[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Pflege und Reinigung von automatischen
Geschirrspülmaschinen, das Fett- und Kalkablagerungen in einer automatischen Geschirrspülmaschine
beseitigt und zusammen mit einem maschinellen Geschirrspülmittel in einem normalen
Geschirrspülgang einsetzbar ist.
[0002] Die zunehmende Verwendung von Niedrigtemperatur- und Kurzprogrammen bei automatischen
Geschirrspülmaschinen führt dazu, dass weniger Fettrückstände entfernt werden. Dies
kann zu einer Ansammlung dieser Rückstände führen. Genauso wie Kalkablagerungen, die
sich mit der Zeit im Innenraum der Geschirrspülmaschine bilden, können diese Fettablagerungen
die Spülleistung beeinträchtigen und Defekte der Geschirrspülmaschine hervorrufen.
Weiterhin kann Fehlbedienung im Haushalt, beispielsweise unzureichende Entfernung
von Speiseresten vom Spülgut, Vernachlässigung der Reinigung der Maschine, Unterschätzung
der Wasserhärte und Unterlassen des Auffüllens des Salztanks für die Enthärteranlage
der Maschine, zu Fett- und/ oder Kalkablagerungen kommen. Die Ablagerungen stellen
dabei nicht nur ein technisches, sondern auch ein ästhetisches Problem dar. Weiterhin
stellen Speisereste und Verschmutzungen, insbesondere im Sieb der Spülmaschine, einen
Nährboden für unerwünschte Keime dar.
[0003] Pflegemittel zur Beseitigung solcher Ablagerungen sind im Stand der Technik bekannt.
Die bekannten Pflegemittel werden allerdings nicht bei den normalen Geschirrspülprogrammen
zur Reinigung von Geschirr zusammen mit einem Geschirrspülmittel eingesetzt, sondern
üblicherweise in die leere Geschirrspülmaschine dosiert. Das ist insbesondere dadurch
begründet, dass die bekannten Pflegemittel die Reinigungswirkung üblicher Geschirrspülmittel
stark negativ beeinflussen. Um die Anwendung solcher Pflegemittel für den Verbraucher
zu vereinfachen, ist es allerdings wünschenswert, Pflegemittel bereitzustellen, die
zusammen mit einem Geschirrspülmittel in einem normalen Reinigungszyklus zur Reinigung
von schmutzigem Geschirr eingesetzt werden können und dabei den Innenraum der Geschirrspülmaschine
effizient von unerwünschten Fett- und Kalkablagerungen befreien, ohne die Reinigungswirkung
auf das angeschmutzte Geschirr deutlich zu verschlechtern bzw. nicht wesentlich nachteilig
zu beeinflussen.
[0004] Es wurde nun gefunden, dass Pflegemittel, die mindestens ein nichtionisches Tensid
und mindestens eine Säure oder ein Puffersystem umfassend mindestens eine Säure und
mindestens eine Base enthalten und die in einer Lösung von 10 Gew.-% in Wasser einen
pH-Wert von <6,5 aufweisen, diese Anforderungen erfüllen, indem sie sehr gute fett-
und kalklösende Eigenschaften aufweisen, sowie die Reinigungsleistung des Geschirrspülmittels
für das Geschirr nicht wesentlich beeinflussen.
[0005] Die
US20030148907 A1 offenbart Maschinenreiniqer, die sich erst bei Temperaturen über 49 °C auflösen sollen.
[0006] In der US-Patentanmeldung
US 20110139182 wird die Verwendung eines Geschirrspülmittels, welches mindestens 250 ppm nichtionisches
Tensid in dem Geschirrspülgang freisetzt, zur Reinigung der inneren Teile eines Geschirrspülers
offenbart.
[0007] Die
WO03035819 A1 beschreibt zwei- oder mehrphasige Tabletten zur Verhinderung von Filmbildung auf
Gläsern während des Geschirrspülens.
[0008] Aus der
EP1679363 A1 geht ein Reinigungsprodukt mit einem pH-Wert zwischen 1,8 und 2,6 hervor, das in
Abwesenheit einer Beladung mit Geschirr eingesetzt wird.
[0010] In einem ersten Aspekt richtet sich die vorliegende Erfindung folglich auf Verfahren
zur Reinigung und/oder Pflege einer automatischen Geschirrspülmaschine, dadurch gekennzeichnet,
dass in einem normalen Reinigungszyklus zur Reinigung von Spülgut, insbesondere schmutzigem
Geschirr, mit einem maschinellen Geschirrspülmittel ein getrennt vom Geschirrspülmittel
formuliertes Pflegemittel für automatische Geschirrspülmaschinen zudosiert wird, wobei
das Pflegemittel (a) mindestens ein nichtionisches Tensid, vorzugsweise ein Fettalkoholalkoxylat,
und (b) mindestens eine Säure oder ein Puffersystem aus mindestens einer Säure und
mindestens einer Base enthält, und wobei eine 10 Gew.- %ige Lösung des Pflegemittels
in Wasser bei 20°C einen pH-Wert von <6,5, vorzugsweise <6,0, noch bevorzugter 5,0-5,6
aufweist, wobei sich das Pflegemittel in einer wasserlöslichen Verpackung, insbesondere
in einer Polyvinylalkohol-haltigen Folie, befindet und
dass mindestens ein nichtionisches Tensid ein Fettalkoholethoxylat der Formel (I)
ist,
R1-O-(EO)m-H (I)
wobei R1 eine lineare oder verzweigte, substituierte oder unsubstituierte Alkylgruppe mit
12 bis 24 C-Atomen ist;
EO eine Ethylenoxid-Einheit ist; und
m 10 bis 50 ist.
[0011] In den erfindungsgemäßen Verfahren wird das Pflegemittel zusammen mit einem maschinellen
Geschirrspülmittel in einem normalen Reinigungszyklus zur Reinigung von schmutzigem
Spülgut, d.h. in Anwesenheit von zu reinigendem Spülgut (bzw. Geschirr), eingesetzt.
Dies hat den Vorteil, dass ein Leerlauf der Maschine bei hohen Wassertemperaturen
vermieden wird. Energie und Wasser werden somit nicht verschwendet. Weiterhin muss
der Verbraucher die Maschine im täglichen Betrieb nicht leer räumen, sondern kann
gleichzeitig mit dem Geschirr auch die Maschine reinigen. Aufgrund dieses minimalen
Aufwands für den Verbraucher wird eine regelmäßige Reinigung der Maschine erleichtert.
Es kommt in einem solchen Fall erst gar nicht zur Ansammlung hartnäckiger und nur
unter harschen Bedingungen entfernbaren Verschmutzungen der Geschirrspülmaschine.
Des Weiteren wird durch die gleichzeitige Nutzung des Pflegemittels im üblichen Geschirrreinigungszyklus
mit Spülgut Zeit, Wasser und Energie gespart. Auch werden die Speisereste und Verschmutzungen,
insbesondere im Sieb der Spülmaschine, die einen Nährboden für ungewünschte Keime
darstellen, deutlich reduziert und tragen somit zu einer Verbesserung des mirkobiologischen
Zustands der Maschine bei
[0012] "Mindestens ein", wie hierin verwendet, schließt ein, ist aber nicht begrenzt auf,
1, 2, 3, 4, 5, 6 und mehr.
[0013] Die in dieser Anmeldung genannten Angaben in Gew.-% beziehen sich, soweit nichts
anderes erwähnt, auf den Aktivstoffgehalt in g bezogen auf das Gewicht der gesamten
Zusammensetzung in g.
[0014] "Normaler Reinigungszyklus", wie hierin verwendet, bezieht sich auf ein Programm
zum Reinigen von Spülgut (Geschirr) einer automatischen Geschirrspülmaschine. Ein
solcher Reinigungszyklus kann einen oder mehrere Vorspülschritte, einen oder mehrere
Hauptspülschritte und einen oder mehrere Trocknungsschritte umfassen. Ein solcher
Reinigungszyklus beinhaltet das automatische Reinigen/Spülen von verschmutztem Spülgut
bzw. Geschirr.
[0015] Diese und weitere Aspekte, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden für den Fachmann
aus dem Studium der folgenden detaillierten Beschreibung und Ansprüche ersichtlich.
Dabei kann jedes Merkmal aus einem Aspekt der Erfindung in jedem anderen Aspekt der
Erfindung eingesetzt werden. Ferner ist es selbstverständlich, dass die hierin enthaltenen
Beispiele die Erfindung beschreiben und veranschaulichen sollen, diese aber nicht
einschränken und insbesondere die Erfindung nicht auf diese Beispiele beschränkt ist.
Alle Prozentangaben sind, sofern nicht anders angegeben, Gewichts-%. Numerische Bereiche,
die in dem Format "von x bis y" angegeben sind, schließen die genannten Werte ein.
Wenn mehrere bevorzugte numerische Bereiche in diesem Format angegeben sind, ist es
selbstverständlich, dass alle Bereiche, die durch die Kombination der verschiedenen
Endpunkte entstehen, ebenfalls erfasst werden.
[0016] In bevorzugten Ausführungsformen hat das Fettalkoholethoxylat die Formel (I)
R
1-O-(EO)
m-H (I),
wobei
R1 eine lineare oder verzweigte, substituierte oder unsubstituierte Alkylgruppe mit
14 bis 20, insbesondere 16 bis 18 C-Atomen ist;
EO eine Ethylenoxid-Einheit ist; und
m 20 bis 30, vorzugsweise 22 bis 27, insbesondere 25 ist.
[0017] In besonders bevorzugten Ausführungsformen hat das Fettalkoholethoxylat die Formel
(I)
R
1-O-(EO)
m-H (I),
wobei
R1 eine lineare oder verzweigte, substituierte oder unsubstituierte Alkylgruppe mit
16 bis 18 C-Atomen ist;
EO eine Ethylenoxid-Einheit ist; und
m 20 bis 30, vorzugsweise 22 bis 27, insbesondere 25 ist.
[0018] In einer Ausführungsform ist die Alkylgruppe R
1 eine lineare, vorzugsweise unsubstituierte, Alkylgruppe mit 16 bis 18 C-Atomen.
[0019] Das Fettalkoholalkoxylat, bevorzugt das Fettalkoholethoxylat, insbesondere das Fettalkoholethoxylat
der Formel (I) ist in dem Pflegemittel in einer Menge von von 1 bis 40 Gew.%, vorzugsweise
2 bis 20 Gew.%, besonders bevorzugt 5 bis 15 Gew.% bezogen auf das Pflegemittel enthalten.
Derartige Mengen sind erforderlich um eine ausreichende Fettlösung und -entfernung
zu gewährleisten.
[0020] Die absolute Menge des mindestens einen Fettalkoholalkoxylats, bevorzugt Fettalkoholethoxylats,
insbesondere Fettalkoholethoxylats der Formel (I) in der Zusammensetzung beträgt 0,1
bis 4 g/job, vorzugsweise 1 bis 3 g/job, insbesondere 1,5 bis 2,5 g/job, beispielsweise
2 g/job. Die Angabe "g/job" bedeutet in diesem Zusammenhang, dass das Pflegemittel
in einer für eine einmalige Anwendung gedachten Menge und Form die genannte Menge
an Fettalkoholethoxylat enthält. Es hat sich gezeigt, dass sich insbesondere mit Mengen
des Pflegemittels von 10 g und mehr, typischerweise 10 bis 50 g, vorzugsweise 15 bis
30 g, insbesondere 20 bis 25g, pro Anwendung gute Ergebnisse bei der Fett- und Kalkablösung
erzielen lassen. In verschiedenen Ausführungsformen ist die Menge an Pflegemittel
so bemessen, dass das Pflegemittel den pH-Wert der Spülflotte absenkt, vorzugsweise
um bis zu maximal 2 Einheiten, noch bevorzugter auf einen pH-Wert im Bereich von größer
7 bis kleiner dem pH-Wert der Spülflotte in Abwesenheit des Pflegemittels, am bevorzugtesten
auf einen auf einen pH-Wert im Bereich von größer 8 bis kleiner dem pH-Wert der Spülflotte
in Abwesenheit des Pflegemittels. "pH-Wert der Spülflotte in Abwesenheit des Pflegemittels"
bezieht sich auf den pH-Wert der Spülflotte in Anwesenheit von nur dem maschinellen
Geschirrspülmittel aber ohne das erfindungsgemäße Pflegemittel.
[0021] Das Fettalkoholalkoxylat, bevorzugt das Fettalkoholethoxylat, insbesondere das Fettalkoholethoxylat
der Formel (I) ist vorzugsweise ein bei Standardbedingungen (Temperatur 25°C, Druck
1013 mbar) festes Fettalkoholethoxylat und kann vorzugsweise in Form eines Pulvers
oder Granulats eingesetzt werden.
[0022] in verschiedenen Ausführungsformen enthalten die hierin beschriebenen Mittel mindestens
ein zweites Fettalkoholalkoxylat der Formel (II)
R
2-(AO)
w-R
3 (II),
wobei,
R2 für eine lineare oder verzweigte, substituierte oder unsubstituierte Alkylgruppe
mit 10 bis 16 C-Atomen steht;
R3 für H oder einen linearen oder verzweigten Kohlenwasserstoffrest mit 2 bis 26 Kohlenstoffatomen
steht;
jedes A unabhängig für einen Rest aus der Gruppe -CH2CH2- und -CH2-CH(CH3)-, CH2- CH2-CH2-, CH2- CH2- CH2-CH2-, -CH2- CH(CH2-CH3)-, -CH2- C(CH3)2- oder -CH2- CH2-CH(CH3)- steht, wobei mindestens ein A -CH2CH2- und mindestens ein A -CH2-CH(CH3)-, CH2- CH2-CH2-, CH2- CH2- CH2-CH2-, -CH2- CH(CH2-CH3)-, -CH2- C(CH3)2- oder -CH2- CH2-CH(CH3)- ist; und w für eine ganze Zahl von 2 bis 50, vorzugsweise 10 bis 30, steht.
[0023] In verschiedenen Ausführungsformen, beträgt das Verhältnis der Ethylenoxid-Einheiten
und der höheren Alkylenoxid-Einheiten in dem Fettalkoholalkoxylat der Formel (II)
12:1 bis 1:1, vorzugsweise 10:1 bis 2:1, insbesondere 6:1 bis 3:1. Besonders bevorzugt
sind solche Fettalkohohlalkoxylate der Formel (II), bei denen R
2 eine lineare Alkylgruppe mit 12-16 C-Atomen sowie R
3= H und w=10 bis 30 ist.
[0024] Das Fettalkoholalkoxylat der Formel (II) ist in dem Pflegemittel insbesondere in
einer Menge von 0,01 bis 3 Gew.%, vorzugsweise 0,1 bis 2 Gew.%, noch bevorzugter 1
Gew.% bezogen auf die Zusammensetzung enthalten. Die absolute Menge des Fettalkoholalkoxylats
der Formel (II) in der Zusammensetzung beträgt insbesondere 0,001 bis 3 g/job, vorzugsweise
0,01 bis 1 g/job, noch bevorzugter 0,1 bis 0,5, ganz besonders bevorzugt 0,2 g/job.
In verschiedenen optionalen Ausführungsformen der Erfindung beträgt das Gewichts-Verhältnis
des Fettalkoholalkoxylats, bevorzugt des Fettalkoholethoxylats, insbesondere des Fettalkoholethoxylats
der Formel (I) und des Fettalkoholalkoxylats der Formel (II) 20:1 bis 1:1, vorzugsweise
15:1 bis 5:1, insbesondere 10:1.
[0025] Bevorzugt sind Kombinationen von 1 bis 18 Gew.-% eines Fettalkoholethoxylats der
Formel (I) mit 0,1 bis 2 Gew.-% eines Fettalkoholalkoxylats der Formel (II), insbesondere
Kombinationen von 6 bis 13 Gew.-% eines Fettalkoholethoxylats der Formel (I) mit 0,1
bis 2 Gew.-% eines Fettalkoholalkoxylats der Formel (II), beispielsweise auch 9 bis
10 Gew.-% eines Fettalkoholethoxylats der Formel (I) mit 0,1 bis 2 Gew.-% eines Fettalkoholalkoxylats
der Formel (II). Es ist bei den vorstehend genannten Kombinationen insbesondere bevorzugt,
wenn das Fettalkoholethoxylat gemäß Formel (I) folgende Parameter aufweist: R
1 =linear C16-18 Alkyl-, m=25 und/oder das Fettalkoholalkoxylat gemäß Formel (II),
wobei R
2 eine lineare Alkylgruppe mit 12-16 C-Atomen sowie R
3= H und w=10 bis 30 ist.
[0026] Bevorzugt sind weiterhin Kombinationen von 1 bis 18 Gew.-% eines Fettalkoholethoxylats
der Formel (I) mit 0,5 bis 1,5 Gew.-% eines Fettalkoholalkoxylats der Formel (II),
insbesondere Kombinationen von 6 bis 13 Gew.-% eines Fettalkoholethoxylats der Formel
(I) mit 0,5 bis 1,5 Gew.-% eines Fettalkoholalkoxylats der Formel (II), beispielsweise
auch 9 bis 10 Gew.-% eines Fettalkoholethoxylats der Formel (I) mit 0,5 bis 1,5 Gew.-%
eines Fettalkoholalkoxylats der Formel (II). Es ist bei den vorstehend genannten Kombinationen
insbesondere bevorzugt, wenn das Fettalkoholethoxylat gemäß Formel (I) folgende Parameter
aufweist: R
1 =linear C16-18 Alkyl-, m=25 und/oder das Fettalkoholalkoxylat gemäß Formel (II),
wobei R
2 eine lineare Alkylgruppe mit 12-16 C-Atomen sowie R
3= H und w=10 bis 30 ist.
[0027] Das Fettalkoholethoxylat der Formel (II) ist vorzugsweise ebenfalls ein bei Standardbedingungen
(Temperatur 25°C, Druck 1013 mbar) festes Fettalkoholethoxylat und wird vorzugsweise
auch in Form eines Pulvers oder Granulats eingesetzt.
[0028] Die hierin beschriebenen Mittel können mindestens ein weiteres nichtionisches Tensid
enthalten. Als nichtionische Tenside können dabei alle dem Fachmann bekannten nichtionischen
Tenside eingesetzt werden.
[0029] Als nichtionische Tenside eignen sich beispielsweise Alkylglykoside der allgemeinen
Formel RO(G)
x, in der R einem primären lineare oder methylverzweigten, insbesondere in 2-Stellung
methylverzweigten aliphatischen Rest mit 8 bis 22, vorzugsweise 12 bis 18 C-Atomen
entspricht und G das Symbol ist, das für eine Glykose-Einheit mit 5 oder 6 C-Atomen,
vorzugsweise für Glucose, steht. Der Oligomerisierungsgrad x, der die Verteilung von
Monoglykosiden und Oligoglykosiden angibt, ist eine beliebige Zahl zwischen 1 und
10; vorzugsweise liegt x bei 1,2 bis 1,4.
[0030] Eine weitere Klasse einsetzbarer nichtionischer Tenside sind alkoxylierte, vorzugsweise
ethoxylierte oder ethoxylierte und propoxylierte Fettsäurealkylester, vorzugsweise
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in der Alkylkette.
[0031] Auch nichtionische Tenside vom Typ der Aminoxide, beispielsweise N-Kokosalkyl-N,N-dimethylaminoxid
und N-Talgalkyl-N,N-dihydroxyethylaminoxid, und der Fettsäurealkanolamide können geeignet
sein. Die Menge dieser nichtionischen Tenside beträgt vorzugsweise nicht mehr als
die der ethoxylierten Fettalkohole, insbesondere nicht mehr als die Hälfte davon.
[0032] Weitere geeignete Tenside sind die als PHFA bekannten Polyhydroxyfettsäureamide.
[0033] Schließlich können auch weitere schwachschäumende nichtionische Tenside aus der Gruppe
der alkoxylierten Alkohole eingesetzt werden.
[0034] Die hierin beschriebenen Pflegezusammensetzungen enthalten ferner pH-Regulatoren
in Form mindestens einer Säure bzw. eines Puffersystems, das mindestens eine Säure
und mindestens eine Base enthält. Darüber kann der pH-Wert des Mittels derart eingestellt
werden, dass eine 10-%ige Lösung (w/w) in destilliertem Wasser bei 20°C einen pH-Wert
von <6,5, vorzugsweise <6,0 aufweist. Bevorzugt liegt dieser pH-Wert zwischen 4,7
und 6,4, insbesondere zwischen 5,0 und 6,0, ganz besonders bevorzugt zwischen 5,0
und 5,6. Bevorzugt werden als Säure organische Säuren, wie beispielsweise Zitronensäure,
Oxalsäure oder deren Hydrate, ganz besonders bevorzugt Zitronensäure eingesetzt. Generell
sind als Säuren Polycarbonsäuren geeignet, wobei unter Polycarbonsäuren solche Carbonsäuren
verstanden werden, die mehr als eine Säurefunktion tragen. Beispielsweise sind dies
Oxalsäure, Zitronensäure, Adipinsäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Äpfelsäure, Weinsäure,
Maleinsäure, Fumarsäure, Zuckersäuren, Aminocarbonsäuren, Nitrilotriessigsäure (NTA),
sofern ein derartiger Einsatz aus ökologischen Gründen nichtzu beanstanden ist, sowie
Mischungen aus diesen.
[0035] Vertreter der Aminocarbonsäuren schließen Asparaginsäure, Methylglycindiessigsäure
(MGDA) sowie Glutamindiessigsäure (GLDA) oder Ethylendiamindiessigsäure ein. Ebenfalls
geeignet sind Iminodibernsteinsäure (IDS) und Iminodiessigsäure (IDA). Es ist allerdings
bevorzugt, dass die eingesetzten Säuren keine Aminocarbonsäuren sind.
[0036] Geeignete Basen sind alle im Stand der Technik für Geschirrspülmittel bekannten Basen.
Es ist allerdings bevorzugt, dass in dem Puffersystem aus Säure und Base, die zu der
Säure korrespondierende Base eingesetzt wird, d.h. beispielsweise Citrat wenn als
Säure Zitronensäure verwendet wird. Vorzugsweise werden daher organische Säuren und
ihre korrespondierenden Basen eingesetzt.
[0037] Die Säure bzw. das Puffersystem aus Säure und Base ist in dem Pflegemittel in einer
Menge von von 1 bis 80 Gew.%, vorzugsweise 5 bis 60 Gew.%, besonders bevorzugt 20
bis 45 Gew.% bezogen auf das Pflegemittel, bezogen auf die jeweilige (kristall-)wasserfreie
Form, enthalten. Derartige Mengen sind erforderlich um eine ausreichende Kalkentfernung
zu gewährleisten.
[0038] Die absolute Menge der mindestens einen Säure oder des Puffersystems in der Zusammensetzung
beträgt, bezogen auf die jeweilige (kristall-)wasserfreie Form, 0,2 bis 16 g/job,
vorzugsweise 3 bis 10 g/job, besonders bevorzugt 4 bis 9 g/job, beispielsweise 7 bis
8 g/job. Wenn ein Puffersystem aus Säure und Base eingesetzt wird, beziehen sich die
angegebenen Mengen auf die Summe aus Säure und Base. Beispielsweise können von 2 bis
5 g/job, vorzugsweise 2,1 bis 4,6 g/job, noch bevorzugter 4 bis 4,6 g/job Säure, beispielsweise
Zitronensäure, und von 2 bis 5 g/job, vorzugsweise 2 bis 4 g/job, noch bevorzugter
3 bis 3,5 g/job Base, beispielsweise Citrat, eingesetzt werden. Es ist selbstverständlich,
dass die Mengen an Säure und Base in dem Puffersystem so gewählt werden müssen, dass
der gewünschte pH-Bereich erzielt wird.
[0039] Die eingesetzten Säure und ggf. auch Basen sind vorzugsweise bei Standardbedingungen
(Temperatur 25°C, Druck 1013 mbar) fest und können vorzugsweise in Form eines Pulvers,
feinkristallin oder in Form eines Granulats eingesetzt werden.
[0040] Die erfindungsgemäßen Mittel können mindestens einen weiteren Bestandteil enthalten,
vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus weiteren Tensiden, insbesondere
anionischen Tensiden, weiteren Gerüststoffen, Enzymen, Verdickern, Sequestrierungsmitteln,
Elektrolyten, Korrosionsinhibitoren, insbesondere Silberschutzmitteln, Glaskorrosionsinhibitoren,
Schauminhibitoren, Farbstoffen, Duftstoffen, Bitterstoffen, und antimikrobiellen Wirkstoffen.
[0041] In bevorzugten Ausführungsformen ist das Mittel phosphat- und/oder phosphonatfrei.
In weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist das Mittel bleichmittelfrei. "Phosphatfrei"
und "phosphonatfrei", wie hierin verwendet, bedeutet, dass die betreffende Zusammensetzung
im Wesentlichen frei von Phosphaten bzw. Phosphonaten ist, d.h. insbesondere Phosphate
bzw. Phosphonate in Mengen kleiner als 0,1 Gew.-%, vorzugsweise kleiner als 0,01 Gew.-%
bezogen auf die Gesamtzusammensetzung enthält. Bevorzugt ist, dass eine Gesamtmenge
an Phosphor von 0,3 g pro Job vorzugsweise 0,03 g nicht überschritten wird.
[0042] Bevorzugte anionische Tenside sind Fettalkoholsulfate, Fettalkoholethersulfate, Dialkylethersulfate,
Monoglyceridsulfate, Alkylbenzolsulfonate, Olefinsulfonate, Alkansulfonate, Ethersulfonate,
n-Alkylethersulfonate, Estersulfonate und Ligninsulfonate. Ebenfalls im Rahmen der
vorliegenden Erfindung verwendbar sind Fettsäurecyanamide, Sulfosuccinate (Sulfobernsteinsäureester),
insbesondere Sulfobernsteinsäuremono- und -di-Alkylester mit 8 bis 18 C-Atomen, Sulfosuccinamate,
Sulfosuccinamide, Fettsäureisethionate, Acylaminoalkansulfonate (Fettsäuretauride),
Fettsäuresarcosinate, Ethercarbonsäuren und Alkyl(ether)phosphate sowie α-Sulfofettsäuresalze,
Acylglutamate, Monoglyceriddisulfate und Alkylether des Glycerindisulfats.
[0043] Die anionischen Tenside werden vorzugsweise als Natriumsalze eingesetzt, können aber
auch als andere Alkali- oder Erdalkalimetallsalze, beispielsweise Kalium- oder Magnesiumsalze,
sowie in Form von Ammonium- oder Mono-, Di-, Tri- bzw. Tetraalkylammoniumsalzen enthalten
sein, im Falle der Sulfonate auch in Form ihrer korrespondierenden Säure, z.B. Dodecylbenzolsulfonsäure.
[0044] Zu den einsetzbaren weiteren Gerüststoffen zählen Carbonate und Silikate, wobei deren
Einsatz bei der Formulierung der Säuremenge bzw. des Puffersystems hinsichtlich Pufferkapazität
und pH-Wert entsprechend zu berücksichtigen ist.
[0045] Möglich ist beispielsweise der Einsatz von Carbonat(en) und/oder Hydrogencarbonat(en),
vorzugsweise Alkalicarbonat(en), besonders bevorzugt Natriumcarbonat. Alkalicarbonate,
insbesondere Natriumcarbonat, sind in verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung
in einer Menge von 0 bis 15 Gew.%, vorzugsweise 0 bis 10 Gew.% bezogen auf das Pflegemittel/die
Zusammensetzung enthalten.
[0046] Die Mittel können als Gerüststoff weiterhin kristalline schichtförmige Silikate der
allgemeinen Formel NaMSi
xO
2x+i · y H
2O, worin M Natrium oder Wasserstoff darstellt, x eine Zahl von 1,9 bis 22, vorzugsweise
von 1,9 bis 4, wobei besonders bevorzugte Werte für x 2, 3 oder 4 sind, und y für
eine Zahl von 0 bis 33, vorzugsweise von 0 bis 20 steht. Einsetzbar sind auch amorphe
Natriumsilikate mit einem Modul Na
2O : SiO
2 von 1:2 bis 1:3,3, vorzugsweise von 1:2 bis 1:2,8 und insbesondere von 1:2 bis 1:2,6,
welche vorzugsweise löseverzögert sind und Sekundärwascheigenschaften aufweisen. In
bevorzugten Mitteln wird der Gehalt an Silikaten, bezogen auf das Gesamtgewicht des
Geschirrspülmittels, auf Mengen unterhalb 10 Gew.-%, vorzugsweise unterhalb 5 Gew.-%
und insbesondere unterhalb 2 Gew.-% begrenzt. Besonders bevorzugte Mittel sind Silikat-frei.
[0047] Als Parfümöle bzw. Duftstoffe können im Rahmen der vorliegenden Erfindung einzelne
Riechstoffverbindungen, z.B. die synthetischen Produkte vom Typ der Ester, Ether,
Aldehyde, Ketone, Alkohole und Kohlenwasserstoffe verwendet werden. Bevorzugt werden
jedoch Mischungen verschiedener Riechstoffe verwendet, die gemeinsam eine ansprechende
Duftnote erzeugen. Solche Parfümöle können auch natürliche Riechstoffgemische enthalten,
wie sie aus pflanzlichen Quellen zugänglich sind, z.B. Pinien-, Citrus-, Jasmin-,
Patchouli-, Rosen- oder Ylang-Ylang-Öl.
[0048] Die Konfektionierung hierin beschriebener Pflegemittel kann in unterschiedlicher
Wiese erfolgen. Die Mittel können in fester oder flüssiger sowie als Kombination fester
und flüssiger Angebotsformen vorliegen. Als feste Angebotsformen eignen sich insbesondere
Pulver, Granulate, Extrudate, Kompaktate, insbesondere Tabletten. Die flüssigen Angebotsformen
auf Basis von Wasser und/oder organischen Lösungsmitteln können verdickt, in Form
von Gelen vorliegen.
[0049] In bevorzugten Ausführungsformen liegt das Pflegemittel in einer festen Angebotsform
vor. "Fest" bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Zusammensetzung bei Standardbedingungen
(Temperatur 25°C, Druck 1013 mbar) in fester Form vorliegt. In verschiedenen Ausführungsformen
liegt das mindestens eine Tensid und/oder die mindestens eine Säure bzw. das Puffersystem
bei 25°C (Druck 1013 mbar) im festen Zustand, beispielsweise als Pulver oder Granulat,
vor und mindert - verarbeitet mit den weiteren Bestandteilen des festen Pflegemittels
- nicht die Rieselfähigkeit des produzierten Pflegemittels und kann daher in beliebigen
Mengen eingearbeitet werden.
[0050] Die hierin beschriebenen Mittel werden vorzugsweise zu Dosiereinheiten vorkonfektioniert.
Diese Dosiereinheiten umfassen vorzugsweise die für einen Reinigungsgang notwendige
Menge an wasch- oder reinigungsaktiven Substanzen. Bevorzugte Dosiereinheiten weisen
ein Gewicht zwischen 10 und 50 g, bevorzugt zwischen 20 und 30 g und insbesondere
25 g auf. Um ein optimales Reinigungsergebnis zu erzielen, werden solche Mittel bevorzugt,
die in Form einer vorgefertigten Dosiereinheit vorliegen. Das Volumen der vorgenannten
Dosiereinheiten sowie deren Raumform können so gewählt sein, dass die Dosierbarkeit
der vorkonfektionierten Einheiten nicht über die Dosierkammer einer Geschirrspülmaschine
erfolgen kann, sondern die Einheit direkt in den Innenraum der Geschirrspülmaschine
gegeben werden muss.
[0051] Die hierin beschriebenen Mittel und Zusammensetzungen weisen eine wasserlösliche
Umhüllung auf. Besonders bevorzugt werden die vorgefertigten Dosiereinheiten durch
eine wasserlösliche Umhüllung einer entsprechenden Portionsmenge an erfindungsgemäßer
Zusammensetzung gebildet, die vorgefertigte Dosiereinheit umfasst also bevorzugt ein
erfindungsgemäßes Mittel sowie eine wasserlösliche Umhüllung/Verpackung.
[0052] Die wasserlösliche Umhüllung wird vorzugsweise aus einem wasserlöslichen Folienmaterial,
welches ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Polymeren oder Polymergemischen,
gebildet. Die Umhüllung kann aus einer oder aus zwei oder mehr Lagen aus dem wasserlöslichen
Folienmaterial gebildet werden. Das wasserlösliche Folienmaterial der ersten Lage
und der weiteren Lagen, falls vorhanden, kann gleich oder unterschiedlich sein. Besonders
bevorzugt sind Folien, die beispielsweise zu Verpackungen wie Schläuchen oder Kissen
verklebt und/oder versiegelt werden können, nachdem sie mit einem Mittel befüllt wurden.
[0053] Bei den wasserlöslichen Umhüllungen/Verpackungen handelt es sich vorzugsweise um
Tiefziehkörper oder Spritzgußkörper.
[0054] Die wasserlöslichen Behälter/Umhüllungen/Verpackungen können auch durch Spritzgießen
hergestellt werden. Spritzgießen bezeichnet dabei das Umformen einer Formmasse derart,
daß die in einem Massezylinder für mehr als einen Spritzgießvorgang enthaltene Masse
unter Wärmeeinwirkung plastisch erweicht und unter Druck durch eine Düse in den Hohlraum
eines vorher geschlossenen Werkzeuges einfließt. Das Verfahren wird hauptsächlich
bei nichthärtbaren Formmassen angewendet, die im Werkzeug durch Abkühlen erstarren.
Der Spritzguß ist ein sehr wirtschaftliches modernes Verfahren zur Herstellung spanlos
geformter Gegenstände und eignet sich besonders für die automatisierte Massenfertigung.
Im praktischen Betrieb erwärmt man die thermoplastische Formmassen (Pulver, Körner,
Würfel, Pasten u. a.) bis zur Verflüssigung (bis 180 °C) und spritzt sie dann unter
hohem Druck (bis 140 MPa) in geschlossene, zweiteilige, das heißt aus Gesenk (früher
Matrize) und Kern (früher Patrize) bestehende, vorzugsweise wassergekühlte Hohlformen,
wo sie abkühlen und erstarren. Einsetzbar sind Kolben- und Schneckenspritzgußmaschinen.
[0055] Solche Formkörper können ebenfalls ein, zwei, drei oder mehrere Kammern aufweisen
und mit flüssigen und/oder festen Zusammensetzungen befüllt sein, von denen eine der
Zusammensetzungen eine der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen ist. Es ist beispielsweise
möglich, die Kammern auf der offenen Seite entweder mit einem zweiten Formgußkörper
oder mit einer oder mehreren wasserlöslichen Folien (insbesondere wie hierin beschrieben)
zu verschließen., So die Freisetzung der in den Kammern befindlichen Zusammensetzungen
beliebig nach dem gewünschten Freisetzungszeitpunkt gesteuert werden, entweder kann
alles auf einmal (entweder direkt zu Beginn des Reinigungszyklus oder zu einem bestimmten
Zeitpunkt im Verlauf des Reinigungszyklus) oder durch eine Variation der Folienzusammensetzung
zu bestimmten, von einander verschiedenen Zeitpunkten innerhalb des Zyklus der Geschirrspülmaschine
(beispielsweise in Abhängigkeit von der Temperatur des Spülwassers) freigesetzt werden.
[0056] Es ist bevorzugt, dass die wasserlösliche Umhüllung Polyvinylalkohol oder ein Polyvinylalkoholcopolymer
enthält. Wasserlösliche Umhüllungen, die Polyvinylalkohol oder ein Polyvinylalkoholcopolymer
enthalten, weisen eine gute Stabilität bei einer ausreichend hohen Wasserlöslichkeit,
insbesondere Kaltwasserlöslichkeit, auf.
[0057] Geeignete wasserlösliche Folien zur Herstellung der wasserlöslichen Umhüllung basieren
bevorzugt auf einem Polyvinylalkohol oder einem Polyvinylalkoholcopolymer, dessen
Molekulargewicht im Bereich von 10.000 bis 1.000.000 gmol
-1, vorzugsweise von 20.000 bis 500.000 gmol
-1, besonders bevorzugt von 30.000 bis 100.000 gmol
-1 und insbesondere von 40.000 bis 80.000 gmol
-1 liegt.
[0058] Die Herstellung von Polyvinylalkohol geschieht üblicherweise durch Hydrolyse von
Polyvinylacetat, da der direkte Syntheseweg nicht möglich ist. Ähnliches gilt für
Polyvinylalkoholcopolymere, die aus entsprechend aus Polyvinylacetatcopolymeren hergestellt
werden. Bevorzugt ist, wenn wenigstens eine Lage der wasserlöslichen Umhüllung einen
Polyvinylalkohol umfasst, dessen Hydrolysegrad 70 bis 100 Mol-%, vorzugsweise 80 bis
90 Mol-%, besonders bevorzugt 81 bis 89 Mol-% und insbesondere 82 bis 88 Mol-% ausmacht.
[0059] Einem zur Herstellung der wasserlöslichen Umhüllung geeignetem Polyvinylalkohol-enthaltendem
Folienmaterial kann zusätzlich ein Polymer ausgewählt aus der Gruppe umfassend (Meth)Acrylsäure-haltige
(Co)Polymere, Polyacrylamide, Oxazolin-Polymere, Polystyrolsulfonate, Polyurethane,
Polyester, Polyether, Polymilchsäure oder Mischungen der vorstehenden Polymere zugesetzt
sein. Ein bevorzugtes zusätzliches Polymer sind Polymilchsäuren.
[0060] Bevorzugte Polyvinylalkoholcopolymere umfassen neben Vinylalkohol Dicarbonsäuren
als weitere Monomere. Geeignete Dicarbonsäuren sind Itaconsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure
und Mischungen daraus, wobei Itaconsäure bevorzugt ist.
[0061] Ebenfalls bevorzugte Polyvinylalkoholcopolymere umfassen neben Vinylalkohol eine
ethylenisch ungesättige Carbonsäure, deren Salz oder deren Ester. Besonders bevorzugt
enthalten solche Polyvinylalkoholcopolymere neben Vinylalkohol Acrylsäure, Methacrylsäure,
Acrylsäureester, Methacrylsäureester oder Mischungen daraus.
[0062] Es kann bevorzugt sein, dass das Folienmaterial weitere Zusatzstoffe enthält. Das
Folienmaterial kann beispielsweise Weichmacher wie Dipropylenglycol, Ethylenglycol,
Diethylenglycol, Propylenglycol, Glycerin, Sorbitol, Mannitol oder Mischungen daraus
enthalten. Weitere Zusatzstoffe umfassen beispielsweise Freisetzungshilfen, Füllmittel,
Vernetzungsmittel, Tenside, Antioxidationsmittel, UV-Absorber, Antiblockmittel, Antiklebemittel
oder Mischungen daraus.
[0063] Geeignete wasserlösliche Folien zum Einsatz in den wasserlöslichen Umhüllungen der
wasserlöslichen Verpackungen gemäß der Erfindung sind Folien, die von der Firma MonoSol
LLC beispielsweise unter der Bezeichnung M8630, C8400 oder M8900 vertrieben werden.
Andere geeignete Folien umfassen Folien mit der Bezeichnung Solublon
® PT, Solublon
® GA, Solublon
® KC oder Solublon
® KL von der Aicello Chemical Europe GmbH oder die Folien VF-HP von Kuraray.
[0064] Die Verwendung des erfindungsgemäßen Pflegemittels in einer wasserlöslichen Umhüllung
hat den Vorteil, dass im Gegensatz zu den verkehrsüblichen Flaschen, welche mit einem
Wachssiegel verschlossen sind, welches sich erst bei hohen Wassertemperaturen löst,
die vorproportionierten Dosiereinheiten bereits bei niedrigeren Temperaturen und daher
ggf. auch frühzeitiger im Ablauf des Reinigungsverfahren bzw. im Spülgang freigesetzt
werden können. Auch nimmt eine solchermaßen vorproportionierte Dosiereinheit in der
Regel weniger Platz als eine der bisher genutzten verkehrsüblichen Flaschen in Anspruch,
die entweder in die Maschine eingehängt oder im Besteckkorb platziert werden müssen.
Sie kann darüber hinaus an jeder beliebigen Stelle im inneren der Spülmaschine platziert
werden.
[0065] In den erfindungsgemäßen ein Verfahren kann das erfindungsgemäße Pflegemittel vor
oder während des Durchlaufens eines Geschirrspülprogramms (in Anwesenheit von zu reinigendem
Spülgut, insbesondere schmutzigem Geschirr) entweder vor Beginn des Hauptspülgangs
oder im Verlaufe des Hauptspülgangs in den Innenraum einer Geschirrspülmaschine eindosiert
werden. Die Eindosierung bzw. der Eintrag des erfindungsgemäßen Mittels in den Innenraum
der Geschirrspülmaschine kann manuell erfolgen. In verschiedenen Ausführungsformen
wird das Pflegemittel direkt zu Beginn des Reinigungszyklus, vorzugsweise vor dem
maschinellen Geschirrspülmittel, in den Innenraum der automatischen Geschirrspülmaschine
dosiert. Bevorzugt erfolgt die Eindosierung des Pflegemittels in den Innenraum der
Geschirrspülmaschine vor oder zu Beginn des Spülzyklus und vor der Eindosierung des
maschinellen Geschirrspülmittels über die Dosierkammer zu Beginn des Hauptspülgangs.
[0066] Das erfindungsgemäße Verfahren mit einem erfindungsgemäßen Pflegemittel kann bei
allen handelsüblichen Geschirrspülmaschinen, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschinen,
möglichen Programmen angewendet werden. In bevorzugten Verfahren werden aber Niedertemperatur-Geschirrspülprogramme
verwendet. Diese werden im Haushalt zur Geschirrreinigung eingesetzt, um Energie zu
sparen. Solche Programme haben in der Regel Nenn-Spültemperaturen von üblicherweise
45 bis 55°C.
[0067] In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das Verfahren
dadurch gekennzeichnet, dass in seinem Verlauf die Temperatur der Reinigungsflotte
im Hauptspülgang auf Werte kleiner 70°C, vorzugsweise kleiner 60°C und bevorzugt auf
Temperaturen zwischen 30 und 58°C, bevorzugt auf Temperaturen zwischen etwa 40 und
etwa 55°C ansteigt.
Beispiele
Beispiel 1: Beeinflussung der Reinigungsleistung eines Multifunktions-Maschinengeschirrspülmittel-Tabs
[0068] Es wurde die folgende Formulierung aufgemischt:
| |
% |
g/job |
| C13-C15 FAEO mit EO/BuO |
2,62 |
0,55 |
| C16-18 FAEO mit 25 EO |
9,52 |
2,00 |
| Natriumcitrat, wasserfrei |
46,38 |
9,74 |
| Zitronensäure-Monohydrat |
19,52 |
4,10 |
| Soda |
8,00 |
1,68 |
| Natriumsulfat |
10,85 |
2,28 |
| PEG 4000 |
3,00 |
0,63 |
| Parfum |
0,10 |
0,02 |
| Gesamt |
100,0 |
21,0 |
[0069] In einem Versuch zur Ermittlung der Reinigungsleistung gemäß IKW-Methode (Miele 698,
50°C, 3 min. Haltezeit, 21° dH) wurden zu jedem Lauf zusätzlich zum herkömmlichen
Reiniger (Somat 7) 21 g der Formulierung unmittelbar vor dem Starten des Programms
auf den Maschinenboden dosiert. Ein Vergleichsversuch wurde identisch, jedoch ohne
den Zusatz der Formulierung, durchgeführt.
[0070] Als signifikante Unterschiede in der Reinigungsleistung werden bei einer Differenz
von mehr als einer Einheit angesehen. Die folgenden Reinigungsleistungen wurden ermittelt:
| |
Tee BOP |
Hackfleisch |
Stärke |
| Ohne Pflegemittel |
4,8 |
9,1 |
8,4 |
| Mit Pflegemittel |
4,8 |
8,8 |
8,4 |
[0071] Alle getesteten Anschmutzungen zeigen keine signifikanten Einbußen in der Reinigungsleistung.
Insbesondere bleiben die bleichbaren Anschmutzungen (Tee) sowie die amylasesensitiven
Anschmutzungen (Spaghetti, Stärke) auf dem ursprünglichen Leistungsniveau.
Beispiel 2: Rezepturen
[0072]
| |
E1 |
E2 |
E3 |
E4 |
| |
% |
g/job |
% |
g/job |
% |
g/job |
% |
g/job |
| C13-C15 FAEO mit EO/BuO |
2,62 |
0,55 |
|
|
|
|
|
|
| C16-18 FAEO mit 25 EO |
9,52 |
2,00 |
9,52 |
2,00 |
9,52 |
2,00 |
9,52 |
2,00 |
| Na-Citrat, wasserfrei |
46,38 |
9,74 |
24,38 |
5,12 |
17,40 |
3,66 |
16,86 |
3,54 |
| Zitronensäure, wasserfrei |
|
|
15,00 |
3,15 |
22,00 |
4,62 |
22,00 |
4,62 |
| Polyacrylat Homopolymer Granulat 90%AS |
|
|
21,00 |
4,41 |
21,00 |
4,41 |
21,00 |
4,41 |
| Zitronensäure, Monohydrat |
19,52 |
4,10 |
|
|
|
|
|
|
| Soda |
8,00 |
1,68 |
8,00 |
1,68 |
8,00 |
1,68 |
8,00 |
1,68 |
| Natriumsulfat |
10,85 |
2,28 |
|
|
|
|
|
|
| Füllstoff ohne Leistung |
|
|
22,00 |
4,62 |
22,00 |
4,62 |
22,52 |
4,68 |
| PEG 4000 |
3,00 |
0,63 |
|
|
|
|
|
|
| Parfum |
0,10 |
0,02 |
0,10 |
0,02 |
0,10 |
0,02 |
0,10 |
0,02 |
| Gesamt |
100,0 |
21,0 |
100,0 |
21,0 |
100,0 |
21,0 |
100,0 |
21,0 |
Beispiel 3: pH-Werte
[0073] Rezepturen E2 und E3 wurden aufgemischt und der pH-Wert einer 10%-igen Lösung in
destilliertem Wasser bestimmt:
E2: (Wasser) pH 5,78
E3: (Wasser) pH 4,96
[0074] Rezeptur E4 wurde analog untersucht, zusätzlich wurden 21 g der Formulierung auf
den Boden des mit einem Somat 7-Tab (Henkel) im Dosierfach beladenen Geschirrspüler-Innenraums
gegeben und der pH-Wert der Spülflotte unmittelbar nach Auflösen der Maschinenreiniger-Formel
im Spülwasser gemessen, und später der pH-Wert der Spülflotte nach Auflösen des Somat
7-Tabs. 10%ig: pH 5,2
direkt nach Auflösen: pH 6,06
nach Auflösen des Tabs: pH 8,83
Beispiel 4: Fettentfernung
[0075] Um die Leistung eines Pflegemittels gegen Fett zu ermitteln, wurde der Filter der
automatischen Geschirrspülmaschine zunächst mit Fett angeschmutzt, um dann in dieser
angeschmutzten Maschine die Leistung des Pflegemittels zu bestimmen:
Maschine: Bosch SMS 86M12
Fettanschmutzung: 5g Butter + 5g Margarine
Produkt: Ein handelsüblicher Maschinengeschirrspülreiniger, der in weniger als 10
Zyklen den gewünschten Fettaufbau zulässt. Geeignet sind beispielsweise Formulierungen
mit ausreichender Menge Trocknungstensid.
[0076] Vor dem Durchgang wird der Filter (zweiteilig) trocken gewogen. Die Fettanschmutzung
wird direkt in den oberen Korb der Maschine gegeben, und der Geschirr-Reiniger im
Dosierfach platziert. Dann wird ein Zyklus mit dem "Glas 40°C" Programm laufen gelassen.
Anschließend entnimmt man den Filter, lässt das restliche Wasser 30 min abtropfen
und bestimmt mittels einer Wage die aufgebaute Fettmenge. Der Vorgang wird wiederholt,
bis eine Fettmasse von ca. 10 g aufgebaut ist.
[0077] Dann setzt man den angeschmutzten Filter wieder in die Maschine ein, gibt den Geschirr-Reiniger
in die Dosierkammer und die zu testende Pflegemittel-Rezeptur auf den Boden des Spülraums
und lässt ein "Glas 40°C" Programm laufen. Anschließend wird der Filter wieder entnommen
und nach 30 min Abtropfen gewogen. So wird die durch das Produkt entfernte Fettmenge
bestimmt und die noch verbleibende Restfettmenge wird in % der ursprünglichen Fettmenge
angegeben.
[0078] Die Formulierung E4 (21 g) wurde mit unterschiedlichen handelsüblichen Geschirrspülmitteln
getestet. Die verbleibende Fettmenge mit Pflegemittel war dabei um 23 - 32 % geringer
als die verbleibende Fettmenge ohne das Pflegemittel.
Beispiel 5: Kalkentfernung
[0079] Marmorplatten mit der Größe von ca. 15cm * 7,5cm und eine Dicke von ca. 0,5cm werden
unter bestimmten Bedingungen in einer Geschirrspülmaschine gespült. Anschließend wird
der Abtrag, das Kalklösevermögen mittels Rückwägung bestimmt. Geeignete Platten können
z.B. bezogen werden von Naturstein Kohlenberg in Düsseldorf, Deutschland als IPP Testplatten
aus Bianco Carrara "CD" Marmor im Format 150 / 75 / 5 mm. Die Marmorplatten werden
von grobem Schmutz und Staub mit Hilfe eines trockenen Tuches befreit. Anschließend
werden sie mit Ethanol abgespült und nochmals mit einem trockenen, sauberen Tuch abgewischt,
danach trocknen sie ca. 5min an der Luft. Nun werden die Platten durch Gravur gekennzeichnet
und auf einer Analysenwaage gewogen.
[0080] Es werden jeweils drei Marmorplatten in den oberen Spülkorb der Spülmaschine platziert.
Der zu prüfende Maschinenreiniger wird auf den Boden des Spülraums gegeben und das
Spülprogramm (50°C) gestartet. Nach Ende des Programms werden die Marmorplatten bei
105°C im Trockenschrank 2 Std. getrocknet. Nach vollständiger Abkühlung wird das Kalklösevermögen
des Maschinenreinigers mittels Rückwägung bestimmt.
[0081] Folgende Formulierungen wurden getestet:
| |
E5 |
E6 |
E7 |
E8 |
E9 |
| C16-18 FAEO mit 25 EO |
9,52 |
9,52 |
9,52 |
9,52 |
9,52 |
| Füllstoffe ohne Entkalkungs- oder Fettentfernungsleistung |
22,50 |
22,50 |
22,50 |
22,50 |
22,50 |
| Polyacrylat Homopolymer Granulat 90%AS |
21,00 |
21,00 |
21,00 |
21,00 |
21,00 |
| Soda rot |
8,00 |
8,00 |
8,00 |
8,00 |
8,00 |
| Citronensäure wasserfrei |
22,00 |
15,00 |
10,00 |
7,50 |
5,00 |
| Na-Citrat wasserfrei |
16,88 |
23,88 |
28,88 |
31,38 |
33,88 |
| Parfüm |
0,10 |
0,10 |
0,10 |
0,10 |
0,10 |
| Gesamt |
100,00 |
100,00 |
100,00 |
100,00 |
100,00 |
| pH-Wert, 10%ig in Wasser |
5,12 |
5,62 |
5,98 |
6,54 |
7,58 |
| Kalkabtrag (% des Max.werts) |
100 |
14,7 |
7,0 |
0 |
0 |
1. Verfahren zur Reinigung und/oder Pflege einer automatischen Geschirrspülmaschine,
dadurch gekennzeichnet, dass in einem normalen Reinigungszyklus zur Reinigung von Spülgut, insbesondere schmutzigem
Geschirr, mit einem maschinellen Geschirrspülmittel ein getrennt vom Geschirrspülmittel
formuliertes Pflegemittel für automatische Geschirrspülmaschinen zudosiert wird, wobei
das Pflegemittel (a) mindestens ein nichtionisches Tensid, vorzugsweise ein Fettalkoholalkoxylat,
und (b) mindestens eine Säure oder ein Puffersystem aus mindestens einer Säure und
mindestens einer Base enthält, und wobei eine 10 Gew.-%ige Lösung des Pflegemittels
in Wasser bei 20°C einen pH-Wert von <6,5, vorzugsweise <6,0, noch bevorzugter 5,0-5,6
aufweist, wobei sich das Pflegemittel in einer wasserlöslichen Verpackung, insbesondere
in einer Polyvinylalkohol-haltigen Folie, befindet und
dass mindestens ein nichtionisches Tensid ein Fettalkoholethoxylat der Formel (I)
ist,
R1-O-(EO)m-H (I),
wobei
R1 eine lineare oder verzweigte, substituierte oder unsubstituierte Alkylgruppe mit
12 bis 24 C-Atomen ist;
EO eine Ethylenoxid-Einheit ist; und
m 10 bis 50 ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein nichtionisches Tensid ein Fettalkoholethoxylat der Formel (I) ist,
R
1-O-(EO)
m-H (I),
wobei
R1 eine lineare oder verzweigte, substituierte oder unsubstituierte Alkylgruppe mit
14 bis 20, insbesondere 16 bis 18 C-Atomen ist;
EO eine Ethylenoxid-Einheit ist; und
m 20 bis 30, vorzugsweise 22 bis 27, insbesondere 25 ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine nichtionische Tensid in einer Menge von 1 bis 40 Gew.%, vorzugsweise
2 bis 20 Gew.%, besonders bevorzugt 5 bis 15 Gew.% bezogen auf das Pflegemittel enthalten
ist, und die absolute Menge des mindestens einen nichtionischen Tensids in der Zusammensetzung
0,1 bis 4 g/job, vorzugsweise 1 bis 3 g/job, besonders bevorzugt 1,5 bis 2,5 g/job,
beispielsweise 2 g/job beträgt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass (a) die mindestens eine Säure eine organische Säure, insbesondere Zitronensäure ist,
oder (b) das Puffersystem aus mindestens einer organischen Säure, insbesondere Zitronensäure,
und der korrespondierenden Base, insbesondere Citrat, besteht.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Säure oder das Puffersystem aus mindestens einer Säure und mindestens
einer Base in einer Menge von 1 bis 80 Gew.%, vorzugsweise 5 bis 60 Gew.%, besonders
bevorzugt 20 bis 45 Gew.% bezogen auf das Pflegemittel enthalten ist, und die absolute
Menge der mindestens einen Säure oder des Puffersystems in der Zusammensetzung 0,2
bis 16 g/job, vorzugsweise 3 bis 10 g/job, besonders bevorzugt 4 bis 9 g/job, beispielsweise
7 bis 8 g/job beträgt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass das Pflegemittel
(a) in fester Form vorliegt; und/oder
(b) in vorportionierter Form vorliegt; und/oder
(c) in einer Menge von 10 bis 50 g/job, insbesondere 20-25 g/job eingesetzt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Pflegemittel phosphat- und/oder phosphonatfrei ist.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Pflegemittel/die Zusammensetzung mindestens einen weiteren Bestandteil ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus weiteren Gerüststoffen, weiteren Tensiden, Polymeren,
Enzymen, Korrosionsinhibitoren, Glaskorrosionsinhibitoren, Desintegrationshilfsmitteln,
Duftstoffen und Parfümträgern umfasst.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Pflegemittel den pH-Wert der Spülflotte absenkt, vorzugsweise um bis zu maximal
2 Einheiten, noch bevorzugter auf einen pH-Wert im Bereich von größer 7 bis kleiner
dem pH-Wert der Spülflotte in Abwesenheit des Pflegemittels, am bevorzugtesten auf
einen auf einen pH-Wert im Bereich von größer 8 bis kleiner dem pH-Wert der Spülflotte
in Abwesenheit des Pflegemittels.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Pflegemittel zu Beginn des Reinigungszyklus, vorzugsweise vor dem maschinellen
Geschirrspülmittel, in den Innenraum der automatischen Geschirrspülmaschine dosiert
wird.
1. A method for the cleaning and/or maintenance of an automatic dishwasher,
characterized in that, in a normal cleaning cycle for cleaning items to be washed, in particular dirty
dishes, a maintenance product for automatic dishwashers is metered in together with
an automatic dishwashing detergent, which maintenance product is formulated separately
from the dishwashing detergent, the maintenance product having (a) at least one non-ionic
surfactant, preferably a fatty alcohol alkoxylate, and (b) at least one acid or a
buffer system consisting of at least one acid and at least one base, and a solution
of 10 wt.% of the maintenance product in water at 20 °C having a pH of <6.5, preferably
<6.0, even more preferably 5.0-5.6, the maintenance product being in a water-soluble
packaging, in particular in a film containing polyvinyl alcohol and
wherein at least one non-ionic surfactant is a fatty alcohol ethoxylate of formula
(I),
R1-O-(EO)m-H (I),
where
R1 is a linear or branched, substituted or unsubstituted alkyl group having 12 to 24
C atoms;
EO is an ethylene oxide unit; and
m is 10 to 50.
2. The method according to claim 1,
characterized in that at least one non-ionic surfactant is a fatty alcohol ethoxylate of formula (I),
R
1-O-(EO)
m-H (I),
where
R1 is a linear or branched, substituted or unsubstituted alkyl group having 14 to 20,
in particular 16 to 18 C atoms;
EO is an ethylene oxide unit; and
m is 20 to 30, preferably 22 to 27, in particular 25.
3. The method according to claim 1 or 2, characterized in that the at least one non-ionic surfactant is contained in an amount of from 1 to 40 wt.%,
preferably 2 to 20 wt.%, particularly preferably 5 to 15 wt.%, based on the maintenance
product, and the absolute amount of the at least one non-ionic surfactant in the composition
is from 0.1 to 4 g/job, preferably 1 to 3 g/job, particularly preferably 1.5 to 2.5
g/job, for example 2 g/job.
4. The method according to one of claims 1 to 3, characterized in that (a) the at least one acid is an organic acid, in particular citric acid, or (b) the
buffer system consists of at least one organic acid, in particular citric acid, and
the corresponding base, in particular citrate.
5. The method according to one of claims 1 to 4, characterized in that the at least one acid or the buffer system consisting of at least one acid and at
least one base is contained in an amount of from 1 to 80 wt.%, preferably 5 to 60
wt.%, particularly preferably 20 to 45 wt.%, based on the maintenance product, and
the absolute amount of the at least one acid or of the buffer system in the composition
is from 0.2 to 16 g/job, preferably 3 to 10 g/job, particularly preferably 4 to 9
g/job, for example 7 to 8 g/job.
6. The method according to one of claims 1 to 5,
characterized in that the maintenance product
(a) is in solid form; and/or
(b) is in pre-portioned form; and/or
(c) is used in an amount of from 10 to 50 g/job, in particular 20-25 g/job.
7. The method according to one of claims 1 to 6, characterized in that the maintenance product is phosphate-free and/or phosphonate-free.
8. The method according to one of claims 1 to 7, characterized in that the maintenance product/composition comprises at least one additional component selected
from the group consisting of additional builders, additional surfactants, polymers,
enzymes, corrosion inhibitors, glass corrosion inhibitors, disintegration aids, fragrances
and perfume carriers.
9. The method according to one of claims 1 to 8, characterized in that the maintenance product lowers the pH of the rinsing liquor, preferably by up to
a maximum of 2 units, more preferably to a pH in the range of from greater than 7
to less than the pH of the rinsing liquor in the absence of the maintenance product,
most preferably to a pH in the range of from greater than 8 to less than the pH of
the rinsing liquor in the absence of the maintenance product.
10. The method according to one of claims 1 to 9, characterized in that the maintenance product is metered into the interior of the automatic dishwasher
at the beginning of the cleaning cycle, preferably before the automatic dishwashing
detergent.
1. Procédé de nettoyage et/ou d'entretien d'un lave-vaisselle automatique,
caractérisé en ce qu'un agent d'entretien pour lave-vaisselle automatiques, lequel est formulé séparément
du détergent pour vaisselle, est ajouté dans un cycle de nettoyage normal destiné
au nettoyage d'articles à laver, en particulier de vaisselle sale, à l'aide d'un détergent
pour lave-vaisselle automatique, l'agent d'entretien contenant (a) au moins un tensioactif
non ionique, de préférence un alcoxylate d'alcool gras, et (b) au moins un acide ou
un système tampon constitué d'au moins un acide et d'au moins une base, et une solution
à 10 % en poids de l'agent d'entretien dans de l'eau à 20 °C présentant un pH d'une
valeur < 6,5, de préférence < 6,0, plus préférablement de 5,0 à 5,6, l'agent d'entretien
se trouvant dans un emballage hydrosoluble, en particulier dans un film contenant
de l'alcool polyvinylique et
en ce qu'au moins un tensioactif non ionique est un éthoxylate d'alcool gras de formule (I),
R1-O-(EO)m-H (I),
dans laquelle
R1 est un groupe alkyle linéaire ou ramifié, substitué ou non substitué, comportant
12 à 24 atomes de carbone ;
EO est une unité d'oxyde d'éthylène ; et
m représente 10 à 50.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'au moins un tensioactif non ionique est un éthoxylate d'alcool gras de formule (I),
R
1-O-(EO)
m-H (I),
dans laquelle
R1 est un groupe alkyle linéaire ou ramifié, substitué ou non substitué, comportant
14 à 20, en particulier 16 à 18 atomes de carbone ;
EO est une unité d'oxyde d'éthylène ; et
m représente 20 à 30, de préférence 22 à 27, en particulier 25.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'au moins un tensioactif non ionique est contenu en une quantité de 1 à 40 % en
poids, de préférence de 2 à 20 % en poids, de manière particulièrement préférée de
5 à 15 % en poids, par rapport à l'agent d'entretien, et la quantité absolue de l'au
moins un tensioactif non ionique dans la composition est de 0,1 à 4 g/application,
de préférence de 1 à 3 g/application, de manière particulièrement préférée de 1,5
à 2,5 g/application, par exemple de 2 g/application.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que (a) l'au moins un acide est un acide organique, en particulier l'acide citrique,
ou (b) le système tampon est constitué d'au moins un acide organique, en particulier
d'acide citrique, et de la base correspondante, en particulier de citrate.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'au moins un acide ou le système tampon constitué d'au moins un acide et d'au moins
une base est contenu en une quantité de 1 à 80 % en poids, de préférence de 5 à 60
% en poids, de manière particulièrement préférée de 20 à 45 % en poids, par rapport
à l'agent d'entretien, et la quantité absolue de l'au moins un acide ou du système
tampon dans la composition est de 0,2 à 16 g/application, de préférence de 3 à 10
g/application, de manière particulièrement préférée de 4 à 9 g/application, par exemple
de 7 à 8 g/application.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que l'agent d'entretien
(a) se présente sous forme solide ; et/ou
(b) se présente sous forme pré-portionnée ; et/ou
(c) est utilisé en une quantité de 10 à 50 g/application, en particulier de 20 à 25
g/application.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'agent d'entretien est exempt de phosphate et/ou de phosphonate.
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'agent d'entretien/la composition comprend au moins un autre constituant choisi
dans le groupe constitué d'autres adjuvants, d'autres tensioactifs, des polymères,
des enzymes, des inhibiteurs de corrosion, des inhibiteurs de corrosion du verre,
des auxiliaires de désintégration, des substances odoriférantes et des supports de
parfum.
9. Procédé selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'agent d'entretien abaisse la valeur de pH du bain de lavage, de préférence d'au
plus 2 unités, plus préférablement jusqu'à une valeur de pH dans la plage de plus
de 7 à moins de la valeur de pH du bain de lavage en l'absence de l'agent d'entretien,
plus préférablement encore jusqu'à une valeur de pH dans la plage de plus de 8 à moins
de la valeur de pH du bain de lavage en l'absence de l'agent d'entretien.
10. Procédé selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'agent d'entretien est ajouté dans l'espace intérieur du lave-vaisselle automatique
au début du cycle de nettoyage, de préférence avant le détergent pour lave-vaisselle
automatique.