[0001] Die Erfindung betrifft eine Gussteilkanal-Reinigungsvorrichtung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren zum Reinigen eines Gussteilkanals nach dem Oberbegriffs
des Anspruchs 10.
[0002] Nach dem Gießvorgang eines Gussteils ist es regelmäßig erforderlich, Kanäle in einem
Gussteil vor dessen weiterer Verwendung zu reinigen, insbesondere von Sandrückständen
und/oder Metallspänen zu reinigen. Eine solche Reinigung erfolgt üblicherweise mittels
einer in einen Gussteilkanal eingespritzten Reinigungsflüssigkeit. Eine besonders
kritische Aufgabe ist die Reinigung und Entfernung von Rückständen in Kühlflüssigkeitskanälen
eines gegossenen Kurbelgehäuses oder eines Zylinderkopfs einer Brennkraftmaschine
vor deren Montage, da solche Rückstände in einem Kühlflüssigkeitskreislauf problematisch
sind und insbesondere angeschlossene Zusatzaggregate, wie Pumpen, Klimaanlagen, etc.
beschädigen können. Bisher verwendete Vorrichtungen und Verfahren führen je nach den
Gegebenheiten zu einem unbefriedigenden Reinigungsergebnis, wenn insbesondere in hinterschnittenen
Bereichen eines Gusskanals nicht alle Rückstände erfasst werden können.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Gussteilkanal-Reinigungsvorrichtung zur
Reinigung eines wellenförmigen, mit Hinterschnitten verlaufenen Gussteilkanals in
einem Gussteil, insbesondere zur Reinigung eines Gussteils in einem Kurbelgehäuse
oder in einem Zylinderkopf einer Brennkraftmaschine, vorzuschlagen, mit der eine effektive
und sichere Reinigung durch Austrag aller Rückstände möglich ist. Eine weitere Aufgabe
der Erfindung ist es, ein dazu geeignetes Verfahren anzugeben.
[0004] Diese Aufgabe wird gelöst mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0005] Gemäß Anspruch 1 wird eine Gussteilkanal-Reinigungsvorrichtung zur Reinigung eines
wellenförmigen mit Hinterschnitten verlaufenden Gussteilkanals in einem Gussteil,
insbesondere zur Reinigung eines Gussteilkanals in einem Kurbelgehäuse oder in einem
Zylinderkopf für eine Brennkraftmaschine, vorgeschlagen. Erfindungsgemäß ist vorgesehen,
dass die Gussteilkanal-Reinigungsvorrichtung eine als, vorzugsweise zylindrische,
Spirale und/oder Helix ausgebildete Waschlanze ist, die einen spiralförmigen und/oder
helixförmigen Lanzenschaft mit wenigstens einem Sprühkopf, vorzugsweise einem endseitigen
Sprühkopf, aufweist, so dass die Waschlanze vorzugsweise in den Gussteilkanal zu dessen
Reinigung mit einer Einschraubdrehung einführbar ist. Besonders bevorzugt ist hierbei
eine Ausgestaltung, bei der der Lanzenschaft wenigstens eine Länge wie der zu reinigende
Gussteilkanal aufweist, so dass die Waschlanze in den wellenförmigen Gussteilkanal
zu dessen Reinigung mit einer Einschraubdrehung über dessen Länge einführbar ist.
[0006] Die Spiralform des Lanzenschafts kann dabei linksdrehend oder rechtsdrehend ausgeführt
sein, wobei die Einführung in den Gussteilkanal mit einer entsprechenden linksdrehenden
oder rechtsdrehenden Einschraubdrehung zu erfolgen hat. Durch die Einschraubdrehung
des Lanzenschafts wird der, vorzugsweise endseitig in Einführrichtung angebrachte,
Sprühkopf mit einer zugeordneten Kreisbewegung in den wellenförmigen Gussteilkanal
eingeschoben. Der aus dem Sprühkopf mit Hochdruck austretende wenigstens eine Flüssigkeitsstrahl
erreicht dadurch alle Wandteile des Gussteilkanals, insbesondere auch in hinterschnittenen
Bereichen. Dadurch können auch dort verbliebene Rückstände effektiv abgelöst und durch
die Reingiungsflüssigkeit aus dem Gussteilkanal ausgeschwemmt werden. Vorteilhaft
sind damit, insbesondere bei einem gegossenen Kurbelgehäuse oder Zylinderkopf bei
einer Verwendung in einer Brennkraftmaschine, Schäden durch gussbedingte oder bearbeitungsbedingte
Rückstände in ausgeschlossen. Gussteilkanäle können hier beispielsweise Kühlflüssigkeitskanäle,
Ölkanäle oder Luftkanäle sein.
[0007] Vorteilhaft ist die Ganghöhe des spiralförmigen bzw. helixförmigen Lanzenschafts
dem Wellenabstand des zu reinigenden, wellenförmigen Gussteilkanals angepasst bzw.
entspricht diesem, so dass der Lanzenschaft mit seinem Sprühkopf einfach und hindernisfrei
in den Gussteilkanal eingedreht und nach dem Reinigungskanal mit entgegengesetzter
Drehung wieder herausgezogen werden kann. Weiter ist bevorzugt vorgesehen, insbesondere
in Kombination mit der eben genannten Ganghöhenausführung, dass der Durchmesser der
Spiral- bzw. Helixform des Lanzenschafts dem Durchmesser des wellenförmigen Gussteilkanals
angepasst ist, insbesondere dergestalt, dass für eine einfache und hindernisfreie
Einführung des Lanzenschafts der Durchmesser der Spiral- bzw. Helixform etwas geringer
als der kleinste Durchmesser im Verlauf des wellenförmigen Gussteilkanals ist.
[0008] Zweckmäßig weist der Lanzenschaft, vorzugsweise endseitig und/oder gegenüberliegend
zum Sprühkopf, eine lösbare Anschlusskupplung zum Anschluss einer Flüssigkeitszuführleitung,
insbesondere einer Schlauchleitung einer Pumpe, auf, mit der vorzugsweise die Einschraubdrehung
der Waschlanze von der Flüssigkeits-Zuführleitung so entkoppelt ist, dass diese die
Drehung nicht mitmachen muss.
[0009] In einer bevorzugten Ausführungsform ist der spiralförmige und/oder helixförmige
Lanzenschaft durch ein hinsichtlich der Spiral- und/oder Helixform formstabiles und/oder
elastisches Kunststoffrohr gebildet. Der Kunststoff des Kunststoffrohrs soll dabei
so abriebfest sein, dass bei der Berührung mit den Kanalwänden sicher kein Abrieb
auftritt, wobei durch eine gewisse Elastizität die Einführung des Lanzenschafts mit
nur geringen Anpressdrücken bei einer Anlage an Kanalwandbereichen begünstigt. Je
nach den Gegebenheiten, insbesondere bei hohen Reinigungsdrücken, kann der Lanzenschaft
aus durch ein Metallrohr, insbesondere ein Stahlrohr, gebildet sein.
[0010] Der verwendete wenigstens eine Sprühkopf kann je nach den konkreten Gegebenheiten
und Einsatzfällen unterschiedlich ausgebildet und angepasst sein. Insbesondere kann
der Sprühkopf materialeinheitlich integral mit dem Lanzenschaft hergestellt sein oder
als separates Bauteil auf den Lanzenschaft, vorzugsweise endseitig, aufgesteckt und
verbunden werden. Dabei kann der Sprühkopf eine oder mehrere Sprühöffnung(en), vorzugsweise
an einer Sprühkopfwand und/oder für einen Hochdruckaustritt einer Reinigungsflüssigkeit,
aufweisen. Bevorzugt weist der Sprühkopf wenigstens eine Sprühöffnung für einen Austritt
einer Reinigungsflüssigkeit in Spiralrichtung und/oder wenigstens eine Sprühöffnung
für einen Austritt einer Reinigungsflüssigkeit schräg oder quer zur Spiralrichtung
auf, so dass wenigstens ein Flüssigkeitsstrahl in Spiralrichtung und/oder schräg oder
quer zur Spiralrichtung ausgerichtet werden kann.
[0011] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Gussteilkanal-Reinigungsvorrichtung kann
der Reinigungsvorgang mittels einer Waschlanzen-Betätigungseinrichtung in der Handhabung
vereinfacht und gegebenenfalls automatisiert werden. Dazu weist die Waschlanzen-Betätigungseinrichtung
einen steuerbaren Antrieb auf. Dieser Antrieb kann zum Beispiel ein Drehantrieb für
die, vorzugsweise mit einer Hochdruckpumpe strömungsmäßig verbundene, Waschlanze sein,
mit dem diese in einen Gusskanal schraubenartig, gegebenenfalls auch von Hand, eindrehbar
ist, wobei dann ein Werker die Linearbewegung in Einführrichtung von Hand mitmacht.
Bei einer weitgehenden Automatisierung kann auch der Antrieb bzw. Vorschub für eine
Einführung mittels eines Vorschubantriebs durchgeführt werden, wobei dann das Gussteil
an die Waschlanzen-Betätigungseinrichtung herangeführt wird oder die Waschlanzen-Betätigungseinrichtung
zum Gussteil heranbewegt wird. Weiter kann, insbesondere bei einer vollautomatischen
Betätigung, ein Ventil vorgesehen sein, dass bei einer Antriebsaktivierung zugleich
die Zuführung von Reinigungsflüssigkeit freigibt und nach einer Rückführung der Waschlanze
die Zufuhr wieder selbsttätig absperrt.
[0012] Zudem wird ein Verfahren zur Reinigung eines wellenförmig mit Hinterschnitten verlaufenden
Gussteilkanals mit einer erfindungsgemäßen spiralförmig und/oder helixförmig ausgebildeten
Waschlanze beansprucht. Die sich damit ergebenden Vorteile sind identisch mit den
vorstehend in Verbindung mit der Gussteil-Reinigungsvorrichtung genannten Vorteilen,
so dass zur Vermeidung von Wiederholungen auf die zuvor gemachten Ausführungen verwiesen
wird.
[0013] Anhand einer Zeichnung wird die Erfindung weiter beispielhaft näher erläutert.
[0014] Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Teilansicht eines Kurbelgehäuse mit hier beispielsweise sechs
Zylindern für eine Brennkraftmaschine, und
- Figur 2
- eine Draufsicht auf einen Teil des Kurbelgehäuses nach Figur 1 im Bereich der ersten
beiden Zylinder.
[0015] In Figur 1 ist eine perspektivische Teilansicht eines Kurbelgehäuses 1 mit mehreren,
hier lediglich beispielhaft sechs, Zylindern 2a bis 2f als Gussteil gezeigt, mit einem
Kühlflüssigkeitskanal 3 als Beispiel eines Gussteilkanals, der wellenförmig mit hier
dann sechs zusammenhängenden Kanalbereichen ausgebildet ist.
[0016] Aus einer Draufsicht nach Figur 2 auf das Kurbelgehäuse 1 im Bereich der ersten beiden
Zylinder 2a, 2b ist die wellenförmige Ausbildung des hier beispielhaften Kühlflüssigkeitskanals
3 als Gussteilkanal deutlich erkennbar, wobei die Wellenformen einen Abstand von d
1 entsprechend der Zylinderabstände aufweisen. In Fig. 2 ist schematisch strichliert
eine Seitenansicht eines Teils eines Lanzenschafts 5 dargestellt.
[0017] Zur Reinigung von Herstellungsrückständen, insbesondere von Sandrückständen und gegebenenfalls
Spänen durch eine Bearbeitung, ist in Figur 1 bereits eine Waschlanze 4 in den Kühlflüssigkeitskanal
3 eingeführt. Die Waschlanze 4 weist einen spiralförmigen bzw. helixförmigen Lanzenschaft
5 sowie einen, hier beispielhaft und vorzugsweise in Einführrichtung endseitigen,
Sprühkopf 6 auf. Die Ganghöhe d1 der Spiralform des Lanzenschafts 5 entspricht, wie
aus der perspektivischen Ansicht nach Figur 1 und der Draufsicht aus Figur 2 ersichtlich,
dem Wellenabstand d
1 des wellenförmigen Kühlflüssigkeitskanals 3 als Beispiel eines Gussteilkanals. Zudem
ist der Durchmesser d
2 der Spiralform des Lanzenschafts 5, wie aus Figur 1 ersichtlich, etwa dem Durchmesser
des wellenförmigen Kühlflüssigkeitskanals 3 als Beispiel eines Gussteilkanals angepasst.
[0018] Am Sprühkopf 6 sind hier beispielhaft mehrere Sprühöffnungen 7 angebracht, aus denen
mit Hochdruck Reinigungsflüssigkeit ausgesprüht wird, die mittels einer (nicht dargestellten)
an die Waschlanze 4 angeschlossenen Fördereinrichtung bzw. Pumpe der Waschlanze 4
zugeführt wird (Pfeil 8).
[0019] Die Waschlanze 4 wurde zum Reinigungsprozess mit ihrem Sprühkopf 6 und Lanzenschaft
5 schraubenförmig in den Gussteilkanal bzw. hier Kühlflüssigkeitskanal 3 mittels einer
Drehbewegung (Pfeil 9) eingedreht. Wie insbesondere aus Figur 1 ersichtlich, wurde
mit der dadurch veranlassten kreisförmigen Bewegung des Sprühkopfs 6 die dort mit
Hochdruck austretende Reinigungsflüssigkeit intensiv in alle Bereiche des Gussteilkanals
bzw. Kühlflüssigkeitskanals 3, insbesondere auch in hinterschnittene Bereiche für
die Entfernung und Auswaschung von Rückständen geleitet. Nach dem Reinigungsprozess
wird dann die Waschlanze 4 mit entgegengesetzter Drehbewegung wieder aus dem Gussteilkanal
bzw. Kühlflüssigkeitskanal 3 herausgeführt. Das Ein- und Ausführen der Waschlanze
4 bezüglich des Gussteilkanals bzw. Kühlflüssigkeitskanals kann von Hand oder gegebenenfalls
auch vollautomatisiert mit einer (nicht dargestellten) Waschlanzen-Betätigungseinrichtung
erfolgen.
Bezugszeichenliste
[0020]
- 1
- Kurbelgehäuse
- 2a, 2b, 2c, 2d, 2e, 2f
- Zylinder
- 3
- Gussteilkanal/Kühlflüssigkeitskanal
- 4
- Waschlanze
- 5
- Lanzenschaft
- 6
- Sprühkopf
- 7
- Sprühöffnung
- 8
- Pfeil
- 9
- Pfeil
- d1
- Wellenabstand/Ganghöhe Spiralform
- d2
- Durchmesser der Spiralform
1. Gussteilkanal-Reinigungsvorrichtung zur Reinigung eines wellenförmigen mit Hinterschnitten
verlaufenden Gussteilkanals in einem Gussteil, insbesondere zur Reinigung eines Gussteilkanals
(3) in einem Kurbelgehäuse (1) oder in einem Zylinderkopf für eine Brennkraftmaschine,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Gussteilkanal-Reinigungsvorrichtung eine als Spirale und/oder Helix ausgebildete
Waschlanze (4) ist, die einen sprialförmigen und/oder helixförmigen Lanzenschaft (5)
mit wenigstens einem, vorzugsweise endseitigen, Sprühkopf (6) aufweist, vorzugsweise
dergestalt, dass die Waschlanze (4) in den Gussteilkanal (3) zu dessen Reinigung mit
einer Einschraubdrehung (9) einführbar ist.
2. Gussteilkanal-Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lanzenschaft (5) wenigstens eine Länge wie der zu reinigende Gussteilkanal (3)
aufweist, so dass die Waschlanze (4) in den Gussteilkanal (3) zu dessen Reinigung
mit einer Einschraubdrehung (9) über dessen Länge einführbar ist.
3. Gussteilkanal-Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ganghöhe (d1) des spiralförmigen und/oder helixförmigen Lanzenschafts (5) dem Wellenabstand (d1) des zu reinigenden, wellenförmigen Gussteilkanals (3) entspricht.
4. Gussteilkanal-Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser (d2) der Spiral- und/oder Helixform des Lanzenschafts (5) dem Durchmesser des wellenförmigen
Gussteilkanals (3) angepasst ist, insbesondere dergestalt, dass der Durchmesser der
Spiral- und/oder Helixform geringer ist als der kleinste Durchmesser im Verlauf des
wellenförmigen Gussteilkanals (3).
5. Gussteilkanal-Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Lanzenschaft (5), vorzugsweise endseitig und/oder gegenüber dem Sprühkopf (6),
eine lösbare Anschlusskupplung zum Anschluss einer Flüssigkeits-Zuführleitung, insbesondere
einer Schlauchleitung einer Pumpe, aufweist, vorzugsweise mit einer Entkopplung der
Einschraubdrehung der Waschlanze (4) von der Flüssigkeits-Zuführleitung.
6. Gussteilkanal-Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der spiralförmige und/oder helixförmige Lanzenschaft (5) durch ein hinsichtlich der
Spiral- und/oder Helixform formstabiles und/oder elastisches Kunststoffrohr oder,
insbesondere bei hohen Reinigungsdrücken, durch ein Metallrohr, vorzugsweise ein Stahlrohr,
gebildet ist.
7. Gussteilkanal-Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der, vorzugsweise endseitige, Sprühkopf (6) materialeinheitlich integral mit dem
Lanzenschaft (5) ausgebildet ist oder als separates Bauteil auf den Lanzenschaft (5),
vorzugsweise endseitig, aufgesteckt und verbunden ist.
8. Gussteilkanal-Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Sprühkopf (6) wenigstens eine Sprühöffnung (7) für einen Austritt
einer Reinigungsflüssigkeit in Spiralrichtung und/oder wenigstens eine Sprühöffnung
für einen Austritt einer Reinigungsflüssigkeit schräg oder quer zur Spiralrichtung
aufweist.
9. Gussteilkanal-Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Gussteilkanal-Reinigungsvorrichtung eine mit der Waschlanze (4) verbindbare oder
verbundene, steuerbare Waschlanzen-Betätigungseinrichtung mit einem Antrieb, vorzugsweise
einem Drehantrieb und/oder einem Vorschubantrieb, und/oder einem damit gekoppelten
Ventil zur Zufuhr von Reinigungsflüssigkeit aufweist.
10. Verfahren zur Reinigung eines wellenförmig mit Hinterschnitten verlaufenden Gussteilkanals,
insbesondere zur Reinigung eines Gussteilkanals (3) in einem Kurbelgehäuse (1) oder
in einem Zylinderkopf für eine Brennkraftmaschine, insbesondere einer Nutzfahrzeug-Brennkraftmaschine,
mit einer Gussteil-Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei eine spiralförmig und/oder helixförmig ausgebildete Waschlanze (4) zur Reinigung
schraubenartig in den Gussteilkanal (3) eingedreht und eingeführt wird.