[0001] Die Erfindung betrifft ein luftgekühltes Hochdruckreinigungsgerät, umfassend ein
Gehäuse und eine in diesem aufgenommene Motorpumpeneinheit mit einem Motor und einer
von diesem angetriebenen Hochdruckpumpe, sowie mindestens einen im Gehäuse angeordneten
oder gebildeten Kühlluftkanal für Kühlluft zum Kühlen der Motorpumpeneinheit, der
über mindestens eine Gehäuseöffnung mit der Atmosphäre strömungsverbunden ist.
[0002] Beim Kühlen von Hochdruckreinigungsgeräten kommen Wasserkühlungen und Luftkühlungen
zum Einsatz. Über eine Wasserkühlung kann eine wirkungsvolle Kühlung der Motorpumpeneinheit
erzielt werden, es ist jedoch ein höherer apparativer Aufwand erforderlich als für
Luftkühlungen. Um eine wirkungsvolle Luftkühlung bereitzustellen, sollte der Motorpumpeneinheit
ein möglichst hoher Volumenstrom an Kühlluft gezielt zugeführt werden. Zu diesem Zweck
ist es bekannt, im Gehäuse mindestens einen Kühlluftkanal zu bilden, durch den hindurch
der Motorpumpeneinheit Kühlluft zugeführt wird, zum Beispiel aus der Atmosphäre. Luftschall
aufgrund der strömenden Kühlluft und Körperschall aufgrund der sich in Betrieb befindenden
Motorpumpeneinheit führen in der Praxis zu einer nicht unerheblichen Emission von
Betriebsgeräuschen. Es ist wünschenswert, die Geräuschemission möglichst gering zu
halten, um einem Benutzer das Arbeiten mit dem Hochdruckreinigungsgerät möglichst
angenehm zu gestalten und um etwaige Schallschutzanforderungen zu erfüllen.
[0005] Die
DE 103 05 812 A1 beschreibt ein Hochdruckreinigungsgerät mit einem Gehäuse und einer Motorpumpeneinheit,
die vollumfänglich von einem schallabsorbierenden Material umgeben im Gehäuse angeordnet
ist. Bei einer ersten Ausführungsform wird die einströmende Flüssigkeit zur Kühlung
des Motors der Motorpumpeneinheit verwendet. Bei einer zweiten Ausführungsform kommt
eine Luftkühlung zum Einsatz.
[0006] Ein weiteres luftgekühltes Hochdruckreinigungsgerät ist in der
DE 295 22 275 U1 beschrieben.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Hochdruckreinigungsgerät der eingangs
genannten Art bereitzustellen, das eine geringere Geräuschemission aufweist.
[0008] Diese Aufgabe wird durch ein erfindungsgemäßes Hochdruckreinigungsgerät mit den Merkmalen
von Anspruch 1 gelöst.
[0009] Bei dem erfindungsgemäßen Hochdruckreinigungsgerät ist ein Luftführungsteil vorhanden,
das die Motorpumpeneinheit zumindest teilweise umgibt. Kühlluft kann durch den mindestens
einen Kühlluftkanal und das Luftführungsteil strömen und dadurch eine wirkungsvolle
Kühlung der Motorpumpeneinheit sicherstellen. Es ist mindestens ein Kühlluftkanal
vorgesehen, insbesondere ein Kühlluftkanal, über den Kühlluft aus der Atmosphäre dem
Luftführungsteil zugeführt wird. Alternativ oder ergänzend kann vorgesehen sein, dass
über einen Kühlluftkanal Kühlluft vom Luftführungsteil in die Atmosphäre abgegeben
wird. Der mindestens eine Kühlluftkanal ermöglicht eine Vergleichmäßigung der Kühlluftströmung,
so dass die Geräuschemission infolge der Luftströmung beim erfindungsgemäßen Hochdruckreinigungsgerät
möglichst gering gehalten werden kann. Zusätzlich sind die Dämpfungselemente vorgesehen,
über die das Luftführungsteil am Gehäuse abgestützt ist. Die Dämpfungselemente erlauben
es, eine Schwingungsentkopplung des Luftführungsteils relativ zum Gehäuse sicherzustellen.
Das Luftführungsteil kann sich über die Dämpfungselemente dabei beispielsweise an
im Gehäuse angeordneten oder von diesem gebildeten Gehäusewandungen oder andersartigen
Stützelementen (Vorsprüngen, Sockeln, Zwischenwänden etc.) abstützen. Durch die Schwingungsentkopplung
kann die auf Körperschall zurückgehende Geräuschemission des Hochdruckreinigungsgerätes
weiter reduziert und im Ergebnis ein besonders geräuscharmes Hochdruckreinigungsgerät
bereitgestellt werden.
[0010] Der mindestens eine Kühlluftkanal ist zumindest abschnittsweise zwischen einer Außenwand
des Gehäuses und mindestens einer weiteren, vom Gehäuse umfassten oder gebildeten
Kanalwand im Abstand zur Außenwand gebildet. Der mindestens eine Kühlluftkanal kann
dadurch integral durch das Gehäuse gebildet werden. Die Außenwand kann eine Wandung
des Kühlluftkanals zumindest abschnittsweise bilden, um die Ausgestaltung des mindestens
einen Kühlluftkanals zu vereinfachen.
[0011] Von Vorteil ist es, wenn das Luftführungsteil frei von direktem Kontakt mit dem Gehäuse
und/oder Wandungen des mindestens einen Kühlluftkanals ist. Schwingungen des Luftführungsteils
werden auf diese Weise nicht unmittelbar an das Gehäuse, speziell an Wandungen des
mindestens einen Kühlluftkanals, übertragen. Stattdessen sind die Dämpfungselemente
wirksam, um Schwingungen des Luftführungsteils zu dämpfen.
[0012] In entsprechender Weise ist es günstig, wenn die Motorpumpeneinheit frei von direktem
Kontakt mit dem Gehäuse und/oder Wandungen des mindestens einen Kühlluftkanals ist.
[0013] Das Luftführungsteil erstreckt sich vorzugsweise über die gesamte oder im Wesentlichen
gesamte Länge der Motorpumpeneinheit. Dies erlaubt es, eine definierte Kühlluftströmung
über die gesamte oder im Wesentlichen gesamte Länge der Motorpumpeneinheit sicherzustellen.
Einzelne Abschnitte der Motorpumpeneinheit, wie beispielsweise ein Pumpenkopf, ein
Pumpeneingang oder ein Pumpenausgang an einer Stirnseite der Motorpumpeneinheit, können
ganz oder teilweise außerhalb des Luftführungsteils angeordnet sein.
[0014] Günstig ist es, wenn das Luftführungsteil die Motorpumpeneinheit mantelförmig umgibt
und an zumindest einer Endseite, insbesondere einer Stirnseite, eine Öffnung aufweist,
über die der mindestens eine Luftführungskanal und das Luftführungsteil ineinander
münden. Das Luftführungsteil kann die Motorpumpeneinheit in Umfangsrichtung allseits
umgeben und zu diesem Zweck beispielsweise eine zylindrische oder im Wesentlichen
zylindrische Gestalt aufweisen. An mindestens einer Endseite, insbesondere mindestens
einer der Stirnseiten des Luftführungsteils, ist vorzugsweise eine Öffnung vorhanden,
durch die hindurch eine Strömungsverbindung zwischen dem Inneren des Luftführungsteils
und des mindestens einen Kühlluftkanals sichergestellt ist.
[0015] Ein Dichtelement ist vorzugsweise am Rand der mindestens einen Öffnung angeordnet,
um eine dichte Strömungsverbindung zwischen dem mindestens einen Kühlluftkanal und
dem Luftführungsteil bereitzustellen. Das Dichtelement, beispielsweise eine Ringdichtung,
stellt eine möglichst dichte Strömungsverbindung sicher. Etwaige Geräusche der strömenden
Kühlluft, die anderenfalls zwischen dem mindestens einen Kühlluftkanal und dem Luftführungsteil
austreten könnten, können auf diese Weise vermieden werden. Das Dichtelement kann
ferner eine dämpfende Wirkung haben und insbesondere ein Dämpfungselement bereitstellen.
Hierdurch kann eine zusätzliche, schwingungsentkoppelnde Wirkung zwischen dem Luftführungsteil
und dem mindestens einen Kühlluftkanal am Rand der mindestens einen Öffnung bewirkt
werden.
[0016] Vorteilhafterweise weist die Motorpumpeneinheit ein von einer Welle des Motors angetriebenes
Lüfterrad auf, das an einer Öffnung des Luftführungsteils angeordnet ist und Kühlluft
über die Motorpumpeneinheit fördert. Das Lüfterrad ist beispielsweise an einer stirnseitigen
Öffnung positioniert und fördert die Kühlluft über den Motor und die Pumpe hinweg
durch das Luftführungsteil. Auf diese Weise kann eine wirkungsvolle Kühlung der Motorpumpeneinheit
sichergestellt werden.
[0017] Es kann vorgesehen sein, dass eine Pumpeneingangsleitung und/oder eine Pumpenausgangsleitung
durch eine endseitige Öffnung des Luftführungsteils hindurch aus diesem herausgeführt
sind oder dass ein Pumpenkopf der Hochdruckpumpe die Öffnung durchgreift. Die Pumpeneingangsleitung
zum Zuführen von unter Druck zu setzender Reinigungsflüssigkeit und/oder die Pumpenausgangsleitung
für unter Druck gesetzte Reinigungsflüssigkeit können beispielsweise durch die Öffnung
des Luftführungsteils hindurch sowie durch den Kühlluftkanal geführt sein und aus
dem Gehäuse austreten.
[0018] Bei einer andersartigen Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Pumpeneingangsleitung
und/oder die Pumpenausgangsleitung seitlich, zum Beispiel quer zur Axialrichtung,
aus dem Luftführungsteil herausgeführt sind.
[0019] Von Vorteil ist es, wenn das Gehäuse Gehäusewandungen aufweist oder bildet, zwischen
denen und dem Luftführungsteil die Dämpfungselemente zum Abstützen an den Gehäusewandungen
positioniert sind. Im Inneren des Gehäuses sind die Gehäusewandungen angeordnet oder
gebildet. Das Luftführungsteil liegt über die Dämpfungselemente an den Gehäusewandungen
an. Dies erlaubt es bei einer vorteilhaften Ausführungsform beispielsweise, eine flächige
Abstützung des Luftführungsteils im Inneren des Gehäuses sicherzustellen, wodurch
Schwingungen des Luftführungsteils großflächig abgeleitet und gedämpft werden können.
[0020] Die Gehäusewandungen sind vorteilhafterweise quer zu einer Axialrichtung der Motorpumpeneinheit
ausgerichtet. Beispielsweise sind die Gehäusewandungen Zwischenwände oder Trennwände,
die quer zur Axialrichtung im Gehäuse angeordnet sind.
[0021] Von Vorteil ist es, wenn die Gehäusewandungen doppelwandig sind und die Dämpfungselemente
zwischen Wandabschnitte der doppelwandigen Gehäusewände eingreifen. Dies gibt die
Möglichkeit, die Dämpfungselemente an den Gehäusewandungen zu fixieren und die Position
des Luftführungsteils innerhalb des Gehäuses zu sichern. Zum Beispiel können sich
die Dämpfungselemente in axialer Richtung an den Wandabschnitten der Gehäusewandungen
abstützen, um eine axiale Bewegung des Luftführungsteils zu verhindern. Eine radiale
Bewegung des Luftführungsteils kann zum Beispiel durch die Wandabschnitte verbindende
Stege verhindert werden, an denen sich die Dämpfungselemente ebenfalls abstützen können.
[0022] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Hochdruckreinigungsgerätes
ist es günstig, wenn die Dämpfungselemente ringförmig oder ringsegmentförmig ausgestaltet
sind und das Luftführungsteil jeweils zumindest teilweise umgeben. Vorteilhafterweise
sind die Dämpfungselemente dabei in einer Ebene quer zu einer Axialrichtung der Motorpumpeneinheit
angeordnet. Es kann vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass die Dämpfungselemente
Ringsegmentabschnitte sind, deren zumindest zwei an einer axialen Position der Motorpumpeneinheit
angeordnet sind. Dies ist zum Beispiel dann von Vorteil, wenn, worauf nachfolgend
noch eingegangen wird, das Gehäuse aus Gehäusehalbschalen aufgebaut ist. Ein jeweiliges
Segment kann an einer Gehäusehalbschale positioniert werden. Daraufhin kann die Motorpumpeneinheit
mit dem sie umgebenden Luftführungsteil in die Gehäusehalbschale eingelegt werden.
Die weitere Gehäusehalbschale mit dem daran angeordneten weiteren Segment kann anschließend
über der ersten Gehäusehalbschale positioniert und mit dieser zusammengefügt werden.
Die Montage des Hochdruckreinigungsgerätes kann dadurch besonders einfach ausgeführt
werden.
[0023] Von Vorteil ist es, wenn, bezogen auf eine Axialrichtung der Motorpumpeneinheit,
an zumindest zwei voneinander beabstandeten Positionen jeweils mindestens ein Dämpfungselement
zum Abstützen des Luftführungsteiles am Gehäuse angeordnet ist. Beispielsweise sind
zwei axiale Positionen vorhanden, an denen jeweils mindestens ein Dämpfungselement
vorhanden ist. Beispielsweise ist an jeder Position ein Paar von ringsegmentförmigen
Dämpfungselementen vorhanden.
[0024] Die Dämpfungselemente sind beispielsweise aus einem Gummimaterial oder einem Kunststoffmaterial
gefertigt.
[0025] Es kann vorgesehen sein, dass die Dämpfungselemente nach Öffnen des Gehäuses entfernbar
und insbesondere manuell entfernbar sind. Der Austausch von Dämpfungselementen bei
fortschreitendem Alter des Hochdruckreinigungsgerätes gestaltet sich dadurch einfach,
wodurch der geräuscharme Betrieb des Hochdruckreinigungsgerätes weiter aufrechterhalten
werden kann.
[0026] Die mindestens eine weitere Kanalwand ist vorzugsweise frei von Kontakt mit den Dämpfungselementen.
Etwaige, über die Dämpfungselemente nicht absorbierte Schwingungen werden dadurch
nicht unmittelbar auf die Kanalwand übertragen. Dies erweist sich in der Praxis als
vorteilhaft für die weitere Verringerung der Geräuschemission.
[0027] Günstig ist es, wenn der mindestens eine Kühlluftkanal mit einem Kanalabschnitt in
einer Längsrichtung des Hochdruckreinigungsgerätes verläuft und sich vorzugsweise
in Querrichtung des Hochdruckreinigungsgerätes über dessen gesamte oder im Wesentlichen
gesamte Breite erstreckt. Der mindestens eine Kühlluftkanal kann sich insbesondere
über die gesamte oder im Wesentlichen gesamte Länge des Hochdruckreinigungsgerätes
erstrecken. Das Hochdruckreinigungsgerät kann auf diese Weise einen kompakten Aufbau
aufweisen. Im vom Gehäuse gebildeten Innenraum ist die Motorpumpeneinheit mit dem
Luftführungsteil aufgenommen und über die Dämpfungselemente am Gehäuse abgestützt.
Über die gesamte Länge und/oder Breite des Hochdruckreinigungsgerätes kann der mindestens
eine Kühlluftkanal verlaufen.
[0028] Vorteilhafterweise ist der mindestens eine Kühlluftkanal innenseitig zumindest abschnittsweise
mit einem schallabsorbierenden Material ausgekleidet. Durch das schallabsorbierende
Material, zum Beispiel ein Schaumstoffmaterial, kann die Geräuschemission weiter verringert
werden. Insbesondere Geräusche der Motorpumpeneinheit können absorbiert werden. Ferner
werden Strömungsgeräusche der Kühlluft im Kühlluftkanal vom schallabsorbierenden Material
gedämpft.
[0029] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Hochdruckreinigungsgerätes
ist der mindestens eine Kühlluftkanal abgewinkelt ausgestaltet, und die den mindestens
einen Kühlluftkanal durchströmende Kühlluft erfährt eine zumindest einmalige Umlenkung.
Es zeigt sich in der Praxis, dass durch zumindest einmalige Umlenkung die auf der
Luftströmung beruhende Geräuschemission verringert werden kann. Im Bereich der Abwinklung,
die zu einer Umlenkung der Kühlluft von vorteilhafterweise ungefähr 90° führt, ist
der mindestens eine Kühlluftkanal günstigerweise mit einem schallabsorbierenden Material
ausgekleidet.
[0030] Die Motorpumpeneinheit ist vorteilhafterweise parallel zu einem Kanalabschnitt des
mindestens einen Kühlluftkanals ausgerichtet, und die den Kanalabschnitt und das Luftführungsteil
durchströmende Kühlluft erfährt günstigerweise eine zweimalige Umlenkung von vorzugsweise
jeweils ungefähr 90°. Die durch den Kanalabschnitt und durch das Luftführungsteil
strömende Kühlluft kann dementsprechend in einander entgegengesetzte Richtungen strömen.
Bei kompaktem Aufbau des Hochdruckreinigungsgerätes wird dadurch eine relativ lange
Luftströmung innerhalb des Gehäuses ermöglicht und eine hohe Geräuschreduzierung erzielt.
Durch den mindestens einen Kühlluftkanal, der im Querschnitt beispielsweise L-förmig
ausgestaltet sein kann, und das Luftführungsteil strömt die Kühlluft bei dieser Ausführungsform
günstigerweise ungefähr längs eines U.
[0031] Das Hochdruckreinigungsgerät weist gemäß der Erfindung einen ersten Kühlluftkanal
auf, durch den hindurch der Motorpumpeneinheit Kühlluft aus der Atmosphäre zuführbar
ist, und einen zweiten Kühlluftkanal, durch den hindurch Kühlluft von der Motorpumpeneinheit
in die Atmosphäre abführbar ist. Das Luftführungsteil weist dann vorteilhafterweise
an einander abgewandten Endseiten und insbesondere Stirnseiten eine jeweilige Öffnung
auf, über die der erste Kühlluftkanal in das Luftführungsteil mündet und über die
das Luftführungsteil in den zweiten Kühlluftkanal mündet.
[0032] Günstig ist es, dass die Motorpumpeneinheit und das Luftführungsteil zwischen parallel
zur Motorpumpeneinheit verlaufenden Kanalabschnitten des ersten und des zweiten Kühlluftkanals
angeordnet sind und wenn die Kühlluft längs eines Mäanders und insbesondere Rechteckmäanders
durch den ersten Kühlluftkanal, das Luftführungsteil und den zweiten Kühlluftkanal
strömt. Entlang des Rechteckmäanders erfolgt eine mehrfache Umlenkung der Kühlluft,
insbesondere längs eines "S" oder "eckigen S". Bei zugleich kompakter Bauform des
Hochdruckreinigungsgerätes kann eine verhältnismäßig lange Kühlluftströmung zur wirkungsvollen
Kühlung und möglichst geringen Geräuschemission sichergestellt werden.
[0033] Vorteilhafterweise sind der Kanalabschnitt des ersten Kühlluftkanals oberhalb und
der Kanalabschnitt des zweiten Kühlluftkanals unterhalb der Motorpumpeneinheit angeordnet.
[0034] Alternativ können die Kanalabschnitte der Kühlkanäle jeweils seitlich neben der Motorpumpeneinheit
angeordnet sein.
[0035] Positions- und Orientierungsangaben wie beispielsweise "oberhalb", "unterhalb", "horizontal"
oder dergleichen sind vorliegend als auf eine Positionierung des Hochdruckreinigungsgerätes
in einer Gebrauchsstellung auf einer als horizontal angesehenen Bodenfläche bezogen
aufzufassen. In der Gebrauchsstellung fällt eine vom Hochdruckreinigungsgerät definierte
Berührebene mit einer von der Bodenfläche definierten Kontaktebene zusammen.
[0036] Günstig ist es, wenn eine Gehäuseöffnung, über die Kühlluft in den ersten Kühlluftkanal
eintritt, und eine Gehäuseöffnung, über die Kühlluft aus dem zweiten Kühlluftkanal
austritt, auf einander abgewandten Seiten am Gehäuse angeordnet sind. Dadurch kann
vermieden werden, dass aufgeheizte, aus dem zweiten Kühlluftkanal austretende Kühlluft
unmittelbar in den ersten Kühlluftkanal eintritt. Eine Beeinträchtigung der Kühlwirkung
kann dadurch weitgehend vermieden werden. Nach Möglichkeit können die Gehäuseöffnungen
mit maximalem Abstand voneinander am Hochdruckreinigungsgerät angeordnet sein.
[0037] Weiter ist es von Vorteil, wenn eine Gehäuseöffnung, über die Kühlluft in den ersten
Kühlluftkanal eintritt, oberhalb einer Gehäuseöffnung positioniert ist, über die Kühlluft
aus dem zweiten Kühlluftkanal austritt, bezogen auf eine Höhenrichtung des Hochdruckreinigungsgerätes.
[0038] Insbesondere ist die Gehäuseöffnung, über die Kühlluft in den ersten Kühlluftkanal
eintritt, obenseitig am Hochdruckreinigungsgerät angeordnet. Fremdstoffe oder Schmutzpartikel
werden auf diese Weise nur mit verhältnismäßig geringer Wahrscheinlichkeit in den
ersten Kühlluftkanal eingesaugt, was insbesondere bei einer Positionierung des Hochdruckreinigungsgerätes
auf einer Bodenfläche von Vorteil ist.
[0039] Es erweist sich als vorteilhaft, wenn die Motorpumpeneinheit horizontal im Gehäuse
ausgerichtet ist, wobei auch in diesem Fall die Bodenfläche als horizontal ausgerichtet
angenommen ist. Die vorstehend erwähnten Kanalabschnitte des ersten und/oder des zweiten
Kühlluftkanals, günstigerweise oberhalb und unterhalb der Motorpumpeneinheit, sind
dann bevorzugt ebenfalls horizontal ausgerichtet.
[0040] Der erste und/oder zweite Kühlluftkanal können weitere Kanalabschnitte aufweisen,
die vertikal ausgerichtet sein können, insbesondere bei im Querschnitt L-förmiger
Gestalt des jeweiligen Kühlluftkanals.
[0041] Günstig ist es, wenn das Gehäuse zwei Gehäusehalbschalen aufweist, wobei die Motorpumpeneinheit
mit dem sie umgebenden Luftführungsteil zwischen den Gehäusehalbschalen positioniert
ist und sich über die Dämpfungselemente an Stirnseiten von Gehäusewandungen einer
jeweiligen Gehäusehalbschale abstützt, mehrere Stirnseiten der jeweils anderen Gehäusehalbschale
zugewandt sind. Dadurch kann die Montage des Hochdruckreinigungsgerätes einfach ausgeführt
werden.
[0042] Die Hochdruckpumpe ist beispielsweise eine Axialkolbenpumpe.
[0043] Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient
im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung der Erfindung. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine perspektivische Darstellung einer vorteilhaften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Hochdruckreinigungsgerätes, das ein Gehäuse mit zwei Gehäusehalbschalen aufweist;
- Figur 2:
- eine Darstellung entsprechend Figur 1, bei der das Gehäuse unter Ausblendung einer
dem Betrachter zugewandten Gehäusehalbschale und eines elektrischen Schaltelementes
geöffnet dargestellt ist;
- Figur 3:
- eine Darstellung entsprechend Figur 2, wobei zusätzlich eine im Gehäuse aufgenommene
Motorpumpeneinheit des Hochdruckreinigungsgerätes sowie ein diese umgebendes Luftführungsteil
ausgeblendet sind; und
- Figur 4:
- eine horizontale Schnittansicht des Hochdruckreinigungsgerätes im geschlossenen Zustand
des Gehäuses längs der Linie 4-4 in Figur 2.
[0044] Die Zeichnung zeigt eine mit dem Bezugszeichen 10 belegte vorteilhafte Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen luftgekühlten Hochdruckreinigungsgerätes. Das Hochdruckreinigungsgerät
10 umfasst ein Gehäuse 12, das bei einer vorteilhaften Ausführungsform aufgebaut ist
aus zwei Gehäusehalbschalen 14, 16. Die in Figur 1 dem Benutzer zugewandt dargestellte
Gehäusehalbschale 14 ist in den Figuren 2 und 3 ausgeblendet, um den Blick in das
Innere des Gehäuses 12 freizugeben.
[0045] Das Gehäuse 12 weist eine Unterseite 18 auf, eine Oberseite 20, eine Vorderseite
22 und eine Rückseite 24. Über die Unterseite 12, die eine Berührebene definiert,
kann das Hochdruckreinigungsgerät 10 in einer Gebrauchsstellung auf einer nicht dargestellten,
als horizontal angenommenen Bodenfläche positioniert werden.
[0046] Das Gehäuse 12 ist kofferartig ausgestaltet und umfasst an der Oberseite 12 einen
Traggriff 26 zum Tragen des Hochdruckreinigungsgerätes 10.
[0047] Nachfolgend wird auf vom Gehäuse 12 umfasste oder gebildete Wandungen eingegangen,
beispielsweise eine Außenwand oder Kanalwandungen von Kühlkanälen oder Trennwände.
Die jeweiligen Wandungen werden von den Gehäusehalbschalen 14, 16 gemeinsam gebildet,
d. h. jede Gehäusehalbschale 14, 16 bildet bei der vorteilhaften Ausführungsform des
Hochdruckreinigungsgerätes 10 jeweils einen Abschnitt der entsprechenden Wandung.
Der Aufbau des Gehäuses 12 mit den entsprechenden Wandungen wird nachfolgend am Beispiel
der Gehäusehalbschale 16 erläutert (Figuren 2 und 3), wobei die entsprechenden Aussagen
auch für die andere Gehäusehalbschale 14 gelten, die diese Wandungen gemeinsam mit
der Gehäusehalbschale 16 bildet.
[0048] Das Gehäuse 12 weist eine Außenwand 28 auf. Die Außenwand 28 ist an der Oberseite
20 und an der Unterseite 18 zur Verstärkung des Gehäuses 12 doppelwandig ausgestaltet.
Im Übergang von der Oberseite 20 zur Vorderseite 22 sind eine Mehrzahl von Durchbrechungen
der Außenwand 28 vorhanden. Diese Durchbrechungen werden gemeinsam als Gehäuseöffnung
30 bezeichnet.
[0049] In entsprechender Weise ist im Übergang von der Unterseite 18 zur Rückseite 24 in
der Außenwand 28 eine Mehrzahl von Durchbrechungen gebildet. Diese Durchbrechungen
werden gemeinsam als Gehäuseöffnung 32 bezeichnet.
[0050] An der Rückseite 24, ungefähr mittig zwischen der Unterseite 18 und der Oberseite
20, ist die Außenwand 28 einwandig. Ausgehend von der Außenwand 28 zweigt eine Kanalwandung
34 ins Gehäuseinnere ab, die an der Oberseite 20 mit dem daran doppelwandigen Abschnitt
der Außenwand 28 verbunden ist.
[0051] In vergleichbarer Weise ist die Außenwand 28 an der Vorderseite 22 mittig ungefähr
zwischen der Unterseite 18 und der Oberseite 20 einwandig. Darüber ist die Außenwand
28 über einen geringen Abschnitt doppelwandig. In Richtung der Unterseite 18 zweigt
von der Außenwand 28 eine ins Innere des Gehäuses 12 verlaufende Kanalwandung 36 ab,
die an der Unterseite 18 mit der Außenwand 28 verbunden ist, nahe dem dort doppelwandig
ausgestalteten Abschnitt der Außenwand 28.
[0052] Eine weitere Kanalwandung 38 ist im Inneren des Gehäuses 12 gebildet. Die Kanalwandung
38 weist vier Abschnitte auf. Ein erster Abschnitt 40 beginnt an der Vorderseite 22
unterhalb der Gehäuseöffnung 30. Der erste Abschnitt 40 ist leicht ansteigend und
geht über in einen zweiten Abschnitt 42. Der zweite Abschnitt 42 verläuft horizontal
und parallel zur Außenwand 38 an deren doppelwandigen Abschnitt, ungefähr über die
Länge des Traggriffes 26.
[0053] Der zweite Abschnitt 42 geht über in einen ungefähr vertikal verlaufenden dritten
Abschnitt 44, der sich in Richtung der Unterseite 18 erstreckt, über die Mitte des
Hochdruckreinigungsgerätes 10 zwischen der Oberseite 20 und der Unterseite 18 hinaus.
Der dritte Abschnitt 44 weist eine Ausnehmung 48 auf, die halbkreisförmig ist.
[0054] Ein vierter Abschnitt 46 verbindet den dritten Abschnitt 44 ungefähr horizontal mit
der Außenwand 28 an der Rückseite 24.
[0055] Eine weitere Kanalwandung 50 ist im Innern des Gehäuses 12 gebildet. Ausgehend von
der Rückseite 24 in Richtung der Vorderseite 22 umfasst die Kanalwandung 50 einen
ersten Abschnitt 52. Der erste Abschnitt 52 geht aus von der Außenwand 28 an der Rückseite
24 oberhalb der Gehäuseöffnung 32. Der erste Abschnitt 52 ist leicht abfallend in
Richtung der Unterseite 18 und geht über in einen zweiten Abschnitt 52. Der zweite
Abschnitt 54 verläuft horizontal und parallel zur Außenwand 28 an deren doppelwandigen
Abschnitt.
[0056] Der zweite Abschnitt 54 geht über in einen dritten Abschnitt 56, der im Querschnitt
C-förmig ist, so dass die Kanalwandung 50 zunächst in Richtung der Oberseite 20 und
anschließend in Richtung der Rückseite 24 gekrümmt ist.
[0057] An den dritten Abschnitt 56 schließt sich ein vierter Abschnitt 58 an. Der vierte
Abschnitt verläuft ungefähr vertikal in Richtung der Oberseite 22 und ist beispielsweise
mit einer Abstufung 60 versehen. Der vierte Abschnitt 58 ist mit dem ersten Abschnitt
40 oder dem zweiten Abschnitt 42 der Kanalwandung 38 verbunden. Im vierten Abschnitt
58 ist eine Ausnehmung 62 gebildet, die halbkreisförmig ist.
[0058] Durch die vorstehend erläuterten Kanalwandungen 34 bis 38 und 50 ist das Gehäuse
12 im Inneren im Wesentlichen in drei Abschnitte unterteilt, nämlich einen ersten
Kühlluftkanal 64, einen Aufnahmeraum 66 und einen zweiten Kühlluftkanal 68.
[0059] Der erste Kühlluftkanal erstreckt sich ausgehend von der Gehäuseöffnung 30 mit einem
Kanalabschnitt 70 in Längsrichtung 72 des Hochdruckreinigungsgerätes 10 und im Wesentlichen
über dessen gesamte Länge. Dabei ist der Kanalabschnitt 70 obenseitig von der Außenwand
28 und untenseitig von den Abschnitten 40 und 42 der Kanalwandung 38 begrenzt.
[0060] An den Kanalabschnitt 70 schließt sich ein ungefähr vertikal verlaufender Kanalabschnitt
74 an, der zwischen dem dritten Abschnitt 44, der Kanalwandung 34, der Außenwand 28
und dem vierten Abschnitt 46 gebildet ist. Der Kanalabschnitt 74 erstreckt sich bis
zum unteren Rand der Ausnehmung 48.
[0061] Der erste Kühlluftkanal 64 erstreckt sich in Querrichtung 76 des Hochdruckreinigungsgerätes
10 über dessen gesamte Breite.
[0062] Durch den ersten Kühlluftkanal 64 kann der nachfolgend noch erläuterten Motorpumpeneinheit
des Hochdruckreinigungsgerätes 10 Kühlluft zugeführt werden.
[0063] Im Querschnitt weist der erste Kühlluftkanal 64 ungefähr eine L-Form auf, d.h. der
Kühlluftkanal 64 ist abgewinkelt ausgestaltet. Im Übergang vom Kanalabschnitt 70 zum
Kanalabschnitt 74 erfolgt eine Umlenkung der Kühlluft um ungefähr 90°. Eine weitere
Umlenkung von ungefähr 90° erfährt die Kühlluft ausgehend vom zweiten Kanalabschnitt
74 beim Durchgang durch die Ausnehmung 48 (siehe unten).
[0064] Innenseitig ist der erste Kühlluftkanal 64 abschnittsweise mit einem schallabsorbierenden
Material 78 ausgekleidet. Das schallabsorbierende Material 78, beispielsweise ein
Schaumstoffmaterial, ist zum Beispiel innenseitig an der Außenwand 28 angeordnet,
zumindest oberhalb des zweiten Abschnitts 42, und erstreckt sich bis zur Kanalwandung
34. Schallabsorbierendes Material 78 kann ferner innenseitig an der Kanalwandung 34
und der Außenwand bis zum vierten Abschnitt 46 verlaufen. Vorteilhafterweise ist schallabsorbierendes
Material 78 auch am zweiten Abschnitt 42 angeordnet.
[0065] Der zweite Kühlluftkanal 68 erstreckt sich ausgehend von der Ausnehmung 62 mit einem
Kanalabschnitt 80 ungefähr vertikal in Richtung der Unterseite 18. Der Kanalabschnitt
80 wird begrenzt durch den Abschnitt 40, die Abschnitte 56 und 58 der Kanalwandung
50, die Außenwand 28 und die Kanalwandung 36.
[0066] An der Unterseite 18 geht der Kanalabschnitt 80 in einen Kanalabschnitt 82 über,
der sich von der Kanalwandung 36 bis zur Rückseite 24 erstreckt. Der Kanalabschnitt
82 erstreckt sich damit in Längsrichtung 72 nahezu über die gesamte Länge des Hochdruckreinigungsgerätes
10. Der Kanalabschnitt 82 wird obenseitig von den Abschnitten 54 und 52 und untenseitig
durch die Außenwand 28 begrenzt.
[0067] In der Querrichtung 76 erstreckt sich auch der Kühlluftkanal 68 über die gesamte
Breite des Hochdruckreinigungsgerätes 10.
[0068] Auch der zweite Kühlluftkanal 68 weist eine in Querschnitt L-förmige Ausgestaltung
auf mit einer Abwinklung zwischen den Kanalabschnitten 80, 82. Beim Durchströmen des
zweiten Kühlluftkanals 68 wird Kühlluft kurz hinter der Ausnehmung 62 um ungefähr
90° umgelenkt. Eine weitere Umlenkung um ungefähr 90° erfolgt im Bereich der Abwinklung
zwischen den Kanalabschnitten 80 und 82.
[0069] Der zweite Kühlluftkanal 68 ist ebenfalls abschnittsweise mit dem schallabsorbierenden
Material 78 ausgekleidet. Schallabsorbierendes Material 78 ist beispielsweise innenseitig
an der Außenwand 28 angeordnet, insbesondere gegenüber dem zweiten Abschnitt 54, an
dem vorzugsweise ebenfalls schallabsorbierendes Material 78 angeordnet ist. Auch längs
der Kanalwandung 38 und der Außenwand 28 bis zum ersten Abschnitt 40 ist vorteilhafterweise
schallabsorbierendes Material 78 angeordnet.
[0070] Der Aufnahmeraum 66 ist zwischen den Kanalwandungen 38 und 50 gebildet. Das Gehäuse
12 umfasst im Aufnahmeraum 66 Gehäusewände 84 und 86. Eine jeweilige Gehäusewand 84,
86 ist quer zur Längsrichtung 72 ausgerichtet und mit Wandabschnitten 88 und 90 doppelwandig
ausgestaltet. Stege 92 verbinden die Wandabschnitte 88 und 90. An jeder Gehäusewand
84, 86 ist eine Ausnehmung 94 vorhanden.
[0071] Die Gehäusewände 84, 86 sind in Längsrichtung 72 voneinander beabstandet. Die Gehäusewand
84 ist ungefähr im Bereich des hinteren Ende des Traggriffes 26 angeordnet und die
Gehäusewand 86 ungefähr im Bereich des vorderen Ende des Traggriffes 26. Diese Anordnung
könnte jedoch auch unterschiedlich sein.
[0072] In Längsrichtung 72 folgen somit von hinten nach vorne zunächst der dritte Abschnitt
44, im Abstand dazu die Gehäusewand 84, im Abstand dazu die Gehäusewand 86 und im
Abstand dazu der vierte Abschnitt 58.
[0073] Die Gehäusewände 84, 86 sind gewissermaßen Trennwände, die den Aufnahmeraum 66 in
Längsrichtung 72 unterteilen und in Querrichtung 76 ausgerichtet sind.
[0074] Das Hochdruckreinigungsgerät 10 weist eine Motorpumpeneinheit 96 auf. Die Motorpumpeneinheit
96 umfasst einen Motor 98 mit einer Welle 100, die eine Achse 102 definiert. Die Motorpumpeneinheit
96 ist vorliegend so am Hochdruckreinigungsgerät 10 angeordnet, dass die Achse 102
in Längsrichtung 72 verläuft, d. h. die Längsrichtung 72 ist eine Axialrichtung. Die
Achse 102 ist horizontal ausgerichtet, sie verläuft also parallel zu der vom Hochdruckreinigungsgerät
10 definierten Berührebene.
[0075] Die Motorpumpeneinheit 96 umfasst ferner eine Hochdruckpumpe 104, die ausgestaltet
ist als Axialkolbenpumpe. Die Hochdruckpumpe 104 umfasst einen Pumpenkopf 106, an
dem eine Pumpeneingangsleitung 108 und eine Pumpenausgangsleitung 110 angeordnet sind.
[0076] An der Welle 100 ist ein Lüfterrad 112 drehfest gehalten.
[0077] Die Motorpumpeneinheit 96 ist so im Gehäuse 12 aufgenommen, dass ausgehend von der
Rückseite 24 zunächst das Lüfterrad 112, anschließend der Motor 98 und anschließend
die Hochdruckpumpe 104 mit den sich von dieser erstreckenden Leitungen 108, 110 folgt.
[0078] Das Hochdruckreinigungsgerät 10 weist ein Luftführungsteil 114 auf. Das Luftführungsteil
114 weist eine im Wesentlichen zylindrische Gestalt auf und ist konzentrisch zur Motorpumpeneinheit
96 ausgerichtet. Das Luftführungsteil 114 umgibt die Motorpumpeneinheit 96 in Umfangsrichtung
der Achse 102 allseits und erstreckt sich von dessen der Rückseite 24 zugewandten
Ende bis zum Pumpenkopf 106.
[0079] An einem Endabschnitt, nämlich an der der Rückseite 24 zugewandten Stirnseite 116,
ist im Luftführungsteil 114 eine Öffnung 118 gebildet. Die Öffnung 118 fluchtet mit
der Ausnehmung 48, die in Kombination mit der korrespondierenden Ausnehmung an der
Gehäusehalbschale 14 eine Austrittsöffnung des ersten Kühlluftkanals 64 bildet. Am
Rand der Öffnung 118 ist ein Dichtelement 120 in Gestalt eines Ringes angeordnet.
[0080] In entsprechender Weise ist an einem Endabschnitt, nämlich der Stirnseite 122, des
Luftführungsteils 114, die der Vorderseite 22 zugewandt ist, eine Öffnung 124 im Luftführungsteil
114 gebildet. Die Öffnung 124 fluchtet mit der Ausnehmung 62, die in Kombination mit
der korrespondierenden Ausnehmung an der Gehäusehalbschale 16 eine Eintrittsöffnung
in den zweiten Kühlluftkanal 68 bildet. Am Rand der Öffnung 124 ist ein Dichtelement
126 angeordnet, insbesondere in Gestalt eines Ringes oder Teilringes oder Ringsegmentes.
Vorliegend ist das Dichtelement 126 kein Ringsegment. Eine weitergehende Abdichtung
am Rand der Öffnung 124 erfolgt durch ein an einem elektrischen Schaltelement 127
angeordnetes Dichtelement (nicht gezeigt).
[0081] Das Dichtelement 120 stellt eine dichte Strömungsverbindung zwischen dem ersten Kühlluftkanal
64 und dem Luftführungsteil 114 sicher, und das Dichtelement 126 sowie das nicht gezeigte
weitere Dichtelement eine dichte Strömungsverbindung zwischen dem Luftführungsteil
114 und dem zweiten Kühlluftkanal 68.
[0082] Das Hochdruckreinigungsgerät 10 weist ferner Dämpfungselemente 128 auf, über die
sich das Luftführungsteil 114 am Gehäuse 12 abstützt.
[0083] Die Dämpfungselemente 128 sind beispielsweise aus einem Schwingungen absorbierenden
elastischen Gummimaterial oder Kunststoffmaterial gefertigt und dienen dazu, Schwingungen
zwischen dem Luftführungsteil 114 aufgrund des Betriebs der Motorpumpeneinheit 96
und dem Gehäuse 12 zu absorbieren.
[0084] Die Dämpfungselemente 128 sind vorliegend ringförmig ausgestaltet und insbesondere
als Ringsegmente 130. Jedes Dämpfungselement 128 erstreckt sich über einen Bogen von
nahezu 180° in Umfangsrichtung der Achse 102 (Figur 3), beispielsweise von ungefähr
150° bis ungefähr 170°. Je zwei Dämpfungselemente 128 sind einer Gehäusewand 84 und
einer Gehäusewand 86 zugeordnet (einschließlich der korrespondierenden Gehäusewände
der jeweils anderen Gehäusehalbschale 14).
[0085] Die Dämpfungselemente 128 umgeben das Luftführungsteil 114 in Umfangsrichtung der
Achse 102 und quer zu dieser.
[0086] Ein jeweiliges Dämpfungselement 128 ist an der Gehäusewand 84 gehalten, wobei es
im Bereich der Ausnehmung 94 in axialer Richtung zwischen deren Wandabschnitte 88
und 90 eingefügt ist. In radialer Richtung kann sich das Dämpfungselement 128 an den
Stegen 92 der Gehäusewand 84 abstützen. Entsprechendes gilt für ein weiteres Dämpfungselement
128, das sich im Bereich der Ausnehmung 94 an den Wandabschnitten 88 und 90 und den
Stegen 92 der weiteren Gehäusewand 86 abstützen kann.
[0087] Auf diese Weise ist es möglich, dass sich das Luftführungsteil 114 über die Dämpfungselemente
128 am Gehäuse 12 abstützt, nämlich dessen Gehäusewänden 84, 86. Es ist eine Fixierung
sowohl in axialer Richtung als auch in radialer Richtung möglich.
[0088] Das Hochdruckreinigungsgerät 10 zeichnet sich durch einen besonders geräuscharmen
Betrieb aus. Dies wird durch Vorsehen von mindestens einem Kühlluftkanal 64, 68 erzielt
sowie ferner über das Vorsehen der Dämpfungselemente 128, über die sich das Luftführungsteil
114 am Gehäuse 12 abstützen kann.
[0089] Im Betrieb des Hochdruckreinigungsgerätes 10 wird Kühlluft durch die Gehäuseöffnung
30 aus der Atmosphäre angesaugt. Die Kühlluft durchströmt den ersten Kühlluftkanal
64, wird dabei zweimal abgelenkt und tritt über die Öffnung 118 in das Luftführungsteil
114 ein. Im Luftführungsteil 114 wird die Motorpumpeneinheit 96 durch die Kühlluft
wirkungsvoll gekühlt.
[0090] Die Kühlluft tritt anschließend über die Öffnung 124 aus dem Luftführungsteil 114
aus und wird zweimal umgelenkt, während sie durch den zweiten Kühlluftkanal 68 bis
zur Gehäuseöffnung 32 und durch diese in die Atmosphäre strömt. Pfeile 132 symbolisieren
die Strömungsrichtung der Kühlluft.
[0091] Im Ergebnis strömt die Kühlluft beim Hochdruckreinigungsgerät 10 längs eines Rechteckmäanders
durch den Kühlluftkanal 64, das Luftführungsteil 114 und den Kühlluftkanal 68. Die
mehrfache Ablenkung der Kühlluft erlaubt es, die aufgrund der Luftströmung auftretende
Geräuschemission gering zu halten. Besonders vorteilhaft ist auch das Vorsehen des
schallabsorbierenden Materials 78 in den Kühlluftkanälen 64 und 68. Deren schlitzartige
Ausgestaltung längs der Oberseite 20 und der Unterseite 18 sorgt ferner für einen
noch geräuschärmeren Betrieb des Hochdruckreinigungsgerätes 10.
[0092] Durch die Strömung der Kühlluft im Luftführungsteil 114 auftretende Geräusche können
bereits von diesem gedämpft werden. Etwaige Schwingungen des Luftführungsteils 114
durch die Luftströmung, insbesondere aber auch durch Körperschall aufgrund des Betriebs
der Motorpumpeneinheit 96, kann über die Dämpfungselemente 128 wirkungsvoll absorbiert
werden. Die Schwingungen auf das Gehäuse 12 werden erheblich reduziert, so dass im
Ergebnis ein besonders leises Hochdruckreinigungsgerät 10 bereitgestellt ist.
[0093] Die Pumpeneingangsleitung 108 und die Pumpenausgangsleitung 110 durchgreifen den
Kanalabschnitt 80, das schallabsorbierende Material 78 und die Außenwand 28 an der
Vorderseite 22. Die Leitungen 108, 110 sind von den Rändern der von ihnen durchgriffenen
Öffnungen der Außenwand 28 beabstandet. Daher wird auch über die Leitungen 108, 110
keine Schwingung auf das Gehäuse 12 übertragen.
[0094] Zugleich weist das Hochdruckreinigungsgerät 10 einen besonders kompakten Aufbau durch
die jeweilige Abwinklung der Kühlluftkanäle 64, 68 auf. Das Hochdruckreinigungsgerät
10 ist dadurch einfach zu transportieren.
[0095] Von Vorteil ist ferner, dass die Gehäuseöffnungen 30, 32 auf einander abgewandten
Seiten am Gehäuse 12 angeordnet sind. Ein Ansaugen von erwärmter Kühlluft, die über
die Gehäuseöffnung 32 in die Atmosphäre gelangt, unmittelbar erneut über die Gehäuseöffnung
30 in den Kühlluftkanal 64 kann dadurch weitgehend vermieden werden.
[0096] Weiter ist es von Vorteil, dass die Gehäuseöffnung 30 obenseitig am Hochdruckreinigungsgerät
10 angeordnet ist. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit verringert, dass Fremdkörper
wie beispielsweise Schmutz ins Gehäuseinnere eingesaugt werden.
Bezugszeichenliste:
[0097]
- 10
- Hochdruckreinigungsgerät
- 12
- Gehäuse
- 14
- Gehäusehalbschale
- 16
- Gehäusehalbschale
- 18
- Unterseite
- 20
- Oberseite
- 22
- Vorderseite
- 24
- Rückseite
- 26
- Traggriff
- 28
- Außenwand
- 30
- Gehäuseöffnung
- 32
- Gehäuseöffnung
- 34
- Kanalwandung
- 36
- Kanalwandung
- 38
- Kanalwandung
- 40
- erster Abschnitt
- 42
- zweiter Abschnitt
- 44
- dritter Abschnitt
- 46
- vierter Abschnitt
- 48
- Ausnehmung
- 50
- Kanalwandung
- 52
- erster Abschnitt
- 54
- zweiter Abschnitt
- 56
- dritter Abschnitt
- 58
- vierter Abschnitt
- 60
- Abstufung
- 62
- Ausnehmung
- 64
- erster Kühlluftkanal
- 66
- Aufnahmeraum
- 68
- zweiter Kühlluftkanal
- 70
- Kanalabschnitt
- 72
- Längsrichtung
- 74
- Kanalabschnitt
- 76
- Querrichtung
- 78
- schallabsorbierendes Material
- 80
- Kanalabschnitt
- 82
- Kanalabschnitt
- 84
- Gehäusewand
- 86
- Gehäusewand
- 88
- Wandabschnitt
- 90
- Wandabschnitt
- 92
- Steg
- 94
- Ausnehmung
- 96
- Motorpumpeneinheit
- 98
- Motor
- 100
- Welle
- 102
- Achse
- 104
- Hochdruckpumpe
- 106
- Pumpenkopf
- 108
- Pumpeneingangsleitung
- 110
- Pumpenausgangsleitung
- 112
- Lüfterrad
- 114
- Luftführungsteil
- 116
- Stirnseite
- 118
- Öffnung
- 120
- Dichtelement
- 122
- Stirnseite
- 124
- Öffnung
- 126
- Dichtelement
- 127
- Schaltelement
- 128
- Dämpfungselement
- 130
- Ringsegment
- 132
- Pfeile Strömungsrichtung
1. Luftgekühltes Hochdruckreinigungsgerät, umfassend ein Gehäuse (12) und eine in diesem
aufgenommene Motorpumpeneinheit (96) mit einem Motor (98) und einer von diesem angetriebenen
Hochdruckpumpe (104), sowie mindestens einen im Gehäuse (12) angeordneten oder gebildeten
Kühlluftkanal (64, 68) für Kühlluft zum Kühlen der Motorpumpeneinheit (96), der über
mindestens eine Gehäuseöffnung (30, 32) mit der Atmosphäre strömungsverbunden ist,
wobei das Hochdruckreinigungsgerät ein die Motorpumpeneinheit (96) zumindest teilweise
umgebendes Luftführungsteil (114) umfasst, das mit dem mindestens einen Kühlluftkanal
(64, 68) strömungsverbunden ist, und Dämpfungselemente (128), über die das Luftführungsteil
(114) am Gehäuse (12) abgestützt ist, wobei der mindestens eine Kühlluftkanal (64,
68) zumindest abschnittsweise zwischen einer Außenwand (28) des Gehäuses (12) und
mindestens einer weiteren, vom Gehäuse (12) umfassten oder gebildeten Kanalwand (34,
36, 38, 50) im Abstand zur Außenwand (28) gebildet ist, wobei das Hochdruckreinigungsgerät
(10) einen ersten Kühlluftkanal (64) aufweist, durch den hindurch der Motorpumpeneinheit
(96) Kühlluft aus der Atmosphäre zuführbar ist, und einen zweiten Kühlluftkanal (68),
durch den hindurch Kühlluft von der Motorpumpeneinheit (96) in die Atmosphäre abführbar
ist, und wobei die Motorpumpeneinheit (96) und das Luftführungsteil (114) zwischen
parallel zur Motorpumpeneinheit (96) verlaufenden Kanalabschnitten (70, 82) des ersten
Kühlluftkanals (64) und des zweiten Kühlluftkanals (68) angeordnet sind, wobei die
Kühlluft längs eines Mäanders durch den ersten Kühlluftkanal (64), das Luftführungsteil
(114) und den zweiten Kühlluftkanal (68) strömt.
2. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftführungsteil (114) frei von direktem Kontakt mit dem Gehäuse (12) und/oder
Wandungen des mindestens einen Kühlluftkanals (64, 68) ist.
3. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Luftführungsteil (114) über die gesamte oder im Wesentlichen gesamte Länge
der Motorpumpeneinheit (96) erstreckt und/oder dass das Luftführungsteil (114) die
Motorpumpeneinheit (96) mantelförmig umgibt und an zumindest einer Endseite, insbesondere
einer Stirnseite (116, 122), eine Öffnung (118, 124) aufweist, über die der mindestens
eine Kühlluftkanal (64, 68) und das Luftführungsteil (114) ineinander münden.
4. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Folgenden gilt:
- ein Dichtelement (120, 126) ist am Rand der mindestens einen Öffnung (118, 124)
angeordnet, um eine dichte Strömungsverbindung zwischen dem mindestens einen Kühlluftkanal
(64, 68) und dem Luftführungsteil (114) bereitzustellen;
- die Motorpumpeneinheit (96) weist ein von einer Welle (100) des Motors (98) angetriebenes
Lüfterrad (112) auf, das an einer Öffnung (118) des Luftführungsteils (114) angeordnet
ist und Kühlluft über die Motorpumpeneinheit (96) fördert;
- eine Pumpeneingangsleitung (108) und/oder eine Pumpenausgangsleitung (110) sind
durch eine endseitige Öffnung (124) des Luftführungsteils (114) hindurch aus diesem
herausgeführt oder ein Pumpenkopf (106) der Hochdruckpumpe (104) durchgreift die Öffnung
(124).
5. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) Gehäusewandungen (84, 86) aufweist oder bildet, zwischen denen und
dem Luftführungsteil (114) die Dämpfungselemente (128) zum Abstützen an den Gehäusewandungen
(84, 86) positioniert sind, und/oder dass die Gehäusewandungen (84, 86) quer zu einer
Axialrichtung der Motorpumpeneinheit (96) ausgerichtet sind.
6. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Folgenden gilt:
- die Dämpfungselemente (128) sind ringförmig oder ringsegmentförmig ausgestaltet
und umgeben das Luftführungsteil (114) vorzugsweise in einer Ebene quer zu einer Axialrichtung
der Motorpumpeneinheit (96) jeweils zumindest teilweise;
- bezogen auf eine Axialrichtung der Motorpumpeneinheit (96) ist an zumindest zwei
voneinander beabstandeten Positionen jeweils mindestens ein Dämpfungselement (128)
zum Abstützen des Luftführungsteiles (114) am Gehäuse (12) angeordnet;
- die Dämpfungselemente (128) sind aus einem Gummimaterial oder einem Kunststoffmaterial
gefertigt.
7. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Kühlluftkanal (64, 68) mit einem Kanalabschnitt (70, 82) in einer
Längsrichtung (72) des Hochdruckreinigungsgerätes (10) verläuft und sich in Querrichtung
(76) des Hochdruckreinigungsgerätes (10) über dessen gesamte oder im Wesentlichen
gesamte Breite erstreckt.
8. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Kühlluftkanal (64, 68) innenseitig zumindest abschnittsweise
mit einem schallabsorbierenden Material (78) ausgekleidet ist.
9. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Kühlluftkanal (64, 68) abgewinkelt ausgestaltet ist und dass
die den mindestens einen Kühlluftkanal (64, 68) durchströmende Kühlluft eine zumindest
einmalige Umlenkung erfährt, vorzugsweise von ungefähr 90°.
10. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Motorpumpeneinheit (96) parallel zu einem Kanalabschnitt (70, 82) des mindestens
einen Kühlluftkanals (64, 68) ausgerichtet ist und die den Kanalabschnitt (70, 82)
und das Luftführungsteil (114) durchströmende Kühlluft eine zweimalige Umlenkung von
vorzugsweise jeweils ungefähr 90° erfährt.
11. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Folgenden gilt:
- die Kühlluft strömt längs eines Rechteckmäanders durch den ersten Kühlluftkanal
(64), das Luftführungsteil (114) und den zweiten Kühlluftkanal (68);
- der Kanalabschnitt (70) des ersten Kühlluftkanals (64) ist oberhalb und der Kanalabschnitt
(82) des zweiten Kühlluftkanals (68) ist unterhalb der Motorpumpeneinheit (96) angeordnet;
- eine Gehäuseöffnung (30), über die Kühlluft in den ersten Kühlluftkanal (64) eintritt,
und eine Gehäuseöffnung (32), über die Kühlluft aus dem zweiten Kühlluftkanal (68)
austritt, sind auf einander abgewandten Seiten am Gehäuse (12) angeordnet;
- eine Gehäuseöffnung (30), über die Kühlluft in den ersten Kühlluftkanal (64) eintritt,
ist oberhalb einer Gehäuseöffnung (32) positioniert, über die Kühlluft aus dem zweiten
Kühlluftkanal (68) austritt.
12. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Motorpumpeneinheit (96), bezogen auf eine Gebrauchsstellung des Hochdruckreinigungsgerätes,
horizontal im Gehäuse (12) ausgerichtet ist.
13. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) zwei Gehäusehalbschalen (14, 16) aufweist, wobei die Motorpumpeneinheit
(96) mit dem sie umgebenden Luftführungsteil (114) zwischen den Gehäusehalbschalen
(14, 16) positioniert ist und sich über die Dämpfungselemente (128) an Stirnseiten
von Gehäusewandungen (84, 86) einer jeweiligen Gehäusehalbschale (14, 16) abstützt,
die der jeweils anderen Gehäusehalbschale (14, 16) zugewandt sind.
14. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochdruckpumpe (104) eine Axialkolbenpumpe ist.
1. An air-cooled high pressure cleaning device, comprising a housing (12) and a motor
pump unit (96) received therein having a motor (98) and a high pressure pump (104)
driven by said motor (98), as well as at least one cooling air channel (64, 68) for
cooling air, arranged or formed in the housing (12), for cooling the motor pump unit
(96), said cooling air channel (64, 68) being fluidically connected to the atmosphere
by at least one housing opening (30, 32), wherein the high pressure cleaning device
comprises an air guiding part (114) which is fluidically connected to the at least
one cooling air channel (64, 68) and at least partially surrounds the motor pump unit
(96), and damping elements (128), by means of which the air guiding part (114) is
supported on the housing (12), wherein the at least one cooling air channel (64, 68)
is formed, at least in sections, between an outer wall (28) of the housing (12) and
at least one further channel wall (34, 36, 38, 50) comprised or formed by the housing
(12) at a distance from the outer wall (28), wherein the high pressure cleaning device
(10) has a first cooling air channel (64), through which cooling air out of the atmosphere
is suppliable to the motor pump unit (96), and a second cooling air channel (68),
through which cooling air is removable from the motor pump unit (96) into the atmosphere,
and wherein the motor pump unit (96) and the air guiding part (114) are arranged between
channel sections (70, 82) of the first and the second cooling air channel (64, 68)
which run parallel to the motor pump unit (96), wherein the cooling air flows along
a meander through the first cooling air channel (64), the air guiding part (114),
and the second cooling air channel (68).
2. The high pressure cleaning device in accordance with Claim 1, characterized in that the air guiding part (114) is free of direct contact with the housing (12) and/or
walls of the at least one cooling air channel (64, 68).
3. The high pressure cleaning device in accordance with Claim 1 or Claim 2, characterized in that the air guiding part (114) extends over the entire or substantially entire length
of the motor pump unit (96) and/or in that the air guiding part (114) surrounds the motor pump unit (96) in the form of a shell
and has on at least one end side, in particular an end face (116, 122), an opening
(118, 124) via which the at least one cooling air channel (64, 68) and the air guiding
part (114) open into each other.
4. The high pressure cleaning device in accordance with Claim 3,
characterized in that at least one of the following applies:
- a sealing element (120, 126) is arranged on the rim of the at least one opening
(118, 124), in order to provide a sealed fluidic connection between the at least one
cooling air channel (64, 68) and the air guiding part (114);
- the motor pump unit (96) has a fan wheel (112) driven by a shaft (100) of the motor
(98), said fan wheel (112) being arranged at an opening (118) of the air guiding part
(114) and conveying cooling air over the motor pump unit (96);
- a pump input conduit (108) and/or a pump output conduit (110) are fed out of the
air guiding part (114) through an end-side opening (124) thereof, or a pump head (106)
of the high pressure pump (104) passes through the opening (124).
5. The high pressure cleaning device in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the housing (12) has or forms housing walls (84, 86), the damping elements (128)
being positioned between the housing walls (84, 86) and the air guiding part (114)
and for support on the housing walls (84, 86), and/or in that the housing walls (84, 86) are oriented transversely to an axial direction of the
motor pump unit (96).
6. The high pressure cleaning device in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that at least one of the following applies:
- the damping elements (128) are configured annularly or in the shape of a ring segment
and each at least partially surround the air guiding part (114), preferably in a plane
transverse to an axial direction of the motor pump unit (96);
- with respect to an axial direction of the motor pump unit (96), at least at two
positions spaced apart from each other, in each case at least one damping element
(128) is arranged for supporting the air guiding part (114) on the housing (12);
- the damping elements (128) are made out of a rubber material or a plastics material.
7. The high pressure cleaning device in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the at least one cooling air channel (64, 68) with a channel section (70, 82) runs
in a longitudinal direction (72) of the high pressure cleaning device (10) and extends
in the transverse direction (76) of the high pressure cleaning device (10) over its
entire or substantially entire width.
8. The high pressure cleaning device in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the at least one cooling air channel (64, 68) is lined on the interior, at least
in sections, with a sound-absorbing material (78).
9. The high pressure cleaning device in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the at least one cooling air channel (64, 68) is configured in an angled manner and
in that the cooling air flowing through the at least one cooling air channel (64, 68) undergoes
at least a single redirection, preferably of about 90°.
10. The high pressure cleaning device in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the motor pump unit (96) is oriented in parallel to a channel section (70, 82) of
the at least one cooling air channel (64, 68) and the cooling air flowing through
the channel section (70, 82) and the air guiding part (114) twice undergoes a redirection
of preferably about 90° in each case.
11. The high pressure cleaning device in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that at least one of the following applies:
- the cooling air flows along a right angle meander through the first cooling air
channel (64), the air guiding part (114), and the second cooling air channel (68);
- the channel section (70) of the first cooling air channel (64) is arranged above
and the channel section (82) of the second cooling air channel (68) is arranged below
the motor pump unit (96);
- a housing opening (30), via which cooling air enters into the first cooling air
channel (64), and a housing opening (32), via which cooling air exits out of the second
cooling air channel (68), are arranged on the housing (12) on sides which are remote
from each other;
- a housing opening (30), via which cooling air enters into the first cooling air
channel (64), is positioned above a housing opening (32), via which cooling air exits
out of the second cooling air channel (68).
12. The high pressure cleaning device in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the motor pump unit (96) is oriented horizontally in the housing (12).
13. The high pressure cleaning device in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the housing (12) has two housing half-shells (14, 16), wherein the motor pump unit
(96) with the air guiding part (114) surrounding it is positioned between the housing
half-shells (14, 16) and is supported by means of the damping elements (128) on end
faces of housing walls (84, 86) of a respective housing half-shell (14, 16), which
are faced toward the respective other housing half-shell (14, 16).
14. The high pressure cleaning device in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the high pressure pump (104) is an axial piston pump.
1. Appareil de nettoyage haute pression refroidi par air, comprenant un boîtier (12)
et une unité de motopompe (96) logée dans celui-ci, avec un moteur (98) et une pompe
à haute pression (104) entraînée par celui-ci, ainsi qu'au moins un canal d'air de
refroidissement (64, 68) disposé ou formé dans le boîtier (12), pour l'air de refroidissement
de l'unité de motopompe (96), qui est reliée en écoulement, par l'intermédiaire d'au
moins une ouverture du boîtier (30, 32), avec l'atmosphère, dans lequel l'appareil
de nettoyage à haute pression comprend une partie de guidage d'air (114) entourant
au moins partiellement l'unité de motopompe (96), qui est reliée en écoulement avec
l'au moins un canal d'air de refroidissement (64, 68), et des éléments d'amortissement
(128) par l'intermédiaire desquels la partie de guidage d'air (114) s'appuie contre
le boîtier (12), dans lequel l'au moins un canal d'air de refroidissement (64, 68)
est réalisé, au moins à certains endroits, entre une paroi externe (28) du boîtier
(12) et au moins une autre paroi de canal (34, 36, 38, 50) entourée ou formée par
le boîtier (12), à distance de la paroi externe (28), dans lequel l'appareil de nettoyage
à haute pression (10) comprend un premier canal d'air de refroidissement (64) à travers
lequel de l'air de refroidissement provenant de l'atmosphère peut être introduit dans
l'unité de motopompe (96), et un deuxième canal d'air de refroidissement (68), à travers
lequel l'air de refroidissement peut être évacué hors de l'unité de motopompe (96)
vers l'atmosphère et dans lequel l'unité de motopompe (96) et la partie de guidage
d'air (114) sont disposées entre des portions de canal (70, 82), s'étendant parallèlement
à l'unité de motopompe (96), du premier canal d'air de refroidissement (64) et du
deuxième canal d'air de refroidissement (68), dans lequel l'air de refroidissement
s'écoule le long d'un méandre à travers le premier canal d'air de refroidissement
(64), la partie de guidage d'air (114) et le deuxième canal d'air de refroidissement
(68).
2. Appareil de nettoyage à haute pression selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie de guidage d'air (114) n'a pas de contact direct avec le boîtier (12) et/ou
les parois de l'au moins un canal d'air de refroidissement (64, 68).
3. Appareil de nettoyage à haute pression selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la partie de guidage d'air (114) s'étend sur toute la longueur ou sur globalement
toute la longueur de l'unité de motopompe (96) et/ou en ce que la partie de guidage d'air (114) entoure de manière enveloppante l'unité de motopompe
(96) et comprend, sur au moins un côté d'extrémité, plus particulièrement une face
frontale (116, 122), une ouverture (118, 124), par l'intermédiaire de laquelle l'au
moins un canal d'air de refroidissement (64, 68) et la partie de guidage d'air (114)
débouchent l'un dans l'autre.
4. Appareil de nettoyage à haute pression selon la revendication 3,
caractérisé en ce qu'au moins une des affirmations suivantes est valable :
- un élément d'étanchéité (120, 126) est disposé sur la bord de l'au moins une ouverture
(118, 124), afin de mettre à disposition une liaison d'écoulement étanche entre l'au
moins un canal d'air de refroidissement (64, 68) et la partie de guidage d'air (114)
;
- l'unité de motopompe (96) comprend une roue de ventilateur (112) entraînée par un
arbre (100) du moteur (98), qui est disposée au niveau d'une ouverture (118) de la
partie de guidage d'air (114) et qui transporte l'air de refroidissement par l'intermédiaire
de l'unité de motopompe (96) ;
- une conduite d'entrée de pompe (108) et/ou une conduite de sortie de pompe (110)
sont guidées, à travers une ouverture côté extrémité (124) de la partie de guidage
d'air (114), hors de celle-ci ou une tête de pompe (106) de la pompe à haute pression
(104) traverse l'ouverture (124).
5. Appareil de nettoyage à haute pression selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le boîtier (12) comprend ou forme des parois de boîtier (84, 86) entre lesquelles
et la partie de guidage d'air (114) sont positionnés les éléments d'amortissement
(128) pour l'appui contre les parois du boîtier (84, 86) et/ou en ce que les parois du boîtier (84, 86) sont orientées transversalement par rapport à une
direction axiale de l'unité de motopompe (96).
6. Appareil de nettoyage à haute pression selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au moins une des affirmations suivantes est valable :
- les éléments d'amortissement (128) présentent une forme annulaire ou une forme de
segments annulaires et entourent la partie de guidage d'air (114) de préférence dans
un plan transversal par rapport à une direction axiale de l'unité de motopompe (96),
respectivement au moins partiellement ;
- par rapport à une direction axiale de l'unité de motopompe (96), au niveau d'au
moins deux positions distantes entre elles, est disposé respectivement au moins un
élément d'amortissement (128) pour l'appui de la partie de guidage d'air (114) contre
le boîtier (12) ;
- les éléments d'amortissement (128) sont constitués d'un matériau de type caoutchouc
ou d'une matière plastique.
7. Appareil de nettoyage à haute pression selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'au moins un canal d'air de refroidissement (64, 68) s'étend, avec une portion de
canal (70, 82), dans une direction longitudinale (72) de l'appareil de nettoyage à
haute pression (10) et s'étend dans la direction transversale (76) de l'appareil de
nettoyage à haute pression (10) sur toute sa largeur ou globalement toute sa largeur.
8. Appareil de nettoyage à haute pression selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'au moins un canal d'air de refroidissement (64, 68) est revêtu à l'intérieur au
moins à certains endroits avec un matériau insonorisant (78).
9. Appareil de nettoyage à haute pression selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'au moins un canal d'air de refroidissement (64, 68) est coudé et en ce que l'air de refroidissement traversant l'au moins un canal d'air de refroidissement
(64, 68) subit au moins une déviation, de préférence d'environ 90°.
10. Appareil de nettoyage à haute pression selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'unité de motopompe (96) est orientée parallèlement à une portion de canal (70,
82) de l'au moins un canal d'air de refroidissement (64, 68) et l'air de refroidissement
traversant la portion de canal (70, 82) et la partie de guidage d'air (114) subit
deux déviations de préférence d'environ 90° chacune.
11. Appareil de nettoyage à haute pression selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au moins une des affirmations suivantes est valable :
- l'air de refroidissement s'écoule le long d'un méandre rectangulaire à travers le
premier canal d'air de refroidissement (64), la partie de guidage d'air (114) et le
deuxième canal d'air de refroidissement (68) ;
- la portion de canal (70) du premier canal d'air de refroidissement (64) est disposée
au-dessus et la portion de canal (82) du deuxième canal d'air de refroidissement (68)
est disposée en dessous de l'unité de motopompe (96) ;
- une ouverture de boîtier (30), par l'intermédiaire de laquelle l'air de refroidissement
entre dans le premier canal d'air de refroidissement (64), et une ouverture de boîtier
(32), par l'intermédiaire de laquelle l'air de refroidissement sort du deuxième canal
d'air de refroidissement (68), sont disposés sur des côtés opposés entre eux sur le
boîtier (12) ;
- une ouverture de boîtier (30), par l'intermédiaire de laquelle l'air de refroidissement
entre dans le premier canal d'air de refroidissement (64) est positionnée au-dessus
d'une ouverture de boîtier (32), par l'intermédiaire de laquelle l'air de refroidissement
sort du deuxième canal d'air de refroidissement (68).
12. Appareil de nettoyage à haute pression selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'unité de motopompe (96) est orientée, par rapport à une position d'utilisation
de l'appareil de nettoyage à haute pression, horizontalement dans le boîtier (12).
13. Appareil de nettoyage à haute pression selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le boîtier (12) comprend deux demi-coques de boîtier (14, 16), dans lequel l'unité
de motopompe (96), avec la partie de guidage d'air (114) qui l'entoure, est positionnée
entre les demi-coques de boîtier (14, 16) et s'appuie, par l'intermédiaire des éléments
d'amortissement (128), contre les faces frontales de parois de boîtier (84, 86) d'une
demi-coque de boîtier (14, 16) respective, qui sont orientées respectivement vers
l'autre demi-coque de boîtier (14, 16).
14. Appareil de nettoyage à haute pression selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la pompe à haute pression (104) est une pompe à pistons axiaux.