| (19) |
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(11) |
EP 3 348 844 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.04.2021 Patentblatt 2021/16 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.01.2010 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
HYDROSPEICHER, HYDRAULIKEINRICHTUNG MIT EINEM SOLCHEN HYDROSPEICHER UND ZUGEHÖRIGE
DATENÜBERTRAGUNGSVORRICHTUNG
HYDRAULIC ACCUMULATOR, HYDRAULIC DEVICE WITH SUCH A HYDRAULIC ACCUMULATOR AND ASSOCIATED
DATA TRANSMISSION DEVICE
ACCUMULATEUR HYDRAULIQUE, DISPOSITIF HYDRAULIQUE DOTÉ D'UN TEL ACCUMULATEUR HYDRAULIQUE
ET DISPOSITIF DE TRANSMISSION DE DONNÉES ASSOCIÉ
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
26.02.2009 DE 102009010775
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.07.2018 Patentblatt 2018/29 |
| (62) |
Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
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10704500.7 / 2401511 |
| (73) |
Patentinhaber: Hydac Technology GmbH |
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66280 Sulzbach/Saar (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- WEBER, Norbert
66280 Sulzbach/Saar (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bartels und Partner, Patentanwälte |
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Lange Strasse 51 70174 Stuttgart 70174 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-85/00454 DE-A1- 10 207 598 DE-U1- 9 005 139 US-A1- 2006 055 531
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DE-A1- 3 518 985 DE-T2- 69 211 860 US-A1- 2002 035 832
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Hydrospeicher zur Aufnahme mindestens eines Teilvolumens
einer unter Druck stehenden Flüssigkeit nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 1
und eine Hydraulikeinrichtung mit einem solchen Hydrospeicher.
[0002] Hydrospeicher können in einer Hydraulikeinrichtung verschiedene Aufgaben erfüllen,
wie beispielsweise Energiespeicherung, Flüssigkeitsreserve, Notbetätigung oder Druckstoßdämpfung.
Bekannte Hydrospeicher weisen ein Trennelement auf, durch das zwei Arbeitsräume voneinander
getrennt sind. Durch eine Bewegung des Trennelements innerhalb des Hydrospeichers
ist die Größe mindestens eines Arbeitsraumes variabel. Wenn einer der beiden Arbeitsräume
mit einem Gas befüllt ist, spricht man von einem hydropneumatischen Speicher.
[0003] Da sich die Flüssigkeit in einem Hydrospeicher unter Druck befindet, werden die Hydrospeicher
wie Druckbehälter behandelt und müssen für den maximalen Betriebsdruck unter Berücksichtigung
der jeweils geltenden Sicherheitsbestimmungen ausgelegt sein. Die Betriebssicherheit
wird durch den Einsatz hochwertiger Werkstoffe gewährleistet, die allerdings mit vergleichsweise
hohen Herstellkosten verbunden sind.
[0004] Aus der
DE 102 07 598 A1 ist ein Druckmittelspeicher bekannt mit einem Gehäuse, dessen Innenraum durch ein
Medientrennelement in zwei Kammern unterteilt ist, wobei die erste Kammer mit einem
Medium, insbesondere mit einem Gas, und die zweite Kammer mit einer Flüssigkeit gefüllt
ist, und wobei ein Ventil vorgesehen ist, dessen Schließkörper durch das Medientrennelement
betätigbar ist und das ein Befüllen der zweiten Kammer mit Flüssigkeit ermöglicht
und ein vollständiges Entleeren der zweiten Kammer verhindert. Das Gehäuse weist einen
von den Kammern und den Medien abgetrennten Raum mit einem Messmittel zur Sensierung
der Position des Medientrennelements auf.
[0005] DE 35 18 985 A1 bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Überwachung und/oder Steuerung des Drucks in
dem Hilfsdruck-Versorgungssystem einer hydraulischen Anlage, insbesondere einer Kraftfahrzeug-Bremsanlage,
die einen Druckspeicher mit einer durch eine Membran, einen Balg oder einer anderen
elastischen Wandung von dem Druckübertragungsmittel getrennten, abgedichteten, gasgefüllten
Kammer besitzt, mit Drucksensoren, Schaltern und/oder Schaltkreisen zur Erzeugung
von elektrischen Steuersignalen oder zur Anzeige des Betriebszustandes.
[0006] US 2006/0055531 A1 bezieht sich auf Sensoren wie Oberflächenwellensensoren.
US 2006/0055531 A1 bezieht sich auch auf die Kommunikation von Daten unter Nutzung von Transpondern
wie RFID-Etiketten.
[0007] DE 692 11 860 T2 betrifft ein System zur Identifizierung von Behältern, das ein elektronisches Etikett
und ein Datenterminal umfasst, das an den wegnehmbaren Lese-/Schreibkopf gekoppelt
ist.
[0008] Aus der
DE 199 29 431 A1 ist ein hydraulischer Stellantrieb bekannt, der eine Steuerung und eine mittels eines
Antriebs antreibbare Pumpe aufweist, die aus einem Vorratsbehälter Hydraulikflüssigkeit
zur Verwendung in wenigstens einen Stellzylinder pumpt. Um auf einen bisher üblichen
separaten Füllstandssensor im Vorratsbehälter für die Hydraulikflüssigkeit verzichten
zu können, wird vorgeschlagen, die Füllstandsmessung indirekt über die Einschaltdauer
der Pumpe vorzunehmen.
[0009] Aus der
DE 199 17 210 A1 ist ein Verfahren zur Überwachung des Gas-Vorfülldruckes bei Hydrospeichern bekannt,
bei dem nach Unterbrechen der Druckzufuhr zur Ölseite des Speichers und dem Entleeren
des Inhalts zum Tank die aktuelle Gastemperatur und der aktuelle Gasdruck bei Erreichen
des Temperaturausgleichs ermittelt, und die hierauf bezogenen Daten telemetrisch an
eine räumlich entfernt angeordnete Auswerteeinrichtung übermittelt werden, um einen
einer Bezugstemperatur entsprechenden IstWert des Gas-Vorfülldruckes zu berechnen.
[0010] Aus der
DE 199 42 509 A1 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Versorgung von elektrischen Verbrauchern
in oder an einer pneumatischen Vorrichtung mit elektrischer Versorgungsenergie bekannt.
Dabei ist die pneumatische Vorrichtung über eine pneumatische Leitung an eine Druckquelle
angeschlossen. Die Energieübertragung zur pneumatischen Vorrichtung erfolgt über die
pneumatische Leitung mittels Schallwellen, Mikrowellen, Druckänderungen oder eine
Gasströmung in der pneumatischen Leitung. Eine Umwandlung dieser übertragenen Energie
in die elektrische Versorgungsenergie erfolgt in oder an der pneumatischen Vorrichtung.
Hierdurch können elektrische Leitungen zur Stromversorgung entfallen und die Energieübertragung
erfolgt allein über die pneumatische Leitung.
[0011] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Hydrospeicher sowie eine Hydraulikeinrichtung
mit einem solchen Hydrospeicher bereitzustellen, welche die Nachteile des Standes
der Technik überwinden. Insbesondere soll ein Hydrospeicher bereitgestellt werden,
der eine noch höhere Betriebssicherheit gewährleistet. In einer Ausführungsart ist
der Betriebszustand des Hydrospeichers zuverlässig ermittelbar und überwachbar, vorzugsweise
auch automatisiert und von einer Steuereinrichtung gesteuert. Diese Aufgabe ist durch
den im Anspruch 1 bestimmten Hydrospeicher und durch eine Hydraulikeinrichtung gemäß
Anspruch 8 gelöst. Besondere Ausführungsarten der Erfindung sind in den Unteransprüchen
bestimmt.
[0012] Erfindungsgemäß weist der zur Aufnahme mindestens eines Teilvolumens einer unter
Druck stehenden Flüssigkeit vorgesehene Hydrospeicher, bei dem es sich um einen hydropneumatischen
Speicher handeln kann, ein Gehäuse mit mindestens einer Anschlussstelle zum Anschließen
des Hydrospeichers an eine Hydraulikeinrichtung auf. Ein ein Sensorelement aufweisender
Datenspeicher ist derart Bestandteil des Hydrospeichers, dass mittels eines außerhalb
des Hydrospeichers angeordneten Lese- und/oder Schreibgeräts die in dem Datenspeicher
gespeicherten Daten aus dem Datenspeicher elektronisch auslesbar sind, wobei in dem
Gehäuse ein Trennelement angeordnet ist, durch das zwei Arbeitsräume voneinander getrennt
sind.
[0013] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Datenspeicher derart in einem der beiden
Arbeitsräume angeordnet oder mit einem der beiden Arbeitsräume verbunden ist, dass
ein Parameter eines in dem Arbeitsraum befindlichen Mediums von dem Datenspeicher
erfassbar und in dem Datenspeicher mindestens temporär speicherbar ist, dass die für
den Betrieb des Datenspeichers erforderliche Energie von dem Lese- und/oder Schreibgerät
auf den Datenspeicher oder auf eine dem Datenspeicher zugeordnete und mit dem Datenspeicher
verbundene Empfangseinheit übertragbar ist und dass die Energieübertragung kontaktlos
durch Bereitstellung eines ausreichend starken elektromagnetischen Feldes erfolgt.
[0014] Mithin erfolgt die Datenübertragung zwischen dem Datenspeicher und dem Lese- und/
oder Schreibgerät drahtlos. Insbesondere sind die Daten drahtlos, beispielsweise durch
elektromagnetische Wellen, aus dem Datenspeicher auslesbar und drahtlos in den Datenspeicher
einschreibbar.
[0015] Zum Volumenausgleich im Hydrospeicher und der damit verbundenen Energiespeicherung
wird die Druckflüssigkeit im Hydrospeicher gewichts- oder federkraftbelastet oder
mit Gas beaufschlagt. Dabei herrscht zwischen dem Druck der Druckflüssigkeit und dem
vom Gewicht, der Feder oder dem Gas erzeugten Gegendruck stets ein Gleichgewicht.
Gewichts- und Federspeicher kommen für spezielle industrielle Anwendungen in Frage.
Gasbeaufschlagte Speicher ohne Trennelement werden wegen der Gasaufnahme der Flüssigkeit
in der Hydraulik ebenfalls nur in Spezialfällen eingesetzt. In den meisten Hydraulikeinrichtungen
werden hydropneumatische, d. h. gasbeaufschlagte Speicher mit Trennelement eingesetzt.
Nach der Ausbildung des Trennelements kann man zwischen Blasen-, Kolben- und Membranspeichern
unterscheiden.
[0016] Der Datenspeicher kann dabei integral in den Hydrospeicher eingebaut sein, beispielsweise
in einen Anschlussflansch oder in einen Außenmantel des Hydrospeichers eingegossen
oder eingespritzt sein, oder an dem Hydrospeicher von außen vorzugsweise unlösbar
festgelegt sein, beispielsweise durch Verkleben, Verschweißen oder dergleichen. Es
kann vorteilhaft sein, wenn der Datenspeicher von außen nicht erkennbar ist. Für einige
Anwendungsfälle kann es allerdings vorteilhaft sein, wenn der Ort der Anbringung des
Datenspeichers an dem Hydrospeicher von außen erkennbar ist, beispielsweise indem
der Datenspeicher selbst erkennbar ist oder indem eine Markierung an der entsprechenden
Stelle angebracht ist. Vorzugsweise steht der Datenspeicher nicht über die Kontur
des Hydrospeichers hinaus. Dadurch können erfindungsgemäße Hydrospeicher auch für
bereits vorhandene und installierte Hydraulikeinrichtungen eingesetzt werden.
[0017] In einer besonderen Ausführungsart ist der Datenspeicher derart nahe oder an einer
Außenoberfläche des Hydrospeichers angeordnet, dass der Datenspeicher auch in einem
an der Hydraulikeinrichtung angeschlossenen Zustand des Hydrospeichers auslesbar ist.
Dadurch ist es nicht erforderlich, zum Auslesen der Daten den Hydrospeicher zu demontieren,
sondern die Daten können vorzugsweise auch im Betrieb der Hydraulikeinrichtung ausgelesen
werden. Insbesondere bei langgestreckten Hydrospeichern ist es vorteilhaft, wenn der
Datenspeicher nahe oder an einer stirnseitigen Außenoberfläche angeordnet ist. Der
Abstand zwischen dem Datenspeicher und dem Lese- und/oder Schreibgerät kann dadurch
minimiert werden, wodurch eine sichere Datenübertragung auch mit geringer elektrischer
Leistung möglich ist. Beispielsweise kann der Datenspeicher nahe oder an einem Anschlussteil
des Hydrospeichers für den Anschluss an der Hydraulikeinrichtung angeordnet sein,
oder nahe einer verschließbaren Gasanschlussöffnung des Gehäuses des Hydrospeichers.
[0018] Erfindungsgemäß ist in dem Gehäuse des Hydrospeichers ein Trennelement angeordnet,
durch das zwei Arbeitsräume voneinander getrennt sind. Der Datenspeicher ist derart
in einem der beiden Arbeitsräume angeordnet oder mit einem der beiden Arbeitsräume
verbunden, dass ein Parameter eines in dem Arbeitsraum befindlichen Mediums, insbesondere
eines Fluids, von dem Datenspeicher erfassbar und in dem Datenspeicher mindestens
temporär speicherbar ist. Vorzugsweise ist der Datenspeicher in einem mit Gas, vorzugsweise
mit einem Inertgas wie beispielsweise Stickstoff, gefüllten Arbeitsraum angeordnet.
Der Datenspeicher kann ein Sensorelement aufweisen, beispielsweise zur Erfassung des
Drucks und/ oder der Temperatur. Im Falle eines Drucksensors kann der Druck im Gasraum
ermittelt werden und beispielsweise ein Warnsignal von dem Datenspeicher an das zugeordnete
Lese- und/oder Schreibgerät oder an eine Steuereinrichtung gesendet werden, wenn der
Druck einen vorgebbaren Wert unter- und/oder überschreitet.
[0019] In dem Datenspeicher können insbesondere die den Hydrospeicher spezifizierenden Daten
gespeichert sein. Dabei kann es sich beispielsweise um Daten handeln, die eine Identifikation
nur des Typs des Hydrospeichers ermöglichen, beispielsweise hinsichtlich des zulässigen
Mediums der Hydraulikeinrichtung, der zulässigen maximalen Temperatur des Mediums
der Hydraulikeinrichtung, des zulässigen maximalen Betriebsdrucks, der Abmessungen,
des Herstelldatums und dergleichen. Außerdem können Daten gespeichert werden, die
eine Identifizierung des individuellen Hydrospeichers ermöglichen, beispielsweise
eine nur einmal vergebene und vorzugsweise fortlaufende Fabrikationsnummer. Soweit
es sich dabei um Daten handelt, die bereits bei der Herstellung des Hydrospeichers
bestimmt sind, können diese Daten in einem nicht-überschreibbaren und nur-lesbaren
Speicherbereich des Datenspeichers gespeichert sein, sodass sie unveränderlich und
insbesondere nicht manipulierbar sind.
[0020] Alternativ oder ergänzend können auch Daten speicherbar sein, die erst nach der Herstellung
des Hydrospeichers auftreten, insbesondere Betriebsdaten des Hydrospeichers wie das
Datum der Inbetriebnahme, die Art und Dauer des Einsatzes, die auftretenden Betriebsdrücke
und dergleichen. Diese Daten sind in einem mindestens einmal-beschreibbaren Speicherbereich
des Datenspeichers speicherbar, vorzugsweise in einem nur einmal-beschreibbaren Speicherbereich,
in dem eine fortlaufende Protokollierung des Hydrospeichers abgelegt werden kann.
Die einzuschreibenden Daten können mit einem unveränderlichen Datumsstempel versehen
sein. Das Einschreiben dieser Daten erfolgt vorzugsweise über das Lese- und/oder Schreibgerät.
Wenn dieser Speicherbereich nur einmal-beschreibbar ist, ist gewährleistet, dass die
Betriebsdaten im Nachhinein nicht manipulierbar sind. Dies ist vorteilhaft im Hinblick
auf Gewährleistungsansprüche, die bei einem Ausfall des Hydrospeichers erhoben werden
könnten.
[0021] Das Merkmal, dass die Daten nur einmal in den Datenspeicher einschreibbar sind, kann
durch softwaretechnische Maßnahmen realisiert werden, beispielsweise indem jede Speicheradresse
nur einmal zum Einschreiben verwendbar ist und anschließend nicht mehr zur Verfügung
steht, oder durch hardwaretechnische Maßnahmen, beispielsweise indem beim Einschreiben
irreversible Speichervorgänge erfolgen, etwa durch Aufschmelzen von Verbindungsleitungen.
[0022] In einer Ausführungsart arbeitet der Datenspeicher nach dem Transponderprinzip und
ist erst nach einer entsprechenden und gegebenenfalls durch Codewörter gesicherten
Stimulation des Lese- und/oder Schreibgerätes zur Datenübertragung bereit. Es ist
beispielsweise möglich, dass die Daten aus dem Datenspeicher dadurch auslesbar sind,
dass der Datenspeicher oder eine zugeordnete Empfangseinheit ein von dem Lese- und/oder
Schreibgerät ausgesandtes Signal entsprechend den gespeicherten Daten modifiziert,
beispielsweise abschwächt, oder in vorbestimmbarer Weise moduliert, beispielsweise
durch Veränderung der Amplitude, Phase oder Frequenz des elektromagnetischen Feldes
entsprechend den gespeicherten Daten. Das Lese- und/oder Schreibgerät weist eine Empfangseinheit
auf, welche das modifizierte Signal empfängt und gegebenenfalls demoduliert, und dadurch
die Daten des Datenspeichers extrahiert.
[0023] Der Datenspeicher ist vorzugsweise als Halbleiterplättchen oder Chip ausgebildet
und kann beispielsweise periphere Schaltkreise zum Empfangen und Senden sowie zum
Einschreiben und Auslesen von Daten aufweisen. Der Datenspeicher kann ein sogenanntes
Radio Frequency Identification (RFID) Element enthalten oder sogar allein durch so
ein Element gebildet sein. Die Daten sind vorzugsweise in digitaler Form und nicht-flüchtig
gespeichert, das heißt, auch nach einem Abschalten der Energieversorgung bleiben die
Daten erhalten.
[0024] Für einige Anwendungsfälle ist es vorteilhaft, wenn das Sendeelement des Datenspeichers,
beispielsweise eine Sende-/Empfangsspule, separat zu dem eigentlichen Datenspeicher,
beispielsweise dem Halbleiterplättchen, ausgeführt ist. In anderen Anwendungsfällen
ist es besonders vorteilhaft, wenn dieses Sendeelement einstückig von dem Datenspeicher
ausgebildet ist, beispielsweise die Sende-/Empfangsantenne auf dem Halbleiterplättchen
integriert ist. Besonders vorteilhaft ist dies bei einer Datenübertragung durch Radiowellen
mit einer Frequenz von oberhalb 100 MHz, vorzugsweise oberhalb 500 MHz oder sogar
1 GHz, weil dadurch sehr geringe Baugrößen möglich sind.
[0025] Es sind auch Reichweiten von mehreren Metern bis mehreren Zehn Metern durch entsprechende
Sendeleistungen und/oder geeignete Frequenzen möglich. Um insbesondere bei größeren
Reichweiten eine Zuordnung der einzelnen Daten zu dem jeweiligen Hydrospeicher zu
gewährleisten, können die Daten jeweils mit einer dem Hydrospeicher zugeordneten Identifizierung
gekennzeichnet sein, beispielsweise mit einer dem Hydrospeicher zugeordneten Adresse.
[0026] In einer Ausführungsart ist eine sich außerhalb des Datenspeichers erstreckende Antenne
für die Signalkopplung zwischen den Datenspeicher und dem Lese- und/oder Schreibgerät
angeordnet. In einer Ausführungsart ist die Antenne durch eine elektrische Steckverbindung
mit dem Datenspeicher elektrisch verbindbar. Die Antenne kann insbesondere auswechselbar
an dem Hydrospeicher festlegbar sein, wodurch beispielsweise eine Anpassung der Reichweite
an die Einbaugegebenheiten oder eine Richtwirkung zu dem zugeordneten Schreib- und/oder
Lesegerät hin realisiert ist.
[0027] In einer Ausführungsart sind von einer Steuereinrichtung, die auch in das Lese- und/oder
Schreibgerät integriert sein kann, laufend, in vorgebbaren Zeitabständen und/oder
ereignisbedingt Parameter betreffend den Betrieb des Hydrospeichers in der Hydraulikeinrichtung
in den Datenspeicher einschreibbar. Dabei kann es sich um Daten handeln, die lokal
am Ort des Hydrospeichers ermittelt werden, beispielsweise den im Hydrospeicher auftretenden
Betriebsdruck, oder um Daten, die von einer übergeordneten und mehrere Lese- und/oder
Schreibgeräte steuernde Steuereinrichtung vorgegeben werden, beispielsweise Daten
betreffend den maximal zulässigen Betriebsdruck der Hydraulikeinrichtung.
[0028] Unter Verwendung von aus dem Datenspeicher ausgelesenen Daten wie beispielsweise
Betriebsdauer, Betriebsdruck, Betriebsdruckschwankungen, Betriebstemperatur und dergleichen
kann eine Steuereinrichtung die verbleibende Betriebsdauer oder Standzeit des Hydrospeichers
bis zur nächsten Wartung berechnen. Die Berechnung kann in dem Lese- und/oder Schreibgerät
selbst erfolgen, oder das Lese- und/oder Schreibgerät übermittelt diese Daten an eine
Steuereinrichtung. Die Steuereinrichtung kann insbesondere in entsprechender Weise
mehrere erfindungsgemäß ausgerüstete Hydrospeicher überwachen und steuern, und beispielsweise
bei Erreichen eines kritischen Betriebszustandes die Hydraulikeinrichtung derart steuern,
dass andere Hydrospeicher zugeschaltet werden.
[0029] Die aus dem Datenspeicher ausgelesenen Daten und/oder daraus berechnete oder abgeleitete
Daten können durch eine Anzeigeeinrichtung am Ort des Hydrospeichers signalisierbar
sein, beispielsweise durch ein Leuchtmittel zum Signalisieren eines anstehenden Wechsels
des Hydrospeichers, durch akustische Signalgeber oder dergleichen.
[0030] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
und der nachfolgenden Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnungen mehrere
Ausführungsbeispiele im Einzelnen beschrieben sind. Dabei können die in den Ansprüchen
und in der Beschreibung erwähnten Merkmale jeweils einzeln für sich oder in beliebiger
Kombination erfindungswesentlich sein.
- Fig. 1
- zeigt in schematischer Darstellung einen erfindungsgemäßen Hydrospeicher; und
- Fig. 2
- zeigt eine perspektivische Ansicht des Datenspeichers und der zugehörigen Antenne.
[0031] Die Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung einen erfindungsgemäßen Hydrospeicher
1 zur Aufnahme mindestens eines Teilvolumens einer unter Druck stehenden Flüssigkeit
einer nur ausschnittsweise dargestellten Hydraulikeinrichtung 10. Der Hydrospeicher
1 weist ein Gehäuse 12 mit einer Anschlussstelle 14 zum Anschließen des Hydrospeichers
1 an die Hydraulikeinrichtung 10 auf. In dem Gehäuse 12 ist ein Trennelement 16, im
dargestellten Ausführungsbeispiel eine Membran, angeordnet, durch die zwei Arbeitsräume
18, 20 voneinander getrennt sind. Im ersten Arbeitsraum 18 befindet sich die Flüssigkeit,
die über die Anschlussstelle 14 und ein optional vorgesehenes Absperrventil 22 mit
der Hydraulikeinrichtung 10 in Verbindung steht.
[0032] Im zweiten Arbeitsraum 20 befindet sich ein Gas, vorzugsweise ein Inertgas wie beispielsweise
Stickstoff, das komprimierbar ist und dessen Druck im Wesentlichen dem Druck der Flüssigkeit
im ersten Arbeitsraum 18 entspricht. Der zweite Arbeitsraum 20 kann über ein Absperrelement
24 von außerhalb mit Gas befüllt werden, wobei zu diesem Zweck im Ausführungsbeispiel
das Absperrelement 24 an eine Befüllleitung 26 angeschlossen sein kann. Auf diese
Weise können beispielsweise Gasverluste automatisch oder von einer Steuereinrichtung
36 gesteuert ausgeglichen werden oder es kann ein vorgebbarer Druck auch während des
Betriebs des Hydrospeichers 1 eingestellt werden.
[0033] Der Hydrospeicher 1 weist einen ersten Datenspeicher 28 auf. Mittels eines Lese-
und/oder Schreibgeräts 30 sind die in dem ersten Datenspeicher 28 gespeicherten Daten
elektronisch auslesbar. Alternativ oder ergänzend können auch Daten über das Lese-
und/oder Schreibgerät 30 in den ersten Datenspeicher 28 einschreibbar sein. Der erste
Datenspeicher 28 ist dabei außerhalb der beiden Arbeitsräume 18, 20 angeordnet, insbesondere
außen am Gehäuse 12 des Hydrospeichers 1 im Bereich der Anschlussstelle 14. In dem
ersten Datenspeicher 28 sind in einem vorzugsweise nicht-überschreibbaren und nur-lesbaren
Speicherbereich Daten gespeichert, die eine Identifizierung des Hydrospeichers 1 ermöglichen,
vorzugsweise sogar eine Identifizierung des individuellen Hydrospeichers 1, beispielsweise
anhand einer nur einmal vergebenen Seriennummer. Die Daten können dabei mindestens
teilweise codiert oder uncodiert gespeichert sein.
[0034] Die Datenübertragung zwischen dem ersten Datenspeicher 28 und dem Lese- und/oder
Schreibgerät 30 erfolgt drahtlos. Der erste Datenspeicher 28 arbeitet dabei nach dem
Transponderprinzip und antwortet auf eine entsprechende Stimulation durch das Lese-
und/oder Schreibgerät 30, beispielsweise mittels elektromagnetischer Wellen. Der erste
Datenspeicher 28 kann hierzu eine Energiequelle aufweisen, beispielsweise einen elektrochemischen
oder kapazitiven Energiespeicher, und/oder der erste Datenspeicher 28 kann an eine
elektrische Versorgungsleitung angeschlossen sein. In einer bevorzugten Ausführungsart
ist die für den Betrieb des ersten Datenspeichers 28 erforderliche Energie von dem
Lese- und/oder Schreibgerät 30 auf den ersten Datenspeicher 28 oder auf eine mit dem
ersten Datenspeicher 28 verbundene Empfangseinheit kontaktlos übertragbar, beispielsweise
durch ein elektromagnetisches Feld.
[0035] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Hydrospeicher 1 alternativ oder
ergänzend zu dem ersten Datenspeicher 28 einen zweiten Datenspeicher 32 auf, der innerhalb
des ersten Arbeitsraums 28 angeordnet ist. Der zweite Datenspeicher 32 kann mindestens
ein Sensorelement zum Erfassen des Drucks und/oder der Temperatur und/oder weiterer
wesentlicher Parameter der Flüssigkeit der Hydraulikeinrichtung 10 aufweisen. Diese
Daten können mindestens temporär in dem zweiten Datenspeicher 32 gespeichert werden
und/oder unmittelbar oder auf Abruf an das Lese- und/oder Schreibgerät 30 übertragen
werden.
[0036] In entsprechender Weise kann der Hydrospeicher 1 alternativ oder ergänzend im zweiten
Arbeitsraum 20 einen dritten Datenspeicher 34 aufweisen, der ebenfalls mindestens
ein Sensorelement aufweisen kann, mit dem der Druck und/oder die Temperatur und/oder
ein weiterer Parameter des in dem zweiten Arbeitsraum 20 vorhandenen Gases ermittelbar
und mindestens temporär speicherbar ist zur vorzugsweise drahtlosen Übertragung an
das Lese- und/oder Schreibgerät 30.
[0037] Das Lese- und/oder Schreibgerät 30 steht in Verbindung mit einer Steuereinrichtung
36, die mit mehreren derartigen Lese- und/oder Schreibgeräten 30 und/oder anderen
Komponenten der Hydraulikeinrichtung 10 verbunden sein kann. Insbesondere kann die
Steuereinrichtung 36 das Absperrventil 22 und/oder das Absperrelement 24 steuern.
Die Verbindung zwischen dem Lese- und/oder Schreibgerät 30 und der Steuereinrichtung
36 kann entweder über eine Datenleitung 38 erfolgen, die auch eine Energieversorgung
des Lese- und/oder Schreibgeräts 30 bereitstellen kann, oder auch drahtlos, beispielsweise
mittels eines Wireless Local Area Network (WLAN).
[0038] Die Steuereinrichtung 36 kann beispielsweise durch Abfragen des Datenspeichers 28,
32 34 zunächst prüfen, ob ein für den gegebenen Anwendungsfall geeigneter Hydrospeicher
1 vorliegt, und darüber hinaus auch die bisherigen Betriebsdaten des Hydrospeichers
1 aus dem Datenspeicher 28, 32, 34 auslesen und daraus die verbleibende Betriebsdauer
des Hydrospeichers 1 berechnen, und nur bei entsprechenden Daten den Hydrospeicher
1 durch Öffnen des Absperrventils 22 mit der Hydraulikeinrichtung 10 verbinden.
[0039] Auch während des Betriebs kann die Steuereinrichtung 36 fortlaufend, in regelmäßigen
oder unregelmäßigen Zeitabständen oder ereignisbedingt den Status des Hydrospeichers
1 durch Auslesen des Datenspeichers 28, 32, 34 abfragen. In entsprechender Weise können
über das Lese- und/oder Schreibgerät 30 auch Daten in den Datenspeicher 28, 32, 34
eingeschrieben werden, um beispielsweise Betriebsparameter abzuspeichern, denen der
Hydrospeicher 1 im bisherigen Betrieb ausgesetzt war.
[0040] Weiterhin ist möglich, dass über das Lese- und/oder Schreibgerät 30 geprüft wird,
ob der eingesetzte Hydrospeicher 1 den für den jeweiligen Anwendungsfall geforderten
Spezifikationen entspricht. Beispielsweise kann eine von der Steuereinrichtung 36
vorgeschriebene Identifikationsnummer des Hydrospeichers 1 abgefragt werden. Die aus
dem Datenspeicher 28, 32, 34 ausgelesenen Daten können insbesondere daraufhin überprüft
werden, ob es sich um einen Hydrospeicher 1 vom vorgeschriebenen Typ handelt, beispielsweise
um ein Hydrospeicher 1 des Originalherstellers, ob der Hydrospeicher 1 die erforderliche
Druckfestigkeit aufweist, ob die verbleibende Standzeit noch ausreichend ist und dergleichen.
Insbesondere dann, wenn die Berechnung der verbleibenden Standzeit bis zur nächsten
Wartung auf der Auswertung der während des Betriebs gemessenen Betriebsparameter,
beispielsweise des Druckverlaufs, beruht, kann durch den erfindungsgemäßen Hydrospeicher
1 das Wartungsintervall individuell angepasst werden.
[0041] Die Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht des ersten Datenspeichers 28 und einer
mit dem ersten Datenspeicher 28 verbundenen Antenne 40, die sich außerhalb des ersten
Datenspeichers 28 erstreckt und für eine Signalkopplung zwischen dem ersten Datenspeicher
28 und dem Lese- und/oder Schreibgerät 30 vorgesehen ist. Die Antenne 40 erstreckt
sich um eine Längsachse 42 des Hydrospeichers herum, im dargestellten Ausführungsbeispiel
um etwa 300°. Dadurch ist unabhängig von der Winkelstellung des Hydrospeichers 1 eine
Signalkopplung gewährleistet.
[0042] Die Antenne 40 kann von außerhalb des Hydrospeichers 1 zugänglich sein. Die Antenne
40 kann lösbar mit dem ersten Datenspeicher 28 verbindbar sein, beispielsweise unter
Verwendung eines elektrischen Steckverbinders 44. Dadurch können individuell geeignete
Antennen eingesetzt werden, beispielsweise um eine Reichweite der drahtlosen Verbindung
zwischen dem ersten Datenspeicher 28 und dem Lese- und/oder Schreibgerät 30 einzustellen
und/oder um eine Richtwirkung der drahtlosen Verbindung bereitzustellen. Auch der
zweite und/oder dritte Datenspeicher 32, 34 können eine derartige Antenne 40 aufweisen.
1. Hydrospeicher (1) zur Aufnahme mindestens eines Teilvolumens einer unter Druck stehenden
Flüssigkeit, insbesondere hydropneumatischer Speicher, wobei der Hydrospeicher (1)
ein Gehäuse (12) mit mindestens einer Anschlussstelle (14) zum Anschließen des Hydrospeichers
(1) an eine Hydraulikeinrichtung (10) aufweist, wobei mindestens ein ein Sensorelement
aufweisender Datenspeicher (28, 32, 34) derart Bestandteil des Hydrospeichers (1)
ist, dass mittels eines außerhalb des Hydrospeichers (1) angeordneten Lese- und/oder
Schreibgeräts (30) die in dem Datenspeicher (28, 32, 34) gespeicherten Daten aus dem
Datenspeicher (28, 32, 34) elektronisch auslesbar sind, wobei in dem Gehäuse (12)
ein Trennelement (16) angeordnet ist, durch das zwei Arbeitsräume (18, 20) voneinander
getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenspeicher (28, 32, 34) derart in einem der beiden Arbeitsräume (18, 20) angeordnet
oder mit einem der beiden Arbeitsräume (18, 20) verbunden ist, dass ein Parameter
eines in dem Arbeitsraum (18, 20) befindlichen Mediums von dem Datenspeicher (28,
32, 34) erfassbar und in dem Datenspeicher (28, 32, 34) mindestens temporär speicherbar
ist, dass die für den Betrieb des Datenspeichers erforderliche Energie von dem Lese-
und/oder Schreibgerät auf den Datenspeicher oder auf eine dem Datenspeicher zugeordnete
und mit dem Datenspeicher verbundene Empfangseinheit übertragbar ist und dass die
Energieübertragung kontaktlos durch Bereitstellung eines ausreichend starken elektromagnetischen
Feldes erfolgt.
2. Hydrospeicher (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Medium ein Fluid ist.
3. Hydrospeicher (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hydrospeicher (1) ein hydropneumatischer Speicher ist, dass einer der Arbeitsräume
(18, 20) ein Gasraum ist, und dass der Datenspeicher (28, 32, 34) derart in dem Gasraum
angeordnet oder mit dem Gasraum verbunden ist, dass der in dem Gasraum herrschende
Druck von dem Datenspeicher (28, 32, 34) erfassbar und in dem Datenspeicher (28, 32,
34) mindestens temporär speicherbar ist.
4. Hydrospeicher (1) nach Anspruch 1 oder einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem nicht-überschreibbaren und nur-lesbaren Speicherbereich des Datenspeichers
(28, 32, 34) Daten gespeichert sind, die eine Identifizierung eines Typs des Hydrospeichers
(1) ermöglichen, vorzugsweise sogar eine Identifizierung des individuellen Hydrospeichers
(1).
5. Hydrospeicher (1) nach Anspruch 1 oder einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem mindestens einmal-beschreibbaren Speicherbereich des Datenspeichers (28,
32, 34), vorzugsweise in einem nur-einmal beschreibbaren Speicherbereich des Datenspeichers
(28, 32, 34), Daten speicherbar sind, insbesondere Betriebsdaten des Hydrospeichers
(1).
6. Hydrospeicher (1) nach Anspruch 1 oder einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenübertragung zwischen dem Datenspeicher (28, 32, 34) und dem Lese- und/oder
Schreibgerät (30) drahtlos erfolgt, insbesondere dass die Daten drahtlos aus dem Datenspeicher
(28, 32, 34) auslesbar und/oder drahtlos in den Datenspeicher (28, 32, 34) einschreibbar
sind.
7. Hydrospeicher (1) nach Anspruch 1 oder einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenspeicher (28, 32, 34) nach dem Transponderprinzip arbeitet und auf eine
entsprechende Stimulation des Lese- und/oder Schreibgeräts (30) Daten aus dem Datenspeicher
(28, 32, 34) auslesbar sind oder Daten in den Datenspeicher (28, 32, 34) einschreibbar
sind.
8. Hydraulikeinrichtung (10) mit einem Hydrospeicher (1) nach einem der Ansprüche 1 bis7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussstelle (14) des Hydrospeichers (1) mit einem Absperrventil (22) verbunden
ist, und dass eine mit dem Lese- und/oder Schreibgerät (30) verbundene und das Absperrventil
(22) steuernde Steuereinrichtung (36) vor jedem Öffnen des Absperrventils (22) mittels
des Lese- und/ oder Schreibgeräts (30) Daten aus dem Datenspeicher (28, 32, 34) des
Hydrospeichers (1) ausliest und das Absperrventil (22) nur öffnet und damit den Hydrospeicher
(1) mit den weiteren Komponenten der Hydraulikeinrichtung (10) verbindet, wenn zuvor
von dem Lese- und/ oder Schreibgerät (30) aus dem Datenspeicher (28, 32, 34) des Hydrospeichers
(1) vorgebbare Daten auslesbar sind.
1. Hydraulic accumulator (1) to receive at least a partial volume of a pressurised liquid,
particularly a hydropneumatic accumulator (1), said hydraulic accumulator (1) comprising
a housing (12) with at least one connection point (14) to connect the hydraulic accumulator
(1) to a hydraulic device (10), at least one data memory comprising a sensor element
forming part of the hydraulic accumulator (1) such that the data saved in the data
memory (28, 32, 34) can be read electronically from the data memory (28, 32, 34) by
means of a reading and/or writing device (30), a separating element (16) being arranged
in the housing (12), by means of which two work chambers (18, 20) are separated from
one another, characterised in that the data memory (28, 32, 34) is arranged in one of the two work chambers (18, 20)
or connected to one of the two work chambers (18, 20) such that a parameter of a medium
located in the work chamber (18, 20) can be recorded by the data memory (28, 32, 34)
and at least temporarily stored in the data memory (28, 32, 34), in that the energy required to operate the data memory can be transmitted from the reading
and/or writing device to the data memory or to a receiving unit assigned to the data
memory and connected to the data memory, and in that energy transmission takes place contactlessly by providing a sufficiently strong
electromagnetic field.
2. Hydraulic accumulator (1) according to claim 1, characterised in that the medium is a fluid.
3. Hydraulic accumulator (1) according to either claim 1 or claim 2, characterised in that the hydraulic accumulator (1) is a hydropneumatic accumulator, in that one of the work chambers (18, 20) is a gas chamber, and in that the data memory (28, 32, 34) is arranged in the gas chamber or connected to the gas
chamber such that the pressure prevailing in the gas chamber can be recorded by the
data memory (28, 32, 34) and stored at least temporarily in the data memory (28, 32,
34).
4. Hydraulic accumulator (1) according to claim 1 or to any one of the preceding claims,
characterised in that data is saved in a read-only memory region of the data memory (28, 32, 34) that cannot
be overwritten, said data making it possible to identify a type of hydraulic accumulator
(1), preferably even to identify the individual hydraulic accumulator (1).
5. Hydraulic accumulator (1) according to claim 1 or any one of the preceding claims,
characterised in that data, preferably operating data for the hydraulic accumulator, can be saved in a
memory region of the data memory (28, 32, 34) that can be written to at least once,
preferably a memory region of the data memory (28, 32, 34) that can be written to
only once.
6. Hydraulic accumulator (1) according to claim 1 or any one of the preceding claims,
characterised in that data is transmitted wirelessly between the data memory (28, 32, 34) and the reading
and/or writing device (30), especially in that the data can be read wirelessly from the data memory (28, 32, 34) and/or can be written
wirelessly to the data memory (28, 32, 34).
7. Hydraulic accumulator (1) according to claim 1 or any one of the preceding claims,
characterised in that the data memory (28, 32, 34) operates according to the transponder principle and
data can be read from the data memory (28, 32, 34) or data can written to the data
memory (28, 32, 34) on corresponding stimulation of the reading and/or writing device
(30).
8. Hydraulic device (10) with a hydraulic accumulator (1) according to any one of claims
1 to 7, characterised in that the connection point (14) of the hydraulic accumulator (1) is connected to a shut-off
valve (22), and in that a control apparatus (36) connected to the reading and/or writing device (30) and
controlling the shut-off valve (22) reads data from the data memory (28, 32, 34) of
the hydraulic accumulator (1) by means of the reading and/or writing device (30) before
the shut-off valve (22) opens in each case, and the shut-off valve (22) only opens
and thus connects the hydraulic accumulator (1) to the other components of the hydraulic
device (10) if pre-definable data can be read by the reading and/or writing device
(30) from the data memory (28, 32, 34) of the hydraulic accumulator (1) beforehand.
1. Accumulateur (1) hydraulique de réception d'au moins un volume partiel d'un liquide
sous pression, notamment accumulateur hydropneumatique, l'accumulateur (1) hydraulique
ayant une enveloppe (12) ayant au moins un point (14) de raccordement pour le raccordement
de l'accumulateur (1) hydraulique à un dispositif (10) hydraulique, dans lequel au
moins une mémoire (28, 32, 34) de données, ayant un élément de capteur, est partie
constitutive de l'accumulateur (1) hydraulique, de manière à pouvoir, au moyen d'un
appareil (30) de lecture et/ou d'écriture disposé à l'extérieur de l'accumulateur
(1) hydraulique, déchiffrer électroniquement de la mémoire (28, 32, 34) de données,
les données mises en mémoire dans la mémoire (28, 32, 34) de données, dans lequel,
dans l'enveloppe (12) est disposé un élément (16) de séparation, par lequel deux espaces
(18, 20) de travail sont séparés l'un de l'autre, caractérisé en ce que la mémoire (28, 32, 34) de données est disposée dans l'un des deux espaces (18, 20)
de travail ou est reliée à l'un des deux espaces (18, 20) de travail, de manière à
pouvoir détecter, par la mémoire (28, 32, 34) de données, un paramètre d'un milieu
se trouvant dans l'espace (18, 20) de travail et à pouvoir le mettre en mémoire, au
moins temporairement, dans la mémoire (28, 32, 34) de données, en ce que l'énergie nécessaire au fonctionnement de la mémoire de donnée peut être transportée
de l'appareil de lecture et/ou d'écriture à la mémoire de données ou à une unité de
réception associée à la mémoire de données et reliée à la mémoire de données et en ce que le transport d'énergie s'effectue sans contact par mise à disposition d'un champ
électromagnétique suffisamment fort.
2. Accumulateur (1) hydraulique suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le milieu est un fluide.
3. Accumulateur (1) hydraulique suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'accumulateur (1) hydraulique est un accumulateur hydropneumatique, en ce que l'un des espaces (18, 20) de travail est un espace pour du gaz et en ce que la mémoire (28, 32, 34) de données est disposée dans l'espace pour du gaz ou est
reliée à l'espace pour du gaz, de manière à pouvoir détecter, par la mémoire (28,
32, 34) de données, la pression régnant dans l'espace pour du gaz et à pouvoir la
mettre en mémoire, au moins temporairement, dans la mémoire (28, 32, 34) de données.
4. Accumulateur (1) hydraulique suivant la revendication 1 ou l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que, dans une partie, non écrasable et à lecture seulement, de la mémoire (28, 32, 34)
de données, sont mises en mémoire des données, qui rendent possible une identification
d'un type de l'accumulateur (1) hydraulique, de préférence même une identification
de l'accumulateur (1) hydraulique individuel.
5. Accumulateur (1) hydraulique suivant la revendication 1 ou l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que, dans une partie, dans laquelle on peut écrire au moins une fois, de la mémoire (28,
32, 34) de données, de préférence dans une partie, dans laquelle on ne peut écrire
qu'une fois, de la mémoire (28, 32, 34) de données, peuvent être mises en mémoire
des données, notamment des données de fonctionnement de l'accumulateur (1) hydraulique.
6. Accumulateur (1) hydraulique suivant la revendication 1 ou l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la transmission de données entre la mémoire (28, 32, 34) de données et l'appareil
(30) de lecture et/ou d'écriture s'effectue sans fil, notamment en ce que les données peuvent être déchiffrées sans fil de la mémoire (28, 32, 34) de données
et/ou peuvent être enregistrées sans fil dans la mémoire (28, 32, 34) de données.
7. Accumulateur (1) hydraulique suivant la revendication 1 ou l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la mémoire (28, 32, 34) de données travaille suivant le principe du transpondeur
et, par une stimulation adéquate de l'appareil (30) de lecture et/ou d'écriture, des
données peuvent être déchiffrées de la mémoire (28, 32, 34) de données ou des données
peuvent être enregistrées dans la mémoire (28, 32, 34) de données.
8. Dispositif (10) hydraulique, comprenant un accumulateur (1) hydraulique suivant l'une
des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le point (14) de raccordement de l'accumulateur (1) hydraulique est relié à un robinet
(22) d'arrêt et en ce qu'un dispositif (36) de commande, relié à l'appareil (30) de lecture et/ou d'écriture
et commandant le robinet (22) d'arrêt, lit, avant chaque ouverture du robinet (22)
d'arrêt, au moyen de l'appareil (30) de lecture et/ou d'écriture, des données dans
la mémoire (28, 32, 34) de données de l'accumulateur (1) hydraulique et n'ouvre le
robinet (22) d'arrêt et ne relie ainsi l'accumulateur (1) hydraulique aux autres constituants
du dispositif (10) hydraulique, que si, auparavant, ont pu être lues des données,
pouvant être prescrites par l'appareil (30) de lecture et/ou d'écriture, dans la mémoire
(28, 32, 34) de données de l'accumulateur (1) hydraulique.


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