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(11) |
EP 3 337 626 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.01.2022 Patentblatt 2022/04 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.06.2016 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2016/063723 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2017/028982 (23.02.2017 Gazette 2017/08) |
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FLASCHENZELLENTRÄGER UND REINIGUNGSMASCHINE MIT EINER MEHRZAHL VON FLASCHENZELLENTRÄGERN
BOTTLE CELL CARRIER AND CLEANING MACHINE HAVING MULTIPLE BOTTLE CELL CARRIERS
SUPPORT D'ALVÉOLES POUR BOUTEILLES ET MACHINE DE NETTOYAGE COMPORTANT UNE PLURALITÉ
DE SUPPORTS D'ALVÉOLES POUR BOUTEILLES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
18.08.2015 DE 102015113668
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.06.2018 Patentblatt 2018/26 |
| (73) |
Patentinhaber: KHS GmbH |
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44143 Dortmund (DE) |
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Erfinder: |
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- WIEDEMANN, Ulrich
44135 Dortmund (DE)
- HEIN, Elmar
44359 Dortmund (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 498 172 DE-A1- 4 238 035
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EP-A2- 1 281 447 DE-C1- 4 222 061
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Flaschen(zellen)träger für eine Behälterreinigungsmaschine,
der ein längliches Trägerprofil mit, an ihrem unteren Ende verbundenen, sich nach
oben erstreckenden Seitenschenkeln aufweist. Ein Flaschenzellenträger gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 ist in der
EP 1 281 447 beschrieben. Der Vorteil dieses Flaschenzellenträgers liegt darin, dass er sehr leicht
ist und mit wenig Materialaufwand herstellbar ist, was im Betrieb eine deutliche Energieersparnis
mit sich bringt. Ein möglicher Nachteil dieses Flaschenzellenträgers liegt darin,
dass die Strömungsverhältnisse für eine optimale Reinigungswirkung nicht immer vorliegen.
Die
EP 498 172 A1 beschreibt einen Flaschenzellenträger, bei dem obere Seitenwandteile im Bereich einer
stumpfen Seitenkante an die unteren Seitenwandteile anschließen. Die Erfindung betrifft
nicht nur einen Träger für Flaschenzellen, sondern auch einen Träger für die direkte
Aufnahme von Flaschen. Daher wird nachfolgend der Begriff Flaschen(zellen)träger verwendet.
Beide Begriffe werden nachfolgend synonym genutzt und schließen beide Formen mit ein.
[0002] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen Flaschen(zellen)träger und auch eine Reinigungsmaschine
mit mehreren Flaschen(zellen)träger zu schaffen, die energiesparend sind und eine
bessere Durchströmung der zu reinigenden Behälter, insbesondere Flaschen, ermöglichen.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung wird durch einen Flaschen(zellen)träger gemäß Anspruch
1 und durch eine Reinigungsmaschine mit den Merkmalen des Anspruches 12 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der zugeordneten Unteransprüche.
[0004] Erfindungsgemäß ist der Flaschen(zellen)träger aus einem, insbesondere einstückigen
geschlossenem länglichen Trägerprofil, insbesondere aus Metallblech gebildet. Überschreitet
das längliche Trägerprofil eine gewisse Länge, so kann das Trägerprofil auch aus mehreren
Einzelteilen gebildet worden sein, welche beispielsweise durch Schweißen miteinander
verbunden wurden.
[0005] Das Trägerprofil hat ein unteres Trägerteil umfassend zwei an ihrem unteren Ende
verbundene und sich nach oben und voneinander weg erstreckende Seitenschenkel, die
untere Seitenwandteile des Trägerprofils bilden. Weiterhin umfasst das Trägerprofil
ein sich zwischen den Oberkanten der Seitenschenkel erstreckendes Oberteil, welches
einen horizontalen mittleren Abschnitt mit Aufnahmeöffnung für Flaschenzellen und
sich beidseitig des mittleren Abschnitts nach unten erstreckende seitliche Abschnitte
aufweist, die obere Seitenwandteile bilden und im Bereich einer stumpfen Seitenkante
an die unteren Seitenwandteile angrenzen. Dadurch dass sich die unteren Seitenwandteile
nach oben voneinander weg erstrecken, bilden die stumpfen Seitenkanten in Querrichtung
des Flaschenzellenträgers gesehen die lateral am weitest außen stehende Kanten des
Flaschenzellenträgers. Das den Flaschen(zellen)-träger bildende Trägerprofil hat somit
einen im Wesentlichen sechseckigen Querschnitt, der dem Trägerprofil eine hohe Steifheit
und Stabilität verleiht. Deshalb kann das Trägerprofil aus einem dünneren Blech gefertigt
werden, was Energiekosten spart. Aufgrund der mehrfach abgewinkelten (sechseckigen)
geschlossenen starren Struktur des Trägerprofils sind somit reduzierte Blechdicken
von 4 mm, 3,5 mm, 3 mm, insbesondere 2,5 mm oder geringer möglich. Durch die vorteilhafte
Kombination dieses sechseckigen starren Profils, das geringere Materialstärken für
das Blech des Flaschenzellenträgers erlaubt mit Durchbrechungen in den unteren Seitenwandteilen,
die abermals das Materialgewicht des Flaschenzellenträgers reduzieren wird, eine hochstabile
ultraleichte Gitterstruktur des Flaschenzellenträgers geschaffen, die die Energieersparnis
im Reinigungsbetrieb optimiert. Hierzu ist anzumerken, dass der Flaschenzellenträger
bei jedem Reinigungszyklus in einer Reinigungsmaschine z.B. auf eine Reinigungsbadtemperatur
von etwa 80 Grad Celsius aufgeheizt und danach auf eine Umgebungstemperatur von etwa
15 Grad abgekühlt wird. Wenn man zusätzlich bedenkt, dass in einer Reinigungsmaschine
mehrere 10.000 Flaschen gereinigt werden, kann auf die Energieersparnis in einer Reinigungsmaschine
rückgeschlossen werden, insbesondere wenn ein Flaschenzellenträger in einer Reinigungsmaschine
mehrere Reinigungszyklen und damit verbundene Aufwärm- /Abkühlphasen durchläuft.
[0006] Wenn die Flaschenzellenträger in einer Reinigungsmaschine mit einer Transporteinrichtung
verbunden werden, was in der Regel an deren Stirnseiten geschieht, kommen die nebeneinander
auf der Transporteinrichtung gehaltenen Flaschenzellenträger mit ihren stumpfen Seitenkanten
einander zugewandt zu liegen. Die oberen und unteren Seitenwandteile, die sich oberhalb
und unterhalb dieser stumpfen Seitenkante erstrecken, sind gegenüber dieser zurückversetzt.
Auf diese Weise kann der Abstand zwischen den Flaschenzellenträgern minimiert werden,
da sich die oberen und unteren zurückversetzten Seitenwandteile auch bei einer gegenseitigen
Verkippung der nebeneinander liegenden Flaschenzellenträger nicht berühren können.
Der gegenseitige Abstand einander zugewandter stumpfer Seitenkanten benachbarter Flaschenzellenträger
kann so z.B. auf einen Wert unterhalb von 10 mm, insbesondere auf einen Wert unterhalb
von 5 mm, bevorzugt von 3mm oder weniger reduziert werden. Hierdurch geht eine von
oben kommende Reinigungsmittelströmung nicht durch den Spalt zwischen benachbarten
Flaschenzellenträgern ungenützt verloren, sondern ist gezwungen, durch die in den
Flaschenzellenträgern eingesetzten Flaschenzellen hindurch- und somit an den darin
befindlichen Behältern entlangzuströmen. Auf diese Weise wird somit eine gleich gute
Reinigungswirkung an den Behältern, insbesondere Flaschen, z.B. Ablösung von Etiketten
mit einer geringeren Pumpleistung der Pumpen für das Reinigungsmedium erzielt.
[0007] Vorzugsweise sind die seitlichen Abschnitte des Oberteils relativ zum horizontalen
mittleren Abschnitt in einem stumpfen Winkel geneigt. Die Kanten zwischen dem mittleren
Abschnitt und den seitlichen Abschnitten des Oberteils als auch die stumpfen Seitenkanten
können abgerundet oder als scharfe Kanten ausgebildet sein. So können der mittlere
Abschnitt und die seitlichen Abschnitte des Oberteils auch als homogen runde Struktur
ausgebildet sein. In diesem Fall sind zur Bestimmung des Winkels zwischen dem mittleren
Abschnitt und den seitlichen Abschnitten die Tangente an die Mittelachse des mittleren
Abschnitts und die Tangente an die Randbereiche der seitlichen Abschnitte in Bezug
zu setzen.
[0008] Die Erfindung kann selbstverständlich auch direkt bei Flaschenträgern angewandt werden,
die keine zusätzlichen Flaschenzellen erfordern.
[0009] Vorzugsweise ist die vertikale Erstreckung der unteren Seitenwandteile in etwa 1,2
bis 5 mal so groß wie die vertikale Erstreckung der oberen Seitenwandteile, was zur
Folge hat, dass sich die stumpfen Seitenkanten benachbarter Flaschenzellenträger in
einem weiter oben liegenden Bereich gegenüber liegen, in welchem sie in einer Reinigungsmaschine
leicht gelagert bzw. transportiert werden können. So können auch die Schwenkachsen
einer Transporteinrichtung einer Reinigungsmaschine zwischen den stumpfen Seitenkanten
benachbarter Flaschenzellenträger angeordnet werden, was dazu führt, dass ein großer
gegenseitiger Verkippungswinkel zwischen diesen möglich ist.
[0010] Vorzugsweise bilden die unteren Seitenwandteile mit den zugewandten oberen Seitenwandteilen
an der stumpfen Seitenkante einen Winkel zwischen 120° und 175°, was dazu führt, dass
die stumpfen Seitenkanten benachbarter Flaschenzellenträger mit nur einem geringen
Spalt beabstandet werden können, ohne dass sich oberen und unteren Seitenwandteile
benachbarter Flaschenzellenträger bei einer gegenseitigen Verkippung berühren.
[0011] Vorzugsweise beträgt der stumpfe Winkel zwischen dem mittleren Abschnitt des Oberteils
und jedem der seitlichen und den seitlichen Abschnitten 95° bis 120°, was letztendlich
dazu führt, dass sowohl die unteren als auch oberen Seitenwandteile des flachen Zellenträgers
etwas seitlich nach außen ragen, so dass die stumpfe Seitenkante den lateral am weitesten
hervorstehenden Punkt jedes Flaschenzellenträgers bildet, so dass exakt diese stumpfe
Seitenkante von benachbarten Flaschenzellenträgern in einer Reinigungsmaschine einander
gegenüber angeordnet werden können, und zwar mit einem geringsten möglichen Abstand.
Fehlströmungen werden hierdurch wirkungsvoll vermieden und die Flaschenzellenträger
sind um einen großen Winkel gegeneinander verkippbar. Selbstverständlich kann jedoch
das Oberteil auch als Kreissegment ausgebildet sein.
[0012] Erfindungsgemäß hat die Fläche aller Durchbrechungen jedes unteren Seitenwandteils
einen Flächenanteil von vorzugsweise 40% bis 85%, insbesondere 40, 45, 50, 55, 60
oder 65% bis 70, 75, 80 oder 85% der Gesamtfläche des unteren Seitenwandteils. Dies
führt dazu, dass das für die Seitenwandteile verwendete Material wirklich auf die
strukturell notwendige Menge beschränkt werden kann, was zu einem geringeren Gewicht
des Flaschenzellenträgers und damit zu hoher Energieeinsparung in der Reinigungsmaschine
beim Aufheizen/Abkühlen beiträgt, wobei durch die Durchbrechungen die Strömungsverhältnisse
und die Stabilität des Flaschenzellenträgers nicht negativ beeinflusst werden. Zudem
ist der Strömungsverlust beim Durchströmen des Flaschenzellenträgers mit Reinigungsflüssigkeit
als auch während des Transports in der Reinigungsmaschine quer zu seiner Längsrichtung
minimiert.
[0013] Vorzugsweise bestehen das Trägerteil und das Oberteil des Trägerprofils aus einem
Stück, insbesondere aus einem Metallblechteil, das entsprechend gestanzt und gebogen
ist. Auf diese Weise lässt sich der Flaschenzellenträger günstig als auch materialsparend
herstellen.
[0014] Vorzugsweise hat der Flaschenzellenträger an seinen beiden Stirnseiten jeweils eine
Stirnplatte, die sich zwischen dem Trägerteil und dem Oberteil erstreckt. Jede Stirnplatte
hat einen vorzugsweise sich nach außen erstreckenden Förderabschnitt, der dazu konzipiert
ist, mit einer Transporteinrichtung einer Reinigungsmaschine verbunden, z.B. verschraubt
zu werden, um damit den Flaschenzellenträger quer zu seiner Längsrichtung durch eine
Reinigungsumgebung der Reinigungsmaschine zu befördern. Die Stirnplatte ermöglicht
somit eine technisch einfache Realisierung der Förderung jedes Flaschenzellenträgers
und verleiht jedem Flaschenzellenträger darüber hinaus eine gewisse strukturelle Steifheit.
[0015] Vorzugsweise ist der Förderabschnitt durch einen nach außen gebogenen Abschnitt der
Stirnplatte gebildet. Hierdurch kann der Förderabschnitt mit der Stirnplatte einstückig
ausgebildet werden, was herstellungstechnisch einfacher ist und hinsichtlich eines
Materialangriffs der Reinigungsumgebung der Reinigungsmaschine auch unter chemischen
oder galvanischen Gesichtspunkten vorteilhaft ist.
[0016] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist die Stirnplatte beidseitig
des Förderabschnitts senkrechte Abschnitte auf, die mit dem Oberteil des Trägerprofils
verbunden, insbesondere verschweißt sind. Auf diese Weise wird die Steifheit und damit
die Festigkeit des Trägerprofils weiterhin verbessert, was wiederum eine weitere Reduzierung
der Materialstärke des für den Flaschenzellenträger verwendeten Metallblechs erlaubt.
[0017] Vorzugsweise ist zwischen dem Oberteil und der Stirnplatte ein Abdeckelement angeordnet,
welches den Bereich zwischen der letzten vollständigen Aufnahmeöffnung im Oberteil
und dem Förderabschnitt der Stirnplatte schließt bzw. abdeckt. Auf diese Weise werden
Fehlströmungen vermieden was geringere Pumpleistungen der Reinigungsmittelpumpen der
Reinigungsmaschine erlaubt. Weiterhin wird die Steifheit und Stabilität der Gesamtkonstruktion
erhöht.
[0018] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die beiden Seitenschenkel
des Flaschenzellenträgers in ihrem unteren Bereich durch sich quer zur Längsachse
des Flaschenzellenträgers erstreckende Querrippen verbunden. Dies hat den Vorteil,
dass die Seitenschenkel nicht durch einen geschlossenen Bodenbereich verbunden sind,
sondern durch eine sehr leichte und andererseits starre Rippenstruktur, die zu einer
hohen strukturellen Festigkeit des Flaschenzellenträgers führt und zum anderen einen
geringeren Strömungswiderstand bei einer Strömung des Flaschenzellenträgers von oben
nach unten aufweist. Weiterhin werden durch diese Konstruktion der Materialaufwand
weiterhin verringert, so dass ein entsprechend hergestellter Flaschenzellenträger
sehr energiesparend im Reinigungsbetrieb einsetzbar ist.
[0019] Vorzugsweise sind in diesem Fall die Querrippen durch sich senkrecht erstreckende
Metallblechteile gebildet, die sich beispielsweise maximal bis zur halben vertikalen
Höhe der unteren Seitenwandteile erstrecken, was jedoch nicht zwingend ist, so dass
sich die Querrippen auch über die halbe vertikale Höhe hinaus erstrecken können. Die
Verwendung von sich senkrecht erstreckenden Metallblechteilen als Querrippen hat den
Vorteil, dass eine hohe Versteifung des gesamten Flaschenzellenträgers erreicht wird.
Die Querrippen sind vorzugsweise zu den Aufnahmeöffnungen in Längsrichtung des Flaschenzellenträgers
seitlich versetzt, so dass sie die Anordnung von Flaschenzellen in dem Flaschenzellenträger
nicht behindern.
[0020] Vorzugsweise haben die oberen Seitenwandteile keine Durchbrechungen, damit ein auf
die Flaschenzellen gerichteter Reinigungsmittelstrom vollkommen durch die Aufnahmeöffnungen
für die Flaschenzellenträger läuft, d.h. nach Einsetzen der Flaschenzellen oder Flaschen
durch diese bzw. an diesen vorbei.
[0021] Die Erfindung erstreckt sich weiterhin auf eine Reinigungsmaschine, enthaltend eine
Mehrzahl von Flaschenzellenträgern entsprechend den vorherigen Ausführungen. Die Reinigungsmaschine
hat wenigstens eine durch einen Antrieb bewegte Transporteinrichtung, die die Flaschenzellenträger
im Bereich ihrer Stirnseiten durch eine Reinigungsumgebung der Reinigungsmaschine
quer zu deren Längsrichtung trägt bzw. fördert. Die Flaschenzellenträger sind derart
an der Transporteinrichtung angeordnet, dass die stumpfen Seitenkanten benachbarter
Flaschenzellenträger einen Abstand von maximal 10 mm, vorzugsweise insbesondere von
maximal 5 mm, insbesondere maximal 3 mm aufweisen. Auf diese Weise wird ein Strömungsverlust
aufgrund von Fehlströmungen durch den Spalt zwischen benachbarten Flaschenzellenträgern
minimiert, so dass die Durchströmung entlang von Flaschen bzw. Flaschenzellen selbst
verbessert wird und dabei somit auch die Reinigung von Behältern, insbesondere Flaschen.
Auf diese Weise können auch schwer ablösbare Etiketten in einer Reinigungsmaschine
sicher trotz reduzierter Pumpleistung entfernt werden. Die Energieersparnis durch
den erfindungsgemäßen Flaschen(zellen)träger liegt somit nicht nur in geringerem Energiebedarf
aufgrund geringerer Masse des Flaschenzellenträgers beim Aufheizen/Abkühlen, sondern
auch in einer geringeren Pumpleistung der Reinigungspumpen begründet.
[0022] Vorzugsweise hat die Reinigungsmaschine als Transporteinrichtung Förderrollen enthaltende
Förderelemente, wie z.B. Gliederketten, wobei die Förderrollen auf einer Rollenführung
durch die Reinigungsumgebung laufen. Die Endlosförderelemente sind mit wenigstens
einem Förderabschnitt der Flaschenzellenträger verbunden, welcher Förderabschnitt
an den Flaschenzellenträgern insbesondere im Bereich deren Stirnseite angeordnet ist.
Die Rollenachse oder die Verbindungsachse zwischen zwei bewegbaren Teilen des Endlosförderelements
liegt dabei vorzugsweise zwischen den aufeinander zuweisenden stumpfen Seitenkanten
der Flaschenzellenträger. Dadurch, dass quasi der Drehpunkt zwischen benachbarten
Flaschenzellenträgern in der Reinigungsmaschine zwischen den stumpfen Seitenkanten
liegt, können die benachbarten Flaschenzellenträger auf einer nach oben oder unten
gebogenen Rollenführung relativ zueinander verkippt werden, was aufgrund der stumpfen
Seitenkante dazu führt, dass sich weder die oberen Seitenwandteile, noch die unteren
Seitenwandteile der benachbarten Flaschenzellenträger berühren, selbst wenn die stumpfen
Seitenkanten sehr eng beieinander angeordnet sind, so dass sie sich z.B. annähernd
berühren.
[0023] Vorzugsweise ist jede Rollenachse bzw. jede Verbindungsachse von parallelen Bestandteilen
des Endlosförderelements zwischen zwei aufeinander zuweisenden stumpfen Seitenkanten
benachbarter Flaschenzellenträger derart angeordnet, dass diese Achse im Bereich eines
Radius von maximal 20 mm um den Mittelpunkt einer Verbindungsgrade zwischen den beiden
stumpfen Seitenkanten liegt. Dadurch drehen sich die Flaschenzellenträger immer um
den Mittelpunkt der Verbindungsgraden zwischen den aufeinander zuweisenden stumpfen
Seitenkanten, was dazu führt, dass sich weder die oberen Seitenwandabschnitte und
die unteren Seitenwandabschnitte benachbarter Flaschenzellenträger berühren, selbst
bei einer stärkeren Auslenkung einer Rollenbahn nach oben oder nach unten.
[0024] Es ist für den Fachmann offensichtlich, dass Merkmale aus den unabhängigen Ansprüchen
einfach oder mehrfach vorhanden sein können bzw. einteilig oder mehrteilig ausgebildet
sein können. Des Weiteren ist es für den Fachmann auch offensichtlich, dass Ausführungsbeispiele
oben beschriebener Weise in beliebiger Art miteinander kombiniert werden können.
[0025] Da der Behälterträger zur Aufnahme von Flaschen oder auch von Flaschenzellen ausgebildet
sein kann, wird der Begriff Flaschen(zellen)träger verwendet, er beide Benutzungsarten
einschließt.
[0026] Folgende Bezeichnungen werden verwendet: Stumpfer Winkel = Winkel größer 90 Grad,
insbesondere größer 95 Grad und kleiner 180 Grad, insbesondere kleiner 170 Grad.
[0027] Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der schematischen Zeichnung
beschrieben. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht des Endbereichs eines Flaschenzellenträgers;
- Fig. 2
- einen senkrechten Schnitt quer zur Längsachse des Flaschenzellenträgers aus Fig. 1;
- Fig. 3a,b
- eine perspektivische Ansicht zweier Ausführungsformen eines Abdeckelements zur Abdeckung
eines offenen Ausschnitts zwischen dem Oberteil und der Stirnplatte des Flaschenzellenträgers
aus Fig. 1,
- Fig. 4
- mehrere an einem Endlosförderelement einer Reinigungsmaschine angeordnete Flaschenzellenträger
mit eingesetzten Flaschenzellen,
- Fig. 5
- eine Aufsicht auf einen Teil einer Reinigungsmaschine mit zwei Endlosförderketten
und mehreren an den Endlosförderketten gehaltenen Flaschenzellenträgern in Aufsicht
von oben, und
- Fig. 6
- eine schematische Seitenansicht des Bereichs zwischen zwei einander zu weisenden stumpfen
Seitenkanten zweier nebeneinander angeordneter Flaschenzellenträger einer Reinigungsmaschine.
[0028] Der Flaschenzellenträger besteht aus einem Trägerprofil 10, welches ein unteres Trägerteil
12 in Form eines U-Profils mit zwei sich nach oben erstreckenden Seitenschenkeln 14,
16 enthält, die in ihrem unteren Bereich durch horizontal und quer zur Längsachse
L des Flaschenzellenträgers 10 verlaufenden Querrippen 18 miteinander verbunden sind.
In ihrem oberen Bereich enthält das Trägerprofil 10 ein Oberteil 20, welches einen
mittleren Abschnitt 22 mit Aufnahmeöffnungen 24 für Flaschenzellen und sich beidseitig
daran anschließende seitliche Abschnitt 26, 28 aufweist, die obere Seitenwandteile
26, 28 bilden. Diese oberen Seitenwandteile 26, 28 schließen mit ihrem äußeren Ende
im Bereich einer stumpfen Seitenkante 30 an die unteren Seitenwandteile 14, 16 an,
die durch die Seitenschenkel gebildet werden. Die seitlichen Abschnitte 26, 28, die
die oberen Seitenwandteile bilden, haben eine Neigung relativ zum mittleren horizontalen
Abschnitt 22 des Oberteils 20 von mehr als 90°, d.h. sie bilden mit dem mittleren
horizontalen Abschnitt 22 einen stumpfen Winkel. Der Flaschenzellenträger bzw. das
Trägerprofil 10 hat an beiden Stirnseiten eine Stirnplatte 32, die sowohl mit dessen
Trägerteil 12 als auch mit dessen Oberteil 10 verbunden ist. Ein Teil der Stirnplatte
32 ist nach außen gebogen und bildet einen Förderabschnitt 34, welcher mit einer Transporteinrichtung
einer Reinigungsmaschine für den Transport des Flaschenzellenträgers 10 verbunden,
z.B. verschraubt werden kann. Die Stirnplatte 32 hat beidseitig des Förderabschnitts
34 jeweils einen senkrechten Abschnitt 33, 35 der jeweils mit dem Oberteil 20 verbunden,
insbesondere verschweißt ist. Auf diese Weise wird die Stabilität der Gesamtkonstruktion
des Trägerprofils 10 noch einmal erhöht, was wiederum geringere Materialstärken des
Metallblechs, z.B. Stahlblechs erlaubt.
[0029] Die unteren Seitenwandabschnitte 14, 16 des Flaschenzellenträgers 10 haben großflächige
Durchbrechungen 36, wodurch zum einen die Masse des Flaschenzellenträgers deutlich
reduziert wird und zum anderen ein geringerer Strömungswiderstand des Flaschenzellenträgers
realisiert wird. Des Weiteren sind im mittleren Abschnitt 22 des Oberteils 20 die
Aufnahmeöffnungen 24 für die Flaschenzellen dadurch gebildet, dass das Material des
mittleren Abschnitts 22 zumindest teilweise beidseitig von horizontalen Stegen 38
nach unten gebogen ist und dort im wesentlichen senkrechte Führungskanten 40 bildet,
die zum einen die Konstruktion verstärken und Führungen für die Flaschenzellen bilden.
[0030] In dem Zusammenhang ist anzumerken, dass die oberen Seitenwandteile 26, 28 keine
Durchbrechungen haben sollten, damit der auf den Flaschenzellenträger insbesondere
mit einer Richtungskomponente quer zu seiner Längsachse auftreffende Reinigungsmittelstrom
tatsächlich vollkommen durch die Aufnahmeöffnungen 24 für die Flaschenzellenträger
läuft, d.h. nach Einsetzen der Flaschenzellenträger durch diese.
[0031] Die Querrippen 18 zur Versteifung der unteren Seitenwandteile 14, 16 sind vorzugsweise
in Form von senkrechten Metallblechen ausgebildet sind, was strömungstechnisch günstig
ist, da der gesamte Bodenbereich zwischen den beiden unteren Seitenwandteilen 14,
16 offen für eine Durchströmung mit Reinigungsmittel von oben ist. Die Querrippen
sind seitlich zu den Aufnahmeöffnungen 24 versetzt, so dass sie unter den Stegen 38
liegen. Aufgrund der Ausbildung als sich senkrecht und quer zwischen den unteren Seitenwandteilen
14, 16 erstreckende Blechprofile verstärken die Querrippen 18 die Starrheit des Trägerprofils
insgesamt und minimieren sowohl den Materialbedarf und somit die Energiekosten für
den Flaschenzellenträger.
[0032] In dem Winkel zwischen dem Oberteil 20 und der Stirnplatte 32 ist ein Ausschnitt
37 gebildet, der sich zwischen dem Steg 38 der letzten vollständigen Aufnahmeöffnung
24 im Oberteil 20 und dem Förderabschnitt 34 der Stirnplatte 32 erstreckt. Dieser
Ausschnitt 37 kann durch ein Abdeckelement 42a, b geschlossen oder abgedeckt werden,
wie es in den Figuren 3a und 3b gezeigt ist.
[0033] Fig. 2 zeigt den Flaschenzellenträger gemäß Fig. 1 im vertikalen Querschnitt quer
zur Längsachse L des Flaschenzellenträgers 10. Der Winkel α zwischen den oberen Seitenwandteilen
26, 28 und den jeweils zugehörigen unteren Seitenwandteilen 14, 16 liegt demgemäß
vorzugsweise zwischen 120° und 175°.
[0034] Der stumpfe Winkel β zwischen dem mittleren Abschnitt 22 des Oberteils 20 und den
seitlichen Abschnitten bzw. oberen Seitenwandteilen 26, 28 beträgt vorzugsweise zwischen
95° und 120°.
[0035] Fig. 3a zeigt eine erste Ausführungsform 42a eines Abdeckelements, welches in dem
Ausschnitt 37 zwischen dem Oberteil 20 und der Stirnplatte 32 angeordnet, z.B. dort
verschweißt werden kann. Das Abdeckelement 42a hat einen horizontalen Abdeckschenkel
44, der das Oberteil 20 zwischen dem letzten Steg 38 vor der Stirnplatte 32 und der
Kante zur Stirnplatte 32 abdeckt und einen vertikalen Abdeckschenkel 46, der den Bereich
der Stirnplatte 32 oberhalb des Förderabschnitts 34 abdeckt. Das Abdeckelement 42a
kann optional in den Ausschnitt 37 des Flaschenzellenträgers 10 eingesetzt und mit
dem Oberteil 20 und der Stirnplatte 32 verschweißt werden, um den Ausschnitt 37 abzudecken
bzw. zu schließen. Auf diese Weise wird die Stabilität des Flaschenzellenträgers 10
erhöht und Fehlströmungen durch den Ausschnitt 37 verringert bzw. verhindert. Dies
erlaubt eine Reduzierung der Pumpenleistung einer Reinigungsmittelpumpe.
[0036] Fig. 3b zeigt ein zu Fig. 3a weitgehend identisches Abdeckelement 42b, welches zusätzlich
zu dem horizontalen Abdeckschenkel 44 und dem vertikalen Abdeckschenkel 46 noch einen
horizontalen Erstreckungsschenkel 48 in Verlängerung des horizontalen Abdeckschenkels
44 aufweist. Dieser horizontale Erstreckungsschenkel 48 ragt bei einem in der Transporteinrichtung
50 montierten Flaschenzellenträger 10 von der Stirnplatte 32 in Richtung der Endlosgliederkette
54, 56, 58 und vermindert dort zusätzlich Fehlströmungen, was wiederum eine weitere
Reduzierung der Pumpenleistung von in der Reinigungsmaschine angeordneten Reinigungsmittelpumpen
erlaubt.
[0037] Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht auf mehrere in einer Transporteinrichtung 50 einer
Reinigungsmaschine gehaltenen Flaschenzellenträger 10 mit eingesetzten Flaschenzellen
52. Die Flaschenzellen 52 sind je nach Flaschentyp unterschiedlich ausgebildet und
bestehen vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff. Die Transporteinrichtung 50 ist
als Endlosförderelement, insbesondere Gliederkette, ausgebildet und umfasst äußere
starre Glieder 54 und innere starre Glieder 56, die im Bereich von Förderrollen 58
im Bereich der zugehörigen Rollenachse 60 miteinander gelenkig verbunden sind. Die
Rollenachsen 60 liegen vorzugsweise genau zwischen den stumpfen Stoßkanten 30 benachbarter
Flaschenzellenträger 10, was zur Folge hat, dass, wenn die Förderrollen 58 über eine
gebogene Förderstrecke laufen, sich die Flaschenzellenträger 10 relativ zueinander
um eine Ache senkrecht zur Zeichenebene bewegen können, ohne dass sich die zugehörigen
oberen Seitenwandteile 26, 28 oder die unteren Seitenwandteile 16, 14 benachbarter
Flaschenzellenträger gegenseitig berühren können, da der prominenteste Punkt in lateraler
Richtung jedes Flaschenzellenträgers die stumpfe Seitenkante 30 jedes Flaschenzellenträgers
ist. Dadurch erstrecken sich die oberen und unteren Seitenwandabschnitte der benachbarten
Flaschenzellenträger voneinander weg, was einen relativ großen gegenseitigen Verkippungswinkel
benachbarter Flaschenzellenträger zulässt. Zum anderen können aufgrund dessen die
stumpfen Seitenkanten benachbarter Flaschenzellenträger in einem äußerst geringen
Abstand voneinander angeordnet werden, so dass sie sich z.B. annähernd berühren, d.h.
weniger als 10 mm und vorzugsweise weniger als 5 mm, insbesondere weniger als 3 mm.
Auf diese Weise wird bei einer Durchströmung der gesamten Anordnung durch ein Reinigungsmedium
z.B. von oben nach unten nur wenig Fehlströmung durch die Spalte zwischen zwei einander
zugewandte stumpfe Seitenkanten 30 benachbarter Flaschenzellenträger fließen. Stattdessen
wird mehr oder weniger die gesamte Reinigungsmittelströmung durch die Flaschenzellen
52 fließen. Der Reinigungseffekt in den Flaschenzellen befindlicher Flaschen wird
daher mit deutlich reduzierter Pumpenleistung der Reinigungsmittelpumpen realisiert.
[0038] Fig. 5 zeigt einen Abschnitt der Reinigungsmaschine aus Fig. 4 in Aufsicht IV von
oben, allerdings ohne eingesetzte Flaschenzellen. Es ist deutlich ersichtlich, dass
der Abstand zwischen den einander zugewandten stumpfen Seitenkanten 30 benachbarter
Flaschenzellenträger minimiert ist, so dass annähernd die gesamte Reinigungsmittelströmung,
die von oben durch die Anordnung dringt, durch die Aufnahmeöffnungen 24 für die Flaschenzellen
52 laufen wird. In diesem Zusammenhang ist angemerkt, dass die Förderabschnitte 34
der Flaschenzellenträger 10 in der Zeichnung übertrieben dargestellt ist, so dass
in Wirklichkeit so gut wie kein Reinigungsmittel durch den Bereich zwischen den Flaschenzellenträgern
10 und den Endlosförderelementen 50 der Reinigungsmaschinen als Fehlströmung hindurchströmen
wird. Die Figur zeigt auch die Führungsflächen 62 für die Förderrollen 58 der Endlosförderelemente
50, die hier als Endlosgliederketten ausgebildet sind.
[0039] Fig. 6 zeigt den Bereich der Seitenkanten einander zugewandter Flaschenzellenträger
10 mit den Seitenkanten 30 und den oberen Seitenwandteilen 26, 28 und den unteren
Seitenwandteilen 14, 16. Die Schwenkachse 60 der Förderrolle 58, die auch gleichzeitig
die Schwenkachse zwischen zwei Gliedern 54, 56 der Transporteinrichtung ist, liegt
auf dem Mittelpunkt M zwischen einer Geraden G zwischen den einander zugewandten Seitenkanten
30. Auf diese Weise können die Flaschenzellenträger 10 gegeneinander verkippt werden,
wobei ein geringer Abstand zwischen den einander zugewandten stumpfen Seitenkanten
30 realisiert werden kann.
[0040] Es ist für den Fachmann offensichtlich, dass die Erfindung nicht auf das dargestellte
Ausführungsbeispiel begrenzt ist, sondern stattdessen im Bereich der Schutzbereich
der nachfolgenden Ansprüche variiert werden kann.
Bezugszeichenliste
[0041]
- 10
- Flaschen(zellen)träger, Trägerprofil
- 12
- Trägerteil
- 14
- Seitenschenkel (unteres Seitenwandteil)
- 16
- Seitenschenkel (unteres Seitenwandteil)
- 18
- Querrippe
- 20
- Oberteil
- 22
- mittlerer horizontaler Abschnitt
- 24
- Aufnahmeöffnung für Flaschenzelle
- 26
- seitlicher Abschnitt (oberes Seitenwandteil)
- 28
- seitlicher Abschnitt (oberes Seitenwandteil)
- 30
- stumpfe Seitenkante
- 32
- Stirnplatte
- 33
- erster senkrechter Abschnitt
- 34
- Förderabschnitt
- 35
- zweiter senkrechter Abschnitt
- 36
- Durchbrechung
- 37
- Ausschnitt zwischen Oberteil und Stirnplatte
- 38
- Stege
- 40
- senkrechte Führungskanten
- 42a
- Abdeckelement für Ausschnitt (erste Ausführungsform)
- 42b
- Abdeckelement für Ausschnitt (zweite Ausführungsform)
- 44
- horizontaler Abdeckschenkel für Oberteil
- 46
- vertikaler Abdeckschenkel für Stirnplatte
- 48
- horizontaler Erstreckungsschenkel zur Abdeckung des Spalts zwischen Stirnseite und
Transporteinrichtung
- 50
- Transporteinrichtung (Endlosförderelement)
- 52
- Flaschenzelle
- 54
- äußeres Glied
- 56
- inneres Glied
- 58
- Förderrolle
- 60
- Rollenachse
- 62
- Führungsflächen (Rollenbahn)
1. Flaschenzellenträger (10) für Reinigungsmaschinen, bestehend aus einem länglichen
Trägerprofil mit einem Trägerteil (12) umfassend zwei an ihrem unteren Ende verbundene
und sich nach oben und voneinander weg erstreckende Seitenschenkel, die untere Durchbrechungen
(36) aufweisende Seitenwandteile (14, 16) des Trägerprofils bilden, und einem sich
zwischen den Oberkanten der Seitenschenkel des Trägerteils erstreckenden Oberteil
(20), welches einen horizontalen mittleren Abschnitt (22) mit Aufnahmeöffnungen (24)
für Flaschen oder Flaschenzellen und beidseitig des mittleren Abschnitts sich nach
unten erstreckende seitliche Abschnitte aufweist, die obere Seitenwandteile (26, 28)
bilden, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen Seitenwandteile (26, 28) im Bereich einer stumpfen Seitenkante (30) an
die unteren Seitenwandteile (14, 16) anschließen, und dass die Fläche der Durchbrechungen
(36) in den unteren Seitenwandteilen einen Flächenanteil von 40 bis 85%, insbesondere
von 50, 55, 60 oder 65% bis 70, 75, 80 oder 85 % der Gesamtfläche der unteren Seitenwandteile
(14, 16) einnimmt.
2. Flaschenzellenträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die vertikale
Erstreckung der unteren Seitenwandteile (14, 16) 1,2 (120%)- bis fünfmal so groß ist
wie die vertikale Erstreckung der oberen Seitenwandteile (26, 28).
3. Flaschenzellenträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die unteren
Seitenwandteile (14, 16) mit den oberen Seitenwandteilen (26, 28) an der stumpfen
Seitenkante (30) einen Winkel (α) zwischen 120 und 175 Grad einschließen.
4. Flaschenzellenträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die seitlichen
Abschnitte (26, 28) des Oberteils (20) relativ zu dessen mittleren Abschnitt (22)
in einem stumpfen Winkel verlaufen.
5. Flaschenzellenträger nach Anspruch 4, bei dem der stumpfe Winkel (ß) zwischen dem
mittleren Abschnitt (22) und den seitlichen Abschnitten (26, 28) zwischen 95 und 120
Grad beträgt.
6. Flaschenzellenträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Trägerprofil
mit dem Trägerteil (12) und dem Oberteil (20) als geschlossenes, vorzugsweise einstückiges
Profil, insbesondere aus Metallblech, ausgebildet ist.
7. Flaschenzellenträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, der an seinen beiden
Stirnseiten jeweils eine Stirnplatte (32) aufweist, die sich zwischen dem Trägerteil
(12) und dem Oberteil (20) erstreckt und einen sich vorzugsweise nach außen erstreckenden
Förderabschnitt (34) aufweist.
8. Flaschenzellenträger nach Anspruch 7, bei dem die Stirnplatte (32) beidseitig des
Förderabschnitts senkrechte Abschnitte (33, 35) aufweist, die mit dem Oberteil (20)
des Trägerprofils (10) verbunden, insbesondere verschweißt sind.
9. Flaschenzellenträger nach Anspruch 7 oder 8, bei dem zwischen dem Oberteil (20) und
der Stirnplatte (32) ein Abdeckelement (42a,b) angeordnet ist, welches den Bereich
zwischen der letzten vollständigen Aufnahmeöffnung (24) im Oberteil (20) und der Stirnplatte
(32), insbesondere dem Förderabschnitt (34) der Stirnplatte (32) schließt bzw. abdeckt.
10. Flaschenzellenträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die beiden Seitenschenkel
(14, 16) in ihrem unteren Bereich durch sich quer zur Längsachse des Flaschenzellenträgers
erstreckende Querrippen (18) verbunden sind.
11. Flaschenzellenträger nach Anspruch 10, bei dem die Querrippen (18) durch sich senkrecht
erstreckende Metallblechteile gebildet sind, die in Längsrichtung des Trägerprofils
seitlich versetzt zu den Aufnahmeöffnungen (24) im mittleren Abschnitt (22) des Oberteils
(20) angeordnet sind.
12. Reinigungsmaschine enthaltend eine Mehrzahl von Flaschenzellenträger (10) gemäß einem
der vorhergehenden Ansprüche, umfassend wenigstens eine durch einen Antrieb bewegte
Transporteinrichtung (50), die die Flaschenzellenträger im Bereich ihrer Stirnseiten
trägt und quer zu deren Längsachse (L) durch eine Reinigungsumgebung fördert, wobei
die stumpfen Seitenkanten (30) benachbarter Flaschenzellenträger (10) einen Abstand
von maximal 10 mm, insbesondere maximal 5 mm, vorzugsweise maximal 3 mm aufweisen.
13. Reinigungsmaschine nach Anspruch 12, bei der die Transporteinrichtung (50) Förderrollen
(58) enthaltende Endlosförderelemente (50) aufweist, die auf einer Rollenführung (62)
durch die Reinigungsumgebung laufen, welche Endlosförderelemente mit einem Förderabschnitt
(34) der 2. Flaschenzellenträger (10) verbunden sind, wobei die Rollenachsen (60)
und/oder die Schwenkachsen zwischen starren Gliedern (54, 56) der Endlosförderelemente
zwischen den aufeinander zu weisenden stumpfen Seitenkanten (30) benachbarter Flaschenzellenträger
liegen.
14. Reinigungsmaschine nach Anspruch 13, bei der jede Rollenachse/Schwenkachse (60) im
Bereich eines Radius von maximal 20 mm um den Mittelpunkt (M) einer Verbindungsgeraden
(G) zwischen zwei aufeinander zu weisenden stumpfen Seitenkanten (30) benachbarter
Flaschenzellenträger (10) liegt.
1. Bottle cell carrier (10) for cleaning machines, comprising an elongated carrier profile
with a carrier part (12) comprising two side limbs which are connected at their lower
end and extend upward and away from one another, which form lower side wall parts
(14, 16) of the carrier profile and comprise passage apertures (36), and an upper
part (20) which extends between the upper edges of the side limbs of the carrier part,
and has a horizontal central section (22) with receiving openings (24) for bottles
or bottle cells, and comprises side sections extending downwards on both sides of
the central section, which form upper side wall parts (26, 28), characterised in that the upper side wall parts (26, 28) connect to the lower side wall parts (14, 16)
in the region of an oblique side edge (30), and that the surface of the passage apertures
(36) in the lower side wall parts take up a surface proportion of 40 to 85%, in particular
50, 55, 60 or 65% to 70, 75, 80 or 85% of the total surface area of the lower side
wall parts (14, 16).
2. Bottle cell carrier according to any one of the preceding claims, wherein the vertical
extension of the lower side wall parts (14, 16) is 1, 2 (120%) to five times as great
as the vertical extension of the upper side wall parts (26, 28).
3. Bottle cell carrier according to any one of the preceding claims, wherein the lower
side wall parts (14, 16) enclose with the upper wall parts (26, 28), at the oblique
side edge (30), an oblique angle (α) of between 120 and 175 degrees.
4. Bottle cell carrier according to any one of the preceding claims, wherein the side
sections (26, 28) of the upper part (20) run at an oblique angle relative to its central
section (22).
5. Bottle cell carrier according to claim 4, wherein the oblique angle (β) between the
central section (22) and the side sections (26, 28) amounts to between 95 and 120
degrees.
6. Bottle cell carrier according to any one of the preceding claims, wherein the carrier
profile is configured with the carrier part (12) and the upper part (20) as a closed
profile, preferably of one piece, in particular made of sheet metal.
7. Bottle cell carrier according to any one of the preceding claims, which comprises
in each case a face plate (32) on both its face sides, which extends between the carrier
part (12) and the upper part (20), and comprises a conveyor section (34) which preferably
extends outwards.
8. Bottle cell carrier according to claim 7, wherein the face plate (32) comprises perpendicular
sections (33, 35) on both sides of the conveyor section, which are connected, in particular
welded, to the upper part (20) of the carrier profile (10).
9. Bottle cell carrier according to claim 7 or 8, wherein a cover element (42a, b) is
arranged between the upper part (20) and the face plate (32), which encloses or covers
the region between the last full receiving opening (24) in the upper part (20) and
the face plate (32), in particular the conveyor section (34) of the face plate (32).
10. Bottle cell carrier according to any one of the preceding claims, wherein the two
side limbs (14, 16) are connected in their lower region by transverse ribs (18) extending
transversely to the longitudinal axis of the bottle cell carrier.
11. Bottle cell carrier according to claim 10, wherein the transverse ribs (18) are formed
by sheet metal parts extending perpendicularly, which, in the longitudinal direction
of the carrier profile are offset laterally to the receiving openings (24) in the
central section (22) of the upper part (20).
12. Cleaning machine containing a plurality of bottle cell carriers (10) according to
any one of the preceding claims, comprising at least one transport device (50), moved
by a drive, which carries the bottle cell carriers in the region of their face sides
and conveys them transverse to their longitudinal axis (L) through a cleaning environment,
wherein the oblique side edges (30) of adjacent bottle cell carriers (10) exhibit
a distance interval of a maximum of 10 mm, in particular a maximum of 5 mm, and preferably
a maximum of 3 mm.
13. Cleaning machine according to claim 12, wherein the transport device (50) comprises
endless conveyor elements (50) containing conveyor rollers (58), which run on a roller
guide (62) through the cleaning environment, said conveyor elements being connected
to a conveyor section (34) of the bottle cell carriers (10), wherein the roller axes
(60) and/or the pivot axes between rigid members (54, 56) of the endless conveyor
elements lie between the oblique side edges (30), facing one another, of adjacent
bottle cell carriers.
14. Cleaning machine according to claim 13, wherein each roller axis/pivot axis (60) lies
in the range of a radius of maximum 20 mm about the mid-point (M) of a connecting
straight line (G) between two oblique side edges (30), facing one another, of adjacent
bottle call carriers (10).
1. Support d'alvéoles pour bouteilles (10) pour des machines de nettoyage, constitué
d'un profil de support longitudinal avec une partie de support (12) comprenant deux
branches latérales reliées sur leur extrémité inférieure et s'étendant vers le haut
et de manière à s'éloigner l'une de l'autre, qui forment des parties de paroi latérale
(14, 16), présentant des ajours (36) inférieurs, du profil de support, et d'une partie
supérieure (20) s'étendant entre les arêtes supérieures des branches latérales de
la partie de support, laquelle présente une section centrale (22) horizontale avec
des ouvertures de réception (24) pour des bouteilles ou des alvéoles pour bouteilles
et, de part et d'autre de la section centrale, des sections latérales s'étendant vers
le bas, qui forment des parties de paroi latérale supérieures (26, 28), caractérisé en ce que les parties de paroi latérale supérieures (26, 28) se raccordent, dans la zone d'une
arête latérale émoussée (30), aux parties de paroi latérale inférieures (14, 16),
et que la surface des ajours (36) occupe, dans les parties de paroi latérale inférieures,
une proportion de surface de 40 à 85 %, en particulier de 50, 55, 60 ou 65 %, à 70,
75, 80 ou 85 % de la surface totale des parties de paroi latérale inférieures (14,
16).
2. Support d'alvéoles pour bouteilles selon l'une quelconque des revendications précédentes,
où l'extension verticale des parties de paroi latérale inférieures (14, 16) est 1,2
(120 %) à 5 fois plus grande que l'extension verticale des parties de paroi latérale
supérieures (26, 28).
3. Support d'alvéoles pour bouteilles selon l'une quelconque des revendications précédentes,
où les parties de paroi latérales inférieures (14, 16) forment avec les parties de
paroi latérale supérieures (26, 28) sur l'arête latérale émoussée (30) un angle (α)
entre 120 et 175 degrés.
4. Support d'alvéoles pour bouteilles selon l'une quelconque des revendications précédentes,
où les sections latérales (26, 28) de la partie supérieure (20) s'étendent par rapport
à sa section centrale (22) selon un angle obtus.
5. Support d'alvéoles pour bouteilles selon la revendication 4, où l'angle obtus (β)
entre la section centrale (22) et les sections latérales (26, 28) est compris entre
95 et 120 degrés.
6. Support d'alvéoles pour bouteilles selon l'une quelconque des revendications précédentes,
où le profil de support avec la partie de support (12) et la partie supérieure (20)
est réalisé en tant que profil fermé, de préférence d'un seul tenant, en particulier
en tôle métallique.
7. Support d'alvéoles pour bouteilles selon l'une quelconque des revendications précédentes,
qui présente sur ses deux côtés frontaux, respectivement une plaque frontale (32),
qui s'étend entre la partie de support (12) et la partie supérieure (20) et présente
une section de convoyage (34) s'étendant de préférence vers l'extérieur.
8. Support d'alvéoles pour bouteilles selon la revendication 7, où la plaque frontale
(32) présente, de part et d'autre de la section de convoyage, des sections perpendiculaires
(33, 35), qui sont reliées, en particulier soudées, à la partie supérieure (20) du
profil de support (10).
9. Support d'alvéoles pour bouteilles selon la revendication 7 ou 8, où est disposé entre
la partie supérieure (20) et la plaque frontale (32) un élément de recouvrement (42a,b),
lequel ferme ou recouvre la zone entre la dernière ouverture de réception (24) complète
dans la partie supérieure (20) et la plaque frontale (32), en particulier la section
de convoyage (34) de la plaque frontale (32).
10. Support d'alvéoles pour bouteilles selon l'une quelconque des revendications précédentes,
où les deux branches latérales (14, 16) sont reliées dans leur zone inférieure par
des nervures transversales (18) s'étendant de manière transversale par rapport à l'axe
longitudinal du support d'alvéoles pour bouteilles.
11. Support d'alvéoles pour bouteilles selon la revendication 10, où les nervures transversales
(18) sont formées par des parties de tôle métallique s'étendant de manière perpendiculaire,
qui sont disposées dans le sens longitudinal du profil de support de manière latéralement
décalée par rapport aux ouvertures de réception (24) dans la section centrale (22)
de la partie supérieure (20).
12. Machine de nettoyage contenant une pluralité de supports d'alvéoles pour bouteilles
(10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, comprenant au moins un
dispositif de transport (50) déplacé par un entraînement, qui supporte les supports
d'alvéoles pour bouteilles dans la zone de leurs côtés frontaux et qui les convoie
de manière transversale par rapport à leur axe longitudinal (L) à travers un environnement
de nettoyage, dans laquelle les arêtes latérales émoussées (30) de supports d'alvéoles
pour bouteilles (10) adjacents présentent une distance de 10 mm au maximum, en particulier
de 5 mm au maximum, de préférence de 3 mm au maximum.
13. Machine de nettoyage selon la revendication 12, où le dispositif de transport (50)
présente des éléments convoyeurs sans fin (50) contenant des galets de convoyage (58),
qui roulent sur un guidage de galet (62) à travers l'environnement de nettoyage, lesquels
éléments convoyeurs sans fin sont reliés à une section de convoyage (34) des supports
d'alvéoles pour bouteilles (10), dans lequel les axes de galet (60) et/ou les axes
de pivotement entre des organes (54, 56) rigides des éléments convoyeurs sans fin
se situent entre les arêtes latérales (30) émoussées à diriger les unes vers les autres
de supports d'alvéoles pour bouteilles adjacents.
14. Machine de nettoyage selon la revendication 13, où chaque axe de galet/axe de pivotement
(60) se situe dans la zone d'un rayon de 20 mm au maximum autour du point central
(M) d'une droite de liaison (G) entre deux arêtes latérales émoussées (30) à diriger
l'une vers l'autre de supports d'alvéoles pour bouteilles (10) adjacents.
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