[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich gemäß Anspruch 1 auf einen Bogen zum Falten
einer Tragetasche, gemäß Anspruch 10 auf ein Herstellverfahren zum Herstellen eines
Bogens zum Falten einer Tasche, gemäß Anspruch 11 auf ein Herstellverfahren zum Herstellen
einer Tasche und gemäß Anspruch 12 auf eine Tasche.
[0002] Die Erfindung liegt auf dem Gebiet der faltbaren Artikel. Hierzu werden in der Regel
Bögen aus flachem bzw. bahnartigem Material verwendet und in Folge bestimmter Falzungen
und Faltungen in bestimmte Körper, insbesondere Schachteln, überführt.
[0003] Aus der Druckschrift
US 6,736,309 B1 ist ein Bogen bekannt, der aufgrund vorgegebener Falzungen und infolge entsprechender
Faltungen aus einer flachen Konfiguration in eine schachtelförmige Konfiguration überführbar
ist. Die dadurch erzeugte Schachtel kann ferner mit einem Griff versehen werden.
[0004] Der Gegenstand der Druckschrift
US 6,736,309 B1 ist nachteilig, da der Herstellaufwand sehr hoch ist. Ferner erfordert der Gegenstand
der
US 6,736,309 B1 aufgrund des eigens gefertigten Griffs zwei Fertigungsprozesse und einen signifikanten
logistischen Aufwand, um die gesondert gefertigten Griffe mit den Bögen zu jeweils
einem Set zusammenzusetzen.
[0006] Es ist somit die Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Bogen und einen Griff bereitzustellen,
wobei der Bogen und der Griff die Nachteile des Standes der Technik ausräumen sollen.
Bevorzugt sollen der Bogen und der Griff günstiger herstellbar sein und/oder hinsichtlich
der logistischen Anforderungen leichter zu handhaben sein.
[0007] Die zuvor genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Bogen zum Falten einer
Tragetasche gemäß Anspruch 1 gelöst. Der erfindungsgemäße Bogen umfasst dabei bevorzugt
mindestens einen Hauptkörperanteil zum Ausbilden eines Bodens, eines Deckels sowie
einer ersten Seitenwand und einer zweiten Seitenwand der Tragetasche, einen ersten
Überdeckungsanteil zum Ausbilden einer Stirnseitenwandung der Tragetasche und zum
Ausbilden eines ersten Fixierelements eines Griffs, und einen zweiten Überdeckungsanteil
zum Ausbilden einer Rückseitenwandung der Tragetasche und zum Ausbilden eines zweiten
Fixierelements des Griffs, wobei der Hauptkörperanteil abschnittsweise in einer ersten
Konfiguration zumindest von einem Teil des ersten Überdeckungsanteils und/oder von
einem Teil des zweiten Überdeckungsanteils flächig überlagert wird, wobei der Hauptkörperanteil,
der erste Überdeckungsanteil und der zweite Überdeckungsanteil jeweils Falzungen aufweisen,
wobei der Hauptkörperanteil, der erste Überdeckungsanteil und der zweite Überdeckungsanteil
jeweils infolge einer Faltungsbewegung entlang der jeweiligen Falzungen abknickt und
dadurch in eine zweite Konfiguration, in welcher der Bogen die Tasche ausbildet, überführbar
ist, wobei der Hauptkörperanteil in einem den Deckel ausbildenden Abschnitt zumindest
zwei Öffnungen, insbesondere Schlitz, zum Koppeln mit dem Griff aufweist, wobei der
Griff zumindest durch einen definiert vom verbleibenden Hauptkörperanteil abtrennbaren
Griffabschnitt des Hauptkörperanteils sowie durch das erste Fixierelement und das
zweite Fixierelement ausgebildet wird, wobei ein Trennmittel, insbesondere eine lokale
definierte Schwächung des Materials, insbesondere eine Falzung oder Perforierung,
oder eine Markierung zum definierten Abtrennen des Griffabschnitts vom verbleibenden
Hauptkörperanteil und zum Abtrennen des ersten Fixierelements vom verbleibenden ersten
Überdeckungsanteil und zum Abtrennen des zweiten Fixierelements vom verbleibenden
zweiten Überdeckungsanteil vorgesehen, insbesondere erzeugt oder ausgebildet, ist.
[0008] Diese Lösung ist vorteilhaft, da aus bevorzugt einer Lage Flachmaterial, insbesondere
aus Papier, Karton, Folie, Plane, Leder, Metall und/oder Kunststoff, ein Bogen zum
Falten einer Tragetasche mit damit erzeugtem und am Bogen angeordneten Griff hergestellt
wird. Der somit entstandene Bogen und der Griff durchlaufen als eine Einheit ein Herstellverfahren,
wodurch die aus der Herstellung resultierende Komplexität sehr gering ist. Ferner
kann der Bogen mit dem daran erzeugten Griff einfach gestapelt und verschickt werden.
Eine aufwendige Zuordnung eines Griffs zu dem Bogen ist somit ebenfalls nicht mehr
erforderlich, wodurch mehrere Logistikschritte eingespart werden.
[0009] Weitere bevorzugte Ausführungsformen und Ausgestaltungen sind bevorzugt Gegenstand
der Unteransprüche und/oder der nachfolgenden Beschreibungsteile.
[0010] Der Griff ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
länglich ausgebildet und das erste Fixierelement ist im Bereich eines ersten Endes
des Griffs angeordnet und das zweite Fixierelement ist im Bereich eines zweiten Endes
des Griffs angeordnet, wobei das erste Ende des Griffs und das zweite Ende des Griffs
in Längsrichtung des Griffs voneinander beabstandet sind. Diese Ausführungsform ist
vorteilhaft, da der Griff zwischen den Fixierelementen einen Kontaktbereich zum händischen
Halten oder zum Aufhängen der Tasche an einem Haken aufweist. Ferner bewirkt die Anordnung
der Fixierelemente im Bereich der in Längsrichtung des Griffs ausgebildeten Enden
zudem eine vorteilhafte Kraftverteilung bzw. Krafteinleitung in die über die Fixierelemente
mit dem Griff gekoppelte Tasche.
[0011] Ein erster flächiger Anteil des ersten Fixierelements und ein erster flächiger Anteil
des zweiten Fixierelements gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung jeweils abschnittsweise mit dem Griffabschnitt verbunden, insbesondere verklebt
oder geheftet, sind, wobei jeweils der erste flächige Anteil des ersten Fixierelements
und der erste flächige Anteil des zweiten Fixierelements den Griffabschnitt jeweils
dauerhaft überlagern. Diese Ausführungsform ist vorteilhaft, da durch die Überlagerung
eine strukturelle Stärkung der Enden des Griffs bewirkt wird. Die Festigkeit der Enden
wird somit erhöht. Ferner bilden der erste flächige Anteil des ersten Fixierelements
und der erster flächiger Anteil des zweiten Fixierelements eine ausreichend stabile
Basis für daran angeordnete bzw. ausgebildete zweite flächige Anteile.
[0012] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein
zweiter flächiger Anteil des ersten Fixierelements mit dem ersten flächigen Anteil
des ersten Fixierelements verbunden und ist gegenüber dem ersten flächigen Anteil
des ersten Fixierelements zumindest abschnittsweise bewegbar, wobei der zweite flächige
Anteil des ersten Fixierelements zwischen dem ersten flächigen Anteil des ersten Fixierelements
und dem ersten flächigen Anteil des zweiten Fixierelements angeordnet ist. Ferner
ist bevorzugt zusätzlich ein zweiter flächiger Anteil des zweiten Fixierelements mit
dem ersten flächigen Anteil des zweiten Fixierelements verbunden und gegenüber dem
ersten flächigen Anteil des zweiten Fixierelements bewegbar ist, wobei der zweite
flächige Anteil des zweiten Fixierelements zwischen dem ersten flächigen Anteil des
ersten Fixierelements und dem ersten flächigen Anteil des zweiten Fixierelements angeordnet
ist. Diese Ausführungsform ist vorteilhaft, da die Fixierelemente in einer am Griffabschnitt
anliegenden Konfiguration durch eine erste Öffnung und eine zweite Öffnung des Bogens
bzw. der Tasche hindurchführbar sind, wodurch der Griff in der bestimmungsgemäßen
Anordnung am Bogen bzw. an der Tasche leicht fixierbar ist. Ferner sichern die Fixierelemente
den Griff gegenüber der Tasche bzw. dem Bogen und verhindern dadurch ein Herausziehen
des Griffs aus den besagten Öffnungen. Dies wird bevorzugt durch eine Verformung bzw.
Umpositionierung der zweiten flächigen Anteile bewirkt. Infolge der Umpositionierung
oder Verformung der zweiten flächigen Anteile liegen die zweiten flächigen Anteile
entweder am zugehörigen ersten flächigen Anteil an und vergrößern dadurch die Dicke
des Griffs im Bereich der Enden oder stehen vom Griffanteil ab. In beiden Fällen bewirken
die zweiten flächigen Anteile bevorzugt einen Formschluss mit der jeweiligen Öffnung
des Bogens bzw. der Tasche, durch die das jeweilige Ende zum Fixieren des Griffes
an der Tasche hindurchgeführt wurde. Bevorzugt weisen die Öffnungen eine öffnungsweite
(in Dickenrichtung der Enden des Griffs) auf, die geringer als 3 mal die Dicke eines
zweiten Anteils oder geringer als 2,8 mal die Dicke eines zweiten Anteils oder geringer
als 2,5 mal die Dicke eines zweiten Anteils oder geringer als 2,3 mal die Dicke eines
zweiten Anteils ist.
[0013] Der erste Überdeckungsanteil ist gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
im Bereich des ersten Fixierelements und mindestens in einem zur Stirnseitenwandung
durch einen ersten Bewegungsabschnitt abgegrenzten ersten Kopplungsabschnitt mit dem
die erste Seitenwand ausbildenden Abschnitt des Hauptkörperanteils verklebt, wobei
der erste Bewegungsabschnitt und der erste Kopplungsabschnitt flächige Abschnitte
des ersten Überdeckungsanteils sind und die Stirnseitenwandung mittels einer Falzung
von dem ersten Bewegungsabschnitt abgegrenzt ist und der erste Bewegungsabschnitt
mittels mindestens einer Falzung von dem ersten Kopplungsabschnitt abgegrenzt ist.
Zusätzlich oder alternativ ist der erste Überdeckungsanteil in einem zur Stirnseitenwand
durch einen zweiten Bewegungsabschnitt abgegrenzten zweiten Kopplungsabschnitt mit
dem die zweite Seitenwand ausbildenden Abschnitt des Hauptkörperanteils verklebt,
wobei der zweite Bewegungsabschnitt und der zweite Kopplungsabschnitt flächige Abschnitte
des ersten Überdeckungsanteils sind und die Stirnseitenwandung mittels einer Falzung
von dem zweiten Bewegungsabschnitt abgegrenzt ist und der zweite Bewegungsabschnitt
mittels mindestens einer Falzung von dem zweiten Kopplungsabschnitt abgegrenzt ist.
Zusätzlich oder alternativ ist der zweite Überdeckungsanteil im Bereich des zweiten
Fixierelements und mindestens in einem zur Rückseitenwandung durch einen dritten Bewegungsabschnitt
abgegrenzten dritten Kopplungsabschnitt mit dem die erste Seitenwand ausbildenden
Abschnitt des Hauptkörperanteils verklebt, wobei der dritte Bewegungsabschnitt und
der dritte Kopplungsabschnitt flächige Abschnitte des zweiten Überdeckungsanteils
sind und die Rückseitenwand mittels einer Falzung von dem dritten Bewegungsabschnitt
abgegrenzt ist und der dritte Bewegungsabschnitt mittels mindestens einer Falzung
von dem dritten Kopplungsabschnitt abgegrenzt ist. Bevorzugt ist der zweite Überdeckungsanteil
in einem zur Rückseitenwand durch einen vierten Bewegungsabschnitt abgegrenzten vierten
Kopplungsabschnitt mit dem die zweite Seitenwand ausbildenden Abschnitt des Hauptkörperanteils
verklebt, wobei der vierte Bewegungsabschnitt und der vierte Kopplungsabschnitt flächige
Abschnitte des zweiten Überdeckungsanteils sind und die Rückseitenwandung mittels
einer Falzung von dem vierten Bewegungsabschnitt abgegrenzt ist und der vierte Bewegungsabschnitt
mittels mindestens einer Falzung von dem vierten Kopplungsabschnitt abgegrenzt ist.
Diese Ausführungsformen sind vorteilhaft da durch die Verklebungen zum einen eine
höhere innere Stabilität der erzeugten Tasche geschaffen wird und zum anderen die
zueinander beweglichen Anteile in definierten Stellungen bzw. Ausrichtungen gehalten
werden, wodurch die gewünschten Faltbewegungen zum Überführen des Bogens in die Taschenform
stets eindeutig ausführbar sind. Somit sind die erfindungsgemäßen Bögen dank der Verklebungen
und der Falzungen sehr einfach und somit ohne Erklärungsaufwand in Taschen transformierbar.
[0014] Der Bogen bildet gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung einstückig den Hauptkörperanteil, den ersten Überdeckungsanteil und den
zweiten Überdeckungsanteil aus, wobei der erste Überdeckungsanteil entlang einer vorgegebenen
ersten Faltkante bzw. Falzung gegenüber dem Hauptkörper gefaltet ist und der zweite
Überdeckungsanteil entlang einer vorgegebenen zweiten Faltkante bzw. Falzung gegenüber
dem Hauptkörper gefaltet ist. Diese Ausführungsform ist vorteilhaft, da durch den
Hauptkörper ein Aufnahmeraum der Tasche in Umfangsrichtung einer Achse, insbesondere
der Taschenlängsachse, umschlossen wird und die in Achsenrichtung von dem Hauptkörper
nicht umschlossenen Anteile durch zumindest einen Abschnitt des ersten Überdeckungsanteils
und durch zumindest einen Abschnitt des zweiten Überdeckungsanteils verschlossen,
insbesondere zumindest teilweise und bevorzugt mehrheitlich oder vollständig verschlossen,
oder begrenzt werden.
[0015] Der Hauptkörperanteil, der erste Überdeckungsanteil und der zweite Überdeckungsanteil
bestehen gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
zumindest teilweise aus Papier und/oder Karton mit einem Gewicht von mindestens 100g/m2,
insbesondere mit einem Gewicht von mindestens 150g/m2 oder von einem Gewicht von mindestens
150g/m2 oder von einem Gewicht von mindestens 180g/m2 oder von einem Gewicht von mindestens
210g/m2 oder von einem Gewicht von mindestens 240g/m2 oder von einem Gewicht von mindestens
270g/m2 oder von einem Gewicht von mindestens 300g/m2 oder von einem Gewicht von mindestens
330g/m2 oder von einem Gewicht von mindestens 360g/m2 oder von einem Gewicht von mindestens
400g/m2 bestehen.
[0016] Ferner bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein Herstellverfahren zum Herstellen
eines Bogens zum Falten einer Tasche. Das erfindungsgemäße Herstellverfahren umfasst
dabei bevorzugt mindestens die Schritte: Bereitstellen eines Bogenmaterials, Zuschneiden
des Bogenmaterials in eine vorgegebene Form, Erzeugen von Falzungen in dem Bogenmaterial,
wobei durch die Falzungen ein Hauptkörperanteil, ein erster Überdeckungsanteil und
ein zweiter Überdeckungsanteil voneinander abgegrenzt werden, Erzeugen eines Trennmittels
zum Abtrennen eines Griffs, wobei das Trennmittel abschnittsweise in dem Hauptkörperanteil,
dem ersten Überdeckungsanteil und dem zweiten Überdeckungsanteil erzeugt wird, Auftragen
von Klebstoff auf einem ersten Bereich und einem zweiten Bereich des Bogens, Falten
des ersten Überdeckungsanteils gegenüber dem Hauptkörperanteil, wobei der erste Überdeckungsanteil
infolge des Faltens zumindest abschnittsweise an dem Hauptkörper kontaktierend zum
Liegen kommt, wobei in dem ersten Bereich des Bogens ein Abschnitt des ersten Überdeckungsanteils
zum Ausbilden eines ersten Fixierelements des Griffs mit einem durch den Hauptkörperanteil
ausgebildeten Griffabschnitt verklebt wird, Falten des zweiten Überdeckungsanteils
gegenüber dem Hauptkörperanteil, wobei der zweite Überdeckungsanteil infolge des Faltens
zumindest abschnittsweise an dem Hauptkörper kontaktierend zum Liegen kommt, wobei
in dem zweiten Bereich des Bogens ein Abschnitt des zweiten Überdeckungsanteils zum
Ausbilden eines zweiten Fixierelements des Griffs mit einem durch den Hauptkörperanteil
ausgebildeten Griffabschnitt verklebt wird. Weiterhin bezieht sich die vorliegende
Erfindung auf ein Herstellverfahren zum Herstellen einer Tasche. Das erfindungsgemäße
Herstellverfahren umfasst dabei bevorzugt mindestens die Schritte Bereitstellen eines
Bogens gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9 oder Herstellen eines Bogens nach dem Herstellverfahren
des Anspruchs 10, Abtrennen des Griffs entlang dem Trennmittel, Falten des verbleibenden
Bogens gemäß den vorgegebenen Falzungen, Einführen des ersten Endes des Griffs in
eine erste Öffnung im Deckel der Tasche und Einführen des zweiten Endes des Griffs
in eine zweite Öffnung des Deckels, Verformen des zweiten flächigen Anteils des ersten
Fixierelements und Verformen des zweiten flächigen Anteils des zweiten Fixierelements,
Verschließen der Tasche, insbesondere durch Verbinden eines ersten am Deckel angeordneten
oder ausgebildeten Verschlusselements mit einem zweiten an der ersten Seitenwand angeordneten
oder ausgebildeten zweiten Verschlusselement, wobei das erste Verschlusselement und
das zweite Verschlusselement korrespondierend zueinander ausgebildet sind.
[0017] Ferner bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Tasche nach Anspruch 12.
[0018] Die Verwendung der Wörter "im Wesentlichen" definiert bevorzugt in allen Fällen,
in denen diese Wörter im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendet werden eine Abweichung
im Bereich von 1%-30%, insbesondere von 1%-20%, insbesondere von 1%-10%, insbesondere
von 1%-5%, insbesondere von 1%-2%, von der Festlegung, die ohne die Verwendung dieser
Wörter gegeben wäre.
[0019] Einzelne oder alle Darstellungen der im Nachfolgenden beschriebenen Figuren sind
bevorzugt als Konstruktionszeichnungen anzusehen, d.h. die sich aus der bzw. den Figuren
ergebenden Abmessungen, Proportionen, Funktionszusammenhänge und/oder Anordnungen
können bevorzugt genau oder bevorzugt im Wesentlichen denen der erfindungsgemäßen
Vorrichtung bzw. des erfindungsgemäßen Produkts entsprechen.
[0020] Weitere Vorteile, Ziele und Eigenschaften vorliegender Erfindung werden anhand nachfolgender
Beschreibung anliegender Zeichnungen erläutert, in welchen beispielhaft erfindungsgemäße
Bögen und Taschen und deren Komponenten dargestellt sind. Elemente der erfindungsgemäßen
Einrichtungen, welche in den Figuren wenigsten im Wesentlichen hinsichtlich ihrer
Funktion übereinstimmen, können hierbei mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet
sein, wobei diese Bauteile bzw. Elemente nicht in allen Figuren beziffert oder erläutert
sein müssen. Nachfolgend wird die Erfindung rein beispielhaft anhand der beigefügten
Figuren beschrieben.
[0021] Darin zeigt:
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäßen Bogen zum Falten einer Tasche, in einem Zustand vor dem Abschluss
der Herstellung;
- Fig. 2
- die aus Fig. 1 bekannte Anordnung, wobei mit gestrichelten Linien Beispiele bevorzugter
Verbindungsabschnitte gekennzeichnet sind;
- Fig. 3a
- die Überführung der Bogens aus dem in Fig. 1 gezeigten Zustand, in einen Zustand,
in dem die Bogenherstellung abgeschlossen ist;
- Fig. 3b
- einen erfindungsgemäßen Bogen, in dem nach der Herstellung bevorzugt vorliegenden
Zustand;
- Fig. 4a
- ein Griff, wie er bevorzugt nach der Abtrennung vom Bogen vorliegt;
- Fig. 4b
- der Griff nach Fig. 4a, wobei die Fixierelemente des Griffs in eine Arretierkonfiguration
überführt sind;
- Fig. 5a
- den Griff vor dem Koppeln mit einer ersten Öffnung des Deckels;
- Fig. 5b
- den Griff nach dem Koppel mit der ersten Öffnung des Deckels;
- Fig. 6a
- den Zustand aus Fig. 5b in einer Unteransicht;
- Fig. 6b
- das Überführen des ersten Fixierelements in eine Arretierungskonfiguration;
- Fig. 6c
- das in Kontakt bringen des in die Arretierungskonfiguration überführten ersten Fixierelements
mit der Unterseite des Deckels, insbesondere zum Erzeugen eines Formschlusses;
- Fig. 7a
- einen Zustand, in dem das zweite Ende des Griffs durch die zweite Öffnung im Deckel
geführt ist;
- Fig. 7b
- die Überführung des zweiten Fixierelements in die Arretierungskonfiguration;
- Fig. 7c
- das in Kontakt bringen des in die Arretierungskonfiguration überführten zweiten Fixierelements
mit der Unterseite des Deckels, insbesondere zum Erzeugen eines Formschlusses;
- Fig. 8
- das Falten des Bogens entlang vorgegebener Falzungen zur Überführung des Bogens in
eine Taschenform;
- Fig. 9a
- eine erfindungsgemäße Tasche in einer geöffneten Konfiguration und
- Fig. 9b
- eine erfindungsgemäße Tasche in einer geschlossenen Konfiguration.
[0022] Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Bogen 1 vor der Überführung in eine bevorzugte
Auslieferungskonfiguration. Der Bogen 1 weist einen Hauptkörperanteil 4 sowie einen
ersten Überdeckungsanteil 12 und einen zweiten Überdeckungsanteil 20 auf. Die Überdeckungsanteile
12, 20 und der Hauptkörperanteil 4 werden bevorzugt durch Bahnmaterial, wie z.B. aus
Karton, insbesondere einstückig, ausgebildet. Der Hauptkörper 4 und die Überdeckungsanteile
12 und 20 bilden neben den zum Falten einer Tasche 2 (vgl. Fig. 9b) erforderlichen
Wandungsanteilen erfindungsgemäß ebenfalls die Wandungsanteile aus, durch die ein
abtrennbarer Griffs 28 zur Anbringung an der Tasche 2 ausgebildet wird. Der Hauptkörperanteil
4 bildet dabei bevorzugt zumindest einen Boden 6, eine erste Seitenwand 10, die bevorzugt
mit dem Boden 6 über eine Falzung 106 (vgl. Fig. 2) verbunden ist, eine zweite Seitenwandung
11, die bevorzugt mit dem Boden 6 über eine Falzung 108 verbunden ist, einen Deckel
8, der bevorzugt über eine Falzung 104 mit der ersten Wandung 10 und über eine Falzung
102 mit einem Überwurfanteil 9 verbunden ist, aus. Bevorzugt weist der Hauptkörperanteil
4 ebenfalls ein Handbetätigungselement 79 auf, das über eine Falzung 100 mit dem Überwurfanteil
9 verbunden ist. An dem Handbetätigungselement 79 ist bevorzugt ein erstes Verschlusselement
78 angekoppelt oder ausgebildet oder erzeugt, das durch eine manuelle Kraftbeaufschlagung
des Handbetätigungselements 79 mit einem bevorzugt im Bereich der zweiten Wandung
11 ausgebildeten zweiten Verschlusselement 80 die Tasche 2 in einen verschlossenen
bzw. geschlossenen Zustand überführen lässt und/oder die Tasche 2 in einen geöffneten
Zustand überführen lässt. Bevorzugt sind das ersten Verschlusselement 78 und das zweite
Verschlusselement 80 derart ausgestaltet, dass sie formschlüssig zusammen wirken können.
Besonders bevorzugt ist das zweite Verschlusselement 80 eine Öffnung, insbesondere
ein Schlitz, in den das erste Verschlusselement 78 einführbar ist.
[0023] Am Deckel 8 sind bevorzugt Öffnungen 36, 38 angeordnet oder ausgebildet, mittels
denen der Griff 28 (vgl. z.B. Fig. 7a-7c) mit der Tasche 2 koppelbar ist.
[0024] Der erste Überdeckungsanteil 12 bildet bevorzugt eine Stirnseitenwandung 14 aus,
die bevorzugt über eine Falzung 306 mit dem Hauptkörper 4, insbesondere dem Boden
6, verbunden ist. An der Stirnseitenwandung 14 ist bevorzugt über eine Falzung 304
ein erster Bewegungsabschnitt 58 angeordnet, der sich beim Überführen des Bogens 1
in die Taschenkonfiguration gegenüber den Seitenwänden 10, 11 und der Stirnseitenwandung
bewegt. Am ersten Bewegungsabschnitt 58 ist bevorzugt über eine Falzung 302 ein erster
Kopplungsabschnitt 60 ausgebildet, wobei der erste Kopplungsabschnitt 60 über eine
Falzung 300 mit dem Hauptkörper 4, insbesondere der ersten Seitenwand 10, verbunden
ist. Weiterhin ist mit der Stirnseitenwandung 14 ein zweier Bewegungsabschnitt 62
über eine weitere Falzung 308 verbunden. Der zweite Bewegungsabschnitt 62 steht bevorzugt
über eine Falzung 310 mit einem zweiten Kopplungsabschnitt 64 in Kontakt. Der zweite
Kopplungsabschnitt 64 ist dabei über eine Falzung 312 mit dem Hauptkörper 4, insbesondere
der zweiten Seitenwand 11, verbunden. Der zweite Bewegungsabschnitt 62 bewegt sich
bevorzugt beim Überführen des Bogens 1 in die Taschenkonfiguration gegenüber den Seitenwänden
10, 11 und der Stirnseitenwandung 14.
[0025] Der zweite Überdeckungsanteil 20 bildet bevorzugt eine Rückseitenwandung 22 aus,
die bevorzugt über eine Falzung 206 mit dem Hauptkörper 4, insbesondere dem Boden
6, verbunden ist. An der Rückseitenwandung 22 ist bevorzugt über eine Falzung 204
ein dritter Bewegungsabschnitt 66 angeordnet, der sich beim Überführen des Bogens
1 in die Taschenkonfiguration gegenüber den Seitenwänden 10, 11 und der Stirnseitenwandung
bewegt. Am dritten Bewegungsabschnitt 66 ist bevorzugt über eine Falzung 202 ein dritter
Kopplungsabschnitt 68 ausgebildet, wobei der dritte Kopplungsabschnitt 68 über eine
Falzung 200 mit dem Hauptkörper 4, insbesondere der ersten Seitenwand 10, verbunden
ist. Weiterhin ist mit der Rückseitenwandung 22 über eine weitere Falzung 208 ein
vierter Bewegungsabschnitt 70 verbunden. Der vierte Bewegungsabschnitt 70 steht bevorzugt
über eine Falzung 210 mit einem vierten Kopplungsabschnitt 72 in Kontakt. Der vierte
Kopplungsabschnitt 72 ist dabei über eine Falzung 212 mit dem Hauptkörper 4, insbesondere
der zweiten Seitenwand 11, verbunden. Der vierte Bewegungsabschnitt 70 bewegt sich
bevorzugt beim Überführen des Bogens 1 in die Taschenkonfiguration gegenüber den Seitenwänden
10, 11 und der Rückseitenwandung 22.
[0026] Der erste Überdeckungsanteil 12 kann hierbei auch als erster Überlagerungsanteil
bezeichnet werden und der zweite Überdeckungsanteil 20 kann auch als zweiter Überlagerungsanteil
bezeichnet werden.
[0027] Der erste Überdeckungsanteil 12 bildet ferner das erste Fixierelement 16 aus. Bevorzugt
ist der erste Überdeckungsanteil 12 mittels eines Trennmittels 42, insbesondere einer
Perforation, mit dem ersten Fixierelement 16 unmittelbar verbunden. Zusätzlich bildet
der zweite Überdeckungsanteil 20 das zweite Fixierelement 26 aus. Bevorzugt ist der
zweite Überdeckungsanteil 20 mittels des Trennmittels 42 mit dem zweiten Fixierelement
26 verbunden.
[0028] Das erste Fixierelement 16 weist dabei einen ersten flächigen Anteil 48 und einen
zweiten flächigen Anteil 54 auf. Bevorzugt ist der erste flächige Anteil 48 über eine
Falzung 55 mit dem zweiten flächigen Anteil 54 verbunden. Das zweite Fixierelement
26 weist dabei einen ersten flächigen Anteil 50 und einen zweiten flächigen Anteil
56 auf. Bevorzugt ist der zweite flächige Anteil 50 über eine Falzung 57 mit dem zweiten
flächigen Anteil 56 verbunden.
[0029] Fig. 2 zeigt die in Fig. 1 gezeigte Anordnung. Ferner ist durch das Feld 400 ein
Beispiel für die Gestalt eines ersten Verbindungsabschnitts des ersten Überdeckungsanteils
12 gezeigt. Der erste Verbindungsabschnitt 400 ist gemäß dieser Darstellung bevorzugt
auf der Innenseite der ersten Seitenwand 10 vorgesehen. Bevorzugt handelt es sich
bei dem ersten Verbindungsabschnitt 400 um eine Fläche, die teilweise, mehrheitlich
oder vollständig mit einem Kleber versehen wird.
[0030] Weiterhin ist durch das Feld 402 ein Beispiel für die Gestalt eines zweiten Verbindungsabschnitts
gezeigt. Der zweite Verbindungsabschnitt 402 ist gemäß dieser Darstellung bevorzugt
auf der Innenseite des ersten Kopplungsabschnitts 60 vorgesehen. Bevorzugt handelt
es sich bei dem zweiten Verbindungsabschnitt 402 um eine Fläche, die teilweise, mehrheitlich
oder vollständig mit einem Kleber versehen wird.
[0031] Bei Verwendung eines Klebers ist denkbar, dass der Kleber auf dem ersten Verbindungsabschnitt
400 und/oder auf dem zweiten Verbindungsabschnitt 402 aufgebracht wird.
[0032] Weiterhin ist durch das Feld 404 ein Beispiel für die Gestalt eines dritten Verbindungsabschnitts
gezeigt. Der dritte Verbindungsabschnitt 404 ist gemäß dieser Darstellung bevorzugt
auf der Innenseite des zweiten Kopplungsabschnitts 64 vorgesehen. Bevorzugt handelt
es sich bei dem dritten Verbindungsabschnitt 404 um eine Fläche, die teilweise, mehrheitlich
oder vollständig mit einem Kleber versehen wird.
[0033] Ferner ist durch das Feld 406 ein Beispiel für die Gestalt eines vierten Verbindungsabschnitts
gezeigt. Der vierte Verbindungsabschnitt 406 ist gemäß dieser Darstellung bevorzugt
auf der Innenseite der zweiten Seitenwand 11 vorgesehen. Bevorzugt handelt es sich
bei dem vierten Verbindungsabschnitt 406 um eine Fläche, die teilweise, mehrheitlich
oder vollständig mit einem Kleber versehen wird.
[0034] Bei Verwendung eines Klebers ist denkbar, dass der Kleber auf dem dritten Verbindungsabschnitt
404 und/oder auf dem vierten Verbindungsabschnitt 406 aufgebracht wird.
[0035] Ferner ist durch das Feld 500 ein Beispiel für die Gestalt eines ersten Verbindungsabschnitts
des zweiten Überdeckungsanteils 20 gezeigt. Der erste Verbindungsabschnitt 500 ist
gemäß dieser Darstellung bevorzugt auf der Innenseite der ersten Seitenwand 10 vorgesehen.
Bevorzugt handelt es sich bei dem ersten Verbindungsabschnitt 500 um eine Fläche,
die teilweise, mehrheitlich oder vollständig mit einem Kleber versehen wird.
[0036] Weiterhin ist durch das Feld 502 ein Beispiel für die Gestalt eines zweiten Verbindungsabschnitts
des zweiten Überdeckungsanteils 20 gezeigt. Der zweite Verbindungsabschnitt 502 ist
gemäß dieser Darstellung bevorzugt auf der Innenseite des dritten Kopplungsabschnitts
68 vorgesehen. Bevorzugt handelt es sich bei dem zweiten Verbindungsabschnitt 502
um eine Fläche, die teilweise, mehrheitlich oder vollständig mit einem Kleber versehen
wird.
[0037] Bei Verwendung eines Klebers ist denkbar, dass der Kleber auf dem ersten Verbindungsabschnitt
500 und/oder auf dem zweiten Verbindungsabschnitt 502 aufgebracht wird.
[0038] Weiterhin ist durch das Feld 504 ein Beispiel für die Gestalt eines dritten Verbindungsabschnitts
des zweiten Überdeckungsanteils 22 gezeigt. Der dritte Verbindungsabschnitt 504 ist
gemäß dieser Darstellung bevorzugt auf der Innenseite des vierten Kopplungsabschnitts
72 vorgesehen. Bevorzugt handelt es sich bei dem dritten Verbindungsabschnitt 504
um eine Fläche, die teilweise, mehrheitlich oder vollständig mit einem Kleber versehen
wird.
[0039] Ferner ist durch das Feld 506 ein Beispiel für die Gestalt eines vierten Verbindungsabschnitts
gezeigt. Der vierte Verbindungsabschnitt 506 ist gemäß dieser Darstellung bevorzugt
auf der Innenseite der zweiten Seitenwand 11 vorgesehen. Bevorzugt handelt es sich
bei dem vierten Verbindungsabschnitt 506 um eine Fläche, die teilweise, mehrheitlich
oder vollständig mit einem Kleber versehen wird.
[0040] Bei Verwendung eines Klebers ist denkbar, dass der Kleber auf dem dritten Verbindungsabschnitt
504 und/oder auf dem vierten Verbindungsabschnitt 506 aufgebracht wird.
[0041] Ferner kann man Fig. 2 entnehmen, dass der erste flächige Anteil 48 des ersten Fixierelements
16 bevorzugt ebenfalls einen ersten Griffverbindungsabschnitt 450 aufweist. Zusätzlich
oder alternativ kann der Griffabschnitt 40 im Bereich einer Falzung oder vordefinierten
Knickstelle 90 einen zweiten Griffverbindungsabschnitt 452 aufweisen. Bevorzugt sind
der erste Griffverbindungsabschnitt 450 und/oder der zweite Griffverbindungsabschnitt
452 mit Kleber versehen. Zusätzlich oder alternativ ist jedoch ebenfalls denkbar,
dass der erste und zweite Griffverbindungsabschnitt 450, 452 mittels einer formschlüssigen
Verbindung, insbesondere mittels einer Klammer oder mittels mehreren Klammern, miteinander
verbunden sind.
[0042] Ferner kann man Fig. 2 entnehmen, dass der erste flächige Anteil 50 des zweiten Fixierelements
26 bevorzugt ebenfalls einen dritten Griffverbindungsabschnitt 550 aufweist. Zusätzlich
oder alternativ kann der Griffabschnitt 40 im Bereich einer Falzung oder vordefinierten
Knickstelle 91 einen vierten Griffverbindungsabschnitt 552 aufweisen. Bevorzugt ist
der dritte Griffverbindungsabschnitt 550 und/oder der vierte Griffverbindungsabschnitt
552 mit Kleber versehen. Zusätzlich oder alternativ ist jedoch ebenfalls denkbar,
dass der dritte und vierte Griffverbindungsabschnitt 550, 552 mittels einer formschlüssigen
Verbindung, insbesondere mittels einer Klammer oder mittels mehreren Klammern, miteinander
verbunden sind.
[0043] Fig. 3a zeigt eine Darstellung, gemäß welcher der erste Überdeckungsanteil 12 und
der zweite Überdeckungsanteil 20 aus der in Fig. 1 gezeigten Stellung gegenüber dem
Hauptkörper 4 ausgelenkt sind.
[0044] Fig. 3b zeigt eine bevorzugte Darstellung des erfindungsgemäßen Bogens 1. Gemäß dieser
Darstellung liegen die Verbindungsabschnitte an gegenüberliegenden Wandungen an. Bevorzugt
sind einzelne oder alle Verbindungsabschnitte, insbesondere zumindest die des Griffs,
fest, insbesondere unlösbar bzw. nicht zerstörungsfrei lösbar, mit einem Gegenstück,
insbesondere einer gegenüberliegenden Wandung, verbunden, insbesondere verklebt.
[0045] Fig. 4a zeigt einen vom Bogen 1, insbesondere aus Fig. 3b, abgetrennten Griff 28.
Der Griff 28 weist in seiner Längsrichtung L zwei voneinander beabstandet angeordnete
Fixierelemente 16, 26 auf. Die Fixierelemente 16, 26 sind dabei jeweils im Bereich
eines Endes, insbesondere eines ersten Endes 44 oder eines zweiten Endes 46, angeordnet
bzw. ausgebildet. Es ist hierbei sehr gut ersichtlich, dass das erste Fixierelement
16 bevorzugt einen ersten flächigen Anteil 48 und einen bevorzugt über eine Knickstelle
oder Falzung 55 damit verbundenen zweiten flächigen Anteil 54 aufweist und dass das
zweite Fixierelement 26 bevorzugt einen ersten flächigen Anteil 50 und einen bevorzugt
über eine Knickstelle oder Falzung 57 damit verbundenen zweiten flächigen Anteil 56
aufweist.
[0046] Fig. 4b zeigt eine Anordnung, gemäß der die zweiten flächigen Anteile 54, 56 des
ersten und zweiten Fixierelements 16, 26 jeweils in einem Winkel größer 10°, insbesondere
größer 20° oder größer 45° oder größer 60°, gegenüber dem Griffabschnitt 40 orientiert
sind.
[0047] In Fig. 5a und 5b ist das Koppeln des Griffs 28 mit dem Deckel 8 gezeigt. Der Griff
28 wird dabei bevorzugt in der in Fig. 4a gezeigten Konfiguration mit einem Ende 44
durch eine erste Öffnung 36 geführt und mit einem zweiten Ende 46 durch eine zweite
Öffnung 38 geführt.
[0048] Die Fig. 6a-6c zeigen gegenüber den Figuren 5a und 5b eine Unteransicht. Es ist den
Figuren 6a-6c ferner zu entnehmen, dass der zweite flächige Anteil 54 nach dem Durchführen
durch die Öffnung 36 ausgeklappt oder umgebogen oder verformt wird, um dann kontaktierend,
insbesondere formschlüssig, mit dem Deckel 8, insbesondere der Unterseite des Deckels
8, zusammen zu wirken. Durch das Zusammenwirken sind in den Griff 28 eingeleitete
Kräfte auf den Deckel 8 und darüber auf den gesamten Taschenkörper 82 (vgl. Fig. 9a)
übertragbar, wodurch die Tasche 2 mittels des Griffs 28 angehoben werden kann.
[0049] Die Figuren 7a-7c zeigen analog zu den Figuren 6a-6c das Koppeln eines Fixierelements
mit dem Deckel 8.
[0050] Fig. 8 zeigt die Überführung des Bogens 1 in die Taschenformkonfiguration. Es kann
der Darstellung entnommen werden, dass sich die Seitenwände 10, 11 gegenüber dem Boden
6 bewegen, insbesondere schwenkend bewegen, und die Überdeckungsanteile 12, 20 entlang
der Falzungen einknicken.
[0051] Fig. 9 zeigt eine erfindungsgemäße Tasche 2 in einem geöffneten Zustand und Fig.
9b zeigt eine erfindungsgemäße Tasche 2 in einem geschlossenen Zustand. Im geschlossenen
Zustand greift das erste Verschlusselement 78 bevorzugt in das zweite Verschlusselement
80 formschlüssig ein.
[0052] Somit bezieht sich die Erfindung auf einen Bogen 1 zum Falten einer Tragetasche 2
und auf eine solche Tragetasche 2 bzw. Tasche 2. Der erfindungsgemäße Bogen 1 umfasst
dabei bevorzugt mindestens einen Hauptkörperanteil 4 zum Ausbilden eines Bodens 6,
eines Deckels 8 sowie einer ersten Seitenwand 10 und einer zweiten Seitenwand 11 der
Tragetasche 2, einen ersten Überdeckungsanteil 12 zum Ausbilden einer Stirnseitenwandung
14 der Tragetasche 2 und zum Ausbilden eines ersten Fixierelements 16 eines Griffs
28, und einen zweiten Überdeckungsanteil 20 zum Ausbilden einer Rückseitenwandung
22 der Tragetasche 2 und zum Ausbilden eines zweiten Fixierelements 26 des Griffs
28, wobei der Hauptkörperanteil 4 abschnittsweise in einer ersten Konfiguration zumindest
von einem Teil des ersten Überdeckungsanteils 12 und/oder von einem Teil des zweiten
Überdeckungsanteils 20 flächig überlagert wird, wobei der Hauptkörperanteil 4, der
ersten Überdeckungsanteil 12 und der zweite Überdeckungsanteil 20 jeweils Falzungen
100-108; 200-212; 300-312 aufweisen, wobei der Hauptkörperanteil 4, der ersten Überdeckungsanteil
12 und der zweite Überdeckungsanteil 20 jeweils infolge einer Faltungsbewegung entlang
der jeweiligen Falzungen abknickt und dadurch in eine zweite Konfiguration, in welcher
der Bogen 1 die Tasche 2 ausbildet, überführbar ist, wobei der Hauptkörperanteil 4
in einem den Deckel 8 ausbildenden Abschnitt zumindest zwei Öffnungen 36, 38, insbesondere
Schlitz 36, 38, zum Koppeln mit dem Griff 28 aufweist, wobei der Griff 28 zumindest
durch einen definiert vom verbleibenden Hauptkörperanteil 4 abtrennbaren Griffabschnitt
40 des Hauptkörperanteils 4 sowie durch das erste Fixierelement 16 und das zweite
Fixierelement 26 ausgebildet wird, wobei ein Trennmittel 42 zum definierten Abtrennen
des Griffabschnitts 40 vom verbleibenden Hauptkörperanteil 4 und zum Abtrennen des
ersten Fixierelements 16 vom verbleibenden ersten Überdeckungsanteil 12 und zum Abtrennen
des zweiten Fixierelements 26 vom verbleibenden zweiten Überdeckungsanteil 20 vorgesehen
ist.
Bezugszeichenliste
| 1 |
Bogen |
55 |
Falzung zwischen dem ersten und dem zweiten flächigen Anteil des ersten Fixierelements |
| 2 |
Tragetasche |
| 4 |
Hauptkörperanteil |
56 |
zweiter flächiger Anteil des zweiten Fixierelements |
| 6 |
Boden |
| 8 |
Deckel |
57 |
Falzung zwischen dem ersten und dem zweiten flächigen Anteil des zweiten Fixierelements |
| 9 |
Überwurfwandungsanteil |
| 10 |
erste Seitenwand |
58 |
erster Bewegungsabschnitt |
| 11 |
zweite Seitenwand |
60 |
erster Kopplungsabschnitt |
| 12 |
erster Überdeckungsanteil |
62 |
zweiter Bewegungsabschnitt |
| 14 |
Stirnseitenwandung |
64 |
zweiter Kopplungsabschnitt |
| 16 |
erstes Fixierelement |
66 |
dritter Bewegungsabschnitt |
| 20 |
zweiter Überdeckungsanteil |
68 |
dritter Kopplungsabschnitt |
| 22 |
Rückseitenwandung |
70 |
vierter Bewegungsabschnitt |
| 26 |
zweites Fixierelement |
72 |
vierter Kopplungsabschnitt |
| 28 |
Griff |
78 |
erstes Verschlusselement |
| 36 |
erste Öffnung |
79 |
Handbetätigungselement des ersten Verschlusselements |
| 38 |
zweite Öffnung |
80 |
zweites Verschlusselement |
| 40 |
Griffabschnitt |
82 |
Taschenkörper |
| 42 |
Trennmittel |
90 |
Falzung oder Knickstelle zwischen dem Griffabschnitt und dem ersten flächigen Anteil
des ersten Fixierelements |
| 44 |
erstes Ende |
| 46 |
zweites Ende |
| 48 |
erster flächiger Anteil des ersten Fixierelements |
91 |
Falzung oder Knickstelle zwischen dem Griffabschnitt und dem ersten flächigen Anteil
des zweiten Fixierelements |
| 50 |
erster flächiger Anteil des zweiten Fixierelements |
| 54 |
zweiter flächiger Anteil des ersten Fixierelements |
100 |
Falzung zwischen dem Überwurfwandungsanteil 9 und dem Handbetätigungselement 79 |
| 102 |
Falzung zwischen dem Überwurfwandungsanteil 9 und dem Deckel 8 |
306 |
Falzung zwischen dem Boden 6 und der Stirnseitenwandung 14 |
| 104 |
Falzung zwischen dem Deckel 8 und der ersten Seitenwand 10 |
308 |
Falzung zwischen der Stirnseitenwandung 14 und dem zweiter Bewegungsabschnitt 62 |
| 106 |
Falzung zwischen der ersten Seitenwand 10 und dem Boden 6 |
310 |
Falzung zwischen dem zweiter Bewegungsabschnitt 62 und dem zweiten Kopplungsabschnitt
64 |
| 108 |
Falzung zwischen dem Boden 6 und der zweiten Seitenwand 11 |
312 |
Falzung zwischen dem zweiten Kopplungsabschnitt 64 und der zweiten Seitenwand 11 |
| 200 |
Falzung zwischen der ersten Seitenwand 10 und dem dritter Kopplungsabschnitt 68 |
|
|
| |
|
400 |
erster Verbindungsabschnitt des ersten Überdeckungsanteils 12 |
| 202 |
Falzung zwischen dem dritter Kopplungsabschnitt 68 und dem dritter Bewegungsabschnitt
66 |
402 |
zweiter Verbindungsabschnitt des ersten Überdeckungsanteils 12 |
| 204 |
Falzung zwischen dem dritter Bewegungsabschnitt 66 und der Rückseitenwandung 22 |
404 |
dritter Verbindungsabschnitt des ersten Überdeckungsanteils 12 |
| 206 |
Falzung zwischen dem Boden 6 und der Rückseitenwandung 22 |
406 |
vierter Verbindungsabschnitt des ersten Überdeckungsanteils 12 |
| 208 |
Falzung zwischen der Rückseitenwandung 22 und dem vierter Bewegungsabschnitt 70 |
450 |
am ersten flächigen Anteil des ersten Fixierelements vorgesehener Griffverbindungsabschnitt |
| 210 |
Falzung zwischen dem vierter Bewegungsabschnitt 70 und dem vierter Kopplungsabschnitt
72 |
452 |
am Griffabschnitt 40 vorgesehener zweiter Griffverbindungsabschnitt |
| 212 |
Falzung zwischen dem vierter Kopplungsabschnitt 72 und der zweiten Seitenwand 11 |
500 |
erster Verbindungsabschnitt des zweiten Überdeckungsanteils 20 |
| |
|
502 |
zweiter Verbindungsabschnitt des zweiten Überdeckungsanteils 20 |
| 300 |
Falzung zwischen der ersten Seitenwand 10 und dem ersten Kopplungsabschnitt 60 |
504 |
dritter Verbindungsabschnitt des zweiten Überdeckungsanteils 20 |
| 302 |
Falzung zwischen dem ersten Kopplungsabschnitt 60 und dem ersten Bewegungsabschnitt
58 |
506 |
vierter Verbindungsabschnitt des zweiten Überdeckungsanteils 20 |
| 304 |
Falzung zwischen dem ersten Bewegungsabschnitt 58 und der Stirnseitenwandung 14 |
550 |
am erster flächiger Anteil des zweiten Fixierelements vorgesehener dritter Griffverbindungsabschnitt |
| 552 |
am Griffabschnitt 40 vorgesehener vierter Griffverbindungsabschnitt |
L |
Längsrichtung |
1. Bogen (1) zum Falten einer Tragetasche (2),
mindestens umfassend
einen Hauptkörperanteil (4) zum Ausbilden eines Bodens (6), eines Deckels (8) sowie
einer ersten Seitenwand (10) und einer zweiten Seitenwand (11) der Tragetasche (2),
einen ersten Überdeckungsanteil (12) zum Ausbilden einer Stirnseitenwandung (14) der
Tragetasche (2) und zum Ausbilden eines ersten Fixierelements (16) eines Griffs (28),
und einen zweiten Überdeckungsanteil (20) zum Ausbilden einer Rückseitenwandung (22)
der Tragetasche (2) und zum Ausbilden eines zweiten Fixierelements (26) des Griffs
(28),
wobei der Hauptkörperanteil (4) abschnittsweise in einer ersten Konfiguration zumindest
von einem Teil des ersten Überdeckungsanteils (12) und/oder von einem Teil des zweiten
Überdeckungsanteils (20) flächig überlagerbar ist,
wobei der Hauptkörperanteil (4), der erste Überdeckungsanteil (12) und der zweite
Überdeckungsanteil (20) jeweils Falzungen (100- 108; 200-212; 300-312) aufweisen,
wobei der Hauptkörperanteil (4), der erste Überdeckungsanteil (12) und der zweite
Überdeckungsanteil (20) jeweils infolge einer Faltungsbewegung entlang der jeweiligen
Falzungen abknickbar sind und dadurch in eine zweite Konfiguration, in welcher der
Bogen (1) die Tasche (2) ausbildet, überführbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptkörperanteil (4) in einem den Deckel (8) ausbildenden Abschnitt zumindest
zwei Öffnungen (36, 38) zum Koppeln mit dem Griff (28) aufweist, der Griff (28) zumindest
durch einen definiert vom verbleibenden Hauptkörperanteil (4) abtrennbaren Griffabschnitt
(40) des Hauptkörperanteils (4) sowie durch das erste Fixierelement (16) und das zweite
Fixierelement (26) ausgebildet ist, wobei ein Trennmittel (42) zum definierten Abtrennen
des Griffabschnitts (40) vom verbleibenden Hauptkörperanteil (4) und zum Abtrennen
des ersten Fixierelements (16) vom verbleibenden ersten Überdeckungsanteil (12) und
zum Abtrennen des zweiten Fixierelements (26) vom verbleibenden zweiten Überdeckungsanteil
(20) vorgesehen ist, und ein erster flächiger Anteil (48) des ersten Fixierelements
(16) und ein erster flächiger Anteil (50) des zweiten Fixierelements (26) jeweils
abschnittsweise mit dem Griffabschnitt (40) verbunden sind, wobei jeweils der erste
flächige Anteil (48) des ersten Fixierelements (16) und der erste flächige Anteil
(50) des zweiten Fixierelements (26) den Griffabschnitt (40) unter Ausbildung einer
Mehrschichtanordnung jeweils dauerhaft überlagern.
2. Bogen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Griff (28) länglich ausgebildet ist und das erste Fixierelement (16) im Bereich
eines ersten Endes (44) des Griffs (28) angeordnet ist und das zweite Fixierelement
(26) im Bereich eines zweiten Endes (46) des Griffs (28) angeordnet ist, wobei das
erste Ende (44) des Griffs (28) und das zweite Ende (46) des Griffs (28) in Längsrichtung
(L) des Griffs (28) voneinander beabstandet sind.
3. Bogen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein zweiter flächiger Anteil (54) des ersten Fixierelements (16) mit dem ersten flächigen
Anteil (48) des ersten Fixierelements(16) verbunden ist und gegenüber dem ersten flächigen
Anteil (48) des ersten Fixierelements (16) bewegbar ist,
wobei der zweite flächige Anteil (54) des ersten Fixierelements (16) zwischen dem
ersten flächigen Anteil (48) des ersten Fixierelements (16) und dem ersten flächigen
Anteil (50) des zweiten Fixierelements (26) angeordnet ist,
und
ein zweiter flächiger Anteil (56) des zweiten Fixierelements (26) mit dem ersten flächigen
Anteil (50) des zweiten Fixierelements (26) verbunden ist und gegenüber dem ersten
flächigen Anteil (50) des zweiten Fixierelements (26) bewegbar ist,
wobei der zweite flächige Anteil (56) des zweiten Fixierelements (26) zwischen dem
ersten flächigen Anteil (48) des ersten Fixierelements (16) und dem ersten flächigen
Anteil (50) des zweiten Fixierelements (26) angeordnet ist.
4. Bogen nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der erste Überdeckungsanteil (12) im Bereich des ersten Fixierelements (16) und mindestens
in einem zur Stirnseitenwandung (14) durch einen ersten Bewegungsabschnitt (58) abgegrenzten
ersten Kopplungsabschnitt (60) mit dem die erste Seitenwand (10) ausbildenden Abschnitt
des Hauptkörperanteils (4) verklebt ist, wobei der erste Bewegungsabschnitt (58) und
der erste Kopplungsabschnitt (60) flächige Abschnitte des ersten Überdeckungsanteils
(12) sind und die Stirnseitenwandung (14) mittels einer Falzung von dem ersten Bewegungsabschnitt
(58) abgegrenzt ist und der erste Bewegungsabschnitt (58) mittels mindestens einer
Falzung von dem ersten Kopplungsabschnitt (60) abgegrenzt ist.
5. Bogen nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
der erste Überdeckungsanteil (12) in einem zur Stirnseitenwand (14) durch einen zweiten
Bewegungsabschnitt (62) abgegrenzten zweiten Kopplungsabschnitt (64) mit dem die zweite
Seitenwand (11) ausbildenden Abschnitt des Hauptkörperanteils (4) verklebt ist, wobei
der zweite Bewegungsabschnitt (62) und der zweite Kopplungsabschnitt (64) flächige
Abschnitte des ersten Überdeckungsanteils (12) sind und die Stirnseitenwandung (14)
mittels einer Falzung von dem zweiten Bewegungsabschnitt (62) abgegrenzt ist und der
zweite Bewegungsabschnitt (62) mittels mindestens einer Falzung von dem zweiten Kopplungsabschnitt
(64) abgegrenzt ist.
6. Bogen nach einem der vorangegangenen Ansprüche 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
der zweite Überdeckungsanteil (20) im Bereich des zweiten Fixierelements (26) und
mindestens in einem zur Rückseitenwandung (22) durch einen dritten Bewegungsabschnitt
(66) abgegrenzten dritten Kopplungsabschnitt (68) mit dem die erste Seitenwand (10)
ausbildenden Abschnitt des Hauptkörperanteils (4) verklebt ist, wobei der dritte Bewegungsabschnitt
(66) und der dritte Kopplungsabschnitt (68) flächige Abschnitte des zweiten Überdeckungsanteils
(20) sind und die Rückseitenwand (22) mittels einer Falzung von dem dritten Bewegungsabschnitt
(66) abgegrenzt ist und der dritte Bewegungsabschnitt (66) mittels mindestens einer
Falzung von dem dritten Kopplungsabschnitt (68) abgegrenzt ist.
7. Bogen nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
der zweite Überdeckungsanteil (20) in einem zur Rückseitenwand (22) durch einen vierten
Bewegungsabschnitt (70) abgegrenzten vierten Kopplungsabschnitt (72) mit dem die zweite
Seitenwand (11) ausbildenden Abschnitt des Hauptkörperanteils (4) verklebt ist, wobei
der vierte Bewegungsabschnitt (70) und der vierte Kopplungsabschnitt (72) flächige
Abschnitte des zweiten Überdeckungsanteils (20) sind und die Rückseitenwandung (22)
mittels einer Falzung von dem vierten Bewegungsabschnitt (70) abgegrenzt ist und der
vierte Bewegungsabschnitt (70) mittels mindestens einer Falzung von dem vierten Kopplungsabschnitt
(72) abgegrenzt ist.
8. Bogen nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Bogen (1) einstückig den Hauptkörperanteil (4), den ersten Überdeckungsanteil
(12) und den zweiten Überdeckungsanteil (20) ausbildet, wobei der erste Überdeckungsanteil
(12) entlang einer vorgegebenen ersten Faltkante gegenüber dem Hauptkörper (4) gefaltet
ist und der zweite Überdeckungsanteil (20) entlang einer vorgegebenen zweiten Faltkante
gegenüber dem Hauptkörper (4) gefaltet ist.
9. Bogen nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Hauptkörperanteil (4), der erste Überdeckungsanteil (12) und der zweite Überdeckungsanteil
(20) zumindest teilweise aus Papier und/oder Karton mit einem Gewicht von mindestens
100g/m2 bestehen.
10. Herstellverfahren zum Herstellen eines Bogens (1) zum Falten einer Tasche (2), mindestens
umfassend die Schritte:
Bereitstellen eines Bogenmaterials,
Zuschneiden des Bogenmaterials in eine vorgegebene Form,
Erzeugen von Falzungen in dem Bogenmaterial, wobei durch die Falzungen ein Hauptkörperanteil
(4), ein erster Überdeckungsanteil (12) und ein zweiter Überdeckungsanteil (20) voneinander
abgegrenzt werden, Auftragen von Klebstoff auf einem ersten Bereich (400-452) und
einem zweiten Bereich (500-552) des Bogens (1),
gekennzeichnet durch folgende Schritte: Erzeugen eines Trennmittels (42) zum Abtrennen eines Griffs (28),
wobei das Trennmittel (42) abschnittsweise in dem Hauptkörperanteil (4), dem ersten
Überdeckungsanteil (12) und dem zweiten Überdeckungsanteil (20) erzeugt wird,
Falten des ersten Überdeckungsanteils (12) gegenüber dem Hauptkörperanteil (4), wobei
der erste Überdeckungsanteil (12) infolge des Faltens zumindest abschnittsweise an
dem Hauptkörper (4) kontaktierend zum Liegen kommt, wobei in dem ersten Bereich (400-452)
des Bogens (1) ein Abschnitt des ersten Überdeckungsanteils (12) zum Ausbilden eines
ersten Fixierelements (16) des Griffs (28) mit einem durch den Hauptkörperanteil (4)
ausgebildeten Griffabschnitt (40) verklebt wird,
Falten des zweiten Überdeckungsanteils(20) gegenüber dem Hauptkörperanteil (4), wobei
der zweite Überdeckungsanteil (20) infolge des Faltens zumindest abschnittsweise an
dem Hauptkörper (4) kontaktierend zum Liegen kommt, wobei in dem zweiten Bereich (500-552)
des Bogens (1) ein Abschnitt des zweiten Überdeckungsanteils (20) zum Ausbilden eines
zweiten Fixierelements (26) des Griffs (28) mit einem durch den Hauptkörperanteil
(4) ausgebildeten Griffabschnitt (40) verbunden wird.
11. Herstellverfahren zum Herstellen einer Tasche (2), Bereitstellen eines Bogens (1)
gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9 oder Herstellen eines Bogens nach dem Herstellverfahren
des Anspruchs 10, Abtrennen des Griffs (28) entlang dem Trennmittel (42),
Falten des verbleibenden Bogens (1) gemäß den vorgegebenen Falzungen,
Einführen des ersten Endes (44) des Griffs (28) in eine erste Öffnung (36) im Deckel
(8) der Tasche (2) und
Einführen des zweiten Endes (46) des Griffs (28) in eine zweite Öffnung (38) des Deckels
(8),
Verformen des zweiten flächigen Anteils (54) des ersten Fixierelements (16) und Verformen
des zweiten flächigen Anteils (56) des zweiten Fixierelements (26),
Verschließen der Tasche (2), insbesondere durch Verbinden eines ersten am Deckel (8)
angeordneten oder ausgebildeten Verschlusselements (78) mit einem zweiten an der ersten
Seitenwand (10) angeordneten oder ausgebildeten zweiten Verschlusselement (80), wobei
das erste Verschlusselement (78) und das zweite Verschlusselement (80) korrespondierend
zueinander ausgebildet sind.
12. Tasche (2),
umfassend einen Taschenkörper (82) und mindestens einen Griff (28), wobei die Tasche
(2) gemäß dem Herstellverfahren zum Herstellen einer Tasche (2) nach Anspruch 11 hergestellt
ist.
1. Sheet (1) for folding a carrier bag (2),
at least comprising
a main body portion (4) for forming a bottom (6), a lid (8) and a first side wall
(10) and a second side wall (11) of the carrier bag (2),
a first overlapping portion (12) for forming a front side wall (14) of the carrier
bag (2) and for forming a first fixing element (16) of a handle (28), and
a second overlapping portion (20) for forming a rear side wall (22) of the carrier
bag (2) and for forming a second fixing member (26) of the handle (28),
wherein the main body portion (4) can be superimposed in sections in a first configuration
at least by a part of the first overlapping portion (12) and/or by a part of the second
overlapping portion (20),
wherein the main body portion (4), the first overlapping portion (12) and the second
overlapping portion (20) each having folds (100- 108; 200-212; 300-312), wherein the
main body portion (4), the first overlapping portion (12) and the second overlapping
portion (20) each being foldable as a result of a folding movement along the respective
folds and thereby being transferable into a second configuration in which the sheet
(1) forms the bag (2),
characterized in that
the main body portion (4) in a portion forming the lid (8) has at least two openings
(36, 38) for coupling to the handle (28),
the handle (28) is formed at least by a handle portion (40) of the main body portion
(4) which can be separated in a defined manner from the remaining main body portion
(4) and by the first fixing element (16) and the second fixing element (26), wherein
a separating means (42) is provided for the defined separation of the handle portion
(40) from the remaining main body portion (4) and for separating the first fixing
element (16) from the remaining first overlapping portion (12) and for separating
the second fixing element (26) from the remaining second overlapping portion (20),
and a first flat portion (48) of the first fixing element (16) and a first flat portion
(50) of the second fixing element (26) are each connected in sections to the handle
portion (40), wherein each of the first flat portion (48) of the first fixing element
(16) and the first flat portion (50) of the second fixing element (26) permanently
overlap the handle portion (40) to form a multi-layer arrangement.
2. Sheet according to claim 1,
characterized in that
the handle (28) is formed elongated and the first fixing element (16) is arranged
in the region of a first end (44) of the handle (28) and the second fixing element
(26) is arranged in the region of a second end (46) of the handle (28), wherein the
first end (44) of the handle (28) and the second end (46) of the handle (28) are spaced
apart in the longitudinal direction (L) of the handle (28).
3. Sheet according to claim 1,
characterized in that
a second planar portion (54) of the first fixing member (16) is connected to the first
planar portion (48) of the first fixing member (16) and is movable relative to the
first planar portion (48) of the first fixing member (16),
wherein the second planar portion (54) of the first fixing member (16) is arranged
between the first planar portion (48) of the first fixing member (16) and the first
planar portion (50) of the second fixing member (26),
and
a second planar portion (56) of the second fixing member (26) is connected to the
first planar portion (50) of the second fixing member (26) and is movable relative
to the first planar portion (50) of the second fixing member (26),
wherein the second planar portion (56) of the second fixing member (26) is arranged
between the first planar portion (48) of the first fixing member (16) and the first
planar portion (50) of the second fixing member (26).
4. Sheet according to one of the preceding claims,
characterized in that
the first overlapping portion (12) is glued in the region of the first fixing element
(16) and at least in a first coupling section (60) delimited from the front side wall
(14) by a first movement section (58) to the section of the main body portion (4)
forming the first side wall (10), wherein the first movement section (58) and the
first coupling section (60) are planar sections of the first overlapping portion (12)
and the front side wall (14) is separated from the first movement section (58) by
a fold and the first movement section (58) is separated from the first coupling section
(60) by at least one fold.
5. Sheet according to claim 4,
characterized in that
the first overlapping portion (12) is glued in a second coupling section (64) delimited
from the front side wall (14) by a second movement section (62) to the section of
the main body portion (4) forming the second side wall (11) in a second coupling section
(64), wherein the second movement section (62) and the second coupling section (64)
are planar sections of the first overlapping portion (12) and the front side wall
(14) is separated from the second movement section (62) by a fold and the second movement
section (62) is separated from the second coupling section (64) by at least one fold.
6. Sheet according to one of the preceding claims 4 or 5,
characterized in that
the second overlapping section (20) is glued in the region of the second fixing element
(26) and at least in a third coupling section (68) delimited from the rear side wall
(22) by a third movement section (66) to the section of the main body portion (4)
forming the first side wall (10), wherein the third movement section (66) and the
third coupling section (68) are planar sections of the second overlapping portion
(20) and the rear side wall (22) is separated from the third movement section (66)
by a fold and the third movement section (66) is separated from the third coupling
section (68) by at least one fold.
7. Sheet according to claim 6,
characterized in that
the second overlapping portion (20) is glued in a fourth coupling section (72) delimited
from the rear side wall (22) by a fourth movement section (70) to the portion of the
main body portion (4) forming the second side wall (11), wherein the fourth movement
section (70) and the fourth coupling section (72) are planar sections of the second
overlapping portion (20) and the rear wall (22) is separated from the fourth movement
section (70) by a fold and the fourth movement section (70) is separated from the
fourth coupling section (72) by at least one fold.
8. Sheet according to one of the preceding claims,
characterized in that
the sheet (1) integrally forms the main body portion (4), the first overlapping portion
(12) and the second overlapping portion (20), wherein the first overlapping portion
(12) is folded along a predetermined first folding edge relative to the main body
(4) and the second overlapping portion (20) is folded along a predetermined second
folding edge relative to the main body (4).
9. Sheet according to one of the preceding claims,
characterized in that
the main body portion (4), the first overlapping portion (12) and the second overlapping
portion (20) consist at least partially of paper and/or cardboard having a weight
of at least 100g/m2.
10. Manufacturing method for producing a sheet (1) for folding a bag (2), at least comprising
the steps:
providing a sheet material,
Cutting the sheet material into a given shape,
producing folds in the sheet material, wherein a main body portion (4), a first overlapping
portion (12) and a second overlapping portion (20) are separated from one another
by the folds,
applying adhesive to a first region (400-452) and a second region (500-552) of the
sheet (1),
characterized by the following steps:
generating a release means (42) for separating a handle (28), the release means (42)
being generated in sections in the main body portion (4), the first overlapping portion
(12) and the second overlapping portion (20),
Folding of the first overlapping portion (12) relative to the main body portion (4),
wherein the first overlapping portion (12) comes to rest on the main body (4) in a
contacting manner at least in sections as a result of the folding, wherein in the
first region (400-452) of the sheet (1) a section of the first overlapping portion
(12) is glued to a handle section (40) formed by the main body portion (4) in order
to form a first fixing element (16) of the handle (28),
Folding of the second overlapping portion (20) relative to the main body portion (4),
wherein the second overlapping portion (20) comes to rest on the main body (4) in
a contacting manner at least in sections as a result of the folding, wherein in the
second region (500-552) of the sheet (1) a section of the second overlapping portion
(20) is connected to a handle section (40) formed by the main body portion (4) in
order to form a second fixing element (26) of the handle (28).
11. Manufacturing method for manufacturing a bag (2),
Providing a sheet (1) according to any of Claims 1 to 9 or manufacturing a sheet according
to the manufacturing process of Claim 10,
Cutting off the handle (28) along the release means (42),
Fold the remaining sheet (1) according to the specified folds,
Inserting the first end (44) of the handle (28) into a first opening (36) in the lid
(8) of the bag (2); and Inserting the second end (46) of the handle (28) into a second
opening (38) of the lid (8),
Deforming the second planar portion (54) of the first fixing element (16) and deforming
the second planar portion (56) of the second fixing element (26),
Closing the bag (2), in particular by connecting a first closure element (78) arranged
or formed on the lid (8) to a second closure element (80) arranged or formed on the
first side wall (10), wherein the first closure element (78) and the second closure
element (80) being designed to correspond to one another.
12. Bag (2),
comprising a bag body (82) and at least one handle (28),
wherein the bag (2) is manufactured according to the manufacturing method for manufacturing
a bag (2) according to claim 11.
1. Feuille (1) servant à plier un sac de transport (2),
comprenant au moins
une partie de corps principal (4) servant à réaliser un fond (6), un couvercle (8)
ainsi qu'une première paroi latérale (10) et une seconde paroi latérale (11) du sac
de transport (2),
une première partie de recouvrement (12) servant à réaliser une paroi latérale frontale
(14) du sac de transport (2) et servant à réaliser un premier élément de fixation
(16) d'une poignée (28), et
une deuxième partie de recouvrement (20) servant à réaliser une paroi latérale arrière
(22) du sac de transport (2) et servant à réaliser un deuxième élément de fixation
(26) de la poignée (28),
dans laquelle la partie de corps principal (4) peut être superposée à plat par endroits
dans une première configuration au moins d'une partie de la première partie de recouvrement
(12) et/ou d'une partie de la deuxième partie de recouvrement (20),
dans laquelle la partie de corps principal (4), la première partie de recouvrement
(12) et la deuxième partie de recouvrement (20) présentent respectivement des pliages
(100 - 108 ; 200 - 212 ; 300 - 312), dans laquelle la partie de corps principal (4),
la première partie de recouvrement (12) et la deuxième partie de recouvrement (20)
peuvent être rabattues respectivement suite à un mouvement de pliage le long des pliages
respectifs et peuvent être transférées ainsi dans une deuxième configuration, dans
laquelle la feuille (1) réalise le sac (2),
caractérisée en ce que
la partie de corps principal (4) présente dans une section réalisant le couvercle
(8) au moins deux ouvertures (36, 38) destinées à être couplées à la poignée (28),
la poignée (28) est réalisée au moins par une section de poignée (40) pouvant être
séparée de manière définie de la partie de corps principal (4) restante, de la partie
de corps principal (4) ainsi que par le premier élément de fixation (16) et le deuxième
élément de fixation (26), dans laquelle un moyen de séparation (42) est prévu pour
séparer de manière définie la section de poignée (40) de la partie de corps principal
(4) restante et pour séparer le premier élément de fixation (16) de la première partie
de recouvrement (12) restante et pour séparer le deuxième élément de fixation (26)
de la deuxième partie de recouvrement (20) restante,
et
une première partie plate (48) du premier élément de fixation (16) et une première
partie plate (50) du deuxième élément de fixation (26) sont reliées respectivement
par endroits à la section de poignée (40), dans laquelle respectivement la première
partie plate (48) du premier élément de fixation (16) et la première partie plate
(50) du deuxième élément de fixation (26) chevauchent respectivement durablement la
section de poignée (40) en réalisant un ensemble multicouche.
2. Feuille selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la poignée (28) est réalisée de manière allongée, et le premier élément de fixation
(16) est disposé dans la zone d'une première extrémité (44) de la poignée (28) et
le deuxième élément de fixation (26) est disposé dans la zone d'une seconde extrémité
(46) de la poignée (28), dans laquelle la première extrémité (44) de la poignée (28)
et la seconde extrémité (46) de la poignée (28) sont tenues à distance l'une de l'autre
dans le sens longitudinal (L) de la poignée (28).
3. Feuille selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
une deuxième partie plate (54) du premier élément de fixation (16) est reliée à la
première partie plate (48) du premier élément de fixation (16) et peut être déplacée
par rapport à la première partie plate (48) du premier élément de fixation (16),
dans laquelle la deuxième partie plate (54) du premier élément de fixation (16) est
disposée entre la première partie plate (48) du premier élément de fixation (16) et
la première partie plate (50) du deuxième élément de fixation (26),
et
une deuxième partie plate (56) du deuxième élément de fixation (26) est reliée à la
première partie plate (50) du deuxième élément de fixation (26) et peut être déplacée
par rapport à la première partie plate (50) du deuxième élément de fixation (26),
dans laquelle la deuxième partie plate (56) du deuxième élément de fixation (26) est
disposée entre la première partie plate (48) du premier élément de fixation (16) et
la première partie plate (50) du deuxième élément de fixation (26).
4. Feuille selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
la première partie de recouvrement (12) est collée dans la zone du premier élément
de fixation (16) et au moins dans une première section de couplage (60) délimitée
par rapport à la paroi latérale frontale (14) par une première section de déplacement
(58) à la section, réalisant la première paroi latérale (10) de la partie de corps
principal (4), dans laquelle la première section de déplacement (58) et la première
section de couplage (60) sont des sections plates de la première partie de recouvrement
(12) et la paroi latérale frontale (14) est délimitée au moyen d'un pliage de la première
section de déplacement (58) et la première section de déplacement (58) est délimitée
au moyen d'au moins un pliage de la première section de couplage (60).
5. Feuille selon la revendication 4,
caractérisée en ce que
la première partie de recouvrement (12) est collée dans une deuxième section de couplage
(64) délimitée par rapport à la paroi latérale frontale (14) par une deuxième section
de déplacement (62) à la section, réalisant la deuxième paroi latérale (11), de la
partie de corps principal (4), dans laquelle la deuxième section de déplacement (62)
et la deuxième section de couplage (64) sont des sections plates de la première partie
de recouvrement (12) et la paroi latérale frontale (14) est délimitée au moyen d'un
pliage de la deuxième section de déplacement (62) et la deuxième section de déplacement
(62) est délimitée au moyen d'au moins un pliage de la deuxième section de couplage
(64).
6. Feuille selon l'une quelconque des revendications 4 ou 5,
caractérisée en ce que
la deuxième partie de recouvrement (20) est collée dans la zone du deuxième élément
de fixation (26) et au moins dans une troisième section de couplage (68) délimitée
par rapport à la paroi latérale arrière (22) par une troisième section de déplacement
(66) à la section, réalisant la première paroi latérale (10), de la partie de corps
principal (4), dans laquelle la troisième section de déplacement (66) et la troisième
section de couplage (68) sont des sections plates de la deuxième partie de recouvrement
(20) et la paroi latérale arrière (22) est délimitée au moyen d'un pliage par la troisième
section de déplacement (66) et la troisième section de déplacement (66) est délimitée
au moyen d'au moins un pliage par la troisième section de couplage (68).
7. Feuille selon la revendication 6,
caractérisée en ce que
la deuxième partie de recouvrement (20) est collée dans une quatrième section de couplage
(72) délimitée par rapport à la paroi latérale arrière (22) par une quatrième section
de déplacement (70) à la section, réalisant la deuxième paroi latérale (11), de la
partie de corps principal (4), dans laquelle la quatrième section de déplacement (70)
et la quatrième section de couplage (72) sont des sections plates de la deuxième partie
de recouvrement (20) et la paroi latérale arrière (22) est délimitée au moyen d'un
pliage de la quatrième section de déplacement (70) et la quatrième section de déplacement
(70) est délimitée au moyen d'au moins un pliage de la quatrième section de couplage
(72).
8. Feuille selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
la feuille (1) réalise d'un seul tenant la partie de corps principal (4), la première
partie de recouvrement (12) et la deuxième partie de recouvrement (20), dans laquelle
la première partie de recouvrement (12) est pliée le long d'une première arête de
pliage prédéfinie par rapport au corps principal (4) et la deuxième partie de recouvrement
(20) est pliée le long d'une deuxième arête de pliage prédéfinie par rapport au corps
principal (4).
9. Feuille selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
la partie de corps principal (4), la première partie de recouvrement (12) et la deuxième
partie de recouvrement (20) sont constituées au moins en partie de papier et/ou de
carton avec un poids d'au moins 100 g/m2.
10. Procédé de fabrication servant à fabriquer une feuille (1) servant à plier un sac
(2),
comprenant au moins les étapes :
de fourniture d'un matériau de feuille,
de découpage du matériau de feuille en une forme prédéfinie,
de production de pliages dans le matériau de feuille, dans lequel une partie de corps
principal (4), une première partie de recouvrement (12) et une deuxième partie de
recouvrement (20) sont délimitées les unes des autres par les pliages,
d'application de colle sur une première zone (400 - 452) et une deuxième zone (500
- 552) de la feuille (1),
caractérisé par des étapes suivantes :
de production d'un moyen de séparation (42) servant à séparer la poignée (28), dans
lequel le moyen de séparation (42) est produit par endroits dans la partie de corps
principal (4), la première partie de recouvrement (12) et la deuxième partie de recouvrement
(20),
de pliage de la première partie de recouvrement (12) par rapport à la partie de corps
principal (4), dans lequel la première partie de recouvrement (12) vient en contact
en position couchée au moins par endroits au niveau du corps principal (4) suite au
pliage, dans lequel une section de la première partie de recouvrement (12) est collée
pour réaliser un premier élément de fixation (16) de la poignée (28) à une section
de poignée (40) réalisée par la partie de corps principal (4) dans la première zone
(400 - 452) de la feuille (1),
de pliage de la deuxième partie de recouvrement (20) par rapport à la partie de corps
principal (4), dans lequel la deuxième partie de recouvrement (20) vient en contact
en position couchée au moins par endroits au niveau du corps principal (4) suite au
pliage, dans lequel une section de la deuxième partie de recouvrement (20) est reliée
pour réaliser un deuxième élément de fixation (26) de la poignée (28) à une section
de poignée (40) réalisée par la partie de corps principal (4) dans la deuxième zone
(500 - 552) de la feuille (1).
11. Procédé de fabrication servant à fabriquer un sac (2),
fournir une feuille (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 9 ou fabriquer
une feuille selon le procédé de fabrication selon la revendication 10,
de séparation de la poignée (28) le long du moyen de séparation (42),
de pliage de la feuille (1) restante selon les pliages prédéfinis,
d'introduction de la première extrémité (44) de la poignée (28) dans une première
ouverture (36) dans le couvercle (8) du sac (2), et
d'introduction de la seconde extrémité (46) de la poignée (28) dans une deuxième ouverture
(38) du couvercle (8),
de déformation de la deuxième partie plate (54) du premier élément de fixation (16)
et de déformation de la deuxième partie plate (56) du deuxième élément de fixation
(26),
de fermeture du sac (2), en particulier en reliant un premier élément de fermeture
(78) disposé ou réalisé au niveau du couvercle (8) avec un deuxième élément de fermeture
(80) disposé ou réalisé au niveau de la première paroi latérale (10), dans lequel
le premier élément de fermeture (78) et le deuxième élément de fermeture (80) sont
réalisés de manière à correspondre l'un par rapport à l'autre.
12. Sac (2),
comprenant un corps de sac (82) et au moins une poignée (28),
dans lequel le sac (2) est fabriqué selon le procédé de fabrication servant à fabriquer
un sac (2) selon la revendication 11.