[0001] Die Erfindung betrifft ein Sicherheitselement zur Absicherung von Wertdokumenten,
umfassend einen Träger mit einer Prägelackschicht, die eine erste, eine diffraktive
Struktur bildende Reliefstruktur und eine zweite, eine Mikrospiegelanordnung bildende
Reliefstruktur aufweist, wobei die erste Reliefstruktur mit einer räumlich entlang
der Reliefstruktur ausgerichteten Reflexionsschicht versehen ist und die zweite Reliefstruktur
mit einem räumlich entlang der Reliefstruktur ausgerichteten, farbigen Dünnschichtelement
versehen ist. Die Erfindung betrifft des Weiteren Verfahren zum Herstellen eines derartigen
Sicherheitselements und einen Datenträger, z.B. ein Wertdokument, mit einem solchen
Sicherheitselement.
[0002] Datenträger, wie etwa Wert- oder Ausweisdokumente, oder andere Wertgegenstände, wie
etwa Markenartikel, werden zur Absicherung oft mit Sicherheitselementen versehen,
die eine Überprüfung der Echtheit der Datenträger gestatten und die zugleich als Schutz
vor unerlaubter Reproduktion dienen. Eine besondere Rolle bei der Echtheitsabsicherung
spielen Sicherheitselemente mit betrachtungswinkelabhängigen Effekten, da diese selbst
mit modernsten Kopiergeräten nicht reproduziert werden können. Die Sicherheitselemente
werden dabei mit optisch variablen Elementen ausgestattet, die dem Betrachter unter
unterschiedlichen Betrachtungswinkeln einen unterschiedlichen Bildeindruck vermitteln
und beispielsweise je nach Betrachtungswinkel einen anderen Farb- oder Helligkeitseindruck
und/oder ein anderes graphisches Motiv zeigen.
[0003] In diesem Zusammenhang ist z.B. aus der
WO 2009/080263 A2 bekannt, Sicherheitselemente mit mehrschichtigen Dünnschichtelementen einzusetzen,
deren Farbeindruck sich für den Betrachter mit dem Betrachtungswinkel ändert (im Folgenden
als Farbkippeffekt bezeichnet). Der Farbkippeffekt beruht bei solchen Dünnschichtelementen
auf betrachtungswinkelabhängigen Interferenzeffekten durch Mehrfachreflexionen in
den verschiedenen Teilschichten des Elements. Der Wegunterschied des an den verschiedenen
Schichten reflektierten Lichts hängt einerseits von der optischen Dicke einer dielektrischen
Abstandsschicht ab, die den Abstand zwischen einer semitransparenten Absorberschicht
und einer Reflexionsschicht festlegt, und variiert andererseits mit dem jeweiligen
Betrachtungswinkel. Da der Wegunterschied in der Größenordnung der Wellenlänge des
sichtbaren Lichts liegt, ergibt sich aufgrund von Auslöschung und Verstärkung bestimmter
Wellenlängen ein winkelabhängiger Farbeindruck für den Betrachter. Durch eine geeignete
Wahl von Material und Dicke der dielektrischen Abstandsschicht können eine Vielzahl
unterschiedlicher Farbkippeffekte gestaltet werden.
[0004] Darüber hinaus sind (Durchsichts-)Sicherheitselemente mit mehrschichtigen Dünnschichtelementen
bekannt, die bei Betrachtung im Auflicht, d.h. in Reflexion, in einer ersten Farbe
erscheinen und bei Betrachtung im Durchlicht, d.h. in Transmission, in einer zweiten
Farbe erscheinen. Die
WO 2011/082761 A1 beschreibt ein Dünnschichtelement mit Mehrschichtstruktur, das bei der Betrachtung
im Auflicht goldfarben und bei der Betrachtung im Durchlicht blau erscheint. Die Mehrschichtstruktur
beruht auf zwei semitransparenten Spiegelschichten und einer zwischen den zwei Spiegelschichten
angeordneten dielektrischen Abstandsschicht.
[0005] Ausgehend davon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Sicherheitselement
der eingangs genannten Art mit hoher Fälschungssicherheit und attraktivem visuellen
Erscheinungsbild sowie Herstellungsverfahren hierfür anzugeben.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Weiterbildungen
der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Zusammenfassung der Erfindung
[0007]
- 1. (Erster Aspekt der Erfindung) Verfahren zum Herstellen eines Sicherheitselements
zur Absicherung von Wertdokumenten, umfassend
- a) das Bereitstellen eines Trägers mit einer Prägelackschicht, die eine erste, eine
diffraktive Struktur bildende Reliefstruktur und eine zweite, eine Mikrospiegelanordnung
bildende Reliefstruktur aufweist;
- b) das Bedrucken der ersten, eine diffraktive Struktur bildenden Reliefstruktur mit
einer Druckfarbe, die auf plättchenförmigen Metallpigmenten basiert, die so beschaffen
sind, dass sie sich räumlich entlang der Reliefstruktur der Prägelackschicht ausrichten
und auf diese Weise eine Reflexionsschicht bilden;
- c) das Aufdrucken einer löslichen Waschfarbe auf solche Weise, dass die Bereiche der
ersten, eine diffraktive Struktur bildenden Reliefstruktur und der zweiten, eine Mikrospiegelanordnung
bildenden Reliefstruktur Aussparungen in der aufgebrachten Waschfarbe bilden;
- d) das vollflächige Aufbringen eines farbigen Dünnschichtelements gefolgt vom Abwaschen
der Waschfarbe zusammen mit dem oberhalb der Waschfarbe erzeugten Bereich des farbigen
Dünnschichtelements, sodass das farbige Dünnschichtelement in den Bereichen der ersten,
eine diffraktive Struktur bildenden Reliefstruktur und der zweiten, eine Mikrospiegelanordnung
bildenden Reliefstruktur in räumlich entlang der jeweiligen Reliefstruktur ausgerichteter
Form zurückbleibt;
- e) das Aufbringen einer (z.B. transparenten) Klebschicht, die für das Verkleben des
Sicherheitselements mit einem Wertgegenstand geeignet ist, auf den durch die Schritte
a) bis d) erhaltenen Schichtaufbau, gegebenenfalls über eine oder mehrere Zwischenschichten.
- 2. (Bevorzugte Ausgestaltung) Verfahren nach Absatz 1, wobei der im Schritt a) bereitgestellte
Träger als eine von der Prägelackschicht ablösbare Transferfolie ausgestaltet ist.
- 3. (Bevorzugte Ausgestaltung) Verfahren nach Absatz 1 oder 2, wobei das im Schritt
d) bereitgestellte farbige Dünnschichtelement ein farbkippendes Dünnschichtelement,
das dem Betrachter bei unterschiedlichen Betrachtungswinkeln unterschiedliche Farbeindrücke
vermittelt, oder ein semitransparentes Dünnschichtelement, das dem Betrachter bei
der Betrachtung im Auflicht und bei der Betrachtung im Durchlicht unterschiedliche
Farbeindrücke vermittelt, ist.
- 4. (Zweiter Aspekt der Erfindung) Verfahren zum Herstellen eines Sicherheitselements
zur Absicherung von Wertdokumenten, umfassend
- a) das Bereitstellen eines Trägers mit einer Prägelackschicht, die eine erste, eine
diffraktive Struktur bildende Reliefstruktur und eine zweite, eine Mikrospiegelanordnung
bildende Reliefstruktur aufweist;
- b) das Aufdrucken einer löslichen Waschfarbe auf solche Weise, dass der Bereich der
ersten, eine diffraktive Struktur bildenden Reliefstruktur eine Aussparung in der
aufgebrachten Waschfarbe bildet;
- c) das vollflächige Aufbringen einer Reflexionsschicht, insbesondere mittels Aufdampfen,
gefolgt vom Abwaschen der Waschfarbe zusammen mit dem oberhalb der Waschfarbe erzeugten
Bereich der Reflexionsschicht, sodass die Reflexionsschicht in dem Bereich der ersten,
eine diffraktive Struktur bildenden Reliefstruktur in räumlich entlang der Reliefstruktur
ausgerichteter Form zurückbleibt;
- d) das Aufdrucken einer löslichen Waschfarbe auf solche Weise, dass der Bereich der
zweiten, eine Mikrospiegelanordnung bildenden Reliefstruktur eine Aussparung in der
aufgebrachten Waschfarbe bildet;
- e) das vollflächige Aufbringen eines farbigen Dünnschichtelements gefolgt vom Abwaschen
der Waschfarbe zusammen mit dem oberhalb der Waschfarbe erzeugten Bereich des farbigen
Dünnschichtelements, sodass das farbige Dünnschichtelement in dem Bereich der zweiten,
eine Mikrospiegelanordnung bildenden Reliefstruktur in räumlich entlang der Reliefstruktur
ausgerichteter Form zurückbleibt;
- f) das Aufbringen einer (z.B. transparenten) Klebschicht, die für das Verkleben des
Sicherheitselements mit einem Wertgegenstand geeignet ist, auf den durch die Schritte
a) bis e) erhaltenen Schichtaufbau, gegebenenfalls über eine oder mehrere Zwischenschichten.
- 5. (Bevorzugte Ausgestaltung) Verfahren nach Absatz 4, wobei der im Schritt a) bereitgestellte
Träger als eine von der Prägelackschicht ablösbare Transferfolie ausgestaltet ist.
- 6. (Bevorzugte Ausgestaltung) Verfahren nach Absatz 4 oder 5, wobei das im Schritt
e) bereitgestellte farbige Dünnschichtelement ein farbkippendes Dünnschichtelement,
das dem Betrachter bei unterschiedlichen Betrachtungswinkeln unterschiedliche Farbeindrücke
vermittelt, oder ein semitransparentes Dünnschichtelement, das dem Betrachter bei
der Betrachtung im Auflicht und bei der Betrachtung im Durchlicht unterschiedliche
Farbeindrücke vermittelt, ist.
- 7. (Dritter Aspekt der Erfindung) Verfahren zum Herstellen eines Sicherheitselements
zur Absicherung von Wertdokumenten, umfassend
- a) das Bereitstellen eines Trägers mit einer Prägelackschicht, die eine erste, eine
diffraktive Struktur bildende Reliefstruktur und eine zweite, eine Mikrospiegelanordnung
bildende Reliefstruktur aufweist;
- b) das Aufdrucken einer löslichen Waschfarbe auf solche Weise, dass der Bereich der
zweiten, eine Mikrospiegelanordnung bildenden Reliefstruktur eine Aussparung in der
aufgebrachten Waschfarbe bildet;
- c) das vollflächige Aufbringen eines farbigen Dünnschichtelements gefolgt vom Abwaschen
der Waschfarbe zusammen mit dem oberhalb der Waschfarbe erzeugten Bereich des farbigen
Dünnschichtelements, sodass das farbige Dünnschichtelement in dem Bereich der zweiten,
eine Mikrospiegelanordnung bildenden Reliefstruktur in räumlich entlang der Reliefstruktur
ausgerichteter Form zurückbleibt;
- d) das Bedrucken der ersten, eine diffraktive Struktur bildenden Reliefstruktur mit
einer Druckfarbe, die auf plättchenförmigen Metallpigmenten basiert, die so beschaffen
sind, dass sie sich räumlich entlang der Reliefstruktur der Prägelackschicht ausrichten
und auf diese Weise eine Reflexionsschicht bilden;
- e) das Aufbringen einer (z.B. transparenten) Klebschicht, die für das Verkleben des
Sicherheitselements mit einem Wertgegenstand geeignet ist, auf den durch die Schritte
a) bis d) erhaltenen Schichtaufbau, gegebenenfalls über eine oder mehrere Zwischenschichten.
- 8. (Bevorzugte Ausgestaltung) Verfahren nach Absatz 7, wobei der im Schritt
- a) bereitgestellte Träger als eine von der Prägelackschicht ablösbare Transferfolie
ausgestaltet ist.
- 9. (Bevorzugte Ausgestaltung) Verfahren nach Absatz 7 oder 8, wobei das im Schritt
c) bereitgestellte farbige Dünnschichtelement ein farbkippendes Dünnschichtelement,
das dem Betrachter bei unterschiedlichen Betrachtungswinkeln unterschiedliche Farbeindrücke
vermittelt, oder ein semitransparentes Dünnschichtelement, das dem Betrachter bei
der Betrachtung im Auflicht und bei der Betrachtung im Durchlicht unterschiedliche
Farbeindrücke vermittelt, ist.
- 10. (Vierter Aspekt der Erfindung) Verfahren zum Herstellen eines Sicherheitselements
zur Absicherung von Wertdokumenten, umfassend
- a) das Bereitstellen eines Trägers mit einer Prägelackschicht, die eine erste, eine
diffraktive Struktur bildende Reliefstruktur und eine zweite, eine Mikrospiegelanordnung
bildende Reliefstruktur aufweist;
- b) das Aufdrucken einer löslichen Waschfarbe auf solche Weise, dass der Bereich der
zweiten, eine Mikrospiegelanordnung bildenden Reliefstruktur eine Aussparung in der
aufgebrachten Waschfarbe bildet;
- c) das vollflächige Aufbringen eines farbigen Dünnschichtelements gefolgt vom Abwaschen
der Waschfarbe zusammen mit dem oberhalb der Waschfarbe erzeugten Bereich des farbigen
Dünnschichtelements, sodass das farbige Dünnschichtelement in dem Bereich der zweiten,
eine Mikrospiegelanordnung bildenden Reliefstruktur in räumlich entlang der Reliefstruktur
ausgerichteter Form zurückbleibt;
- d) das Bedrucken der ersten, eine diffraktive Struktur bildenden Reliefstruktur mit
einer Druckfarbe, die auf plättchenförmigen Metallpigmenten basiert, die so beschaffen
sind, dass sie sich räumlich entlang der Reliefstruktur der Prägelackschicht ausrichten
und auf diese Weise eine Reflexionsschicht bilden;
- e) das Aufbringen eines (z.B. transparenten) Schutzlackes auf den durch die Schritte
a) bis d) erhaltenen Schichtaufbau;
- f) das Aufbringen einer Klebschicht, die für das Verkleben des Sicherheitselements
mit einem Wertgegenstand geeignet ist, auf die der Prägelackschicht gegenüberliegende
Seite des Trägers, gegebenenfalls über eine oder mehrere Zwischenschichten.
- 11. (Bevorzugte Ausgestaltung) Verfahren nach Absatz 10, wobei das im Schritt c) bereitgestellte
farbige Dünnschichtelement ein farbkippendes Dünnschichtelement, das dem Betrachter
bei unterschiedlichen Betrachtungswinkeln unterschiedliche Farbeindrücke vermittelt,
oder ein semitransparentes Dünnschichtelement, das dem Betrachter bei der Betrachtung
im Auflicht und bei der Betrachtung im Durchlicht unterschiedliche Farbeindrücke vermittelt,
ist.
- 12. (Fünfter Aspekt der Erfindung) Verfahren zum Herstellen eines Sicherheitselements
zur Absicherung von Wertdokumenten, umfassend
- a) das Bereitstellen eines Trägers mit einer Prägelackschicht, die eine erste, eine
diffraktive Struktur bildende Reliefstruktur und eine zweite, eine Mikrospiegelanordnung
bildende Reliefstruktur aufweist;
- b) das Aufdrucken einer löslichen Waschfarbe auf solche Weise, dass der Bereich der
ersten, eine diffraktive Struktur bildenden Reliefstruktur eine Aussparung in der
aufgebrachten Waschfarbe bildet;
- c) das vollflächige Aufbringen einer Reflexionsschicht, insbesondere mittels Aufdampfen,
gefolgt vom Abwaschen der Waschfarbe zusammen mit dem oberhalb der Waschfarbe erzeugten
Bereich der Reflexionsschicht, sodass die Reflexionsschicht in dem Bereich der ersten,
eine diffraktive Struktur bildenden Reliefstruktur in räumlich entlang der Reliefstruktur
ausgerichteter Form zurückbleibt;
- d) das Aufdrucken einer löslichen Waschfarbe auf solche Weise, dass der Bereich der
zweiten, eine Mikrospiegelanordnung bildenden Reliefstruktur eine Aussparung in der
aufgebrachten Waschfarbe bildet;
- e) das vollflächige Aufbringen eines farbigen Dünnschichtelements gefolgt vom Abwaschen
der Waschfarbe zusammen mit dem oberhalb der Waschfarbe erzeugten Bereich des farbigen
Dünnschichtelements, sodass das farbige Dünnschichtelement in dem Bereich der zweiten,
eine Mikrospiegelanordnung bildenden Reliefstruktur in räumlich entlang der Reliefstruktur
ausgerichteter Form zurückbleibt;
- f) das Aufbringen eines (z.B. transparenten) Schutzlackes auf den durch die Schritte
a) bis e) erhaltenen Schichtaufbau;
- g) das Aufbringen einer Klebschicht, die für das Verkleben des Sicherheitselements
mit einem Wertgegenstand geeignet ist, auf die der Prägelackschicht gegenüberliegende
Seite des Trägers, gegebenenfalls über eine oder mehrere Zwischenschichten.
- 13. (Bevorzugte Ausgestaltung) Verfahren nach Absatz 12, wobei das im Schritt e) bereitgestellte
farbige Dünnschichtelement ein farbkippendes Dünnschichtelement, das dem Betrachter
bei unterschiedlichen Betrachtungswinkeln unterschiedliche Farbeindrücke vermittelt,
oder ein semitransparentes Dünnschichtelement, das dem Betrachter bei der Betrachtung
im Auflicht und bei der Betrachtung im Durchlicht unterschiedliche Farbeindrücke vermittelt,
ist.
- 14. (Sechster Aspekt der Erfindung) Sicherheitselement zur Absicherung von Wertdokumenten,
umfassend einen Träger mit einer Prägelackschicht, die eine erste, eine diffraktive
Struktur bildende Reliefstruktur und eine zweite, eine Mikrospiegelanordnung bildende
Reliefstruktur aufweist, wobei die erste Reliefstruktur mit einer räumlich entlang
der Reliefstruktur ausgerichteten Reflexionsschicht versehen ist und die zweite Reliefstruktur
mit einem räumlich entlang der Reliefstruktur ausgerichteten, farbigen Dünnschichtelement
versehen ist, wobei das Sicherheitselement durch das Verfahren gemäß einem der Ansprüche
1 bis 13 erhältlich ist.
- 15. (Bevorzugte Ausgestaltung) Sicherheitselement nach Absatz 14, wobei das Sicherheitselement
ein (Endlos-)Streifen, ein (Endlos-)Faden oder ein Patch bzw. Etikett ist.
- 16. (Siebter Aspekt der Erfindung) Datenträger mit einem Sicherheitselement nach Absatz
14 oder 15.
- 17. (Bevorzugte Ausgestaltung) Datenträger nach Absatz 16, wobei der Datenträger ein
Wertdokument, wie etwa eine Banknote, insbesondere eine Papierbanknote, Polymerbanknote
oder Folienverbundbanknote, oder Ausweiskarte ist.
Ausführliche Beschreibung der Erfindung
[0008] Bei dem in der vorliegenden Beschreibung genannten Wertdokument kann es sich um eine
Banknote, insbesondere eine Papierbanknote, eine Polymerbanknote oder eine Folienverbundbanknote,
um eine Aktie, eine Anleihe, eine Urkunde, einen Gutschein, einen Scheck, eine hochwertige
Eintrittskarte, aber auch um eine Ausweiskarte, wie etwa eine Kreditkarte, eine Bankkarte,
eine Barzahlungskarte, eine Berechtigungskarte, einen Personalausweis oder eine Passpersonalisierungsseite
handeln.
[0009] Eine Betrachtung im Auflicht ist im Sinne dieser Erfindung eine Beleuchtung des Sicherheitselements
von einer Seite und eine Betrachtung des Sicherheitselements von derselben Seite.
Eine Betrachtung im Auflicht liegt somit beispielsweise dann vor, wenn die Vorderseite
des Sicherheitselements beleuchtet und auch betrachtet wird.
[0010] Eine Betrachtung im Durchlicht ist im Sinne dieser Erfindung eine Beleuchtung eines
Sicherheitselements von einer Seite und eine Betrachtung des Sicherheitselements von
einer anderen Seite, insbesondere der gegenüberliegenden Seite. Eine Betrachtung im
Durchlicht liegt somit beispielsweise dann vor, wenn die Rückseite des Sicherheitselements
beleuchtet und die Vorderseite des Sicherheitselements betrachtet wird. Das Licht
scheint somit durch das Sicherheitselement hindurch.
[0011] Das erfindungsgemäße Sicherheitselement kann z.B. als Patch bzw. Etikett, als (Endlos-)Streifen
oder als (Endlos-)Faden vorliegen.
[0012] Das mit dem erfindungsgemäßen Sicherheitselement auszustattende Datenträgersubstrat
des Datenträgers ist insbesondere ein Papiersubstrat oder ein Papier-ähnliches Substrat,
ein Polymersubstrat, ein Papier/Folie/Papier-Verbundsubstrat oder ein Folie/Papier/Folie-Verbundsubstrat.
Ein mit einem Fensterbereich versehenes Wertdokument oder Sicherheitspapier kann im
Falle eines Papier-Substrats, eines Papier/Folie/Papier-Verbundsubstrats oder eines
Folie/Papier/Folie-Verbundsubstrats z.B. mittels einer durchgehenden Aussparung innerhalb
der Papierschicht(en) erzeugt werden. Alternativ kann die Papierschicht mittels einer
geeigneten Flüssigkeit, z.B. mittels wässriger Schwefelsäurelösung, in einem bestimmten
Bereich transparent gemacht werden. Im Falle eines auf einem transparenten Polymersubstrat
basierenden Wertdokuments kann ein Fensterbereich z.B. mittels deckungsgleicher Aussparungen
in den auf der Vorder- und Rückseite des Polymersubstrats aufgebrachten opaken Druckschichten
erzeugt werden.
[0013] Gemäß der Erfindung ist bei einem gattungsgemäßen Sicherheitselement vorgesehen,
einen Träger bzw. ein Trägersubstrat mit einem Schichtaufbau auszustatten, der unter
anderem aufweist:
- eine Prägelackschicht mit einer eine diffraktive Struktur bzw. Hologrammstruktur bildenden
Reliefstruktur einerseits und einer eine Mikrospiegelanordnung bildenden Reliefstruktur
(d.h. einer mikrooptischen Reliefstruktur) andererseits;
- eine entlang der diffraktiven Struktur ausgerichtete Reflexionsschicht, die z.B. mittels
Aufdampfen erhältlich ist (siehe die Herstellungsverfahren nach dem zweiten oder dem
fünften Aspekt der Erfindung) oder drucktechnisch erhältlich ist (siehe die Herstellungsverfahren
nach dem ersten, dem dritten oder oder dem vierten Aspekt der Erfindung);
- ein entlang der Mikrostruktur ausgerichtetes farbiges Dünnschichtelement oder ein
sowohl entlang der Mikrostruktur, als auch entlang der diffraktiven Struktur ausgerichtetes
farbiges Dünnschichtelement, wobei im letzteren Fall der Betrachter beim Betrachten
des auf einen Datenträger aufgeklebten Sicherheitselements im Bereich der Reflexionsschicht
lediglich die Reflexionsschicht und nicht das unterhalb der Reflexionsschicht angeordnete
farbige Dünnschichtelement erkennen kann; und
- eine (z.B. transparente) Klebschicht, die für das Verkleben des Sicherheitselements
mit einem Datenträger, wie z.B. einem Wertgegenstand, geeignet ist.
[0014] Die Herstellung einer mikrooptischen Reliefstruktur ist im Stand der Technik bekannt
(siehe z.B. die
WO 2014/060089 A2)
[0015] Der Einsatz von Waschfarbe sowie das Abwaschen der Waschfarbe zur (Fein-)Strukturierung
einer Metallisierung ist z.B. aus der
WO 99/13157, der
WO 92/11142 und der
WO 97/23357 bekannt.
[0016] Mit Bezug auf die mittels Aufdampfen erhältliche Reflexionsschicht ist insbesondere
eine Aluminiumschicht geeignet.
[0017] Zur Erzeugung einer drucktechnisch erhältlichen Reflexionsschicht sind plättchenförmige
Metallpigmente geeignet. Geeignete plättchenförmige Metallpigmente sind z.B. aus der
WO 2013/186167 A2,
WO 2010/069823 A1,
WO 2005/051675 A2 (siehe darin z.B. die Beschreibung auf Seite 11, Zeile 10, bis Seite 12, vorletzter
Absatz) und
WO 2011/064162 A2 bekannt. Die darin beschriebenen plättchenförmigen Metallpigmente haben den Vorteil,
dass sie sich einem Untergrund mit Reliefstruktur, insbesondere einem Relief mit Mikrostrukturen
und/oder Nanostrukturen, so gut anpassen, dass der Unterschied zu einer herkömmlichen,
mittels Aufdampfen erhältlichen Metallisierung fast nicht mehr zu erkennen ist. Die
einfache, drucktechnische Erzeugung der Reflexionsschicht ermöglicht den Verzicht
auf aufwändige Verfahrensschritte, wie etwa das Bedrucken des Trägers mit einer löslichen
Waschfarbe in Form einer gewünschten Aussparung innerhalb der zu erzeugenden Reflexionsschicht,
das Erzeugen einer Metallisierung durch Aufdampfen und das Abwaschen der Waschfarbe
zusammen mit der oberhalb der Waschfarbe aufgebrachten Metallisierung.
[0018] Die erfiridungsgemäß verwendbare, auf plättchenförmigen Metallpigmenten beruhende
Druckfarbe zur Erzeugung einer drucktechnisch erhältlichen Reflexionsschicht kann
z.B. auf den in der
WO 2005/051675 A2 (siehe darin z.B. die Beschreibung auf Seite 11, Zeile 10, bis Seite 12, vorletzter
Absatz) beschriebenen Metallpigment-Zusammensetzungen basieren. Die Pigmente beruhen
auf einem Metall, das vorzugsweise von der Gruppe bestehend aus Aluminium, Edelstahl,
Nichrome, Gold, Silber, Platin und Kupfer gewählt ist. Das Metall ist insbesondere
bevorzugt Aluminium, wobei der mittlere Teilchendurchmesser bevorzugt in einem Bereich
von 2 bis 50 µm, weiter bevorzugt in einem Bereich von 5 bis 15 µm liegt, gemessen
mit einem Coulter LS130 Laserdiffraktionsgranulometer. Eine solche Druckfarbe ermöglicht
die Bereitstellung einer "silbernen" Spiegelschicht. Darüber hinaus können die Metallpigment-Zusammensetzungen
(z.B. gelb) eingefärbt sein.
[0019] Des Weiteren kann die erfindungsgemäß verwendbare, auf plättchenförmigen Metallpigmenten
beruhende Druckfarbe zur Erzeugung einer drucktechnisch erhältlichen Reflexionsschicht
z.B. auf den in der
WO 2011/064162 A2 beschriebenen Effektpigment-Zusammensetzungen mit Farbkippeffekt beruhen. Die Pigmente
weisen von Ende-zu-Ende eine längste Abmessung ("longest dimension of edge length")
in einem Bereich von 15 nm bis 1000 nm auf und beruhen auf einem Übergangsmetall,
das von der Gruppe bestehend aus Cu, Ag, Au, Zn, Cd, Ti, Cr, Mn, Fe, Co, Ni, Ru, Rh,
Pd, Os, Ir und Pt gewählt ist. Das Übergangsmetall ist bevorzugt Ag. Das Aspektverhältnis
(d.h. das Verhältnis der längsten Abmessung von Ende-zu-Ende bezogen auf die Dicke)
ist vorzugsweise mindestens 1,5, insbesondere in einem Bereich von 1,5 bis 300. Das
Verhältnis des Bindemittels zu Metallpigment ist vorzugsweise unterhalb von 10:1,
insbesondere unterhalb 5:1. In Abhängigkeit von der Wahl des Aspektverhältnisses des
Pigments, seiner längsten Abmessung von Ende-zu-Ende und der Einstellung des Pigment/
Bindemittel-Verhältnisses lässt sich die Farbe bei Betrachtung der Druckschicht in
Transmission und die Farbe bei Betrachtung in Reflexion einstellen (z.B. Blau in Transmission
und Silber, Gold, Bronze, Kupfer oder Violett in Reflexion; darüber hinaus auch Violett,
Magenta, Pink, Grün oder Braun in Transmission und verschiedenen Farben in Reflexion,
die von der Wahl des Pigment/Bindemittel-Verhältnisses abhängen). Farben mit Gold/Blau-Farbwechsel
zwischen Reflexion und Transmission (anders gesagt, zwischen Auflicht- und Durchlicht-Betrachtung)
sind z.B. in den Beispielen 1, 2 und 3 in der Tabelle 1 der
WO 2011/064162 A2 genannt. Des Weiteren zeigt Beispiel 4 eine Farbe mit Gold/Violett-Farbwechsel, Beispiel
5 eine Farbe mit Grün-Gold/Magenta-Farbwechsel, Beispiel 7 eine Farbe mit Violett/Grün-Farbwechsel
und Beispiel 8 eine Farbe mit Silber/Opak-Farbwechsel.
[0020] Das farbige Dünnschichtelement kann z.B. ein farbkippendes Dünnschichtelement sein,
das dem Betrachter bei unterschiedlichen Betrachtungswinkeln unterschiedliche Farbeindrücke
vermittelt. Ein solches Dünnschichtelement umfasst z.B. einen interferenzfähigen,
mehrschichtigen Aufbau mit
- einer reflektierenden Schicht, insbesondere einer metallischen, reflektierenden Schicht,
z.B. Aluminium;
- einer semitransparenten (Spiegel-)Schicht bzw. Absorberschicht (die insbesondere von
der Gruppe bestehend aus Al, Ag, Ni, Cr, Cu, Au und einer Legierung eines oder mehrerer
der vorstehend genannten Elemente gewählt ist, wobei Cr bevorzugt wird); und
- einer zwischen der reflektierenden Schicht und der semitransparenten (Spiegel-)Schicht
bzw. Absorberschicht angeordneten dielektrischen Schicht, z.B. SiO2,
wobei sich die Farbe des mehrschichtigen Aufbaus mit der Änderung des Betrachtungswinkels
ändert.
[0021] Das farbige Dünnschichtelement kann des Weiteren ein semitransparentes Dünnschichtelement
sein, das dem Betrachter bei der Betrachtung im Auflicht und bei der Betrachtung im
Durchlicht unterschiedliche Farbeindrücke vermittelt. Ein solches Dünnschichtelement
umfasst z.B. einen mehrschichtigen Aufbau mit zwei semitransparenten Schichten und
einer zwischen den zwei semitransparenten Schichten angeordneten dielektrischen Schicht,
wobei der mehrschichtige Aufbau bei der Betrachtung im Auflicht einerseits und bei
der Betrachtung im Durchlicht andererseits unterschiedliche Farbtöne aufweist, insbesondere
bei der Betrachtung im Auflicht goldfarben erscheint und bei der Betrachtung im Durchlicht
einen blauen Farbton zeigt. Die beiden unterschiedlichen Farbtöne sind insbesondere
Komplementärfarben. Ein solcher mehrschichtiger Aufbau beruht insbesondere auf zwei
semitransparenten Spiegelschichten und einer zwischen den zwei semitransparenten Spiegelschichten
angeordneten dielektrischen Schicht. Ein solcher mehrschichtiger Aufbau, der bei der
Betrachtung im Auflicht goldfarben erscheint und bei der Betrachtung im Durchlicht
einen blauen Farbton zeigt, ist z.B. aus der
WO 2011/082761 A1 bekannt. Als semitransparente Spiegelschicht eignet sich insbesondere ein Metall,
das von der Gruppe bestehend aus Al, Ag, Ni, Cr, Cu, Au und einer Legierung eines
oder mehrerer der vorstehend genannten Elemente gewählt ist, wobei Al oder Ag als
semitransparente Spiegelschicht bevorzugt werden und Al insbesondere bevorzugt wird.
Geeignete mehrschichtige Aufbauten mit zwei semitransparenten Spiegelschichten und
einer zwischen den zwei semitransparenten Spiegelschichten angeordneten dielektrischen
Schicht haben vorzugsweise die folgende gegenständliche Beschaffenheit:
- die beiden semitransparenten Spiegelschichten werden bevorzugt von Al oder Ag gewählt;
die dielektrische Schicht ist insbesondere eine SiO2-Schicht;
- im Falle, dass jede der beiden semitransparenten Spiegelschichten auf Al beruht, liegt
die jeweilige bevorzugte Schichtdicke in einem Bereich von 5 nm bis 20 nm, insbesondere
bevorzugt in einem Bereich von 10 nm bis 14 nm; die dielektrische SiO2-Schicht hat vorzugsweise eine Schichtdicke in einem Bereich von 50 nm bis 450 nm,
weiter bevorzugt in einem Bereich von 80 nm bis 260 nm, wobei die Bereiche von 80nm
bis 100nm und von 220nm bis 240nm speziell für die Bereitstellung eines Gold/Blau-Farbwechsels
besonders bevorzugt werden;
- im Falle, dass jede der beiden semitransparenten Spiegelschichten auf Ag beruht, liegt
die jeweilige bevorzugte Schichtdicke in einem Bereich von 15 nm bis 25 nm; die dielektrische
SiO2-Schicht hat vorzugsweise eine Schichtdicke in einem Bereich von 50 nm bis 450 nm,
weiter bevorzugt in einem Bereich von 80 nm bis 260 nm, wobei die Bereiche von 80nm
bis 100nm und von 220nm bis 240nm speziell für die Bereitstellung eines Gold/Blau-Farbwechsels
besonders bevorzugt werden.
[0022] Die genannten mehrschichtigen Schichtaufbauten ermöglichen nicht nur die Erzeugung
einer semitransparenten Funktionsschicht, die bei Betrachtung im Auflicht goldfarben
erscheint und bei der Betrachtung im Durchlicht einen blauen Farbton zeigt, sondern
es können je nach Wahl der Schichtdicke insbesondere der dielektrischen Schicht weitere
Farbwechsel erzeugt werden, z.B.
- im Auflicht Magenta, im Durchlicht Blau-Grün;
- im Auflicht Türkis, im Durchlicht Orange-Gelb;
- im Auflicht Gold, im Durchlicht Blau-Violett;
- im Auflicht Silber, im Durchlicht Violett.
[0023] Als farbige Dünnschichtelement, das dem Betrachter bei der Betrachtung im Auflicht
und bei der Betrachtung im Durchlicht unterschiedliche Farbeindrücke vermittelt, eignet
sich des Weiteren ein drucktechnisch erhältliches Dünnschichtelement. Ein solches
Dünnschichtelement umfasst z.B. eine Druckschicht mit einer Effektpigment-Zusammensetzung,
die bei der Betrachtung im Auflicht eine andere Farbe wie bei der Betrachtung im Durchlicht
zeigt, insbesondere einen Gold/Blau-Farbwechsel, einen Gold/Violett-Farbwechsel, einen
Grün-Gold/Magenta-Farbwechsel, einen Violett/Grün-Farbwechsel oder einen Silber/Opak-Farbwechsel
zeigt. Solche Druckfarben werden z.B. in der
WO 2011/064162 A2 beschrieben.
[0024] Weitere Ausführungsbeispiele sowie Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand
der Figuren erläutert, bei deren Darstellung auf eine maßstabs- und proportionsgetreue
Wiedergabe verzichtet wurde, um die Anschaulichkeit zu erhöhen.
[0025] Es zeigen:
- Figuren 1 bis 6
- ein Beispiel für die Herstellung eines erfindungsgemäßen Sicherheitselements gemäß
dem ersten Aspekt der Erfindung;
- Figuren 7 bis 15
- ein Beispiel für die Herstellung eines erfindungsgemäßen Sicherheitselements gemäß
dem zweiten Aspekt der Erfindung;
- Figuren 16 bis 22
- ein Beispiel für die Herstellung eines erfindungsgemäßen Sicherheitselements gemäß
dem dritten Aspekt der Erfindung;
- Figuren 23 bis 30
- ein weiteres Beispiel für die Herstellung eines erfindungsgemäßen Sicherheitselements;
- Figuren 31 bis 37
- ein Beispiel für die Herstellung eines erfindungsgemäßen Sicherheitselements gemäß
dem vierten Aspekt der Erfindung;
- Figur 47
- eine schematische Darstellung einer Banknote mit einem erfindungsgemäßen Sicherheitselement;
- Figur 48
- eine schematische Darstellung einer weiteren Banknote mit einem erfindungsgemäßen
Sicherheitselement.
[0026] Die Erfindung wird nun am Beispiel von Sicherheitselementen für Banknoten erläutert.
Figur 47 zeigt dazu eine schematische Darstellung einer Banknote 1 mit einem transparenten
Fensterbereich 3 (gestrichelt dargestellt), der mit einem erfindungsgemäßen Sicherheitselement
2 in Form eines Patch versehen ist.
[0027] Die Banknote 1 kann z.B. auf einem (z.B. transparenten) Kunststoff-Substrat basieren,
wobei die Banknote im Bereich 3 weder auf der Vorderseite, noch auf der Rückseite
eine Druckfarbe aufweist, sodass der Bereich 3 für den Betrachter als transparenter
Fensterbereich erkennbar ist.
[0028] Die Banknote 1 kann alternativ auf einem Folie/Papier/Folie-Verbundsubstrat beruhen,
wobei die zentrale Papierschicht im Bereich 3 eine (insbesondere mit transparentem
Klebstoff oder Füllstoff gefüllte) Aussparung aufweist. Folie/Papier/Folie-Verbundsubstrate
sind aus der
WO 2004/028825 A2 bekannt.
[0029] Gemäß einer weiteren Alternative beruht die Banknote 1 auf einem Papier/Folie/Papier-Verbundsubstrat,
wobei die äußeren Papierschichten im Bereich 3 jeweils eine Aussparung aufweisen (siehe
z.B. die
WO 2006/066431 A1).
[0030] Gemäß einer weiteren Alternative beruht die Banknote 1 auf einem Papiersubstrat,
das im Bereich 3 eine durchgehende Aussparung aufweist. Die durchgehende Aussparung
ist auf zumindest einer Seite des Papiersubstrats von einer transparenten Folie abgedeckt
(siehe z.B. die
WO 2011/015622 A1).
[0031] Das in der Figur 47 gezeigte Sicherheitselement 2 enthält ein zentrales, farbkippendes,
durch eine Mikrospiegelanordnung gebildetes Motiv 5, das von einem durch ein Hologramm
gebildeten Motiv 4 umgeben wird.
[0032] Figur 48 zeigt dazu eine schematische Darstellung einer weiteren, auf einem Papiersubstrat
basierenden Banknote 6, die auf ihrer Vorderseite mit einem erfindungsgemäßen Sicherheitselement
in Form eines Streifens 7 (gestrichelt dargestellt) versehen ist. Der Streifen 7 hat
im vorliegenden Beispiel eine Breite von 8 mm und weist ein farbkippendes, durch eine
Mikrospiegelanordnung gebildetes Motiv 9 und ein durch ein Hologramm gebildetes Motiv
8 auf.
[0033] Der Aufbau und die Herstellung eines erfindungsgemäßen Sicherheitselements 7 gemäß
dem ersten Aspekt der Erfindung werden nachstehend in Verbindung mit den Figuren 1
bis 6 näher erläutert. Figur 6 zeigt dabei das in der Figur 48 dargestellte Sicherheitselement
7 in Querschnitt-Ansicht entlang der gestrichelten Linie A-A'.
[0034] Gemäß der Figur 1 wird ein Träger 10 in Form einer (z.B. transparenten) Kunststofffolie,
z.B. eine PET-Folie, mit einem Prägelack 11 versehen. Die Reliefstruktur (d.h. die
Oberfläche) des Prägelacks 11 weist im Teilbereich 11a eine Mikrostruktur und im Teilbereich
11b eine Nanostruktur auf.
[0035] Gemäß der Figur 2 wird der Prägelack 11 im Teilbereich 11b mit der aus der
WO 2005/051675 A2 bekannten Druckfarbe bedruckt. Die Druckfarbe beruht auf plättchenförmigen Metallpigmenten
(insbesondere Al-Pigmente) und führt zur Erzeugung einer Reflexionsschicht 12, im
vorliegenden Fall eine "silberne" Spiegelschicht.
[0036] Gemäß der Figur 3 erfolgt das Aufdrucken einer löslichen Waschfarbe 13 (d.h. eine
Druckfarbe, die nach ihrem Aufdrucken mittels einer Waschflüssigkeit ausgewaschen
bzw. entfernt werden kann) auf solche Weise, dass die Bereiche der eine diffraktive
Struktur bildenden Reliefstruktur 11b und der eine Mikrospiegelanordnung bildenden
Reliefstruktur 11a Aussparungen in der aufgebrachten Waschfarbe 13 bilden. Waschfarben
sind z.B. aus der Druckschrift
EP 1 972 462 A2 und dem in den Absätzen [0004] bis [0006] dieser Druckschrift zitierten Stand der
Technik bekannt.
[0037] Gemäß der Figur 4 wird der mit der Waschfarbe 13 bedruckte Prägelack 11 vollflächig
mit einem mehrschichtigen Dünnschichtelement 14 mit Farbkippeffekt versehen. Ein solches
Dünnschichtelement 14 weist eine semitransparente Absorberschicht 15 (z.B. Cr), eine
dielektrische Abstandsschicht 16 (z.B. SiO
2) und eine Reflexionsschicht 17 (z.B. Al) auf und kann mittels Aufdampfen erzeugt
werden.
[0038] Gemäß der Figur 5 wird ein Demetallisierungsschritt durchgeführt, in dem der aufgedruckte
Waschfarbenbereich 13 zusammen mit den darüber liegenden Bereichen des mehrschichtigen
Dünnschichtelements 14 abgewaschen werden.
[0039] Gemäß der Figur 6 wird der erhaltene Schichtaufbau mit einer (z.B. transparenten)
Zwischenschicht bzw. Primerschicht 18 (z.B. ein UV-Lack) und einem zum Verkleben des
Sicherheitselements mit einem Wertdokumentsubstrat geeigneten Heißsiegellack 19 versehen.
[0040] Der so entstehende Prägelack 11 weist bei Betrachtung des Sicherheitselements im
Auflicht von der Seite des Trägers 10 her im Teilbereich 11a ein farbkippendes Mikrospiegel-Motiv
auf und im Teilbereich 11b ein silbernes Hologramm-Motiv auf. Das im Teilbereich 11b
angeordnete Dünnschichtelement 14 ist für den Betrachter zwar nicht erkennbar, weil
es von der Metallpigment-Druckschicht 12 verdeckt wird. Das Reflexionsvermögen der
Metallpigment-Druckschicht 12 wird aber durch das im Untergrund vorhandene Dünnschichtelement
14 verstärkt, d.h. der metallische Charakter der Metallpigment-Druckschicht 12 wirkt
auf diese Weise kräftiger.
[0041] Der in der Figur 6 gezeigte Träger 10 kann als eine von der Prägelackschicht 11 ablösbare
Transferfolie ausgestaltet sein. Nach dem Verkleben des in der Figur 6 gezeigten Sicherheitselements
mit einem Wertdokumentsubstrat mittels der Klebschicht 19 und nach dem Ablösen der
Transferfolie 10 würde der Betrachter beim Betrachten des mit dem Sicherheitselement
versehenen Wertdokuments die Prägelackschicht 11 direkt wahrnehmen.
[0042] Die Figuren 7 bis 15 veranschaulichen die Herstellung eines erfindungsgemäßen Sicherheitselements
gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung.
[0043] Gemäß der Figur 7 wird ein Träger 10 in Form einer (z.B. transparenten) Kunststofffolie,
z.B. eine PET-Folie, mit einem Prägelack 11 versehen. Die Reliefstruktur (d.h. die
Oberfläche) des Prägelacks 11 weist im Teilbereich 11a eine Mikrostruktur und im Teilbereich
11b eine Nanostruktur auf.
[0044] Gemäß der Figur 8 erfolgt das Aufdrucken einer löslichen Waschfarbe 20 auf solche
Weise, dass der Bereich der eine diffraktive Struktur bildenden Reliefstruktur 11b
eine Aussparung in der aufgebrachten Waschfarbe 20 bildet.
[0045] Gemäß der Figur 9 wird der mit der Waschfarbe 20 versehene Schichtaufbau vollflächig
mittels Aufdampfen mit einer Metallisierung 21, im vorliegenden Fall Aluminium, beschichtet.
Die Metallisierung 21passt sich im Teilbereich 11b dem diffraktiven Relief der Prägelackschicht
11 an.
[0046] Gemäß der Figur 10 wird ein Demetallisierungsschritt durchgeführt, in dem der aufgedruckte
Waschfarbenbereich 20 zusammen mit den darüber liegenden Bereichen der Metallisierung
21 abgewaschen werden. Die Reflexionsschicht 21 verbleibt in dem Bereich der eine
diffraktive Struktur bildenden Reliefstruktur 11b des Prägelacks 11.
[0047] Gemäß der Figur 11 erfolgt das Aufdrucken einer löslichen Waschfarbe 22 auf solche
Weise, dass der Bereich der eine Mikrospiegelanordnung bildenden Reliefstruktur 11a
eine Aussparung in der aufgebrachten Waschfarbe 22 bildet.
[0048] Gemäß der Figur 12 wird der mit der Waschfarbe 22 versehene Schichtaufbau vollflächig
mit einem mehrschichtigen Dünnschichtelement 23 mit Farbkippeffekt versehen. Ein solches
Dünnschichtelement 23 weist eine semitransparente Absorberschicht 24 (z.B. Cr), eine
dielektrische Abstandsschicht 25 (z.B. SiO
2) und eine Reflexionsschicht 26 (z.B. Al) auf und kann mittels Aufdampfen erzeugt
werden.
[0049] Gemäß der Figur 13 wird ein Demetallisierungsschritt durchgeführt, in dem der aufgedruckte
Waschfarbenbereich 22 zusammen mit den darüber liegenden Bereichen des mehrschichtigen
Dünnschichtelements 23 abgewaschen werden.
[0050] Gemäß der Figur 14 wird der erhaltene Schichtaufbau mit einer (z.B. transparenten)
Zwischenschicht bzw. Primerschicht 27 (z.B. ein UV-Lack) versehen und anschließend
gemäß der Figur 15 mit einem zum Verkleben des Sicherheitselements mit einem Wertdokumentsubstrat
geeigneten Heißsiegellack 28 versehen.
[0051] Der so entstehende Prägelack 11 weist bei Betrachtung des Sicherheitselements im
Auflicht von der Seite des Trägers 10 her im Teilbereich 11a ein farbkippendes Mikrospiegel-Motiv
auf und im Teilbereich 11b ein silbernes Hologramm-Motiv auf.
[0052] Der in der Figur 15 gezeigte Träger 10 kann als eine von der Prägelackschicht 11
ablösbare Transferfolie ausgestaltet sein. Nach dem Verkleben des in der Figur 15
gezeigten Sicherheitselements mit einem Wertdokumentsubstrat mittels der Klebschicht
28 und nach dem Ablösen der Transferfolie 10 würde der Betrachter beim Betrachten
des mit dem Sicherheitselement versehenen Wertdokuments die Prägelackschicht 11 direkt
wahrnehmen.
[0053] Die Figuren 16 bis 22 veranschaulichen die Herstellung eines erfindungsgemäßen Sicherheitselements
gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung.
[0054] Gemäß der Figur 16 wird ein Träger 10 in Form einer (z.B. transparenten) Kunststofffolie,
z.B. eine PET-Folie, mit einem Prägelack 11 versehen. Die Reliefstruktur (d.h. die
Oberfläche) des Prägelacks 11 weist im Teilbereich 11a eine Mikrostruktur und im Teilbereich
11b eine Nanostruktur auf.
[0055] Gemäß der Figur 17 erfolgt das Aufdrucken einer löslichen Waschfarbe 29 auf solche
Weise, dass der Bereich der eine Mikrospiegelanordnung bildenden Reliefstruktur 11a
eine Aussparung in der aufgebrachten Waschfarbe 29 bildet
[0056] Gemäß der Figur 18 wird der mit der Waschfarbe 29 versehene Schichtaufbau vollflächig
mit einem mehrschichtigen Dünnschichtelement 30 mit Farbkippeffekt versehen. Ein solches
Dünnschichtelement 30 weist eine semitransparente Absorberschicht 31 (z.B. Cr), eine
dielektrische Abstandsschicht 32 (z.B. SiO
2) und eine Reflexionsschicht 33 (z.B. Al) auf und kann mittels Aufdampfen erzeugt
werden.
[0057] Gemäß der Figur 19 wird ein Demetallisierungsschritt durchgeführt, in dem der aufgedruckte
Waschfarbenbereich 29 zusammen mit den darüber liegenden Bereichen des mehrschichtigen
Dünnschichtelements 30 abgewaschen werden, sodass das farbige Dünnschichtelement 30
in dem Bereich der eine Mikrospiegelanordnung bildenden Reliefstruktur 11a in räumlich
entlang der Reliefstruktur ausgerichteter Form zurückbleibt. Gemäß der Figur 20 wird
der Prägelack 11 im Teilbereich 11b mit der aus der
WO 2005/051675 A2 bekannten Druckfarbe bedruckt. Die Druckfarbe beruht auf plättchenförmigen Metallpigmenten
(insbesondere Al-Pigmente) und führt zur Erzeugung einer Reflexionsschicht 34, im
vorliegenden Fall eine "silberne" Spiegelschicht.
[0058] Gemäß der Figur 21 wird der erhaltene Schichtaufbau mit einer (z.B. transparenten)
Zwischenschicht bzw. Primerschicht 35 (z.B. ein UV-Lack) versehen und anschließend
gemäß der Figur 22 mit einem zum Verkleben des Sicherheitselements mit einem Wertdokumentsubstrat
geeigneten Heißsiegellack 36 versehen.
[0059] Der so entstehende Prägelack 11 weist bei Betrachtung des Sicherheitselements im
Auflicht von der Seite des Trägers 10 her im Teilbereich 11a ein farbkippendes Mikrospiegel-Motiv
auf und im Teilbereich 11b ein silbernes Hologramm-Motiv auf.
[0060] Der in der Figur 22 gezeigte Träger 10 kann als eine von der Prägelackschicht 11
ablösbare Transferfolie ausgestaltet sein. Nach dem Verkleben des in der Figur 22
gezeigten Sicherheitselements mit einem Wertdokumentsubstrat mittels der Klebschicht
36 und nach dem Ablösen der Transferfolie 10 würde der Betrachter beim Betrachten
des mit dem Sicherheitselement versehenen Wertdokuments die Prägelackschicht 11 direkt
wahrnehmen.
[0061] Figuren 23 bis 30 veranschaulichen ein weiteres Beispiel für die Herstellung eines
erfindungsgemäßen Sicherheitselements.
[0062] Gemäß der Figur 23 wird ein Träger 10 in Form einer (z.B. transparenten) Kunststofffolie,
z.B. eine PET-Folie, mit einem Prägelack 11 versehen. Die Reliefstruktur (d.h. die
Oberfläche) des Prägelacks 11 weist im Teilbereich 11a eine Mikrostruktur und im Teilbereich
11b eine Nanostruktur auf.
[0063] Gemäß der Figur 24 erfolgt das Aufdrucken einer löslichen Waschfarbe 37 auf solche
Weise, dass der Bereich der eine diffraktive Struktur bildenden Reliefstruktur 11b
und der Bereich der eine Mikrostruktur bildenden Reliefstruktur 11a jeweils eine Aussparung
in der aufgebrachten Waschfarbe 37 bilden.
[0064] Gemäß der Figur 25 wird der mit der Waschfarbe 37 versehene Schichtaufbau vollflächig
mit einer Reflexionsschicht 38 (z.B. Al) und einer Abstandsschicht 39 (z.B. SiO
2) versehen, z.B. mittels Aufdampfen.
[0065] Gemäß der Figur 26 erfolgt das Aufdrucken einer löslichen Waschfarbe 40 lediglich
im Bereich der eine diffraktive Struktur bildenden Reliefstruktur 11b.
[0066] Gemäß der Figur 27 wird der Schichtaufbau vollflächig mit einer Absorberschicht 41
(z.B. Cr) versehen, z.B. mittels Aufdampfen.
[0067] Gemäß der Figur 28 wird ein Demetallisierungsschritt durchgeführt, in dem die aufgedruckten
Waschfarbenbereiche zusammen mit den darüber vorliegenden Schichten abgewaschen werden.
In dem Bereich der eine diffraktive Struktur bildenden Reliefstruktur 11b des Prägelacks
11 verbleiben die Reflexionsschicht 38 und die Abstandsschicht 39, die sich jeweils
dem Relief anpassen. In dem Bereich der eine Mikrostruktur bildenden Reliefstruktur
11a des Prägelacks 11 verbleiben die Reflexionsschicht 38, die Abstandsschicht 39
und die Absorberschicht 41, die sich jeweils dem Relief anpassen und zusammen eine
farbkippende Schicht bilden.
[0068] Gemäß der Figur 29 wird der erhaltene Schichtaufbau mit einer (z.B. transparenten)
Primerschicht 42 (z.B. ein UV-Lack) als Schutzschicht versehen.
[0069] Gemäß der Figur 30 wird der Träger 10 an der dem Sicherheitselement-Aufbau gegenüberliegenden
Seite mittels einer Primerschicht 43 mit einem zum Verkleben des Sicherheitselements
mit einem Wertdokumentsubstrat geeigneten Heißsiegellack 44 versehen.
[0070] Der so entstehende Prägelack 11 weist bei Betrachtung des Sicherheitselements im
Auflicht von der der Klebschicht 44 gegenüberliegenden Seite her im Teilbereich 11a
ein farbkippendes Mikrospiegel-Motiv auf und im Teilbereich 11b ein silbernes Hologramm-Motiv
auf.
[0071] Die Figuren 31 bis 37 veranschaulichen die Herstellung eines erfindungsgemäßen Sicherheitselements
gemäß dem vierten Aspekt der Erfindung.
[0072] Gemäß der Figur 31 wird ein Träger 10 in Form einer (z.B. transparenten) Kunststofffolie,
z.B. eine PET-Folie, mit einem Prägelack 11 versehen. Die Reliefstruktur (d.h. die
Oberfläche) des Prägelacks 11 weist im Teilbereich 11a eine Mikrostruktur und im Teilbereich
11b eine Nanostruktur auf.
[0073] Gemäß der Figur 32 erfolgt das Aufdrucken einer löslichen Waschfarbe 45 auf solche
Weise, dass der Bereich der eine Mikrospiegelanordnung bildenden Reliefstruktur 11a
eine Aussparung in der aufgebrachten Waschfarbe 45 bildet
[0074] Gemäß der Figur 33 wird der mit der Waschfarbe 45 versehene Schichtaufbau vollflächig
mit einem mehrschichtigen Dünnschichtelement mit Farbkippeffekt versehen. Ein solches
Dünnschichtelement weist eine Reflexionsschicht 46 (z.B. Al), eine dielektrische Abstandsschicht
47 (z.B. SiO
2) und eine semitransparente Absorberschicht 48 (z.B. Cr) auf und kann mittels Aufdampfen
erzeugt werden.
[0075] Gemäß der Figur 34 wird ein Demetallisierungsschritt durchgeführt, in dem der aufgedruckte
Waschfarbenbereich 45 zusammen mit den darüber liegenden Bereichen des mehrschichtigen
Dünnschichtelements abgewaschen werden, sodass das farbige Dünnschichtelement in dem
Bereich der eine Mikrospiegelanordnung bildenden Reliefstruktur 11a in räumlich entlang
der Reliefstruktur ausgerichteter Form zurückbleibt.
[0076] Gemäß der Figur 35 wird der Prägelack 11 im Teilbereich 11b mit der aus der
WO 2005/051675 A2 bekannten Druckfarbe bedruckt. Die Druckfarbe beruht auf plättchenförmigen Metallpigmenten
(insbesondere Al-Pigmente) und führt zur Erzeugung einer Reflexionsschicht 49, im
vorliegenden Fall eine "silberne" Spiegelschicht.
[0077] Gemäß der Figur 36 wird der erhaltene Schichtaufbau mit einer Primerschicht 50 (z.B.
ein UV-Lack) als Schutzschicht versehen.
[0078] Gemäß der Figur 37 wird der Träger 10 an der dem Sicherheitselement-Aufbau gegenüberliegenden
Seite mittels einer Primerschicht 51 mit einem zum Verkleben des Sicherheitselements
mit einem Wertdokumentsubstrat geeigneten Heißsiegellack 52 versehen.
[0079] Der so entstehende Prägelack 11 weist bei Betrachtung des Sicherheitselements im
Auflicht von der der Klebschicht 52 gegenüberliegenden Seite her im Teilbereich 11a
ein farbkippendes Mikrospiegel-Motiv auf und im Teilbereich 11b ein silbernes Hologramm-Motiv
auf.
[0080] Die Figuren 38 bis 46 veranschaulichen die Herstellung eines erfindungsgemäßen Sicherheitselements
gemäß dem fünften Aspekt der Erfindung.
[0081] Gemäß der Figur 38 wird ein Träger 10 in Form einer (z.B. transparenten) Kunststofffolie,
z.B. eine PET-Folie, mit einem Prägelack 11 versehen. Die Reliefstruktur (d.h. die
Oberfläche) des Prägelacks 11 weist im Teilbereich 11a eine Mikrostruktur und im Teilbereich
11b eine Nanostruktur auf.
[0082] Gemäß der Figur 39 erfolgt das Aufdrucken einer löslichen Waschfarbe 53 auf solche
Weise, dass der Bereich der eine diffraktive Struktur bildenden Reliefstruktur 11b
eine Aussparung in der aufgebrachten Waschfarbe 53 bildet.
[0083] Gemäß der Figur 40 wird der mit der Waschfarbe 53 versehene Schichtaufbau vollflächig
mittels Aufdampfen mit einer Metallisierung 54, im vorliegenden Fall Aluminium, beschichtet.
Die Metallisierung 54 passt sich im Teilbereich 11b dem diffraktiven Relief der Prägelackschicht
11 an.
[0084] Gemäß der Figur 41 wird ein Demetallisierungsschritt durchgeführt, in dem der aufgedruckte
Waschfarbenbereich 53 zusammen mit den darüber liegenden Bereichen der Metallisierung
54 abgewaschen werden. Die Reflexionsschicht 54 verbleibt in dem Bereich der eine
diffraktive Struktur bildenden Reliefstruktur 11b des Prägelacks 11.
[0085] Gemäß der Figur 42 erfolgt das Aufdrucken einer löslichen Waschfarbe 55 auf solche
Weise, dass der Bereich der eine Mikrospiegelanordnung bildenden Reliefstruktur 11a
eine Aussparung in der aufgebrachten Waschfarbe 55 bildet.
[0086] Gemäß der Figur 43 wird der mit der Waschfarbe 55 versehene Schichtaufbau vollflächig
mit einem mehrschichtigen Dünnschichtelement mit Farbkippeffekt versehen. Ein solches
Dünnschichtelement weist eine Reflexionsschicht 56 (z.B. Al), eine dielektrische Abstandsschicht
57 (z.B. SiO
2) und eine semitransparente Absorberschicht 58 (z.B. Cr) auf und kann mittels Aufdampfen
erzeugt werden.
[0087] Gemäß der Figur 44 wird ein Demetallisierungsschritt durchgeführt, in dem der aufgedruckte
Waschfarbenbereich 55 zusammen mit den darüber liegenden Bereichen des mehrschichtigen
Dünnschichtelements abgewaschen werden.
[0088] Gemäß der Figur 45 wird der erhaltene Schichtaufbau mit einer (z.B. transparenten)
Primerschicht 59 (z.B. ein UV-Lack) als Schutzschicht versehen.
[0089] Gemäß der Figur 46 wird der Träger 10 an der dem Sicherheitselement-Aufbau gegenüberliegenden
Seite mittels einer Primerschicht 60 mit einem zum Verkleben des Sicherheitselements
mit einem Wertdokumentsubstrat geeigneten Heißsiegellack 61 versehen.
[0090] Der so entstehende Prägelack 11 weist bei Betrachtung des Sicherheitselements im
Auflicht von der der Klebschicht 61 gegenüberliegenden Seite her im Teilbereich 11a
ein farbkippendes Mikrospiegel-Motiv auf und im Teilbereich 11b ein silbernes Hologramm-Motiv
auf.
1. Verfahren zum Herstellen eines Sicherheitselements (7) zur Absicherung von Wertdokumenten
(6), umfassend
a) das Bereitstellen eines Trägers (10) mit einer Prägelackschicht (11), die eine
erste, eine diffraktive Struktur bildende Reliefstruktur (11b) und eine zweite, eine
Mikrospiegelanordnung bildende Reliefstruktur (11a) aufweist;
b) das Bedrucken der ersten, eine diffraktive Struktur (11b) bildenden Reliefstruktur
mit einer Druckfarbe, die auf plättchenförmigen Metallpigmenten basiert, die so beschaffen
sind, dass sie sich räumlich entlang der Reliefstruktur der Prägelackschicht ausrichten
und auf diese Weise eine Reflexionsschicht (12) bilden;
c) das Aufdrucken einer löslichen Waschfarbe (13) auf solche Weise, dass die Bereiche
der ersten, eine diffraktive Struktur bildenden Reliefstruktur (11b) und der zweiten,
eine Mikrospiegelanordnung bildenden Reliefstruktur (11a) Aussparungen in der aufgebrachten
Waschfarbe (13) bilden;
d) das vollflächige Aufbringen eines farbigen Dünnschichtelements (14) gefolgt vom
Abwaschen der Waschfarbe (13) zusammen mit dem oberhalb der Waschfarbe (13) erzeugten
Bereich des farbigen Dünnschichtelements (14), sodass das farbige Dünnschichtelement
(14) in den Bereichen der ersten, eine diffraktive Struktur bildenden Reliefstruktur
(11b) und der zweiten, eine Mikrospiegelanordnung bildenden Reliefstruktur (11a) in
räumlich entlang der jeweiligen Reliefstruktur ausgerichteter Form zurückbleibt;
e) das Aufbringen einer Klebschicht (19), die für das Verkleben des Sicherheitselements
(7) mit einem Wertgegenstand (6) geeignet ist, auf den durch die Schritte a) bis d)
erhaltenen Schichtaufbau, gegebenenfalls über eine oder mehrere Zwischenschichten.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der im Schritt a) bereitgestellte Träger (10) als
eine von der Prägelackschicht (11) ablösbare Transferfolie ausgestaltet ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei das im Schritt d) bereitgestellte farbige
Dünnschichtelement (14) ein farbkippendes Dünnschichtelement, das dem Betrachter bei
unterschiedlichen Betrachtungswinkeln unterschiedliche Farbeindrücke vermittelt, oder
ein semitransparentes Dünnschichtelement, das dem Betrachter bei der Betrachtung im
Auflicht und bei der Betrachtung im Durchlicht unterschiedliche Farbeindrücke vermittelt,
ist.
4. Verfahren zum Herstellen eines Sicherheitselements (7) zur Absicherung von Wertdokumenten
(6), umfassend
a) das Bereitstellen eines Trägers (10) mit einer Prägelackschicht (11), die eine
erste, eine diffraktive Struktur bildende Reliefstruktur (11b) und eine zweite, eine
Mikrospiegelanordnung bildende Reliefstruktur (11a) aufweist;
b) das Aufdrucken einer löslichen Waschfarbe (20) auf solche Weise, dass der Bereich
der ersten, eine diffraktive Struktur bildenden Reliefstruktur (11b) eine Aussparung
in der aufgebrachten Waschfarbe (20) bildet;
c) das vollflächige Aufbringen einer Reflexionsschicht (21), insbesondere mittels
Aufdampfen, gefolgt vom Abwaschen der Waschfarbe (20) zusammen mit dem oberhalb der
Waschfarbe (20) erzeugten Bereich der Reflexionsschicht (21), sodass die Reflexionsschicht
(21) in dem Bereich der ersten, eine diffraktive Struktur bildenden Reliefstruktur
(11b) in räumlich entlang der Reliefstruktur ausgerichteter Form zurückbleibt;
d) das Aufdrucken einer löslichen Waschfarbe (22) auf solche Weise, dass der Bereich
der zweiten, eine Mikrospiegelanordnung bildenden Reliefstruktur (11a) eine Aussparung
in der aufgebrachten Waschfarbe (22) bildet;
e) das vollflächige Aufbringen eines farbigen Dünnschichtelements (23) gefolgt vom
Abwaschen der Waschfarbe (22) zusammen mit dem oberhalb der Waschfarbe (22) erzeugten
Bereich des farbigen Dünnschichtelements (23), sodass das farbige Dünnschichtelement
(23) in dem Bereich der zweiten, eine Mikrospiegelanordnung bildenden Reliefstruktur
(11a) in räumlich entlang der Reliefstruktur ausgerichteter Form zurückbleibt;
f) das Aufbringen einer Klebschicht (28), die für das Verkleben des Sicherheitselements
(7) mit einem Wertgegenstand (6) geeignet ist, auf den durch die Schritte a) bis e)
erhaltenen Schichtaufbau, gegebenenfalls über eine oder mehrere Zwischenschichten.
5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei der im Schritt a) bereitgestellte Träger (10) als
eine von der Prägelackschicht (11) ablösbare Transferfolie ausgestaltet ist.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, wobei das im Schritt e) bereitgestellte farbige
Dünnschichtelement (23) ein farbkippendes Dünnschichtelement, das dem Betrachter bei
unterschiedlichen Betrachtungswinkeln unterschiedliche Farbeindrücke vermittelt, oder
ein semitransparentes Dünnschichtelement, das dem Betrachter bei der Betrachtung im
Auflicht und bei der Betrachtung im Durchlicht unterschiedliche Farbeindrücke vermittelt,
ist.
7. Verfahren zum Herstellen eines Sicherheitselements (7) zur Absicherung von Wertdokumenten
(6), umfassend
a) das Bereitstellen eines Trägers (10) mit einer Prägelackschicht (11), die eine
erste, eine diffraktive Struktur bildende Reliefstruktur (11b) und eine zweite, eine
Mikrospiegelanordnung bildende Reliefstruktur (11a) aufweist;
b) das Aufdrucken einer löslichen Waschfarbe (29) auf solche Weise, dass der Bereich
der zweiten, eine Mikrospiegelanordnung bildenden Reliefstruktur (11a) eine Aussparung
in der aufgebrachten Waschfarbe (29) bildet;
c) das vollflächige Aufbringen eines farbigen Dünnschichtelements (30) gefolgt vom
Abwaschen der Waschfarbe (29) zusammen mit dem oberhalb der Waschfarbe (29) erzeugten
Bereich des farbigen Dünnschichtelements (30), sodass das farbige Dünnschichtelement
(30) in dem Bereich der zweiten, eine Mikrospiegelanordnung bildenden Reliefstruktur
(11a) in räumlich entlang der Reliefstruktur ausgerichteter Form zurückbleibt;
d) das Bedrucken der ersten, eine diffraktive Struktur bildenden Reliefstruktur (11b)
mit einer Druckfarbe, die auf plättchenförmigen Metallpigmenten basiert, die so beschaffen
sind, dass sie sich räumlich entlang der Reliefstruktur der Prägelackschicht ausrichten
und auf diese Weise eine Reflexionsschicht (34) bilden;
e) das Aufbringen einer Klebschicht (36), die für das Verkleben des Sicherheitselements
(7) mit einem Wertgegenstand (6) geeignet ist, auf den durch die Schritte a) bis d)
erhaltenen Schichtaufbau, gegebenenfalls über eine oder mehrere Zwischenschichten.
8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei der im Schritt a) bereitgestellte Träger als eine
von der Prägelackschicht ablösbare Transferfolie ausgestaltet ist.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, wobei das im Schritt c) bereitgestellte farbige
Dünnschichtelement (30) ein farbkippendes Dünnschichtelement, das dem Betrachter bei
unterschiedlichen Betrachtungswinkeln unterschiedliche Farbeindrücke vermittelt, oder
ein semitransparentes Dünnschichtelement, das dem Betrachter bei der Betrachtung im
Auflicht und bei der Betrachtung im Durchlicht unterschiedliche Farbeindrücke vermittelt,
ist.
10. Verfahren zum Herstellen eines Sicherheitselements (7) zur Absicherung von Wertdokumenten
(6), umfassend
a) das Bereitstellen eines Trägers (10) mit einer Prägelackschicht (11), die eine
erste, eine diffraktive Struktur bildende Reliefstruktur (11b) und eine zweite, eine
Mikrospiegelanordnung bildende Reliefstruktur (11a) aufweist;
b) das Aufdrucken einer löslichen Waschfarbe (45) auf solche Weise, dass der Bereich
der zweiten, eine Mikrospiegelanordnung bildenden Reliefstruktur (11a) eine Aussparung
in der aufgebrachten Waschfarbe (45) bildet;
c) das vollflächige Aufbringen eines farbigen Dünnschichtelements gefolgt vom Abwaschen
der Waschfarbe (45) zusammen mit dem oberhalb der Waschfarbe (45) erzeugten Bereich
des farbigen Dünnschichtelements, sodass das farbige Dünnschichtelement in dem Bereich
der zweiten, eine Mikrospiegelanordnung bildenden Reliefstruktur (11a) in räumlich
entlang der Reliefstruktur ausgerichteter Form zurückbleibt;
d) das Bedrucken der ersten, eine diffraktive Struktur (11b) bildenden Reliefstruktur
mit einer Druckfarbe, die auf plättchenförmigen Metallpigmenten basiert, die so beschaffen
sind, dass sie sich räumlich entlang der Reliefstruktur der Prägelackschicht ausrichten
und auf diese Weise eine Reflexionsschicht (49) bilden;
e) das Aufbringen eines Schutzlackes (50) auf den durch die Schritte a) bis d) erhaltenen
Schichtaufbau;
f) das Aufbringen einer Klebschicht (52), die für das Verkleben des Sicherheitselements
(7) mit einem Wertgegenstand (6) geeignet ist, auf die der Prägelackschicht (11) gegenüberliegende
Seite des Trägers (10), gegebenenfalls über eine oder mehrere Zwischenschichten.
11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei das im Schritt c) bereitgestellte farbige Dünnschichtelement
ein farbkippendes Dünnschichtelement, das dem Betrachter bei unterschiedlichen Betrachtungswinkeln
unterschiedliche Farbeindrücke vermittelt, oder ein semitransparentes Dünnschichtelement,
das dem Betrachter bei der Betrachtung im Auflicht und bei der Betrachtung im Durchlicht
unterschiedliche Farbeindrücke vermittelt, ist.
12. Verfahren zum Herstellen eines Sicherheitselements (7) zur Absicherung von Wertdokumenten
(6), umfassend
a) das Bereitstellen eines Trägers (10) mit einer Prägelackschicht (11), die eine
erste, eine diffraktive Struktur bildende Reliefstruktur (11b) und eine zweite, eine
Mikrospiegelanordnung bildende Reliefstruktur (11a) aufweist;
b) das Aufdrucken einer löslichen Waschfarbe (53) auf solche Weise, dass der Bereich
der ersten, eine diffraktive Struktur bildenden Reliefstruktur (11b) eine Aussparung
in der aufgebrachten Waschfarbe (53) bildet;
c) das vollflächige Aufbringen einer Reflexionsschicht (54), insbesondere mittels
Aufdampfen, gefolgt vom Abwaschen der Waschfarbe (53) zusammen mit dem oberhalb der
Waschfarbe (53) erzeugten Bereich der Reflexionsschicht (54), sodass die Reflexionsschicht
(54) in dem Bereich der ersten, eine diffraktive Struktur bildenden Reliefstruktur
(11b) in räumlich entlang der Reliefstruktur ausgerichteter Form zurückbleibt;
d) das Aufdrucken einer löslichen Waschfarbe (55) auf solche Weise, dass der Bereich
der zweiten, eine Mikrospiegelanordnung bildenden Reliefstruktur (11a) eine Aussparung
in der aufgebrachten Waschfarbe (55) bildet;
e) das vollflächige Aufbringen eines farbigen Dünnschichtelements gefolgt vom Abwaschen
der Waschfarbe (55) zusammen mit dem oberhalb der Waschfarbe (55) erzeugten Bereich
des farbigen Dünnschichtelements, sodass das farbige Dünnschichtelement in dem Bereich
der zweiten, eine Mikrospiegelanordnung bildenden Reliefstruktur (11a) in räumlich
entlang der Reliefstruktur ausgerichteter Form zurückbleibt;
f) das Aufbringen eines Schutzlackes (59) auf den durch die Schritte a) bis e) erhaltenen
Schichtaufbau;
g) das Aufbringen einer Klebschicht (61), die für das Verkleben des Sicherheitselements
(7) mit einem Wertgegenstand (6) geeignet ist, auf die der Prägelackschicht (11) gegenüberliegende
Seite des Trägers (10), gegebenenfalls über eine oder mehrere Zwischenschichten.
13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei das im Schritt e) bereitgestellte farbige Dünnschichtelement
ein farbkippendes Dünnschichtelement, das dem Betrachter bei unterschiedlichen Betrachtungswinkeln
unterschiedliche Farbeindrücke vermittelt, oder ein semitransparentes Dünnschichtelement,
das dem Betrachter bei der Betrachtung im Auflicht und bei der Betrachtung im Durchlicht
unterschiedliche Farbeindrücke vermittelt, ist.
14. Sicherheitselement (2, 7) zur Absicherung von Wertdokumenten (1, 6), umfassend einen
Träger (10) mit einer Prägelackschicht (11), die eine erste, eine diffraktive Struktur
bildende Reliefstruktur (11b) und eine zweite, eine Mikrospiegelanordnung bildende
Reliefstruktur (11a) aufweist, wobei die erste Reliefstruktur (11b) mit einer räumlich
entlang der Reliefstruktur ausgerichteten Reflexionsschicht versehen ist und die zweite
Reliefstruktur (11a) mit einem räumlich entlang der Reliefstruktur ausgerichteten,
farbigen Dünnschichtelement versehen ist, wobei das Sicherheitselement durch das Verfahren
gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13 erhältlich ist.
15. Sicherheitselement (2, 7) nach Anspruch 14, wobei das Sicherheitselement (2, 7) ein
(Endlos-)Streifen, ein (Endlos-)Faden oder ein Patch bzw. Etikett ist.
16. Datenträger (1, 6) mit einem Sicherheitselement (2, 7) nach Anspruch 14 oder 15.
17. Datenträger (1, 6) nach Anspruch 16, wobei der Datenträger ein Wertdokument, wie etwa
eine Banknote, insbesondere eine Papierbanknote, Polymerbanknote oder Folienverbundbanknote,
oder Ausweiskarte ist.
1. A method for manufacturing a security element (7) for securing value documents (6),
comprising
a) the supplying of a carrier (10) having an emboss-lacquer layer (11) which has a
first relief structure forming a diffractive structure (11b) and a second relief structure
forming a micromirror arrangement (11a);
b) the printing of the first relief structure forming a diffractive structure (11b)
with a printing ink which is based on platelet-shaped metal pigments which are constituted
such that they align themselves spatially along the relief structure of the emboss-lacquer
layer and hereby form a reflective layer (12);
c) the imprinting of a soluble washing ink (13) in such a manner that the regions
of the first relief structure forming a diffractive structure (11b) and the second
relief structure forming a micromirror arrangement (11a) form recesses in the applied
washing ink (13);
d) the applying over the full area of a colored thin-film element (14) followed by
the washing off of the washing ink (13) together with the region of the colored thin-film
element (14) generated above the washing ink (13), so that the colored thin-film element
(14) in the regions of the first relief structure forming a diffractive structure
(11b) and the second relief structure forming a micromirror arrangement (11a) remains
behind in a form spatially aligned along the respective relief structure;
e) the applying of an adhesive layer (19), which is suitable for the bonding of the
security element (7) with an object of value (6), onto the layer buildup obtained
by the steps a) to d), where applicable over one or more intermediate layers.
2. The method according to claim 1, wherein the carrier (10) supplied in Step a) is configured
as a transfer foil strippable from the emboss-lacquer layer (11).
3. The method according to claim 1 or 2, wherein the colored thin-film element (14) supplied
in Step d) is a color-shifting thin-film element, which upon different viewing angles
conveys different color impressions to the viewer, or a semi-transparent thin-film
element which upon the viewing in transmitted light and upon the viewing in incident
light conveys a different color impressions to the viewer.
4. A method for manufacturing a security element (7) for securing value documents (6),
comprising
a) the supplying of a carrier (10) having an emboss-lacquer layer (11) which has a
first relief structure forming a diffractive structure (11b) and a second relief structure
forming a micromirror arrangement (11a);
b) the imprinting of a soluble washing ink (20) in such a manner that the region of
the first relief structure forming a diffractive structure (11b) forms a recess in
the applied washing ink (20);
c) the applying over the full area of a reflective layer (21), in particular by means
of vapor deposition, followed by the washing off of the washing ink (20) together
with the region of the reflective layer (21) generated above the washing ink (20),
so that the reflective layer (21) remains behind in the region of the first relief
structure forming a diffractive structure (11b) in a form spatially aligned along
the relief structure;
d) the imprinting of a soluble washing ink (22) in such a manner that the region of
the second relief structure forming a micromirror arrangement (11a) forms a recess
in the applied washing ink (22);
e) the applying over the full area of a colored thin-film element (23) followed by
the washing off of the washing ink (22) together with the region of the colored thin-film
element (23) generated above the washing ink (22), so that the colored thin-film element
(23) remains behind in the region of the second relief structure forming a micromirror
arrangement (11a) in a form spatially aligned along the relief structure;
f) the applying of an adhesive layer (28) which is suitable for the bonding of the
security element (7) with an object of value (6), onto the layer buildup obtained
by the steps a) to e), where applicable over one or more intermediate layers.
5. The method according to claim 4, wherein the carrier (10) supplied in Step a) is configured
as a transfer foil strippable from the emboss-lacquer layer (11).
6. The method according to claim 4 or 5, wherein the colored thin-film element (23) supplied
in Step e) is a color-shifting thin-film element, which upon different viewing angles
conveys different color impressions to the viewer, or a semi-transparent thin-film
element which upon the viewing in transmitted light and upon the viewing in incident
light conveys a different color impressions to the viewer.
7. A method for manufacturing a security element (7) for securing value documents (6),
comprising
a) the supplying of a carrier (10) having an emboss-lacquer layer (11) which has a
first relief structure forming a diffractive structure (11b) and a second relief structure
forming a micromirror arrangement (11a);
b) the imprinting of a soluble washing ink (29) in such a manner that the region of
the second relief structure forming a micromirror arrangement (11a) forms a recess
in the applied washing ink (29);
c) the applying over the full area of a colored thin-film element (30) followed by
the washing off of the washing ink (29) together with the region of the colored thin-film
element (30) generated above the washing ink (29), so that the colored thin-film element
(30) remains behind in the region of the second relief structure forming a micromirror
arrangement (11a) in a form spatially aligned along the relief structure;
d) the printing of the first relief structure forming a diffractive structure (11b)
with a printing ink which is based on platelet-shaped metal pigments which are constituted
such that they align themselves spatially along the relief structure of the emboss-lacquer
layer and hereby form a reflective layer (34);
e) the applying of an adhesive layer (36) which is suitable for the bonding of the
security element (7) with an object of value (6), onto the layer buildup obtained
by the steps a) to d), where applicable over one or more intermediate layers.
8. The method according to claim 7, wherein the carrier supplied in Step a) is configured
as a transfer foil strippable from the emboss-lacquer layer.
9. The method according to claim 7 or 8, wherein the colored thin-film element (30) supplied
in Step c) is a color-shifting thin-film element, which upon different viewing angles
conveys different color impressions to the viewer, or a semi-transparent thin-film
element which upon the viewing in transmitted light and upon the viewing in incident
light conveys a different color impressions to the viewer.
10. A method for manufacturing a security element (7) for securing value documents (6),
comprising
a) the supplying of a carrier (10) having an emboss-lacquer layer (11) which has a
first relief structure forming a diffractive structure (11b) and a second relief structure
forming a micromirror arrangement (11a);
b) the imprinting of a soluble washing ink (45) in such a manner that the region of
the second relief structure forming a micromirror arrangement (11a) forms a recess
in the applied washing ink (45);
c) the applying over the full area of a colored thin-film element followed by the
washing off of the washing ink (45) together with the region of the colored thin-film
element generated above the washing ink (45), so that the colored thin-film element
remains behind in the region of the second relief structure forming a micromirror
arrangement (11a) in a form spatially aligned along the relief structure;
d) the printing of the first relief structure forming a diffractive structure (11b)
with a printing ink which is based on platelet-shaped metal pigments which are constituted
such that they align themselves spatially along the relief structure of the emboss-lacquer
layer and hereby form a reflective layer (49);
e) the applying of a protective lacquer (50) onto the layer buildup obtained by the
steps a) to d);
f) the applying of an adhesive layer (52) which is suitable for the bonding of the
security element (7) with an object of value (6), onto the side of the carrier (10)
opposing the emboss-lacquer layer (11), where applicable over one or several intermediate
layers.
11. The method according to claim 10, wherein the colored thin-film element supplied in
Step c) is a color-shifting thin-film element, which upon different viewing angles
conveys different color impressions to the viewer, or a semi-transparent thin-film
element which upon the viewing in transmitted light and upon the viewing in incident
light conveys a different color impressions to the viewer.
12. A method for manufacturing a security element (7) for securing value documents (6),
comprising
a) the supplying of a carrier (10) having an emboss-lacquer layer (11) which has a
first relief structure forming a diffractive structure (11b) and a second relief structure
forming a micromirror arrangement (11a);
b) the imprinting of a soluble washing ink (53) in such a manner that the region of
the first relief structure forming a diffractive structure (11b) forms a recess in
the applied washing ink (53);
c) the applying over the full area of a reflective layer (54), in particular by means
of vapor deposition, followed by the washing off of the washing ink (53) together
with the region of the reflective layer (54) generated above the washing ink (53),
so that the reflective layer (54) remains behind in the region of a first relief structure
forming a diffractive structure (11b) in a form spatially aligned along the relief
structure;
d) the imprinting of a soluble washing ink (55) in such a manner that the region of
the second relief structure forming a micromirror arrangement (11a) forms a recess
in the applied washing ink (55);
e) the applying over the full area of a colored thin-film element followed by the
washing off of the washing ink (55) together with the region of the colored thin-film
element generated above the washing ink (55), so that the colored thin-film element
remains behind in the region of the second relief structure forming a micromirror
arrangement (11a) in a form spatially aligned along the relief structure;
f) the applying of a protective lacquer (59) onto the layer buildup obtained by the
steps a) to e);
g) the applying of an adhesive layer (61) which is suitable for the bonding of the
security element (7) with an object of value (6), onto the side of the carrier (10)
opposing the emboss-lacquer layer (11), where applicable over one or several intermediate
layers.
13. The method according to claim 12, wherein the colored thin-film element supplied in
Step c) is a color-shifting thin-film element, which upon different viewing angles
conveys different color impressions to the viewer, or a semi-transparent thin-film
element which upon the viewing in transmitted light and upon the viewing in incident
light conveys a different color impressions to the viewer.
14. The security element (2, 7) for securing value documents (1, 6), comprising a carrier
(10) having an emboss-lacquer layer (11) which has a first relief structure forming
a diffractive structure (11b) and a second relief structure forming a micromirror
arrangement (11b), wherein the first relief structure (11b)is furnished with a reflective
layer aligned spatially along the relief structure and the second relief structure
(11a) is furnished with a colored thin-film element spatially aligned along the relief
structure, wherein the security element is obtainable by the method according to any
of claims 1 to 13.
15. The security element (2, 7) according to claim 14, wherein the security element (2,
7) is a/an (endless) strip, a/an (endless) thread, or a patch or label.
16. A data carrier (1, 6) having a security element (2, 7) according to claim 14 or 15.
17. The data carrier (1, 6) according to claim 16, wherein the data carrier is a value
document, such as a bank note, in particular a paper bank note, polymer bank note
or foil composite bank note, or identification card.
1. Procédé de fabrication d'un élément de sécurité (7) destiné à la sécurisation de documents
de valeur (6), comprenant
a) la mise à disposition d'un support (10) ayant une couche de vernis de gaufrage
(11) qui comporte une première structure en relief (11b) constituant une structure
diffractive et une deuxième structure en relief (11a) constituant un agencement de
micro-miroirs ;
b) l'impression, de la première structure en relief constituant une structure diffractive
(11b), avec une encre d'impression basée sur des pigments métalliques en forme de
paillettes qui sont tels qu'ils s'alignent spatialement le long de la structure en
relief de la couche de vernis de gaufrage et constituent de cette façon une couche
réfléchissante (12).
c) l'application, par impression, d'une encre lavable (13) soluble, de telle manière
que les zones de la première structure en relief (11b) constituant une structure diffractive
et de la deuxième structure en relief (11a) constituant un agencement de micro-miroirs
constituent des réservations dans l'encre lavable (13) appliquée ;
d) la mise en place, à pleine surface, d'un élément en couche mince (14) coloré, suivie
du lavage de l'encre lavable (13) en même temps que de la zone de l'élément en couche
mince (14) coloré générée au-dessus de l'encre lavable (13), de telle façon que l'élément
en couche mince (14) coloré demeure, dans les zones de la première structure en relief
(11b) constituant une structure diffractive et de la deuxième structure en relief
(11a) constituant un agencement de micro-miroirs, sous forme spatialement alignée
le long de la structure en relief respective ;
e) la mise en place d'une couche adhésive (19), appropriée au collage de l'élément
de sécurité (7) à un objet de valeur (6), sur la structure en couches obtenue par
les étapes de a) à d), éventuellement par-dessus une ou plusieurs couches intermédiaires.
2. Procédé selon la revendication 1, cependant que le support (10) mis à disposition
à l'étape a) est réalisé sous forme d'une feuille de transfert détachable de la couche
de vernis de gaufrage (11).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, cependant que l'élément en couche mince (14)
coloré mis à disposition à l'étape d) est un élément en couche mince à changement
des couleurs par basculement qui offre pour l'observateur, à différents angles d'observation,
différents aspects de couleur, ou un élément en couche mince semi-transparent qui
offre pour l'observateur, lors de l'observation en lumière incidente et lors de l'observation
en lumière transmise, différents aspects de couleur.
4. Procédé de fabrication d'un élément de sécurité (7) destiné à la sécurisation de documents
de valeur (6), comprenant
a) la mise à disposition d'un support (10) ayant une couche de vernis de gaufrage
(11) qui comporte une première structure en relief (11b) constituant une structure
diffractive et une deuxième structure en relief (11a) constituant un agencement de
micro-miroirs ;
b) l'application, par impression, d'une encre lavable (20) soluble, de telle manière
que la zone de la première structure en relief (11b) constituant une structure diffractive
constitue une réservation dans l'encre lavable (20) appliquée ;
c) la mise en place, à pleine surface, d'une couche réfléchissante (21), en particulier
par dépôt en phase vapeur, suivie du lavage de l'encre lavable (20) en même temps
que de la zone de la couche réfléchissante (21) générée au-dessus de l'encre lavable
(20), de telle façon que la couche réfléchissante (21) demeure, dans la zone de la
première structure en relief (11b) constituant une structure diffractive, sous forme
spatialement alignée le long de la structure en relief ;
d) l'application, par impression, d'une encre lavable (22) soluble, de telle manière
que la zone de la deuxième structure en relief (11a) constituant un agencement de
micro-miroirs constitue une réservation dans l'encre lavable (22) appliquée ;
e) la mise en place, à pleine surface, d'un élément en couche mince (23) coloré, suivie
du lavage de l'encre lavable (22) en même temps que de la zone de l'élément en couche
mince (23) coloré générée au-dessus de l'encre lavable (22), de telle façon que l'élément
en couche mince (23) coloré demeure, dans la zone de la deuxième structure en relief
(11a) constituant un agencement de micro-miroirs, sous forme spatialement alignée
le long de la structure en relief ;
f) la mise en place d'une couche adhésive (28), appropriée au collage de l'élément
de sécurité (7) à un objet de valeur (6), sur la structure en couches obtenue par
les étapes de a) à e), éventuellement par-dessus une ou plusieurs couches intermédiaires.
5. Procédé selon la revendication 4, cependant que le support (10) mis à disposition
à l'étape a) est réalisé sous forme d'une feuille de transfert détachable de la couche
de vernis de gaufrage (11).
6. Procédé selon la revendication 4 ou 5, cependant que l'élément en couche mince (23)
coloré mis à disposition à l'étape e) est un élément en couche mince à changement
des couleurs par basculement qui offre pour l'observateur, à différents angles d'observation,
différents aspects de couleur, ou un élément en couche mince semi-transparent qui
offre pour l'observateur, lors de l'observation en lumière incidente et lors de l'observation
en lumière transmise, différents aspects de couleur.
7. Procédé de fabrication d'un élément de sécurité (7) destiné à la sécurisation de documents
de valeur (6), comprenant
a) la mise à disposition d'un support (10) ayant une couche de vernis de gaufrage
(11) qui comporte une première structure en relief (11b) constituant une structure
diffractive et une deuxième structure en relief (11a) constituant un agencement de
micro-miroirs ;
b) l'application, par impression, d'une encre lavable (29) soluble, de telle manière
que la zone de la deuxième structure en relief (11a) constituant un agencement de
micro-miroirs constitue une réservation dans l'encre lavable (29) appliquée ;
c) la mise en place, à pleine surface, d'un élément en couche mince (30) coloré, suivie
du lavage de l'encre lavable (29) en même temps que de la zone de l'élément en couche
mince (30) coloré générée au-dessus de l'encre lavable (29), de telle façon que l'élément
en couche mince (30) coloré demeure, dans la zone de la deuxième structure en relief
(11a) constituant un agencement de micro-miroirs, sous forme spatialement alignée
le long de la structure en relief ;
d) l'impression, de la première structure en relief (11b) constituant une structure
diffractive, avec une encre d'impression basée sur des pigments métalliques en forme
de paillettes qui sont tels qu'ils s'alignent spatialement le long de la structure
en relief de la couche de vernis de gaufrage et constituent de cette façon une couche
réfléchissante (34) ;
e) la mise en place d'une couche adhésive (36), appropriée au collage de l'élément
de sécurité (7) à un objet de valeur (6), sur la structure en couches obtenue par
les étapes de a) à d), éventuellement par-dessus une ou plusieurs couches intermédiaires.
8. Procédé selon la revendication 7, cependant que le support mis à disposition à l'étape
a) est réalisé sous forme d'une feuille de transfert détachable de la couche de vernis
de gaufrage.
9. Procédé selon la revendication 7 ou 8, cependant que l'élément en couche mince (30)
coloré mis à disposition à l'étape c) est un élément en couche mince à changement
des couleurs par basculement qui offre pour l'observateur, à différents angles d'observation,
différents aspects de couleur, ou un élément en couche mince semi-transparent qui
offre pour l'observateur, lors de l'observation en lumière incidente et lors de l'observation
en lumière transmise, différents aspects de couleur.
10. Procédé de fabrication d'un élément de sécurité (7) destiné à la sécurisation de documents
de valeur (6), comprenant
a) la mise à disposition d'un support (10) ayant une couche de vernis de gaufrage
(11) qui comporte une première structure en relief (11b) constituant une structure
diffractive et une deuxième structure en relief (11a) constituant un agencement de
micro-miroirs ;
b) l'application, par impression, d'une encre lavable (45) soluble, de telle manière
que la zone de la deuxième structure en relief (11a) constituant un agencement de
micro-miroirs constitue une réservation dans l'encre lavable (45) appliquée ;
c) la mise en place, à pleine surface, d'un élément en couche mince coloré, suivie
du lavage de l'encre lavable (45) en même temps que de la zone de l'élément en couche
mince coloré générée au-dessus de l'encre lavable (45), de telle façon que l'élément
en couche mince coloré demeure, dans la zone de la deuxième structure en relief (11a)
constituant un agencement de micro-miroirs, sous forme spatialement alignée le long
de la structure en relief ;
d) l'impression, de la première structure en relief constituant une structure diffractive
(11b), avec une encre d'impression basée sur des pigments métalliques en forme de
paillettes qui sont tels qu'ils s'alignent spatialement le long de la structure en
relief de la couche de vernis de gaufrage et constituent de cette façon une couche
réfléchissante (49) ;
e) la mise en place d'un vernis de protection (50) sur la structure en couches obtenue
par les étapes de a) à d) ;
f) la mise en place d'une couche adhésive (52), appropriée au collage de l'élément
de sécurité (7) à un objet de valeur (6), sur la face du support (10) opposée à la
couche de vernis de gaufrage (11), éventuellement par-dessus une ou plusieurs couches
intermédiaires.
11. Procédé selon la revendication 10, cependant que l' élément en couche mince coloré
mis à disposition à l'étape c) est un élément en couche mince à changement des couleurs
par basculement qui offre pour l'observateur, à différents angles d'observation, différents
aspects de couleur, ou un élément en couche mince semi-transparent qui offre pour
l'observateur, lors de l'observation en lumière incidente et lors de l'observation
en lumière transmise, différents aspects de couleur.
12. Procédé de fabrication d'un élément de sécurité (7) destiné à la sécurisation de documents
de valeur (6), comprenant
a) la mise à disposition d'un support (10) ayant une couche de vernis de gaufrage
(11) qui comporte une première structure en relief (11b) constituant une structure
diffractive et une deuxième structure en relief (11a) constituant un agencement de
micro-miroirs ;
b) l'application, par impression, d'une encre lavable (53) soluble, de telle manière
que la zone de la première structure en relief (11b) constituant une structure diffractive
constitue une réservation dans l'encre lavable (53) appliquée ;
c) la mise en place, à pleine surface, d'une couche réfléchissante (54), en particulier
par dépôt en phase vapeur, suivie du lavage de l'encre lavable (53) en même temps
que de la zone de la couche réfléchissante (54) générée au-dessus de l'encre lavable
(53), de telle façon que la couche réfléchissante (54) demeure, dans la zone de la
première structure en relief (11b) constituant une structure diffractive, sous forme
spatialement alignée le long de la structure en relief ;
d) l'application, par impression, d'une encre lavable (55) soluble, de telle manière
que la zone de la deuxième structure en relief (11a) constituant un agencement de
micro-miroirs constitue une réservation dans l'encre lavable (55) appliquée ;
e) la mise en place, à pleine surface, d'un élément en couche mince coloré, suivie
du lavage de l'encre lavable (55) en même temps que de la zone de l'élément en couche
mince coloré générée au-dessus de l'encre lavable (55), de telle façon que l'élément
en couche mince coloré demeure, dans la zone de la deuxième structure en relief (11a)
constituant un agencement de micro-miroirs, sous forme spatialement alignée le long
de la structure en relief ;
f) la mise en place d'un vernis de protection (59) sur la structure en couches obtenue
par les étapes de a) à e) ;
g) la mise en place d'une couche adhésive (61), appropriée au collage de l'élément
de sécurité (7) à un objet de valeur (6), sur la face du support (10) opposée à la
couche de vernis de gaufrage (11), éventuellement par-dessus une ou plusieurs couches
intermédiaires.
13. Procédé selon la revendication 12, cependant que l'élément en couche mince coloré
mis à disposition à l'étape e) est un élément en couche mince à changement des couleurs
par basculement qui offre pour l'observateur, à différents angles d'observation, différents
aspects de couleur, ou un élément en couche mince semi-transparent qui offre pour
l'observateur, lors de l'observation en lumière incidente et lors de l'observation
en lumière transmise, différents aspects de couleur.
14. Elément de sécurité (2, 7) destiné à la sécurisation de documents de valeur (1, 6),
comprenant un support (10) ayant une couche de vernis de gaufrage (11) qui comporte
une première structure en relief (11b) constituant une structure diffractive et une
deuxième structure en relief (11a) constituant un agencement de micro-miroirs, cependant
que la première structure en relief (11b) est pourvue d'une couche réfléchissante
spatialement alignée le long de la structure en relief et que la deuxième structure
en relief (11a) est pourvue d'un élément en couche mince coloré spatialement aligné
le long de la structure en relief, cependant que l'élément de sécurité peut être obtenu
par le procédé suivant une des revendications de 1 à 13.
15. Elément de sécurité (2, 7) selon la revendication 14, cependant que l'élément de sécurité
(2, 7) est un ruban (sans fin), un fil (sans fin) ou un patch ou une étiquette.
16. Support de données (1, 6) ayant un élément de sécurité (2, 7) selon la revendication
14 ou 15.
17. Support de données (1, 6) selon la revendication 16, cependant que le support de données
est un document de valeur tel que par exemple un billet de banque, en particulier
un billet de banque en papier, billet de banque en polymère ou billet de banque en
feuille composite, ou une carte d'identification.