[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Aktuator mit Ventileinheit für einen piezoservobetriebenen
Injektor. Dokument
WO 2015/125438 A zeigt ein Aktuatorgehäuse, welches aus einer Hülse und einem Aktuatorgehäusedeckel
besteht.
[0002] Ein solcher Aktuator mit Ventileinheit ist bekannt. Bei einem standardmäßigen piezoservobetriebenen
Injektor wird ein Ventil gegen den vorhandenen Druck beaufschlagt. Die Tatsache, dass
das Piezoelement gegen diesen Druck arbeitet, führt zu einem "digitalen" Öffnen des
Ventils. Sobald das Ventil geöffnet ist, nimmt der Druck hinter dem Ventil ab, so
dass auch die auf das Piezoelement ausgeübte Kraft abnimmt. Hierdurch öffnet sich
das Ventil weiter und nimmt der Druck weiter ab. Hierbei ist jedoch jede Ventilposition
unstabil bzw. unbeständig, so dass es schwierig wird, das Ventil in einem kleinen
Ventilverschiebungsbereich zu steuern (hierbei handelt es sich um ein Schlüsselmerkmal
zur Realisierung einer dynamischen Leckage ohne Durchführung von Einspritzungen).
Dieser Effekt ist abhängig vom Druck. Bei einem kleinen Druck ist der Effekt gering,
bei einem hohen Druck ist er groß.
[0003] Aufgrund dieser Tatsache ist ein standardmäßiger piezobetriebener Injektor nicht
in der Lage, einen Druckabfall im gesamten Druckbereich zu steuern. Diese Funktion
muss von einer anderen Komponente ausgeführt werden.
[0004] Im Stand der Technik hat man hierzu ein spezielles Drucksteuerventil verwendet. Auch
wurde ein Druckbegrenzungsventil in Kombination mit einer dynamischen Leckage ohne
Einspritzung eingesetzt, jedoch nicht im gesamten Druckbereich. Bei einer derartigen
Kombination muss die Pumpe die permanente Leckage auch während Einspritzungen kompensieren,
was jedoch zu einem nicht optimierten Kraftstoffverbrauch führt.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Aktuator mit Ventileinheit
für einen piezoservobetriebenen Injektor zur Verfügung zu stellen, der besonders einfach
ausgebildet ist und dabei eine effektive Funktionsweise aufweist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Aktuator mit Ventileinheit für einen
piezoservobetriebenen Injektor gelöst, der die folgenden Komponenten umfasst:
Ein einen Innenraum bildendes Außengehäuse,
eine sich durch den Innenraum des Außengehäuses erstreckende und hiermit verbundene
feste Bodenplatte,
ein sich durch die Bodenplatte erstreckendes bewegliches Aktuatorgehäuse innerhalb
des Außengehäuses,
ein zwischen der festen Bodenplatte und einer Kopfplatte des beweglichen Aktuatorgehäuses
angeordnetes Piezoelement,
ein mit einem Ventilsitz zusammenwirkendes bewegliches Ventilelement,
eine Kraftübertragungseinrichtung zwischen Aktuatorgehäuse und beweglichem Ventilelement,
ein das Aktuatorgehäuse in Richtung auf das Ventilelement vorspannendes erstes Vorspannungselement
und
ein die Kraftübertragungseinrichtung in Richtung auf das Ventilelement vorspannendes
zweites Vorspannungselement,
wobei durch eine Längenvergrößerung des Piezoelementes das Aktuatorgehäuse gegen das
erste Vorspannungselement und dadurch die Kraftübertragungseinrichtung gegen das zweite
Vorspannungselement zum Abheben des Ventilelementes vom Ventilsitz bewegbar ist.
[0007] Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht es, eine Ventileinheit so zu steuern, dass
sie mit dem Druck und nicht mehr gegen den Druck arbeitet, wobei diese Steuerung von
einem Piezoaktuator durchgeführt wird. Die erfindungsgemäß erreichte Umkehrung der
Verschiebung des Ventilelementes wird durch das Gehäuse des Piezoelementes erreicht,
das bei einer Längenvergrößerung des Piezoelementes die Kraftübertragungseinrichtung
gegen das zweite Vorspannungselement so bewegt, dass das Ventilelement in Richtung
des anstehenden Druckes vom Ventilsitz abgehoben wird. Dabei stützt sich das Piezoelement
auf der fest installierten Bodenplatte und der Kopfplatte des beweglichen Aktuatorgehäuses
ab, so dass bei einer Auslängung des Piezoelementes eine entsprechende Bewegung des
Aktuatorgehäuses initiiert wird. Das Aktuatorgehäuse erstreckt sich dabei durch die
feste Bodenplatte hindurch.
[0008] Mit einer derartigen Ausgestaltung öffnet sich die Ventileinheit und damit der Injektor
von selbst, wenn der Druck im System zu stark ansteigt. Auf diese Weise kann ein Druckbegrenzungsventil
vermieden werden. Diese Ventilposition ist stabil und ermöglicht eine Druckverringerung
durch Erzeugung einer dynamischen Leckage ohne Einspritzung. Ein Drucksteuerventil
wird nicht benötigt. Das erste Vorspannungselement, das das Aktuatorgehäuse entgegen
der Ventilöffnungsrichtung beaufschlagt, befindet sich bei dieser Ausführungsform
außerhalb des Aktuatorgehäuses, wodurch insgesamt die Konstruktion des Aktuators vereinfach
wird. Erfindungsgemäß wird somit eine einfache und effiziente Lösung vorgeschlagen,
bei der die Ventileinheit mit dem Druck arbeitet. Es werden die Vorteile eines typischen
Solenoidventiles (Robustheit, Stabilität) mit den Vorteilen eines typischen Piezoaktuators
kombiniert. Auf diese Weise kann ein Einspritzsystem ohne Druckbegrenzungsventil oder
Drucksteuerventil konzipiert werden.
[0009] Erfindungsgemäß weist das Aktuatorgehäuse am der Ventileinheit zugewandten Ende eine
Öffnung auf, durch die sich die Kraftübertragungseinrichtung erstreckt und die Innenwandung
des Aktuatorgehäuses hintergreift. Dabei umfasst die Kraftübertragungseinrichtung
vorzugsweise einen Ventilkolben, wobei dieser Ventilkolben bei einer speziellen Ausführungsform
einen mit der Innenwandung des Aktuatorgehäuses zusammenwirkenden Endflansch besitzt.
[0010] Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform wird bei einer Auslängung des Piezoelementes
das Aktuatorgehäuse von der Ventileinheit wegbewegt und bewegt dabei den sich durch
seine Öffnung erstreckenden Ventilkolben gegen das zweite Vorspannungselement, so
dass das Ventilelement durch den anstehenden Druck öffnen kann. Umgekehrt wird bei
einer Kontraktion des Ventilelementes das Aktuatorgehäuse in Richtung auf die Ventileinheit
bewegt, wodurch der Ventilkolben aufgrund der Kraft des zweiten Vorspannungselementes
das Ventilelement wieder gegen seinen Sitz pressen kann, um die Ventileinheit zu schließen.
Die erfindungsgemäß vorgesehene Bodenplatte, durch die sich das Aktuatorgehäuse erstreckt,
ist vorzugsweise durch mehrere Schweißpunkte am Außengehäuse des Aktuators fixiert.
Dies erfolgt zweckmäßigerweise über Ansätze der Bodenplatte, so dass zwischen Bodenplatte
und Außengehäuse Schlitze gebildet sind, durch die sich das Aktuatorgehäuse erstreckt
und seine durch das Piezoelement initiierte Bewegung durchführen kann. Vorzugsweise
sind das Außengehäuse und das darin angeordnete Aktuatorgehäuse zylindrisch ausgebildet,
so dass die Schlitze als Rundschlitze ausgestaltet sind. Dabei kann die Bodenplatte
vorzugsweise über zwei oder vier Ansätze durch Schweißpunkte am Außengehäuse fixiert
sein, zwischen denen jeweils ein Schlitz ausgebildet ist.
[0011] Erfindungsgemäß umfasst die Kraftübertragungseinrichtung eine Hebeleinrichtung, um
eine entsprechende Beaufschlagung des Ventilelementes zu ermöglichen.
[0012] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit
der Zeichnung im Einzelnen erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- einen schematischen Längsschnitt durch einen Aktuator mit Ventileinheit für einen
piezoservobetriebenen Injektor; und
- Figur 2
- einen Horizontalschnitt durch den Aktuator mit einer Draufsicht auf die vorgesehene
Bodenplatte.
[0013] Der in Figur 1 im Längsschnitt dargestellte Aktuator mit Ventileinheit besitzt ein
Außengehäuse 1, das einen Innenraum bildet, in dem ein Aktuatorgehäuse 2 auf- und
abbeweglich angeordnet ist. In das Außengehäuse 1 ist eine Bodenplatte 4 eingeschweißt,
wie durch die Schweißstellen 5 angedeutet ist. Der in Figur 2 dargestellte Horizontalschnitt
zeigt die Bodenplatte 4 in der Draufsicht, die über zwei Ansätze 12 über die Schweißstellen
5 mit der Innenwand des Außengehäuses 1 verschweißt ist. Zwischen den beiden Ansätzen
12 sind zwei halbrunde Schlitze 13 in der Bodenplatte 4 ausgebildet, durch die sich
die Wandung des zylindrisch ausgebildeten Aktuatorgehäuses 2 erstreckt. Das Aktuatorgehäuse
2 kann sich somit durch die Schlitze 13 der Bodenplatte 4 auf- und abbewegen.
[0014] Das Aktuatorgehäuse 2 ist an seinem von der Ventileinheit abgewandten Ende geschlossen
und weist dort eine Kopfplatte 14 auf. Am gegenüberliegenden Ende besitzt das Aktuatorgehäuse
2 eine zentrale Öffnung 6, durch die sich ein Ventilkolben 7 erstreckt, der einen
im Inneren des Aktuatorgehäuses 2 angeordneten Endflansch 15 aufweist. Der Endflansch
15 hintergreift den benachbart zur Öffnung 6 angeordneten Wandungsbereich des Aktuatorgehäuses
2.
[0015] Der Ventilkolben 7 wirkt mit einem Ventilelement 8 zusammen, das mit einem Ventilsitz
9 kooperiert. Das Ventilelement 8 öffnet und schließt einen Kanal 16, über den Kraftstoff
einer Einspritzdüse zugeführt wird.
[0016] Zwischen der Kopfplatte 14 des Aktuatorgehäuses 2 und der fest installierten Bodenplatte
4 ist ein Piezoelement 3 angeordnet. Ein erstes Vorspannungselement 11 in der Form
einer Feder drückt das Aktuatorgehäuse 3 in Figur 1 nach unten, und ein zweites Vorspannungselement
10 ist zwischen dem Ventilkolben 7 und der Bodenplatte 4 angeordnet und drückt den
Ventilkolben 7 in der Figur 1 nach unten gegen das Ventilelement 8 und dieses damit
gegen den Ventilsitz 9, um den Kanal 16 zu schließen.
[0017] Der Aktuator funktioniert in der folgenden Weise:
Wenn das Piezoelement 3 mit einer elektrischen Spannung beaufschlagt wird, vergrößert
sich seine Länge, wodurch das Aktuatorgehäuse 14 gegen das Vorspannungselement 11
in der Figur 1 nach oben bewegt wird. Hierdurch wird der Ventilkolben 7 gegen das
Vorspannungselement 10 ebenfalls nach oben bewegt, wodurch das Ventilelement 8 vom
Ventilsitz 9 abgehoben und der Kanal 16 geöffnet wird. Die Ventileinheit arbeitet
somit mit dem im Kanal 16 anstehenden Druck und nicht gegen denselben, wenn das Ventil
geöffnet wird.
[0018] Bei einem Schließen des Ventils wird die Spannungsbeaufschlagung des Piezoelementes
3 gestoppt. Es folgt dann eine Kontraktion desselben, wodurch das Aktuatorgehäuse
2 in der Figur 1 abwärts bewegt wird. Der Ventilkolben 7 wird dadurch vom Vorspannungselement
10 nach unten gegen das Ventilelement 8 gedrückt, so dass dieses gegen den Ventilsitz
9 gepresst und der Kanal 16 geschlossen wird.
[0019] Das Öffnen der Ventileinheit erfolgt somit in Richtung des anstehenden Drucks mithilfe
des Aktuators. Der als Kraftübertragungseinrichtung dienende Ventilkolben 7 wird vom
Aktuatorgehäuse 2 betätigt, und zwar in Druckrichtung, wie vorstehend erwähnt.
1. Aktuator mit Ventileinheit für einen piezoservobetriebenen Injektor mit
einem einen Innenraum bildenden Außengehäuse (1),
einer sich durch den Innenraum des Außengehäuses (1) erstreckenden und hiermit verbundenen
festen Bodenplatte (4),
einem sich durch die Bodenplatte (4) erstreckenden beweglichen Aktuatorgehäuse (2)
innerhalb des Außengehäuses (1),
einem zwischen der festen Bodenplatte (4) und einer Kopfplatte (14) des beweglichen
Aktuatorgehäuses (2) angeordneten Piezoelement (3),
einem mit einem Ventilsitz (9) zusammenwirkenden beweglichen Ventilelement (8),
einer Kraftübertragungseinrichtung zwischen Aktuatorgehäuse (2) und beweglichem Ventilelement
(8),
einem das Aktuatorgehäuse (2) in Richtung auf das Ventilelement (8) vorspannenden
ersten Vorspannungselement (11) und
einem die Kraftübertragungseinrichtung in Richtung auf das Ventilelement (8) vorspannenden
zweiten Vorspannungselement (10),
wobei durch eine Längenvergrößerung des Piezoelementes (3) das Aktuatorgehäuse (2)
gegen das erste Vorspannungselement (11) und dadurch die Kraftübertragungseinrichtung
gegen das zweite Vorspannungselement (10) zum Abheben des Ventilelementes (8) vom
Ventilsitz (9) bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Aktuatorgehäuse (2) am der Ventileinheit zugewandten Ende eine Öffnung (6) aufweist,
durch die sich die Kraftübertragungseinrichtung erstreckt und die Innenwandung des
Aktuatorgehäuses (2) hintergreift und dadurch, dass die Kraftübertragungseinrichtung
eine Hebeleinrichtung umfasst.
2. Aktuator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftübertragungseinrichtung einen Ventilkolben (7) umfasst.
3. Aktuator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkolben (7) einen mit der Innenwandung des Aktuatorgehäuses (2) zusammenwirkenden
Endflansch (15) besitzt.
4. Aktuator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Vorspannungselement (10) zwischen Bodenplatte (4) und Endflansch (15)
des Ventilkolbens (7) angeordnet ist.
5. Aktuator nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte (4) über Ansätze (12) am Außengehäuse (1) fixiert ist, so dass zwischen
Bodenplatte (4) und Außengehäuse (1) Schlitze (13) gebildet sind, durch die sich das
Aktuatorgehäuse (2) erstreckt.
1. Actuator having a valve unit for a piezoelectric servo-operated injector with
an outer housing (1) which forms an interior space,
a fixed base plate (4) which extends through the interior space of the outer housing
(1) and is connected to the latter,
a movable actuator housing (2) which extends through the base plate (4) within the
outer housing (1),
a piezoelectric element (3) which is arranged between the fixed base plate (4) and
a top plate (14) of the movable actuator housing (2),
a movable valve element (8) which interacts with a valve seat (9),
a force transmission device between the actuator housing (2) and the movable valve
element (8),
a first prestressing element (11) which prestresses the actuator housing (2) in the
direction of the valve element (8), and
a second prestressing element (10) which prestresses the force transmission device
in the direction of the valve element (8),
it being possible for the actuator housing (2) to be moved counter to the first prestressing
element (11) by way of a length extension of the piezoelectric element (3) and, as
a result, for the force transmission device to be moved counter to the second prestressing
element (10) in order to lift up the valve element (8) from the valve seat (9), characterized in that the actuator housing (2) has an opening (6) at the end which faces the valve unit,
through which opening (6) the force transmission device extends and engages behind
the inner wall of the actuator housing (2), and in that the force transmission device comprises a lever device.
2. Actuator according to Claim 1, characterized in that the force transmission device comprises a valve piston (7).
3. Actuator according to Claim 2, characterized in that the valve piston (7) has an end flange (15) which interacts with the inner wall of
the actuator housing (2).
4. Actuator according to Claim 3, characterized in that the second prestressing element (10) is arranged between the base plate (4) and the
end flange (15) of the valve piston (7).
5. Actuator according to one of the preceding claims, characterized in that the base plate (4) is fixed on the outer housing (1) via attachments (12), with the
result that slots (13) are formed between the base plate (4) and the outer housing
(1), through which slots (13) the actuator housing (2) extends.
1. Actionneur comportant un ensemble soupape destiné à un injecteur à servocommande piézoélectrique
équipé de :
- un carter extérieur (1) qui forme un espace intérieur ;
- une plaque de fond (4) fixe qui s'étend à travers l'espace intérieur du carter extérieur
(1) et qui y est reliée ;
- un carter d'actionneur (2) mobile qui s'étend à travers la plaque de fond (4) à
l'intérieur du carter extérieur (1) ;
- un élément piézoélectrique (3) qui est disposé entre la plaque de fond (4) fixe
et une plaque de recouvrement (14) du carter d'actionneur (2) mobile ;
- un élément de soupape (8) mobile qui interagit avec un siège de soupape (9) ;
- un dispositif de transmission de force entre le carter d'actionneur (2) et l'élément
de soupape (8) mobile ;
- un premier élément de précontrainte (11) qui précontraint le carter d'actionneur
(2) dans la direction de l'élément de soupape (8) ; et
- un deuxième élément de précontrainte (10) qui précontraint le dispositif de transmission
de force dans la direction de l'élément de soupape (8) ;
dans lequel le carter d'actionneur (2) peut être déplacé contre le premier élément
de précontrainte (11) par le biais d'un agrandissement de la longueur de l'élément
piézoélectrique (3) et le dispositif de transmission de force peut ainsi être déplacé
contre le deuxième élément de précontrainte (10) pour soulever l'élément de soupape
(8) hors du siège de soupape (9), caractérisé en ce que le carter d'actionneur (2) comporte une ouverture (6) au niveau de l'extrémité orientée
vers l'ensemble soupape, à travers laquelle le dispositif de transmission de force
s'étend et prend en prise par derrière la paroi intérieure du carter d'actionneur
(2), et en ce que le dispositif de transmission de force comprend un dispositif de levier.
2. Actionneur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de transmission de force comprend un piston de soupape (7).
3. Actionneur selon la revendication 2, caractérisé en ce que le piston de soupape (7) possède un flasque d'extrémité (15) qui entre en interaction
avec la paroi intérieure du carter d'actionneur (2).
4. Actionneur selon la revendication 3, caractérisé en ce que le deuxième élément de précontrainte (10) est disposé entre la plaque de fond (4)
et le flasque d'extrémité (15) du piston de soupape (7).
5. Actionneur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la plaque de fond (4) est fixée au niveau du carter extérieur (1) par le biais de
rebords (12), de sorte que des fentes (13), à travers lesquelles le carter d'actionneur
(2) s'étend, soient formées entre la plaque de fond (4) et le carter extérieur (1).