[0001] Die Erfindung betrifft eine Haushaltsgerätevorrichtung, insbesondere eine Haushaltskältegerätevorrichtung,
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der
US 9,250,008 B2 ist ein Kühlschrank bekannt, mit einem temperaturisolierten Gerätekorpus, der einen
Lagerraum begrenzt. Der Lagerraum ist aufgeteilt in mehrere Teillagerräume, wobei
in zumindest einem dieser Teillagerräume eine Schublade angeordnet ist, die aus dem
Lagerraum heraus- oder in den Lagerraum hineinbewegt werden kann. Die Bewegung der
Schublade wird über eine Kopplungseinheit mit zwei gekoppelten Zahnrädern und zugehörigen
Zahnstangen geführt, wobei die Zahnstangen fest an den Seitenwänden des Gerätekorpus
fixiert sind und die an der Schublade angeordneten Zahnräder der horizontalen Bewegung
der Schublade folgen. Dadurch wird die Schublade in ihrem Einschubfach zentriert.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung
mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich eines Bedienkomforts bereitzustellen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst,
während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen
entnommen werden können.
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Haushaltsgerätevorrichtung, insbesondere einer Haushaltskältegerätevorrichtung,
mit einem Gerätekorpus, welcher zumindest einen Lagerraum definiert, mit zumindest
einer Einschubeinheit, welche zumindest teilweise parallel zu einer Einschubrichtung
in den Lagerraum hinein und parallel zu einer Auszugsrichtung aus dem Lagerraum heraus
bewegbar ist, und mit zumindest einer Kopplungseinheit, welche die Einschubeinheit
mit dem Gerätekorpus koppelt und welche zumindest eine Abrollschiene und zumindest
ein mit der Abrollschiene kooperierendes Abrollelement aufweist.
[0005] Es wird vorgeschlagen, dass das Abrollelement am Gerätekorpus, insbesondere mittelbar,
befestigt ist, wodurch insbesondere ein Bedienkomfort gesteigert werden kann. Insbesondere
kann eine verbesserte Raumnutzung erreicht werden, da das Abrollelement vorteilhaft
ortsfest im Lagerraum lokalisiert ist und nicht bei einer Bewegung der Einschubeinheit
durch den Lagerraum bewegt werden muss. Stattdessen wird bei einer Bewegung der Einschubeinheit
vorteilhaft die Abrollschiene durch den Lagerraum bewegt. Diese kann jedoch vorzugsweise
günstig und mit geringem Platzbedarf mit der Einschubeinheit verbunden sein. Vorteilhaft
geht bei einer solchen Anordnung kein Stauraum verloren, der in Aufstellrichtung oberhalb
der Einschubeinheit liegende Raum kann somit beispielsweise komplett der Einschubeinheit
zugeordnet werden. Außerdem kann insbesondere durch eine Befestigung des Abrollelements
am stabilen Gerätekorpus eine erhöhte Stabilität der Anordnung erreicht werden.
[0006] Unter einer "Haushaltsgerätevorrichtung" soll insbesondere ein, insbesondere funktionstüchtiger,
Bestandteil, insbesondere eine Unterbaugruppe und/oder eine Konstruktions- und/oder
Funktionskomponente, eines Haushaltsgeräts verstanden werden. Unter einem "Haushaltsgerät"
soll insbesondere ein, insbesondere elektrisches, alternativ und/oder zusätzlich gas-
und/oder ölbetriebenes, Gerät verstanden werden, das dazu vorgesehen ist, in einem
Haushalt eingesetzt zu werden, insbesondere eine Hausarbeit, vorteilhaft einen Garvorgang
und/oder einen Reinigungsvorgang, zu verrichten und/oder zu unterstützen und/oder
das dazu vorgesehen ist, Lebensmittel, insbesondere unter kontrollierten Bedingungen,
aufzubewahren. Bei dem Haushaltsgerät kann es sich insbesondere um eine Geschirrspülmaschine
und/oder einen Herd und/oder einen Ofen und/oder einen Mikrowellenherd und/oder einen
Dampfgarer und/oder eine Dunstabzugshaube und/oder einen Elektrogrill und/oder einen
Toaster und/oder einen Wäschetrockner und/oder eine Waschmaschine und/oder besonders
bevorzugt um ein Kühl- und/oder Gefriergerät handeln.
[0007] Vorzugsweise ist der Lagerraum als, zumindest teilweise durch einen isolierten Gerätekorpus
definiertes und/oder abgetrenntes inneres Volumen ausgebildet, welches insbesondere
zur Lagerung von Kühlgut, beispielsweise von Lebensmitteln, Chemikalien und/oder medizinischen
Materialien, vorgesehen sein kann. Insbesondere weist die Einschubeinheit ein Ablageelement
mit einer insbesondere parallel zur Einschubrichtung und vorzugsweise horizontal liegenden
Haupterstreckungsebene auf, welche insbesondere zu einer Ablage von Gegenständen,
insbesondere von Kühlgut vorgesehen ist. Unter einer "Haupterstreckungsebene" eines
Objekts soll insbesondere eine Ebene verstanden werden, welche parallel zu einer größten
Seitenfläche eines kleinsten gedachten Quaders ist, welcher die Baueinheit gerade
noch vollständig umschließt, und insbesondere durch den Mittelpunkt des Quaders verläuft.
Das Ablageelement kann hierbei als ein Ablageboden und/oder als ein Ablagerost ausgebildet
sein. Zusätzlich kann die Einschubeinheit insbesondere zumindest eine, vorteilhaft
zumindest zwei, besonders vorteilhaft zumindest drei und vorzugsweise zumindest vier
Seitenwände aufweisen, welche insbesondere mit dem Ablageelement verbunden sein können
und welche insbesondere jeweils Haupterstreckungsrichtungen aufweisen können, die
senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung des Ablageelements ausgerichtet sind. Der
Ausdruck "senkrecht" soll hier insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung relativ
zu einer Bezugsrichtung definieren, wobei die Richtung und die Bezugsrichtung, insbesondere
in einer Ebene betrachtet, einen Winkel von 90° einschließen und der Winkel eine maximale
Abweichung von insbesondere kleiner als 8°, vorteilhaft kleiner als 5° und besonders
vorteilhaft kleiner als 2° aufweist. In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
kann die Einschubeinheit als eine Schublade ausgebildet sein, wobei die Schublade
nach oben mit einem Deckel abgeschlossen sein kann. Unter einer "Haupterstreckungsrichtung"
eines Objekts soll dabei insbesondere eine Richtung verstanden werden, welche parallel
zu einer längsten Kante eines kleinsten geometrischen Quaders verläuft, welcher das
Objekt gerade noch vollständig umschließt.
[0008] Die Kopplungseinheit kann vorteilhaft weitere, zur Führung der Einschubeinheit entlang
oder entgegen der Einschubrichtung vorgesehene Elemente, wie beispielsweise eine Anordnung
von Führungsschienen, aufweisen. Unter einer "Abrollschiene" soll insbesondere ein
Element verstanden werden, welches zumindest eine Abrollfläche vorzugsweise entlang
zumindest einer Richtung für zumindest ein Abrollelement bereitstellt. Vorzugsweise
kann die Abrollschiene als zumindest im Wesentlichen längliches Element ausgebildet
sein. Der Ausdruck "länglich" soll hier insbesondere im Sinne einer Längserstreckung
eines Objekts entlang seiner Haupterstreckungsrichtung verstanden werden, wobei die
Längserstreckung des Objekts insbesondere zumindest 10-mal, bevorzugt 20-mal, besonders
bevorzugt 30-mal größer ist als eine zugehörige Quererstreckung des Bauteils. Die
Längserstreckung des Schienenelements soll vorzugsweise zumindest der in Einschubrichtung
gemessenen Tiefe des Lagerraums entsprechen. Die Abrollschiene kann vorzugsweise zumindest
parallel zur Auszugsrichtung angeordnet und zumindest im Wesentlichen geradlinig sein.
Abweichungen von Parallelität und/oder Geradlinigkeit können vorteilhaft sein um eine
Dynamik zu erreichen, die beispielsweise ein unabsichtliches, vollständiges Herausziehen
der Einschubeinheit verhindern kann und/oder einen festeren Sitz der Einschubeinheit
im vollständig eingeschobenen Zustand ermöglichen kann.
[0009] Unter einem "Abrollelement" soll insbesondere ein Element verstanden werden, welches
um eine Drehachse drehbar gelagert ist, und welches vorzugsweise rotationssymmetrisch
zu einer Drehachse ist. Vorteilhaft kann das Abrollelement insbesondere mit der Abrollschiene
kraftschlüssig und/oder formschlüssig in Kontakt stehen und wird insbesondere durch
eine Bewegung der Abrollschiene entlang oder entgegen der Einschubrichtung zur Rotation
gebracht und rollt dabei insbesondere entlang der Abrollschiene ab. Unter "befestigt"
soll insbesondere verstanden werden, dass im Anwendungs- und/oder Betriebszustand
die Verbindung zwischen Abrollelement und Gerätekorpus entlang der Drehachse des Abrollelements
besteht. Dazu ist ein Drehachselement mit dem Gerätekorpus insbesondere zumindest
mechanisch verbunden, vorzugsweise einstückig verbunden. Unter "Drehachselement" soll
ein Element verstanden werden, welches insbesondere Teil der Kopplungseinheit sein
kann. Im Anwendungs- und/oder Betriebszustand kooperiert es insbesondere mit dem Zentrum
des Abrollelements an dessen Rotationssymmetrieachse, um die das Abrollelement rotieren
kann, wobei durch die Verbindung insbesondere eine Rotation des Abrollelements um
eine Drehachse nicht behindert werden soll.
[0010] Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden
werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll
insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest
einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.
[0011] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Abrollelement als Zahnrad und die Abrollschiene
als Zahnstange ausgebildet ist, wodurch eine vorteilhafte formschlüssige Verbindung
zwischen Abrollelement und Abrollschiene erreicht werden kann. Insbesondere kann ein
Spiel und damit verbunden ein mögliches Verkanten der Einschubeinheit insbesondere
bei einem Einschieben und/oder Ausziehen vermieden werden. Zudem kann insbesondere
eine Kopplung mittels Zahnrad und Zahnstange eine gleichmäßigere Kraftanforderung
während eines Einschubs und/oder Ausziehvorgangs ermöglichen, wodurch insbesondere
eine Zentrierung der Einschubeinheit bei einem Einschub- und/oder Ausziehvorgang erreicht
werden kann. Vorteilhaft erstreckt sich die Zahnstange bezüglich der Einschubrichtung
über eine gesamte Tiefe der Einschubeinheit, wodurch insbesondere eine große Auszugsweite
erreicht werden kann.
[0012] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Kopplungseinheit zumindest eine weitere Abrollschiene
und zumindest ein mit der weiteren Abrollschiene kooperierendes weiteres Abrollelement
aufweist. Das Abrollelement und das weitere Abrollelement sind vorzugsweise spiegelbildlich
zueinander ausgebildet und/oder angeordnet. Die Abrollschiene und die weitere Abrollschiene
sind vorzugsweise spiegelbildlich zueinander ausgebildet und/oder angeordnet. Dadurch
kann vorteilhaft das Gewicht der Einschubeinheit auf mehrere Abrollschienen und/oder
Abrollelemente verteilt werden. Zudem kann vorteilhaft eine genauere Führung der Einschubeinheit
in Einschub- oder Auszugsrichtung ermöglicht werden.
[0013] Wenn das Abrollelement und das weitere Abrollelement mechanisch miteinander gekoppelt
sind, kann vorteilhaft eine Übertragung einer Drehbewegung von einem Abrollelement
zu einem weiteren Abrollelement erreicht werden, wodurch insbesondere ein Verkanten
der Einschubeinheit bei einem Einschieben und/oder Ausziehen vorteilhaft vermieden
werden kann. Dabei sind insbesondere das Abrollelement und das weitere Abrollelement
drehfest miteinander verbunden, beispielsweise über ein Verbindungselement, insbesondere
eine Stange, der Kopplungseinheit. Dadurch kann beispielsweise eine gleichmäßige Bewegung
zweier gegenüberliegender Kanten der Einschubeinheit erreicht werden, wenn, wie in
einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung, jeweils eine Abrollschiene an je
einer Kante der Einschubeinheit ausgebildet ist. Dabei kann insbesondere ein Teil
einer Kraft, die beispielsweise an einer Seite der Einschubeinheit in Auszugsrichtung
ausgeübt wird, vorteilhaft über eine Drehbewegung der gekoppelten Abrollelemente auf
die andere Seite übertragen werden.
[0014] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Abrollschiene
mit einer Unterseite der Einschubeinheit verbunden ist. Dabei ist die Abrollschiene
insbesondere von der Einschubeinheit weg ausgerichtet. Unter der "Unterseite" der
Einschubeinheit soll insbesondere die Seite der Einschubeinheit verstanden werden,
die einer Ablagefläche der Einschubeinheit gegenüberliegt, wobei die Ablagefläche
eine insbesondere Fläche der Einschubeinheit sein soll, auf der Güter, insbesondere
Kühlgut, abgelegt werden kann. Durch eine solche Ausgestaltung kann vorteilhaft ein
besseres Gesamtbild erreicht werden, da die Abrollschiene vorzugsweise zumindest teilweise
aus einem Blickfeld eines Betrachters verschwindet. Außerdem kann insbesondere eine
Schmutzansammlung auf der Abrollschiene vermieden werden, da diese in diesem Fall
insbesondere nach unten ausgerichtet ist und Schmutz somit schwer haften bleibt. Dadurch
und durch eine leichte Erreichbarkeit der Unterseite der Einschubeinheit kann insbesondere
eine einfachere und schnellere Reinigung ermöglicht und damit auch vorzugsweise eine
bessere Hygienesituation erreicht werden. Vorteilhaft ist die Abrollschiene mit der
Unterseite fest, insbesondere einstückig verbunden. Unter "einstückig" soll insbesondere
zumindest stoffschlüssig verbunden verstanden werden, beispielsweise durch einen Schweißprozess,
einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess und/oder einen anderen, dem Fachmann als
sinnvoll erscheinenden Prozess, und/oder vorteilhaft in einem Stück geformt verstanden
werden, wie beispielsweise durch eine Herstellung aus einem Guss und/oder durch eine
Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren und vorteilhaft aus
einem einzelnen Rohling.
[0015] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die Haushaltsgerätevorrichtung
zumindest ein Abdeckelement auf, welches entlang der Einschubrichtung betrachtet vor
dem Abrollelement angeordnet ist und dieses insbesondere nach vorne hin abdeckt. Dadurch
kann insbesondere ein besseres Gesamtbild und vorzugsweise eine erhöhte Bedienersicherheit
erreicht werden, da das Abrollelement vorzugsweise zumindest teilweise aus dem Blickfeld
des Betrachters verschwindet, wodurch insbesondere eine Verletzungsgefahr, beispielsweise
durch ein Einklemmen und/oder Quetschen von Körperteilen, insbesondere von Fingern,
reduziert werden kann. Zudem kann vorteilhaft ein Verschmutzen des Abrollelements
zumindest teilweise verhindert werden.
[0016] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Abdeckelement sich zwischen einer ersten Seitenwand
des Gerätekorpus und einer, der ersten Seitenwand gegenüberliegenden zweiten Seitenwand
des Gerätekorpus erstreckt, wobei beide Seitenwände vorteilhaft in einem Betriebszustand
zumindest im Wesentlichen senkrecht bezüglich einer Horizontalebene angeordnet sind.
Dadurch kann vorteilhaft eine unterstützende und/oder tragende Wirkung des Abdeckelements
insbesondere bezüglich der Einschubeinheit erreicht werden. Außerdem kann durch ein
solches Abdeckelement eine stabilisierende Wirkung auf den Gerätekorpus erreicht werden.
Zudem kann insbesondere ein besseres Gesamtbild erreicht werden, da insbesondere alle
hinter dem Abdeckelement liegenden Bauteile, wie beispielsweise das Abrollelement,
vorzugsweise zumindest teilweise aus dem Blickfeld des Betrachters verschwinden. Zudem
kann insbesondere von außen kommende Verschmutzung von allen hinter dem Abdeckelement
liegenden Bauteilen zumindest teilweise ferngehalten werden. Dadurch kann insbesondere
eine verbesserte Hygienesituation erreicht werden.
[0017] Wenn das Abdeckelement einen Teil des Gerätekorpus bildet, kann vorteilhaft eine
erhöhte Stabilität des Gerätekorpus erreicht werden.
[0018] Vorteilhaft unterteilt das Abdeckelement den Lagerraum in zumindest einen ersten
Teillageraum und zumindest einen zweiten Teillagerraum. In einem Betriebszustand befindet
sich der erste Teillagerraum vorzugsweise vertikal über dem zweiten Teillagerraum
und insbesondere über allen weiteren vorhandenen Teillagerräumen. Vorteilhaft ist
das Abdeckelement plattenartig ausgestaltet, wobei "plattenartig" insbesondere als
durchgehend und frei von Ausnehmungen und/oder Löchern, die die Teillagerräume verbinden
könnten, verstanden werden soll. Dadurch kann vorteilhaft eine Aufteilung des Lagerraums
in verschieden nutzbare Bereiche vorgenommen werden. Beispielsweise kann insbesondere
geruchsintensives Kühlgut von weniger geruchsintensivem Kühlgut getrennt gelagert
werden und/oder es könnten vorteilhaft Bereiche mit unterschiedlichen Kühltemperaturen
abgetrennt werden.
[0019] Das Abdeckelement kann vorteilhaft ein Teil des Gerätekorpus sein. Alternativ kann
das Abdeckelement insbesondere in einem separaten Montageschritt in den Gerätekorpus
eingesteckt werden. Dabei kann das Abdeckelement vorzugsweise aus demselben Material
wie der Gerätekorpus oder aus einem anderen, vorzugsweise thermisch isolierendem Material,
bestehen. Unter einem "thermisch isolierendem Material" soll insbesondere ein Material
mit einer niedrigen Wärmeleitfähigkeit, die insbesondere unter 0,15 Wm-1K-1, bevorzugt
unter 0,05 Wm-1K-1 oder besonders bevorzugt unter 0,005 Wm-1K-1 liegt, verstanden
werden.
[0020] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Abrollelement im Abdeckelement zumindest teilweise
eingebettet ist. Der Ausdruck "eingebettet" soll hier insbesondere als zum Großteil
von einer Einhüllenden des Abdeckelements umschlossen verstanden werden, wobei insbesondere
mehr als 50 % eines Volumens des Abrollelements, vorzugsweise mehr als 65 % des Volumens
des Abrollelements und besonders bevorzugt mehr als 80 % des Volumens der Einhüllenden
des Abrollelements sich innerhalb des Volumens der Einhüllenden des Abdeckelements
befinden sollen. Unter einer "Einhüllenden" eines Objekts soll hier insbesondere eine
Oberfläche eines kleinsten gedachten Quaders, welcher das Objekt gerade noch vollständig
umschließt verstanden werden. Dadurch kann vorteilhaft eine Platzersparnis erreicht
werden. Außerdem kann insbesondere ein besseres Gesamtbild und vorteilhaft eine erhöhte
Bedienersicherheit erreicht werden, da das Abrollelement vorteilhaft zumindest teilweise
aus dem Blickfeld des Betrachters verschwindet, wodurch insbesondere eine Verletzungsgefahr,
beispielsweise durch ein Einklemmen und/oder Quetschen der Finger, reduziert werden
kann. Zudem kann insbesondere Verschmutzung von dem Abrollelement zumindest teilweise
ferngehalten werden. Dadurch kann insbesondere eine verbesserte Hygienesituation erreicht
werden.
[0021] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass das Abrollelement
bezüglich der Einschubrichtung in einer ersten Hälfte, insbesondere in einem ersten
Drittel und vorzugsweise in einem ersten Viertel des Gerätekorpus angeordnet ist.
Dadurch kann vorteilhaft eine große Auszugsweite der Einschubeinheit erreicht werden,
insbesondere ohne, dass eine Verlängerung der Abrollschiene nötig wäre.
[0022] Vorteilhaft ist die Einschubeinheit als eine Schublade ausgebildet. Die Schublade
kann sich, im eingeschobenen Zustand, insbesondere vollständig im Inneren des Lagerraums
befinden oder sie kann sich vorteilhaft nur teilweise in das Innere des Lagerraums
erstrecken und/oder über zumindest eine seitliche Wand eine äußere Begrenzung des
Lagerraums bilden. Insbesondere kann die Schublade ein Türblatt aufweisen, welches
eine Außenwand bildet, wodurch vorteilhaft eine Material- und Kostenreduzierung erreicht
werden kann, da auf eine Kältegerätetür, insbesondere im Bereich der Schublade verzichtet
werden kann.
[0023] Das erfindungsgemäße Haushaltsgerät und/oder die erfindungsgemäße Haushaltsgerätevorrichtung
sollen/soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform
beschränkt sein. Insbesondere können/kann das erfindungsgemäße Haushaltsgerät und/oder
die erfindungsgemäße Haushaltsgerätevorrichtung zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen
Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen
und Einheiten sowie Verfahrensschritten abweichende Anzahl aufweisen. Zudem sollen
bei den in dieser Offenbarung angegebenen Wertebereichen auch innerhalb der genannten
Grenzen liegende Werte als offenbart und als beliebig einsetzbar gelten.
[0024] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0025] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines Haushaltsgeräts mit einer Haushaltsgerätevorrichtung,
welcher einen Gerätekorpus aufweist,
- Fig. 2
- einen Ausschnitt einer perspektivischen Ansicht des Haushaltsgeräts mit Fokus auf
eine Kopplungseinheit der Haushaltsgerätevorrichtung, welche zur Kopplung einer Einschubeinheit
der Haushaltsgerätevorrichtung an den Gerätekorpus vorgesehen ist,
- Fig. 3
- einen horizontalen Schnitt durch den Gerätekorpus und eine Unteransicht der Einschubeinheit,
- Fig. 4
- eine teilweise Unteransicht der Einschubeinheit mit vergrößertem Maßstab, mit Fokus
auf eine Abrollschiene und ein Abrollelement der Kopplungseinheit,
- Fig. 5
- einen vertikalen Schnitt durch den Gerätekorpus und die Einschubeinheit entlang einer
Einschubrichtung und
- Fig. 6
- einen vertikalen Schnitt durch einen Gerätekorpus und eine Einschubeinheit entlang
einer Einschubrichtung einer weiteren Haushaltsgerätevorrichtung.
[0026] Fig. 1 zeigt ein Haushaltsgerät. Das Haushaltsgerät ist als ein Haushaltskältegerät
ausgebildet. Das Haushaltsgerät weist eine Haushaltsgerätevorrichtung auf. Die Haushaltsgerätevorrichtung
umfasst einen Gerätekorpus 10a, der das Haushaltsgerät auf fünf Seiten nach außen
begrenzt. Der Gerätekorpus 10a dient als Temperaturisolation eines im Inneren liegenden
Lagerraums 12a.
[0027] Die Haushaltsgerätevorrichtung weist zwei Einschubeinheiten 14a, 16a auf. Eine Vorderseite
des Haushaltsgeräts bilden in diesem Ausführungsbeispiel zwei, zu den Einschubeinheiten
14a, 16a gehörende Türblätter 42a, 62a, welche zur Isolation des im Inneren liegenden
Lagerraums 12a dienen und jeweils einen Türgriff 44a, 64a aufweisen. In Aufstellungsrichtung
gesehen unter der unteren Einschubeinheit 16a liegt eine Kältegerätetür 40a der Haushaltsgerätevorrichtung.
Die Kältegerätetür 40a ist zumindest teilweise am Gerätekorpus 10a befestigt. Die
Kältegerätetür 40a kann insbesondere um eine, im Wesentlichen senkrecht zu einer Einschubrichtung
18a der Einschubeinheiten 14a, 16a liegende Achse schwenkbar gelagert sein und dient
zur Isolation des im Inneren liegenden Lagerraums 12a.
[0028] Die Einschubeinheit 14a ist identisch zur Einschubeinheit 16a ausgebildet. Im Folgenden
wird deshalb nur die Einschubeinheit 14a beschrieben.
[0029] Die Einschubeinheit 14a kann entlang der Einschubrichtung 18a relativ zum Gerätekorpus
10a bewegt werden. Zudem kann die Einschubeinheit 14a entlang einer Auszugsrichtung
20a relativ zum Gerätekorpus 10a bewegt werden. Dabei bewegt sich die Einschubeinheit
14a in den Lagerraum 12a hinein und/oder aus dem Lagerraum 12a heraus. Diese Bewegungen
erfolgen zumindest teilweise parallel zur Einschubrichtung 18a und/oder Auszugsrichtung
20a. Das Türblatt 42a an der in der Auszugsrichtung 20a vorne liegenden Seite der
Einschubeinheit 14a weist einen Türgriff 44a auf, der als eine Angriffsfläche für
einen Bediener dienen kann. Die Einschubeinheit 14a ist als eine Schublade ausgebildet.
[0030] Der in den Fig. 5 und 6 gezeigte Schnitt verläuft entlang der in Fig. 1 gezeigten
Schnittebene V, parallel zu einer von zwei Seitenflächen 46a, 48a des Gerätekorpus
10a.
[0031] Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Ausschnitts des Gerätekorpus 10a,
welcher seitlich teilweise ausgeblendet ist, um einen Blick in ein Inneres zu ermöglichen.
Die Einschubeinheit 14a befindet sich in einem teilweise ausgezogenen Zustand. Die
Einschubeinheit 16a befindet sich in einem vollständig eingeschobenen Zustand.
[0032] Die Einschubeinheit 14a weist drei Seitenwände 50a, 58a und 60a auf. Das Türblatt
42a, die Seitenwände 50a, 58a, 60a und ein Ablageelement 66a der Einschubeinheit 14a
bilden einen nach oben offenen Kasten, der zur Lagerung von Kühlgut vorgesehen ist.
[0033] Durch die kastenartige Ausformung kann vorteilhaft ein abgeschlossener Bereich erzeugt
werden, in dem Kühlgut beim Bewegen der Einschubeinheit 14a sicher gelagert werden
kann. Über eine am Gerätekorpus 10a befestigte Dichtung 78a wird eine gute Isolation
bei vollständig eingeschobener Einschubeinheit 14a erreicht.
[0034] Die Haushaltsgerätevorrichtung umfasst eine Kopplungseinheit 80a, welche die Einschubeinheit
14a mit dem Gerätekorpus 10a koppelt. Die Kopplungseinheit 80a weist zumindest eine
Abrollschiene 22a und zumindest ein mit der Abrollschiene 22a kooperierendes Abrollelement
24a auf. Die Kopplungseinheit 80a weist zumindest eine Führungsschiene 52a auf. An
einer Seitenwand 50a der Einschubeinheit 14a ist die Führungsschiene 52a der Kopplungseinheit
80a befestigt. Die Führungsschiene 52a kann mit einer nicht gezeigten, an einer gegenüberliegenden
Innenwand des Gerätekorpus 10a befestigten, weiteren Führungsschiene der Kopplungseinheit
80a kooperieren. Dadurch wird ein besserer Sitz und eine erhöhte Stabilität der Einschubeinheit
14a erreicht.
[0035] Für den Fachmann ist auch eine Ausführung denkbar bei der beispielsweise eine Stufe
in einer oder beiden Seitenwänden 32a, 34a des Gerätekorpus 10a unter und/oder über
der Einschubeinheit 14a eingreift. Alternativ ist an einer Unterseite der Einschubeinheit
14a zumindest eine, zur Kopplungseinheit 80a gehörige Führungsschiene befestigt, die
mit einer am Gerätekorpus 10a befestigten weiteren, zur Kopplungseinheit 80a gehörigen
Führungsschiene kooperiert. Außerdem ist denkbar, dass eine Nut des Gerätekorpus 10a
eine Auswölbung an der Seitenwand 50a der Einschubeinheit 14a aufnimmt.
[0036] Die Abrollschiene 22a ist an einem unteren seitlichen Rand der Einschubeinheit 14a
befestigt. Beim Bewegen der Einschubeinheit 14a bewegt sich die Abrollschiene 22a
horizontal über das Abrollelement 24a hinweg. Dabei wird das Abrollelement 24a zur
Rotation gebracht. Die Rotation erfolgt um eine ortsfeste Rotationsachse 82a. Die
Rotation wird durch einen Kraftschluss und/oder Formschluss von Abrollelement 24a
und Abrollschiene 22a erzeugt.
[0037] Die Befestigung des Abrollelements 24a am Gerätekorpus 10a wird mittels eines Drehachselements
70a bewerkstelligt. Das Drehachselement 70a ist vorteilhaft fest mit dem Gerätekorpus
10a, insbesondere einstückig verbunden. Fig. 4 zeigt den in Fig.3 gekennzeichneten
Teilbereich IV, und damit auch das Drehachselement 70a, in einem vergrößerten Maßstab.
[0038] Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Abrollelement 24a als Zahnrad ausgebildet.
Die Abrollschiene 22a ist als Zahnstange ausgebildet. Das Ineinandergreifen der Zähne
von Abrollelement 24a und Abrollschiene 22a erzeugt einen schlupffreien Kontakt.
[0039] Die Haushaltsgerätevorrichtung weist ein Abdeckelement 30a auf, welches den Lagerraum
12a in zumindest einen ersten Teillagerraum 36a und zumindest einen zweiten Teillagerraum
38a unterteilt. Die Haushaltsgerätevorrichtung weist ein weiteres Abdeckelement 74a
auf, welches den Lagerraum 12a in zumindest einen zweiten Teillagerraum 38a und zumindest
einen dritten Teillagerraum 76a unterteilt (vgl. Fig. 5).
[0040] Das Abdeckelement 30a bedeckt die komplette Fläche eines Querschnitts durch den Gerätekorpus
10a. Das Abdeckelement 30a trennt den darüber liegenden Teillagerraum 36a vollständig
von dem darunterliegenden Teillagerraum 38a. Das Abdeckelement 30a ist frei von Löchern
und/oder das Abdeckelement 30a durchstoßenden Aussparungen. Dies ist insbesondere
in Fig. 3 ersichtlich, einem Schnitt durch die Hausgerätevorrichtung entlang der in
Fig. 5 gezeigten Ebene III, welche parallel zu der Einschubrichtung 18a der Einschubeinheit
14a auf Höhe des Abdeckelements 30a verläuft. Die Blickrichtung des in Fig. 3 gezeigten
Schnitts verläuft in Aufstellungsrichtung gesehen von unten nach oben.
[0041] Das Abdeckelement 30a erstreckt sich von einer ersten Seitenwand 32a des Gerätekorpus
10a zu einer der ersten Seitenwand 32a gegenüberliegenden zweiten Seitenwand 34a des
Gerätekorpus 10a.
[0042] Ein Teil des Abrollelements 24a ragt über eine Oberfläche 56a des Abdeckelements
30a vertikal heraus. Die Abrollschiene 22a kooperiert mit dem aus dem Abdeckelement
30a herausragenden Teil des Abrollelements 24a. Das Abdeckelement 30a ist entlang
der Einschubrichtung 18a betrachtet zumindest teilweise vor dem Abrollelement 24a
angeordnet.
[0043] Das Abrollelement 24a ist bezüglich der Einschubrichtung 18a in einer vorderen Hälfte
des Gerätekorpus 10a angeordnet. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Abrollelement
24a am vorderen Ende des Abdeckelements 30a angeordnet.
[0044] Das Abdeckelement 30a weist eine Aussparung 54a auf. Das Abrollelement 24a ist in
dieser Aussparung 54a versenkt. Die Aussparung 54a stellt eine Vertiefung in dem Abdeckelement
30a dar. Die Aussparung 54a bildet insbesondere keine das Abdeckelement 30a vollständig
durchstoßende Ausnehmung. Die Aussparung 54a ist bezüglich der Einschubrichtung 18a
in einer vorderen Hälfte des Gerätekorpus 10a angeordnet. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
ist die Aussparung 54a am vorderen Ende des Abdeckelements 30a angeordnet.
[0045] Die Aussparung 54a ist auf der, der Einschubeinheit 14a zugewandten Seite des Abdeckelements
30a zumindest teilweise durch ein Kappenelement 72a des Abdeckelements 30a abgedeckt.
Das Kappenelement 72a kann vorzugsweise einstückig mit dem Abdeckelement 30a verbunden
sein. Durch das Kappenelement 72a kann vorteilhaft ein Eindringen von Schmutz in die
Aussparung 54a zumindest teilweise verhindert werden. Zudem kann eine erhöhte Stabilität
des Abdeckelements 30a erreicht werden.
[0046] Fig. 3 zeigt einen von unten betrachteten Schnitt durch die Haushaltsgerätevorrichtung
entlang der in Figur 5 gezeigten Schnittachse III. Die Kopplungseinheit 80a weist
zusätzlich zu der Abrollschiene 22a eine weitere Abrollschiene 26a auf. Die Abrollschiene
22a und die weitere Abrollschiene 26a sind jeweils an den seitlichen Kanten der Unterseite
der Einschubeinheit 14a befestigt. Die Kopplungseinheit 80a weist an der dem Abrollelement
24a und der Seitenwand 32a gegenüberliegenden inneren Seitenwand 34a des Gerätekorpus
10a ein weiteres Abrollelement 28a auf. Das weitere Abrollelement 28a ist am Gerätekorpus
10a befestigt. Das weitere Abrollelement 28a kooperiert mit der weiteren Abrollschiene
26a.
[0047] Die Abrollschiene 22a erstreckt sich über die gesamte Tiefe der Einschubeinheit 14a.
Die weitere Abrollschiene 26a erstreckt sich über die gesamte Tiefe der Einschubeinheit
14a.
[0048] Das Abrollelement 24a und das weitere Abrollelement 28a sind mechanisch miteinander
gekoppelt. Die mechanische Kopplung von dem Abrollelement 24a mit dem weiteren Abrollelement
28a erfolgt über ein Verbindungselement 68a der Kopplungseinheit 80a. Das Verbindungselement
68a ist als eine Verbindungsstange ausgebildet.
[0049] Das Verbindungselement 68a befindet sich innerhalb des Abdeckelements 30a. Das Verbindungselement
68a befindet sich vollständig in der Aussparung 54a des Abdeckelements 30a. Die Aussparung
54a erstreckt sich über den gesamten Bereich zwischen dem Abrollelement 24a und dem
weiteren Abrollelement 28a. Das Verbindungselement 68a überträgt eine Rotationsbewegung
von dem Abrollelement 24a zu dem weiteren Abrollelement 28a und umgekehrt. Das Verbindungselement
68a ist drehbar gelagert. Das Verbindungselement 68a rotiert gemeinsam mit dem Abrollelement
24a und dem weiteren Abrollelement 28a.
[0050] In der Figur 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. Die nachfolgenden
Beschreibungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den
Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleichbleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen
auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Figuren 1 bis 5 verwiesen werden
kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a in den Bezugszeichen
des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis 5 durch den Buchstaben b in den Bezugszeichen
des Ausführungsbeispiels der Figur 6 ersetzt. Bezüglich gleich bezeichneter Bauteile,
insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, kann grundsätzlich
auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Figuren
1 bis 5 verwiesen werden.
[0051] Fig. 6 zeigt einen vertikalen Schnitt entlang einer Schnittebene V eines weiteren
Ausführungsbeispiels. Ein Abdeckelement 30b der Hausgerätevorrichtung trennt einen
ersten Teillagerraum 36b eines Lagerraums 12b nicht vollständig von einem zweiten
Teillagerraum 38b des Lagerraums 12b. In dieser Ausgestaltung ist das Abdeckelement
30b als ein Querbalken ausgebildet, dessen Tiefe kleiner ist als eine Tiefe des Lagerraums
12b. Eine Vorderseite des Abdeckelements 30b ist zumindest im Wesentlichen bündig
mit einer Vorderseite eines Gerätekorpus 10b. Das Abdeckelement 30b ist entlang einer
Einschubrichtung 18b betrachtet vor einem, zu einer Kopplungseinheit 80b gehörendem
Abrollelement 24b angeordnet, sodass das Abrollelement 24b von dem Abdeckelement 30b
nach vorne verdeckt ist.
Bezugszeichen
[0052]
- 10
- Gerätekorpus
- 12
- Lagerraum
- 14
- Einschubeinheit
- 16
- Einschubeinheit
- 18
- Einschubrichtung
- 20
- Auszugsrichtung
- 22
- Abrollschiene
- 24
- Abrollelement
- 26
- Abrollschiene
- 28
- Abrollelement
- 30
- Abdeckelement
- 32
- Seitenwand
- 34
- Seitenwand
- 36
- Teillagerraum
- 38
- Teillagerraum
- 40
- Kältegerätetür
- 42
- Türblatt
- 44
- Türgriff
- 46
- Seitenfläche
- 48
- Seitenfläche
- 50
- Seitenwand
- 52
- Führungsschiene
- 54
- Aussparung
- 56
- Oberfläche
- 58
- Seitenwand
- 60
- Seitenwand
- 62
- Türblatt
- 64
- Türgriff
- 66
- Ablageelement
- 68
- Verbindungselement
- 70
- Drehachselement
- 72
- Kappenelement
- 74
- Abdeckelement
- 76
- Teillagerraum
- 78
- Dichtung
- 80
- Kopplungseinheit
- 82
- Rotationsachse
1. Haushaltsgerätevorrichtung, insbesondere Haushaltskältegerätevorrichtung, mit einem
Gerätekorpus (10a; 10b), welcher zumindest einen Lagerraum (12a; 12b) definiert, mit
zumindest einer Einschubeinheit (14a, 16a; 14b, 16b), welche zumindest teilweise parallel
zu einer Einschubrichtung (18a; 18b) in den Lagerraum (12a; 12b) hinein und parallel
zu einer Auszugsrichtung (20a; 20b) aus dem Lagerraum (12a; 12b) heraus bewegbar ist,
und mit zumindest einer Kopplungseinheit (80a; 80b), welche die Einschubeinheit (14a,
16a; 14b, 16b) mit dem Gerätekorpus (10a; 10b) koppelt und welche zumindest eine Abrollschiene
(22a; 22b) und zumindest ein mit der Abrollschiene (22a; 22b) kooperierendes Abrollelement
(24a; 24b) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Abrollelement (24a; 24b) am Gerätekorpus (10a; 10b) befestigt ist.
2. Haushaltsgerätevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abrollelement (24a; 24b) als Zahnrad und die Abrollschiene (22a; 22b) als Zahnstange
ausgebildet ist.
3. Haushaltsgerätevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungseinheit (80a; 80b) zumindest eine weitere Abrollschiene (26a; 26b) und
zumindest ein mit der weiteren Abrollschiene (26a; 26b) kooperierendes weiteres Abrollelement
(28a; 28b) aufweist.
4. Haushaltsgerätevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Abrollelement (24a; 24b) und das weitere Abrollelement (28a; 28b) mechanisch
miteinander gekoppelt sind.
5. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abrollschiene (22a; 22b) mit einer Unterseite der Einschubeinheit (14a, 16a;
14b, 16b) verbunden ist.
6. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest ein Abdeckelement (30a; 30b), welches entlang der Einschubrichtung (18a;
18b) betrachtet zumindest teilweise vor dem Abrollelement (24a; 24b) angeordnet ist.
7. Haushaltsgerätevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (30a; 30b) sich zwischen einer ersten Seitenwand (32a) des Gerätekorpus
(10a; 10b) und einer der ersten Seitenwand (32a) gegenüberliegenden zweiten Seitenwand
(34) des Gerätekorpus (10a; 10b) erstreckt.
8. Haushaltsgerätevorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (30a; 30b) einen Teil des Gerätekorpus (10a; 10b) bildet.
9. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (30a; 30b) den Lagerraum (12a; 12b) in zumindest einen ersten Teillagerraum
(36a; 36b) und zumindest einen zweiten Teillagerraum (38a; 38b) unterteilt.
10. Haushaltsgerätevorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Abrollelement (24a, 28a) im Abdeckelement (30a) zumindest teilweise eingebettet
ist.
11. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abrollelement (24a, 28a; 24b, 28b) bezüglich der Einschubrichtung (18a; 18b)
in einer ersten Hälfte des Gerätekorpus (10a; 10b) angeordnet ist.
12. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschubeinheit (14a, 16a; 14b, 16b) als eine Schublade ausgebildet ist.
13. Haushaltsgerät, insbesondere Haushaltskältegerät, mit einer Haushaltsgerätevorrichtung
nach einem der vorhergehenden Ansprüche.