| (19) |
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(11) |
EP 3 323 174 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.10.2020 Patentblatt 2020/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.07.2016 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2016/066431 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2017/009286 (19.01.2017 Gazette 2017/03) |
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| (54) |
MEHRPOLIGES ELEKTRISCHES STECKVERBINDERTEIL UND STECKVERBINDERANORDNUNG
MULTIPOLAR ELECTRIC PLUG CONNECTOR PART, AND PLUG CONNECTOR ARRANGEMENT
PARTIE DE CONNECTEUR ENFICHABLE ÉLECTRIQUE MULTIPÔLE ET ENSEMBLE CONNECTEUR ENFICHABLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
13.07.2015 DE 102015009039
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.05.2018 Patentblatt 2018/21 |
| (73) |
Patentinhaber: Kostal Kontakt Systeme GmbH |
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58513 Lüdenscheid (DE) |
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Erfinder: |
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- WOLTER, Martin
44287 Dortmund (DE)
- KOCH, Alexander
58511 Lüdenscheid (DE)
- RASCHKE, Uwe
58135 Hagen (DE)
- JAWOREK, Christian
59872 Meschede (DE)
- EBERHARDT, Guido
58099 Hagen (DE)
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Vertreter: Kerkmann, Detlef |
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Leopold Kostal GmbH & Co. KG
An der Bellmerei 10 58513 Lüdenscheid 58513 Lüdenscheid (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 912 290 EP-A2- 0 951 100 JP-A- H1 021 986 US-A1- 2009 081 908
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EP-A2- 0 854 543 EP-A2- 1 113 535 US-A1- 2003 008 567
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine mehrpolige elektrische Steckverbinderanordnung, bestehend
aus zwei miteinander verbindbaren Steckverbinderteilen, die jeweils ein Gehäuse aufweisen,
das aus mindestens zwei parallel zur vorgesehenen Steckrichtung zusammengefügten Gehäuseteilen
besteht, wobei die Gehäuseteile an ihren beim Zusammenfügen einander zugewandten Seitenflächen
jeweils angeformte parallele Rinnen aufweisen, welche nach dem Zusammenfügen der Gehäuseteile
parallele Aufnahmekanäle zur Aufnahme von Steckkontaktelementen ausbilden, wobei die
Steckkontaktelemente angeformte federnde Elemente aufweisen, die an Vorsprüngen der
Aufnahmekanäle einrasten, wobei Abschnitte mindestens eines Gehäuseteils die Lage
der Steckkontaktelemente innerhalb der Aufnahmekanäle formschlüssig fixieren und wobei
die Abschnitte zur formschlüssigen Fixierung der Steckkontaktelemente an Federzungen
angeordnet sind, die am Rand der Aufnahmekanäle in ein Gehäuseteil eingeformt sind.
[0002] Derartige Steckverbinderteile sind aus der europäischen Patentanmeldung
EP 0 854 543 A2 bekannt.
[0003] Die Druckschrift
US 2009/0081908 A1 beschreibt ein Steckverbinderteil mit einer redundanten Kontaktverriegelung. Ein
Verriegelungselement ist ein scharnierartig befestigter Hebel, der zwischen einer
Ausgangs- und einer Endposition verschwenkbar ist, und in der Ausgangsposition über
die Außenfläche des zugehörigen Gehäuseteils herausragt und in der Endposition eben
zu der Außenfläche ausgerichtet ist.
[0004] Aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift
DE 298 04 419 U1 ist ein elektrisches Steckverbindungsteil mit einem längsgeteiltem Gehäuse bekannt.
[0005] Das Gehäuse besteht aus zwei Tragekörperteilen, die jeweils mehrere eingeformte parallele
kanalartige Kontaktelementaufnahmen aufweisen. Die Tragekörperteile können aneinandergelegt
miteinander verrastet werden, wobei dann an jedem Tragekörperteil angeformte Blockierelemente
in Verriegelungsöffnungen des jeweils anderen Tragekörperteils eingreifen und dadurch
Kontaktelemente in den Kontaktelementaufnahmen formschlüssig arretieren.
[0006] Nachteilig hierbei ist, dass das Zusammensetzen des Gehäuses durch das Verrasten
der Tragekörperteile erst nach dem Einsetzen aller Kontaktelemente erfolgen kann,
da andernfalls die in die Kontaktelementaufnahmen eingreifenden Blockierelemente ein
Einsetzen der Kontaktelemente in die Kontaktelementaufnahmen verhindern. Das Gehäuse
des Steckverbinderteils ist somit ohne eingesetzte Kontaktelemente nicht vormontierbar.
[0007] In der deutschen Offenlegungsschrift
DE 10 2008 052 822 A1 ist in den Figuren 19 bis 24 ein Steckverbinderteil dargestellt, dessen Gehäuse sich
aus zwei als Halbschalen ausgeführten Gehäuseteilen zusammensetzt. Die Halbschalen,
die insbesondere als Gleichteile gefertigt sein können, weisen auf ihren zusammenfügbaren
Anlageflächen in Längsrichtung jeweils angeformte parallele Rinnen aus, die nach dem
Verbinden der Halbschalen jeweils parallele in Längsrichtung durch das Gehäuse verlaufenden
parallele kanalartige Aufnahmeräume ausbilden. Beim fertig montierten Steckverbinderteil
sind in die Aufnahmeräume jeweils ein Steckkontaktelement und ein Abschnitt der an
das Steckkontaktelement angebundenen Zuleitung eingesetzt.
[0008] Innerhalb der Aufnahmeräume werden die Steckkontaktelemente jeweils durch einen ringförmigen
Vorsprung formschlüssig gehalten. Außerdem sind die Zuleitungen durch angeformte Zugentlastungselemente
in den Aufnahmeräumen fixiert. Aufgrund dieses Aufbaus, ist es erforderlich, die Steckkontaktelemente
noch vor dem Verbinden der Halbschalen, welches durch Verkleben oder Ultraschallverschweißen
erfolgen kann, an eine der Halbschalen anzufügen. Auch hier sind somit nach dem Verbinden
der Gehäuseteile die Steckkontaktelemente mit ihren Zuleitungen bereits fest mit dem
Gehäuse des Steckverbinderteils vormontiert.
[0009] Eine solche Vormontage der Zuleitungen an einem Steckverbinder ist für manche Anwendungsfälle
nachteilig und daher in diesen Fällen nicht erwünscht. Sollen etwa beim Legen von
Kabeln in einem Kraftfahrzeug die Anschlussleitungen von verschiedenen Geräten zu
einem gemeinsamen mehrpoligen Steckverbinder geführt werden, so ist es ungünstig,
wenn die Anschlussleitungen bereits fest mit dem Steckverbinder verbunden sind, da
in diesem Fall die Verkabelung entweder vom Steckverbinder ausgehend gelegt werden
muss oder aber jeweils zusätzliche Leitungsverbindungen zwischen Gerätezuleitungen
und den Anschlussleitungen des Steckverbinders herzustellen sind.
[0010] Bekannt sind auch Steckverbindergehäuse mit umlaufend geschlossenen, zunächst leeren
Aufnahmekanälen, in die mit einer Zuleitung verbundene Steckhülsen mit einem federnden
Rastelement (Lanze) eingesetzt werden können, welche dann in den Aufnahmekanälen rastend
gehalten werden. Die bereits genannte
DE 298 04 419 U1 zeigt ein derartiges Steckverbindergehäuse mit eingeformten Kanälen. Die Formung
von Kanälen ist jedoch spritzgießtechnisch relativ aufwendig, da die Herstellung von
Rastelementen in den Aufnahmekanälen komplexe Schiebergeometrien im Spritzgießwerkzeug
erfordert. Aufgrund der hohen Kosten eines solchen Werkzeugs und der relativ langen
Zykluszeiten durch den aufwendigen Spritzgießvorgang sind die damit hergestellten
Steckverbinder recht kostenaufwendig.
[0011] Es stellte sich die Aufgabe, eine mehrpolige Steckverbinderanordnung zu schaffen,
die sich durch eine hohe elektrische Sicherheit auszeichnet, und deren Steckverbinderteile,
besonders einfach und kostengünstig herstellbar sind und deren Gehäuse bereits vor
dem Einsetzen von Steckkontaktelementen vollständig vormontierbar sind.
[0012] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Federzungen angeformte
Sperrnocken aufweisen, die über die Außenfläche des zugehörigen Gehäuseteils hinaus
ausgelenkt werden können, dass die Sperrnocken von Federzungen, die über die Außenfläche
des zugehörigen Gehäuseteils hinaus ausgelenkt sind, ein vollständige Verbinden von
verbindbaren Steckverbinderteilen blockiert, und dass nach dem vollständigen Verbinden
von verbindbaren Steckverbinderteilen, ein Auslenken von Federzungen über die Außenfläche
des zugehörigen Gehäuseteils durch ein Gehäuseteil des jeweils anderen Steckverbinderteils
blockiert ist.
[0013] Erfindungsgemäß vorgesehen ist es somit, an der Außenseite der Federarme angeformte
Sperrnocken vorzusehen. Solche Sperrnocken bewirken einerseits, dass Steckverbinderteile,
die unvollständig eingesetzte Steckkontaktelemente aufweisen, nicht elektrisch miteinander
verbunden und zu einer Steckverbinderanordnung zusammengesetzt werden können. Bei
bereits miteinander verbundenen Steckverbinderteilen verhindern die Sperrnocken andererseits
ein nachträglich Hinzufügen von Steckkontaktelementen zu den Steckverbinderteilen,
was beides vorteilhaft zur Erhöhung der elektrischen Sicherheit beiträgt.
[0014] Vorteilhafterweise ist es möglich, Steckverbinderteile aus besonders einfach und
kostengünstig herstellbaren Gehäuseteilen zusammenzusetzen, welche jeweils halbschalenartig
ausgeführt sind, und die nach dem Verbinden ein nachträgliches Bestücken des fertig
zusammengefügten Gehäuses mit elektrischen Kontaktelementen ermöglichen.
[0015] Hierbei ist es vorteilhaft, dass die einzelnen Gehäuseteile keine umlaufend geschlossenen
Aufnahmekanäle aufweisen, sondern diese erst nach dem Zusammenfügen ausbilden. Da
an den einzelnen halbschalenartigen Gehäuseteilen keine umschlossenen Hohlräume vorgesehen
sind, sind keine kompliziert geformten Spritzgießwerkzeuge erforderlich und die Fertigung
der Gehäuseteile kann durch einfache und kostengünstige Werkzeuge besonders einfach
und schnell erfolgen.
[0016] Durch die in die Wand mindestens eines Gehäuseteils eingeformten Federzungen wird
erreicht, dass die Steckkontaktelemente auf einfache Weise in das vollständig montierte
Steckverbinderteil eingesetzt werden können und dadurch die Gehäuse der Steckverbinderteile
vor dem Einsetzen der Steckkontaktelemente vollständig vormontierbar sind. Hierdurch
wird es vorteilhaft möglich, am vorgesehenen Verwendungsort dem Steckverbinderteil
mit Anschlussleitungen verbundene Steckkontaktelemente hinzuzufügen.
[0017] In einer vorteilhaften Ausführungsvariante der Erfindung können Steckverbinderteile
realisiert werden, die zwei parallele Reihen von Aufnahmekanälen aufweisen. Diese
bestehen aus drei miteinander verbundenen Gehäuseteilen, wobei jeweils zwei in direktem
Kontakt zueinander stehende Gehäuseteile eine Reihe von Aufnahmekanälen ausbildet.
[0018] Vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung sollen nachfolgend anhand Zeichnung
dargestellt und erläutert werden. Es zeigen
- Figur 1
- eine erste Steckverbinderanordnung mit unverbundenen Steckverbinderteilen,
- Figur 2
- die erste Steckverbinderanordnung mit miteinander verbundenen Steckverbinderteilen,
- Figur 3
- die Gehäuse der Steckverbinderteile,
- Figur 4
- eine erste Ansicht von Gehäuseteilen der Steckverbinderteile,
- Figur 5
- eine zweite Ansicht von Gehäuseteilen der Steckverbinderteile,
- Figur 6
- eine Schnittansicht der Steckverbinderanordnung,
- Figur 7
- eine Schnittansicht des ersten Steckverbinderteils,
- Figur 8
- eine zweite Steckverbinderanordnung mit unverbundenen Steckverbinderteilen,
- Figur 9
- Gehäuseteile des ersten Steckverbinderteils der zweiten Steckverbinderanordnung,
- Figur 10
- Gehäuseteile des zweiten Steckverbinderteils der zweiten Steckverbinderanordnung,
- Figur 11
- einen Teil der zweiten Steckverbinderanordnung in einer Schnittansicht.
[0019] Die Figur 1 zeigt eine erste Steckverbinderanordnung 800 mit noch unverbundenen mehrpoligen
Steckverbinderteilen 100, 200. Die Steckverbinderanordnung ist hier rein beispielhaft
sechspolig ausgeführt, so dass in das Innere der beiden Steckverbinderteile 100, 200
jeweils sechs Anschlussleitungen 130, 230 hineingeführt und im Inneren der Gehäuse
110, 210 mit, in der Figur 1 nicht dargestellten, elektrischen Steckkontaktelementen
verbunden sind. An einer Außenseite des ersten Steckverbinderteils 100 ist ein Rastarm
160 federnd angeordnet, der mit einem am Gehäuse 210 des zweiten Steckverbinderteils
200 angebrachten Vorsprung 250 verrasten kann.-Diese Rastverbindung bei zusammengesteckten
Steckverbinderteilen 100, 200 durch einen verschiebbaren CPA-Riegel 150 gegen Trennen
gesichert werden.
[0020] Die Figur 2 zeigt die Steckverbinderanordnung 800 mit zusammengefügten Steckverbinderteilen
100, 200, bei denen die elektrischen Steckkontaktelemente im Inneren der Gehäuse 110,
210 miteinander verbunden sind. Mechanisch sind die Gehäuse 110, 210 der beiden Steckverbinderteile
100, 200 durch den Rastarm 160 miteinander verrastet, der den (in der Figur 2 verdeckten)
Vorsprung 250 übergreift. Zusätzlich sichert der verschobene CPA-Riegel 150 die Rastverbindung
gegen Öffnen ab. Zum Trennen der Steckverbinderteile 100, 200 kann der CPA-Riegel
150 durch eine manuelle Betätigung aus der in der Figur 2 dargestellten Stellung bewegt
werden.
[0021] In der Figur 3 sind die Gehäuse 110, 210 der beiden Steckverbinderteile 100, 200
ohne elektrische Komponenten, wie etwa Anschlussleitungen und Steckkontaktelemente
dargestellt. Wie die Figur 4 verdeutlicht, setzt sich jedes der beiden Gehäuse 110,
210, abgesehen von dem durch Aufstecken an das Gehäuse 110 des ersten Steckverbinderteils
100 angefügten CPA-Riegel 150, aus jeweils zwei Gehäuseteilen 111, 112 bzw. 211, 212
zusammen, die durch Hakenverbindungselemente 141, 142, 241, 242 und Rastverbindungselemente
161, 162 formschlüssig miteinander verbunden werden.
[0022] Die Figur 5 zeigt die gleichen Gehäuseteile 111, 112, 211, 212 aus einer anderen
Perspektive, so dass die in der Figur 4 verdeckten Vorder- und Rückseiten der Gehäuseteile
111, 112, 211, 212 erkennbar werden. Die gemeinsame Ansicht der Figuren 4 und 5 verdeutlicht,
dass die jeweils zu einem Gehäuse 110 bzw. 210 verbindbaren Gehäuseteile 111, 112
bzw. 211, 212 auf ihren beim Zusammenfügen einander zugewandten Seitenflächen jeweils
angeformte parallele Rinnen 1141, 1142 bzw. 2141, 2142 aufweisen, die nach dem Zusammenfügen
der Gehäuseteile 111, 112 bzw. 211, 212 zueinander parallele Aufnahmekanäle 113, dargestellt
in der Figur 3 am Gehäuse 110, in Form von röhrenförmigen Hohlräumen mit kreisförmigen,
ovalen oder mehreckigen Querschnittsfläche ausbilden.
[0023] An jeweils einem Gehäuseteil 112, 211 jedes Gehäuses 110, 210 sind entlang der Rinnen
1142, 2141 elastische Federzungen 116, 216 in die Wände der Gehäuseteile 112, 211
geformt, welche dazu vorgesehen sind, Steckkontaktelemente 500 an den Gehäusen 110,
210 des ersten und des zweiten Steckverbinderteils 100, 200 zu fixieren. Die Fixierung
eines Steckkontaktelements 500 mittels einer Federzunge 116 ist in den Figuren 6 und
7 beispielhaft am ersten Steckverbinderteil 100 dargestellt.
[0024] Die oberen Kanten der Stege 121, 122, 221, 222, welche die Rinnen 1141, 1142, 2141,
3142 seitlich begrenzen, weisen an einigen Gehäuseteilen 112, 211 eingeformte Nuten
123, 223 auf. An den an diese Gehäuseteile 112, 211anfügbaren komplementären Gehäuseteilen
111, 212 sind in diese Nuten 123, 223 passende Federn 124, 224 angeformt. Hierdurch
bilden die Stege 121, 122, 221, 222 bei zusammengefügten Gehäuseteilen 111, 112 bzw.
211, 212 Nut-Feder-Verbindungen miteinander aus, welche ein besonders einfaches und
passgenaues Zusammenfügen der Gehäuseteile 111, 112 bzw. 211, 212 und einen präzise
und stabile Formung der Aufnahmekanäle 113 ermöglichen.
[0025] Die Figuren 6 und 7 verdeutlichen in jeweils einer Schnittansicht die Befestigung
von Steckkontaktelementen 500 im ersten Steckverbinderteil 100. Die Figur 6 zeigt
dazu einen Schnitt durch einen Aufnahmekanal 113 im Gehäuse 110. Das erste Steckverbinderteil
100 ist hier ein Stück weit in das zweite Steckverbinderteil 200 eingesetzt, aber
noch nicht vollständig mit dem zweiten Steckverbinderteil 200 verbunden. Von der freien
Stirnseite des ersten Steckverbinderteils 100 her ist hier ein Steckkontaktelement
500 mit einer daran angebunden Anschlussleitung 130 in den Aufnahmekanal 113 eingeschoben,
wobei aber das Steckkontaktelement 500 seine vorgesehene Montageposition innerhalb
des Steckverbinderteils 100 noch nicht erreicht hat.
[0026] Das Steckkontaktelement 500 ist hier beispielhaft als eine Steckhülse dargestellt.
Die Steckhülse 500 kann als ein einstückiges Stanzbiegeteil gefertigt sein, welches
einen kastenförmigen Hülsenkörper 502 ausbildet, in den ein, hier nicht dargestelltes
komplementäres stiftförmiges Steckkontaktelement eingesetzt werden kann, welches vom
zweiten Steckverbinderteil 200 gehalten wird. Mit dem Hülsenkörper 502 einstückig
verbunden ist ein Leitungsverbindungsabschnitt 503, am dem die Anschlussleitung 130
durch Crimpen befestigt ist.
[0027] Erkennbar ist, dass der Hülsenkörper 502 des Steckkontaktelements 500 in radialer
Richtung im Vergleich zum Leitungsverbindungsabschnitt 503 sowie auch im Vergleich
zum Übergangsbereich 504 zwischen dem Hülsenkörper 502 und dem Leitungsverbindungsabschnitt
503, relativ ausgedehnt ist. Die an dem Gehäuseteil 112 des ersten Steckverbinderteils
100 angeformte Federzunge 116 weist einen angeformten nasenartigen Abschnitt 119 auf,
der sich in den Aufnahmekanal 113 hinein erstreckt. Das noch nicht vollständig in
den Aufnahmekanal 113 eingesetzte Steckkontaktelement 500 drückt mit seinem Hülsenkörper
502 vom Inneren des Gehäuses 110 gegen diesen Abschnitt 119 der Federzunge 116 und
schiebt dadurch die Federzunge 116 aus ihrer Ruhelage. Dadurch erhebt sich ein an
der Außenseite der Federzunge 116 angeformter Sperrnocken 115 über das Niveau der
Außenfläche 118 des Gehäuses 110 des ersten Steckverbinderteils 100. In der Figur
6 ist erkennbar, dass der aus dem Gehäuse 110 hervorstehende Sperrnocken 115 ein weiteres
Zusammenfügen der beiden Steckverbinderteile 100, 200 blockiert.
[0028] Die Figur 7 zeigt ein vollständig in das Gehäuse 110 des ersten Steckverbinderteils
100 eingesetztes Steckkontaktelement 500. Das Steckkontaktelement 500 weist an seinem
Hülsenkörper 502 ein abstehendes federndes Element auf, welches als Lanze 501 bezeichnet
wird. Die Lanze 501 rastet in der Endstellung des Steckkontaktelements 500 an einem
Vorsprung 117 des Aufnahmekanals 113 ein und bewirkt dadurch eine Primärsicherung
des Steckkontaktelements 500 innerhalb des Aufnahmekanals 113.
[0029] Wie die Figur 7 weiter zeigt, ist der an der Federzunge 116 angeformte Abschnitt
119 bei einem vollständig in ein den Aufnahmekanal 113 eingesetzten Steckkontaktelement
500 oberhalb des in radialer Richtung besonders schmalen Übergangsbereichs 504 des
Steckkontaktelement 500 positioniert. Der Abschnitt 119 findet dadurch oberhalb des
Steckkontaktelements 500 genügend Platz, so dass die Federzunge 116 hier nicht aus
ihrer Ruhelage ausgelenkt ist. Die Oberseite des Sperrnockens 115 befindet sich dadurch
auf gleicher Höhe mit der Außenfläche 118 des Gehäuseteiles 112, wodurch er ein Zusammenfügen
der Steckverbinderteile 100, 200 nicht mehr blockiert.
[0030] Die Federzungen 116 mit den angeformten Abschnitten 119 einerseits und den Sperrnocken
115 anderseits verhindern somit ein Zusammenfügen der Steckverbinderteile 100, 200
zu einer verbundenen Steckverbinderanordnung 800, solange noch mindestens ein Steckkontaktelement
500 unvollständig in das Steckverbinderteil 100 eingesetzt sind. Vorteilhaft, aber
hier nicht bildlich dargestellt, ist es, einen entsprechenden Mechanismus ebenso am
zweiten Steckverbinderteil 200 vorzusehen.
[0031] Sobald die Steckverbinderteile 100, 200 zu einer verbundenen Steckverbinderanordnung
800 zusammengesetzt sind, blockiert die Innenwand 218 des zweiten Steckverbinderteils
200 ein Anheben der Sperrnockens 115 (hier nicht im Detail dargestellt) und damit
der Federzungen 116, wodurch nun die Abschnitte 119 an den Federzungen 116 Sekundärsicherungen
für die in die Aufnahmekanäle 113 eingesetzten Steckkontaktelemente 500 ausbilden.
Bei Aufnahmekanälen 113, in die noch keine Steckkontaktelemente 500 eingesetzt sind,
verhindert der Abschnitt 119 der Federzungen 116 ein nachträgliches Einfügen von Steckkontaktelementen
500 sobald die Steckverbinderteile 100, 200 miteinander verbunden sind.
[0032] Die Montage der Steckverbinderteile 100, 200 kann entsprechend dem jeweiligen Bedarf
manuell oder automatisch erfolgen. Die Sicherung der Gehäuseteile 111,112, 211, 212
in ihren Positionen erfolgt durch form- und kraftschlüssige Geometrien. Zusätzlich
oder ausschließlich zur Sicherung der Positionen kann die Verwendung von Klebepunkten
vorgesehen werden.
[0033] Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel weisen die beiden zu einer Steckverbinderanordnung
zusammenfügbaren Steckverbinderteile 100, 200 jeweils ein Gehäuse 110, 210 auf, das
in der Steckrichtung längsgeteilt jeweils aus zwei halbschalenartigen Gehäuseteilen
111, 112, 211, 212 zusammengesetzt ist. Hierdurch ergibt sich eine konstruktive Längsteilung
in der Mitte der Gehäuse 110, 210, die mitten entlang der Aufnahmekanäle 113 der Steckkontaktelemente
verläuft.
[0034] Da die Aufnahmekanäle 113 somit erst durch das Zusammenfügen der Gehäuseteile 111,
112 bzw. 211, 212 entstehen und nicht vorab als Hohlräume in Gehäuseteile eingeformt
sind, werden bei der Herstellung in einem Spritzgießwerkzeug keine Schiebergeometrien
im Werkzeug benötigt, was die Anfertigung der Gehäuseteile 111, 112, 211, 212 in besonders
einfach geformten Spritzgießwerkzeugen ermöglicht. Durch ihre relativ einfache Form
können die Gehäuseteile 111, 112, 211, 212 zudem mit relativ kurzen Zykluszeiten und
dadurch besonders kostengünstig hergestellt werden.
[0035] Ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Steckverbinderanordnung 900
wird durch die Figuren 8 bis 11 am Beispiel von zwei vierzehnpoligen zweireihigen
Steckverbinderteilen 300, 400 verdeutlicht. Bei dieser Ausführung bestehen die Steckverbinderteile
300, 400 statt aus zwei aus jeweils drei Gehäuseteilen 311, 3121, 3122 beziehungsweise
411, 4121, 4122.
[0036] Vorteilhafterweise können bei jedem Steckverbinderteil 300, 400 zwei Gehäuseteile
3121, 3122, bzw. 4121, 4122, welche von zwei Seiten an ein mittleres Gehäuseteils
311, 411 angefügt werden, als kostengünstig herstellbare Gleichteile ausgebildet sein,
so dass auch für die Steckverbinderanordnung 900 je Steckverbinderteil 300, 400 nur
Spritzgießwerkzeuge für jeweils zwei unterschiedliche Gehäuseteile vorzusehen sind.
[0037] Die Steckverbinderteile 300, 400 die in der Figur 8 fertig montiert einander gegenüberstehend
und in den Figuren 9 und 10 jeweils einzeln und mit ihren Gehäuseteilen 311, 3121,
3122, 411, 4121, 4122 dargestellt sind, verwirklichen beide das zur Erfindung gehörende
Prinzip, dass sich Aufnahmekanäle 313 zur Aufnahme von Steckkontaktelementen erst
durch das Zusammenfügen von zwei Gehäuseteilen ergeben.
[0038] Dies ist besonders gut anhand des in der Figur 9 dargestellten Gehäuses 410 zu erkennen.
Das Gehäuse 410 entsteht durch das Zusammenfügen von zwei äußeren Gehäuseteilen 4121,
4122 mit einem mittleren Gehäuseteil 411. Das mittlere Gehäuseteil 411 weist auf Teilen
seiner beiden Hauptflächen angeformte parallele Rinnen 4141, 4142 auf, deren offene
Seiten außen liegen. Diese Rinnen 4141, 4142 können durch das Anfügen von zwei äußeren
Gehäuseteilen 4121, 4122 geschlossen und zu Aufnahmekanälen ergänzt werden. Die Wände
der äußeren Gehäuseteilen 4121, 4122 weisen angeformte Federzungen 4161, 4162 auf,
welche das Einsetzen von Steckkontaktelementen in das vormontierte Gehäuse 410 ermöglichen
und dabei eine mechanische Verriegelung der Steckkontaktelemente in den Aufnahmekanälen
bewirken. Die Federzungen 4161, 4162 weisen auch hier angeformte Sperrnocken 415 auf,
welche ein Zusammenfügen von Steckverbinderteilen 300, 400 zu einer verbundenen Steckverbinderanordnung
900 verhindern, solange noch mindestens ein Steckkontaktelement unvollständig in einen
Aufnahmekanal eingesetzt ist.
[0039] Das zum Gehäuse 410 komplementäre Gehäuse 310 des Steckverbinderteils 300 ist in
seinen Einzelteilen in der Figur 10 dargestellt. Zur Montage des Gehäuses 310 werden
zwei Gehäuseteile 3121, 3122 in ein drittes Gehäuseteil 311 eingesetzt. Eine im Inneren
des Gehäuseteils 311 angeformte Zwischenwand 3111 ergänzt die in die Gehäuseteile
3121, 3122 angeformten Rinnen 3142 zu Aufnahmekanäle 313 für Steckkontaktelemente
510, die in der Schnittansicht der Figur 11 erkennbar sind.
[0040] Wie die Figur 11 weiter zeigt, kann die Zwischenwand 3111 des Gehäuses 311 einen
Hohlraum 3112 ausbilden, in den eine massive schwertförmige Zwischenwand 4111 des
Gehäuses 411 eingesetzt werden kann. Der Hohlraum 3112 dient damit als ein Führungskanal
für die schwertförmige Zwischenwand 4111, welche zusammenwirkend das Zusammenfügen
der Steckverbinderteile 300, 400 unterstützen. Nach dem Zusammenfügen der Steckverbinderteile
300, 400 zu einer Steckverbinderanordnung 900 sichert ein am Gehäuse 310 angeordneter
CPA-Riegel 350 die mechanische Verbindung zwischen den Steckverbinderteilen 300, 400.
[0041] Diese Steckverbinderanordnung 900 stellt vorteilhafterweise eine relativ hohe Anzahl
verbindbare Kontakte auf vergleichsweise kompakten Raum zur Verfügung.
Bezugszeichen
[0042]
- 100, 200, 300, 400
- Steckverbinderteile
- 110,210,310,410
- Gehäuse
- 111, 112, 211, 212, 311, 3121, 3122,411,4121,4122
- Gehäuseteile
- 3111, 4111
- Zwischenwände
- 3112
- Hohlraum (Führungskanal)
- 113, 313
- Aufnahmekanäle
- 1141, 1142, 2141, 2142, 3142 , 4141, 4142
- angeformte parallele Rinnen
- 115,415
- Sperrnocken
- 116, 216, 3161, 3162, 4161, 4162
- Federzungen
- 117
- Vorsprünge
- 118
- Außenfläche
- 218
- Innenwand
- 119
- Abschnitte
- 121, 122, 221, 222
- Stege
- 123, 223
- Nuten
- 124, 224
- Federn
- 130, 230
- Anschlussleitungen
- 141, 142,241,242
- Hakenverbindungselemente
- 150, 350
- CPA-Riegel
- 250, 450
- Vorsprung
- 160
- Rastarm
- 161, 162
- Rastverbindungselemente
- 500, 510
- Steckkontaktelement(e), Steckhülse
- 501
- federndes Element (Lanze)
- 502
- Hülsenkörper
- 503
- Leitungsverbindungsabschnitt
- 504
- Übergangsbereich
- 800, 900
- Steckverbinderanordnung
1. Mehrpolige elektrische Steckverbinderanordnung (800, 900), bestehend aus zwei miteinander
verbindbaren Steckverbinderteilen (100, 200, 300, 400),
die jeweils ein Gehäuse (110, 210, 310, 410) aufweisen, das aus mindestens zwei parallel
zur vorgesehenen Steckrichtung zusammengefügten Gehäuseteilen (111,112, 211, 212,
311, 3121, 3122) besteht,
wobei die Gehäuseteile (111, 112, 211, 212, 311, 3121, 3122) an ihren beim Zusammenfügen
einander zugewandten Seitenflächen jeweils angeformte parallele Rinnen (1141, 1142,
2141, 2142, 3142 , 4141, 4142) aufweisen, welche nach dem Zusammenfügen der Gehäuseteile
(111,112, 211, 212, 311, 3121, 3122) parallele Aufnahmekanäle (113, 313) zur Aufnahme
von Steckkontaktelementen (500, 510) ausbilden,
wobei die Steckkontaktelemente (500, 510) angeformte federnde Elemente (501) aufweisen,
die an Vorsprüngen (117) der Aufnahmekanäle (113, 313) einrasten,
wobei Abschnitte (119) mindestens eines Gehäuseteils (111) die Lage der Steckkontaktelemente
(500) innerhalb der Aufnahmekanäle (113, 313) formschlüssig fixieren, und
wobei die Abschnitte (119) zur formschlüssigen Fixierung der Steckkontaktelemente
(500) an Federzungen (116, 216, 3161, 3162, 4161, 4162) angeordnet sind, die am Rand
der Aufnahmekanäle (113, 313) in ein Gehäuseteil (112, 211, 3121, 3122, 4121, 4122)
eingeformt sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Federzungen (116, 216, 3161, 3162, 4161, 4162) angeformte Sperrnocken (115, 415)
aufweisen, die über die Außenfläche (118) des zugehörigen Gehäuseteils (111, 211)
hinaus ausgelenkt werden können, dass die Sperrnocken (115, 415) von Federzungen (116,
216, 3161, 3162, 4161, 4162), die über die Außenfläche (118) des zugehörigen Gehäuseteils
(112, 211, 3121, 3122, 4121, 4122) hinaus ausgelenkt sind, ein vollständiges Verbinden
von verbindbaren Steckverbinderteilen (100, 200; 300, 400) blockiert, und
dass nach dem vollständigen Verbinden von verbindbaren Steckverbinderteilen (100, 200;
300, 400), ein Auslenken von Federzungen (116, 216, 3161, 3162, 4161, 4162) über die
Außenfläche (118) des zugehörigen Gehäuseteils (112, 211, 3121, 3122, 4121, 4122)
durch ein Gehäuseteil des jeweils anderen Steckverbinderteils (100, 200; 400, 300)
blockiert ist.
2. Steckverbinderanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusammenfügbaren Gehäuseteile (111,112, 211, 212, 311, 3121, 3122, 411, 4121,
4122) durch Hakenverbindungselemente (141, 142, 241, 242) und/oder Rastverbindungselemente
(161, 162) lösbar miteinander verbunden sind.
3. Steckverbinderanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Steckverbinderteil (100, 300) einen CPA-Riegel (150, 350) zur Sicherung einer
mechanischen Verbindung zwischen Steckverbinderteilen (100, 200, 300 ,400) aufweist.
4. Steckverbinderanordnung nach Anspruch1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckverbinderanordnung (800, 900) zur Verwendung in einem Kraftfahrzeug vorgesehen
ist.
1. A multiple-pole electrical plug connector arrangement (800, 900) consisting of two
plug connector sections (100, 200, 300, 400) which can be connected with each other,
each of which has a housing (110, 210, 310, 410) consisting of at least two housing
sections (111, 112, 211, 212, 311, 3121, 3122) which are connected together parallel
to the planned direction of insertion,
where the housing sections (111, 112, 211, 212, 311, 3121, 3122) each have formed
parallel grooves (1141, 1142, 2141, 2142, 3142, 4141, 4142) on the side surfaces which
face each other when the sections are connected together and which form parallel retaining
channels (113, 313) to retain plug contact elements (500, 510) after the housing sections
(111, 112, 211, 212, 311, 3121, 3122) have been connected together
where the plug contact elements (500, 510) have formed, springy elements (501) which
engage in projections (117) in the retaining channels (113, 313)
where segments (119) of at least one housing section (111) fix the position of the
plug contact elements (500) within the retaining channels (113, 313), and
where, to create a positive fixing of the plug contact elements (500), the segments
(119) are arranged on springy tongues (116, 216, 3161, 3162, 4161, 4162) which are
formed on the edge of the retaining channels (113, 313) in one section of the housing
(112, 211, 3121, 3122, 4121, 4122) characterized by the fact that
the springy tongues (116, 216, 3161, 3162, 4161, 4162) have formed locking pegs (115,
415) which can be swung outwards over the external surface (118) of the associated
housing section (111, 211)
the locking pegs (115, 415) of the springy tongues (116, 216, 3161, 3162, 4161, 4162)
swung outwards over the external surface (118) of the associated housing section (112,
211, 3121, 3122, 4121, 4122) block a complete attachment of attachable parts of the
plug connector (100, 200; 300, 400) and
that, following the complete attachment of attachable parts of the plug connector
(100, 200; 300, 400) the swinging outwards of springy tongues (116, 216, 3161, 3162,
4161, 4162) over the external surface (118) of the associated housing section (112,
211, 3121, 3122, 4121, 4122) is blocked by a housing section of the other part of
the plug connector (100, 200, 400, 300)
2. A plug connector arrangement as Claim 1, characterized by the fact that the housing sections (111, 112, 211, 212, 311, 3121, 3122, 411, 4121,
4122) which can be assembled together are attached to each other by hooked attachment
elements (141, 142, 241, 242) and/or latching attachment elements (161, 162) and these
elements can be released
3. A plug connector arrangement as Claim 1, characterized by the fact that a part of the plug connector (100, 300) has a CPA latch (150, 350)
to ensure a mechanical attachment between sections of the plug connector (100, 200,
300, 400)
4. A plug connector arrangement as Claim 1, characterized by the fact that the plug connector arrangement (800, 900) is intended for use in a
motor vehicle.
1. Ensemble connecteur électrique, enfichable, multipolaire (800, 900) consistant en
deux parties de connecteur enfichable (100, 200, 300, 400) pouvant être reliées ensemble,
lesquelles présentent chacune un boitier (110, 210, 310, 410) qui consiste en au moins
deux parties de boitier (111, 112, 211, 212, 311, 3121, 3122) assemblées parallèlement
par rapport à la direction d'enfichage prévue,
sachant que, sur leurs faces latérales orientées l'une vers l'autre lors de l'assemblage,
les parties de boitier (111, 112, 211, 212, 311, 3121, 3122) présentent chacune des
gouttières (1141, 1142, 2141, 2142, 3142, 4141, 4142) formées parallèlement, qui,
après l'assemblage des parties de boitier (111, 112, 211, 212, 311, 3121, 3122) forment
des canaux de réception (113, 313) parallèles, destinés à recevoir des éléments de
contact enfichables (500, 510), sachant que les éléments de contact enfichables (500,
510) présentent des éléments moulés faisant ressort (501), qui s'encliquètent sur
des saillies (117) des canaux de réception (113, 313),
sachant que des sections (119) d'au moins une partie de boitier (111) fixent engagement
géométrique les éléments de contact enfichables (500) à l'intérieur des canaux de
réception (113, 313) et sachant que, pour la fixation en engagement géométrique des
éléments de contact enfichables (500), les sections (119) sont disposées sur des pattes
faisant ressort (116, 216, 3161, 3162, 4161, 4162), qui sont formées sur le bord des
canaux de réception (113, 313), dans une partie de boitier (112, 211, 3121, 3122,
4121, 4122),
caractérisé en ce que
les pattes faisant ressort (116, 216, 3161, 3162, 4161, 4162) présentent des cames
de blocage (115, 415), qui peuvent être déviées au-delà de la face extérieure (118)
de la partie de boitier (111, 211) afférente,
les cames de blocage (115, 415) de pattes faisant ressort (116, 216, 3161, 3162, 4161,
4162), qui sont déviées au-delà de la face extérieure (118) de la partie de boitier
afférente (112, 211, 3121, 3122, 4121, 4122), bloque une liaison complète de parties
de connecteur enfichable (100, 200; 300, 400) pouvant être reliées, et que, après
la liaison complète de parties de connecteur enfichable (100, 200; 300, 400) pouvant
être reliées, une déviation de pattes faisant ressort (116, 216, 3161, 3162, 4161,
4162) au-delà de la face extérieure (118) de la partie de boitier afférente (112,
211, 3121, 3122, 4121, 4122) est respectivement bloquée par une partie de boitier
de l'autre parties de connecteur enfichable (100, 200; 400, 300).
2. Ensemble connecteur électrique, enfichable, multipolaire selon la revendication 1,
caractérisé en ce que les parties de boitier (111, 112, 211, 212, 311, 3121, 3122, 411, 4121, 4122) sont
reliées ensemble de manière amovible au moyen de d'éléments de liaison crochetables
(141, 142, 241, 242) et / ou d'éléments d'enclenchement (161, 162).
3. Ensemble connecteur électrique, enfichable, multipolaire selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'une partie de connecteur enfichable (100, 300) présente un verrou CPA (150, 350) pour
la sécurisation d'une liaison mécanique entre les parties de connecteur enfichable
(100, 200, 300, 400).
4. Ensemble connecteur électrique, enfichable, multipolaire selon la revendication 1,
caractérisé en ce que l'ensemble connecteur électrique, enfichable, multipolaire (800, 900) est prévu pour
être utilisé dans un véhicule automobile.
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