[0001] Die Erfindung betrifft eine Markise mit zumindest einem Beschattungselement, dessen
vorderes Ende an einem Ausfahrprofil befestigt ist, wobei das Ausfahrprofil an Führungsschienen
in Ausfahrrichtung verfahrbar geführt wird und die in Ausfahrrichtung vorderen Enden
der Führungsschienen von Stützen getragen werden, wobei zumindest eine Stütze längenveränderbar
ist, und wobei die Verbindung zwischen einer Stütze und der von dieser Stütze getragenen
Führungsschiene jeweils durch eine Gelenkverbindung zwischen der Führungsschiene und
der Stütze gebildet ist.
[0002] Derartige Markisen asind ist aus der
DE 20 2010 011 307 U1 und der
DE 20 2015 001 293 U1 bekannt. Um es bei einer solchen Markise zu vermeiden, dass es bei Regen zu einer
Wassersackbildung kommt, ist es vorgesehen, dass mindestens eine der Stützsäulen zur
einseitigen Absenkung des Markisentuches höhenveränderlich ist. Ferner ist angegeben,
zwischen den Führungsschienen und den Stützsäulen eine Gelenkverbindung vorzusehen,
um schädliche Verspannungen innerhalb der Markisenkonstruktion zu vermeiden.
[0003] Nachteilig dabei ist jedoch, dass bei einer Höhenverstellung eines oder beider Stützsäulen
bei einer solchen Markise auch im Falle einer gelenkigen Verbindung zwischen Stützsäule
und Führungsschiene aufgrund der sich ändernden Geometrie die Stützsäule und/oder
die Führungsschiene verbogen werden und es zu erheblichen induzierten Spannungen innerhalb
der Konstruktion kommen kann.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Markise der eingangs genannten Art derart
weiterzubilden, dass eine Längenveränderung der senkrechten Stützen möglich ist, insbesondere
um Regenwasser ablaufen zu lassen, ohne dass es zu unerwünschten Spannungen innerhalb
der Konstruktion kommt.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Markise gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0006] Besonders vorteilhaft bei der Markise mit zumindest einem Beschattungselement, dessen
vorderes Ende an einem Ausfahrprofil befestigt ist, wobei das Ausfahrprofil an Führungsschienen
in Ausfahrrichtung verfahrbar geführt wird und die in Ausfahrrichtung vorderen Enden
der Führungsschienen von Stützen getragen werden, wobei zumindest eine Stütze längenveränderbar
ist und wobei die Verbindung zwischen einer Stütze und der von dieser Stütze getragenen
Führungsschiene jeweils durch eine Gelenkverbindung zwischen der Führungsschiene und
der Stütze gebildet ist, ist es, dass die Gelenkverbindung ein Verschwenken der Führungsschiene
gegenüber der Stütze um eine zu dem Ausfahrprofil parallele Gelenkachse ermöglicht
und die gelenkig verbundenen Gelenkteile der Gelenkverbindung parallel zur Gelenkachse
gegeneinander ausrückbar sind.
[0007] Aufgrund eines einseitigen Absenkens der Markise durch die Längenveränderung einer
der senkrechten Stützen wird das Ausfahrprofil von einem horizontalen Verlauf in einen
diagonalen Verlauf zwischen den Führungsschienen verlagert, wobei hierdurch der Abstand
zwischen den Anlenkpunkten des Ausfahrprofils an den beiden Führungsschienen vergrößert
wird. Dadurch dass die Gelenkverbindung zwischen der Führungsschiene und der Stütze
ein Verschwenken der Führungsschiene gegenüber der Stütze um eine zu dem Ausfahrprofil
parallele Gelenkachse ermöglicht kann zunächst die an der abgesenkten Stütze befestigte
Führungsschiene eine Nickbewegung nach unten ausführen, ohne dass es zu einer Spannungsinduktion
innerhalb der Gelenkverbindung kommt, da eine Schwenkbewegung um eine zu dem Ausfahrprofil
parallele Gelenkachse möglich ist. Die Definition, dass diese Schwenkbewegung um eine
zu dem Ausfahrprofil parallele Gelenkachse erfolgen soll bezieht sich auf den horizontalen
Verlauf des Ausfahrprofils in der Konfiguration der Markise, wenn beide Führungsschienen
auf dieselbe Länge eingestellt sind. Dementsprechend ist der Verlauf der Gelenkachse
horizontal.
[0008] Mit dem weiteren Merkmal, wonach die gelenkig verbundenen Gelenkteile der Gelenkverbindung
parallel zur Gelenkachse gegeneinander ausrückbar sind, wird ein seitlicher Versatz
des die Führungsschiene tragenden Gelenkteiles gegenüber dem mit der Stütze verbundenen
Gelenkteil ermöglicht. Hierdurch kann die Vergrößerung des Abstandes zwischen den
Anlenkpunkten des Ausfahrprofils an den beiden Führungsschienen infolge des Auslenkens
des Ausfahrprofils aus der Horizontalen in eine diagonale Position ausgeglichen werden.
[0009] Mit der Ausfahrrichtung ist jene Richtung bezeichnet, in welche sich das Ausfahrprofil
bewegt, wenn das Ausfahrprofil entlang der Führungsschienen in Richtung auf das vordere
Ende der Markise verfahren wird.
[0010] Bei der Markise kann das Beschattungselement von einer in einem Gehäuse drehbar gelagerten
Tuchwelle abwickelbar sein. Es kann sich somit insbesondere um eine Kassettenmarkise
mit einer in einem Gehäuse drehbar gelagerten Tuchwelle handeln. Es kann sich bei
der Markise auch um eine Pergolamarkise mit mehreren an den Führungsschienen in Ausfahrrichtung
verfahrbaren Profilen handeln, wobei zwischen den Profilen flexible Beschattungselemente
befestigt sind.
[0011] Dementsprechend wird das Ausfahrprofil zum vorderen Ende der Führungsschienen verfahren,
während sich das Gehäuse und die darin drehbar gelagerte Tuchwelle und/oder ein auf
das Ausfahrprofil mittelbar oder unmittelbar einwirkender Antrieb am hinteren Ende
der Führungsschienen insbesondere in einem Gehäuse befinden. Üblicherweise werden
das Gehäuse und/oder die Tuchwelle und/oder die hinteren Enden der Führungsschienen
über entsprechende Tragkonstruktionen, Konsolen und dergleichen beispielsweise an
einer Gebäudewand befestigt. Die vorderen Enden der Führungsschienen werden von senkechten
Stützen getragen. Aufgrund der Längenveränderbarkeit zumindest einer der senkrechten
Stützen, besteht die Möglichkeit die Neigung zumindest einer der Führungsschienen
und damit die Neigung des zwischen der Tuchwelle und dem Ausfahrprofil gespannten
Tuches zu verändern, um auftreffendes Regenwasser ablaufen zu lassen und eine Wassersackbildung
zu vermeiden.
[0012] Um das Auftreten unerwünschter Spannungen in der Konstruktion aufgrund der Längenveränderung
einer oder beider insbesondere senkrechter Stützen zu vermelden sind Gelenkverbindungen
vorgesehen, mittels derer die Kopplung der insbesondere senkrechten Stützen und der
von der Stütze getragenen Führungsschiene gebildet sind. Durch die Anordnung derartiger
Gelenke, die ein seitliches Ausrücken der Gelenkteile gegeneinader ermöglichen, wird
es insbesondere vermieden, die am Boden befestigten Stützen zu verbiegen, da die seitlich
ausrückbaren Gelenkverbindungen die benötigten Freiheitsgrade gewähren.
[0013] Mit der Möglichkeit, die gelenkig verbundenen Gelenkteile der Gelenkverbindung parallel
zur Gelenkachse gegeneinander auszurücken wird eine Verlagerung eines der Gelenkteile
gegenüber dem anderen Gelenkteil in Richtung auf den Zwischenraum zwischen den Führungsschienen
ermöglicht. Hierdurch erfolgt der Ausgleich der infolge der Schrägstellung des Ausfahrprofils
auftretenden Vergrößerung des Abstandes zwischen den Anlenkpunkten des Ausfahrprofils.
[0014] Die längenveränderbare Stütze/n kann einen Spindeltrieb aufweisen. Somit kann die
Längenveränderung der zumindest einen längenveränderbaren Stütze kann mittels eines
Spindeltriebs realisiert sein. Ein solcher Spindeltrieb kann mittels einer Handkurbel
betätigt und/oder elektromotorisch angetrieben sein. Bevorzugt sind zwei Führungsschienen
angeordnet, die jeweils von einer längenveränderbaren Stütze getragen werden. Dabei
werden bevorzugt jeweils die vorderen Enden der Führungsschienen von den Stützen getragen.
Mit dem Begriff des vorderen Endes ist dabei mit umfasst, dass die Stützen gegenüber
den vorderen Enden entlang der Führungsschienen um bis zu 10 % 20 %, 30% 40% oder
50% der Länder der Führungsschienen ausgehend vom vorderen Ende der Führungsschienen
nach hinten versetzt angeordnet sind. Dementsprechend können die Führungsschienen
die Ebene, die von den Stützen aufgespannt wird, In Ausfahrrichtung überragen.
[0015] Vorzugsweise stehen die Stützen senkrecht. Vorzugsweise sind die Stützen bodenseitig
fest montiert. Hierzu können Flansche an den unteren Enden der Stützen angeordnet
sein, die von Befestigungsschrauben durchgriffen werden.
[0016] Vorzugsweise ist die Verbidnung der Stützen und der Führungsschienen durch eine Gelenkverbindung
zwischen der Führungsschiene und der Stütze gebildet, die ein Verschwenken der Führungsschiene
gegenüber der Stütze um eine zur Führungsschiene parallele Schwenkachse ermöglicht.
Durch die Möglichkeit eines Verschwenkens der Gelenkteile gegeneinander um eine weitere,
In diesem Fall zur Führungsschiene parallele Schwenkachse, wird ein weiterer Freiheitsgrad
der Gelenkverbindung zwischen der Führungsschiene und der Stütze geschaffen.
[0017] Besonders bevorzugt sind die gelenkig verbundenen Gelenkteile der Gelenkverbindung
parallel zur Gelenkachse gegen die Rückstellkraft zumindest einer Feder, insbesondere
einer Schraubenfeder, gegeneinander ausrückbar. Durch die dahingehende Weiterbildung
der Anordnung mit der Anordnung zumindest einer Feder, gegen deren Rückstellkraft
ein Ausrücken der Gelenkteile gegeneinander erfolgt, wird bei einem Zurückstellen,
d.h. bei einem Verlängern der zuvor verkürzten Stütze das Einrücken des ausgerückten
Gelenkteiles erleichtert und unterstützt
[0018] Vorzugsweise ist die Führungsschiene mittels eines gegenüber der Gelenkverbindung
parallel zur Führungsschiene verschiebbaren Schlittens mit der Gelenkverbindung gekoppelt,
insbesondere kann der Schlitten in einer Schwalbenschwanznut einliegen. Durch die
Anordnung eines solchen gegenüber der Gelenkverbindung parallel zur Führungsschiene
verschiebbaren Schlittens wird eine Verfahrbarkeit der Gelenkverbindung relativ zur
Führungsschiene entlang der Führungsschiene ermöglicht, um die durch eine Verkürzung
oder Verlängerung der Stütze auftretende Verlagerung der von der Stütze getragenen
Führungsschiene auszugleichen.
[0019] Besonders bevorzugt sind zwei Führungsschienen angeordnet, von denen eine der Führungsschienen
von einer längenveränderbaren Stütze getragen wird oder beide Führungsschienen jeweils
von einer längenveränderbaren Stütze getragen werden. Die beiden Führungsschienen
spannen somit eine Fläche auf, in welcher das Beschattungselement liegt. Durch die
Verkürzung einer der beiden Stützen wird diese Fläche ausgelenkt und das auf dem Beschattungselement
auftreffende Regenwasser kann abfließen. Ferner ist eine Anpassung der Position des
Beschattungselementes an den Sonnenstand möglich, indem durch ein Absenken eines oder
beider Stützen und der von den Stützen getragenen Führungsschienen die gewünschte
Positionierung des Beschattungselementes, insbesondere dessen Schiefstand herbeigeführt
werden kann.
[0020] Besonders bevorzugt weist das Ausfahrprofil zumindest ein Längenausgleichselement
auf. Insbesondere kann das Ausfahrprofil zumindest ein telekopierbares Längenausgleichselement
aufweisen. Die Telekopierbarkeit dieses Längenausgleichselementes besteht darin, dass
es in Richtung parallel zum Ausfahrprofl, d.h. senkrecht zur Ausfahrrichtung teleskopierbar
ist. Insbesondere kann das Ausfahrprofil zumindest ein gegen die Rückstellkraft zumindest
einer Rückstellfeder ausziehbares Längenausgleichselement aufweisen. Durch ein oder
mehrere derartige Längenausgleichselemente kann die Vergrößerung des Abstandes zwischen
den Anlenkpunkten des Ausfahrprofils an den beiden Führungsschienen infolge des Auslenkens
des Ausfahrprofils aus der Horizontalen in eine diagonale Position zusätzlich ausgeglichen
werden. Die Rückstellkraft einer Rückstellfeder bewirkt sodann bei einem Zurückverlagern
des Ausfahrprofils aus einer diagonalen Position in die Horizontalen und der damit
einhergehenden Verkürzung des Abstandes zwischen den Anlenkpunkten des Ausfahrprofils
das Einfahren des Längenausgleichselements.
[0021] Vorzugsweise sind hintere Enden der Führungsschienen gegenüber dem Gehäuse und/oder
gegenüber einer tragenden Konstruktion mittels eines Gelenks drehbar befestigt. Durch
eine derartige Lagerung der hinteren Enden der Führungsschienen gegenüber dem Gehäuse
und/oder gegenüber einer tragenden Konstruktion mittels eines Gelenks wird es zuverlässig
vermieden, dass unerwünschte Spannungen bei einer Verstellung der Länge einer oder
beider vorderer Stützen in die Konstruktion eingebracht werden, da eine Verdrehung
der Führungsschienen gegenüber dem Gehäuse und/oder eine Verdrehung von Führungsschienen
und Gehäuse gegenüber einer tragenden Konstruktion ermöglicht wird.
[0022] Ein Gehäuse der Markise kann am hinteren Ende der Führungsschienen angeordnet sein
und kann insbesondere über entsprechende Rastzapfen in die Führungsschienen eingesteckt
sein, um eine leichte Montage von Gehäuse und Führungsschienen aneinander zu ermöglichen.
In dem Fall, dass das Gehäuse mit den Führungsschienen mittelbar oder unmittelbar
befestigt ist, ist somit vorzugsweise vorgesehen, dass sowohl die Führungsschienen
als auch das daran befestigte Gehäuse gegenüber einer tragenden Konstruktion drehbar
sind. Alternativ kann vorgesehen sein, dass das Gehäuse fest an einer tragenden Konstruktion
beispielsweise mittels Befestigungskonsolen befestigt ist, wobei dann vorzugsweise
die Führungsschienen gegenüber dem Gehäuse drehbar angeordnet sind.
[0023] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren dargestellt und wird nachfolgend
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer teilmontierten Markise mit entlang der Führungsschienen
ausgefahrenem Ausfahrprofil;
- Fig. 2a
- eine schematische Seitenansicht der Markise gemäß Fig. 1 mit einer ersten Längeneinstellung
der vorderen Stützen;
- Fig. 2b
- eine schematische Seitenansicht der Markise gemäß Fig. 1 mit einer zweiten, veränderten
Längeneinstellung der vorderen Stützen.
- Fig. 3a
- eine schematische Frontansicht der Markise gemäß Fig. 1 mit der ersten Längeneinstellung
der vorderen Stützen;
- Fig. 3b
- eine schematische Frontansicht der Markise gemäß Fig. 1 mit der zweiten, veränderten
Längeneinstellung der vorderen Stützen;
- Fig. 4
- eine Explosionsdarstellung einer längenveränderbaren Stütze des Markise nach Fig.
1;
- Fig. 5
- eine Explosionsdarstellung des Gelenks zur Verbindung einer vorderen Stütze mit der
Führungsschiene der Markise;
- Fig. 6
- das Gelenk nach Fig. 5 in montiertem Zustand in mehreren Ansichten.
[0024] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer teilmontierten Markise. Gezeigt ist
in Fig. 1 die perspektivische Ansicht einer Markise mit einer Tuchwelle 1. Die Tuchwelle
1 wird in einem in Fig,1 nicht dargestellten Gehäuse aufgenommen. Von der drehbar
gelagerten Tuchwelle 1 ist das Tuch 3 abwickelbar, dessen vorderer Rand an dem in
der Darstellung gemäß Figur 1 ausgefahrenen Ausfahrprofil 2 befestigt ist. Das Ausfahrprofil
2 ist an Führungsschienen 4, 5 in Ausfahrrichtung verfahrbar geführt. Zur besseren
Anschaulichkeit ist in der schematischen Darstellung gemäß Fig. 1 das Gehäuse, in
welcher die Tuchwelle 1 drehbar gelagert ist, nicht dargestellt In der Darstellung
gemäß Fig. 1 ist das Ausfahrprofil 2 ausgefahren, so dass das Tuch 3 zwischen Ausfahrprofil
2 und Tuchwelle 1 aufgespannt ist.
[0025] Die Ausfahrrichtung ist durch den Pfeil 6 dargestellt. Dementsprechend befindet sich
die Tuchwelle 1 am hinteren Ende der Markise, während sich das Ausfahrprofil 2 in
der Position gemäß Fig. 1 am vorderen Ende der Markise befindet. Das Ausfahrprofils
2 ist mittels Laufwagen, die auf Rollen gelagert sind, entlang der Führungsschienen
4, 5 in Ausfahrrichtung 6 sowie entgegen der Ausfahrrichtung 6 verfahrbar.
[0026] Aufgrund der perspektivischen Darstellung in Fig. 1 ist nur die von vorne gesehen
linke Führungsschiene 4 sichtbar, während die rechte Führungsschiene 5 von dem aufgespannten
Tuch 3 verdeckt wird.
[0027] Zu beiden Seiten der Tuchwelle 1 sind Gurtscheiben 7 angeordnet, auf weichen das
Gegenzugmittel 8 zu beiden Seiten der Tuchwelle 1 beim Ausfahren des Ausfahrprofils
2 aufgewickelt wird. Im Sinne der Erfindung werden die Begriffe Gegenzugmittel und
Zugmittel synonym verwendet.
[0028] Im vorderen Bereich der Markise ist das Gegenzugmittel 8 über Umlenkrollen 10, 11
geführt und weiter in das Ausfahrprofil 2 hineingeführt. Dabei sind zwei ortsfeste
Umlenkrollen 10 an den vorderen Enden der Führungsschienen 4 angeordnet, während an
dem Ausfahrprofil 2 zwei zusammen mit dem Ausfahrprofil 2 verfahrende Umlenkrollen
11 angeordnet sind, über die das Gegenzugmittel 8 zu beiden Seiten in das Ausfahrprofl
2 hineingeführt werden.
[0029] Das Gegenzugmittel 8 ist als einstückiges Zugmittel 8 dergestalt ausgebildet, dass
dieses zu beiden Seiten des Tuches 3 entlang verläuft und in das Ausfahrprofil 2 über
Umlenkrollen 11 hineingeführt wird. Innerhalb des Ausfahrprofils 2 ist das Zugmittel
8 über zwel Umlenkrollen 12 geführt, die ortsfest in Relation zum Ausfahrprofil 2
angeordnet sind. Femer wird das Zugmittel 8 über zwei lose Rollen 13 geführt, an welchen
zu belden Seiten symmetrisch angeordnete Federspeicher 9 angreifen und hierdurch eine
Zugkraft auf das Gegenzugmittel 8 ausüben.
[0030] Die vorderen Enden der Führungsschienen 4, 5 sind auf senkrechten Stützen 14, 15
gelagert. Die Kopplungen zwischen den Führungsschienen 4, 5 und den Stützen 14, 15
sind durch Gelenkverbindungen 20, 30 gebildet, deren Wirkungsweise nachfolgend erläutert
wird. Die senkrechte Erstreckung der senkrechten Stützen 14, 15 ist nicht maßstabsgerecht.
Vielmehr sind die senkrechten Stützen 14, 15 in Fig. 1 nur teilweise dargestellt.
Die linke Stütze 14 der Markise ist längenveränderbar, d.h. dass die Markise im Bereich
der Gelenkverbindung 20 zwischen der von vorne gesehen linken Führungsschiene 4 und
der linken senkrechten Stütze 14 höhenverstellbar ist. Durch ein verkürzen der senkrechten
Stütze 14 und ein Absenken der linken Führungsschiene 14 kann auf die Markise auftreffendes
Regenwasser abgeleitet werden.
[0031] Die Figuren 2a und 2b zeigen eine schematische Seitenansicht der Markise von einer
Position zwischen den Führungsschienen auf die Innenseite der linken Führungsschiene
4 auf der vorderen senkrechten Stütze 14 gemäß Fig. 1 in zwei verschiedenen Positionen,
das heißt mit unterschiedlichen Längeneinstellungen der vorderen Stütze 14 der Markise.
In der Darstellung gemäß Fig. 2 sind lediglich die Führungsschiene 4 sowie die vordere
längenveränderbare Stützen 14 in der Seitenansicht schematisch dargestellt.
[0032] Die Kopplung der Führungsschiene 4 mit dem oberen Ende der längenveränderbare Stütze
14 erfolgt mittels der Gelenkverbindung 20. Die Gelenkverbindung 20 gewährt sowohl
einen Freiheitsgrad in Form einer Verschiebung entlang der Führungsschiene 4, wie
dies durch den Doppelpfeil in Figur 2a angedeutet ist, als auch eine Drehbarkeit der
Führungsschiene 4 gegenüber der Stütze 14, da sich der Winkel zwischen der Führungsschiene
4 und der senkrechten Stütze 14 durch das Verkürzen der Stütze 14 verändert. Die Wirkungsweise
der Gelenkverbindung 20 wird weiter unten in Bezug auf Fig. 5 erläutert.
[0033] Das untere Ende der Stütze 12 ist mittels des Lagers 21 an einem Fundament befestigt.
Das hintere Ende der Führungsschiene 4 ist mittels eines Gelenkes 22 an einer nicht
dargestellten Gebäudewand über eine Konsole drehbar gelagert. Wie in den Figuren 2a
und 2b erkennbar ist, ist bei der Einstellung gemäß Fig. 2b die Länge der senkrechten
Stütze 14 verringert, so dass der Kopplungspunkt zwischen dem oberen Ende der Stütze
14 und der Führungsschiene 4 aufgrund der Verkürzung der Stütze 14 entlang der Führungsschiene
4 nach vorne gewandert ist. Das Verkürzen der Stütze 14 ist durch den senkrechten
Pfeil In Fig. 2b verdeutlicht. Durch das Verkürzen der Stütze 14 wandert das vordere
Ende der Führungsschiene 4 nach unten. Das Wandern des Kopplungspunktes entlang der
Führungsschiene 4 wird durch die gegebene Verfahrbarkeit der Gelenkverbindung 20 ermöglicht.
Gleichzeitig wurde die Neigung der Führungsschiene 4 gegenüber der Horizontalen durch
eine Drehung um das Gelenk 22 entgegen dem Uhrzeigersinn herum vergrößert.
[0034] Die Variabilität der gesamten Anordnung durch eine Längenveränderbarkeit der Stützen
14, 15 wird somit bei diesem Ausführungsbeispiel dadurch ermöglicht, dass die Kopplung
der Stützen 14, 15 mit den Führungsschienen 4, 5 über entlang der Führungsschienen
4 verschiebbare Gelenkverbindungen 20 erfolgt, wobei die Gelenkverbindungen 20 gleichzeitig
eine gelenkige Verbindung zwischen Stütze 14, 15 und der jeweils damit verbundenen
Führungsschiene 4, 5 bilden. Ferner sind die Führungsschienen 4, 5 an ihrem hinteren
Ende mittels der Gelenk 22 gelenkig gelagert.
[0035] Dabei führt eine Veränderung der Länge der Stütze 14 zu einer Veränderung der Neigung
der Führungsschiene 4, wodurch insbesondere Regenwasser auf der Markise abfließen
kann und eine Wassersackbildung zuverlässig verhindert werden kann. Durch die Anordnung
der Gelenkverbindung 20 sowie des Gelenkes 22 wird es dabei zuverlässig vermieden,
dass durch eine Längenveränderung der Stütze 14 Spannungen in die Konstruktion eingebracht
werden.
[0036] Die Figuren 3a und 3b zeigen eine schematische Frontansicht der Markise. Die Konfiguration
gemäß Fig. 3a entspricht dabei der Konfiguration gemäß Fig. 2a mit gleichlangen senkrechten
Stützen 14, 15. Die Konfiguration gemäß Fig. 3b entspricht der Konfiguration gemäß
Fig. 2b mit einer gegenüber Fig.2a/3a verkürzten senkrechten linken Stütze 14. In
der schematischen Darstellung gemäß den Figuren 3a, 3b sind lediglich die senkrechten
Stützen 14, 15 sowie das Ausfahrprofil 2 dargestellt.
[0037] Bei einem Verkürzen der von vorne betrachtet linken senkrechten Stütze 14 wird das
linke Ende des Ausfahrprofils 2 wie durch den senkrechten Pfeil in Fig. 3b dargestellt
abgesenkt. Durch die Verlagerung des Ausfahrprofils 2 aus der horizontalen Position
gemäß Fig. 3a in die diagonal verlaufende Lage gemäß Fig. 3b wird der Abstand zwischen
den Gelenkverbindungen 20, 30 vergrößert. Um diese Längenveränderung auszugleichen
sind die Gelenkverbindungen 20,30 dergestalt ausgeführt, dass ein seitliches Ausrücken
der Führungsschienen 4, 5 in Richtung auf die jeweils andere Führungsschiene 4, 5
gegenüber den am Boden fest verankerten senkrechten Stützen 14, 15 möglich ist. Dementsprechend
rückt die von vorne betrachtet linke Führungsschiene 4 in der Darstellung gemäß Fig.
3b nach rechts gegenüber der linken senkrechten Stütze 14. Umgekehrt rückt die vorne
betrachtet rechte Führungsschiene 5 in der Darstellung gemäß Fig. 3b nach links gegenüber
der rechten senkrechten Stütze 15.
[0038] Durch die Möglichkeit des seitlichen Einrückens der Führungsschienen 4, 5 gegenüber
den die Führungsschienen 4, 5 tragenden senkrechten Stützen 14, 15 wird es dabei zuverlässig
vermieden, dass durch eine Längenveränderung der Stütze 14 und der damit einhergehenden
Verlagerung des Ausfahrprofils 2 aus der Horizontalen heraus in eine diagonale Lage
Spannungen in die Konstruktion eingebracht werden.
[0039] Das die Tuchwelle 1 aufnehmende Gehäuse kann mit den Führungsschienen 4, 5 gekoppelt
und somit drehfest gegenüber den Führungsschienen 4, 5 zusammen mit den Führungsschienen
4, 5 um die hinteren Gelenke 22 herum drehbar angeordnet sein. Alternativ kann das
Gehäuse mittelbar beispielsweise über Befestigungskonsolen oder unmittelbar an einer
Gebäudewand befestigt sein, wobei in diesem Fall über die Gelenke 22 eine Drehbarkelt
der Führungsschienen 4, 5 relativ zu dem Gehäuse realisiert werden kann.
[0040] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist nur die von vorne betrachtet linke
senkrechte Stütze 14 als höhenverstellbare Stütze ausgeführt. In einer nicht dargestellten
Alternative sind beide vordere senkrechte Stützen 14, 15 als höhenverstellbare Stützen
ausgeführt.
[0041] Fig. 4 zeigt eine Explosionsdarstellung der von vorne betrachtet linken senkrechten
Stütze 14, die als längenveränderbare Stütze ausgebildet ist. Im Sinne der Erfindung
werden die Begriffe Stütze und Pfosten synonym verwendet.
[0042] Die senkrechte Stütze 14 wird mittels eines Flansches 141 und der hierzu gehörigen
Abdeckung bodenseitig fest montiert. Weiter weist die senkrechte Stütze 14 einen äußeren
Pfosten 142 auf, der an den Flansch 141 gekoppelt ist. Der äußere Pfosten 142 nimmt
einen Spindeltrieb 144 auf, der mittels eines Kurbeltriebs 143 betätigt wird. Mittels
des Spindeltriebs 144 und die Kurbelbetätigung 143 kann der innere Pfosten 146 ein-
und ausgefahren werden. Hierdurch ist die senkrechte Stütze 14 längenveränderbar,
das heißt, dass das obere Ende der Stütze 14 gegenüber dem Flansch 141 höhenverstellbar
ist. Am oberen Ende der senkrechten Stütze 14 befindet sich die Gelenkverbindung 20,
mittels derer die Verbindung zwischen der senkrechten Stütze 14 und der von dieser
Stütze 14 getragenen Führungsschiene 4 hergestellt wird. Der Aufbau und die Wirkungsweise
der Gelenkverbindung 20 werden nachfolgend unter Bezugnahme auf Fig. 5 erläutert.
[0043] Flg. 5 zeigt eine Explosionsdarstellung der Gelenkverbindung 20 zur Verbindung der
senkrechten Stütze 14 mit der Führungsschiene 4 der Markise. Die Erläuterung erfolgt
unter Bezugnahme auf das Gelenk 20 auf der von vorne betrachtet linken Seite der Markise.
Der geometrische Aufbau des von vorne betrachtet rechten Gelenks 30 ist demgegenüber
spiegelverkehrt.
[0044] Das Pfostenendstück 21 wird mittels der Schrauben 22 am oberen Ende des in Fig. 5
nicht dargstellten senkrechten Pfostens 14 angeschraubt.
[0045] Das Pfostenendstück 21 bildet somit das untere erste Gelenkteil. Zur Führung des
Gelenkbolzens 24, welcher der um den Bolzen 24 drehbaren Verbindung der beiden Gelenkteile
des Gelenks 20 dient, sind in das erste Gelenkteil Lagerbuchsen 23 eingesetzt. Das
zweite Gelenkteil 25 wird mit dem ersten Gelenkteil 21 mittels des Gelenkbolzens 24
um den Gelenkbolzen 24 herum drehbar verbunden.
[0046] Das zweite Gelenkteil 25 bildet dabei gleichzeitig das obere Pfostenlager zur Aufnahme
des Schlittens 26. Der Schlitten 26 dient der Kopplung der auf der senkrechten Stütze
gelagerten Führungsschiene. Der Schlitten 26 ist, wie durch den Doppelpfeil 36 angedeutet,
verschiebbar auf dem zweiten Gelenkteil 25 gelagert. Hierdurch wird eine Verschiebbarkeit
in Längsrichtung der darauf befestigten Führungsschiene gegenüber dem Gelenk 20, wie
durch den Doppelpfeil 36 angedeutet, ermöglicht.
[0047] Die beiden Gelenkteile 21, 25 sind, wie durch den bogenförmigen Doppelpfeil 34 angedeutet,
um die Achse des Gelenkbolzens 24 herum gegeneinander verdrehbar. Hierdurch wird die
Verdrehbarkeit der Gelenkverbindung um die Gelenkachse 24 herum gewährleistet, wodurch
eine Veränderung des Winkels zwischen senkrechter Stütze 14 und Führungsschiene 4
ermöglicht wird.
[0048] Das obere Gelenkteil 25 ist in Achsrichtung des Gelenkbolzens 24 in Richtung des
Pfeils 35 seitlich gegenüber dem ersten Gelenkteil 21 ausrückbar. Das seitliche Ausrücken
des oberen Gelenkteils 25 in Pfeilrichtung 35 gegenüber dem unteren Gelenkteil 21
erfolgt entgegen der Federkraft der Spiralfeder 27. Bei einem Zurückverlagern wird
somit das Zurückgleiten des oberen Gelenkteils 25 durch die Rückstellkraft der Spiralfeder
27 unterstützt.
[0049] Das seitliche Ausrücken des oberen Gelenkteils 25 gegenüber dem unteren Gelenkteil
21 und damit gegenüber der senkrechten Stütze 14 erfolgt zum Ausgleich der Längenveränderung
bei einem Absenken der senkrechten Stütze 14. Durch die Verlagerung des Ausfahrprofils
2 aus einer horizontalen Position heraus in eine diagonale Position wird, wie erläutert,
der Abstand zwischen den Anlenkpunkten 20, 30, an denen das Ausfahrprofil 2 an den
Führungsschienen 4,5 gelagert Ist, vergrößert. Zum Ausgleich dieser Längenveränderung
dient die seitliche Ausrückbarkeit des oberen Gelenkteils 25 gegenüber dem unteren
Gelenkteil 21 in Pfeilrichtung 35.
[0050] Die Befestigung des Gelenkbolzens erfolgt an der Gewindeplatte 28- Die Zylinderschraube
29 und die Unterlegscheibe 50 dienen der Montage des Schlittens 26 an der Führungsschiene.
Für einen sauberen optischen Abschluss der Gelenkverbindung 20 sind Abdeckkappen 51
vorgesehen, die in entsprechenden Aufnahmen eingeclipst werden.
[0051] Wie durch die Pfeile 34, 35, 36 in Fig. 5 angedeutet, gestattet die Gelenkverbindung
20 zum einen ein Verschwenken der Führungsschiene 4 gegenüber der senkrecht Stütze
14 um die Gelenkachse 24 herum. Dies ist durch den Doppelpfeil 34 dargestellt. Ferner
ist durch die seitliche Ausrückbarkeit des oberen Gelenkteils 25 gegenüber dem unteren
Gelenkteil 21 eine seitliche Verschiebbarkeit in Pfeilrichtung 35 ermöglicht. Des
Weiteren ist durch den auf dem oberen Gelenkteil 25 verschiebbar gelagerten Schlitten
26 eine Verschiebbarkeit in Richtung der Führungsschiene 4, wie durch den Doppelpfeil
36 dargestellt, ermöglicht.
[0052] In Fig. 6 ist die montierte Gelenkverbindung 20 in verschiedenen Perspektiven in
montierter Position dargestellt.
1. Markise mit zumindest einem Beschattungselement (3), dessen vorderes Ende an einem
Ausfahrprofil (2) befestigt ist, wobei das Ausfahrprofil (2) an Führungsschienen (4,
5) in Ausfahrrichtung (6) verfahrbar geführt wird und die in Ausfahrrichtung (6) vorderen
Enden der Führungsschienen (4, 5) von Stützen (14, 15) getragen werden, wobei zumindest
eine Stütze (14, 15) längenveränderbar ist und wobei die Verbindung zwischen einer
Stütze (14, 15) und der von dieser Stütze (14, 15) getragenen Führungsschiene (4,
5) jeweils durch eine Gelenkverbindung (20, 30) zwischen der Führungsschiene (4, 5)
und der Stütze (14, 15) gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkverbindung (20, 30) ein Verschwenken der Führungsschiene (4, 5) gegenüber
der Stütze (14, 15) um eine zu dem Ausfahrprofil (2) parallele Gelenkachse (24) ermöglicht
und die gelenkig verbundenen Gelenkteile (21, 25) der Gelenkverbindung (20, 30) parallel
zur Gelenkachse (24) gegeneinander ausrückbar sind.
2. Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschattungselement (3) von einer in einem Gehäuse drehbar gelagerten Tuchwelle
(1) abwickelbar ist.
3. Markise nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um eine Pergolamarkise mit mehreren an den Führungsschienen (4, 5) in Ausfahrrichtung
(6) verfahrbaren Profilen handelt, wobei zwischen den Profilen flexible Beschattungselemente
befestigt sind,
4. Markise nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der Stützen (14, 15) und der Führungsschienen (4, 5) durch eine Gelenkverbindung
(20, 30) zwischen der Führungsschiene (4, 5) und der Stütze (14, 15) gebildet ist,
die ein Verschwenken der Führungsschiene (4, 5) gegenüber der Stütze (14, 15) um eine
zur Führungsschiene (4, 5) parallele Schwenkachse ermöglicht.
5. markise nach einem der vörhrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die gelenkig verbundenen Gelenkteile (21, 25) der Gelenkverbindung (20, 30) parallel
zur Gelenkachse (24) gegen die Rückstellkraft zumindest einer Feder (27), insbesondere
einer Schraubenfeder, gegeneinander ausrückbar sind.
6. Markise nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (4, 5) mittels eines gegenüber der Gelenkverbindung (20, 30)
parallel zur Führungsschiene (4, 5) verschiebbaren Schlittens (26) mit der Gelenkverbindung
(20, 30) gekoppelt ist, insbesondere dass der Schlitten (26) in einer Schwalbenschwanznut
einliegt.
7. Markise nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Führungsschienen (4, 5) angeordnet sind, von denen eine der Führungsschienen
(4) von einer längenveränderbaren Stütze (14) getragen wird oder beide Führungsschienen
(4, 5) jeweils von einer längenveränderbaren Stütze (94, 15) getragen werden.
8. Markise nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausfahrprofl (2) zumindest ein insbesondere telekopierbares Längenausgleichselement
aufweist, insbesondere zumindest ein gegen die Rückstellkraft zumindest einer Rückstellfeder
ausziehbares Längenausgleichselement.
9. Markise nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass hintere Enden der Führungsschienen (4, 5) gegenüber einem eine Tuchwelle (1) aufnehmenden
Gehäuse und/oder gegenüber einer tragenden Konstruktion mittels eines Gelenks drehbar
befestigt sind.