[0001] Die Erfindung betrifft eine Schneideinrichtung für eine Bodenbearbeitungsmaschine,
insbesondere eine Straßenfräsmaschine mit einem Träger, an dem ein Schneideinsatz
befestigt ist, wobei der Träger ein Basisteil aufweist, an dem abstehend ein Halteansatz
mit einer Aufnahme angebracht ist, wobei der Schneideinsatz zumindest bereichsweise
in der Aufnahme angeordnet ist und wobei auf einer dem Halteansatz gegenüberliegenden
Befestigungsseite ein Befestigungsansatz angeordnet ist.
[0002] Die Erfindung betrifft weiterhin eine Schneideinrichtung für eine Bodenbearbeitungsmaschine,
insbesondere eine Straßenfräsmaschine mit einem Träger an dem ein Schneideinsatz befestigt
ist, wobei der Träger ein Basisteil aufweist, wobei an einer Befestigungsseite des
Basisteils ein Befestigungsansatz angeordnet ist.
[0003] Aus der
DE 10 2011 051 520 B4 ist eine solche Schneideinrichtung bekannt. Wie dieses Dokument zeigt, umfasst die
Schneideinrichtung ein Basisteil und einen Träger, der im Rahmen der Erfindung auch
als Meißelhalter bezeichnet werden kann. Das Basisteil kann auf einer Schneidwalze
einer Bodenbearbeitungsmaschine befestigt werden. Der Meißelhalter ist mit seinem
Halteansatz in eine Steckaufnahme des Basisteils eingesteckt und kann hier mit einer
Befestigungsschraube fixiert werden. Der Meißelhalter selbst besitzt eine Meißelaufnahme
in der ein Rundschaftmeißel auswechselbar aufgenommen werden kann. Der Rundschaftmeißel
weist üblicherweise einen Meißelkopf und einen Meißelschaft auf. Mit dem Meißelschaft
ist der Rundschaftmeißel in den Meißelhalter eingesetzt. Der Kopf trägt eine Schneidspitze,
die aus Hartmetall besteht.
[0004] Die aus der
DE 10 2011 051 520 B4 bekannten Schneideinrichtungen sind verschleißmäßig optimiert ausgelegt. Dabei wird
ein Verschleißsystem gebildet, bei dem der Rundschaftmeißel das eigentliche Verschleißteil
bildet. Der Meißelhalter übersteht eine Vielzahl von Meißelwechseln, bis er an seine
Verschleißgrenze gelangt. Das teure Basisteil muss relativ selten gewechselt werden.
[0005] Aus der
US 2008/0035383 A1, der
WO 2011/128250 A1 und der
JP S63104487 U sind Schneideinrichtungen mit einem Basisteil aufweisenden Träger bekannt, an dem
ein, ein Hartstoffelement tragender Halteansatz mit einer Aufnahme für einen Schneideinsatz
angebracht ist.
[0006] In jüngerer Zeit bestehen Bestrebungen, Meißel einzusetzen, deren Schneidspitze aus
einem superhartem Material besteht. Als superhartes Material kann beispielsweise eines
der folgenden Materialien verwendet werden:
Diamant, monokristalliner Diamant, polykristalliner Diamant, gesinterter Diamant,
chemisch abgeschiedener Diamant, physikalisch abgeschiedener Diamant, natürlicher
Diamant, infiltrierter Diamant, Diamantschichten, thermisch stabiler Diamant, siliciumgebundener
Diamant, Siliciumcarbit, kubisches Bornitrit sowie Verbindungen der vorgenannten Stoffe.
[0007] Als superharter Werkstoff soll im Rahmen der Erfindung insbesondere ein Werkstoff
verstanden werden mit einer Härte im Bereich zwischen 80 bis 130 GPa.
[0008] Derartige Schneideinsätze sind extrem verschleißbeständig und stellen völlig neue
Anforderungen an Schneidsysteme. Schneidelemente mit superhartem Material sind beispielsweise
aus der
US 7,600,823 B2, der
US 2008/0035383 A1 und der
WO 2011/128250 A1 bekannt.
[0009] Es ist mithin Aufgabe der Erfindung eine effektive Schneideinrichtung für eine Bodenbearbeitungsmaschine
bereitzustellen, die sich durch eine verbesserte Verschleißbeständigkeit auszeichnet.
[0010] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Schneideinsatz eine Schneidspitze mit
einem superhartem Werkstoff aufweist, und dass der Halteansatz zumindest an seinem
in Vorschubrichtung vorderen Bereich in der Zone zwischen der Schneidspitze und dem
Basisteil ein Hartstoffelement trägt.
[0011] Mit der Schneidspitze aus superhartem Werkstoff kann über lange Zeit ein nahezu unveränderter
Schneideingriff garantiert werden. Um dabei eine übermäßigen Verschleiß zu verhindern,
ist der Halteansatz zumindest an seinem in Vorschubrichtung vorderen Bereich in der
Zone zwischen der Schneidspitze und dem Basisteil mit einem Hartstoffelement versehen.
Mit der Schneidspitze aus superhartem Werkstoff kann über lange Zeit ein nahezu unveränderter
Schneideingriff garantiert werden. Um dabei zu verhindern, dass der Halteansatz auswäscht
und dann aufgrund der geschwächten Querschnittsgeometrie des Halteansatzes die Schneidspitze
abbricht, wird erfindungsgemäß am Halteansatz das Hartstoffelement angeordnet. Dabei
ist die Anordnung bewusst so getroffen, dass das Hartstoffelement in Vorschubrichtung
vorne angeordnet ist. Es hat sich gezeigt, dass während des Betriebseinsatzes das
abgetragene Bodenmaterial von der Schneidspitze ausgehend in eine Richtung gelenkt
wird, die entgegengesetzt zur Vorschubrichtung und leicht geneigt in Richtung auf
das Basisteil des Trägers orientiert ist. Dementsprechend schützt also das Hartstoffelement
diesen Verschleißbereich. Weiterhin hat sich gezeigt, dass unerwarteter Weise ein
weiterer Volumenstrom an Bodenmaterial von der Schneidspitze ausgehend an der Vorderseite
des Halteansatzes vorbei zum Tragteil geleitet wird. Dieser Sekundärverschleiß führt
ebenfalls zu erheblichen Auswaschvorgängen am vorderen Bereich des Halteansatzes,
die erfindungsgemäß mit dem Hartstoffelement deutlich reduziert werden. Mithin kann
also aufgrund des erfindungsgemäßen Hartstoffelementes ein Auswaschen des Halteansatzes
verringert und die Standzeit des Trägers deutlich erhöht werden. Insbesondere lassen
sich dadurch auch die Standzeiten der superhaten Schneidspitze und des Trägers aufeinander
abstimmen, so dass sie in optimaler Auslegung in etwa gleichzeitig ihre Verschleißgrenze
erreichen.
[0012] Erfindungsgemäß kann es vorgesehen sein, dass der Schneideinsatz unverdrehbar im
Träger gehalten ist. Auf diese Weise werden Schwingungen während des Werkzeugeingriffes
reduziert, die zu einem Bruch des superharten Werkstoffes führen könnten.
[0013] Gemäß der Erfindung weist Schneideinsatz einen Kopf auf, an dem die Schneidspitze
befestigt ist. Es kann auch vorgesehen sein, dass der Kopf zumindest bereichsweise
aus einem Material besteht, das eine Verschleißbeständigkeit kleiner als die Schneidspitze
aber größer als das Material des Halteansatzes aufweist. Auf diese Weise lassen sich
kostenoptimiert die Werkstoffe aufeinander abstimmen, mit dem Ziel ein möglichst gleichmäßigen
Verschleiß des Trägers zu erreichen. Hierdurch wird ein Schneidsystem generiert, bei
dem im optimierten Zustand die Schneidspitze und der Träger gleichzeitig ihre Verschleißgrenze
erreichen.
[0014] Vorzugsweise kann dabei der Kopf aus Hartmetall bestehen.
[0015] Eine denkbare Erfindungsvariante ist der Gestalt, dass der Schneideinsatz einen Schaft
aufweist, mit dem er in die Aufnahme des Halteansatzes eingesetzt ist. Vorzugsweise
wird der Schneideinsatz in die Aufnahme eingepresst oder in dieser stoffschlüssig
aufgenommen, beispielsweise in der Aufnahme verlötet. Mit dem Schaft ist eine stabile
Abstützung des Schneideinsatzes erreichbar. Zudem lässt er sich exakt in der Aufnahme
ausrichten, so dass eine reproduzierbare Fertigung einfach möglich wird.
[0016] Eine denkbare Erfindungsalternative ist dabei derart, dass der der Schneideinsatz
im Übergangsbereich zwischen dem Kopf und dem Schaft einen konkaven Übergang bildet,
dass die Aufnahme in diesem Bereich einen konvexen Übergang bildet, und dass im Bereich
dieser Übergänge ein mit Verbundmaterial, insbesondere Lotmaterial gefüllter Spaltbereich
geschaffen ist. Hierdurch ist eine fertigungsoptimierte Konstruktion geschaffen. Insbesondere
können dabei schädliche Spannungen im Übergangsbereich zwischen dem Kopf und dem Schaft
reduziert werden, so dass ein Bruch während des Werkzeugeinsatzes in diesem Bereich
ausgeschlossen wird. Zudem hat sich diese Konstruktion als vorteilhaft erwiesen, da
während des Betriebseinsatzes Kerbspannungen deutlich reduziert werden. Dies hat insbesondere
dann Vorteile, wenn geringe Frästiefen bearbeitet werden sollen. Hierbei treten teilweise
erhebliche Querkräfte auf.
[0017] Eine besonders bevorzugte Erfindungsvariante ist derart, dass der Kopf des Schneideinsatzes
sich ausgehend von der Schneidspitze in Richtung auf den Halteansatz verbreitert.
[0018] Auf diese Weise bildet der Kopf eine Ableitfläche die in ihrer Geometrie so gestaltet
werden kann, dass das abgetragene und am Kopf entlang fließende Bodenmaterial von
dem Trägermaterial weggeleitet werden kann, um den Verschleiß zu verringern.
[0019] Eine mögliche Erfindungsvariante ist derart, dass die Schneidspitze einen Tragkörper
aufweist, der mit dem Kopf des Schneideinsatzes verbunden, vorzugsweise verlötet ist,
dass auf dem Tragkörper eine oder mehrere Zwischenschichten aufgebracht sind, dass
auf die äußerste, dem Tragkörper abgewandte Seite der Zwischenschicht eine Deckschicht
aufgebracht ist, und dass das Material der Deckschicht härter ist als das Material
der Zwischenschicht.
[0020] Mit einem solchen Schichtaufbau lässt sich eine stabile Schneidspitze aufbauen, die
insbesondere extrem abriebbeständig ist und auch den auftretenden schlagartigen Beanspruchungen
zuverlässig widersteht.
[0021] Eine mögliche Erfindungsvariante ist derart, dass das Hartststoffelement von einer
Auftragshärtung, beispielsweise einer Auftragsschweißung, einer Plasmaauftragshärtung
oder dergleichen gebildet ist und/oder dass das Hartstoffelement von einem oder mehreren
Hartstoffsegmenten gebildet ist, die mit dem Halteansatz verbunden sind.
[0022] Als Hartstoffsegmente können beispielsweise Hartmetallelemente verwendet werden,
die mit dem Halteansatz verlötet sind.
[0023] Gemäß der Erfindung weist der Halteansatz dem Basisteil abgewandt einen Stützabschnitt
auf, wobei der Schneideinsatz den Stützabschnitt mit seinem Kopf zumindest bereichsweise
überdeckt, und das Hartstoffelement bis in den Bereich des Stützabschnittes unter
dem Kopf geführt ist.
[0024] Auf diese Weise wird mit dem Hartstoffelement der Übergangsbereich zwischen dem Kopf
und dem Halteansatz vor Auswaschung effektiv geschützt. Diese verhindert, dass die
Stützfläche unter dem Kopf ausgewaschen würde, was zu einem schnellen Ausfall des
Schneideinsatzes führen würde.
[0025] Eine besonders bevorzugte Erfindungsvariante ist der Gestalt, dass der Schneideinsatz
eine Deflektorfläche aufweist, die ausgebildet ist, um das von der Schneidspitze abgetragene
Bodenmaterial an dem Basisteil des Trägers zumindest bereichsweise vorbeizuleiten.
Hierdurch wird der Verschleißangriff auf dem Träger erheblich reduziert.
[0026] Denkbar ist es, dass das Hartstoffelement bogenförmig um die Aufnahme des beispielsweise
zylindrischen Halteansatzes herum angeordnet ist, oder auf dem Halteansatz um die
Aufnahme herum kreisförmig aufgebracht ist.
[0027] Abhängig von dem jeweiligen Einsatzzweck, kann das Hartstoffelement über einen Bogen
im Bereich zwischen 5 bis 360 Grad angeordnet sein.
[0028] Denkbar ist auch eine Vollumschließung um einen optimalen Schutz zu bieten.
[0029] Besonders vorteilhafter Weise kann es vorgesehen sein, dass das bogenförmige Hartstoffelement
in Umfangsrichtung und in Vorschubrichtung vor dem Schneideinsatz sich über eine Länge
erstreckt, die größer ist als der Durchmesser oder die maximale Querschnittsabmessung
der Aufnahme. Auf diese Weise wird der Aufnahmebereich für den Schneideinsatz effektiv
und einfach vor Verschleiß geschützt.
[0030] Dabei kann es auch insbesondere vorgesehen sein, dass das Hartstoffelement eine Erstreckung
in Richtung der Mittellängsachse der Aufnahme aufweist, die gleich oder größer ist
als die Höhe der Aufnahme in diese Richtung.
[0031] Weiterhin ist eine Schneideinrichtung für Bodenbearbeitungsmaschinen vorgesehen,
insbesondere eine Straßenfräsmaschine mit einem Träger, an dem ein Schneideinsatz
befestigt ist, wobei der Träger ein Basisteil aufweist, wobei an einer Befestigungsseite
des Basisteils ein Befestigungsansatz angeordnet ist. Erfindungsgemäß ist die Schneideinrichtung
dabei so gestaltet, dass das Basisteil an einer, der Befestigungsseite abgewandten
Bearbeitungsseite ein mit dem Träger fest verbundenes Schneidelement trägt, wobei
das Schneidelement eine Schneidspitze aus superhartem Werkstoff trägt, wobei das Schneidelement
ein Befestigungsstück trägt, an das entgegengesetzt zur Vorschubrichtung ein Ansatz
rückseitig angeschlossen ist, und dass das Befestigungsstück und der Ansatz mit Anlageflächen
gegenüber dem Träger abgestützt sind.
[0032] Das in Vorschubrichtung vorne angeordnete Befestigungsstück leitet das abgetragene
Bodenmaterial sicher von der Schneidspitze ab. Dabei hat der Erfinder erkannt, dass
zunächst im Bereich der Schneidspitze der höchste Verschleißdruck herrscht. Die superharte
Schneidspitze fängt diesen Verschleiß sicher ab. Im Anschluss an die Schneidspitze
expandiert das Bodenmaterial in Fließrichtung, wodurch kontinuierlich der Verschleißdruck
abnimmt. Dieser immer noch hohe Verschleißdruck wird sicher an dem Befestigungsstück
abgefangen. Wenn das Bodenmaterial das Befestigungsstück passiert hat, so gelangt
es in einen Expansionszustand, der von dem beispielsweise aus Stahlwerkstoff bestehenden
Träger sicher aufgenommen werden kann. Auf diese Weise wird ein hocheffektives Verschleißsystem
geschaffen. Um eine sichere Abstützung des Schneidelementes zu erreichen, weist dieses
erfindungsgemäß den rückwärtigen Ansatz auf, der gegenüber dem Träger abgestützt ist.
Auf diese Weise lassen sich Biegebeanspruchungen sicher ableiten. Darüber hinaus schützt
der rückwärtige Ansatz weiterhin auch noch den rückwärtigen Trägerbereich vor Auswaschungen.
[0033] Weiterhin kann es vorgesehen sein, dass das Befestigungsstück und der Ansatz unter
Vermittlung einer stoffschlüssigen Verbindung, insbesondere Lotmaterial gegenüber
dem Träger abgestützt ist
[0034] Über das Lotmaterial wird eine zuverlässige Abstütz der Verbindungspartner erreicht.
Insbesondere kann eine vollflächige Abstützung spaltfrei gestaltet werden. Weiterhin
bevorzugt kann das Schneidelement aus einem Hartwerkstoff, beispielsweise Hartmetall
gebildet sein, das empfindlich gegen Bruchspannungen ist. Wenn nun eine stoffschlüssige
Abstützung vorgenommen ist, so lassen sich im Abstützbereich schädliche Spaltbereiche
vermeiden zugunsten einer sicheren bruchstabilen Abstützung.
[0035] Weiterhin kann es vorgesehen sein, dass das Befestigungsstück in Vorschubrichtung
vor einem Halteansatz des Trägers angeordnet ist und diesen zumindest bereichsweise
abdeckt. Mit dem Halteansatz kann das Schneidelement exponiert über dem Basisteil
des Trägers gehalten werden und das Befestigungsstück schützt so den Halteansatz.
Auf diese Weise lässt sich eine aggressive Schneidgeometrie verwirklichen.
[0036] Eine denkbare Alternative ist derart, dass das Befestigungsstück an gegenüberliegenden
Seiten in Vorschubrichtung geneigte Abweiserflächen aufweist, die ausgebildet sind,
um abgetragenes Bodenmaterial in Richtung zu den Seiten des Trägers abzuleiten.
[0037] Eine weitere Verschleißoptimierung kann dadurch erreicht werden, dass die Schneidspitze
vorzugsweise unsymmetrisch ausgebildet ist und beispielsweise die Schneidspitze des
Schneidelementes in ihrem radial außenliegenden Bereich ein größeres Volumen aufweist
als in ihrem radial inneren Bereich. Auf diese Weise wird in dem radial außenliegenden,
und dem Schneideingriff am stärksten ausgesetzten Bereich ein erhöhtes Verschleißvolumen
gebildet.
[0038] Eine sicherer Abstützung der Schneidspitze kann dadurch erreicht werden, dass die
Schneidspitze mit einem Verbindungsstück an dem Kopf des Schneidelementes entgegengesetzt
zur Vorschubrichtung abgestützt ist.
[0039] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
[0040] Es zeigen:
- Fig. 1
- in perspektivischer Seitenansicht und im Teilschnitt einen Träger mit einem Schneideeinsatz,
- Fig. 2
- in schematischer Darstellung ein der Figur 1 entnommenes Detail in Seitenansicht und
im Schnitt,
- Fig. 3
- die Darstellung gemäß Figur 2 in Draufsicht und in einer ersten Erfindungsvariante,
- Fig. 4
- die Darstellung gemäß Figur 2 in Draufsicht und in einer zweiten Erfindungsvariante,
- Fig. 5
- in Seitenansicht und im Teilschnitt einen Träger mit einem Schneideinsatz in einer
weiteren Erfindungsausgestaltung,
- Fig. 6
- ein der Figur 5 entnommenes Schnittdetail entlang der Schnittlinie VI
- Fig. 7
- in schematischer Darstellung und im Vertikalschnitt eine Schneidspitze eines Schneideinsatzes
gemäß den Erfindungsvarianten nach Figur 1 bis 6 sowie 8
- Fig. 8
- in perspektivischer Seitenansicht eine weitere Ausgestaltungsvariante eines Trägers
mit einem Schneidelement.
[0041] Figur 1 zeigt einen Träger 10, der aus einem Stahlwerkstoff besteht. Der Träger 10
besitzt ein Basisteil 11 mit einer Befestigungsseite und einer Bearbeitungsseite.
Im Bereich der Befestigungsseite sind vier Stützflächen 12 angeordnet. Diese Stützflächen
12 stehen zueinander im Winkel. Dabei sind vordere und hintere Stützflächen12 vorgesehen.
Die vorderen Stützflächen 12 erstrecken sich im Bereich der Unterseite einer Schürze
13 des Basisteils 11. Die Schürze 13 ist in Vorschubrichtung vorne angeordnet. Weiterhin
ist im Bereich der Befestigungsseite des Trägers 11 ein Befestigungsansatz 14 angeordnet.
Im Rahmen der Erfindung kann der Befestigungsansatz 14 auch als Steckansatz ausgebildet
sein, wie dies beispielhaft Figur 1 zeigt. Der Befestigungsansatz 14 kann rückseitig
entgegengesetzt zur Vorschubrichtung eine Befestigungsaufnahme 15 aufweisen. Frontseitig
besitzt der Befestigungsansatz 14 zwei Stützflächen 16, die über eine Freimachung
17 zueinander beabstandet angeordnet sind. Die Befestigungsaufnahme 15 ist ausgebildet,
um das Ende einer Druckschraube aufzunehmen. Die Druckschraube bringt über die Befestigungsaufnahme
eine in Richtung der Längserstreckung des Befestigungsansatzes 14 verlaufende Einziehkraft
in den Befestigungsansatz 14 ein. Dabei wirkt diese Kraft nicht alleine in Richtung
der Längsachse des Befestigungsansatzes 14, sondern drückt auch die beiden vorderen
Stützflächen 16 auf entsprechende Gegenflächen eines Wechselhalterunterteils.
[0042] Im Bereich der Bearbeitungsseite trägt das Basisteil 11 einen Halteansatz 20. Der
Halteansatz 20 steht, wie Figur 1 zeigt, über das Basisteil 11 mit einem vorzugsweise
zylindrischen Ansatz vor. Endseitig besitzt der Halteansatz 20 eine konusförmige Verjüngung.
Das freie Ende der konusförmigen Verjüngung wird von einem Stützabschnitt 24 gebildet.
In den Stützabschnitt 24 ist eine Bohrung eingearbeitet, die eine Aufnahme 21 bildet.
Wie Figur 1 zeigt, ist der Halteansatz 20 im Bereich der Konusfläche 23 umflaufend
mit einem Hartstoffelement 22 belegt. Dieses Hartstoffelement 22 ist als Auftragsschweißung
ausgeführt. In die Aufnahme 21 ist ein Schneideinsatz 30 eingestellt. Der Schneideinsatz
30 besitzt eine Schneidspitze 31, deren Aufbau später näher erläutert wird. Die Schneidspitze
31 steht über ein Verbindungsstück 32, beispielsweise bestehend aus Hartmetall mit
einem Kopf 33 des Schneideinsatzes 30 in Verbindung. An den Kopf 33 ist ein Schaft
34 angeformt. Der Schaft 34 ist in die Aufnahme 21 eingesetzt. Das aus Kopf 33 und
Schaft 34 bestehende Bauteil kann beispielsweise aus Hartmetall bestehen. Insbesondere
ist die Härte dieses Bauteil größer gewählt als die Härte des Trägers 10 aber kleiner
als die Härte der Schneidspitze 31.
[0043] Wie Figur 2 erkennen lässt, geht der Schaft 34 über einen konkaven Übergang in den
Kopf 33 über. Der gegenüberliegende Aufnahmebereich der Aufnahme 21 ist entsprechend
konvex ausgebildet. Wie Figur 2 zeigt, bildet sich zwischen dem Schaft 34 und der
Aufnahme 21 ein Spaltbereich, der mit Lotmaterial 35 ausgefüllt ist. Damit stützt
sich insbesondere auch der Kopf 33 unter Vermittlung von Lotmaterial auf dem Stützabschnitt
24 ab. Dies ist vorteilhaft, da über diese spaltfreie Anbindung eine Bruchgefahr vermieden
ist. Über die konkave/konvexe Flächenpaarung werden Spannungsspitzen im Übergangsbereich
zwischen Schaft 34 und Kopf 33 reduziert. Anstelle des Lotmaterials 35 kann auch eine
beliebige sonstige stoffschlüssige Verbindung vorgesehen sein. Weiterhin ist es denkbar,
dass der Schaft 34 in die Aufnahme 21 eingeschrumpft ist. Figur 2 lässt weiterhin
das Hartstoffelement 22 erkennen, das den Halteansatz 20 im Bereich der Konusfläche
23 umläuft. Dabei ist das Hartstoffelement 22 so ausgebildet und angeordnet, dass
es mit seiner Höhe h die Höhe der Aufnahme 21 vollständig überdeckt, um einen geeigneten
Schutz vor Auswaschungen zu bringen. Wie Figur 2 zeigt, ist es im Rahmen der Erfindung
auch denkbar, dass die Auftragsschweißung nicht konstant die gleiche Dicke aufweist.
Vielmehr ist eine variierende Dicke denkbar, um ein angepasstes Verschleißverhalten
zu erreichen. Beispielsweise kann es vorgesehen sein, dass die Dicke des Hartstoffelementes
22 in Richtung der Mittellängsachse des Schneideinsatzes abnimmt.
[0044] Das Hartstoffelement 22 kann umlaufend aufgebracht sein. Denkbar ist es jedoch auch,
dass das Hartstoffelement 22 über einen Bogenbereich am Halteansatz 20 angeordnet
ist, wie dies die Figuren 3 und 4 erkennen lassen. Wie Figur 3 zeigt, sollte dabei
vorzugsweise die Bogenlänge I in Umfangsrichtung des Halteansatzes 20 größer gewählt
werden als der Durchmesser der Aufnahme 21 oder größer gewählt werden als der Durchmesser
des Kopfes 33. Das Hartstoffelement 22 muss auch nicht in Umfangsrichtung eine gleiche
Dicke aufweisen. Vielmehr kann es auch vorgesehen sein, dass die Dicke in Umfangsrichtung
variiert, vorzugsweise entgegengesetzt zur Vorschubrichtung abnimmt.
[0045] In den Figuren 5 und 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt.
Wie Figur 5 zeigt, wird das Hartstoffelement 22 von Hartstoffsegmenten gebildet, die
auf dem Halteansatz 20 angebracht sind. Die Hartstoffelemente 22 können dabei beispielsweise
von Hartmetallelementen gebildet sein, die stoffschlüssig auf dem Halteansatz 22 angebracht
sind. Wie Figur 6 zeigt, können die Hartstoffelemente 22 von Hartstoffsegmenten 22.1
gebildet sein. Beispielsweise können die Hartstoffsegmente 22.1 plattenförmig ausgebildet
sein. Denkbar ist es auch, dass wie in Figur 6 gezeigt, die Hartstoffsegmente 22.1
einen Deckabschnitt 22.2 aufweisen, an denen ein Befestigungsansatz 22.3 angeformt
ist. Mit dem Befestigungsansatz 22.3 sind die Hartstoffsegmente 22.1 in Befestigungsaufnahmen
22.4 des Halteansatzes 22 eingebracht. Die Hartstoffsegmente 22.1 sind im Bereich
des Befestigungsansatzes 22.3 und der Unterseite des Deckabschnittes 22.2 stoffschlüssig
mit dem Halteansatz 22 verbunden, insbesondere verlötet. Figur 7 lässt beispielhaft
den Aufbau der Schneidspitze 31 erkennen. Dabei ist ein Tragkörper 31.1, beispielsweise
bestehend aus Hartmetall verwendet, auf den eine Zwischenschicht 31.2 aufgeschichtet
ist. Denkbar ist es auch, dass zwei oder mehrere Zwischenschichten 31.2 verwendet
sind. Auf die Zwischenschicht 31.2 ist eine Deckschicht 31.3 aufgeschichtet. Vorzugsweise
besitzt die Deckschickt 31.3 einen Anteil an polykristallinen Diamant. Ebenso besitzt
die Zwischenschicht 31.2 einen Anteil an polykristallinen Diamant. Dabei ist der Anteil
des polykristallinem Diamanten in der Deckschicht 31.3 höher als in der Zwischenschicht
31.2.
[0046] Figur 8 zeigt eine weitere Ausgestaltungsvariante der Erfindung. Wie diese Darstellung
erkennen lässt, entspricht der Träger 10 im Wesentlichen der Ausgestaltung des Trägers
10 gemäß Figur 1, so dass nachfolgend nur auf die Unterschiede eingegangen wird. Im
Gegensatz zu dem Träger 10 gemäß Figur 1 besitzt der Träger 10 gemäß Figur 8 einen
Halteansatz 25, der dem Befestigungsansatz 14 abgewandt an dem Basisteil 11 angeformt
ist. Der Halteansatz 25 weist zwei im Winkel zueinander stehende Auflageflächen 26
und 27 auf. Dabei ist die Auflagefläche 27 in Vorschubrichtung V gerichtet, die Auflagefläche
26 ist entgegengesetzt zur Vorschubrichtung gerichtet. Auf die beiden Auflageflächen
26, 27 ist unter Vermittlung einer stoffschlüssigen Verbindung, beispielsweise einer
Lotverbindung, das Schneidelement 40 aufgesetzt. Das Schneidelement 40 besitzt einen
Kopf 43, der ein Befestigungsstück 45 bildet. Das Befestigungsstück 45 weist seitlich
zwei in Vorschubrichtung geneigte Abweiserflächen 46 auf. An das Befestigungsstück
43 ist rückseitig ein Ansatz 44 angeformt. Das Schneidelement 40 liegt mit dem Befestigungsstück
43 und dem Ansatz 44 auf den Auflageflächen 26 und 27 auf, wie dies vorstehend beschrieben
wurde. Der Kopf 43 trägt weiterhin eine Schneidspitze 31, die prinzipiell ähnlich
aufgebaut ist wie die Schneidspitze 31 gemäß den Ausführungsvarianten nach Figuren
1 bis 7. Allerdings ist die Schneidspitze 31 zu ihrer Mittellängsachse unsymmetrisch
aufgebaut und weist in ihrem radial außenliegenden Bereich ein größeres Volumen auf
als in ihrem radial innenliegenden Bereich. Damit wird im Bereich der äußeren Schneidkante
der Schneidspitze 31 ein erhöhtes Verschleißvolumen geboten. Die Schneidspitze 31
stützt sich über das Verbindungsstück 32 entgegengesetzt zur Vorschubrichtung am Kopf
33 ab und ist hier befestigt, vorzugsweise mit einer stoffschlüssigen Verbindung,
insbesondere einer Lotverbindung angebracht.
1. Schneideinrichtung für eine Bodenbearbeitungsmaschine, insbesondere eine Straßenfräsmaschine,
mit einem Träger (10), an dem ein Schneideinsatz (30) befestigt ist, wobei der Träger
(10) ein Basisteil (11) aufweist, an dem abstehend ein Halteansatz (20) mit einer
Aufnahme (21) angebracht ist, wobei der Schneideinsatz (30) zumindest bereichsweise
in der Aufnahme (21) angeordnet ist und wobei auf einer dem Halteansatz (20) gegenüberliegenden
Befestigungsseite ein Befestigungsansatz (14) angeordnet ist,
wobei der Schneideinsatz (30) eine Schneidspitze (31) mit einem superhartem Werkstoff
aufweist, wobei der Halteansatz (20) zumindest an seinem in Vorschubrichtung vorderen
Bereich in der Zone zwischen der Schneidspitze (31) und dem Basisteil (11) ein Hartstoffelement
(22) trägt und
der Schneideinsatz (30) einen Kopf (33) aufweist, wobei der Halteansatz (20) dem Basisteil
(11) abgewandt einen Stützabschnitt (24) aufweist, und wobei der Schneideinsatz (30)
den Stützabschnitt (24) mit seinem Kopf (33) zumindest bereichsweise überdeckt,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Hartstoffelement (22) bis in den Bereich des Stützabschnittes (24) unter den
Kopf (33) des Schneideinsatzes (30) geführt ist.
2. Schneideinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem Kopf (33) die Schneidspitze (31) befestigt ist, und dass der Kopf (33) zumindest
bereichsweise aus einem Material besteht, das eine Verschleißbeständigkeit kleiner
als die Schneidspitze (31) aber größer als das Material des Halteansatzes (20) aufweist.
3. Schneideinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kopf (33) zumindest bereichsweise aus Hartmetall besteht.
4. Schneideinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Schneideinsatz (30) einen Schaft (32) aufweist, mit dem er in die Aufnahme (21)
des Halteansatzes (20) eingesetzt ist.
5. Schneideinrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass der Schneideinsatz (30) im Übergangsbereich zwischen dem Kopf (33) und dem Schaft
(34) einen konkaven Übergang bildet,
dass die Aufnahme (21) in diesem Bereich einen konvexen Übergang bildet, und dass
im Bereich dieser Übergänge ein mit Verbundmaterial, insbesondere Lotmaterial gefüllter
Spaltbereich geschaffen ist.
6. Schneideinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kopf (33) des Schneideinsatzes (30) sich ausgehend von der Schneidspitze in Richtung
auf den Halteansatz (20) verbreitert.
7. Schneideinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schneidspitze (31) einen Tragkörper (31.1) aufweist, der mit dem Kopf (33) des
Schneideinsatzes (30) verbunden, vorzugsweise verlötet ist, dass auf dem Tragkörper
(31.1) eine oder mehrere Zwischenschichten (31.2) aufgebracht sind, dass auf die äußerste,
dem Tragkörper (31.1) abgewandte Seite der Zwischenschicht (31.2) eine Deckschicht
(31.3) aufgebracht ist, und dass das Material der Deckschicht (31.3) härter ist als
das Material der Zwischenschicht (31.2)
8. Schneideinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Hartstoffelement (22) von einer Auftragshärtung, beispielsweise einer Auftragsschweißung,
einer Plasmaauftragshärtung oder dergleichen gebildet ist und/oder dass das Hartstoffelement
(22) von einem oder mehreren Hartstoffsegmenten (22.1) gebildet ist, die mit dem Halteansatz
(20) verbunden sind.
9. Schneideinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Schneideinsatz (30) eine Deflektorfläche aufweist, die ausgebildet ist, um das
von der Schneidspitze (31) abgetragene Bodenmaterial an dem Basisteil (11) des Trägers
(10) zumindest bereichsweise vorbeizuleiten.
10. Schneideinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Hartstoffelement (22) bogenförmig um die Aufnahme (21) des Halteansatzes (20)
herum angeordnet ist, oder auf dem Halteansatz (20) um die Aufnahme (21) herum kreisförmig
aufgebracht ist.
11. Schneideinrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass das bogenförmige Hartstoffelement (22) in Umfangsrichtung und in Vorschubrichtung
vor dem Schneideinsatz (30) sich über eine Länge (I) erstreckt, die größer ist als
der Durchmesser oder die maximale Querschnittsabmessung der Aufnahme (21).
12. Schneideinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Hartstoffelement (22) eine Erstreckung (h) in Richtung der Mittellängsachse der
Aufnahme (21) aufweist, die gleich oder größer ist als die Höhe der Aufnahme (21)
in diese Richtung.
1. Cutting device for a soil cultivating machine, in particular a road milling machine,
with a carrier (10) to which a cutting insert (30) is fastened, wherein the carrier
(10) has a base part (11) to which a holding projection (20) with a receptacle (21)
is attached in a projecting manner, wherein the cutting insert (30) is arranged at
least regionally in the receptacle (21) and wherein a fastening projection (14) is
arranged on a fastening side opposite the holding projection (20),
the cutting insert (30) having a cutting tip (31) with a superhard material, the holding
projection (20) carrying a hard material element (22) at least on its front region
in the feed direction in the zone between the cutting tip (31) and the base part (11),
and
the cutting insert (30) has a head (33), the holding projection (20) having a supporting
section (24) facing away from the base part (11), and the cutting insert (30) covering
the supporting section (24) with its head (33) at least in regions, characterized
in that the hard material element (22) is guided into the region of the supporting section
(24) under the head (33) of the cutting insert (30).
2. Cutting device according to claim 1,
characterized in that the cutting tip (31) is fastened to the head (33), and in that the head (33) consists, at least in regions, of a material which has a wear resistance
which is less than that of the cutting tip (31) but greater than that of the material
of the holding projection (20).
3. Cutting device according to claim 2,
characterized in that the head (33) consists at least in regions of tungsten carbide.
4. Cutting device according to one of the claims 1 to 3,
characterized in that the cutting insert (30) has a shank (32) with which it is inserted into the receptacle
(21) of the holding projection (20).
5. Cutting device according to claim 4,
characterised in that the cutting insert (30) forms a concave transition in the transition region between
the head (33) and the shank (34),
in that the receptacle (21) forms a convex transition in this region, and in that a gap region filled with composite material, in particular solder material, is created
in the region of these transitions.
6. Cutting device according to one of the claims 1 to 5,
characterized in that the head (33) of the cutting insert (30) widens, starting from the cutting tip, in
the direction of the holding projection (20).
7. Cutting device according to one of the claims 1 to 6,
characterized in that the cutting tip (31) has a supporting body (31.1) which is connected, preferably
soldered, to the head (33) of the cutting insert (30), in that one or more intermediate layers (31.2) are applied to the supporting body (31.1),
in that a covering layer (31.3) is applied to the outermost side of the intermediate layer
(31.2) facing away from the supporting body (31.1), and in that the material of the covering layer (31.3) is harder than the material of the intermediate
layer (31.2).
8. Cutting device according to one of the claims 1 to 7,
characterized in that the hard material element (22) is formed by a hardfacing, for example a build-up
welding, a plasma build-up hardening or the like and/or that the hard material element
(22) is formed by one or more hard material segments (22.1) which are connected to
the holding attachment (20).
9. Cutting device according to any one of claims 1 to 8,
characterized in that the cutting insert (30) has a deflector surface which is designed to guide the ground
material removed by the cutting tip (31) past the base part (11) of the carrier (10),
at least in regions.
10. Cutting device according to any one of claims 1 to 9,
characterized in that the hard material element (22) is arranged in an arc around the receptacle (21) of
the retaining attachment (20), or is applied in a circle on the holding projection
(20) around the receptacle (21).
11. Cutting device according to claim 10,
characterized in that the arcuate hard material element (22) extends in the circumferential direction and
in the feed direction in front of the cutting insert (30) over a length (I) which
is greater than the diameter or the maximum cross-sectional dimension of the receptacle
(21).
12. Cutting device according to any one of claims 1 to 11,
characterized that the hard material element (22) has an extension (h) in the direction
of the central longitudinal axis of the receptacle (21) which is equal to or greater
than the height of the receptacle (21) in this direction.
1. Dispositif de coupe pour une machine de travail du sol, en particulier une fraiseuse
routière, avec un support (10) sur lequel est fixé un insert de coupe (30), le support
(10) présentant une partie de base (11) sur laquelle est monté en saillie un appendice
de retenue (20) avec un logement (21), l'insert de coupe (30) étant disposé au moins
par zones dans le logement (21) et un appendice de fixation (14) étant disposé sur
un côté de fixation opposé à l'appendice de retenue (20),
l'insert de coupe (30) présentant une pointe de coupe (31) avec un matériau superdur,
il appendice de retenue (20) portant un élément en matériau dur (22) au moins sur
sa zone avant dans le sens d'avancement dans la zone entre la pointe de coupe (31)
et la partie de base (11) et
l'insert de coupe (30) présente une tête (33), il appendice de retenue (20) présentant
une section d'appui (24) à l'opposé de la partie de base (11), et l'insert de coupe
(30) recouvrant au moins partiellement la section d'appui (24) avec sa tête (33),
caractérisé en ce que
que l'élément en matériau dur (22) est guidé jusque dans la zone de la section d'appui
(24) sous la tête (33) de l'insert de coupe (30).
2. Dispositif de coupe selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
que la pointe de coupe (31) est fixée à la tête (33), et que la tête (33) est constituée,
au moins par zones, d'un matériau qui présente une résistance à l'usure inférieure
à celle de la pointe de coupe (31) mais supérieure à celle du matériau de'l appendice
de retenue (20).
3. Dispositif de coupe selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
que la tête (33) est constituée au moins par zones de carbure de tungstène.
4. Dispositif de coupe selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
que l'insert de coupe (30) présente une tige (32) par laquelle il est inséré dans
le logement (21) de l'appendice de retenue (20).
5. Dispositif de coupe selon la revendication 4,
caractérisé en ce que l'insert de coupe (30) forme une transition concave dans la zone de transition entre
la tête (33) et la tige (34),
en ce que le logement (21) forme une transition convexe dans cette zone, et en ce qu'une zone de fente remplie de matériau composite, en particulier de matériau de brasage,
est créée dans la zone de ces transitions.
6. Dispositif de coupe selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
en ce que la tête (33) de l'insert de coupe (30) s'élargit à partir de la pointe de coupe en
direction de l'appendice de retenue (20).
7. Dispositif de coupe selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
en ce que la pointe de coupe (31) présente un corps de support (31.1) qui est relié, de préférence
brasé, à la tête (33) de l'insert de coupe (30), en ce qu'une ou plusieurs couches intermédiaires (31.2) sont appliquées sur le corps de support
(31.1), en ce qu'une couche de recouvrement (31.3) est appliquée sur le côté le plus extérieur de la
couche intermédiaire (31.2) qui est opposé au corps de support (31.1), et en ce que le matériau de la couche de recouvrement (31.3) est plus dur que le matériau de la
couche intermédiaire (31.2).
8. Dispositif de coupe selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
que l'élément en matériau dur (22) est formé par un durcissement par rechargement,
par exemple un soudage par rechargement, un durcissement par rechargement au plasma
ou similaire et/ou que l'élément en matériau dur (22) est formé par un ou plusieurs
segments en matériau dur (22.1) qui sont reliés à l'appendice de retenue (20).
9. Dispositif de coupe selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
en ce que l'insert de coupe (30) présente une surface déflectrice qui est conçue pour dévier,
au moins par endroits, le matériau du sol enlevé par la pointe de coupe (31) devant
la partie de base (11) du support (10).
10. Dispositif de coupe selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que
en ce que l'élément en matériau dur (22) est disposé en forme d'arc autour du logement (21)
de l' appendice de retenue (20), ou est appliqué en forme de cercle sur l' appendice
de retenue (20) autour du logement (21).
11. Dispositif de coupe selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
en ce que l'élément dur (22) en forme d'arc s'étend, dans la direction circonférentielle et
dans la direction d'avance, en amont de l'insert de coupe (30), sur une longueur (I)
qui est supérieure au diamètre ou à la dimension maximale en section transversale
du logement (21).
12. Dispositif de coupe selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que
en ce que l'élément en matériau dur (22) présente une extension (h) dans la direction de l'axe
longitudinal central du logement (21) qui est égale ou supérieure à la hauteur du
logement (21) dans cette direction.