[0001] Anordnung und Verfahren zur Herstellung solch einer Anordnung zur Übertragung eines
Stromsignals und/oder eines Datensignals in einem Fahrzeug
[0002] Die Erfindung betrifft eine Anordnung gemäß Patentanspruch 1 und ein Verfahren zur
Herstellung solch einer Anordnung gemäß Patentanspruch 15.
[0003] Diese Patentanmeldung beansprucht die Priorität der deutschen Patentanmeldung
DE 10 2017 100 986.8 vom 19. Januar 2017, deren Offenbarungsgehalt hiermit durch Rückbezug aufgenommen
wird.
[0004] Es ist eine Anordnung bestehend aus einer Kontakteinrichtung und einer elektrischen
Leitung bekannt, wobei die Kontakteinrichtung ein metallisches Kontaktelement aufweist.
Das Kontaktelement ist mittels einer Crimpverbindung mit einem elektrischen Leiter
der elektrischen Leitung verbunden.
[0005] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Anordnung und ein verbessertes Verfahren
zur Herstellung solch einer Anordnung bereitzustellen.
[0006] Diese Aufgabe wird mittels einer Anordnung gemäß Patentanspruch 1 und einem Verfahren
zur Herstellung solch einer Anordnung gemäß Patentanspruch 15 gelöst. Vorteilhafte
Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0007] Es wurde erkannt, dass eine verbesserte Anordnung, für die Übertragung eines Stromsignals
und/oder eines Datensignals in einem Fahrzeug, dadurch bereitgestellt werden kann,
dass die Anordnung eine elektrische Leitung und eine mit der elektrischen Leitung
verbundene Kontakteinrichtung aufweist, wobei die elektrische Leitung wenigstes einen
elektrischen Leiter und eine den elektrischen Leiter ummantelnde und elektrisch isolierende
Isolierschicht umfasst, wobei die Kontakteinrichtung wenigstens ein Kontaktelement
aufweist, wobei das Kontaktelement mit einem Ende des elektrischen Leiters verbunden
ist, wobei das Kontaktelement und der elektrische Leiter elektrisch leitfähig sind,
wobei das Kontaktelement und der elektrische Leiter wenigstens eine Polymermatrix
aufweisen.
[0008] Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass das Kontaktelement und der elektrische
Leiter besonders einfach und kostengünstig, vorzugsweise in einem gemeinsamen Herstellungsverfahren,
gefertigt werden können.
[0009] In einer weiteren Ausführungsform ist die Polymermatrix einstückig und materialeinheitlich
in dem Kontaktelement und dem elektrischen Leiter ausgebildet, wobei vorzugsweise
die Polymermatrix wenigstens einen der folgenden Werkstoffe aufweist: Aramid, intrinsisch
leitfähiges Polymer, Polypyrrol, Polythiophen, Polyanilin.
[0010] In einer weiteren Ausführungsform weisen der elektrische Leiter und das Kontaktelement
einen in der Polymermatrix angeordneten elektrisch leitenden Werkstoff auf, wobei
vorzugsweise der elektrisch leitende Werkstoff Kohlenstoffnanoröhrchen und/oder Partikelmaterial,
vorzugsweise Kupferpartikel und/oder Aluminiumpartikel und/oder Ruß, aufweist.
[0011] In einer weiteren Ausführungsform weist die elektrische Leitung eine elektrisch leitende
Abschirmung auf, wobei die Isolierschicht den elektrischen Leiter ummantelt und die
Abschirmung die Isolierschicht ummantelt, wobei die Isolierschicht die Abschirmung
elektrisch gegenüber dem elektrischen Leiter isoliert, wobei die Abschirmung und das
weitere Kontaktelement elektrisch leitfähig ausgebildet sind und das weitere Kontaktelement
mit einem Ende der Abschirmung verbunden ist, wobei die Kontakteinrichtung ein weiteres
Kontaktelement aufweist, wobei das weitere Kontaktelement und die Abschirmung eine
weitere Polymermatrix aufweisen. Vorzugsweise weisen das weitere Kontaktelement und
die Abschirmung einen in der weiteren Polymermatrix angeordneten elektrisch leitenden
weiteren Werkstoff auf.
[0012] Von besonderem Vorteil ist, wenn der weitere elektrisch leitende Werkstoff wenigstens
einen der folgenden Werkstoffe aufweist: Kohlenstoffnanoröhrchen, Metallpartikel,
insbesondere Kupferpartikel, Aluminiumpartikel.
[0013] In einer weiteren Ausführungsform weisen der elektrische Leiter und/oder die Abschirmung
einen zumindest abschnittsweise sternförmigen und/oder kreisförmigen und/oder polygonförmigen
und/oder einen elliptischen Querschnitt auf. Zusätzlich oder alternativ ist die Abschirmung
koaxial zu dem elektrischen Leiter angeordnet.
[0014] In einer weiteren Ausführungsform weist der elektrische Leiter einen ersten Abschnitt
und einen zweiten Abschnitt auf, wobei der zweite Abschnitt geneigt zu dem ersten
Abschnitt angeordnet ist und mit dem ersten Abschnitt verbunden ist, wobei der erste
Abschnitt und der zweite Abschnitt einen Zwischenraum begrenzen, wobei die Abschirmung
zumindest abschnittsweise im Zwischenraum angeordnet ist. Auf diese Weise kann gezielt
eine elektrische Kapazität zwischen dem elektrischen Leiter und der Abschirmung eingestellt
werden.
[0015] In einer weiteren Ausführungsform weist die elektrische Leitung einen weiteren elektrischen
Leiter, eine weitere Isolierschicht und eine weitere Abschirmung auf, wobei der weitere
elektrische Leiter in Längsrichtung parallel zum elektrischen Leiter angeordnet ist,
wobei die weitere Isolierschicht den weiteren elektrischen Leiter ummantelt, wobei
die weitere Abschirmung die weitere Isolierschicht ummantelt. Der elektrische Leiter
und der weitere elektrische Leiter weisen vorzugsweise den gleichen elektrisch leitenden
Werkstoff auf, wobei die Abschirmung und die weitere Abschirmung vorzugsweise den
gleichen elektrisch leitendenden weiteren Werkstoff aufweisen, wobei die Abschirmung
und die weitere Abschirmung elektrisch miteinander verbunden sind oder wobei zwischen
der Abschirmung und der weiteren Abschirmung eine zusätzliche Isolierschicht angeordnet
ist.
[0016] In einer weiteren Ausführungsform weist die elektrische Leitung eine Seele auf, wobei
der elektrische Leiter die Seele umfangsseitig umgreift. Dadurch kann die elektrische
Leitung besonders hohe Zugkräfte übertragen.
[0017] In einer weiteren Ausführungsform ist das Kontaktelement angrenzend an ein freies
Ende des elektrischen Leiters angeordnet, wobei das Kontaktelement den elektrischen
Leiter abschnittsweise umfangsseitig umgreift, wobei das Kontaktelement eine Kontaktfläche
zur elektrischen Kontaktierung aufweist.
[0018] In einer weiteren Ausführungsform weist die Kontakteinrichtung einen Träger auf,
wobei das Kontaktelement auf dem Träger angeordnet ist, wobei der Träger eine Trägeroberfläche
aufweist, wobei vorzugsweise die Kontaktfläche und die Trägeroberfläche in einer gemeinsamen
Ebene angeordnet sind, oder wobei die Kontaktfläche gekrümmt ausgebildet ist und über
die Trägeroberfläche hinausragt. Vorzugsweise ist der Träger in Längsrichtung der
elektrischen Leitung verlaufend oder quer zur Längsrichtung zu der elektrischen Leitung
angeordnet.
[0019] In einer weiteren Ausführungsform sind das Kontaktelement und das weitere Kontaktelement
auf gegenüberliegenden Seiten des Trägers angeordnet.
[0020] In einer weiteren Ausführungsform umfasst die Isolierschicht einen ersten Isolierabschnitt
und einen zweiten Isolierabschnitt. Der erste Isolierabschnitt und der zweite Isolierabschnitt
sind in Längsrichtung der elektrischen Leitung aneinander angrenzend angeordnet. Der
zweite Isolierabschnitt ist zwischen der Abschirmung und dem elektrischen Leiter angeordnet.
In Längsrichtung zwischen einem Ende der Abschirmung und dem Kontaktelement ist der
erste Isolierabschnitt angeordnet. Vorzugsweise ist in Längsrichtung das Kontaktelement
überlappend, vorzugsweise vollständig überlappend zum zweiten Isolierabschnitt angeordnet.
Auf diese Weise kann eine besonders kompakte Kontakteinrichtung bereitgestellt werden.
[0021] In einer weiteren Ausführungsform umfasst die Kontakteinrichtung ein an einer äußeren
Umfangsfläche des zweiten Isolierabschnitts angeordnetes Dichtelement.
[0022] In einer weiteren Ausführungsform weist der zweite Isolierabschnitt einen vordefinierten
elektrischen Widerstand in Abhängigkeit eines Widerstands des Kontaktelements auf,
wobei der vordefinierte Widerstand des Isolierabschnitts derart gewählt ist, dass
die Kontakteinrichtung einen vordefinierten Abschlusswiderstand aufweist.
[0023] In einer weiteren Ausführungsform weist die elektrische Leitung eine Ummantelung
auf, wobei die Ummantelung die Abschirmung ummantelt, wobei die Ummantelung die Abschirmung
elektrisch gegenüber einer Umgebung isoliert. Vorzugsweise ist die Ummantelung mit
einem Gehäuse der Kontakteinrichtung verbunden, wobei die Ummantelung und das Gehäuse
einstückig und materialeinheitlich ausgebildet sind.
[0024] In einer weiteren Ausführungsform weist das Gehäuse an einem zum elektrischen Leiter
abgewandten Ende ein Rastelement auf, wobei das Rastelement ausgebildet ist, in eine
Rastaufnahme eines weiteren in das Gehäuse einführbaren Kontaktelements einer weiteren
Anordnung einzugreifen. Dadurch kann ein unbeabsichtigtes Lösen der weiteren Anordnung
von der Anordnung verhindert werden.
[0025] In einer weiteren Ausführungsform ist umfangsseitig an der Ummantelung ein Abstützelement
und/oder ein Dichtelement angeordnet. Dadurch kann eine Überbeanspruchung der Kontakteinrichtung
oder ein Knicken der elektrischen Leitung vermieden werden.
[0026] Die Aufgabe wird aber auch durch ein Verfahren gemäß Patentanspruch 15 gelöst.
[0027] Es wurde erkannt, dass eine verbesserte Anordnung, wie oben beschrieben, dadurch
hergestellt werden kann, das der elektrische Leiter aus der Polymermatrix geformt,
insbesondere extrudiert und/oder gesponnen, wird, wobei der elektrische Leiter mit
der Isolierschicht ummantelt wird, wobei die Abschirmung um die Isolierschicht geformt,
insbesondere extrudiert und/oder gesponnen, wird, wobei das Kontaktelement an den
elektrischen Leiter geformt wird, und/oder wobei der elektrische Leiter, und/oder
wobei die Isolierschicht extrudiert wird.
[0028] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Figuren näher erläutert. Dabei zeigen:
Figur 1 eine schematische Darstellung einer Anordnung;
Figur 2 eine schematische Darstellung der in Figur 1 gezeigten Anordnung mit einer
elektrischen Leitung gemäß einer ersten Ausführungsform;
Figur 3 eine schematische Darstellung eines Herstellungsverfahrens der in Figur 1
gezeigten Anordnung;
Figur 4 eine Schnittansicht durch eine elektrische Leitung gemäß einer zweiten Ausführungsform;
Figur 5 eine Schnittansicht durch eine elektrische Leitung gemäß einer dritten Ausführungsform;
Figur 6 eine Schnittansicht durch eine elektrische Leitung gemäß einer vierten Ausführungsform;
Figur 7 eine Schnittansicht durch eine elektrische Leitung gemäß einer fünften Ausführungsform;
Figur 8 eine Schnittansicht durch eine elektrische Leitung gemäß einer sechsten Ausführungsform;
Figur 9 eine Schnittansicht durch eine elektrische Leitung gemäß einer siebten Ausführungsform;
Figur 10 eine Schnittansicht durch eine elektrische Leitung gemäß einer achten Ausführungsform;
Figur 11 eine perspektivische Darstellung eines Kabels mit mehreren elektrischen Leitungen;
Figur 12 eine schematische Darstellung eines Systems;
Figuren 13 bis 25 perspektivische Darstellungen verschiedener Weiterbildungen einer
Anordnung;
Figur 26 eine Schnittansicht durch ein System gemäß einer weiteren Ausführungsform;
Figur 27 eine Schnittansicht durch ein System gemäß einer weiteren Ausführungsform;
Figur 28 eine Schnittansicht einer Variante der in Figur 27 gezeigten Anordnung;
Figur 29 eine Schnittansicht durch ein System gemäß einer weiteren Ausführungsform;
Figur 30 eine perspektivische Darstellung der in Figur 29 gezeigten Anordnung.
[0029] Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Anordnung 10. Die Anordnung 10
ist als Leitungsanordnung, insbesondere als Verbindungskabel, insbesondere Signalübertragungskabel,
insbesondere als Datenkabel, zur Signalübertragung und/oder Datenübertragung in einem
Kraftfahrzeug ausgebildet. Die Anordnung 10 kann aber auch zur Hochstromübertagung
beispielsweise in dem Kraftfahrzeug ausgebildet sein. Die Anordnung 10 umfasst eine
erste Kontakteinrichtung 15, vorzugsweise eine zweite Kontakteinrichtung 20 und eine
elektrische Leitung 25.
[0030] Die erste Kontakteinrichtung 15 weist ein erstes Gehäuse 30, ein erstes Kontaktelement
35 und vorzugsweise ein zweites Kontaktelement 40 auf. In dem ersten Gehäuse 30 sind
das erste Kontaktelement 35 und das zweite Kontaktelement 40 angeordnet.
[0031] Die zweite Kontakteinrichtung 20 weist ein zweites Gehäuse 45, ein drittes Kontaktelement
50 vorzugsweise und ein viertes Kontaktelement 55 auf. Das dritte und vierte Kontaktelement
50, 55 sind in dem zweiten Gehäuse 45 angeordnet.
[0032] Die elektrische Leitung 25 ist beispielhaft als Koaxialkabel ausgebildet. Andere
Ausgestaltungen der elektrischen Leitung 25 sind auch denkbar. Die elektrische Leitung
25 umfasst wenigstens einen elektrischen Leiter 60 und eine den elektrischen Leiter
60 ummantelnde Isolierschicht 65, eine die Isolierschicht 65 ummantelnde Abschirmung
70 und eine die Abschirmung 70 ummantelnde Ummantelung 75. Anstatt der Abschirmung
70 und der Ummantelung 75 kann auch ein weitere elektrischer Leiter 70 und/oder anstatt
der Ummantelung 75 eine weitere Isolierschicht 75 vorgesehen sein.
[0033] Der elektrische Leiter 60 ist an seinem ersten Ende mit dem ersten Kontaktelement
35 elektrisch verbunden. An seinem zweiten Ende ist der elektrische Leiter 60 mit
dem dritten Kontaktelement 50 verbunden. Der elektrische Leiter 60 und die Kontaktelemente
35, 50 sind elektrisch leitend ausgebildet, um einen Strom und/oder ein Stromsignal
und/oder ein Datensignal, zwischen dem ersten Kontaktelement 35 und dem dritten Kontaktelement
50 zu übertragen. Die Stromübertragung kann zur Übertragung einer Versorgungsenergie
genutzt werden. Auch kann auf den Übertragenen Strom ein Datensignal aufmoduliert
sein.
[0034] Die Abschirmung 70 ist an ihrem ersten Ende mit dem zweiten Kontaktelement 40 und
an ihrem zweiten Ende mit dem vierten Kontaktelement 55 elektrisch verbunden. Die
Abschirmung 70, das zweite Kontaktelement 40 und das vierte Kontaktelement 55 sind
elektrisch leitfähig ausgebildet. Die Abschirmung 70 verbindet dabei elektrisch das
zweite Kontaktelement 40 mit dem vierten Kontaktelement 55. Die Abschirmung 70 schirmt
den elektrischen Leiter 25 beispielsweise vor elektrischen und/oder magnetischen Feldern
beispielsweise aus einer Umgebung ab.
[0035] Die Isolierschicht 65 weist vorzugsweise ein Dielektrikum als Werkstoff auf und isoliert
elektrisch den elektrischen Leiter 60 gegenüber der Abschirmung 70. Vorzugsweise isoliert
die Ummantelung 75 die Abschirmung 70 elektrisch gegenüber einer Umgebung 80. Die
Ummantelung 75 kann dazu ebenso ein Dielektrikum als Werkstoff aufweisen.
[0036] Die erste Kontakteinrichtung 15 ist in der Ausführungsform beispielhaft als Steckkontakt
ausgebildet. Beispielhaft ist in der Ausführungsform die zweite Kontakteinrichtung
20 als Buchsenkontakt ausgebildet. Selbstverständlich sind auch andere Ausgestaltungen
der ersten Kontakteinrichtung 15 und/oder der zweiten Kontakteinrichtung 20 denkbar.
[0037] Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung der in Figur 1 gezeigten Anordnung 10
mit der elektrischen Leitung 25 gemäß einer ersten Ausführungsform. Das erste Kontaktelement
35 und der elektrische Leiter 60 sind einstückig und materialeinheitlich ausgebildet
und weisen eine erste Polymermatrix 85. Zusätzlich können fakultativ das erste Kontaktelement
35 und der elektrische Leiter 60 einen in der ersten Polymermatrix 85 angeordneten
elektrisch leitenden Werkstoff 90 aufweisen.
[0038] Die Isolierschicht 65 ummantelt den elektrischen Leiter 60. Die Abschirmung 70 ummantelt
die Isolierschicht 65. Die Isolierschicht 65 isoliert elektrisch den elektrischen
Leiter 60 gegenüber der Abschirmung 70. In der Ausführungsform ist beispielhaft die
Abschirmung 70 hohlzylindrisch ausgebildet, während hingegen der elektrische Leiter
60 einen kreisförmigen Querschnitt aufweist. Dabei sind der elektrische Leiter 60
und die Abschirmung 70 koaxial zueinander angeordnet. Die Abschirmung 70 und das zweite
Kontaktelement 40 sowie vorzugsweise das vierte Kontaktelement 55 sind einstückig
und materialeinheitlich ausgebildet und weisen vorzugsweise eine zweite Polymermatrix
95 auf. Zusätzlich kann vorgesehen sein, dass die Abschirmung 70 und das zweite Kontaktelement
40 sowie vorzugsweise das vierte Kontaktelement 55 einen weiteren elektrisch leitenden
Werkstoff 100 aufweisen, wobei in der zweiten Polymermatrix 95 der weitere elektrisch
leitende Werkstoff 100 angeordnet ist. Der weitere elektrisch leitende Werkstoff 100
kann dabei identisch zu dem elektrisch leitenden Werkstoff 90sein.
[0039] Von besonderem Vorteil ist hierbei, wenn die erste Polymermatrix 85 und/oder die
zweite Polymermatrix 85, 95 wenigstens einen der folgenden Werkstoffe auf: Aramid,
intrinsisch leitfähiges Polymer, Polypyrrol, Polythiophen, Polyanilin.
[0040] Von weiterem Vorteil ist, insbesondere bei Verwendung von ausschließlich einem nicht
elektrisch leitfähigem Polymer, beispielsweise Aramid, als Werkstoff für die Polymermatrix
85, 95, wenn der elektrisch leitende Werkstoff 90 und/oder der weitere elektrisch
leitende Werkstoff 100 vorgesehen ist und vorzugsweise Kohlenstoffnanoröhrchen und/oder
Partikelmaterial, vorzugsweise Kupferpartikel und/oder Aluminiumpartikel, aufweist.
[0041] Figur 3 zeigt eine schematische Darstellung eines Herstellungsverfahrens der in den
Figuren 1 und 2 beschriebenen Anordnung 10.
[0042] In einem ersten Verfahrensschritt 200 wird das erste Kontaktelement 35, der elektrische
Leiter 60 und das dritte Kontaktelement 50 dadurch hergestellt, dass der elektrisch
leitende Werkstoff 90 mit der ersten Polymermatrix 85 in eine Form eingebracht wird.
Dabei kann insbesondere die erste Polymermatrix 85 und/oder der elektrisch leitende
Werkstoff 90 gemeinsam oder sequenziell extrudiert oder gesponnen werden. Dabei werden,
wenn der elektrische leitende Werkstoff 90 Kohlenstoffnanoröhrchen aufweist, diese
im ersten Verfahrensschritt 200 nach einem der bekannten Herstellungsverfahren hergestellt,
beispielsweise gezüchtet. Dadurch sind das erste Kontaktelement 35, der elektrische
Leiter 60 und das dritte Kontaktelement 50 einstückig und materialeinheitlich ausgebildet.
Die gemeinsame Herstellung in dem gemeinsamen ersten Verfahrensschritt 200 hat den
Vorteil, dass ein elektrischer Widerstand durch Vermeidung von Kontaktwiderständen
zwischen dem ersten Kontaktelement 35 und dem elektrischen Leiter 60 sowie zwischen
dem dritten Kontaktelement 50 und dem elektrischen Leiter 60 vermieden wird.
[0043] In einem zweiten Verfahrensschritt 205 wird die Isolierschicht 65 auf dem elektrischen
Leiter 60 aufgebracht, vorzugsweise extrudiert.
[0044] In einem dritten Verfahrensschritt 210 wird das zweite Kontaktelement 40, die Abschirmung
70 und das vierte Kontaktelement 55 dadurch hergestellt, dass der weitere elektrisch
leitende Werkstoff 100 mit der zweiten Polymermatrix 95 in eine weitere Form eingebracht
wird. Dabei kann insbesondere die zweite Polymermatrix 95 und/oder der weitere elektrisch
leitende Werkstoff 100 gemeinsam oder sequenziell extrudiert oder gesponnen werden.
Dabei werden, wenn der weitere elektrische leitende Werkstoff 100 Kohlenstoffnanoröhrchen
aufweist, diese im dritten Verfahrensschritt 210 nach einem der bekannten Herstellungsverfahren
hergestellt, beispielsweise gezüchtet, gespritzt oder gesponnen. Dadurch sind das
zweite Kontaktelement 40, die Abschirmung 70 und das vierte Kontaktelement 55 einstückig
und materialeinheitlich ausgebildet. Die gemeinsame Herstellung im dritten Verfahrensschritt
210 hat den Vorteil, dass ein elektrischer Widerstand durch Vermeidung von Kontaktwiderständen
zwischen dem zweiten Kontaktelement 40 und der Abschirmung 70 sowie zwischen dem vierten
Kontaktelement 55 und der Abschirmung 70 vermieden wird.
[0045] In einem vierten Verfahrensschritt 215 wird die Ummantelung 75 auf die Abschirmung
70 aufgebracht, vorzugsweise extrudiert.
[0046] In einem fünften Verfahrensschritt 220 wird vorzugsweise das Gehäuse 30, 45 an den
Kontaktelementen 35, 40, 50, 55 angespritzt und vorzugsweise mit der Ummantelung 75
verbunden.
[0047] Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass in einer Fertigungsstraße die Anordnung
10 besonders schnell und kostengünstig hergestellt werden kann.
[0048] Figur 4 zeigt eine Schnittansicht durch die elektrische Leitung 25. Die elektrische
Leitung 25 weist gegenüber der in Figur 2 gezeigten elektrischen Leitung 25 zusätzlich
eine Seele 105 auf, die durch den elektrischen Leiter 60 umfangsseitig umgriffen wird.
Die Seele 105 kann beispielsweise einen besonders zugfesten Werkstoff aufweisen, wobei
vorzugsweise die Zugfestigkeit des Werkstoffs der Seele 105 größer ist als die Zugfestigkeit
der Werkstoffe des elektrischen Leiters 60 und/oder der Isolierschicht 65 und/oder
der Abschirmung 70 und/oder der Ummantelung 75.
[0049] Die Seele 105 dient dazu, eine mechanische Zugbelastung innerhalb der elektrischen
Leitung 25 zwischen der ersten Kontakteinrichtung 15 und der zweiten Kontakteinrichtung
20 zu übertragen und eine mechanische Überlastung des elektrischen Leiters 60 und/oder
der Abschirmung 70 zu vermeiden.
[0050] Durch das Vorsehen der Seele 105 kann, insbesondere bei hohen Frequenzen, ein zuverlässiger
Stromfluss über den elektrischen Leiter 60 sichergestellt werden, da der Strom im
Wesentlichen in einer äußeren Randschicht des elektrischen Leiters 60 erfolgt.
[0051] Der elektrische Leiter 60 und die Abschirmung 70 sind konzentrisch zueinander angeordnet.
Dabei weisen der elektrische Leiter 60 und die Abschirmung 70 eine sternförmige Ausgestaltung
auf. Die Ummantelung 75 weist eine kreisförmige äußere Umfangsfläche 110 auf. Durch
die sternförmige Ausgestaltung des elektrischen Leiters 60 und der Abschirmung 70
können gezielt der elektrische Leiter 60 und die Abschirmung 70 derart aufeinander
eingestellt werden, dass bei einer vordefinierten Frequenz der elektrische Leiter
60 und die Abschirmung 70 eine vordefinierte elektrische Kapazität zueinander aufweisen.
[0052] Figur 5 zeigt eine Schnittansicht durch eine elektrische Leitung 25 gemäß einer dritten
Ausführungsform. Die elektrische Leitung 25 ist ähnlich zu der in Figur 4 gezeigten
elektrischen Leitung 25 ausgebildet. Abweichend dazu ist die äußere Umfangsfläche
110 der Ummantelung 75 korrespondierend zur sternförmigen Ausgestaltung des elektrischen
Leiters 60 und der Abschirmung 70 ausgebildet. Dadurch kann ein Bauraumbedarf der
elektrischen Leitung 25 reduziert werden.
[0053] Die elektrische Leitung 25 ist ähnlich zu den in den Figuren 1, 2, 4 und 5 gezeigten
Ausgestaltungen ausgebildet.
[0054] Figur 6 zeigt eine Schnittansicht durch eine elektrische Leitung 25 gemäß einer vierten
Ausführungsform. In der Ausführungsform ist der elektrische Leiter 60 mit einem kreisförmigen
Querschnitt ausgebildet. Der elektrische Leiter 60 ist dabei mittig angeordnet. Konzentrisch
zu dem elektrischen Leiter 60 sind zwischen der Abschirmung 70 und dem elektrischen
Leiter 60 abwechselnd weitere elektrische Leiter 115 und weitere Isolierschichten
120 angeordnet. Dabei isoliert die angrenzend an jeweils zwei elektrische Leiter 60,
115 angeordnete weitere Isolierschicht 120 jeweils die an die weitere Isolierschicht
120 angrenzend angeordneten elektrischen Leiter 60, 115 elektrisch voneinander.
[0055] Der weitere elektrische Leiter 115 und die Abschirmung 70 sind beispielhaft ringförmig
ausgebildet und umgreifen jeweils die radial innenseitig angeordnete Isolierschicht
65, 120.
[0056] Figur 7 zeigt eine Schnittansicht durch eine elektrische Leitung 25 gemäß einer fünften
Ausführungsform.
[0057] Die elektrische Leitung 25 ist ähnlich zu den in den Figuren 1, 2 und 4 bis 6 gezeigten
Ausgestaltungen ausgebildet.
[0058] Der elektrische Leiter 60 weist mehrere parallel in Querrichtung versetzt angeordnete
erste Abschnitte 125 auf, die über einen senkrecht zum ersten Abschnitt 125 angeordneten
zweiten Abschnitt 130 des elektrischen Leiters 60 miteinander elektrisch verbunden
sind. Der erste und zweite Abschnitt 125, 130 begrenzen einen Zwischenraum 135.
[0059] Die Abschirmung 70 weist beispielhaft einen dritten Abschnitt 140, einen vierten
Abschnitt 145 und einen fünften Abschnitt 150 auf. Der dritte Abschnitt 140 ist als
Sekante zum fünften Abschnitt 150 ausgebildet und an seinen jeweiligen Enden mit dem
fünften Abschnitt 150 elektrisch verbunden. Der dritte Abschnitt 140 ist parallel
verlaufend beabstandet zum ersten Abschnitt 125 angeordnet. Der fünfte Abschnitt 150
ist ringförmig ausgebildet und verläuft radial außenseitig zum dritten und vierten
Abschnitt 140, 145. Der vierte Abschnitt 145 ist radial außenseitig mit dem fünften
Abschnitt 150 verbunden und verläuft parallel zum ersten Abschnitt 125 auf einer zum
dritten Abschnitt 140 abgewandten Seite. Der vierte Abschnitt 145 greift in den Zwischenraum
135 ein. Der Zwischenraum 135 ist zwischen dem vierten Abschnitt 145 und dem ersten
und zweiten Abschnitt 125, 130 mit der Isolierschicht 65 verfüllt.
[0060] Die in Figur 7 gezeigte Ausgestaltung hat den Vorteil, dass eine besonders hohe elektrische
Kapazität in der elektrischen Leitung 25 zwischen der Abschirmung 70 und dem elektrischen
Leiter 60 bereitgestellt werden kann.
[0061] Die in den Figuren 1, 2, 4 bis 7 gezeigten geometrischen Ausgestaltungen des elektrischen
Leiters 60 und der Abschirmung 70 können auch alternativ andersartig ausgebildet werden
und in ihrer geometrischen Ausgestaltung dahingehend derart gezielt adaptiert werden,
dass eine äußere Umfangsfläche des elektrischen Leiters 60 und/oder der Abschirmung
70 gezielt vergrößert wird, um eine besonders große leitende Oberfläche zu erzeugen
oder unerwünschte Frequenzen auszuschalten oder eine elektrische Kapazität zwischen
dem elektrischen Leiter 60 und der Abschirmung 70 gezielt zu erhöhen, um Störungen
innerhalb der elektrischen Leitung 25 gezielt zu minimieren.
[0062] Figur 8 zeigt eine Schnittansicht durch eine elektrische Leitung 25 gemäß einer sechsten
Ausführungsform. Die elektrische Leitung 25 weist den elektrischen Leiter 60 und wenigstens
einen weiteren elektrischen Leiter 160 auf. Der weitere elektrische Leiter 160 ist
in Querrichtung beabstandet zu dem elektrischen Leiter 60 angeordnet. Der weitere
elektrische Leiter 160 und der elektrische Leiter 60 verlaufen parallel zueinander.
Der elektrische Leiter 60 und der weitere elektrische Leiter 160 weisen vorzugsweise
den gleichen Werkstoff auf. Insbesondere weist dabei auch der weitere elektrische
Leiter 160 die erste Polymermatrix 85 und den elektrisch leitenden Werkstoff 90 auf.
[0063] Der elektrische Leiter 60 und der weitere elektrische Leiter 160 sind in der gemeinsamen
Ebene angeordnet.
[0064] Für jeden weiteren elektrischen Leiter 160 ist eine weitere Abschirmung 165 vorgesehen.
Die weitere Abschirmung 165 ist ebenso wie die Abschirmung 70 beispielhaft ringförmig
ausgebildet und beabstandet um den weiteren elektrischen Leiter 160 geführt. Zwischen
dem weiteren elektrischen Leiter 160 und der weiteren Abschirmung 165 ist eine weitere
Isolierschicht 170 jeweils vorgesehen. Die weitere Isolierschicht 170 weist vorzugsweise
den gleichen Werkstoff wie die Isolierschicht 65 auf. Die weitere Isolierschicht 170
isoliert elektrisch die weitere Abschirmung 165 gegenüber dem weiteren elektrischen
Leiter 160. In der Ausführungsform weist die weitere Abschirmung 165 einen Berührkontakt
175 mit der Abschirmung 70 auf. Dabei gehen beispielhaft die weitere Abschirmung 165
und die Abschirmung 70 ineinander über. Ferner ist beispielhaft die weitere Abschirmung
165 identisch zur Abschirmung 70 ausgestaltet. Auch sind andere Ausgestaltungen denkbar.
Dabei weisen vorteilhafterweise die weitere Abschirmung 165 und die Abschirmung 70
den gleichen weiteren elektrisch leitenden Werkstoff 100 und die zweite Polymermatrix
95 auf. Alternativ kann auch zwischen der Abschirmung 70 und der weiteren Abschirmung
165 eine zusätzliche Isolierschicht vorgesehen sein.
[0065] Die weitere Abschirmung 165 und die Abschirmung 70 werden außenseitig durch die Ummantelung
75 umgriffen. Dabei können die weitere Abschirmung 165 und die Abschirmung 70 in die
Ummantelung 75 eingebettet sein. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass die Abschirmung
70 und die weitere Abschirmung 165 mit einem gemeinsamen elektrischen Potenzial verbindbar
sind.
[0066] Figur 9 zeigt eine Schnittansicht durch eine elektrische Leitung 25 gemäß einer siebten
Ausführungsform. Die elektrische Leitung 25 ist ähnlich zu der in Figur 8 gezeigten
elektrischen Leitung 25 ausgebildet. Abweichend dazu sind der elektrische Leiter 60
und die weiteren elektrischen Leiter 160 rautenförmig angeordnet. Ferner ist der Berührkontakt
175 in Querrichtung der elektrischen Leitung 25 zwischen dem weiteren elektrischen
Leiter 160 und dem elektrischen Leiter 60 angeordnet.
[0067] Figur 10 zeigt eine Schnittansicht durch eine elektrische Leitung 25 gemäß einer
achten Ausführungsform.
[0068] Die elektrische Leitung 25 ist ähnlich zu der in Figuren 2 und 4 gezeigten elektrischen
Leitung 25 ausgebildet. Abweichend dazu ist der elektrische Leiter 60 ringförmig ausgebildet.
Der elektrische Leiter 60 umgreift die Seele 105. Ferner wird ein Materialaufwand
für den elektrischen Leiter 60 reduziert. Diese Ausgestaltung ist insbesondere bei
Übertragung von hochfrequenten Signalen über den elektrischen Leiter 60 von Vorteil,
da die Signalübertragung im Wesentlichen über eine Randschicht des elektrischen Leiters
60 erfolgt.
[0069] Figur 11 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Kabels 185. Das Kabel 185 weist
mehrere elektrische Leitungen 25 auf, die seitlich nebeneinander angeordnet sind.
Dabei ist jede elektrische Leitung 25 seitlich mit wenigstens einer der nächsten elektrischen
Leitungen 25 über die jeweilige zugeordnete Ummantelung 75 verbunden. Die elektrische
Leitung 25 kann wie in den Figuren 1 bis 10 beschrieben ausgebildet sein.
[0070] Das oben in Figur 3 beschriebene Verfahren kann zur Herstellung des in Figur 11 gezeigten
Kabels 185 dahingehend adaptiert werden, dass die nebeneinander angeordneten elektrischen
Leitungen 25 gemeinsam in dem oben beschriebenen Herstellungsverfahren hergestellt
werden. Dadurch kann ein besonders kostengünstiges Flachbandkabel hergestellt werden.
[0071] Figur 12 zeigt eine schematische Darstellung eines Systems 300.
[0072] Das System 300 weist eine Anordnung 10 und eine weitere Anordnung 305 auf. Die weitere
Anordnung 305 kann identisch zur Anordnung 10 ausgebildet sein. Die Anordnung 10 und
die weitere Anordnung 305 können beispielsweise wie in den Figuren 1 bis 11 erläutert
ausgebildet sein. Beispielsweise ist hierbei die erste Kontakteinrichtung 15 der Anordnung
10 als Buchsenkontakt ausgebildet, während hingegen die zweite Kontakteinrichtung
20 der weiteren Anordnung 305 als Steckkontakt ausgebildet ist. Besonders von Vorteil
ist, wenn das Gehäuse 30, 45 durchgängig für elektromagnetische Strahlung 315, vorzugsweise
für Licht, insbesondere für Licht mit wenigstens einer Wellenlänge im Infrarotbereich,
ist.
[0073] Ist die zweite Kontakteinrichtung 20 in die erste Kontakteinrichtung 15 der Anordnung
10 eingesteckt, weisen das erste und dritte Kontaktelemente 35, 50 und/oder das zweite
und vierte Kontaktelement 40, 55 einen Berührkontakt miteinander auf. Eine die elektromagnetische
Strahlung 315 emittierende Vorrichtung 310, die vorzugsweise als Laser ausgebildet
ist, stellt schaltbar die elektromagnetische Strahlung 315 bereit. Die elektromagnetische
Strahlung 315 durchdringt das Gehäuse 30, 45 und verbindet das erste Kontaktelement
35 mit dem dritten Kontaktelement 50 stoffschlüssig, vorzugsweise mittels einer Schweißverbindung.
Auch kann die Vorrichtung 310 mittels der elektromagnetischen Strahlung 315 die erste
Polymermatrix 85 und den elektrisch leitenden Werkstoff 90 im ersten Kontaktelement
35 mit der zweiten Polymermatrix 95 und dem weiteren elektrisch leitenden Werkstoff
100 verbinden. Dadurch kann eine besonders stabile elektrische Verbindung zwischen
der Anordnung 10 und der weiteren Anordnung 305 bereitgestellt werden. Ferner wird
ein unlösbarer Kontakt zwischen der Anordnung 10 und der weiteren Anordnung 305 sichergestellt.
[0074] Figur 13 zeigt einen Längsschnitt durch eine Anordnung 10 in einer weiteren Ausführungsform.
[0075] Die Anordnung 10 ist ähnlich zu der in Figur 2 gezeigten Ausgestaltung der Anordnung
10 ausgebildet. Abweichend dazu ist das erste Kontaktelement 35 in Querrichtung der
elektrischen Leitung 25 breiter ausgebildet als in Figur 2. Das erste Kontaktelement
35 ist dabei angrenzend an ein freies Ende 320 des elektrischen Leiters 60 angeordnet.
Das erste Kontaktelement 35 ist einstückig und materialeinheitlich mit dem elektrischen
Leiter 60 ausgebildet, wobei symbolisch mittels gestrichelter Linie der elektrische
Leiter 60 in Figur 13 dargestellt ist. Das erste Kontaktelement 35 umgreift umfangsseitig
den elektrischen Leiter 60 und weist an einer äußeren Umfangsfläche eine erste Kontaktfläche
325 auf. Die erste Kontaktfläche 325 dient zur elektrischen Kontaktierung des ersten
Kontaktelements 35. Das erste Kontaktelement 35 ist in Längsrichtung angrenzend an
die Isolierschicht 65 angeordnet. Dabei überlappt das erste Kontaktelement 35 in Längsrichtung
mit der Isolierschicht 65. Dabei wird unter einer Überlappung in Längsrichtung verstanden,
dass, wenn zwei Komponenten, beispielsweise das erste Kontaktelement 35 und die Isolierschicht
65 in eine Projektionsebene, die senkrecht zur Längsrichtung ausgerichtet ist, projiziert
werden, die Komponenten (beispielsweise die Isolierschicht 65 und das erste Kontaktelement
35) in der Projektionsebene sich zumindest teilweise überdecken. Vorzugsweise weist
die Isolierschicht 65 eine äußere Umfangsfläche 330 auf, die identisch zur ersten
Kontaktfläche 325 ausgebildet ist. Von besonderem Vorteil ist, wenn das erste Kontaktelement
35 und die Isolierschicht 65 in Längsrichtung vollständig überlappen.
[0076] Das erste Kontaktelement 35 und der elektrische Leiter 60 können gemeinsam im ersten
Verfahrensschritt 200, wie in Figur 3 erläutert, hergestellt werden. Auch kann das
erste Kontaktelement 35 nachträglich in einem weiteren zusätzlichen Verfahrensschritt
an den elektrischen Leiter 60 angebracht, insbesondere angespritzt oder angeschweisst,
werden.
[0077] In der Ausführungsform weist die Isolierschicht 65 einen ersten Isolierabschnitt
335 und einen zweiten Isolierabschnitt 340 auf. Der zweite Isolierabschnitt 340 wird
umfangsseitig durch die Abschirmung 70 umgriffen und endet an dem ersten Kontaktelement
35 zugewandten Ende 345 der Abschirmung 70. Der erste Isolierabschnitt 335 ist umfangsseitig
frei und wird insbesondere nicht durch die Abschirmung 70 umfangsseitig umgriffen.
In Längsrichtung ist der erste Isolierabschnitt 335 zwischen dem Ende 345 der Abschirmung
70 und dem ersten Kontaktelement 35 angeordnet. Durch die in Längsrichtung angrenzende
Anordnung des ersten Isolierabschnitts 335 und des zweiten Isolierabschnitts 340 kann
eine Kriechstrecke zwischen dem ersten Kontaktelement 35 und dem Ende 345 der Abschirmung
70 besonders lang ausgebildet werden. Dabei wird unter einer Kriechstrecke der kürzeste
Abstand entlang einer Oberfläche eines isolierenden Werkstoffs, in der Ausführungsform
der Isolierschicht 65, verstanden.
[0078] Ferner ist in Längsrichtung zwischen einem Ende 355 der Ummantelung 75 auf einer
dem ersten Kontaktelement 35 zugewandten Seite der Ummantelung 75 und der Isolierschicht
65 das zweite Kontaktelement 40 angeordnet. Das zweite Kontaktelement 40 wird in der
Ausführungsform selbst durch die Abschirmung 70 ausgebildet. Auch kann das zweite
Kontaktelement 40, ähnlich wie das erste Kontaktelement 35 am elektrischen Leiter
60, als Aufdickung an der Abschirmung 70 ausgebildet sein und die Abschirmung 70 außenseitig
umgreifen. Umfangsseitig weist das zweite Kontaktelement 40 eine zweite Kontaktfläche
360 auf. Von besonderem Vorteil ist, wenn die zweite Kontaktfläche 360 und die erste
Kontaktfläche 325 in Querrichtung, vorzugsweise auch die äußere Umfangsfläche 330
der Isolierschicht 65, identisch ausgebildet sind und in Längsrichtung überlappen.
[0079] Dadurch kann eine besonders enge räumliche Anordnung des Kontaktelements 35, 40 zu
dem elektrischen Leiter 60 und der Abschirmung 70 sichergestellt werden und vorteilhafterweise
das erste Kontaktelement 35 und der elektrische Leiter 60 sowie das zweite Kontaktelement
40 und die Abschirmung 70 integriert ausgebildet werden.
[0080] Figur 14 zeigt eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Anordnung
10.
[0081] Die Anordnung 10 ist ähnlich zu der in Figur 13 gezeigten Anordnung 10 ausgebildet.
Abweichend dazu ist die elektrische Leitung 25 als Einzelleitung ausgebildet, so dass
auf die in den Figuren 1 bis 13 gezeigte Abschirmung 70 und die Ummantelung 75 verzichtet
wird. Ferner wird gegenüber Figur 13 auch auf das zweite Kontaktelement 40 verzichtet.
[0082] An der äußeren Umfangsfläche 330 der Isolierschicht 65, vorzugsweise angrenzend an
das erste Kontaktelement 35 weist die Anordnung 10 ein Dichtelement 365 auf. Das Dichtelement
365 ist dabei in Querrichtung der Anordnung 10 breiter ausgestaltet, als die erste
Kontaktfläche 325. Das Dichtelement 365 umgreift die äußere Umfangsfläche 330 der
Isolierschicht 65.
[0083] Alternativ zu der in Figur 14 gezeigten Anordnung 10 ist auch denkbar, dass anstatt
des Dichtelements 365 ein Abstützelement 370 angeordnet ist. Das Abstützelement 370
kann beispielsweise einen besonders druckfesten Werkstoff, insbesondere einen Kunststoff
und/oder den Werkstoff der Isolierschicht 65, aufweisen. Das Abstützelement 370 weist
umfangsseitig eine Abstützfläche 375 auf, die beispielhaft zylindrisch ausgebildet
ist. Das Abstützelement 370 leitet eine Querkraft F
Q über die Abstützfläche 375 im Wesentlichen ohne Verformung des Abstützelements 370
aus der Anordnung 10 ab.
[0084] Figur 15 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Anordnung 10 in einer Weiterbildung.
[0085] Die Anordnung 10 ist im Wesentlichen identisch zu der in Figur 14 gezeigten Anordnung
10 ausgebildet. Abweichend weist die Anordnung 10 sowohl das Dichtelement 365 als
auch das Abstützelement 375 auf. Das Abstützelement 375 ist radial außenseitig an
der äußeren Umfangsfläche 330 der Isolierschicht 65 angeordnet. Ferner ist das Abstützelement
375 in Längsrichtung beabstandet zu dem Dichtelement 365 angeordnet. Das Abstützelement
370 umgreift die Isolierschicht 65 umfangsseitig. Dabei erstreckt sich das Abstützelement
370 in Längsrichtung in eine vom ersten Kontaktelement 35 abgewandte Richtung.
[0086] Die erste Kontakteinrichtung 15 ist in einer Aufnahme 380, beispielsweise der zweiten
Kontakteinrichtung 20 der weiteren Anordnung 305, eingeschoben. Die Aufnahme 380 weist
eine innere Aufnahmefläche 385 auf, die beispielsweise zylindrisch ausgebildet sein
kann.
[0087] Die Anordnung 10 ist so weit in die Aufnahme 380 eingesteckt, sodass sowohl das Dichtelement
365 als auch das Abstützelement 370 umfangsseitig an der Aufnahmefläche 385 anliegen.
Ferner ist die äußere Umfangsfläche 330 der Isolierschicht 65 beabstandet zu der Aufnahmefläche
385 angeordnet. Wird in die Anordnung 10, beispielsweise über die elektrische Leitung
25, die Querkraft F
Q eingeleitet, so kann die Querkraft F
Q über das Abstützelement 370 besonders gut in die Aufnahme 380 abgeleitet werden und
so eine Verformung des Dichtelements 365 vermieden werden. Dadurch kann ein Einbringen
von Flüssigkeiten hin zum ersten Kontaktelement 35 vermieden werden.
[0088] Figur 16 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Anordnung 10 in einer weiteren
Weiterbildung.
[0089] Die Anordnung 10 ist im Wesentlichen identisch zu der in Figur 15 gezeigten Ausgestaltung
der Anordnung 10 ausgebildet. Abweichend dazu ist zusätzlich ein Knickschutz 390 vorgesehen,
der angrenzend an das Abstützelement 370 auf einer zum ersten Kontaktelement 35 abgewandten
Seite angeordnet ist. Der Knickschutz 390 kann in Längsrichtung vom Abstützelement
370 weglaufend verjüngend ausgebildet sein. Der Knickschutz 390 verhindert einen zu
kleinen Radius für die elektrische Leitung 25 und somit ein Abknicken des elektrischen
Leiters 60, sodass der elektrische Leitung 25 nicht mechanisch beschädigt wird.
[0090] Figur 17 zeigt eine perspektivischee Darstellung einer Anordnung 10 in einer weiteren
Weiterbildung.
[0091] Die in Figur 17 gezeigte Anordnung 10 ist im Wesentlichen eine Kombination der in
den Figuren 13 bis 16 gezeigten Weiterbildungen der Anordnungen 10.
[0092] In der Ausführungsform ist beispielhaft das Abstützelement 370 zwischen dem ersten
Kontaktelement 35 und dem zweiten Kontaktelement 40 in Längsrichtung angeordnet. In
einer zum ersten Kontaktelement 35 abgewandten Längsrichtung ist angrenzend an das
zweite Kontaktelement 40 ist das Dichtelement 365 angeordnet.
[0093] Das Abstützelement 370 dient auch zur elektrischen Isolierung des ersten Kontaktelements
35 zum zweiten Kontaktelement 40. Insbesondere wird durch die radial breite Ausgestaltung
des Abstützelements 370 die Kriechstrecke zwischen dem ersten Kontaktelement 35 und
dem zweiten Kontaktelement 40 besonders groß gehalten.
[0094] Ferner weist die Anordnung 10 ein zusätzliches weiteres Abstützelement 391 auf. Das
weitere Abstützelement 391 ist in Längsrichtung auf einer zum zweiten Kontaktelement
40 abgewandten Seite des Dichtelements 365 beabstandet zum Dichtelement 365 angeordnet.
Das weitere Abstützelement 391 umgreift die Ummantelung 75. Dabei ist das weitere
Abstützelement 391 ringförmig ausgestaltet und weist umfangsseitig eine weitere Abstützfläche
395 auf, die geometrisch die gleiche Ausgestaltung wie die Abstützfläche 375 des Abstützelements
370 aufweist. Das weitere Abstützelement 391 ist ebenso in der Aufnahme 380 angeordnet.
[0095] Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass besonders hohe Querkräfte F
Q aus der elektrischen Leitung 25 über das Abstützelement 370 und das weitere Abstützelement
391 an der Aufnahme 380 abgestützt werden können.
[0096] Figur 18 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Anordnung 10 in einer weiteren
Weiterbildung.
[0097] Die Anordnung 10 kann ähnlich zu der in Figur 2 und 13 gezeigten Ausgestaltung ausgebildet
sein.
[0098] Die erste Kontaktfläche 325, die äußere Umfangsfläche 330 der Isolierschicht 65,
die zweite Kontaktfläche 360 des zweiten Kontaktelements 40 sowie eine äußere Umfangsfläche
400 der Ummantelung 75 sind in Querrichtung identisch zueinander ausgebildet. Dadurch
kann beispielsweise in Figur 18 eine zylindrische Form der Anordnung 10 am Ende der
Anordnung 10 mit gleichmäßiger äußerer Außenkontur bereitgestellt werden.
[0099] Figur 19 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Anordnung 10 in einer weiteren
Weiterbildung.
[0100] Die Anordnung 10 ist ähnlich zu der in Figur 18 gezeigten Anordnung 10 ausgebildet.
Abweichend dazu weist die Kontakteinrichtung 15, 20 einen Träger 405 auf. Der Träger
405 ist plattenartig ausgebildet und erstreckt sich quer zur Längsrichtung der Anordnung
10. An einer ersten Trägeroberfläche 410 des Trägers 405 ist das erste Kontaktelement
35 angeordnet. An einer zweiten Trägeroberfläche 415 des Trägers 405 ist das zweite
Kontaktelement 40 angeordnet. Die zweite Trägeroberfläche 415 ist gegenüberliegend
zur ersten Trägeroberfläche 410, in der Ausführungsform in Längsrichtung gegenüberliegend,
angeordnet.
[0101] Die erste Kontaktfläche 325 und die erste Trägeroberfläche 410 sind in einer gemeinsamen
Ebene angeordnet. Ebenso sind beispielhaft die zweite Kontaktfläche 360 und die zweite
Trägeroberfläche 415 in einer weiteren gemeinsamen Ebene angeordnet. Die weitere Ebene
und die Ebene sind parallel zueinander verlaufend angeordnet. Ferner ist beispielhaft
mittig jeweils zur ersten Trägeroberfläche 410 und zur zweiten Trägeroberfläche 415
das Kontaktelement 35, 40 am Träger 405 angeordnet. Auch ist eine versetzte Anordnung
der Kontaktelemente 35, 40 am Träger 405 denkbar.
[0102] Figur 20 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Anordnung 10 in einer weiteren
Weiterbildung.
[0103] Die Anordnung 10 ist ähnlich zu der in Figur 19 gezeigten Ausgestaltung der Anordnung
10 ausgebildet. Abweichend dazu sind die Kontaktelemente 35, 40 seitlich versetzt
zueinander am Träger 405 angeordnet. Dabei sind die Kontaktelemente 35, 40 jeweils
gegenüberliegend zueinander in Längsrichtung auf gleicher Höhe angeordnet.
[0104] Die Kontaktelemente 35, 40 erstrecken sich dabei über die gesamte Längserstreckung
des Trägers 405 und bedecken jeweils die Seitenflächen des Trägers 405.
[0105] Figur 21 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Anordnung 10 in einer weiteren
Weiterbildung.
[0106] Die Anordnung 10 ist ähnlich zu der in den Figuren 19 und 20 gezeigten Anordnung
10 ausgebildet. Abweichend dazu erstreckt sich der Träger 405 in Längsrichtung und
ragt vorzugsweise über die äußere Umfangsfläche 400 der Ummantelung 75 heraus.
[0107] Der Träger 405 und die Kontaktelemente 35, 40 weisen in Längsrichtung die gleiche
Breite auf. Alternativ zu der in den Figuren 19 und 20 gezeigten Ausgestaltung ist
die Kontaktfläche 325, 360 beispielhaft ballenförmig ausgebildet. Dabei ragt die erste
Kontaktfläche 325 über die erste Trägeroberfläche 410 und die zweite Kontaktfläche
360 über die zweite Trägeroberfläche 415 des Trägers 405 heraus.
[0108] Figur 22 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Anordnung 10 in einer weiteren
Weiterbildung.
[0109] Die Anordnung 10 und ist im Wesentlichen eine Kombination aus den in Figur 19 und
Figur 21 gezeigten Merkmalen. Das Kontaktelement 35, 40 ist dabei in Längsrichtung
kürzer ausgebildet als der Träger 405, sodass an einem freien Ende 420 des Trägers
405 auf einer zur elektrischen Leitung 25 abgewandten Seite eine Stirnseite 425 beabstandet
zum Kontaktelement 35, 40 ist. Ferner ist das Kontaktelement 35, 40 plan ausgebildet,
wobei die erste Kontaktfläche 325 in einer gemeinsamen Ebene mit der ersten Trägeroberfläche
410 angeordnet ist.
[0110] Figur 23 zeigt eine Anordnung 10 in einer weiteren Weiterbildung.
[0111] Die Anordnung 10 entspricht im Wesentlichen der in Figur 22 gezeigten Ausgestaltung
der Anordnung 10. Abweichend dazu ist der Träger 405 quer zur Längsrichtung der elektrischen
Leitung 25 angeordnet.
[0112] Figur 24 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Anordnung 10 in einer weiteren
Weiterbildung.
[0113] Die Anordnung 10 ist ähnlich zu der in Figur 23 gezeigten Anordnung 10 ausgebildet.
Abweichend dazu sind die erste Trägeroberfläche 410 und die zweite Trägeroberfläche
415 parallel zur Längsrichtung der elektrischen Leitung 25 ausgerichtet. Der Träger
405 ist ebenso quer zur Längsrichtung der elektrischen Leitung 25 ausgerichtet.
[0114] Figur 25 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Anordnung 10 in einer weiteren
Weiterbildung.
[0115] Die Anordnung 10 ist ähnlich zu der in den Figuren 2, 13 und 18 gezeigten Anordnung
10 ausgebildet. Abweichend dazu ist das erste Kontaktelement 35 in der Isolierschicht
65 versetzt zu dem freien Ende 320 des elektrischen Leiters 60 angeordnet. Die erste
Kontaktfläche 325 und die äußere Umfangsfläche 330 der Isolierschicht 65 verlaufen
auf einer gemeinsamen Ebene. Dabei ist das erste Kontaktelement 35 in Längsrichtung
zwischen dem elektrischen Leiter 60 und der Abschirmung 70 angeordnet, wobei das erste
Kontaktelement 35 mit dem elektrischen Leiter 60 innenseitig verbunden ist und elektrisch
isoliert gegenüber der Abschirmung 70 ist.
[0116] Figur 26 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Schnittansicht durch ein System
300 in einer weiteren Ausführungsform. Das System 300 weist beispielhaft die in Figur
24 gezeigte Anordnung 10 auf. Auch kann das System 300 eine der in den Figuren 1,
23 oder 25 erläuterten Anordnung 10 aufweisen.
[0117] Das System 300 weist ferner eine weitere Anordnung 305 auf. Die weitere Anordnung
305 weist die zweite Kontakteinrichtung 20 auf. Die zweite Kontakteinrichtung 20 ist
als Buchsenkontakt ausgebildet und umfasst eine Buchse 430 mit einer ersten Buchsenfläche
435 und einer zweiten Buchsenfläche 440. Die erste Buchsenfläche 435 ist parallel
verlaufend zur zweiten Buchsenfläche 440 angeordnet. Die erste Buchsenfläche 435 und
die zweite Buchsenfläche 440 verlaufen parallel zur Längsrichtung in zwei in Querrichtung
unterschiedlich versetzt angeordneten Ebenen. Das dritte Kontaktelement 50 ist an
der ersten Buchsenfläche 445 und das vierte Kontaktelement 55 ist an der zweiten Buchsenfläche
440 angeordnet. In eingeschobenem Zustand kontaktiert das erste Kontaktelement 35
das dritte Kontaktelement 50 und das zweite Kontaktelement 40 das vierte Kontaktelement
55 elektrisch.
[0118] Figur 27 zeigt eine Schnittansicht durch ein System 300 in einer weiteren Ausführungsform.
[0119] Das System 300 ist ähnlich zu dem in Figur 26 gezeigten System 300 ausgebildet. Abweichend
dazu wird auf den Träger 405 verzichtet. Die erste Kontakteinrichtung 15 ist beispielhaft
wie in Figur 2 erläutert ausgebildet. Die zweite Kontakteinrichtung 20 der weiteren
Anordnung 305 ist als Buchsenkontakt ausgebildet. Dabei weist das dritte Kontaktelement
50 der weiteren Anordnung 305 eine erste Aufnahme 500 und das vierte Kontaktelement
55 eine zweite Aufnahme 505 auf. Die zweite Aufnahme 505 weist eine größere Quererstreckung
auf als die erste Aufnahme 500. Die erste Aufnahme 500 ist dabei korrespondierend
zum ersten Kontaktelement 35 und die zweite Aufnahme 505 ist korrespondierend zum
zweiten Kontaktelement 40 ausgebildet. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass das
dritte Kontaktelement 50 einstückig und materialeinheitlich mit dem elektrischen Leiter
60 der weiteren Anordnung 305 ausgebildet werden kann, sodass auch das dritte Kontaktelement
50 die erste Polymermatrix 85 des elektrischen Leiters 60 und den elektrisch leitenden
Werkstoff 90 des elektrischen Leiters 60 aufweist. Die Isolierschicht 65 ragt stirnseitig
über die erste Aufnahme 500 auf einer zum elektrischen Leiter 60 abgewandten Seite
heraus. Ebenso ragt die zweite Aufnahme 505 stirnseitig über ein Ende 510 der Isolierschicht
65 heraus. Ebenso ragt die Ummantelung 75 stirnseitig über die zweite Aufnahme 505
heraus. Somit wird die zweite Kontakteinrichtung 20 stufenartig von außen nach innen
hin in Längsrichtung ausgestaltet.
[0120] Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass eine ungewollte Kontaktierung der zweiten
Aufnahme 505 durch das erste Kontaktelement 35 beim Einschieben der ersten Kontakteinrichtung
15 in die zweite Kontakteinrichtung 20 der weiteren Anordnung 305 zuverlässig vermieden
wird.
[0121] Figur 28 zeigt eine Schnittansicht durch eine Variante der in Figur 27 gezeigten
Anordnung 10.
[0122] Die erste Kontakteinrichtung 15 ist im Wesentlichen identisch zu der in Figur 27
gezeigten ersten Kontakteinrichtung 15 ausgebildet. Abweichend dazu ist anstatt der
in Figur 27 gezeigten Anordnung 10 der ersten Kontakteinrichtung 15 zu der elektrischen
Leitung 25 in Längsrichtung in Figur 28 die erste Kontakteinrichtung 15 quer zur Längsrichtung
der elektrischen Leitung 25 angeordnet.
[0123] Figur 29 zeigt eine Schnittansicht durch ein System 300 gemäß einer weiteren Ausführungsform.
[0124] Das System 300 ist ähnlich zu dem in Figur 27 beschriebenen System 300 ausgebildet.
Abweichend dazu weist das System 300 eine erste Rasteinrichtung 600 und eine zweite
Rasteinrichtung 605 auf. Selbstverständlich kann auf eine der beiden Rasteinrichtungen
600, 605 auch verzichtet werden.
[0125] Die erste Rasteinrichtung 600 weist ein erstes Rastelement 610 und eine erste Rastaufnahme
615 auf. Das erste Rastelement 610 ist dabei innenseitig an der zweiten Aufnahme 505
angeordnet. Das erste Rastelement 610 erstreckt sich dabei nach innen hin.
[0126] Die erste Rastaufnahme 615 ist im zweiten Kontaktelement 40 der Anordnung 10 vorgesehen.
Die erste Rastaufnahme 615 ist dabei korrespondierend zum ersten Rastelement 610 ausgebildet.
In montiertem Zustand greift das erste Rastelement 610 in die erste Rastaufnahme 615
ein und sichert die Anordnung 10 an der weiteren Anordnung 305, sodass ein ungewolltes
Lösen der Anordnung 10 von der weiteren Anordnung 305 vermieden wird.
[0127] Die zweite Rasteinrichtung 605 weist beispielhaft innenseitig an der Ummantelung
75 der weiteren Anordnung 305 ein zweites Rastelement 620 und in der Ummantelung 75
der Anordnung 10 eine zweite Rastaufnahme 625 auf. Die zweite Rastaufnahme 625 ist
beispielsweise umlaufend in der Ummantelung 75 angeordnet. In montiertem Zustand greift
das zweite Rastelement 620 in die zweite Rastaufnahme 625 ein.
[0128] Figur 30 zeigt eine perspektivische Darstellung der Anordnung 10. Die Anordnung 10
entspricht im Wesentlichen der in Figur 29 gezeigten Anordnung 10. In der Ausführungsform
ist beispielhaft die erste Rastaufnahme 615 in Längsrichtung kürzer ausgebildet als
das erste Kontaktelement 35. Durch die Anordnung der ersten Rastaufnahme 615 in dem
zweiten Kontaktelement 40 kann ferner über das erste Rastelement 610 eine zusätzliche
sichere elektrische Verbindung zwischen dem zweiten Kontaktelement 40 und dem vierten
Kontaktelement 55 sichergestellt werden.
[0129] Die in den Figuren 1 bis 30 gezeigte Ausgestaltung der Anordnung 10, 305 und des
entsprechenden Systems 300 hat den Vorteil, dass eine besonders einfach und kostengünstig
ausgestaltete Anordnung 10, 305 bereitgestellt werden kann.
[0130] Ferner kann ein Bauvolumen der Anordnung 10, 305, insbesondere der Kontakteinrichtung
15, 20, besonders gering gehalten werden. Des Weiteren kann auf metallische Kontaktelemente
verzichtet werden. Ebenso kann die Kontakteinrichtung 15, 20 zusammen in der Herstellung
der elektrischen Leitung 25 in einem gemeinsamen Herstellungsverfahren hergestellt
werden, sodass die Anordnung 10, 305 besonders kostengünstig ist. Ferner kann das
Kontaktelement 35, 40, 50, 55 in ein Gehäuse 30, 45 eingespritzt werden. Dies ist
insbesondere mittels eines Mehrkomponentenspritzgussverfahrens von besonderem Vorteil,
da dadurch unterschiedliche Zonen mit unterschiedlichen Eigenschaften erstellt werden
können.
[0131] Durch die hohe Leitfähigkeit des elektrischen Leiters 60 und der Abschirmung 70 gegenüber
Kupfer kann ein Querschnitt des elektrischen Leiters 60 und der Abschirmung 70 besonders
gering gehalten werden. Dadurch sind besonders enge Biegeradien möglich. Auch ist
ein kleinerer Querschnitt des elektrischen Leiters 60 und der Abschirmung 70 unempfindlicher
gegen mechanische Wechselbiegebelastungen. Obwohl die Erfindung im Detail durch das
bevorzugte Ausführungsbeispiel näher illustriert und beschrieben wurde, so ist die
Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele eingeschränkt und andere Variationen
können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang der Erfindung
zu verlassen.
Bezugszeichenliste
[0132]
- 10
- Anordnung
- 15
- erste Kontakteinrichtung
- 20
- zweite Kontakteinrichtung
- 25
- elektrische Leitung
- 30
- erstes Gehäuse
- 35
- erstes Kontaktelement
- 40
- zweites Kontaktelement
- 45
- zweites Gehäuse
- 50
- drittes Kontaktelement
- 55
- viertes Kontaktelement
- 60
- elektrischer Leiter
- 65
- Isolierschicht
- 70
- Abschirmung
- 75
- Ummantelung
- 80
- Umgebung
- 85
- erste Trägermatrix
- 90
- elektrisch leitender Werkstoff
- 95
- zweite Trägermatrix
- 100
- weiterer elektrisch leitender Werkstoff
- 105
- Seele
- 110
- Umfangsfläche der Ummantelung
- 115
- weiterer elektrische Leiter
- 120
- weiterer Isolierschicht
- 125
- erster Abschnitt
- 130
- zweiter Abschnitt
- 135
- Zwischenraum
- 140
- dritter Abschnitt
- 145
- vierter Abschnitt
- 150
- fünfter Abschnitt
- 160
- weiterer elektrischer Leiter
- 165
- weitere Abschirmung
- 170
- weitere Isolierschicht
- 175
- Berührkontakt
- 185
- Kabel
- 200
- erster Verfahrensschritt
- 205
- zweiter Verfahrensschritt
- 210
- dritter Verfahrensschritt
- 215
- vierter Verfahrensschritt
- 220
- fünfter Verfahrensschritt
- 300
- System
- 305
- weitere Anordnung
- 310
- Vorrichtung
- 315
- elektromagnetische Strahlung
- 320
- freies Ende des elektrischen Leiters
- 325
- erste Kontaktfläche
- 330
- äußere Umfangsfläche der Isolierschicht
- 335
- erster Isolierabschnitt
- 340
- zweiter Isolierabschnitt
- 345
- Ende der Abschirmung
- 355
- Ende der Ummantelung
- 360
- zweite Kontaktfläche
- 365
- Dichtelement
- 370
- Abstützelement
- 375
- Abstützfläche
- 380
- Aufnahme
- 385
- Aufnahmefläche
- 390
- Knickschutz
- 391
- weiteres Abstützelement
- 395
- weitere Abstützfläche
- 400
- äußere Umfangsfläche der Ummantelung
- 405
- Träger
- 410
- erste Trägeroberfläche
- 415
- zweite Trägeroberfläche
- 420
- freies Ende des Trägers
- 425
- Stirnseite
- 430
- Buchse
- 435
- erste Buchsenfläche
- 440
- zweite Buchsenfläche
- 500
- erste Aufnahme
- 505
- zweite Aufnahme
- 510
- Ende der Isolierschicht
- 600
- erste Rasteinrichtung
- 605
- zweite Rasteinrichtung
- 610
- erstes Rastelement
- 615
- erste Rastaufnahme
- 620
- zweites Rastelement
- 625
- zweite Rastaufnahme
1. Anordnung (10) für eine Übertragung eines Stromsignals und/oder eines Datensignals
in einem Fahrzeug,
- aufweisend eine elektrische Leitung (25) und eine mit der elektrischen Leitung (25)
verbundene Kontakteinrichtung (15, 20),
- wobei die elektrische Leitung (25) wenigstes einen elektrischen Leiter (60) und
eine den elektrischen Leiter ummantelnde und elektrisch isolierende Isolierschicht
(65) umfasst,
- wobei die Kontakteinrichtung (15, 20) wenigstens ein Kontaktelement (35, 40, 50,
55) aufweist,
- wobei das Kontaktelement (35, 40, 50, 55) mit einem Ende des elektrischen Leiters
(60) verbunden ist,
- wobei das Kontaktelement (35, 40, 50, 55) und der elektrische Leiter (60) elektrisch
leitfähig sind,
- wobei das Kontaktelement (35, 40, 50, 55) und der elektrische Leiter (60) wenigstens
eine Polymermatrix (85) aufweisen.
2. Anordnung (10) nach Anspruch 1,
- wobei die Polymermatrix (85) einstückig und materialeinheitlich in dem Kontaktelement
(35, 40, 50, 55) und in dem elektrischen Leiter (60) ausgebildet ist,
- wobei vorzugsweise die Polymermatrix (85) wenigstens einen der folgenden Werkstoffe
aufweist:
- Aramid,
- intrinsisch leitfähiges Polymer,
- Polypyrrol,
- Polythiophen,
- Polyanilin,
- und/oder
- wobei der elektrische Leiter (60) und das Kontaktelement (35, 40, 50, 55) einen
in der Polymermatrix (85) angeordneten elektrisch leitenden Werkstoff (90) aufweisen,
- wobei vorzugsweise der elektrisch leitende Werkstoff (90) Kohlenstoffnanoröhrchen
und/oder Partikelmaterial, vorzugsweise Kupferpartikel und/oder Aluminiumpartikel
und/oder Ruß, aufweist.
3. Anordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
- wobei die elektrische Leitung (25) eine elektrisch leitende Abschirmung (70) aufweist,
- wobei die Isolierschicht (65) den elektrischen Leiter (60) ummantelt und die Abschirmung
(70) die Isolierschicht (65) ummantelt,
- wobei die Isolierschicht (65) die Abschirmung (70) elektrisch gegenüber dem elektrischen
Leiter (60) isoliert,
- wobei die Kontakteinrichtung (15, 20) ein weiteres Kontaktelement (40, 55) aufweist,
- wobei die Abschirmung (70) und das weitere Kontaktelement (40, 55) elektrisch leitfähig
ausgebildet sind und das weitere Kontaktelement (40, 55) mit einem Ende der Abschirmung
(70) verbunden ist,
- wobei das weitere Kontaktelement (40, 55) und die Abschirmung (70) eine weitere
Polymermatrix (95) aufweisen,
- wobei vorzugsweise das weitere Kontaktelement (40, 55) und die Abschirmung (70)
einen in der weiteren Polymermatrix (95) angeordneten elektrisch leitenden weiteren
Werkstoff (100) aufweisen.
4. Anordnung (10) nach Anspruch 3,
- wobei der elektrische Leiter (60, 160) und/oder die Abschirmung (70, 165) zumindest
abschnittsweise einen sternförmigen und/oder einen kreisförmigen und/oder einen polygonförmigen
und/oder einen elliptischen Querschnitt aufweisen,
- und/oder
- wobei die Abschirmung (70, 165) koaxial zu dem elektrischen Leiter (60, 160) angeordnet
ist.
5. Anordnung (10) nach Anspruch 3 oder 4,
- wobei der elektrische Leiter (60) einen ersten Abschnitt (125) und einen zweiten
Abschnitt (130) umfasst,
- wobei der zweite Abschnitt (130) geneigt zu dem ersten Abschnitt (125) angeordnet
ist und mit dem ersten Abschnitt (125) verbunden ist,
- wobei der erste Abschnitt (125) und der zweite Abschnitt (130) einen Zwischenraum
(135) begrenzen,
- wobei die Abschirmung (70, 165) zumindest abschnittsweise im Zwischenraum (135)
angeordnet ist.
6. Anordnung (10) nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
- wobei die elektrische Leitung (25) einen weiteren elektrischen Leiter (160), eine
weitere Isolierschicht (170) und eine weitere Abschirmung (165) aufweist,
- wobei der weitere elektrische Leiter (160) in Längsrichtung parallel zum elektrischen
Leiter (60) angeordnet ist,
- wobei die weitere Isolierschicht (170) den weiteren elektrischen Leiter (160) ummantelt,
- wobei die weitere Abschirmung (165) die weitere Isolierschicht (170) ummantelt,
- wobei der elektrische Leiter (60) und der weitere elektrische Leiter (160) vorzugsweise
den gleichen elektrisch leitenden Werkstoff (90) aufweisen,
- wobei die Abschirmung (70) und die weitere Abschirmung (165) vorzugsweise den gleichen
weiteren elektrisch leitendenden (100) Werkstoff aufweisen,
- wobei die Abschirmung (70) und die weitere Abschirmung (165) miteinander elektrisch
verbunden sind oder wobei zwischen der Abschirmung (70) und der weiteren Abschirmung
(165) eine zusätzliche Isolierschicht (120) angeordnet ist.
7. Anordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
- wobei die elektrische Leitung (25) eine Seele (105) aufweist,
- wobei der elektrische Leiter (60) die Seele (105) umgreift.
8. Anordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
- wobei das Kontaktelement (35, 40, 50, 55) angrenzend an ein freies Ende (320) des
elektrischen Leiters (60) angeordnet ist,
- wobei das Kontaktelement (35, 50) den elektrischen Leiter (60) abschnittsweise umfangsseitig
umgreift,
- wobei das Kontaktelement (35) eine Kontaktfläche (325) zur elektrischen Kontaktierung
aufweist.
9. Anordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
- wobei die Kontakteinrichtung (15, 20) einen Träger (405) aufweist,
- wobei das Kontaktelement (35, 40, 50, 55) auf dem Träger (405) angeordnet ist,
- wobei der Träger (405) eine Trägeroberfläche (410, 415) aufweist,
- wobei vorzugsweise die Kontaktfläche (325, 360) und die Trägeroberfläche (410, 415)
in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind,
- oder wobei die Kontaktfläche (325, 360) gekrümmt ausgebildet ist und über die Trägeroberfläche
(410, 415) hinausragt,
- wobei vorzugsweise der Träger (405) in Längsrichtung der elektrischen Leitung (25)
verlaufend oder quer zur Längsrichtung zu der elektrischen Leitung (25) angeordnet
ist.
10. Anordnung (10) nach Anspruch 9,
- wobei das Kontaktelement (35) und das weitere Kontaktelement (40) auf gegenüberliegenden
Seiten des Trägers (405) angeordnet sind.
11. Anordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
- wobei die Isolierschicht (65) einen ersten Isolierabschnitt (335) und einen zweiten
Isolierabschnitt (340) umfasst,
- wobei der erste Isolierabschnitt (335) und der zweite Isolierabschnitt (340) in
Längsrichtung der elektrischen Leitung (25) aneinander angrenzend angeordnet sind,
- wobei der zweite Isolierabschnitt (340) zwischen der Abschirmung (70) und dem elektrischen
Leiter (60) angeordnet ist,
- wobei in Längsrichtung der erste Isolierabschnitt (335) zwischen einem Ende (345)
der Abschirmung (70) und dem Kontaktelement (35) angeordnet ist,
- wobei vorzugsweise in Längsrichtung das Kontaktelement (35) überlappend, vorzugsweise
vollständig überlappend zum zweiten Isolierabschnitt (340) angeordnet ist.
12. Anordnung (10) nach Anspruch 11,
- wobei die Kontakteinrichtung (15, 20) ein an einer äußeren Umfangsfläche des zweiten
Isolierabschnitts (340) angeordnetes Dichtelement (365) umfasst.
13. Anordnung (10) nach Anspruch 11 oder 12,
- wobei der zweite Isolierabschnitt (340) einen vordefinierten elektrischen Widerstand
in Abhängigkeit eines elektrischen Widerstands des Kontaktelements (35, 40, 50, 55)
aufweist,
- wobei der vordefinierte Widerstand des zweiten Isolierabschnitts (340) derart gewählt
ist, dass die Kontakteinrichtung (15, 20) einen vordefinierten Abschlusswiderstand
aufweist.
14. Anordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
- wobei die elektrische Leitung (25) eine Ummantelung (75) aufweist,
- wobei die Ummantelung (75) die Abschirmung (70) ummantelt,
- wobei die Ummantelung (75) die Abschirmung (70) elektrisch gegenüber einer Umgebung
(80) isoliert,
- wobei vorzugsweise die Ummantelung (75) mit einem Gehäuse (30, 45) der Kontakteinrichtung
(15, 20) verbunden ist, und die Ummantelung (75) und das Gehäuse (30, 45) einstückig
und materialeinheitlich ausgebildet sind,
- wobei vorzugsweise das Gehäuse (30, 45) an einem zum elektrischen Leiter (60) abgewandten
Ende ein Rastelement (610, 620) aufweist,
- wobei das Rastelement (610, 620) ausgebildet ist, in eine Rastaufnahme (615, 625)
eines weiteren in das Gehäuse (30, 45) eingeführten Kontaktelements (50, 55) einer
weiteren Anordnung (305) einzugreifen,
- und/oder
- wobei umfangsseitig an der Ummantelung (75) ein Abstützelement (370) und/oder ein
Dichtelement (365) angeordnet ist.
15. Verfahren zur Herstellung einer Anordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
- wobei der elektrische Leiter (60) aus der Polymermatrix geformt, insbesondere extrudiert
und/oder gesponnen, wird,
- wobei der elektrische Leiter (60) mit der Isolierschicht (65) ummantelt wird,
- wobei die Abschirmung (70) um die Isolierschicht (65) geformt, insbesondere extrudiert
und/oder gesponnen, wird,
- wobei das Kontaktelement (35, 40, 50, 55) an den elektrischen Leiter (60) geformt
wird,
und/oder
- wobei der elektrische Leiter (60, 160),
und/oder
- wobei die Isolierschicht (65, 170) extrudiert wird.