[0001] Die Erfindung betrifft eine Tassenauflage zur verschwenkbaren Anordnung an einem
Geschirrkorb einer Geschirrspülmaschine.
[0002] Geschirrkörbe für Geschirrspülmaschinen im Allgemeinen sowie Tassenauflagen zur verschwenkbaren
Anordnung an einem Geschirrkorb einer Geschirrspülmaschine im Speziellen sind aus
dem Stand der Technik an sich gut bekannt, weshalb es eines gesonderten druckschriftlichen
Nachweises an dieser Stelle nicht bedarf.
[0003] Geschirrspülmaschinen verfügen in an sich bekannter Weise über einen Spülbehälter,
der einen Spülraum bereitstellt. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall dient der Spülraum
der Aufnahme von zu reinigendem Spülgut. Für eine positionssichere Unterbringung von
Spülgut im Spülraum dienen Geschirrkörbe, wobei je nach Bauform der Geschirrspülmaschine
zumindest ein unterer und ein oberer Geschirrkorb vorgesehen sind.
[0004] Ein aus dem Stand der Technik bekannter Geschirrkorb ist typischerweise aus einem
Drahtgeflecht aus einem kunststoffummantelten Draht gebildet und stellt für die Aufnahme
von zu reinigendem Spülgut Auflageflächen bereit. Es können ferner Spülgutaufnahmen
in Form von Spikes, Schlaufen und/oder dergleichen vorgesehen sein.
[0005] Es ist aus dem Stand der Technik ferner bekannt, Geschirrkörbe mit verschwenkbar
daran angeordneten Tassenauflagen auszurüsten. Dabei können derartige Tassenauflagen
ob ihrer Verschwenkbarkeit aus einer Gebrauchsstellung in eine Nichtgebrauchsstellung
überführt werden und umgekehrt. In ihrer Gebrauchsstellung dienen Tassenauflagen typischerweise
der Aufnahme von insbesondere kleinteiligem Spülgut, wie zum Beispiel Tassen, oder
im Sinne eines Widerlagers der Abstützung von größerteiligem Spülgut, das vom Geschirrkorb
aufgenommen ist, wie zum Beispiel langstielige Gläser.
[0006] Obgleich sich vorbekannte Tassenauflagen im alltäglichen Praxiseinsatz bewährt haben,
besteht Verbesserungsbedarf, insbesondere mit Blick auf eine Schonung des Spülguts
im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall. Es ist deshalb die
Aufgabe der Erfindung, eine Tassenauflage der eingangs genannten Art vorzuschlagen, die konstruktiv
eine schonendere Handhabung des Spülguts ermöglicht.
[0007] Zur
Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung vorgeschlagen eine Tassenauflage zur insbesondere
verschwenkbaren Anordnung an einen Geschirrkorb einer Geschirrspülmaschine, mit einer
in Gebrauchsstellung als Stützkante für Spülgut dienenden Längskante, wobei die Längskante
eine wellenförmig ausgebildete Kontur hat und einander abwechselnd geradlinig verlaufende
Abschnitte einerseits und jeweils eine Ausnehmung bereitstellende Abschnitte andererseits
aufweist, wobei die Tassenauflage einen Grundkörper, eine daran angeordnete Montageleiste
und eine zwischen Grundkörper und Montageleiste angeordnete Dämpfungsleiste aus einem
weich-elastischen Kunststoff aufweist, wobei die Dämpfungsleiste stützkantenseitig
über den Grundkörper und die Montagleiste hinaus vorsteht.
[0008] Die Tassenauflage verfügt über eine Längskante, die in Gebrauchsstellung als Stützkante
für Spülgut dient. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall ist gegen diese Stützkante
vom Geschirrkorb aufgenommenes Spülgut angelehnt, womit es sich gegenüber der Tassenauflage
abstützt. Insbesondere größeres Spülgut, wie zum Beispiel Stielgläser benötigen für
eine lagesichere Anordnung im Spülkorb eine Stützung durch die Längskante der Tassenauflage.
[0009] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass diese als Stützkante dienende Längskante der
Tassenauflage wellenförmig ausgebildet ist. Diese wellenförmige Kontur entsteht dadurch,
dass einander abwechselnde Abschnitte vorgesehen sind, und zwar geradlinig verlaufende
Abschnitte einerseits und jeweils eine Ausnehmung bereitstellende Abschnitte andererseits.
Diese wellenförmige Kontur der Stützkante ist wie folgt von Vorteil. Die jeweils eine
Ausnehmung bereitstellenden Abschnitte dienen der lagesicheren Aufnahme von Stielen
von Stielgläsern. Damit ist die erfindungsgemäß ausgebildete Stützkante insbesondere
dafür geeignet, langstielige Gläser abstützen zu können, indem der Stiel eines Glases
in die Ausnehmung eines wahlweisen Abschnittes verwenderseitig eingebracht wird. Dabei
erbringt die Anordnung des Stiels eines Stielglases innerhalb einer Ausnehmung der
Stützkante, dass bei einer Verfahrbewegung des Geschirrkorbs das von der Stützkante
abgestützte Stielglas nicht ungewollt entlang der Stützkante gleitet oder sogar umfällt.
Der Stiel des Glases ist in der zugehörigen Ausnehmung mit Bezug auf eine Verfahrbewegung
des Geschirrkorbs vielmehr gefangen, so dass eine lagesichere Anordnung mit dem Ergebnis
erreicht ist, dass eine spülgutschonende Anordnung vorliegt.
[0010] Die geradlinig verlaufenden Abschnitte dienen indes dazu, andere Arten von Spülgut,
das heißt stielloses Spülgut abstützen zu können. Damit ist die erfindungsgemäß ausgebildete
Stützkante sowohl dazu geeignet, einerseits Stielgläser lagesicher aufnehmen zu können,
sowie andererseits dazu ausgelegt, auch stielloses Spülgut durch Anlage an den geradlinig
verlaufenden Abschnitten sicher abstützen zu können.
[0011] Die erfindungsgemäße Tassenauflage zeichnet sich ferner dadurch aus, dass ein Grundkörper
und eine daran angeordnete Montageleiste vorgesehen sind, wobei zwischen Grundkörper
und Montageleiste eine Dämpfungsleiste angeordnet ist. Diese Dämpfungsleiste ist aus
einem weich-elastischen Kunststoff wie zum Beispiels Silikon gebildet. Im endmontierten
Zustand steht die Dämpfungsleiste stützkantenseitig über den Grundkörper und die Montageleiste
hinaus vor. Dadurch ist erreicht, dass an der Stützkante der Tassenauflage anliegendes
Spülgut in Berührungskontakt mit der Dämpfungsleiste, nicht aber mit dem Grundkörper
und/oder der Montageleiste kommt. Da die Dämpfungsleiste aus einem weich-elastischen
Kunststoff gebildet ist, wird durch diese geometrische Ausgestaltung ein weiches Anliegen
von Spülgut an der Stützkante erreicht, so dass ungewollte Verkratzungen des Spülguts
aufgrund einer Relativbewegung zwischen Spülgut einerseits und Tassenauflage andererseits
sicher vermieden sind. Auch durch diese konstruktive Maßnahme wird mithin eine schonende
Behandlung des Spülguts sichergestellt.
[0012] Die erfindungsgemäße Tassenauflage zeichnet sich alles in allem durch zwei wesentliche
Aspekte aus. Zum einen stellt die Tassenauflage eine in ihrer Kontur wellenförmig
ausgebildete Stützkante zur Verfügung, so dass die Stützkante einerseits der Abstützung
von großteiligem Spülgut ebenso dienen kann, wie der Abstützung von insbesondere langstieligen
Gläsern. Dabei sorgt die wellenförmig ausgebildete Kontur dafür, dass insbesondere
langstielig ausgebildete Gläser in ihrer Position gehalten sind und auch bei einer
Verschiebebewegung des Korbes nicht verrutschen und/oder umfallen. Zum anderen zeichnet
sich die Tassenauflage durch ihre Dämpfungsleiste aus, die stützkantenseitig über
den Grundkörper und die Montageleiste der Tassenauflage hinaus vorsteht, insbesondere
entlang der gesamten oder im Wesentlichen der gesamten Längserstreckung der Stützkante
bzw. der Tassenauflage. Die Dämpfungsleiste ist dabei insbesondere einstückig ausgebildet.
Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall kommt mithin ein von der Tassenauflage abgestütztes
Spülgut mit dem weich-elastischen Kunststoffmaterial der Dämpfungsleiste in Berührungskontakt,
so dass eine spülgutschonende Abstützung erreicht ist, so dass insbesondere im Falle
einer Relativbewegung zwischen Spülgut und Tassenauflage unter Umständen ansonsten
auftretende Verkratzungen und/oder dergleichen Beschädigungen des Spülguts sicher
vermieden sind.
[0013] Die Dämpfungsleiste besteht gemäß einem besonderen Merkmal der Erfindung aus Silikon.
Dabei ist insbesondere Silikon als weich-elastischer Kunststoff für die Dämpfungseinheit
geeignet, da Silikon auch bei höheren Spültemperaturen sowie gegenüber unter Umständen
eingesetzter Reinigungschemie beständig ist.
[0014] Es ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass der Grundkörper
montageleistenseitig Dorne trägt, die in korrespondierend hierzu ausgebildete Ausnehmungen
der Montageleiste eingreifen.
[0015] Zur Anordnung der vorzugsweise einstückig ausgebildeten Montageleiste am Grundkörper
trägt der Grundkörper montageleistenseitig Dorne. Diese sind bevorzugterweise als
federelastische Rastdorne ausgebildet. Die Montageleiste verfügt über Ausnehmungen,
die korrespondieren zu den Dornen des Grundkörpers ausgebildet sind. Im endmontierten
Zustand durchgreifen die Dorne die von den Montageleisten bereitgestellten Ausnehmungen,
womit eine verrastete Anordnung der Montageleiste am Grundkörper erreicht ist.
[0016] Die vorbeschriebene Anordnung der Montageleiste am Grundkörper erweist sich in vorteilhafter
Weise stabil und robust sowie als einfach herzustellen in der Montage.
[0017] Die Dämpfungsleiste verfügt gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung über Durchbrüche,
die zu den Dornen des Grundkörpers korrespondierend ausgebildet sind. Im endmontierten
Zustand durchgreifen mithin die vom Grundkörper bereitgestellten Dorne die zugehörigen
Durchbrüche in der Dämpfungsleiste. Hierdurch ist sichergestellt, dass die Dämpfungsleiste
in ihrer relativen Lage gegenüber dem Grundkörper fixiert ist, eine lagesichere Anordnung
der Dämpfungsleiste in Relation sowohl zum Grundkörper als auch zur Montageleiste
sichergestellt ist. Insgesamt ergibt sich ein sandwichartiger Aufbau, wonach zwischen
Grundkörper und Montageleiste die Dämpfungsleiste angeordnet ist. Dabei sind diese
drei Bauteile jeweils vorzuugsweise einstückig ausgebildet.
[0018] Der Grundkörper trägt gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung stützkantenseitig
eine Reling. Diese Reling dient dazu, unter minimierten Flächeninanspruchnahme von
der Tassenauflage aufgenommenes Spülgut, wie zum Beispiel Tassen abstützen zu können.
Damit ist eine möglichst minimierte Berührungsfläche zwischen aufgenommenem Spülgut
einerseits und Tassenauflage andererseits sichergestellt, womit begünstigt ist, dass
die während eines Spülprogrammes auf das Spülgut aufgebrachte Spülflüssigkeit möglichst
rückstandslos sowohl vom Spülgut als auch von der Tassenauflage abströmen kann. Auf
der Tassenauflage stehende Spülflüssigkeit wird so weitestgehend vermieden, was die
rückstandsfreie Trocknung des Spülguts begünstigt.
[0019] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der Grundkörper,
die Montageleiste und die Dämpfungsleiste einander überdeckende Fenster aufweisen.
Diese Fenster dienen als Durchströmungsöffnung für Spülflüssigkeit, so dass einerseits
von einer Sprüheinrichtung der Geschirrspülmaschine abgegebene Spülflüssigkeit von
der Tassenauflage aufgenommenes Spülgut bestimmungsgemäß erreichen kann und dass andererseits
auf das Spülgut aufgebracht Spülflüssigkeit abströmen kann und sich keine ungewollten
Spülflüssigkeitspfützen auf der Tassenauflage ausbilden.
[0020] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die geradlinig verlaufenden
Abschnitte der Stützkanten Vorsprünge tragen. Auch diese Vorsprünge dienen dazu, den
Berührungskontakt zwischen abgestütztem Spülgut einerseits und Stützkante der Tassenauflage
andererseits auf eine minimierte Berührungsfläche zu reduzieren. Das Spülgut liegt
mithin nicht vollflächig an der Stützkante an, sondern stützt sich vielmehr nur über
die von der Stützkante bereitgestellten Vorsprünge an der Stützkante ab. Damit kann
Spülflüssigkeit auch stützkantenseitig am Spülgut ungehindert abfließen.
[0021] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die der Stützkante
gegenüberliegende Längsseite der Montageleiste Laschen trägt. Diese Laschen dienen
der Anordnung der Montageleiste am Grundkörper. Der Grundkörper verfügt zu diesem
Zweck über zu den Laschen korrespondierende Ausnehmungen. Im endmontierten Zustand
greift die Montageleiste mithin mittels ihrer Laschen in die zugehörigen Ausnehmungen
des Grundkörpers ein, wobei sie hinsichtlich ihrer anderen Längsseite, das heißt der
Stützkante über die schon vorbeschriebene Dorn-Anordnung mit dem Grundkörper gekoppelt
ist. Konstruktiv hat diese Ausgestaltung den Vorteil, dass in einfacher Weise eine
Montage von Grundkörper und Montageleiste vorgenommen werden kann. Denn für eine Anordnung
der Montageleiste am Grundkörper ist es lediglich erforderlich, die Montageleiste
mit ihren Laschen voran in die zugehörigen Ausnehmungen des Grundkörpers einzuführen.
Alsdann kann in einer einfachen Verdrehbewegung der Montageleiste relativ gegenüber
dem Grundkörper um eine durch die Laschen der Montageleiste definierte Längsachse
die Montageleiste auf den Grundkörper durch Einführen der grundkörperseitigen Dorne
in die zugehörigen Ausnehmungen der Montageleiste aufgeklipst werden.
[0022] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
anhand der Figuren. Dabei zeigen
- Fig. 1
- in schematischer Darstellung einen Geschirrkorb mit einer erfindungsgemäß ausgebildeten
Tassenauflage,
- Fig. 2
- in schematischer Explosionsdarstellung eine erfindungsgemäße Tassenauflage sowie
- Fig. 3
- in schematischer Explosionsdarstellung ausschnittsweise eine weitere erfindungsgemäße
Tassenauflage.
[0023] Fig. 1 lässt in schematisch perspektivischer Darstellung einen aus dem Stand der
Technik an sich bekannten Geschirrkorb 1 für eine in den Figuren nicht näher dargestellte
Geschirrspülmaschine erkennen. Der Geschirrkorb 1 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel
als Oberkorb ausgebildet und besteht aus einem Drahtgeflecht aus einem kunststoffummantelten
Draht 2. Im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall dient der Geschirrkorb 1 der Aufnahme
von zu reinigendem Spülgut, zu welchem Zweck der Spülkorb 1 über entsprechende Aufnahmen
in Form von Spikes, Schlaufen und dergleichen verfügt.
[0024] Der Geschirrkorb 1 verfügt des Weiteren über eine erfindungsgemäße Tassenauflage
4.
[0025] Diese ist mittels zweier Gelenkböcke 19 verschwenkbar an einer vom Geschirrkorb 1
bereitgestellten Seitenwandung angeordnet. Die Darstellung nach Fig. 1 lässt die Tassenauflage
4 in heruntergeklappter Stellung, das heißt Gebrauchsstellung erkennen, in welcher
eine Aufnahme von kleinteiligem Spülgut, wie insbesondere Tassen ermöglicht ist. In
ihrer Nichtgebrauchsstellung ist die Tassenauflage 4 entgegen des Uhrzeigersinns nach
oben verklappt.
[0026] Die Tassenauflage 4 dient nicht nur dazu, kleinteiliges Spülgut aufnehmen zu können,
sie stellt auch eine als Stützkante 5 dienende Längskante zur Verfügung, an der sich
im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall vom Geschirrkorb 1 aufgenommenes großteiliges
Spülgut 3 abstützen kann, wie dies Fig. 1 anhand eines langstieligen Glases zeigt.
Dabei lässt Fig. 1 gut erkennen, dass von der Tassenauflage 4 abgestützte Spülgut
zur Horizontalen geneigt vom Geschirrkorb 1 aufgenommen ist, so dass einerseits eine
optimierte Beschickung des Spülguts 3 mit Spülflüssigkeit erfolgen kann, dass aber
auch andererseits nach einer Beschickung des Spülguts 3 mit Spülflüssigkeit letztere
zwecks Trocknung des Geschirrguts 3 besser abströmen kann.
[0027] Die Stützkante 5 der Tassenauflage 4 ist, wie dies auch die Darstellungen nach Fig.
2 und 3 erkennen lassen, wellenförmig ausgebildet, verfügt mithin über eine wellenförmige
Kontur. Anders ausgedrückt wechseln sich geradlinig verlaufende Abschnitte 6 einerseits
und jeweils eine Ausnehmung 8 bereitstellende Abschnitte 7 andererseits einander ab.
Dabei dienen, wie dies insbesondere Fig. 1 erkennen lässt, die Abschnitte 7 mit jeweiliger
Ausnehmung 8 dazu, den Stiel eines Stielglases und somit auch das Stielglas insgesamt
sicher aufnehmen zu können. Wie dies Fig. 1 erkennen lässt, ist der Stiel eines Stielglases
im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall innerhalb der Ausnehmung 8 eines Abschnittes
7 angeordnet, so dass bei einer Verschiebebewegung des Geschirrkorbs 1 in Ausfahr-
oder Einfahrrichtung ein ungewolltes Verschieben des Spülguts 3 relativ zur Tassenauflage
4 oder sogar ein Umkippen des Spülguts 3 sicher verhindert ist.
[0028] Die geradlinigen Abschnitte 6 der Stützkante 7 dienen indes dazu, stielloses Geschirrgut
sicher abzustützen. Dabei verfügen die geradlinigen Abschnitte 6 stützkantenseitig
vorzugsweise über Vorsprünge 16, wie dies insbesondere die Darstellung nach Fig. 2
erkennen lässt. An diesen Vorsprüngen 16 stützt sich zu reinigendes Spülgut ab, womit
eine Minimierung der Berührungsfläche zwischen Spülgut und Tassenauflage 4 gegeben
ist, so dass am Spülgut anhaftende Spülflüssigkeit insbesondere im Trocknungsfall
dem Grunde nach rückstandsfrei abfließen kann.
[0029] Die Tassenauflage 4 ist dreiteilig nach Art eines Sandwiches aufgebaut, wie sich
dies aus der Darstellung nach Fig. 2 und Fig. 3 ergibt.
[0030] Die Tassenauflage 4 verfügt über einen Grundkörper 9 und eine Montageleiste 10. Im
endmontierten Zustand ist zwischen dem Grundkörper 9 und der Montageleiste 10 eine
Dämpfungsleiste 20 angeordnet, welche Dämpfungsleiste 20 aus einem weich-elastischen
Kunststoffmaterial gebildet ist, vorzugsweise aus Silikon.
[0031] Im endmontierten Zustand steht die Dämpfungsleiste stützkantenseitig über den Grundkörper
9 und die Montageleiste 10 hinaus vor, insbesondere sowohl im Bereich von geradlinig
verlaufende Abschnitten 6 als auch im Bereich von eine Ausnehmung 8 bereitstellende
Abschnitten 7, vorzugsweise entlang der gesamten Tassenauflage 4. Hierdurch ist erreicht,
dass sich an der Stützkante abstützendes Spülgut nicht in direkten Berührungskontakt
mit dem Grundkörper 9 oder der Montageleiste 10, sondern mit der aus einem weich-elastischen
Kunststoffmaterial gebildeten Dämpfungsleiste 20 kommt. Etwaige Verkratzungen des
Spülguts durch eine Relativbewegung zwischen Spülgut und Tassenauflage 4 sind damit
verhindert. Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 ist die wellenförmige Kontur der Kante
der Dämpfungsleiste 20 zudem im Bereich der Ausnehmungen 8, bzw. im Bereich der durch
die Ausnehmungen 8 gebildeten Wellentäler, selbst geschwungen ausgebildet, oder anders
ausgedrückt, die wellenförmige Kontur der Kante der Dämpfungsleiste 20 weist im Bereich
der Ausnehmungen 8, bzw. im Bereich der durch die Ausnehmungen 8 gebildeten Wellentäler,
mehrere Erhebungen 21 auf. Dies sorgt für eine noch sicherere Aufnahme Stiel eines
Stielglases.
[0032] Zur sicheren Anordnung der Montageleiste 10 am Grundkörper 9 verfügt die Montageleiste
10 vorzugsweise über Laschen 17, die im endmontierten Zustand in entsprechende Ausnehmungen
18 des Grundkörpers 9 eingreifen. Stützkantenseitig sind zudem am Grundkörper 9 Dorne
11 ausgebildet, die in zugehörige Ausnehmungen 12 der Montageleiste 10 verrastend
eingreifen.
[0033] Die zwischen Grundkörper 9 und Montageleiste 10 angeordnete Dämpfungsleiste 20 verfügt
ebenfalls über zu den Dornen 11 korrespondierende Durchbrüche 13, so dass im endmontierten
Zustand ein vom Grundkörper 9 bereitgestellter Dorn 11 einen zugehörigen Durchbruch
13 der Dämpfungsleiste 20 durchgreifend in eine zugehörige Ausnehmung 12 der Montageleiste
10 verrastet ist. Durch diese Art der Anordnung wird eine lagesichere Fixierung der
Dämpfungsleiste 20 sichergestellt.
[0034] Der Grundkörper 9, die Montageleiste 10 sowie die Dämpfungsleiste 20 verfügen jeweils
über einander deckungsgleich übereinander angeordnete Fenster 15. Hierdurch ist sichergestellt,
dass von der Sprüheinrichtung der Geschirrspülmaschine abgegebene Spülflüssigkeit
von der Tassenauflage 4 aufgenommenes Spülgut bestimmungsgemäß erreichen kann. Andererseits
kann durch die Fenster 15 Spülflüssigkeit vom Spülgut insbesondere zwecks Trocknung
abströmen.
[0035] Der Grundkörper 9 weist stützkantenseitig eine Reling 14 auf. Diese dient insbesondere
dazu, die Berührungsfläche zwischen Tassenauflage 4 und einem von der Tassenauflage
4 aufgenommenen Spülgut zu minimieren, was ein Abströmen von Spülflüssigkeit begünstigt.
Bezugszeichen
[0036]
- 1
- Geschirrkorb
- 2
- Draht
- 3
- Spülgut (Stielglas)
- 4
- Tassenauflage
- 5
- Stützkante (Längskante)
- 6
- Geradliniger Abschnitt
- 7
- Ausnehmung bereitstellender Abschnitt
- 8
- Ausnehmung
- 9
- Grundkörper
- 10
- Montageleiste
- 11
- Dorn
- 12
- Ausnehmung
- 13
- Durchbruch
- 14
- Reling
- 15
- Fenster
- 16
- Vorsprung
- 17
- Lasche
- 18
- Ausnehmung
- 19
- Gelenkbock
- 20
- Dämpfungsleiste
- 21
- Erhebung
1. Tassenauflage zur, insbesondere verschwenkbaren, Anordnung an einem Geschirrkorb einer
Geschirrspülmaschine, mit einer in Gebrauchsstellung als Stützkante für Spülgut (3)
dienenden Längskante (5), wobei die Längskante (5) eine wellenförmig ausgebildete
Kontur hat und einander abwechselnd geradlinig verlaufende Abschnitte (6) einerseits
und jeweils eine Ausnehmung (8) bereitstellende Abschnitte (7) andererseits aufweist,
wobei die Tassenauflage (4) einen Grundkörper (9), eine daran angeordnete Montageleiste
(10) und eine zwischen Grundkörper (9) und Montageleiste (10) angeordnete Dämpfungsleiste
(20) aus einem weich-elastischen Kunststoff aufweist, wobei die Dämpfungsleiste (20)
stützkantenseitig über den Grundkörper (9) und die Montageleiste (10) hinaus vorsteht.
2. Tassenauflage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Dämpfungsleiste (20) aus Silikon gebildet ist.
3. Tassenauflage nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Grundkörper (9) montageleistenseitig Dorne (11) trägt, die in korrespondierend
hierzu ausgebildete Ausnehmungen (12) in der Montageleiste (10) eingreifen.
4. Tassenauflage nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Dämpfungsleiste (20) zu den Dornen (11) des Grundkörpers (9) korrespondierend
ausgebildete Durchbrüche (13) aufweist.
5. Tassenauflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Grundkörper (9) stützkantenseitig eine Reling (14) trägt.
6. Tassenauflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Grundkörper (9), die Montageleiste (10) und die Dämpfungsleiste (20) einander
überdeckende Fenster (15) aufweisen.
7. Tassenauflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die geradlinig verlaufenden Abschnitte (6) der Stützkante (5) Vorsprünge (16) tragen.
8. Tassenauflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die der Stützkante (5) gegenüberliegende Längsseite der Montageleiste (10) Laschen
(17) trägt.
9. Tassenauflage nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Grundkörper (9) zu den Laschen (17) der Montageleiste (10) korrespondierend ausgebildete
Ausnehmungen (18) aufweist.
10. Geschirrkorb für eine Geschirrspülmaschine mit einer Tassenauflage nach einem der
vorhergehenden Ansprüche.