TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Überprüfen
einer parallelen Nutzung von Spiel- und/oder Unterhaltungsgeräten , insbesondere in
Form geldwertmäßig betätigbarer Glückspielautomaten und/oder Wettgeräte , sowie ein
Spiel- und/oder Unterhaltungsgerät mit einer solchen Vorrichtung. Spiel- und/oder
Unterhaltungsgeräte sind ohne aktive Nutzung üblicherweise gesperrt und können durch
Einsatz von Identifikationsmitteln und/oder mittels Eingabe biometrischer Nutzerdaten
für eine aktive Nutzung freigegeben werden.
STAND DER TECHNIK
[0002] Aus Sicherheits- und Spielerschutzgründen kann in einigen Ländern wie z.B. Deutschland
vorgeschrieben sein, dass gleichzeitige und parallele Nutzung von Unterhaltungs- und/oder
Spielgeräten, insbesondere in Form von geldwertmäßig betätigbaren Glückspielautomaten
und/oder Wettgeräten, verhindert werden soll. Üblicherweise ist ein Unterhaltungsgerät
in einem so genannten Standby-Betrieb für eine aktive Nutzung bzw. einen Spielbetrieb
gesperrt. Für die aktive Nutzung bzw. für den Spielbetrieb muss das Unterhaltungsgerät
beispielsweise nach einer Überprüfung des Nutzers (z.B. Alterskontrolle, Prüfung auf
eventuelle Spielersperre, etc.) freigeschaltet werden. Eine derartige Freischaltung
kann z.B. mittels eines Schlüsselschalters oder durch Aktivierung über ein Servicemenü
durchgeführt werden. Alternativ kann die Freigabe eines Unterhaltungsgeräts z.B. auch
durch Einsatz eines Identifikationsmittels erfolgen. Insbesondere bei geldwertmäßig
betätigbaren Glückspielautomaten wird erst durch die Freischaltung oder z.B. durch
Einsatz des Identifikationsmittels eine Annahme von Geldmitteln (z.B. Münzen, Geldscheine)
und/oder Geldwertmitteln (z.B. Token, Jetons, Chipkarte, Gutschrift-Tickets, etc.)
am Glückspielautomaten freigegeben und damit eine aktive Nutzung bzw. ein aktiver
Spielbetrieb ermöglicht.
[0003] Derartige Identifikationsmittel zur Freigabe eines Unterhaltungsgeräts sind meist
gerätespezifisch und spielerungebunden ausgeführt. D.h. für jedes z.B. in einer Spielstätte
aufgestelltes Unterhaltungsgerät ist ein eigenes diesem Gerät zugeordnetes Identifikationsmittel
vorgesehen, welches nur von diesem Unterhaltungsgerät erkannt und für die Freischaltung
akzeptiert wird. Das jeweilige Identifikationsmittel kann beispielsweise nach einer
Überprüfung des Spielers an diesen ausgegeben werden - entsprechend jenem Unterhaltungsgerät,
welches der Spieler gerne nutzen möchte. Als Identifikationsmittel können beispielsweise
gerätespezifische Chipkarten, gerätespezifische PIN-Codes, gerätespezifische Kunststoffstifte
mit z.B. integriertem Chip, etc. vorgesehen sein. Durch Einsatz des Identifikationsmittels
- wie z.B. Eingabe des gerätespezifischen PIN-Codes oder Einstecken der gerätespezifischen
Chipkarte bzw. des gerätespezifischen Kunststoffstifts - wird dann das jeweilige Unterhaltungsgerät
für eine Geldannahme oder Annahme von Geldwertmitteln bzw. für den Spielbetrieb freigegeben.
[0004] Um ein paralleles und zeitgleiches Nutzen von mehreren Unterhaltungsgeräten zu verhindern,
muss allerdings sichergestellt werden, dass jedem Nutzer immer nur ein gerätespezifisches
Identifikationsmittel ausgehändigt wird. D.h. bei einem Wechsel des Unterhaltungsgeräts
muss das entsprechend zugehörige Identifikationsmittel vom Nutzer zurückgegeben und
dem Nutzer ein neues Identifikationsmittel für das neu gewünschte Unterhaltungsgerät
ausgehändigt werden. Dies führt zu einem relativ hohen Aufwand für das Servicepersonal
in einer Spielstätte, welches beispielsweise genau dokumentieren muss, wann welches
Identifikationsmittel an welchen Nutzer ausgegeben bzw. von diesem zurückgegeben worden
ist. Weiterhin kann selbst durch eine personalintensive und aufwendige Kontrolle der
Ausgabe der Identifikationsmittel nicht verhindert werden, dass unabsichtlich, durch
z.B. fehlerhafte Aufzeichnung oder gegebenenfalls auch mit Absicht oder z.B. durch
Weitergabe zwischen Nutzern einem Nutzer Identifikationsmittel für mehrere Unterhaltungsgeräte
gleichzeitig zur Verfügung stehen und dieser Nutzer dann an diesen Unterhaltungsgeräten
gleichzeitig spielen kann.
[0005] Eine weitere Möglichkeit der Freischaltung von Unterhaltungsgeräten bietet beispielsweise
ein Einsatz von biometrischen Daten wie z.B. Fingerabdruck, Venenscan, Aufnahmen eines
oder beider Augen, von Gesichtspartien oder der Stimme des Nutzers, etc. Aus der Schrift
DE 199 44 140 A1 ist beispielsweise ein geldbetätigtes Gerät wie z.B. ein Glückspielautomat, etc.
bekannt, welcher eine Erkennungseinrichtung zur Aufnahme eines biometrischen Merkmals
(z.B. Fingerabdruck, Aufnahme eines Auges oder von Gesichtspartien) aufweist. Dieses
aufgenommene biometrische Merkmal wird dann mittels einer Vergleichseinrichtung mit
gespeicherten Vergleichsdaten verglichen. Bei einer Übereinstimmung des aufgenommenen
biometrischen Merkmals mit den Vergleichsdaten wird dann das Unterhaltungsgerät für
eine Nutzung freigegeben. Bei dem in der Schrift
DE 199 44 140 A1 beschriebenen Unterhaltungsgerät kann zwar auf einfache Weise eine Nutzungsberechtigung
(z.B. Volljährigkeit, keine Spielersperre, etc.) des jeweiligen Nutzers geprüft werden.
Allerdings wird nicht festgestellt oder geprüft, ob von einem Nutzer durch Eingabe
seiner biometrischen Daten gleichzeitig mehrere Unterhaltungsgeräte aktiviert und
zum Spielen genutzt werden. Weiterhin ist eine zumindest einmalige, gegebenenfalls
aufwendige Registrierung des Nutzers sowie eine aufwendige Datenhaltung für die Vergleichsdaten
notwendig, wobei eine z.B. in manchen Ländern aus datenschutzrechtlichen Gründen geforderte
Anonymität der Nutzer nicht mehr oder kaum gegeben ist.
[0006] Aus der Schrift
WO 03/058878 A1 ist weiterhin ein Unterhaltungsgerät mit biometrischen System sowie ein zugehöriges
Verfahren bekannt. Bei diesem Unterhaltungsgerät und zugehörigen Verfahren werden
vom Nutzer biometrische Daten am Unterhaltungsgerät erfasst und mit biometrischen
Daten des Nutzers verglichen, welche von einer anderen Quelle wie z.B. einer so genannten
Smartcard zur Verfügung gestellt werden. Bei diesem Unterhaltungsgerät und dem zugehörigen
Verfahren ist eine aufwendige Registrierung - z.B. Speicherung der biometrischen Vergleichsdaten
auf der Smartcard - notwendig. Weiterhin weist das in der
WO 03/058878 A1 offenbarte Verfahren den Nachteil auf, dass eine zeitgleiche, parallele Nutzung von
Unterhaltungsgeräten nicht festgestellt werden kann, da beispielsweise nicht ausgeschlossen
ist, dass ein Nutzer über mehrere Smartcards mit biometrischen Vergleichsdaten zum
Freischalten von Unterhaltungsgeräten verfügt, da eine Speicherung der biometrischen
Vergleichsdaten z.B. auch direkt bei einem ersten Spiel auf einem Unterhaltungsgerät
erfolgen kann.
[0007] Aus der Schrift
US 2009/270180 A1 ist ein Verfahren und System bekannt, in welchem die Benutzung eines von mehreren
Unterhaltungsgeräten individuell verfolgt werden kann. Dazu sind von einem Spieler
keine vorgegebenen biometrischen Nutzerdaten in ein Unterhaltungsgerät einzugeben,
sondern eine Spielerkarte oder ein Spielercode.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde , ein Verfahren sowie
eine Vorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, durch welche Nachteile des
Standes der Technik vermieden werden. Insbesondere soll auf einfache und sichere Weise
eine gleichzeitige, parallele Nutzung von Unterhaltungsgeräten bei Wahrung der Anonymität
eines Nutzers festgestellt und unterbunden werden. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe
durch ein Verfahren, eine Vorrichtung sowie ein Unterhaltungsgerät der eingangs genannten
Art mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
[0009] Es wird also ein Verfahren der eingangs angegebenen Art vorgeschlagen, bei welchem
zuerst ein eindeutig identifizierbares Erkennungsmerkmal für die einzugebenden, biometrischen
Nutzerdaten festgelegt wird. Dann werden für eine Freigabe des Unterhaltungsgeräts
biometrische Nutzerdaten erfasst. Die erfassten, biometrischen Nutzerdaten werden
auf Vorhandensein des vorgegebenen, eindeutig identifizierbaren Erkennungsmerkmals
überprüft und mit bereits bekannten bzw. gespeicherten, biometrischen Nutzerdaten
verglichen, welche auf anderen Unterhaltungsgeräten bzw. bei der Freigabe von anderen
Unterhaltungsgeräten erfasst worden sind. Wird ein Vorhandensein des vorgegebenen,
eindeutig identifizierbaren Erkennungsmerkmals bei den erfassten, biometrischen Nutzerdaten
festgestellt sowie keine Übereinstimmung mit den bereits bekannten bzw. gespeicherten,
biometrischen Nutzerdaten gefunden, so wird das Unterhaltungsgerät für eine Nutzung
freigegeben - d.h. der Nutzer ist auf keinem anderen Unterhaltungsgerät angemeldet
und darf spielen - und die erfassten, biometrischen Nutzerdaten werden dann für eine
Nutzungsdauer gespeichert.
[0010] Ein Hauptaspekt des Verfahrens zur Überprüfung einer parallelen Nutzung von Unterhaltungsgeräten
besteht darin, dass ohne vorherige - gegebenenfalls aufwendige Registrierung von Nutzern
sowie umfangreicher Datenhaltung - eine parallele und gleichzeitige Nutzung von zumindest
zwei Unterhaltungsgeräten durch einen Nutzer auf einfache Weise sicher festgestellt
und verhindert werden kann. Durch ein Erfassen und Verarbeiten von biometrischen Nutzerdaten
wie z.B. Fingerabdrücken, Irisscans, Aufnahmen einer Gesichtspartie, etc. direkt am
jeweiligen Unterhaltungsgerät ist keine vorherige, aufwendige Registrierung notwendig.
Durch eine Vorgabe eines eindeutig identifizierbaren Erkennungsmerkmals für die durch
den Nutzer einzugebenden biometrischen Nutzerdaten wird sichergestellt, dass vom Nutzer
bei jedem Anmelde- bzw. Freigabevorgang an einem Unterhaltungsgerät immer dieselben
biometrischen Nutzerdaten eingegeben werden (müssen). Ein derartiges eindeutig identifizierbares
Erkennungsmerkmal kann beispielsweise eine Anordnung/Abfolge von Fingerlängen sein,
wodurch eindeutig erkennbar ist, ob die Finger der rechten oder linken Hand erfasst
werden, oder z.B. eine Relation von Auge und Nase, wodurch feststellbar ist, ob das
rechte oder das linke Auge gescannt wird, oder z.B. eine Relation von in einer erfassten
Gesichtspartie vorkommender markanter Punkte (z.B. Auge, Nase, Mund, etc.), um ein
Erfassen immer derselben vorgegebenen Gesichtspartie sicherzustellen. Das eindeutig
identifizierbare Erkennungsmerkmal unterbindet somit eine Verwendung vergleichbarer
biometrischer Nutzerdaten für eine Freigabe der Nutzung eines weiteren Unterhaltungsgeräts,
d.h. das eindeutig identifizierbare Erkennungsmerkmal unterbindet die Nutzung von
mehr als einem Unterhaltungsgerät. Vergleichbare biometrische Nutzerdaten sind in
diesem Sinne beispielsweise die zehn Fingerabdrücke der zehn Finger eines Nutzers
oder die zwei Irisscans der zwei Augen eines Nutzers. Mittels des eindeutig identifizierbaren
Erkennungsmerkmals wird aus den vergleichbaren biometrischen Nutzerdaten eine Auswahl
festgelegt, beispielsweise die vier Fingerabdrücke der vier Finger ohne den Daumen
der linken Hand in ihrer natürlichen Anordnung oder der Irisscan des linken Auges
in Kombination mit der Relation des linken Auges zur Nase. Anhand dieser durch das
eindeutig identifizierbare Erkennungsmerkmal vorgegebenen Auswahl der vergleichbaren
biometrischen Nutzerdaten ist eine Identifizierung eines Nutzers möglich, die kostengünstiger
durchführbar ist als beispielsweise eine Identifizierung anhand eines Vollgesichtsscans
und die trotzdem eine Verwendung der in der vorgegebenen Auswahl der vergleichbaren
biometrischen Nutzerdaten nicht enthaltenen übrigen vergleichbaren biometrischen Nutzerdaten
für eine Freigabe der Nutzung eines weiteren Unterhaltungsgeräts unterbindet. In den
vorstehend genannten zwei Beispielen wären die in der durch das eindeutig identifizierbare
Erkennungsmerkmal vorgegebenen Auswahl nicht enthaltenen übrigen vergleichbaren biometrischen
Nutzerdaten die Fingerabdrücke der fünf Finger der rechten Hand und des linken Daumens
sowie die Fingerabdrücke der vier Finger ohne den Daumen der linken Hand in einer
unnatürlichen Anordnung und der Irisscan des rechten Auges.
[0011] Erst wenn die entsprechenden biometrischen Nutzerdaten, welche das vorgegebene, eindeutig
identifizierbare Erkennungsmerkmal aufweisen, erfasst worden sind, und ein Vergleich
der erfassten, biometrischen Nutzerdaten mit bereits bekannten bzw. gespeicherten
, biometrischen Nutzerdaten keine Übereinstimmung liefert, dann wird eine Freigabe
bzw. Aktivierung des Unterhaltungsgeräts durchgeführt . Die bereits bekannten biometrischen
Nutzerdaten sind jene biometrischen Nutzerdaten, welche für andere zum aktuellen Zeitpunkt
freigegebene bzw. aktivierte Unterhaltungsgeräte gespeichert sind.
[0012] Damit wird auf einfache Weise und unter Wahrung der Anonymität während der Aktivierung
eines Unterhaltungsgeräts ermittelt, ob vom Nutzer bereits ein anderes Unterhaltungsgerät
genutzt wird oder nicht. Sind die erfassten, biometrischen Nutzerdaten z.B. in einer
Gruppe von mehreren Unterhaltungsgeräten oder z.B. bei den Unterhaltungsgeräten einer
Spielstätte nicht bekannt bzw. wird keine Übereinstimmung mit bereits bekannten bzw.
gespeicherten, biometrischen Nutzerdaten gefunden und weisen die erfassten, biometrischen
Nutzerdaten das vorgegebene, eindeutig identifizierbare Erkennungsmerkmal auf, so
wird das Unterhaltungsgerät für den Nutzer freigegeben. Die erfassten, biometrischen
Nutzerdaten des Nutzers werden dann für die jeweilige Nutzungsdauer gespeichert.
[0013] Eine zweckmäßige Weiterentwicklung der Erfindung sieht vor, dass für ein Beenden
der Nutzung des Unterhaltungsgeräts die biometrischen Nutzerdaten, welche für die
Freigabe der Nutzung erfasst worden sind, neuerlich eingegeben werden. Die erfassten,
biometrischen Nutzerdaten werden dann gelöscht und das Unterhaltungsgerät in einen
Sperrzustand oder so genannten Standby-Modus versetzt. Damit wird sichergestellt,
dass nur von jenem Nutzer die Nutzung des Unterhaltungsgeräts beendet wird, durch
welchen Nutzer das Unterhaltungsgerät aktiviert worden ist. Durch ein Entfernen bzw.
Löschen der erfassten, biometrischen Nutzerdaten nach Beendigung der Nutzung des Unterhaltungsgeräts
bleibt die Anonymität des Nutzers gewahrt. Weiterhin entfällt damit eine aufwändige
Datenhaltung und Datenspeicherung. Es ist nur notwendig, die erfassten, biometrischen
Nutzerdaten der jeweils aktuell, an den Unterhaltungsgeräten aktiven Nutzer für die
jeweilige Nutzungsdauer zu speichern.
[0014] Alternativ kann es auch vorteilhaft sein, wenn die erfassten, biometrischen Nutzerdaten
eines Nutzers nach Beendigung der aktiven Nutzung eines Unterhaltungsgeräts beispielsweise
in eine Depot-Speichereinheit transferiert werden. Dabei können mit den erfassten,
biometrischen Nutzerdaten beispielsweise aktuelle Daten der gerade beendeten Nutzung
des Unterhaltungsgeräts wie z.B. Spielstand, ein Punktestand, etc. verknüpft und abgelegt
werden. Die Depot-Speichereinheit wird nicht für das Verfahren bzw. für eine Freigabe-Prüfung
eines Unterhaltungsgeräts herangezogen. Es kann allerdings nach einer erfolgreichen
Freigabe eines Nutzers an einem Unterhaltungsgerät z.B. wieder sehr einfach auf Daten
wie z.B. Spielstand, Punktestand, etc. zeitversetzt zugriffen werden bzw. spielspezifische
Daten wie z.B. Spielstand, Punktestand, etc. können sehr einfach auf ein anderes Unterhaltungsgerät
mitgenommen werden.
[0015] Weiterhin kann optional vorgesehen sein, dass z.B. bei einer längeren Eingabepause
am Unterhaltungsgerät (z.B. keine Tasteneingabe, Eingabe via Touchscreen, etc.) nach
Ablauf einer vorgegebenen Zeitdauer das Unterhaltungsgerät automatisch, gesperrt wird
und die aktuell am bzw. für das Unterhaltungsgerät erfassten, biometrischen Nutzerdaten
- d.h. die erfassten, biometrischen Nutzerdaten des aktuellen Nutzers - gelöscht werden.
Damit wird auf einfache Weise verhindert, dass ein Unterhaltungsgerät aktiviert bzw.
freigegeben bleibt, wenn von einem Nutzer die Nutzung nicht ordnungsgemäß - d.h. durch
Eingabe seiner biometrischen Nutzerdaten - beendet wird.
[0016] Es ist weiterhin vorteilhaft, wenn bei Fehlen des vorgegebenen, eindeutig identifizierbaren
Erkennungsmerkmals bei den erfassten, biometrischen Nutzerdaten und/oder bei Übereinstimmung
der erfassten, biometrischen Nutzerdaten mit bereits gespeicherten, biometrischen
Nutzerdaten eine Informations- oder Fehlermeldung für den Nutzer ausgegeben wird.
Es wird damit dem Nutzer eine einfache Anleitung zur Verfügung gestellt, welche biometrischen
Nutzerdaten einzugeben sind oder der Nutzer wird auf einfache Weise aufgefordert,
sich von einem anderen Unterhaltungsgerät abzumelden. Dadurch ist eine Aktivierung
bzw. Freigabe eines Unterhaltungsgeräts für den Nutzer einfach und leicht zu handhaben.
Der Nutzer wird beispielsweise rasch auf Eingabefehler oder parallele Nutzung von
Unterhaltungsgeräten aufmerksam gemacht. Dabei ist es günstig, wenn für eine Ausgabe
dieser Informationsmeldungen bzw. von Eingabehilfen für den Nutzer eine Anzeigevorrichtung
des Unterhaltungsgeräts mitgenutzt wird. Die Informationsmeldungen bzw. Eingabehilfen
können beispielsweise auf einem Display des Unterhaltungsgeräts ausgegeben und angezeigt
werden.
[0017] Zweckmäßigerweise können über eine standardisierte Schnittstelle für Freigabe und
Sperre des Unterhaltungsgeräts Nachrichten an das Unterhaltungsgerät gesendet werden.
Nach Überprüfung der erfassten, biometrischen Nutzerdaten auf korrekte Eingabe und
einem Feststellen, dass keine Übereinstimmung mit bereits gespeicherten, biometrischen
Nutzerdaten vorliegt, kann eine Freigabenachricht oder ein Freigabesignal an das Unterhaltungsgerät
gesendet werden. Wird eine Übereinstimmung mit bereits gespeicherten, biometrischen
Nutzerdaten festgestellt, so kann eine Sperrnachricht oder ein Sperrsignal an das
Unterhaltungsgerät gesendet werden. Durch eine Übertragen dieser Nachrichten bzw.
Signale über eine standardisierte Schnittstelle zum Unterhaltungsgerät kann das Verfahren
idealerweise auf verschiedenen Geräten von z.B. verschiedenen Herstellern eingesetzt
werden. D.h. es kann bei Verwendung von Unterhaltungsgeräten unterschiedlichen Typs
und/oder von unterschiedlichen Herstellern sehr einfach geprüft werden, ob von einem
Nutzer versucht wird, zumindest zwei Unterhaltungsgeräte parallel und zeitgleich zu
nutzen.
[0018] Idealerweise wird ein Austausch von Daten, insbesondere zwischen Unterhaltungsgeräten,
durchgeführt. Diese Daten können beispielsweise erfasste, biometrische Nutzerdaten
für weitere oder folgende Prüf- bzw. Freigabevorgänge von Unterhaltungsgeräten oder
Informationen, dass bestimmte biometrische Nutzerdaten auf einem oder für ein Unterhaltungsgerät
erfasst oder gespeichert wurden, umfassen. Die Kommunikation bzw. der Austausch der
Daten kann dabei über eine drahtgebundene und/oder drahtlose Verbindung erfolgen.
Für eine drahtgebundene Verbindung bzw. einen drahtgebundenen Datenaustausch können
beispielsweise bereits bestehende Verbindungen zwischen Unterhaltungsgeräten genutzt
werden. Bei einer drahtlosen Verbindung können beispielsweise Funkverbindungen über
Wireless LAN eingesetzt werden.
[0019] Die erfassten, biometrischen Nutzerdaten eines Nutzers können während der Nutzung
des Unterhaltungsgeräts durch den Nutzer entweder dezentral oder zentral abgelegt
bzw. zwischengespeichert werden. Bei einer dezentralen Speicherung können beispielsweise
die aktuell erfassten, biometrischen Nutzerdaten allen Unterhaltungsgeräten einer
vorgegebenen Gruppe zur Verfügung gestellt und dann auf jedem Gerät dieser Gruppe
zwischengespeichert werden. Die biometrischen Nutzerdaten sind damit sehr rasch für
einen Überprüfungs- bzw. Freigabevorgang verfügbar. Alternativ können die erfassten,
biometrischen Nutzerdaten nach einer erfolgreichen Freigabe beispielsweise auf dem
jeweiligen Unterhaltungsgerät lokal gespeichert werden, auf welchem die biometrischen
Nutzerdaten erfasst worden sind. Eine zentrale Speicherung der erfassten, biometrischen
Nutzerdaten bietet den Vorteil, dass die erfassten, biometrischen Nutzerdaten z.B.
auf einfache Weise für alle Unterhaltungsgeräte einer vorgegebenen Gruppe zur Verfügung
stehen und von diesen abgefragt werden können. Weiterhin ist ein Löschen der Nutzerdaten
bei zentraler Speicherung ebenfalls einfach durchführbar.
[0020] Weiterhin wird eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art vorgeschlagen, mit welcher
das genannte Verfahren durchgeführt werden kann. Diese Vorrichtung besteht zumindest
aus einer Erfassungseinheit , über welche vorgegebene , biometrische Nutzerdaten von
einem Nutzer eingebbar und erfassbar sind, und aus einer Prüfeinheit, von welcher
ein Vorhandensein eines vorgegebenen und eindeutig identifizierbaren Erkennungsmerkmals
bei den erfassten, biometrischen Nutzerdaten des Nutzers überprüfbar ist. Weiterhin
umfasst die Vorrichtung eine Freigabeeinheit zum Vergleichen der erfassten, biometrischen
Nutzerdaten mit bereits verfügbaren bzw. gespeicherten, biometrischen Nutzerdaten,
welche beispielsweise bei erfolgten bzw. erfolgreichen Freigaben von weiteren Unterhaltungsgeräten
erfasst worden sind und zum Zeitpunkt der Freigabeprüfung gespeichert sind. Weiterhin
ist die Freigabeeinheit zum Freigeben des Unterhaltungsgeräts eingerichtet, wenn keine
Übereinstimmung der erfassten, biometrischen Nutzerdaten des Nutzers, welche das vorgegebene
und eindeutig identifizierbare Erkennungsmerkmal aufweisen, mit den bereits bekannten
bzw. gespeicherten, biometrischen Nutzerdaten feststellbar ist. Weiterhin ist auch
eine Speichereinheit vorgesehen, in welcher die erfassten, biometrischen Nutzerdaten
während einer aktiven Nutzung des Unterhaltungsgeräts durch den zugehörigen Nutzer
speicherbar sind.
[0021] Ein Hauptaspekt der Vorrichtung zum Überprüfen einer parallelen Nutzung von Unterhaltungsgeräten
besteht darin, dass auf einfache und sichere Weise eine parallele und zeitgleiche
Nutzung von zumindest zwei oder mehreren Unterhaltungsgeräten durch einen Nutzer feststellbar
ist und unterbunden werden kann. Dabei ist idealerweise keine gegebenenfalls aufwendige
Vorab-Registrierung der Nutzer sowie eine aufwendige Datenhaltung und Überprüfung
notwendig.
[0022] Über der Erfassungseinheit, welche je nach zu erfassenden, biometrischen Nutzerdaten
beispielsweise als Fingerabdruck- oder Handscanner z.B. zum Auflegen von vier Fingern
einer Hand oder beider Daumen gleichzeitig, als Bildaufnahmeeinrichtung zur Aufnahme
eines Auges, beider Augen oder einer Gesichtspartie des Nutzers ausgestaltet sein
kann, sind die biometrischen Nutzerdaten eingebbar und erfassbar. Durch die Prüfeinheit
ist auf einfache Weise feststellbar, ob vorgegebene, biometrische Nutzerdaten vom
Nutzer eingegeben worden sind. Dazu wird auf Vorhandensein eines vorgegebenen, eindeutig
identifizierbaren Erkennungsmerkmals (z.B. Abfolge von Fingerlängen bzw. Fingern,
Relation von Auge und Nase, etc.) geprüft, welches die vom Nutzer eingegebenen und
von der Erfassungseinheit erfassten, biometrischen Nutzerdaten aufweisen müssen. Mit
der Freigabeeinheit ist ein Vergleich der erfassten, biometrischen Nutzerdaten mit
bereits gespeicherten, biometrischen Nutzerdaten durchführbar. Durch diesen Vergleich
ist eine geplante parallele Nutzung von zumindest zwei Unterhaltungsgeräten durch
den Nutzer feststellbar. Nur bei einer fehlenden Übereinstimmung der erfassten mit
den bereits gespeicherten, biometrischen Nutzerdaten und Vorhandensein des vorgegebenen
, eindeutig identifizierbaren Erkennungsmerkmals wird das Unterhaltungsgerät, für
welches der Nutzer seine biometrischen Nutzerdaten eingegeben hat, von der Freigabeeinheit
z.B. mittels einer Freigabenachricht oder eines Freigabesignals für eine Nutzung freigegeben
. Die erfassten, biometrischen Nutzerdaten sind nach erfolgreicher Freigabe in der
Speichereinheit für die Nutzungsdauer durch den Nutzer gespeichert. Die erfassten,
biometrischen Nutzerdaten sind damit für weitere Freigabe-/Überprüfungsvorgänge anderer
Unterhaltungsgeräte verfügbar. Die Speicherung der Daten kann beispielsweise aus Sicherheitsgründen
verschlüsselt und/oder kodiert erfolgen.
[0023] Durch eine neuerliche Eingabe der bereits erfassten, biometrischen Nutzerdaten über
die Erfassungseinheit ist eine laufende Nutzung des Unterhaltungsgeräts durch den
Nutzer beendbar. Dabei werden die erfassten, biometrischen Nutzerdaten des Nutzers
aus der Speichereinheit gelöscht bzw. endgültig entfernt. Zusätzlich zur Speichereinheit
kann optional eine Depot-Speichereinheit, welche idealerweise zentral ausgeführt ist,
vorgesehen sein. In dieser Depot-Speichereinheit können beispielsweise die erfassten,
biometrischen Nutzerdaten gemeinsam mit nutzungsspezifischen Daten zum Zeitpunkt der
Nutzungsbeendigung (z.B. aktueller Spielstand, Punktstand, etc.) abgelegt und z.B.
zu einem späteren Zeitpunkt mit Hilfe der biometrischen Nutzerdaten wieder abgerufen
werden.
[0024] Es ist vorteilhaft, wenn weiterhin eine standardisierte Schnittstelle vorgesehen
ist, über welche Nachrichten z.B. für eine Freigabe/Aktivierung und/oder für eine
Sperre an das Unterhaltungsgerät übertragbar sind. Durch Verwendung einer standardisierten
Schnittstelle ist die Vorrichtung sehr einfach für verschiedene Geräte von z.B. unterschiedlichen
Herstellern einsetzbar. Nach dem Vergleich der erfassten , biometrischen Nutzerdaten
mit den bereits gespeicherten, biometrischen Nutzerdaten kann von der Freigabeeinheit
je nach Vergleichsergebnis ein Freigabenachricht/-signal oder eine Sperrnachricht/-signal
erstellt und über die standardisierte Schnittstelle an das Unterhaltungsgerät gesendet
werden.
[0025] Weiterhin ist es günstig, wenn eine Kommunikationsschnittstelle zum Austauschen und/oder
Übertragen von Daten, insbesondere zwischen den Unterhaltungsgeräten bzw. zwischen
verschiedenen Unterhaltungsgeräten zugeordneten Vorrichtungen, vorgesehen ist. Diese
Kommunikationsschnittstelle kann beispielsweise in die standardisierte Schnittstelle
integriert sein oder als eigenständige Schnittstelle für eine Datenübertragung ausgeführt
sein. Eine Übertragung der Daten kann idealerweise mittels drahtgebundener Verbindungen
und/oder drahtlosen Verbindungen durchführbar sein.
[0026] Bei einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Vorrichtung kann für eine Ausgabe von Eingabehilfen
und/oder Informationsmeldungen - wie z.B. beim Fehlen des eindeutigen, identifizierbaren
Erkennungsmerkmals bei den erfassten, biometrischen Nutzerdaten und/oder bei einer
Übereinstimmung der erfassten, biometrischen Nutzerdaten mit bereits gespeicherten,
biometrischen Nutzerdaten - eine Anzeigevorrichtung des Unterhaltungsgeräts nutzbar
sein. Zur Steuerung der Ausgabe von Eingabehilfen und/oder Informationsmeldungen kann
beispielsweise die standardisierte Schnittstelle herangezogen werden. Dem Nutzer kann
auf diese Weise z.B. rasch die Eingabe falscher biometrischer Nutzerdaten - z.B. es
werden die Fingerabdrücke der vier Finger der linken Hand anstatt der geforderten
Fingerabdrücke der vier Finger der rechten Hand über die Erfassungseinheit eingegeben
- oder eine parallele Nutzung von Unterhaltungsgeräten mitgeteilt werden, wodurch
die Handhabung der Vorrichtung wesentlich vereinfacht und erleichtert wird.
[0027] Die Speichereinheit kann entweder als lokale, dezentrale Speichereinheit für das
jeweilige Unterhaltungsgerät oder als zentrale Speichereinheit ausgeführt sein, wobei
eine zentrale Speichereinheit für mehrere Unterhaltungsgeräte bzw. für eine vorgegebene
Gruppe von Unterhaltungsgeräten nutzbar ist.
[0028] Es ist vorteilhaft, wenn die Vorrichtung als Moduleinheit ausführbar ist. Eine derartige
Moduleinheit kann beispielsweise unter Verwendung der standardisierten Schnittstelle
an einem Unterhaltungsgerät anbringbar sein. Damit kann die Vorrichtung auf einfache
Weise an einem Unterhaltungsgerät angebracht werden oder in dieses eingebaut werden.
Es ist damit möglich, Unterhaltungsgeräte rasch und mittels einfacher Montage mit
der Vorrichtung bzw. für eine Überprüfung von paralleler Nutzung von Unterhaltungsgeräten
auszurüsten.
[0029] Auch bei z.B. einem Defekt der Vorrichtung und/oder des Unterhaltungsgeräts ist ein
Austausch sehr einfach und schnell durchführbar. Durch den Einsatz bzw. eine Anbindung
der Vorrichtung über die standardisierte Schnittstelle an das Unterhaltungsgerät ist
die Vorrichtung beispielsweise geräte- und/oder herstellerunabhängig einsetzbar.
[0030] Alternativ kann die Vorrichtung zweckmäßiger Weise als eigenständige Moduleinheit
- insbesondere als so genanntes Stand-alone-Gerät - ausgeführt sein. Der eigenständigen
Moduleinheit können beispielsweise mehrere Unterhaltungsgeräte für die Überprüfung
einer parallelen Nutzung bzw. für Freigabe- und Sperrvorgang zugeordnet sein. Dazu
kann die als Moduleinheit ausgestaltete Vorrichtung idealerweise eine Eingabeeinheit
aufweisen, über welche von einem Nutzer beispielsweise vor oder nach der Eingabe seiner
biometrischen Nutzerdaten jenes Unterhaltungsgerät ausgewählt wird, welches der Nutzer
verwenden möchte bzw. welches für ihn freigegeben werden soll. Zusätzlich kann die
Vorrichtung eine Anzeigeeinheit für Eingabehilfe und/oder eine Ausgabe von Informations-
bzw. Fehlermeldungen umfassen. Die Anzeigeeinheit kann als eigene Einheit ausgeführt
oder in die Eingabeeinheit integriert sein. Durch Ausführung der Vorrichtung als eigenständige
Moduleinheit ist für die Freigabe bzw. Sperre von mehreren Unterhaltungsgeräten idealerweise
nur eine Vorrichtung notwendig, an welche diese Unterhaltungsgeräte z.B. über die
standardisierte Schnittstelle und/oder die Kommunikationsschnittstelle der Vorrichtung
angebunden sind. Damit können sehr einfach Unterhaltungsgeräte ergänzt und/oder ausgetauscht
werden.
[0031] Es ist aber auch möglich, dass die Vorrichtung in das Unterhaltungsgerät integrierbar
ausgestaltet ist. Dabei können in vorteilhafter Weise funktionale Einheiten des Unterhaltungsgeräts
mitgenutzt werden. So kann beispielsweise ein Speicher des Unterhaltungsgeräts für
eine Speicherung der erfassten, biometrischen Nutzerdaten während der Nutzung dieses
Unterhaltungsgeräts verwendet werden. Es ist auch denkbar, dass bei einer Integration
in das Unterhaltungsgerät beispielsweise die Prüfeinheit und/oder die Freigabeeinheit
teilweise oder vollständig Bestandteile von einer Steuereinheit des Unterhaltungsgeräts
sind. Weiterhin kann z.B. die Erfassungseinheit in ein Gehäuse des Unterhaltungsgeräts
eingebaut sein.
AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0032] Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele und zugehöriger
Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Figur 1:
- in beispielhafter und schematischer Weise eine Vorrichtung zum Überprüfen einer parallelen
Nutzung von Unterhaltungsgeräten, welche einem beispielhaften Unterhaltungsgerät zugeordnet
ist,
- Figur 2:
- eine schematische und beispielhafte Darstellung eines Ablaufs des Verfahrens zum Überprüfen
einer parallelen Nutzung von Unterhaltungsgeräten mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung
, wobei eine dezentrale, lokale Speichereinheit vorgesehen ist,
- Figur 3:
- eine schematische und beispielhafte Darstellung eines Ablaufs des Verfahrens zum Überprüfen
einer parallelen Nutzung von Unterhaltungsgeräten mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
wobei eine zentrale Speichereinheit vorgesehen ist,
- Figur 4:
- in beispielhafter und schematischer Weise eine Vorrichtung zum Überprüfen einer parallelen
Nutzung von Unterhaltungsgeräten, welcher mehrere beispielhafte Unterhaltungsgerät
zugeordnet sind.
AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0033] Figur 1 zeigt in beispielhafter und schematischer Weise eine Vorrichtung 100 zum
Überprüfen einer parallelen Nutzung von Unterhaltungsgeräten 110, insbesondere in
der Form von geld- und/oder geldwertmäßig betätigbaren Spielgeräten, Glücksspielautomaten
und/oder Wettgeräten. Die Vorrichtung 100 ist einem beispielhaft und schematisch dargestellten
Unterhaltungsgerät 110 zugeordnet, welches neben anderen Einheiten z.B. für Nutzereingaben,
etc. zumindest eine Anzeigevorrichtung 111 - beispielsweise in Form eines Displays,
LCD-Schirms, Touchscreens , etc. umfasst. Dabei ist das Unterhaltungsgerät 110 üblicherweise
- ohne aktive Nutzung - in einem Sperrzustand bzw. in einem Standby-Modus. Für eine
Nutzung wie z.B. eine Spielsession muss das Unterhaltungsgerät 110 durch Eingabe von
biometrischen Nutzerdaten über die Vorrichtung 100 aktiviert bzw. freigegeben werden.
[0034] Dazu umfasst die Vorrichtung 100 eine Erfassungseinheit 101, über welche vorgegebene
biometrische Nutzerdaten vom Nutzer eingegeben und erfasst werden können. Diese Erfassungseinheit
101 kann je nach einzugebenden, biometrischen Nutzerdaten beispielsweise als Fingerabdruckscanner
für z.B. Auflegen von vier Fingern einer Hand oder beider Daumen, als Aufnahmevorrichtung
für ein Auge, beide Augen oder vorgegebene Gesichtspartien des Nutzers ausgestaltet
sein.
[0035] Weiterhin umfasst die Vorrichtung 100 eine Prüfeinheit 102, von welcher die vom Nutzer
über die Erfassungseinheit 101 eingegebenen, biometrischen Nutzerdaten auf ein Vorhandensein
eines vordefinierten, eindeutig identifizierbaren Erkennungsmerkmals geprüft werden.
Von der Prüfeinheit 102 ist feststellbar, ob vom Nutzer die vorgegebenen und immer
eindeutig identifizierbaren biometrischen Daten über die Erfassungseinheit 101 eingegeben
werden, welche das vorgegebene, eindeutig identifizierbare Erkennungsmerkmal aufweisen.
Ein derartiges Erkennungsmerkmal ist beispielsweise eine Anordnung der vier Finger
einer Hand anhand der jeweiligen Fingerlänge bzw. Fingerlängenanordnung bei einem
Fingerabdruckscanner als Erfassungseinheit 101. Denn die vier Finger der rechten sind
eindeutig aufgrund ihrer Anordnung bzw. jeweiligen Längen bzw. Längenabfolge von den
vier Fingern der linken Hand unterscheidbar. Damit ist sichergestellt, dass immer
die vier Finger der z.B. rechten Hand des Nutzers erfasst werden. Weitere eindeutige
Erkennungsmerkmale sind z.B. die Relation von Auge und Nase bei Irisscans oder Relationen/Vorhandensein
von Gesichtsmerkmalen bei Aufnahmen von Gesichtspartien als biometrische Nutzerdaten.
Weisen die vom Nutzer eingegebenen bzw. die von der Erfassungseinheit 101 erfassten,
biometrischen Nutzerdaten das vorgegebene, eindeutig identifizierbare Erkennungsmerkmal
nicht auf, so kann beispielsweise von Prüfeinheit 102 eine Informations- oder Fehlermeldung
generiert werden. Diese Informationsmeldung kann z.B. als Nachricht über eine standardisierte
Schnittstelle 105, über welche die Vorrichtung 100 mit dem Unterhaltungsgerät 110
verbindbar oder am Unterhaltungsgerät 110 anbringbar ist, an das Unterhaltungsgerät
110 gesendet werden. Diese Informationsmeldung kann dann beispielsweise als Eingabehilfe
oder Information für den Nutzer auf der Anzeigevorrichtung 111 des Unterhaltungsgeräts
110 ausgegeben werden.
[0036] Weiterhin besteht die Vorrichtung 100 aus einer Freigabeeinheit 103. Die Freigabeeinheit
103 vergleicht die erfassten, biometrischen Nutzerdaten mit bereits bekannten bzw.
gespeicherten, biometrischen Nutzerdaten, welche für andere Unterhaltungsgeräte 110
gespeichert sind, welche zum Zeitpunkt der aktuellen Freigabeprüfung freigegeben bzw.
aktiviert sind. Diese bereits bekannten bzw. gespeicherten, biometrischen Nutzerdaten
können beispielsweise über eine Kommunikationsschnittstelle 106 der Vorrichtung 100
zur Verfügung gestellt werden oder von der Vorrichtung 100 abgefragt werden. Die Freigabeeinheit
103 ist auch dazu eingerichtet, bei fehlender Übereinstimmung der erfassten, biometrischen
Nutzerdaten mit den bereits bekannten bzw. gespeicherten, biometrischen Nutzerdaten
eine Freigabe bzw. Aktivierung des Unterhaltungsgeräts 110 zu veranlassen . Dazu kann
von der Freigabeeinheit 103 eine Freigabenachricht oder ein Freigabesignal über die
standardisierte Schnittstelle 105 an das Unterhaltungsgerät 110 gesendet werden. Durch
die Freigabenachricht bzw. das Freigabesignal wird das Unterhaltungsgerät 110 für
eine aktive Nutzung freigegeben. Wird von der Freigabeeinheit 103 eine Übereinstimmung
der erfassten, biometrischen Nutzerdaten mit bereits gespeicherten, biometrischen
Nutzerdaten festgestellt , kann von Freigabeeinheit 103 beispielsweise eine Sperrnachricht
und/oder ein Sperrsignal sowie optional eine Informations- oder Fehlermeldung erstellt
und über die standardisierte Schnittstelle 105 an das Unterhaltungsgerät 110 gesendet
werden. Die Sperrnachricht bzw. das Sperrsignal und/oder die optionale Informations-
oder Fehlermeldung können beispielsweise für den Nutzer als Information auf der Anzeigevorrichtung
111 des Unterhaltungsgeräts 110 angezeigt werden. Der Nutzer kann z.B. dazu aufgefordert
werden, eine parallele bzw. gleichzeitige Nutzung eines anderen Unterhaltungsgeräts
zu beenden, um das Unterhaltungsgerät 110 nutzen zu können.
[0037] Weiterhin umfasst die Vorrichtung 100 eine Speichereinheit 104, in welcher die erfassten,
biometrischen Nutzerdaten des jeweils aktuellen Freigabevorgangs z.B. als Freigabe-
bzw. Freischaltdaten für das gerade freigegebene Unterhaltungsgerät 110 gespeichert
werden. Eine Speicherung der erfassten, biometrischen Nutzerdaten sowie eine Freigabe
des Unterhaltungsgeräts 110 erfolgt nur, wenn sowohl von der Prüfeinheit 102 ein Vorhandensein
des vorgegebenen , eindeutig identifizierbaren Erkennungsmerkmals bei den erfassten,
biometrischen Nutzerdaten festgestellt wird als auch ein Vergleich der erfassten,
biometrischen Nutzerdaten mit den bereits gespeicherten, biometrischen Nutzerdaten
durch die Freigabeeinheit 103 keine Übereinstimmung liefert. Die Speichereinheit 104
kann dabei als lokale Speichereinheit 104 ausgestaltet sein, welche der jeweiligen
Vorrichtung 100 zugeordnet ist und von dieser genutzt wird, oder die Speichereinheit
104 ist als zentrale Speichereinheit ausgeführt. Dabei kann eine zentrale Speichereinheit
104 beispielsweise von mehreren Vorrichtungen 100 für die Speicherung der jeweils
erfassten, biometrischen Nutzerdaten genutzt werden. Ein Zugriff auf die zentrale
Speichereinheit 104 kann beispielsweise über die Kommunikationsschnittstelle 106 erfolgen.
Die Speicherung der biometrischen Nutzerdaten und eine gegebenenfalls notwendige Übertragung
dieser Daten z.B. bei zentraler Speicherung kann aus Sicherheitsgründen auch verschlüsselt
und/oder kodiert ausgeführt sein.
[0038] Die Vorrichtung 100 kann als Moduleinheit ausgeführt sein, welche beispielsweise
über die standardisierte Schnittstelle 105 mit dem Unterhaltungsgerät 110 verbindbar
und am Unterhaltungsgerät 110 anbringbar oder in das Unterhaltungsgerät 110 einbaubar
ist.
[0039] Alternativ kann die Vorrichtung 100 in das Unterhaltungsgerät 110 integriert sein,
wobei beispielsweise die Prüfeinheit 102, die Freigabeeinheit 103 und gegebenenfalls
die Speichereinheit 104 bei dezentraler Ausführung im Unterhaltungsgerät angebracht
bzw. in Einheiten des Unterhaltungsgeräts 110 wie z.B. Steuereinheit, Speicher, etc.
integriert sein können. Die Erfassungseinheit 101 kann bei einer Integration in das
Unterhaltungsgerät 110 z.B. in das Gehäuse des Unterhaltungsgeräts 110 eingebaut oder
auf diesem angebracht sein.
[0040] Der Einfachheit halber können beispielsweise die standardisierte Schnittstelle 105
und die Kommunikationsschnittstelle 106 als eine integrierte, gemeinsame Schnittstelle
ausgeführt sein. Dabei kann z.B. idealerweise eine bereits vorhandene Verbindung zwischen
Unterhaltungsgeräten 110 auch für den Datenaustausch zwischen Vorrichtungen 100 genutzt
werden. Ein Datenaustausch kann beispielsweise über drahtgebundene und/oder drahtlose
Verbindungen erfolgen.
[0041] Optional kann eine - in Figur 1 nicht dargestellte - Depot-Speichereinheit vorgesehen
sein, welche idealerweise als zentrale Depot-Speichereinheit ausgestaltet ist. In
dieser Depot-Speichereinheit können beim Beenden der Nutzung des Unterhaltungsgeräts
110 beispielsweise die erfassten, biometrischen Nutzerdaten gemeinsam mit nutzungsspezifischen
Daten wie z.B. einem Spielstand und/oder Punktstand zum Beendigungszeitpunkt für eine
spätere Wiederverwendung am selben oder an einem anderen Unterhaltungsgerät 110 abgelegt
bzw. gespeichert werden.
[0042] Figur 2 zeigt eine beispielhafte und schematische Darstellung eines Ablaufs des Verfahrens
zum Überprüfen einer parallelen Nutzung von Unterhaltungsgeräten 210, 230, 250 bei
einer beispielhaften Gruppe von drei Unterhaltungsgeräte 210, 230, 250. Dabei weist
jedes Unterhaltungsgerät 210, 230, 250 jeweils zumindest eine Anzeigevorrichtung 211,
231, 251 auf. Weiterhin ist jedem Unterhaltungsgerät 210, 230, 250 jeweils eine Vorrichtung
200, 220, 240 zum Überprüfen einer parallelen Nutzung zugeordnet. Diese Vorrichtungen
200, 220, 240 können dabei entweder z.B. als Moduleinheit am jeweiligen Unterhaltungsgerät
210, 230, 250 angebracht oder in das jeweilige Unterhaltungsgerät 210, 230, 250 integriert
oder eingebaut sein. So ist beispielsweise einem ersten Unterhaltungsgerät 210 eine
erste Vorrichtung 200, einem zweiten Unterhaltungsgerät 230 eine zweite Vorrichtung
220 und einem dritten Unterhaltungsgerät 250 eine dritte Vorrichtung 240 zugeordnet.
[0043] Die Vorrichtungen 200, 220, 240 weisen jeweils zumindest eine Erfassungseinheit 201,
eine Prüfeinheit 202, eine Freigabeeinheit 203 sowie eine lokale Speichereinheit 204
auf.
[0044] Weiterhin sind zumindest eine standardisierte Schnittstelle 205, über welche die
jeweilige Vorrichtung 200, 220, 240 mit dem jeweiligen Unterhaltungsgerät 210, 230,
250 verbindbar ist, und eine Kommunikationsschnittstelle 206 für einen Datenaustausch
zwischen den jeweiligen Vorrichtungen 200, 220, 240 vorgesehen. Der Einfachheit halber
und für eine bessere Übersichtlichkeit sind die Einheiten 201, 202, 203, 204 bzw.
die Schnittstellen 205, 206 der jeweiligen Vorrichtung 200, 220, 240 nur bei der ersten
Vorrichtung 200 mit Bezugszeichen versehen.
[0045] Ein Ablauf des Verfahrens beginnt damit, dass zuerst ein eindeutig identifizierbares
Erkennungsmerkmal (z.B. Anordnung der Finger bzw. Fingerlängen, Relation von Auge
und Nase, etc.) für jene biometrischen Nutzerdaten (z.B. Fingerabdrücke, Augenscan,
Gesichtspartie, etc.) vorgegeben wird, welche vom Nutzer für eine Aktivierung bzw.
Freigabe des Unterhaltungsgeräts 210, 230, 250 eingegeben werden sollen. Will nun
ein Nutzer beispielsweise das erste Unterhaltungsgerät 210 nutzen, so wird er in einem
ersten Verfahrensschritt a z.B. über die Anzeigevorrichtung 211 des ersten Unterhaltungsgeräts
210 aufgefordert, für eine Freigabe die jeweils vorgegebenen, biometrischen Nutzerdaten
bei der ersten Vorrichtung 200 einzugeben. Die biometrischen Nutzerdaten können im
ersten Verfahrensschritt a über die Erfassungseinheit 201 der ersten Vorrichtung 200
vom Nutzer eingegeben bzw. von der Erfassungseinheit 201 erfasst werden.
[0046] In einem zweiten Verfahrensschritt b werden die erfassten, biometrischen Nutzerdaten
einerseits von der Prüfeinheit 202 auf ein Vorhandensein des vorgegebenen, eindeutig
identifizierbaren Erkennungsmerkmals überprüft. Dabei wird festgestellt, ob die geforderten
bzw. richtigen biometrischen Nutzerdaten über die Erfassungseinheit 201 eingegeben
worden sind (z.B. die Fingerabdrücke der vier Finger der rechten Hand und nicht der
linken Hand, etc.). Andererseits werden die erfassten, biometrischen Nutzerdaten von
der Freigabeeinheit 203 mit gespeicherten, biometrischen Nutzerdaten verglichen, welche
von den Vorrichtungen 230 , 250 der weiteren Unterhaltungsgeräte 230, 250 zum Zeitpunkt
des aktuellen Freigabevorgangs für das erste Unterhaltungsgerät 210 gespeichert sind.
Eine Freigabe des ersten Unterhaltungsgeräts 210 zur Nutzung wird nur dann in einem
dritten Verfahrensschritt c durchgeführt, wenn sowohl von der Prüfeinheit 202 ein
Vorhandensein des vorgegebenen, eindeutig identifizierbaren Erkennungsmerkmals bei
den erfassten, biometrischen Nutzerdaten festgestellt wird als auch ein Vergleich
der erfassten, biometrischen Nutzerdaten mit den bereits gespeicherten, biometrischen
Nutzerdaten durch die Freigabeeinheit 203 keine Übereinstimmung liefert.
[0047] Dazu kann beispielsweise im zweiten Verfahrensschritt b zuerst von der Prüfeinheit
202 auf Vorhandensein des vorgegebenen, eindeutig identifizierbaren Erkennungsmerkmals
geprüft werden. Wird das vorgegebene, eindeutig identifizierbare Erkennungsmerkmal
bei den erfassten, biometrischen Nutzerdaten nicht gefunden, so kann von der Prüfeinheit
202 beispielsweise eine Informations- oder Fehlermeldung generiert werden. Diese Informations-
oder Fehlermeldung wird z.B. über die standardisierte Schnittstelle 205 an das erste
Unterhaltungsgerät 210 übertragen und kann dort auf der zugehörigen Anzeigevorrichtung
211 als Eingabehilfe bzw. Information für den Nutzer angezeigt werden. Wird das vorgegebene,
eindeutig identifizierbare Erkennungsmerkmal bei den erfassten, biometrischen Nutzerdaten
festgestellt, dann werden von der Freigabeeinheit 203 die erfassten, biometrischen
Nutzerdaten mit den bereits bekannten bzw. gespeicherten, biometrischen Nutzerdaten
verglichen. Wird bei diesem Vergleich eine Übereinstimmung der erfassten, biometrischen
Nutzerdaten mit bekannten bzw. gespeicherten, biometrischen Nutzerdaten festgestellt,
so wird von der Freigabeeinheit 203 eine Sperrnachricht bzw. ein Sperrsignal erstellt
und über die standardisierte Schnittstelle 205 an das erste Unterhaltungsgerät 210
gesendet. Weiterhin kann von der Freigabeeinheit 203 beispielsweise ebenfalls eine
Informations- oder Fehlermeldung erstellt werden, welche auf der Anzeigevorrichtung
211 des ersten Unterhaltungsgeräts 210 dem Nutzer angezeigt wird. Liefert der Vergleich
der erfassten, biometrischen Nutzerdaten mit den bereits bekannten bzw. gespeicherten,
biometrischen Nutzerdaten keine Übereinstimmung, wird mit dem dritten Verfahrensschritt
c vorgesetzt.
[0048] Alternativ kann im zweiten Verfahrensschritt b aber auch zuerst der Vergleich der
erfassten, biometrischen Nutzerdaten mit den bereits bekannten bzw. gespeicherten,
biometrischen Nutzerdaten durch die Freigabeeinheit 203 durchgeführt werden. Eine
Prüfung der erfassten, biometrischen Nutzerdaten auf Vorhandensein des vorgegebenen,
eindeutig identifizierbaren Erkennungsmerkmals durch die Prüfeinheit 202 wird nur
durchgeführt, wenn beim Vergleich der erfassten, biometrischen Nutzerdaten mit den
bereits bekannten bzw. gespeicherten, biometrischen Nutzerdaten durch die Freigabeeinheit
203 keine Übereinstimmung gefunden wird. Ist das vorgegebene, eindeutig identifizierbare
Erkennungsmerkmal bei den erfassten, biometrischen Nutzerdaten vorhanden, wird mit
dem dritten Verfahrensschritt c vorgesetzt. Wird beim Vergleich der erfassten, biometrischen
Nutzerdaten mit den bereits gespeicherten, biometrischen Nutzerdaten eine Übereinstimmung
gefunden, wird die Überprüfung der erfassten, biometrischen Nutzerdaten durch die
Prüfeinheit 402 nicht mehr durchgeführt. Bei einer Übereinstimmung der erfassten,
biometrischen Nutzerdaten mit den bereits gespeicherten, biometrischen Nutzerdaten
oder bei Fehlen des vorgegebenen, eindeutig identifizierbaren Erkennungsmerkmals kann
z.B. eine Informations- oder Fehlermeldung generiert werden, welche über die Anzeigevorrichtung
211 des ersten Unterhaltungsgerät 210 dem Nutzer angezeigt wird. Das erste Unterhaltungsgerät
210 wird nicht freigegeben.
[0049] Im dritten Verfahrensschritt c wird von der Freigabeeinheit 203 eine Freigabenachricht
bzw. ein Freigabesignal erstellt. Die Freigabenachricht bzw. das Freigabesignal wird
z.B. über die standardisierte Schnittstelle 205 an das erste Unterhaltungsgerät 210
gesendet. Das Unterhaltungsgerät 210 wird damit für eine aktive Nutzung durch den
Nutzer freigegeben.
[0050] Annähernd zeitgleich werden in einem vierten Verfahrensschritt d die erfassten, biometrischen
Nutzerdaten des Nutzers in der Speichereinheit 204 der ersten Vorrichtung 200 als
Freigabe- bzw. Freischaltdaten für die Zeitdauer der aktiven Nutzung des ersten Unterhaltungsgeräts
210 gespeichert. Die Speicherung kann beispielsweise aus Sicherheitsgründen verschlüsselt
und/oder kodiert erfolgen. Wird eine Überprüfung auf parallele Nutzung nun für das
zweite und/oder dritte Unterhaltungsgerät 230, 250 während der Freigabedauer des ersten
Unterhaltungsgeräts 200 durchgeführt, können die in der Speichereinheit 204 der ersten
Vorrichtung 200 gespeicherten, biometrischen Nutzerdaten von den jeweils zugehörigen
Vorrichtungen 220, 240 über die Kommunikationsschnittstelle 206 für den Vergleich
im zweiten Verfahrensschritt b abgefragt werden.
[0051] Alternativ oder zusätzlich ist es beispielsweise auch möglich, dass die für das erste
Unterhaltungsgerät 210 als Freigabe- oder Freischaltdaten erfassten, biometrischen
Nutzerdaten an die zweite und dritte Vorrichtung 220, 240 des zweiten und dritten
Unterhaltungsgeräts 230, 250 über die Kommunikationsschnittstelle 206 übertragen werden.
Eine Übertragung der erfassten, biometrischen Nutzerdaten kann aus Sicherheitsgründen
verschlüsselt und/oder kodiert durchgeführt werden. Die übertragenen, biometrischen
Nutzerdaten, durch welche eine Freigabe des ersten Unterhaltungsgeräts 210 für einen
aktiven Nutzer angegeben wird, können dann in der jeweiligen Speichereinheit 204 der
zweiten bzw. der dritten Vorrichtung 220, 240 für die Freigabedauer des ersten Unterhaltungsgeräts
210 abgelegt werden, und stehen damit lokal für den Vergleich im zweiten Verfahrensschritt
b auf der zweiten bzw. dritten Vorrichtung 220, 240 zur Verfügung.
[0052] Für ein Beenden der Nutzung des ersten Unterhaltungsgeräts 210 werden vom Nutzer
die für die Freigabe des Unterhaltungsgeräts 210 erfassten, biometrischen Nutzerdaten
über die Erfassungseinheit 201 eingegeben. Die eingegebenen, biometrischen Nutzerdaten
werden dabei auf Zulässigkeit geprüft - d.h. die erfassten, biometrischen Nutzerdaten
weisen das vorgegebene, eindeutig identifizierbare Erkennungsmerkmal auf und die erfassten,
biometrischen Nutzerdaten sind als erfasste, biometrische Nutzerdaten für das erste
Unterhaltungsgerät 210 als Freigabe- oder Freischaltdaten registriert bzw. gespeichert,
an welchem die biometrischen Nutzerdaten gerade erfasst werden. Sind die eingegebenen,
biometrischen Nutzerdaten zulässig, kann z.B. von der Freigabeeinheit 203 eine Sperrnachricht
bzw. ein Sperrsignal generiert und über die standardisierte Schnittstelle 205 an das
erste Unterhaltungsgerät 210 gesendet werden. Die aktuelle Nutzung wird damit beendet.
Das erste Unterhaltungsgerät 210 wird wieder in den Sperrzustand bzw. Standby-Modus
geschaltet. Weiterhin werden die erfassten, biometrischen Nutzerdaten aus der Speichereinheit
204 gelöscht. Sind die erfassten, biometrischen Nutzerdaten auch der zweiten und dritten
Vorrichtung 220, 240 des zweiten und dritten Unterhaltungsgeräts 230, 250 zur Verfügung
gestellt und dort gespeichert worden, so wird von der ersten Vorrichtung 200 an die
zweite und dritte Vorrichtung 220, 240 z.B. über die Kommunikationsschnittstelle 206
eine Aufforderung zum Löschen dieser biometrischen Nutzerdaten oder ein Löschbefehl
gesendet.
[0053] Bei Vorhanden einer Depot-Speichereinheit können die erfassten, biometrischen Nutzerdaten
des Nutzers vor dem Löschen gemeinsam mit den nutzungs- bzw. spielspezifischen Daten
in die Depot-Speichereinheit für eine spätere Wiederverwendung transferiert werden.
[0054] Wird beispielsweise die Nutzung des ersten Unterhaltungsgeräts 210 nicht ordnungsgemäß
durch Eingabe der erfassten, biometrischen Nutzerdaten beendet, so kann z.B. eine
entsprechende Meldung auf der Anzeigevorrichtung 211 des ersten Unterhaltungsgeräts
210 ausgegeben werden. Wird innerhalb einer bestimmten, vorgegebenen Zeitdauer beispielsweise
keine Interaktion am freigeschalteten ersten Unterhaltungsgerät 210 festgestellt,
so kann die Nutzung z.B. automatisch beendet werden. Dabei können beispielsweise die
für das erste Unterhaltungsgerät 210 aktuell als Freigabe- oder Freischaltdaten gespeicherten
erfassten, biometrischen Nutzerdaten aus der Speichereinheit 204 gelöscht und das
Unterhaltungsgerät 210 in den Sperrzustand oder Standby-Modus versetzt werden.
[0055] Figur 3 zeigt ebenfalls schematisch und beispielhaft eine Gruppe von drei Unterhaltungsgeräten
310, 330, 350 mit jeweils zugehöriger Anzeigevorrichtung 311, 331, 351 und jeweils
zugeordneter Vorrichtung 300, 320, 340 zum Überprüfen einer parallelen Nutzung der
Unterhaltungsgeräte 310, 330, 350. Jede der drei Vorrichtungen 300, 320, 350 weist
- wie bereits in Figur 2 dargestellt - zumindest eine Erfassungseinheit 301, eine
Prüfeinheit 302 und eine Freigabeeinheit 303 auf. Weiterhin sind zumindest eine standardisierte
Schnittstelle 205 zur Anbindung an das jeweilige Unterhaltungsgerät 310, 330, 350
sowie eine Kommunikationsschnittstelle 306 bei jeder der Vorrichtungen 300, 320, 350
vorgesehen. Alternativ ist in Figur 3 die Speicherung der erfassten, biometrischen
Nutzerdaten zentral ausgestaltet. Dazu ist eine zentrale Speichereinheit 304 vorgesehen,
auf welche von den jeweiligen Vorrichtungen 300, 320, 340 beispielsweise über die
Kommunikationsschnittstelle 306 zugegriffen werden kann.
[0056] Für einen Ablauf des Verfahrens bzw. eine Überprüfung, ob ein Nutzer zumindest zwei
Unterhaltungsgeräte 310, 330, 350 parallel nutzen möchte, wird zuerst wieder ein eindeutig
identifizierbares Erkennungsmerkmal (z.B. Anordnung der Finger bzw. Fingerlängen,
Relation von Auge und Nase, etc.) für jene biometrischen Nutzerdaten (z.B. Fingerabdrücke,
Augenscan, Gesichtspartie, etc.) vorgegeben, welche vom Nutzer für eine Aktivierung
bzw. Freigabe des Unterhaltungsgeräts 310, 330, 350 eingegeben werden sollen.
[0057] Für eine Freischaltung eines ersten Unterhaltungsgeräts 310, welches von einem Nutzer
genutzt werden möchte, werden wieder - wie bereits in bei Figur 2 dargestellt und
beschrieben - der erste, zweite und dritte Verfahrensschritt a, b, c durchlaufen.
Dabei werden allerdings im zweiten Verfahrensschritt b die bekannten bzw. gespeicherten,
biometrischen Nutzerdaten für den Vergleich mit den erfassten, biometrischen Nutzerdaten
durch die Freigabeeinheit 303 z.B. über die Kommunikationsschnittstelle 306 aus der
zentralen Speichereinheit 304 angefordert und bezogen. Eine Freigabe des ersten Unterhaltungsgeräts
310 zur Nutzung wird im dritten Verfahrensschritt c wieder nur durchgeführt, wenn
im zweiten Verfahrensschritt b sowohl von der Prüfeinheit 302 ein Vorhandensein des
vorgegebenen, eindeutig identifizierbaren Erkennungsmerkmals bei den erfassten, biometrischen
Nutzerdaten als auch beim Vergleich der erfassten, biometrischen Nutzerdaten mit den
bereits gespeicherten, biometrischen Nutzerdaten durch die Freigabeeinheit 203 keine
Übereinstimmung festgestellt wird.
[0058] Im vierten Verfahrensschritt d werden annähernd zeitgleich zum dritten Verfahrensschritt
c die biometrischen Nutzerdaten, welche von der Erfassungseinheit 301 der ersten Vorrichtung
300 erfasst worden sind, z.B. über die Kommunikationsschnittstelle 306 an die zentrale
Speichereinheit 304 übertragen. Die Übertragung kann dabei aus Sicherheitsgründen
beispielsweise verschlüsselt und/oder kodiert erfolgen. In der zentralen Speichereinheit
304 werden die erfassten, biometrischen Nutzerdaten als Freigabe- oder Freischaltdaten
für das erste Unterhaltungsgerät 310 - gegebenenfalls verschlüsselt und/oder kodiert
- für die Nutzungsdauer des ersten Unterhaltungsgeräts 310 durch den jeweiligen Nutzer
gespeichert werden. Vom zweiten und dritten Unterhaltungsgerät 330, 350 bzw. den zugehörigen
Vorrichtungen 320, 340 zum Überprüfen einer parallelen Nutzung der Unterhaltungsgeräte
310, 330, 350 kann auf die jeweils aktuellen Freigabe- und/oder Freischaltdaten -
d.h. die jeweils erfassten, biometrischen Nutzerdaten - des ersten Unterhaltungsgeräts
310 zugegriffen und diese für den Vergleich im zweiten Verfahrensschritt b genutzt
werden.
[0059] Zusätzlich zur zentralen Speichereinheit 304 kann auch bei der jeweiligen Vorrichtung
300, 320, 340 zum Überprüfen einer parallelen Nutzung von Unterhaltungsgeräten 310,
330, 350 eine kleine, lokale Speichereinheit vorgesehen sein. Diese Speichereinheit
kann beispielsweise dazu genutzt werden, um während einer aktiven Nutzung des Unterhaltungsgeräts
310, 330, 350 auch lokal die aktuellen Freigabe- bzw. Freischaltdaten - d.h. die jeweils
erfassten, biometrischen Nutzerdaten des aktuellen Nutzers zu speichern und zur Verfügung
zu haben.
[0060] Zum Beenden der Nutzung des ersten Unterhaltungsgeräts 310 müssen vom Nutzer wieder
die für die Freigabe des ersten Unterhaltungsgeräts 310 erfassten, biometrischen Nutzerdaten
über die Erfassungseinheit 301 eingegeben werden. Wurden die biometrischen Nutzerdaten
korrekt eingegeben, wird das Unterhaltungsgerät 310 von der Freigabeeinheit 303 in
den Sperrzustand oder Standby-Modus versetzt. Von der ersten Vorrichtung 300 wird
beispielsweise über die Kommunikationsschnittstelle 306 eine Löschanweisung für die
als Freigabe- bzw. Freischaltdaten für das erste Unterhaltungsgerät 310 gespeicherten,
biometrischen Nutzerdaten an die zentrale Speichereinheit 304 gesendet. Die entsprechenden
biometrischen Nutzerdaten werden aus der zentralen Speichereinheit 304 gelöscht.
[0061] Bei Vorhandensein einer Depot-Speichereinheit können die erfassten, biometrischen
Nutzerdaten des Nutzers vor dem Löschen gemeinsam mit den nutzungs- bzw. spielspezifischen
Daten in die Depot-Speichereinheit für eine spätere Wiederverwendung transferiert
werden. Dabei kann die Depot-Speichereinheit beispielsweise als eigene Speichereinheit
ausgeführt sein, auf welche von den Unterhaltungsgeräten 310, 330, 350 zugegriffen
werden kann. Die Depot-Speichereinheit kann z.B. aber auch als eine getrennt verwaltete
Untereinheit der zentralen Speichereinheit 304 ausgeführt sein, auf weiche während
der Überprüfung einer parallelen Nutzung von Unterhaltungsgeräten 310, 330, 350 nicht
zugegriffen werden kann bzw. darf.
[0062] In Figur 4 ist beispielhaft und schematisch ebenfalls eine Vorrichtung 400 zum Überprüfen
einer parallelen Nutzung von Unterhaltungsgeräten 410, 430, 450 dargestellt. Diese
Vorrichtung 400 umfasst zumindest eine Erfassungseinheit 401, eine Prüfeinheit 402,
eine Freigabeeinheit 403 sowie eine Speichereinheit 404. Weiterhin sind eine standardisierte
Schnittstelle 405 für eine Kommunikation mit Unterhaltungsgeräten 410, 430, 450 sowie
eine Kommunikationsschnittstelle 406 für z.B. einen Datenaustausch z.B. mit weiteren
Vorrichtungen 400 zum Überprüfen einer parallelen Nutzung von Unterhaltungsgeräten
410, 430,450 vorgesehen. Der Vorrichtung 400 sind mehrere beispielhafte Unterhaltungsgeräte
410, 430, 450 zugeordnet, um die parallele und zeitgleiche Nutzung dieser Unterhaltungsgeräte
410, 430, 450 durch einen Nutzer zu überprüfen bzw. zu verhindern. Dazu ist die Vorrichtung
400 als eigenständige Moduleinheit bzw. als so genanntes Stand-alone-Gerät ausgeführt
. Die Vorrichtung 400 weist zusätzlich für eine Auswahl des Unterhaltungsgeräts 410,
430, 450, welches der Nutzer benutzen möchte, eine Eingabeeinheit 407 auf, welche
für eine Eingabe z.B. Tasten und/oder ein Touchscreen ausweisen kann. Weiterhin kann
die Vorrichtung 400 eine Anzeigeeinheit 408 aufweisen, auf welcher Eingabehilfen und/oder
Informations- bzw. Fehlermeldungen ausgegeben und dem Nutzer angezeigt werden können.
Die Anzeigeeinheit 408 kann dabei beispielsweise als eigene Einheit (z.B. Display,
Bildschirm, etc.) ausgeführt sein oder in die Eingabeeinheit 407 integriert sein -
beispielsweise wenn für die Eingabe ein Touchscreen genutzt wird. Die Eingabeeinheit
407 sowie die Anzeigeeinheit 408 können beispielsweise in die Vorrichtung 400 integriert,
über eigene Verbindungen - wie in Figur 4 beispielhaft dargestellt - oder über die
Kommunikationsschnittstelle 406 mit der Vorrichtung 400 verbunden sein.
[0063] Will nun ein Nutzer beispielsweise ein erstes Unterhaltungsgerät 410 nutzen, so wird
von ihm gefordert, z.B. vor, beim oder nach Eingeben oder Erfassen seiner biometrischen
Nutzerdaten die Auswahl des ersten Unterhaltungsgeräts 410 über die Eingabeeinheit
407 einzugeben. Dies kann beispielweise durch Drücken einer dem ersten Unterhaltungsgerät
410 zugeordneten Taste der Eingabeeinheit 407, durch Eingabe einer dem ersten Unterhaltungsgerät
410 zugeordneten Nummer über die Eingabeeinheit 407 oder durch Berühren eines dem
ersten Unterhaltungsgerät 410 zugeordneten Symbols bzw. Nummernsymbols auf einem Touchscreen
407 erfolgen. Wurden die Auswahl des ersten Unterhaltungsgeräts 410 eingegeben und
die biometrischen Nutzerdaten des Nutzers von der Erfassungseinheit 401 erfasst, so
wird das Verfahren zum Überprüfen einer parallelen Nutzung von Unterhaltungsgeräten
410, 430, 450 gemäß den in den Figuren 2 bzw. 3 dargestellten Verfahrensschritten
b, c und d durchgeführt. Dabei wird geprüft, ob vom Nutzer bereits ein weiteres Unterhaltungsgerät
430, 450 genutzt wird bzw. für diesen freigegeben ist. D.h. von der Prüfeinheit 402
und der Freigabeeinheit 403 wird geprüft, ob die erfassten, biometrischen Nutzerdaten
das vorgegebene, eindeutig identifizierbare Erkennungsmerkmal aufweisen, und ob für
den Nutzer gerade keines der weiteren Unterhaltungsgeräte 430 , 450, welche der Vorrichtung
400 zugeordnet sind, freigegeben ist, bzw. ob die erfassten, biometrischen Nutzerdaten
aktuell nicht in der Speichereinheit 404 gespeichert sind. Wurden die geforderten,
biometrischen Nutzerdaten korrekt eingegeben und sind diese nicht in der Speichereinheit
404 gespeichert, so wird das erste Unterhaltungsgerät 410 von der Freigabeeinheit
403 über die standardisierte Schnittstelle 405 für die Nutzung freigeschaltet.
[0064] Die erfassten, biometrischen Nutzerdaten des Nutzers werden als Freigabe- bzw. Freischaltdaten
für das erste Unterhaltungsspielgerät 410 in der Speichereinheit 404 für die jeweilige
Nutzungsdauer des Nutzers abgelegt.
[0065] Soll die Nutzung des gewählten, ersten Unterhaltungsgeräts 410 wieder beendet werden,
müssen vom Nutzer die biometrischen Nutzerdaten, welche bei der Freigabe des gewählten,
ersten Unterhaltungsgeräts 410 erfasst worden sind, über die Erfassungseinheit 401
wieder eingegeben werden. Zusätzlich kann der Nutzer z.B. über die Anzeigeeinheit
408 aufgefordert werden, über die Eingabeeinheit 407 das von ihm gewählte bzw. genutzte,
erste Unterhaltungsgerät 410 einzugeben. Alternativ kann die Eingabe des gewählten,
ersten Unterhaltungsgeräts 410 gegebenenfalls entfallen, wenn gemeinsam mit den für
die Freigabe des ersten Unterhaltungsgeräts 410 erfassten, biometrischen Nutzerdaten
eine gerätespezifische Kennung bzw. die erfassten, biometrischen Nutzerdaten explizit
als gerätespezifische Freigabe- bzw. Freischaltdaten in der Speichereinheit 404 gespeichert
sind. In diesem Fall kann der Nutzer beispielsweise über die Anzeigeeinheit 408 aufgefordert
werden, die Beendigung der Nutzung auf dem ersten Unterhaltungsgerät 410 durch eine
Eingabe über die Eingabeeinheit 407 zu bestätigen. Wurden die biometrischen Nutzerdaten
vom Nutzer korrekt eingegeben und das genutzte, erste Unterhaltungsgerät 410 durch
Eingabe oder anhand der gespeicherten Daten identifiziert, wird das erste Unterhaltungsgerät
410 von der Freigabeeinheit 403 z.B. mit einer Sperrnachricht oder einem Sperrsignal
über die standardisierte Schnittstelle 405 von der Freigabeeinheit 403 in den Sperrzustand
oder Standby-Modus versetzt. Die als Freigabe- bzw. Freischaltdaten für das erste
Unterhaltungsgerät 410 gespeicherten, biometrischen Nutzerdaten des Nutzers werden
aus der Speichereinheit 404 gelöscht. Vom Nutzer kann nun über die Vorrichtung 400
beispielsweise ein weiteres, angebundenes Unterhaltungsspielgerät 430, 450 für eine
Nutzung gewählt und freigeschaltet werden.
[0066] Bei Vorhandensein einer Depot-Speichereinheit können die erfassten, biometrischen
Nutzerdaten des Nutzers vor dem Löschen ebenfalls gemeinsam mit den nutzungs- bzw.
spielspezifischen Daten in die Depot-Speichereinheit für eine spätere Wiederverwendung
transferiert werden.
1. Verfahren zum Unterbinden einer parallelen Nutzung von Spiel- und/oder Unterhaltungsgeräten
(110; 210, 230 ,250; 310, 330, 350; 410, 430, 450), insbesondere in Form geldwertmäßig
betätigbarer Glückspielautomaten und/oder Wettgeräte, wobei
ein Unterhaltungsgerät (110; 210; 310; 410) mittels Eingabe biometrischer Nutzerdaten,
die ein eindeutig identifizierbares Erkennungsmerkmal aufweisen, für eine Nutzung
freigegeben wird,
zuerst das eindeutig identifizierbare Erkennungsmerkmal für die einzugebenden, biometrischen
Nutzerdaten vorgegeben wird, wobei das eindeutig identifizierbare Erkennungsmerkmal
eine Verwendung vergleichbarer biometrischer Nutzerdaten für eine Freigabe der Nutzung
eines weiteren Unterhaltungsgeräts (230, 250; 330, 350; 430, 450) unterbindet,
dann für eine Freigabe des Unterhaltungsgeräts (110; 210; 310; 410) biometrische Nutzerdaten
erfasst werden (a),
die erfassten, biometrischen Nutzerdaten auf Vorhandensein des vorgegebenen, eindeutig
identifizierbaren Erkennungsmerkmals überprüft werden (b),
die erfassten, biometrischen Nutzerdaten mit bereits gespeicherten, biometrischen
Nutzerdaten, die für zum aktuellen Zeitpunkt freigegebene Unterhaltungsgeräte gespeichert
sind, verglichen werden (b),
nur bei Vorhandensein des vorgegebenen, eindeutig identifizierbaren Erkennungsmerkmals
bei den erfassten biometrischen Nutzerdaten und nur bei einer fehlenden Übereinstimmung
der erfassten, biometrischen Nutzdaten mit den bereits gespeicherten, biometrischen
Nutzerdaten das Unterhaltungsgerät (110; 210; 310; 410) für eine Nutzung freigegeben
(c) wird, und
die erfassten, biometrischen Nutzerdaten für die Nutzungsdauer des freigegebenen Unterhaltungsgeräts
gespeichert werden (d) und nach Beendigung der Nutzung des Spielgeräts wieder gelöscht
werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für ein Beenden der Nutzung des Unterhaltungsgeräts (110; 210; 310; 410) die biometrischen
Nutzerdaten, welche für die Freigabe der Nutzung erfasst worden sind, neuerlich eingegeben
werden, und dass dann die erfassten, biometrischen Nutzerdaten gelöscht werden und
das Unterhaltungsgerät (110; 210; 310; 410) in einen Sperrzustand versetzt wird.
3. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Fehlen des vorgegebenen, eindeutig identifizierbaren Erkennungsmerkmals und/oder
bei Übereinstimmung der erfassten, biometrischen Nutzerdaten mit bereits gespeicherten,
biometrischen Nutzerdaten eine Informationsmeldung ausgegeben wird (b).
4. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für eine Ausgabe von Eingabehilfen und/oder Informationsmeldungen eine Anzeigevorrichtung
(111; 211; 311) des Unterhaltungsgeräts (110; 210; 310) genutzt wird (b).
5. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für Freigabe und/oder Sperre des Unterhaltungsgeräts (110; 210; 310; 410) Nachrichten
über eine standardisierte Schnittstelle (105; 205; 305; 405) an das Unterhaltungsgerät
(110; 210; 310; 410) gesendet werden (c).
6. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Daten, insbesondere der erfassten, biometrischen Nutzerdaten mittels drahtgebundener
und/oder drahtloser Verbindungen (106; 206; 306; 406) ausgetauscht und/oder übertragen
werden (d).
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erfassten, biometrischen Nutzerdaten dezentral gespeichert werden (d).
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erfassten, biometrischen Nutzerdaten zentral gespeichert werden (d).
9. Vorrichtung (100; 200; 300; 400) zum Unterbinden einer parallelen Nutzung von Spiel-
und/oder Unterhaltungsgeräten (110; 210, 230, 250; 310, 330, 350; 410, 430, 450),
insbesondere in Form geldwertmäßig betätigbarer Glückspielautomaten und/oder Wettgeräte,
welche mittels Eingabe biometrischer Nutzerdaten, die ein eindeutig identifizierbares
Erkennungsmerkmal aufweisen, für eine Nutzung freischaltbar sind, zumindest bestehend
aus:
einer Erfassungseinheit (101; 201; 301; 401) zum Eingeben und Erfassen der biometrischen
Nutzerdaten,
einer Prüfeinheit (102; 202; 302; 402) zum Überprüfen auf Vorhandensein eines vorgegebenen,
eindeutig identifizierbaren Erkennungsmerkmals bei den erfassten, biometrischen Nutzerdaten,
wobei das eindeutig identifizierbare Erkennungsmerkmal eine Verwendung vergleichbarer
biometrischer Nutzerdaten für eine Freigabe der Nutzung eines weiteren Unterhaltungsgeräts
(230, 250; 330, 350; 430, 450) unterbindet,
einer Freigabeeinheit (103; 203; 303; 403) zum Vergleichen der erfassten, biometrischen
Nutzerdaten mit bereits gespeicherten, zur Freigabe eines Unterhaltungsgeräts genutzten
biometrischen Nutzerdaten, die für zum aktuellen Zeitpunkt freigegebene Unterhaltungsgeräte
gespeichert sind, und zum Freigeben eines Unterhaltungsgeräts (110; 210; 310; 410)
nur bei Vorhandensein des vorgegebenen, eindeutig identifizierbaren Erkennungsmerkmals
bei den erfassten biometrischen Nutzerdaten und nur bei fehlender Übereinstimmung
der erfassten, biometrischen Nutzerdaten mit bereits gespeicherten, biometrischen
Nutzerdaten, und
einer Speichereinheit (104; 204 ; 304; 404) zum Speichern der erfassten, biometrischen
Nutzerdaten für die Nutzungsdauer des freigegebenen Spielgeräts und wieder Löschen
der genannten, erfassten biometrischen Nutzerdaten nach Beendigung der Nutzung des
Spielgeräts.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, wobei weiterhin eine standardisierte Schnittstelle (105;
205; 305; 405) zum Übertragen von Nachrichten an das Unterhaltungsgerät (110; 210;
310; 410) und/oder eine Kommunikationsschnittstelle (106; 206; 306;406) zum Austauschen
und/oder Übertragen von Daten, insbesondere der erfassten, biometrischen Nutzerdaten,
mittels drahtgebundener und/oder drahtloser Verbindungen vorgesehen ist, und/oder
eine Ausgabe von Eingabehilfen und/oder Informationsmeldungen eine Anzeigevorrichtung
(111; 211; 311) des Unterhaltungsgeräts (110; 210; 310) nutzbar ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 10, wobei die Speichereinheit (104) als
lokale, dezentrale Speichereinheit (204) ausgeführt ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 10, wobei die Speichereinheit (104) als
zentrale Speichereinheit (304) ausgeführt ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, wobei eine Ausführung als Moduleinheit
(100; 200, 220, 240 ; 300, 320, 340), welche am Unterhaltungsgerät (110; 210, 230,
250; 310, 330, 350) anbringbar ist, vorgesehen ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, wobei eine Ausführung als eigenständige
Moduleinheit (400) vorgesehen ist, welcher mehrere Unterhaltungsgeräte (410, 430,
450) zugeordnet sind, oder eine Integration in das Unterhaltungsgerät (110; 210, 230,
250; 310, 330, 350) vorgesehen ist.
15. Unterhaltungsgerät (110; 210 , 230, 250; 310, 330, 350), insbesondere in Form geldwertmäßig
betätigbarer Glückspielautomaten und/oder Wettgeräte, welches eine Vorrichtung (100;
200, 220, 240; 300, 320, 340) gemäß einem der Ansprüche 9 bis 14 aufweist.
1. Method for preventing parallel use of gaming and/or entertainment machines (110; 210,
230, 250; 310, 330, 350; 410, 430, 450), in particular in the form of money-operated
slot machines and/or gambling machines, wherein
an entertainment machine (110; 210; 310; 410) is enabled for use by the input of biometric
user data, which comprise a clearly identifiable identification feature,
the clearly identifiable identification feature is first predetermined for the biometric
user data to be input, wherein the clearly identifiable identification feature prevents
the use of comparable biometric user data for enabling the use of another entertainment
machine (230, 250; 330, 350; 430, 450),
biometric user data are then detected (a) for enabling the entertainment machine (110;
210; 310; 410),
the detected biometric user data are checked (b) for the presence of the predetermined,
clearly identifiable identification feature,
the detected biometric user data are compared (b) with already stored biometric user
data that are stored for entertainment machines that have been enabled at the current
point in time,
only if the predetermined clearly identifiable identification feature is present in
the detected biometric user data and only if the detected biometric user data do not
match the already stored biometric user data is the entertainment machine (110; 210;
310; 410) enabled (c) for use, and
the detected biometric user data are stored (d) for the usage duration of the enabled
entertainment machine and are deleted again once the gaming machine has finished being
used.
2. Method according to claim 1, characterised in that, for finishing the use of the entertainment machine (110; 210; 310; 410), the biometric
user data that have been detected for enabling the use are input again, and in that the detected biometric user data are then deleted and the entertainment machine (110;
210; 310; 410) is set to a blocked state.
3. Method according to any of the preceding claims, characterised in that an information message is output (b) if the predetermined clearly identifiable identification
feature is missing and/or if the detected biometric user data match already stored
biometric user data.
4. Method according to any of the preceding claims, characterised in that a display device (111; 211; 311) of the entertainment machine (110; 210; 310) is
used (b) for outputting input aids and/or information messages.
5. Method according to any of the preceding claims, characterised in that, for enabling and/or blocking the entertainment machine (110; 210; 310; 410), messages
are sent (c) to the entertainment machine (110; 210; 310; 410) via a standardized
interface (105; 205; 305; 405).
6. Method according to any of the preceding claims, characterised in that data, in particular the detected biometric user data, are exchanged and/or transmitted
(d) by means of wired and/or wireless connections (106; 206; 306; 406).
7. Method according to any of claims 1 to 6, characterised in that the detected biometric user data are stored (d) in a decentralized manner.
8. Method according to any of claims 1 to 6, characterised in that the detected biometric user data are stored (d) in a centralized manner.
9. Device (100; 200; 300; 400) for preventing parallel use of gaming and/or entertainment
machines (110; 210, 230, 250; 310, 330, 350; 410, 430, 450), in particular in the
form of money-operated slot machines and/or gambling machines, which can be enabled
for use by means of inputting biometric user data which comprise a clearly identifiable
identification feature, at least consisting of:
a detection unit (101; 201; 301; 401) for inputting and detecting the biometric user
data,
a checking unit (102; 202; 302; 402) for checking the presence of a predetermined
clearly identifiable identification feature in the detected biometric user data, wherein
the clearly identifiable identification feature prevents the use of comparable biometric
user data for enabling the use of another entertainment machine (230, 250; 330, 350;
430, 450),
an enabling unit (103; 203; 303; 403) for comparing the detected biometric user data
with already stored biometric user data that are used for enabling an entertainment
machine and are stored for entertainment machines that have been enabled at the current
point in time, and for enabling an entertainment machine (110; 210; 310; 410) only
if the predetermined clearly identifiable identification feature is present in the
detected biometric user data and only if the detected biometric user data do not match
already stored biometric user data, and
a storage unit (104; 204; 304; 404) for storing the detected biometric user data for
the usage duration of the enabled entertainment machine and deleting said detected
biometric user data again once the gaming machine has finished being used.
10. Device according to claim 9, wherein a standardized interface (105; 205; 305; 405)
is also provided for transmitting messages to the entertainment machine (110; 210;
310; 410) and/or a communication interface (106; 206; 306; 406) is provided for exchanging
and/or transmitting data, in particular the detected biometric user data, by means
of wired and/or wireless connections, and/or a display device (111; 211; 311) of the
entertainment machine (110; 210; 310) can be used for outputting input aids and/or
information messages.
11. Device according to any of claims 9 to 10, wherein the storage unit (104) is designed
as a local, decentralized storage unit (204).
12. Device according to any of claims 9 to 10, wherein the storage unit (104) is designed
as a centralized storage unit (304).
13. Device according to any of claims 9 to 12, wherein a configuration as a module unit
(100; 200, 220, 240; 300, 320, 340), which can be attached to the entertainment machine
(110; 210, 230, 250; 310, 330, 350), is provided.
14. Device according to any of claims 9 to 12, wherein a configuration as a separate module
unit (400) is provided, to which a plurality of entertainment machines (410, 430,
450) are assigned, or integration in the entertainment machine (110; 210, 230, 250;
310, 330, 350) is provided.
15. Entertainment machine (110; 210, 230, 250; 310, 330, 350), in particular in the form
of money-operated slot machines and/or gambling machines, which comprises a device
(100; 200, 220, 240; 300, 320, 340) according to any of claims 9 to 14.
1. Procédé pour empêcher une utilisation parallèle d'appareils de jeu et/ou de divertissement
(110 ; 210, 230, 250 ; 310, 330, 350 ; 410, 430, 450), notamment sous la forme de
machines de jeu et/ou d'appareils de paris pouvant être actionnés avec une valeur
monétaire,
un appareil de divertissement (110 ; 210 ; 310 ; 410) étant autorisé pour une utilisation
au moyen de l'entrée de données d'utilisateur biométriques, qui présentent une caractéristique
de reconnaissance clairement identifiable,
la caractéristique de reconnaissance clairement identifiable étant tout d'abord prédéfinie
pour les données d'utilisateur biométriques à entrer, la caractéristique de reconnaissance
clairement identifiable empêchant une utilisation de données d'utilisateur biométriques
comparables pour autoriser l'utilisation d'un autre appareil de divertissement (230,
250 ; 330, 350 ; 430, 450),
puis, pour autoriser l'appareil de divertissement (110 ; 210 ; 310 ; 410), des données
d'utilisateur biométriques étant saisies (a),
les données d'utilisateur biométriques saisies étant vérifiées quant à la présence
de la caractéristique de reconnaissance clairement identifiable prédéfinie (b),
les données d'utilisateur biométriques saisies étant comparées à des données d'utilisateur
biométriques déjà enregistrées, qui sont enregistrées pour des appareils de divertissement
autorisés au moment actuel (b),
l'appareil de divertissement (110 ; 210 ; 310 ; 410) étant autorisé pour une utilisation
(c) uniquement en cas de présence de la caractéristique de reconnaissance clairement
identifiable prédéfinie dans les données d'utilisateur biométriques saisies et uniquement
en cas de non-concordance des données d'utilisateur biométriques saisies avec les
données d'utilisateur biométriques déjà enregistrées, et
les données d'utilisateur biométriques saisies étant enregistrées pendant la durée
d'utilisation de l'appareil de divertissement autorisé (d) et étant de nouveau effacées
après la fin de l'utilisation de l'appareil de jeu.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, pour mettre fin à l'utilisation de l'appareil de divertissement (110 ; 210 ; 310
; 410), les données d'utilisateur biométriques qui ont été saisies pour autoriser
l'utilisation sont à nouveau entrées, et en ce que les données d'utilisateur biométriques saisies sont ensuite effacées et l'appareil
de divertissement (110 ; 210 ; 310 ; 410) est placé dans un état bloqué.
3. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une notification d'information est émise (b) en cas d'absence de la caractéristique
de reconnaissance clairement identifiable prédéfinie et/ou en cas de concordance des
données d'utilisateur biométriques saisies avec des données d'utilisateur biométriques
déjà enregistrées.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un dispositif d'affichage (111 ; 211 ; 311) de l'appareil de divertissement (110 ;
210 ; 310) est utilisé (b) pour émettre des aides à l'entrée et/ou des notifications
d'information.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que, pour autoriser et/ou bloquer l'appareil de divertissement (110 ; 210 ; 310 ; 410),
des messages sont envoyés à l'appareil de divertissement (110 ; 210 ; 310 ; 410) par
l'intermédiaire d'une interface standardisée (105 ; 205 ; 305 ; 405) (c).
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que des données, notamment les données d'utilisateur biométriques saisies, sont échangées
et/ou transmises au moyen de liaisons filaires et/ou sans fil (106 ; 206 ; 306 ; 406)
(d).
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les données d'utilisateur biométriques saisies sont enregistrées de manière décentralisée
(d).
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les données d'utilisateur biométriques saisies sont enregistrées de manière centralisée
(d).
9. Dispositif (100 ; 200 ; 300 ; 400) pour empêcher une utilisation parallèle d'appareils
de jeu et/ou de divertissement (110 ; 210, 230, 250 ; 310, 330, 350 ; 410, 430, 450),
notamment sous la forme de machines de jeu et/ou d'appareils de paris pouvant être
actionnés avec une valeur monétaire, qui peuvent être autorisés pour une utilisation
au moyen de l'entrée de données d'utilisateur biométriques, qui présentent une caractéristique
de reconnaissance clairement identifiable, constitué au moins par :
une unité de saisie (101 ; 201 ; 301 ; 401) pour entrer et saisir les données d'utilisateur
biométriques,
une unité de vérification (102 ; 202 ; 302 ; 402) pour vérifier la présence d'une
caractéristique de reconnaissance clairement identifiable prédéfinie dans les données
d'utilisateur biométriques saisies, la caractéristique de reconnaissance clairement
identifiable empêchant une utilisation de données d'utilisateur biométriques comparables
pour autoriser l'utilisation d'un autre appareil de divertissement (230, 250 ; 330,
350 ; 430, 450),
une unité d'autorisation (103 ; 203 ; 303 ; 403) pour comparer les données d'utilisateur
biométriques saisies avec des données d'utilisateur biométriques déjà enregistrées,
utilisées pour autoriser un appareil de divertissement, qui sont enregistrées pour
des appareils de divertissement autorisés au moment actuel, et pour autoriser un appareil
de divertissement (110 ; 210 ; 310 ; 410) uniquement en cas de présence de la caractéristique
de reconnaissance clairement identifiable prédéfinie dans les données d'utilisateur
biométriques saisies et uniquement en cas de non-concordance des données de l'utilisateur
biométriques saisies avec les données d'utilisateur biométriques déjà enregistrées,
et
une unité d'enregistrement (104 ; 204 ; 304 ; 404) pour enregistrer les données d'utilisateur
biométriques saisies pendant la durée d'utilisation de l'appareil de jeu autorisé
et pour effacer à nouveau lesdites données d'utilisateur biométriques saisies après
la fin de l'utilisation de l'appareil de jeu.
10. Dispositif selon la revendication 9, dans lequel une interface standardisée (105 ;
205 ; 305 ; 405) pour la transmission de messages à l'appareil de divertissement (110
; 210 ; 310 ; 410) et/ou une interface de communication (106 ; 206 ; 306 ; 406) pour
l'échange et/ou la transmission de données, notamment des données d'utilisateur biométriques
saisies, au moyen de liaisons filaires et/ou sans fil, sont en outre prévues, et/ou
un dispositif d'affichage (111 ; 211 ; 311) de l'appareil de divertissement (110 ;
210 ; 310) peut être utilisé pour émettre des aides à l'entrée et/ou des notifications
d'information.
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 9 à 10, dans lequel l'unité d'enregistrement
(104) est réalisée sous forme d'unité d'enregistrement locale décentralisée (204).
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 9 à 10, dans lequel l'unité d'enregistrement
(104) est réalisée sous forme d'unité d'enregistrement centralisée (304).
13. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 9 à 12, dans lequel une réalisation
sous forme d'unité modulaire (100 ; 200, 220, 240 ; 300, 320, 340), qui peut être
montée sur l'appareil de divertissement (110 ; 210, 230, 250 ; 310, 330, 350), est
prévue.
14. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 9 à 12, dans lequel une réalisation
sous forme d'unité modulaire autonome (400), à laquelle sont associés plusieurs appareils
de divertissement (410, 430, 450), ou une intégration dans l'appareil de divertissement
(110 ; 210, 230, 250 ; 310, 330, 350) est prévue.
15. Appareil de divertissement (110 ; 210, 230, 250 ; 310, 330, 350), notamment sous la
forme de machines de jeu et/ou d'appareils de paris pouvant être actionnés avec une
valeur monétaire, qui présente un dispositif (100 ; 200, 220, 240 ; 300, 320, 340)
selon l'une quelconque des revendications 9 à 14.