[0001] Die Erfindung betrifft eine elektrische Steckverbindung zur lösbaren elektrischen
Verbindung einer Stromquelle, vorzugsweise einem Akkupack, mit einem elektrischen
Arbeitsgerät, wobei die Steckverbindung zumindest eine erste elektrische Leitung zur
Übertragung einer elektrischen Leistung und zumindest eine zweite elektrische Leitung
zur Übertragung von Signalen umfasst. Die Steckverbindung besteht aus einem Stecker
mit einem Steckkörper und einem oder mehreren ersten Steckkontakten sowie einer Steckbuchse
mit ersten Kontaktbuchsen, wobei die Steckkontakte der ersten elektrischen Leitung
innerhalb des Steckkörpers angeordnet sind.
[0002] Zur Kommunikation zwischen der Elektronik eines Akkupacks und der Motorsteuerung
eines elektrischen Arbeitsgerätes sind Signalleitungen erforderlich, die getrennt
von den Leistung übertragenden elektrischen Leitungen vorzusehen sind. Da die elektrischen
Leitungen zur Leistungsübertragung hohe Ströme übertragen müssen, werden entsprechende
Leitungsquerschnitte vorgesehen. Die Anzahl der über eine Steckverbindung zu verbindenden
elektrischen Leitungen führt zu einer erheblichen Baugröße. Große, klobige Steckverbindungen
sind bei Arbeiten mit elektrischen Arbeitsgeräten meist störend und behindern die
Arbeit.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elektrische Steckverbindung zur Verbindung
eines Akkupacks mit einem elektrischen Arbeitsgerät anzugeben, welches klein baut,
eine hohe elektrische Leistung übertragen kann und in einfacher Weise mechanisch zuverlässig
gesichert ist.
[0004] Die Aufgabe wird nach den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0005] Der Steckkontakt der zweiten elektrischen Leitung ist als Außenkontakt im Bereich
einer Außenkontur des Steckkörpers ausgebildet. Dadurch können die zur Signalübertragung
notwendigen elektrischen Kontakte aus dem Zentrum der Steckverbindung nach außen verlagert
werden, wodurch der Durchmesser der Steckverbindung klein gehalten werden kann. Dem
Außenkontakt des Steckkörpers ist ein Gegenkontakt an der Steckbuchse zugeordnet,
wobei die Gestaltung erfindungsgemäß so ausgebildet ist, dass der Außenkontakt und
der Gegenkontakt eine mechanische Rastverbindung bilden. Somit wird mit dem Einstecken
des Steckers in die Steckbuchse der erfindungsgemäßen elektrischen Steckverbindung
nicht nur eine sichere elektrische Kontaktierung mit vorgebbaren Bedienkräften erzielt,
sondern zugleich eine mechanische Verriegelung des Steckers in der Steckbuchse erreicht.
[0006] In einfacher Weise ist der Außenkontakt zur Übertragung von Signalen am Außenumfang
des Steckkörpers angeordnet, so dass der Innenraum des Steckkörpers ausschließlich
für die Steckkontakte der elektrischen Leistungsübertragung genutzt werden kann.
[0007] Der Gegenkontakt an der Steckbuchse ist vorteilhaft als Federzunge ausgebildet, wodurch
nicht nur eine sichere elektrische Kontaktierung zwischen Außenkontakt und Gegenkontakt
gewährleistet ist, sondern darüber hinaus in einfacher Weise eine mechanische Verrastung
erzielt ist. Hierzu kann es vorteilhaft sein, wenn der Außenkontakt eine Rastvertiefung
aufweist, der eine Rastnase am Gegenkontakt zugeordnet ist. Bevorzugt ist die Rastnase
durch das freie Ende des Gegenkontaktes gebildet.
[0008] Um ein einfaches Einstecken des Steckers in die Steckbuchse zu gewährleisten, ist
vorgesehen, in Einschubrichtung des Steckkörpers vor dem Außenkontakt eine Rampe auszubilden.
Die Rastnase des Gegenkontakts gleitet beim Einstecken des Steckers auf der Rampe
des Steckkörpers auf, wodurch der Benutzer aufgrund des Ansteigens der aufzubringenden
Steckkraft eine haptische Rückmeldung erhält, wie weit der Stecker eingeschoben ist.
Der Benutzer kann leicht feststellen, ob der Stecker vollständig in die Steckbuchse
eingeführt ist. Dieses wird dem Benutzer durch Überschreiten einer maximalen Einschubkraft
und/oder durch eine negative Kraft (Zugkraft), die durch die Gestaltung der Rampe
erzeugt ist, rückgemeldet.
[0009] Der Steckkörper des Steckers weist vorteilhaft ein der Steckbuchse zugewandtes Steckende
und ein in einem Steckergehäuse gehaltenes Anschlussende auf. Zwischen dem Anschlussende
und dem Steckergehäuse ist zweckmäßig eine Trennebene ausgebildet, wobei das Anschlussende
und/oder das Steckergehäuse Kupplungsfinger aufweisen, die die Trennebene durchragen.
Wird in besonderer Ausgestaltung der Erfindung das Innere des Steckkörpers und das
Innere des Steckergehäuses durch eine Spritzgussmasse verfüllt, so wird über die Spritzgussmasse
eine mechanische Verbindung zwischen Steckkörper und Steckergehäuse hergestellt. Da
die Kupplungsfinger über die Trennebene in das jeweils andere Teil ragen, ist eine
sichere mechanische Verbindung zwischen Steckkörper und Steckergehäuse erzielt, die
auch hohen Auszugskräften gewachsen ist.
[0010] In besonderer Ausgestaltung weist die Steckbuchse eine Umfangswand auf, die eine
Aufnahme für den Steckkörper begrenzt. Der Gegenkontakt liegt radial außerhalb der
Aufnahme und ragt mit einem freien Kontaktende durch einen Aufnahmeschlitz in der
Umfangswand in die Aufnahme ein. Durch die radiale Verlagerung der Gegenkontakte nach
außen kann die Baugröße der Steckverbindung klein gehalten werden.
[0011] Vorteilhaft weis das Kontaktende eine Anschlagzunge aufweist, die einen in den Aufnahmeraum
einragenden Überstand des Kontaktendes begrenzt. Damit ist konstruktiv der in den
Aufnahmeraum einragende Überstand des Gegenkontaktes festgelegt.
[0012] In Stirnansicht auf den Steckkörper liegen die Steckkontakte der elektrische Leistung
übertragenden ersten Leitungen mit einem Versatz zueinander. Entsprechend liegen in
Stirnansicht auf die Steckbuchse die Kontaktbuchsen mit einem Versatz zueinander.
Durch diese versetzte Anordnung der Steckkontakte bzw. der Kontaktbuchsen wird im
Anschlussbereich Raum geschaffen, der vielfältige Anschlussmöglichkeiten der elektrischen
Leitungen an den Stecker bzw. an die Steckbuchse eröffnet.
[0013] Die Steckkontakte sind vorteilhaft als Kontaktzungen ausgebildet, die mit als Kontaktklemmen
ausgebildeten Kontaktbuchsen zusammenwirken.
[0014] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung weist der Gegenkontakt der Steckbuchse
einen Kontaktbereich zur elektrischen Kontaktierung des Außenkontaktes auf. In dem
Kontaktbereich des Gegenkontaktes ist vorteilhaft eine Öffnung ausgebildet, wodurch
die elektrische Kontaktierung verbessert werden kann.
[0015] Der Kontaktbereich weist vorteilhaft eine höchste Erhebung auf. Die Öffnung bestimmt
mit ihrem Öffnungsrand eine Öffnungsfläche, die vorteilhaft mit einem Höhenabstand
unterhalb der höchsten Erhebung liegt. Bei Anlage der höchsten Erhebung auf einer
Anlagefläche liegt die Öffnungsfläche der Öffnung mit Abstand zur Anlagefläche. Vorteilhaft
ist vorgesehen, dass die Öffnungsweite der Öffnung breiter ist als die Breite des
Außenkontaktes. Bei einer Kontaktierung liegt der Außenkontakt in Draufsicht auf die
Öffnung innerhalb der Öffnungsfläche. Die neben der Öffnung noch bestehenden höchsten
Erhebungen der Kontaktfläche liegen neben dem Außenkontakt. In Seitenansicht auf den
Außenkontakt ergibt sich eine Überdeckung zwischen dem Gegenkontakt und dem Außenkontakt.
[0016] Der Außenkontakt besteht aus einem Grundkörper mit zwei Längskanten. Da die zwischen
den Längskanten gemessene Breite des Außenkontaktes kleiner ist als die Öffnungsweite
der Öffnung, kommen die Längskanten in zumindest einem Anlagepunkt an einem Öffnungsrand
der Öffnung elektrisch kontaktierend zur Anlage. In vorteilhafter Ausführungsform
sind an jeder Längskante ein in Einsteckrichtung vorderer Anlagepunkt und ein in Einsteckrichtung
hinterer Anlagepunkt vorgesehen. Es können sich so insgesamt vier wirksame Anlagepunkte
ergeben, wodurch eine gute elektrische Kontaktierung mit störungsfreier Signalübertragung
gewährleistet ist. Beim Aufschieben des Gegenkontaktes auf den Außenkontakt ergibt
sich ein sicheres Abtragen von Schmutz und anderen Störpartikeln, was eine sichere
elektrische Kontaktierung begünstigt.
[0017] Vorteilhaft ist die geometrische Gestaltung der Öffnung derart vorgesehen, dass ein
Randabschnitt des Öffnungsrandes der Öffnung an dem Außenkontakt elektrisch kontaktierend
anliegt. Bevorzugt liegen ein in Einsteckrichtung vorderer Randabschnitt des Öffnungsrandes
und ein in Einsteckrichtung hinterer Randabschnitt des Öffnungsrandes an dem Außenkontakt
an. Es können so zwei Randabschnitte für eine sichere elektrische Kontaktierung mit
störungsfreier Signalübertragung genutzt werden.
[0018] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung
und der Zeichnung, in der nachfolgend im Einzelnen beschriebene Ausführungsbeispiele
der Erfindung dargestellt sind. Es zeigen:
- Fig. 1
- in schematischer Darstellung eine Steckverbindung für eine Anschlussleitung zwischen
einem Arbeitsgerät und einem Akkupack,
- Fig. 2
- eine Darstellung der Anschlussleitung nach Fig. 1 mit in eine Steckbuchse der Steckverbindung
eingestecktem Stecker,
- Fig. 3
- einen Schnitt durch die Steckverbindung nach Fig. 2,
- Fig. 4
- in perspektivischer Darstellung einen Stecker der erfindungsgemäßen Steckverbindung,
- Fig. 5
- eine Stirnansicht auf den Stecker gemäß Pfeil V in Fig. 4,
- Fig. 6
- eine Explosionsdarstellung des Steckers in seinen Einzelteilen,
- Fig. 7
- eine perspektivische Darstellung eines Steckergehäuses,
- Fig. 8
- einen Schnitt durch das Steckergehäuse nach Fig. 7,
- Fig. 9
- einen Schnitt durch einen an einer Anschlussleitung montierten Stecker,
- Fig. 10
- eine schematische Darstellung der Anbindung eines metallischen Schutzschlauches an
das Steckergehäuse,
- Fig. 11
- eine Stirnansicht auf eine Steckbuchse der Steckverbindung,
- Fig. 12
- eine Ansicht auf die Anschlussseite der Steckbuchse nach Fig. 11,
- Fig. 13
- eine Explosionsdarstellung einer Steckbuchse der erfindungsgemäßen Steckverbindung,
- Fig. 14
- eine Seitenansicht eines am Steckkörper der Steckverbindung vorgesehenen Außenkontaktes,
- Fig. 15
- eine perspektivische Ansicht des Außenkontaktes nach Fig. 14,
- Fig. 16
- eine Seitenansicht eines an einer Steckbuchse der Steckverbindung angeordneten Gegenkontaktes,
- Fig. 17
- eine perspektivische Darstellung des Gegenkontaktes nach Fig. 16,
- Fig. 18
- in vergrößerter Darstellung ein Detail der Rastverbindung zwischen Stecker und Steckbuchse
der Steckverbindung,
- Fig. 19
- in vergrößerter Darstellung die Rastverbindung zwischen Steckkörper und Steckbuchse
der Steckverbindung,
- Fig. 20
- eine schematische Kurve des Kraftverlaufs beim Einstecken der Steckverbindung,
- Fig. 21
- eine schematische Darstellung des Kraftverlaufs beim Lösen der Steckverbindung,
- Fig. 22
- eine perspektivische Darstellung des Gegenkontaktes entsprechend Fig. 17 mit einer
im Kontaktbereich ausgebildeten Öffnung,
- Fig. 23
- in vergrößerter Darstellung die Rastverbindung zwischen Steckkörper und Steckbuchse
der Steckverbindung mit einem Gegenkontakt gem. Fig. 22,
- Fig. 24
- eine schematische Darstellung der Kontaktierung zwischen einem Außenkontakt und einem
Gegenkontakt der Steckverbindung.
[0019] In den Figuren 1 bis 3 ist eine erfindungsgemäße Steckverbindung 1 dargestellt, die
im Ausführungsbeispiel zur lösbaren elektrischen Verbindung einer Anschlussleitung
16 mit einer Stromquelle, z. B. einem Akkupack 2 vorgesehen ist. Die Anschlussleitung
16 verbindet den Akkupack 2 mit einem elektrischen Arbeitsgerät 3, wobei zwischen
der Anschlussleitung 16 und dem Arbeitsgerät 3 eine gleiche Steckverbindung wie zwischen
Anschlussleitung 16 und Akkupack 2 vorgesehen sein kann. Die erfindungsgemäße Steckverbindung
1 ist unabhängig von der beispielhaft angegebenen Anwendung zwischen einem Akkupack
2 und einem Arbeitsgerät 3 und kann auch zur lösbaren Verbindung anderer elektrischer
Anschlüsse vorgesehen sein. So ist allgemein mit der erfindungsgemäßen Steckverbindung
eine beliebige Verbindung zwischen einer Stromquelle und einem Verbraucher herstellbar.
Auch kann die Steckverbindung zum Anschluss einer Verlängerungsleitung an eine bestehende
Anschlussleitung 16 verwendet werden.
[0020] Am Beispiel der Steckverbindung 1 zwischen der Anschlussleitung 16 und dem Akkupack
2 ist die Erfindung nachstehend erläutert.
[0021] Die Steckverbindung 1 besteht aus einem Stecker 4 und einer Steckbuchse 8. Der Stecker
4 weist einen Steckkörper 5 und zumindest einen Steckkontakt 6, 7 auf. Im gezeigten
Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 sind zwei Steckkontakte 6 und 7 vorgesehen.
[0022] Dem Stecker 4 ist die Steckbuchse 8 zugeordnet, in der zumindest eine Kontaktbuchse
9, 10 für den Steckkontakt 6, 7 des Steckkörpers 5 vorgesehen ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
nach Fig. 3 sind zwei Kontaktbuchsen 9 und 10 vorgesehen.
[0023] Der Steckkörper 5 weist ferner im Bereich seiner Außenkontur zumindest einen Außenkontakt
11, 12 auf. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 sind zwei Außenkontakte 11, 12 vorgesehen,
die - bezogen auf eine Längsmittelachse 68 des Steckers 4 - einander insbesondere
diametral gegenüber liegend angeordnet sind. Die relative Lage der Außenkontakte 11,
12 zueinander ist beispielhaft genannt; andere Lagen können zweckmäßig sein. Auch
die Anzahl der Außenkontakte kann frei gewählt werden, so können z. B. auch drei oder
mehr Außenkontakte vorgesehen sein. Einem Außenkontakt 11 bzw. 12 ist in der Steckbuchse
8 jeweils ein Gegenkontakt 13, 14 zugeordnet. Dabei bilden ein Außenkontakt 11, 12
mit dem zugeordneten Gegenkontakt 13, 14 vorzugsweise eine Rastverbindung 15, die
in den Figuren 18 und 19 vergrößert dargestellt ist.
[0024] Die Anschlussleitung 16 ist vorzugsweise eine flexible Leitung, insbesondere eine
kunststoffummantelte oder gummiummantelte Leitung. Die Anschlussleitung 16 weist im
gezeigten Ausführungsbeispiel erste elektrische Leitungen 17, 18 zur Übertragung einer
elektrischen Leistung auf. Ferner sind zweite elektrische Leitungen 19, 20 vorgesehen,
die zur Übertragung von Signalen genutzt werden. Die ersten elektrischen Leitungen
17, 18 werden über die Steckverbindung 1 mit ersten Anschlussleitungen 97, 98 der
Steckbuchse 8 zur Übertragung der elektrischen Leistung verbunden, während die zweiten
elektrischen Leitungen 19, 20 über die Steckverbindung 1 zur Übertragung von Signalen
mit zweiten Anschlussleitungen 99, 100 der Steckbuchse 8 verbunden werden. Die ersten
Anschlussleitungen 97, 98 und die zweiten Anschlussleitungen 99, 100 sind an der Steckbuchse
8 kontaktiert.
[0025] Die Ausbildung des Steckers 4 ist in den Figuren 4 bis 10 wiedergegeben. Er besteht
im Wesentlichen aus dem Steckkörper 5, einem mit dem Steckkörper 5 verbundenen Steckergehäuse
21 sowie einer Endhülse 22.
[0026] Das Steckergehäuse 21 liegt - wie Fig. 6 zeigt - zwischen der Endhülse 22 und dem
Steckkörper 5. Die elektrische Anschlussleitung 16 weist zwei erste Leitungen 17,
18 zur Leistungsübertragung und zwei zweite Leitungen 19, 20 für Signalübertragungen
auf. Die zweiten Leitungen 19, 20 für die Signalübertragungen sind an den Außenkontakten
11, 12 angeschlossen; die ersten Leitungen 17, 18 sind mit den Steckkontakten 6, 7
verbunden.
[0027] Das Steckergehäuse 21 hat eine dem Steckkörper zugewandte Stirnseite 23, die eine
Trennebene 24 (Fig. 8) zwischen dem Steckkörper 5 und dem Steckergehäuse 21 definiert.
Die Trennebene 24 ist zwischen einem Anschlussende 25 des Steckkörpers 5 und der Stirnseite
23 des Steckergehäuses 21 ausgebildet. Wie insbesondere die Figuren 7 und 8 zeigen,
weist das Steckergehäuse 21 Kupplungsfinger 26, 27, 28 auf, die die Trennebene 24
durchragen. Die Kupplungsfinger 26, 27, 28 stehen um eine Teillänge e über die Trennebene
24 vor. Es kann zweckmäßig sein, dass das Anschlussende 25 des Steckkörpers 5 alternativ
oder ergänzend Kupplungsfinger trägt, die die Trennebene 24 durchragen. In der montierten
Stellung gemäß Fig. 9 ragen die Kupplungsfinger 26 in den Steckkörper 5 ein. Der Hohlraum
29 im Steckkörper 5 und der Hohlraum 30 im Steckergehäuse 21 werden bevorzugt nach
Montage des Steckkörpers 5 an dem Steckergehäuse 21 mit einer Spritzgussmasse 31 verfüllt,
insbesondere mit einer klebenden Spritzgussmasse 31 verfüllt. Hierzu kann eine Anspritzöffnung
90 (Fig. 8) im Steckergehäuse 21 vorgesehen sein. Der Steckkörper 5 ist mit seinem
Anschlussende 25 fest mit dem Steckergehäuse 21 verbunden. Durch die Spritzgussmasse
31 ist auch das einragende Ende der Anschlussleitung 16 zugfest mit dem Stecker 4
verbunden.
[0028] Das Steckergehäuse 21 hat ein Einführende 32 für die Anschlussleitung 16. Zur Ausbildung
eines Knickschutzes ist die Anschlussleitung 16 mit einem Schutzschlauch 33 versehen.
Die Anschlussleitung 16 verläuft durch den Schutzschlauch 33, der im gezeigten Ausführungsbeispiel
insbesondere als Metallgliederschlauch vorgesehen ist. Das dem Steckergehäuse 21 zugewandte
Ende 34 des Schutzschlauches 33 kann vor der Montage aufgeweitet und in seinem Außendurchmesser
A erweitert werden. Das Ende 34 erhält so einen Außendurchmesser A, der größer ist
als ein Innendurchmesser I einer Endhülse 22. Mittels der Endhülse 22, die auf dem
Einführende 32 fixiert wird, wird der Schutzschlauch 33 axial formschlüssig an dem
Steckergehäuse 21 gehalten.
[0029] Eine Aufweitung des Endes 34 des Schutzschlauches 33 kann auch in anderer Weise ausgeführt
werden. So kann ein - vorzugsweis in der Endhülse 22 vorgesehener- Stopfen in das
Ende 34 des Schutzschlauches 33 eingedrückt werden, um - vorteilhaft bei der Montage
der Endhülse 22 - das Ende 34 in seinem Außendurchmesser A aufzuweiten und dadurch
in der Endhülse 22 axial formschlüssig zu fixieren.
[0030] Die Endhülse 22 wird axial über das Einführende 32 aufgeschoben, wobei zwischen dem
Einführende 32 des Steckergehäuses 21 und dem Aufnahmeabschnitt 36 ein Rastring 35
wirkt, der als Federring ausgebildet ist und die Endhülse 22 formschlüssig auf dem
Einführende 32 des Steckergehäuses 21 verrastet. Hierzu ist im Außenumfang des Einführendes
32 eine Außennut 37 und in der Endhülse 22 eine Innennut 38 vorgesehen.
[0031] Wie die Stirnansicht auf das Steckende 39 des Steckkörpers 5 zeigt, liegt jeder Steckkontakt
6, 7 in einem zugeordneten Kontaktraum 46, 47. Die Kontakträume 46, 47 sind durch
eine durchgehende Trennwand 40 voneinander getrennt. Die vorzugsweise als Flachkontakte
ausgebildeten Steckkontakte 6, 7 liegen im gezeigten Ausführungsbeispiel in zueinander
parallelen Ebenen; die Steckkontakte 6, 7 sind jedoch um einen Versatz v relativ zueinander
verschoben, wie Fig. 5 zeigt. Werden mehr als zwei Steckkontakte vorgesehen, können
andere Relativlagen der Steckkontakte zueinander zweckmäßig sein. Sind beispielsweise
drei Steckkontakte vorgesehen, können diese in Ebenen liegen, die in miteinander jeweils
einen Winkel von insbesondere 120° einschließen.
[0032] Der Aufbau der Steckbuchse 8 ist in den Figuren 11 bis 13 wiedergegeben.
[0033] Die Steckbuchse 8 weist einen Aufnahmeraum 42 auf, in dem der Steckkörper 5 aufgenommen
ist. Die Steckkontakte 6, 7 greifen in Kontaktbuchsen 9, 10, die als Kontaktklemmen
43 zur Aufnahme der als Kontaktzungen 41 ausgebildeten Steckkontakte 6, 7 ausgebildet
sind.
[0034] Über den Umfang der Steckbuchse 8 versetzt liegen zwei Aufnahmenuten 44, 45 für am
Steckkörper vorgesehene Positionsrippen 48, 49 (Figuren 4, 6). Im Ausführungsbeispiel
haben die Positionsrippen 48, 49 in Umfangsrichtung eine unterschiedliche Breite entsprechend
den vorgesehenen Aufnahmenuten 44 und 45. Die Aufnahmenuten 44, 45 und die Positionsrippen
48, 49 gewährleisten ein lagerichtiges Einstecken des Steckers 4 in Einschubrichtung
50 in die Steckbuchse 8.
[0035] Durch den Versatz v der Kontaktbuchsen 9, 10 bzw. der Steckkontakte 6, 7 wird auf
der Anschlussseite 51 z. B. der Steckbuchse 8 ausreichend Raum geschaffen, um verschiedene
Verbindungstechniken zum Anschluss der elektrischen Leitungen 17, 18, 19, 20 nutzen
zu können. So ist in Fig. 13 dargestellt, dass die Anschlussleitungen über Schraubkontakte,
Lötkontakte, Crimpkontakte, Steckkontakte oder dgl. auf der Anschlussseite 51 (Fig.
12, 13) der Kontaktbuchse 9 elektrisch angeschlossen werden können.
[0036] Die Kontaktbuchsen 9, 10 liegen im Boden der Steckbuchse 8. Die elektrischen Leitungen
17, 18 sind mit den Kontaktbuchsen 9, 10 verbunden und übertragen die zum Betrieb
des Arbeitsgerätes 3 notwendige elektrische Leistung.
[0037] Die Signalübertragung zwischen dem Arbeitsgerät 3 und dem Akkupack 2 erfolgt über
die zweiten Leitungen 19, 20, die als Signalleitungen ausgebildet sind. Die Signalleitungen
sind an Gegenkontakten 13, 14 angeschlossen. Ein derartiger Gegenkontakt 13, 14 ist
als Federzunge 52 ausgebildet und an einem Ende 73 auf der Anschlussseite 51 der Steckbuchse
8 an deren Boden 54 festgelegt. Der blattfederartige Gegenkontakt 13, 14 liegt in
einem Aufnahmeschlitz 55 der Steckbuchse 8, der in einer Umfangswand 56 der Steckbuchse
8 ausgebildet ist. Die Umfangswand 56 begrenzt einen Aufhahmeraum 42 für den Steckkörper
5. Der Gegenkontakt 13, 14 liegt radial außerhalb des Aufnahmeraums 42 und ragt mit
einem freien Kontaktende 58 mit einem Überstand t durch den Aufnahmeschlitz 55 in
der Umfangswand 56 in den Aufnahmeraum ein. Fig. 11 zeigt die in den Aufnahmeraum
42 einragenden Kontaktenden 58 der Gegenkontakte 13, 14.
[0038] Mit den Gegenkontakten 13, 14 wirken die Außenkontakte 11, 12 (Figuren 3, 4) zusammen,
wobei neben einer elektrischen Kontaktierung zwischen Außenkontakt und Gegenkontakt
zugleich eine Rastverbindung 15 gebildet ist, wie Fig. 3 zeigt.
[0039] Zur Bildung einer Rastverbindung 15 sind die Außenkontakte 11, 12 und die Gegenkontakte
13, 14 entsprechend den Figuren 14 bis 17 ausgebildet.
[0040] Die Figuren 14 und 15 zeigen einen Außenkontakt 11; der Außenkontakt 12 ist entsprechend
ausgebildet.
[0041] Jeder Außenkontakt 11 hat ein Befestigungsende 60, mit dem der Außenkontakt im Material
57 des Steckkörpers 5 festgelegt ist. Bevorzugt weist das Befestigungsende 60 Rastzähne
61 auf, die vorteilhaft eine Verbindung des im Steckkörper 5 gehaltenen Außenkontakts
11 mit dem Steckergehäuse 21 herstellen. Das andere, freie Ende des Außenkontaktes
11 bildet eine Fixiernase 62, die in eine Öffnung 59 des Steckkörpers 5 eingreift,
wie z. B. Fig. 9 zeigt. Im Bereich der Fixiernase 62 weist der Außenkontakt 11 eine
Rastvertiefung 63 auf.
[0042] In den Figuren 16 und 17 ist am Beispiel des Gegenkontaktes 13 dessen Aufbau wiedergegeben.
Der Gegenkontakt 14 entspricht dem Aufbau des Gegenkontaktes 13.
[0043] Der Gegenkontakt hat in Seitenansicht etwa die Form eines L mit abgewinkelten Schenkelenden.
Der erste Schenkel 70 des Gegenkontakts 13 hat - wie Fig. 17 zeigt - eine Befestigungsöffnung
71 zum Eingriff einer Befestigungsschraube 72, wie Fig. 12 zeigt. Mittels des Schenkels
70 wird der Gegenkontakt am Boden 54 der Steckbuchse 8 mechanisch festgelegt.
[0044] Das abgewinkelte Ende 73 des Schenkels 70 steht zum Aufstecken eines Kabelschuhs
aufrecht. Ferner ist im Schenkel 70 eine weitere Durchgangsbohrung 74 vorgesehen,
in welche ein Zentrierdorn 75 des Bodens 54 der Steckbuchse 8 eingreift.
[0045] Am freien Ende des Gegenkontaktes 13 ist das Kontaktende 58 ausgebildet. Das Kontaktende
58 hat in Seitenansicht etwa V-Form, wie Fig. 16 zeigt. Das Kontaktende 58 hat einen
gerundeten Kontaktbereich 76, wobei das Kontaktende 58 in einer Anschlagzunge 77 endet.
Der Anschlagzunge 77 ist ein Gehäuseanschlag 78 an der Umfangswand 56 der Kontaktbuchse
8 zugeordnet, wie insbesondere die vergrößerten Darstellungen der Figuren 18 und 19
zeigen.
[0046] Die Anschlagzunge 77 begrenzt zusammen mit dem Gehäuseanschlag 78 den im Ruhezustand
möglichen Überstand t (Fig. 11) des Kontaktendes 58 in den Aufnahmeraum 42 der Steckbuchse
8.
[0047] Wie die Figuren 18 und 19 zeigen, liegt in Einschubrichtung 50 des Steckkörpers 5
in die Aufnahmebuchse 8 vor der Rastvertiefung 63 im Außenkontakt 11 bzw. 12 eine
Rampe 80. Die Rampe 80 beginnt auf einer Höhe, die etwa dem Überstand t des Kontaktendes
58 in den Aufnahmeraum 42 entspricht, wenn der Stecker 4 ausgezogen ist. Die Rampe
80 erhebt sich bis auf eine Höhe 81, die etwa dem Außenumfang U des Steckkörpers 5
entspricht. Die Höhe 81 liegt auf einer Höhe mit einem oberen Rand 65 der Rastvertiefung
63 (Fig. 14, 15).
[0048] Beim Einschieben des Steckers 4 in Einschubrichtung 50 wird - eine drehlagenrichtige
Zuordnung des Steckkörpers 5 zur Steckbuchse 8 vorausgesetzt - das Steckende 39 axial
in den Aufnahmeraum 42 der Steckbuchse 8 eintreten. Das Steckende 39 untergreift das
Kontaktende 58, so dass dieses auf die Rampe 80 aufgleiten kann und gegen eine Federkraft
in Pfeilrichtung 64 radial nach außen verdrängt wird. Ist mit der Höhe 81 die höchste
Erhebung der Rampe 80 erreicht, gleitet der gerundete Kontaktbereich 76 des Kontaktendes
58 auf dem Außenumfang U des Steckkörpers 5, bis das Kontaktende 58 in die Rastvertiefung
63 eingreift. Das in der Rastvertiefung 63 liegende Kontaktende 58 stellt über den
Kontaktbereich 76 eine elektrische Verbindung zwischen dem Außenkontakt 11 und dem
Gegenkontakt 13 her. Zugleich ist eine mechanische Verriegelung des Steckers in der
Steckbuchse 8 gegeben. Das Kontaktende 58 bildet somit zugleich eine Rastnase 66,
die in die Rastvertiefung 63 eingreift.
[0049] Die erfindungsgemäße Steckverbindung stellt nicht nur zuverlässig eine Verbindung
zwischen leistungsübertragenden ersten Leitungen 17, 18 her, sondern zugleich eine
Signalverbindung über zweite elektrische Leitungen 19, 20. Dabei kann aufgrund der
Anordnung der Kontakte der Außendurchmesser der Steckverbindung klein gehalten werden.
[0050] Darüber hinaus ist erfindungsgemäß gewährleistet, dass der Stecker mechanisch fixiert
in der Steckbuchse 8 gesichert ist. Sowohl beim Einstecken des Steckers 4 in die Steckbuchse
8 als auch beim Herausziehen des Steckers 4 aus der Steckbuchse 8 muss der Benutzer
eine Rastkraft überwinden. So zeigt Fig. 20 den vom Benutzer auszuübenden Kraftverlauf
gemäß der Kurve 85. Beim Einstecken des Steckers 4 in die Steckbuchse 8 steigt die
vom Benutzer aufzubringende Steckkraft gemäß der Kurve 85 leicht an, bis die Rastnase
66 auf die Rampe 80 trifft. Die Einsteckkraft erhöht sich bis auf ein Maximum 86,
bei dem die Rastnase 66 auf der maximalen Höhe 81 der Rampe 80 aufgeglitten ist. Nunmehr
greift die Rastnase 66 in die Rastvertiefung 63 ein, wobei die vom Benutzer aufzubringende
Kraft steil bis auf Null abfällt. Die Überwindung des Maximums 86 des Kraftverlaufs
nach Kurve 85 gibt dem Benutzer eine haptische Rückmeldung, dass der Stecker 4 ordnungsgemäß
in die Steckbuchse 8 eingesteckt ist.
[0051] Auch beim Ausstecken des Steckers 4 ergibt sich ein signifikanter Kraftverlauf gemäß
Kurve 87 in Fig. 21. Zieht der Benutzer an dem Stecker 4, so muss er bereits nach
kurzem Weg ein Maximum 88 an Kraft aufbringen, bevor sich der Stecker 4 aus der Steckbuchse
8 löst. Nach Überwindung des Maximums 88 sinkt die Kraft signifikant, so dass der
Benutzer eine haptische Rückmeldung über das Lösen der Steckverbindung 1 erhält.
[0052] Die in den Figuren 20 und 21 gezeigten Schwankungen im Kraftverlauf der Kurven 85,
87 sind durch Überlagerung der auftretenden Kräfte beim Stecken bzw. Lösen der Steckverbindung
1 durch die Steckkontakte 6, 7 und Kontaktbuchsen 9, 10 zur Übertragung der elektrischen
Leistung und die unterschiedlich dazu ausgebildeten Außenkontakte 11, 12 und Gegenkontakte
13, 14 zur Signalübertragung bedingt.
[0053] Der in Fig. 20 gezeigte signifikante Kraftabfall der Kurve 85 nach dem Maximum 86,
insbesondere auf eine negative Kraft im Skalenbereich der X-Achse zwischen 9 und 10,
ist durch das Einziehen der Rastnase 66 in die Rastvertiefung 63 begründet. Durch
diese konstruktive Ausbildung und den sich daraus ergebenden Kraftverlauf ist gewährleistet,
dass der Stecker 4 zwangsweise immer in eine Endposition gelangt; stabile Zwischenpositionen
sind nicht möglich. Der beim Trennen der Steckverbindung 1 sich ergebende negative
Kraftverlauf der Kurve 87 nach dem Maximum 88 ergibt sich durch die Rampe 80 am Steckkörper
5. Das Maximum 88 ist bestimmt durch das Ausheben der Rastnase 66 aus der Rastvertiefung
63.
[0054] In Fig. 22 ist perspektivisch die Darstellung eines Gegenkontaktes 13' gezeigt, wie
er auch in Fig. 17 dargestellt ist. Gleiche Teile tragen gleiche Bezugszeichen.
[0055] Im Unterschied zur Ausbildung des Gegenkontaktes 13 entsprechend Fig. 17 weist der
Gegenkontakt 13' in Fig. 22 im Kontaktbereich 76 eine Öffnung 53 auf. Die Öffnung
53 hat eine sich in Breitenrichtung K des Kontaktbereichs 76 erstreckende Öffnungsweite
W, die zweckmäßig gleich oder vorteilhaft größer als die Breite B (Fig. 15, 24) des
Außenkontaktes 11 ist. Die Öffnungsweite W der Öffnung 53 ist kleiner als die maximale
Breite M (Fig. 24) des Kontaktbereichs 76. Die maximale Breite M des Kontaktbereichs
76 wird in Breitenrichtung K gemessen.
[0056] Die Öffnung 53 kann eine kreisrunde Form haben. Vorteilhaft können auch von der Kreisform
abweichende Geometrien vorgesehen sein. Bevorzugt sind eine Kreisform, eine Ellipsenform,
eine Quadratform oder eine Rechteckform. Bei einer Ellipse oder einem Rechteck erstreckt
sich die größere Geometrieachse in Breitenrichtung K des Kontaktbereichs 76.
[0057] In der vergrößerten Darstellung der Rastverbindung 15 zwischen dem Steckkörper 5
und der Steckbuchse der Steckverbindung 1 nach Fig. 23 ist die Funktion der Öffnung
53 erkennbar. Die Darstellung in Fig. 23 entspricht der in Fig. 19; für gleiche Teile
sind gleiche Bezugszeichen verwendet.
[0058] Durch die Öffnung 53 im Kontaktbereich 76 liegt der insbesondere als Steckzunge ausgebildete
Außenkontakt 11 des Steckkörpers 5 in der Öffnungsfläche 79 der Öffnung 53. Die höchste
Erhebung 67 des Kontaktbereiches 76 liegt höher als die Öffnungsfläche 79 der Öffnung
53. Die außerhalb der Öffnung 53 liegende höchste Erhebung 67 des Kontaktbereichs
76 liegt in der kontaktierten Stellung nach Fig. 23 unterhalb des Bodens 69 der Rastvertiefung
63, wie Fig. 23 zeigt. Die Öffnungsfläche 79 der Öffnung 53 liegt mit einem Höhenabstand
a niedriger als die höchste Erhebung 67.
[0059] Die Öffnung 53 im Kontaktbereich 76 des insbesondere als Kontaktfeder ausgebildeten
Gegenkontaktes 13 kann zumindest mit einem Teilbereich seines Öffnungsrandes 92 auf
dem Boden 69 der Rastvertiefung 63 kontaktierend zur Anlage kommen. Dies ist schematisch
in Fig. 24 dargestellt.
[0060] In einer einfachen Ausführungsform kommen zumindest die Längskanten 82 und 83 (Fig.
15, 24) des Außenkontaktes 11 kontaktierend an dem Öffnungsrand 92 zur Anlage. In
Fig. 24 sind die sich aus der Anlage der Längskanten 82 und 83 am Öffnungsrand 92
ergebenden kontaktierenden Anlagepunkte 94 und 95 dargestellt. Aufgrund der Öffnung
53 ergibt sich an zumindest einer Längskante 82 oder 83 zumindest ein Anlagepunkt
94 oder 95. Insbesondere kann sich an der einen und der anderen Längskante 82 und
83 zumindest ein Anlagepunkt 94 oder 95 ergeben. In besonderer Ausgestaltung der Erfindung
ergeben sich an jeder Längskante 82 und 83 jeweils zwei Anlagepunkte 94 und 95, wodurch
die elektrische Kontaktierung zwischen dem Außenkontakt 11 und dem Gegenkontakt 13
durch insgesamt vier kontaktierende Anlagepunkte gegeben sind, die eine sichere Signalübertragung
gewährleisten.
[0061] Es kann vorteilhaft sein, die Öffnung 53 derart auszubilden, dass der Öffnungsrand
92 mit zwei Randabschnitten 91 und 93 auf dem Boden 69 der Rastvertiefung 63 des Außenkontaktes
11 elektrisch kontaktierend aufliegt. Dies ist in Fig. 24 strichliert dargestellt.
Ein erster, vorderer Randabschnitt 91 erstreckt sich zwischen den vorderen Anlagepunkten
94 der Längskanten 82, 83. Ein zweiter, hinterer Randabschnitt 93 erstreckt sich zwischen
den hinteren Anlagepunkten 95 der Längskanten 82, 83. Die kontaktierenden Randabschnitte
91 und 93 können auch nur teilweise kontaktierend auf dem Boden 69 der Rastvertiefung
63 aufliegen. Vorteilhaft liegen die Randabschnitte 91 und 93 über den gesamten Teilabschnitt
des Öffnungsrandes 92 elektrisch kontaktierend auf dem Boden 69 der Rastvertiefung
63 auf.
[0062] Bevorzugt liegt die Öffnung 53 zentral im Kontaktbereich 76 des Gegenkontaktes 13.
Wie die schematische Draufsicht nach Fig. 24 zeigt, liegt die Öffnung 53 zweckmäßig
symmetrisch zur höchsten Erhebung 67, insbesondere symmetrisch zur Höhenlinie 89 der
höchsten Erhebung 67.
[0063] Weitere vorteilhafte Ausführungsbeispiele ergeben sich durch beliebige Kombination
der Merkmale der vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele.
1. Elektrische Steckverbindung zur lösbaren elektrischen Verbindung einer Stromquelle
mit einem elektrischen Arbeitsgerät (3), wobei die Steckverbindung (1) zumindest eine
erste elektrische Leitung (17, 18) zur Übertragung einer elektrischen Leistung und
zumindest eine zweite elektrische Leitung (19, 20) zur Übertragung von Signalen umfasst,
und die Steckverbindung (1) aus einem Stecker (4) mit einem Steckkörper (5) und einem
oder mehreren ersten Steckkontakten (6, 7) und einer Steckbuchse (8) mit ersten Kontaktbuchsen
(9, 10) besteht, und die Steckkontakte (6, 7) der ersten elektrischen Leitung (17,
18) innerhalb des Steckkörpers (5) angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass der Steckkontakt der zweiten elektrischen Leitung (19, 20) als Außenkontakt (11,
12) im Bereich einer Außenkontur des Steckkörpers (5) ausgebildet ist, dass dem Außenkontakt
(11, 12) des Steckkörpers (5) ein Gegenkontakt (13, 14) der Steckbuchse (8) zugeordnet
ist, und dass der Außenkontakt (11, 12) und der Gegenkontakt (13, 14) eine Rastverbindung
(15) bilden.
2. Steckverbindung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Außenkontakt (11, 12) am Außenumfang des Steckkörpers (5) angeordnet ist
3. Steckverbindung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenkontakt (13, 14) als Federzunge (52) ausgebildet ist.
4. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der Außenkontakt (11, 12) eine Rastvertiefung (63) aufweist, der eine Rastnase (66)
am Gegenkontakt (13, 14) zugeordnet ist.
5. Steckverbindung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Rastnase (66) durch das Kontaktende (58) des Gegenkontaktes (13, 14) gebildet
ist.
6. Steckverbindung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass in Einschubrichtung (50) des Steckkörpers (5) vor dem Außenkontakt (11, 12) eine
Rampe (80) ausgebildet ist.
7. Steckverbindung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Steckkörper (5) ein der Steckbuchse (8) zugewandtes Steckende (39) und ein an
einem Steckergehäuse (21) gehaltenes Anschlussende (25) aufweist.
8. Steckverbindung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Anschlussende (25) und dem Steckergehäuse (21) eine Trennebene (24)
ausgebildet ist, und das Anschlussende (25) und/oder das Steckergehäuse (21) Kupplungsfinger
(26, 27, 28) aufweist, die die Trennebene (24) durchragen.
9. Steckverbindung nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, dass der Steckkörper (5) und das Steckergehäuse (21) durch eine Spritzgussmasse (31) miteinander
verbunden sind.
10. Steckverbindung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Steckbuchse (8) eine Umfangswand (56) aufweist, die einen Aufnahmeraum (42) begrenzt,
dass der Gegenkontakt (13, 14) radial außerhalb der Umfangswand (56) liegt und mit
einem freien Kontaktende (58) durch einen Aufnahmeschlitz (55) in der Umfangswand
(56) in den Aufnahmeraum (43) einragt.
11. Steckverbindung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktende (58) eine Anschlagzunge (77) aufweist, die einen in den Aufnahmeraum
(42) einragenden Überstand (t) des Kontaktendes (58) begrenzt.
12. Steckverbindung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass in Stirnansicht auf den Steckkörper (5) die Steckkontakte (6, 7) der ersten elektrischen
Leitungen (17, 18) mit einem Abstand (v) zueinander versetzt liegen.
13. Steckverbindung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Steckkontakte (6, 7) als Kontaktzungen (41) ausgebildet sind, die mit als Kontaktklemmen
(43) ausgebildeten Kontaktbuchsen (9, 10) zusammenwirken.
14. Steckverbindung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenkontakt (13, 14) der Steckbuchse (8) einen Kontaktbereich (76) zur elektrischen
Kontaktierung des Außenkontaktes (11, 12) aufweist, und dass im Kontaktbereich (76)
des Gegenkontaktes (13, 14) eine Öffnung (53) ausgebildet ist.
15. Steckverbindung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktbereich (76) eine höchste Erhebung (67) aufweist und die Öffnungsfläche
(79) der Öffnung (53) mit einem Höhenabstand (a) unterhalb der höchsten Erhebung (67)
liegt.
16. Steckverbindung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungsweite (W) der Öffnung (53) breiter ist als die Breite (B) des Außenkontaktes
(11, 12).
17. Steckverbindung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass der Außenkontakt (11, 12) zwei Längskanten (82, 83) aufweist, und dass die Längskanten
(82, 83) in zumindest einem Anlagepunkt (94, 95) an einem Öffnungsrand (92) der Öffnung
(93) elektrisch kontaktierend anliegen.
18. Steckverbindung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Öffnungsrand (92) der Öffnung (93) mit einem Randabschnitt (91, 93) an dem Außenkontakt
(11, 12) elektrisch kontaktierend anliegt.