[0001] Die Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät zur Ausgabe von Flüssigkeit. Das Haushaltsgerät
weist eine Ausgabeeinheit zum Ausgeben der Flüssigkeit auf. Das Haushaltsgerät weist
darüber hinaus eine Anschlussvorrichtung zum Anschließen des Haushaltsgeräts an ein
geräteexternes Wassernetz auf. Das Haushaltsgerät weist darüber hinaus ein Gekühltwassersystem
auf, mit welchem ein von dem geräteexternen Wassernetz zugeführtes Wasser kühlbar
ist. Darüber hinaus weist das Haushaltsgerät eine Desinfektionseinrichtung auf, welche
zum Desinfizieren zumindest von Teilbereichen zumindest des Gekühltwassersystems ausgebildet
ist.
[0002] Eine derartige Ausgestaltung ist beispielsweise aus der
DE 196 18 319 C2 bekannt. Dort ist ein Desinfizierer als separate Einheit in einem Bereich selbst
angeordnet, in dem mit einer Kühleinrichtung ein Abkühlen von zugeführtem Wasser erfolgen
soll. Der Desinfizierer weist dort eine Heizeinrichtung und eine Strömungseinstelleinrichtung
auf. Beim Desinfizieren strömt dort Wasser aus dem geräteexternen Hauswassernetz durch
die Heizung, wodurch dieses Wasser erhitzt wird.
[0003] Die Funktionalität des dortigen Wasserspenders ist relativ eingeschränkt und das
Desinfizieren sehr aufwändig, da Wasser des externen Hauswassernetzes erst erhitzt
werden muss und in dem Gerät zusätzliche separate gegenständliche Komponenten für
das Desinfizieren erforderlich sind, die ansonsten keine weitere Funktionalität aufweisen.
[0004] Ein Aufbereitungssystem für Flüssigkeit, welches in einem Haushalt eingesetzt ist,
ist aus dem Stand der Technik bekannt. In dem Zusammenhang sind in weiterer Spezifikation
Sanitärarmaturen als Ausgabeeinheiten für die Flüssigkeit bekannt. So ist aus der
DE 10 2013 002 857 A1 eine derartige Sanitärarmatur zum Zapfen von Wasser bekannt. Dort ist in einer weiteren
Ausgestaltung auch bekannt, dass zu diesem Haushaltsgerät neben der Sanitärarmatur
auch ein Boiler zugehörig ist. Mit diesem kann Heißwasser zur Verfügung gestellt werden,
welches temperaturmäßig deutlich wärmer ist als üblicherweise über eine Warmwasserleitung,
welche mit dem geräteexternen Wassernetz verbunden ist, und welches über diese Sanitärarmatur
beziehungsweise den Wasserhahn ausgegeben werden kann. Das dortige Gerät weist eine
Wasserauslaufleitung auf, welche mit dem Schließen eines Ventilelements mit einem
Unterdruck beaufschlagbar ist. Mittels dieses Unterdrucks wird das in der Wasserauslaufleitung
befindliche Wasser zumindest teilweise entgegen der Ausstromrichtung in einen Wasserspeicher
gesaugt. Aufgrund der dortigen gekrümmten Geometrie, insbesondere einer Schwanenhalsgeometrie,
der Sanitärarmatur wird dort bei diesem Rücksaugvorgang über einen Leitungsunterbrecher
an dem Maximum dieser Schwanenhalskrümmung eine Unterbrechung erzeugt, sodass derjenige
Teil des Restwassers in der Wasserauslaufleitung, der sich bis zu einer Ausgabeöffnung
in dieser Sanitärarmatur befindet, über diese Ausgabeöffnung explizit abgelassen wird
und derjenige Teil, der sich stromaufwärts dieses Leitungsunterbrechers befindet,
wird in den Wasserspeicher, nämlich den Boiler, zurückgesaugt. Es wird also über eine
einzige Leitung, nämlich die Wasserauslaufleitung, sowohl das gezielte Zuführen des
heißen Wassers bis zur Ausgabeöffnung der Sanitärarmatur hin durchgeführt als auch
über diese einzige Wasserauslaufleitung dann das Abführen des darin verbliebenen restlichen
Wassers nach einem Ausgabeprozess durchgeführt. Die Rückführung dieses nicht mehr
benötigten und nicht mehr ausgegebenen Wassers von der Leitung in den Boiler weist
Nachteile dahingehend auf, dass einerseits dieses dann bereits abgekühlte Wasser wieder
aufgewärmt werden muss beziehungsweise das in dem Boiler befindliche Wasser abkühlt.
Andererseits ist durch eine derartige Rückführung ein aufwendiger Prozess erforderlich,
der insbesondere diesen spezifischen Leitungsunterbrecher an spezifischer Position
benötigt. Ein weiterer wesentlicher Nachteil ist jedoch darin zu sehen, dass auch
noch ein gewisser Anteil dieses restlichen Wassers über die Ausgabeöffnung der Sanitärarmatur
ausläuft, sodass hier für einen Nutzer die Situation entstehen kann, dass ihm relativ
heißes Wasser über die Hände laufen kann. Andererseits kann auch durch beispielsweise
dieses Auströpfeln oder Auslaufen in einem kleinen Rinnsal der Eindruck einer nicht
mehr voll funktionsfähigen Sanitärarmatur bei einem Nutzer entstehen, da nach dem
Beenden eines Ausgabeprozesses ein derartiges Auslaufen erfolgt, was auch einen undichten
und qualitativ nachteiligen Eindruck erweckt.
[0005] Darüber hinaus ist aus der
DE 10 2008 006 255 A1 eine Vorrichtung zur Abgabe von Wasser bekannt. Auch dort weist die Vorrichtung als
Ausgabeeinheit einen Armaturenkörper auf, der eine Sanitärarmatur und somit einen
Wasserhahn darstellt. Bei der dortigen Ausführung ist der Armaturenkörper mit einem
geräteexternen Wassernetz verbunden. Diese Anschlussvorrichtung weist eine Kaltwasserleitung
und eine Warmwasserleitung auf. Zwischen einer Ausgabeöffnung des Armaturenkörpers
und diesen beiden Zuleitungen ist ein Mischventil angeordnet, um gegebenenfalls auch
ein Mischen des Wassers aus der Kaltwasserzuleitung und der Warmwasserzuleitung zu
ermöglichen.
[0006] Separat dazu weist die Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel ein Heißwassersystem
auf, welches einen Boiler aufweist. Der Boiler ist über eine separate Leitungseinheit,
in der ebenfalls ein Ventil angeordnet ist, mit dem Armaturenkörper und insbesondere
der dortigen Ausgabeeinheit verbunden. Die Leitungseinheit ist völlig getrennt und
separat zu dieser Ausgabeöffnung geführt und steht somit in keiner Verbindung mit
derjenigen Leitung, die von dem Mischventil zur Ausgabeöffnung des Armaturenkörpers
führt. Die Funktionalität dieser Vorrichtung bezüglich der Erzeugung unterschiedlich
gemischter und/oder unterschiedlich temperierter Flüssigkeiten, die ausgegeben werden
können, ist dadurch eingeschränkt.
[0007] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Haushaltsgerät zur Ausgabe von Flüssigkeit
zu schaffen, bei welchem ein Desinfizieren eines Gekühltwassersystems einfach und
aufwandsärmer erfolgen kann. Diese Aufgabe wird durch Haushaltsgeräte gemäß den unabhängigen
Ansprüchen gelöst.
[0008] Ein Aspekt der Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät zur Ausgabe von Flüssigkeit.
Das Haushaltsgerät kann auch als Flüssigkeitsaufbereitungssystem für den Haushalt
bezeichnet werden. Das Haushaltsgerät weist eine Ausgabeeinheit zum Ausgeben der Flüssigkeit
auf. Des Weiteren weist das Haushaltsgerät eine Anschlussvorrichtung zum Anschließen
des Haushaltsgeräts an ein geräteexternes Wassernetz auf. Das Haushaltsgerät weist
ein Gekühltwassersystem auf, mit welchem ein von dem geräteexternen Wassernetz zugeführtes
Wasser kühlbar ist. Darüber hinaus weist das Haushaltsgerät eine Desinfektionseinrichtung
auf, welche zum Desinfizieren zumindest von Teilbereichen zumindest des Gekühltwassersystems
ausgebildet ist. Das Haushaltsgerät weist ein zum Gekühltwassersystem separates Heißwassersystem
auf, mit welchem ein von dem geräteexternen Wassernetz zugeführtes Wasser erhitzbar
ist.
[0009] Dieses erhitzte Wasser und somit ein Heißwasser des Heißwassersystems ist auch zur
Ausgabe an der Ausgabeeinheit bereitstellbar.
[0010] Das Heißwassersystem ist in einem zu einem Ausgabemodus, in dem das Heißwasser über
die Ausgabeeinheit ausgegeben werden kann, unterschiedlichen Desinfektionsmodus des
Haushaltsgeräts als Desinfektionseinrichtung eingesetzt. Das erhitzte Wasser ist in
diesem Desinfektionsmodus ein Desinfektionsmedium zum Desinfizieren von zumindest
Teilbereichen des Gekühltwassersystems und/oder zum Desinfizieren einer zum Gekühltwassersystem
separaten Leitungsvorrichtung des Haushaltsgeräts bereitgestellt. Bei dieser Ausgestaltung
des Haushaltsgeräts ist somit ein zusätzlich und separat zum Gekühltwassersystem vorhandenes
Heißwassersystem multifunktionell gestaltet. Neben der Aufbereitung des zugeführten
Wassers als Heißwasser, welches dann zur Ausgabe einer Flüssigkeit über die Ausgabeeinheit
bereitgestellt ist, kann es andererseits auch in einem spezifischen Modus, nämlich
dem Desinfektionsmodus als Desinfektionseinrichtung verwendet werden. Dieses dann
ohnehin bereitgestellte Heißwasser bildet dann das Desinfektionsmedium.
[0011] Durch diese Ausgestaltung des Haushaltsgeräts wird die Multifunktionalität deutlich
erhöht. Einerseits lassen sich für die Ausgabe an der Ausgabeeinheit unterschiedlichste
Flüssigkeiten generieren, die somit unterschiedlich temperiert erzeugt und ausgegeben
werden können und/oder bezüglich der beinhaltenden Flüssigkeiten unterschiedlich gemischt
werden können. Neben dieser Verbesserung der Funktionalität ist darüber hinaus auch
eine zuverlässige und sichere Desinfektion mit einem der Systeme, nämlich dem Heißwassersystem
ermöglicht.
[0012] Das Mischen der Flüssigkeiten zur Erzeugung einer Mischflüssigkeit kann im Gerät
selbst erfolgen, beispielsweise vor dem Ausgeben über die Ausgabeeinheit oder direkt
beim Ausgeben über die Ausgabeöffnung einer Ausgabeeinheit, sodass auch unmittelbar
nach Verlassen der Ausgabeöffnung dieses Durchmischen der Flüssigkeiten erfolgt.
[0013] In einer vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass das Haushaltsgerät die Leitungseinrichtung
aufweist, mit welcher das Wasser des geräteexternen Wassernetzes, insbesondere ohne
über das Gekühltwassersystem oder das Heißwassersystem geleitet zu werden, von der
Anschlussvorrichtung zu der Ausgabeeinheit leitbar ist. Bei dieser Ausgestaltung wird
somit mit der Leitungseinrichtung das Wasser des geräteexternen Wassernetzes direkt
von der Anschlussvorrichtung zu der Ausgabeeinheit geleitet. Durch eine derartige
Ausgestaltung ist es bei dem Haushaltsgerät somit auch möglich, unabhängig von dem
Heißwassersystem und unabhängig von dem Gekühltwassersystem das von dem geräteexternen
Wassernetz zugeführte Wasser direkt über die Ausgabeeinheit auszugeben. Auch dadurch
wird die Flexibilität der auszugebenden Flüssigkeitserzeugung des Haushaltsgeräts
erhöht.
[0014] Es kann vorgesehen sein, dass die Leitungseinrichtung eine Kaltwasserleitung und
eine Warmwasserleitung aufweist, die mit der Anschlussvorrichtung verbunden sind.
Auch dadurch wird ermöglicht, dass allein das von dem geräteexternen Wassernetz zugeführte
Wasser individuell aufbereitet wird und über die Leitungseinrichtung der Ausgabeeinheit
zugeführt wird. Es kann somit dann auch hier in der Leitungseinrichtung ein entsprechendes
Mischen des Warmwassers in der Warmwasserleitung und des Kaltwassers in der Kaltwasserleitung
erfolgen.
[0015] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Heißwassersystem und das Gekühltwassersystem
mit einer, insbesondere zur Leitungseinrichtung separaten, Mischleitung der Ausgabeeinheit
gekoppelt sind. Dadurch wird die Individualität der zu erzeugenden flüssigen Mischmedien
nochmals verbessert und eine entsprechende Trennung vollzogen. An die Ausgabeöffnung
der Ausgabeeinheit münden somit zumindest zwei separate Leitungen, einerseits die
Mischleitung und andererseits die Leitungseinrichtung.
[0016] In einer vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass das Heißwassersystem mit einer
Desinfektions-Koppelleitung mit der Leitungseinrichtung verbunden ist. Insbesondere
zweigt hier die Desinfektions-Koppelleitung von einer Leitungseinheit, die von einer
Heißwasseraufbereitungseinheit, insbesondere einem Boiler, zu einer Mündung, an welcher
das Heißwassersystem in die Mischleitung mündet, ab.
[0017] Durch diese Desinfektions-Koppelleitung ist nur im Desinfektionsmodus erhitztes Wasser
beziehungsweise Heißwasser aus dem Heißwassersystem als Desinfektionsmedium zu der
Leitungseinrichtung zum Desinfizieren von zumindest Teilbereichen der Leitungseinrichtung
leitbar. Insbesondere ist das Heißwassersystem mit einer Desinfektions-Koppelleitung
mit dem Gekühltwassersystem verbunden, wobei durch die Desinfektions-Koppelleitung
nur im Desinfektionsmodus Heißwasser von dem Heißwassersystem als Desinfektionsmedium
zu dem Gekühltwassersystem zum Desinfizieren von zumindest Teilbereichen des Gekühltwassersystems
leitbar ist. Das Desinfizieren von zumindest Teilbereichen des Haushaltsgeräts, insbesondere
des Gekühltwassersystems kann dadurch sehr vorteilhaft und auch effizient erfolgen.
Es sind keine zusätzlichen Heizeinheiten oder dergleichen zu verbauen, da ohnehin
derartige Komponenten, die zur Erzeugung einer anderen Funktionalität des Haushaltsgeräts
ohnehin vorhanden sind, genutzt werden. Durch eine derartige Ausgestaltung ist gerade
für die Desinfektionsfunktionalität eine sehr bauteilminimierte Ausgestaltung erreicht,
da lediglich diese zusätzliche Desinfektions-Koppelleitung erforderlich ist.
[0018] Vorzugsweise weist die Leitungseinrichtung zumindest ein Filter auf, welches im Desinfektionsmodus
einen von dem Desinfektionsmedium durchströmten Teilbereich darstellt. Durch diese
Ausgestaltung wird in sehr einfacher und vorteilhafter Weise das Filter desinfiziert,
das insbesondere in der Kaltwasserleitung der Leitungseinrichtung angeordnet ist.
[0019] Vorzugsweise ist die Leitungseinrichtung mit einer Kaltwasserleitung und einer dazu
separaten Warmwasserleitung ausgebildet, wobei das Heißwassersystem und das Gekühltwassersystem
geräteintern mit der Kaltwasserleitung verbunden sind.
[0020] Insbesondere ist vorgesehen, dass das Gekühltwassersystem ein Filter aufweist und/oder
einen Vorratsbehälter für gekühltes Wasser aufweist, wobei das Filter und/oder der
Vorratsbehälter im Desinfektionsmodus einen von dem Desinfektionsmedium durchströmten
Teilbereich darstellt. Auch durch diese Ausgestaltung werden für die Wasseraufbereitung
vorteilhafte Komponenten des Gekühltwassersystems individuell und einfach und dennoch
hocheffizient desinfiziert.
[0021] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Desinfektions-Koppelleitungen, einerseits eine
Desinfektions-Koppelleitung, die mit der Leitungsvorrichtung verbunden ist, andererseits
eine Desinfektions-Koppelleitung, die mit dem Gekühltwassersystem verbunden ist, durch
eine gemeinsame Desinfektions-Koppelleitung gebildet sind. Dadurch wird in vorteilhafter
Weise eine Komponentenzahl reduziert und das Zuführen des Heißwassers als Desinfektionsmedium
in zwei unterschiedlichen Systembereichen des Haushaltsgeräts ermöglicht.
[0022] Vorzugsweise mündet gerade bei einer derartigen Ausgestaltung diese Desinfektions-Koppelleitung
in eine von der Kaltwasserleitung der Leitungseinrichtung abzweigende Leitung des
Gekühltwassersystems, wobei diese abzweigende Leitung dann insbesondere in einem Vorratsbehälter,
in dem das von der Leitungseinrichtung zugeführte Wasser gekühlt wird, gespeichert
wird. Durch eine derartige Anbindung der einzigen Desinfektions-Koppelleitung können
dann auch kurze Wege zu den entsprechenden Komponenten des Gekühltwassersystems als
auch zu entsprechenden Komponenten der Leitungsvorrichtung, die jeweils zu desinfizieren
sind, ermöglicht.
[0023] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Desinfektions-Koppelleitung über ein Ventil
mit der Leitungseinrichtung und/oder dem Gekühltwassersystem verbunden ist. Dadurch
kann ein unerwünschtes Einleiten von Heißwasser in die Leitungseinrichtung und/oder
das Gekühltwassersystem in einen zum Desinfektionsmodus unterschiedlichen anderen
Modus, insbesondere einem Ausgabemodus, verhindert werden. Darüber hinaus kann eine
sehr dosierte Zugabe des Heißwassers als Desinfektionsmedium zu den einzelnen Teilbereichen
des Haushaltsgeräts erfolgen.
[0024] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Ventil ein elektrisches Ventil ist. Dadurch
ist es durch eine Steuereinheit sehr präzise steuerbar und die Dosierung des Heißwassers
sehr genau ermöglicht.
[0025] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Desinfektions-Koppelleitung an einer Abzweigung
von einer als Auslassleitung ausgebildeten Leitungseinheit des Heißwassersystems abzweigt,
wie dies bereits oben erläutert wurde. In vorteilhafter Weise ist stromabwärts dieser
Abzweigung ein Ventil in dieser Leitungseinheit beziehungsweise der Auslassleitung
angeordnet. Es kann auch vorgesehen sein, dass dieses Ventil direkt an dieser Abzweigung
angeordnet ist.
[0026] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Haushaltsgerät eine Ablassleitung aufweist,
mit welcher das verwendete Desinfektionsmedium nach Durchführen eines Desinfektionsmodus
nach geräteextern ableitbar ist. Die Ablassleitung mündet nicht zu einer Ausgabeöffnung
der Ausgabeeinheit, sodass dieses Ablassen des Desinfektionsmediums nicht über die
Ausgabeöffnung der Ausgabeeinheit erfolgt. Vielmehr wird die Ablassleitung derart
verlegt, dass das Ablassen des Desinfektionsmediums in ein Restreservoir erfolgt,
welches vorzugsweise mit einem geräteexternen Abwassersystem, insbesondere einem Haus-Abwassersystem
verbunden ist.
[0027] Vorzugsweise ist diese Ablassleitung auch dazu ausgebildet, nach einem Ausgabeprozess,
in dem über die Mischleitung ein von dem Heißwassersystem und dem Gekühltwassersystem
gemischte Mischflüssigkeit ausgegeben wurde, abzulassen. Auch diese in der Ausgabeeinheit
dann nach dem Ausgabeprozess noch befindliche restliche Mischflüssigkeit wird somit
nicht über die Ausgabeöffnung der Ausgabeeinheit abgegeben, sondern diesbezüglich
extern über die Ablassleitung, die eine zu dieser Mischleitung separate Leitung darstellt.
Insbesondere mündet die Ablassleitung in eine Mündung an die Mischleitung, an der
auch das Heißwassersystem und das Gekühltwassersystem an die Mischleitung münden.
[0028] Vorzugsweise ist die Ablassleitung derart angeordnet und ausgebildet, dass dieses
Ablassen des Desinfektionsmediums rein schwerkraftbedingt erfolgt. Dies bedeutet,
dass eine separate Pumpe oder dergleichen nicht erforderlich ist, um das Desinfektionsmedium
von der Mündung, an der die Ablassleitung an die Mischleitung mündet, aus der Ablassleitung
zu entfernen. Insbesondere gilt dies auch für die weitere Funktionalität der Ablassleitung,
wenn verbliebene Mischflüssigkeit aus der Mischleitung abgelassen werden soll. Es
kann jedoch auch beispielsweise eine aktive Fördereinheit, wie eine Pumpe, vorgesehen
sein.
[0029] Vorzugsweise weist das Haushaltsgerät eine Steuereinheit auf, mit welcher der Beginn
des Desinfektionsmodus und/oder die Zeitdauer des Desinfektionsmodus steuerbar ist.
[0030] In vorteilhafter Weise ist die Ausgabeeinheit als Sanitärarmatur und somit insbesondere
als Wasserhahn, ausgebildet. Dadurch kann ein Flüssigkeitsaufbereitungssystem geschaffen
werden, welches in besonderem Maße multifunktionell ist. Diese Sanitärarmatur, die
insbesondere ein übliches Bauteil im Haushalt darstellt und über welche herkömmliche
Funktionalitäten, insbesondere ein Ausgeben von aus einem geräteexternen Wassernetz
zugeführten Wasser, ist nunmehr funktionell deutlich erweitert.
[0031] Insbesondere ist das Haushaltsgerät insbesondere in der Ausgestaltung mit der Ausgabeeinheit
als Sanitärarmatur ein zu einem anderen Haushaltsgerät, beispielsweise einem Haushaltskältegerät
oder einem Kaffeevollautomaten separates Haushaltsgerät. Das hiermit oben erläuterte
Haushaltsgerät ist somit bei diesen Ausführungen kein Bestandteil eines Haushaltskältegeräts
oder eines Kaffeevollautomaten.
[0032] Dadurch kann das erläuterte Haushaltsgerät auch relativ kompakt und platzsparend
aufgebaut werden und an Örtlichkeiten im Haushalt verbaut werden, wo derartige Geräte
wie Haushaltskältegeräte oder Kaffeevollautomaten nicht verbaut werden können. Insbesondere
kann diese Ausgestaltung des Haushaltsgeräts dann auch im Bereich einer Küchenzeile
mit einem Spülbecken oder einem sonstigen Auffangbecken angeordnet werden.
[0033] In einer vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass das Gekühltwassersystem mit
einer Karbonisierungseinheit des Haushaltsgeräts und/oder mit einer Mediumzugabeeinheit
des Haushaltsgeräts verbunden ist. Durch die Karbonisierungseinheit kann die Zuführung
von Kohlendioxid zu der gekühlten Flüssigkeit in dem Gekühltwassersystem erfolgen,
sodass auch ein kohlensäurehaltiges Flüssigkeitsmedium erzeugt und ausgegeben werden
kann. Durch die Mediumzugabeeinheit können individuelle Geschmacksnoten beigegeben
werden, wobei hier als Medium beispielsweise eine Flüssigkeit oder ein Gel oder ein
Pulver als Additiv beigemengt werden kann. Auch andere Additive sind möglich. Bei
der Medienzugabeeinheit kann neben den bereits genannten Geschmacksadditiven auch
die Zugabe von Mineralien oder Süßstoffen oder dergleichen vorgesehen sein.
[0034] Insbesondere ist das Heißwassersystem derart ausgebildet, dass das darin vorhandene
Wasser auf Temperaturen bis über 90° aufgeheizt werden können. Das Gekühltwassersystem
ist insbesondere dahingehend ausgebildet, dass das darin befindliche Wasser auf Temperaturen
auch unter 10° abgekühlt werden kann.
[0035] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät zur Ausgabe von Flüssigkeit.
Das Haushaltsgerät kann auch als Flüssigkeitsaufbereitungssystem für den Haushalt
bezeichnet werden. Das Haushaltsgerät weist eine Ausgabeeinheit zum Ausgeben der Flüssigkeit
auf. Das Haushaltsgerät weist darüber hinaus eine Anschlussvorrichtung zum Anschließen
des Haushaltsgeräts an ein geräteexternes Wassernetz auf. Das Haushaltsgerät weist
darüber hinaus ein Gekühltwassersystem auf, mit welchem ein von dem geräteexternen
Wassernetz zugeführtes Wasser kühlbar ist. Darüber hinaus weist das Haushaltsgerät
eine Desinfektionseinrichtung auf, welche zum Desinfizieren zumindest von Teilbereichen
zumindest des Gekühltwassersystems ausgebildet ist. Das Haushaltsgerät weist eine
zum Gekühltwassersystem separate Leitungseinrichtung auf, mit welcher das Wasser des
geräteexternen Wassernetzes ohne über das Gekühltwassersystem geleitet zu werden,
direkt von der Anschlussvorrichtung zu der Ausgabeeinheit leitbar ist. Das Gekühltwassersystem
weist einen Vorratsbehälter für gekühltes Wasser auf, in dem eine Wassererhitzungseinheit
angeordnet ist. Mit der Wassererhitzungseinheit ist das im Vorratsbehälter befindliche
Wasser in einem Desinfektionsmodus des Haushaltsgeräts auf eine keimabtötende Temperatur
erhitzbar und somit desinfizierbar. Auch durch eine derartige Ausgestaltung ist es
somit bei einem Haushaltsgerät, welches nur ein Gekühltwassersystem und eine derartige
Leitungseinrichtung aufweist, ermöglicht, ein effizientes und dennoch einfaches Desinfizieren
von Teilbereichen des Haushaltsgeräts durchzuführen.
[0036] Es kann vorgesehen sein, dass auch das Haushaltsgerät gemäß diesem weiteren unabhängigen
Aspekt der Erfindung zusätzlich ein Heißwassersystem aufweist. Ausführungen des ersten
unabhängigen Aspekts der Erfindung sind als vorteilhafte Ausführung dieses weiteren
unabhängigen Aspekts der Erfindung anzusehen.
[0037] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der
Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen,
sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren
alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils
angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung
verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen
von der Erfindung als umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit
gezeigt und erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den
erläuterten Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind. Es sind auch Ausführungen
und Merkmalskombinationen als offenbart anzusehen, die somit nicht alle Merkmale eines
ursprünglich formulierten unabhängigen Anspruchs aufweisen.
[0038] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand einer schematischen
Zeichnung näher erläutert.
[0039] Die einzige Fig. zeigt eine schematische Darstellung eines Haushaltsgeräts 1, welches
zur Ausgabe von Flüssigkeit ausgebildet ist. Das Haushaltsgerät 1 kann auch als Flüssigkeitsaufbereitungssystem
für den Haushalt bezeichnet werden.
[0040] Das Haushaltsgerät 1 weist eine Ausgabeeinheit 2 auf, die insbesondere eine Sanitärarmatur
ist. Die Ausgabeeinheit 2 ist im Haushalt als freistehendes Bauteil ausgebildet, welches
somit auch ein Sichtbauteil darstellt und gegriffen und betätigt werden kann. Die
Ausgabeeinheit 2 weist eine Ausgabeöffnung 3 auf, über welche die Flüssigkeit ausgegeben
werden kann. Das Haushaltsgerät 1 weist eine Anschlussvorrichtung 4 auf, die zum Anschließen
an ein geräteexternes Wassernetz 5 ausgebildet ist. Zwischen der Anschlussvorrichtung
4 und der Ausgabeeinheit 2 ist eine Leitungseinrichtung 6 angeordnet, mit welcher
das Wasser des geräteexternen Wassernetzes 5 direkt und somit ohne über ein vorzugsweise
vorhandenes anderes Wassertemperierungssystem des Haushaltsgeräts 1 geleitet zu werden
zur Ausgabeeinheit 2 geleitet werden kann. Diese Leitungseinrichtung 6 weist im Ausführungsbeispiel
eine Kaltwasserleitung 7 und eine dazu separate Warmwasserleitung 8 auf. Die beiden
Leitungen 7 und 8 münden direkt an die Ausgabeeinheit 2. Es kann damit vorgesehen
sein, dass nur Wasser aus der Kaltwasserleitung 7 über die Ausgabeöffnung 3 ausgegeben
wird oder nur warmes Wasser aus der Warmwasserleitung 8 über die Ausgabeeinheit 3
ausgegeben wird. Es ist auch vorgesehen, dass die Leitungseinrichtung 6 derart ausgebildet
ist, dass ein Mischen des warmen Wassers aus der Warmwasserleitung 8 und des kalten
Wassers aus der Kaltwasserleitung 7 erfolgt und ein derartiges Mischwasser der Leitungseinrichtung
6 über die Ausgabeöffnung 3 ausgegeben wird.
[0041] Darüber hinaus weist das Haushaltsgerät 1 zumindest ein Wassertemperierungssystem
9 auf, welches als separates System zur Leitungseinrichtung 6 ausgebildet ist. Das
Wassertemperierungssystem 9 ist mit einer Leitung 10 verbunden. Die Leitung 10 ist
eine Mischleitung und somit so in dem Haushaltsgerät 1 angeordnet und angeschlossen,
dass eine aus zumindest zwei Flüssigkeiten gemischte Mischflüssigkeit darin geleitet
wird. Die Leitung 10 ist mit der Ausgabeeinheit 2 verbunden. Flüssigkeit aus dem Wassertemperierungssystem
9 kann somit über die separate Leitung 10 zur Ausgabeeinheit 2 und dort über die Ausgabeöffnung
3 ausgegeben werden. Die Leitung 10 ist eine zu der Leitungseinrichtung 6 separate
Leitung, die auch zu der Kaltwasserleitung 7 und der Warmwasserleitung 8 in der Ausgabeeinheit
2 separat ist und somit insbesondere separat auch in die Ausgabeöffnung 3 mündet.
Über die Leitung 10 kann separat und unabhängig von der Ausgabe eines Mischwassers
über die Leitungseinrichtung 6 zur Ausgabeeinheit 2 hier auch eine Mischflüssigkeit
ausgegeben werden, die durch Flüssigkeit aus dem Heißwassersystem 11 und Flüssigkeit
aus dem Gekühltwassersystem 12 gemischt ist.
[0042] Im Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass das Haushaltsgerät 1 zwei Wassertemperierungssysteme
aufweist, nämlich ein Heißwassersystem 11 und ein dazu separates Gekühltwassersystem
12. Das Heißwassersystem 11 und das Gekühltwassersystem 12 sind getrennt voneinander
und stellen auch separate Systeme zur Leitungseinrichtung 6 dar. Wie in der Fig. zu
erkennen ist, ist das Heißwassersystem 11 an einer Mündung 13, die stromabwärts der
Anschlussvorrichtung 4 ist, mit der Kaltwasserleitung 7 verbunden. Dadurch ist es
möglich, dass kaltes Wasser aus der Kaltwasserleitung 7 abgezweigt wird und dem Heißwassersystem
11 zugeführt wird. Das Heißwassersystem 11 mündet andererseits an der Mündung 14 in
die Leitung 10. Das Heißwassersystem 11 weist einen Heißwasseraufbereitungsbehälter,
insbesondere einen Boiler 15, auf. Dieser Boiler 15 ist mit einer Zuleitung 16 verbunden,
die an die Mündung 13 mündet. Darüber hinaus weist das Heißwassersystem 11 eine Leitungseinheit
17 auf, die zwischen dem Boiler 15 und der Mündung 14 verläuft. In der Leitungseinheit
17 ist ein Ventil 20 angeordnet.
[0043] In der Zuleitung 16 ist ein Ventil 18 angeordnet. In dem Boiler 15 ist vorzugsweise
ein Filter 19 angeordnet.
[0044] Darüber hinaus ist vorgesehen, dass das Gekühltwassersystem 12 ebenfalls mit der
Kaltwasserleitung 7 verbunden ist, insbesondere auch an der Mündung 13. Dadurch kann
kaltes Wasser aus der Kaltwasserleitung 7 dem Gekühltwassersystem 12 zugeführt werden
und dort auf eine gewünschte niedrigere Temperatur abgekühlt werden. Das Gekühltwassersystem
12 weist hier einen Kältekreislauf 21 mit insbesondere einem Kompressor 22, einem
Verflüssiger 23 und einem Verdampfer 24 auf. Darüber hinaus weist das Gekühltwassersystem
12 einen Vorratsbehälter bzw. einen Behälter 25 auf, der mit dem Kältekreislauf 21
thermisch gekoppelt ist und in dem das über eine Zuleitung 26 zugeführte Wasser durch
den Kältekreislauf 21 abgekühlt werden kann. Durch eine weitere Leitungseinheit 27
ist der Behälter 25 mit der Leitung 10 verbunden, insbesondere mündet diese Leitungseinheit
27 an die Mündung 14. In dieser Leitungseinheit 27 ist ein Ventil 28 angeordnet.
[0045] Darüber hinaus weist die Leitungseinrichtung 6 eine Bypassleitung 29 auf. Diese Bypassleitung
29 zweigt von einer Mündung 30 von der Kaltwasserleitung 7 ab und mündet an einer
weiteren Mündung 39 in die Kaltwasserleitung 7 wieder ein. Durch die Bypassleitung
29 wird ein Wasserfilter 32, der in der Hauptleitung der Kaltwasserleitung 7 angeordnet
ist, umgangen. Die Mündung 39 ist somit stromabwärts zum Wasserfilter 32 in der Kaltwasserleitung
7.
[0046] Vorzugsweise ist an der Abzweigung beziehungsweise Mündung 30, die stromaufwärts
des Wasserfilters 32 in der Kaltwasserleitung 7 angeordnet ist, ein Ventil 31 angeordnet.
[0047] Insbesondere mündet das Gekühltwassersystem 12 auch an diese Mündung 39, sodass an
dieser Mündung 39 kaltes Wasser aus der Kaltwasserleitung 7 in die Zuleitung 26 des
Gekühltwassersystems 12 abzweigbar ist.
[0048] Das Haushaltsgerät 1 weist darüber hinaus insbesondere eine Anzeigeeinheit 33 auf,
an der beispielsweise Temperaturen von heißem Wasser im Heißwassersystem 11 und/oder
Temperaturen des gekühlten Wassers im Gekühltwassersystem 12 anzeigbar sind. Darüber
hinaus können hier auch noch weitere Informationen angezeigt werden. Die Anzeigeeinheit
33 kann zusätzlich auch als Eingabeeinheit ausgebildet sein, über welche ein Nutzer
Einstellungen vornehmen kann. Insbesondere ist eine Anzeige- und/oder Einstelleinrichtung
ausgebildet. Insbesondere können hier dann beispielsweise Temperaturen einer auszugebenden
Mischflüssigkeit, die aus einem Heißwasser des Heißwassersystems 11 und einem Gekühltwasser
aus dem Gekühltwassersystem 12 gemischt werden soll, eingegeben und/oder angezeigt
werden. Darüber hinaus kann vorzugsweise zusätzlich dann auch noch eine Eingabe erfolgen,
welche gegebenenfalls vorhandenen Additive dieser Mischflüssigkeit zugegeben werden
sollen und/oder ob die Mischflüssigkeit karbonisiert sein soll.
[0049] Das Haushaltsgerät 1 weist eine Steuereinheit 34 auf, mittels welcher das Haushaltsgerät
1 steuerbar ist. Insbesondere können hier Ausgabeprozesse und/oder Mischungsprozesse
entsprechend gesteuert werden. Dazu können das Heißwassersystem 11 und das Gekühltwassersystem
12 entsprechend gesteuert werden. Vorzugsweise werden hier dann die entsprechenden
Ventile 18, 20 und insbesondere auch 28 entsprechend angesteuert. Das Ventil 20 ist
hier in der Leitungseinheit 17 zwischen dem Boiler 15 und der Mündung 14 angeordnet.
[0050] Darüber hinaus kann durch diese Steuereinheit 34 auch das weitere Ventil 31 gesteuert
werden, sodass das Umgehen des Wasserfilters 32 auch individuell steuerbar ist.
[0051] Zusätzlich wird insbesondere dann auch der Kältekreislauf 21 des Gekühltwassersystems
12 durch die Steuereinheit 34 gesteuert. Die Steuereinheit 34 kann eine einzige Steuereinheit
sein, sie kann jedoch als übergeordnetes Steuerungssystem aus mehreren Steuereinheiten
ausgebildet sein.
[0052] Insbesondere weist das Haushaltsgerät 1 darüber hinaus eine Karbonisierungseinheit
35 auf, die insbesondere mit dem Gekühltwassersystem 12, vorzugsweise der Leitungseinheit
27, verbunden ist. In einer entsprechenden Verbindungsleitung kann ein Ventil 36 angeordnet
sein. Die gekühlte Flüssigkeit, die vom Gekühltwassersystem 12 der Mischflüssigkeit,
die über die Mischleitung 10, die die Ausgabeleitung darstellt, ausgegeben werden
soll, kann hier dann auch karbonisiert sein.
[0053] Darüber hinaus kann das Haushaltsgerät 1 eine Mediumzugabeeinheit 37 aufweisen, die
insbesondere ebenfalls vorzugsweise mit dem Gekühltwassersystem 12 verbunden ist.
Auch hier kann in der entsprechenden Leitung ein Ventil 38 angeordnet sein.
[0054] Vorzugsweise ist die Mediumzugabeeinheit 37 mit der Leitungseinheit 27, die sich
von dem Behälter 25 zu der Mündung 14 erstreckt, verbunden.
[0055] Das Haushaltsgerät 1 kann darüber hinaus in vorteilhafter Weise einen Sensor 40 aufweisen,
mit welchem die Temperatur der Mischflüssigkeit in der Mischleitung 10 erfassbar ist.
Darüber hinaus kann zusätzlich oder anstatt dazu vorgesehen sein, dass das Haushaltsgerät
1 einen Sensor 41 aufweist, der im Gekühltwassersystem 12 angeordnet ist, insbesondere
in der Leitungseinheit 27 angeordnet ist. Dadurch kann die Temperatur der bereits
gekühlten Flüssigkeit erfasst werden. Des Weiteren kann zusätzlich oder anstatt dazu
vorgesehen sein, dass auch das Heißwassersystem einen Sensor 42 aufweist. Auch hier
kann der Sensor zur Erfassung der Temperatur des Heißwassers ausgebildet sein.
[0056] Die Sensoren 41 und 42 können zusätzlich oder anstatt dazu auch zur Erfassung der
Durchflussrate der jeweiligen Leitungseinheiten 17 und 27 ausgebildet sein.
[0057] Das Haushaltsgerät 1 weist darüber hinaus eine zur Leitung 10 separate Ablassleitung
43 auf. Die Ablassleitung 43 zweigt an der Mündung 14 von der Leitung 10 ab. Die Ablassleitung
43 ist separat zur Ausgabeeinheit 2 angeordnet und endet somit nicht an der Ausgabeöffnung
3. Über die Ablassleitung 43 abgelassenes flüssiges Medium wird und somit extern zur
Ausgabeeinheit 2 und somit entfernt von der Ausgabeöffnung 3 abgelassen.
[0058] Insbesondere ist in der Ablassleitung 43 ein Ventil 44 angeordnet, um ein definiertes
Öffnen und Schließen der Ablassleitung 43 durchzuführen. Auch dieses Ventil 44 kann
über die Steuereinheit 34 gesteuert werden. Vorzugsweise mündet die Ablassleitung
43 in ein Restreservoir 45, welches vorzugsweise mit einem Haus-Abwassernetz verbunden
ist oder das Haus-Abwassernetz darstellt.
[0059] Wie darüber hinaus in der Fig. zu erkennen ist, weist das Gekühltwassersystem 12
ein Filter 46 auf, welches insbesondere in der von der Kaltwasserleitung 7 abzweigenden
Zuleitung 26 angeordnet ist. Damit wird das von der Kaltwasserleitung 7 dem Gekühltwassersystem
12 zugeführte Wasser vor dem Erreichen des Behälters 25 des Gekühltwassersystems 12
gefiltert.
[0060] Über diese Ablassleitung 43 kann in der Leitung 10 verbliebene restliche Mischflüssigkeit
abgelassen werden, die nach einem Abgabeprozess einer derartigen Mischflüssigkeit
über die Ausgabeöffnung 3 dort sich noch befindet. Diese verbliebene restliche Mischflüssigkeit,
die insbesondere aus dem Heißwasser des Heißwassersystems 11 und dem Gekühltwasser
des Gekühltwassersystems 12 gemischt wurde, wird somit nicht über die Ausgabeeinheit
2 und insbesondere nicht über die Ausgabeöffnung 3 abgelassen.
[0061] Darüber hinaus weist das Haushaltsgerät 1 eine Desinfektionseinrichtung auf, mittels
welcher in einem spezifischen Desinfektionsmodus des Haushaltsgeräts 1 zumindest Teilbereiche
des Haushaltsgeräts 1 desinfiziert werden können. Der Desinfektionsmodus ist ein zu
einem Ausgabemodus, in dem eine Flüssigkeit über die Ausgabeeinheit 2 ausgegeben werden
soll, unterschiedlicher Betriebsmodus des Haushaltsgeräts 1. Die Desinfektionseinrichtung
ist bei einem Ausführungsbeispiel durch das Heißwassersystem 11 gebildet, welches
somit multifunktionell ist. Dazu ist vorgesehen, dass das Haushaltsgerät 1 zumindest
eine Desinfektions-Koppelleitung 47 aufweist. Diese ist insbesondere mit der Leitungseinheit
17 verbunden und ist andererseits mit der Leitungseinrichtung 6 und/oder dem Gekühltwassersystem
12 verbunden. In der gezeigten Ausführung zweigt hier nur eine Desinfektions-Koppelleitung
47 an einer Abzweigung 48 von der Leitungseinheit 17 ab. Insbesondere ist diese Abzweigung
48 stromaufwärts des Ventils 20, welches in der Leitungseinheit 17 angeordnet ist.
Die Desinfektions-Koppelleitung 47 mündet an einer Mündung 49 in eine spezifische
Leitung. Hier im Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass diese Mündung 49 an der
Zuleitung 26 des Gekühltwassersystems 12 ist. Insbesondere ist die Mündung 49 auch
stromaufwärts des vorzugsweise vorhandenen Filters 46. Insbesondere ist an dieser
Mündung 49 ein Ventil 50 angeordnet. Im Desinfektionsmodus wird heißes Wasser aus
dem Heißwassersystem 11 über diese Desinfektions-Koppelleitung 47 geleitet und gelangt
somit zu dem Gekühltwassersystem 12 und/oder zur Leitungseinrichtung 6. Dadurch werden
insbesondere das Filter 46 und der Behälter 25 mit diesem heißen Wasser durchspült
und entsprechend desinfiziert. Zusätzlich oder anstatt dazu wird dann auch das heiße
Wasser zu dem Filter 32 geleitet und dieser entsprechend mit diesem heißen Wasser
durchspült.
[0062] Vorzugsweise wird dieses als Desinfektionsmedium verwendete heiße Wasser nach dem
Desinfizieren abgelassen, vorzugsweise über die Ablassleitung 43. Auch dieses Desinfektionsmedium
wird somit nicht über die Ausgabeeinheit 2 und somit insbesondere nicht über die Ausgabeöffnung
3 abgelassen.
[0063] Zusätzlich oder anstatt dazu kann vorgesehen sein, dass eine Wassererhitzungseinheit
51 in diesen Aufbereitungsbehälter beziehungsweise Behälter 25 des Gekühltwassersystems
12 angeordnet ist. Dadurch kann das in dem Behälter 25 befindliche gekühlte Wasser
direkt so erhitzt werden, dass es entsprechend desinfiziert wird, da dann auch hier
entsprechend Keime und dergleichen abgetötet werden können.
[0064] In einer weiteren Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass das Haushaltsgerät 1
ohne das Heißwassersystem 11 ausgebildet ist und somit insbesondere dann nur das Gekühltwassersystem
12 und die Leitungseinrichtung 6 aufweist. Bei einer derartigen Ausgestaltung ist
dann die Desinfektionseinrichtung nur durch die Wassererhitzungseinheit 51 gebildet.
[0065] Der Desinfektionsmodus kann nutzerindividuell gestartet werden. Er kann auch programmiert
werden. Er kann auch über die Steuereinheit 34 automatisch ausgelöst werden, insbesondere
abhängig von sensorisch erfassten Parametern. Beispielsweise kann ein derartiger Desinfektionsmodus
zu Tageszeiten durchgeführt werden, zu denen das Haushaltsgerät 1 nicht benötigt wird,
beispielsweise nachts. Vorzugsweise wird nach einem Durchführen eines Desinfektionsmodus
Frischwasser über die Kaltwasserleitung 7 diese desinfizierten Bereiche gefördert
und gerade im Gekühltwassersystem 12 dann wiederum ein entsprechendes Kühlen dieses
zugeführten Frischwassers durchgeführt.
[0066] Es kann vorgesehen sein, dass die Wassererhitzungseinheit 51 elektrisch erhitzt wird
oder durch ein durchströmtes Medium, welches gasförmig oder flüssig sein kann, erhitzt
wird.
[0067] Der Desinfektionsmodus kann zusätzlich oder anstatt dazu auch in Abhängigkeit von
der letzten Durchführung eines Ausgabeprozesses bezüglich seines Startzeitpunkts und/oder
seiner Zeitdauer durchgeführt werden. Zusätzlich oder anstatt dazu kann auch als weiterer
Einflussparameter ein Zeitpunkt und/oder die Zeitdauer des Desinfektionsmodus durch
eine zuvor ermittelte Wassermengeninformation berücksichtigt werden.
Bezugszeichenliste
[0068]
- 1
- Haushaltsgerät
- 2
- Ausgabeeinheit
- 3
- Ausgabeöffnung
- 4
- Anschlussvorrichtung
- 5
- geräteexternes Wassernetz
- 6
- Leitungsvorrichtung
- 8
- Kaltwasserleitung
- 8
- Warmwasserleitung
- 9
- Wassertemperierungssystem
- 10
- Mischleitung
- 11
- Heißwassersystem
- 12
- Gekühltwassersystem
- 13
- Mündung
- 14
- Mündung
- 15
- Boiler
- 16
- Zuleitung
- 17
- Leitungseinheit
- 18
- Ventil
- 19
- Filter
- 20
- Ventil
- 21
- Kältekreislauf
- 22
- Kompressor
- 23
- Verflüssiger
- 24
- Verdampfer
- 25
- Behälter
- 26
- Zuleitung
- 27
- Leitungseinheit
- 28
- Ventil
- 29
- Bypassleitung
- 30
- Mündung
- 31
- Ventil
- 32
- Wasserfilter
- 33
- Anzeigeeinheit
- 34
- Steuereinheit
- 35
- Karbonisierungseinheit
- 36
- Ventil
- 37
- Mediumzugabeeinheit
- 38
- Ventil
- 39
- Mündung
- 40
- Sensor
- 41
- Sensor
- 42
- Sensor
- 43
- Ablassleitung
- 44
- Ventil
- 45
- Restreservoir
- 46
- Filter
- 47
- Desinfektions-Koppelleitung
- 48
- Abzweigung
- 49
- Mündung
- 50
- Ventil
- 51
- Wassererhitzungseinheit
1. Haushaltsgerät (1) zur Ausgabe von Flüssigkeit, mit einer Ausgabeeinheit (2) zum Ausgeben
der Flüssigkeit, mit einer Anschlussvorrichtung (4) zum Anschließen des Haushaltsgeräts
(1) an ein geräteexternes Wassernetz (5), und mit einem Gekühltwassersystem (12),
mit welchem ein von dem geräteexternen Wassernetz (5) zugeführtes Wasser kühlbar ist,
und mit einer Desinfektionseinrichtung, welche zum Desinfizieren zumindest von Teilbereichen
zumindest des Gekühltwassersystems (12) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Haushaltsgerät (1) ein zum Gekühltwassersystem (12) separates Heißwassersystem
(11) aufweist, mit welchem ein von dem geräteexternen Wassernetz (5) zugeführtes Wasser
erhitzbar und zur Ausgabe an der Ausgabeeinheit (2) bereitstellbar ist, wobei das
Heißwassersystem (11) in einem zu einem Ausgabemodus unterschiedlichen Desinfektionsmodus
des Haushaltsgeräts (1) als Desinfektionseinrichtung arbeitet und das erhitzte Wasser
als Desinfektionsmedium zum Desinfizieren von zumindest Teilbereichen des Gekühltwassersystems
(12) und/oder einer zum Gekühltwassersystem (12) separaten Leitungsvorrichtung (6)
bereitgestellt ist.
2. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Haushaltsgerät (1) die Leitungseinrichtung (6) aufweist, mit welcher das Wasser
des geräteexternen Wassernetzes (5) direkt von der Anschlussvorrichtung (4) zu der
Ausgabeeinheit (2) leitbar ist.
3. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Heißwassersystem (11) und das Gekühltwassersystem (12) mit einer, insbesondere
zur Leitungseinrichtung (6) separaten, Mischleitung (10) der Ausgabeeinheit (2) gekoppelt
sind.
4. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungseinrichtung (6) eine Kaltwasserleitung (7) eine dazu separate Warmwasserleitung
(8) aufweist, wobei das Heißwassersystem (11) und das Gekühltwassersystem (12) geräteintern
mit der Kaltwasserleitung (7) verbunden sind.
5. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Heißwassersystem (11) mit zumindest einer Desinfektions-Koppelleitung (47) mit
der Leitungseinrichtung (6) verbunden ist, durch welche im Desinfektionsmodus erhitztes
Wasser als Desinfektionsmedium zu der Leitungseinrichtung (6) zum Desinfizieren von
zumindest Teilbereichen der Leitungseinrichtung (6) leitbar ist.
6. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungseinrichtung (6) zumindest ein Filter (32) aufweist, welches im Desinfektionsmodus
ein von dem Desinfektionsmedium durchströmter Teilbereich ist
7. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Heißwassersystem (11) mit einer Desinfektions-Koppelleitung (47) mit dem Gekühltwassersystem
(12) verbunden ist, durch welche im Desinfektionsmodus erhitztes Wasser als Desinfektionsmedium
zu dem Gekühltwassersystem (12) zum Desinfizieren von zumindest einem Teilbereich
des Gekühltwassersystems (12) leitbar ist.
8. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gekühltwassersystem (12) ein Filter (46) aufweist und/oder einen Behälter (25)
für gekühltes Waser aufweist, welches bzw. welcher im Desinfektionsmodus ein von dem
Desinfektionsmedium durchströmter Teilbereich ist.
9. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 oder 6 und einem der
Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Desinfektions-Koppelleitungen durch eine gemeinsame Desinfektions-Koppelleitung
(47) gebildet sind.
10. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Desinfektions-Koppelleitung (47) über ein Ventil (50) mit der Leitungseinrichtung
(6) und/oder dem Gekühltwassersystem (12) verbunden ist.
11. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (50) ein elektrisches Ventil ist.
12. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Desinfektions-Koppelleitung (47) an einer Abzweigung (48) von einer Auslassleitung
(17) des Heißwassersystems (11), die sich zwischen einem Boiler (15) des Heißwassersystems
(11) und der Ausgabeeinheit (2) erstreckt, abzweigt.
13. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass stromabwärts der Abzweigung (48) ein Ventil (20) in der Auslassleitung (17) angeordnet
ist.
14. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Haushaltsgerät (1) eine Ablassleitung (43) aufweist, mit welcher das verwendete
Desinfektionsmedium nach Durchführen eines Desinfektionsmodus nach geräteextern ablassbar
ist.
15. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabeeinheit (2) eine Sanitärarmatur ist.
16. Haushaltsgerät (1) zur Ausgabe von Flüssigkeit, mit einer Ausgabeeinheit (2) zum Ausgeben
der Flüssigkeit, mit einer Anschlussvorrichtung (4) zum Anschließen des Haushaltsgeräts
(1) an ein geräteexternes Wassernetz (5), und mit einem Gekühltwassersystem (12),
mit welchem ein von dem geräteexternen Wassernetz (5) zugeführtes Wasser kühlbar ist,
und mit einer Desinfektionseinrichtung, welche zum Desinfizieren zumindest von Teilbereichen
zumindest des Gekühltwassersystems (12) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Haushaltsgerät (1) eine Leitungseinrichtung (6) aufweist, mit welcher das Wasser
des geräteexternen Wassernetzes (5) ohne über das Gekühltwassersystem (12) geleitet
zu werden direkt von der Anschlussvorrichtung (4) zu der Ausgabeeinheit (2) leitbar
ist, und das Gekühltwassersystem (12) einen Behälter (25) für gekühltes Waser aufweist,
in dem eine Wassererhitzungseinheit (51) als Desinfektionseinrichtung angeordnet ist,
mit welcher das im Behälter (25) befindliche Wasser in einem Desinfektionsmodus des
Haushaltsgeräts (1) auf eine keimabtötende Temperatur erhitzbar ist.