(19)
(11) EP 3 348 734 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
18.07.2018  Patentblatt  2018/29

(21) Anmeldenummer: 17002093.7

(22) Anmeldetag:  27.12.2017
(27) Früher eingereichte Anmeldung:
 12.01.2017 DE 102017000390
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E04B 9/00(2006.01)
E04B 9/10(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
MA MD TN

(30) Priorität: 12.01.2017 DE 102017000390

(71) Anmelder: Renz, Jochen C.
71134 Aidlingen (DE)

(72) Erfinder:
  • Renz, Jochen C.
    71134 Aidlingen (DE)

   


(54) PROFILSYSTEM ZUR GLEICHZEITIGEN AUFNAHME VON WAND-, AKUSTIK- UND DECKENSYSTEMEN MIT OPTIONALER AUFNAHMEMÖGLICHKEIT VON DECKEN-QUERTRAGPROFILEN SOWIE SCHALL- UND BRANDSCHOTTS


(57) 1. Profilsystem zur gleichzeitigen Aufnahme von Wand-, Akustik- und Deckensystemen mit optionaler Aufnahmemöglichkeit von Decken-Quertragprofilen sowie Schall- und Brandschotts
2.1 Das Profilsystem ermöglicht die Aufnahme üblicher, abgehängter Unterdeckenplatten und hierbei einen besonders einfachen Anschluss von typischen Systemwand-, Glaswand- und Akustiksystemen. Hierbei können die im Regelfall notwendigen Deckenanschlussprofile der untergestellten Systeme entfallen. Dadurch wird die bisherige Zweiteiligkeit der Wand- und Deckenprofile mit unzureichender Lastabtragung eliminiert und eine flexible Positionierung von Systemwänden im Raum ermöglicht. Das System kann mittels Abhänger oder direkt an der Rohdecke fixiert werden. Dadurch wird die Standsicherheit erhöht, gleichzeitig die Schalllängsleitung über die Decke minimiert, die Aufnahme von Schall- und Brandschotts erleichtert und die Verlegung von Elektro- und Kühlleitungen ermöglicht.
Ein entscheidender Vorteil ergibt sich neben der Standsicherheit in einer vielfach kürzeren Montagezeit, da kein Aufriss und keine Montage der Wandschlussprofile mehr nötig sind. Für Ganzglassysteme ergibt dies eine wenige Minuten dauernde Montagezeit je Element in Hebe-Senk-Technik sowie ein rückstandfreies Versetzen der Elemente bei Umnutzung der Räume und Bilden neuer räumlicher Szenarien.
2.2 Das Profilsystem besteht aus einem Grundprofil (1), das eine direkte Aufnahme für unterschiedliche Deckenplatten (2) und/oder eine indirekte Aufnahmemöglichkeit (3) über Quertragprofile oder Adapterprofile besitzt, welche an das Grundprofil angeschlossen werden können. Das Profilsystem hat eine Anschlussmöglichkeit (5) für Deckenabhänger oder eine anderweitige Anschlussmöglichkeit zur Befestigung an der Rohdecke und ggf. weitere Anschlussmöglichkeiten z.B. für Träger für Schall- und Brandschotts. Außerdem weist das Profilsystem entweder eine direkte Aufnahmemöglichkeit von vertikalen Systemkomponenten wie beispielsweise Glaswänden (4) auf oder besitzt eine Anschlussmöglichkeit über ein sekundäres Profil zur Aufnahme von Systemwänden.
2.3 Das Profilsystem nimmt Wand- und Deckensysteme auf, wie sie in Büroräumlichkeiten verwendet werden, wobei neben der Gewährleistung der Standsicherheit der Wand die Aufnahme von üblichen Deckensystemen mit dem Profilsystem erfolgt.




Beschreibung


[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Profilsystem zur gleichzeitigen Aufnahme von Wand-, Akustik- und Deckensystemen mit optionaler Aufnahmemöglichkeit von Decken-Quertragprofilen sowie Schall- und Brandschotts.

[0002] Aus dem Stand der Technik sind Deckenanschlussprofile bekannt, mit welchen Glas-Systemwände oder Vollwandsysteme (Wand- oder Glassysteme, Wandteile, sowie Systemkomponenten wie Platten, Ständer, Absorberkassetten, etc.) an bauseitige Decken befestigt werden. Diese weisen meist eine U-ähnliche bzw. rechteckige Form auf, wobei die Tragkonstruktion oder das Glas direkt in das U oder unter das U oder umklammernd um das U gestellt wird. Das entsprechende Profil wird an der Unterdecke montiert.

[0003] Herkömmliche Unterdeckensysteme sind für die Aufnahme von Deckenplatten optimiert. Nach dem Stand der Technik werden zur Wand- und Deckenaufnahme zwei unabhängige Profilsysteme verwendet, welche nicht aufeinander abgestimmt sind. Als Problem ergibt sich, dass das wandaufnehmende Profil nur indirekt an die Decke angeschlossen wird und sich zwischen Profil und Abhänger eine Deckenplatte oder das Auflageprofil der Deckenplatte befindet. Hierdurch entstehen Schwachpunkte im Schallschutz und der Statik an dem Übergang von der Wand zur Decke, sowie ein doppelter Montageaufwand. Zur Aufnahme horizontaler Kräfte, um ausreichende Standsicherheit zu gewährleisten, sind spezielle Verstärkungen der Deckenprofile und/oder spezielle Abhänger von der Decke erforderlich. Eine Umpositionierung von Wandsystemen kann dadurch nicht ohne Schaden am Deckensystem und Modifizierungen an den Deckenprofilen erfolgen. Außerdem ist das wandaufnehmende Profil komplett sichtbar montiert.

[0004] Aus dem Stand der Technik bekannte Bandrastersysteme können Wand- und Akustiksysteme aufnehmen, indem ein zweites, unabhängiges Deckenanschlussprofil an diese montiert wird. Das unter das Bandraster der Decke aufgesetzte Deckenanschlussprofil mit üblicherweise 50 bis 80 mm Höhe ist vollständig sichtbar, da es unterhalb des Bandrastersystems montiert wird. Beim Umsetzen von Wänden verbleiben Beschädigungen an dem Bandrastersystem z.B. durch Entfernen der Schraubverbindungen. Die Lastabtragung über die Schraubverbindung der Deckenanschlussprofile an das Bandraster, welches wiederum die Lasten an die Rohdecke abtragen muss, eignet sich nur bedingt zur Aufnahme horizontaler Lasten in den Wandsystemen.

[0005] Die Erfindung beruht auf einem Profilsystem zur gleichzeitigen Aufnahme von üblichen Unterdeckensystemen, sowie typischen Systemwand-, Glaswand- und Akustiksystemen - direkt oder indirekt über ein Sekundärprofil - wodurch die unten aufgeführten statischen, akustischen und gestalterischen Vorteile hervorgehen. Wandsysteme müssen bei Einsatz dieses Profilsystems nicht mehr nach Montage der Decke mit einem eigenen, unabhängigen Profil unter die Decke angebunden werden, wofür in der Regel in den üblichen Deckensystemen der Einsatz spezieller Profile notwendig wird. Die erforderlichen statischen Maßnahmen in den üblichen Unterdeckenkonstruktionen zur Gewährleistung der Standsicherheit entfallen somit. Das neue Profilsystem ist durch eine entsprechende Dimensionierung und Bauweise darauf ausgelegt, horizontale Lasten untergestellter Systemwände aufzunehmen und an den Baukörper abzutragen. Die Erfindung beschreibt ein stabiles, aufeinander abgestimmtes Profilsystem, mit verbundenen Einzelprofilen. Hierdurch wird die Problematik der Anbindung von Systemwänden an abgehängte Unterdecken in einer neuen Form gelöst. Durch die Kombination der Wand- und Deckenaufnahme in ein Profilsystem ergeben sich Kosteneinsparungen in der Erstinvestition und bei Umbauten, Zeiteinsparungen in der Montage von Systemwänden, sowie eine erhöhte Flexibilität, da sich Wandsysteme innerhalb des Deckenrasters ohne Beschädigung am Deckensystem umpositionieren lassen. Dadurch dass das Deckenanschlussprofil grundsätzlich auf jeder Installationsachse integriert werden kann, können ohne die üblichen Montageaufwendungen (Aufriss, Profilmontage, Befestigung) beispielsweise Glaswandfelder mit deutlich reduziertem Aufwand gestellt bzw. versetzt werden.

[0006] Die Erfindung macht sich zunutze, dass das Profilsystem möglichst weit in der abgehängten Decke versteckt werden kann bei gleichzeitiger Gewährleistung einer hohen Standsicherheit der Systemwand sowie Integration der herkömmlichen Deckenplatten und generiert hierbei erhebliche Vorteile gegenüber dem Stand der Technik:
  • Unauffällige, gestalterisch elegante Integration des Profilsystems in die abgehängte Decke, sodass die Systemwand in die abgehängte Decke läuft und nicht - wie herkömmlich - untergestellt ist,
  • dadurch erhöhter Schallschutz der Systemwand, da die Schallbrücke an dem Stoßpunkt der Deckenplatten zur Systemkomponente eliminiert wird,
  • hohe Steifigkeit und Standsicherheit der Systemwand durch Lastabtragung über Deckenanschluss und Montage in einem abgestimmten Profilsystem,
  • Verwendung eines Profilsystems anstatt getrennter Decken- und Wandprofile und dadurch Kostenreduktion,
  • Verlegung von Elektro- und Kühlleitungen an vertikale Systemelemente über Anschlussmöglichkeit an das Profilsystem,
  • leichte Montage von Schall- und Brandschotts durch Anschlussmöglichkeit am Profilsystem,
  • hohe Flexibilität der vertikalen Systemkomponenten, da leichtes und schnelles Umpositionieren innerhalb des Deckenrasters ermöglicht wird und kein separates Deckenprofil bei Montage der vertikalen Systemwände eingesetzt werden muss,
  • kein Schaden an der Unterdecke bei Umbau und hiermit einhergehender Umpositionierung der Systemwände.


[0007] Erfindungsgemäß werden die oben aufgeführten Aufgaben durch das System gemäß Anspruch 1 gelöst, wobei das Profilsystem so konstruiert ist, dass es verschiedenartigste Vollwand- oder Glaswandsysteme, raumzonierende Elemente, Deckenbaffeln sowie Systemkomponenten, Platten, Ständer, etc. und gleichzeitig herkömmliche Deckenplatten, wie mineralische oder metallische Platten, etc. direkt oder indirekt über ein Adapterprofil und/oder Quertragprofil aufgenommen werden können.

[0008] Unterschiedliche Profilvarianten und Kopplungsmöglichkeiten mit Adapterprofilen ermöglichen die Aufnahme aller üblichen Unterdeckensysteme. Das Profilsystem kann derart ausgebildet sein, dass beispielsweise Einscheiben- und Mehrschichtgläser, Vollwandplatten, Akustikmodule, etc. direkt durch das Hauptprofil oder ein in das Hauptprofil integriertes Sekundärprofil gehalten werden. Hierdurch wird eine minutenschnelle Montage als auch Demontage ermöglicht. Bei Umbauten verbleiben keinerlei Schäden am Profil. Die Kosten und Ausführungszeiten für räumliche Veränderungen können gegenüber herkömmlichen Systemen gesenkt werden. Weitere Ausführungen des Profilsystems können die Aufnahme verschieden starker Glaswandsysteme, Vollwandelemente und Akustikelemente ermöglichen. Über sekundäre Kopplungsprofile sind auch alle herkömmlichen Trennwandsysteme in der zuvor beschriebenen Schnellmontagetechnik an dem Profilsystem anschließbar.

[0009] Das System kann in einem typischen Deckenraster aufgebaut werden, wie beispielsweise im Raster der Gebäudefassade, wobei die Grundprofile eine Richtung abbilden und diese mittels Quertragprofile verbunden werden können. Die Grundprofile sind typischerweise im üblichen Fassaden- und Deckenraster von 600 mm bis 2000 mm positioniert und die Quertragprofile, sofern verwendet, typischerweise in einem Abstand von 300 bis 1500 mm angebracht. Sowohl in Quer- als auch in Längsrichtung können vertikale Systemkomponenten positioniert werden. Werden Wandsysteme entlang der Richtung positioniert, welche die Quertragprofile abbilden, so kann an dieser Stelle, falls Quertragprofile eingesetzt werden, das Quertragprofil durch ein Grundprofil ersetzt werden, das die Deckenplatten trägt und gleichzeitig eine vertikale Systemkomponente aufnimmt.

[0010] Das Profilsystem kann verschiedenartig ausgeführt sein, insbesondere in folgenden Ausführungsformen:
  • Systemwandaufnahme direkt über das Grundprofil oder indirekt über ein Sekundärprofil, welches von dem Grundprofil aufgenommen wird,
  • Deckenaufnahme direkt über das Grundprofil oder indirekt über ein Adapterprofil, welches von dem Grundprofil aufgenommen wird, und/oder indirekt über Quertragprofile, welche orthogonal zu den Grundprofilen verlaufen und von den Grundprofilen aufgenommen werden,
  • Deckenaufnahme zweiseitig oder vierseitig,
  • Aufnahmemöglichkeit von Schall- und Brandschotts direkt oder indirekt über Adapterprofile,
  • Aufnahmemöglichkeit weiterer Sekundärprofile.

    Figur 1 zeigt schematisch ein Profilsystem (1) zur gleichzeitigen Aufnahme von Wand-, Akustik- und Deckensystemen. In der dargestellten Ausführungsform ist das System so ausgeführt, dass es eine direkte Aufnahme (2) für unterschiedliche Deckenplatten aufweist (zweiseitige Auflage der Deckenplatten). Das Profilsystem hat eine Anschlussmöglichkeit (5) für Deckenabhänger (z.B. Noniusabhänger) oder eine anderweitige Anschlussmöglichkeit zur Befestigung an der Rohdecke und ggf. weitere Anschlussmöglichkeiten (3). Außerdem weist das Profilsystem in der skizzierten Ausführung eine direkte Aufnahmemöglichkeit von vertikalen Systemkomponenten wie beispielsweise Glaswänden (4) auf.

    Figur 2 illustriert das Profilsystem, wie in Figur 1 gezeigt, macht aber zusätzlich Gebrauch von der indirekten Deckenplattenaufnahme über Querträger, welche in dieser Ausführung von dem Grundprofil aufgenommen werden und zwischen zwei Profilen aufgehängt werden. Die Deckenplatten liegen in dieser Ausführungsform an vier Seiten auf, das heißt, sowohl auf den Grundprofilen als auch auf den Quertragprofilen (allseitige Auflage der Deckenplatten).

    In Figur 3 wir das Profilsystem in einer Variante ohne direkte Auflagemöglichkeit der Deckenplatten gezeigt. Die Deckenplatten liegen in dieser Ausführungsform nur auf den Quertragprofilen auf, welchen von den Grundprofilen getragen werden (zweiseitige Auflage der Deckenplatten). Zusätzlich wird in dieser Abbildung beispielhaft die Aufnahme von Trägern für Schall- und Brandschotts oder weitere Systemkomponenten gezeigt.



[0011] In einer möglichen Ausführungsform können zusätzlich Adapterprofile zur Auflage der Deckenplatten von dem Grundprofil aufgenommen werden, sodass eine allseitige Auflage der Deckenplatten hergestellt werden kann oder die Verwendung der Quertragprofile entfallen kann (zweiseitige Auflage der Deckenplatten). Figur 4 skizziert ein Beispiel des Profilsystems, bei der eine zweiseitige Deckenplattenauflage über Anschluss eines Adapterprofils an das Grundprofil realisiert wird.

[0012] Das Profilsystem kann auch mehrteilig aufgebaut sein, um beispielweise die Aufnahme bei einer Vielzahl von Systemabmessungen Höhe/Breite/Tiefe verschiedenartigster Wand- oder Glassysteme sowie Systemkomponenten, Platten, Ständer, etc. zu ermöglichen. In Figur 5 ist eine Ausführungsform eines mehrteiligen Profilsystems dargestellt, bestehend aus einem Grundprofil (6) zur Aufnahme der Quertragprofile, Schall- und Brandschotts und des Deckenabhängers (9), sowie einem sekundären Profil (7) zur Aufnahme vertikaler Systemkomponenten (8). Das Profil kann so ausgeführt sein, dass es Quertragprofile aufnimmt, welche herkömmliche Deckenplatten tragen. Die Kontur kann je nach Hersteller und Plattentyp verschieden ausgeführt sein. Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen läuft das Deckenanschlussprofil der Systemwand in die Deckenebene hinein und besitzt eine direkte Anschlussmöglichkeit am Profilsystem. Das sekundäre Profil kann in dieser Ausführungsform nur an den Positionen angebracht werden, an denen auch tatsächlich eine vertikale Systemkomponente eingebaut werden soll. An allen anderen Stellen kann das Grundprofil offen bleiben oder durch die Deckenplatten verdeckt werden, wie in Figur 6 illustriert.

[0013] Figur 7 zeigt eine alternative längsseitige Deckenplattenauflage über Adapterprofile.

[0014] Die Sichtbarkeit des Grundprofils kann verschiedenartig ausgeführt sein:
  • teilverdeckt, wobei lediglich die Aufnahme der vertikalen Systemkomponente sichtbar ist (beispielsweise mit einem Profilsystem, wie in Figur 3 gezeigt, realisiert),
  • vollverdeckt, wobei ggf. ein Sekundärprofil aufgenommen werden kann, das die vertikale Systemkomponente aufnimmt (beispielsweise mit einem Profilsystem, wie in Figur 5 gezeigt, realisiert),
  • oder auch vollständig an der Unterseite sichtbar.


[0015] In einer weiteren Ausführungsform können das Grundprofil und der Deckenanschluss (beispielweise Deckenabhänger oder Anschlussprofil) auch in einem Profil abgebildet werden, sodass der Deckenabhänger entfällt.

[0016] Als weitere Ausführungsform kann das Profilsystem an Raumkanten eingesetzt werden und somit nur auf einer Seite Deckenplatten aufnehmen.

[0017] Figur 8 zeigt ein typisches Deckenraster, wie es mit den beschriebenen Profilen realisiert werden kann. Die Grundprofile sind beispielhaft in einem Querraster von 1,35 Metern positioniert und die Quertragprofile beispielsweise in einem Längsraster von 0,6 Metern angebracht. Sowohl in Quer- als auch in Längsrichtung sind vertikale Systemkomponenten positioniert (fett markierte Linien).


Ansprüche

1. Profilsystem zur gleichzeitigen Aufnahme von Wand-, Akustik- und Deckensystemen, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:

- das Profilsystem ist so gestaltet, dass es direkt, oder indirekt über Adapterprofile, vertikale Wände, Wandelemente oder Systemkomponenten aufnehmen kann,

- das Profilsystem kann direkt, oder indirekt über angeschlossene Adapterprofile oder Quertragprofile, Deckenplatten aufnehmen.

Folglich dient dasselbe Profilsystem zur gleichzeitigen Aufnahme von Wand-, Akustik- und Deckensystemen.
 
2. Profilsystem nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Hauptprofil aus mehreren Teilen besteht bzw. dessen Kontur durch Ergänzungsprofile so angepasst werden kann, dass die Aufnahme vieler Systemabmessungen Höhe/Breite/Tiefe und verschiedener Arten von Wand-, Akustik- und Deckensystemen ermöglicht wird.
 
3. Profilsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Profilsystem mehrteilig aufgebaut ist. Das Grundprofil kann Sekundärprofile aufnehmen, in welchen Wände, Wandelemente und Systemkomponenten gehalten werden.
 
4. Profilsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
es ein- oder mehrteilig, mit unterschiedlichen Abmessungen und Seitenaufnahmekonturen ausgestattet ist, um verschiedene Arten von Bauteilen direkt oder indirekt über sekundäre Adapterprofile aufzunehmen zur Anbindung von

- Schall- und Brandschotts,

- Deckenplatten,

- Wänden, Wandelementen oder Systemkomponenten.


 
5. Profilsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
es an die Rohdecke direkt oder über Abhänger befestigt werden kann.
 
6. Profilsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
es nur eine Systemkomponente aufnimmt (z.B. Deckenplatte).
 
7. Profilsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
es auf einer Seite oder auf zwei Seiten Deckenplatten aufnehmen kann.
 




Zeichnung
















Recherchenbericht









Recherchenbericht