[0001] Die Erfindung betrifft eine Schublade, die über eine Führungseinrichtung relativ
zu einem Möbelkorpus eins Möbels zwischen einer Offen- und einer Schließstellung bewegbar
in einem Möbelfach des Möbelkorpus aufnehmbar ist, wobei die Schublade einen Schubladen-Boden
aufweist.
[0002] Ein als Schublade ausgebildetes Möbelteil besitzt in der Regel neben dem Schubladen-Boden,
Seitenteile, die als Seitenwände oder Zargen ausgebildet sind. Ferner umfasst die
Schublade noch eine Rückwand und eine der Rückwand entgegengesetzte Front, die in
der Regel als Frontblende ausgebildet ist und in der Schließstellung der Schublade
plan mit dem sie umgebenden Möbelkorpus abschließt.
[0003] Die
DE 102 42 519 A1 offenbart eine Schublade, mit einem Korpus, der einen Boden und Wandungen aufweist.
Zur Bildung des Bodens sind wenigstens zwei Grundelemente vorgesehen, die Haltemittel
für die Wandungen aufweisen. Die Grundelemente sind als Hohlprofile ausgebildet. Zwischen
den Grundelementen kann ein zusätzliches Bodenelement vorgesehen sein.
[0004] Die
US 2014/0231404 A1 offenbart eine Schublade, bei der im Schubladen-Boden und/oder an den Schubladenseitenwänden
bzw. an der Schubladen-Rückwand Heizelemente integriert sind.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schublade der eingangs erwähnten Art zu schaffen,
die gegenüber herkömmlichen Möbelteilen zusätzliche Funktionen aufweist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Schublade mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs
1 gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprüchen dargestellt.
[0007] Die erfindungsgemäße Schublade ist über eine Führungseinrichtung relativ zu einem
Möbelkorpus eines Möbels zwischen einer Offen- und einer Schließstellung bewegbar
in einem Möbelfach des Möbelkorpus aufnehmbar, wobei die Schublade einen Schubladen-Boden
aufweist, der mit einer von eventuellen Führungs- und Dämpfungsaufgaben unabhängigen
Funktionseinrichtung ausgestattet ist, wobei die Funktionseinrichtung wenigstens einen
unmittelbar vom Schubladen-Boden gebildeten in Längs- bzw. Querrichtung des Schubladen-Bodens
verlaufenden Funktionsabschnitt in Form einer Aufnahmenut aufweist und wobei die Funktionseinrichtung
wenigstens ein bezüglich des Schubladen-Bodens gesondertes, am Schubladen-Boden fixiertes
Funktionselement in Form einer Lichtleiste aufweist, die in die Aufnahmenut aufgenommen
ist, wobei der Schubladen-Boden von zwei Bodenelementen gebildet ist, wobei die wenigstens
eine Aufnahmenut durch einen Spalt zwischen den beiden Bodenelementen gebildet ist,
- wobei die Bodenelemente durch einen als Lichtleiste ausgebildeten Abstandshalter in
Quer- bzw. Längsrichtung des Schubladen-Bodens auf Abstand zueinander gehalten sind,
wobei die Lichtleiste aus zwei Lichtleistenteilen in Form von flexiblen LED-Streifen
besteht, die an den beiden einander gegenüberliegenden Innenkanten der Bodenelemente
angeklebt sind, und wobei die Lichtleiste eine in den Spalt aufgenommene aus durchscheinendem
Material bestehende leistenartige Streuscheibe umfasst, über die von den LED's emittiertes
Licht in den Schubladen-Innenraum gestreut wird
- oder wobei die Bodenelemente durch einen nicht als Lichtleiste ausgebildeten Abstandshalter
in Form einer Blechwange in Quer- bzw. Längsrichtung des Schubladen-Bodens auf Abstand
zueinander gehalten sind, wobei die Blechwange einerseits an die Innenkante des einen
Bodenelementes und andererseits an die Innenkante des anderen Bodenelements befestigt
ist und einen Basisabschnitt aufweist, der den Boden der Aufnahmenut bildet, auf dem
eine leistenartige Streuscheibe angeordnet ist,
wobei die Lichtleiste aus zwei Lichtleistenteilen in Form von flexiblen LED-Streifen
besteht, die an die nach oben offene Blechwange an zwei einander gegenüberliegende
Seitenflächen geschraubt oder geklebt sind,
oder wobei die Lichtleiste als LED-Lichtstab ausgebildet ist, der an die Blechwange
angeschraubt oder angeklebt ist.
[0008] Der Schubladen-Boden wird also für zusätzliche Funktionen genutzt. Es ist möglich,
herkömmliche Schubladen mit einer mit Funktionseinrichtung ausgestatteten Schubladen-Boden
nachzurüsten, in dem der Schubladen-Boden ausgetauscht wird. Mit der Funktionseinrichtung
lassen sich auch mehrere Funktionen gleichzeitig verwirklichen.
[0009] Die Funktionseinrichtung weist wenigstens ein bezüglich des Schubladen-Bodens gesondertes,
am Schubladen-Boden fixierbares oder fixiertes Funktionselement auf. Es ist beispielsweise
möglich, dass das wenigstens eine Funktionselement mittels Haltemitteln am Schubladen-Boden
fixierbar ist.
[0010] Die Funktionseinrichtung weist wenigstens ein unmittelbar vom Boden gebildeten Funktionsabschnitt
auf.
[0011] Bei dem wenigstens einen Funktionsabschnitt handelt es sich um eine Aufnahmenut.
[0012] Die wenigstens eine Aufnahmenut ist in Längs- und/oder Querrichtung des Schubladen-Bodens
ausgerichtet. Es ist beispielsweise möglich, mehrere, insbesondere parallel zueinander
ausgerichtete Aufnahmenuten in Längsrichtung vorzusehen oder alternativ mehrere, insbesondere
parallel zueinander ausgerichtete Aufnahmenuten in Querrichtung auszubilden. Denkbar
wäre auch eine Kreuzstruktur aus in Längs- und Querrichtung verlaufenden Aufnahmenuten.
[0013] Der Schubladen-Boden ist von mehreren Bodenelementen gebildet, wobei die wenigstens
eine Aufnahmenut durch einen Spalt zwischen den beiden Bodenelementen gebildet ist.
[0014] Die Bodenelemente sind durch wenigstens ein in der Aufnahmenut aufgenommenes Funktionselement
in Form einer Lichtleiste auf Abstand zueinander gehalten.
[0015] Bei der Lichtleiste handelt es sich um eine LED-Lichtleiste.
[0016] Die Lichtleiste ist in der Aufnahmenut aufgenommen.
[0017] Die Funktionseinrichtung kann ein elektrisches Anschlussteil zur elektrischen Kontaktierung
des wenigstens einen elektrischen Funktionselements, insbesondere Lichtleiste, elektrisches
Kabel o. dgl., aufweisen.
[0018] Dabei können die Lichtleiste und das elektrische Anschlussteil zur Kontaktierung
berührungslos beispielsweise mittels Induktion miteinander gekoppelt sein. Alternativ
ist es möglich, dass das elektrische Anschlussteil und die Lichtleiste mittels eines
Steckanschlusses miteinander gekoppelt sind.
[0019] Bei der Kontaktierung mittels Stecker ist zweckmäßigerweise ein Steckerteil am elektrischen
Anschlussteil und ein Steckerteil an der Lichtleiste angeordnet. Die Steckerteile
können mittels Federn oder mittels Magnetkraft wenigstens eines Magneten miteinander
gekoppelt werden.
[0020] Zweckmäßigerweise ist es möglich, dass die Stromzuführung zum elektrischen Funktionselement
in Form der Lichtleiste über die der Rückwand zugeordneten Rückseite des Schubladen-Bodens
erfolgt. Es ist beispielsweise möglich, dass sich die Lichtleiste an der Innenseite
der Schubladen-Front befindet und die Stromzuführung über die am Schubladen-Boden
ausgebildete Aufnahmenut erfolgt. Alternativ oder zusätzlich ist es möglich, dass
die wenigstens eine Lichtleiste an der Rückwand der Schublade angeordnet ist.
[0021] Es ist möglich, dass das elektrische Anschlussteil mit dem Netz gekoppelt ist. Alternativ
ist es möglich, die Stromzuführung mittels Batterien oder Akkus zu verwirklichen.
Die Batterien oder Akkus können in die Aufnahmenut des Schubladen-Bodens aufgenommen
sein.
[0022] Die Erfindung umfasst ferner ein Möbel, mit einem Möbelkorpus, in dem ein Möbelteil
über eine Führungseinrichtung relativ beweglich zum Möbelkorpus geführt aufgenommen
ist, wobei das Möbelteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3 ausgebildet ist.
[0023] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und
werden im Folgenden näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Schublade,
- Figur 2
- eine perspektivische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Schublade,
- Figur 3
- eine perspektivische Darstellung eines dritten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Schublade,
- Figur 4
- eine perspektivische Darstellung eines vierten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Schublade,
- Figur 5
- eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit X der Schublade aus Figur 1,
- Figur 6
- eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit Y der Schublade aus Figur 3,
- Figur 7
- eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit Z der Schublade aus Figur 4,
- Figur 8
- eine perspektivische Darstellung eines fünften nicht zur Erfindung gehörenden Ausführungsbeispiels
der Schublade,
- Figur 9
- eine perspektivische Darstellung eines nicht zur Erfindung gehörenden sechsten Ausführungsbeispiels
der Schublade,
- Figur 10
- eine perspektivische Darstellung eines siebten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Schublade,
- Figur 11
- eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit A des Möbelteils aus Figur 8,
- Figur 12
- eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit B des Möbelteils aus Figur 9,
- Figur 13
- eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit C aus Figur 10,
- Figur 14
- eine Draufsicht auf ein achtes nicht zur Erfindung gehörendes Ausführungsbeispiel
der Schublade,
- Figur 15
- eine Draufsicht auf ein neuntes nicht zur Erfindung gehörendes Ausführungsbeispiel
der Schublade,
- Figur 16
- eine Draufsicht auf ein zehntes nicht zur Erfindung gehörendes Ausführungsbeispiel
der Schublade,
- Figur 17
- eine perspektivische Darstellung eines elften nicht zur Erfindung gehörenden Ausführungsbeispiels
der Schublade,
- Figur 18
- eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit D des Möbelteils aus Figur 17,
- Figur 19
- eine perspektivische Darstellung eines nicht zur Erfindung gehörenden zwölften Ausführungsbeispiels
der Schublade,
- Figur 20
- eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit E des Möbelteils aus Figur 19,
- Figur 21
- eine perspektivische Darstellung eines nicht zur Erfindung gehörenden dreizehnten
Ausführungsbeispiels der Schublade,
- Figur 22
- eine perspektivische Darstellung eines nicht zur Erfindung gehörenden vierzehnten
Ausführungsbeispiels der Schublade,
- Figur 23
- eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit F des Möbelteils aus Figur 22,
- Figur 24
- eine Teilansicht eines nicht zur Erfindung gehörenden fünfzehnten Ausführungsbeispiels
der Schublade,
- Figur 25
- eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit G des Möbelteils von Figur 24,
- Figur 26
- eine Teilansicht eines nicht zur Erfindung gehörenden sechszehnten Ausführungsbeispiels
der Schublade,
- Figur 27
- eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit H des Möbelteils aus Figur 26,
- Figur 28
- eine Teilansicht eines nicht zur Erfindung gehörenden siebzehnten Ausführungsbeispiels
der Schublade,
- Figur 29
- eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit I des Möbelteils aus Figur 28,
- Figur 30
- eine Teilansicht eines achtzehnten nicht zur Erfindung gehörenden Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Schublade,
- Figur 31
- eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit J des Möbelteils aus Figur 30,
- Figur 32
- eine Teilansicht eines neunzehnten nicht zur Erfindung gehörenden Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Schublade,
- Figur 33
- eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit K des Möbelteils aus Figur 32,
- Figur 34
- eine Teilansicht eines zwanzigsten nicht zur Erfindung gehörenden Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Möbelteils mit vergrößerten Einzelheiten L und M und
- Figur 35
- eine perspektivische Darstellung eines nicht zur Erfindung gehörenden einundzwanzigsten
Ausführungsbeispiels der Schublade.
[0024] Die Figur 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen bewegbaren
Möbelteils 11 in Form einer Schublade.
[0025] Die Schublade ist mittels einer Führungseinrichtung (nicht dargestellt) relativ zu
einem Möbelkorpus (nicht dargestellt) eines Möbels verschieblich gelagert. Die Führungseinrichtung
umfasst mehrere Führungseinheiten, die an einander entgegengesetzt liegenden Seitenrändern
der Schublade angeordnet sind. Die Führungseinheiten besitzen jeweils eine Korpusschiene
(nicht dargestellt), die beispielsweise als umgebogenes Blechbauteil ausgestaltet
sein kann. Die Korpusschiene ist über geeignete Befestigungsmittel an einer zugeordneten
Seitenwand (nicht dargestellt) einer im Möbelkorpus ausgebildeten Schubladenaufnahme
(nicht dargestellt) positionsfest befestigt. An der Korpusschiene ist eine Mittelschiene
verschieblich gelagert, an der wiederum eine Auszugsschiene mittels Lagermitteln (nicht
dargestellt) verschieblich geführt ist. Die Auszugsschiene, die auch als Bewegungsschiene
bzw. Laufschiene bezeichnet werden kann, ist der Schublade zugeordnet und verläuft
unterhalb des Schubladen-Bodens in Tiefenrichtung. Die Kombination aus Korpusschiene,
Mittelschiene und Auszugsschiene wird Vollauszug genannt. Es ist jedoch auch denkbar,
Führungseinheiten ohne Mittelschiene zu verwenden.
[0026] Die Schublade besitzt einen Schubladen-Boden, der aus unterschiedlichen Materialien
bestehen kann. Es sind beispielsweise Schubladen-Böden aus Holz oder Kunststoff denkbar.
Der Schubladen-Boden besitzt in der Regel eine rechteckige Grundform und weist eine
Boden-Oberseite 13 und eine diese entgegengesetzt liegende Boden-Unterseite 14 auf.
Ferner besitzt der Schubladen-Boden eine hintere Boden-Stirnkante 15 und eine dieser
entgegengesetzt angeordnete vordere Boden-Stirnkante 16. Der vorderen Boden-Stirnkante
16 ist im Regelfall eine Front, insbesondere in Form einer Frontblende 17, zugeordnet.
[0027] Wie insbesondere in Figur 1 dargestellt, ist der hinteren Boden-Stirnkante 15 eine
Rückwand 33 zugeordnet, wobei die hintere Boden-Stirnkante 15 an die Innenseite 18
der Rückwand 33 anstößt.
[0028] Die Frontblende 17 bildet den vorderen Abschluss der Schublade und schließt in der
Schließstellung der Schublade plan mit dem sie umgebenden Möbelkorpus ab.
[0029] In der Regel umfasst die Schublade noch Verstelleinrichtungen, mit denen sich die
Höhen-, Tiefen- und/oder Seitenlage der Schublade bezüglich des Möbelkorpus einstellen
lässt.
[0030] Der Schubladen-Boden besitzt ferner zwei einander entgegengesetzt angeordnete Boden-Längskanten
19a, 19b. Wie beispielsweise in Figur 1 darstellt, ist den beiden Boden-Längskanten
19a, 19b jeweils ein Schubladen-Seitenteil 20a, 20b zugeordnet, das im Beispielsfall
als Seitenzarge ausgebildet ist.
[0031] Erfindungsgemäß ist der Schubladen-Boden mit einer von eventuellen Führungs- und
Dämpfungsaufgaben unabhängigen Funktionseinrichtung 21 ausgestattet.
[0032] Die Funktionseinrichtung 21 besitzt wenigstens ein bezüglich des Schubladen-Bodens
gesondertes, am Schubladen-Boden fixierbares oder fixiertes Funktionselement 22.
[0033] Ferner besitzt die Funktionseinrichtung 21 wenigstens einen unmittelbar vom Boden
gebildeten Funktionsabschnitt 23.
[0034] Wie beispielhaft anhand des ersten Ausführungsbeispiels der Figur 1 gezeigt, handelt
es sich bei dem vom Boden gebildeten Funktionsabschnitt 23 um eine in Längsrichtung
des Schubladen-Bodens verlaufende Aufnahmenut. Gemäß erstem Ausführungsbeispiel handelt
es sich bei dem bezüglich des Schubladen-Boden gesonderten Funktionselement um ein
elektrisches Funktionselement in Form einer Lichtleiste.
[0035] Wie insbesondere in Figur 1 gezeigt, besteht der Schubladen-Boden gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel der Erfindung aus zwei Bodenelementen 24a, 24b, die in Querrichtung
des Schubladen-Bodens auf Abstand zueinander angeordnet sind und zwischen sich einen
Spalt 25 bilden, der die als Funktionsabschnitt 23 ausgebildete Aufnahmenut bildet.
[0036] Im Beispielsfall besteht die als Funktionselement 22 ausgebildete Lichtleiste aus
zwei Lichtleistenteilen 26a, 26b, die jeweils an den beiden einander gegenüberliegenden
Innenkanten 27a, 27b der Bodenelemente 24a, 24b angeordnet sind. Die Lichtleistenteile
26a, 26b, die als flexible LED-Streifen ausgebildet sind, sind zweckmäßigerweise an
die Innenkanten 27a, 27b angeklebt.
[0037] Wie insbesondere in Figur 1 gezeigt, umfasst die Lichtleiste eine in die Aufnahmenut
bzw. den Spalt 25 aufgenommene aus durchscheinendem Material, beispielsweise Acrylglas,
bestehende leistenartige Streuscheibe 28, über die von den LEDs emittiertes Licht
in den Schubladen-Innenraum gestreut wird.
[0038] Die Figur 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schublade
11. Wie beim zuvor beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel ist auch hier ein Funktionselement
22 in Form einer Lichtleiste, insbesondere LED-Lichtleiste, vorgesehen. Ferner umfasst
die Funktionseinrichtung 21 einen als Aufnahmenut ausgebildeten Funktionsabschnitt
23, der in Längsrichtung des Schubladen-Bodens verläuft. Ferner besteht der Schubladen-Boden
wie beim ersten Ausführungsbeispiel aus zwei Bodenelementen 24a, 24b, die jedoch im
Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel nicht über die Streuscheibe auf Abstand zueinander
gehalten werden, sondern durch einen nicht zu den Funktionselementen 22 zählenden
in Form einer Blechwange, die einerseits an die Innenkante 27a des einen Bodenelements
24a und andererseits an die Innenkante 27b des anderen Bodenelements 24b befestigt,
insbesondere angeschraubt wird. Auch hier besteht die Lichtleiste aus zwei Lichtleistenteilen
26a, 26b in Form von flexiblen LED-Streifen, die an die nach oben offene Blechwange,
und zwar an zwei einander gegenüberliegende Seitenflächen geschraubt wird oder alternativ
angeklebt werden.
[0039] Gemäß zweitem Ausführungsbeispiel besitzt die als Abstandshalter 29 ausgebildete
Blechwange einen Basisabschnitt 30, der den Boden der Aufnahmenut bildet. Auf dem
Basisabschnitt 30 der Blechwange ist die insbesondere aus Acrylglas bestehende leistenförmige
Streuscheibe 28 angeordnet.
[0040] Die Figur 3 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schublade
11. Das dritte Ausführungsbeispiel entspricht im Wesentlichen dem zuvor beschriebenen
zweiten Ausführungsbeispiel. Es ist ebenfalls wiederum ein Abstandshalter 29 in Form
einer Blechwange vorgesehen, der die beiden Bodenelemente 24a, 24b des Schubladen-Bodens
auf Abstand zueinander hält. Ferner ist auf dem Basisabschnitt 30 des Abstandshalters
29 bzw. der Blechwange die leistenförmige Streuscheibe 28 angeordnet.
[0041] Im Unterschied zum zuvor beschriebenen zweiten Ausführungsbeispiel sind die beiden
Lichtleistenteile 26a, 26b in Form der LED-Streifen nicht seitlich an der Blechwange
angeordnet, sondern werden so angebracht, dass sie nach oben leuchten, beispielsweise
dadurch, dass sie an der Oberseite des Basisabschnitts 30 angeklebt sind.
[0042] Die Figur 4 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schublade
11. Auch hier ist ein Funktionselement 22 in Form einer Lichtleiste vorgesehen. Ferner
ist ein Funktionsabschnitt 23 in Form einer Aufnahmenut vorgesehen. Wie im zweiten
und dritten Ausführungsbeispiel beschrieben, ist wiederum ein Abstandshalter 29 vorgesehen,
der die beiden Bodenelemente 24a, 24b des Schubladen-Bodens auf Abstand hält. Im Gegensatz
zu den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen ist jedoch der Spalt zwischen den
beiden Bodenelementen 24a, 24b durch einen schmaleren Abstandshalter 29 geringer.
Wie insbesondere in Figur 7 gezeigt, wird anstelle von LED-Streifen ein LED-Lichtstab
31 verwendet, der an die Blechwange angeschraubt bzw. dort angeklebt ist.
[0043] Die Figur 8 zeigt ein fünftes nicht zur Erfindung gehörendes Ausführungsbeispiel
der Schublade. Im Gegensatz zu den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen ist bei
diesem Ausführungsbeispiel das Funktionselement 22 andersartig ausgestaltet. Anstelle
einer Lichtleiste ist hier eine Profilleiste vorgesehen, die insbesondere als Hohlprofilleiste
ausgebildet ist. Der Schubladen-Boden besitzt wiederum zwei Bodenelemente 24a, 24b,
die durch die Profilleiste in Querrichtung auf Abstand zueinander gehalten sind. Die
Profilleiste, die, wie bereits erwähnt, insbesondere als Hohlprofilleiste ausgebildet
ist, besteht zweckmäßigerweise aus Kunststoffmaterial und ist einerseits über Befestigungsmittel
an der Innenkante 27a des einen Bodenelements 24a und andererseits an der Innenkante
27b des anderen Bodenelements 24b befestigt. Als Befestigungsmittel eignen sich im
Bereich der Außenkanten der Hohlprofilleiste nach außen abragende Befestigungszapfen
42, die in korrespondierende, an den Innenkanten 27a, 27b der Bodenelemente 24a, 24b
ausgebildete Befestigungslöcher aufgenommen sind.
[0044] Die Hohlprofilleiste gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel eignet sich, wie nachfolgend
noch näher erläutert, als Kabelkanal für die Stromzuführung von elektrischen Funktionselementen,
beispielsweise Lichtleiste, oder dergleichen.
[0045] Die Figur 9 zeigt ein sechstes nicht zur Erfindung gehörendes Ausführungsbeispiel
der Schublade. Im Gegensatz zu dem zuvor beschriebenen fünften Ausführungsbeispiel
ist das Funktionselement 22 als Profilleiste in Form einer nach unten offenen Blechwange
ausgebildet, die einerseits an die Innenkante 27a des einen Bodenelements 24a und
andererseits an die Innenkante 27b des anderen Bodenlements 24b angeschraubt bzw.
angeklebt ist.
[0046] Die Figur 10 zeigt ein siebtes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Möbelteils
11. Das siebte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von den zuvor beschriebenen
Ausführungsbeispielen dadurch, dass der Funktionsabschnitt 23 des Schubladen-Bodens
in Querrichtung des Schubladen-Bodens verläuft. Es ist hier beispielsweise ein Funktionselement
22 in Form eines Abstandhalters 29 in Form einer nach oben offenen Blechwange dargestellt,
wobei der Schubladen-Boden in diesem Fall aus einem der Rückwand 33 zugeordneten hinteren
Bodenelement 32a und einem der Frontblende zugeordneten vorderen Bodenelement 32b
gebildet ist.
[0047] Die Figur 14 zeigt ein achtes nicht zur Erfindung gehörendes Ausführungsbeispiel
der Schublade 11. Es ist hier ein Funktionselement 22 in Form eines elektrischen Kabels
vorgesehen. Als Funktionsabschnitt 23 fungiert eine im Schubladen-Boden ausgebildete
Bohrung, durch die das elektrische Kabel hindurchgeführt ist. Es ist ferner ein weiteres
Funktionselement 22 in Form einer Lichtleiste vorgesehen, wobei die Lichtleiste ein
LED-Streifen aufweist, der an der Innenseite der Frontblende 17 angeordnet, beispielsweise
dort angeschraubt oder angeklebt ist. Die Stromversorgung des LED-Streifens erfolgt,
wie erwähnt, über das elektrische Kabel, das in der Bodenplatte der Schublade, also
im Schubladen-Boden integriert und somit nicht sichtbar ist.
[0048] Die Figur 15 zeigt ein neuntes nicht zur Erfindung gehörendes Ausführungsbeispiel
der Schublade. Als Funktionselement 22 ist hier eine Hohlprofilleiste vorgesehen,
die einerseits an die Innenkante 27a des einen Bodenelements 24a und andererseits
an die Innenkante 27b des anderen Bodenelements 24b des Schubladen-Bodens geschraubt
bzw. geklebt ist. Die Hohlprofilleiste dient als Kabelkanal und nimmt ein Funktionselement
22 in Form eines elektrischen Kabels auf, das zur Stromversorgung einer an der Innenseite
der Frontblende 17 angeordneten Lichtleiste, in Form eines LED-Streifens dient.
[0049] Die Figur 16 zeigt ein zehntes nicht zur Erfindung gehörendes Ausführungsbeispiel
der Schublade. Wie im zuvor beschriebenen achten und neunten Ausführungsbeispiel ist
auch hier ein Funktionselement in Form einer Lichtleiste vorgesehen, das jedoch im
Gegensatz zum zuvor beschriebenen achten und neunten Ausführungsbeispiel nicht an
der Innenseite der Frontblende 17 angeordnet ist, sondern an der Rückwand 33 der Schublade.
[0050] Figur 17 zeigt ein elftes nicht zur Erfindung gehörendes Ausführungsbeispiel der
Schublade. Das elfte Ausführungsbeispiel ist an das zuvor beschriebene fünfte Ausführungsbeispiel
angenähert, d.h. es wird ein Funktionselement 22 in Form einer Hohlprofilleiste verwendet,
das als Kabelkanal zur Stromversorgung eines elektrischen Funktionselements 22, beispielsweise
einer Lichtleiste dient. Wie insbesondere in Figur 17 gezeigt, ist ein elektrisches
Anschlussteil 34 vorgesehen, das wiederum über ein Kabel mit einem Netzstecker 35
gekoppelt ist. Das elektrische Anschlussteil 34 befindet sich im Bereich der hinteren
Boden-Stirnkante 15, d.h. die Stromversorgung erfolgt über die Rückwand der Schublade
und von dort über das elektrische Anschlussteil und das in der Hohlprofilleiste angeordnete
Kabel zum elektrischen Funktionselement, beispielsweise der Lichtleiste, die beispielsweise
an der Innenseite der Frontblende 17 angeordnet ist. Wie insbesondere Figur 17 und
auch Figur 18 zeigen, ist das elektrische Anschlussteil als Steckanschluss ausgebildet,
das auf an der Oberseite der Hohlprofilleiste ausgebildete Gegenkontakte (nicht dargestellt)
aufsteckbar ist.
[0051] Die Figur 19 und 20 zeigen ein zwölftes nicht zur Erfindung gehörendes Ausführungsbeispiel
der Schublade 11. Das zwölfte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem zuvor
beschriebenen elften Ausführungsbeispiel durch die andersartige Anordnung des elektrischen
Anschlussteils 34. Auch hier ist das elektrische Anschlussteil als Steckanschluss
ausgebildet, wobei hier im Gegensatz zum zuvor beschriebenen elften Ausführungsbeispiel
die Gegenkontakte nicht an der Oberseite der Hohlprofilleiste ausgebildet sind, sondern
an der Stirnseite der Hohlprofilleiste.
[0052] Die Figur 21 zeigt ein dreizehntes nicht zur Erfindung gehörendes Ausführungsbeispiel
der Schublade. Das dreizehnte Ausführungsbeispiel ist an das zuvor beschriebene achte
Ausführungsbeispiel angenähert und besitzt ein Funktionselement 22 in Form eines Netzanschlusskabels,
das mit einem Netzstecker 35 gekoppelt ist, wobei das Netzanschlusskabel über eine
als Funktionsabschnitt 23 ausgebildete Bohrung im Schubladen-Boden geführt ist.
[0053] Die Figur 22 zeigt ein vierzehntes nicht zur Erfindung gehörendes Ausführungsbeispiel
der Schublade. Auch hier ist ein Funktionselement 22 in Form einer Hohlprofilleiste
vorgesehen. Zur Stromversorgung von Funktionselementen, beispielsweise Lichtleisten
oder dergleichen, dient im Gegensatz insbesondere zu dem zuvor beschriebenen elften,
zwölften oder dreizehnten Ausführungsbeispiel nicht ein Netzanschluss, sondern ein
Batterie- oder Akkuanschluss. Hierzu ist in die Hohlprofilleiste ein Batteriefach
bzw. Akku-Fach 36 ausgebildet, in das eine bestimmte Anzahl von Batterien bzw. Akkus
37 herausnehmbar aufgenommen sind.
[0054] Die Figuren 24 und 25 zeigen ein fünfzehntes nicht zur Erfindung gehörendes Ausführungsbeispiel
der Schublade. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ebenfalls, wie bereits zuvor beschrieben,
ein Funktionselement 22 in Form einer Hohlprofilleiste vorgesehen, die als Kabelkanal
dient und in der wenigstens ein elektrisches Kabel zur Stromversorgung von elektrischen
Funktionselementen, beispielsweise einer Lichtleiste oder dergleichen, aufgenommen
sind. Wie insbesondere in Figur 25 vorgesehen, ist ein elektrisches Anschlussteil
34 vorgesehen, das mehrteilig aufgebaut ist und aus einem ersten, der Stirnseite der
Hohlprofilleiste zugeordnetes erstes Anschlusselement 38a und ein mit dem ersten Anschlusselement
elektrisch koppelbares zweites Anschlusselement 38b besitzt, das seinerseits mit einem
elektrischen Netzkabel und daran befindlich einem Netzstecker 35 verbunden ist. Wie
insbesondere in Figur 25 gezeigt, erfolgt die Kontaktierung der beiden Anschlusselemente
38a, 38b miteinander berührungslos, beispielsweise mittels Induktion.
[0055] Die Figuren 26 und 27 zeigen ein sechszehntes nicht zur Erfindung gehörendes Ausführungsbeispiel
der Schublade. Das sechszehnte Ausführungsbeispiel entspricht dem zuvor beschriebenen
fünfzehnten Ausführungsbeispiel mit Ausnahme der Ausgestaltung des elektrischen Anschlussteils
34. Im Gegensatz zum zuvor beschriebenen fünfzehnten Ausführungsbeispiel werden die
beiden Anschlusselemente 38a, 38b des elektrischen Anschlussteils 34 mittels Berührkontakt
miteinander elektrisch gekoppelt. Die beiden Anschlusselemente 38a, 38b werden hier
durch Federn zusammengedrückt, wodurch eine elektrische Kontaktierung erfolgt.
[0056] Die Figuren 28 und 29 zeigen ein siebzehntes nicht zur Erfindung gehörendes Ausführungsbeispiel
der Schublade. Das siebzehnte Ausführungsbeispiel entspricht dem zuvor beschriebenen
fünfzehnten und sechszehnten Ausführungsbeispiel mit Ausnahme der andersartigen Ausgestaltung
des elektrischen Anschlussteils 34. Die elektrische Kontaktierung der beiden Anschlusselemente
38a, 38b erfolgt hier durch die Magnetkraft wenigstens eines Magneten.
[0057] Die Figuren 30 und 31 zeigen ein achtzehntes nicht zur Erfindung gehörendes Ausführungsbeispiel
der Schublade. Das achtzehnte Ausführungsbeispiel entspricht im Wesentlichen dem zuvor
beschriebenen achten Ausführungsbeispiel aus Figur 14. Wie insbesondere in Figur 31
dargestellt, ist hier ein Funktionselement 22 in Form einer Lichtleiste vorgesehen,
wobei die Lichtleiste ein LED-Streifen aufweist, der an der Innenseite der Frontblende
17 angeordnet, beispielsweise angeschraubt oder dort angeklebt ist. Zur Stromversorgung
dient ein elektrisches Netzkabel, das über eine Bohrung im Schubladen-Boden geführt
ist. Zur Kontaktierung des elektrischen Kabels mit dem LED-Streifen dient ein Anschlusskontakt
39, der mittels Federkraft einer Feder 40, beispielsweise Druckfeder an einen Gegenkontakt
41 am LED-Streifen gedrückt ist. Als Alternative zur elektrischen Kontaktierung mittels
der Federkraft einer Feder eignet sich auch ein Schleifkontakt.
[0058] Die Figuren 32 und 33 zeigen ein neunzehntes nicht zur Erfindung gehörendes Ausführungsbeispiel
der Schublade. Das neunzehnte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem zuvor
beschriebenen achtzehnten Ausführungsbeispiel durch die andersartige Kontaktierung
des elektrischen Anschlusskabels mit dem LED-Streifen an der Innenseite der Frontblende
17. Im Gegensatz zu der im achtzehnten Ausführungsbeispiel beschriebene berührungsbehafteter
elektrischer Kontaktierung wird hier eine berührungslose Kontaktierung, beispielsweise
eine Kontaktierung mittels Induktion eingesetzt. Hierzu ist der Anschlusskontakt 39
auf Abstand zum Gegenkontakt 41 am LED-Streifen und die elektrische Kontaktierung
erfolgt dann, wie erwähnt, beispielsweise mittels Induktion.
[0059] Die Figur 34 zeigt ein zwanzigstes nicht zur Erfindung gehörendes Ausführungsbeispiel
der Schublade. Das zwanzigste Ausführungsbeispiel ist an das zuvor beschriebene fünfzehnte,
sechszehnte oder siebzehnte Ausführungsbeispiel angenähert. Auch hier ist ein Funktionselement
22 in Form einer Hohlprofilleiste vorgesehen. Im Gegensatz zu dem fünfzehnten, sechszehnten
oder siebzehnten Ausführungsbeispiel erfolgt die elektrische Kontaktierung nicht mittels
eines elektrischen Anschlussteils 34 im Bereich der Hohlprofilleiste, sondern mittels
an der hinteren Boden-Stirnkante 15 ausgebildeten, beispielsweise im Bereich der linken
oder rechten Seitenzarge angeordneten Kontaktstiften 43 mit zueinander gegensätzlicher
Polung. Die Kontaktstifte 43 können als Fix- oder Schleifkontakte ausgebildet sein.
[0060] Schließlich zeigt Figur 35 ein einundzwanzigstes nicht zur Erfindung gehörendes Ausführungsbeispiel
der Schublade. Das einundzwanzigste Ausführungsbeispiel ist als an das in Figur 8
gezeigte fünfte Ausführungsbeispiel angenähert. Auch hier ist ein Funktionselement
in Form einer Profilleiste vorgesehen. Gemäß gezeigtem einundzwanzigsten Ausführungsbeispiel
ist die Profilleiste jedoch nicht als Hohlprofilleiste ausgebildet, sondern als Vollprofilleiste
und ist einerseits an der Innenkante 27a des einen Bodenelements 24a und andererseits
an der Innenkante 27b des anderen Bodenelements 24b angeordnet, beispielsweise dort
angeschraubt oder angeklebt, wodurch die beiden Bodenelemente 24a, 24b auf Abstand
zueinander gehalten sind.
[0061] Im Gegensatz zu der Profilleiste aus Figur 8 ist die Profilleiste aus Figur 21 deutliche
breiter ausgestaltet und ist als Multifunktionsleiste ausgebildet. In diese Multifunktionsleiste
können verschiedene Gerätschaften eingebaut werden. Beispielsweise Ladegeräte für
Handies, Smartphones, iPads, AUX- bzw. USB-Anschlüsse, Steuerungselemente zur Haussteuerung
oder dergleichen.
1. Schublade, die über eine Führungseinrichtung relativ zu einem Möbelkorpus eines Möbels
zwischen einer Offen- und einer Schließstellung bewegbar in einem Möbelfach des Möbelkorpus
aufnehmbar ist, wobei die Schublade einen Schubladen-Boden aufweist, der mit einer
von eventuellen Führungs- und Dämpfungsaufgaben unabhängigen Funktionseinrichtung
(21) ausgestattet ist, wobei die Funktionseinrichtung (21) wenigstens einen unmittelbar
vom Schubladen-Boden gebildeten in Längs- bzw. Querrichtung des Schubladen-Bodens
verlaufenden Funktionsabschnitt (23) in Form einer Aufnahmenut aufweist und wobei
die Funktionseinrichtung (21) wenigstens ein bezüglich des Schubladen-Bodens gesondertes,
am Schubladen-Boden fixiertes Funktionselement (22) in Form einer Lichtleiste aufweist,
die in die Aufnahmenut aufgenommen ist, wobei der Schubladen-Boden von zwei Bodenelementen
(24a, 24b; 32a, 32b) gebildet ist, wobei die wenigstens eine Aufnahmenut durch einen
Spalt (25) zwischen den beiden Bodenelementen (24a, 24b; 32a, 32b) gebildet ist,
- wobei die Bodenelemente (24a, 24b; 32a, 32b) durch einen als Lichtleiste ausgebildeten
Abstandshalter (29) in Quer- bzw. Längsrichtung des Schubladen-Bodens auf Abstand
zueinander gehalten sind, wobei die Lichtleiste aus zwei Lichtleistenteilen (26a,
26b) in Form von flexiblen LED-Streifen besteht, die an den beiden einander gegenüberliegenden
Innenkanten (27a, 27b) der Bodenelemente (24a, 24b) angeklebt sind, und wobei die
Lichtleiste eine in den Spalt (25) aufgenommene aus durchscheinendem Material bestehende
leistenartige Streuscheibe (28) umfasst, über die von den LED's emittiertes Licht
in den Schubladen-Innenraum gestreut wird
- oder wobei die Bodenelemente (24a, 24b) durch einen nicht als Lichtleiste ausgebildeten
Abstandshalter in Form einer Blechwange in Quer- bzw. Längsrichtung des Schubladen-Bodens
auf Abstand zueinander gehalten sind, wobei die Blechwange einerseits an die Innenkante
(27a) des einen Bodenelementes (24a) und andererseits an die Innenkante (27b) des
anderen Bodenelements (24b) befestigt ist und einen Basisabschnitt (30) aufweist,
der den Boden der Aufnahmenut bildet, auf dem eine leistenartige Streuscheibe (28)
angeordnet ist,
wobei die Lichtleiste aus zwei Lichtleistenteilen (26a, 26b) in Form von flexiblen
LED-Streifen besteht, die an die nach oben offene Blechwange an zwei einander gegenüberliegende
Seitenflächen geschraubt oder geklebt sind,
oder wobei die Lichtleiste als LED-Lichtstab ausgebildet ist, der an die Blechwange
angeschraubt oder angeklebt ist.
2. Schublade Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionseinrichtung (21) ein elektrisches Anschlussteil (34) zur elektrischen
Kontaktierung der Lichtleiste aufweist.
3. Schublade nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Kontaktierung des elektrischen Anschlussteils mit der Lichtleiste
berührungslos oder berührungsbehaftet erfolgt, wobei vorzugsweise zur berührungslosen
Kontaktierung eine Kontaktierung mittels Induktion und zur berührungsbehafteten Kontaktierung
eine Kontaktierung mittels eines Steckanschlusses vorgesehen ist.
4. Möbel, mit einem Möbelkorpus, in dem eine Schublade über eine Führungseinrichtung
relativ beweglich zum Möbelkorpus geführt aufgenommen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 3 ausgebildet ist.
1. Drawer, which may be located in a furniture compartment of a furniture carcass, movable
via a guide device relative to a furniture carcass of a piece of furniture between
an open and a closed position, wherein the drawer has a drawer base which is equipped
with a function device (21) independent of any guiding and damping tasks, wherein
the function device (21) has at least one function section (23) in the form of a locating
slot, formed directly by the drawer base and running in the longitudinal or transverse
direction of the drawer base, and wherein the function device (21) has at least one
function element (22) in the form of a light strip, separate from and fixed to the
drawer base and held in the locating slot, wherein the drawer base is formed by two
base elements (24a, 24b; 32a, 32b), wherein the locating slot or slots is or are formed
by a gap (25) between the two base elements (24a, 24b; 32a, 32b),
- wherein the base elements (24a, 24b; 32a, 32b) are held spaced apart from one another,
in the transverse or longitudinal direction of the drawer base, by a spacer (29) in
the form of a light strip, wherein the light strip is made up of two light strip parts
(26a, 26b) in the form of flexible LED strips, which are bonded to the two opposite
inner edges (27a, 27b) of the base elements (24a, 24b), and wherein the light strip
includes a strip-like diffusion disc (28) held in the gap (25) and made of translucent
material, via which the light emitted by the LEDs is spread into the drawer interior
- or wherein the base elements (24a, 24b) are held spaced apart from one another,
in the transverse or longitudinal direction of the drawer base, by a spacer not in
the form of a light strip, in the form of a sheet metal cheek, wherein the sheet metal
cheek is fixed at one end to the inner edge (27a) of the one base element (24a) and
at the other end to the inner edge (27b) of the other base element (24b) and has a
base section (30) which forms the base of the locating slot on which a strip-like
diffusion disc (28) is mounted,
wherein the light strip is made up of two light strip parts (26a, 26b) in the form
of flexible LED strips, which are screwed or bonded to the sheet metal cheek, which
is open at the top, in two opposite side faces,
or wherein the light strip is in the form of an LED light bar, which is screwed or
bonded to the sheet metal cheek,
2. Drawer according to claim 1, characterised in that the function device (21) has an electrical connection part (34) for electrical contacting
of the light strip.
3. Drawer according to claim 2, characterised in that the electrical contacting of the electrical connection part with the light strip
is effected with or without contact, wherein preferably for the non-contact contacting,
contact by means of induction is provided, and for contacting with actual contact,
a plug-in connection is provided.
4. Piece of furniture with a furniture carcass in which is located a drawer, guided by
a guiding device movably relative to the furniture carcass, characterised in that the drawer is designed according to any of claims 1 to 3.