[0001] Die Erfindung betrifft eine landwirtschaftliche Pflanzenschutzspritze gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruches 1.
[0002] Eine derartige landwirtschaftliche Pflanzenschutzspritze ist in
EP 0 804 875 A1 beschrieben. Bei dieser Pflanzenschutzspritze ist in der obersten Wand des Flüssigkeitstankes
in deren höchsten Bereich eine Befüllöffnung mit einer Befüllanschluss angeordnet.
An den Befüllanschluss ist eine Zuleitung angeschlossen. Dem Befüllanschluss ist eine
Rücksaugverhinderungseinrichtung zugeordnet. Über die Zuleitung und die Befüllöffnung
wird der Flüssigkeitstank mit Frischwasser aus einem öffentlichen Wassernetz befüllt.
Über die Rücksaugverhinderungseinrichtung des Befüllanschlusses wird sichergestellt,
dass in einfacher und kostengünstiger Weise beim evtl. Druckabfall keine Flüssigkeit
aus dem Flüssigkeitstank in das öffentliche Wassernetz gelangen kann. Um dieses zu
gewährleisten, ist bei dieser bekannten Pflanzenschutzspritze dem Befüllanschluss
in der oberen Wand des Tanks eine Rücksaugverhinderungseinrichtung zugeordnet, die
im Bereich der oberen Wand einen größeren Durchmesser als seinen in Durchflussrichtung
gesehen oberen Bereich aufweist. Weiterhin weist die Rücksaugverhinderungseinrichtung
im Bereich des größeren Durchmessers direkt an den kleineren Durchmesser anschließenden
Bereich zumindest einen Durchbruch in der Wandung des Befüllanschlusses auf. Das Befüllanschlusselement
weist im Bereich des Durchbruchs einen längeren zumindest annähernd senkrecht verlaufenden
Bereich auf, so dass das Befüllanschlusselement mit der Rücksaugverhinderungseinrichtung
eine große Bauhöhe aufweist und somit die Bauhöhe der Pflanzenschutzspritze erheblich
vergrößert. Hierdurch wird teilweise die zulässige Höhe des Fahrzeuges zumindest im
öffentlichen Straßenverkehr überschritten.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, in einfacher Weise eine Befülleinrichtung
mit einer Rücksaugverhinderungseinrichtung zum Befüllen des Flüssigkeitstanks einer
landwirtschaftlichen Pflanzenschutzspritze mit Frischwasser aus öffentlichen Wassernetzen
mit einer verminderten Bauhöhe für den Betrieb im öffentlichen Straßenverkehr zu schaffen.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Zuleitung oberhalb der
Befüllöffnung mittels einer Schwenkvorrichtung an dem Flüssigkeitstank angeordnet
und/oder dem Flüssigkeitstank zugeordnet und um zumindest 90° aus einer aufrechten
Befüllstellung in eine liegende Außerbefüllstellung verbringbar ist.
[0005] Infolge dieser Maßnahme wird eine niedrige Bauhöhe der Pflanzenschutzspritze für
den Betrieb im öffentlichen Straßenverkehr durch das Herunterschwenken der Zuleitung
in eine liegende Position direkt oberhalb der obersten Wand des Flüssigkeitstanks
geschaffen. Somit befindet sich für den Betrieb der Pflanzenschutzspritze im öffentlichen
Straßenverkehr der Befüllanschluss und die daran angeschlossene Zuleitung in liegender
und anschmiegender Weise direkt auf der obersten Wand des Flüssigkeitstanks aufliegend.
Zum Befüllen des Flüssigkeitstanks mit Frischwasser werden der Befüllanschlusses und
die daran angeschlossene Zuleitung wieder in die aufrechte Stellung gebracht, so dass
die Funktion der Rücksaugverhinderungseinrichtung beim Befüllvorgang des Flüssigkeitstanks
gewährleistet ist.
[0006] Eine einfache Ausgestaltung der Rücksaugverhinderungseinrichtung für die einfache
Verschwenkmöglichkeit des Befüllanschlusses mit der Zuleitung in die liegende Position
für den Betrieb im öffentlichen Straßenverkehr wird dadurch erreicht, dass das Ende
der Zuleitung des Befüllanschlusses in einem Abstand oberhalb des an dem Flüssigkeitstank
angeordneten Bereiches des Befüllanschlusses endet.
[0007] Um eine vorschriftsmäßige Ausgestaltung der Rücksaugverhinderungseinrichtung zu gewährleisten,
ist vorgesehen, dass der vorstehend definierte Abstand zumindest den in der DIN EN
1717 entsprechenden Vorschriften entspricht.
[0008] Um eine vollständige Überleitung der aus dem Ende der Zuleitung ausströmenden Flüssigkeit
über die Befüllöffnung in dem Flüssigkeitsbehälter zu gewährleisten, ist vorgesehen,
dass dem Ende der Zuleitung des Befüllanschlusses eine Flüssigskeitsbündelungseinrichtung
für einen gerichteten Flüssigkeitsstrom in Richtung des an dem Flüssigkeitstank angeordneten
Bereiches des Befüllanschlusses zugeordnet ist. Hierdurch wird der aus dem Ende der
Zuleitung austretende Flüssigkeitsstrom gebündelt und vollständig über die Befüllöffnung
in dem Flüssigkeitsbehälter eingeleitet.
[0009] Um in einfacher Weise den Befüllanschlusses nach dem Befüllen des Flüssigkeitstanks
mit Frischwasser verschließen zu können, ist vorgesehen, dass dem oberen Ende des
an dem Flüssigkeitstank angeordneten Bereiches des Befüllanschlusses zumindest ein
den Befüllanschluss für die Außerbefüllstellung verschließendes Verschlusselement
zugeordnet ist.
[0010] In einfacher Weise ist das Verschlusselement als Kugelhahn ausgebildet.
[0011] Um in einfacher und automatisierter Weise das Verschlusselement in die Verschlussstellung
nach dem Befüllen des Flüssigkeitstanks mit Frischwasser zu verschließen und zum Befüllen
des Flüssigkeitstanks mit Frischwasser zu öffnen, ist vorgesehen, dass das Verschlusselement
für dessen Verstellung mittels Übertragungselementen mit der verschwenkbar angeordneten
Schwenkvorrichtung und/oder dem Endbereich der Zuleitung verbunden ist.
[0012] Ein einfaches und zwangsweises Verbringen des Verschlusselementes in die jeweils
erforderliche Position wird dadurch erreicht, dass das Verschlusselement an einer
verdrehbaren Welle angeordnet ist, dass die Schwenkvorrichtung mit der verdrehbaren
Welle des Verschlusselementes drehfest verbunden ist.
[0013] In einfacher Weise wird das zwangsweise Verbringen des Verschlusselementes in die
jeweils erforderliche Position dadurch erreicht, dass die Schwenkvorrichtung mittels
einer zugeordneten Betätigungsvorrichtung in die jeweils vorgesehene Befüllstellung
oder Außerbefüllstellung verbringbar ist.
[0014] In einer anderen Ausgestaltung ist vorgesehen, um das Verschlusselement in die jeweils
erforderliche Position zu verbringen, dass die Betätigungsvorrichtung als motorisches
Betätigungselement ausgebildet ist.
[0015] In einer anderen Ausgestaltung kann das Verbringen des Verschlusselement es in die
jeweils erforderliche Position dadurch erfolgen, dass die Betätigungsvorrichtung über
Übertragungselemente entsprechend der Position von Vorrichtungen, die zum Befüllen
des Flüssigkeitstanks in eine Befüll- oder in eine Nichtbefüllposition verbracht werden,
betätigt und/oder angesteuert wird.
[0016] Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der Beispielsbeschreibung und den Zeichnungen
zu entnehmen. Die Zeichnungen zeigen
- Fig.1
- die an einen Ackerschlepper angekuppelte Pflanzenschutzspritze mit in Arbeitsstellung
ausgeklappten Verteilergestänge in perspektivischer Ansicht,
- Fig.2
- den Flüssigkeitstank der Pflanzenschutzspritze mit sich in Nichtbefüllstellung befindlicher
Zuleitung des Befüllanschluss in vergrößertem Maßstab und in perspektivischer Ansicht,
- Fig.3
- die sich in Nichtbefüllstellung befindliche Zuleitung des Befüllanschluss gemäß Fig.2
in ausschnittsweiser Darstellung, in vergrößertem Maßstab und in perspektivischer
Ansicht,
- Fig.4
- die sich in Nichtbefüllstellung befindliche Zuleitung des Befüllanschluss gemäß Fig.2
und 3 im Schnitt IV-IV,
- Fig.5
- den Flüssigkeitstank der Pflanzenschutzspritze mit sich in Zwischenstellung zwischen
Nichtbefüllstellung und Befüllstellung befindlicher Zuleitung des Befüllanschlusses
in vergrößertem Maßstab und in perspektivischer Ansicht,
- Fig.6
- die sich in Zwischenstellung befindliche Zuleitung des Befüllanschlusses gemäß Fig.5
in ausschnittsweiser Darstellung, in vergrößertem Maßstab und in perspektivischer
Ansicht,
- Fig.7
- die sich in Zwischenstellung befindliche Zuleitung des Befüllanschlusses gemäß Fig.5
und 6 im Schnitt VII-VII,
- Fig.8
- den Flüssigkeitstank der Pflanzenschutzspritze mit sich in Befüllstellung befindlicher
Zuleitung des Befüllanschlusses in vergrößertem Maßstab und in perspektivischer Ansicht,
- Fig.9
- die sich in Befüllstellung befindliche Zuleitung des Befüllanschlusses gemäß Fig.8
in ausschnittsweiser Darstellung, in vergrößertem Maßstab und in perspektivischer
Ansicht und
- Fig.10
- die sich in Nichtbefüllstellung befindliche Zuleitung des Befüllanschlusses gemäß
Fig.8 und 9 im Schnitt X - X.
[0017] Die landwirtschaftliche Pflanzenschutzspritze 1 weist einen Rahmen auf, an dem auf
der Rückseite das Verteilergestänge 2, das die Laufräder 3 aufweisende Fahrwerk und
auf der Vorderseite eine Deichsel zur Ankopplung an die die Pflanzenschutzspritze
1 ziehenden Ackerschlepper 4 angeordnet ist. Auf dem Rahmen befindet sich der Flüssigkeitstank
5 zur Aufnahme der auszubringenden Spritzbrühe mit dem jeweiligen Pflanzenschutzmittel,
welches in einer aus Frischwasser bestehenden Trägerflüssigkeit verdünnt ist. Die
sich in dem Flüssigkeitstank 5 befindliche Spritzbrühe wird in bekannter Weise über
zumindest eine Pumpe, Dosiereinrichtungen und Leitungen denen an dem Verteilergestänge
2 angeordneten Verteilerdüsen in einstellbaren Mengen zugeleitet.
[0018] Der Flüssigkeitstank 5 weist auf seiner oberen Vorderseite eine größere mit einem
zu öffnenden Deckel 6 zu verschließende Tanköffnung auf. Weiterhin ist in der obersten
Wand 7 möglichst im Bereich ihres höchsten Bereiches eine Befüllöffnung 8 angeordnet.
Über diese Befüllöffnung 8 lässt sich in nachstehend beschriebener Weise über eine
Zuleitung 9 zugeführtes Frischwasser zur Befüllung des Flüssigkeitstanks 5 einfüllen.
Der Befüllöffnung 8 ist ein Befüllanschluss 10 zugeordnet. Diesem Befüllanschluss
10 ist eine Rücksaugverhinderungseinrichtung 11 zugeordnet.
[0019] In der Befüllöffnung 8 ist ein Adapter 12 mit einer Durchlassöffnung 13 angeordnet.
In einem Abstand A oberhalb zu dem oberen Ende 14 der an dem Flüssigkeitstank 5 angeordneten
Durchlassöffnung 13 endet das Ende 15 der Zuleitung 9 des Befüllanschlusses 10, wenn
das Ende 15 der Zuleitung 9 sich in der Befüllposition gemäß der Fig. 8-10 befindet.
Durch diesen Abstand A, der zumindest den in der DIN EN 1717 entsprechenden Vorschriften
entspricht, wird eine vorschriftsmäßige Rücksaugverhinderungseinrichtung 11 erreicht.
Zur sicheren Überleitung des aus dem Ende 14 der Zuleitung 9 ausströmenden Frischwassers
in die Durchlassöffnung 13 der Befüllöffnung 8 weist die Durchlassöffnung 13 einen
wesentlichen größeren Durchmesser als das Ende 15 der Zuleitung 9 auf. Die saubere
Überleitung des aus dem Ende 15 der Zuleitung 9 austretenden Frischwassers in die
Durchlassöffnung der Befüllöffnung wird durch eine dem Ende 15 der Zuleitung 9 des
Befüllanschlusses 10 zugeordnete Flüssigskeitsbündelungseinrichtung 16 gewährleistet.
Durch diesen Abstand A, der zumindest den in der DIN EN 1717 entsprechenden Vorschriften
entspricht, wird ein gerichteter Flüssigkeitsstrom 5 in Richtung des an dem Flüssigkeitstank
angeordneten Bereiches des Befüllanschlusses 10 erzeugt.
[0020] Dem oberen Ende 14 des an dem Flüssigkeitstank 5 angeordneten Bereiches des Befüllanschlusses
10, der von der Durchlassöffnung 13 gebildet wird, ist in der Durchlassöffnung 13
ein als Kugelhahn 17 ausgebildetes Verschlusselement 18 angeordnet, um die Durchlassöffnung
13 und somit die Befüllöffnung 10 für den Transport und den Ausbringvorgang auf dem
Feld verschließen zu können. Somit lässt sich der Befüllanschluss 10 für die Außerbefüllstellung
gemäß den Fig. 2 bis 4 durch das Verschlusselement 18 verschließen.
[0021] Das kugelartige und eine Durchlassbohrung aufweisende Verschlusselement 18 ist an
einer verdrehbaren Welle 19 in dem die Durchlassöffnung umschließenden Gehäuse 20
angeordnet. Diese verdrehbare Welle 19 ragt zumindest auf einer Seite aus dem Gehäuse
20 heraus. An dem zumindest einem aus dem Gehäuse 20 herausragenden Bereich dieser
verdrehbaren Welle 19 des Verschlusselementes 18 ist eine Schwenkvorrichtung 21 drehfest
verbunden. Die Schwenkvorrichtung 21 ist bügelartig ausgebildet. Wenn beide Enden
der verdrehbaren Welle 19 aus dem Gehäuse herausragen, weist die Schwenkvorrichtung
21 einen U-förmigen Bügel aus, dessen freie Enden mit den Wellenenden der Welle 19
drehfestverbunden sind.
[0022] An der bügelartigen Schwenkvorrichtung 21 ist die Zuleitung 9 oberhalb der Befüllöffnung
8 an dem Flüssigkeitstank 5 angeordnet und so dem Flüssigkeitstank 5 zugeordnet. Hierbei
ist die Schwenkvorrichtung 21 so ausgestaltet, das sie um zumindest 90° aus einer
aufrechten Befüllstellung gemäß der Fig. 8 bis 10 über eine in den Figuren 5 bis 7
dargestellte Zwischenstellung in eine liegende Außerbefüllstellung gemäß Fig. 2 bis
4 verbringbar ist.
[0023] Durch die drehfeste Verbindung zwischen der bügelartigen Schwenkvorrichtung 21 und
dem ebenfalls drehfest mit der Welle 17 verbundenen kugelartigen Verschlusselement
18 wird das Verschlusselement 18 je nach Stellung der Schwenkvorrichtung 21 in die
Durchlassstellung gemäß Fig. 8 bis 10 zum Befüllen des Flüssigkeitstanks mit Frischwasser
oder in die Verschlussstellung gemäß Fig. 2 bis 4 gebracht. Somit ist das Verschlusselement
18 für dessen Verstellung mittels Übertragungselementen mit der verschwenkbar angeordneten
Schwenkvorrichtung 21 und/oder dem Endbereich der Zuleitung 9 verbunden.
[0024] Durch die vor beschriebene Ausgestaltung wird eine niedrige Bauhöhe der Pflanzenschutzspritze
für den Betrieb im öffentlichen Straßenverkehr durch das Herunterschwenken der Zuleitung
9 in eine liegende Position direkt oberhalb der obersten Wand des Flüssigkeitstanks
5 geschaffen, wie in den Fig. 1 bis 4 gezeigt ist. Somit befindet sich für den Betrieb
der Pflanzenschutzspritze im öffentlichen Straßenverkehr der Befüllanschluss 10 und
die daran angeschlossene Zuleitung 9 in liegender und anschmiegender Weise gemäß Fig.
1 bis 4 auf der obersten Wand des Flüssigkeitstanks 5. Zum Befüllen des Flüssigkeitstanks
5 mit Frischwasser wird der Befüllanschlusses 10 und die daran angeschlossene Zuleitung
9 wieder in die aufrechte Stellung gemäß Fig. 8 bis 10 gebracht, so dass die Funktion
der Rücksaugverhinderungseinrichtung beim Befüllvorgang des Flüssigkeitstanks gewährleistet
ist.
[0025] Die Schwenkvorrichtung ist mittels einer zugeordneten Betätigungsvorrichtung 22 in
die jeweils vorgesehene Befüllstellung oder Außerbefüllstellung verbringbar.
[0026] Diese Betätigungsvorrichtung 22 im Ausführungsbeispiel als motorisches Betätigungselement
ausgebildet.
[0027] In einer weiteren Ausgestaltung kann die Betätigungsvorrichtung in nicht dargestellter
Weise über Übertragungselemente entsprechend der Position von Vorrichtungen, die zum
Befüllen des Flüssigkeitstanks 5 in eine Befüll- oder in eine Nichtbefüllposition
verbracht werden, betätigt und/oder angesteuert wird. Hier können mechanische oder
elektromotorische Übertragungselemente zum Einsatz kommen. Auch können mechanische,
elektrische oder elektronische Erfassungsvorrichtungen von Stellpositionen zum Einsatz
kommen, anhand derer die der Schwenkvorrichtung zugeordneten Stellorgane betätigt
und/oder angesteuert werden.
[0028] Mit den vorerwähnten Vorrichtungen, die zum Befüllen des Flüssigkeitstanks in eine
Befüll- oder eine Nichtbefüllposition verbracht werden, sind beispielsweise Einspülbehälter,
Abdeckkappen vor Spritzarmaturen oder ähnliche Vorrichtungen angesprochen
[0029] Es wird darauf hingewiesen, dass in den vorliegenden Zeichnungen der Pflanzenschutzspritze
diese nicht voll funktionsfähig dargestellt ist, sondern viele Verbindungsleitungen,
Dosiervorrichtungen und Förderpumpen der Übersicht wegen weggelassen sind, um eine
bessere Übersichtlichkeit zu gewährleisten. Es ist im Wesentlichen nur die Befülleinrichtung
mit dem Befüllanschluss noch als Erfindung dargestellt.
1. Landwirtschaftliche Pflanzenschutzspritze (1) mit einem Flüssigkeitstank (5), der
in seiner obersten Wand (7), vorzugsweise in seinem höchsten Bereich eine Befüllöffnung
(8) mit einem eine an eine Zuleitung (9) angeschlossenen und mit einer Rücksaugverhinderungseinrichtung
(11) ausgerüsteten Befüllanschluss (10) zum Befüllen des Flüssigkeitstanks (5) mit
Frischwasser, insbesondere aus einem öffentlichen Wassernetz aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuleitung (9) oberhalb der Befüllöffnung (8) mittels einer Schwenkvorrichtung
(21) an dem Flüssigkeitstank (5) angeordnet und/oder dem Flüssigkeitstank (5) zugeordnet
und um zumindest 90° aus einer aufrechten Befüllstellung in eine liegende Außerbefüllstellung
verbringbar ist.
2. Pflanzenschutzspritze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende (15) der Zuleitung (9) des Befüllanschlusses (10) in einem Abstand (19)
oberhalb des an dem Flüssigkeitstank (5) angeordneten Bereiches (A) des Befüllanschlusses
(10) endet.
3. Pflanzenschutzspritze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (A) zumindest den in der DIN EN 1717 entsprechenden Vorschriften entspricht.
4. Pflanzenschutzspritze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Ende (15) der Zuleitung (9) des Befüllanschlusses (10) eine Flüssigskeitsbündelungseinrichtung
(16) für einen gerichteten Flüssigkeitsstrom in Richtung des an dem Flüssigkeitstank
(5) angeordneten Bereiches (14) des Befüllanschlusses (10) zugeordnet ist.
5. Pflanzenschutzspritze nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem oberen Ende des an dem Flüssigkeitstank (5) angeordneten Bereiches (14) des Befüllanschlusses
(10) zumindest ein den Befüllanschluss (10) für die Außerbefüllstellung verschließendes
Verschlusselement (18) zugeordnet ist.
6. Pflanzenschutzspritze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement (18) als Kugelhahn ausgebildet ist.
7. Pflanzenschutzspritze nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement (18) für dessen Verstellung mittels Übertragungselementen mit
der verschwenkbar angeordneten Schwenkvorrichtung (21) und/oder dem Endbereich der
Zuleitung (9) verbunden ist.
8. Pflanzenschutzspritze nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement (18) an einer verdrehbaren Welle angeordnet ist, dass die Schwenkvorrichtung
mit der verdrehbaren Welle (19) des Verschlusselementes (18) drehfest verbunden ist.
9. Pflanzenschutzspritze nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkvorrichtung (21) mittels einer zugeordneten Betätigungsvorrichtung (22)
in die jeweils vorgesehene Befüllstellung oder Außerbefüllstellung verbringbar ist.
10. Pflanzenschutzspritze nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsvorrichtung (22) als motorisches Betätigungselement ausgebildet ist.
11. Pflanzenschutzspritze nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsvorrichtung (22) über Übertragungselemente entsprechend der Position
von Vorrichtungen, die zum Befüllen des Flüssigkeitstanks in eine Befüll- oder in
eine Nichtbefüllposition verbracht werden, betätigt und/oder angesteuert wird.