektrische Energie an die Empfangseinheit 112 induktiv zu übertragen,
wenn die Tür 3 im geschlossenen Zustand ist und die untere Spülgutaufnahme 10 in der
Ausgangsposition A (siehe Fig. 2B) ist.
[0066] Die Geschirrspülmaschine 1 kann beispielsweise eine freistehende, eine integrierte
oder eine vollintegrierte Geschirrspülmaschine 1 sein.
[0067] Fig. 2A zeigt eine schematische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer
Geschirrspülmaschine 1 mit geöffneter Tür 3 mit der Spülgutaufnahme 10 in der Endposition
E. Die Geschirrspülmaschine 1 weist insbesondere eine Hebevorrichtung 15 auf, welche
mittels zweier elektrischer Antriebseinrichtungen 16 betrieben werden kann. Die Hebevorrichtung
15 ist dazu eingerichtet, die Spülgutaufnahme 10 von der Ausgangsposition A (siehe
Fig. 2B) in die in der Fig. 2A dargestellte Endposition E nach vorne oben anzuheben.
[0068] Die Spülgutaufnahme 10 weist an ihrer Vorderseite eine Empfangseinheit 112 auf. Die
Empfangseinheit 112 weist eine Energiespeichereinheit 116 auf. Ferner weist die Spülgutaufnahme
10 einen Handgriff 14 auf, an welchem eine Anzeigeeinrichtung 104 sowie ein Kraftsensor
114 angeordnet sind. Insgesamt bildet der Handgriff 14 mit der Anzeigeeinrichtung
104 und dem Kraftsensor 114 die Benutzerschnittstelle 100, welcher ferner eine erste
Datenübertragungseinrichtung 130 zugeordnet ist. Die Datenübertragungseinrichtung
130 ist zum Übertragen von Daten 134 über eine Bluetooth-Verbindung eingerichtet.
In der Endposition E wird die elektrische Energie von der Energiespeichereinheit 116
bereitgestellt.
[0069] Die Tür 3 der Geschirrspülmaschine 1 ist in der Fig. 2A in ihrer geöffneten Stellung
gezeigt. An der Innenseite der Tür 3 ist eine Zugabevorrichtung 106 mit einer an der
Zugabevorrichtung 106 angeordneten Sendeeinheit 110 angeordnet. Der Sendeeinheit 110
ist ferner eine Kopplungseinheit 118 zugeordnet, welche eine Kopplung mit der Empfangseinheit
112 ermittelt. Die Zugabevorrichtung 106 bildet in diesem Ausführungsbeispiel eine
innentürdurchdringende Funktionseinheit 102. In der geöffneten Position ermittelt
die Kopplungseinheit 118 beispielsweise keine Kopplung, weshalb die Sendeeinheit 110
deaktiviert ist.
[0070] Ferner weist die Geschirrspülmaschine 1 eine an der Decke 6 angeordnete Steuereinheit
17 auf, welcher eine Speichereinheit 18 zum Speichern von Bewegungseigenschaften und
die zweite Datenübertragungseinrichtung 132 zugeordnet sind. Die zweite Datenübertragungseinrichtung
132 ist ebenfalls zum Übertragen von Daten 134 mittels Bluetooth eingerichtet. Die
Steuereinheit 17 ist insbesondere dazu eingerichtet, die elektrische Antriebseinrichtung
16 zum Aktivieren der Hebevorrichtung 15 zum Anheben und/oder Absenken der Spülgutaufnahme
10 anzusteuern.
[0071] Beispielsweise erfasst der Kraftsensor 114 eine Kraft, die von einem Benutzer auf
den Handgriff 14 ausgeübt wird. Die erfasste Kraft wird über die Bluetooth-Verbindung
von der ersten Datenübertragungseinrichtung 130 an die zweite Datenübertragungseinrichtung
132 als ein Datum 134 übermittelt. Die Steuereinheit 17 wertet das Datum 134 im Hinblick
auf die von dem Kraftsensor 114 erfassten Kraft aus und greift in Abhängigkeit davon
auf die Speichereinheit 18 zu, um eine Bewegungseigenschaft zu ermitteln. Mit der
ermittelten Bewegungseigenschaft steuert die Steuereinheit 17 anschließend die elektrische
Antriebseinrichtung 16 an.
[0072] Fig. 2B zeigt das zweite Ausführungsbeispiel der Geschirrspülmaschine 1 mit geschlossener
Tür 3 und mit der Spülgutaufnahme 10 in der Ausgangsposition A. In dieser Position
befindet sich die Sendeeinheit 110 in räumlicher Nähe mit der Empfangseinheit 112.
Deshalb erfasst die Kopplungseinheit 118 einen Kopplungszustand, der ein Übertragen
von Energie erlaubt. In der gezeigten Position kann daher elektrische Energie induktiv
übertragen werden. Dann wird beispielsweise die Energiespeichereinheit 116 aufgeladen.
[0073] Fig. 3A zeigt einen Ausschnitt eines Ausführungsbeispiels einer Spülgutaufnahme 10
mit einem Handgriff 14, in welchem eine Empfangseinheit 112, eine erste Datenübertragungseinheit
130, ein Kraftsensor 114 und eine Energiespeichereinheit 116 integriert sind (in Fig.
3A nicht sichtbar, siehe z.B. Fig. 2A, 2B). Die Spülgutaufnahme 10 ist ausschnittsweise
als ein Drahtkorb dargestellt. Der Handgriff 14 dient zum Verlagern der Spülgutaufnahme
10, beispielsweise wie anhand einem der Ausführungsbeispiele der Fig. 1 oder 2A, 2B
erläutert.
[0074] Fig. 3B zeigt einen Ausschnitt eines Ausführungsbeispiels einer Tür 3 mit einer Zugabevorrichtung
106 in einer geschlossenen Position. In die Zugabevorrichtung 106 ist eine Sendeeinheit
110 integriert, welche zum induktiven Übertragen elektrischer Energie eingerichtet
ist. Gegenüber der Tür 3 ist der Handgriff 14 der in der Fig. 3A dargestellten Spülgutaufnahme
10 dargestellt. In dieser geschlossenen Position der Tür 3 sind die Sendeeinheit 110
und die in dem Handgriff 14 integrierte Empfangseinheit 112 sehr nahe beieinander
angeordnet, was ein effizientes Übertragen von elektrischer Energie mittels Induktion
ermöglicht.
[0075] Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Verfahrens zum Betreiben einer Geschirrspülmaschine
1, beispielsweise der Geschirrspülmaschine 1 der Fig. 1 oder der Fig. 2A, 2B. Die
Geschirrspülmaschine 1 weist einen mit einer Tür 3 verschließbaren Spülbehälter 2
und einer in dem Spülbehälter 2 verlagerbar angeordneten Spülgutaufnahme 10 auf, wobei
an der Spülgutaufnahme 10 eine Benutzerschnittstelle 100 angeordnet ist. Die Spülgutaufnahme
10 ist zwischen einer Ausgangsposition A und einer Endposition E verlagerbar.
[0076] Das Verfahren weist die Schritte auf: Induktives Übertragen S1 von elektrischer Energie
von einer an einer Innenseite der Tür 3 angeordneten Sendeeinheit 110 auf eine an
der Spülgutaufnahme 10 angeordnete Empfangseinheit 112, wenn die Tür 3 in einer geschlossenen
Stellung und die Spülgutaufnahme 10 in der Ausgangsposition A sind; und Bereitstellen
S2 von elektrischer Energie von der Empfangseinheit 112 an die der Empfangseinheit
112 zugeordnete Benutzerschnittstelle 100, zum Betreiben der Benutzerschnittstelle
100.
[0077] Darüber hinaus kann das Verfahren weitere, nicht dargestellte Schritte umfassen,
insbesondere: Ermitteln eines Kopplungszustands der Sendeeinheit 110 und der Empfangseinheit
112 mittels einer der Sendeeinheit 110 zugeordneten Kopplungseinheit 118; Aktivieren
der Sendeeinheit 110 in Abhängigkeit des ermittelten Kopplungszustands; Übertragen
von Daten 134 von einer der Benutzerschnittstelle 100 zugeordneten ersten Datenübertragungseinheit
130 an eine zweite Datenübertragungseinheit 132; Erfassen einer Benutzereingabe und/oder
einer Kraft mittels einer an einer Vorderseite der Spülgutaufnahme 10 angeordneten
Eingabevorrichtung bzw. eines an einem Handgriff 14 angeordneten Kraftsensor 114;
Ansteuern einer elektrischen Antriebsvorrichtung 16 mit einer Bewegungseigenschaft
mittels einer Steuereinheit 17; Auslesen einer Bewegungseigenschaft aus einer der
Steuereinheit 17 zugeordneten Speichereinheit 18 in Abhängigkeit der ermittelten Kraft;
Ausgeben eines Betriebsparameters der Geschirrspülmaschine 1 mittels einer an einer
Vorderseite der Spülgutaufnahme 10 angeordneten Anzeigeeinrichtung 104; und Speichern
von elektrischer Energie in einer der Empfangseinheit 112 zugeordneten Energiespeichereinheit
116.
Verwendete Bezugszeichen
[0078]
- 1
- Geschirrspülmaschine
- 2
- Spülbehälter
- 3
- Tür
- 4
- Spülraum
- 5
- Boden
- 6
- Decke
- 7
- Rückwand
- 8
- Seitenwand
- 9
- Seitenwand
- 10
- Spülgutaufnahme
- 11
- Schiene
- 12
- Einschubrichtung
- 13
- Auszugrichtung
- 14
- Handgriff
- 15
- Hebevorrichtung
- 16
- elektrische Antriebseinrichtung
- 17
- Steuereinheit
- 18
- Speichereinheit
- 100
- Benutzerschnittstelle
- 102
- innentürdurchdringende Funktionseinheit
- 104
- Anzeigeeinrichtung
- 106
- Zugabevorrichtung
- 110
- Sendeeinheit
- 112
- Empfangseinheit
- 114
- Kraftsensor
- 116
- Energiespeichereinheit
- 118
- Kopplungseinheit
- 130
- erste Datenübertragungseinrichtung
- 132
- zweite Datenübertragungseinrichtung
- 134
- Daten
- A
- Ausgangsposition
- E
- Endposition
- S
- Achse
- S1
- Verfahrensschritt
- S2
- Verfahrensschritt
1. Geschirrspülmaschine (1), insbesondere Haushalts-Geschirrspülmaschine, mit einem Spülbehälter
(2), der durch eine Tür (3) verschließbar ist, einer in dem Spülbehälter (2) verlagerbar
angeordneten Spülgutaufnahme (10) mit einer Empfangseinheit (112), wobei die Spülgutaufnahme
(10) zwischen einer Ausgangsposition (A) und einer Endposition (E) verlagerbar ist,
gekennzeichnet durch eine an einer Innenseite der Tür (3) angeordneten Sendeeinheit (110) zum induktiven
Übertragen von elektrischer Energie an die Empfangseinheit (112), wobei die Sendeeinheit
(110) an der Innenseite der Tür (3) und die Empfangseinheit (112) an der Spülgutaufnahme
(10) derart relativ zueinander angeordnet sind, dass die elektrische Energie von der
Sendeeinheit (110) auf die Empfangseinheit (112) induktiv übertragbar ist, wenn die
Tür (3) in einer geschlossenen Stellung ist und die Spülgutaufnahme (10) in der Ausgangsposition
(A) sind, und wobei an der Spülgutaufnahme (10) eine Benutzerschnittstelle (100) angeordnet
ist, welche mit der Empfangseinheit (112) elektrisch und / oder mechanisch gekoppelt
ist.
2. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1, wobei eine der Benutzerschnittstelle (100) zugeordnete
erste Datenübertragungseinrichtung (130) und eine zweite Datenübertragungseinrichtung
(132) zum kabellosen Übertragen von Daten (134) vorgesehen sind.
3. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 2, wobei die Benutzerschnittstelle (100)
eine Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen von zumindest einem Betriebsparameter der Geschirrspülmaschine
(1), eine Bedieneinrichtung zum Bedienen der Spülgutaufnahme (10) und/oder der Geschirrspülmaschine
(1) und/oder einen Sensor zum Erfassen von zumindest einem Betriebsparameter der Geschirrspülmaschine
(1) umfasst.
4. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, ferner aufweisend eine an der
Tür (3) angeordnete innentürdurchdringende Funktionseinheit (102), wobei die Sendeeinheit
(110) mit der Funktionseinheit (102) gekoppelt ist.
5. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die innentürdurchdringende
Funktionseinheit (102) eine Zugabevorrichtung (106) umfasst.
6. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 5, ferner aufweisend eine Hebevorrichtung
(15) mit einer elektrischen Antriebseinrichtung (16), welche dazu eingerichtet ist,
die Spülgutaufnahme (10) zwischen der Ausgangsposition (A) und der Endposition (E)
mittels einer Bewegung der Spülgutaufnahme (10) zu verlagern, wobei die Benutzerschnittstelle
(100) in einem Handgriff (14) der Spülgutaufnahme (10) angeordnet ist und einen Kraftsensor
(114) umfasst, der dazu eingerichtet ist, eine auf den Handgriff (14) einwirkende
Kraft zu erfassen, wobei die erste Datenübertragungseinrichtung (130) dazu eingerichtet
ist, die von dem Kraftsensor (114) erfasste Kraft an die zweite Datenübertragungseinrichtung
(132) zu übertragen, wobei die zweite Datenübertragungseinrichtung (132) einer Steuereinheit
(17) zugeordnet ist, welche dazu eingerichtet ist, die elektrische Antriebseinrichtung
(16) für die Bewegung der Spülgutaufnahme (10) in Abhängigkeit der erfassten Kraft
mit einer Bewegungseigenschaft anzusteuern.
7. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 6, ferner aufweisend eine der Steuereinheit (17)
zugeordnete Speichereinheit (18), welche dazu eingerichtet ist, eine Mehrzahl an unterschiedlichen
Bewegungseigenschaften abzuspeichern, wobei die Bewegungseigenschaft eine Hub-Geschwindigkeit
bei einem Anheben oder Absenken der Spülgutaufnahme (10), eine Höhe der Ausgangsposition
(A) und/oder eine Höhe der Endposition (E) umfasst, und wobei die Steuereinheit (17)
dazu eingerichtet ist, die Bewegungseigenschaft zum Ansteuern der elektrischen Antriebseinheit
(16) aus der Mehrzahl der gespeicherten Bewegungseigenschaften in Abhängigkeit der
erfassten Kraft auszuwählen.
8. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, ferner aufweisend eine an der
Spülgutaufnahme (10) angeordneten Energiespeichereinheit (114), die dazu eingerichtet
ist, die von der Sendeeinheit (110) im geschlossenen Zustand der Tür auf die Empfangseinheit
(112) übertragene elektrische Energie zu speichern.
9. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 8, ferner umfassend eine Sensorvorrichtung
zum Erfassen einer Beladungseigenschaft der Spülgutaufnahme (10), wobei die zweite
Datenübertragungseinrichtung (132) der Sensorvorrichtung zugeordnet ist und dazu eingerichtet
ist, die erfasste Beladungseigenschaft an die erste Datenübertragungseinrichtung (130)
zu übermitteln, wobei die Benutzerschnittstelle (100) als eine Anzeigeeinrichtung
(104) ausgebildet ist und dazu eingerichtet ist, die von der ersten Datenübertragungseinrichtung
(130) empfangene Beladungseigenschaft auszugeben.
10. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 9, wobei die Benutzerschnittstelle
(100) eine Eingabevorrichtung aufweist, welche zum Erfassen von Benutzereingaben eingerichtet
ist, und die erste Datenübertragungseinrichtung (130) dazu eingerichtet ist, die erfassten
Benutzereingaben an die zweite Datenübertragungseinrichtung (132) zu übertragen.
11. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Sendeeinheit (110)
eine Kopplungsdetektionseinheit (118) aufweist, welche dazu eingerichtet ist, einen
Kopplungszustand der Sendeeinheit (110) mit der Empfangseinheit (112) zu ermitteln
und in Abhängigkeit des ermittelten Kopplungszustands die induktive Energieübertragung
zu aktivieren.
12. Verfahren zum Betreiben einer Geschirrspülmaschine (1), insbesondere Haushalts-Geschirrspülmaschine,
aufweisend einen mit einer Tür (3) verschließbaren Spülbehälter (2) und eine in dem
Spülbehälter (2) verlagerbar angeordnete Spülgutaufnahme (10) mit einer Benutzerschnittstelle
(100), wobei die Spülgutaufnahme (10) zwischen einer Ausgangsposition (A) und einer
Endposition (E) verlagerbar ist, mit: Induktives Übertragen von elektrischer Energie
von einer an einer Innenseite der Tür (3) angeordneten Sendeeinheit (110) auf eine
an der Spülgutaufnahme (10) angeordnete Empfangseinheit (112), wenn die Tür (3) in
einer geschlossenen Stellung und die Spülgutaufnahme (10) in der Ausgangsposition
(A) sind.
1. Dishwasher (1), in particular household dishwasher, with a dishwasher cavity (2) that
can be closed off by a door (3), a receptacle for items to be washed (10) arranged
such that it can be displaced in the dishwasher cavity (2) with a receive unit (112),
wherein the receptacle for items to be washed (10) can be displaced between a starting
position (A) and an end position (E), characterised by a transmit unit (110) arranged on an inner side of the door (3) for the inductive
transfer of electrical energy to the receive unit (112), wherein the transmit unit
(110) on the inner side of the door (3) and the receive unit (112) on the receptacle
for items to be washed (10) are arranged relative to one another such that the electrical
energy can be inductively transferred from the transmit unit (110) to the receive
unit (112) when the door (3) is in a closed position and the receptacle for items
to be washed (10) is in the starting position (A), and wherein arranged on the receptacle
for items to be washed (10) is a user interface (100), which is electrically and/or
mechanically coupled to the receive unit (112).
2. Dishwasher according to claim 1, wherein a first data transfer facility (130) assigned
to the user interface (100) and a second data transfer facility (132) are provided
for wirelessly transferring data (134).
3. Dishwasher according to one of claims 2, wherein the user interface (100) comprises
a display facility for displaying at least one operating parameter of the dishwasher
(1), an operating facility for operating the receptacle for items to be washed (10)
and/or the dishwasher (1) and/or a sensor for recording at least one operating parameter
of the dishwasher (1).
4. Dishwasher according to one of claims 1 to 3, further having a functional unit (102)
that is arranged on the door (3) and penetrates the inner door, wherein the transmit
unit (110) is coupled to the functional unit (102).
5. Dishwasher according to one of claims 1 to 4, wherein the functional unit (102) that
penetrates the inner door comprises a dispenser apparatus (106).
6. Dishwasher according to one of claims 2 to 5, further having a lifting apparatus (15)
with an electrical drive facility (16), which is configured to displace the receptacle
for items to be washed (10) between the starting position (A) and the end position
(E) by means of a movement of the receptacle for items to be washed (10), wherein
the user interface (100) is arranged in a handle (14) of the receptacle for items
to be washed (10) and comprises a force sensor (114), which is configured to record
a force acting on the handle (14), wherein the first data transfer facility (130)
is configured to transfer the force recorded by the force sensor (114) to the second
data transfer facility (132), wherein the second data transfer facility (132) is assigned
to a control unit (17), which is configured to actuate the electrical drive facility
(16) for the movement of the receptacle for items to be washed (10) as a function
of the recorded force with a movement property.
7. Dishwasher according to claim 6, further having a memory unit (18), which is assigned
to the control unit (17) and is configured to store a plurality of different movement
properties, wherein the movement property comprises a lifting speed when lifting or
lowering the receptacle for items to be washed (10), a height of the starting position
(A) and/or a height of the end position (E), and wherein the control unit (17) is
configured to select the movement property for actuating the electrical drive unit
(16) from the plurality of stored movement properties as a function of the recorded
force.
8. Dishwasher according to one of claims 1 to 7, further having an energy storage unit
(114), which is arranged on the receptacle for items to be washed (10) and is configured
to store the electrical energy transferred in the closed state of the door from the
transmit unit (110) to the receive unit (112).
9. Dishwasher according to one of claims 2 to 8, further comprising a sensor apparatus
for recording a loading property of the receptacle for items to be washed (10), wherein
the second data transfer facility (132) is assigned to the sensor apparatus and is
configured to transmit the recorded loading property to the first data transfer facility
(130), wherein the user interface (100) is embodied as a display facility (104) and
is configured to output the loading property received by the first data transfer facility
(130).
10. Dishwasher according to one of claims 2 to 9, wherein the user interface (100) has
an input apparatus, which is configured to record user inputs, and the first data
transfer facility (130) is configured to transfer the recorded user inputs to the
second data transfer facility (132).
11. Dishwasher according to one of claims 1 to 10, wherein the transmit unit (110) has
a coupling detection unit (118), which is configured to ascertain a coupling state
of the transmit unit (110) to the receive unit (112) and, as a function of the ascertained
coupling state, to activate the inductive energy transfer.
12. Method for operating a dishwasher (1), in particular household dishwasher, having
a dishwasher cavity (2) that can be closed off by a door (3) and a receptacle for
items to be washed (10) arranged such that it can be displaced in the dishwasher cavity
(2) with a user interface (100), wherein the receptacle for items to be washed (10)
can be displaced between a starting position (A) and an end position (E), with:
inductive transfer of electrical energy from a transmit unit (110) arranged on an
inner side of the door (3) to a receive unit (112) arranged on the receptacle for
items to be washed (10), when the door (3) is in a closed position and the receptacle
for items to be washed (10) is in the starting position (A).
1. Lave-vaisselle (1), en particulier lave-vaisselle ménager, avec une cuve de lavage
(2), obturable à l'aide d'une porte (3), un panier à vaisselle (10) disposé de façon
déplaçable dans la cuve de lavage (2) avec une unité de réception (112), dans lequel
le panier à vaisselle (10) est déplaçable entre une position de départ (A) et une
position finale (E), caractérisé par une unité d'émission (110) disposée sur un côté intérieur de la porte (3) pour la
transmission inductive d'énergie électrique à l'unité de réception (112), dans lequel
l'unité d'émission (110) est disposée sur le côté intérieur de la porte (3) et l'unité
de réception (112) est disposée sur le panier à vaisselle (10) de telle façon l'une
par rapport à l'autre que l'énergie électrique peut se transmettre par induction de
l'unité d'émission (110) à l'unité de réception (112), lorsque la porte (3) se trouve
dans une position fermée et que les paniers à vaisselle (10) sont en position de départ
(A) et dans lequel une interface utilisateur (100) couplée électriquement et/ou mécaniquement
à l'unité de réception (112) est disposée sur le panier à vaisselle (10).
2. Lave-vaisselle selon la revendication 1, dans lequel un premier dispositif de transmission
de données (130) affecté à l'interface utilisateur (100) et un deuxième dispositif
de transmission de données (132) pour la transmission sans fil de données (134) sont
prévus.
3. Lave-vaisselle selon la revendication 2, dans lequel l'interface utilisateur (100)
comprend un dispositif d'affichage pour l'affichage d'au moins un paramètre d'exploitation
du lave-vaisselle (1), un dispositif de commande pour la commande du panier à vaisselle
(10) et/ou du lave-vaisselle (1) et/ou un capteur pour détecter au moins un paramètre
d'exploitation du lave-vaisselle (1).
4. Lave-vaisselle selon l'une des revendications 1 à 3, comprenant en outre une unité
fonctionnelle (102) traversant la porte intérieure et disposée sur la porte (3), dans
lequel l'unité d'émission (110) est couplée à l'unité fonctionnelle (102).
5. Lave-vaisselle selon l'une des revendications 1 à 4, dans lequel l'unité fonctionnelle
(102) traversant la porte intérieure (102) comprend un dispositif d'adjonction (106).
6. Lave-vaisselle selon l'une des revendications 2 à 5, comprenant en outre un dispositif
de levage (15) avec un dispositif d'entraînement électrique (16), lequel est aménagé
afin de déplacer le panier à vaisselle (10) entre la position de départ (A) et la
position finale (E) au moyen d'un mouvement du panier à vaisselle (10), dans lequel
l'interface utilisateur (100) est disposée dans une poignée (14) du panier à vaisselle
(10) et comprend un capteur de force (114) aménagé afin de détecter une force agissant
sur la poignée (14), dans lequel le premier dispositif de transmission de données
(130) est aménagé afin de transmettre la force détectée par le capteur de force (114)
au deuxième dispositif de transmission de données (132), dans lequel le deuxième dispositif
de transmission de données (132) est affecté à une unité de commande (17) aménagé
afin de commander le dispositif d'entraînement électrique (16) pour le déplacement
du panier à vaisselle (10), en fonction de la force détectée, avec une caractéristique
de mouvement.
7. Lave-vaisselle selon la revendication 6, comprenant en outre une unité de mémoire
(18) affectée à l'unité de commandé (17), laquelle unité de mémoire est aménagée afin
de mémoriser une pluralité de caractéristiques de mouvement différentes, dans lequel
la caractéristique de mouvement comprend une vitesse de course lors d'un levage ou
abaissement du panier à vaisselle (10), une hauteur de position de départ (A) et/ou
une hauteur de la position finale (E) et dans lequel l'unité de commande (17) est
aménagée afin de sélectionner la caractéristique de mouvement pour la commande de
l'unité d'entraînement électrique (16) parmi la pluralité de caractéristiques de mouvement
mémorisées, en fonction de la force détectée.
8. Lave-vaisselle selon l'une des revendications 1 à 7, comprenant en outre une unité
d'accumulation d'énergie (114) disposée sur le panier à vaisselle (10), laquelle unité
d'accumulation d'énergie est aménagée afin d'accumuler l'énergie électrique transmise
par l'unité d'émission (110) à l'unité de réception (112) lorsque la porte se trouve
à l'état fermé.
9. Lave-vaisselle selon l'une des revendications 2 à 8, comprenant en outre un dispositif
de capteurs pour la détection d'une caractéristique de chargement du panier à vaisselle
(10), dans lequel le premier dispositif de transmission de données (132) est affecté
au dispositif de capteurs et aménagé afin de transmettre la caractéristique de chargement
détectée au premier dispositif de transmission de données (130), dans lequel l'interface
utilisateur (100) est formée sous la forme d'un dispositif d'affichage (104) et aménagée
afin d'émettre la caractéristique de chargement reçue par le premier dispositif de
transmission de données (130).
10. Lave-vaisselle selon l'une des revendications 2 à 9, dans lequel l'interface utilisateur
(100) présente un dispositif de saisie aménagé pour l'entrée de saisies de l'utilisateur
et le premier dispositif de transmission de données (130) est aménagé afin de transmettre
les saisies de l'utilisateur entrées au deuxième dispositif de transmission de données
(132).
11. Lave-vaisselle selon l'une des revendications 1 à 10, dans lequel l'unité d'émission
(110) présente une unité de détection de couplage (118) aménagée afin de déterminer
un état de couplage de l'unité d'émission (110) avec l'unité de réception (112) et
d'activer la transmission inductive d'énergie en fonction de l'état de couplage déterminé.
12. Procédé d'exploitation d'un lave-vaisselle (1), en particulier d'un lave-vaisselle
ménager, comprenant une cuve de lavage (2) obturable à l'aide d'une porte (3) et un
panier à vaisselle (10) disposé de façon déplaçable dans la cuve de lavage (2) avec
une interface utilisateur (100), dans lequel le panier à vaisselle (10) est déplaçable
entre une position de départ (A) et une position finale (E), avec : transmission inductive
d'énergie électrique d'une unité d'émission (110) disposée sur un côté intérieur de
la porte (3) à une unité de réception (112) disposée sur le panier à vaisselle (10),
lorsque la porte (3) se trouve dans une position fermée et le panier à vaisselle (10)
dans la position de départ (A).