[0001] Die Erfindung betrifft eine Abgaskomponente, ein Verfahren zum Herstellen einer solchen
Abgaskomponente, und eine Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Herstellungsverfahrens.
[0002] Aus der
US 2011/0030355 A1 ist eine Abgaskomponente bekannt, welche eine Mehrzahl von - im Querschnitt gesehenen
- rechteckigen Abgasnachbehandlungselementen aufweist. Die Abgaskomponente weist ein
Gehäuse auf, dass die - im Querschnitt gesehen - zu einer rechteckigen Anordnung relativ
zueinander angeordneten Abgasnachbehandlungselemente umgreift, wobei das Gehäuse einen
rechteckigen Querschnitt aufweist und entlang einer Diagonale des Querschnitts in
zwei Gehäuseteile geteilt ist. Die beiden Gehäuseteile sind miteinander verschweißt.
Nachteilig hierbei ist, dass die Herstellung der Abgaskomponente aufgrund der Verschweißung
der Gehäuseteile aufwändig ist, wobei diese durch die Schweißnahtverbindung starr
aneinander festgelegt sind. Ein Auseinandernehmen der Abgaskomponente - beispielsweise
zu Wartungs- oder Austauschzwecken, beispielsweise zum Ersetzen eines Abgasnachbehandlungselements
- ist kaum oder nur mit großem Aufwand möglich. Abgaskomponenten der hier angesprochenen
Art gehen auch aus
JP S62 110518 U und
JP 07 213865 A hervor.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abgaskomponente, ein Verfahren zum
Herstellen einer solchen Abgaskomponente und eine Vorrichtung zur Durchführung eines
solchen Herstellungsverfahrens zu schaffen, wobei die genannten Nachteile nicht auftreten.
[0004] Die Aufgabe wird gelöst, indem die Gegenstände der unabhängigen Ansprüche geschaffen
werden. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0005] Die Aufgabe wird insbesondere gelöst, indem eine Abgaskomponente geschaffen wird,
welche wenigstens ein - im Querschnitt gesehen - rechteckiges Abgasnachbehandlungselement,
vorzugsweise eine Mehrzahl von - im Querschnitt gesehen - rechteckigen Abgasnachbehandlungselementen,
sowie ein Gehäuse aufweist, welches die - im Querschnitt gesehen - zu einer rechteckigen
Anordnung relativ zueinander angeordneten Abgasnachbehandlungselemente oder das wenigstens
eine - im Querschnitt gesehen - rechteckige Abgasnachbehandlungselement, das in diesem
Fall für sich genommen eine im Querschnitt rechteckige Anordnung bildet, umgreift,
wobei das Gehäuse einen rechteckigen Querschnitt aufweist und entlang einer Diagonalen
des rechteckigen Querschnitts in zwei Gehäuseteile geteilt ist. Dabei ist vorgesehen,
dass das Gehäuse unter Kompressionsspannung in einem Außengehäuse angeordnet ist.
Dadurch, dass die Gehäuseteile nicht miteinander verschweißt, sondern vielmehr unter
Kompressionsspannung in dem Außengehäuse angeordnet werden, ist eine Montage der Abgaskomponente
stark vereinfacht. Vorzugsweise werden die Gehäuseteile allerdings mit dem Außengehäuse
verschweißt, insbesondere jedes Gehäuseteil mit je einer Schweißnaht. Zu Wartungs-
und/oder Austauschzwecken kann das Gehäuse in einfacher Weise - gegebenenfalls nach
Lösen einer Verschweißung - aus dem Außengehäuse entfernt, beispielsweise ausgezogen
werden, sodass sich ein schneller, einfacher und kostengünstiger Austausch von Abgasnachbehandlungselementen
oder auch des gesamten Gehäuses einschließlich der Abgasnachbehandlungselemente ergibt.
[0006] Die Gehäuseteile sind vorzugsweise an einander benachbarten Gehäusekanten unter Spannung
aufeinander zu gedrängt. Sie sind insbesondere nicht starr miteinander verbunden,
sondern unter elastischer Vorspannung in dem Außengehäuse angeordnet.
[0007] Unter einer Abgaskomponente ist insbesondere eine Einrichtung zu verstehen, die zur
Abgasnachbehandlung in einem abgasführenden Leitungssystem, insbesondere einem Abgasstrang,
ganz besonders einer Brennkraftmaschine, eingerichtet ist. Die Abgaskomponente weist
dabei insbesondere eine Einhausung, hier insbesondere das Außengehäuse, auf; welches
vorzugsweise zugleich Anschlussstellen zur Integration in einen Abgasstrang, insbesondere
zur Zu- und Abführung von Abgas, aufweist. Weiterhin ist die Abgaskomponente an ihrer
Einhausung handhabbar. Die Abgaskomponente ist insbesondere eingerichtet zur Durchführung
einer bestimmten Abgasnachbehandlung, beispielsweise ausgebildet als Oxidationskatalysator,
als SCR-Katalysator zur selektiven katalytischen Reduktion von Stickoxiden, oder als
Partikelfilter. Eine Abgaskomponente kann aber auch mehr als eine solche Funktion
aufweisen.
[0008] Ein Abgasnachbehandlungselement ist insbesondere eine Vorrichtung, die spezifisch
zur Durchführung einer bestimmten Abgasnachbehandlung eingerichtet ist, wobei sie
zugleich zur Anordnung und Verwendung in einer Abgaskomponente eingerichtet ist. Das
Abgasnachbehandlungselement weist bevorzugt einen Trägerkörper und eine auf dem Trägerkörper
angeordnete, katalytisch wirksame Beschichtung auf. Bei dem Trägerkörper handelt es
sich bevorzugt um einen Keramikkörper, insbesondere um einen keramischen Katalysatorträger.
Die katalytisch wirksame Beschichtung kann beispielsweise ein Oxidationskatalysator
oder ein zur selektiven katalytischen Reduktion von Stickoxiden geeigneter SCR-Katalysator
sein. Das Abgasnachbehandlungselement kann auch als Partikelfilterelement ausgebildet
sein, wobei es in diesem Fall vorzugsweise einen porösen Filterkörper, insbesondere
einen porösen Keramikkörper als Filterkörper, aufweist.
[0009] Das Gehäuse, welches unter Kompressionsspannung in dem Außengehäuse angeordnet ist,
ist insbesondere als Innengehäuse ausgebildet. Insgesamt weist die Abgaskomponente
also bevorzugt ein Innengehäuse, das seinerseits zwei Gehäuseteile aufweist, und ein
Außengehäuse auf, welches in montiertem Zustand das Innengehäuse umgreift, wobei das
Innengehäuse in dem Außengehäuse unter Kompressionsspannung angeordnet ist.
[0010] Unter "Kompressionsspannung" wird insbesondere verstanden, dass die Anordnung aus
dem Gehäuse, nämlich den beiden Gehäuseteilen, und dem wenigstens einen Abgasnachbehandlungselement
- die auch als Kompressionseinheit bezeichnet wird - elastisch nachgiebig ausgestaltet
ist, wobei insbesondere die Gehäuseteile elastisch aufeinander und auf das wenigstens
eine Abgasnachbehandlungselement oder die Mehrzahl der Abgasnachbehandlungselemente
zu nach innen gedrängt werden können, was als Kompression bezeichnet wird. Unter Kompressionsspannung
sind also die Gehäuseteile des Gehäuses weiter aufeinander zu und insbesondere nach
innen verlagert, als in einem entspannten Zustand, in dem keine eine Kompression der
Anordnung aus den Gehäuseteilen und den Abgasnachbehandlungselementen bewirkenden
Kräfte wirken. Die Elastizität der Anordnung kann insbesondere aus den Eigenschaften,
insbesondere Form- und/oder Materialeigenschaften, der Gehäuseteile, der geometrischen
Anordnung der Gehäuseteile relativ zueinander, und/oder aus zusätzlich vorgesehenen
Kompressionselementen, insbesondere Kompressionsmatten, resultieren.
[0011] Vorzugsweise weisen die Gehäuseteile eine Wandstärke von mindestens 0,5 mm bis höchstens
1,5 mm, insbesondere von 1 mm, auf, wodurch sie eine federnde, elastische Ausbildung
erhalten.
[0012] Dass die Gehäuseteile an einander benachbarten Gehäusekanten unter Spannung aufeinander
zu gedrängt sind, bedeutet insbesondere, dass Gehäusekanten der Gehäuseteile existieren,
die sich senkrecht zu einer Querschnittsebene der Abgaskomponente erstrecken, und
die sich dort gegenüberliegen, wo die Diagonale des Querschnitts das Gehäuse in die
beiden Gehäuseteile teilt, insbesondere wo eine Diagonalebene, in welcher die entsprechende
Diagonale verläuft, die Querschnittsebene schneidet. Die Gehäuseteile sind bevorzugt
so bemessen, dass die Gehäusekanten in zusammengesetztem, jedoch nicht komprimiertem
Zustand der Abgaskomponente einen Abstand voneinander aufweisen, wobei sie durch Kompression
der Abgaskomponente gegeneinander oder aufeinander zu drängbar sind. Dabei ist es
möglich, dass sie sich in komprimiertem Zustand berühren, es ist aber auch möglich,
dass die Gehäusekanten auch im komprimierten Zustand noch einen - dann jedoch im Vergleich
zum entspannten Zustand geringeren - Abstand zueinander aufweisen.
[0013] Unter einem Querschnitt wird hier eine Ansicht der Abgaskomponente und/oder eines
Teils oder Elements der Abgaskomponente in einer Ebene verstanden, auf welcher eine
Längsrichtung der Abgaskomponente senkrecht steht. Die Längsrichtung der Abgaskomponente
ist dabei insbesondere eine Richtung, entlang derer die Abgaskomponente im Betrieb
von einem Abgasstrom durchströmt wird. Insbesondere erstreckt sich ein Strömungspfad
für das Abgas durch die Abgasnachbehandlungselemente von einer stromaufwärtigen Stirnseite
zu einer stromabwärtigen Stirnseite derselben in Längsrichtung.
[0014] Das Gehäuse und insbesondere auch die Abgaskomponente insgesamt ist/sind bevorzugt
quaderförmig ausgebildet. Alternativ oder zusätzlich ist bevorzugt vorgesehen, dass
die Abgasnachbehandlungselemente quaderförmig ausgebildet sind. Eine längste Kante
eines solchen Quaders erstreckt sich dabei bevorzugt in Längsrichtung, wobei kürzere
Kanten des Quaders sich in der Querschnittsebene erstrecken. Es ist möglich, dass
die Abgaskomponente und/oder die Abgasnachbehandlungselemente einen quadratischen
Querschnitt aufweisen, wobei bevorzugt die beiden kürzeren Kanten, die kürzer sind
als die längste Kante, gleich lang sind.
[0015] Es ist auch möglich, dass verschiedene Abgasnachbehandlungselemente verschiedene
Geometrien aufweisen, sodass beispielsweise ein erstes Abgasnachbehandlungselement
einen quadratischen Querschnitt und ein zweites Abgasnachbehandlungselement einen
rechteckigen, nicht quadratischen Querschnitt aufweisen kann.
[0016] Eine Kantenlänge des Gehäuses beträgt bevorzugt ein ganzzahliges Vielfaches einer
Kantenlänge eines Abgasnachbehandlungselements, wobei hier der Faktor 1 eingeschlossen
ist. Insbesondere ist es möglich, dass in dem Gehäuse - in Längsrichtung gesehen -
nur ein Abgasnachbehandlungselement vorgesehen ist, wobei entlang wenigstens einer
Querrichtung wenigstens ein, zwei oder mehr Abgasnachbehandlungselement(e) angeordnet
ist/sind. Es ist zusätzlich oder alternativ möglich, dass in Längsrichtung gesehen
mehr als ein Abgasnachbehandlungselement hintereinander angeordnet ist.
[0017] Vorzugsweise weist die Abgaskomponente eine Mehrzahl identisch ausgebildeter, insbesondere
geometrisch identisch ausgebildeter, Abgasnachbehandlungselemente auf. Diese vorzugsweise
als solche quaderförmigen Abgasnachbehandlungselemente können dann wiederum zu einer
insgesamt quaderförmigen Anordnung durch Neben- und/oder Hintereinanderanordnung der
Abgasnachbehandlungselemente zusammengesetzt werden. Das Gehäuse weist dann bevorzugt
entsprechende Kantenlängen auf, die der entsprechenden Einzahl oder Mehrzahl der Abgasnachbehandlungselemente
entlang der verschiedenen Richtungen entsprechen.
[0018] Auch das Außengehäuse weist bevorzugt entsprechende Kantenlängen auf.
[0019] Das Außengehäuse ist weiterhin bevorzugt so bemessen, dass die Kompressionseinheit
unter Kompressionsspannung in dem Außengehäuse anordenbar ist. Hierzu weist das Außengehäuse
insbesondere entsprechend der gewünschten Kompressionsspannung kleiner gewählte Außenkanten
auf, als es den Außenkanten der Kompressionseinheit aus den Gehäuseteilen und den
Abgasnachbehandlungselementen im entspannten Zustand entspricht.
[0020] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Gehäuseteile als
- im Querschnitt gesehen - L-förmige Blechelemente ausgebildet sind. Insbesondere
sind die Gehäuseteile bevorzugt als winkelförmig abgekantete Blechmantelhälften ausgebildet.
Die Gehäuseteile sind in diesem Fall besonders einfach und schnell sowie kostengünstig
herstellbar. Eine in Längsrichtung gemessene Kantenlänge der Blechmantelhälften beträgt
bevorzugt etwa ein ganzzahliges Vielfaches einer entsprechenden Kantenlänge der Abgasnachbehandlungselemente;
eine in der Querschnittsebene gemessene Kantenlänge der Blechmantelhälften beträgt
bevorzugt ein ganzzahliges Vielfaches einer entsprechenden Kantenlänge der Abgasnachbehandlungselemente,
wobei sich das ganzzahlige Vielfache insbesondere auf die Zahl der entlang einer bestimmten
Richtung in der Anordnung tatsächlich angeordneten Abgasnachbehandlungselemente bezieht.
Dabei schließt ein ganzzahliges Vielfaches hier auch den Faktor 1 ein.
[0021] Vorzugsweise ist eine in der Querschnittsebene gemessene Kantenlänge einer Gehäusekante
wenigstens eines der Gehäuseteile kleiner als eine Länge einer in montiertem Zustand
an dieser Gehäusekante anliegenden Anordnungskante der Anordnung des wenigstens einen
Abgasnachbehandlungselements oder der Abgasnachbehandlungselemente im entspannten
Zustand. Hierbei handelt es sich nicht um die Gehäusekanten, die bei der Kompression
einander benachbart sind oder aufeinander zu verlagert werden, sondern um hierzu senkrecht
orientierte Gehäusekanten, die parallel zu in der Querschnittsebene liegenden Anordnungskanten
der Anordnung von Abgasnachbehandlungselementen angeordnet sind. Dadurch, dass diese
Gehäusekanten eine kleinere Kantenlänge aufweisen als die Anordnungskanten, ergibt
sich ein Abstand zwischen den senkrecht zur Querschnittsebene verlaufenden Gehäusekanten,
welche in komprimiertem Zustand aufeinander zu gedrängt sind. Die entsprechende Ausgestaltung
ermöglicht also gerade eine Kompression der Anordnung unter Verlagerung der Gehäuseteile
aufeinander zu.
[0022] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Gehäuseteile an
den im montierten Zustand einander benachbarten Gehäusekanten Formschlusselemente
aufweisen, wobei die Formschlusselemente eingerichtet sind, um in montiertem Zustand
ineinander zu greifen. Dabei sind die Formschlusselemente besonders bevorzugt so ausgebildet,
dass sie bereits in nicht komprimiertem Zustand, mithin in entspanntem Zustand, ineinandergreifen.
Auf diese Weise können die Gehäuseteile mittels der Formschlusselemente relativ zueinander
ausgerichtet werden. Die Formschlusselemente sind dabei so ausgebildet, dass sich
ihr Eingriff im komprimierten Zustand vertiefen kann, sodass die Gehäuseteile aufeinander
zu verlagert werden können.
[0023] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass zwischen wenigstens
einem Abgasnachbehandlungselement und dem Gehäuse wenigstens eine Kompressionsmatte
angeordnet ist. Alternativ oder zusätzlich ist bevorzugt zwischen wenigstens zwei
Abgasnachbehandlungselementen wenigstens eine Kompressionsmatte angeordnet. Diese
Kompressionsmatten dienen zum einen einer Abdichtung der Abgaskomponente in Hinblick
auf den diese im Betrieb durchsetzenden Abgasstrom, zum anderen stellen solche Kompressionsmatten
- vorzugsweise zusätzlich zu der elastischen Ausgestaltung der Gehäuseteile - eine
Elastizität für die Kompressionseinheit der Abgasnachbehandlungselemente, der Gehäuseteile
und der Kompressionsmatten, bereit. Bevorzugt ist zwischen jedem Abgasnachbehandlungselement
und einem diesem benachbarten Abgasnachbehandlungselement eine solche Kompressionsmatte
zumindest bereichsweise angeordnet, wobei weiter bevorzugt zwischen jedem Abgasnachbehandlungselement
und einem diesem benachbarten Gehäuseteil zumindest bereichsweise eine Kompressionsmatte
angeordnet ist. Auf diese Weise wird eine besonders gute Kompressibilität bei zugleich
optimierter Gasdichtheit für die Anordnung erreicht.
[0024] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass eine Mehrzahl identischer
Kompressionsmatten vorgesehen sind, wobei jede Kompressionsmatte wenigstens einen
Schlitz aufweist, wobei bevorzugt wenigstens zwei Kompressionsmatten ineinandergesteckt
angeordnet sind. Dies stellt eine besonders einfache Ausgestaltung der Kompressionsmatten
dar, weil diese als Gleichteile gefertigt werden können. Weiterhin sind die Kompressionsmatten
einfach in der Abgaskomponente anordenbar, indem diese ineinandergesteckt und zwischen
oder auf die Abgasnachbehandlungselemente gelegt werden. Es bedarf insbesondere keiner
komplizierten Umwicklung von Abgasnachbehandlungselementen mit Kompressionsmatten.
[0025] Besonders bevorzugt sind wenigstens zwei Kompressionsmatten mit ihren Schlitzen ineinandergesteckt
angeordnet. Insbesondere ist es möglich, dass die Kompressionsmatten einen mittigen,
zentralen Schlitz aufweisen, der sich vorzugsweise ausgehend von einer Mattenkante
über einen bestimmten Bereich in die Kompressionsmatte hinein erstreckt, beispielsweise
etwa bis in eine Mitte der Kompressionsmatte, wobei zwei Kompressionsmatten kreuzförmig
und vorzugsweise senkrecht zueinander angeordnet und mit ihren mittleren Schlitzen
ineinandergesteckt werden können. Eine solche Anordnung von Kompressionsmatten eignet
sich insbesondere für eine zentrale, mittige Anordnung in der Abgaskomponente zwischen
den Abgasnachbehandlungselementen.
[0026] Vorzugsweise weisen die Kompressionsmatten jeweils einen mittleren Schlitz sowie
zwei randoffene, seitliche Aussparungen auf, die sich bereichsweise entlang von Mattenkanten
der Kompressionsmatten erstrecken. Ein verbleibender Bereich der Kanten bildet dann
quasi einen Vorsprung relativ zu der Position der Mattenkante im Bereich der Aussparung.
Die Kompressionsmatten sind bevorzugt so angeordnet, dass sie mit ihren Schlitzen
und/oder mit den Vorsprüngen und Aussparungen ineinandergreifen. Insbesondere können
- wie bereits beschrieben - zwei Matten kreuzförmig in der Mitte zwischen vier Abgasnachbehandlungselementen
angeordnet sein, wobei sie mit ihrem mittleren Schlitz ineinandergreifen. Zusätzlich
oder alternativ ist es möglich, dass außen an einer Außenseite der Anordnung von Abgasnachbehandlungselementen
jeweils mindestens eine Kompressionsmatte angeordnet ist, wobei die an benachbarten
oder aneinandergrenzenden Seiten angeordneten Kompressionsmatten jeweils mit einem
Vorsprung in eine Aussparung der benachbarten Matte eingreifen. Hierzu sind die seitlich
benachbart angeordneten Kompressionsmatten vorzugsweise in verschiedener Orientierung
angeordnet, sodass jeweils ein Vorsprung mit einer Aussparung zur Überdeckung kommt.
[0027] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Gehäuseteile stirnseitige,
nach innen gerichtete Gehäuseflansche aufweisen. Mit einer Stirnseite ist dabei eine
Seite gemeint, die parallel zu einer Querschnittsebene orientiert ist, und auf der
insbesondere eine Hauptströmungsrichtung von Abgas im Betrieb der Abgaskomponente
senkrecht steht. Die stirnseitigen, nach innen gerichteten Gehäuseflansche der Gehäuseteile
können in besonders einfacher und günstiger Weise genutzt werden, um Einpresskräfte
zum Einpressen des Gehäuses mit der Anordnung des wenigstens einen Abgasnachbehandlungselements
in das Außengehäuse auf die Gehäuseteile aufzubringen, beziehungsweise in diese einzuleiten.
[0028] Vorzugsweise weisen die Gehäuseteile zusätzlich oder alternativ jeweils wenigstens
ein Auszugselement auf, welches eingerichtet ist, um mittels des Auszugselements die
Gehäuseteile mitsamt der Anordnung der Abgasnachbehandlungselemente aus dem Außengehäuse
zu ziehen, insbesondere für Wartungs- oder Wechselzwecke der Abgasnachbehandlungselemente,
und/oder zur Handhabung - insbesondere mittels eines Krans - der Abgaskomponente.
Die Auszugselemente sind bevorzugt als Ösen ausgestaltet, die insbesondere an den
abgekanteten Kanten der als Blechmantelhälften ausgebildeten, winkelförmigen Gehäuseteile
angeordnet, vorzugsweise dort verschweißt werden können.
[0029] Bevorzugt sind die Gehäuseteile im Bereich der Auszugselemente, insbesondere zwischen
einem jeweiligen Auszugselement und dem Außengehäuse, mittels jeweils einer vorzugsweise
50 mm langen Schweißnaht mit dem Außengehäuse verschweißt.
[0030] Die Gehäuseflansche weisen vorzugsweise Freistellungen für die Auszugselemente auf,
beziehungsweise erstrecken sich nur über eine Länge, welche Raum für die Auszugselemente
frei lässt.
[0031] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Außengehäuse stirnseitig
nach außen gerichtete Außengehäuseflansche aufweist, die Flansch-Formschlusselemente
aufweisen. Diese Außengehäuseflansche sind bevorzugt vorgesehen, um das Außengehäuse
seinerseits in einem übergeordneten Abgasgehäuse anzuordnen und dort zu befestigen.
Insbesondere ist es möglich, in einem solchen übergeordneten Abgasgehäuse eine Mehrzahl
von Außengehäusen anzuordnen. Die Flansch-Formschlusselemente dienen dabei dazu, die
verschiedenen Außengehäuse relativ zueinander auszurichten, sie dichter aneinander
anordnen zu können und dadurch Bauraum einzusparen. Die Flansch-Formschlusselemente
sind hierzu bevorzugt als eine Abfolge von Vorsprüngen und Ausnehmungen entlang von
Kanten der Außengehäuseflansche ausgebildet, wobei diese so ausgebildet und/oder orientiert
sind, dass benachbarte Außengehäuse jeweils mit ihren Vorsprüngen und Aussparungen
ineinandergreifen können. Insbesondere ist es möglich, dass die Ausgestaltung bezüglich
der Anordnung der Vorsprünge und Aussparungen an einem ersten Außengehäuseflansch
komplementär ausgestaltet ist zu einer entsprechenden Ausgestaltung an einem zweiten,
an einer gegenüberliegenden Seite - im Querschnitt gesehen - angeordneten Außengehäuseflansch,
sodass an einer dieser Seiten einander benachbart angeordnete, identische Außengehäuse
mit den Vorsprüngen und Aussparungen ihrer Außengehäuseflansche ineinandergreifen
können.
[0032] Die Ausgestaltung der Außengehäuseflansche mit Vorsprüngen und Aussparungen spart
darüber hinaus im Flanschbereich Material ein.
[0033] Die Aufgabe wird auch gelöst, indem ein Verfahren zum Herstellen einer Abgaskomponente
geschaffen wird, wobei im Rahmen des Verfahrens bevorzugt eine Abgaskomponente nach
einem der zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele hergestellt wird. Das Verfahren
weist folgende Schritte auf: Es wird ein - im Querschnitt gesehen - L-förmiges, erstes
Gehäuseteil bereitgestellt. Wenigstens ein - im Querschnitt gesehen - rechteckförmiges,
vorzugsweise quadratisches, Abgasnachbehandlungselement oder eine Mehrzahl von - im
Querschnitt gesehen - rechteckförmigen, vorzugsweise quadratischen, Abgasnachbehandlungselementen
wird auf dem ersten Gehäuseteil zu einer - im Querschnitt gesehen - rechteckförmigen,
vorzugsweise quadratischen, Anordnung angeordnet. Ein - im Querschnitt gesehen - L-förmiges,
zweites Gehäuseteil wird auf die Anordnung des Abgasnachbehandlungselements oder der
Abgasnachbehandlungselemente aufgelegt. Hierdurch wird eine Kompressionseinheit hergestellt.
Diese Kompressionseinheit weist das erste Gehäuseteil, die Anordnung von wenigstens
einem Abgasnachbehandlungselement, vorzugsweise - wie noch erläutert wird - wenigstens
eine Kompressionsmatte, und das zweite Gehäuseteil auf. Es wird eine Kompressionskraft
auf die Gehäuseteile aufgebracht, sodass die Kompressionseinheit komprimiert wird.
Unter einem Komprimieren der Kompressionseinheit wird dabei insbesondere verstanden,
dass die Gehäuseteile mit einander benachbart angeordneten Gehäusekanten unter Spannung
gegeneinander oder aufeinander zu gedrängt werden. Die Kompressionseinheit wird dann
unter Kompressionsspannung in ein Außengehäuse eingepresst. In Zusammenhang mit dem
Verfahren ergeben sich insbesondere die Vorteile, die bereits in Zusammenhang mit
der Abgaskomponente erläutert wurden.
[0034] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass wenigstens eine Kompressionsmatte
zwischen wenigstens einem Abgasnachbehandlungselement und wenigstens einem Gehäuseteil,
und/oder zwischen wenigstens zwei Abgasnachbehandlungselementen angeordnet wird. Bevorzugt
wird eine Mehrzahl von Kompressionsmatten verwendet, wobei insbesondere Kompressionsmatten
zwischen benachbarten Abgasnachbehandlungselementen und zwischen den Abgasnachbehandlungselementen
und ihnen benachbarten Gehäuseteilen angeordnet werden.
[0035] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das erste Gehäuseteil
auf einer Haltevorrichtung angeordnet wird, wobei die Haltevorrichtung eine - im Querschnitt
gesehen - L-förmige Auflagefläche aufweist. Dabei wird das erste Gehäuseteil insbesondere
auf der Auflagefläche angeordnet. Eine Spitze - oder ein Knie - der L-förmigen Auflagefläche
weist vorzugsweise - in Schwerkraftrichtung gesehen - nach unten, sodass dass das
erste Gehäuseteil sicher, stabil und fest auf der Auflagefläche angeordnet werden
kann.
[0036] Es ist möglich, dass das erste Gehäuseteil direkt auf der Auflagefläche aufgelegt
wird. In diesem Fall weist die Auflagefläche vorzugsweise wenigstens eine Aussparung
zur Anordnung wenigstens eines Spannbügels in der Auflagefläche beziehungsweise unterhalb
der Auflagefläche auf. Der Spannbügel kann so zunächst unterhalb des ersten Gehäuseteils
angeordnet werden, wobei später die Gehäuseteile mittels des Spannbügels gespannt
werden können. Alternativ ist es möglich, dass wenigstens ein Spannbügel auf der Auflagefläche
angeordnet wird, wobei das erste Gehäuseteil seinerseits auf dem wenigstens einen
Spannbügel angeordnet wird. Das erste Gehäuseteil wird dabei mittelbar auf der Auflagefläche
angeordnet. Auch in diesem Fall ist der Spannbügel unter dem ersten Gehäuseteil angeordnet
und kann später zum Spannen der Kompressionseinheit verwendet werden.
[0037] Besonders bevorzugt werden zwei Spannbügel verwendet, die - in Längsrichtung gesehen
- voneinander beabstandet angeordnet werden, was eine besonders stabile Spannung der
Gehäuseteile ermöglicht.
[0038] Es ist möglich, dass auf oder in der Auflagefläche zunächst wenigstens ein erstes
Spannbügelteil angeordnet wird, insbesondere eine erste Spannbügelhälfte, das/die
später mit einem zweiten Spannbügelteil oder einer zweiten Spannbügelhälfte zu einem
die Kompressionseinheit entlang ihres gesamten Umfangs umgreifenden Spannbügel komplettiert
wird. Die Spannung kann in diesem Fall insbesondere aufgebracht werden, indem die
beiden Spannbügelteile oder Spannbügelhälften miteinander verspannt werden. Besonders
bevorzugt werden jeweils zwei Spannbügelteile oder Spannbügelhälften verwendet, sodass
insbesondere zwei Spannbügel resultieren. Ein solches Spannbügelteil oder eine Spannbügelhälfte
ist vorzugsweise L-förmig ausgestaltet.
[0039] Es wird eine Weiterbildung der Erfindung bevorzugt, bei der vorgesehen ist, dass
die Kompressionskraft auf die Gehäuseteile mittels wenigstens eines um die Kompressionseinheit
gespannten Spannbügels, vorzugsweise mittels einer Mehrzahl von um die Kompressionseinheit
gespannter Spannbügel, insbesondere mit zwei Spannbügeln, aufgebracht wird.
[0040] Die Spannbügel sind dabei bevorzugt so ausgebildet, wie dies bereits zuvor erläutert
wurde.
[0041] Bevorzugt weist der wenigstens eine Spannbügel wenigstens einen Spannanschlag auf,
der eine Überpressung durch zu starkes Spannen des Spannbügels verhindert. Der Spannanschlag
ist bevorzugt an wenigstens einem Spannbügelteil ausgebildet oder angeordnet.
[0042] Es ist möglich, dass die komprimierte Kompressionseinheit mit den Spannbügeln zunächst
endenseitig in das Außengehäuse eingesetzt wird, wobei dann die Kompressionseinheit
aus den Spannbügeln heraus und in das Außengehäuse hinein gepresst wird. Alternativ
ist es möglich, dass nach dem endenseitigen Einsetzen der Kompressionseinheit in das
Außengehäuse die Spannbügel - vorzugsweise sukzessive - gelöst werden, während die
Kompressionseinheit in das Außengehäuse eingepresst wird. Ein Lösen der Spannbügel
kann insbesondere dann erfolgen, wenn die Kompressionseinheit bereits sicher von dem
Außengehäuse in ihrer komprimierten Stellung gehalten wird, sodass sie nicht auseinanderfallen
kann.
[0043] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Kompressionseinheit
durch Aufbringen einer Presskraft auf stirnseitige, nach innen gerichtete Gehäuseflansche
der Gehäuseteile in das Außengehäuse eingepresst wird. Wie bereits beschrieben, können
die Gehäuseflansche in einfacher und vorteilhafter Weise dazu genutzt werden, eine
entsprechende Presskraft in die Kompressionseinheit einzuleiten.
[0044] Die Aufgabe wird auch gelöst, indem eine Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens
nach einer der zuvor beschriebenen Ausführungsformen geschaffen wird. Diese Vorrichtung
weist eine Haltevorrichtung mit einer - im Querschnitt gesehen - L-förmigen Auflagefläche
auf, außerdem wenigstens einen Spannbügel zum Aufbringen der Kompressionskraft auf
die Gehäuseteile. Die Vorrichtung ist bevorzugt so ausgestaltet, wie dies bereits
in Zusammenhang mit dem Verfahren erläutert wurde. Dabei ergeben sich insbesondere
die Vorteile, die bereits in Zusammenhang mit dem Verfahren und der Abgaskomponente
erläutert wurden.
[0045] Vorzugsweise weist die Vorrichtung wenigstens ein Anschlagelement zur Ausrichtung
der Gehäuseteile, der Abgasnachbehandlungselemente und/oder der Kompressionsmatten
auf.
[0046] Die Vorrichtung weist eine Presseneinrichtung zum Einpressen der Kompressionseinheit
in das Außengehäuse auf.
[0047] Vorzugsweise weist die Vorrichtung zwei Spannbügel auf. Bevorzugt weist der wenigstens
eine Spannbügel zwei Spannbügelteile oder Spannbügelhälften auf, die miteinander verspannt
werden können.
[0048] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Spannbügel mit einem
ersten Spannbügelteil auf der Auflagefläche anordenbar ist, oder dass die Auflagefläche
wenigstens eine Aussparung für wenigstens ein erstes Spannbügelteil des Spannbügels
aufweist. Besonders bevorzugt sind zwei Spannbügel mit jeweils einem ersten Spannbügelteil
auf der Auflagefläche anordenbar, oder die Auflagefläche weist zwei Aussparungen für
zwei Spannbügelteile auf.
[0049] Allgemein sind abhängig von einer Länge der Abgaskomponente auch mehr als zwei Spannbügel
verwendbar.
[0050] Zur Erfindung gehört schließlich auch eine Brennkraftmaschine, welche eine Abgaskomponente
nach einem der zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele aufweist. Im Zusammenhang
mit der Brennkraftmaschine ergeben sich insbesondere die Vorteile, die bereits in
Zusammenhang mit der Abgaskomponente erläutert wurden. Die Abgaskomponente ist dabei
eingerichtet und angeordnet zur Nachbehandlung von Abgas der Brennkraftmaschine.
[0051] Die Brennkraftmaschine ist vorzugsweise als Hubkolbenmotor ausgebildet. Es ist möglich,
dass die Brennkraftmaschine zum Antrieb eines Personenkraftwagens, eines Lastkraftwagens
oder eines Nutzfahrzeugs eingerichtet ist. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
dient die Brennkraftmaschine dem Antrieb insbesondere schwerer Land- oder Wasserfahrzeuge,
beispielsweise von Minenfahrzeugen, Zügen, wobei die Brennkraftmaschine in einer Lokomotive
oder einem Triebwagen eingesetzt wird, oder von Schiffen. Auch ein Einsatz der Brennkraftmaschine
zum Antrieb eines der Verteidigung dienenden Fahrzeugs, beispielsweise eines Panzers,
ist möglich. Ein Ausführungsbeispiel der Brennkraftmaschine wird vorzugsweise auch
stationär, beispielsweise zur stationären Energieversorgung im Notstrombetrieb, Dauerlastbetrieb
oder Spitzenlastbetrieb eingesetzt, wobei die Brennkraftmaschine in diesem Fall vorzugsweise
einen Generator antreibt. Auch eine stationäre Anwendung der Brennkraftmaschine zum
Antrieb von Hilfsaggregaten, beispielsweise von Feuerlöschpumpen auf Bohrinseln, ist
möglich. Weiterhin ist eine Anwendung der Brennkraftmaschine im Bereich der Förderung
fossiler Roh- und insbesondere Brennstoffe, beispielswiese Öl und/oder Gas, möglich.
Auch eine Verwendung der Brennkraftmaschine im industriellen Bereich oder im Konstruktionsbereich,
beispielsweise in einer Konstruktions- oder Baumaschine, zum Beispiel in einem Kran
oder einem Bagger, ist möglich. Die Brennkraftmaschine ist vorzugsweise als Dieselmotor,
als Benzinmotor, als Gasmotor zum Betrieb mit Erdgas, Biogas, Sondergas oder einem
anderen geeigneten Gas, ausgebildet. Insbesondere wenn die Brennkraftmaschine als
Gasmotor ausgebildet ist, ist sie für den Einsatz in einem Blockheizkraftwerk zur
stationären Energieerzeugung geeignet.
[0052] Die Beschreibung der Abgaskomponente, der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
und der Brennkraftmaschine einerseits, sowie des Verfahrens andererseits sind komplementär
zueinander zu verstehen. Merkmale der Abgaskomponente, der Vorrichtung und der Brennkraftmaschine,
die explizit oder implizit in Zusammenhang mit dem Verfahren beschrieben wurden, sind
bevorzugt einzeln oder miteinander kombiniert Merkmale eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
der Abgaskomponente, der Vorrichtung und/oder der Brennkraftmaschine. Verfahrensschritte,
die explizit oder implizit in Zusammenhang mit der Abgaskomponente, der Vorrichtung
und/oder der Brennkraftmaschine beschrieben wurden, sind bevorzugt einzeln oder miteinander
kombiniert Schritte einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens. Dieses zeichnet
sich bevorzugt durch wenigstens einen Verfahrensschritt aus, welcher durch wenigstens
ein Merkmal eines erfindungsgemäßen oder bevorzugten Ausfiihrungsbeispiels der Abgaskomponente,
der Vorrichtung und/oder der Brennkraftmaschine bedingt ist. Die Abgaskomponente,
die Vorrichtung und/oder die Brennkraftmaschine zeichnet/zeichnen sich bevorzugt durch
wenigstens ein Merkmal aus, welches durch wenigstens einen Verfahrensschritt einer
erfindungsgemäßen oder bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens bedingt ist.
[0053] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
- Figur 1
- eine Explosionsdarstellung eines Ausführungsbeispiels einer Abgaskomponente mit zusammengesetzter
Kompressionseinheit und Außengehäuse;
- Figur 2
- eine Darstellung des Ausführungsbeispiels der Abgaskomponente gemäß Figur 1 in zusammengebautem
Zustand;
- Figur 3
- eine Darstellung der Anordnung von Kompressionsmatten an dem Ausführungsbeispiel der
Abgaskomponente gemäß Figur 1;
- Figur 4
- eine Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Vorrichtung zur Herstellung einer
Abgaskomponente, und
- Figur 5
- eine Darstellung einer Anordnung einer Mehrzahl von Abgaskomponenten in Draufsicht.
[0054] Fig. 1 zeigt insgesamt eine Explosionsdarstellung eines Ausführungsbeispiels einer Abgaskomponente
1, wobei in Figur 1a) eine Mehrzahl von - im Querschnitt gesehen - rechteckigen, hier
insbesondere quadratischen, Abgasnachbehandlungselementen 3 dargestellt sind, die
in einem Gehäuse 5 angeordnet sind. Konkret sind hier vier im Querschnitt gesehen
quadratische Abgasnachbehandlungselemente 3, die vorzugsweise als keramische Katalysatorträger
ausgebildet sind, derart relativ zueinander und in dem Gehäuse 5 angeordnet, dass
die Anordnung der Abgasnachbehandlungselemente 3 selbst quadratisch ist, wobei jeweils
zwei Abgasnachbehandlungselemente 3 in zwei Richtungen der Querschnittsebene nebeneinander
angeordnet sind, sodass jede Kante der insgesamt quadratischen Anordnung aus zwei
hinter- oder nebeneinander angeordneten Kanten der Abgasnachbehandlungselemente 3
gebildet ist. Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist in Längsrichtung
gesehen jeweils nur ein Abgasnachbehandlungselement 3 vorgesehen, sodass letztlich
auch die Anordnung selbst sowie das Gehäuse 5 die Länge von etwa einem Abgasnachbehandlungselement
3, vorzugsweise eine etwas größere Länge, aufweist.
[0055] Das Gehäuse 5 umgreift die relativ zueinander angeordneten Abgasnachbehandlungselemente
3. Es weist selbst einen rechteckigen, hier quadratischen Querschnitt auf und ist
entlang einer hier angeordneten Diagonale D in zwei Gehäuseteile geteilt, nämlich
in ein erstes Gehäuseteil 7 und ein zweites Gehäuseteil 9.
[0056] Das Gehäuse 5 und die Abgasnachbehandlungselemente 3 bilden zusammen - vorzugsweise
mit wenigstens einer Kompressionsmatte - eine Kompressionseinheit 10.
[0057] In Figur 1b) ist ein Außengehäuse 11 dargestellt, in welchem das Gehäuse 5 in montiertem
Zustand unter Kompressionsspannung anordenbar ist. Dabei werden in montiertem Zustand
vorzugsweise die Gehäuseteile 7, 9 an einander benachbarten Gehäusekanten 13, 15 gegeneinander
beziehungsweise aufeinander zu gedrängt. Solche benachbarten Gehäusekanten 13, 15
existieren hier insbesondere zu beiden Seiten der Diagonale D, wobei hier nur die
dem Betrachter zugewandten Gehäusekanten 13, 15 sichtbar sind, und wobei die - entlang
der Diagonale D gesehen - gegenüberliegenden Gehäusekanten in der Ansicht von Figur
1a) verdeckt sind.
[0058] Die Gehäuseteile 7, 9 sind hier als - im Querschnitt gesehen - L-förmige Blechelemente
ausgebildet, insbesondere als winkelförmig abgekantete Blechmantelhälften. Dabei ist
eine in der Querschnittsebene gemessene Kantenlänge von senkrecht auf der ersten Gehäusekante
13 und der zweiten Gehäusekante 15 stehenden Gehäusekanten 17, 17' kleiner als eine
Länge einer in montiertem Zustand an den Gehäusekanten 17, 17' anliegenden Anordnungskante
der Anordnung der Abgasnachbehandlungselemente 3 im entspannten Zustand, sodass die
benachbarten Gehäusekanten 13, 15 im entspannten Zustand einen gewissen Abstand zueinander
aufweisen. Es ist möglich, dass dieser Abstand im komprimierten Zustand geschlossen
ist. Ebenso ist es auch möglich, dass die Gehäuseteile so dimensioniert sind, dass
der Abstand zwischen den benachbarten Gehäusekanten 13, 15 auch im komprimierten Zustand
zwar verringert, nicht jedoch auf null reduziert ist.
[0059] Die Gehäuseteile 7, 9 weisen jeweils an ihren in montiertem Zustand einander benachbarten
Gehäusekanten 13, 15 Formschlusselemente 19, 19' auf, die eingerichtet sind, um in
montiertem Zustand ineinanderzugreifen. Die Formschlusselemente 19, 19' weisen hier
Zähne auf, die - wie in Figur 1a) dargestellt - in montiertem Zustand ineinandergreifen.
Auf diese Weise sind die Gehäuseteile 7, 9 in einfacher Weise relativ zueinander ausrichtbar
und aneinander vorfixierbar.
[0060] Die Gehäuseteile 7, 9 weisen stirnseitige, nach innen gerichtete, vorzugsweise nach
innen umgebogene oder umgebördelte Gehäuseflansche 21 auf, die insbesondere zum Einpressen
des Gehäuses 5 in das Außengehäuse 11 dienen.
[0061] Außerdem weisen die Gehäuseteile 7, 9 jeweils ein Auszugselement 23 auf, wobei die
Auszugselemente 23 hier als Ösen ausgebildet sind, welche jeweils in einer Biegekante
der L-förmigen Gehäuseteile 7, 9 befestigt, insbesondere in der Biegekante verschweißt
ist.
[0062] Die Gehäuseteile 7, 9 sind vorzugsweise aus dünnem Blech gebogen, wobei eine Blechstärke
der Gehäuseteile 7, 9 vorzugsweise 1 mm beträgt.
[0063] Auch das Außengehäuse 11 ist bevorzugt aus gebogenen Blechteilen gebildet, die vorzugsweise
im Bereich von Schweißnähten 25 miteinander verschweißt sind.
[0064] Das Außengehäuse 11 weist stirnseitig nach außen gerichtete Außenflansche 27 auf,
welche Flansch-Formschlusselemente 29 aufweisen. Die Flanschformschlusselemente 29
bestehen jeweils aus einer Abfolge von nebeneinander angeordneten Vorsprüngen und
Ausnehmungen, die an den Außengehäuseflanschen 27 so angeordnet sind, dass benachbarte
Außengehäuseflansche 27 zweier nebeneinander angeordneter, identisch ausgebildeter
Außengehäuse 11 formschlüssig mit ihren Vorsprüngen und Ausnehmungen ineinandergreifen
können. Die Vorsprünge weisen bevorzugt Befestigungsbohrungen 31 auf, die zur Befestigung,
beispielsweise Verschraubung des Außengehäuses 11 und damit auch der gesamten Abgaskomponente
1 an einer übergeordneten Abgasnachbehandlungseinrichtung dienen. Der besseren Übersichtlichkeit
wegen ist hier nur eine Befestigungsbohrung mit dem Bezugszeichen 31 bezeichnet.
[0065] Die Außenflansche 27 sind vorzugsweise durch Abkanten der Bleche, welche das Außengehäuse
11 bilden, hergestellt. Dabei bleiben zunächst Freistellungen in den vier Ecken der
Stirnseite bestehen, die vorzugsweise mit jeweils einem bevorzugt rechteckigen, insbesondere
quadratischen, Blechstück 32 ausgefüllt werden, um die Außenflansche 27 in Umfangsrichtung
zu schließen. Die vier Blechstücke 32 werden bevorzugt mit den Außenflanschen 27 verschweißt
und bilden im Ergebnis so einen Teil der fertigen Außenflansche 27.
[0066] Fig. 2 zeigt die Darstellung eines Zusammenbaus der Abgaskomponente 1 gemäß Figur 1. Gleiche
und funktionsgleiche Elemente sind mit gleichen Bezugszeichen versehen, sodass insofern
auf die vorangegangene Beschreibung verwiesen wird. Dabei ist hier insbesondere das
Gehäuse 5 mit den Abgasnachbehandlungselementen 3 in das Außengehäuse 11 eingesetzt,
insbesondere eingepresst, wobei es unter Kompressionsspannung in dem Außengehäuse
11 angeordnet ist. Dargestellt ist hier weiterhin, dass außen an dem Außengehäuse
11 noch Drahtgestrickelemente 33 angeordnet werden können, die zur Lagerung des Außengehäuses
11 in einer übergeordneten Abgasnachbehandlungseinrichtung dienen.
[0067] Die Gehäuseteile 7, 9 sind in montiertem Zustand vorzugsweise im Bereich der Auszugselemente
23 mit dem Außengehäuse 11 verschweißt, insbesondere mit jeweils einer Schweißnaht
von vorzugsweise 50 mm Länge.
[0068] An dem Außengehäuse 11 sind weiterhin Schlitze 35 erkennbar, wobei das Außengehäuse
11 insbesondere an jeder seiner vier Seiten einen solchen Schlitz 25 aufweist, wobei
in Figur 2 aufgrund der gewählten Ansicht nur zwei dieser Schlitze 35 erkennbar sind.
In diesen Schlitzen ist vorzugsweise ein nicht dargestelltes Haltekreuz, insbesondere
aus Metallblech, gehalten - vorzugsweise kraft-, form- oder stoffschlüssig, vorzugsweise
verschweißt -, wobei das in dem Außengehäuse 11 angeordnete Haltekreuz als stabilisierende
Tragstruktur für das Außengehäuse 11 dient.
[0069] Fig. 3 zeigt eine Darstellung der Anordnung von Abgasnachbehandlungselementen 3 mit einer
Mehrzahl von Kompressionsmatten 37, wie es bevorzugt bei dem Ausführungsbeispiel gemäß
den Figuren 1 und 2 vorgesehen ist. Gleiche und funktionsgleiche Elemente sind mit
gleichen Bezugszeichen versehen, sodass insofern auf die vorangegangene Beschreibung
verwiesen wird. Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwischen den einzelnen
Abgasnachbehandlungselementen 3 und zwischen jedem Abgasnachbehandlungselement 3 und
dem Gehäuse 5 Kompressionsmatten 37 angeordnet. Diese dienen einerseits zur Abdichtung
der Anordnung und andererseits zur Bereitstellung einer über die Elastizität der Gehäuseteile
7, 9 hinausgehenden Kompressibilität und/oder Elastizität der Kompressionseinheit
10.
[0070] Insbesondere ist bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel eine Mehrzahl identischer
Kompressionsmatten 37 vorgesehen, wobei jede der Kompressionsmatten wenigstens einen
Schlitz 39 aufweist, wobei sich dieser Schlitz 39 bevorzugt mittig ausgehend von einer
Außenkante oder Mattenkante einer Kompressionsmatte 37 bis in etwa zu einem Zentrum
oder Schwerpunkt der Kompressionsmatte 37 erstreckt. Der Schlitz 39 ist insoweit als
mittlerer Schlitz ausgebildet. Wenigstens zwei der Kompressionsmatten 37 sind mit
ihren Schlitzen 39 ineinandergesteckt. Dabei handelt es sich insbesondere um in Figur
3 nicht dargestellte - weil verdeckte - Kompressionsmatten, die kreuzförmig innerhalb
der Anordnung der Abgasnachbehandlungselemente 3 zwischen diesen angeordnet sind.
Diese Kompressionsmatten sind vorzugsweise identisch ausgebildet, jedoch in Hinblick
auf ihre Orientierung entgegengesetzt ausgerichtet, sodass sie mit ihren mittleren
Schlitzen ineinandergreifen und so eine kreuzförmige Anordnung von zwei senkrecht
aufeinander stehenden Kompressionsmatten 37 bilden können.
[0071] An jeder Außenseite der Anordnung der Abgasnachbehandlungselemente 3 ist jeweils
eine weitere Kompressionsmatte 37 angeordnet, sodass die hier dargestellte Anordnung
insgesamt sechs Kompressionsmatten 37 aufweist, nämlich zwei innenliegende, kreuzförmig
angeordnete, und vier seitlich angeordnete Kompressionsmatten 37, von denen hier zwei
dem Betrachter zugewandt und somit sichtbar sind. Die Kompressionsmatten 37 weisen
jeweils bevorzugt außer dem mittleren Schlitz 39 noch zwei seitliche Aussparungen
41 auf, im Bereich derer eine Außenkante oder Mattenkante der Kompressionsmatten 37
etwas zurückspringt, wobei sich die Aussparungen 41 insbesondere als zu zwei Seiten
randoffene Aussparungen ausgehend von einer Unterkante 43 bis etwa in die Mitte einer
die jeweilige Aussparung 41 aufnehmenden Seitenkante 45 erstrecken. Der restliche
Bereich der Erstreckung der Seitenkante 45 bildet auf diese Weise quasi einen Vorsprung
47 - relativ zu der Aussparung 41 gesehen. Die seitlich angeordneten Kompressionsmatten
37 sind nun jeweils alternierend umgekehrt zueinander ausgerichtet, weisen also abwechselnd
verschiedene Orientierungen auf, wobei jeweils die Vorsprünge 47 in die Aussparungen
41 eingreifen. Zusätzlich zeigt sich auch, dass die Vorsprünge 47 der mittigen, kreuzförmig
angeordneten Kompressionsmatten 37 in die mittleren Schlitze 39 der seitlich angeordneten
Kompressionsmatten 37 eingreifen. Auf diese Weise wird ein stabiler Anordnungsverbund
von Kompressionsmatten 37 bereitgestellt, was in einfacher Weise durch Legen und Stecken
der Kompressionsmatten 37 geschehen kann. Es bedarf also keiner komplexen Umwicklung
einzelner Abgasnachbehandlungselemente 3.
[0072] Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung einer Vorrichtung 49 zur Durchführung eines Verfahrens
zum Herstellen der Abgaskomponente 1, insbesondere der Abgaskomponente 1 gemäß dem
in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel. Die Vorrichtung 49 weist
eine Haltevorrichtung 51 auf, welche eine - im Querschnitt einer auf der Haltevorrichtung
51 angeordneten Kompressionseinheit 10 gesehen - L-förmige Auflagefläche 53 aufweist.
Diese wird bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel der Haltevorrichtung 51
durch zwei Auflageelemente 55 gebildet, sodass die Auflagefläche 53 hier letztlich
zweigeteilt ausgebildet ist. Die Auflageelemente 55 sind ihrerseits an einem Tragegestell
57 gehalten.
[0073] Die L-förmigen Auflageelemente 55 und damit zugleich die Auflagefläche 53 sind so
orientiert, dass ein Knie des L in vertikaler Richtung nach unten weist.
[0074] Die Vorrichtung 49 weist wenigstens ein als Anschlagelement 58 ausgebildetes Anschlagblech
zur Ausrichtung der Gehäuseteile 7, 9, der Abgasnachbehandlungselemente 3 und/oder
der Kompressionsmatten 37 auf.
[0075] Die Haltevorrichtung 51 weist weiterhin mindestens einen, hier konkret zwei Spannbügel
59 auf, die eingerichtet sind, um die Kompressionseinheit 10 zu umgreifen und eine
Kompressionskraft in die Kompressionseinheit 10 einzuleiten. Die Spannbügel 59 weisen
hier jeweils zwei Spannbügelteile auf, nämlich jeweils ein erstes Spannbügelteil 61
und ein zweites Spannbügelteil 63, wobei die Spannbügelteile 61, 63 miteinander verspannt
werden können und so eine nach innen, also insbesondere in ein Inneres, welches von
den Spannbügelteilen 61, 63 umgriffen wird, gerichtete Kompressionskraft zu erzeugen.
[0076] Zur Herstellung der Abgaskomponente 1 werden zunächst die ersten Spannbügelteile
61 auf der Auflagefläche 53 angeordnet. Anschließend wird das erste Gehäuseteil 7
auf die ersten Spannbügelteile 61 aufgelegt, insbesondere so, dass es an dem Anschlagelement
58 anschlägt. Dann werden die Kompressionsmatten 37 und die Abgasnachbehandlungselemente
3 zu einer - im Querschnitt gesehen - rechteckförmigen, vorzugsweise quadratischen
Anordnung auf dem ersten Gehäuseteil 7 angeordnet. Danach wird das zweite Gehäuseteil
9 auf diese Anordnung der Abgasnachbehandlungselemente 3 und der Kompressionsmatten
37 aufgelegt, wodurch die Kompressionseinheit 10 hergestellt wird. Dabei dienen die
Formschlusselemente 19 der Gehäuseteile 7, 9 zu deren Ausrichtung relativ zueinander.
Auf die so gebildete Kompressionseinheit 10 werden nun die zweiten Spannbügelteile
63 aufgelegt, und diese werden mit den ersten Spannbügelteilen 61 verspannt, sodass
die Spannbügel 59 ausgebildet werden und eine Kompressionskraft auf die Gehäuseteile
7, 9 aufgebracht wird, sodass die Kompressionseinheit 10 komprimiert wird.
[0077] Anschließend kann die Kompressionseinheit 10 mit den Spannbügeln 59 von der Haltvorrichtung
51 entfernt werden. Die Kompressionseinheit 10 wird dann schließlich einer hier nicht
dargestellten Presseneinrichtung in das Außengehäuse 11 eingepresst, wobei vorzugsweise
eine Presskraft auf die stirnseitigen, nach innen gerichteten Gehäuseflansche 21 aufgebracht
wird. Dabei ist es möglich, dass die Kompressionseinheit 10 aus den gespannten Spannbügeln
59 ausgepresst und zugleich in das Außengehäuse 11 eingepresst wird. Es ist aber auch
möglich, dass die Spannbügel 59 beim Einpressen der Kompressionseinheit 10 in das
Außengehäuse 11 - insbesondere sukzessive - gelöst werden.
[0078] Fig. 5 zeigt eine Darstellung einer Anordnung einer Mehrzahl von Abgaskomponenten 1 gemäß
dem in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel in Draufsicht. Gleiche
und funktionsgleiche Elemente sind mit gleichen Bezugszeichen versehen, sodass insofern
auf die vorangegangene Beschreibung verwiesen wird. Dabei zeigt sich hier, dass identisch
ausgebildete, benachbart zueinander angeordnete Abgaskomponenten 1 mit den Flansch-Formschlusselementen
29 der Außengehäuseflansche 27 ineinandergreifen, sodass die Abgaskomponenten 1 sehr
bauraumsparend und zugleich - wegen der an den Außengehäuseflanschen 27 ausgebildeten
Aussparungen - auch materialsparend, angeordnet werden können. Zugleich stabilisieren
die ineinandergreifenden Formschlusselemente 29 die Anordnung der Abgaskomponenten
1. Diese sind vorzugsweise in einem nicht dargestellten Abgasgehäuse einer übergeordneten
Abgasnachbehandlungseinrichtung angeordnet, insbesondere an oder in diesem befestigt.
Dabei ist es insbesondere möglich, dass die Abgaskomponenten 1 mittels der Befestigungsbohrungen
31 in dem Abgasgehäuse verschraubt sind.
[0079] In Figur 5 sind außerdem wegen der stirnseitigen Ansicht auch noch die mittleren,
kreuzförmig zwischen den Abgasnachbehandlungselementen 3 angeordneten Kompressionsmatten
37 erkennbar.
[0080] Insgesamt zeigt sich, dass mit der Abgaskomponente 1, dem Verfahren zu deren Herstellung
und der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens eine optimierte rechteckförmige,
vorzugsweise quadratische Anordnung von Abgasnachbehandlungselementen 3 bereitgestellt
werden kann. Dabei ergeben sich Bauraumvorteile in einer gesamten Abgasnachbehandlungsanlage
aufgrund der einfachen, kompakten und zugleich flexiblen Anordnung rechteckförmiger,
insbesondere quadratischer Abgasnachbehandlungselemente 3, die leicht austauschbar
sind. Außerdem wird eine Beschädigung der Abgasnachbehandlungselemente 3 während der
Montage wirksam vermieden.
1. Abgaskomponente (1), mit
- einer - im Querschnitt gesehen - rechteckigen Anordnung aus wenigstens einem - im
Querschnitt gesehen - rechteckigen Abgasnachbehandlungselement (3);
- einem Gehäuse (5), welches die - im Querschnitt gesehen -rechteckige Anordnung umgreift,
wobei
- das Gehäuse (5) einen rechteckigen Querschnitt aufweist und entlang einer Diagonale
(D) des Querschnitts in zwei Gehäuseteile (7,9) geteilt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
- das Gehäuse (5) unter Kompressionsspannung in einem Außengehäuse (11) angeordnet
ist.
2. Abgaskomponente (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseteile (7,9) an einander benachbarten Gehäusekanten (13,15) unter Spannung
aufeinander zu gedrängt sind.
3. Abgaskomponente (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseteile (7,9) als - im Querschnitt gesehen - L-förmige Blechelemente ausgebildet
sind, wobei vorzugsweise eine in der Querschnittsebene gemessene Kantenlänge einer
Gehäusekante wenigstens eines der Gehäuseteile (7,9) kleiner ist als eine Länge einer
in montiertem Zustand an der Gehäusekante anliegenden Anordnungskante der Anordnung
des wenigstens einen Abgasnachbehandlungselements (3) in einem entspannten Zustand.
4. Abgaskomponente (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseteile (7,9) an im montierten Zustand einander benachbarten Gehäusekanten
(13,15) Formschlusselemente (19) aufweisen, die eingerichtet sind, um in montiertem
Zustand ineinanderzugreifen.
5. Abgaskomponente (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen wenigstens einem Abgasnachbehandlungselement (3) und dem Gehäuse (5) und/oder
zwischen wenigstens zwei Abgasnachbehandlungselementen (3) wenigstens eine Kompressionsmatte
(37) angeordnet ist.
6. Abgaskomponente (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl identischer Kompressionsmatten (37) vorgesehen ist, wobei jede Kompressionsmatte
(37) wenigstens einen Schlitz (39) aufweist, wobei vorzugsweise wenigstens zwei Kompressionsmatten
(37) ineinandergesteckt angeordnet sind.
7. Abgaskomponente (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseteile (7,9) stirnseitige, nach innen gerichtete Gehäuseflansche (21) aufweisen.
8. Abgaskomponente (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Außengehäuse (11) stirnseitig nach außen gerichtete Außengehäuseflansche (27)
aufweist, die Flansch-Formschlusselemente (29) aufweisen.
9. Verfahren zum Herstellen einer Abgaskomponente (1), insbesondere einer Abgaskomponente
(1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, mit folgenden Schritten:
- Bereitstellen eines - im Querschnitt gesehen - L-förmigen, ersten Gehäuseteils (7);
- Anordnen wenigstens eines - im Querschnitt gesehen - rechteckförmigen Abgasnachbehandlungselements
(3) auf dem ersten Gehäuseteil (7) zu einer - im Querschnitt gesehen - rechteckförmigen
Anordnung;
- Auflegen eines - im Querschnitt gesehen - L-förmigen zweiten Gehäuseteils (9) auf
die Anordnung, wodurch eine Kompressionseinheit (10) hergestellt wird;
- Aufbringen einer Kompressionskraft auf die Gehäuseteile (7,9), sodass die Kompressionseinheit
(10) komprimiert wird, und
- Einpressen der Kompressionseinheit (10) in ein Außengehäuse (11) unter Kompres sions
spannung.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Kompressionsmatte (37) zwischen wenigstens zwei Abgasnachbehandlungselementen
(3) und/oder zwischen wenigstens einem Abgasnachbehandlungselement (3) und dem Gehäuse
(5) angeordnet wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseteil (7) auf einer - im Querschnitt gesehen - L-förmigen Auflagefläche
(53) einer Haltevorrichtung (51) angeordnet wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kompressionskraft auf die Gehäuseteile (7,9) mittels um die Kompressionseinheit
(10) gespannter Spannbügel (59) aufgebracht wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Einpressen der Kompressionseinheit (10) in das Außengehäuse (11) durch Aufbringen
einer Presskraft auf stirnseitige, nach innen gerichtete Gehäuseflansche (21) der
Gehäuseteile (7,9) durchgeführt wird.
14. Vorrichtung (49) zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 9 bis
13, mit
- einer Haltevorrichtung (51), welche eine - im Querschnitt gesehen - L-förmige Auflagefläche
(53) aufweist, mit
- wenigstens einem Spannbügel (59) zum Aufbringen einer Kompressionskraft auf eine
Kompressionseinheit (10) einer herzustellenden Abgaskomponente (1), und mit
- einer Presseneinrichtung zum Einpressen der Kompressionseinheit (10) unter Vorspannung
in ein Außengehäuse (11).
15. Vorrichtung (49) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Spannbügel (59) mit einem ersten Spannbügelteil (61) auf der
Auflagefläche (53) anordenbar ist, oder dass die Auflagefläche (53) wenigstens eine
Aussparung zur Anordnung des ersten Spannbügelteils (61) aufweist.
1. Exhaust-gas component (1), having
- a - cross-sectionally - rectangular arrangement composed of at least one - cross-sectionally
- rectangular exhaust-gas aftertreatment element (3) ;
- a housing (5) which engages around the - cross-sectionally - rectangular arrangement,
wherein
- the housing (5) has a rectangular cross section and is divided, along a diagonal
(D) of the cross section, into two housing parts (7, 9),
characterized in that
- the housing (5) is arranged under compressive stress in an external housing (11).
2. Exhaust-gas component (1) according to Claim 1, characterized in that the housing parts (7, 9) are forced toward one another under stress at mutually adjacent
housing edges (13, 15).
3. Exhaust-gas component (1) according to either of Claims 1 and 2, characterized in that the housing parts (7, 9) are formed as - cross-sectionally - L-shaped sheet-metal
elements, wherein preferably, an edge length, measured in the cross-sectional plane,
of a housing edge of at least one of the housing parts (7, 9) is smaller than a length
of an arrangement edge, bearing against the housing edge in the assembled state, of
the arrangement of the at least one exhaust-gas aftertreatment element (3) in a stress-relieved
state.
4. Exhaust-gas component (1) according to any of the preceding claims, characterized in that the housing parts (7, 9) have, at housing edges (13, 15) which are mutually adjacent
in the assembled state, positive-locking elements (19) which are configured to engage
one into the other in the assembled state.
5. Exhaust-gas component (1) according to any of the preceding claims, characterized in that at least one compression mat (37) is arranged between at least one exhaust-gas aftertreatment
element (3) and the housing (5) and/or between at least two exhaust-gas aftertreatment
elements (3).
6. Exhaust-gas component (1) according to any of the preceding claims, characterized in that a multiplicity of identical compression mats (37) is provided, wherein each compression
mat (37) has at least one slot (39), wherein preferably, at least two compression
mats (37) are arranged so as to be fitted one into the other.
7. Exhaust-gas component (1) according to any of the preceding claims, characterized in that the housing parts (7, 9) have face-side, inwardly directed housing flanges (21).
8. Exhaust-gas component (1) according to any of the preceding claims, characterized in that the external housing (11) has external-housing flanges (27) which are directed outward
at a face side and which have flange positive-locking elements (29).
9. Method for producing an exhaust-gas component (1), in particular an exhaust-gas component
(1) according to one of Claims 1 to 8, having the following steps:
- providing a - cross-sectionally - L-shaped first housing part (7);
- arranging at least one - cross-sectionally - rectangular exhaust-gas aftertreatment
element (3) on the first housing part (7) to form a - cross-sectionally - rectangular
arrangement;
- placing a - cross-sectionally - L-shaped second housing part (9) on to the arrangement,
whereby a compression unit (10) is produced;
- applying a compression force to the housing parts (7, 9) such that the compression
unit (10) is compressed, and
- pressing the compression unit (10) under compressive stress into an external housing
(11).
10. Method according to Claim 9, characterized in that at least one compression mat (37) is arranged between at least two exhaust-gas aftertreatment
elements (3) and/or between at least one exhaust-gas aftertreatment element (3) and
the housing (5).
11. Method according to either of Claims 9 and 10, characterized in that the first housing part (7) is arranged on a - cross-sectionally - L-shaped support
surface (53) of a holding device (51).
12. Method according to one of Claims 9 to 11, characterized in that a compression force is applied to the housing parts (7, 9) by means of clamping brackets
(59) clamped around the compression unit (10).
13. Method according to one of Claims 9 to 12, characterized in that the pressing of the compression unit (10) into the external housing (11) is performed
by application of a pressing force to face-side, inwardly directed housing flanges
(21) of the housing parts (7, 9).
14. Device (49) for carrying out a method according to one of Claims 9 to 13, having
- a holding device (51) which has a - cross-sectionally - L-shaped support surface
(53), having
- at least one clamping bracket (59) for applying a compression force to a compression
unit (10) of an exhaust-gas component (1) to be produced, and having
- a pressing device for pressing the compression unit (10) under prestress into an
external housing (11) .
15. Device (49) according to Claim 14, characterized in that the at least one clamping bracket (59) can be arranged with a first clamping bracket
part (61) on the support surface (53), or in that the support surface (53) has at least one recess for the arrangement of the first
clamping bracket part (61).
1. Composant de système de gaz d'échappement (1), comprenant
- un agencement rectangulaire - vu en section transversale - constitué d'au moins
un élément de post-traitement de gaz d'échappement (3) rectangulaire - vu en section
transversale ;
- un boîtier (5) qui vient en prise autour de l'agencement rectangulaire - vu en section
transversale,
- le boîtier (5) présentant une section transversale rectangulaire et étant divisé
le long d'une diagonale (D) de la section transversale en deux parties de boîtier
(7, 9),
caractérisé en ce que
- le boîtier (5) est disposé sous contrainte de compression dans un boîtier extérieur
(11).
2. Composant de système de gaz d'échappement (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les parties de boîtier (7, 9) doivent être pressées l'une contre l'autre sous contrainte
au niveau d'arêtes de boîtier (13, 15) adjacentes l'une à l'autre.
3. Composant de système de gaz d'échappement (1) selon l'une quelconque des revendications
1 ou 2, caractérisé en ce que les parties de boîtier (7, 9) sont réalisées sous forme d'éléments en tôle en forme
de L - vu en section transversale -, de préférence une longueur d'arête mesurée dans
le plan de section transversale d'une arête de boîtier d'au moins l'une des parties
de boîtier (7, 9) étant inférieure à une longueur d'une arête d'agencement, s'appliquant
contre l'arête de boîtier dans l'état monté, de l'agencement de l'au moins un élément
de post-traitement de gaz d'échappement (3) dans un état non contraint.
4. Composant de système de gaz d'échappement (1) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que les parties de boîtier (7, 9) présentent, au niveau d'arêtes de boîtier (13, 15)
adjacentes l'une à l'autre dans l'état monté, des éléments d'engagement par correspondance
de formes (19) qui sont prévus pour venir en prise les uns dans les autres dans l'état
monté.
5. Composant de système de gaz d'échappement (1) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'entre au moins un élément de post-traitement de gaz d'échappement (3) et le boîtier
(5) et/ou entre au moins deux éléments de post-traitement de gaz d'échappement (3),
est disposé au moins un tapis de compression (37) .
6. Composant de système de gaz d'échappement (1) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'une pluralité de tapis de compression identiques (37) sont prévus, chaque tapis de
compression (37) présentant au moins une fente (39), de préférence au moins deux tapis
de compression (37) étant disposés de manière emboîtée l'un dans l'autre.
7. Composant de système de gaz d'échappement (1) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que les parties de boîtier (7, 9) présentent des brides de boîtier (21) frontales, orientées
vers l'intérieur.
8. Composant de système de gaz d'échappement (1) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le boîtier extérieur (11) présente des brides de boîtier extérieur (27) orientées
vers l'extérieur du côté frontal, qui présentent des éléments d'engagement par correspondance
de formes (29) pour les brides.
9. Procédé de fabrication d'un composant de système de gaz d'échappement (1), en particulier
d'un composant de système de gaz d'échappement (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 8, comprenant les étapes suivantes :
- fourniture d'une première partie de boîtier (7) en forme de L - vu en section transversale
;
- agencement d'au moins un élément de post-traitement de gaz d'échappement (3) rectangulaire
- vu en section transversale - sur la première partie de boîtier (7) pour former un
agencement de forme rectangulaire - vu en section transversale ;
- pose d'une deuxième partie de boîtier (9) en forme de L - vu en section transversale
- sur l'agencement, de manière à former une unité de compression (10) ;
- application d'une force de compression sur les parties de boîtier (7, 9) de telle
sorte que l'unité de compression (10) soit comprimée, et
- pressage de l'unité de compression (10) dans un boîtier extérieur (11) sous contrainte
de compression.
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'au moins un tapis de compression (37) est disposé entre au moins deux éléments de
post-traitement de gaz d'échappement (3) et/ou entre au moins un élément de post-traitement
de gaz d'échappement (3) et le boîtier (5).
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications 9 et 10, caractérisé en ce que la première partie de boîtier (7) est disposée sur une surface d'appui (53) en forme
de L - vu en section transversale - d'un dispositif de retenue (51).
12. Procédé selon l'une quelconque des revendications 9 à 11, caractérisé en ce qu'une force de compression est appliquée sur les parties de boîtier (7, 9) au moyen
d'étriers de serrage (59) serrés autour de l'unité de compression (10).
13. Procédé selon l'une quelconque des revendications 9 à 12, caractérisé en ce que le pressage de l'unité de compression (10) dans le boîtier extérieur (11) est effectué
par application d'une force de pressage sur des brides de boîtier (21) frontales,
orientées vers l'intérieur, des parties de boîtier (7, 9).
14. Dispositif (49) pour mettre en oeuvre un procédé selon l'une quelconque des revendications
9 à 13, comprenant
- un dispositif de retenue (51) qui présente une surface d'appui (53) en forme de
L - vu en section transversale, avec
- au moins un étrier de serrage (59) pour appliquer une force de compression sur une
unité de compression (10) d'un composant de système de gaz d'échappement (1) à fabriquer,
et avec
- un dispositif de pressage pour presser l'unité de compression (10) avec précontrainte
dans un boîtier extérieur (11).
15. Dispositif (49) selon la revendication 14, caractérisé en ce que l'au moins un étrier de serrage (59) peut être disposé sur la surface d'appui (53)
avec une première partie d'étrier de serrage (61), ou en ce que la surface d'appui (53) présente au moins un évidement pour y disposer la première
partie d'étrier de serrage (61).