Gebiet der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine Reinigungswalze für ein Reinigungsgerät zur Bearbeitung
einer zu reinigenden Fläche, insbesondere eine Wischwalze für ein Feuchtreinigungsgerät,
wobei die Reinigungswalze einen um eine Längsachse rotierbaren Walzenkern mit einem
Lager für eine Antriebswelle und einen den Walzenkern in Umfangsrichtung umgebenden
Walzenmantel aufweist.
[0002] Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Reinigungsgerät mit einer rotierbaren Reinigungswalze.
Stand der Technik
[0003] Reinigungswalzen der vorgenannten Art sind im Stand der Technik bekannt. Diese dienen
zur feuchten oder trockenen Reinigung von Flächen.
[0004] Die Reinigungswalze weist üblicherweise einen zylindrischen Walzenkern aus einem
Schaumstoff auf. Der Walzenkern ist um eine Längsachse rotierbar, welche zentral in
dem Walzenkern aufgenommen wird. Hierzu weist der Walzenkern ein Lager für eine Antriebswelle
des Reinigungsgerätes auf. Außenseitig auf dem Walzenkern ist ein Walzenmantel aufgebracht.
Dieser Mantel besteht üblicherweise aus einem Mikrofasermaterial und ist bevorzugt
von dem Walzenkern abnehmbar.
[0005] Die Druckschrift
DE 10 2007 052 982 A1 offenbart ein Reinigungsgerät, mit einer Reinigungswalze, sowie eine Reinigungswalze
für ein solches Reinigungsgerät, wobei die Reinigungswalze eine Walzenachse aufweist,
auf der ein schlauchförmiges Reinigungselement abnehmbar aufgebracht ist, welches
Reinigungselement einen schlauchförmigen Weich-Schaumstoff-Hohlkörper aufweist. Außenseitig
auf dem Schaumstoff-Hohlkörper und fest mit diesem verbunden ist ein Reinigungsbezug
aufgebracht.
[0006] Die Druckschrift
EP 1479 336 A2 offenbart eine Reinigungswalze für ein Reinigungsgerät zur Bearbeitung einer zu reinigenden
Fläche, wobei die Reinigungswalze einen um eine Längsachse rotierbaren Walzenkern
mit einem Lager für eine Antriebswelle und einen den Walzenkern in Umfangsrichtung
umgebenden Walzenmantel aufweist.
[0007] Ausgehend von dem vorgenannten Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, eine
Reinigungswalze bzw. ein Reinigungsgerät mit einer solchen Reinigungswalze weiterzubilden,
insbesondere in Bezug auf eine optimierte Reinigungswirkung.
Zusammenfassung der Erfindung
[0008] Zur Lösung der vorgenannten Aufgabe schlägt die Erfindung vor, dass der Walzenkern
der Reinigungswalze bezogen auf einen Querschnitt senkrecht zu der Längsachse mehrere
in Umfangsrichtung der Reinigungswalze nebeneinander ausgebildete Federelemente aufweist,
welche sich jeweils von dem Lager zu dem Walzenmantel erstrecken.
[0009] Der Walzenkern weist somit eine Mehrzahl von Federelementen auf, welche um das Lager
herum angeordnet sind. Die Federelemente erstrecken sich einerseits in Richtung der
Längsachse der Reinigungswalze und andererseits zwischen dem Lager und dem Walzenmantel.
Die Federelemente sind dabei vorteilhaft als flächige Scheiben ausgebildet, die an
dem Lager angeordnet sind und in Richtung des Walzenmantels zeigen. Durch diese Ausgestaltung
wird erreicht, dass der Walzenmantel gegenüber einer Reinigungswalze mit einem herkömmlichen
Schaumstoff-Walzenkern mit einer erhöhten Federkraft gegen die zu reinigende Fläche
gedrückt wird und mit einer größeren Auflagefläche auf der zu reinigenden Fläche liegt.
Aufgrund der gegenüber dem Stand der Technik vergrößerten Federkraft der Federelemente
wird der Walzenmantel bei Beaufschlagung mit der Gewichtskraft der Reinigungswalze
mittels der Federelemente gespannt, so dass der Walzenmantel während der Reinigung
keine Falten wirft, was ansonsten zu einer Beeinträchtigung der Reinigungswirkung
führen könnte. Durch die Federkraft der Federelemente können Unebenheiten der zu reinigenden
Fläche ausgeglichen werden, so dass der Walzenmantel einen möglichst vollflächigen
Kontakt zu der zu reinigenden Fläche erlangt. Durch die Verlagerung bzw. Aufspreizung
der Federelemente bei Kontakt mit der zu reinigenden Fläche bleibt der Umfang der
Reinigungswalze konstant, so dass eine Faltenbildung des Walzenmantels verhindert
wird. Die Federelemente haben gegenüber einem weichen Schaumstoff den Vorteil, dass
die rückstellenden Kräfte stärker und unmittelbar wirksam sind. Insbesondere wird
die Gewichtskraft auch auf die Randbereiche der Auflagefläche zwischen der Reinigungswalze
und der zu reinigenden Fläche übertragen.
[0010] Die Erfindung kann selbstverständlich auch bei Reinigungswalzen Anwendung finden,
deren Lager nicht über die gesamte Länge der Reinigungswalze ausgebildet ist, sondern
vielmehr nur an den Endbereichen der Reinigungswalze Lagerstellen zur Verbindung mit
der Antriebswelle aufweist. Bezogen auf unterschiedliche Querschnittsebenen in Richtung
der Längsachse der Reinigungswalze können somit Querschnittsebenen existieren, in
welchen kein Lager ausgebildet ist. Im Sinne der Erfindung erstrecken sich die Federelemente
dann - bezogen auf diese Querschnittsebene - aus einer Richtung von der Längsachse
zu dem Walzenmantel.
[0011] Es wird vorgeschlagen, dass die Federelemente aus einem elastisch verformbaren Material,
insbesondere einem Kunststoff hergestellt sind. Insbesondere eignen sich durch Extrusion
oder Spritzgießen verarbeitbare Kunststoffe, so dass die Federelemente als Massenprodukt
extrudiert oder gespritzt und sodann zu Federelementen gestanzt werden können. Anschließend
erfolgt ein Schichten der Federelemente auf das Lager der Reinigungswalze. Alternativ
ist es auch möglich, die Federelemente aus Metall, insbesondere als Metallscheiben,
auszubilden.
[0012] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass ein erster Endbereich eines Federelementes
dem Lager zugeordnet ist und ein zweiter Endbereich des Federelementes dem Walzenmantel
zugeordnet ist, wobei sowohl die ersten Endbereiche als auch die zweiten Endbereiche
benachbarter Federelemente in Umfangsrichtung zueinander beabstandet sind. Die Federelemente
erstrecken sich von einem linienförmigen Bereich (erster Endbereich) auf der Umfangsebene
des Lagers zu dem Walzenmantel. Dabei ist es nicht erforderlich, dass die Federelemente
mit dem Walzenmantel verbunden sind. Insbesondere empfiehlt es sich stattdessen, dass
der Walzenmantel von dem Walzenkern getrennt ist, um gegebenenfalls von diesem abgenommen
und gereinigt zu werden. Die zweiten Endbereiche der Federelemente liegen dabei vorteilhaft
auf einer Umfangsfläche des Walzenkerns, welche entweder als geschlossene Fläche ausgebildet
ist, die die Federelemente umgibt, oder nach der Art einer offenen Struktur, wobei
die zweiten Endbereiche des Federelementes den gleichen Abstand zu dem Lager aufweisen
und somit bezogen auf einen Querschnitt senkrecht zu der Längsachse der Reinigungswalze
ebenfalls einen Kreis beschreiben. Es empfiehlt sich, dass die ersten Endbereiche
und/oder die zweiten Endbereiche äquidistant auf dem jeweiligen Umfang angeordnet
sind, so dass der Walzenkern eine homogene Anordnung der Federelemente aufweist. Alternativ
kann es jedoch bei einer abweichenden Ausführungsform auch vorgesehen sein, dass die
ersten Endbereiche mehrerer Federelemente an derselben Umfangsposition des Lagers
ausgebildet sind und sich zu unterschiedlichen Umfangspositionen des Walzenmantels
erstrecken. Hierbei ergibt sich eine nicht homogene Anordnung der Federelemente innerhalb
des Walzenkerns.
[0013] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass benachbarte Federelemente durch eine Beaufschlagung
der Federelemente mit der Gewichtskraft der Reinigungswalze so zueinander verlagerbar
sind, dass ein in Umfangsrichtung zwischen den Federelementen aufgespannter Auflagebereich
des Walzenmantels auf der zu reinigenden Fläche vergrößert wird. Durch diese Ausgestaltung
werden zwei oder mehr zueinander benachbarte Federelemente durch eine Beaufschlagung
mit der Gewichtskraft der Reinigungswalze bei einem Auflegen der Reinigungswalze auf
einer zu reinigenden Fläche verlagert und zueinander beabstandet, so dass sich der
Abstand ihrer Endbereiche vergrößert. Der den jeweiligen Federelementen zugeordnete
Bereich des Walzenmantels wird dadurch zwischen den Endbereichen der Federelemente
gespannt, so dass sich der Auflagebereich des Walzenmantels auf der zu reinigenden
Fläche zwischen den Federelementen vergrößert. Dadurch liegt die Reinigungswalze mit
einer größeren Fläche auf der zu reinigenden Fläche auf, was zu einem besseren Reinigungsergebnis
führt. Durch das Aufspannen des Auflagebereiches wird eine Faltenbildung des Walzenmantels
verhindert. Bei einer wirkenden Gewichtskraft von beispielsweise 1 Kilogramm erreicht
der Auflagebereich einer Reinigungswalze mit einem Durchmesser von 45 Millimetern
beispielsweise 20 bis 25 Millimeter (in Umfangsrichtung). Dabei wird beispielsweise
eine Drehzahl der Reinigungswalze von 250 bis 500 Umdrehungen pro Minute angenommen
und eine Länge der Reinigungswalze von ca. 250 Millimetern.
[0014] Es empfiehlt sich in Kombination mit dem aus Federelementen aufgebauten Walzenkern
zudem, dass der Walzenmantel einen textilen (insbesondere elastischen) Reinigungsbelag,
wie zum Beispiel einen Mikrofaserbelag, aufweist, der den Umfang der Reinigungswalze
konstant hält, also die Verhinderung einer Faltenbildung unterstützt und sich dennoch
für einen möglichst breiten Auflagebereich auf der zu reinigenden Fläche verformen
lässt. Durch den Walzenmantel wird die Gewichtskraft der Reinigungswalze zudem auch
auf die Randbereiche des Auflagebereiches übertragen.
[0015] Gemäß einer möglichen Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Federelemente
im Wesentlichen U-förmig ausgebildet sind, wobei benachbarte Federelemente insbesondere
in Umfangsrichtung mäanderförmig miteinander verbunden sind. Die Schenkel der U-förmigen
Federelemente sind dabei vorteilhaft im Bereich des Lagers miteinander verbunden,
wobei der zwischen den Schenkeln liegende Teilbereich der U-Form zu dem Walzenmantel
gewandt ist. Gegebenenfalls können die Federelemente mit Hilfe von Stegen an einer
Umfangsfläche des Walzenkerns angeordnet sein, an welcher der Walzenmantel anliegt.
Es ergibt sich somit zwischen dem Lager und dem Walzenmantel eine mäanderförmige Struktur
der Federelemente, wobei die benachbarten Schleifen der Mäanderform entlang des Umfangs
äquidistant angeordnet sind. Bei einer Belastung der Federelemente mit der Gewichtskraft
der Reinigungswalze werden die im Bereich der zu reinigenden Fläche angeordneten Schleifen
der Mäanderform gestaucht, so dass sich der Auflagebereich der Reinigungswalze vergrößert.
Dabei werden gegebenenfalls zwischen Federelement und Walzenmantel angeordnete Stege
aufgespreizt, d. h. voneinander beabstandet, so dass die Reinigungswalze mit einer
möglichst großen Fläche auf der zu reinigenden Fläche aufliegt. Gleichzeitig wird
der Walzenmantel gespannt, um einer Faltenbildung entgegenzuwirken.
[0016] Es wird vorgeschlagen, dass die Federelemente radial zwischen dem Lager und dem Walzenmantel
ausgebildet sind. Gemäß einer besonders einfachen Ausgestaltung sind die Federelemente
radial von dem Lager zu dem Walzenmantel weisende Scheiben, welche bezogen auf einen
Querschnitt senkrecht zu der Längsachse radial von dem Lager nach außen weisen. Bezogen
auf die zuvor dargestellte Ausführung mit U-förmigen Federelementen können jedoch
auch diese radial zwischen dem Lager und dem Walzenmantel ausgerichtet sein, so dass
beispielsweise die Symmetrieachse einer Schleife der Mäanderform in radiale Richtung
weist.
[0017] Gemäß einer weiteren Ausführung kann vorgesehen sein, dass die Federelemente in Umfangsrichtung
und in radialer Richtung nebeneinander angeordnete sichelförmig gekrümmte Lamellen
sind, deren konkave Seite dem Lager zugewandt ist. Gemäß dieser Ausführungsform ergibt
sich eine Anordnung der Federelemente, welche beispielsweise von Lamellen einer Irisblende
bekannt ist. Die Federelemente sind somit entlang des Umfangs des Lagers versetzt
übereinander angeordnet, wobei die ersten Endbereiche und zweiten Endbereiche der
Federelemente an dem Lager bzw. im Bereich des Walzenmantels zueinander versetzt sind
und sich somit eine teilweise Übereinanderanordnung der Federelemente in radialer
Richtung ergibt. Durch die sichelförmige Krümmung der Federelemente erstrecken sich
diese auch in Umfangsrichtung der Reinigungswalze, so dass einerseits eine radiale
Dehnung an den walkenden Endbereichen des Auflagebereiches und andererseits eine möglichst
große Stauchung in einem mittleren Bereich des Auflagebereiches erreicht wird.
[0018] Es wird des Weiteren vorgeschlagen, dass die Federelemente schwenkbar an dem Lager
gehalten sind. Beispielsweise kann die in Richtung des Walzenkerns gewandte Seite
des Lagers nutförmige Aufnahmen für die Federelemente aufweisen, in welche die ersten
Endbereiche der Federelemente hineingreifen und innerhalb eines definierten Winkelbereiches
schwenkbar sind. Dadurch kann die Aufspreizung benachbarter Federelemente unterstützt
werden, so dass sich die Federelemente einerseits durch ihre Elastizität und andererseits
durch die Schwenkbeweglichkeit an dem Lager voneinander beabstanden lassen. Gegebenenfalls
kann auch vorgesehen sein, dass die Federelemente gemäß einer Ausführung steif, d.
h. nicht elastisch, ausgebildet sind und sich die Federeigenschaft durch die Verbindung
des Federelementes mit dem Lager ergibt, beispielsweise durch die Verwendung eines
federnden Aufnahmeelementes für das Federelement an dem Lager.
[0019] Es wird vorgeschlagen, dass die Federelemente in Richtung der Längsachse über die
gesamte Länge der Reinigungswalze ausgebildet sind. Dabei sind die Federelemente vorteilhaft
dünne Scheiben, die sich einerseits entlang der gesamten Längsachse der Reinigungswalze
erstrecken und zum anderen zwischen dem Lager und dem Walzenmantel. Alternativ kann
es jedoch auch vorgesehen sein, dass die Federelemente nur an bestimmten Teilabschnitten
entlang der Längsachse des Walzenkerns ausgebildet sind. Dadurch ergeben sich in Richtung
der Längsachse betrachtet Bereiche innerhalb des Walzenkerns, in welchen Federelemente
angeordnet sind und Bereiche, welche keine Federelemente aufweisen, sondern beispielsweise
mit einem Schaumstoff ausgefüllt sind.
[0020] Gemäß der Erfindung kann eine Reinigungswalze auch unterschiedliche Arten der zuvor
erläuterten Federelemente aufweisen, dies insbesondere in Bezug auf unterschiedliche
Teilabschnitte entlang der Längsachse der Reinigungswalze. Darüber hinaus ist auch
die zuvor vorgeschlagene schwenkbare Lagerung der Federelemente an dem Lager bei unterschiedlichen
Ausgestaltungen der Federelemente möglich, beispielsweise bezogen auf die U-förmigen
Federelemente, die sichelförmig gekrümmten Lamellen oder auch radial zwischen dem
Lager und dem Walzenmantel ausgebildete Federelemente.
[0021] Zum Erreichen eines gleichmäßigen Reinigungserfolges kann zudem vorgesehen sein,
dass der Walzenmantel auf seiner Außenseite Bereiche mit langen und kürzeren Fasern
aufweist, so dass gegebenenfalls ungleichmäßig verteilte Feuchtigkeitsansammlungen
innerhalb des Walzenmantels an dem Auflagebereich reduziert werden. Darüber hinaus
kann der Walzenmantel sowohl tragende als auch nicht tragende Bereiche aufweisen,
welche einerseits eine möglichst großflächige Ausbreitung des Walzenmantels auf der
zu reinigenden Fläche ermöglichen und zum anderen die Aufgabe der Schmutzlösung und
Schmutzaufnahme erfüllen.
[0022] Neben der zuvor erläuterten Reinigungswalze wird mit der Erfindung ebenso ein Reinigungsgerät
mit einer rotierbaren Reinigungswalze vorgeschlagen, wobei die Reinigungswalze einen
um eine Längsachse rotierbaren Walzenkern mit einem Lager für eine Antriebswelle und
eine den Walzenkern in Umfangsrichtung umgebenden Walzenmantel aufweist, wobei der
Walzenkern bezogen auf einen Querschnitt senkrecht zu der Längsachse mehrere in Umfangsrichtung
der Reinigungswalze nebeneinander ausgebildete Federelemente aufweist, welche sich
jeweils von dem Lager zu dem Walzenmantel erstrecken. Die sich nach der Erfindung
für das Reinigungsgerät ergebenden Vorteile sind analog aus den Merkmalen und Vorteilen
der Reinigungswalze abzuleiten. Insgesamt wird somit ein Reinigungsgerät geschaffen,
welches eine besonders gründliche und schnelle Reinigung einer zu reinigenden Fläche
ermöglicht.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0023] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Reinigungsgerät,
- Fig. 2
- eine erste Ausführungsform einer Reinigungswalze in einer perspektivischen Ansicht,
- Fig. 3
- einen Querschnitt der Reinigungswalze gemäß Figur 2,
- Fig. 4
- eine zweite Ausführungsform einer Reinigungswalze in unbelastetem Zustand,
- Fig. 5
- die Reinigungswalze gemäß Figur 4 in einem belasteten Zustand,
- Fig. 6
- eine dritte Ausführungsform einer Reinigungswalze in perspektivischer Ansicht,
- Fig. 7
- die Reinigungswalze gemäß Figur 6 in einem Querschnitt,
- Fig. 8
- eine vierte Ausführungsform einer Reinigungswalze in perspektivischer Ansicht,
- Fig. 9
- die Reinigungswalze gemäß Figur 8 in einem Querschnitt,
- Fig. 10
- eine fünfte Ausführungsform einer Reinigungswalze in unbelastetem Zustand,
- Fig. 11
- die Reinigungswalze gemäß Figur 10 in belastetem Zustand,
- Fig. 12
- eine sechste Ausführungsform einer Reinigungswalze,
Beschreibung der Ausführungsformen
[0024] Figur 1 zeigt ein Reinigungsgerät 2, welches hier als handgeführtes Feuchtreinigungsgerät
ausgebildet ist. Das Reinigungsgerät 2 weist ein Basisgerät 12 und ein an dem Basisgerät
12 angeordnetes Vorsatzgerät 11 auf. Das Vorsatzgerät 11 weist eine Reinigungswalze
1 auf, deren Längsachse 3 senkrecht zu einer üblichen Verfahrrichtung des Reinigungsgerätes
2 steht, nämlich bezogen auf eine Reinigungsbewegung, in welcher ein Nutzer das Reinigungsgerät
2 vor sich herschiebt bzw. zu sich hinzieht. Das Vorsatzgerät 11 ist darüber hinaus
mit einem Flüssigkeitstank (nicht dargestellt) ausgestattet und weist eine oberseitige
Einfüllöffnung 15 zum Einfüllen von Reinigungsflüssigkeit in den Tank auf. An dem
Basisgerät 12 ist zudem ein Stiel 13 ausgebildet, welcher insbesondere teleskopierbar
ist und somit an die Körpergröße eines Nutzers angepasst werden kann. An dem freien
Endbereich des Stieles 13 ist ein Handgriff 14 angeordnet, welcher gegebenenfalls
einen Ein- und Ausschalter oder ähnliches aufweist.
[0025] Obwohl dies nicht dargestellt ist, kann die Erfindung ebenso bei einem Reinigungsgerät
2 Anwendung finden, welches für eine Trockenreinigung einer Bodenfläche mittels der
Reinigungswalze 1 ausgebildet ist. Der nachfolgend beschriebene Aufbau der Reinigungswalze
1 bleibt davon unbeeinflusst.
[0026] Die Figuren 1 und 2 zeigen eine erste Ausführungsform einer Reinigungswalze 1 in
perspektivischer Darstellung. Die Reinigungswalze 1 ist im Wesentlichen als zylindrischer
Körper mit einer Längsachse 3 ausgebildet. Im Einzelnen besteht die Reinigungswalze
1 aus einem zentralen Lager 5 für die Aufnahme einer Antriebswelle des Reinigungsgerätes
2 zur Rotation der Reinigungswalze 1, einem Walzenkern 4 sowie einem den Walzenkern
4 umgebenden Walzenmantel 6. Der Walzenmantel 6 ist hier ein Mikrofaserbezug, welcher
entfernbar auf den Walzenkern 4 in Richtung der Längsachse 3 aufgeschoben ist. Zum
Austausch oder zur Reinigung kann der Walzenmantel 6 von der Reinigungswalze 1 entfernt
werden. Der Walzenkern 4 weist eine Vielzahl von Federelementen 7 auf, die gemäß dieser
Ausführungsform sichelförmig gekrümmte Lamellen sind. Die Federelemente 7 erstecken
sich sowohl in Richtung der Längsachse 3 der Reinigungswalze 1 als auch in deren Umfangsrichtung.
Die Federelemente 7 bestehen hier aus einem elastisch verformbaren Kunststoff, so
dass diese bei einem Angreifen einer Gewichtskraft der Reinigungswalze 1 bzw. des
Reinigungsgerätes 2 verformt werden können, insbesondere in Richtung des Lagers 5
gebogen werden können. Die Federelemente 7 weisen jeweils einen ersten Endbereich
8 und einen zweiten Endbereich 9 auf. Der erste Endbereich 8 ist dem Lager 5 zugeordnet,
während der zweite Endbereich 9 dem, dem Walzenmantel 6 benachbarten Umfangsbereich
des Walzenkerns 4 zugeordnet ist. Der Walzenmantel 6 liegt hier unmittelbar auf den
zweiten Endbereichen 9 der Federelemente 7 auf, welche eine geschlossene zylindrische
Umfangsfläche des Walzenkerns 4 bilden. Der Walzenmantel 6 ist elastisch ausgebildet,
so dass dieser unter Spannung an dem Walzenkern 4 anliegt und bei einer Rotation der
Reinigungswalze 1 nicht um den Walzenkern 4 rotiert. Die ersten Endbereiche 8 der
Federelemente 7 weisen eine gemeinsame Endbereichsbasis 17 mit Nuten auf, in welche
Vorsprünge 18 des Lagers 5 eingreifen können. Die Nuten und die Vorsprünge 18 verlaufen
parallel zu der Längsachse 3 der Reinigungswalze 1, d. h. in eine Richtung senkrecht
zu der Rotationsrichtung der Reinigungswalze 1, so dass diese drehfest miteinander
verbunden sind. Figur 3 zeigt die Reinigungswalze 1 in einer Querschnittsansicht.
Erkennbar ist die Sichelform der Federelemente 7, deren konkave Seite dem Lager 5
zugewandt ist.
[0027] Die Figuren 4 und 5 zeigen eine zweite Ausführungsform einer Reinigungswalze 1, bei
welcher im Vergleich die unbelastete Situation (Figur 4) und die belastete Situation
(Figur 5) dargestellt ist. In Figur 4 ist die Reinigungswalze 1 noch nicht auf eine
zu reinigende Fläche aufgesetzt, so dass die Federelemente 7 noch nicht deformiert
sind, sondern der Walzenkern 4 und der Walzenmantel 6 noch äquidistant angeordnete
Federelemente 7 aufweisen, die nicht durch die Einwirkung einer Gewichtskraft der
Reinigungswalze 1 bzw. des Reinigungsgerätes 2 deformiert sind. Die Ausgestaltung
der Reinigungswalze 1 ähnelt der ersten Ausführungsform, wobei das Lager 5 hier vereinfacht
nur punktförmig dargestellt ist. Des Weiteren unterscheidet sich die Ausführungsform
gemäß den Figuren 4 und 5 dadurch, dass die zweiten Endbereiche 9 der Federelemente
7 keine geschlossene zylindrische Umfangsfläche des Walzenkerns 4 bilden, sondern
eine offene Struktur, auf welcher der Walzenmantel 6 aufliegt. Die Figur 5 zeigt die
Reinigungswalze 1 in einem auf die zu reinigende Fläche aufgesetzten Zustand. Zu erkennen
ist der Auflagebereich 10, welcher den Kontaktbereich zwischen dem Walzenmantel 6
und der zu reinigenden Fläche bildet. Durch die auf den Federelementen 7 lastende
Gewichtskraft der Reinigungswalze 1 bzw. des Reinigungsgerätes 2 werden die in dem
Auflagebereich 10 endenden Federelemente 7 gestaucht. Die den Randbereichen des Auflagebereiches
10 zugeordneten Federelemente 7 werden radial gedehnt, während die in einem mittleren
Bereich des Auflagebereiches 10 angeordneten Federelemente 7 im Wesentlichen gestaucht
werden. Durch die aufgrund der Stauchung bzw. Dehnung erfolgende Verlagerung bzw.
Aufspreizung der Federelemente 7 wird der Auflagebereich 10 in Umfangsrichtung verbreitert,
so dass die Reinigungswalze 1 einen besonders großen Auflagebereich 10 auf der zu
reinigenden Fläche aufweist. Gleichzeitig bleibt der Umfang der Reinigungswalze 1
konstant, so dass der Walzenmantel 6 keine Falten wirft und ein optimales Reinigungsergebnis
erreicht werden kann.
[0028] Die Figuren 6 und 7 zeigen eine dritte Ausführungsform der Erfindung, bei welcher
die Reinigungswalze 1 radial zwischen dem Lager 5 und dem Walzenmantel 6 ausgebildete
Federelemente 7 aufweist. Die Federelemente 7 sind hier in Richtung der Längsachse
3 ausgebildete und radial von dem Lager 5 abstehende Kunststoffscheiben. Die Federelemente
7 sind schwenkbeweglich an dem Lager 5 angeordnet, wobei die ersten Endbereiche 8
der Federelemente 7 jeweils in eine entsprechende Nut 19 auf der Außenseite des Lagers
5 eingreifen. Die Öffnungsbreite der Nut 19 und die Stärke des Federelementes 7 bestimmen
den maximal möglichen Schwenkwinkel der Federelemente 7 relativ zu dem Lager 5. In
dem belasteten Zustand der Reinigungswalze 1 werden die Federelemente 7, die auf der
zu reinigenden Fläche aufstehen voneinander beabstandet, indem zum einen der maximale
Schwenkwinkel genutzt wird und zum anderen eine elastische Verformung der Federelemente
7 eintritt. Dadurch wird der Walzenmantel 6 wieder gespannt, so dass sich ein möglichst
großer Auflagebereich 10 auf der zu reinigenden Fläche ergibt.
[0029] Die Figuren 8 und 9 zeigen eine vierte Ausführungsform der Erfindung, bei welcher
eine Vielzahl von U-förmigen Federelementen 7 in Umfangsrichtung des Walzenkerns 4
zu einer Mäanderform verbunden sind. Dabei ergeben sich in Umfangsrichtung Schleifen
der Mäanderform, deren Krümmungsscheitelpunkte die ersten Endbereiche 8 und zweiten
Endbereiche 9 bilden, die einerseits in Richtung des Lagers 5 und andererseits in
Richtung des Walzenmantels 6 weisen. Die zweiten Endbereiche 9 weisen jeweils einen
Steg 16 auf, der mit einer zylindrischen Umfangsfläche des Walzenkerns 4 verbunden
ist. An dieser Umfangsfläche liegt der Walzenmantel 6 an. Bei einer Belastung der
Reinigungswalze 1 mit der Gewichtskraft der Reinigungswalze 1 bzw. des Reinigungsgerätes
2 werden die in Richtung des Walzenmantels 6 weisenden zweiten Endbereiche 9 der Mäanderform
gestaucht, wodurch sich der Auflagebereich 10 auf der zu reinigenden Fläche vergrößert,
so dass eine besonders großflächige Anlage der Reinigungswalze 1 auf der zu reinigenden
Fläche gegeben ist. Gleichzeitig wird der Umfang der Reinigungswalze 1 konstant gehalten,
so dass sich auf dem Walzenmantel 6 keine Falten bilden.
[0030] Die in den Figuren 10 und 11 gezeigte fünfte Ausführungsform beinhaltet Federelemente
7, welche jeweils L-förmig ausgebildet sind. In dem Verbindungsbereich der beiden
Schenkel der L-Form ist das Material der Federelemente 7 verjüngt, so dass sich eine
elastische Verformbarkeit nach der Art eines Filmscharniers ergibt. Bei Belastung
dieser Federelemente 7 mit einer Gewichtskraft werden die Federelemente 7 geknickt,
bis sich vorteilhaft ein oder mehrere der dem Walzenmantel 6 zugeordneten Schenkel
an den Walzenmantel 6 anlegt. Dadurch wird ein besonders großer Auflagebereich 10
geschaffen.
[0031] Figur 12 zeigt eine sechste Ausführungsform einer Reinigungswalze 1, bei welcher
die Federelemente 7 jeweils nach der Art eines Y ausgebildet sind. Dabei weist jedes
Federelement 7 einen ersten Endbereich 8 auf, welcher an dem Lager 5 angeordnet ist
und zwei zweite Endbereiche 9, welche auf dem Außenumfang des Walzenkerns 4 angeordnet
sind. Bei einer Belastung der Federelemente 7 werden die beiden zweiten Endbereiche
9 eines Federelementes 7 voneinander beabstandet, so dass die zwischen den zweiten
Endbereichen 9 aufgespannte Fläche einen besonders großen Auflagebereich 10 der Reinigungswalze
1 bildet.
Liste der Bezugszeichen
[0032]
- 1
- Reinigungswalze
- 2
- Reinigungsgerät
- 3
- Längsachse
- 4
- Walzenkern
- 5
- Lager
- 6
- Walzenmantel
- 7
- Federelement
- 8
- Erster Endbereich
- 9
- Zweiter Endbereich
- 10
- Auflagebereich
- 11
- Vorsatzgerät
- 12
- Basisgerät
- 13
- Stiel
- 14
- Handgriff
- 15
- Einfüllöffnung
- 16
- Steg
- 17
- Endbereichsbasis
- 18
- Vorsprung
- 19
- Nut
1. Reinigungswalze (1) für ein Reinigungsgerät (2) zur Bearbeitung einer zu reinigenden
Fläche, insbesondere Wischwalze für ein Feuchtreinigungsgerät, wobei die Reinigungswalze
(1) einen um eine Längsachse (3) rotierbaren Walzenkern (4) mit einem Lager (5) für
eine Antriebswelle und einen den Walzenkern (4) in Umfangsrichtung umgebenden Walzenmantel
(6) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Walzenkern (4) bezogen auf einen Querschnitt senkrecht zu der Längsachse (3)
mehrere in Umfangsrichtung der Reinigungswalze (1) nebeneinander ausgebildete Federelemente
(7) aufweist, welche sich jeweils von dem Lager (5) zu dem Walzenmantel (6) erstrecken.
2. Reinigungswalze (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federelemente (7) aus einem elastisch verformbaren Material, insbesondere einem
Kunststoff, hergestellt sind.
3. Reinigungswalze (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Endbereich (8) eines Federelementes (7) dem Lager (5) zugeordnet ist und
ein zweiter Endbereich (9) des Federelementes (7) dem Walzenmantel (6) zugeordnet
ist, wobei sowohl die ersten Endbereiche (8) als auch die zweiten Endbereiche (9)
benachbarter Federelemente (7) in Umfangsrichtung zueinander beabstandet sind.
4. Reinigungswalze (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass benachbarte Federelemente (7) durch eine Beaufschlagung der Federelemente (7) mit
der Gewichtskraft der Reinigungswalze (1) so zueinander verlagerbar sind, dass ein
in Umfangsrichtung zwischen den Federelementen (7) aufgespannter Auflagebereich (10)
des Walzenmantels (6) auf der zu reinigenden Fläche vergrößert wird.
5. Reinigungswalze (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Federelemente (7) im Wesentlichen U-förmig ausgebildet sind, wobei benachbarte
Federelemente (7) insbesondere in Umfangsrichtung mäanderförmig miteinander verbunden
sind.
6. Reinigungswalze (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Federelemente (7) radial zwischen dem Lager (5) und dem Walzenmantel (6) ausgebildet
sind.
7. Reinigungswalze (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Federelemente (7) in Umfangsrichtung und in radialer Richtung nebeneinander angeordnete
sichelförmig gekrümmte Lamellen sind, deren konkave Seite dem Lager (5) zugewandt
ist.
8. Reinigungswalze (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Federelemente (7) schwenkbar an dem Lager (5) gehalten sind.
9. Reinigungswalze (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Federelemente (7) in Richtung der Längsachse (3) über die gesamte Länge der Reinigungswalze
(1) ausgebildet sind.
10. Reinigungsgerät (2) mit einer rotierbaren Reinigungswalze (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungswalze (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche ausgebildet ist.
1. A cleaning roller (1) for a cleaning appliance (2) for processing a surface to be
cleaned, in particular a wiping roller for a wet cleaning appliance, wherein the cleaning
roller (1) has a roller core (4) that can rotate around a longitudinal axis (3), with
a bearing (5) for a drive shaft and a roller cover (6) surrounding the roller core
(4) in the circumferential direction, characterized in that the roller core (4) has several spring elements (7) arranged one next to the other
in the circumferential direction of the cleaning roller (1) relative to a cross section
perpendicular to the longitudinal axis (3), which each extend from the bearing (5)
to the roller cover (6).
2. The cleaning roller (1) according to claim 1, characterized in that the spring elements (7) are fabricated out of an elastically deformable material,
in particular a plastic.
3. The cleaning roller (1) according to claim 1 or 2, characterized in that a first end region (8) of a spring element (7) is allocated to the bearing (5), and
a second end region (9) of the spring element (7) is allocated to the roller cover
(6), wherein both the first end regions (8) and the second end regions (9) of adjacent
spring elements (7) are spaced apart from each other in the circumferential direction.
4. The cleaning roller (1) according to one of the preceding claims, characterized in that adjacent spring elements (7) can be displaced relative to each other by exposing
the spring elements (7) to the weight force of the cleaning roller (1) in such a way
that a bearing area (10) of the roller cover (6) clamped between the spring elements
(7) in the circumferential direction is enlarged on the surface to be cleaned.
5. The cleaning roller (1) according to one of claims 1 to 4, characterized in that the spring elements (7) are essentially U-shaped in design, wherein adjacent spring
elements (7) are meanderingly connected with each other, in particular in the circumferential
direction.
6. The cleaning roller (1) according to one of claims 1 to 5, characterized in that the spring elements (7) are designed radially between the bearing (5) and roller
cover (6).
7. The cleaning roller (1) according to one of claims 1 to 4, characterized in that the spring elements (7) are sickle-shaped, curved lamellae arranged one next to the
other in the circumferential direction and radial direction, the concave side of which
faces the bearing (5).
8. The cleaning roller (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the spring elements (7) are pivoted to the bearing (5).
9. The cleaning roller (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the spring elements (7) are formed over the entire length of the cleaning roller
(1) in the direction of the longitudinal axis (3).
10. A cleaning appliance (2) with a rotatable cleaning roller (1), characterized in that, the cleaning roller (1) is designed according to one of the preceding claims.
1. Rouleau de nettoyage (1) pour un dispositif de nettoyage (2) destiné à traiter une
surface à nettoyer, en particulier rouleau d'essuyage pour un dispositif de nettoyage
humide, dans lequel le rouleau de nettoyage (1) présente un noyau de rouleau (4) pouvant
tourner autour d'un axe longitudinal (3) avec un palier (5) pour un arbre d'entraînement
et une enveloppe de rouleau (6) entourant le noyau de rouleau (4) dans la direction
circonférentielle, caractérisé en ce que le noyau de rouleau (4), par rapport à une section transversale perpendiculaire à
l'axe longitudinal (3), présente plusieurs éléments élastiques (7) formés les uns
à côté des autres dans la direction circonférentielle du rouleau de nettoyage (1)
lesquels s'étendent chacun du palier (5) à l'enveloppe de rouleau (6).
2. Rouleau de nettoyage (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments élastiques (7) sont réalisés dans un matériau élastiquement déformable,
en particulier un matériau plastique.
3. Rouleau de nettoyage (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une première zone d'extrémité (8) d'un élément élastique (7) est associée au palier
(5) et une deuxième zone d'extrémité (9) de l'élément élastique (7) est associée à
l'enveloppe de rouleau (6), dans lequel aussi bien les premières zones d'extrémité
(8) que les deuxièmes zones d'extrémité (9) d'éléments élastiques (7) voisins sont
espacées les unes des autres dans la direction circonférentielle.
4. Rouleau de nettoyage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des éléments élastiques (7) voisins peuvent être déplacés les uns par rapport aux
autres en soumettant les éléments élastiques (7) au poids du rouleau de nettoyage
(1) de manière à agrandir une zone de contact (10) de l'enveloppe de rouleau (6) sur
la surface à nettoyer, qui s'étend entre les éléments élastiques (7) dans la direction
circonférentielle.
5. Rouleau de nettoyage (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les éléments élastiques (7) sont sensiblement en forme de U, les éléments élastiques
(7) voisins étant reliés entre eux en forme de méandres, en particulier dans la direction
circonférentielle.
6. Rouleau de nettoyage (1) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les éléments élastiques (7) sont formés radialement entre le palier (5) et l'enveloppe
de rouleau (6).
7. Rouleau de nettoyage (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les éléments élastiques (7) sont des lamelles courbées en forme de faucilles, agencées
les unes à côté des autres dans la direction circonférentielle et dans la direction
radiale, dont le côté concave est tourné vers le palier (5).
8. Rouleau de nettoyage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments élastiques (7) sont montés de manière pivotante sur le palier (5).
9. Rouleau de nettoyage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments élastiques (7) sont formés dans la direction de l'axe longitudinal (3)
sur toute la longueur du rouleau de nettoyage (1).
10. Dispositif de nettoyage (2) avec un rouleau de nettoyage pouvant tourner (1), caractérisé en ce que le rouleau de nettoyage (1) est configuré selon l'une des revendications précédentes.