Gebiet der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft ein elektrisches Einpresskontaktelement mit zumindest einem
Einpressabschnitt, der sich in einer Erstreckungsrichtung von einem Wurzelbereich,
in dem der Einpressabschnitt mit einem Kontaktkörper verbunden ist, zu einem freien
Ende erstreckt, und der eine Mittelzone aufweist, die vom Wurzelbereich bis zum freien
Ende beidseitig von je einer Randzone flankiert ist, wobei die Randzonen voneinander
wegweisende Kontaktflächen ausbilden, die nach einem Einstecken des Einpressabschnitts
in eine Einpressöffnung beispielsweise einer Leiterplatte an der Wandung der Einpressöffnung
anliegen.
Stand der Technik
[0002] Ein Einpresskontaktelement ist aus der
DE 198 31 672 B4 vorbekannt. Das dort offenbarte Einpresskontaktelement besitzt einen Einpressabschnitt,
der mit einem Kontaktkörper verbunden ist. Der Kontaktkörper besitzt ein Kontaktelement.
Der Einpressabschnitt ist stiftförmig und kann in leitverbindender elastisch vorgespannte
Anlage an die Innenwandung eines eine Einpressöffnung ausbildenden Lochs einer Leiterplatte
treten. Die Aufbringung der Kraft, um den Einpressabschnitt in das durchkontaktierte
Loch der Leiterplatte hineinzudrücken, erfolgt durch eine axiale Beaufschlagung auf
eine Einpressschulter, die vom Kontaktkörper ausgebildet ist. Hierbei hat sich die
im Stand der Technik benutzte bauchige oder schräge Form des Kontaktes bis zum Erreichen
seines größten Hüllkreisdurchmessers als vorteilhaft für das Erzielen möglichst geringer
Eindrückkräfte erwiesen. Derartige Einpresskontakte dienen zur Herstellung von lötfreien
elektrischen Verbindungen gemäß DIN EN 60352-5 und sind in Längsrichtung vom Einpressende
aus mit einem einstückig verbundenen Steckende, Anschlussbereich oder Stanzgitter
ausgebildet.
[0003] Um die Leiterplatte und deren Durchkontaktierung und insbesondere deren Innenleiterbahnen
beim Einpressen nicht zu beschädigen, ist es sinnvoll, dass der Einpressabschnitt
elastisch ausgelegt ist, und mit relativ geringer Kraft auf die Lochwandung drückt.
Um dieses zu erreichen, ist eine relativ geringe Normalkraft der an der Lochwandung
anliegenden Schenkel der Einpressabschnitte anzustreben. Die erforderliche Ausdrückkraft
der Einpressabschnitte aus der Leiterplattenlochung muss jedoch aus Stabilitätsgründen,
insbesondere bei freistehenden Kontakten, relativ hoch sein. Diese qualitätswichtige
Forderung ist jedoch bei geringen Materialdicken der von Einpressabschnitten gebildete
Einpresskontakt nicht erreichbar, insbesondere wenn die Normalkraft der Schenkel der
Einpresskontakte gering ist. Eine geringe Ausdrückkraft oder auch Haltekraft ist auch
bei Vibrationsbeanspruchungen, wie sie bei automotiven Anwendungen im Motorraum auftreten,
nachteilig, da die Kontakte sich lockern können, wodurch sich der Übergangswiderstand
erhöht. Eine derartige Schädigung kann zum Totalausfall der elektrischen Verbindung
führen.
[0004] Oft sind derartige Einpresskontakte mit fortführenden Bereichen materialeinheitlich
verbunden. Diese können als Buchsenkontakte für Rund- oder Flachstecker, Crimp-Verbindungen,
Schneidklemm-Verbindungen, Folienverbindungen oder Stanzgitter etc. ausgebildet sein.
Derartige Anwendungen erfordern federnd, elastische Eigenschaften, um eine einwandfreie
Kontaktierung mit dem Gegenstecker oder Anschlussteil zu ermöglichen. Daher ist die
Materialstärke meistens gering, zum Beispiel 0,3 mm. Diese Dicke reicht aber gelegentlich
nicht, um die obigen Anforderungen für derartige Einpresskontakte zu erfüllen. Insbesondere
ist wegen der geringen Materialquerschnitte und der relativ kleinen Kontaktfläche
in der Leiterplattenlochung die gewünschte hohe Stromtragfähigkeit sowie die gewünschte
Kaltverschweißung oft nicht zu erreichen. Deshalb werden beim Stand der Technik derartige
Bauteile aus stufengefrästem Bandmaterial hergestellt. Das bedeutet, dass das Band
beispielhaft 0,8 mm dick für den Bereich der Einpresszone, auf 0,3 mm im Bereich der
anschließenden Kontaktbereiche reduziert werden muss. Da dieser Vorgang üblicherweise
frästechnisch durchgeführt wird, sind derartige Bänder teuer. Üblicherweise werden
derartige Einpresskontakte, die aus blankem Band hergestellt sind, in einem weiteren
Schritt mit einer galvanischen Oberfläche versehen. Diese besteht wegen der erforderlichen
Kaltverschweißung mit der Durchkontaktierung der Leiterplatte und der Bleifreiverordnung
aus Reinzinn. Bekanntlich sind jedoch galvanisch reinverzinnte Oberflächen unter Druckbeaufschlagung
und Biegebeanspruchung die in einer Einpressverbindung entstehen, anfällig gegen Whiskerbildung.
Diese Whisker sind unerwünscht und können in der Anwendung Kurzschlüsse verursachen.
Des Weiteren sind die fortführenden Bereiche oft aus Kostengründen aus vorbeschichtetem
Band hergestellt und haben daher blanke Schnittkanten. Diese können nachteilig bei
Verwendung als Kontaktfläche bei Einpresskontakten in der Durchkontaktierung der Leiterplatte
sein. Daher werden im Stand der Technik diese Einpressbereiche in einem separaten
Arbeitsgang galvanisch beschichtet. Dieser zusätzliche Arbeitsgang ist sehr kostenintensiv
und aufwendig.
[0005] Zum Stand der Technik gehören ferner die
DE 38 31 508 C2 und die
US 4,017,143, die jeweils ein elektrisches Einpresskontaktelement zeigen, bei denen der Einpressabschnitt
durch Prägen mit einem Prägestempel eine Querschnittsprofilierung erhält.
[0006] Die
US 6,132,225 offenbart einen Einpressabschnitt, der über seine gesamte Erstreckungsrichtung um
eine einzige Biegelinie gewölbt ist, so dass sich aus der ursprünglichen Erstreckungsebene
des Blechrohlings abragende Randzonen ausbilden.
[0007] Die
DE 10 2014 107 438 A1 offenbart einen geschlitzten Einpressabschnitt mit einer eingeprägten Vertiefung.
[0008] Die
DE 20 2009 009 933 U1 offenbart einen geschlitzten Einpressabschnitt mit beidseitigen Einprägungen, so
dass sich in einem Kontaktbereich Stege ausbilden.
[0009] Die
DE 20 2016 102 148 U1 offenbart einen Einpressabschnitt, der aus zwei parallelen Schenkeln besteht.
[0010] Die
EP 0 313 300 A1 offenbart einen Einpressabschnitt, in dessen Kontaktbereich eine im Querschnitt V-förmige
Nut eingeprägt ist.
[0012] Die
DE 11 2006 000 095 T5 offenbart einen Einpressabschnitt mit durch einen Freiraum getrennte, elastisch aufeinander
zu bewegbare Schenkel.
Zusammenfassung der Erfindung
[0013] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das eingangs genannte elektrische Kontaktelement
gebrauchsvorteilhaft weiterzubilden und insbesondere den elastischen Bereich des Einpressabschnitts
derartig zu verändern, dass die Normalkraft der beiden Schenkel des Einpressabschnitts
relativ gering ist, und insbesondere dass ein bauchiger oder schräger Bereich des
Einpressabschnittes bis zum Erreichen des größten Hüllkreisdurchmessers des Kontaktes
erhalten bleibt.
[0014] Gelöst wird die Aufgabe durch die in den Ansprüchen angegebene Erfindung, wobei die
Unteransprüche nicht nur vorteilhafte Weiterbildungen des Hauptanspruchs sondern auch
jeweils eigenständige Lösungen der Aufgabe sind.
[0015] Zunächst und im Wesentlichen ist vorgesehen, dass die Randzone von der Mittelzone
weggebogen ist. Ferner kann vorgesehen sein, dass der Einpressabschnitt eine im Querschnitt
U- oder C-förmige Gestalt besitzt. Auch ein S-förmiger oder Z-förmiger Querschnitt
ist möglich. In einer Querschnittsebene durch die Erstreckungsrichtung des Einpressabschnittes
bildet sich dadurch ein gewölbter Materialstreifen aus, dessen Rand von den Randzonen
und dessen Mittelabschnitt von der Mittelzone gebildet ist. Der Einpressabschnitt
besitzt bevorzugt über seine gesamte Länge eine derartige gewölbte Gestalt. Das Einpresskontaktelement
besitzt einen Einpressabschnitt, der von einem Flachstück gebildet ist, dessen Randzonen
von der Mittelzone jeweils um eine Biegelinie weggebogen sind. Die U- oder C- oder
Z-Querschnittsprofilierung wird erfindungsgemäß durch eine Biegeumformung um eine
Biegelinie erzeugt, bei der die Schmalkanten des Flachstücks nach der Biegeumformung
in Richtung der Breitseite des Flachstücks weisen und die Kontaktflächen von den Randabschnitten
der Breitseitenflächen des Flachstücks gebildet werden. Der Mittelabschnitt kann sich
entlang einer Geraden erstrecken, dieser kann, sofern der Einpressabschnitt im Querschnitt
eine U-Form aufweist, den U-Schenkel ausbilden. Die beiden Randzonen bilden dann die
beiden U-Schenkel aus. Bei einem S-förmigen oder Z-förmigen Querschnitt weisen die
beiden Randabschnitte in voneinander wegweisende Richtungen. Bevorzugt bilden die
Randzonen von der Mittelzone abragende Stege aus. Es kann sich zwischen den Randzonen
ein Kanal erstrecken, dessen Boden die Mittelzone ist. Dieser Kanal verläuft bevorzugt
über die gesamte Erstreckungslänge des Einpressabschnittes, also vom Wurzelbereich
hin zum freien Ende. Der Einpressabschnitt ist bevorzugt materialeinheitlicher Bestandteil
eines Stanzbiegeteiles, aus dem das Einpresskontaktelement gefertigt ist. Nach dem
Umformen bildet das Stanzbeigeteil einen Kontaktkörper aus, der in vielfältiger Form
gestaltete Kontaktelemente aufweist, beispielsweise zum Einstecken eines Steckers
oder zum Einklemmen eines Kabels. Das Einpresskontaktelement kann mehrere, parallel
zueinander sich erstreckende Einpressabschnitte aufweisen. Jeder Einpressabschnitt
bildet bevorzugt eine Außenfläche aus und eine dieser gegenüberliegenden Innenfläche.
Die Außenfläche und die Innenfläche werden von den beiden sich gegenüberliegenden
Breitseitenflächen des Blechteiles gebildet, aus denen das Einpresskontaktelement
ausgebildet ist. Die Randzonen sind aus der Erstreckungsebene des Blechs weggebogen.
Sie sind insbesondere von der Außenfläche weggebogen, so dass in einer bevorzugten
Ausführungsform die Außenfläche des Einpressabschnittes einen gerundeten Abschnitt
aufweist, welcher insbesondere einen Außenflächenabschnitt der Mittelzone mit der
Kontaktfläche verbindet, die von einem Außenflächenabschnitt der Randzone ausgebildet
wird. Eine Innenfläche des Einpressabschnittes kann einen der Mittelzone zugeordneten
Abschnitt und einen im Wesentlichen senkrecht dazu verlaufenden Abschnitt aufweisen.
Bevorzugt ist der der Mittelzone zugeordnete Abschnitt der Innenfläche beidseitig
von Abschnitten der Innenfläche der Randzone flankiert, die senkrecht auf dem Abschnitt
der Mittelzone stehen. Die beiden parallel zueinander verlaufenden Abschnitte der
Innenfläche grenzen an Biegelinien aneinander. In einer Weiterbildung der Erfindung
ist vorgesehen, dass eine Umrisskonturlinie des Einpressabschnittes in einem Anschlussbereich
bogenförmig verläuft, wobei sich der Anschlussbereich von einem ersten Schmalbereich
des Einpressabschnittes bis zum Wurzelbereich erstreckt. An den Anschlussbereich schließt
sich ein Kontaktbereich an, in dem die Kontaktflächen sitzen, die in elektrischen
Kontakt mit den durchkontaktierten Einpressöffnungen treten. Im Kontaktbereich besitzt
der Grundriss des Einpressabschnittes eine bauchige Gestalt. Ausgehend vom ersten
Schmalbereich erstrecken sich die Umrisskonturlinie auf einer Bogenlinie, wobei die
beiden Bogenlinien voneinander weggerichtet sind, so dass sich zwischen zwei Schmalbereichen
des Einpressabschnittes ein durchmessergrößter Bereich ausbildet, in dem die Kontaktflächen
angeordnet sind. In dem Kontaktbereich, der sich zwischen Anschlussbereich und Endbereich
erstreckt, ist bevorzugt ein Schlitz, eine Einprägung und/oder eine Wölbung angeordnet.
Die Einprägung kann gerundete Randkanten aufweisen und im Bereich des Schlitzes angeordnet
sein, wobei die Einprägung insbesondere auf der Innenfläche ausgebildet ist. Die der
Innenfläche gegenüberliegende Außenfläche besitzt bevorzugt eine Wölbung, die der
Einprägung gegenüberliegt. Besitzt der Kontaktkörper eine Hohlform und sind mehrere
Einpressabschnitte vorgesehen, die vom Rand der Hohlform abragen, so ist insbesondere
vorgesehen, dass die von den Randzonen ausgebildeten Stege nach außen gerichtet sind,
wohingegen die den Stegen gegenüberliegenden Wölbungen der Außenfläche nach innen,
also in Richtung der Höhlung der Hohlform weisen. Mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung
erhält ein Einpressabschnitt eines gattungsgemäßen Einpresskontaktelementes eine erhöhte
Stabilität. Ein in der Mittelzone sich erstreckender Schlitz, der beidseitig von den
Kontaktflächen flankiert ist. Der Schlitz teilt den Einpressabschnitt in zwei Kontaktschenkel,
die sich elastisch in Richtung aufeinander zu verformen können. Die Normalkraft der
Kontaktschenkel des Einpresskontaktes ist erfindungsgemäß relativ gering. Der bauchige
oder schräge Bereich der Kontaktfläche bzw. der von der Randzone gebildeten Außenfläche
bleibt bis zum Erreichen des größten Hüllkreisdurchmessers des Kontaktes erhalten,
wodurch geringe Eindrückkräfte entstehen. Die beim Ausdrücken des Einpresskontaktes
entstehenden Ausdrückkräfte oder die Haltekräfte bleiben aber relativ hoch. Die Materialstärke
des materialeinheitlich mit dem Kontaktkörper verbundenen Einpressabschnittes ist
dieselbe. Die Stabilität des Einpressabschnittes hat sich wegen der ausgebogenen Randzone
aber vergrößert. Des Weiteren hat sich auch die Kontaktfläche vergrößert. Es ist somit
eine relativ hohe Stromtragfähigkeit gegeben. Die Durchkontaktierung einer Leiterplatte
wird beim Einstecken des Einpressabschnittes nicht beschädigt. Auch der Übergangswiderstand
ist gering. Das gesamte Bauteil wird bevorzugt materialeinheitlich aus einem Band
gleicher Dicke mit einheitlicher Vorbeschichtung hergestellt. Das Band besitzt eine
vorbeschichtete Oberfläche. Eine galvanische Beschichtung ist möglich, bevorzugt aber
nicht erforderlich. Die Oberfläche kann auch mit Silber oder einer Silber-Zinn-Legierung,
Gold oder einem anderen geeigneten Metall galvanisch vorbeschichtet sein. Die Beschichtung
kann auch nachträglich aufgebracht werden.
[0016] Es ist ferner von Vorteil, wenn der Kontaktkörper und der Einpressabschnitt, also
insbesondere das gesamte Einpresskontaktelement aus einem vorbeschichteten Metallband
hergestellt werden. Die Fertigungsschritte sind im Wesentlichen Stanzen und Biegen.
Es werden dabei nach außen gewölbte Einpressabschnitte ausgebildet, die Kontaktschenkel
aufweisen. Die Kontaktschenkel, die vom Schlitz voneinander getrennt sind, haben dann
bevorzugt jeweils eine L-Form. Die nach außen gewölbten Kontaktschenkel besitzen entlang
der Außenkontur biegetechnisch hochgebogene Stege, die als Kontaktflächen und zur
Stabilisierung dienen und durch druckbeaufschlagte Verformung einseitig eine Vertiefung
in Form ähnlich einer Kalotte aufweisen, deren äußerer Radius kleiner ist als der
Außenradius der bauchigen Form des Einpresskontaktes. Sie verändern den Biegeradius
der hochgestellten Stege im Bereich der bauchigen Form derartig, dass eine Kontur
entsteht, die die Haltekraft des Einpresskontaktes in der Durchkontaktierung erhöht
und gleichzeitig eine größere stromführende Fläche im Bereich der Kontaktierung zur
besseren Stromübertragung bildet. Um die Normalkraft der Einpresszone einstellbar
zu gestalten, wird die insbesondere durch eine Prägung erzeugte Kalotte mittig mit
dem genannten Schlitz geschlitzt. Die Breite bzw. Länge dieses Schlitzes bewirkt eine
Veränderung des Materialquerschnitts und dadurch eine Einstellbarkeit der Normalkraft.
Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn der Einpressabschnitt als Direktstecker für
Leiterplattenlochungen eingesetzt wird, zur Stabilisierung des Bereichs zwischen Einpressabschnitt
und einem Kontaktelement, das vom Kontaktkörper ausgebildet ist. In einer bevorzugten
Ausgestaltung besitzt der Kontaktkörper im Wurzelbereich eine Versteifungssicke, die,
sofern es sich bei dem Kontaktkörper um einen Hohlkörper handelt, bevorzugt nach innen
gewölbt ist. Die Kontaktelemente können von einer Kupferlegierung hergestellt sein.
Als Kontaktelement kommt ein Buchsenkontakt, ein Schneidklemmanschluss, ein Folienanschluss
oder ein Crimp-Anschluss in Betracht. Der Buchsenkontakt kann einen Freischnitt aufweisen.
Es ist auch ein Positionieranschlag vorgesehen, der beim Einpressen des Einpresskontaktelementes
gegen die Oberfläche der Leiterplatte stößt. Der Buchsenkontakt kann eine Mehrzahl
von gebogenen Kontaktlamellen aufweisen. Zwischen den Kontaktlamellen bildet sich
ein Einsteckschlitz für einen Stecker aus. Die Kontaktlamellen können mit radiusförmigen
Kontaktpunkten versehen sein, in deren Verlängerung stirnseitig ein weiterer Radius
angeordnet ist zur Anlage an der Buchsenwand, welche insbesondere von der Innenwand
des als Hohlkörper ausgebildeten Kontaktkörpers ausgebildet ist.
[0017] Der zwischen den über die gesamte Länge des Einpressabschnittes erstreckenden Kanal
wird von den beiden Stegen begrenzt. Die beiden Stege bilden im Wesentlichen ebene
Kanalinnenwände aus, die unter Ausbildung einer Knick- oder Biegelinie in einen ebenen
Kanalboden übergehen, der von der Mittelzone ausgebildet wird. Die beiden Stege besitzen
über ihre gesamte Erstreckungslänge eine gleichbleibende Höhe. Die Außenwandungen
der Stege, die im Kontaktbereich die Kontaktflächen ausbilden, verlaufen zumindest
bereichsweise auf Ebenen, die unter Ausbildung von Rundungen in eine im Boden des
Kanals gegenüberliegende Außenwandung übergehen. Die Konturlinie der Stege verläuft
in der Ebene der Mittelzone entlang von Bogenlinien, die den mittleren Bereich des
Eintrittsabschnittes ihren maximalen Abstand voneinander haben.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0018] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erste perspektivische Darstellung eines Einpresskontaktelementes mit einem kastenförmigen
Kontaktkörper und drei Einpressabschnitten,
- Fig. 2
- das Ausführungsbeispiel in einer zweiten perspektivischen Darstellung,
- Fig. 3
- das Ausführungsbeispiel in einer Seitenansicht,
- Fig. 4
- das Ausführungsbeispiel in einer Unteransicht,
- Fig. 5
- das Ausführungsbeispiel in einer Draufsicht,
- Fig. 6
- den Schnitt gemäß der Linie VI - VI in Figur 3,
- Fig. 7
- eine vergrößerte Draufsicht auf die nach außen weisende Breitseite eines Einpressabschnittes,
- Fig. 8
- den Schnitt gemäß der Linie VIII - VIII in Figur 7,
- Fig. 9
- den Schnitt gemäß der Linie IX - IX in Figur 7,
- Fig. 10
- den Schnitt gemäß der Linie X - X in Figur 7,
- Fig. 11
- den Schnitt gemäß der Linie XI - XI in Figur 7,
- Fig. 12
- eine Draufsicht auf das freie Ende 4 des Einpressabschnittes,
- Fig. 13
- ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Draufsicht,
- Fig. 14
- das zweite Ausführungsbeispiel in einer Seitenansicht,
- Fig. 15
- ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Draufsicht,
- Fig. 16
- ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Draufsicht und
- Fig. 17
- das vierte Ausführungsbeispiel in einer Seitenansicht.
Beschreibung der Ausführungsformen
[0019] Die in den Zeichnungen dargestellten Einpresskontaktelemente sind von einem Metallstreifen
als Ausgangsmaterial gefertigt. Bei dem Metallstreifen kann es sich um einen verzinnten
Metallstreifen handeln. Bevorzugt besteht der Metallstreifen aus einem Buntmetall
und insbesondere aus einer Kupferlegierung. Zunächst wird in einem Stanzvorgang aus
dem Metallstreifen ein Stanzteil gefertigt, welches nachfolgend galvanisch beschichtet
werden kann. In einem darauffolgenden, insbesondere mehrstufigen Biegeverfahren, erhält
das Einpresskontaktelement seine Endform, die in den Figuren dargestellt ist.
[0020] Das Einpresskontaktelement besitzt einen Kontaktkörper 1, der dem Anwendungsfall
entsprechend gestaltet sein kann und verschiedenartig ausgebildete Kontaktelemente
14 aufweisen kann, mit denen der Kontaktkörper 1 in elektrisch leitendem Kontakt mit
einem Kabel oder einem anderen elektrisch leitenden Material gebracht werden kann.
Der Kontaktkörper 1 ist materialeinheitlich mit mindestens einem Einpressabschnitt
2 verbunden, der in eine durchkontaktierte Einpressöffnung einer Leiterplatte eingesteckt
werden kann. Um die Einstecktiefe zu begrenzen, besitzt der Kontaktkörper 1 einen
Positionieranschlag 15, der im eingepressten Zustand auf einer Breitseitenebene der
Leiterplatte aufliegt.
[0021] Das in den Figuren 1 bis 6 dargestellte erste Ausführungsbeispiel besitzt einen kastenförmigen
Kontaktkörper 1, der einen Hohlkörper ausbildet. Auf einer Kontaktseite besitzt der
Kontaktkörper 1 einen Schlitz zum Einstecken eines Steckers. Die Kontaktelemente 14,
die vom Schlitzrand abragen, bilden Lamellen aus, die in die Höhlung des Kontaktkörpers
1 hineinragen. Die Kontaktelemente 14 bilden nach innen gebogene Kontaktlamellen,
die mit gerundeten Kontaktpunkten an einem in den Buchsenkontakt eingesteckten Stecker
anliegen. Die Kontaktlamellen setzen sich jenseits der Kontaktpunkte fort und bilden
dort ebenfalls Rundungen aus. Ein Rundungsabschnitt kann an der Innenwand des Kontaktkörpers
1 anliegen. Der Kontaktkörper 1 wird von einem Metallblech gebildet, das in eine Kastenform
gebracht ist. An den Trennstellen gibt es eine Verclinchung 17.
[0022] Das in der Figur 13 dargestellte Ausführungsbeispiel eines Einpresskontaktelementes
besitzt ein Kontaktelement 14 in Form eines Crimp-Anschlusses. Das in der Figur 15
dargestellte Ausführungsbeispiel hat ein Kontaktelement 14 in Form eines Schneid-Klemm-Anschlusses
und das in den Figuren 16, 17 dargestellte Ausführungsbeispiel hat ein Kontaktelement
14 in Form eines Folienanschlusses.
[0023] Der Einpressabschnitt 2 der in den Figuren 13 bis 17 dargestellten Ausführungsbeispiele
bzw. die Einpressabschnitte 2 des in den Figuren 1 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiels
ist in den Figuren 7 bis 12 vergrößert dargestellt und wird im Folgenden beschrieben.
[0024] Der Einpressabschnitt 2 erstreckt sich in einer Erstreckungsrichtung E von einem
Wurzelbereich 3, der in einem Anschlussbereich B liegt, und in dem der Einpressabschnitt
2 materialeinheitlich mit dem Kontaktkörper 1 verbunden ist, über einen Kontaktbereich
A hin zu einem freien Ende 4, welches das Ende eines Endbereiches C bildet. Der Einpressabschnitt
2 wird von einem schmalen Metallstreifen gebildet, der eine Mittelzone 5 aufweist,
die über ihre gesamte vom Wurzelbereich 3 bis zum freien Ende 4 sich erstreckende
Länge beidseitig von einer Randzone 6 flankiert ist. Eine Umrisskonturlinie 2' des
Einpressabschnittes 2 wird somit von den beiden Randzonen 6 ausgebildet.
[0025] Die beiden Randzonen 6 bilden aus der Erstreckungsebene der Mittelzone 5 ausgebogene
Stege, die dem Querschnitt des Einpressabschnittes 2 eine U-Form verleihen. Bei den
Ausführungsbeispielen sind die Randzonen 6 in derselben Richtung von der Mittelzone
5 weggebogen. Es ist aber auch vorgesehen, dass die Randzonen 6 in voneinander verschiedene
Richtungen von der Mittelzone 5 weggebogen sind, so dass die Stege in voneinander
wegweisenden Richtungen von der Mittelzone 5 abragen. Ein derartiger Einpressabschnitt
kann einen S-förmigen oder Z-förmigen Querschnitt aufweisen.
[0026] Die von den Randzonen 6 ausgebildeten Stege gehen im Wurzelbereich 3 schräg verlaufend
in die Oberfläche des Kontaktkörpers 1 über. Die Umrisskonturlinie 2' verläuft im
dortigen Anschlussbereich B ausgehend von einem Schmalbereich des Einpressabschnittes
2 entlang einer Bogenlinie, um an einer Randkante des Kontaktkörpers 1 zu enden. Der
Schmalbereich im Übergangsbereich zwischen der im Anschlussbereich B und dem Kontaktbereich
A entspricht etwa dem Abstand der beiden Konturlinien 2' im Bereich des freien Endes
4.
[0027] Im Anschlussbereich A besitzt der Einpressabschnitt 2 eine bauchige Kontur. Die Umrisskonturlinien
2' verlaufen jeweils auf einer Bogenlinie, wobei die beiden Bögen voneinander weg
weisen, so dass der Einpressabschnitt 2 etwa in der Mitte des Kontaktbereiches A seine
größte Breite besitzt.
[0028] Aus den Figuren 9 und 12 ist ersichtlich, dass die Querschnittslänge der Mittelzone
5 etwa doppelt so lang ist wie die beiden im Wesentlichen rechtwinklig sich zur Mittelzone
5 erstreckenden Randzonen 6. Eine Außenfläche 8 des Einpressabschnittes 2 verläuft
in einem Abschnitt 8' der Mittelzone 5 im Wesentlichen eben und bildet im Übergangsbereich
zur Randzone 6 einen gerundeten Abschnitt 8''' aus. Der gerundete Abschnitt 8''' verbindet
den im Wesentlichen ebenen Abschnitt 8' mit einem ebenfalls gerundeten oder nur bereichsweise
ebenen Abschnitt 8", der eine Kontaktfläche ausbildet. Der die Kontaktfläche ausbildende
Außenflächenabschnitt 8" wird von der Außenseite der Mittelzone 5 ausgebildet und
liegt im eingepressten Zustand an der durchkontaktierten Wandung der Einpressöffnung
der Leiterplatte elektrisch leitend an.
[0029] Die Rundung des Abschnittes 8" kann sich fortsetzen bis zu einem Abschnitt 9" einer
Innenfläche 9, die der Außenfläche 8 gegenüberliegt. Der Innenflächenabschnitt 9"
verläuft im Wesentlichen eben und ist der Randzone 6 zugeordnet. Der Innenflächenabschnitt
9" geht mit der Ausbildung einer Biegelinie 9''' etwa unter Ausbildung eines rechten
Winkels in einen ebenen Innenflächenabschnitt 9' über, der parallel zum außenflächenabschnitt
8' verläuft. Es bildet sich somit ein Kanal 7 mit Kanalwänden 9" und einem Kanalboden
9'.
[0030] Die Biegelinie 9" folgt im Wesentlichen der Umrisskonturlinie 2'. Sie verläuft mit
gleichem Abstand zur Umrisskonturlinie 2'.
[0031] Die Mittelzone 5 besitzt im Anschlussbereich B, also im Bereich ihrer größten Breite,
einen sich in der Erstreckungsrichtung E erstreckenden Schlitz 10, der den Einpressabschnitt
2 dort in zwei Kontaktschenkel trennt, die elastisch aufeinander zu bewegbar sind,
wobei sich die Weite des Schlitzes 10 verkleinert. Zur Beeinflussung der Elastizität
der Kontaktschenkel trägt eine Einprägung 12 bei, die kalottenartig ausgebildet ist
und einen gerundeten Rand 12' aufweist, der in einem Scheitelbereich an die Biegelinie
9''' angrenzt.
[0032] Die Einprägung 12 ist der Innenfläche 9 zugeordnet. Der der Einprägung 12 gegenüberliegende
Bereich der Außenfläche 8 besitzt eine Wölbung 11.
[0033] Im Bereich der Wurzel 3 ist darüber hinaus eine Verstärkungssicke 13 vorgesehen,
die sich bis in den Wurzelbereich 3 erstreckt, und die etwa in der axialen Mitte des
Einpressabschnittes 2 sitzt.
[0034] Die vorstehenden Ausführungen dienen der Erläuterung der von der Anmeldung insgesamt
erfassten Erfindungen, die den Stand der Technik zumindest durch die folgenden Merkmalskombinationen
jeweils auch eigenständig weiterbilden, nämlich:
[0035] Ein elektrisches Einpresskontaktelement, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die
Randzonen 6 von der Mittelzone 5 um eine Biegelinie weggebogen sind.
[0036] Ein elektrisches Einpresskontaktelement, das dadurch gekennzeichnet ist, dass der
Einpressabschnitt 2 eine im Querschnitt U- oder C-förmige Gestalt hat.
[0037] Ein elektrisches Einpresskontaktelement, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die
Randzonen 6 von der Mittelzone 5 abragende Stege ausbilden.
[0038] Ein elektrisches Einpresskontaktelement, das dadurch gekennzeichnet ist, dass eine
Außenfläche 8 des Einpressabschnittes 2 einen gerundeten Abschnitt 8''' aufweist,
welcher insbesondere einen Außenflächenabschnitt 8' der Mittelzone 5 mit der Kontaktfläche
8" verbindet.
[0039] Ein elektrisches Einpresskontaktelement, das dadurch gekennzeichnet ist, dass eine
Innenfläche 9 des Einpressabschnitts 2 einen der Mittelzone 5 zugeordneten Abschnitt
9' und im Wesentlichen senkrecht dazu verlaufende Abschnitte 9" aufweist, die den
Randzonen 6 zugeordnet sind, die insbesondere unter Ausbildung von Biegelinien 9'''
aus der Erstreckungsebene der Mittelzone 5 ausgebogen sind.
[0040] Ein elektrisches Einpresskontaktelement, das dadurch gekennzeichnet ist, dass eine
sich in der Erstreckungsebene der Mittelzone 5 liegende Umrisskonturlinie 2' des Einpressabschnittes
2 in einem sich von einem ersten Schmalbereich bis zum Wurzelbereich 3 erstreckenden
Anschlussbereich B bogenförmig verläuft.
[0041] Ein elektrisches Einpresskontaktelement, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die
Mittelzone 5 in einem zwischen dem Anschlussbereich B und einem dem freien Ende 3
zugeordneten Endbereich C liegenden Kontaktbereich A einen sich in der Erstreckungsrichtung
E erstreckenden Schlitz 10, eine Einprägung 12 und/oder eine Wölbung 11 aufweist,
wobei insbesondere vorgesehen ist, dass die Einprägung 12 gerundete Randkanten aufweist,
der Innenfläche 9 zugeordnet ist und/oder der Wölbung 11 gegenüberliegt.
[0042] Ein elektrisches Einpresskontaktelement, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die
Umrisskonturlinie 2' des Einpressabschnittes 2 im Anschlussbereich B und/oder im Kontaktbereich
A entlang voneinander weggebogenen Linien verläuft.
[0043] Ein elektrisches Einpresskontaktelement, das dadurch gekennzeichnet ist, dass ein
oder mehrere Einpressabschnitte 2 materialeinheitlich mit dem Kontaktkörper 1 verbunden
sind, der Kontaktkörper 1 und der mindestens eine Einpressabschnitt 2 aus einem einheitlichen
Ausgangsmaterial bestehen, wobei das Einpresskontaktelement bevorzugt aus einem metallbeschichtetem,
beispielsweise versilbertem, vergoldetem oder vorverzinntem Band, insbesondere feuervorverzinntem
Band, als Stanzbiegeteil gefertigt ist, im Wurzelbereich 3 eine Verstärkungssicke
13 aufweist.
[0044] Ein elektrisches Einpresskontaktelement, das dadurch gekennzeichnet ist, dass das
Material des Einpresskontaktelementes eine Kupferlegierung ist.
[0045] Ein elektrisches Einpresskontaktelement, das dadurch gekennzeichnet ist, dass der
Kontaktkörper 1 Kontaktelemente 14 aufweist, die insbesondere einen Buchsenkontakt
ausbilden und dass der Kontaktkörper 1 kastenförmig oder rund ist und an Trennstellen
verclincht und/oder laserverschweißt ist.
[0046] Ein elektrisches Einpresskontaktelement, das dadurch gekennzeichnet ist, dass der
Kontaktkörper 1 beidseitig einen Freischnitt aufweist und einen Positionieranschlag
15 aufweist.
[0047] Ein elektrisches Einpresskontaktelement, das dadurch gekennzeichnet ist, dass Seitenwände
des Kontaktkörpers 1 Eindrückschultern 16 aufweisen.
[0048] Ein elektrisches Einpresskontaktelement, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die
Kontaktelemente 14 nach innen gebogene Kontaktlamellen ausbilden, die mit radiusförmigen
Kontaktpunkten 14' versehen sind.
[0049] Ein elektrisches Einpresskontaktelement, das dadurch gekennzeichnet ist, dass das
Kontaktelement 14 ein Schneid-Klemm-Anschluss ist, dass das Kontaktelement 14 ein
Folienanschluss ist und/oder dass das Kontaktelement 14 ein Crimp-Anschluss ist.
[0050] Alle offenbarten Merkmale sind (für sich, aber auch in Kombination untereinander)
erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt
der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich
mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender
Anmeldung mit aufzunehmen. Die Unteransprüche charakterisieren mit ihren Merkmalen
eigenständige erfinderische Weiterbildungen des Standes der Technik, insbesondere
um auf Basis dieser Ansprüche Teilanmeldungen vorzunehmen.
Liste der Bezugszeichen
| 1 |
Kontaktkörper |
A |
Kontaktbereich |
| 2 |
Einpressabschnitt |
B |
Anschlussebene |
| 2' |
Umrisskonturlinie |
C |
Endbereich |
| 3 |
Wurzelbereich |
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| 4 |
freies Ende |
E |
Erstreckungsrichtung |
| 5 |
Mittelzone |
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| 6 |
Randzone |
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| 8 |
Außenfläche |
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| 8' |
Abschnitt |
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| 8" |
Kontaktfläche |
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| 8''' |
gerundeter Abschnitt |
|
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| 9 |
Innenfläche |
|
|
| 9' |
Abschnitt |
|
|
| 9" |
Abschnitt |
|
|
| 9''' |
Biegelinien |
|
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| 10 |
Schlitz |
|
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| 11 |
Wölbung |
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| 12 |
Einprägung |
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| 13 |
Verstärkungssicke |
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| 14 |
Kontaktelemente |
|
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| 14' |
Kontaktpunkt |
|
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| 15 |
Positionieranschlag |
|
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| 16 |
Eindrückschulter |
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| 17 |
Verclinchung |
|
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1. Elektrisches Einpresskontaktelement mit zumindest einem Einpressabschnitt (2), der
eine sich in einer Erstreckungsrichtung (E) von einem Wurzelbereich (3), in dem der
Einpressabschnitt (2) mit einem Kontaktkörper (1) verbunden ist, bis zu einem freien
Ende (4) erstreckende Länge aufweist, und einen sich an den Wurzelbereich (3) anschließenden
Anschlussbereich (B), einen sich daran anschließenden Kontaktbereich (A) und einen
sich vom Kontaktbereich (A) bis zum freien Ende erstreckenden Endbereich (C) ausbildet,
wobei eine in der Erstreckungsrichtung (E) verlaufende Mittelzone (5) über die gesamte
Länge beidseitig von je einer Randzone (6) flankiert ist, die von der Mittelzone (5)
weggebogen ist, wobei die Randzonen (6) im Kontaktbereich (A) voneinander wegweisende
Kontaktflächen (8") ausbilden, die nach einem Einstecken des Einpressabschnitts (2)
in eine Einpressöffnung einer Leiterplatte an der Wandung der Einpressöffnung anliegen,
dadurch gekennzeichnet, dass die Randzonen (6) von der Mittelzone (5) um jeweils eine Biegelinie weggebogene Stege
ausbilden, zwischen denen sich über die gesamte Länge des Einpressabschnitts (2) eine
Kanal erstreckt, dessen Boden die Mittelzone (5) ist.
2. Elektrisches Einpresskontaktelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Außenfläche (8) des Einpressabschnittes (2) einen gerundeten Abschnitt (8''')
aufweist, welcher einen Außenflächenabschnitt (8') der Mittelzone (5) mit der bereichsweise
eben verlaufenden Kontaktfläche (8") verbindet.
3. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Innenfläche (9) des Einpressabschnitts (2) einen der Mittelzone (5) zugeordneten
Abschnitt (9') und im Wesentlichen senkrecht dazu verlaufende Abschnitte (9") aufweist,
die den Randzonen (6) zugeordnet sind, die unter Ausbildung der Biegelinien (9''')
aus der Erstreckungsebene der Mittelzone (5) ausgebogen sind.
4. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine sich in der Erstreckungsebene der Mittelzone (5) liegende Umrisskonturlinie
(2') des Einpressabschnittes (2) in einem sich von einem ersten Schmalbereich bis
zum Wurzelbereich (3) erstreckenden Anschlussbereich (B) bogenförmig verläuft.
5. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelzone (5) im Kontaktbereich (A) einen sich in der Erstreckungsrichtung (E)
erstreckenden Schlitz (10) aufweist, der den Einpressabschnitt in zwei Kontaktschenkel
teilt, die sich elastisch in Richtung aufeinander zu verformen können.
6. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass die Mittelzone (5) im Kontaktbereich (A) eine Einprägung (12) aufweist, wobei insbesondere
vorgesehen ist, dass die Einprägung (12) gerundete Randkanten aufweist, der Innenfläche
(9) zugeordnet ist und der Wölbung (11) gegenüberliegt.
7. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass die Mittelzone (5) im Kontaktbereich (A) eine Wölbung (11) aufweist.
8. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umrisskonturlinie (2') des Einpressabschnittes (2) im Anschlussbereich (B) und/oder
im Kontaktbereich (A) entlang voneinander weggebogenen Linien verläuft.
9. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Einpressabschnitte (2) materialeinheitlich mit dem Kontaktkörper
(1) verbunden sind, der Kontaktkörper (1) und der mindestens eine Einpressabschnitt
(2) aus einem einheitlichen Ausgangsmaterial bestehen, wobei das Einpresskontaktelement
bevorzugt aus einem metallbeschichtetem, beispielsweise versilbertem, vergoldetem
oder vorverzinntem Band, insbesondere feuervorverzinntem Band, als Stanzbiegeteil
gefertigt ist, im Wurzelbereich (3) eine Verstärkungssicke (13) aufweist.
10. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Material des Einpresskontaktelementes eine Kupferlegierung ist.
11. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktkörper (1) Kontaktelemente (14) aufweist, die insbesondere einen Buchsenkontakt
ausbilden und dass der Kontaktkörper (1) kastenförmig oder rund ist und an Trennstellen
verclincht und/oder laserverschweißt ist.
12. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktkörper (1) beidseitig einen Freischnitt aufweist und einen Positionieranschlag
(15) aufweist.
13. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Seitenwände des Kontaktkörpers (1) Eindrückschultern (16) aufweisen.
14. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (14) nach innen gebogene Kontaktlamellen ausbilden, die mit radiusförmigen
Kontaktpunkten (14') versehen sind.
15. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (14) ein Schneid-Klemm-Anschluss ist, dass das Kontaktelement
(14) ein Folienanschluss ist und/oder dass das Kontaktelement (14) ein Crimp-Anschluss
ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Elektrisches Einpresskontaktelement mit zumindest einem Einpressabschnitt (2), der
eine sich in einer Erstreckungsrichtung (E) von einem Wurzelbereich (3), in dem der
Einpressabschnitt (2) mit einem Kontaktkörper (1) verbunden ist, bis zu einem freien
Ende (4) erstreckende Länge aufweist, und einen sich an den Wurzelbereich (3) anschließenden
Anschlussbereich (B), einen sich daran anschließenden Kontaktbereich (A) und einen
sich vom Kontaktbereich (A) bis zum freien Ende erstreckenden Endbereich (C) ausbildet
wobei eine in der Erstreckungsrichtung (E) verlaufende Mittelzone (5) über die gesamte
Länge beidseitig von je einer Randzone (6) flankiert ist, die von der Mittelzone (5)
weggebogene Stege ausbilden, zwischen denen sich über die gesamte Länge des Einpressabschnitts
(2) ein Kanal erstreckt, dessen Boden die Mittelzone. (5) ist, wobei die Randzonen
(6) im Kontaktbereich (A) Kontaktflächen (8") ausbilden, die nach einem Einstecken
des Einpressabschnitts (2) in eine Einpressöffnung einer Leiterplatte an der Wandung
der Einpressöffnung anliegen, wobei eine Innenfläche (9) des Einpressabschnitts (2)
einen in der Erstreckungsebene der Mittelzone (5) verlaufenden Abschnitt (9') und
zwei jeweils an einer Biegelinic daran angrenzende Abschnitte (9") der Stege aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Abschnitte (9") der Stege senkrecht zum Abschnitt (9') zur Mittelzone (5) verlaufen.
2. Elektrisches Einpresskontaktelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass eine Außenfläche (8) des Einpressabschnittes (2) einen gerundelen Abschnitt (8"')
aufweist, welcher einen Außenflächenabschnitt (8') der Mittelzone (5) mit der bereichsweise
eben verlaufenden Kontaktfläche (8") verbindet.
3. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine sich in der Erstreckungsebene der Mittelzone (5) liegende Umrisskonturlinie
(2') des Einpressabschnittes (2) in einem sich von einem ersten Schmalbereich bis
zum Wurzelbereich (3) erstreckenden Anschlussbereich (B) bogenförmig verläuft.
4. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelzone (5) im Kontaktbereich (A) einen sich in der Erstrerkungsrichtung (E)
erstreckenden Schlitz (10) aufweist, der den Einpressabschnitt in zwei Kontaktschenkel
teilt, die sich elastisch in Richtung aufeinander zu verformen können.
5. Elektrisches Empresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass die Mittelzone (5) im Kontaktbereich (A) eine Einprägung (12) aufweist, wobei insbesondere
vorgeschen ist, dass die Einprägung (12) gerundete Randkanten aufweist, der Innenfläche
(9) zugeordnet ist und der Wölbung (11) gegenüberliegt.
6. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass die Mittelzone (5) im Kontaktbereich (A) eine Wölbung (11) aufweist.
7. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass die Umrisskonturlinie (2') des Einpressabschnittes (2) im Anschlussbereich (B) und/oder
im Kontaktbereich (A) entlang voneinander weggebogenen Linien verläuft.
8. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Einpressabschnitte (2) materialeinheitlich mit dem Kontaktkörper
(1) verbunden sind, der Kontaktkörper (1) und der mindestens eine Einpressabschnitt
(2) aus einem einheitlichen Ausgangumaterial bestehen, wobei das Einpresskontaktelement
bevorzugt aus einem metallbeschichtetem, beispielsweise versilbertem, vergoldetem
oder vorverzinntem Band, insbesondere feuervorverzinntem Band, als Stanzbiegeteil
gefertigt ist, im Wurzelbereich (3) eine Verstärkungssicke (13) aufweist.
9. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass das Material des Einpresskontaktelementes eine Kupferlegierung ist.
10. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktörper (1) Kontaktelemente (14) aufweist die insbesondere einen Buchsenkontakt
ausbilden und dass der Kontaktkörper (1) kastenförmig oder rund ist, und an Trennstellen
verclincht und/oder laserverschweißt ist.
11. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass der Kontaktkörper (1) beidseitig einen Freischnitt aufweist und einen Positionieranschlag
(15) aufweist.
12. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass Seitenwände des Kontaktkörpers (1) Eindrückschulterm (16) aufweisen.
13. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (14) nach innen gebogene Kontaktlamellen ausbilden, die mit radiusförmigen
Kontaktpunkten (14') versehen sind.
14. Elektrisches Empresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (14) ein Schneid-Klemm-Anchluss Ist, dass das Kontaktelement (14)
ein Folienanschluss ist und/oder dass das Kontaktelement (14) ein Crimp-Anschluss
ist.
1. Elektrisches Einpresskontaktelement mit zumindest einem Einpressabschnitt (2), der
eine sich in einer Erstreckungsrichtung (E) von einem Wurzelbereich (3), in dem der
Einpressabschnitt (2) mit einem Kontaktkörper (1) verbunden ist, bis zu einem freien
Ende (4) erstreckende Länge aufweist, und einen sich an den Wurzelbereich (3) anschließenden
Anschlussbereich (B), einen sich daran anschließenden Kontaktbereich (A) und einen
sich vom Kontaktbereich (A) bis zum freien Ende erstreckenden Endbereich (C) ausbildet
wobei eine in der Erstreckungsrichtung (E) verlaufende Mittelzone (5) über die gesamte
Länge beidseitig von je einer Randzone (6) flankiert ist, die von der Mittelzone (5)
weggebogene Stege ausbilden, zwischen denen sich über die gesamte Länge des Einpressabschnitts
(2) ein Kanal erstreckt, dessen Boden die Mittelzone (5) ist, wobei die Randzonen
(6) im Kontaktbereich (A) Kontaktflächen (8") ausbilden, die nach einem Einstecken
des Einpressabschnitts (2) in eine Einpressöffnung einer Leiterplatte an der Wandung
der Einpressöffnung anliegen, wobei eine Innenfläche (9) des Einpressabschnitts (2)
einen in der Erstreckungsebene der Mittelzone (5) verlaufenden Abschnitt (9') und
zwei jeweils an einer Biegelinie daran angrenzende Abschnitte (9") der Stege aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Abschnitte (9") der Stege derart senkrecht zum Abschnitt (9') der einen Schlitz
(10) aufweisenden Mittelzone (5) verlaufen, dass sich die voneinander wegweisenden
Kontaktflachen (8") ausbildenden Stege elastisch aufeinander zu verformen können.
2. Elektrisches Einpresskontaktelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Außenfläche (8) des Einpressabschnittes (2) einen gerundeten Abschnitt (8"')
aufweist, welcher einen Außenflächenabschnitt (8') der Mittelzone (5) mit der bereichsweise
eben verlaufenden Kontaktfläche (8") verbindet.
3. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine sich in der Erstreckungsebene der Mittelzone (5) liegende Umrisskonturlinie
(2') des Einpressabschnittes (2) in einem sich von einem ersten Schmalbereich bis
zum Wurzelbereich (3) erstreckenden Anschlussbereich (B) bogenförmig verläuft.
4. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass die Mittelzone (5) im Kontaktbereich (A) eine Einprägung (12) aufweist, wobei insbesondere
vorgesehen ist, dass die Einprägung (12) gerundete Randkanten aufweist der Innenfläche
(9) zugeordnet ist, und der Wölbung (11) gegenüberliegt.
5. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass die Mittelzone (5) im Kontaktbereich (A) eine Wölbung (11) aufweist.
6. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umrisskonturlinie (2') des Einpressabschnittes (2) im Anschlussbereich (B) und/oder
im Kontaktbereich (A) entlang voneinander weggebogenen Linien verläuft.
7. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Einpressabschnitte (2) materialeinheitlich mit dem Kontaktkörper
(1) verbunden sind, der Kontaktkörper (1) und der mindestens eine Einpressabschnitt
(2) aus einem einheitlichen Ausgangsmaterial bestehen, wobei das Einpresskontaktelement
bevorzugt aus einem metallbeschichtetem, beispielsweise versilbertem, vergoldetem
oder vorverzinntem Band, insbesondere feuervorverzinntem Band, als Stanzbiegeteil
gefertigt ist, im Wurzelbereich (3) eine Verstärkungssicke (13) aufweist.
8. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass das Material des Einpresskontaktelementes eine Kupferlegierung ist.
9. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktkörper (1) Kontaktelemente (14) aufweist, die insbesondere einen Buchsenkontakt
ausbilden und dass der Kontaktkörper (1) kastenförmig oder rund ist und an Trennstellen
verclincht und/oder laserverschweißt ist.
10. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktkörper (1) beidseitig einen Freischnitt aufweist und einen Positionieranschlag
(15) aufweist,
11. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass Seitenwände des Kontaktkörpers (1) Eindrückschultern (16) aufweisen.
12. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die kontaktelemente (14) nach innen gebogene Kontaktlamellen ausbilden, die mit radiusförmigen
Kontaktpunkten (14') versehen sind.
13. Elektrisches Einpresskontaktelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (14) ein Schneid-Klemm-Anschluss ist, dass das Kontaktelement
(14) ein Folienanschluss ist und/oder dass das Kontaktelement (14) ein Crimp-Anschluss
ist.