[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Batteriepolklemme gemäß Oberbegriff von Anspruch
1.
[0002] Gemäß dem Stand ermöglichen Batteriepolklemmen eine elektrische leitfähige Kontaktierung
mit dem Pol einer Batterie, insbesondere einer Fahrzeugbatterie.
[0003] Die Druckschrift
EP 2372845 A1 stellt eine Batteriepolklemme in Stanz-Biege-Ausführung mit 90°-Verschraubung vor,
bei der beim Anziehen der Verschraubung die Oberschale und die Unterschale gegeneinander
gedrückt werden. Dabei werden die Klemmlaschen der Unterschale an den Batteriepol
gedrückt werden. Diese Batteriepolklemme hat allerdings den Nachteil, dass diese aus
vielen Einzelteilen besteht.
[0004] Beispielsweise stellt die Druckschrift
EP 2713444 A1 eine Batteriepolklemme in Stanz-Biege-Ausführung mit 90°-Verschraubung vor. Bei dieser
Polklemme ist eine Schraube parallel zur Achse des Batteriepols angeordnet. Beim Festziehen
der Schraube schließt ein translatorisch bewegter Keil die Polklemme und befestigt
diese dadurch am Batteriepol. Beim Lösen der Schraube öffnet der in entgegengesetzter,
translatorisch bewegter Keil die Polklemme wieder.
[0005] Beispielsweise zeigt die Druckschrift
EP 0451488 A1 eine Batterieklemme, bei welcher die seitlich des Batteriepoles und der Klemmöffnung
für diesen Pol verlaufende Klemmschraube etwa parallel zur Polachse und zur Aufsteckachse
auf den Pol orientiert ist, wobei über zwei zusammenwirkende Schrägflächen die beiden
Klemmbacken aufeinanderzu bewegbar sind. Das erforderliche Anzugsdrehmoment ist allerdings
aufgrund der für die Verformung notwendigen Kräfte vergleichsweise groß, sodass die
tatsächlichen Klemmkräfte an dem Pol zum Teil nicht ausreichend sind. Ein weiterer
Nachteil zeigt sich beim Lösen der Schraube, da hierbei aufgrund der Verformung des
Schmiederings sowie aufgrund der Verkeilung der schrägen Flächen aneinander die Anschlussklemme
am Pol festgeklemmt bleibt.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Batteriepolklemme bereitzustellen, welche zuverlässig,
und insbesondere robust, montierbar ist.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Batteriepolklemme gemäß Anspruch
1.
[0008] Die Erfindung betrifft alternativ vorzugsweise eine Batteriepolklemme zur elektrischen
Kontaktierung eines zylindrischen oder insbesondere in Axialrichtung konischen Batteriepols,
insbesondere einer Kraftfahrzeugbatterie. Die Batteriepolklemme umfasst einen zylinderförmigen
oder insbesondere in Axialrichtung konischen Ringabschnitt oder Ring. Des Weiteren
umfasst die Batteriepolklemme ein Klemmelement, ein Schraubelement, und ein Schraubgegenelement.
Der Innendurchmesser des Ringabschnitts ist durch eine Klemmung mit dem Klemmelement
beziehungsweise mittels des Klemmelements veränderbar. Die Klemmung bzw. die Änderung
des Innendurchmessers des Ringabschnitts oder Rings ist durch eine Schraubverbindung
mittels des Schraubelements und des Schraubgegenelements hervorrufbar bzw. wird entsprechend
hervorgerufen. Das Klemmelement ist mit dem Schraubelement und dem Schraubgegenelement
verbunden und/oder das Klemmelement wirkt mit dem Schraubelement und dem Schraubgegenelement
zusammen. Dabei sind das Klemmelement, das Schraubelement und das Schraubgegenelement
so ausgebildet und/oder angeordnet, dass im Zuge eines Schraubvorgangs in Schließrichtung
der Innendurchmesser des Ringabschnitts verringert werden kann bzw. verringert wird.
Das Schraubelement weist ein Außengewinde auf. Das Schraubgegenelement weist ein Innengewinde
auf. Eine Rotationsachse des Schraubelements, eine Rotationsachse des Schraubgegenelements
und eine Rotationsachse des Ringabschnitts sind im Wesentlichen parallel zueinander
ausgebildet, insbesondere in einem montierten Zustand. Ferner umfasst die Batteriepolklemme
ein Federelement. Das Federelement ist derart ausgebildet und wirkt derart mit dem
Schraubelement und/oder dem Schraubgegenelement zusammen, dass zur Verschraubung des
Schraubelements und des Schraubgegenelements neben einer Krafteinwirkung um die Rotationsachse
des Schraubelements und/oder des Schraubgegenelements eine Krafteinwirkung entlang
der Rotationsachse des Schraubelements und/oder des Schraubgegenelements auf das Federelement
erforderlich ist.
[0009] Es ist bevorzugt, dass diese zur elektrischen Kontaktierung eines in Axialrichtung
konischen Batteriepols, insbesondere einer Kraftfahrzeugbatterie, ausgebildet ist,
wobei der Innendurchmesser des Ringabschnitts durch eine Klemmung mit dem Klemmelement
veränderbar ist, wobei die Klemmung durch eine Schraubverbindung mittels des Schraubelements
und des Schraubgegenelements hervorrufbar ist, wobei das Klemmelement mit dem Schraubelement
und dem Schraubgegenelement verbunden ist, wobei das Schraubelement ein Außengewinde
aufweist, wobei das Schraubgegenelement ein Innengewinde aufweist, wobei eine Rotationsachse
des Schraubelements, eine Rotationsachse des Schraubgegenelements und eine Rotationsachse
des Ringabschnitts im Wesentlichen parallel zueinander ausgebildet sind, insbesondere
in einem montierten Zustand.
[0010] Bevorzugt ist das Schraubelement eine Schraube oder ein Gewindebolzen.
[0011] Bevorzugt ist das Schraubgegenelement eine Mutter.
[0012] Bevorzugt ist das Federelement derart ausgebildet und wirkt derart mit dem Schraubelement
und/oder dem Schraubgegenelement zusammen, dass zur Verschraubung des Schraubelements
und des Schraubgegenelements neben einer Krafteinwirkung um die Rotationsachse des
Schraubelements und/oder des Schraubgegenelements eine Krafteinwirkung entlang der
Rotationsachse des Schraubelements und/oder des Schraubgegenelements auf das Schraubelement
und/oder Schraubgegenelement und/oder Federelement erforderlich ist.
[0013] Bevorzugt ist der Innendurchmesser des Ringabschnitts durch eine Klemmung mit dem
Klemmelement verringerbar.
[0014] Unter Schraubvorgang in Schließrichtung sei bevorzugt ein Anschraubvorgang zu verstehen,
wodurch sich insbesondere der Innendurchmesser des Ringabschnitts verringert.
[0015] Bevorzugt ist die Batteriepolklemme so ausgebildet, dass der Schraubvorgang in Schließrichtung
ausschließlich erfolgen kann, wenn eine vertikale Kraft, insbesondere eine zusätzliche
vertikale Kraft, das Federelement niederdrückt.
[0016] Vorzugsweise führt die erfindungsgemäße Batteriepolklemme zu dem Vorteil, dass die
Batteriepolklemme während des Schraubvorgangs in Schließrichtung in Richtung Batteriepol
und/oder Polboden und/oder Anschlag der Fahrzeugbatterie gedrückt wird, und dadurch
insbesondere die Unterkante des Ringabschnitts der Batteriepolklemme am Polboden und/oder
Anschlag der Fahrzeugbatterie anliegt bzw. angelegt wird.
[0017] Bevorzugt weist die Unterkante des Ringabschnitts einen größeren Innendurchmesser
auf als die Oberkante des Ringabschnitts.
[0018] Bevorzugt wird die erforderliche Krafteinwirkung entlang der Rotationsachse des Schraubelements
und/oder des Schraubgegenelements auf das Federelement nicht durch die Verschraubung
des Schraubelements und des Schraubgegenelements hervorgerufen, insbesondere nicht
durch die Krafteinwirkung um die Rotationsachse des Schraubelements und/oder des Schraubgegenelements,
die insbesondere eine Kraft entlang der Rotationsachse des Schraubelements und/oder
des Schraubgegenelements erzeugt.
[0019] Bevorzugt liegen die Rotationsachse des Schraubelements, die Rotationsachse des Schraubgegenelements
und die Rotationsachse des Ringabschnitts parallel zur vertikalen Achse der Fahrzeugbatterie
und/oder der Batteriepolklemme.
[0020] Gemäß einer Weiterbildung weisen das Schraubelement und/oder das Schraubgegenelement
wenigstens eine Angriffsfläche bzw. wenigstens eine Schraubkraftaufnahmefläche auf.
Die Angriffsfläche ist zur Aufnahme von Kräften, insbesondere zur Aufnahme von Kräften
um die Rotationsachse des Schraubelements und/oder des Schraubgegenelements, ausgebildet.
Das Federelement umschließt die wenigstens Angriffsfläche derart, dass zur Einbringung
einer Kraft auf die Angriffsfläche, eine Krafteinwirkung entlang der Rotationsachse
auf das Federelement erforderlich ist, wobei insbesondere eine Stauchung des Federelements
erforderlich ist.
[0021] Bevorzugt wird die räumliche Ausdehnung des Federelements entlang der Rotationsachse
des Schraubelements und/oder des Schraubgegenelements durch die Krafteinwirkung entlang
der Rotationsachse des Schraubelements und/oder des Schraubgegenelements auf das Federelement
verringert.
[0022] Bevorzugt weist das Federelement eine Ausnehmung für das Schraubelement und/oder
das Schraubgegenelement auf.
[0023] Bevorzugt ist das Federelement bügelförmig ausgebildet.
[0024] Gemäß einer Weiterbildung weist Federelement wenigstens einen geschwungen Arm auf.
[0025] Gemäß einer Weiterbildung weist das Federelement wenigstens zwei Arme auf.
[0026] Bevorzugt ist das Federelement einstückig ausgebildet.
[0027] Bevorzugt weist das Federelement eine Grundplatte auf. Die Grundplatte weist eine
Ausnehmung auf.
[0028] Alternativ vorzugsweise weist das Federelement ein Sprengring auf, von welchem zwei
Arme abragen.
[0029] Es ist bevorzugt, dass die zwei Arme den Schraubenkopf des Schraubelements oder eine
Mutter als Schraubgegenelement, insbesondere beabstandet, umgreifen und insbesondere
im unausgelenkten Zustand des Federelements die beiden Arme des Federelements von
einer Grundplatte oder einem Sprengring des Federelements im Wesentlichen auf die
Höhe der Oberkante des Schraubkopfes oder der Mutter abragen.
[0030] Es ist bevorzugt, dass das Federelement einstückig ausgebildet ist, wobei das Federelement
eine Grundplatte oder einen Sprengring aufweist, wobei die Grundplatte oder der Sprengring
eine Ausnehmung oder Öffnung aufweist, wobei wenigstens ein Arm, insbesondere zwei
Arme, geschwungen von im Wesentlichen einem Ende der Grundplatte zum anderen Ende
der Grundplatte oder von im Wesentlichen einem Segment des Sprengrings zum gegenüberliegenden
Segment des Sprengrings überspannend ausgebildet sind, wobei die Ausnehmung der Grundplatte
oder die Ausnehmung oder Öffnung des Sprengrings insbesondere zwischen den beiden
Armen ausgebildet ist.
[0031] Gemäß einer Weiterbildung ist das Federelement aus Federstahl.
[0032] Gemäß einer alternativen Weiterbildung ist das Federelement aus Kunststoff.
[0033] Bevorzugt weist das Federelement eine Grundplatte auf. Die Grundplatte ist als Unterlegschreibe
des Schraubelements oder des Schraubgegenelements ausgebildet.
[0034] Es ist bevorzugt, dass eine Einkerbung auf dem Schraubenkopf des Schraubelements
und/oder auf der Mutter als Schraubgegenelement ausgebildet ist, wobei das Federelement
einen Sprengring aufweist, wobei der Sprengring in der Einkerbung des Schraubenkopfes
oder der Mutter einpassbar oder eingepasst oder zumindest teilweise in dieser aufgenommen
ist.
[0035] Besonders bevorzugt weist der Sprengring eine Öffnung und eine Ausnehmung auf.
[0036] Bevorzugt ist das Klemmelement mit dem Schraubelement einstückig verbunden.
[0037] Bevorzugt ist das Klemmelement mit dem Schraubgegenelement einstückig verbunden.
[0038] Bevorzugt sind das Klemmelement, das Schraubelement und das Schraubgegenelement so
ausgebildet, dass die Klemmung zur Verringerung des Innendurchmessers des Ringabschnitts
führt und die Rotation des Schraubelements oder des Schraubgegenelements beim Schraubvorgang,
insbesondere beim Schraubvorgang in Schließrichtung und/oder Löserichtung, blockiert.
[0039] Bevorzugt ist die Angriffsfläche ein Sechskant bzw. das Schraubgegenelement als Sechskantmutter
ausgebildet.
[0040] Bevorzugt weist die Batteriepolklemme ein Anschlusselement zur elektrischen Kontaktierung
mit einem Stromsensor und/oder mit elektrischen Verbrauchern, insbesondere mit elektrischen
Verbrauchern eines Kraftfahrzeugs, auf.
[0041] Bevorzugt bezieht sich die Erfindung außerdem auf die Verwendung der Batteriepolklemme
in Kraftfahrzeugen.
[0042] Vorzugsweise betrifft die Erfindung ein Federelement, umfassend einen Sprengring,
von welchem zwei Federarme abragen und dabei jeweils, im Wesentlichen parallel, von
einem Segment des Sprengrings zum gegenüberliegenden Segment des Sprengrings diesen
überspannen. Das Federelement ist dabei besonders bevorzugt einstückig ausgebildet.
Das Federelement ist insbesondere so ausgebildet, dass es im Wesentlichen zwei Federwirkungen
aufweist, die Spreiz- bzw. Stauchwirkung des Rings bzw. es kann entsprechende Kräfte
aufnehmen, sowie die zur Ringebene im Wesentlichen senkrechte Federwirkung der beiden
Federarme, welche in dieser Richtung stauchbar sind. Die beiden Federarme sind besonders
bevorzugt an einem Segment des Sprengrings einstückig befestigt und überspannen, insbesondere
bogenförmig bzw. bauchig bzw. geschwungen, mit einer definierten Höhe den Ring bis
zum gegenüberliegenden Segment, wo die beiden Arme in der Nähe dieses gegenüberliegenden
Segments enden und dieses im unausgelenkten Zustand zweckmäßigerweise nicht berühren.
[0043] In schematischer Darstellung zeigen:
- Fig. 1
- ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsmäßen Batteriepolklemme in einer ersten Ansicht,
- Fig. 2
- ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Batteriepolklemme in einer zweiten
Ansicht, und
- Fig. 3
- ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Batteriepolklemme in einer dritten
Ansicht.
[0044] Die Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Batteriepolklemme
1. Die Batteriepolklemme weist einen in Axialrichtung konischen Ringabschnitt 2 auf.
Der Ringabschnitt weist eine äußere und eine innere Mantelfläche auf. Die innere Mantelfläche
ist insbesondere zur elektrischen Kontaktierung mit einem Batteriepol 11 ausgebildet.
[0045] Die Batteriepolklemme 1 weist ferner ein Klemmelement 3, ein Schraubelement 4 und
ein Schraubgegenelement 5 auf. Das Schraubelement 4 und das Klemmelement 3 sind einstückig
ausgebildet. Das Schraubelement 4 und das Schraubgegenelement 5 sind so ausgebildet,
dass diese miteinander verschraubbar sind.
[0046] Bei einem Schraubvorgang in Schließrichtung wird das Klemmelement 3 entlang der Rotationsachse
des Schraubelements 4 in Richtung einer Oberkante des Ringabschnitts 2 gezogen. Dadurch
klemmt das Klemmelement 3 nach vorne stehende Bereiche des Ringabschnitts 2 derart,
dass sich der Innendurchmesser des Ringabschnitts 2 verringert. An einer Oberkante
weist der Ringabschnitt 2 einen geringeren Innendurchmesser auf als an einer Unterkante.
[0047] Das Schraubelement 4 weist ein Außengewinde auf. Das Schraubgegenelement 5 weist
ein Innengewinde auf.
[0048] Bei einem Schraubvorgang zwischen Schraubelement 4 und Schraubgegenelement 5 werden
Kräfte um die Rotationsachse des Schraubgegenelements 5 auf die Angriffsfläche 8 des
Schraubgegenelements 5 eingebracht. Dadurch bewegen sich Schraubelement 4 und Schraubgegenelement
5 relativ zueinander um deren Rotationsachse, wodurch aufgrund des Innengewindes und
des Außengewindes eine Relativbewegung zwischen Schraubelement 4 und Schraubgegenelement
5 entlang der Rotationsachse des Schraubelements 4 und des Schraubgegenelements 5
hervorgerufen wird.
[0049] Die Rotationsachse des Schraubelements 4, des Schraubgegenelements 5 und des Ringabschnitts
2 liegen parallel zueinander, wodurch insbesondere ein Verschrauben von oben ermöglicht
wird.
[0050] Die Batteriepolklemme weist eine Federelement 6 auf. Das Federelement 6 umschließt
die Angriffsfläche 8 des Schraubgegenelements 5 derart, dass, ohne Krafteinwirkung
auf das Federelement 6 entlang der Richtung der Rotationsachse des Schraubelements
4 und/oder des Schraubgegenelements 5, keine Krafteinwirkung auf die Angriffsfläche
8 in eine Richtung um die Rotationsachse des Schraubgegenelements 5 möglich ist.
[0051] Das Federelement 6 weist eine Grundplatte 10 mit einer Ausnehmung auf. Das Schraubelement
4 ist durch die Ausnehmung der Grundplatte 10 geführt. Das Federelement 6 ist einstückig
ausgebildet. Zwei geschwungene Arme 9 erstrecken sich von im Wesentlichen einem Ende
der Grundplatte 10 zum im Wesentlichen anderen Ende der Grundplatte 10. Die Ausnehmung
der Grundplatte 10 ist zwischen den beiden Armen 9 ausgebildet.
Das Schraubgegenelement 5 ist oberhalb der Ausnehmung der Grundplatte 10 angebracht.
Das Schraubgegenelement 5 befindet sich zwischen den beiden Armen 9. Die Grundplatte
10 und jeweils ein Arm 9 sind bügelförmig ausgebildet.
[0052] An einem Ende der Grundplatte 10 sind die beiden Arme zusammengeführt, wobei an der
Zusammenführung eine Rinne ausgebildet ist.
[0053] Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Batteriepolklemme 1.
Die Batteriepolklemme ist auf einem Batteriepol 11 angebracht. Zischen Polboden 12
und der Batteriepolklemme 1, insbesondere zwischen Polboden 12 und Ringabschnitt 12,
befindet sich ein Spalt. Auf die Feder 6 wirken keine oder nur geringe Kräfte entlang
der Rotationsachse des Schraubelements 4 und/oder des Schraubgegenelements 5.
[0054] Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Batteriepolklemme 1.
Auf das Federelement 6 wirken Kräfte entlang der Rotationsachse 7 des Schraubelements
4 und/oder des Schraubgegenelements 5, wodurch eine Stauchung des Federelements 6
hervorgerufen wird. Durch die Krafteinwirkung entlang der Rotationsachse 7 des Schraubelements
4 und/oder des Schraubgegenelements 5 auf das Federelement 6, wird die Unterkante
des Ringabschnitts 2 an den Polboden 12 der Batterie gedrückt.
[0055] Sofern sich im Laufe des Verfahrens herausstellt, dass ein Merkmal oder eine Gruppe
von Merkmalen nicht zwingend nötig ist, so wird anmelderseitig bereits jetzt eine
Formulierung zumindest eines unabhängigen Anspruchs angestrebt, welcher das Merkmal
oder die Gruppe von Merkmalen nicht mehr aufweist. Hierbei kann es sich beispielsweise
um eine Unterkombination eines am Anmeldetag vorliegenden Anspruchs oder um eine durch
weitere Merkmale eingeschränkte Unterkombination eines am Anmeldetag vorliegenden
Anspruchs handeln. Derartige neu zu formulierende Ansprüche oder Merkmalskombinationen
sind als von der Offenbarung dieser Anmeldung mit abgedeckt zu verstehen.
[0056] Es sei ferner darauf hingewiesen, dass Ausgestaltungen, Merkmale und Varianten der
Erfindung, welche in den verschiedenen Ausführungen oder Ausführungsbeispielen beschriebenen
und/oder in den Figuren gezeigt sind, beliebig untereinander kombinierbar sind. Einzelne
oder mehrere Merkmale sind beliebig gegeneinander austauschbar. Hieraus entstehende
Merkmalskombinationen sind als von der Offenbarung dieser Anmeldung mit abgedeckt
zu verstehen.
[0057] Rückbezüge in abhängigen Ansprüchen sind nicht als ein Verzicht auf die Erzielung
eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmale der rückbezogenen
Unteransprüche zu verstehen. Diese Merkmale können auch beliebig mit anderen Merkmalen
kombiniert werden.
[0058] Merkmale, die lediglich in der Beschreibung offenbart sind oder Merkmale, welche
in der Beschreibung oder in einem Anspruch nur in Verbindung mit anderen Merkmalen
offenbart sind, können grundsätzlich von eigenständiger erfindungswesentlicher Bedeutung
sein. Sie können deshalb auch einzeln zur Abgrenzung vom Stand der Technik in Ansprüche
aufgenommen werden.
1. Batteriepolklemme (1), umfassend einen konischen Ringabschnitt (2), wobei die Batteriepolklemme
(1) ein Klemmelement (3), ein Schraubelement (4) und ein Schraubgegenelement (5) aufweist,
welche so ausgebildet sind und so zusammenwirken, dass im Zuge eines Schraubvorgangs
des Schraubelements (4) und des Schraubgegenelements (5), in Schließrichtung, der
Innendurchmesser des Ringabschnitts (2) verringert werden kann und/oder wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Batteriepolklemme (1) ein Federelement (6) umfasst, welches derart ausgebildet
ist und mit dem Schraubelement (4) und/oder dem Schraubgegenelement (5) zusammenwirkt,
dass zur Verschraubung des Schraubelements (4) und des Schraubgegenelements (5) neben
einer Krafteinwirkung um die Rotationsachse des Schraubelements (4) und/oder des Schraubgegenelements
(5) eine Krafteinwirkung entlang der Rotationsachse (7) des Schraubelements (4) und/oder
des Schraubgegenelements (5) auf das Federelement (6) erforderlich ist.
2. Batteriepolklemme (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese zur elektrischen Kontaktierung eines in Axialrichtung konischen Batteriepols
(11), insbesondere einer Kraftfahrzeugbatterie, ausgebildet ist, wobei der Innendurchmesser
des Ringabschnitts (2) durch eine Klemmung mit dem Klemmelement (3) veränderbar ist,
wobei die Klemmung durch eine Schraubverbindung mittels des Schraubelements (4) und
des Schraubgegenelements (5) hervorrufbar ist, wobei das Klemmelement (3) mit dem
Schraubelement (4) und dem Schraubgegenelement (5) verbunden ist, wobei das Schraubelement
(4) ein Außengewinde aufweist, wobei das Schraubgegenelement (5) ein Innengewinde
aufweist, wobei eine Rotationsachse des Schraubelements (4), eine Rotationsachse des
Schraubgegenelements (5) und eine Rotationsachse des Ringabschnitts (2) im Wesentlichen
parallel zueinander ausgebildet sind, insbesondere in einem montierten Zustand.
3. Batteriepolklemme (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schraubelement (4) und/oder das Schraubgegenelement (5) wenigstens eine Angriffsfläche
(8) aufweisen, wobei die Angriffsfläche (8) zur Aufnahme von Kräften, insbesondere
zur Aufnahme von Kräften um die Rotationsachse des Schraubelements (4) und/oder des
Schraubgegenelements (5), ausgebildet ist, wobei das Federelement (6) die wenigstens
eine Angriffsfläche (8) derart umschließt, dass zur Einbringung einer Kraft auf die
Angriffsfläche (8), eine Krafteinwirkung entlang der Rotationsachse (7) auf das Federelement
(6) erforderlich ist, wobei insbesondere eine Stauchung des Federelements (6) erforderlich
ist.
4. Batteriepolklemme (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die räumliche Ausdehnung des Federelements (6) entlang der Rotationsachse des Schraubelements
(4) und/oder des Schraubgegenelements (5) durch die Krafteinwirkung entlang der Rotationsachse
(7) des Schraubelements (4) und/oder des Schraubgegenelements (5) auf das Federelement(6)
verringert wird.
5. Batteriepolklemme (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (6) eine Ausnehmung für das Schraubelement (4) und/oder Schraubgegenelement
(5) aufweist.
6. Batteriepolklemme (1) nach wenigsten einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (6) bügelförmig ausgebildet ist.
7. Batteriepolklemme (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (6) wenigstens einen geschwungen Arm (9) aufweist.
8. Batteriepolklemme (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (6) wenigstens zwei Arme (9) aufweist.
9. Batteriepolklemme (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Arme (9) den Schraubenkopf des Schraubelements (4) oder eine Mutter als
Schraubgegenelement (5), insbesondere beabstandet, umgreifen und insbesondere im unausgelenkten
Zustand des Federelements (6) die beiden Arme (9) des Federelements (6) von einer
Grundplatte (10) oder einem Sprengring des Federelements (6) im Wesentlichen auf die
Höhe der Oberkante des Schraubkopfes oder der Mutter abragen.
10. Batteriepolklemme (1) nach wenigsten einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (6) einstückig ausgebildet ist, wobei das Federelement eine Grundplatte
(10) oder einen Sprengring aufweist, wobei die Grundplatte (10) oder der Sprengring
eine Ausnehmung oder Öffnung aufweist, wobei wenigstens ein Arm (9), insbesondere
zwei Arme (9), geschwungen von im Wesentlichen einem Ende der Grundplatte (10) zum
anderen Ende der Grundplatte (10) oder von im Wesentlichen einem Segment des Sprengrings
zum gegenüberliegenden Segment des Sprengrings überspannend ausgebildet sind, wobei
die Ausnehmung der Grundplatte (10) oder die Ausnehmung oder Öffnung des Sprengrings
insbesondere zwischen den beiden Armen (9) ausgebildet ist.
11. Batteriepolklemme (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (6) aus Federstahl ist.
12. Batteriepolklemme (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (6) aus Kunststoff ist.
13. Batteriepolklemme (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (6) eine Grundplatte (10) aufweist, wobei die Grundplatte (10) als
Unterlegscheibe des Schraubelements (4) oder des Schraubgegenelements (5) ausgebildet
ist.
14. Batteriepolklemme (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einkerbung auf dem Schraubenkopf des Schraubelements (4) und/oder auf der Mutter
als Schraubgegenelement (5) ausgebildet ist, wobei das Federelement (6) einen Sprengring
aufweist, wobei der Sprengring in der Einkerbung des Schraubenkopfes oder der Mutter
einpassbar oder eingepasst oder zumindest teilweise in dieser aufgenommen ist.
15. Batteriepolklemme (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (3) mit dem Schraubelement (4) oder das Klemmelement (3) mit dem
Schraubgegenelement (5) einstückig verbunden ist und so ausgebildet ist, dass die
Klemmung zur Verringerung des Innendurchmessers des Ringabschnitts (2) führt und die
Rotation des Schraubelements (4) oder des Schraubgegenelemts (5) beim Schraubvorgang
blockiert.