[0001] Die Erfindung betrifft eine Mittel- oder Hochspannungsschaltanlage mit einem gasdichten
Isolierraum nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Gasisolierte Mittel-oder Hochspannungsanlagen,
insbesondere nach dem Prinzip des sogenannten Blaskolbenschalters oder Selbstblasschalter,
weisen ein inertes und insbesondere elektrisch isolierendes Gas auf. Dieses Isoliergas
dient einerseits dazu, die im Inneren des Schalters fließenden elektrischen Ströme
vom Gehäuse zu isolieren und andererseits dazu, insbesondere im Inneren der Schaltanlage
einen Lichtbogen auszulöschen. Üblicherweise wird hierfür das Schwefelhexalfluorid
SF
6 verwendet. SF
6 hat sehr gute Isoliereigenschaften und sehr gute Bogenlöscheigenschaften, weist jedoch
ein sehr hohes Treibhauspotenzial auf, weshalb über einen Ersatz dieses Isoliergases
nachgedacht wird.
[0002] Das Dokument
WO2013/153110 offenbart eine Anlage gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0003] Beim Löschen eines Lichtbogens, der beim Öffnen des Schaltkontaktes auftritt, zersetzen
sich Teile des SF
6 und des Düsenmaterials, wobei die Düse in der Regel aus Polytetrafluoräthylen besteht.
Diese Zersetzungsprodukte rekombinieren im Allgemeinen nach dem Löschen des Lichtbogens
und nach dem Abkühlen wieder insbesondere an der Düsenoberfläche. Bei bestehenden
Schaltanlagen hat sich die Kombination von SF6 als Isolier - und Löschgas einerseits
und PTFE als Düsenwerkstoff andereseits als praktikabel herausgestellt. Bei Verwendung
eines Alternativgases hat sich die Kombination mit dem bestehenden Düsenwerkstoff
jedoch als ungünstig dargestellt. Es entstehen Rekombinationsprodukte, die sich negativ
auf die Düsenoberfläche und auf die Funktionalität der Schaltanlage auswirken. Insbesondere
sind diese durch das im PTFE gebundene Fluor nicht umweltfreundlich.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einer Mittel- oder Hochspannungsschaltanlage
bereitzustellen, die gegenüber dem etablierten SF
6 ein alternatives Isoliergas aufweist und dabei weniger Rekombinationsprodukte nach
dem Löschen eines Lichtbogens entstehen, die dem Betrieb der Anlage schaden.
[0005] Die Lösung der Aufgabe besteht in einer Mittel- oder Hochspannungsschaltanlage mit
den Merkmalen des Patentanspruchs 1. Eine derartige Anlage weist einen gasdichten
Isolierraum auf, in dem ein Isoliergas mit Überdruck vorliegt. Ferner sieht die Anlage
mindestens zwei Schaltkontakte vor, die in dem Isolierraum angeordnet sind, wobei
mindestens ein Schaltkontakt bezüglich einer Düse beweglich gelagert ist. Die Erfindung
zeichnet sich dadurch aus, dass das Isoliergas eine Mischung ist, die jeweils in Summe
zumindest 90 Massen % aus Stickstoff und Sauerstoff besteht oder zumindest 90 Massen
% aus einer Mischung von Stickstoff und Kohlendioxid besteht. Bei den beiden genannten
alternativen Isoliergasen handelt es sich entweder um Luft, insbesondere gereinigter
Luft, die ggf. auch synthetisch dargestellt wird und einem sogenannten Biogen also
einer Mischung aus Stickstoff und Kohlendioxid, wobei dieses bis zu 40% Kohlendioxid
enthält. Zudem besteht die Düse zumindest teilweise aus einem Kunststoff, der zumindest
zu 65% in Summe die Elemente Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff enthält. Dies
soll heißen, dass der Kunststoff alle diese drei Elemente enthält, und dass die Summe
der Massen dieser Elemente mindestens 65% der Gesamtmasse des Kunststoffes betragen.
Besonders bevorzugt beträgt die Masse dieser Elemente 70%, ganz besonders bevorzugt
75% der Masse des Kunststoffes.
[0006] Die Kombination einer Mischung aus Stickstoff und Kohlenstoff bzw. Stickstoff und
Sauerstoff und der Verwendung eines Kunststoffes der eben aus Kohlenstoff, Stickstoff
und Sauerstoff besteht, bzw. diese im wesentlichen Umfang enthält, führt dazu, dass
bei der Zersetzung des Isoliergases und bei der Zersetzung des Kunststoffes bei Löschung
des Lichtbogens Substanzen entstehen, die von ihrer chemischen Zusammensetzung verwandt
sind. Bei der Rekombination dieser Substanzen entstehen somit keine schädlichen Stoffe,
die sich negativ auf die Wirkungsweise der Düse einerseits und auf die Wirkung des
Isoliergases andererseits auswirken. Bevorzugt kommt es sogar zur Rekombination der
Ursprungsstoff.
[0007] Dabei ist es besonders zweckmäßig, dass der Kunststoff der Düse möglichst wenig Fluor
enthält, insbesondere weniger als ein Massen % ganz besonders bevorzugt weniger als
0,1 Massen % Fluor. Dies ist deshalb zweckmäßig, da insbesondere FluorVerbindungen
im Allgemeinen nicht umweltfreundlich sind, und ebenfalls negative Eigenschaften haben,
wenn sich diese Fluorverbindung auf Oberflächen ablagern.
[0008] Es hat sich als besonders zweckmäßig herausgestellt, für den Kunststoff der Düse
Polyamid oder Polyimid zu verwenden. Beispielsweise weist ein typisches Polyamid,
das als Konstruktionswerkstoff Verwendung findet 39,6 Massen % Kohlenstoff, 5,9% Wasserstoff,
30,6% Sauerstoff und 6,5% Stickstoff auf. Die restlichen Anteile beziehen sich auf
Füllstoffe wie Phosphor, Silizium, Aluminium, Kalzium und Zink, die insbesondere als
brandhemmende Mittel in den Kunststoff eingebracht werden.
[0009] In einer weiteren Ausgestaltungsform der Erfindung ist die Düse und zumindest ein
Schaltkontakt bzgl. einer Rotationsachse symmetrisch zueinander angeordnet. Es bewirkt,
dass der Schaltkontakt aus der ihn umgebenden Düse gezogen werden kann, und dabei
ein zylinderförmiger Raum entsteht, in dem sich der Lichtbogen ausbreiten kann und
in dem dieser, da es sich um einen symmetrischen Raum handelt, am besten gelöscht
werden kann.
[0010] Weitere Ausgestaltungsformen und weitere Merkmale der Erfindung werden anhand der
folgenden Figuren näher erläutert. Dabei zeigen:
Figur 1 bis Figur 5 eine Schaltanlage, insbesondere die Schaltkontakte in verschiedenen
Phasen des Öffnens und des Schließens des Schalters.
[0011] Im Folgenden soll zunächst ein schematischer und an sich bekannter Ablauf eines Blaskolbenschalters
beschrieben werden, wobei sich die Erfindung nicht ausschließlich von dem Blaskolbenschalter
beschränkt. In Figur 1 ist eine Schaltanlage, sei es eine Mittel- oder Hochschaltspannungsschaltanlage
dargestellt, die einen Isolierraum 4 aufweist. Der Isolierraum 4 ist schematisch gestrichelt
um die Schaltkontakte 8 und 10 herum dargestellt. Dies bedeutet, dass die Anordnung
außerhalb der Schaltkontakte 8 und 10 nicht näher betrachtet wird. Bei den Schaltkontakten
8 und 10 handelt es sich um rotationssymmetrische Bauteile, die um die Rotationsachse
13 herum rotationssymmetrisch angeordnet sind. Der Schaltkontakt 8 weist einen zentralen
Dorn 7 auf, der ringförmig von einem äußeren Schaltkontakt 14 umgeben wird. Diese
beiden Teile 7 und 14 des Schaltkontaktes 8 sind hier zu einem integrierten Bauteil,
den Schaltkontakt 8 vereint. Ebenso weist ein zweiter Schaltkontakt 10 ebenfalls einen
zentralen Dorn 9 auf, der wiederum von einem äußeren Schaltkontakt 16 rotationssymmetrisch
umgeben ist, auch diese Bauteile stellen ein integriertes Bauteil dar, das hierbei
als Schaltkontakt 10 bezeichnet wird. Der zentrale Dorn 7 fügt sich dabei, wie in
Figur 2 dargestellt, im geschlossenen Zustand in eine Bohrung 11 ein, die entlang
der Rotationsachse 13 in den zentralen Dorn 9 des Schaltkontaktes 10 eingebracht ist.
Ferner berühren sich die äußeren Schaltkontakte 14 und 16, wobei diese den Hauptstrompfad
darstellen. Ferner ist eine Düse 12 vorgesehen, die aus einem Kunststoff besteht,
und die ebenfalls rotationssymmetrisch bzgl. der Rotationsachse 13 um den zentralen
Dorn 7 des Schaltkontaktes 8 angeordnet ist.
[0012] Beim Öffnen der Schaltanlage 2 werden zunächst die äußeren Kontakte 14 und 16 voneinander
getrennt, wozu mindestens ein Schaltkontakt durch einen Antrieb, veranschaulicht durch
den Pfeil 22 entlang der Rotationsachse 13 abgezogen wird. Der Trennvorgang erfolgt
dabei insgesamt in wenigen Millisekunden, wobei aber nach dem Trennen der äußeren
Kontakte 14 und 16 der Kontakt zwischen den zentralen Dornen 7 und 9 zunächst bestehen
bleibt. Hierbei wird, wie in Figur 2 dargestellt, der Dorn 7 aus der Bohrung 11 des
Dorns 9 gezogen. Gleichzeitig wird Isoliergas 6, das sich in einer Kompressionskammer
18 befindet, komprimiert. Ferner ist an dem Schaltkontakt 10 die Düse 12 in der Art
angebracht, dass sie sich bezüglich des Dornes 7 entlang der Achse 13 bewegt.
[0013] Nachdem die Trennung der beiden Kontakte 8 und 10 so weit vorangeschritten ist, dass
es sich auch die inneren Dornen 7 und 9 nicht mehr berühren, bildet sich im Bereich
der Düse 12 grob entlang der Rotationsachse 13 ein Lichtbogen 20 aus. Dieser wird
durch das Isoliergas 6, das aus der Kompressionskammer 18, die Bestandteil des Kontaktes
10 ist, herausströmt. Dieses Isoliergas, das in diesem Beispiel gereinigte Luft mit
einer Zusammensetzung von 80% Stickstoff und 20% Sauerstoff ist, strömt entlang der
Pfeile 6 in Figur 3 um den Lichtbogen 20 und löscht diesen aus. Dabei entstehen in
Kombination mit dem Düsenwerkstoff, der ein Polyamid ist, gasförmige Zersetzungsprodukte
auf der Basis von Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff bestehen. Dies liegt daran,
da das Polyamid als Düsenwerkstoff im Wesentlichen dieselben Elemente umfasst, wie
dies in der Luft der Fall ist. Besonderer Stickstoff und Sauerstoff sind wesentliche
Bestandteile des Polyamids. Ein alternativer, ebenfalls besonders zweckmäßiger Düsenwerkstoff
ist ein Polyimid. Alternativ zur Luft kann ebenfalls so genanntes Biogen, also eine
Mischung aus Stickstoff und Sauerstoff als Isoliergas 6 eingesetzt werden.
[0014] Nach dem Löschen des Lichtbogens 20 setzen sich die gasförmigen Zersetzungsprodukte,
die bei den hohen Temperaturen bei Auftreten des Lichtbogens 20 zwischen Isoliergas
und Düsenmaterialien entstehen, auf der Düse 13 ab. Diese Rekombination findet im
geöffneten Zustand, wie dieser beispielsweise in Figur 4 dargestellt ist, statt. Figur
5 zeigt nun wiederum einen gegengesetzten Prozess, nämlich den Schließvorgang der
Schaltanlage 2. Dabei wird der Antrieb 22, veranschaulicht durch den Pfeil 22, der
in der Regel durch Druckluft oder Federkraft erfolgt, entlang der Rotationsachse 13
in die entgegengesetzte Richtung bewegt und der Schalter wird entsprechend geschlossen.
[0015] Als Materialien für die Düsen kommen wie bereits erwähnt, insbesondere Polyamide
oder Polyimide in Frage. Ein typisches Polyamid weist dabei 39,6% Kohlenstoff, 5,9%
Wasserstoff, 30,6% Sauerstoff und 6,5% Stickstoff auf. Bei allen Prozentangaben handelt
es sich hierbei um Masse %. Ferner sind als Füllstoffe und Brandschutzstoffe Phosphor
mit 3,6%, Silizium und 8,8%, Aluminium mit 2,7%, Kalzium mit 1,7% und Zink mit 0,6%
eingebracht. Hiermit weisen die 3 Elemente Kohlenstoff, Sauerstoff und Stickstoff
zusammen eine Masse von 76,7% auf. Alternativ dazu ist ein weiteres Polyamid beschrieben,
dass 49% Kohlenstoff, 8% Wasserstoff, 20,1% Sauerstoff und 9,5% Stickstoff aufweist.
Auch hier sind noch Füllstoffe zugegeben wie Phosphor mit 2,6%, Silizium mit 5,4%,
Aluminium mit 2,1%, Kalzium mit 3,3%. Die Summe der Elemente Kohlenstoff, Sauerstoff
und Stickstoff beträgt hierbei 78,6%. In einer dritten Variante wird ein Co-Polyamid
verwendet, das 40% Kohlenstoff, 4,4% Wasserstoff, 29,3% Sauerstoff und 6,5% Stickstoff
enthält. Hierbei beträgt die Summe der Elemente Kohlenstoff, Sauerstoff und Stickstoff
75,8%.
[0016] Es hat sich grundsätzlich herausgestellt, dass es vorteilhaft ist, wenn der Kunststoff,
der für die Düse zum Einsatz kommt, mindestens 65% Masse % dieser drei genannten Elemente
Kohlenstoff, Sauerstoff und Stickstoff enthält. Diese Menge an den genannten Materialien
gewährleistet es, dass als Zersetzungsprodukte keine Produkte entstehen, die einerseits
das Isoliergas, und andererseits die Düsenoberfläche kontaminieren.
[0017] Als Isoliergas hat sich wiederum gereinigte Luft, die ggf. synthetisch aus den Grundkomponenten
Stickstoff und Sauerstoff hergestellt wird, als zweckmäßig ergeben. Hierbei enthält
die Mischung in der Regel 80% Stickstoff und 20% Sauerstoff. Bei natürlicher Luft
kann auch noch ein geringer Anteil an Kohlendioxid sowie weiteren Gasen insbesondere
Edelgasen in sehr geringen Mengen vorhanden sein. Ferner ist es auch zweckmäßig als
Isoliergas 4, das sogenannte Biogen zu verwenden, das ebenfalls auf Stickstoff basiert
und bis zu 40% Kohlendioxid enthält.
[0018] Ferner ist es zweckmäßig, wenn der Kunststoff der für die Düse 12 eingesetzt wird,
kein oder nur sehr wenig Fluor enthält. Fluorverbindungen bilden insbesondere mit
Kohlenstoff, der in nahezu allen Kunststoffen enthalten ist, Fluorkohlenstoff-Verbindungen,
die den Isolierraum 4 sowie die Schaltkontakte 8 und 10 und die Düse 13 kontaminieren.
Es hat sich herausgestellt, dass der Anteil des Fluors im Kunststoff weniger als 1%
ist, insbesondere weniger als 0,1% betragen soll.
1. Mittel oder Hochspannungsschaltanlage mit einem gasdichten Isolierraum (4), in dem
ein Isoliergas (6) im Überdruck vorliegt und mindestens zwei Schaltkontakte (8, 10)
angeordnet sind, wobei mindestens ein Schaltkontakt (8, 10) bezüglich einer Düse (12)
beweglich gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Isoliergas (6) eine Mischung ist, die jeweils in Summe zu mindestens 90 Massen
% Stickstoff und Sauerstoff oder Stickstoff und Kohlendioxid enthält und dass die
Düse (12) zumindest teilweise aus einem Kunststoff besteht, der zu mindestens 65 Massen%
in Summe die Elemente Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff enthält.
2. Schaltanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff weniger als 1 Massen%, bevorzugt weniger als 0,1 Massen% Fluor enthält.
3. Schaltanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff Polyamid oder Polyimid umfasst.
4. Schaltanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (12) und mindestens ein Schaltkontakt (8, 10) bezüglich einer Rotationsachse
(13) symmetrisch zueinander angeordnet sind.
1. Medium- or high-voltage switchgear with a gas-tight insulating space (4), in which
an insulating gas (6) is kept above atmospheric pressure and at least two switching
contacts (8, 10) are arranged, at least one switching contact (8, 10) being mounted
movably with respect to a nozzle (12), characterized in that the insulating gas (6) is a mixture containing in total respectively at least 90%
by mass nitrogen and oxygen or nitrogen and carbon dioxide and in that the nozzle (12) consists at least partially of a plastic which contains at least
65% by mass in total of the elements carbon, nitrogen and oxygen.
2. Switchgear according to Claim 1, characterized in that the plastic contains less than 1% by mass, preferably less than 0.1% by mass, fluorine.
3. Switchgear according to Claim 1 or 2, characterized in that the plastic comprises polyamide or polyimide.
4. Switchgear according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the nozzle (12) and at least one switching contact (8, 10) are arranged symmetrically
in relation to one another with respect to an axis of rotation (13).
1. Installation de distribution de moyenne tension ou de haute tension, comprenant un
espace (4) isolant étanche au gaz, dans lequel un gaz (6) isolant est en surpression
et dans lequel sont disposés au moins deux contacts (8, 10) de commutation, au moins
l'un des contacts (8, 10) de commutation étant monté mobile par rapport à une buse
(12), caractérisée en ce que le gaz (6) isolant est un mélange, qui contient en tout pour au moins 90% en masse,
de l'azote et de l'oxygène ou de l'azote et du dioxyde de carbone et en ce que la buse (12) est, au moins en partie, en une matière plastique, qui contient en tout,
pour au moins 65% en masse, les éléments carbone, azote et oxygène.
2. Installation de distribution suivant la revendication 1, caractérisée en ce que la matière plastique contient moins de 1% en masse, de préférence, moins de 0,1%
en masse de fluor.
3. Installation de distribution suivant la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la matière plastique comprend du polyamide ou du polyimide.
4. Installation de distribution suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la buse (12) et au moins un contact (8, 10) de commutation sont symétriques l'un
de l'autre par rapport à un axe (13) de rotation.