[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Positionseinstellung einer
Aufzugsanlage nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs. Ferner betrifft die vorliegende
Erfindung ein Aufzugssystem unter Nutzung einer derartigen Positionseinstellvorrichtung.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind gattungsgemäße Vorrichtungen zur Positionseinstellung
einer Aufzugsanlage allgemein bekannt; diese Vorrichtungen werden insbesondere benutzt,
um in einem Einrichte- und Wartungsbetrieb einer Aufzugsanlage die im Aufzugsschacht
bewegbar angetriebene Aufzugskabine an vorgesehenen Kabinehaltepositionen im Schacht
- diese entsprechen üblicherweise dann jeweiligen Stockwerken und damit vorgesehenen
Kabinentüröffnungspositionen - zu führen, so dass dann entsprechende Kabinenhaltepositionen
eingestellt und gespeichert werden können. Zu diesem Zweck sind der Aufzugskabine
in ansonsten bekannter Weise Positionsmessmittel zugeordnet, welche entsprechend einer
aktuellen Schachtposition der Aufzugskabine Positionsdaten erzeugen und typischerweise
für eine rechnerische Weiterverarbeitung bereitstellen. Derartige Positionsmessmittel
sind beispielsweise in Form einer Magnetfelddetektoren aufweisenden Schlitteneinheit
(als Positionssensor) bekannt, welche an der Aufzugskabine festgelegt und relativ
zu einer sich entlang des Aufzugsschacht erstreckenden magnetisierten Längencodierung
durch Bewegung der Aufzugskabine verfahrbar ist. Entsprechend der magnetischen Codierung
erfolgt dann durch Magnetfeldsensoren das Ablesen und Umsetzen in (aktuelle absolute
oder relative) Positionsdaten.
[0003] Diese Positionsdatenfunktionalität wird auch für einen Einrichte- bzw. Konfigurationsbetrieb
der Aufzugsanlage benutzt. Für diesen Zweck fährt eine Bedienperson, üblicherweise
durch manuelle Bewegungssteuerung, die Aufzugskabine entlang des Aufzugsschachts und
jeweils dort vorbestimmte bzw. vorgesehene Kabinenhaltepositionen - also die den jeweiligen
Stockwerken entsprechenden Positionen - an. Zugehörige Positionsdaten werden dann
erfasst, gespeichert und der für den späteren Betrieb vorgesehenen automatisierten
Aufzugssteuerung bereitgestellt, dergestalt, dass dann die die Aufzugsteuerung und
Positionierung durchführenden Positionssteuermittel entsprechend diesen gespeicherten
Positionsdaten gezielt die jeweils ausgewählten bzw. vorgesehenen Stockwerke anfahren
können.
[0004] Dieser Einrichte- bzw. Konfigurationsbetrieb ist allgemein bekannt und bewährt, gleichwohl
mühsam in der praktischen Durchführung, so dass, insbesondere auch unter Beachtung
einschlägiger Sicherheitsvorschriftten, beträchtliche Konfigurationszeit für das beschriebene
Einrichten erforderlich ist. Nicht zuletzt ist das bekannte Handhaben der Konfigurationsmittel
- üblicherweise mittels Kabel ansteckbarer Bedieneinheiten mit Zahlenanzeigen und
mechanischen Bedienknöpfen - umständlich in der Handhabung, potenziell fehlerträchtig
und verlangt nach sorgfältiger Einweisung und Schulung des Bedienpersonals. Hinzu
kommt der Umstand, dass für den praktischen Konfigurations- und Einstellbetrieb für
die Mehrzahl von Kabinenhaltepositionen entlang eines Aufzugsschachts nicht immer
eindeutige Positionsdaten aus den Positionsmessmitteln erzeugbar sind. So sind etwa
Hystereseeffekte für den Fall zu erwarten, dass eine Kabinenhalteposition aus zwei
entgegengerichteten Kabinenbewegungsrichtungen angefahren wird, ebenso wie eine Kabinengeschwindigkeit
oder Kabinenbeschleunigung bis zur Halteposition Positionsdaten beeinflusst, welche
dann in der gattungsgemäßen Weise gespeichert werden sollen.
[0005] Nicht zuletzt ist zudem die als gattungsbildend vorausgesetzte Technologie insoweit
wenig bedienungsfreundlich und insbesondere gegenüber unpräzisen Positionsdaten wenig
tolerant, als die Bedienperson keine bzw. nur eingeschränkte Möglichkeiten hat, manuell
auf die Positionsdaten einzuwirken bzw. diese zu ändern.
US 4 787 481 A offenbart eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine gattungsgemäße Vorrichtung
zur Positionseinstellung einer Aufzugsanlage im Hinblick auf ihre Bedienbarkeit zu
vereinfachen, dabei insbesondere den Konfigurations- und Einrichtebetrieb für die
Mehrzahl von Kabinenhaltepositionen einfacher, schneller, mit weniger Schulungs- und
Überwachungsaufwand sowie fehlertoleranter zu gestalten, dabei insbesondere auch den
Umfang mit potenziell ungenauen bzw. fehlerhaften Positionsdaten zu erleichtern.
[0007] Die Aufgabe wird durch die Vorrichtung zur Positionseinstellung einer Aufzugsanlage
mit den Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst; vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
sind in den Unteransprüchen beschrieben. Zusätzlich Schutz im Rahmen der Erfindung
wird beansprucht für ein Aufzugssystem nach dem unabhängigen Anspruch 10, welcher
für eine in einem Aufzugsschacht bewegbar vorgesehene Aufzugskabine die Vorrichtung
zur Positionseinstellung nach dem Hauptanspruch vorsieht. Insoweit ist die Erfindung
nicht auf ein Gesamtsystem beschränkt, insbesondere ist als erfindungsgemäße Vorrichtung
zur Positionseinstellung auch eine Vorrichtung zu verstehen, welche weder den Aufzugsschacht,
noch die darin bewegte Aufzugskabine als Erfindungsmerkmale aufweist oder beansprucht.
[0008] In erfindungsgemäß vorteilhafter Weise ist zunächst den Konfigurationsmitteln eine
drahtlos angebundene mobile Datenverarbeitungseinheit zugeordnet, welche nicht nur
die Handhabung und Flexibilität in der Konfiguration drastisch vereinfacht, welche
zudem im Rahmen der Erfindung mittels des Displays das Darstellen der Mehrzahl der
Kabinenhaltepositionen gemeinsam zur Betrachtung durch Bedienperson gestattet. Dabei
kann diese Darstellung bevorzugt tabellarisch und/oder graphisch oder auf andere geeignete
Weise zum Illustrieren des Zusammenhangs der Einzelpositionen geschehen, etwa auch
dadurch, dass diese entlang einer symbolischen Vertikalrichtung - insoweit entsprechend
dem Aufzugsschacht - angeordnet sein können, mit dem Zweck, der Bedienperson einen
einfachen Überblick über bereits eingerichtete oder noch einzurichtende Kabinenhaltepositionen
zu geben, gleichzeitig zu ermöglichen, dass etwa durch einfache Kalkulationen - welche
auch durch zusätzliche Kalkulationsfunktionalitäten der Positionsdaten am Display
durch die Datenverarbeitungseinheit bereitgestellt werden können - auf Gleichmäßigkeit
dieser Abstände überprüft werden kann. Damit ergibt sich, dass vorteilhaft das Display
bzw. der erfindungsgemäße Displayeinheit eine zur hochauflösenden Bilddarstellung
geeignete Displayeinheit sein sollte, dergestalt, dass etwa dann die bevorzugt darzustellende
Tabelle sämtlicher Kabinenhaltepositionen mit zugeordneten Positionsdaten, tabellarisch
etwa gegenübergestellt dann den jeweils zugehörigen Aufzugshaltepositionen bzw. Stockwerksnummern,
gesamthaft oder zumindest ausschnittsweise dargestellt werden kann, ggf. kann hier
dann auch eine Bildverschiebungs- oder Scroll-Funktionalität, realisiert sein.
[0009] Zusätzlich sieht die Erfindung vor, der mobilen Datenverarbeitungseinheit die manuell
betätigbaren Bedienmittel zum Ändern mindestens eines der Positionsdaten zuzuordnen.
In doppel synergistischer Weise kann dies etwa dadurch realisiert sein, dass die weiter
bevorzugt in Form eines berührungsempfindlichen Displays ausgestaltete Displayeinheit
nicht nur der Bedienperson das einfache, berührende Auswählen eines zu verändernden
Positionsdatums ermöglicht, auch können dann etwa geeignete Schalt- bzw. Bedienknöpfe
in Form gängiger Schaltflächen des berührungsempfindlichen Displays für die erfindungsgemäße
Änderung eingerichtet sein. Auch ist die erfindungsgemäße Synergie dadurch erreicht,
dass weitergehende Funktionalitäten dann etwa der Bedienperson durch die Änderung
bedingte Relativabstände zu vor- oder nachgeordneten Positionen automatisch anzeigt,
so dass dann wiederum diesbezüglich der Bedien- und Handhabungskomfort beim Einrichten
erheblich erleichtert ist.
[0010] Dies gilt dann auch für die weiterbildungsgemäße Verarbeitung einer Mehrzahl von
Positionsdaten für eine der Aufzugshaltepositionen - dies kann etwa dadurch entstehen,
dass die Bedienperson die vorgesehene Aufzugshalteposition (im Rahmen der vorliegenden
Offenbarung auch als Kabinenhalteposition bezeichnet) mehrfach und etwa aus verschiedenen
Richtungen, mit verschiedenen Beschleunigungen o.dgl. anfährt und aus daraus dann
resultierenden verschiedenen Positionswerten entweder manuell eine Auswahl eines geeigneten
Wertes trifft, die Datenverarbeitungseinheit ein Mittelung oder andere Priorisierung
vornehmen lässt oder auf andere Weise dann zu einem günstigen, gleichwohl mit geringem
Aufwand erhältlichen optimalen Positionswert gelangt.
[0011] In der praktischen Umsetzung der Erfindung und zur drahtlosen Anbindung der Datenverarbeitungseinheit
an die Konfigurationsmittel im Rahmen der Erfindung sind Funkstrecken bevorzugt, wobei
insbesondere für den hier zu lösenden Kurzbereich eine Bluetooth-Anbindung weiter
bevorzugt ist, jedoch nicht abschließend den Rahmen der Erfindung begrenzt.
[0012] Zur weiteren Erhöhung des Bedienkomforts bei der Konfiguration und zur verbesserten
Information der die Datenverarbeitungseinheit handhabenden Bedienperson ist es weiterbildungsgemäß
zusätzlich vorgesehen, aus den Positionsmessmitteln zusätzlich ein Kabinengeschwindigkeitssignal
und/oder ein Kabinenfahrtrichtungssignal zu gewinnen; in ansonsten bekannter Weise
ist dem Fachmann klar, dass aus einer Abfolge von sich ändernden Positionsdaten der
Positionsmittel diese zusätzlichen Informationen ohne weiteres erzeugbar und dann
im Rahmen bevorzugter Weiterbildungen auf der Displayeinheit geeignet zusätzlich darstellbar
sind. Etwa mit dem vorbeschriebenen Zweck einer Verbesserung der Feinjustierung ist
es für die Bedienperson häufig sinnvoll, diese zusätzlichen Informationen zum aktuellen
Fahrbetrieb der Aufzugskabine zu erhalten.
[0013] In konstruktiv besonders bevorzugter Weise sehen Weiterbildungen der Erfindung vor,
insbesondere die erfindungsgemäßen Positionsmessmittel sowie die erfindungsgemäßen
Konfigurationsmittel miteinander modulartig zu integrieren, wobei dies weiterbildend
bevorzugt dadurch geschieht, dass etwa auf einer gemeinsamen Trägereinheit die jeweiligen
Baugruppen integriert sind und diese Trägereinheit dann an einer geeigneten Montageposition
an oder auf einer Aufzugskabine festlegbar ist. Im Hinblick auf die Notwendigkeit
für die Positionsmessmittel, zum Zusammenwirken mit typischerweise stationären Längencodierungsmitteln
am oder im Aufzugsschacht an der Kabine festgelegt zu sein, bietet sich die Zuordnung
der Konfigurationsmittel an, nicht zuletzt als ggf. zusätzlich synergistisch gemeinsame
Elektronikbaugruppen, etwa eine mikrocontroller- oder mikroprozessor-basierte Konfigurationssteuereinheit,
auch für die Positionsmessung- und -decodierung benutzt werden kann, oder umgekehrt.
[0014] Dabei ist es zusätzlich vorteilhaft und weiterbildend vorgesehen, dieser Modulanordnung
(bzw. den Konfigurationsmitteln, falls diese isoliert vorgesehen sein sollten, diesen
dann gesondert) Konfigurationsfreigabemittel zuzuordnen, welche weiter bevorzugt in
Form eines Aktivierungsschalters realisiert sind und von der Bedienperson physisch
betätigt werden müssen, um überhaupt nachfolgend dann in der vorbeschriebenen Weise,
etwa von einer Bedienungsposition auf dem Aufzugsdach, den Konfigurationsbetrieb durchzuführen
zu können.
[0015] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung, welche auch als Best Mode
anzusehen ist, sieht vor, den Positionsmessmitteln sowie den Konfigurationsmitteln
- idealerweise einander benachbart vorgesehen, s.o. - Sicherungsschalter zuzuordnen,
welche zum gesteuerten Unterbrechen einer Kabinentüröffnungsfunktionalität der Aufzugskabine
vorgesehen sind. Konkret werden diese so durch die Positionierungsmittel und die Konfigurationsmittel
angesteuert, dass erst dann eine Kabinentüröffnung (etwa durch ein geschlossenes Rele
der Sicherungsschalter) ermöglicht ist, wenn Positionsdaten der Positionsmessmittel
den eingestellten und gespeicherten Kabinenhaltepositionen entsprechen oder von diesen
um nicht mehr als ein vorbestimmtes Toleranzmaß abweichen. Auch diese Maßnahme erhöht
auf konstruktiv einfache Weise die Sicherheit des Konfigurationsbetriebs signifikant.
[0016] Im Ergebnis lässt sich dann mit der vorliegenden Erfindung ein Aufzugsystem realisieren,
welche drastisch vereinfachte Konfiguration mit erhöhtem Bedienkomfort, höherer Betriebssicherheit
in der Konfiguration und signifikant zu reduzierenden Konfigurationszeiten und Anlernzeiten
kombiniert.
[0017] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnungen; diese
zeigen in
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht einer im Aufzugssystem als Ausführungsform der Erfindung
mit einer in einem Aufzugsschacht bewegbar vorgsehenen Aufzugskabine zum Verdeutlichen
des Verwendungskontexts der Erfindung und
- Fig. 2
- ein schematisches Blockschaltbild einer Vorrichtung zur Positionseinstellung der Aufzugsanlage
gemäß Fig. 1 als erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung.
[0018] Die Fig. 1 verdeutlicht in schematischer Weise - insbesondere sind die Figurenabmessungen
nicht proportional - die prinzipielle Realisierung eines erfindungsgemäßen Aufzugssystems
für den bevorzugten Anwendungskontext der vorliegenden Erfindung. Eine Aufzugskabine
2 ist, angetrieben durch schematisch dargestellte Antriebsmittel 4, in vertikaler
Richtung in einem Aufzugsschacht 6 bewegbar gelagert, wobei die Aufzugskabine zum
Zweck der Förderung an einem durch die Vorrichtung 4 angetriebenen Tragseil 8 hängt.
Die Aufzugskabine 2 ist zusätzlich entlang eines sich in der Vertikalerstreckung des
Schachts 6 vorgesehenen Positionscodierung 12 in Form eines (hier absolut) codierten
magnetischen Bandes verfahrbar, dergestalt, dass Positionserfassungs- und -einstellmittel
10, an einem oberen Dachbereich der Kabine 2 befestigt, während der Bewegung der Kabine
entlang des Codestreifens 12 verfahren und, durch geeignete Magnetfelddetektoren der
Baugruppe 10, eine aktuelle Magnetisierung an einer aktuellen Position der Kabine
erfassen und diese dann in Positions- bzw. Bewegungs- und Geschwindigkeitsdaten umwandeln.
Diese Technologie ist als solche bekannt, wird u.a. von der Anmelderin mit Erfolg
umgesetzt und verwertet.
[0019] Vor diesem Hintergrund verdeutlicht die Fig. 2 den schematischen Detailaufbau und
die funktionale Realisierung der Positionseinstellungs- und Messvorrichtung 10 gemäß
Fig. 1, insoweit als bevorzugte Ausführungsform der Erfindung. Das Blockschaltbild
verdeutlicht zunächst innerhalb der Umrandung für die Baugruppe 10, dass Positionsmessmittel
14, welche dem Codeband erfassungswirksam gegenüberstehen, eine aktuelle Position
durch Decodierung und ggf. Feininterpolation (mittels zusätzlicher Magnetfeldsensoren)
zur Weiterverarbeitung durch eine zentrale Steuereinheit 18 bereitstellen.
[0020] Mit der zentralen Steuereinheit 18 ist ferner eine Konfigurationseinheit (Konfigurationsmittel)
16 verbunden, dergestalt, dass mittels der Baugruppe 16 sowohl vorbestimmte Positionsdaten
für Kabinenhaltepositionen entlang der Schachtrichtung erfassbar sind (und nachfolgend
in zugeordneten Permanent-Datenspeichermitteln 22 abgelegt werden können), gleichermaßen
dann jedoch in einem späteren Dauerbetrieb der Aufzugsanlage jeweils vorbestimmte
bzw. angewählte Vorgaben, etwa Stockwerksnummern, mittels der Konfigurationseinheit
und den in der Einheit 22 gespeicherten Daten so bereitgestellt bzw. zurückgeführt
werden können, dass eine Positionierung der Aufzugskabine entsprechend der vorgewählten
Position erfolgen kann. Diese Funktionalität wird über die mittels einer Datenleitung
32 angebundenen Positionssteuereinheit 34 (Positionssteuermittel) realisiert, welche
üblicherweise getrennt von der modulartig realisierten Einheit 10 entweder selbst
an der Aufzugskabine, alternativ an einer Fixposition am oder im Aufzugsschacht, vorgesehen
sein kann. Diese Positionssteuermittel bewirken dann wiederum in ansonsten bekannter
Weise das Betreiben der Antriebsmittel 4, 8 für eine Aufzugskabine 2 so, dass diese
an ihre (entsprechend der Konfiguration 16, 22) vorbestimmte Position fahren kann.
[0021] Wie diesbezüglich das Blockschaltbild der Fig. 2 verdeutlicht, bewirkt eine in der
Einheit 10 vorgesehene Kommunikationsschnittstelle 20 die elektronische Datenkommunikation
zu den Positionssteuermitteln 34. Zusätzlich verdeutlicht das Blockschaltbild der
Fig. 2, wie über die Kommunikationsschnittstelleneinheit 20 eine portable Datenverarbeitungseinheit
26 drahtlos angebunden ist; die doppelte Strichpunkt-Linie 30 in Fig. 2 verdeutlicht
insoweit eine gängige Bleutooth-Datenverbindung zu dieser portablen Datenverarbeitungseinheit
26, welche in ansonsten bekannter Weise etwa in Form eines Tablet-Computers, eines
PDA, eines Smartphones o.dgl. realisiert sein kann. Im hier gezeigten Ausführungsbeispiel
ist diese portable Datenverarbeitungseinheit mit einer berührungsempfindlichen Bildschirmeinheit
28 versehen, welche nicht nur mit hochauflösender Qualität Grafiken bzw. komplexe
Darstellungen für eine Bedienperson wiedergeben kann, auch dient die berührungsempfindliche
Displayeinheit 28 zur Ausbildung von manuellen Benutzerschnittstellen, etwa durch
geeignet und ggf. situativ dafür vorgesehene und auf dem Display 28 ausgebildete Schaltflächen,
welche dann von einer Bedienperson entsprechend ausgewählt oder betätigt werden können.
[0022] Das Blockschaltbild der Fig. 2 verdeutlicht zusätzlich eine manuell zu betätigende
Schaltereinheit 24, verbunden mit der zentralen Steuereinheit 18, die außerhalb eines
Modulgehäuses für das Modul 10 vorgesehen ist und von einer Bedienperson manuell aktiviert
bzw. betätigt werden muss, um einen nachfolgend im Detail zu beschreibenden Konfigurationsbetrieb
des Systems gemäß Fig. 1 einzuleiten.
[0023] Konkret würde eine Bedienperson durch Aktivieren der Schaltereinheit 24 (welche im
Übrigen auch in der Art eines ansonsten bekannten Notschalters auszugestalten ist)
einen Konfigurationsbetrieb freigeben bzw. aktivieren, so dass dann mittels der drahtlos
angebundenen Datenverarbeitungseinheit 26 geeignete Konfigurationsdaten empfangen,
betrachtet und ggf. geändert oder manipuliert werden können. Zu diesem Zweck positioniert
zunächst eine Bedienperson, welche sich etwa bei diesem Betrieb typischerweise innerhalb
der Kabine 2 oder auf dem Dach der Kabine 2 befinden kann, durch (nicht näher im Detail
gezeigte) manuelle Steuerung mittels der Positionssteuermittel 34 die Kabine an eine
Position, welche einer zu konfigurierenden Stockwerksposition entspricht. Diese dadurch
bewirkte Relativposition zwischen Kabine 2 und Codestreifen 12 führt zu einer (hier
aufgrund der Absolutcodierung eindeutigen) Positionssignalerzeugung durch den Positionssensor
14, wobei dieses Positionssignal, geeignet umgesetzt etwa in eine Dimensions- oder
Höhenangabe im Schacht, mittels der zentralen Steuereinheit 18 und der Schnittstelleneinheit
20 zur Datenverarbeitungseinheit 26 übertragen wird, wo eine Darstellung, etwa in
Form eines Zahlenpaares (Stockwerksnummer, absolute Positionsangabe) auf dem Display
28 erfolgt. Nachdem dann etwa die Bedienperson diese Position bestätigt hat und eine
weitere, alternative Position (etwa entsprechend eine alternative Stockwerksnummer)
anfährt, wird auch hier die zugehörige Stockwerks- und Höheninformation dem Benutzer
auf dem Display 28 angezeigt, idealerweise in Form einer Tabelle, so dass etwa, ggf.
weiter zusätzlich grafisch oder numerisch aufbereitet, die Bedienperson nicht nur
jede einzelne Maß- und Stockwerksangabe visuell überprüfen kann, sondern zudem auch
diese Überprüfung gesamthaft anhand der Tabelle erfolgen kann, etwa auch dadurch,
dass zusätzlich berechnet und angezeigt wird, ob die relativen Abstände zwischen einzelnen,
aufeinander folgenden Stockwerken tatsächlich gleich sind, oder aber ob Dimensions-,
Mess- oder Positionsfehler vorliegen.
[0024] Der Bedienperson durch entsprechende Bedienung des berührungsempfindlichen Displays
28 ist es dann ermöglicht, individuell auf einzelne Positionswerte, die dargestellt
werden, zuzugreifen, etwa dadurch, dass in ansonsten bekannter Weise durch Berühren
eine Auswahl eines zu behandelnden Wertes stattfindet und dann mittels geeigneter
Bedienflächen, etwa "Plus" oder "Minus", eine manuelle Feinjustierung und Korrektur
erfolgen kann. Auf diese Weise ist es dann der Bedienperson auf einfache, übersichtliche,
betriebssichere und bedienungsfreundliche Weise gestattet, einen vollständigen abschließenden
und der Konfiguration zugrunde liegenden Satz von Positionsdaten zu erzeugen, welcher
dann, zur dauerhaften Speicherung in der Einheit 22 und zur zukünftigen Verwendung
in einem Dauerbetrieb der Aufzugsanlage durch die Einheit 34, der Positionierung zugrunde
liegen kann.
[0025] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist es zusätzlich möglich, für
jede (anzufahrende bzw. zu konfigurierende) Position der Aufzugskabine längs der Codierungsstrecke
12 auch eine Mehrzahl von Positionsdaten aufzunehmen; dies dient dazu, etwa aus einer
Mehrzahl von Messwerten einen Optimalwert zu interpolieren oder zu mitteln. So ist
es beispielsweise aufgrund inhärenten Hystereseverhaltens der Positionsmessanordnung
denkbar, dass Positionsangaben dadurch variieren, dass eine Bedienperson eine vorbestimmte
Aufzugsposition aus zwei Richtungen (d.h. von oben oder von unten) anfährt, mit dem
Ergebnis, dass möglicherweise dann ein manueller Benutzereingriff zu einer Auswahl
oder zur Bildung eines Mittelwerts o.dgl. abschließenden Positionswerts führt. Auch
diesbezüglich ist eine mittels der grafikfähigen Displayanordnung 28 ermöglichte tabellarische
und visuelle Aufbereitung der ideale Weg, diese komplexe Konfigurationsaufgabe einfach
und betriebssicher zu lösen.
[0026] Unabhängig von diesen exemplarischen Bedienvorgängen liegt es im Rahmen der fachmännischen
Ausgestaltung der Erfindung, sowohl die Bedienschnittstelle beliebig weiter zu entwickeln
und auszugestalten - so könnten etwa auch über "Plus" oder "Minus"-Bedienflächen vorbestimmte
Aufzugspositionen ausgewählt oder angefahren werden, ebenso wie etwa eine Löschfunktion
ausgewählt werden kann, mit dem Zweck, eine Fehlbedienung oder eine unerwünschte Position
völlig neu anzufahren und neu zu konfigurieren.
[0027] Zusätzlich kann es bei der Konfiguration sinnvoll sein, der Bedienperson ergänzend
Beschleunigungs- und/oder Geschwindigkeitswerte einer (aktuellen) Kabinenbewegung
anzuzeigen, ebenso wie etwa in ansonsten bekannter Weise ein Zugriffsschutz oder andere
Sicherungsmaßnahmen auf die Konfiguration durchgeführt werden können. Es liegt im
Rahmen der praktischen Ausgestaltung der Erfindung, diese insbesondere auch in Form
üblicher Applikations-Software-Anwendungen über bekannte Verteilplattformen zur Verfügung
zu stellen, so dass für eine permanente Aktualisierung dieser Technologie selbst bei
einer weit verbreiteten Nutzung gesorgt ist.
[0028] Im Ergebnis erreicht die vorliegende Erfindung in überraschend einfacher und eleganter
Weise die signifikante Verbesserung des Konfigurations- und Einrichtebetriebs eines
Aufzugssystems mit der Justage (Teaching) jeweiliger Aufzugs-Haltepositionen (Stockwerkspositionen)
relativ zu einer Position an der Längencodierung. Hinzu kommt der Vorteil, dass durch
die Integration insbesondere der Positionsmessung und der Konfigurationsmittel modulartig
in oder auf einer gemeinsamen Trägereinheit und zum Vorsehen an der Kabine ein einfacher,
wartungs- und bedienungsfreundlicher Weg geschaffen ist, diese Technologie umzusetzen,
nicht zuletzt als ohnehin in Form gängiger Positionierungssysteme entsprechende mechanische
Infrastruktur bereits zur Verfügung steht.
1. Vorrichtung zur Positionseinstellung einer Aufzugsanlage mit
einer in einem Aufzugsschacht (6) bewegbaren Aufzugskabine (2) zuordnenbaren Positionsmessmitteln
(14), die zum Erzeugen von einer aktuellen Schachtposition der Aufzugskabine entsprechenden
Positionsdaten ausgebildet sind,
und mit den Positionsmessmitteln (14) zusammenwirkenden Positionssteuermitteln (34),
denen manuell und/oder mittels Dateneingabemitteln betätigbare Konfigurationsmittel
(16) so zugeordnet sind, dass als Reaktion auf eine manuelle Betätigung und/oder eine
Betätigung der Dateneingabemittel eine Mehrzahl von entlang des Aufzugsschachts verteilt
vorsehbaren Kabinenhaltepositionen eingestellt und gespeichert werden kann,
dadurch gekennzeichnet, dass
den Konfigurationsmitteln (16) eine an die Konfigurationsmittel drahtlos angebundene
und eine Displayeinheit (28) aufweisende mobile Datenverarbeitungseinheit (26) so
zugeordnet ist, dass auf dem Display der Mehrzahl der Kabinenhaltepositionen entsprechende
Positionsdaten, insbesondere in tabellarisch und/oder graphisch gegliederter Form,
gemeinsam darstellbar sind
und die mobile Datenverarbeitungseinheit manuell betätigbare Bedienmittel (28) zum
Ändern mindestens eines der Positionsdaten sowie zum Übertragen des geänderten Positionsdatums
zu den Konfigurationsmitteln aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienmittel als mindestens eine berührungsempfindliche Schalt- oder Stellfläche
auf der berührungsempfindlich ausgebildeten Displayeinheit (28) ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenverarbeitungseinheit (26) über eine bidirektionale Funkverbindung (30) an
die Konfigurationsmittel angebunden ist, insbesondere ein Funkübertragungsprotokoll
nach einem Bluetooth- oder WLAN-Standard realisiert.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenverarbeitungseinheit zum Empfangen einer Mehrzahl von einer der Kabinenhaltepositionen
entsprechenden Positionsdaten und mit Verarbeitungsmitteln zum Auswählen eines der
Positionsdaten und/oder zum Priorisieren oder Mitteln der Mehrzahl der Positionsdaten
ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionsmessmittel (14) zum zusätzlichen Erzeugen eines Kabinengeschwindigkeitssignals
ausgebildet sind und auf der Displayeinheit (28) eine aktuelle Kabinengeschwindigkeit
und/oder eine zu einem vorbestimmten oder vorbestimmbaren Zeitpunkt geltende Kabinengeschwindigkeit
zusätzlich darstellbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionsmessmittel (14) zum zusätzlichen Erzeugen eines Kabinenfahrtrichtungssignals
ausgebildet sind und auf der Displayeinheit eine aktuelle Kabinenfahrtrichtung zusätzlich
darstellbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionsmessmittel (14) und die Konfigurationsmittel (16) modulartig auf einer
gemeinsamen Trägereinheit oder auf benachbarten Trägereinheiten an einer Aufzugskabine
vorsehbar ausgebildet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass den Konfigurationsmitteln zur manuellen Betätigung vorgesehene Konfigurationsfreigabemittel
(24), insbesondere in Form eines Aktivierungsschalters, physisch zugeordnet sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass den Positionsmessmitteln und den Konfigurationsmitteln Sicherungsschalter zum gesteuerten
Unterbrechen einer Kabinentüröffnungsfunktionalität einer Aufzugskabine so zugeordnet
sind, dass eine Kabinentüröffnung nur dann ermöglicht ist, wenn Positionsdaten der
Positionsmessmittel den eingestellten und gespeicherten Kabinenhaltepositionen entsprechen
oder von diesen um nicht mehr als ein vorbestimmtes Toleranzmaß abweichen.
10. Aufzugssystem mit einer in einem Aufzugsschacht (6) bewegbar vorgesehenen Aufzugskabine
(2), an welcher die Vorrichtung zur Positionseinstellung nach einem der Ansprüche
1 bis 9, insbesondere an einem Dachbereich der Aufzugskabine, befestigt ist.
1. A device for adjusting the position of an elevator system, having
position measuring means (14) that can be assigned to an elevator car (2) which is
movable in an elevator shaft (6), the position measuring means being designed for
generating position data corresponding to a current shaft position of the elevator
car,
and position control means (34) which interact with the position measuring means (14)
and which are paired with configuration means (16) that can be actuated manually and/or
by means of data input means, in such a way that as a response to a manual actuation
and/or actuation of the data input means, a plurality of car stopping positions that
are distributed along the elevator shaft can be adjusted and stored,
characterised in that
a mobile data processing unit (26) which is wirelessly linked to the configuration
means and which has a display unit (28) is paired with the configuration means (16),
in such a way that position data corresponding to the plurality of car stopping positions
can be displayed together on the display, in particular in tabular and/or graphical
form,
and the mobile data processing unit has manually actuatable operating means (28) for
changing at least one of the items of position data and for transmitting the changed
item of position data to the configuration means.
2. The device according to claim 1, characterized in that the control means are implemented as at least one touch-sensitive switching or actuation
surface on the touch-sensitive display unit (28).
3. The device according to claim 1 or 2, characterized in that the data processing unit (26) is connected to the configuration means via a bi-directional
wireless link (30), and in particular implements a radio transmission protocol according
to a Bluetooth or WLAN standard.
4. The device according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the data processing unit is designed for receiving a plurality of position data items
corresponding to one of the car stopping positions and with processing means for selecting
one of the position data items and/or for prioritizing or averaging the plurality
of the position data items.
5. The device according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the position measuring means (14) are designed for additionally generating a car
speed signal and a current car speed and/or a car speed which is valid at a predetermined
or pre-determinable time can be additionally displayed on the display unit (28).
6. The device according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the position measuring means (14) are designed for additionally generating a travel
direction signal of the car and a current car travel direction can be additionally
displayed on the display unit.
7. The device according to any one of claims 1 to 6, characterized in that the position measuring means (14) and the configuration means (16) are implemented
so as to be provided in a modular fashion on a common carrier unit or on adjacent
carrier units on an elevator car.
8. The device according to any one of claims 1 to 7, characterized in that configuration enabling means (24) provided for manual actuation, in particular in
the form of an actuation switch, are physically assigned to the configuration means.
9. The device according to any one of claims 1 to 8, characterized in that safety switches for the controlled interruption of a car door opening function of
an elevator car are assigned to the position measuring means and the configuration
means in such a way that the opening of a car door is only allowed if position data
items of the position measuring means correspond to the adjusted and stored car stopping
positions, or deviate from them by no more than a predefined tolerance level.
10. An elevator system with an elevator car (2) which is movable in an elevator shaft
(6) and to which the device for adjusting the position according to any one of claims
1 to 9 is fixed, in particular at a roof area of the elevator car.
1. Dispositif pour l'ajustement de position d'un ascenseur, le dispositif comprenant
des moyens de mesure de position (14) qui peuvent être attribués à une cabine d'ascenseur
(2) mobile dans une cage d'ascenseur (6) et qui sont adaptés pour générer des données
de position correspondant à une position actuelle de la cabine d'ascenseur dans la
cage,
et des moyens de contrôle de position (34) qui coopèrent avec les moyens de mesure
de position (14) et auxquels des moyens de configuration (16), qui peuvent être activés
manuellement et/ou à l'aide des moyens de saisie des données, sont attribués de sorte
qu'il soit possible, en réaction à une activation manuelle et/ou une activation des
moyens de saisie des données, de régler et d'enregistrer une pluralité de positions
d'arrêt de la cabine, qui sont réparties le long de la cage d'ascenseur,
caractérisé en ce que
une unité de traitement de données (26) mobile, qui est raccordée sans fil aux moyens
de configuration et qui a une unité d'affichage (28), est attribuée aux moyens de
configuration (16) de sorte qu'il soit possible de présenter conjointement sur l'affichage
des données de position correspondantes à la pluralité de positions d'arrêt, particulièrement
sous forme de tableau et/ou sous forme de graphique
et l'unité de traitement de données mobile a des moyens de commande (28) qui peuvent
être activés manuellement pour changer au moins une des données de position et pour
transmettre la donnée de position changée aux moyens de configuration.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les moyens de commande sont adaptés comme au moins un bouton ou une surface de réglage
tactile sur l'unité d'affichage (28) tactile.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'unité de traitement de données (26) est raccordée aux moyens de configuration par
une connexion radio bidirectionnelle (30), particulièrement en réalisant un protocole
de transmission radio selon le standard Bluetooth ou Wi-Fi.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'unité de traitement de données est adaptée pour recevoir une pluralité de données
de position correspondantes à une des positions d'arrêt de la cabine et avec des moyens
de traitement pour choisir une des données de position et/ou pour prioriser ou moyenner
la pluralité de données de position.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les moyens de mesure de position (14) sont adaptés pour générer complémentairement
un signal de vitesse de la cabine et une vitesse actuelle de la cabine et/ou une vitesse
effective à un moment prédéterminé ou déterminable peut/peuvent être présentées complémentairement
sur l'unité d'affichage (28).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les moyens de mesure de position (14) sont adaptés pour générer complémentairement
un signal de direction de déplacement de la cabine et une direction de déplacement
actuelle de la cabine peut être présentée complémentairement sur l'unité d'affichage.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les moyens de mesure de position (14) et les moyens de configuration (16) sont adaptés
pour être prévues de façon modulaire sur une unité de support commune ou sur des unités
de support voisines sur une cabine d'ascenseur.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que des moyens de validation de la configuration (24) prévus pour l'activation manuelle,
particulièrement sous forme d'un commutateur d'activation, sont attribués physiquement
aux moyens de configuration.
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que des interrupteurs de sécurité pour l'interruption commandée d'une fonctionnalité
de l'ouverture de porte d'une cabine d'ascenseur sont attribués aux moyens de mesure
de position et aux moyens de configuration de sorte qu'une ouverture de la porte de
cabine ne soit possible que si les données de position des moyens de mesure de position
correspondent aux positions d'arrêt prédéterminées et enregistrées ou si les données
de position ne s'en écartent pas de plus d'une mesure de tolérance prédéterminée.
10. Système d'ascenseur comprenant une cabine d'ascenseur (2) qui est mobile dans une
cage d'ascenseur (6) et à laquelle le dispositif pour l'ajustement de position selon
l'une quelconque des revendications 1 à 9 est fixé, particulièrement au niveau du
toit de la cabine d'ascenseur.