(19)
(11) EP 3 330 471 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
06.06.2018  Patentblatt  2018/23

(21) Anmeldenummer: 17201629.7

(22) Anmeldetag:  14.11.2017
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E06B 1/68(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
MA MD

(30) Priorität: 02.12.2016 AT 510982016

(71) Anmelder: AF TEC BETEILIGUNGS GMBH
1090 Wien (AT)

(72) Erfinder:
  • MARSCHNIG, Mario
    9500 VILLACH (AT)
  • PESSENTHEINER, Sandro
    9523 LANDSKRON (AT)

(74) Vertreter: Babeluk, Michael 
Florianigasse 26/3
1080 Wien
1080 Wien (AT)

   


(54) ABDECKLEISTE ZUM ANBRINGEN AN EINEM BAUTEIL SOWIE VERFAHREN ZUM ANBRINGEN EINER DERARTIGEN ABDECKLEISTE AN EINEM BAUTEIL


(57) Die Erfindung betrifft eine Abdeckleiste (10) zum Anbringen an einem Einbauteil (1), beispielsweise einem Fenster- oder Türstock, am Übergang zu einem angrenzenden Wand- oder Putzbereich (2), mit einem Deckprofil (11), das am Einbauteil (1) befestigbar ist. Erfindungsgemäß weist die Abdeckleiste (10) ein integriertes Dichtsystem mit einer flexiblen Dichtlasche (12) auf, die mit einem ersten Randbereich (13) in Längsrichtung der Abdeckleiste (10) am Deckprofil (11) befestigt ist und am zweiten, freien Randbereich (14) einen dauerelastischen Klebstoffwulst (15) zur Festlegung am angrenzenden Wand- oder Putzbereich (2) aufweist.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft eine Abdeckleiste zum Anbringen an einem Einbauteil, beispielsweise einem Fenster- oder Türstock, am Übergang zu einem angrenzenden Wand- oder Putzbereich, mit einem Deckprofil, das am Einbauteil befestigbar ist, ein Verfahren zum Anbringen einer derartigen Abdeckleiste an einem Einbauteil, sowie ein System aufweisend eine Abdeckleiste, ein Einbauteil und einen angrenzenden Wand- oder Putzbereich.

[0002] In diesem Zusammenhang ist aus der WO 2005/106176 A1 eine Dichtleiste zur Abdichtung zwischen einem Fensterrahmen und einer Fensterlaibung bekannt geworden. Die aus Kunststoff bestehende Dichtleiste besteht aus zwei Abschnitten, die über eine sich in Längsrichtung erstreckende Gelenkausformung beweglich miteinander verbunden sind. Das Gelenk ist mittels einer Materialverjüngung als Scharniergelenk ausgeführt und weist eine rückseitige Anschlagleiste auf, die den Öffnungswinkel begrenzt, so dass in Einbaulage eine L-förmige Dichtleiste realisierbar ist, deren erster Abschnitt an der seitlichen Wange des Fensterrahmens angeklebt wird und deren zweiter Abschnitt sich mit einer elastischen Dichtlippe an der Fensterlaibung abstützt. Zwischen der Fensterlaibung und dem zweiten Abschnitt ist ein elastisch rückstellfähiger Dichtstreifen angeordnet, der in einer auftrennbaren Folie vorliegt, von welcher zwei Zugstreifen ausgehen, über welche die Folie nach der Montage der Dichtleiste aufgerissen werden kann, so dass der Dichtstreifen unter Dichtwirkung expandieren kann. Nachteilig sind die komplizierte Herstellung und Handhabung der Dichtleiste.

[0003] Weiters ist aus der DE 20 2013 100 098 U1 ein Fugendichtband zur Abdichtung einer Bauwerksfuge zwischen zwei Bauteilen, insbesondere zwischen einer Wand und einem Rahmenbauteil bekannt, wobei das Dichtband zwei separate Schaumstoffdichtstreifen aus jeweils einem rückstellfähigen Schaumstoffmaterial aufweist. Jeder der Dichtstreifen weist zwei Breitseiten zur Anlage an die beiden durch die aneinander stoßenden Bauteile ausgebildeten Fugenflanken auf. Die beiden Dichtstreifen sind auf einem vorzugsweise flexiblen, lang gestreckten Träger nebeneinander in Trägerlängsrichtung verlaufend angeordnet, wobei Mittel vorgesehen sind, um eine Rückstellauslösung der beiden Dichtstreifen aus einem komprimierten Zustand unabhängig voneinander auszulösen. Nachteilig sind die relativ komplizierte Handhabung, sowie das sichtbare Erscheinungsbild, beispielsweise bei der raumseitigen Anbringung im Laibungsbereich von Fenster oder Türstöcken.

[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Abdeckleiste zum Anbringen an einem Einbauteil am Übergang zu einem angrenzenden Wand- oder Putzbereich sowie ein Verfahren zum Anbringen einer derartigen Abdeckleiste an einem Einbauteil derart zu verbessern, dass die Abdeckleiste einfach und kostengünstig hergestellt und montiert werden kann. Weiters soll auch bei Relativbewegungen zwischen Wand und Einbauteil langfristig für Dichtheit gesorgt sein.

[0005] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass die Abdeckleiste ein integriertes Dichtsystem mit einer flexiblen Dichtlasche aufweist, die mit einem ersten Randbereich in Längsrichtung der Abdeckleiste am Deckprofil befestigt ist und am zweiten, freien Randbereich einen dauerelastischen Klebstoffwulst zur Festlegung am angrenzenden Wand- oder Putzbereich aufweist. Die erfindungsgemäße Abdeckleiste stellt somit auf einfache Weise zwei Dichtebenen zur Verfügung, eine erste durch das ggf. mit einer flexiblen Schutzlippe am Wand- oder Putzbereich anliegende Deckprofil und eine zweite durch die flexible Dichtlasche die mit einem dauerelastischen Klebstoffwulst am angrenzenden Wand- oder Putzbereich befestigt ist.

[0006] Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Anbringen einer Abdeckleiste an einem Einbauteil, beispielsweise einem Fenster- oder Türstock, wobei der Spalt zu einem angrenzenden Wand- oder Putzbereich mit Ortschaum, beispielsweise Polyurethanschaum, ausgeschäumt ist und wobei die Abdeckleiste eine flexible Dichtlasche aufweist, die mit einem ersten Randbereich in Längsrichtung der Abdeckleiste an einem Deckprofil befestigt ist und am zweiten, freien Randbereich einen dauerelastischen Klebstoffwulst aufweist, zeichnet sich durch folgende Schritte aus:
  • teilweises Entfernen des Ortschaums eingangs des Spaltes zwischen dem Einbauteil und dem Wand- oder Putzbereich zur Herstellung einer im Querschnitt keilförmigen Aufnahme,
  • Entfernen einer Abdeckfolie vom dauerelastischen Klebstoffwulst,
  • Ankleben des dauerelastischen Klebstoffwulstes am Wand- oder Putzbereich in der keilförmigen Aufnahme,
  • Entfernen einer Abdeckfolie von einem Klebeband am ersten Randbereich der Dichtlasche, sowie
  • Hochklappen des Deckprofils und Ankleben des Klebebandes am Einbauteil.


[0007] Ein erfindungsgemäßes System aus einer Abdeckleiste mit einem Deckprofil, einem Einbauteil, beispielsweise ein Fenster- oder Türstock, und einem angrenzenden Wand- oder Putzbereich, zeichnet sich durch eine Abdeckleiste mit einem integrierten Dichtsystem aus, das eine flexible Dichtlasche aufweist, die mit einem ersten Randbereich in Längsrichtung der Abdeckleiste am Deckprofil befestigt ist und am zweiten, freien Randbereich einen dauerelastischen Klebstoffwulst zur Festlegung der Dichtlasche am angrenzenden Wand- oder Putzbereich aufweist.

[0008] Die Erfindung wird im Folgenden an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1
eine erfindungsgemäße Abdeckleiste zum Anbringen an einem Einbauteil in einer Schnittdarstellung;
Fig. 2
die Abdeckleiste gemäß Fig. 1 in einer dreidimensionalen Darstellung;
Fig. 3
die Abdeckleiste gemäß Fig. 1 und Fig. 2 in der bestimmungsgemäßen Einbaulage in einer Schnittdarstellung; die
Fig. 4
bis Fig. 6 Ausführungsvarianten der erfindungsgemäßen Abdeckleiste im eingebauten Zustand jeweils in einer Schnittdarstellung; sowie
Fig. 7
die Abdeckleiste gemäß Fig. 2 während des Einbauvorganges in einer dreidimensionalen Darstellung.


[0009] Funktionsgleiche Teile sind in den einzelnen Ausführungsvarianten mit gleichen Bezugszeichen versehen.

[0010] Die in den Fig. 1 und Fig. 2 dargestellte Abdeckleiste 10 besteht im Wesentlichen aus einem Deckprofil 11 und einer flexiblen Dichtlasche 12, die mit einem ersten Randbereich 13 in Längsrichtung der Abdeckleiste 10 an der Innenseite des Deckprofils 11 befestigt ist und am zweiten, freien Randbereich 14 einen dauerelastischen Klebstoffwulst 15 zur Festlegung am angrenzenden Wand- oder Putzbereich aufweist. Die flexible Dichtlasche 12 weist am ersten Randbereich 13 auf einer Seite ein erstes Klebeband 16 zur Befestigung am Deckprofil 11 auf und auf der anderen Seite ein zweites, mit einer abziehbaren Abdeckfolie 18 versehenes Klebeband 17 zur Befestigung am Einbauteil.

[0011] In der hier dargestellten Ausführungsvariante weist das Deckprofil 11 in Längsrichtung der Abdeckleiste 10 eine Schutzlippe 19 auf, die in der bestimmungsgemäßen Einbaulage der Abdeckleiste 10 am angrenzenden Wand- oder Putzbereich anliegt. Weiters kann das Deckprofil 11 an dem vom angrenzenden Wand- oder Putzbereich abgewandten Rand einen zum Einbauteil gerichteten Deckschenkel 20 aufweisen.

[0012] Das Deckprofil 11 kann als Flachleiste aus Kunststoff oder Aluminium ausgeführt sein. Die Abdeckleiste 10 kann mit einer geeigneten Dichtlasche 12 sowohl an der Innen- als auch der Außenfläche eines Einbauteils 1 angebracht werden.

[0013] Fig. 3 zeigt die Abdeckleiste 10 gemäß Fig. 1 und Fig. 2 in eingebautem Zustand, angebracht an der Seitenwange 6 eines Einbauteils 1, am Übergang zu einem angrenzenden Wand- oder Putzbereich 2 einer Wand 7, wobei der Spalt zwischen dem Einbauteil 1, beispielsweise einem Fensterstock, und dem Wand- oder Putzbereich 2 mit Ortschaum 3, z.B. Polyurethanschaum, ausgeschäumt ist.

[0014] Der Klebstoffwulst 15 ist hier an der Basis 5 einer im Querschnitt dreieck- oder keilförmigen Aufnahme 4 angeordnet, die durch teilweises Entfernen bzw. Ausschneiden des Ortschaums 3 eingangs des Spaltes zwischen dem Einbauteil 1 und dem Wand- oder Putzbereich 2 hergestellt wird. Die Abdeckleiste 10 kann daher besonders flach und formschön gestaltet werden.

[0015] Die erfindungsgemäße Abdeckleiste 10 wird vor allem bei Renovierungsarbeiten, beim Einbau neuer Fenster oder Türen, zum Abdecken und Abdichten des Spaltes zwischen Einbauteil 1 und dem angrenzenden Wand- bzw. Putzbereich der raumseitigen Laibung eingesetzt.

[0016] Die flexible Dichtlasche 12 und der dauerelastische Klebstoffwulst 15 des integrierten Dichtsystems werden in der bestimmungsgemäßen Einbaulage sichtseitig entweder nur vom Deckprofil 11 oder - falls vorhanden - von der Schutzlippe 19 und dem Deckprofil 11 zur Gänze abgedeckt.

[0017] Die flexible Dichtlasche 12 weist in der Breite einen Materialüberschuss auf, der in der bestimmungsgemäßen Einbaulage der Abdeckleiste 10 zwischen der Befestigungsstelle am Deckprofil 11 und dem dauerelastischen Klebstoffwulst 15 zumindest eine Bewegungsschlaufe 22 ausbildet. Bei Bauteilbewegungen kann diese Bewegungsschlaufe Abstandsänderungen zwischen Einbauteil 1 und Wandbereich 2 ausgleichen. Selbst wenn die Schutzlippe 19 vom Wandbereich 2 abhebt, bleibt immer noch die durch die flexible Dichtlasche 12 realisierte, zweite Dichtebene intakt.

[0018] Die Fig. 4 und Fig. 5 zeigen Ausführungsvarianten, bei welchen das Deckprofil 11 als Hohlkammerleiste ausgebildet ist, in der Variante gemäß Fig. 4 ohne Schutzlippe und gemäß Fig. 5 mit elastischer Schutzlippe 19. Durch die Breite der Hohlkammer wird ein Freiraum 23 innerhalb der Abdeckleiste 10 geschaffen, an dessen Basis der Klebstoffwulst 15 am Wandbereich 2 festgeklebt werden kann.

[0019] Die Variante gemäß Fig. 6 unterscheidet sich von jener gemäß Fig. 3 im Wesentlichen nur dadurch, dass der Klebstoffwulst 15 an der Rückseite des freien Randbereichs 14 der flexiblen Dichtlasche 12 angeordnet ist.

[0020] In Fig. 7 wird ein Einbaustadium dargestellt, bei welchem der Ortschaum 3 eingangs des Spaltes zwischen dem Einbauteil 1 und dem Wand- oder Putzbereich 2 zur Herstellung einer im Querschnitt keilförmigen Aufnahme 4 bereits ausgeschnitten ist. Dafür kann beispielsweise ein Messer verwendet werden, dessen Klinge an der Kante des Einbauteils 1 entlang geführt wird. Nach dem Entfernen der Abdeckfolie vom dauerelastischen Klebstoffwulst 15 wird dieser an der Basis 5 der Aufnahme 4 festgeklebt.

[0021] Danach wird die Abdeckfolie 18 vom Klebeband 17 der Dichtlasche 12 entfernt und das Deckprofil 11 gemäß Pfeil 8 bis zur Anlage an der Wange 6 des Einbauteils 1 hochgeklappt und festgeklebt.


Ansprüche

1. Abdeckleiste (10) zum Anbringen an einem Einbauteil (1), beispielsweise einem Fenster- oder Türstock, am Übergang zu einem angrenzenden Wand- oder Putzbereich (2), mit einem Deckprofil (11), das am Einbauteil (1) befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckleiste (10) ein integriertes Dichtsystem mit einer flexiblen Dichtlasche (12) aufweist, die mit einem ersten Randbereich (13) in Längsrichtung der Abdeckleiste (10) am Deckprofil (11) befestigt ist und am zweiten, freien Randbereich (14) einen dauerelastischen Klebstoffwulst (15) zur Festlegung am angrenzenden Wand- oder Putzbereich (2) aufweist.
 
2. Abdeckleiste (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die flexible Dichtlasche (12) am ersten Randbereich (13) auf einer Seite ein erstes Klebeband (16) zur Befestigung am Deckprofil (11) und auf der anderen Seite ein zweites, mit einer abziehbaren Abdeckfolie (18) versehenes Klebeband (17) zur bestimmungsgemäßen Festlegung am Einbauteil (1) aufweist.
 
3. Abdeckleiste (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckprofil (11) in Längsrichtung der Abdeckleiste (10) eine Schutzlippe (19) aufweist, die in der bestimmungsgemäßen Einbaulage der Abdeckleiste (10) am angrenzenden Wand- oder Putzbereich (2) anliegt.
 
4. Abdeckleiste (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckprofil (11) an dem vom angrenzenden Wand- oder Putzbereich (2) abgewandten Rand einen zum Einbauteil (1) gerichteten Deckschenkel (20) aufweist.
 
5. Abdeckleiste (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die flexible Dichtlasche (12) in der bestimmungsgemäßen Einbaulage der Abdeckleiste (10) zwischen deren Befestigungsstelle am Deckprofil (11) und dem dauerelastischen Klebstoffwulst (15) zumindest eine Bewegungsschlaufe (22) ausbildet.
 
6. Abdeckleiste (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die flexible Dichtlasche (12) und der dauerelastische Klebstoffwulst (15) des integrierten Dichtsystems in der bestimmungsgemäßen Einbaulage vom Deckprofil (11) und - falls vorhanden - von der Schutzlippe (19) sichtseitig abgedeckt sind.
 
7. Abdeckleiste (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckprofil (11) als Flachleiste ausgebildet ist.
 
8. Abdeckleiste (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckprofil (11) als Hohlkammerleiste ausgebildet ist.
 
9. Verfahren zum Anbringen einer Abdeckleiste (10) an einem Einbauteil (1), beispielsweise einem Fenster- oder Türstock, wobei der Spalt zu einem angrenzenden Wand- oder Putzbereich (2) mit Ortschaum (3), beispielsweise Polyurethanschaum, ausgeschäumt ist und wobei die Abdeckleiste (10) eine flexible Dichtlasche (12) aufweist, die mit einem ersten Randbereich (13) in Längsrichtung der Abdeckleiste an einem Deckprofil (11) befestigt ist und am zweiten, freien Randbereich (14) einen dauerelastischen Klebstoffwulst (15) aufweist, gekennzeichnet durch die Schritte:

- teilweises Entfernen des Ortschaums (3) eingangs des Spaltes zwischen dem Einbauteil (1) und dem Wand- oder Putzbereich (2) zur Herstellung einer im Querschnitt keilförmigen Aufnahme (4),

- Entfernen einer Abdeckfolie (21) vom dauerelastischen Klebstoffwulst (15),

- Ankleben des dauerelastischen Klebstoffwulstes (15) am Wand- oder Putzbereich (2) in der keilförmigen Aufnahme (4),

- Entfernen einer Abdeckfolie (18) von einem Klebeband (17) am ersten Randbereich (13) der Dichtlasche (12), sowie

- Hochklappen des Deckprofils (11) und Ankleben des Klebebandes (17) am Einbauteil (1).


 
10. System aufweisend eine Abdeckleiste (10), ein Einbauteil (1), beispielsweise einen Fenster- oder Türstock, und einen angrenzenden Wand- oder Putzbereich (2), wobei die Abdeckleiste (10) ein Deckprofil (11) aufweist, das am Einbauteil (1) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckleiste (10) ein integriertes Dichtsystem mit einer flexiblen Dichtlasche (12) aufweist, die mit einem ersten Randbereich (13) in Längsrichtung der Abdeckleiste (10) am Deckprofil (11) befestigt ist und am zweiten, freien Randbereich (14) einen dauerelastischen Klebstoffwulst (15) zur Festlegung am angrenzenden Wand- oder Putzbereich (2) aufweist.
 




Zeichnung
















Recherchenbericht









Recherchenbericht




Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente