| (19) |
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(11) |
EP 3 348 369 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.01.2020 Patentblatt 2020/01 |
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Anmeldetag: 13.01.2017 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG VON KLINKERRIEMCHEN
DEVICE AND METHOD FOR THE PREPARATION OF KLINKER TILES
DISPOSITIF ET PROCÉDÉ DE PRODUCTION DE BRIQUETTES DE PAREMENT KLINKER
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.07.2018 Patentblatt 2018/29 |
| (73) |
Patentinhaber: Ströher GmbH |
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35683 Dillenburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- WEG, Johannes
35685 Dillenburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Rohmann, Michael |
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Andrejewski - Honke
Patent- und Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
An der Reichsbank 8 45127 Essen 45127 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 1 293 076 US-A- 3 268 637
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US-A- 2 778 086
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- Anonymous: "Klinkerriemchen kleben > Anleitung in 4 Schritten", , 15. März 2017 (2017-03-15),
XP055355210, Gefunden im Internet: URL:http://www.hausjournal.net/klinkerriem chen-kleben
[gefunden am 2017-03-15]
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Klinkerriemchen, mit
zumindest einer Extruderpresse zur Extrusion bzw. zum Strangpressen zumindest eines
Stranges aus plastifizierter Masse, insbesondere aus plastifizierter Keramikmasse,
mit zumindest einer Formgebungsvorrichtung zum Einbringen von Strukturelementen in
zumindest eine zu strukturierende Oberfläche des plastifizierten Stranges und mit
zumindest einer Schneideinrichtung zur Abtrennung von Riemchenabschnitten von dem
Strang. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Herstellung von Klinkerriemchen.
- Klinkerriemchen werden auch als Riemchen-Verblender bezeichnet. Solche Klinkerriemchen
dienen zur Verkleidung von Außenfassaden von Gebäuden. Sie werden gleichsam als Ersatz
für vollständige Ziegelsteine an den Außenfassaden von Gebäuden angebracht. Es ist
üblich und wünschenswert, dass die Außenoberfläche dieser Klinkerriemchen strukturiert
ist bzw. charakteristische Strukturelemente aufweist.
[0002] Vorrichtungen und Verfahren der eingangs genannten Art sind aus der Praxis grundsätzlich
bekannt. So ist es bereits bekannt den aus der Extruderpresse extrudierten Strang
aus plastifizierter Keramikmasse mit einer Formgebungsvorrichtung in Form einer senkrecht
zur Extrusionsrichtung angeordneten Formwalze zu bearbeiten. Mit einer solchen Formwalze
werden üblicherweise Strukturelemente in die Oberfläche des Stranges eingebracht,
die in Form von senkrecht zur Extrusionsrichtung orientierten Strukturlinien ausgebildet
sind. Der Nachteil dieser Verfahrensweise liegt darin, dass kaum Variationsmöglichkeiten
gegeben sind und dass die Einbringung solcher Strukturelemente mit den genannten Formwalzen
zu unerwünschten Wiederholungseffekten führt. Einstellmöglichkeiten zur Veränderung
der Strukturen bzw. Strukturelemente sind kaum gegeben. Aufgrund der mehr oder weniger
unflexiblen bzw. starren Beaufschlagung der Strangoberflächen mit den Formwalzen sind
auch nachteilhafte Beschädigungen der Strangoberfläche nicht ausgeschlossen. Demgegenüber
besteht Verbesserungsbedarf.
[0003] Aus
US 2 778 086 ist eine Vorrichtung zur Herstellung von vollständigen Ziegelsteinen bekannt. In
eine Oberfläche dieser Ziegelsteine werden mit einer Formgebungsvorrichtung Strukturelemente
eingebracht. Die Formgebungsvorrichtung weist eine Mehrzahl von Bürsten auf. Die in
die Oberfläche der Ziegelsteine eingebrachten Strukturelemente erstrecken sich in
Längsrichtung der Ziegelsteine.
[0004] Weiterhin ist aus
US 1 293 076 die Herstellung von hohlen Ziegelsteinen bekannt. Mit zwei Formgebungsvorrichtungen
in Form von rotierenden Bürstenwalzen werden Oberflächen des Extrusionskuchens im
unmittelbaren Oberflächenbereich bearbeitet. Dabei werden Strukturelemente eingebracht.
[0005] Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs
genannte Art anzugeben, mit der Strukturen bzw. Strukturelemente auf einfache und
wenige aufwendige Weise sehr variabel und flexibel in die Oberfläche eines extrudierten
Stranges aus plastifizierter Masse eingebracht werden können. Der Erfindung liegt
weiterhin das technische Problem zugrunde, ein entsprechendes Verfahren zur Herstellung
von Klinkerriemchen anzugeben.
[0006] Zur Lösung des technischen Problems lehrt die Erfindung eine Vorrichtung zur Herstellung
von Klinkerriemchen,
- mit zumindest einer Extruderpresse zur Extrusion bzw. zum Strangpressen zumindest
eines Stranges aus plastifizierter Masse, insbesondere aus plastifizierter Keramikmasse,
- mit zumindest einer Formgebungsvorrichtung zum Einbringen von Strukturelementen in
zumindest eine zu strukturierende Oberfläche des plastifizierten Stranges,
- und mit zumindest einer Schneideinrichtung zur Abtrennung von Riemchenabschnitten
von dem Strang,
wobei die zumindest eine Formgebungsvorrichtung eine Mehrzahl von Formgebungseinheiten
aufweist, die über der zu strukturierenden Oberfläche des Stranges in einer Richtung
schräg zur Extrusionsrichtung des Stranges bzw. schräg zur Längsrichtung des Stranges
bewegbar sind und wobei dadurch Strukturelemente in die zu strukturierende Oberfläche
einbringbar sind,
wobei die Bewegung der Formgebungseinheiten mit der Maßgabe erfolgt, dass die in die
Oberfläche des Stranges eingebrachten Strukturelemente quer - insbesondere senkrecht
bzw. im Wesentlichen senkrecht - zur Extrusionsrichtung des Stranges bzw. zur Längsrichtung
des Stranges und zur Längserstreckung der abzutrennenden Riemchenabschnitte bzw. der
Klinkerriemchen angeordnet sind
und wobei die Formgebungseinheiten und/oder die zumindest eine Formgebungsvorrichtung
oszillierend - vorzugsweise periodisch oszillierend - schräg zur Extrusionsrichtung
bzw. zur Längsrichtung des Stranges bewegbar ist/sind.
[0007] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Bewegungsrichtung der mit der Formgebungseinheit
vollzogenen Bewegung mit der Extrusionsrichtung des Stranges bzw. mit der Längsrichtung
des Stranges einen Winkel α einschließt. Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung
ist dieser Winkel α kleiner als 90°, vorzugsweise kleiner als 85° und bevorzugt kleiner
als 80°. Der Winkel α beträgt insbesondere 25° bis 80°, zweckmäßigerweise 30° bis
75° und bevorzugt 35° bis 70°.
[0008] Einbringen von Strukturelementen in die Oberfläche des zu strukturierenden Stranges
meint im Rahmen der Erfindung insbesondere, dass die Formgebungsvorrichtung und/oder
die Formgebungseinheit und/oder eine Komponente der Formgebungsvorrichtung und/oder
der Formgebungseinheit in Kontakt mit der plastifizierten Masse an der Oberfläche
des Stranges kommt und dass dabei plastifizierte Masse an dieser Oberfläche verschoben
und/oder komprimiert und/oder abgetragen wird, so dass hierdurch Strukturelemente
- insbesondere linienförmige bzw. lineare Strukturelemente - entstehen.
[0009] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung
sehr variabel und flexibel unterschiedliche Strukturelemente in die Oberfläche des
extrudierten plastifizierten Stranges eingebracht werden können. Dabei werden unerwünschte
Wiederholungseffekte vollständig bzw. quasi vollständig vermieden. Mit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung können vorzugsweise quer zur Extrusionsrichtung und besonders bevorzugt
senkrecht bzw. im Wesentlichen senkrecht zur Extrusionsrichtung orientierte Strukturelemente
in die Strangoberfläche eingebracht werden. Dies ist auf sehr einfache und wenig aufwendige
Weise möglich. Dabei ist eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten gegeben, wodurch
die Variabilität der Gestaltung der Strukturelemente weiter erhöht wird.
[0010] Empfohlenermaßen weist eine Formgebungsvorrichtung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
2 bis 70, vorzugsweise 10 bis 65, bevorzugt 15 bis 55 und sehr bevorzugt 15 bis 50
Formbebungseinheiten auf. Diese Formgebungseinheiten sind zweckmäßigerweise an bzw.
mit der Formgebungsvorrichtung schräg zur Extrusionsrichtung des Stranges bzw. schräg
zur Längsrichtung des Stranges bewegbar. - Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass
eine Formgebungseinheit als Formgebungsbürste, als Formgebungsschwamm, als Formgebungslippe,
als Formgebungsschaber oder als Formgebungsdraht ausgebildet ist. Grundsätzlich sind
im Rahmen der Erfindung auch anders gestaltete Formgebungseinheiten möglich. Eine
Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass an einer Formgebungsvorrichtung
eine Mehrzahl von unterschiedlichen Formgebungseinheiten angeordnet ist, beispielsweise
eine Kombination von Formgebungsbürsten und Formgebungsschwämmen. Es liegt weiterhin
im Rahmen der Erfindung, dass die an einer Formgebungsvorrichtung vorhandenen Formgebungseinheiten
austauschbar sind. Auch insoweit bestehen im Rahmen der Erfindung mannigfaltige Variationsmöglichkeiten.
In diesem Zusammenhang liegt es auch im Rahmen der Erfindung, dass Formgebungseinheiten
aus verschiedenen Materialien eingesetzt werden können. So sind beispielsweise Kombinationen
von Formgebungsbürsten mit Drahtborsten einerseits und mit Kunststoffborsten andererseits
verwendbar. Auch insoweit zeichnet sich eine erfindungsgemäße Vorrichtung durch eine
besondere Flexibilität und Variabilität aus.
[0011] Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet,
dass die gesamte Formgebungsvorrichtung schräg - und zwar vorzugsweise mit dem oben
beschriebenen Winkel α - zur Extrusionsrichtung des Stranges bzw. zur Längsrichtung
des extrudierten Stranges angeordnet ist. Gemäß einer Ausführungsvariante wird zumindest
eine an dieser Formgebungsvorrichtung angebrachte Formgebungseinheit-vorzugsweise
eine Mehrzahl von an dieser Formgebungsvorrichtung angebrachten Formgebungseinheiten
- relativ zur Formgebungsvorrichtung über der zu strukturierenden Oberfläche des Stranges
schräg zur Extrusionsrichtung bzw. schräg zur Längsrichtung des Stranges bewegt. Alternativ
oder zusätzlich wird die gesamte Formgebungsvorrichtung über der zu strukturierenden
Oberfläche des Stranges schräg zur Extrusionsrichtung bzw. schräg zur Längsrichtung
des Stranges bewegt. Zweckmäßigerweise schließt in beiden Fällen die Bewegungsrichtung
dieser Bewegung der zumindest einen Formgebungseinheit und/oder der Formgebungsvorrichtung
mit der Extrusionsrichtung des Stranges bzw. mit der Längsrichtung des Stranges einen
Winkel α ein bzw. den beschriebenen Winkel α ein.
[0012] Eine besonders empfohlene Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist dadurch
gekennzeichnet, dass die zumindest eine Formgebungseinheit, vorzugsweise die Mehrzahl
von Formgebungseinheiten einer Formgebungsvorrichtung kontinuierlich schräg zur Extrusionsrichtung
des Stranges bzw. schräg zur Längsrichtung des Stranges bewegbar ist bzw. bewegt wird.
Es liegt dabei im Rahmen der Erfindung, dass die zumindest eine Formgebungseinheit
bzw. dass die Mehrzahl von Formbebungseinheiten relativ zu der zugeordneten Formgebungsvorrichtung
bewegt werden. Eine ganz besonders bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass die zumindest eine Formgebungseinheit,
vorzugsweise die Mehrzahl von Formgebungseinheiten an zumindest einem Endlosstrang
fixiert ist/sind und dass die Formgebungseinheit bzw. die Mehrzahl von Formgebungseinheiten
mit dem Endlosstrang schräg zur Extrusionsrichtung des Stranges bzw. schräg zur Längsrichtung
des Stranges kontinuierlich umläuft/umlaufen. Der Endlosstrang ist vorzugsweise als
Endloskette oder als Endloszahnriemen oder als Endlosband ausgeführt. Es liegt weiterhin
im Rahmen der Erfindung, dass der Endlosstrang schräg zur Extrusionsrichtung bzw.
zur Längsrichtung des Stranges ausgerichtet ist.
[0013] Die zumindest eine Formgebungseinheit und/oder ist die gesamte Formgebungsvorrichtung
ist oszillierend - vorzugsweise periodisch oszillierend - schräg zur Extrusionsrichtung
bzw. zur Längsrichtung des Stranges bewegbar. Zweckmäßigerweise vollzieht dabei die
zumindest eine Formgebungseinheit und/oder die gesamte Formgebungsvorrichtung eine
Hin- und Herbewegung bzw. eine Vorwärts- und Rückwärtsbewegung schräg zur Extrusionsrichtung
bzw. zur Längsrichtung des Stranges. Es liegt dabei im Rahmen der Erfindung, dass
lediglich bei der Hinbewegung bzw. bei der Vorwärtsbewegung ein Strukturelement bzw.
Strukturelemente in die Strangoberfläche eingebracht werden und dass die Herbewegung
bzw. die Rückwärtsbewegung als Leerhub ausgeführt wird, ohne dass dabei eine Strukturierung
der Strangoberfläche erfolgt.
[0014] Es liegt weiterhin im Rahmen der Erfindung, dass die Strukturierung der Oberfläche
des Stranges durch Abschneiden bzw. Abschälen dünner Schichten der Strangoberfläche
erzielt wird. Gemäß einer Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann
die Strukturtiefe der in die Strangoberfläche eingebrachten Strukturelemente durch
verstellbare Anstellung der gesamten Formgebungseinrichtung und/oder der zumindest
einen Formgebungseinheit bzw. der Formgebungseinheiten variiert werden. Auch insoweit
zeichnet sich die erfindungsgemäße Vorrichtung durch eine optimale Flexibilität und
Variabilität im Hinblick auf die Strukturierung der Strangoberfläche aus.
[0015] Eine Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass in Extrusionsrichtung
hinter der Extruderpresse eine Mehrzahl von Formgebungsvorrichtungen hintereinander
angeordnet sind. Empfohlenermaßen weist jede diese Formgebungsvorrichtung zumindest
eine Formgebungseinheit auf, die über der zu strukturierenden Oberfläche des Stranges
schräg zur Extrusionsrichtung des Stranges bzw. schräg zur Längsrichtung des Stranges
bewegbar ist, so dass dadurch Strukturelemente in die zu strukturierende Strangoberfläche
eingebringbar sind. Nach einer Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Vorrichtung
ist an jeder der hinter der Extruderpresse hintereinander angeordneten Formgebungsvorrichtungen
eine Mehrzahl von Formgebungseinheiten angebracht, die schräg zur Extrusionsrichtung
des Stranges bewegbar ist.
[0016] Zur Lösung des technischen Problems lehrt die Erfindung weiterhin ein Verfahren zur
Herstellung von Klinkerriemchen, wobei ein Strang aus plastifizierter Masse - insbesondere
aus plastifizierter Keramikmasse - extrudiert bzw. stranggepresst wird, wobei im Anschluss
daran Strukturelemente in zumindest eine zu strukturierende Oberfläche des plastifizierten
Stranges mittels zumindest einer Formgebungsvorrichtung mit einer Mehrzahl von Formgebungseinheiten
eingebracht werden, wobei anschließend Riemchenabschnitte von dem Strang abgetrennt
werden und vorzugsweise daraufhin getrocknet und/oder gebrannt werden,
wobei die Formgebungseinheiten in einer Richtung schräg zur Extrusionsrichtung des
Stranges bzw. schräg zur Längsrichtung des Stranges bewegt werden, so dass mittels
der Formgebungseinheiten Strukturelemente in die zu strukturierende Oberfläche des
Stranges eingebracht werden
und wobei die Bewegung der Formgebungseinheiten mit der Maßgabe erfolgt, dass die
in die Oberfläche des Stranges eingebrachten Strukturelemente querinsbesondere senkrecht
bzw. im Wesentlichen senkrecht - zur Extrusionsrichtung des Stranges bzw. zur Längsrichtung
des Stranges und zur Längserstreckung der abzutrennenden Riemchenabschnitte bzw. der
Klinkerriemchen angeordnet sind.
[0017] Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet,
dass die Bewegungsrichtung der Schrägbewegung der zumindest einen Formgebungseinheit
und/oder der zumindest einen Formgebungsvorrichtung mit der Extrusionsrichtung des
Stranges bzw. mit der Längsrichtung des Stranges einen Winkel α einschließt. Zweckmäßigerweise
ist der Winkel α kleiner als 90°, vorzugsweise kleiner als 85° und bevorzugt kleiner
als 80°. Es empfiehlt sich, dass der Winkel α zwischen 25° und 75°, zweckmäßigerweise
zwischen 30° und 70° liegt.
[0018] Nach der Formgebung in der zumindest einen Formgebungsvorrichtung wird der an seiner
Oberfläche strukturierte Strang durch eine Schneideinrichtung geführt, in der Riemchenabschnitte
von dem Strang abgetrennt bzw. abgeschnitten werden. Die Abtrennung erfolgt zweckmäßigerweise
mit der Maßgabe, dass die Länge der abgetrennten Riemchenabschnitte im Wesentlichen
der Länge der herzustellenden Klinkerriemchen entspricht. Es liegt im Rahmen der Erfindung,
dass die abgetrennten Riemchenabschnitte im Anschluss an den Schneidvorgang getrocknet
und/oder gebrannt werden. Es versteht sich, dass beim Trocknen und/oder Brennen auch
eine Änderung der Länge der Riemchenabschnitte stattfinden kann. Anschließend können
die auf diese Weise hergestellten Klinkerriemchen ihrer Verwendung zugeführt werden.
Das Brennen der Riemchenabschnitte erfolgt zweckmäßigerweise in einem geeigneten Ofen,
beispielsweise in einem Tunnelofen.
[0019] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Strukturierung der Strangoberfläche durch
Abschälen oder Abschneiden dünner Schichtabschnitte der Strangoberfläche erzielt werden
kann. Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens
kann der Winkel α während des Betriebs der Vorrichtung verändert werden, so dass auf
diese Weise Variationen der in die Strangoberfläche eingebrachten Strukturierungen
bzw. Strukturelemente erreicht werden können.
[0020] Zweckmäßigerweise schließt die Längsrichtung eines Strukturelementes mit der Extrusionsrichtung
bzw. mit der Längsrichtung des Stranges einen Winkel β von 70° bis 110°, insbesondere
von 80° bis 100° und vorzugsweise von 85° bis 95° ein. Gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung werden lineare bzw. im Wesentlichen lineare Strukturelemente in die
Strangoberfläche eingebracht. Wenn die in die Strangoberfläche eingebrachten Strukturelemente
nicht linear bzw. nicht exakt linear sind, ist bei dieser Ausführungsform mit der
Längsrichtung des Strukturelementes die Längsrichtung des längsten linearen Abschnittes
des Strukturelementes gemeint.
[0021] Gemäß einer empfohlenen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens kann der
Winkel α zwischen einerseits der Bewegungsrichtung der zumindest einen Formgebungseinheit
und/oder der zumindest einen Formgebungsvorrichtung und andererseits der Extrusionsrichtung
bzw. Längsrichtung des Stranges, während der Extrusion und/oder während der Formgebung
bzw. Strukturierung der Strangoberfläche variiert werden. Zusätzlich oder alternativ
kann während des erfindungsgemäßen Verfahrens die Geschwindigkeit der Schrägbewegung
der zumindest einen Formgebungseinheit und/oder der zumindest einen Formgebungsvorrichtung
variiert werden und/oder die Extrusionsgeschwindigkeit des Stranges kann variiert
werden. Durch die Variation des Winkels α und/oder die Variation der Geschwindigkeit
der Schrägbewegung und/oder der Extrusionsgeschwindigkeit können in vorteilhafter
Weise mannigfaltige Variationen der Strukturierungen erzielt werden.
[0022] Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens - der im Rahmen
der Erfindung besondere Bedeutung zukommt - ist dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeiten
mit der Maßgabe eingestellt werden, dass der Geschwindigkeitsvektor
vS der Geschwindigkeit des an der Formgebungsvorrichtung entlangbewegten Stranges und
der Geschwindigkeitsvektor
vF der Geschwindigkeit der schräg bewegten zumindest einen Formgebungseinheit und/oder
der schräg bewegten Formgebungseinrichtung ein rechtwinkliges Dreieck aufspannen.
Es versteht sich, dass dabei die beiden Geschwindigkeitsvektoren vom gleichen Ausgangspunkt
ausgehen müssen. Diese Ausführungsform hat sich im Hinblick auf die gezielte Einbringung
von Strukturelementen in die Strangoberfläche besonders bewährt.
[0023] Eine empfohlene Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zeichnet sich dadurch
aus, dass die Strukturtiefe der in die Strangoberfläche eingebrachten Strukturelemente
durch Veränderung des Abstandes der zumindest einen Formgebungseinrichtung und/oder
der zumindest einen Formgebungseinheit zur Oberfläche des Stranges verändert werden
kann. Auch insoweit ergeben sich vorteilhafte Variationsmöglichkeiten. Gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung kann der genannte Abstand während es erfindungsgemäßen
Verfahrens variiert werden.
[0024] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung
und mit dem erfindungsgemäßen Verfahren zum einen eine sehr einfache, wenig aufwendige
und funktionssichere Einbringung von Strukturelementen in die Oberfläche des zu strukturierenden
Stranges möglich ist. Zum anderen erlaubt die erfindungsgemäße Vorrichtung und das
erfindungsgemäße Verfahren eine einfache und vielfältige Variation der eingebrachten
Strukturelemente, so dass unerwünschte Wiederholungseffekte quasi nicht auftreten
bzw. vollständig vermieden werden können. Diese Flexibilität der erfindungsgemäßen
Vorrichtung wird durch die variablen Einstellungsmöglichkeiten an den Komponenten
der Vorrichtung noch erhöht. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren bzw. der erfindungsgemäßen
Vorrichtung können fernerhin Riemchenabschnitte bzw. Klinkerriemchen verhältnismäßig
zügig und nichtsdestoweniger quasi ausschussfrei erzeugt werden. Die erfindungsgemäße
Vorrichtung weist nichtsdestoweniger einen verhältnismäßig einfachen und wenig komplexen
Aufbau auf. Das erfindungsgemäße Verfahren lässt sich mit relativ geringen Kosten
realisieren.
[0025] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht des Gegenstandes aus Fig. 1 und
- Fig. 3
- eine Seitenansicht einer bevorzugten Formgebungsvorrichtung der Vorrichtung.
[0026] Die Figuren zeigen eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
bzw. zur Herstellung von Klinkerriemchen 1. Im Ausführungsbeispiel weist die Vorrichtung
eine Extruderpresse 2 für die Extrusion bzw. für ein Strangpressen eines Stranges
3, 3' aus plastifizierter Keramikmasse auf. Im Ausführungsbeispiel (s. insbesondere
Fig. 1) wird die plastifizierte Keramikmasse als Doppelstrang aus zwei Strängen 3,
3' extrudiert. In Extrusionsrichtung hinter der Extruderpresse 2 ist im Ausführungsbeispiel
eine Formgebungsvorrichtung 4 zum Einbringen von Strukturelementen 5 in die zu strukturierende
Oberfläche der Stränge 3, 3' vorgesehen. Der Formgebungsvorrichtung 4 ist zweckmäßigerweise
und im Ausführungsbeispiel eine Schneideinrichtung 6 zur Abtrennung von Riemchenabschnitten
von den Strängen 3, 3' nachgeschaltet.
[0027] Die Formgebungsvorrichtung 4 weist zumindest eine Formgebungseinheit 7 auf, die über
der zu strukturierenden Oberfläche des Stranges 3, 3' schräg zur Extrusionsrichtung
des Stranges 3, 3' bzw. schräg zur Längsrichtung des Stranges 3, 3' bewegt wird. Dadurch
werden die Strukturelemente 5 in die zu strukturierende Oberfläche des Stranges 3,
3' eingebracht. Nach einer bevorzugten Ausführungsform und im Ausführungsbeispiel
weist die Formgebungsvorrichtung 4 eine Mehrzahl von als Formgebungsbürsten ausgebildeten
Formgebungseinheiten 7 auf (s. insbesondere Fig. 3). Die als Formgebungsbürsten ausgebildeten
Formgebungseinheiten 7 werden im Ausführungsbeispiel entlang der Formgebungsvorrichtung
4 bzw. in Längsrichtung der Formgebungsvorrichtung 4 bewegt.
[0028] Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel schließt die Bewegungsrichtung der Formgebungseinheit
7 bzw. der Formgebungseinheiten 7 mit der Extrusionsrichtung des Stranges 3, 3' bzw.
mit der Längsrichtung des Stranges 3, 3' einen Winkel α ein (in Fig. 1 eingezeichnet).
Zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel ist dieser Winkel α kleiner als 90°,
empfohlenermaßen kleiner als 85°, bevorzugt kleiner als 80° und sehr bevorzugt kleiner
als 75°. Es empfiehlt sich, dass der Winkel α 25° bis 75° beträgt, zweckmäßigerweise
30° bis 70°.
[0029] Wie bereits dargelegt weist eine erfindungsgemäße Formgebungsvorrichtung 4 vorzugsweise
und im Ausführungsbeispiel (Fig. 3) eine Mehrzahl von Formgebungseinheiten 7 auf,
insbesondere 2 bis 30, vorzugsweise 2 bis 20 Formgebungseinheiten 7. Im Ausführungsbeispiel
(Fig. 3) ist die Formgebungsvorrichtung 4 mit neun als Formgebungsbürsten ausgebildeten
Formgebungseinheiten 7 ausgestattet. Die Borsten 8 der Formgebungsbürsten beaufschlagen
bei der Bewegung der Formgebungsbürsten bzw. Formgebungseinheiten 7 die Oberfläche
des Stranges 3, 3', so dass auf diese Weise die Strukturelemente 5 in die zu strukturierende
Strangoberfläche eingebracht werden.
[0030] Die erfindungsgemäße Schrägbewegung einer Formgebungseinheit 7 bzw. der Formgebungseinheiten
7 wird nachfolgend an dem in den Figuren dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel
erläutert. Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel ist die gesamte Formgebungsvorrichtung
4 schräg und zwar mit dem Winkel α zur Extrusionsrichtung des Stranges 3, 3' bzw.
zur Längsrichtung des Stranges 3, 3' angeordnet. Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel
werden die an die Formgebungsvorrichtung 4 angeschlossenen Formgebungseinheiten 7
kontinuierlich schräg zur Extrusionsrichtung bzw. zur Längsrichtung des Stranges 3,
3' bewegt. Dazu sind nach bevorzugter Ausführungsform und im Ausführungsbeispiel die
Formgebungseinheiten 7 an einem Endlosstrang 9 angeschlossen, der im Ausführungsbeispiel
als Endloskette ausgebildet sein kann. Der Endlosstrang 9 läuft schräg zur Extrusionsrichtung
bzw. zur Längsrichtung des Stranges 3, 3' kontinuierlich um. Zweckmäßigerweise und
im Ausführungsbeispiel ist die Formgebungsvorrichtung 4 oberhalb des zu strukturierenden
Stranges 3, 3' angeordnet. Beim Endlos-Umlauf der Formgebungseinheiten 7 kommen die
Borsten 8 der an der Unterseite der Formgebungsvorrichtung 4 bewegten Formgebungsbürsten
bzw. Formgebungseinheiten 7 mit der Oberfläche des plastifizierten Stranges 3, 3'
in Kontakt, so dass bevorzugt im Ausführungsbeispiel linienförmige Strukturelemente
5 in die zu strukturierende Strangoberfläche eingebracht werden.
[0031] Es liegt somit im Rahmen der Erfindung, dass die Bewegung bzw. Schrägbewegung der
Formgebungseinheiten 7 mit der Maßgabe erfolgt, dass die in die Oberfläche des Stranges
3, 3' eingebrachten Strukturelemente 5 bzw. linienförmige Strukturelemente 5 quer
und zwar bevorzugt und im Ausführungsbeispiel senkrecht zur Extrusionsrichtung des
Stranges 3, 3' bzw. zur Längsrichtung des Stranges 3, 3' angeordnet sind. Im Ausführungsbeispiel
schließt die Längsrichtung der Strukturelemente 5 mit der Extrusionsrichtung bzw.
mit der Längsrichtung des Stranges 3, 3' jeweils einen Winkel β von 90° ein. Es liegt
im Rahmen der Erfindung, dass dieser Winkel β zwischen 70° und 110°, bevorzugt zwischen
80° und 100° und besonders bevorzugt zwischen 85° und 95° liegt.
[0032] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass die Geschwindigkeiten der Extrusion einerseits und der Formgebungseinheiten 7
andererseits mit der Maßgabe eingestellt werden, dass der Geschwindigkeitsvektor
vS der Geschwindigkeit des an der Formgebungsvorrichtung 4 entlangbewegten Stranges
3, 3' und der Geschwindigkeitsvektor
vF der Geschwindigkeit der Formgebungseinheiten 7 ein rechtwinkliges Dreieck aufspannen.
Dieses von den Vektoren
vS und
vF aufgespannte rechtwinklige Dreieck ist in einem Ausschnitt der Fig. 1 dargestellt.
Die Geschwindigkeitsvektoren
vS und
vF gehen dabei natürlich von dem gleichen Ausgangspunkt aus.
[0033] Gemäß besonders bevorzugter Ausführungsform der Erfindung kann im Betrieb der Vorrichtung
der Winkel α variiert werden und/oder die Geschwindigkeit
vF der Formgebungseinheiten 7 und/oder die Geschwindigkeit der Extrusion verändert werden.
Dadurch ergeben sich viele Variationsmöglichkeiten bezüglich der in die Oberfläche
des Stranges 3, 3' einzubringenden Strukturierungen. Eine empfohlene Ausführungsform
ist weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass die Formgebungsvorrichtung 4 und/oder die
Formgebungseinheiten 7 bezüglich ihres Abstandes zur Oberfläche des Stranges 3, 3'
verändert werden können. Diese mögliche Abstandsveränderung wird in der Fig. 2 durch
einen Doppelpfeil angedeutet. Auf diese Weise kann auch die Strukturtiefe der Strukturelemente
5 variiert werden und zwar vorzugsweise auch im Betrieb der Vorrichtung variiert werden.
1. Vorrichtung zur Herstellung von Klinkerriemchen (1),
- mit zumindest einer Extruderpresse (2) zur Extrusion bzw. zum Strangpressen zumindest
eines Stranges (3, 3') aus plastifizierter Masse, insbesondere aus plastifizierter
Keramikmasse,
- mit zumindest einer Formgebungsvorrichtung (4) zum Einbringen von Strukturelementen
(5) in zumindest eine zu strukturierende Oberfläche des plastifizierten Stranges (3,
3')
- und mit zumindest einer Schneideinrichtung (6) zur Abtrennung von Riemchenabschnitten
von dem Strang (3, 3'),
wobei die zumindest eine Formgebungsvorrichtung (4) eine Mehrzahl von Formgebungseinheiten
(7) aufweist, die über der zu strukturierenden Oberfläche des Stranges (3, 3') in
einer Richtung schräg zur Extrusionsrichtung des Stranges (3, 3') bzw. schräg zur
Längsrichtung des Stranges bewegbar sind und wobei dadurch Strukturelemente (5) in
die zu strukturierende Oberfläche einbringbar sind,
wobei die Bewegung der Formgebungseinheiten (7) mit der Maßgabe erfolgt, dass die
in die Oberfläche des Stranges (3, 3') eingebrachten Strukturelemente (5) quer - insbesondere
senkrecht bzw. im Wesentlichen senkrecht - zur Extrusionsrichtung des Stranges (3,
3') bzw. zur Längsrichtung des Stranges (3, 3') angeordnet sind
dadurch gekennzeichnet, dass die Formgebungseinheiten (7) und/oder die zumindest eine Formgebungsvorrichtung (4)
oszillierend - vorzugsweise periodisch oszillierend - schräg zur Extrusionsrichtung
bzw. zur Längsrichtung des Stranges (3, 3') bewegbar ist/sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Bewegungsrichtung der Formgebungseinheiten
(7) mit der Extrusionsrichtung bzw. mit der Längsrichtung des Stranges (3, 3') eines
Winkel α einschließt und wobei dieser Winkel α kleiner als 90°, vorzugsweise kleiner
als 85° und bevorzugt kleiner als 80° ist und dass der Winkel α insbesondere 25° bis
80°, zweckmäßigerweise 30° bis 75° beträgt.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei die zumindest eine Formgebungsvorrichtung
(4) 2 bis 70, vorzugsweise 10 bis 65, bevorzugt 15 bis 55 und sehr bevorzugt 15 bis
50 Formgebungseinheiten aufweist, die schräg zur Extrusionsrichtung bzw. zur Längsrichtung
des Stranges bewegbar ist/sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei eine Formgebungseinheit (7) als
Formgebungsbürste, als Formgebungsschwamm, als Formgebungslippe, als Formgebungsschaber
oder Formgebungsdraht ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die zumindest eine Formgebungsvorrichtung
(4) schräg - insbesondere mit einem Winkel α - zur Extrusionsrichtung des Stranges
(3, 3') bzw. zur Längsrichtung des Stranges (3, 3') angeordnet ist und wobei die zumindest
eine Formgebungsvorrichtung (4) über der zu strukturierenden Oberfläche des Stranges
(3, 3') schräg zur Extrusionsrichtung bzw. schräg zur Längsrichtung des Stranges (3,
3') bewegbar ist und wobei insbesondere die Bewegungsrichtung der Formgebungsvorrichtung
(4) mit der Extrusionsrichtung bzw. mit der Längsrichtung des Stranges (3, 3') den
bzw. einen Winkel α einschließt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Formgebungseinheiten (7) kontinuierlich
schräg zur Extrusionsrichtung bzw. zur Längsrichtung des Stranges (3, 3') bewegbar
sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Formgebungseinheiten (7),
an zumindest einem Endlosstrang - insbesondere an einer Endloskette, einem Endloszahnriemen
oder einem Endlosband (9) - fixiert sind und mit den Endlosstrang (9) schräg zur Extrusionsrichtung
bzw. zur Längsrichtung des Stranges kontinuierlich umlaufen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei in Extrusionsrichtung hinter der
Extruderpresse (2) eine Mehrzahl von Formgebungsvorrichtungen (4) hintereinander angeordnet
sind, wobei jede diese Formgebungsvorrichtungen zumindest eine Formgebungseinheit
(7) aufweist, die über der zu strukturierenden Oberfläche des Stranges (3, 3') schräg
zur Extrusionsrichtung des Stranges (3, 3') bzw. schräg zur Längsrichtung des Stranges
(3, 3') bewegbar ist, so dass dadurch Strukturelemente (5) in die zu strukturierende
Oberfläche einbringbar sind.
9. Verfahren zur Herstellung von Klinkerriemchen - insbesondere mit einer Vorrichtung
nach einem der Ansprüche 1 bis 8 - wobei ein Strang (3, 3') aus plastifizierter Masse
- insbesondere aus plastifizierter Keramikmasse - extrudiert bzw. stranggepresst wird,
wobei im Anschluss daran Strukturelemente (5) in zumindest eine zu strukturierende
Oberfläche des plastifizierten Stranges (3, 3') mittels zumindest einer Formgebungsvorrichtung
(4) mit einer Mehrzahl von Formgebungseinheiten (7) eingebracht werden, wobei anschließend
Riemchenabschnitte von dem Strang (3, 3') abgetrennt werden und vorzugsweise daraufhin
getrocknet und/oder gebrannt werden,
wobei die Formgebungseinheiten (7) in einer Richtung schräg zur Extrusionsrichtung
des Stranges (3, 3') bzw. zur Längsrichtung des Stranges (3, 3') bewegt werden, so
dass mittels der Formgebungseinheiten (7) Strukturelemente (5) in die zu strukturierende
Oberfläche des Stranges (3, 3') eingebracht werden
und wobei die Bewegung der Formgebungseinheiten (7) mit der Maßgabe erfolgt, dass
die in die Oberfläche des Stranges (3, 3') eingebrachten Strukturelemente (5) quer
- insbesondere senkrecht bzw. im Wesentlichen senkrecht - zur Extrusionsrichtung des
Stranges (3, 3') bzw. zur Längsrichtung des Stranges (3, 3') und zur Längserstreckung
der abzutrennenden Riemchenabschnitte bzw. der Klinkerriemchen (1) angeordnet sind.
10. Verfahren nach Anspruch 11, wobei die Bewegungsrichtung der Schrägbewegung der Formgebungseinheiten
(7) und/oder der zumindest einen Formgebungsvorrichtung (4) mit der Extrusionsrichtung
bzw. mit der Längsrichtung des Stranges (3, 3') einen Winkel α einschließt, der kleiner
als 90°, bevorzugt kleiner als 85° und vorzugsweise kleiner als 80° ist.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 oder 10, wobei die Längsrichtung eines Strukturelementes
(5) mit der Extrusionsrichtung bzw. mit der Längsrichtung des Stranges (3, 3') einen
Winkel β von 80° bis 100° und vorzugsweise von 85° bis 95° einschließt.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, wobei der Winkel α zwischen einerseits
der Bewegungsrichtung der Formgebungseinheiten (7) und/oder der zumindest einen Formgebungsvorrichtung
(4) und andererseits der Extrusionsrichtung bzw. Längsrichtung des Stranges (3, 3'),
während der Extrusion und/oder während der Formgebung bzw. Strukturierung der Oberfläche
des Stranges (3, 3') variiert wird bzw. variiert werden kann.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12, wobei die Geschwindigkeiten mit der Maßgabe
eingestellt werden, dass der Geschwindigkeitsvektor vS der Geschwindigkeit des an der zumindest einen Formgebungsvorrichtung (4) entlangbewegten
Stranges (3, 3') und der Geschwindigkeitsvektor vF der Geschwindigkeit der bewegten Formgebungseinheiten (7) und/oder der bewegten zumindest
einen Formgebungsvorrichtung (4) ein rechtwinkliges Dreieck aufspannen.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 13, wobei die Geschwindigkeit der Bewegung
der Formgebungseinheiten (7) und/oder der zumindest einen Formgebungseinrichtung (4)
variiert wird.
1. A method for manufacturing clinker fillets (1),
- with at least one extrusion press (2) for extruding at least one extrudate (3, 3')
of a plasticized mass, particularly a plasticized ceramic mass,
- with at least one forming device (4) for producing structure elements (5) in at
least one surface of the plasticized extrudate (3, 3') to be structured,
- and with at least one cutting device (6) for separating fillet sections from the
extrudate (3, 3'),
wherein the at least one forming device (4) comprises a plurality of forming units
(7), which can be moved over the surface of the extrudate (3, 3') to be structured
in a direction that respectively extends obliquely to the extruding direction of the
extrudate (3, 3') or obliquely to the longitudinal direction of the extrudate such
that structure elements (5) can thereby be produced in the surface to be structured,
and
wherein the motion of the forming units (7) takes place in such a way that the structure
elements (5) produced in the surface of the extrudate (3, 3') are respectively arranged
transverse - particularly perpendicular or essentially perpendicular - to the extruding
direction of the extrudate (3, 3') or to the longitudinal direction of the extrudate
(3, 3'),
characterized in that
the forming units (7) and/or the at least one forming device (4) can be respectively
moved obliquely to the extruding direction or the longitudinal direction of the extrudate
(3, 3') in an oscillating manner - preferably in a periodically oscillating manner.
2. The device according to claim 1, wherein the moving direction of the forming units
(7) respectively includes an angle α with the extruding direction or with the longitudinal
direction of the extrudate (3, 3'), wherein this angle α is smaller than 90°, preferably
smaller than 85°, particularly smaller than 80°, and wherein the angle α particularly
amounts to 25° to 80°, preferably to 30° to 75°.
3. The device according to one of claims 1 or 2, wherein the at least one forming device
(4) comprises 2 to 70 forming units, preferably 10 to 65 forming units, particularly
15 to 55 forming units, especially 15 to 50 forming units, which can be respectively
moved obliquely to the extruding direction or to the longitudinal direction of the
extrudate.
4. The device according to one of claims 1 to 3, wherein a forming unit (7) is realized
in the form of a forming brush, a forming sponge, a forming lip, a forming scraper
or a forming wire.
5. The device according to one of claims 1 to 4, wherein the at least one forming device
(4) is respectively arranged obliquely - particularly with an angle α - to the extruding
direction of the extrudate (3, 3') or to the longitudinal direction of the extrudate
(3, 3'), wherein the at least one forming device (4) can be respectively moved over
the surface of the extrudate (3, 3') to be structured obliquely to the extruding direction
or obliquely to the longitudinal direction of the extrudate (3, 3'), and wherein particularly
the moving direction of the forming device (4) respectively includes the or a angle
α with the extruding direction or with the longitudinal direction of the extrudate
(3, 3').
6. The device according to one of claims 1 to 5, wherein the forming units (7) can be
continuously moved obliquely to the extruding direction or to the longitudinal direction
of the extrudate (3, 3'), respectively.
7. The device according to one of claims 1 to 6, wherein the forming units (7) are fixed
on at least one endless strand - particularly on an endless chain, an endless toothed
belt or an endless belt (9) - and continuously revolve with the endless strand (9)
obliquely to the extruding direction or to the longitudinal direction of the extrudate,
respectively.
8. The device according to one of claims 1 to 7, wherein a plurality of forming devices
(4) are arranged behind one another downstream of the extrusion press (2) referred
to the extruding direction, and wherein each of these forming devices comprises at
least one forming unit (7), which can be respectively moved over the surface of the
extrudate (3, 3') to be structured obliquely to the extruding direction of the extrudate
(3, 3') or obliquely to the longitudinal direction of the extrudate (3, 3') such that
structure elements (5) can thereby be produced in the surface to be structured.
9. A method for manufacturing clinker fillets - particularly with a device according
to one of claims 1 to 8 - wherein an extrudate (3, 3') of a plasticized mass - particularly
a plasticized ceramic mass - is extruded, wherein structure elements (5) are subsequently
produced in at least one surface of the plasticized extrudate (3, 3') to be structured
by means of at least one forming device (4) with a plurality of forming units (7),
wherein fillet sections are subsequently separated from the extrudate (3, 3') and
then preferably dried and/or fired,
wherein the forming units (7) are moved in a direction that respectively extends obliquely
to the extruding direction of the extrudate (3, 3') or to the longitudinal direction
of the extrudate (3, 3') such that structure elements (5) are produced in the surface
of the extrudate (3, 3') to be structured by means of the forming units (7), and
wherein the motion of the forming units (7) takes place in such a way that the structure
elements (5) produced in the surface of the extrudate (3, 3') are respectively arranged
transverse - particularly perpendicular or essentially perpendicular - to the extruding
direction of the extrudate (3, 3') or to the longitudinal direction of the extrudate
(3, 3') and to the longitudinal direction of the fillet sections or the clinker fillets
(1) to be separated.
10. The method according to claim 11, wherein the moving direction of the oblique motions
of the forming units (7) and/or the at least one forming device (4) respectively includes
an angle α, which is smaller than 90°, preferably smaller than 85°, particularly smaller
than 80°, with the extruding direction or with the longitudinal direction of the extrudate
(3, 3').
11. The method according to one of claims 9 or 10, wherein the longitudinal direction
of a structure element (5) respectively includes an angle β of 80° to 100°, preferably
85° to 95°, with the extruding direction or with the longitudinal direction of the
extrudate (3, 3').
12. The method according to one of claims 9 to 11, wherein the angle α between the moving
direction of the forming units (7) and/or the at least one forming device (4) on the
one hand and the extruding direction or the longitudinal direction of the extrudate
(3, 3') on the other hand respectively is or can be varied during the extrusion and/or
during the forming or structuring of the surface of the extrudate (3, 3').
13. The method according to one of claims 9 to 12, wherein the speeds are adjusted in
such a way that the speed vector vS of the speed of the extrudate (3, 3') being moved along the at least one forming
device (4) and the speed vector vF of the speed of the moving forming units (7) and/or the at least one moving forming
device (4) span a right-angled triangle.
14. The method according to one of claims 9 to 13, wherein the speed of the motion of
the forming units (7) and/or the at least one forming device (4) is varied.
1. Dispositif pour la fabrication de briques de clinker (1),
- comprenant au moins une presse d'extrusion (2) pour l'extrusion ou pour le filage
à la presse d'au moins une barre (3, 3') en une masse plastifiée, en particulier en
une masse céramique plastifiée,
- comprenant au moins un dispositif de mise en forme (4) pour l'intégration d'éléments
structurels (5) dans au moins une surface supérieure à structurer de la barre plastifiée
(3, 3'),
- et au moins un système de coupe (6) pour la séparation de sections de brique à partir
de la barre (3, 3'),
dans lequel l'au moins un dispositif de mise en forme (4) présente une pluralité d'unités
de mise en forme (7) déplaçables au-dessus de la surface supérieure à structurer de
la barre (3, 3') dans une direction oblique par rapport à la direction d'extrusion
de la barre (3, 3') ou oblique par rapport à la direction longitudinale de la barre,
moyennant quoi des éléments structurels (5) peuvent être intégrés à la surface supérieure
à structurer,
dans lequel le déplacement des unités de mise en forme (7) a lieu à condition que
les éléments structurels (5) intégrés à la surface supérieure à structurer de la barre
(3, 3') soient disposés transversalement - en particulier perpendiculairement ou quasiment
perpendiculairement - à la direction d'extrusion de la barre (3, 3') ou à la direction
longitudinale de la barre (3, 3'),
caractérisé en ce que
les unités de mise en forme (7) et/ou l'au moins un dispositif de mise en forme (4)
est/sont déplaçables par oscillations - avantageusement par oscillations périodiques
- obliquement par rapport à la direction d'extrusion ou à la direction longitudinale
de la barre (3,3').
2. Dispositif selon la revendication 1, dans lequel la direction de déplacement des unités
de mise en forme (7) forme un angle α avec la direction d'extrusion ou la direction
longitudinale de la barre (3, 3'), et dans lequel cet angle α est inférieur à 90°,
avantageusement inférieur à 85° et de préférence inférieur à 80°, et dans lequel l'angle
α mesure en particulier entre 25° et 80°, avantageusement entre 30° et 75°.
3. Dispositif selon l'une des revendications 1 ou 2, dans lequel l'au moins un dispositif
de mise en forme (4) présente de 2 à 70, avantageusement de 10 à 65, de préférence
de 15 à 55 et de façon particulièrement préférentielle de 15 à 50 unités de mise en
forme, lesquelles peuvent être déplacées obliquement par rapport à la direction d'extrusion
ou à la direction longitudinale de la barre.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, dans lequel une unité de mise en
forme (7) est conçue comme une brosse de mise en forme, comme une éponge de mise en
forme, comme une lèvre de mise en forme, comme un racloir de mise en forme ou comme
un fil de mise en forme.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, dans lequel l'au moins un dispositif
de mise en forme (4) est disposé de façon oblique - en particulier sous un angle α
- par rapport à la direction d'extrusion de la barre (3, 3') ou à la direction longitudinale
de la barre (3, 3'), et dans lequel l'au moins un dispositif de mise en forme (4)
est déplaçable au-dessus de la surface supérieure à structurer de la barre (3, 3'),
de façon oblique par rapport à la direction d'extrusion ou à la direction longitudinale
de la barre (3, 3'), et dans lequel la direction de déplacement du dispositif de mise
en forme (4) forme en particulier un angle ou l'angle α avec la direction d'extrusion
ou la direction longitudinale de la barre (3, 3').
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, dans lequel les unités de mise en
forme (7) peuvent être déplacées de façon continue de façon oblique par rapport à
la direction d'extrusion ou à la direction longitudinale de la barre (3, 3').
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, dans lequel les unités de mise en
forme (7) sont fixées à au moins une barre sans fin - en particulier à une chaîne
sans fin, à une courroie dentée sans fin ou à une bande sans fin (9) - et tournent
en continu avec la barre sans fin (9) de façon oblique par rapport à la direction
d'extrusion ou à la direction longitudinale de la barre.
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, dans lequel une pluralité de dispositifs
de mise en forme (4) sont disposés les uns à la suite des autres derrière la presse
d'extrusion (2) dans la direction d'extrusion, dans lequel chacun desdits dispositifs
de mise en forme présente au moins une unité de mise en forme (7) déplaçable au-dessus
de la surface supérieure à structurer de la barre (3, 3'), de façon oblique par rapport
à la direction d'extrusion de la barre (3, 3') ou de façon oblique par rapport à la
direction longitudinale de la barre (3, 3'), de manière à pouvoir intégrer des éléments
structurels (5) dans la surface supérieure à structurer.
9. Procédé pour la fabrication de briques clinker - en particulier à l'aide d'un dispositif
selon l'une des revendications 1 à 8 - dans lequel une barre (3, 3') en masse plastifiée
- en particulier en masse céramique plastifiée - est extrudée ou filée à la presse,
dans lequel des éléments structurels (5) sont ensuite intégrée à au moins une surface
supérieure à structurer de la barre plastifiée (3, 3') à l'aide d'au moins un dispositif
de mise en forme (4) comportant une pluralité d'unités de mise en forme (7), dans
lequel des sections de brique sont ensuite séparées de la barre (3, 3'), puis avantageusement
séchées et/ou cuites,
dans lequel les unités de mise en forme (7) sont déplacées dans une direction oblique
par rapport à la direction d'extrusion de la barre (3, 3') ou à la direction longitudinale
de la barre (3, 3'), de manière à intégrer des éléments structurels (5) à la surface
supérieure à structurer de la barre (3, 3') à l'aide des unités de mise en forme (7),
et dans lequel le déplacement des unités de mise en forme (7) a lieu à condition que
les éléments structurels (5) intégrés à la surface supérieure à structurer de la barre
(3, 3') soient disposés transversalement - en particulier perpendiculairement ou quasiment
perpendiculairement - à la direction d'extrusion de la barre (3, 3') ou à la direction
longitudinale de la barre (3, 3') et à l'extension longitudinale des sections de brique
à séparer ou des briques clinker (1).
10. Procédé selon la revendication 11, dans lequel la direction de déplacement du déplacement
oblique des unités de mise en forme (7) et/ou de l'au moins un dispositif de mise
en forme (4) forme un angle α avec la direction d'extrusion ou avec la direction longitudinale
de la barre (3, 3'), lequel est inférieur à 90°, de préférence inférieur à 85° et
avantageusement inférieur à 80°.
11. Procédé selon la revendication 9 ou 10, dans lequel la direction longitudinale d'un
élément structurel (5) forme un angle β de 80° à 100° et avantageusement de 85° à
95° avec la direction d'extrusion ou avec la direction longitudinale de la barre (3,
3').
12. Procédé selon l'une des revendications 9 à 11, dans lequel l'angle α entre d'une part
la direction de déplacement des unités de mise en forme (7) et/ou de l'au moins un
dispositif de mise en forme (4) et d'autre part la direction d'extrusion ou la direction
longitudinale de la barre (3, 3') varie ou peut être modifié pendant l'extrusion et/ou
pendant la mise en forme ou la structuration de la surface supérieure de la barre
(3, 3').
13. Procédé selon l'une des revendications 9 à 12, dans lequel les vitesses sont réglées
sous réserve que le vecteur de vitesse vS de la vitesse de la barre (3, 3') déplacée le long de l'au moins un dispositif de
mise en forme (4) et le vecteur de vitesse vF de la vitesse des unités de mise en forme (7) en déplacement et/ou de l'au moins
un dispositif de mise en forme (4) en déplacement forment un triangle rectangle.
14. Procédé selon l'une des revendications 9 à 13, dans lequel la vitesse de déplacement
des unités de mise en forme (7) et/ou de l'au moins un dispositif de mise en forme
(4) est modifiée.


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