[0001] Die Erfindung geht aus von einem Steckverbinder nach dem Oberbegriff des unabhängigen
Anspruchs 1.
[0002] Derartige Steckverbinder werden benötigt um elektrische Leitungen oder Anschlüsse
reversibel miteinander zu verbinden. Steckverbinder und Gegensteckverbinder werden
im Stand der Technik verwendet, um eine elektrische und mechanische Verbindung zwischen
zwei elektrischen Leitungen oder einer elektrischen Leitung und einem Gerät oder einer
Installation herzustellen. Insbesondere für die Übertragung großer Ströme sind Steckverbinder
erforderlich, die durch das Gehäuse gegen Umwelteinflüsse geschützt sind.
Stand der Technik
[0003] Die
DE 20 2006 003 204 U1 zeigt einen Steckverbinder welcher als Stecker oder Anbaugehäuse ausgebildet ist.
Der Steckverbinder besteht aus einem Steckverbindergehäuse in welchem ein Isolierkörper
mit elektrischen Kontakten aufgenommen ist. Die elektrischen Kontakte sind zum Anschluss
von elektrischen Leitungen vorgesehen, welche auf der Rückseite des Steckverbinders
aus dem Stecker oder Anbaugehäuse geführt werden.
[0004] Aus der
US 2,813,144 A ist ein Koaxial-Winkelsteckverbinder bekannt, welcher in der Verbindung zwischen
Kabelanschluss und Übertragungsleitungsverbinder ein paar Anschlusshülsen mit Anschlussstücken
aufweist, wobei eine der Hülsen eine Senkung an ihrem äußeren Ende aufweist, die so
konstruiert und angeordnet ist, dass sie das äußere Ende der anderen Hülse aufnimmt.
Die Hülsen haben zylindrische Bohrungen mit dem gleichen Innendurchmesser, wobei die
Bohrungen über ihre Länge einen einheitlichen Durchmesser aufweisen. Innerhalb der
Bohrungen ist ein Dielektrikum angeordnet, welches ein Paar gerader hohlzylindrischer
Isolierrohre mit gleichen Innen- und Außendurchmessern, mit einer komplementären Innenvertiefung
und einem reduzierten Abschnitt an ihren äußeren Enden zusammen mit einem zentralen
Leiter mit gleichförmigem Außendurchmesser aufweist.
[0005] Aus der
DE 20 2006 003 204 U1 ist ein elektrischer Kontakt bekannt, welcher in einem mehrere Hülsen aufweisenden
isolierenden Gehäuse. Der elektrische Kontakt verbindet einen Schutzleiter mit einem
elektrisch leitenden Metallgehäuse.
[0006] Die
DE 195 08 605 C1, zeigt einen Steckverbinder welcher als Stecker oder Anbaugehäuse ausgebildet ist.
Der Steckverbinder besteht aus einem Steckverbindergehäuse in welchem ein Isolierkörper
mit elektrischen Kontakten aufgenommen ist. Die elektrischen Kontakte sind zum Anschluss
von elektrischen Leitungen vorgesehen, welche auf der Rückseite des Steckverbinders
aus dem Stecker oder Anbaugehäuse geführt werden.
[0007] In der
US 2010/304608 A1 ist ein Koaxialverbinder offenbart, welcher einen röhrenförmigen Körper, einen gewinkelten
Innenleiter, der in dem röhrenförmigen Körper angeordnet ist, und einen ersten inneren
Anschluss und einen zweiten inneren Anschluss umfasst. Der erste innere Anschluss
ist lösbar an einem ersten Ende des gewinkelten inneren Leiters befestigt und der
zweite innere Anschluss ist lösbar an einem zweiten Ende des gewinkelten inneren Leiters
angebracht.
[0008] Die
US 2006/084286 A1 offenbart einen elektrischen Verbinder mit mehreren Anschlüssen. Dieser umfasst ein
Gehäuse mit Kabelanschlüssen für Koaxialkabel an einer Kabelseite des Gehäuses und
männlichen Andruckanschlüssen für weibliche Verbinder an einer männlichen Seite. Jeder
Kabelanschluss hat nicht standardmäßige Innengewinde. Jedes Koaxialkabel ist mit einem
Kabeladapter abgeschlossen. Eine Koaxialkabel-Kabeladapter-Kombination ist abnehmbar
an jeder Kabelöffnung durch eine Klemmmutter befestigt, die nicht standardmäßige Außengewinde
aufweist. Jede Koaxialkabel-Kabeladapter-Kombination ist einzeln vor Ort austauschbar.
[0009] Die
DE 201 13 501 U1 zeigt einen Steckverbinder mit einem ersten Steckverbinderteil, einer Steckbuchse,
die in dem ersten Steckverbinderteil aufgenommen ist, einem zweiten Steckverbinderteil
und einem Adapter, der in dem zweiten Steckverbinderteil aufgenommen ist. Mittels
des Adapters kann der Stecker, insbesondere ein RJ45-Stecker, im zweiten Steckverbinderteil
aufgenommen werden.
[0010] Nachteilig an den bekannten Lösungen für Steckverbinder wirkt sich die Bauart und
Anschlussmöglichkeit auf die Größe des Steckverbinders aus. Bei den aus dem Stand
der Technik bekannten Steckverbindern werden an die elektrischen Kontakte zumeist
elektrische Leitungen oder Kabel angeschlossen. Der Anschlussbereich für diese Leitungen
oder Kabel nimmt viel Platz in Anspruch welcher im Steckverbinder zur Verfügung gestellt
werden muss, da der Anschlussbereich im Steckverbinder aufgenommen wird. Die Baugröße
des Steckverbinders wird dadurch vergrößert.
[0011] Speziell im Bereich von Geräteanschlüssen sind Steckverbinder erforderlich, welche
über eine sehr flache Bauform verfügen. Steckverbinder welche sehr hoch bauen bieten
viele Fehlermöglichkeiten durch ungewollte mechanische Einwirkungen. Zudem ist der
Anschluss von Kabeln und Leitungen an Kontakte im Steckverbinder schwierig, wenn der
Steckverbinder als Anbaugehäuse ausgebildet ist und auf der Geräteseite wenig Platz
für die Führung der Kabel und Leitungen vorgesehen ist.
Aufgabenstellung
[0012] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin einen Steckverbinder derartig auszubilden,
dass ein möglichst kleiner Bau- und Montageraum erforderlich ist. Dabei soll eine
möglichst einfache Montage des Steckverbinders ermöglicht werden und gleichzeitig
der Anschlussbauraum für Kabel und Leitungen außerhalb des Steckverbinders reduziert
werden.
[0013] Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1
gelöst.
[0014] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0015] Die Erfindung betrifft einen Steckverbinder welcher zumindest aufweist ein Steckverbindergehäuse,
einen Isolierkörper sowie einen elektrischen Kontakt. Der Isolierkörper ist im Steckverbindergehäuse
aufgenommen und der elektrische Kontakt im Isolierkörper. Der Steckverbinder bildet
auf einer Seite eine Steckseite welche zur Kontaktierung eines Gegensteckverbinders
vorgesehen ist. Auf einer weiteren Seite bildet der Steckverbinder eine Montageseite,
welche dafür vorgesehen ist, den Steckverbinder an einer Oberfläche eines Gehäuses
oder eines Gerätes zu befestigen.
[0016] Die Steckseite des Steckverbinders ist so ausgebildet, dass der elektrische Kontakt
im Steckverbinder in der Steckseite angeordnet ist und einen Gegensteckverbinder kontaktieren
kann. An der Außenseite der Steckseite ist ein Verriegelungsmittel angeordnet, welches
den Steckverbinder mit einem kontaktierten Gegensteckverbinder mechanisch verriegeln
kann. Das Verriegelungsmittel ist als Verriegelungsbügel ausgeführt, kann jedoch auch
auf andere, aus dem Stand der Technik bekannte Arten, ausgestaltet sein.
[0017] Die Montageseite des Steckverbinders verfügt vorzugsweise über ein Montagemittel,
welches es ermöglicht den Steckverbinder an einer Oberfläche zu befestigen. Das Montagemittel
ist vorzugsweise als Montageflansch mit zumindest einer Bohrung ausgeführt. Durch
die Bohrung kann so zum Beispiel eine Schraube geführt und der Steckverbinder an einer
Oberfläche festgeschraubt werden. Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, zumindest
zwei Bohrungen im Befestigungsflansch anzuordnen um eine sichere Befestigung zu gewährleisten.
Erfindungsgemäß ist der elektrische Kontakt so in der Montageseite des Steckverbinders
angeordnet, dass er direkt einen Gegenkontakt kontaktieren kann. Erfindungsgemäß ist
der elektrische Kontakt so ausgebildet, dass er zwei Kontaktseiten bildet. Eine erste
Kontaktseite, welche in der Steckseite des Steckverbinders angeordnet ist und eine
zweite Kontaktseite, welche in der Montageseite des Steckverbinders angeordnet ist.
Diese Ausbildung des elektrischen Kontakts macht es besonders vorteilhaft möglich,
den Steckverbinder zweiseitig direkt mit Gegenkontakten zu kontaktieren. Der Anschluss
eines Kabels oder einer Leitung ist nicht nötig. Dabei können die Kontaktseiten jeweils
des elektrischen Kontakts als Buchsen- oder Stiftkontakte ausgebildet sein. Somit
kann der Kontakt zwei gleich oder zwei unterschiedliche Kontaktseiten aufweisen.
[0018] In einer bevorzugten Ausführungsform sind die beiden Kontaktseiten des elektrischen
Kontakts identisch ausgeführt. Eine besonders bevorzugte Ausführungsform sieht vor,
die beiden Kontaktseiten als Stiftkontakte auszubilden. Dadurch ist der Kontakt günstig
und einfach herzustellen.
[0019] Die Steckseite und die Montageseite des Steckverbinders sind in einer vorteilhaften
Ausführungsform an zwei, nebeneinander angeordneten Seiten des Steckverbinders vorgesehen.
Vorzugsweise sind Steck- und Montageseite so in einem Winkel von in etwa 90 Grad zueinander
angeordnet. Diese Anordnung ermöglicht eine besonders platzsparende Montage des Steckverbinders
auf einem Gerät oder einer Fläche.
[0020] Der Isolierkörper des Steckverbinders ist in zweiteilig ausgestaltet. Bestehend aus
einem ersten Isolierkörperteil und einem zweiten Isolierkörperteil. Dabei ist das
erste Isolierkörperteil jenes, welches an der Steckseite im Steckverbindergehäuse
angeordnet ist und das zweite Isolierkörperteil jenes, welches an der Montageseite
im Steckverbindergehäuse angeordnet ist. Die beiden Isolierkörperteile sind dafür
vorgesehen mechanisch miteinander verrastet zu werden. Dafür verfügen sie über Rastmittel,
welche es ermöglichen die Isolierkörperteile durch Zusammenfügen miteinander zu verrasten.
[0021] In der Erfindung ist das erste Isolierkörperteil über die Steckseite in das Steckverbindergehäuse
einführbar. Das zweite Isolierkörperteil ist hingegen über die Montageseite in das
Steckverbindergehäuse einführbar. So können die Isolierkörperteile aus zwei Richtungen
in das Steckverbindergehäuse eingeführt werden. So wird gleichzeitig ermöglicht, das
erste Isolierkörperteil mit dem zweiten Isolierkörperteil im Steckverbindergehäuse
miteinander zu verrasten, wenn beide in dieses eingeführt sind.
[0022] Zweckmäßig ist der elektrische Kontakt in einem der beiden Isolierkörperteile aufgenommen
und mechanisch gehalten. So kann der elektrische Kontakt in einen der beiden Teile
eingesetzt werden, bevor bei in das Steckverbindergehäuse gesteckt und in diesem miteinander
verrastet werden. Eine vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, einen Teil der beiden
Isolierkörperteile wiederum zweiteilig auszugestalten. So kann der elektrische Kontakt
besser in den Isolierkörperteil aufgenommen und in diesem gehalten werden.
[0023] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform sieht vor, den elektrischen Kontakt rechtwinklig
auszubilden, so dass die erste Kontaktseite in einem Winkel von in etwa 90 Grad zur
zweiten Kontaktseite angeordnet ist. Ebenso ist der Isolierkörper ausgebildet. Einer
der Isolierkörperteile kann so, mit dem darin aufgenommen elektrischen Kontakt, in
eine der Seiten des Steckverbindergehäuses eingeführt werden. Durch die rechtwinkelige
Ausführung von Steckverbindergehäuse, elektrischem Kontakt und Isolierkörper muss
einer der Isolierkörperteile durch eine Drehbewegung in das Steckverbindergehäuse
geführt werden. Nach Einführen kann der andere Isolierkörperteil über die zweite Seite
in das Steckverbindergehäuse eingeführt und mit dem ersteren verbunden werden.
Ausführungsbeispiel
[0024] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird
im Folgenden näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Steckverbinders;
- Fig. 2
- eine perspektivische Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Steckverbinder;
- Fig. 3
- eine Explosionsdarstellung eines Isolierkörpers mit elektrischem Kontakt;
- Fig. 4
- eine perspektivische Schnittdarstellung eines ersten Montageschrittes eines erfindungsgemäßen
Steckverbinders; und
- Fig. 5
- eine perspektivische Schnittdarstellung eines zweiten Montageschrittes eines erfindungsgemäßen
Steckverbinders.
[0025] Die Figuren enthalten teilweise vereinfachte, schematische Darstellungen. Zum Teil
werden für gleiche, aber gegebenenfalls nicht identische Elemente identische Bezugszeichen
verwendet. Verschiedene Ansichten gleicher Elemente könnten unterschiedlich skaliert
sein.
[0026] Die Figur 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Steckverbinder 1 in einer perspektivischen
Darstellung. Der Steckverbinder 1 ist durch ein Steckverbindergehäuse 2 gebildet.
Das Steckverbindergehäuse 2 ist rechtwinklig ausgebildet und bildet eine Steckseite
10 sowie eine, in etwa 90 Grad angeordnete, Montageseite 20.
[0027] Die Steckseite 10 ist mit einem Verriegelungsmittel 11 ausgestattet. Das als Verriegelungsbügel
ausgebildete Verriegelungsmittel 11 ist um die Steckseite 10 angeordnet und dient
der Verriegelung des Steckverbinders 1 mit einem kontaktierten Gegensteckverbinder.
[0028] Die Montageseite 20 des Steckverbinder 1 ist mit einem Montagemittel 21 ausgestattet.
Dabei ist das Montagemittel 21 als Befestigungsflansch ausgebildet, welcher an zwei
gegenüberliegenden Seiten des Steckverbindergehäuses 2 vorgesehen ist. In dem Befestigungsflansch
sind zwei Bohrungen - hier nur eine sichtbar - vorgesehen, welche zur Befestigung
des Steckverbinder 1 mit zwei Schrauben dienen.
[0029] Im Steckverbindergehäuse 2 ist der Isolierkörper 3 angeordnet. Dabei ist der Isolierkörper
3 zweiteilig aus einem ersten Isolierkörperteil 3.1 und einem zweiten Isolierkörperteil
3.2 gebildet. Der erste Isolierkörperteil 3.1 ist dabei in die Steckseite 10 des Steckverbinders
1 eingesetzt. Der zweite Isolierkörperteil 3.2 ist in die Montageseite 20 des Steckverbinders
1 eingesetzt. Erfindungsgemäß sind die beiden Isolierkörperteile 3.1, 3.2 im Steckverbindergehäuse
2 miteinander verrastet und so mechanisch verbunden. Im Isolierkörper 3 ist ein elektrischer
Kontakt 4 aufgenommen, welcher in der Steckseite 10 des Steckverbinders 1 eine erste
Kontaktseite 41 bildet.
[0030] Der Steckverbinder 1 der Figur 1 ist in der Figur 2 abermals in einer Schnittdarstellung
gezeigt. Neben den schon in der Figur 1 erkennbaren Bestandteilen des Steckverbinder
1 sind in der Figur 2 der Isolierkörper 3 sowie der elektrischen Kontakt 4 detailliert
erkennbar. Der elektrische Kontakt 4 bildet rechtwinklig gebogener eine erste Kontaktseite
41 und eine zweite Kontaktseite 42. Die erste Kontaktseite 41 ist dabei in der Steckseite
10 des Steckverbinders 1 angeordnet. Die zweite Kontaktseite 42 ist in der Montageseite
20 des Steckverbinders 1 angeordnet. Dabei ragt sowohl die erste Kontaktseite 41 als
auch die zweite Kontaktseite 42 zumindest bereichsweise aus dem Steckverbindergehäuse
2 heraus.
[0031] Der Isolierkörper 3 ist aus einem ersten Isolierkörperteil 3.1 und einem zweiten
Isolierkörperteil 3.2 gebildet. Dabei umgibt der zweite Isolierkörperteil 3.2 die
montageseitigen, zweiten Kontaktseite 42 des elektrischen Kontakts 4. Der erste Isolierkörperteil
3.1 umgibt die steckseitige, erste Kontaktseite 41 des elektrischen Kontakts 4. Innerhalb
des Steckverbindergehäuses 2 sind die beiden Isolierkörperteile 3.1 und 3.2 miteinander
verrastet.
[0032] Ein vereinzelter Isolierkörper 3 ist mit eingesetztem elektrischen Kontakt 4 in der
Figur 3 in einer Explosionsansicht dargestellt. In der dargestellten, speziellen Ausführungsform
ist der zweite Isolierkörperteil 3.2 wiederum zweiteilig ausgeführt. Er besteht aus
einer ersten Isolierkörperteil-Halbschale 3.2.1 und einer zweiten Isolierkörper-Halbschale
3.2.2. Durch den zweiteiligen Isolierkörperteil 3.2 kann der elektrische Kontakt 4
besser in dem Isolierkörper 3 aufgenommen und gehalten werden.
[0033] Der erste Isolierkörperteil 3.1 ist im vorderen, steckseitigen Bereich angeordnet
und kann mit dem zweiten Isolierkörperteil 3.2 verrastet werden.
[0034] Durch die rechtwinkelige Form von Steckverbindergehäuse 2, Kontakt 4 und Isolierkörper
3 unterscheidet sich die Montage des Steckverbinders 1 erfindungsgemäß von der anderer
Steckverbinder. In den Figuren 4 und 5 wird die Montage daher dargestellt.
[0035] Die Montage des Steckverbinder 1 setzt ein Einsetzten des Kontakts 4 in das zweite
Isolierkörperteil 3.2 voraus, wie es in der Figur 3 bereits dargestellt ist. Die Figur
4 zeigt weiterhin einen ersten Montageschritt. Dabei wird der zweite Isolierkörperteil
3.2 mit eingesetztem Kontakt 4 an der Montageseite 20 des Steckverbindergehäuses 2
positioniert. Die Ausrichtung des Isolierkörperteils 3.2 ist etwa um 45 Grad gedreht
zur Endposition im Steckverbindergehäuse 2.
[0036] Durch eine Drehbewegung in Bewegungsrichtung A wird der Isolierkörperteil 3.2 in
das Steckverbindergehäuse 2 eingesetzt, bis es eine endgültige Position (siehe Figur
5) erreicht hat. Der in Figur 5 gezeigte, zweite Montageschritt zeigt das Einsetzten
des ersten Isolierkörperteils 3.1. Dieses wir in die Steckseite 10 des Steckverbindergehäuses
2 in Bewegungsrichtung B eingesetzt. Dabei verrastet das erste Isolierkörperteil 3.1
in seiner Endposition mit dem zweiten Isolierkörperteil 3.2. Der fertig montierte
Steckverbinder entspricht der Figur 2.
1. Steckverbinder (1), welcher ein Steckverbindergehäuse (2), einen im Steckverbindergehäuse
(2) angeordneten Isolierkörper (3) und einen im Isolierkörper (3) angeordneten elektrischen
Kontakt (4) aufweist,
wobei der Steckverbinder (1) eine Steckseite (10) und eine Montageseite (20) bildet,
der elektrische Kontakt (4) eine erste Kontaktseite (41) in der Steckseite (10) des
Steckverbinders (1) bildet und
dass der elektrische Kontakt (4) eine zweite Kontaktseite (42) in der Montageseite
(20) des Steckverbinders (1) bildet,
der Isolierkörper (3) aus zumindest zwei Teilen besteht, einem steckseitigen, ersten
Isolierkörperteil (3.1) und einem montageseitigen, zweiten Isolierkörperteil (3.2),
die Steckseite (10) zumindest ein Verriegelungsmittel (11) zur Verriegelung des Steckverbinders
(1) mit einem Gegensteckverbinder aufweist,
die erste Kontaktseite (41) als Kontaktbuchse oder Kontaktstift ausgebildet ist und
die zweite Kontaktseite (42) als Kontaktbuchse oder Kontaktstift ausgebildet ist,
die Steckseite (10) und die Montageseite (20) in einem Winkel zwischen 70 Grad und
110 Grad zueinander angeordnet sind und
der erste Isolierkörperteil (3.1) durch die Steckseite (10) des Steckverbindergehäuses
(2) in dieses einführbar ist und der zweite Isolierkörperteil (3.2) über die Montageseite
(20) des Steckverbindergehäuses (2) in dieses einführbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verriegelungsmittel (11) ein Verriegelungsbügel ist, und
dass der erste Isolierkörperteil (3.1) und der zweite Isolierkörperteil (3.2) miteinander
verrastbar sind.
2. Steckverbinder (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Kontaktseite (41) und die zweite Kontaktseite (42) gleichartig ausgebildet
sind.
3. Steckverbinder (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steckseite (10) und die Montageseite (20) an zwei nebeneinander, angrenzenden
Seiten des Steckverbindergehäuses (2) gebildet sind.
4. Steckverbinder (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steckseite (10) und die Montageseite (20) in einem Winkel von in etwa 90 Grad
zueinander angeordnet sind.
5. Steckverbinder (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
der elektrische Kontakt (4) in einem Isolierkörperteile (3.1, 3.2) mechanisch gehalten
ist.
6. Steckverbinder (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest einer der Isolierkörperteile (3.1, 3.2) zweiteilig ausgebildet ist.
7. Steckverbinder (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Montageseite (20) ein Montagemittel (21) zur Montage des Steckverbinders (1) aufweist.
8. Steckverbinder (1) nach vorstehendem Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Montagemittel (21) ein Montageflansch mit zumindest einer Befestigungsbohrung
ist.
9. Steckverbinder (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Kontaktseite (41) und die zweite Kontaktseite (42) zumindest bereichsweise
aus dem Steckverbindergehäuse (2) herausragen.
1. Plug connector (1), which has a plug connector housing (2), an insulating body (3)
arranged in the plug connector housing (2) and an electrical contact (4) arranged
in the insulating body (3),
wherein the plug connector (1) forms a plug side (10) and an assembly side (20),
the electrical contact (4) forms a first contact side (41) in the plug side (10) of
the plug connector (1), and
in that the electrical contact (4) forms a second contact side (42) in the assembly
side (20) of the plug connector (1),
the insulating body (3) comprises at least two parts, a plug-side first insulating
body part (3.1) and an assembly-side second insulating body part (3.2),
the plug side (10) has at least one locking means (11) for locking the plug connector
(1) to a mating plug connector,
the first contact side (41) is formed as a contact socket or contact pin and the second
contact side (42) is formed as a contact socket or contact pin, the plug side (10)
and the assembly side (20) are arranged at an angle of between 70 degrees and 110
degrees with respect to one another, and
the first insulating body part (3.1) can be inserted into the plug connector housing
(2) through the plug side (10) thereof and the second insulating body part (3.2) can
be inserted into the plug connector housing (2) via the assembly side (20) thereof,
characterized in that
the locking means (11) is a locking clip, and
in that the first insulating body part (3.1) and the second insulating body part (3.2) can
be latched to one another.
2. Plug connector (1) according to Claim 1, characterized in that
the first contact side (41) and the second contact side (42) are formed in a similar
manner.
3. Plug connector (1) according to either of the preceding claims,
characterized in that
the plug side (10) and the assembly side (20) are formed on two adjacent adjoining
sides of the plug connector housing (2).
4. Plug connector (1) according to Claim 1, characterized in that
the plug side (10) and the assembly side (20) are arranged at an angle of approximately
90 degrees with respect to each other.
5. Plug connector (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the electrical contact (4) is held mechanically in an insulating body part (3.1, 3.2).
6. Plug connector (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that
at least one of the insulating body parts (3.1, 3.2) is formed in two parts.
7. Plug connector (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the assembly side (20) has an assembly means (21) for assembling the plug connector
(1).
8. Plug connector (1) according to the preceding claim, characterized in that
the assembly means (21) is an assembly flange having at least one fastening bore.
9. Plug connector (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the first contact side (41) and the second contact side (42) project out of the plug
connector housing (2), at least in some regions.
1. Connecteur enfichable (1), qui comprend un boîtier de connecteur enfichable (2), un
corps isolant (3) agencé dans le boîtier de connecteur enfichable (2) et un contact
électrique (4) agencé dans le corps isolant (3),
le connecteur enfichable (1) formant un côté d'enfichage (10) et un côté de montage
(20),
le contact électrique (4) formant un premier côté de contact (41) dans le côté d'enfichage
(10) du connecteur enfichable (1), et
le contact électrique (4) formant un deuxième côté de contact (42) dans le côté de
montage (20) du connecteur enfichable (1),
le corps isolant (3) étant constitué d'au moins deux parties, une première partie
de corps isolant du côté d'enfichage (3.1) et une deuxième partie de corps isolant
du côté de montage (3.2),
le côté d'enfichage (10) comprenant au moins un moyen de verrouillage (11) pour le
verrouillage du connecteur enfichable (1) à un connecteur enfichable complémentaire,
le premier côté de contact (41) étant configuré en tant que douille de contact ou
broche de contact et le deuxième côté de contact (42) étant configuré en tant que
douille de contact ou broche de contact,
le côté d'enfichage (10) et le côté de montage (20) étant agencés à un angle compris
entre 70 degrés et 110 degrés l'un par rapport à l'autre, et
la première partie de corps isolant (3.1) pouvant être insérée à travers le côté d'enfichage
(10) du boîtier de connecteur enfichable (2) dans celui-ci et la deuxième partie de
corps isolant (3.2) pouvant être insérée par l'intermédiaire du côté de montage (20)
du boîtier de connecteur enfichable (2) dans celui-ci, caractérisé en ce que
le moyen de verrouillage (11) est un étrier de verrouillage, et
en ce que la première partie de corps isolant (3.1) et la deuxième partie de corps isolant
(3.2) peuvent être encliquetées l'une avec l'autre.
2. Connecteur enfichable (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier côté de contact (41) et le deuxième côté de contact (42) sont configurés
de manière identique.
3. Connecteur enfichable (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le côté d'enfichage (10) et le côté de montage (20) sont formés sur deux côtés adjacents
l'un à l'autre du boîtier de connecteur enfichable (2).
4. Connecteur enfichable (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le côté d'enfichage (10) et le côté de montage (20) sont agencés à un angle d'environ
90° l'un par rapport à l'autre.
5. Connecteur enfichable (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le contact électrique (4) est maintenu mécaniquement dans une partie de corps isolant
(3.1, 3.2).
6. Connecteur enfichable (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une des parties de corps isolant (3.1, 3.2) est configurée à deux parties.
7. Connecteur enfichable (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le côté de montage (20) comprend un moyen de montage (21) pour le montage du connecteur
enfichable (1).
8. Connecteur enfichable (1) selon la revendication précédente, caractérisé en ce que le moyen de montage (21) est une bride de montage munie d'au moins un alésage de
fixation.
9. Connecteur enfichable (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier côté de contact (41) et le deuxième côté de contact (42) dépassent au
moins en zones du boîtier de connecteur enfichable (2).