[0001] Die Erfindung betrifft eine Wirkwerkzeugbarre mit Wirkwerkzeugen, die in Aufnahmenuten
einer Wirkwerkzeugaufnahme angeordnet sind, und mit einer Klemmdeckelanordnung, die
die Wirkwerkzeuge in den Aufnahmenuten sichert, wobei jedes Wirkwerkzeug eine Rückseite,
die einem Nutgrund benachbart ist, eine Vorderseite, die aus der Aufnahmenut herausragt,
und zwei Flanken aufweist, die die Vorderseite und die Rückseite miteinander verbinden,
und die Klemmdeckelanordnung auf die Vorderseite wirkt, wobei die Wirkwerkzeuge mit
ihrer Vorderseite jeweils in je eine Deckelnut hinein ragen, wobei die Deckelnut in
einer Unterlage ausgebildet ist, die zwischen der Klemmdeckelanordnung und den Wirkwerkzeugen
angeordnet ist.
[0002] Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Montieren von Wirkwerkzeugen in einer
Wirkwerkzeugaufnahme einer Wirkwerkzeugbarre, bei dem man die Wirkwerkezuge in Aufnahmenuten
der Wirkwerkzeugaufnahme einlegt und durch eine Klemmdeckelanordnung sichert, wobei
man die Wirkwerkzeuge an ihrem aus den Aufnahmenuten herausragenden Abschnitt jeweils
in Deckelnuten anordnet, die in einer Unterlage vorgesehen sind, die zwischen der
Klemmdeckelanordnung und den Wirkwerkzeugen angeordnet ist, wobei man die Deckelnuten
vor Ort während der Montage erzeugt.
[0003] Eine derartige Wirkwerkzeugbarre und ein derartiges Verfahren sind aus der
US 2 005 674 A bekannt. Diese zeigt eine Vorrichtung zum Montieren von Nadeln oder dergleichen,
bei der die Nadeln in Aufnahmenuten einer Wirkwerkzeugaufnahme durch Klemmdeckel gehalten
werden. Die Klemmdeckel weisen eine elastische Unterlage auf, in welche die Nadelschäfte
während der Montage eingedrückt werden, die zusätzlich mit einem feuchtigkeitsabweisenden
Mittel getränkt sind, das sich an den Nadeln anlagert, um Rost zu vermeiden.
[0004] Die
DD 2169 A zeigt eine weitere Wirkwerkzeugbarre. Ein Teil eines Barrenkopfes, der als Wirkwerkzeugaufnahme
dient, und der Deckel sind entsprechend der Nadelteilung mit Ausfräsungen versehen.
[0005] EP 0 244 656 A1 zeigt eine Einspannvorrichtung für Nadeln, insbesondere Häkelnadeln. Zum sicheren
Einspannen der Nadelschäfte dienen einander gegenüberliegende Nuten, die in einen
Unterteil und in einen Oberteil gefräst sind.
[0006] Eine weitere Wirkwerkzeugbarre ist beispielsweise aus
EP 2 025 786 A1 bekannt. Die Wirkwerkzeuge, beispielsweise Wirknadeln, die auch als Arbeitsnadeln
bezeichnet werden, sind parallel zueinander entlang der Längsrichtung der Wirkwerkzeugbarre
angeordnet. Wenn ein Wirkwerkzeug ersetzt werden muss, wird die Klemmdeckelanordnung
gelöst, so dass das auszutauschende Wirkwerkzeug aus seiner Aufnahmenut herausgenommen
und ein neues Wirkwerkzeug eingelegt werden kann. Danach wird die Klemmdeckelanordnung
wieder montiert und die Wirkwerkzeugbarre ist wieder betriebsbereit.
[0007] DE 198 55 711 C2 zeigt eine Vorrichtung zur Befestigung von Wirkelementen an der Barre einer Kettenwirkmaschine,
bei der die Wirkelemente durch eine Klemmdeckelanordnung an der Barre gehalten werden.
[0008] DE 41 31 809 A1 zeigt eine Vorrichtung zum Einspannen und Führen von Häkelnadeln für eine Häkelmaschine,
bei der in einem Unterteil und einem Klemmdeckel dreieckförmige Nuten eingefräst sind,
die einander gegenüberliegen.
[0009] DE 10 2006 004 099 B3 beschreibt ein Wirkelement einer Kettenwirkmaschine und eine zugehörige Barre. Die
Nadeln weisen einen Querschnitt auf, der an den Querschnitt von Nuten angepasst ist,
in denen sie angeordnet sind. Dieser Querschnitt weist mindestens eine geneigte Flanke
auf.
[0010] Bei der Herstellung von Wirkwaren werden Kettfäden miteinander vermascht. In Abhängigkeit
von der zu erzeugenden Wirkware können hier relativ hohe mechanische Spannungen auftreten,
die von den Wirkwerkzeugen aufgenommen werden müssen. Dementsprechend müssen diese
Wirkwerkzeuge auch stabil genug ausgebildet sein und auch die Wirkwerkzeugaufnahme
muss in der Lage sein, die auftretenden Kräfte aufzunehmen. Dies führt in vielen Fällen
zu einer Zunahme der zu bewegenden Masse, was sich negativ auf die Arbeitsgeschwindigkeit
der Kettenwirkmaschine auswirkt.
[0011] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, mit einfachen Mitteln eine hohe Belastbarkeit
der Wirkwerkzeuge zu erreichen.
[0012] Diese Aufgabe wird bei einer Wirkwerkzeugbarre der eingangs genannten Art dadurch
gelöst, dass die Deckelnut in einer Unterlage ausgebildet ist, die zwischen der Klemmdeckelanordnung
und den Wirkwerkzeugen angeordnet ist und die Unterlage zumindest im Bereich der Wirkwerkzeuge
aus einem verformbaren Material mit Verfestigungsmechanismus gebildet ist.
[0013] Bei einer derartigen Ausgestaltung wird das Wirkwerkzeug also nicht nur von seiner
Rückseite aus an den Flanken abgestützt, sondern auch von seiner Vorderseite aus.
Über die Höhe, d. h. den Bereich zwischen der Vorderseite und der Rückseite des Wirkwerkzeugs
gesehen, wird das Wirkwerkzeug also in zwei Bereichen abgestützt und nicht nur, wie
bisher, in einem Bereich.
[0014] Die Klemmdeckelanordnung kann gegenüber existierenden Klemmdeckelanordnungen praktisch
unverändert beibehalten werden. Bei der Montage der Klemmdeckelanordnung wird die
Unterlage einfach zwischen den Wirkwerkzeugen und der Klemmdeckelanordnung positioniert.
[0015] Beispiele für Materialien mit Verfestigungsmechanismus sind chemisch härtende Polymere
und auch Polymere mit Verfestigung durch Erstarren einer Schmelze oder Entweichen
eines Lösemittels. Die Deckelnuten können dann vor Ort erzeugt werden. Die Unterlage
wird in einem Zustand auf die Wirkwerkzeuge aufgelegt, in der sie noch verformbar
ist. Wenn die Klemmdeckelanordnung montiert wird, dann wird die Unterlage auf die
Wirkwerkzeuge gepresst, so dass sich die Deckelnuten automatisch ausbilden. Im Grunde
wird ein Teil der Unterlage in den Bereich zwischen den Wirkwerkzeugen verdrängt.
Wenn sich dann das Material verfestigt, ergibt sich eine ideale Formanpassung der
Unterlage an die Wirkwerkzeuge und die Unterlage kann die Wirkwerkzeuge somit auch
formschlüssig stützen. Wenn die Nuten vor Ort erzeugt werden, kann man sich eine mechanische
Bearbeitung der Nuten sparen. Die Fertigung ist außerordentlich einfach, weil man
keine Doppelpassung berücksichtigen muss, sondern die Positionen der Wirkelemente
nur durch die entsprechenden Nuten in der Barre vorgegeben werden. Man kann hierbei
in Kauf nehmen, dass die Unterlage nach lösen der Klemmdeckelanordnung und Austausch
einer größeren Anzahl von Wirkwerkzeugen nicht mehr, wie zuvor, auf die Wirkwerkzeuge
passt. In diesem Fall muss die Unterlage bei einer erneuten Montage erneuert werden.
Die Unterlage ist dann sozusagen als Wegwerfelement ausgebildet. Die Unterlage kann
hierbei komplett aus dem Material mit Verfestigungsmechanismus bestehen. Sie kann
aber auch eine Beschichtung aus dem Material mit Verfestigungsmechanismus haben.
[0016] Das Material mit Verfestigungsmechanismus erhält erst während der Montage der Klemmdeckelanordnung
oder nach der Montage der Klemmdeckelanordnung seine feste Form. Das Material kann
chemisch härtbar sein. Man kann auch vorsehen, dass das Material durch Beaufschlagung
mit einer Strahlung, beispielsweise UV-Strahlung aushärtet. Man kann auch vorsehen,
dass nach Abziehen einer Schutzfolie eine Polymerreaktion ausgelöst wird. Diese Aufzählung
ist nicht abschließend.
[0017] Vorzugsweise ist die Unterlage mit der Klemmdeckelanordnung verbunden. Dies erleichtert
die Montage.
[0018] In einer alternativen Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Unterlage als
von der Klemmdeckelanordnung getrenntes Bauelement ausgebildet ist. In diesem Fall
ist das Auswechseln der Unterlage einfach.
[0019] Die Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangsgenannten Art dadurch gelöst, dass
man die Deckelnuten in einer Unterlage vorsieht, die zwischen der Klemmdeckelanordnung
und den Wirkwerkzeugen angeordnet ist, und man die Deckelnuten vor Ort erzeugt, indem
man die Wirkwerkzeuge mit einem Material mit Verfestigungsmechanismus abdeckt und
das Material auf die Wirkwerkzeuge drückt, so dass das Material auch an die Flanken
der Wirkwerkzeuge gelangt, und das Material dann verfestigen lässt.
[0020] Wie oben erläutert, werden die Wirkwerkzeuge dann über ihre Höhe an zwei Bereichen
abgestützt, so dass ihre Abstützung stabiler ist als mit einer Abstützung in nur einem
Bereich, der beispielsweise von der Rückseite ausgeht.
[0021] Man muss also die Klemmdeckelanordnung selbst nicht verändern.
[0022] Man presst also die Unterlage auf die Wirkwerkzeuge, so dass das Material der Unterlage
in einen Bereich zwischen den Wirkwerkzeugen vordringen kann und die Wirkwerkzeuge
im Bereich der Vorderseite auch an den Flanken umschließt.
[0023] Dies ist eine einfache Möglichkeit, die Deckelnuten vor Ort zu Erzeugen. Die Deckelnuten
sind dann sehr genau an die Form eines jeden einzelnen Wirkwerkzeugs angepasst.
[0024] Man verwendet eine Unterlage aus verformbarem Material mit Verfestigungsmechanismus.
Die Unterlage kann dann gegebenenfalls nach Austauschen einer größeren Anzahl von
Wirkwerkzeugen entsorgt werden und bildet damit ein Wegwerfteil.
[0025] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in
Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. Hierin zeigt die
- einzige Figur
- eine stark schematisierte Schnittansicht einer Wirkwerkzeugbarre.
[0026] Eine Wirkwerkzeugbarre 1 weist einen Korpus 2 auf, der eine Wirkwerkzeugaufnahme
3 trägt. In der Wirkwerkzeugaufnahme 3 sind eine Reihe von Aufnahmenuten 4 vorgesehen.
In jeder Aufnahmenut ist ein Wirkwerkzeug 5 angeordnet. Bei dem Wirkwerkezug 5 kann
es sich beispielsweise um eine Wirknadel oder Arbeitsnadel handeln.
[0027] Jedes Wirkwerkzeug 5 weist eine Rückseite 6, die einem Nutgrund 7 benachbart ist,
eine Vorderseite 8 und zwei Flanken 9, 10 auf, wobei die Flanken 9, 10 die Vorderseite
8 und die Rückseite 6 miteinander verbinden.
[0028] Die Wirkwerkzeugaufnahme 3 kann beispielsweise aus einem Kunststoff gebildet sein.
[0029] Die Wirkwerkzeuge 5 werden durch eine Klemmdeckelanordnung 11 in den Aufnahmenuten
4 gesichert. In nicht näher dargestellter Weise kann die Klemmdeckelanordnung 11 dabei
mehrere Abschnitte aufweisen, die mit dem Korpus 2 verschraubt sind.
[0030] Zwischen der Klemmdeckelanordnung 11 und den Wirkwerkzeugen 5 ist eine Unterlage
12 vorgesehen. In der Unterlage 12 ist für jedes Wirkwerkzeug 5 eine Deckelnut 13
vorgesehen, in die das jeweilige Wirkwerkzeug 5 mit seiner Vorderseite 8 hinein ragt.
[0031] Die Unterlage 12 hat hierbei eine Beschichtung oder besteht aus einem Material, dass
erst während oder nach der Montage der Klemmdeckelanordnung 11 seine feste Form erhält.
Bei der Montage der Klemmdeckelanordnung werden durch die Klemmdeckelanordnung Bereiche
14 der Unterlage in Zwischenräume 15 zwischen den Wirkwerkzeugen 5 gedrückt und bedecken
dabei ausgehend von der Vorderseite 8 die Flanken 9, 10. Wenn das entsprechende Material
der Unterlage 12 verfestigt oder ausgehärtet ist, dann hat die Unterlage 12 eine ideale
Formanpassung an die Wirkwerkzeuge 5 erreicht und kann die Wirkwerkzeuge 5 damit auch
formschlüssig stützen.
[0032] Nach dem Lösen der Klemmdeckelanordnung 11 kann es vorkommen, dass die Unterlage
12 nicht mehr 100 % auf die Wirkwerkzeuge 5 passt. In diesem Fall muss sie bei einer
Wiedermontage erneuert werden. Wenn lediglich einzelne Wirkwerkzeuge 5 ausgewechselt
werden, ist dies in der Regel nicht erforderlich.
[0033] Die Unterlage 12 kann entweder mit der Klemmdeckelanordnung 11 verbunden sein oder
sie kann als getrenntes Bauelement ausgebildet sein.
[0034] Das Material mit Verfestigungsmechanismus der Unterlage kann zum Beispiel chemisch
härten, z. B. kationisch härtende Epoxidharze. Man kann bei einem entsprechenden Material
auch eine Klebstoffverfestigung durch Druck erreichen oder man kann eine Schutzfolie
abziehen und eine Polyreaktion auslösen. Man kann auch ein Zweikomponentenmaterial
verwenden, das erst kurz vor der Montage der Klemmdeckelanordnung an den Wirkwerkzeugen
auf die Klemmdeckelanordnung oder die Wirkwerkzeuge aufgebracht wird. Der Verfestigungsmechanismus
des Materials schließt sowohl eine chemische Härtung als auch ein physikalisches Abbinden
mit ein. Die Verfestigung kann sich auch aus dem Entweichen eines Lösemittels oder
dem Erstarren einer Schmelze ergeben.
[0035] Da die Wirkwerkzeuge 5 nun über ihre Höhe an zwei Bereichen abgestützt sind, kann
man die Höhe einer jeden Abstützung unter Umständen etwas verringern, also die Aufnahmenuten
3 und die Deckelnuten 13 etwas flacher ausbilden. Durch die hiermit verbundene Materialeinsparung
ergibt sich auch eine geringere Masse, was sich wiederrum positiv auf das Betriebsverhalten
der Kettenwirkmaschine auswirkt.
1. Wirkwerkzeugbarre (1) mit Wirkwerkzeugen (5), die in Aufnahmenuten (4) einer Wirkwerkzeugaufnahme
angeordnet sind, und mit einer Deckelanordnung (11), die die Wirkwerkzeuge (5) in
den Aufnahmenuten (4) sichert, wobei jedes Wirkwerkzeug (5) eine Rückseite (6), die
einem Nutgrund (7) benachbart ist, eine Vorderseite (8), die aus der Aufnahmenut (4)
herausragt, und zwei Flanken (9, 10) aufweist, die die Vorderseite (8) und die Rückseite
(6) miteinander verbinden, und die Deckelanordnung (11) auf die Vorderseite (8) wirkt,
wobei die Wirkwerkzeuge (5) mit ihrer Vorderseite (8) jeweils in je eine Deckelnut
(13) hineinragen, wobei die Deckelnut (13) in einer Unterlage (12) ausgebildet ist,
die zwischen der Deckelanordnung (11) und den Wirkwerkzeugen (5) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage (12) zumindest im Bereich der Wirkwerkzeuge (5) aus einem verformbaren
Material mit Verfestigungsmechanismus gebildet ist, das während oder nach der Montage
der Deckelanordnung (11) seine feste Form erhält.
2. Wirkwerkzeugbarre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage (12) mit der Deckelanordnung (11) verbunden ist.
3. Wirkwerkzeugbarre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage (12) als von der Deckelanordnung (11) getrenntes Bauelement ausgebildet
ist.
4. Verfahren zum Montieren von Wirkwerkzeugen (5) in einer Wirkwerkzeugaufnahme (3) einer
Wirkwerkzeugbarre (1), bei dem man die Wirkwerkzeuge (5) in Aufnahmenuten (4) der
Wirkwerkzeugaufnahme (3) einlegt und durch eine Deckelanordnung (11) sichert, wobei
man die Wirkwerkzeuge (5) an ihrem aus den Aufnahmenuten (4) herausragenden Abschnitt
jeweils in Deckelnuten (13) anordnet, wobei man die Deckelnuten (13) in einer Unterlage
(12) vorsieht, die zwischen der Deckelanordnung (11) und den Wirkwerkzeugen (5) angeordnet
ist, wobei man die Deckelnuten (13) vor Ort erzeugt, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckelnuten (13) erzeugt werden, indem man die Wirkwerkzeuge (5) mit einem verformbaren
Material mit Verfestigungsmechanismus abdeckt und das Material auf die Wirkwerkzeuge
(5) drückt, so dass das Material auch an die Flanken (9, 10) der Wirkwerkzeuge gelangt,
und das Material dann verfestigen lässt.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Unterlage (12) aus dem Material mit Verfestigungsmechanismus verwendet.
1. Knitting tool bar (1) having knitting tools (5) which are disposed in receptacle grooves
(4) of a knitting tool receptacle, and having a lid assembly (11) which secures the
knitting tools (5) in the receptacle grooves (4), wherein each knitting tool (5) has
a rear side (6) which is adjacent to a groove base (7), a front side (8) which protrudes
from the receptacle groove (4), and two flanks (9, 10) which interconnect the front
side (8) and the rear side (6), the lid assembly (11) acting on the front side (8),
the knitting tools (5) by way of the front side (8) thereof protrude in each case
into one lid groove (13), the lid groove (13) being configured in a sub-base (12)
which is disposed between the lid assembly (11) and the knitting tools (5), characterized in that the sub- base (12) at least in the region of the knitting tools (5) is formed from
a deformable material having a hardening mechanism, and being imparted the fixed shape
thereof only during or after the fitting to the lid assembly (11).
2. Knitting tool bar according to Claim 1, characterized in that the sub-base (12) is connected to the lid assembly (11).
3. Knitting tool bar according to Claim 1, characterized in that the sub-base (12) is configured as a construction element that is separate from the
lid assembly (11).
4. Method for fitting knitting tools (5) in a knitting tool receptacle (3) of a knitting
tool bar (1), in which method the knitting tools (5) are placed into receptacle grooves
(4) of the knitting tool receptacle (3) and are secured by a lid assembly (11), wherein
the knitting tools (5) on the portion thereof that protrudes from the receptacle grooves
(4) are in each case disposed in lid grooves (13), wherein the lid grooves (13) are
provided in a sub-base (12) which is disposed between the lid assembly (11) and the
knitting tools (5), and the lid grooves (13) are produced on site, characterized in that the lid grooves (13) are created by covering the knitting tools (5) with a deformable
material having a hardening mechanism, and pressing the material onto the knitting
tools (5) such that the material also reaches the flanks (9, 10) of the knitting tools,
the material then being left to harden.
5. Method according to Claim 9, characterized in that a sub-base (12) from the material having the hardening mechanism is used.
1. Barre d'outils de tricotage (1) avec des outils de tricotage (5), qui sont disposés
dans des rainures de logement (4) d'un logement d'outil de tricotage, et avec un ensemble
formant couvercle (11), qui bloque les outils de tricotage (5) dans les rainures de
logement (4), dans laquelle chaque outil de tricotage (5) présente un côté arrière
(6), qui est adjacent à une base de rainure (7), un côté avant (8), qui dépasse hors
de la rainure de logement (4), et deux flancs (9, 10), qui relient entre eux le côté
avant (8) et le côté arrière (6), et l'ensemble formant couvercle (11) agit sur le
côté avant (8), dans laquelle les outils de tricotage (5) dépassent par leur côté
avant (8) respectivement dans respectivement une rainure de couvercle (13), dans laquelle
la rainure de couvercle (13) est réalisée dans un support (12), qui est disposé entre
l'ensemble formant couvercle (11) et les outils de tricotage (5), caractérisée en ce que le support (12) est formé au moins dans la zone des outils de tricotage (5) à partir
d'un matériau déformable avec un mécanisme de solidification, qui obtient pendant
ou après le montage de l'ensemble formant couvercle (11) sa forme fixe.
2. Barre d'outils de tricotage selon la revendication 1, caractérisée en ce que le support (12) est relié à l'ensemble formant couvercle (11).
3. Barre d'outils de tricotage selon la revendication 1, caractérisée en ce que le support (12) est réalisé sous la forme d'un élément de construction séparé de
l'ensemble formant couvercle (11).
4. Procédé servant à monter des outils de tricotage (5) dans un logement d'outil de tricotage
(3) d'une barre d'outils de tricotage (1), où on place les outils de tricotage (5)
dans des rainures de logement (4) du logement de barre de tricotage (3) et on les
bloque par un ensemble formant couvercle (11), dans lequel on dispose les outils de
tricotage (5) au niveau de leur section dépassant hors des rainures de logement (4)
respectivement dans des rainures de couvercle (13), dans lequel on prévoit les rainures
de couvercle (13) dans un support (12), qui est disposé entre l'ensemble formant couvercle
(11) et les outils de tricotage (5), dans lequel on génère sur site les rainures de
couvercle (13), caractérisé en ce que les rainures de couvercles (13) sont générées en ce qu'on recouvre les outils de tricotage (5) avec un matériau déformable avec un mécanisme
de solidification et le matériau exerce une pression sur les outils de tricotage (5)
de sorte que le matériau parvienne également jusqu'aux flancs (9, 10) des outils de
tricotage, et on laisse alors le matériau se solidifier.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'on utilise un support (12) composé du matériau avec un mécanisme de solidification.