[0001] Die Erfindung betrifft ein Bodenbelags-System für Spielplätze, Sportflächen und dergleichen,
aufweisend einen Oberbau und einen Unterbau.
[0002] Bodenbeläge, insbesondere Fallschutzbeläge, sind an sich bekannt. Für solche Beläge
sind weiterhin Bodenbelagsplatten bzw. Belagsplatten bekannt, welche insbesondere
eine Fallschutzfunktion aufweisen, d.h. dass der Belag gegenüber einer senkrecht auf
die Oberfläche des Belags wirkenden Kraft energieabsorbierend wirkt, so dass eine
fallende Person - etwa ein Kind auf einem öffentlichen oder privaten Kinderspielplatz
- beim Auftreffen auf den Belag vergleichsweise geringe Beschleunigungskräfte erfährt.
Entsprechend der sinkenden Beschleunigungskraft sinkt die Verletzungsgefahr.
[0003] Solche Bodenbelege werden teilweise als Bodenbelags-System ausgebildet, welches einem
Unterbau und einen mit diesem verbundenen Oberbau aufweist, der aus einem fließfähigen
Kunststoff aufgebaut ist. So zeigt die
DE 103 17 839 A1 einen Bodenbelag für Spielplätze, bei dem flächige, aus Gummigranulat gebildete Belagelemente
einen Unterbau ausbilden, auf den ein Oberbau aus fließfähige Kunststoff gegossen
wird. Der vergossene Kunststoff härtet aus und bildet eine fugenlose Granulatdecke
aus. Nachteilig an dieser Lösung ist, dass der Oberbau aufwendig vor Ort gegossen
werden muss.
[0004] Des Weiteren sind Fallschutzbeläge in Form eines aus Gummigranulat gebildeten Bodenbelagsgitters
bekannt. Die
EP 2 019 169 A zeigt ein Bodenbelagsgitter bzw. ein Bodenbelagsgitterelement, dessen Gitterfreiräume
respektive Hohlräume ein vegetatives Einwachsen in das Gitter ermöglichen, ohne dass
die Fallschutzeigenschaften darunter leiden. Durch die Möglichkeit das Gitter vegetativ
überwachsen zu lassen, wird die natürliche Anmutung dieses Fallschutzbelages weiter
verstärkt. Jedoch ist dieser Bodenbelag nicht in der Lage, eine gleichmäßige Oberfläche
auszubilden.
[0005] Aus dem
EP 2 481 852 A1, dem
DE 10 2010 016 570 A1 und dem
FR 2727 138 A1 sind Bodenbelags-Systeme bekannt, die aus einem Oberbau und einem Unterbau bestehen,
welcher jeweils aus einzelnen, zusammensetzbaren Elementen gebildet wird. Die die
Deckschicht bildenden Elemente des Oberbaus sind elastisch, während die den Unterbau
bildenden Strukturelemente unelastisch ausgebildet sind.
[0006] Aufgabe dieser Anmeldung ist es, einen Bodenbelag, ein Bodenbelags-System und ein
Verfahren zur Bildung eines erfindungsgemäßen Bodenbelags vorzuschlagen, dass eine
Granulatdecke ausbildet und ohne großen Aufwand am Einsatzort eingebracht werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird gelöst mit einem Bodenbelags-System gemäß Anspruch 1, einem Bodenbelag
gemäß Anspruch 7 und einem Verfahren zur Bildung eines erfindungsgemäßen Bodenbelags
gemäß Anspruch 10.
[0008] Der Oberbau des Bodenbelags-Systems gemäß Anspruch 1 umfasst eine vorgefertigte Bodenbelagsplatte,
bei der zumindest eine Granulatdecke aus einem Gemisch aus zerkleinertem Kautschuk
und einem elastisch aushärtenden Kunststoff-Bindemittel ausgebildet ist. Vorzugsweise
ist die Granulatdecke aus dem Kunststoff ausgebildet. Der erfindungsgemäße Unterbau
umfasst ein Bodenbelagsgitter, welches zumindest im Wesentlichen aus einem Gemisch
aus zerkleinertem Kautschuk und einem elastisch aushärtenden Kunststoff-Bindemittel
ausgebildet ist. Ein derartiges Bodenbelags-System weist den besonderen Vorteil auf,
dass die gewünschte Granulatdecke nicht vor Ort vergossen werden muss, sondern aus
vorgefertigten Teilen am Einsatzort ausgelegt werden kann.
[0009] Vorteilhafterweise greift die Bodenbelagsplatte dabei in einen Hohlraum des Bodenbelagsgitters
ein. Dies verhindert ein Verschieben des Belagelements auf dem Unterbau und damit
ein Verrutschen des Belagelements aufgrund von schräg zu seiner Oberfläche auftretenden
Krafteinwirkungen oder Stößen.
[0010] Vom besonderen Vorteil ist es dabei, wenn an der Unterseite der Bodenbelagsplatte
ausgebildete Noppen in Hohlräume des Bodenbelagsgitters eingreifen. Auf diese Weise
greift die Bodenbelagsplatte mehrfach in das Bodenbelagsgitter ein und wird damit
besonders sicher auf dem Bodenbelagsgitter gehalten. Die Noppen können zudem ohne
größeren Aufwand während der Produktion der Bodenbelagsplatte mit ausgebildet werden.
[0011] Sind die Noppen und die Hohlräume in ihrer Größe derart aufeinander abgestimmt, dass
beim zusammengesetzten Bodenbelags-System die in den jeweiligen Hohlraum des Bodenbelagsgitters
eingesetzten Noppen an die den Hohlraum begrenzenden Stege des Bodenbelagsgitters
angrenzen, ist der Oberbau des Bodenbelags-Systems vollständig an seinem Unterbau
fixiert und bestmöglich gegen Verrutschen gesichert.
[0012] Vorteilhaft ist es dabei, wenn an der Unterseite der Bodenbelagsplatte, insbesondere
an der Unterseite eines der Noppen, ein Drainagekanal ausgebildet ist. Durch einen
Drainagekanal kann das durch das Bodenbelags-System sickernde Niederschlags- oder
Reinigungswasser besonders gut abgeleitet werden. Ein solcher Drainagekanal kann an
der Unterseite eines jeden Noppen vorgesehen sein, um die Drainagefähigkeit des Bodenbelags-Systems
weiter zu verbessern.
[0013] In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Bodenbelagsplatte und das Bodenbelagsgitter
verklebt. Das zusätzliche Verkleben von Unterbau und Oberbau ist vor allem dann vom
Vorteil, wenn der Unterboden, auf den das Bodenbelags-System ausgelegt werden soll,
reliefartig ausgebildet ist, also die Bodenbelagsplatte nicht eben ausgelegt werden
kann. Durch das Verkleben wird sichergestellt, dass die Bodenbelagsplatte der Kontur
des Bodens folgt. Dabei kann es schon ausreichen, Oberbau und Unterbau nur im äußeren
Bereich des Bodenbelags-Systems zu verkleben. Auf besonders einfache Weise erfolgt
das Verkleben mittels eines Bindemittels.
[0014] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist das Bodenbelagsgitter eine größere
Elastizität als die Bodenbelagsplatte auf. Ein Großteil der Stoß-Absorption wird demgemäß
von dem Unterbau geleistet. Die Bodenbelagsplatte kann somit entsprechend hart ausgebildet
sein, ohne die gesamte Elastizität des Bodenbelags-Systems zu beeinträchtigen. Dies
ist insbesondere von Vorteil, da die Bodenbelagsplatte die Verschleißschicht des Bodenbelags-Systems
ausbildet und so auf Langlebigkeit ausgelegt werden kann. Ein geeignetes Mittel zum
Einstellen der unterschiedlichen Elastizität von Bodenbelagsplatte und Bodenbelagsgitter
ist es, beim Bodenbelagsgitter einen geringeren Bindemittelanteil als beim Belagselement
vorzusehen.
[0015] Der erfindungsgemäße Bodenbelag für Spielplätze, Sportflächen und dergleichen weist
ein erfindungsgemäßes Bodenbelagsgitter und eine Mehrzahl von benachbart aneinander
liegenden und eine vorgegebene Fläche bedeckenden erfindungsgemäßen Bodenbelagsplatten
auf. Derart zusammengesetzte Bodenbeläge können sich über große Flächen erstrecken.
Insbesondere lassen sich durch eine entsprechende Farb- und/oder Formauswahl der einzelnen
Bodenbelagsplatten auch Muster im Bodenbelag ausbilden. So ist es ohne weiteres möglich,
mit dementsprechend ausgebildeten Bodenbelagsplatten ein ein- oder mehr farbiges Wellenmuster
im Bodenbelag auszubilden. Des Weiteren können einzelne oder mehrere benachbarte Bodenbelagsplatten
Figuren oder Wappen abbilden, die den Bodenbelag besonders kennzeichnen.
[0016] Von Vorteil ist es dabei, wenn das Bodenbelagsgitter aus einer Mehrzahl von Bodenbelagsgitterelementen
ausgebildet ist. Derartige Bodenbelagsgitterelemente sind wie die einzelnen Bodenbelagsplatten
leicht zu transportieren und können vor Ort entsprechend der benötigten Fläche zusammengesetzt
werden. Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Elemente des Bodenbelagsgitters gemäß
der Lehre des
EP 2 019 169 A ausgebildet sind. Die dort gezeigten Bodenbelagsgitter bzw. Bodenbelagsgitterelemente
lassen sich auf besonders einfache Weise zu einem zusammenhängenden Unterbau für den
erfindungsgemäßen Bodenbelag zusammensetzen. Insofern macht sich die vorliegende Anmeldung
die Lehre des
EP 2 019 169 A hinsichtlich der Ausbildung und des Zusammenbaus der dort gezeigten Bodenbelagsgitters
bzw. Bodenbelagsgitterelementen zu Eigen.
[0017] Neben der in der
EP 2 019 169 A offenbarten bevorzugten Ausbildungsform eines Bodenbelagsgitters mit viereckigen
Hohlräumen eignen sich natürlich auch alle anderen Gitterformen, die beliebig mehreckige
und/oder rundförmige Hohlräume ausbilden. Wesentlich dabei ist nur, dass die jeweilige
Noppenform des Belagelements an die Form der Hohlräume des Bodenbelagsgitters angepasst
ist.
[0018] Ein derart zusammenhängender Unterbau erlaubt es auch, die Bodenbelagsplatte auch
Bodenbelagsgitter-übergreifend einzusetzen. Dies erhöht die Variabilität zwischen
Oberbau und Unterbau und verbessert noch einmal die Anpassung des Bodenbelags an die
jeweiligen Gegebenheiten.
[0019] Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Bodenbelagsplatten im fertig ausgelegten
Bodenbelag in Presspassung aneinander liegen. Ein derartiges Zusammenfügen der Bodenbelagsplatten
verhindert eine Spaltbildung an der Nahtstelle bei nicht senkrecht zur Belagsebene
ausgerichteten Stößen. Zudem erweckt dies den Anschein, dass der zusammengesetzte
Bodenbelag eine fugenlose Fläche, also eine durchgehende Granulatdecke ausbildet.
[0020] Der erfindungsgemäße Bodenbelag ist besonders leicht zusammenzusetzen. Hierzu ist
es lediglich erforderlich, eine Mehrzahl von Bodenbelagsgitterelementen auszulegen
und miteinander zu verbinden, sowie die Bodenbelagsplatte derart auf das Bodenbelagsgitter
zu legen, dass Noppen der Bodenbelagsplatte in Hohlräume des Bodenbelagsgitter eingeführt
werden.
[0021] Besonders bevorzugt werden die Bodenbelagsplatte und das Bodenbelagsgitter aus einem
Polyurethan (PU)-gebundenes Gummigranulat, vorzugsweise Ethylen, Propylen, Dien, Monomer
(EPDM)-Gummigranulat, oder ein mit einem Bindemittel, vorzugsweise PU, gebundenes
Recycling-Gummigranulat ausgebildet.
[0022] Ober- und/oder Unterbau des Bodenbelags umfassen somit in einer bevorzugten Ausgestaltung
der Erfindung ein mit einem Bindemittel versetztes Granulat, vorzugsweise Gummigranulat.
Vorzugsweise ist das Gummigranulat ein EPDM (Ethylen, Propylen, Dien-Monomer)-Gummigranulat.
Dieses dem Fachmann bekannte EPDM-Gummigranulat besitzt zum einen ein im gesamten
Korn durchgehende gleiche Färbung. Zum anderen verfärbt sich das EPDM-Granulat auch
unter starker und lang anhaltender Sonneneinstrahlung nicht wesentlich, wodurch in
ganz besonders bevorzugter Weise eine Bodenbelagsplatte herstellbar ist, welche eine
dauerhaft gleichbleibende Färbung der erfindungsgemäßen Bodenbelagsplatte erlaubt.
[0023] Ebenfalls bevorzugt ist, dass Ober- und/oder Unterbau des Bodenbelags ein Polyurethan
(PU)-gebundenes Gummigranulat umfassen oder auch ein zerkleinerten Kautschuk, vorzugsweise
zerkleinertes Recycling-Altgummi, das beispielsweise durch die Zerkleinerung von Kraftfahrzeugreifen
gewonnen wird.
[0024] Als ein vorzugsweise elastisches Bindemittel eignet sich jedes dem Fachmann geläufige
Bindemittel, mit dem die Granulatteilchen untereinander verbunden werden können. Vorzugsweise
ist das Bindemittel Polyurethan (PU), mit dem die Granulatteilchen vorzugsweise vollständig
ummantelt werden bzw. sind.
[0025] Ein weiterer besonderer Vorteil der Erfindung ist es, bei zum Beispiel besonderen
regulatorischen Anforderungen unterliegen Bodenbelägen eine Bodenbelagsplatte vorzusehen,
bei der zumindest die Granulatdecke aus Naturkautschuk ausgebildet ist, während das
den Unterbau bildende Bodenbelagsgitter mit einem günstigeren Gummigranulat, insbesondere
einem recycelten Altgummi gefertigt wird.
[0026] Eine bevorzugte Ausbildungsform der Erfindung wird anhand der folgenden drei Figuren
näher erläutert. Dabei zeigen
- Figur 1:
- eine erfindungsgemäße Bodenbelagsplatte über einem erfindungsgemäßen Bodenbelagsgitter,
- Figur 2:
- einen Querschnitt durch die Bodenbelagsplatte und das Bodenbelagsgitter gemäß Figur
1 und
- Figur 3:
- einen entsprechenden Schnitt durch die zu einem erfindungsgemäßen Bodenbelag zusammengesetzten
Bodenbelagsplatte und Bodenbelagsgitter.
[0027] Die Figur 1 zeigt eine rechteckig ausgebildete Bodenbelagsplatte 1, die zur besseren
Erläuterung des Zusammenhangs schwebend über einem Bodenbelagsgitter 2 dargestellt
ist. Das Bodenbelagsgitter 2 entspricht einem in der
EP 2 019 169 A offenbarten Bodenbelagsgitter bzw. Bodenbelagsgitterelement, so dass dessen Merkmale
vollständig aus diesem Dokument entnommen werden können.
[0028] An seiner Oberseite bildet die Bodenbelagsplatte 1 eine für den Nutzer des Bodenbelags
sichtbare und auf ihrer Oberfläche begehbare Granulatdecke 3 aus. An ihrer Unterseite
4 weist die Bodenbelagsplatte 1 eine Vielzahl von Noppen 5 auf. Die Noppen 5 bilden
Reihen und sind viereckig ausgebildet; sie sind in ihrer Ausrichtung und Größe an
die viereckigen Hohlräumen 6 des Bodenbelagsgitters 2 angepasst.
[0029] Dem von Figur 2 gezeigten Schnitt ist zu entnehmen, dass die Noppen 5 einstückig
mit der Bodenbelagsplatte 1 ausgebildet sind. Die Unterseiten der Noppen 5 weisen
Drainagekanäle 7 auf, über die eingedrungenes Wasser abgeleitet werden kann.
[0030] Beim Zusammenbau des Bodenbelags werden die Stege 9 des Bodenbelagsgitters 2 in die
zwischen den einzelnen Noppen 5 ausgebildeten Freiräume 8 eingesetzt, so dass die
Noppen 5 in die Hohlräume 6 eingreifen.
[0031] Die die Granulatdecke 3 der Bodenbelagsplatte 1 steht randseitig über die an der
Unterseite 4 ausgebildeten Noppen 5 hinaus und bildet eine Stoßkante 10 für eine hier
nicht gezeigte benachbarte Bodenbelagsplatte aus.
[0032] Je nach gewünschter Elastizität bzw. einzustellenden Fallwerts des Bodenbelags kann
die Höhe der Stege 9 variiert werden. Als besonders geeignet hat sich eine Höhe zwischen
45 und 65 mm erwiesen. Um eine ausreichende Stabilität der Granulatdecke 3 zu gewährleisten,
sollte sie zumindest 10 mm stark sein. Bei entsprechend starker Beanspruchung kann
sie auch deutlich stärker ausgelegt werden, so ist es kein Problem sie auch als 30-40
mm starke Granulatdecke auszubilden.
[0033] Die Schnittzeichnung des zusammengesetzten Bodenbelags 11 wird von Figur 3 gezeigt.
Die Stege 9 sind vollständig in die Freiräume 8 eingesetzt, so dass die Granulatdecke
3 auf den Stegen 9 aufliegt. In dem die jeweiligen in die Hohlräume 6 eingesetzten
Noppen 5 an den Stegen 9 anliegen, sichern sie die Position der Bodenbelagsplatte
1 auf dem Bodenbelagsgitterelement 2. Die so fixierte Bodenbelagsplatte 1 lässt sich
auch durch nahezu waagerechte Stöße gegen die Granulatdecke 3 nicht verschieben. Um
die Drainagefähigkeiten des erfindungsgemäßen Bodenbelags noch weiter zu verbessern,
können die hier gezeigten Noppen 5 eine geringere Höhe aufweisen als die Stege 9.
Auf diese Weise verbleibt ein Teil des Hohlraums 6, der zum Ableiten und Versickern
des Wassers genutzt werden kann.
1. Bodenbelags-System für Spielplätze und Sportflächen, aufweisend einen Oberbau und
einen Unterbau, wobei der Oberbau eine vorgefertigte Bodenbelagsplatte (1) umfasst,
bei der zumindest eine Granulatdecke (3) aus einem Gemisch aus zerkleinertem Kautschuk
und einem elastisch aushärtenden Kunststoff-Bindemittel oder aus einem Naturkautschuk
ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Unterbau ein Bodenbelagsgitter (2) umfasst, welches zumindest im wesentlichen
aus einem Gemisch aus zerkleinertem Kautschuk und einem elastisch aushärtenden Kunststoff-Bindemittel
ausgebildet ist.
2. Bodenbelags-System nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bodenbelagsplatte (1) in einen Hohlraum (6) des Bodenbelagsgitters (2) eingreift.
3. Bodenbelags-System nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Unterseite der Bodenbelagsplatte (1) ausgebildete Noppen (5) in Hohlräume
(6) des Bodenbelagsgitters (2) eingreifen.
4. Bodenbelags-System nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Unterseite der Bodenbelagsplatte (1), insbesondere an der Unterseite eines
Noppen (5), ein Drainagekanal (7) ausgebildet ist.
5. Bodenbelags-System nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bodenbelagsplatte (1) und das Bodenbelagsgitter (2) verklebt sind.
6. Bodenbelags-System nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Bodenbelagsgitter (2) eine größere Elastizität als die Bodenbelagsplatte (1)
aufweist, insbesondere dass das Bodenbelagsgitter (2) einen geringeren Bindemittelanteil
als die Bodenbelagsplatte (1) aufweist.
7. Bodenbelag für Spielplätze und Sportflächen, aufweisend eine Mehrzahl von benachbart
aneinanderliegenden und eine vorgegebene Fläche bedeckenden Bodenbelagsplatten (1)
gemäß einem der Ansprüche 1 - 6, gekennzeichnet durch ein Bodenbelagsgitter (2) gemäß einem der Ansprüche 1-6.
8. Bodenbelag gemäß Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Bodenbelagsgitter (2) aus einer Mehrzahl von Bodenbelagsgitterelementen ausgebildet
ist.
9. Bodenbelag gemäß einem der Ansprüche 7 oder 8
dadurch gekennzeichnet,
dass benachbarte Bodenbelagsplatten (1) in Presspassung aneinanderliegen.
10. Verfahren zur Bildung eines Bodenbelags gemäß einem der Ansprüche 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Mehrzahl von Bodenbelagsgitterelementen ausgelegt und miteinander verbunden
werden und dass die Bodenbelagsplatte (1) derart auf das Bodenbelagsgitter (2) gelegt
wird, dass an der Unterseite der Bodenbelagsplatte (1) ausgebildete Noppen (5) in
Hohlräume des Bodenbelagsgitter (2) eingeführt werden.
1. A floor covering system for playgrounds and sports surfaces, comprising a superstructure
and a substructure, wherein the superstructure comprises a prefabricated floor covering
plate (1), wherein at least one granulated cover (3) made of a mixture comprising
crushed rubber and an elastically curing plastic binder or comprising a natural rubber,
characterised in that
the substructure comprises a floor coverings grid (2), which is at least substantially
formed from a mixture of crushed rubber and an elastically curing plastic binder.
2. The floor covering system according to claim 1, characterised in that
the floor covering plate (1) engages in a cavity (6) of the floor covering grid (2).
3. The floor covering system according to any one of the preceding claims,
characterised in that
nubs (5) formed at the underside of the floor covering plate (1) engage in cavities
(6) of the floor covering grid (2).
4. The floor covering system according to any one of the preceding claims,
characterised in that
a drainage channel (7) is formed at the underside of the floor covering plate (1),
in particular at the underside of a nub (5).
5. The floor covering system according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the floor covering plate (1) and the floor covering grid (2) are glued.
6. The floor covering system according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the floor covering grid (2) has a greater elasticity than the floor covering plate
(1), in particular that the floor covering grid (2) has a smaller binder content than
the floor covering plate (1).
7. A floor covering for playgrounds and sports surfaces, comprising a plurality of floor
covering plates (1) lying adjacent to one another and covering a predefined area according
to any one of claims 1-6, characterised by a floor covering grid (2) according to any one of claims 1-6.
8. The floor covering according to claim 7, characterised in that
the floor covering grid (2) is formed by a plurality of floor covering grid elements.
9. The floor covering according to one of claims 7 or 8, characterised in that
the adjacent floor covering plates (1) abut against one another in a press-fit.
10. A method for forming a floor covering according to any one of claims 8 or 9,
characterised in that
a plurality of floor covering grid elements are laid out and connected to one another
and that the floor covering plate (1) is laid on the floor covering grid (2) in such
a way that nubs (5) formed at the underside of the floor covering plate (1) are introduced
into cavities of the floor covering grid (2).
1. Système de revêtement de sol pour aires de jeux et aires de sports comportant une
structure supérieure et une structure inférieure, sachant que la structure supérieure
comprend une plaque de revêtement de sol (1) préfabriquée pour laquelle au moins une
couverture granulée (3) est constituée à partir d'un mélange de caoutchouc broyé et
d'un liant de matière plastique durcissant de façon élastique ou à partir d'un caoutchouc
naturel,
caractérisé en ce que
la structure inférieure comprend une trame de revêtement de sol (2), laquelle est
constituée au moins pour l'essentiel d'un mélange de caoutchouc broyé et d'un liant
de matière plastique durcissant de façon élastique.
2. Système de revêtement de sol selon la revendication 1, caractérisé en ce que
la plaque de revêtement de sol (1) vient en prise dans un espace creux (6) de la trame
de revêtement de sol (2) .
3. Système de revêtement de sol selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
des picots (5) constitués sur la face inférieure de la plaque de revêtement de sol
(1) viennent en prise dans des espaces creux (6) de la trame de revêtement de sol
(2) .
4. Système de revêtement de sol selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
un conduit de drainage (7) est constitué sur la face inférieure de la plaque de revêtement
de sol (1), en particulier sur la face inférieure d'un picot (5).
5. Système de revêtement de sol selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la plaque de revêtement de sol (1) et la trame de revêtement de sol (2) sont collées.
6. Système de revêtement de sol selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la trame de revêtement de sol (2) présente une élasticité plus grande que la plaque
de revêtement de sol (1), en particulier en ce que la trame de revêtement de sol (2) comporte une partie de liant plus faible que la
plaque de revêtement de sol (1).
7. Revêtement de sol pour aires de jeux et aires de sports comportant une pluralité de
plaques de revêtement de sol (1) situées voisines les unes à côté des autres et recouvrant
une surface prédéfinie selon l'une quelconque des revendications 1 - 6, caractérisé par une trame de revêtement de sol (2) selon l'une quelconque des revendications 1 -
6.
8. Revêtement de sol selon la revendication 7, caractérisé en ce que
la trame de revêtement de sol (2) est constituée d'une pluralité d'éléments de trame
de revêtement de sol.
9. Revêtement de sol selon l'une quelconque des revendications 7 ou 8,
caractérisé en ce que
les plaques de revêtement de sol (1) voisines sont situées les unes à côté des autres
en ajustement serré.
10. Procédé de formation d'un revêtement de sol selon l'une quelconque des revendications
8 ou 9,
caractérisé en ce qu'
un grand nombre d'éléments de trame de revêtement de sol sont conçus et reliés l'un
à l'autre et en ce que la plaque de revêtement de sol (1) est posée sur la trame de revêtement de sol (2)
de telle manière que des picots (5) constitués sur la face inférieure de la plaque
de revêtement de sol (1) sont introduits dans des espaces creux de la trame de revêtement
de sol (2).