TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Raumteiler gemäss Anspruch 1 und ein Verfahren
zur Herstellung eines solchen Raumteilers gemäss Anspruch 15.
STAND DER TECHNIK
[0002] Raumteiler sind in den unterschiedlichsten Ausführungsformen und aus den verschiedensten
Materialien bekannt. Beispielsweise existieren Raumteiler mit fest eingebauten Trennflächen
oder Lamellen oder solche, deren Trennflächen oder Lamellen je nach Bedarf verändert
werden können. Aus
JP S 6031872 U zum Beispiel ist ein Raumteiler bekannt, welcher an einer Decke montiert wird und
aus herabhängenden Lamellen besteht, zwischen welchen Perlen als Abstandhalter eingebracht
sind. Die
DE 94 05731 U offenbart einen beweglichen Wandschirm mit Flügeln, welche jeweils mittels einer
biegsamen Bindungsvorrichtung miteinander verbunden sind. Bei der Bindungsvorrichtung
handelt es sich um Riemen, Klettstreifen oder Reissverschlüsse, welche jeweils auf
einer Aussenseite der Flügel angebracht werden und dabei zwei benachbarte Flügel miteinander
verbinden.
[0003] Ein Raumteiler sollte eine möglichst einfache und optisch ansprechende Konstruktion
aufweisen, eine leichte Handhabung zulassen und an die individuellen Bedürfnisse eines
Benutzers anpassbar sein. Die bisher bekannten Raumteiler erfüllen diese Anforderungen
jedoch nur teilweise.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0004] Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen verbesserten Raumteiler
anzugeben. Insbesondere ist es eine Aufgabe, einen Raumteiler anzugeben, welcher eine
einfache und dennoch zuverlässige Konstruktion aufweist und über eine leichte Handhabung
verfügt.
[0005] Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Raumteiler gemäss Anspruch 1. Ein solcher Raumteiler
umfasst mindestens zwei Vertikalelemente, welche sich jeweils entlang einer vertikalen
Richtung erstrecken und welche jeweils mindestens eine Eintrittsöffnung und mindestens
eine Austrittsöffnung aufweisen, und mindestens ein Verbindungselement, welches sich
entlang einer senkrecht zur vertikalen Richtung verlaufenden Verbindungsichtung durch
die Eintrittsöffnungen und Austrittsöffnungen der Vertikalelemente hindurcherstreckt,
wodurch die Vertikalelemente mittels des Verbindungselements miteinander verbunden
werden. Der Raumteiler umfasst weiter mindestens ein Fixierelement, welches sich entlang
der Verbindungsrichtung durch die Eintrittsöffnung des einen Vertikalelements sowie
durch die Austrittsöffnung des anderen Vertikalelements erstreckt, und welches Fixierelement
dabei derart ausgebildet ist, dass die Vertikalelemente bezüglich der Verbindungsrichtung
in einem Abstand zueinander festgelegt werden.
[0006] Das heisst, der erfindungsgemässe Raumteiler umfasst zwei oder mehr Vertikalelemente,
welche über ein oder mehrere Verbindungselemente miteinander verbunden werden, und
welche über ein oder mehrere Fixierelemente in einem bestimmten Abstand zueinander
festgelegt beziehungsweise fixiert werden. Das oder die Fixierelemente verhindern
also ein Verschieben der Vertikalelemente entlang der Verbindungsrichtung. Dadurch,
dass sich das bzw. die Fixierelemente dabei durch die Eintrittsöffnungen und Austrittsöffnungen
der Vertikalelemente erstrecken, und beispielsweise nicht nur zwischen den Vertikalelementen
ausgebildet sind, wird eine gute Fixierung der Vertikalelemente gewährleistet. Gleichzeitig
werden keine von aussen sichtbare Befestigungsmittel wie Schrauben, Scharniere oder
dergleichen zur Festlegung respektive Fixierung der Vertikalelemente benötigt, was
die Herstellung des Raumteilers vereinfacht und dem Raumteiler eine optisch ansprechende
Ausgestaltung verleiht.
[0007] Das Fixierelement und die Vertikalelemente können formschlüssig und/oder kraftschlüssig
miteinander verbunden sein. So kann das Fixierelement im Querschnitt gesehen einen
Durchmesser aufweisen, welcher im Wesentlichen gleich gross oder grösser als ein Durchmesser
der Eintrittsöffnungen und Austrittsöffnungen der Vertikalelemente ist. Dies bewirkt,
dass das Fixierelement in den Eintrittsöffnungen und den Austrittsöffnungen der Vertikalelemente
verklemmt wird. Dadurch werden die Vertikalelemente am Verschieben gehindert. Eine
besonders gute Verklemmung des Fixierelements wird erreicht, wenn der Durchmesser
der Eintrittsöffnungen und Austrittsöffnungen der Vertikalelemente kleiner als der
Durchmesser des Fixierelements im Querschnitt gesehen ist. Es ist jedoch auch denkbar,
dass das Fixierelement im Querschnitt einen kleineren Durchmesser aufweist als die
Eintrittsöffnungen und Austrittsöffnungen der Vertikalelemente. In diesem Fall kann
das Fixierelement durch diese Öffnungen hindurchgeführt werden, ohne dass die Vertikalelemente
verklemmt werden. Ein Verschieben der Vertikalelemente wird dann anderweitig verhindert,
wie nun erläutert wird.
[0008] So kann jeweils ein Befestigungselement mit mindestens einer Durchgangsöffnung im
Vertikalelement angeordnet sein, wobei sich das Verbindungselement durch die Durchgangsöffnungen
der Befestigungselemente hindurcherstreckt, und wobei die Durchgangsöffnungen der
Befestigungselemente jeweils einen Durchmesser aufweisen, welcher im Wesentlichen
gleich gross oder kleiner als ein Durchmesser des Fixierelements im Querschnitt gesehen
ist. Hierbei ermöglicht das Befestigungselement ein Verklemmen des Fixierelements
in dessen Durchgangsöffnung, wodurch die Vertikalelemente mittels des Befestigungselements
fixiert respektive festgelegt werden. Auch hier ist eine Verklemmung insbesondere
dann stark, wenn der Durchmesser der Durchgangsöffnungen kleiner als der Durchmesser
des Fixierelements im Querschnitt gesehen ist. Allerdings kann eine Fixierung der
Vertikalelemente nicht nur durch eine Verklemmung erfolgen. Alternativ oder zusätzlich
dazu können die Befestigungselemente derart ausgebildet und angeordnet sein, dass
die Befestigungselemente von jeweils zwei benachbarten Vertikalelementen einen Anschlag
für das zwischen diesen zwei Vertikalelementen angeordnete Fixierelement bereitstellen.
Beim Befestigungselement handelt es sich vorzugsweise um ein Element mit einer länglichen
Struktur wie eine im Wesentlichen rechteckige Platte, welche sich zumindest teilweise
entlang der vertikalen Richtung erstreckt. Indem nun benachbarte Vertikalelemente
solch ein Element aufweisen, welches bezüglich der Verbindungsrichtung zumindest im
Bereich der Eintritts- und Austrittsöffnungen der Vertikalelemente angeordnet ist,
trifft das Fixierelement beim Durchführen durch das Vertikalelement auf dieses Element
auf. Sofern das Befestigungselement an der Auftreffstelle keine Durchgangsöffnung
aufweist, deren Durchmesser genügend gross ist, so dass das Fixierelement reibungslos
oder widerstandslos hindurchgeführt werden kann, so wird das Fixierelement an dieser
Stelle durch das Befestigungselement blockiert. Oder anders gesagt, dass Fixierelement
schlägt am Befestigungselement an.
[0009] Sofern das Fixierelement durch die Durchgangsöffnungen hindurchgeführt werden kann,
so ist das Bereitstellen von einem einzigen Fixierelement für das Festlegen der Vertikalelemente
im Prinzip ausreichend. Sofern das Fixierelement an den Befestigungselementen anschlägt,
so ist jeweils ein Fixierelement für zwei aufeinanderfolgende Vertikalelemente vorzusehen.
Natürlich können auch im ersten Fall mehrere Fixierelemente vorgesehen sein, wobei
jeweils ein Fixierelement zwei oder mehr aufeinanderfolgende Vertikalelemente in ihrem
Abstand zueinander fixiert.
[0010] Damit das Verbindungselement gut durch die Vertikalelemente hindurchgeführt werden
kann ist es von Vorteil, wenn die Eintrittsöffnungen und die Austrittsöffnungen der
Vertikalelemente jeweils einen Durchmesser aufweisen, welcher grösser als ein Durchmesser
des Verbindungselements im Querschnitt gesehen ist. Analoges gilt für den Fall, dass
die Vertikalelemente Befestigungselemente aufweisen, wobei es dann von Vorteil ist,
wenn die Durchgangsöffnungen der Befestigungselemente einen Durchmesser aufweisen,
welcher grösser als der Durchmesser des Verbindungselements im Querschnitt gesehen
ist. Nebst einer einfachen Verbindung der Vertikalelemente miteinander ermöglicht
diese Ausgestaltung zudem, dass die Ausrichtung der Vertikalelemente zueinander geändert
werden kann. Dies wird später eingehender erläutert.
[0011] Die Vertikalelemente sind vorzugsweise jeweils als Hohlkörper ausgebildet und weisen
einen Hohlraum auf, wobei die Befestigungselemente jeweils innerhalb dieses Hohlraums
angeordnet sind. Dabei sind jegliche länglich ausgebildeten Strukturen denkbar, wobei
auf dem Gebiet typische Strukturen Hohlzylinder oder rechteckige Hohlprofile sind.
[0012] Die Vertikalelemente können jeweils eine Innenseite mit mindestens einer Verbindungsstruktur,
insbesondere einer Nut, aufweisen, wobei die Befestigungselemente über die Verbindungsstruktur
im Hohlraum der Vertikalelemente befestigbar sind.
[0013] Die Verbindungsstruktur erstreckt sich vorzugsweise zumindest teilweise entlang der
vertikalen Richtung. Wird die Verbindungsstruktur in Form einer Nut bereitgestellt,
so ist es von Vorteil, wenn das Befestigungselement mit der Nut eine Rastverbindung
eingehen kann. Andere Verbindungsarten sind jedoch genauso denkbar. Zum Beispiel kann
das Befestigungselement auf die Innenseite der Vertikalelemente aufgeklebt werden.
[0014] Vorzugsweise sind das Fixierelement und/oder das Verbindungselement verformbar ausgebildet.
Besonders bevorzugt sind das Fixierelement und/oder das Verbindungselement plastisch
verformbar ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, eines oder beide dieser Komponenten
aus einem biegschlaffen Material bereitzustellen. Beispielsweise kann das Verbindungselement
in Form eines Seils und/oder das Fixierelement in Form eines plastisch verformbaren
Kunststoffs beziehungsweise eines synthetischen Polymers zur Verfügung gestellt werden.
[0015] Die verformbare Ausgestaltung des Verbindungselements und/oder des Fixierelements
erlaubt eine variable Ausrichtung der Vertikalprofile zueinander. Beispielsweise kann
eine manuelle Kraft auf die durch das Fixierelement festgelegten Vertikalelemente
ausgeübt werden, wobei die Vertikalelemente in eine gewünschte Position verschoben
oder versetzt werden. Solange keine weitere Krafteinwirkung in eine andere Richtung
erfolgt, so verbleiben die Vertikalelemente in ihrer versetzten Position. Der Raumteiler
kann also unterschiedliche geometrische Ausgestaltungen einnehmen wie z.B. eine gerade
oder gebogene Form, und alsdann in dieser Ausgestaltung verbleiben.
[0016] Das Fixierelement kann ein Hohlkörper, insbesondere ein Hohlzylinder, mit einem Hohlraum
sein, wobei sich das Verbindungselement durch den Hohlraum des Fixierelements hindurch
erstreckt. Das heisst, das Fixierelement bildet einen Hohlkörper, wobei sich das Verbindungselement
durch den Hohlraum des Hohlkörpers hindurch erstreckt. Indem der Durchmesser des Fixierelements
im Querschnitt gesehen grösser gewählt wird als der Durchmesser des Verbindungselements
im Querschnitt gesehen, ist das Fixierelement auf dem Verbindungselement verschiebbar
gelagert.
[0017] Der Raumteiler kann weiter zwei Abschlusselemente umfassen, welche sich jeweils entlang
der vertikalen Richtung erstrecken und welche jeweils mindestens eine Eintrittsöffnung
und mindestens eine Austrittsöffnung aufweisen, wobei die Vertikalelemente bezüglich
der Verbindungsrichtung zwischen den Abschlusselementen angeordnet sind, wobei sich
das Verbindungselement entlang der Verbindungsrichtung durch die Eintrittsöffnungen
und Austrittsöffnungen der Abschlusselemente hindurcherstreckt, wodurch die Abschlusselemente
mit den Vertikalelementen verbunden werden, und wobei das Verbindungselement insbesondere
über Befestigungsmittel an den Abschlusselementen befestigt ist.
[0018] Oder anders gesagt ist es denkbar, in Bezug auf die Verbindungsrichtung das erste
Vertikalelement und das letzte Vertikalelement jeweils mit einem Abschlusselement
zu verbinden.
[0019] Jeweils ein Befestigungselement mit mindestens einer Durchgangsöffnung kann am Abschlusselement
angeordnet sein, wobei sich das Verbindungselement durch die Durchgangsöffnung des
Befestigungselements hindurcherstreckt, und wobei die Durchgangsöffnung des Befestigungselements
jeweils einen Durchmesser aufweist, welcher im Wesentlichen gleich gross oder kleiner
als ein Durchmesser des Fixierelements im Querschnitt gesehen ist.
[0020] Eine Verbindung beziehungsweise Festlegung der Vertikalelemente mit den Abschlusselementen
kann somit analog zu der Verbindung beziehungsweise Festlegung der Vertikalelemente
untereinander erfolgen. Das heisst, auch die Abschlusselemente können über Befestigungselemente
mit Durchgangsöffnungen verfügen, die das Festlegen des ersten respektive letzten
Vertikalelements in einem Abstand zum jeweiligen benachbarten Abschlusselement erlauben.
Auch ist es dabei denkbar, dass das Fixierelement formschlüssig und/oder kraftschlüssig
mit den Befestigungselementen der Abschlusselemente verbindbar ist, beispielsweise
indem das Fixierelement aufgrund seines grösseren Durchmessers in den Durchgangsöffnungen
der Befestigungselemente verklemmt wird. Ebenfalls ist es denkbar, dass die Befestigungselemente
der Abschlusselemente und die mit den Abschlusselementen verbundenen Vertikalelemente
einen Anschlag für das zwischen ihnen angeordnete Fixierelement bereitstellen.
[0021] Für eine besonders ästhetische Wahrnehmung des Raumteilers ist es von Vorteil, wenn
die Befestigung des Verbindungselements an den Abschlusselementen für einen Betrachter
des Raumteilers verborgen bleibt. So ist es denkbar, dass der Raumteiler zwei Abdeckelemente
umfasst, wobei jeweils ein Abdeckelement an einem der Abschlusselemente derart befestigt
ist, dass die Befestigung des Verbindungselements am Abschlusselement von aussen nicht
sichtbar ist. Beispielsweise kann es sich bei den Abdeckelementen um Profilstrukturen
handeln, in welche die Abdeckelemente zumindest teilweise aufnehmbar sind, wobei die
Abschlusselemente zumindest im Bereich der Befestigung des Verbindungselements innerhalb
der Profilstruktur zu liegen kommen. Das freie Ende des Verbindungselements und dessen
Befestigung am Abschlusselement ist dadurch nicht mehr sichtbar, wodurch der Raumteiler
optisch besonders ansprechend wirkt. Bevorzugt erstreckt sich das Abdeckelement in
der vertikalen Richtung entlang der gesamten Länge des Abschlusselements und bedeckt
die einem Betrachter zugewandten Seiten des Abschlusselements vollständig.
[0022] Mindestens eines der Vertikalelemente und/oder mindestens eines der Abschlusselemente
kann jeweils über ein offenes oberes Ende und/oder über ein offenes unteres Ende verfügen,
wobei das obere offene Ende beziehungsweise das untere offene Ende durch einen einschiebbaren
Deckel geschlossen ist.
[0023] Bei Vertikalelementen in Form von Hohlprofilen, zum Beispiel, kann es wiederum aus
ästhetischen Gründen wünschenswert sein, offene Bereiche der Hohlprofile wie die offenen
Enden zu verschliessen. Anstelle eines einschiebbaren Deckels sind allerdings auch
andere Verbindungen des Deckels wie Verkleben oder Verschrauben möglich. Zudem ist
es möglich, die Vertikalelemente mit geschlossenen Enden bereitzustellen, so dass
das Bereitstellen eines Deckels entfällt.
[0024] Der Raumteiler kann weiter mindestens eine Fussstütze umfassen, welche an einem unteren
Ende des Vertikalelements und/oder des Abschlusselements angeordnet ist. Die Fussstützen
dienen dazu, den Raumteiler auf einem Boden abzustützen und diesem Stabilität zu verleihen.
[0025] Die Vertikalelemente und/oder die Abschlusselemente können im Wesentlichen zylindrisch
oder rechteckig und vorzugsweise aus Holz ausgebildet sein. Andere Materialien wie
Kunststoff oder Metall sind jedoch genauso denkbar und können auf den Kundenwunsch
abgestimmt werden. Analoges gilt auch für die Fussstützen, welche zum Beispiel aus
Metall, aber auch aus anderen tragfähigen Materialien bestehen können.
[0026] Ein Verfahren zur Herstellung eines Raumteilers wie oben beschrieben umfasst die
Schritte von:
- Bereitstellen der mindestens zwei Vertikalelemente;
- Verbinden der Vertikalelemente mittels des mindestens einen Verbindungselements; und
- Festlegen der Vertikalelemente bezüglich der Verbindungsrichtung in einem Abstand
zueinander mittels des Fixierelements.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0027] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnungen
beschrieben, die lediglich zur Erläuterung dienen und nicht einschränkend auszulegen
sind. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- zeigt eine perspektivische Ansicht eines Raumteilers gemäss einer ersten Ausführungsform
umfassend Vertikalelemente und Stützfüsse;
- Fig. 2a
- zeigt eine schematische Draufsicht auf einen Raumteiler gemäss Figur 1 in einer ersten
Position;
- Fig. 2b
- zeigt eine schematische Draufsicht auf den Raumteiler gemäss Figur 1 in einer zweiten
Position;
- Fig. 2c
- zeigt eine schematische Draufsicht auf den Raumteiler gemäss Figur 1 ohne Stützfüsse
in einer dritten Position;
- Fig. 2d
- zeigt eine schematische Draufsicht auf den Raumteiler gemäss Figur 1 in einer vierten
Position;
- Fig. 3a
- zeigt einen Ausschnitt des Raumteilers gemäss der ersten Ausführungsform mit nicht
festgelegten Vertikalelementen;
- Fig. 3b
- zeigt einen Ausschnitt des Raumteilers gemäss der ersten Ausführungsform mit festgelegten
Vertikalelementen in der ersten Position;
- Fig. 3c
- zeigt einen Ausschnitt des Raumteilers gemäss der ersten Ausführungsform mit festgelegten
Vertikalelementen in der zweiten und vierten Position;
- Fig. 4a
- zeigt eine perspektivische Ansicht eines Vertikalelements mit eingefügtem Verbindungselement;
- Fig. 4b
- zeigt eine perspektivische Ansicht des Vertikalelements gemäss Figur 4a mit Fixierelement
in einem ersten Zustand;
- Fig. 4c
- zeigt eine perspektivische Ansicht des Vertikalelements gemäss Figur 4a mit Fixierelement
in einem zweiten Zustand;
- Fig. 4d
- zeigt eine perspektivische Ansicht des Vertikalelements gemäss Figur 4a mit einem
weiteren Vertikalelement und weiteren Fixierelementen;
- Fig. 5a
- zeigt einen bereichsweisen zentralen Längsschnitt durch ein Vertikalelement mit Verbindungselement;
- Fig. 5b
- zeigt einen bereichsweisen zentralen Längsschnitt durch ein Vertikalelement mit Verbindungselement
und Fixierelement;
- Fig. 6a
- zeigt eine perspektivische Ansicht eines Vertikalelements und eines Deckels in unverschlossenem
Zustand;
- Fig. 6b
- zeigt eine perspektivische Ansicht des Vertikalelements und des Deckels gemäss Figur
6a in verschlossenem Zustand;
- Fig. 7
- zeigt eine perspektivische Ansicht einer Fussstütze;
- Fig. 8a
- zeigt eine Schnittansicht eines Abschlusselements und eines Abdeckelements in unverbundenem
Zustand;
- Fig. 8b
- zeigt eine Schnittansicht des Abschlusselements und des Abdeckelements gemäss Figur
8a in verbundenem Zustand;
- Fig. 9a
- zeigt eine weitere Schnittansicht eines Abschlusselements und Abdeckelements in unverbundenem
Zustand;
- Fig. 9b
- zeigt eine Schnittansicht des Abschlusselements und Abdeckelements gemäss Figur 9a
in verbundenem Zustand mit eingeführtem Verbindungselement;
- Fig. 9c
- zeigt eine Schnittansicht des Abschlusselements, Abdeckelements und Verbindungselements
gemäss Figur 9b mit eingeführtem Fixierelement;
- Fig. 10a
- zeigt eine teilweise Schnittansicht durch einen Raumteiler mit Fussstütze bezüglich
einer horizontalen Richtung;
- Fig. 10b
- zeigt eine teilweise Schnittansicht durch den Raumteiler gemäss Figur 10a bezüglich
einer vertikalen Richtung;
- Fig. 11a
- zeigt eine perspektivische Ansicht eines Vertikalelements mit Verbindungselement und
Fixierelementen gemäss einer zweiten Ausführungsform in einem ersten Zustand;
- Fig. 11b
- zeigt eine perspektivische Ansicht des Vertikalelements mit Verbindungselement und
Fixierelementen gemäss Figur 11a in einem zweiten Zustand;
- Fig. 11c
- zeigt eine perspektivische Ansicht des Vertikalelements mit Verbindungselement und
Fixierelementen gemäss Figur 11b mit einem weiteren Vertikalelement und Fixierelement.
BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
[0028] Ein erfindungsgemässer Raumteiler 1, 1' umfasst Vertikalelemente 2, 2', welche über
Verbindungselemente 4 miteinander verbunden werden, und welche über Fixierelemente
5 in einem Abstand d zueinander festgelegt beziehungsweise fixiert werden. Dabei wird
in den Figuren 1 bis 10b eine erste Ausführungsform eines Raumteilers 1 und in den
Figuren 11a bis 11c eine zweite Ausführungsform eines Raumteilers 1' dargestellt.
Die beiden Ausführungsformen unterscheiden sich im Wesentlichen einzig darin, dass
die Vertikalelemente 2 der ersten Ausführungsform eine rechteckige Ausgestaltung und
die Vertikalelemente 2' der zweiten Ausführungsform eine zylindrische Ausgestaltung
aufweisen. Es gilt somit zu verstehen, dass Aussagen betreffend die erste Ausführungsform
analog auf die zweite Ausführungsform und umgekehrt zutreffen. Der Einfachheit halber
werden der konkrete Aufbau und die Funktionsweise des Raumteilers nun anhand der ersten
Ausführungsform gemäss den Figuren 1 bis 10b erläutert.
[0029] Wie aus diesen Figuren hervorgeht, umfasst der Raumteiler 1 eine Vielzahl von Vertikalelementen
2 in Form von rechteckigen Hohlprofilen, welche sich jeweils entlang einer vertikalen
Richtung V erstrecken. Im vorliegenden Beispiel verfügt das rechteckige Hohlprofil
über vier Seitenwände 21a, 21b, 21c, 21d, von welchen drei einstückig miteinander
ausgebildet sind und welche mit der separat ausgebildeten vierten Seitenwand 21d verbindbar
sind. Damit das Verbinden der Vertikalelemente 2 besser erläutert werden kann, sind
die Vertikalelemente 2 in den Figuren 4a bis 4d jeweils ohne die vierte Seitenwand
21d abgebildet. Die vierte Seitenwand 21d kann nach erfolgter Verbindung der Vertikalelemente
2 angebracht werden, oder aber die vierte Seitenwand 21d kann bereits während dem
Verbinden der Vertikalelemente 2 angebracht sein respektive es ist denkbar, dass alle
vier Seitenwände einstückig ausgebildet sind. Obwohl in den Figuren nicht dargestellt,
kann die vierte Seitenwand 21d auf ihrer dem Hohlraum 210 zugewandten Innenseite 22d
zumindest bereichsweise eine hervorstehende Struktur aufweisen, welche ein Verklemmen
der vierten Seitenwand 21d innerhalb der drei Seitenwänden 21a, 21b, 21c und somit
eine Befestigung der vierten Seitenwand ermöglicht. Dazu weist die hervorstehende
Struktur eine Breite auf, welche in etwa der lichten Weite des durch die drei Seitenwände
21a, 21b, 21c gebildeten U-Profils entspricht.
[0030] In der hier gezeigten Ausführungsform weist jedes Vertikalelement 2 eine Eintrittsöffnung
23 und eine Austrittsöffnung 24 auf, durch welche sich ein Verbindungselement 4 in
Form eines Seils hindurcherstreckt. Dadurch werden die einzelnen Vertikalelemente
2 miteinander verbunden. Je nach Länge der Vertikalelemente 2 ist es für eine stabile
Verbindung der Vertikalelemente 2 allerdings von Vorteil, wenn mehrere Eintrittsöffnungen
23 und Austrittsöffnungen 24 vorhanden sind, durch welche jeweils ein Verbindungselement
4 geführt wird. Diese zwei oder mehr Paare von zusammenwirkenden Eintritts- und Austrittsöffnungen
sind dann entlang der vertikalen Richtung V beabstandet zueinander am Vertikalelement
2 ausgebildet. Zum Beispiel können eine Eintritts- und eine Austrittsöffnung im Bereich
des oberen Endes 28 des Vertikalelements und eine Eintritts- und eine Austrittsöffnung
im Bereich des unteren Endes 29 des Vertikalelements angeordnet sein, wobei der Abstand
der zusammenwirkenden Eintritts- und Austrittsöffnungen zum oberen Ende beziehungsweise
zum unteren Ende des Vertikalelements jeweils derselbe oder unterschiedlich ist. Das
bzw. die Verbindungselemente 4 verlaufen dabei entlang einer senkrecht zur vertikalen
Richtung V verlaufenden Verbindungsrichtung C. Sofern die Vertikalprofile 2 parallel
zueinander und innerhalb einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind (siehe zum Beispiel
Figuren 2a, 3a und 3b), so fällt die Verbindungsrichtung C mit einer senkrecht zur
vertikalen Richtung V verlaufenden horizontalen Richtung H zusammen. Die verformbare
Ausgestaltung des Verbindungselements 4, hier also die Eigenschaft des Seils, unter
Krafteinwirkung seine Form zu verändern, und wie später noch erläutert wird insbesondere
auch die verformbare Ausgestaltung eines Fixierelements 5 erlaubt jedoch eine variable
Ausrichtung der Vertikalprofile 2 zueinander. Wie insbesondere aus den Figuren 2a
bis 2d hervorgeht, können die Vertikalelemente 2 nämlich in die unterschiedlichsten
Positionen gebracht werden, so dass der Raumteiler 1 nicht nur eine geradlinige Form
(Figur 2a), sondern beliebige Formen, wie zum Beispiel eine wellenförmige (Figur 2b),
eine aufgerollte (Figur 2c) oder eine bogenförmige (Figur 2d) Form einnehmen kann.
[0031] Weiter kann innerhalb der Vertikalelemente 2 jeweils ein Befestigungselement 25 angeordnet
sein, welches hier die Form einer rechteckigen Platte aufweist und sich bezüglich
der vertikalen Richtung V im Wesentlichen entlang einer gesamten Länge der Vertikalelemente
2 erstreckt. Das Befestigungselement 25 verfügt über eine oder mehrere Durchgangsöffnungen
26, durch welche das Verbindungselement 4 hindurchgeführt wird. Im vorliegenden Fall
weist das Befestigungselement 25 eine einzige Durchgangsöffnung 26 auf. Die Anzahl
der Durchgangsöffnungen 26 der Befestigungselemente 25 entspricht idealerweise der
Anzahl Eintritts- beziehungsweise Austrittsöffnungen 23, 24 der Vertikalelemente 2.
Weiter ist es von Vorteil, die Befestigungselemente 25 derart innerhalb der Vertikalelemente
2 anzuordnen, dass jeweils die Eintrittsöffnung 23, die Durchgangsöffnung 26 und die
Austrittsöffnung 24, durch welche das Verbindungselement 4 geführt wird, auf einer
gemeinsamen Achse angeordnet sind. Um die Befestigungselemente 25 im Hohlraum 210
der Vertikalelemente 2 zu befestigen, weisen die Vertikalelemente 2 auf ihren dem
Hohlraum zugewandten Innenseiten 22a, 22b, 22c, 22d jeweils eine Verbindungsstruktur
27a, 27b, 27c, 27d in Form einer Nut auf, welche sich entlang der vertikalen Richtung
V erstreckt. Die lichte Weite der Nut 27a, 27b, 27c, 27d entspricht in etwa der Breite
des Befestigungselements 25, so dass das Befestigungselement 25 in die Nut eingerastet
und dadurch fixiert werden kann. Zur Befestigung des Befestigungselements 25 bedarf
es einer Nut in einer Seitenwand. Im Falle der drei miteinander verbundenen Seitenwände
21a, 21b, 21c, welche im Querschnitt gesehen eine U-Form aufweisen, ist die Nut 27b
vorzugsweise im Verbindungsschenkel 21b des Vertikalelements 2 angeordnet. Die Nuten
27a, 27c in den die Schenkel bildenden Seitenwänden 21a, 21c des Vertikalelements
2 sind auf fertigungstechnische Gründe zurückzuführen. Für eine gute Befestigung der
vierten Seitenwand 21d an den drei Seitenwänden 21a, 21b, 21c ist es weiter von Vorteil,
wenn die (nicht dargestellte) hervorstehende Struktur auf der Innenseite 22d der vierten
Seitenwand 21d ebenfalls zumindest bereichsweise eine Nut aufweist, in welche das
Befestigungselement einrasten kann. Es ist jedoch genauso denkbar, eine vierte Seitenwand
21d ohne eine solche hervorstehende Struktur zu verwenden. Wie aus den Figuren 3a
bis 3c hervorgeht, kann die vierte Seitenwand 21d anstelle durch Verklemmen beispielsweise
auch durch Kleben an den Seitenwänden 21a, 21c befestigt werden, wobei die Nut 27d
zur Aufnahme des Befestigungselements 25 dann direkt in der Innenseite 22d der vierten
Seitenwand 21d ausgebildet ist.
[0032] Wie erwähnt, werden die Vertikalelemente 2 mittels des Verbindungselements 4 miteinander
verbunden. Dazu weisen die Eintrittsöffnungen 23 und die Austrittsöffnungen 24 der
Vertikalelemente 2 sowie die Durchgangsöffnungen 26 der Befestigungselemente 25 jeweils
einen Durchmesser dV bzw. dB auf, welcher grösser als ein Durchmesser dS des Verbindungselements
4 im Querschnitt gesehen ist, siehe insbesondere Figur 5a. Dadurch kann sich das Verbindungselement
4 bezüglich der Verbindungsrichtung C vollständig durch die Vertikalelemente 2 einschliesslich
der aufgenommenen Befestigungselemente 25 hindurcherstrecken. Gleichzeitig sind die
Vertikalelemente 2 dann allerdings bezüglich der Verbindungsrichtung C entlang des
Verbindungselements 4 verschiebbar zueinander gelagert. Um die Vertikalelemente 2
in einem Abstand zueinander zu fixieren, umfasst der Raumteiler 1 weiter mindestens
ein Fixierelement 5, welches sich entlang der Verbindungsrichtung C durch die Eintrittsöffnungen
23 und Austrittsöffnungen 24 der Vertikalelemente 2 und, falls vorhanden, durch die
Durchgangsöffnungen 26 der Befestigungselemente 25 hindurcherstreckt.
[0033] Beim Fixierelement 5 handelt es sich im vorliegenden Beispiel um einen Schlauch,
welcher über das Verbindungselement 4 gestülpt werden kann. Das heisst, das Fixierelement
5 bildet einen Hohlkörper, wobei sich das Verbindungselement 4 durch den Hohlraum
51 des Hohlkörpers 5 hindurch erstreckt. Weiter ist das Fixierelement 5 ebenfalls
aus einem verformbaren Material hergestellt, so dass der Raumteiler 1 die oben genannten
unterschiedlichen Formen einnehmen kann. Insbesondere ist es von Vorteil, das Fixierelement
5 aus einem plastisch verformbaren Material herzustellen, so dass das Fixierelement
5 von Hand in eine gewünschte Richtung gebogen werden kann und alsdann in dieser gebogenen
Richtung verbleibt solange keine weitere Krafteinwirkung in eine andere Richtung erfolgt.
Allerdings ist es auch denkbar, das Fixierelement 5 aus einem Synthesekautschuk mit
anderen Eigenschaften, wie z.B. ein Fixierelement aus einem Elastomer wie Chloropren-Kautschuk
(auch bekannt unter dem Handelsnamen Neopren®) herzustellen.
[0034] Das Fixierelement 5 ist dabei derart ausgebildet, dass beispielsweise eine formschlüssige
und/oder kraftschlüssige Verbindung mit den Vertikalelementen 2 erfolgt. Weisst das
Fixierelement 5 zum Beispiel im Querschnitt gesehen einen Durchmesser dF auf, welcher
im Wesentlichen gleich gross oder grösser als ein Durchmesser dV der Eintrittsöffnungen
23 und Austrittsöffnungen 24 der Vertikalelemente 2 ist, so kann das Fixierelement
5 in den Eintrittsöffnungen 23 und Austrittsöffnungen 24 der Vertikalelemente 2 verklemmt
werden, siehe zum Beispiel Figur 5b. In diesem Fall ist es nicht nötig, ein Befestigungselement
25 zur Fixierung der Vertikalelemente 2 zu verwenden. Stattdessen werden die Vertikalelemente
2 einzig aufgrund der Verklemmung mit dem Fixierelement 5 fixiert und so an einer
Verschiebung bezüglich der Verbindungsrichtung C gehindert. Zusätzlich oder alternativ
dazu können die Vertikalelemente 2 jedoch mittels des Fixierelements 5 und der Befestigungselemente
25 in einem Abstand zueinander fixiert werden. Weisen die Durchgangsöffnungen 26 der
Befestigungselemente 25 beispielsweise einen Durchmesser dB auf, welcher im Wesentlichen
gleich gross oder kleiner als ein Durchmesser dF des Fixierelements 5 im Querschnitt
gesehen ist, so kann das Fixierelement 5 in den Durchgangsöffnungen 26 der Befestigungselemente
25 verklemmt werden. Insbesondere für den Fall, dass der Durchmesser dB der Durchgangsöffnungen
26 der Befestigungselemente 25 kleiner als ein Durchmesser dF des Fixierelements 5
im Querschnitt gesehen ist, so stellen die Seitenflächen 211 von zwei aufeinanderfolgenden
Befestigungselementen 25 einen bestimmten Anschlag für das Fixierelement 5 bereit.
[0035] Der seitliche Abstand d zwischen zwei benachbarten Vertikalelementen 2 kann somit
auf unterschiedliche, komplementäre oder alternative Weisen eingestellt respektive
festgelegt werden. Nämlich durch Verklemmen der Vertikalelemente 2 auf dem Fixierelement
5 mittels den Eintrittsöffnungen 23 und Austrittsöffnungen 24, durch Verklemmen der
Vertikalelemente 2 auf dem Fixierelement 5 mittels den Durchgangsöffnungen 26 der
Befestigungselemente 25, sowie durch Bereitstellen eines Anschlags für das Fixierelement
5 mittels der Befestigungselemente 25. Der festgelegte seitliche Abstand d zwischen
zwei benachbarten Vertikalelementen 2 hängt dabei von der Länge des Fixierelements
5 ab. Wird ein sehr kurzes Fixierelement 5 verwendet, so ist der Abstand d zwischen
den Vertikalelementen 2 entsprechend klein. Analog erlaubt ein sehr langes Fixierelement
5 einen grossen Abstand d zwischen den Vertikalelementen 2. Oder anders gesagt wird
der Abstand zwischen zwei benachbarten Vertikalelementen durch die Länge des diese
zwei Vertikalelemente verbindenden Fixierelements festgelegt. Im Zusammenhang mit
einem plastisch verformbaren Fixierelement gilt zu verstehen, dass der Begriff "Abstand",
wie er hierin verwendet wird, sich auf die festgelegte Distanz zwischen zwei benachbarten
Fixierelementen, insbesondere auf die Distanz zwischen der Eintrittsöffnung des einen
Vertikalelements und die Austrittsöffnung des anderen Vertikalelements oder, falls
vorhanden, auf die Distanz zwischen der Durchgangsöffnung im Befestigungselement des
einen Vertikalelements und der Durchgangsöffnung im Befestigungselement des anderen
Vertikalelements, entlang des Fixierelements bezieht. Dieser Abstand oder Distanz
ist jeweils für einen geradlinigen Raumteiler wie auch für einen gebogenen oder anderweitig
verformten Raumteiler derselbe. Werden mehrere Vertikalelemente 2 und entsprechend
mehrere Fixierelemente 5 verwendet, so können diese Fixierelemente 5 jeweils dieselbe
Länge oder unterschiedliche Längen haben. In den hier gezeigten Figuren weisen die
Fixierelemente 5 jeweils dieselbe Länge auf und eine Fixierung der Vertikalelemente
2 erfolgt unter anderem mittels Bereitstellen eines Anschlags durch die Befestigungselemente
25. Aus diesem Grund sind die seitlichen Abstände d zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Vertikalelementen 2 jeweils dieselben. Es ist jedoch genauso denkbar, unterschiedlich
lange Fixierelemente 5 zu verwenden beziehungsweise die Vertikalelemente 2 an unterschiedlichen
Positionen auf den Fixierelemente 5 zu verklemmen, so dass die Vertikalelemente 2
mit variierenden Abständen d zueinander fixiert werden.
[0036] An dieser Stelle und mit Verweis auf die Figuren 3a bis 4d wird nun das Verfahren
zur Herstellung eines Raumteiler 1 wie oben beschrieben konkret erläutert. In einem
ersten Schritt wird eine gewünschte Anzahl von Vertikalelemente 2 bereitgestellt.
In einem zweiten Schritt werden die Vertikalelemente 2 mittels des Verbindungselements
4, welches durch die Eintritts- und Austrittsöffnungen 23, 24 der Vertikalelemente
2 und, falls wie hier vorhanden, durch die Durchgangsöffnungen 26 der Befestigungselemente
25 geführt wird, miteinander verbunden. In einem dritten Schritt werden die Vertikalelemente
2 bezüglich der Verbindungsrichtung C in einem bestimmten Abstand d zueinander mit
Hilfe des Fixierelements 5 fixiert. Sind wie in Figuren 3a bis 3c gezeigt drei Vertikalelemente
2 vorhanden, so wird der Abstand d zwischen dem ersten und dem zweiten Vertikalelement
2 mit einem ersten Fixierelement 5, und der Abstand d zwischen dem zweiten und dem
dritten Vertikalelement 2 mit einem zweiten Fixierelement 5 festgelegt. Diese Komponenten
werden dabei analog zu Perlen auf eine Kette aufgereiht. Das heisst, zunächst wird
das erste Vertikalelement 2 auf das Verbindungselement 4 und alsdann wird das erste
Fixierelement 5 auf das Verbindungselement 4 aufgereiht. In einem nächsten Schritt
wird das zweite Vertikalelement 2 auf das Verbindungselement 4 und alsdann das zweite
Fixierelement 5 auf das Verbindungselement 4 aufgereiht. In noch einem weiteren Schritt
wird das dritte Vertikalelement 2 und alsdann ein drittes Fixierelement 5 auf das
Verbindungselement 4 aufgereiht, und so weiter. Nachdem die einzelnen Komponenten
auf dem Verbindungselement 4 aufgereiht wurden, können allfällige Abstände d zwischen
den benachbarten Vertikalelementen 2 weiter verringert werden, indem die Vertikalelemente
2 mittels der Fixierelemente 5 entlang der Verbindungsrichtung C respektive entlang
einer der Verbindungsrichtung entgegengesetzten Richtung aufeinander zu verschoben
werden. Dies ist mittels der beiden Pfeile in Figur 3b angedeutet. Dabei gleiten die
Fixierelemente 5 solange entlang des in ihnen gelagerten Verbindungselements 4, bis
die freien Enden 212 der Fixierelemente 5 gegen die Seitenflächen 211 der Befestigungselemente
25 anschlagen. Alsdann kann der Raumteiler 1 von Hand in eine gewünschte Form gebogen
werden.
[0037] Wie eingangs beschrieben handelt es sich bei den Vertikalelementen 2 um Hohlprofile.
Wie aus Figuren 6a und 6b hervorgeht, können diese über offene obere und offene untere
Enden 28, 29 verfügen, welche durch einen einschiebbaren Deckel 6 geschlossen werden
können. Der Deckel 6 umfasst einen Aussenteil 61 und einen Innenteil 62, wobei der
Durchmesser des Aussenteils in etwa dem Aussendurchmesser des Hohlkörpers 2 und der
Durchmesser des Innenteils 62 in etwa dem Durchmesser des Hohlraums 210 entspricht.
Im eingefügten Zustand schliesst das Aussenteil 61 des Deckels 6 das freie Ende des
Vertikalelements 2 bündig ab, wobei das Innenteil 62 im Hohlraum 210 verklemmt und
der Deckel 6 dadurch am Vertikalelement 2 befestigt wird. Auch ist es denkbar, das
Innenteil 62 des Deckels 6 auf seiner Umfangsseite mit einer in Umfangsrichtung umlaufenden
Nut 63 zu versehen, in welche ein Dichtelement 64 wie ein Gummiring eingesetzt wird
(siehe Figur 10a). Dieses Dichtelement 64 ermöglicht ein besseres Verklemmen des Deckels
6, wodurch ein allfälliges Verkleben oder Verschrauben des Deckels hinfällig wird.
Die Deckel 6 sind dann lösbar an den Vertikalelementen 2 befestigt und können bei
Bedarf, z.B. falls wie nachfolgend genauer erläutert wird eine Fussstütze 7 am Raumteiler
befestigt werden soll, einfach entfernt werden.
[0038] Wie in den Figuren 1 bis 2d angedeutet und in Figur 7 gut ersichtlich ist, kann der
Raumteiler 1 über eine oder mehrere Fussstützen 7 verfügen, welche jeweils an den
unteren Enden 29 der Vertikalelemente 2 angeordnet sind und dem Raumteiler Stabilität
verleihen. Die Fussstütze 7 verfügt über eine Grundplatte 71 zur Auflage auf einen
Boden sowie eine von der Grundplatte 71 vertikal abragende Struktur 72 zur Verbindung
mit einem Vertikalelement 2. Im vorliegenden Beispiel handelt es sich bei der abragenden
Struktur um einen im Wesentlichen rechteckigen Pfeiler 72, welcher durch das untere
offene Ende 29 des Vertikalelements 2 in den Hohlraum 210 des Vertikalelements 2 eingeführt
werden kann. Indem die Länge der abragenden Struktur 72 genügend lange gewählt wird,
werden das Vertikalelement 2 und die abragende Struktur 72 über eine Steckverbindung
miteinander verbunden, wobei keine weiteren Befestigungsmittel benötigt werden. Eine
Befestigung mittels Befestigungsmitteln wie Schrauben oder einem Klebstoff ist jedoch
genauso denkbar. Hier sind die abragende Struktur 72 und die Grundplatte 71 separate
Bauteile, welche miteinander verschraubt werden. Eine andere Möglichkeit wäre, die
Grundplatte 71 mit der abragenden Struktur 72 als ein Einzelteil bereitzustellen.
Obwohl hier nicht dargestellt, kann die Grundplatte 71 aus zwei oder mehr Unterplatten
bestehen, welche aufeinander aufgeschichtet werden. Eine besonders gute Stabilisierung
der Vertikalelemente 2 wird dann erreicht, wenn eine oder mehrere der im Bereich der
Vertikalelemente 2 angeordneten Unterplatten über eine Ausnehmung verfügen, in welche
die unteren Ende 29 der Vertikalelemente 2 jeweils aufgenommen werden können. Natürlich
kann die Grundplatte 71 auch nur aus einer Platte bestehen, welche über eine solche
Ausnehmung verfügt oder aber es werden Deckel 6 in die unteren offenen Enden 29 eingeschoben,
welche eine Dicke entsprechend zur Dicke der Grundplatte aufweisen (siehe z.B. Figur
10a). Auch können die Fussstützen 7 dazu verwendet werden, einen gewünschten Abstand
zwischen den unteren Enden 29 der Vertikalelemente 2 und dem hier nicht dargestellten
Boden einzustellen. Dazu können zum Beispiel Distanzhalter verwendet werden, welche
zunächst an der abragenden Struktur 72 der Fussstütze 7 angebracht werden, und auf
welchen Distanzhalter alsdann die Vertikalelemente 2 beim Verbinden mit den abragenden
Strukturen 72 aufliegen. Bei den Distanzhaltern handelt es sich vorzugsweise ebenfalls
um Hohlkörper, deren Querschnitt analog zum Querschnitt der Vertikalelemente 2 ausgebildet
sein kann. Beispielsweise also rechteckige oder zylindrische Hohlkörper, wobei die
abragende Struktur 72 durch den Hohlraum der Distanzhalter geführt wird.
[0039] Der Raumteiler 1 wird an seinen äusseren Enden jeweils mit einem Abschlusselement
3 beendet. Das heisst, der Raumteiler 1 umfasst zwei Abschlusselemente 3, zwischen
welchen die Vertikalelemente 2 angeordnet sind. Diese Abschlusselemente 3 sind in
den Figuren 8a bis 9c dargestellt und entsprechen jeweils länglichen Elementen, welche
sich entlang der vertikalen Richtung V erstrecken und welche jeweils mindestens eine
Eintrittsöffnung 31 aufweisen. Um die Abschlusselemente 3 mit den Vertikalelementen
2 zu verbinden, wird das Verbindungselement 4 entlang der Verbindungsrichtung C durch
die Eintrittsöffnung 31 des zweiten Abschlusselements 3 beziehungsweise entlang einer
der Verbindungsrichtung C entgegengesetzten Richtung durch die Eintrittsöffnung 31
des ersten Abschlusselements 3 gezogen. Weiter wird dann das Verbindungselement 4
über Befestigungsmittel 33 wie Schrauben an den Abschlusselementen 3 befestigt. Dazu
kann auf einer Aussenseite der Abschlusselemente 3 jeweils eine Vertiefung 34 ausgebildet
sein, in welcher das freie Ende 41 des Verbindungselements 4 mitsamt den Befestigungsmitteln
33 aufgenommen wird. Zudem kann an den Abschlusselementen 3 jeweils ein Befestigungselement
35 mit mindestens einer Durchgangsöffnung 36 angeordnet sein, wobei sich das Verbindungselement
4 durch die Durchgangsöffnungen 36 der Befestigungselemente 35 hindurcherstreckt.
Im vorliegenden Fall ist das Befestigungselement 35 als rechteckige Platte ausgebildet,
welche sich bezüglich der vertikalen Richtung V entlang der gesamten Länge des Abschlusselements
3 erstreckt. Die Abschlusselemente 3 und die zugehörigen Befestigungselemente 35 können
jeweils einstückig ausgebildet oder separat ausgebildete Bauteile sein. Im vorliegenden
Fall sind das Abschlusselement 3 und das Befestigungselement 35 einstückig ausgebildet.
[0040] Der Abstand d zwischen den Abschlusselementen 3 und der zu diesen Abschlusselementen
3 benachbarten Vertikalelemente 2 wird ebenfalls mit den Fixierelementen 5 wie oben
beschrieben fixiert. Das heisst, die Befestigungselemente 35 der Abschlusselemente
3 verfügen über Durchgangsöffnungen 36 analog zu den Durchgangsöffnungen 26 der Befestigungselemente
25 der Vertikalelemente 2, wobei die Durchgangsöffnungen 36 der Befestigungselemente
35 der Abschlusselemente 3 jeweils einen Durchmesser dA aufweisen, welcher im Wesentlichen
gleich gross oder kleiner als ein Durchmesser dF des Fixierelements 5 im Querschnitt
gesehen ist. Wie insbesondere aus den Figuren 9a bis 9c hervorgeht, bilden die Durchgangsöffnungen
36 der Befestigungselemente 35 und die Eintrittsöffnungen 31 der Abschlusselemente
3 dabei eine einzige durchgehende Öffnung durch die Befestigungselemente und die Abschlusselemente,
wobei diese durchgehende Öffnung in der Vertiefung 34 mündet. Die Abstände d zwischen
den Vertikalelementen 2 und den Abschlusselementen 3 wird somit ebenfalls durch Verklemmen
der Abschlusselemente 3 auf dem Fixierelement 5 mittels den Eintrittsöffnungen 31
der Abschlusselemente 3, durch Verklemmen der Abschlusselemente 3 auf dem Fixierelement
5 mittels den Durchgangsöffnungen 36 der Befestigungselemente 35 der Abschlusselemente
3 respektive durch Bereitstellen eines Anschlags für das Fixierelement 5 mittels den
Seitenflächen der Befestigungselemente 25, 35 festgelegt.
[0041] Damit die Befestigung des Verbindungsmittels 4 mittels der Befestigungsmittel 33
für einen Betrachter unsichtbar ist, werden Abdeckelemente 37 an den Abschlusselementen
3 angebracht, welche diese Befestigung bedecken. In der hier gezeigten Ausführung
handelt es sich beim Abdeckelement 37 um ein im Wesentlichen U-förmiges Profil, in
welches die Abschlusselemente 3 zumindest teilweise aufgenommen werden. Wie gut in
den Figuren 8a bis 9c ersichtlich ist, sind die Abschlusselemente 3 mit den angefügten
respektive integralen Befestigungselementen 35 dazu im Querschnitt im Wesentlichen
T-förmig ausgebildet, wobei die Dimensionen des Längsstegs des "T", also des Abschlusselements
3, ein Einrasten oder Verklemmen des Abschlusselements 3 im U-förmigen Profil des
Abdeckelements 37 erlauben. Der Quersteg des "T", also das Befestigungselement 35,
schlägt dann gegen die freien Enden 38 der Seitenschenkel 39 des U-förmigen Profils.
In diesem verbundenen Zustand sind die Befestigungsmittel 33 für das Verbindungsmittel
4 durch das Abdeckelement 37 vollständig verdeckt. Wie aus den Figuren 10a und 10b
hervorgeht, sind auch die Abschlusselemente 3, oder sogar nur die Abschlusselemente
3, mit Fussstützen 7 wie oben beschrieben verbunden. In diesem Fall verfügen die Abschlusselemente
über offene untere Enden 311, in welche die abragende Struktur 72 des Stützfusses
eingeführt werden kann. Die offenen Enden werden dabei jeweils durch das Befestigungselement
35 und das Abdeckelement 37 gebildet, welche bezüglich der vertikalen Richtung eine
Länge haben, welche grösser als eine Länge der Abschlusselemente 3 im Bereich ihrer
Eintrittsöffnungen 31 sind. Oder anders gesagt ist die Länge des Längsstegs des "T"
kleiner als die Länge des Quersteg des "T" sowie kleiner als die Länge der Abdeckelemente
37 entlang der vertikalen Richtung. Oder nochmals anders gesagt bilden die Befestigungselemente
35 und die Abdeckelemente im verbundenen Zustand wiederum ein Hohlprofil mit einem
Hohlraum 312, in welchen die abragende Struktur des Stützfusses eingeführt werden
kann (siehe insbesondere Figur 10a). Auch ist es denkbar, die Abschlusselemente mit
offenen oberen Enden auszubilden, welche dann analog zu den Vertikalelementen mit
einem Deckel 6 verschlossen werden können.
[0042] Wie anfangs erwähnt, können die Vertikalelemente 2 und natürlich auch die Abschlusselemente
3 nicht nur die bislang diskutierte rechteckige Form sondern beliebige Formen aufweisen.
Beispielsweise können diese Elemente zylindrisch ausgebildet sein, wie dies in den
Figuren 11a bis 11c dargestellt ist. Vorzugsweise sind die Vertikalelemente 2, die
Abschlusselemente 3 und die Abdeckelemente 37 aus Holz gefertigt. Denkbar sind jedoch
auch viele andere Materialien wie Kunststoff oder Metall. Auch die Fussstütze 7 kann
aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt sein, wobei eine gute Stabilität
insbesondere mit Fussstützen aus Metall erreicht wird.
BEZUGSZEICHENLISTE
| 1, 1' |
Raumteiler |
41 |
freies Ende |
| |
|
|
|
| 2, 2' |
Vertikalelement |
5 |
Fixierelement |
| 21a,... |
Seitenwand |
51 |
Hohlraum |
| 22a, ... |
Innenseite |
| 23 |
Eintrittsöffnung |
6 |
Deckel |
| 24 |
Austrittsöffnung |
61 |
Aussenteil |
| 25 |
Befestigungselement |
62 |
Innenteil |
| 26 |
Durchgangsöffnung |
63 |
Nut |
| 27 |
Nut |
64 |
Dichtelement 64 |
| 28 |
oberes Ende |
| 29 |
unteres Ende |
7 |
Fussstütze |
| 210 |
Hohlraum |
71 |
Grundplatte |
| 211 |
Seitenfläche |
72 |
abragende Struktur |
| 212 |
freies Ende |
| |
|
D |
Abstand |
| 3 |
Abschlusselement |
V |
vertikale Richtung |
| 31 |
Eintrittsöffnung |
H |
horizontale Richtung |
| 33 |
Befestigungsmittel |
C |
Verbindungsrichtung |
| 34 |
Vertiefung |
dA |
Durchmesser Durchgangsöffnung |
| 35 |
Befestigungselement |
| 36 |
Durchgangsöffnung |
dB |
Durchmesser Durchgangsöffnung |
| 37 |
Abdeckelement |
| 38 |
freies Ende |
dF |
Durchmesser Fixierelement |
| 39 |
Seitenschenkel |
dS |
Durchmesser |
| 311 |
unteres Ende |
|
Verbindungselement |
| 312 |
Hohlraum |
dV |
Durchmesser Eintrittsöffnung/ |
| 4 |
Verbindungselement |
|
Austrittsöffnung |
1. Raumteiler (1) umfassend
- mindestens zwei Vertikalelemente (2), welche sich jeweils entlang einer vertikalen
Richtung (V) erstrecken und welche jeweils mindestens eine Eintrittsöffnung (23) und
mindestens eine Austrittsöffnung (24) aufweisen; und
- mindestens ein Verbindungselement (4), welches sich entlang einer senkrecht zur
vertikalen Richtung (V) verlaufenden Verbindungsichtung (C) durch die Eintrittsöffnungen
(23) und Austrittsöffnungen (24) der Vertikalelemente (2) hindurcherstreckt, wodurch
die Vertikalelemente (2) mittels des Verbindungselements (4) miteinander verbunden
werden;
dadurch gekennzeichnet, dass der Raumteiler (1) weiter mindestens ein Fixierelement (5) umfasst, welches sich
entlang der Verbindungsrichtung (C) durch die Eintrittsöffnung (23) des einen Vertikalelements
(2) sowie durch die Austrittsöffnung (24) des anderen Vertikalelements (2) erstreckt,
und welches Fixierelement (5) dabei derart ausgebildet ist, dass die Vertikalelemente
(2) bezüglich der Verbindungsrichtung (C) in einem Abstand (d) zueinander festgelegt
werden.
2. Raumteiler (1) nach Anspruch 1, wobei das Fixierelement (5) und die Vertikalelemente
(2) formschlüssig und/oder kraftschlüssig miteinander verbunden sind.
3. Raumteiler (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Fixierelement (2) im Querschnitt
gesehen einen Durchmesser (dF) aufweist, welcher im Wesentlichen gleichgross oder
grösser als ein Durchmesser (dV) der Eintrittsöffnungen (23) und Austrittsöffnungen
(24) der Vertikalelemente (2) ist.
4. Raumteiler (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei jeweils ein Befestigungselement
(25) mit mindestens einer Durchgangsöffnung (26) im Vertikalelement (2) angeordnet
ist, wobei sich das Verbindungselement (4) durch die Durchgangsöffnungen (26) der
Befestigungselemente (25) hindurcherstreckt, und wobei die Durchgangsöffnungen (26)
der Befestigungselemente (25) jeweils einen Durchmesser (dB) aufweisen, welcher im
Wesentlichen gleich gross oder kleiner als ein Durchmesser (dF) des Fixierelements
(5) im Querschnitt gesehen ist.
5. Raumteiler (1) nach Anspruch 4, wobei die Vertikalelemente (2) jeweils als Hohlkörper
ausgebildet sind und einen Hohlraum (210) aufweisen, und wobei die Befestigungselemente
(2) jeweils innerhalb dieses Hohlraums (210) angeordnet sind.
6. Raumteiler (1) nach Anspruch 5, wobei die Vertikalelemente (2) jeweils eine Innenseite
(22b) mit mindestens einer Verbindungsstruktur (27b), insbesondere einer Nut, aufweisen,
und wobei die Befestigungselemente (25) über die Verbindungsstruktur (27b) im Hohlraum
(210) der Vertikalelemente (2) befestigbar sind.
7. Raumteiler (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Fixierelement (5)
und/oder das Verbindungselement (4) verformbar ausgebildet sind.
8. Raumteiler (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Fixierelement (5)
ein Hohlkörper, insbesondere ein Hohlzylinder, mit einem Hohlraum (51) ist, und wobei
sich das Verbindungselement (4) durch den Hohlraum (51) des Fixierelements (5) hindurch
erstreckt.
9. Raumteiler (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiter umfassend zwei Abschlusselemente
(3), welche sich jeweils entlang der vertikalen Richtung (V) erstrecken und welche
jeweils mindestens eine Eintrittsöffnung (31) aufweisen,
wobei die Vertikalelemente (2) bezüglich der Verbindungsrichtung (C) zwischen den
Abschlusselementen (3) angeordnet sind,
wobei sich das Verbindungselement (4) entlang der Verbindungsrichtung (C) durch die
Eintrittsöffnungen (31) der Abschlusselemente (3) hindurcherstreckt, wodurch die Abschlusselemente
(3) mit den Vertikalelementen (2) verbunden werden, und
wobei das Verbindungselement (4) insbesondere über Befestigungsmittel (33) an den
Abschlusselementen (3) befestigt ist.
10. Raumteiler (1) nach Anspruch 9, wobei jeweils ein Befestigungselement (35) mit mindestens
einer Durchgangsöffnung (36) am Abschlusselement (3) angeordnet ist, wobei sich das
Verbindungselement (4) durch die Durchgangsöffnung (36) des Befestigungselements (35)
hindurcherstreckt, und wobei die Durchgangsöffnung (36) des Befestigungselements (35)
jeweils einen Durchmesser (dA) aufweist, welcher im Wesentlichen gleich gross oder
kleiner als ein Durchmesser (dF) des Fixierelements (5) im Querschnitt gesehen ist.
11. Raumteiler (1) nach Anspruch 9 oder 10, weiter umfassend zwei Abdeckelemente (37),
wobei jeweils ein Abdeckelement (37) an einem der Abschlusselemente (3) derart befestigt
ist, dass die Befestigung des Verbindungselements (4) an den Abschlusselementen (3)
von aussen nicht sichtbar ist.
12. Raumteiler (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei mindestens eines der
Vertikalelemente (2) und/oder mindestens eines der Abschlusselemente (3) jeweils über
ein offenes oberes Ende (28) und/oder über ein offenes unteres Ende (29; 311) verfügen,
wobei das obere offene Ende (28) beziehungsweise das untere offene Ende (29; 311)
durch einen einschiebbaren Deckel (6) verschliessbar ist.
13. Raumteiler (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiter umfassend mindestens
eine Fussstütze (7), welche an einem unteren Ende (29; 311) des Vertikalelements 2()
und/oder des Abschlusselements (3) angeordnet ist.
14. Raumteiler (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Vertikalelemente
(2) und/oder die Abschlusselemente (3) im Wesentlichen zylindrisch oder rechteckig
und vorzugsweise aus Holz ausgebildet sind.
15. Verfahren zur Herstellung eines Raumteiler (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
umfassend die Schritte von:
- Bereitstellen der mindestens zwei Vertikalelemente (2);
- Verbinden der Vertikalelemente (2) mittels des mindestens einen Verbindungselements
(4); und
- Festlegen der Vertikalelemente (2) bezüglich der Verbindungsrichtung (C) in einem
Abstand (d) zueinander mittels des Fixierelements (5).