[0001] Die Erfindung betrifft eine Anlage zum horizontalen Bandgießen eines Vorbandes aus
Metall.
[0002] Aus der deutschen Patentschrift
DE 44 07 873 C2 ist eine horizontale Bandgießanlage zum Erzeugen eines Vorbandes aus Stahl bekannt.
Die Bandgießanlage hat ein Schmelzgefäß, aus der Schmelze über eine Gießdüse auf ein
horizontal umlaufendes Gießband aufgegeben wird. Für eine Kühlung des Gießbandes ist
unter einem oberen Trum des Gießbandes eine Kühleinrichtung angeordnet. Auf dem gekühlten
Gießband erstarrt die aufgegebene Schmelze zu einem Vorband. In dem Bereich zwischen
der Gießdüse und dem durcherstarrten Vorband weist die Bandgießanlage eine Einhausung
auf, in die ein Gasstrom eingeleitet wird, um für die aufgegebene Schmelze und das
erstarrende Vorband eine reduzierende oder oxidierende Atmosphäre oder eine Inertgasatmosphäre
zu bilden. Der Gasstrom wird über Düsen, die in einem Deckenelement der Einhausung
angeordnet sind, eingeleitet. Um auf die Oberfläche des erstarrenden Vorbandes Einfluss
nehmen zu können, wird der Gasstrom in Hinblick auf seine Temperatur und sein Geschwindigkeits-
und Druckprofil variiert.
[0003] Es ist allgemein bekannt, dass es zeitweise bei der Herstellung von Vorband in einer
Banddicke von 6 bis 25 mm durch eine gegenüber dem gekühlten Gießband geringere Wärmeabfuhr
an der Oberseite des Vorbandes zu einer Aufwölbung des gegossenen Vorbandes in seitlichen
Randbereichen oder einem stellenweisen Abheben des gegossenen Vorbandes von dem Gießband
kommen kann. Die Aufwölbungen und das Abheben bedingen ein inhomogenes Profil des
gegossenen Vorbandes und größere Lunker, sowie Risse und Poren, was die Weiterverarbeitung
deutlich erschwert und das Ausbringen verringert. Die Risse treten in den Randbereichen
des gegossenen Vorbandes vermehrt auf und sind in etwa 30 mm bis 100 mm von dem äußeren
Rand entfernt. Des Weiteren findet die Aufwölbung der Randbereiche zu einem Zeitpunkt
statt, an dem das gegossene Vorband noch nicht durcherstarrt ist und sich auf der
Oberfläche flüssige Restschmelze befindet. Das Aufwölben führt dann dazu, dass die
Schmelze sich in Richtung Bandmitte verlagert und dadurch bereits erstarrte Dendriten
an die Bandoberfläche treten, an der bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Deckelbildung
stattgefunden hat. Dies führt zu einer offenen Porosität bevorzugt in den Randbereichen,
welche bei der Verarbeitung des Bandes zu Oberflächen- und Gefügefehlern führt. Diese
Risse mit Oberflächenkontakt führen ebenso zu Materialfehlern während der Weiterverarbeitung,
weshalb das Material besäumt werden muss und die Wirtschaftlichkeit sinkt.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Anlage zum horizontalen
Bandgießen eines Vorbandes aus Metall zu schaffen, mit der eine verbesserte Qualität
des Vorbandes und ein erhöhtes Ausbringen erreicht wird.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Anlage zum horizontalen Bandgießen eines Vorbandes
aus Metall mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
sind in den Ansprüchen 2 bis 10 angegeben
[0006] Erfindungsgemäß wird bei einer Anlage zum horizontalen Bandgießen eines Vorbandes
aus Metall, eine verbesserte Qualität des Vorbandes und ein erhöhtes Ausbringen dadurch
erreicht, dass oberhalb des erstarrenden Vorbandes ein Kühlelement zur Kühlung des
erstarrenden Vorbandes von oben angeordnet ist. Durch diese verbesserte Kühlung des
Vorbandes von oben wird vorteilhafter Weise erreicht, dass das erstarrende Vorband
gleichmäßiger gekühlt wird und dies zu einer Herabsetzung von lokalen Spannungen im
gegossenen Vorband führt. Diese Spannungen werden sonst durch Risse im Randbereich
und/oder Verwerfungen des Stranges (U-Form) abgebaut, d.h. die Bandkanten wölben sich
aufgrund der schnelleren Wärmeabfuhr und der damit verbundenen Volumenkontraktion
des Gefüges an der Bandunterseite und den Bandkanten auf. Insgesamt wird eine Verbesserung
der Qualität, der Oberfläche und der Geometrie eines erzeugten Vorbandes erreicht.
Auch wird das Ausbringen erhöht und damit verbunden die Wirtschaftlichkeit. Das Kühlelement
ist hierbei mit Abstand zu dem erstarrendem Vorband angeordnet und entfaltet seine
Kühlwirkung über Aufnahme der von dem Vorband abgestrahlten Wärme. Insgesamt wird
eine Ausbildung einer dichten, nicht offenporigen Oberfläche des Vorbandes erreicht.
[0007] Im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung wird unter einem Kühlelement ein sich
über eine große Fläche erstreckender Körper verstanden, welcher über seine Fläche
die durch Wärmestrahlung vom erstarrenden Vorband abgegebene Wärme aufnimmt. Bevorzugt
stimmt somit die Fläche des Kühlelements im Wesentlichen mit der Oberfläche des Gießbandes
beziehungsweise der Oberfläche des erstarrenden Vorbandes überein. Es ist selbstverständlich,
dass hierbei aus konstruktiven Gründen in Gießrichtung gesehen die Länge des Kühlelements
am Beginn und am Ende des Gießbandes kürzer ausfallen kann beziehungsweise muss. Auch
kann die Breite des Kühlelements bezogen auf das Gießband in den Randbereichen schmaler
ausgebildet sein, um die Kühlwirkung in den Randbereichen zu minimieren. Die Fläche
des Kühlelements nimmt somit mindestens 50% vorzugsweise 75% der Oberfläche des Gießbandes
beziehungsweise der Oberfläche des erstarrenden Vorbandes ein. Das Kühlelement ist
bevorzugt metallisch und quaderförmig, wobei anstatt einer flachen Unterseite auch
eine gewölbte Unterseite vorgesehen sein kann. Auch ist das Kühlelement bevorzugt
ein Hohlkörper. Das erfindungsgemäße Kühlelement umfasst keine Kühlung des erstarrenden
Vorbandes durch Spritzwasserkühlung oder Beschickung mit Gasen. Die Kühlung des erfindungsgemäßen
Kühlelementes an sich kann aktiv oder passiv - bevorzugt bei einem Hohlkörper über
eine Innenkühlung mit Kühlflüssigkeit - erfolgen, um die aufgenommene Wärme aus dem
vergossenen Material abzuführen. Auch eine Spritzwasserkühlung einer Oberseite des
Kühlelementes, die Anordnung von Kühlrippen, eine Gaskühlung oder eine Kühlung über
natürliche Konvektion sind denkbar.
[0008] Neben dieser statischen Anordnung des Kühlelements kann das Kühlelement auch als
umlaufendes Kühlband oder umlaufende Kühlkette ausgebildet sein. Die Nutzung der beweglichen
Kühlkette oder des beweglichen Kühlbandes als Kühlelement bietet den Vorteil weitgehender
Regelmöglichkeiten der Wärmeabfuhr aufgrund der Drehrichtung oder der Geschwindigkeit
der Kühlkette oder des Kühlbandes.
[0009] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Kühlelement zumindest im Bereich einer dem
erstarrenden Vorband zugewandten Unterseite aus einem Werkstoff mit einer Wärmeleitfähigkeit
von größer 100 W/mK (bei 40 °C), insbesondere von größer 180 W/mK (bei 40 °C), hergestellt
ist. Als Werkstoffe eignen sich besonders Aluminium, eine Aluminiumlegierung, Kupfer
oder eine Kupferlegierung.
[0010] In einer alternativen oder zusätzlichen Ausführung ist vorgesehen, dass das Kühlelement
im Bereich einer dem erstarrenden Vorband zugewandten Unterseite mit einer Oberflächenstruktur
versehen ist und die Oberflächenstruktur vorzugsweise ein Pyramiden-, Rauten-, Sicken-
oder Punktmuster mit einer Tiefe von 0,5 bis 5 mm im Sinne von Einprägungen oder Erhebungen
aufweist. Hierdurch werden Anlagerungen von Staub an das Kühlelement vermieden oder
verringert. Auch die Rückreflektion der Wärmestrahlung wird verringert. Zusätzlich
wird der für eine reduzierende, inerte oder auf die chemische Zusammensetzung des
vergossenen Stahls angepasste Gießatmosphäre in eine Einhausung eingebrachte Gasstrom
- im Gegensatz zu einer glatten Oberfläche - gelenkt.
[0011] Eine weitere alternative oder zusätzliche Ausführung sieht vor, dass das Kühlelement
im Bereich einer dem erstarrenden Vorband zugewandten Unterseite in Randbereichen
mit einer Beschichtung versehen ist, die vorzugsweise BN, ZrO
2, Al
2O
3 oder AIN enthält und besonders vorzugsweise ein feuerfestes Fasermaterial mit einem
Al
2O
3-Gehalt von mehr als 50 Gew.-%, insbesondere mit einem Al
2O
3-Gehalt von größer gleich 72 Gew.-%, ist. Hierdurch wird eine Homogenisierung der
Abkühlbedingungen über die Bandbreite erreicht und somit eine Verformung des abkühlenden
Materials (U-Shape) verhindert.
[0012] Noch eine weitere alternative oder zusätzliche Ausführung sieht vor, dass das Kühlelement
im Bereich einer dem erstarrenden Vorband zugewandten Unterseite im Querschnitt gesehen
in Richtung des erstarrenden Vorband gewölbt ist und die Wölbung in einer Gießrichtung
gesehen mittig zum Kühlelement ausgerichtet ist. Die neue Querschnittsform führt auch
zu einer Homogenisierung der Abkühlbedingungen über die Brandbreite. Die verringerte
Wärmeabfuhr in den Kantenbereichen bewirkt eine Verminderung der Poren- und Lunkerbildung
in den Randbereichen.
[0013] In einer alternativen oder zusätzlichen Ausführung ist vorgesehen, dass das Kühlelement
in Gießrichtung gesehen in einzelne Segmente unterteilt ist, die über eine Breite
des Kühlelements mindestens einen Kühlkreislauf aufweisen und die in Gießrichtung
gesehen vorzugsweise eine Länge von 15 bis 150 cm aufweisen. Des Weiteren wird die
Messtechnik insofern modifiziert, dass in Gießrichtung gesehen der genaue Ort der
Erstarrung der Oberfläche des Vorbandes bezogen auf das Gießband durch Auswertung
der Kühlwassertemperaturen einzelner Kühlsegmente bestimmt werden kann.
[0014] Ferner sieht eine weitere alternative oder zusätzliche Ausführung vor, dass das Kühlelement
in einem Abstand von 10 bis maximal 25 mm zur Oberseite des erstarrenden Vorbandes
im Bereich einer Mitte des erstarrenden Vorbandes und in einer Gießrichtung gesehen
in einem angemessenen Abstand von der Schmelzenaufgabe, vorzugsweise mindestens 0,5
m in Gießrichtung von der Schmelzenaufgabe entfernt, angeordnet ist. Bevorzugt ist
in diesem Zusammenhang vorgesehen, dass das Kühlelement zur Einstellung eines Abstandes
zwischen einer Unterseite des Kühlelements und einer Oberseite des erstarrenden Vorbandes
anhebbar und absenkbar ist.
[0015] Hierdurch lässt sich tafelförmiges Vorband mit guter Geometrie und einer verbesserten
Oberfläche herstellen. Insbesondere werden Kantenrisse und eine Offenporigkeit der
Oberfläche des Vorbandes reduziert beziehungsweise verhindert. Dies bedeutet die Erzeugung
eines Vorbandes mit geringeren Fehlern, wodurch ein Ausbringen der horizontalen Bandgießanlage
erhöht und damit eine wesentliche Verbesserung von deren Wirtschaftlichkeit erreicht
wird.
[0016] Da das erzeugte Vorband beziehungsweise Warmband keine Poren im Randbereich und insgesamt
wesentlich geringere Kantenfehler aufweist, wird das sonst zumindest teilweise erforderliche
Besäumen des Vorbandes beziehungsweise Warmbandes deutlich reduziert und die Wirtschaftlichkeit
der Herstellung erhöht.
[0017] Insgesamt führt die verminderte Wärmeabfuhr zu einer Verminderung von Bandverwerfungen
(beispielsweise die bekannte U-Form) des erzeugten Vorbandes. Diese Bandverwerfungen
entstehen unter anderem durch zu hohe lokale Wärmeabfuhr im Bereich der Bandkanten.
[0018] Insgesamt kann mit der erfindungsgemäßen horizontalen Bandgießanlage Warmband beziehungsweise
Tafelmaterial in der angestrebten Dicke von 6 bis 25 mm (gemessen in der Bandmitte)
mit guter Geometrie und verbesserter Oberfläche aus hochmanganhaltigen oder hochaluminiumhaltigen
oder hochsiliziumhaltigen Leichtbaustählen, Elektroblechen oder Hadfield-Stahl hergestellt
werden.
[0019] Nachfolgend wird die Erfindung an Hand von in Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Seitenansicht einer horizontalen Bandgießanlage,
Figur 2a einen vertikalen Teil-Querschnitt eines Kühlelementes der Bandgießanlage
aus Figur 1 in einer ersten Ausführungsform und
Figur 2b einen vertikalen Teil-Querschnitt des Kühlelementes in einer zweiten Ausführungsform.
[0020] Die in Figur 1 gezeigte schematische Seitenansicht einer horizontalen Bandgießanlage
1 besteht im Wesentlichen aus einem Schmelzgefäß 2, einer Gießdüse 3, einem Gießband
4 und einer Einhausung 5 mit einem Kühlelement 6, das auch als Topcooler bezeichnet
werden kann. Über das Schmelzgefäß 2 wird flüssige Schmelze S, insbesondere Metallschmelze,
über eine sich hieran anschließende Gießdüse 3 auf das Gießband 4 in Form eines Stranges
beziehungsweise erstarrenden Vorbandes V aufgegeben. Hierbei läuft das endlose Gießband
4 in einer Gießrichtung G um eine vordere Umlenkrolle 4a und eine hiervon in Gießrichtung
G beabstandete hintere Umlenkrolle 4b um und fördert das erstarrende Vorband V somit
in Gießrichtung G. Entsprechender Weise lässt sich das Gießband 4 in ein oberes Trum
4c, auf dem das Vorband V erstarrt und das sich oben zwischen den vorderen und hinteren
Umlenkrollen 4a, 4b erstreckt, und ein unteres Trum 4d aufteilen, das sich unten zwischen
den vorderen und hinteren Umlenkrollen 4a, 4b erstreckt. Das Gießband 4 verläuft im
Bereich des oberen Trums 4c im Wesentlichen horizontal und ist im Bereich des oberen
Trums 4c mittels einer Kühlvorrichtung 7 von unten gekühlt, die nahezu das gesamte
Obertrum 4c unter Ausnahme kurzer Bereiche am Übergang zu den Umlenkrollen 4a, 4b
von unten mit Kühlmittel, vorzugsweise Wasser, beaufschlagt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit
sind üblicher Weise vorhandene und sich in Gießrichtung G erstreckende Seitenbegrenzungselemente
für das auf dem Obertrum 4c erstarrende Vorband V nicht dargestellt. Die Einhausung
5 der horizontalen Bandgießanlage 1 umschließt das erstarrende Vorband V in einem
Bereich zwischen der Gießdüse 3 und einem Austritt 5b für das durcherstarrte Vorband
V aus der Einhausung 5. Die Einhausung 5 ist in üblicher Weise vorgesehen, um die
Schmelze S in einer reduzierenden Atmosphäre, einer Inertgasatmosphäre oder einer
auf die chemische Zusammensetzung des vergossenen Stahls angepassten Gießatmosphäre,
zu vergießen und zu dem Vorband V erstarren zu lassen. Hierfür sind an die Einhausung
5 im Bereich eines oberen und im Wesentlichen sich horizontal erstreckenden Deckenelements
5a eine Gaszuleitung 5c und eine Gasableitung 5d angeschlossen. Die Gaszuleitung 5c
befindet sich im Bereich des Austritts 5b und die Gasableitung 5d im Bereich der Gießdüse,
so dass das Gas entgegen der Gießrichtung G im Gegenstrom zu dem erstarrenden Vorband
V strömt.
[0021] Neben der Kühlung des erstarrenden Vorbandes V mit der Kühlvorrichtung 7 von unten,
die mit dem erstarrenden Vorband V über das Gießband 4 direkt in Kontakt steht, ist
eine zusätzliche Kühlung des erstarrenden Vorbandes V von oben mit einem Kühlelement
6 vorgesehen. Das Kühlelement 6 ist innerhalb der Einhausung 5 und oberhalb des erstarrenden
Vorbandes V angeordnet. In Gießrichtung G gesehen erstreckt sich das Kühlelement 6
von einem Bereich, der sich an die Gießdüse 3 anschließt, bis zu einem Bereich in
der Nähe des Austritts 5b des Vorbandes V aus der Einhausung 5 und mindestens über
die gesamte Breite des erstarrenden Vorbandes V beziehungsweise des Gießbandes 4.
Das Kühlelement 6 an sich ist ein flacher quaderförmiger Hohlkörper, der von einem
Kühlmittel, vorzugsweise Wasser, über eine Zuleitung 6a und Ableitung 6b im Gegenstrom
zur Gießrichtung G oder in Gießrichtung G durchströmt wird. Da das Kühlelement 6 in
einem vorgewählten Abstand a oberhalb des erstarrenden Vorbandes V angeordnet ist,
führt das Kühlelement 6 die von dem erstarrenden Vorband V abgegebene Wärmestrahlung
ab und trägt somit zur Kühlung des erstarrenden Vorbandes V von oben bei. Der Abstand
a erstreckt sich hierbei lotrecht zwischen der Oberseite des erstarrenden Vorband
V und der Unterseite 6c des Kühlelements 6.
[0022] Für die Herstellung des Kühlelements 6 sind Werkstoffe wie Aluminium, Aluminiumlegierungen,
Kupfer oder Kupferlegierung geeignet. Diese Werkstoffe haben eine Wärmeleitfähigkeit
von größer 100 W/mK (bei 40 °C), vorzugsweise von größer 180 W/mK (bei 40 °C).
[0023] Insbesondere ist zusätzlich oder alternativ vorgesehen, das Kühlelement 6 an seiner
dem erstarrenden Vorband V zugewandten Unterseite 6c mit einer Oberflächenstruktur
anstatt mit einer planen Oberfläche zu versehen. Während des Gießprozesses entstehen
Stäube, die im Wesentlichen aus Fe-, Mn-, Zn- und Pb-Oxiden sowie geringen Mengen
an C und Cl bestehen und sich in Form einer Staubschicht an der Unterseite 6c des
Kühlelements 6 absetzen. Da die Staubschicht eine geringere Wärmeleitfähigkeit als
das Kühlelement 6 aufweist, wird hierdurch die Kühlleistung des Kühlelements 6 herabgesetzt.
Die Oberflächenstruktur der Unterseite 6c wirkt dem Absetzen der Staubschicht entgegen,
so dass die Wärmeabfuhr durch die Staubschicht nicht behindert wird. Als Oberflächenstruktur
kommen beispielsweise ein Pyramiden-, Rauten-, Sicken- oder Punktmuster mit einer
Tiefe von 0,5 bis 5 mm im Sinne von Einprägungen oder Erhebungen in Frage. Die Tiefe
von 0,5 bis 5 mm ist hierbei lotrecht auf den nicht mit einer Oberflächenstruktur
versehenen Teil der Unterseite 6c des Kühlelements 6 bezogen. Durch die Oberflächenstruktur
entstehen kleine Verwirbelungen der Atmosphäre in der Einhausung 5 im Bereich der
Kanten der jeweiligen Oberflächenstruktur. Hierdurch wird das gleichmäßige Absetzen
der Staubschicht verhindert. Zusätzlich löst sich der Staub, welcher sich in tieferen
Bereichen der Oberflächenstruktur sammelt, nach Erreichen einer kritischen Dicke selbsttätig
ab und wird mit dem erstarrendem Vorband V ausgefördert beziehungsweise verbrennt.
Auch vergrößert die Oberflächenstruktur die Oberfläche der Unterseite 6c insgesamt
und somit die Kühlfläche. Ferner bewirkt die Oberflächenstruktur eine Veränderung
der Reflektionswinkel in Bezug auf die Wärmestrahlung von dem erstarrenden Vorband.
Hierdurch wird die zurückgestrahlte Wärme auf das erstarrende Vorband V um mindestens
5 % verringert, wodurch eine höhere Kühlleistung des Kühlelements 6 erzielt wird.
Alternativ ist es möglich, den Gasstrom durch eine Topographie mit Sicken (Längsnuten)
zu lenken.
[0024] In der Figur 1 ist das Kühlelement 6 als ein einzelnes sich in Gießrichtung G erstreckendes
quaderförmiges Hohlelement ausgebildet.
[0025] In der Figur 2a ist ein vertikaler Teil-Querschnitt des Kühlelementes 6 der Bandgießanlage
1 in einer ersten Ausführungsform dargestellt. Anstatt einer quaderförmigen Querschnittsform
mit einer planen Unterseite 6c ist die Unterseite 6c in der ersten Ausführungsform
mit einer Wölbung 6d versehen. Diese Wölbung 6d ist in Gießrichtung G gesehen und
auf eine Mitte m des Kühlelementes 6 bezogen symmetrisch. Der Abstand a zwischen der
Unterseite 6c des Kühlelementes 6 an der Mitte m des Kühlelementes 6 und der Oberfläche
des Vorbandes V beziehungsweise der Oberseite des Gießbandes 4 ist minimal und steigt
jeweils ausgehend von der Mitte m zu der rechten und der linken Seite 6e des Kühlelementes
6 entsprechend dem Krümmungsgrad der Wölbung 6d an. Ausgehend von der Mitte m zu den
Seiten 6e hin nimmt der Krümmungsgrad der Wölbung 6d vorzugsweise zu. Zusätzlich endet
die Wölbung 6d nicht im Bereich der Seiten 6e des Kühlelementes 6 nach innen mit Abstand
hierzu und geht in einer zu dem Gießband 4 parallelen Randabschnitt 6f über, der nicht
gewölbt und somit plan ist.
[0026] Die Figur 2b zeigt einen vertikalen Teil-Querschnitt des Kühlelementes 6 der Bandgießanlage
1 in einer zweiten Ausführungsform. Die Ausgestaltung der Unterseite 6c des Kühlelementes
6 ist vergleichbar mit der zuvor zu Figur 2a beschriebenen. Der einzige Unterschied
besteht darin, dass die Wölbung 6d jeweils bis an die Seiten 6e reicht und somit keine
planen Randabschnitte 6f vorhanden sind. Auch hier nimmt ausgehend von der Mitte m
zu den Seiten 6e hin der Krümmungsgrad der Wölbung 6d vorzugsweise zu.
[0027] Die in den Figuren 2a und 2b beschriebenen Querschnittsformen des Kühlelementes 6
haben gemeinsam, dass eine verringerte Wärmeabfuhr in den seitlichen Randbereichen
8 des erstarrenden Vorbandes V - in Gießrichtung G gesehen - beziehungsweise eine
verbesserte Wärmeabfuhr in der Mitte M des erstarrenden Vorbandes V - in Gießrichtung
G gesehen - erfolgt. Hierdurch wird einem etwaigen Aufwölben des Randbereiches 8 des
Vorbandes V - sogenannter U-Shape - entgegenwirkt. Die dadurch wärmeren Randbereiche
8 des erstarrenden Vorbandes V verhindern beziehungsweise verringern eine Verwerfung
des Vorbandes V, welche aus einer lokalen Temperaturerhöhung der Unterseite des erstarrenden
Vorbandes V aufgrund eines Abhebens des erstarrenden Vorbandes V vom Gießband 4 im
Bereich der Mitte M des erstarrenden Vorbandes V resultiert. Ziel ist es, eine Verringerung
der Wärmeabfuhr in den Randbereichen 8 in Verbindung mit einer Erhöhung der Wärmeabfuhr
in der Mitte M des erstarrenden Vorbandes V zu erreichen. Der minimale Abstand a zwischen
Kühlelement 6 und erstarrendem Vorband V, vorzugsweise im Bereich der Mitte M des
erstarrenden Vorbandes V, soll 10 bis 35 mm betragen. Der maximale Abstand a, vorzugsweise
in den Randbereichen 8 des erstarrenden Vorbandes V, soll 45 bis 80 mm betragen. Um
dies zu erreichen, wird die Unterseite 6c des Kühlelements 6 im Querschnitt und in
Gießrichtung G gesehen in einem Bereich um seine Mitte m - wie zuvor beschrieben -
nach unten gewölbt, wodurch die Strömungsgeschwindigkeit der Atmosphäre in der Einhausung
5 im Bereich der Mitte M des erstarrenden Vorbandes V steigt und die Strömungsrichtung
der Atmosphäre von der Mitte M des erstarrenden Vorbandes V in Richtung der Randbereiche
8 gelenkt wird. Damit wird zusätzlich auch Staubablagerungen im Bereich der Mitte
M der Unterseite 6c des Kühlelements 6 entgegengewirkt. Weiterhin positiv führt die
Wölbung 6d zu einem verstärkten Absetzen des Staubes in den Randbereichen 8 des Kühlelements
6 und somit vorteilhaft zu einer verringerten Wärmeabfuhr in Randbereichen 8 des erstarrenden
Vorbandes V. Außerdem wird ein Risiko, dass ein sich im Randbereich 8 aufwölbendes
Vorband V das Kühlelement 6 berührt, verringert.
[0028] Auch kann zusätzlich oder alternativ das Kühlelement 6 in einzelne Segmente unterteilt
werden, welche über die Breite der Bandgießanlage 1 mindestens einen Kühlkreislauf
aufweisen und in Gießrichtung G eine Länge von 15 bis 150 cm aufweisen. Die erstarrte
Oberseite des Vorbandes V weist einen im Vergleich zur schmelzflüssigen Oberfläche
höheren thermischen Emissionskoeffizienten auf, wodurch die Wärmeabfuhr durch Strahlung
ansteigt. Durch die Messung der Kühlwassertemperaturen der einzelnen Segmente und
die daraus berechnete aufgenommene Wärmemenge kann verlässlich festgestellt werden,
in welchem Bereich beziehungsweise an welchem Ort der Bandgießanlage 1 die Erstarrung
der Oberfläche des erstarrenden Vorbandes V erfolgt. Hierdurch kann die Gießgeschwindigkeit
für die jeweiligen Legierungen und Gießdicken optimal angepasst werden, so auch zur
exakten Positionierung der Resterstarrung.
[0029] Des Weiteren kann zusätzlich oder alternativ eine Beschichtung des Randbereiches
8 des Kühlelements 6 vorgenommen werden. Diese Beschichtung vermindert die Wärmeleitfähigkeit
beziehungsweise den Wärmeübergang und/oder den thermischen Absorptionskoeffizienten
des Kühlelements 6 von der Oberfläche der Beschichtung in das Kühlelement 6. Beispielsweise
kann eine Beschichtung mit spiegelnder Oberfläche vorgesehen werden. Die Wärmeabfuhr
kann beispielsweise durch Aufbringen einer Isolierschicht begrenzt werden. Als Beschichtung
für die Anwendung bei hohen Temperaturen kommen dabei insbesondere BN (Bornitrid,
hexagonal), ZrO
2, Al
2O
3 oder AIN zum Einsatz. Als Isolierschicht in dem Randbereich 8 kommt feuerfestes Fasermaterial,
vorzugsweise mit einem Al
2O
3-Gehalt von mehr als 50 Gew.-%, insbesondere mit einem Al
2O
3-Gehalt von ≥ 72 Gew.-%, in Frage. Der Wärmeübergang wird dabei im Vergleich zu den
nicht beschichteten Bereichen um mindestens 5 % gesenkt.
[0030] Wiederum zusätzlich oder alternativ kann der Abstand a des Kühlelementes 6 zur Oberseite
des erstarrenden Vorbandes V im Bereich der Mitte M des Vorbandes V in einem angemessenen
Abstand von der Schmelzenaufgabe, vorzugsweise mindestens 0,5 m vom Aufgabepunkt der
Schmelze entfernt, auf 10 bis maximal 25 mm verringert werden, wodurch die Gasströmungsgeschwindigkeit
der Atmosphäre in der Einhausung 5 im Bereich des abgesenkten Kühlelements 6 erhöht
und eine Ablagerung von Oxiden und Stäuben an der Unterseite 6c des Kühlelements 6
zusätzlich vermindert wird. Die Verringerung des Abstands a des Kühlelements 6 kann
dabei auch zeitverzögert durch ein Absenken des Kühlelements 6 erst nach Gießbeginn
erfolgen, um Anhaftungen infolge von Angießeffekten zu vermeiden und eine bestenfalls
konstante Wärmeabfuhr entlang des Vorbandes V in Gießrichtung G zu gewährleisten.
[0031] Auch eine zusätzliche oder alternative Lösung sieht vor, die Atmosphäre in der Einhausung
5 in ihrer Strömungsrichtung insofern zu ändern, dass die Atmosphäre entgegengesetzt
zur Gießrichtung G eingebracht wird (Gegenstromprinzip) und somit vom Ende der Einhausung
5 im Bereich des Austritts 5b in Richtung der Gießdüse 3 strömt. Damit wird neben
der Vermeidung von für die Wärmeabfuhr ungünstigen Strömungsgrenzschichten in Gießrichtung
G parallel die Ablagerung einer die Wärmeabfuhr behindernden Staubschicht an der Unterseite
6c des Kühlelements 6, insbesondere im Bereich der Erstarrung der Oberfläche des erstarrenden
Vorbandes V, vermindert.
[0032] Derartige horizontale Bandgießanlagen 1 eignen sich besonders zur Erzeugung von endabmessungsnahem
Vorband mit Banddicken im Bereich von 6 bis 25 mm (gemessen in der Bandmitte) aus
hochmanganhaltigen oder hochaluminiumhaltigen oder hochsiliziumhaltigen Leichtbaustählen,
Elektroblechen oder Hadfield-Stahl. Unter einem Hadfield-Stahl wird im Allgemeinen
ein Mangan-Hartstahl verstanden mit Kohlenstoff von 1 bis 1,3 Gew.-% und mit Mangan
von 11 bis 13 Gew.-%.
[0033] In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Kühlelement 6 als ein einzelnes sich
in Gießrichtung G erstreckendes quaderförmiges Hohlelement ausgebildet. Grundsätzlich
ist es möglich, in Gießrichtung G gesehen das Kühlelement 6 in mehrere aufeinander
folgende Segmente aufzuteilen. Auch kann das Kühlelement 6 als Deckenelement 5a der
Einhausung 5 ausgebildet sein.
[0034] Des Weiteren ist es möglich, das Kühlelement als umlaufende Kühlkette oder umlaufendes
Kühlband auszubilden. Genauso wie das statische Kühlelement 6 sind die umlaufende
Kühlkette oder das umlaufende Kühlband hierbei mit diskretem Abstand zu dem erstarrenden
Vorband V angeordnet und entfalten ihre Kühlwirkung über Aufnahme der von dem Vorband
V abgestrahlten Wärme. Vorzugsweise ist die Breite der Kühlkette oder des Kühlbandes
etwas geringer als die Breite des gegossenen Vorbandes V und die Kühlkette oder das
Kühlband werden parallel zu dem Gießband 4 und/oder in beziehungsweise entgegen der
Gießrichtung G bewegt. Auf eine aktive Kühlung der Kühlkette oder des Kühlbandes mit
Kühlflüssigkeit kann bei ausreichender Wärmekapazität - abhängig vom Werkstoff sowie
Volumen/Masse der Kühlkette oder des Kühlbandes - verzichtet werden. Eine Abkühlung
des Kühlelements 6 erfolgt bei Rückführung der Kühlkette oder des Kühlbandes auf der
dem erstarrenden Vorband V abgewandten Seite. Alternativ zur Kühlung durch Wärmestrahlung
kann eine Spritz- oder Sprühwasserkühlung während der Rückführung der Kühlkette oder
des Kühlbandes eingesetzt werden, um die Wärme aus der Kühlkette oder dem Kühlband
abzuführen. Eine Reinigung des Kühlelements 6 kann ebenso bei Rückführung der Kühlkette
oder des Kühlbandes auf der dem erstarrenden Vorband V abgewandten Seite erfolgen.
Das eingesetzte Kühlband kann eine Dicke zwischen 2 und 15 mm aufweisen.
Bezugszeichenliste
[0035]
1 horizontale Bandgießanlage
2 Schmelzgefäß
3 Gießdüse
4 Gießband
4a vordere Umlenkrolle
4b hintere Umlenkrolle
4c oberes Trum
4d unteres Trum
5 Einhausung
5a Deckenelement
5b Austritt
5c Gaszuleitung
5d Gasableitung
6 Kühlelement
6a Zuleitung
6b Ableitung
6c Unterseite
6d Wölbung
6e Seite
6f Randabschnitt
7 Kühlvorrichtung
8 Randbereich
a Abstand
m Mitte
G Gießrichtung
M Mitte
S Schmelze
V Vorband
1. Anlage zum horizontalen Bandgießen eines Vorbandes (V) aus Metall, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des erstarrenden Vorbandes (V) ein Kühlelement (6) zur Kühlung des erstarrenden
Vorbandes (V) von oben angeordnet ist.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlelement (6) statisch angeordnet ist oder als umlaufendes Kühlband oder Kühlkette
ausgeführt ist.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlelement (6) zumindest im Bereich einer dem erstarrenden Vorband (V) zugewandten
Unterseite (6c) aus einem Werkstoff mit einer Wärmeleitfähigkeit von größer 100 W/mK
(bei 40 °C), insbesondere von größer 180 W/mK (bei 40 °C), hergestellt ist.
4. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff Aluminium, eine Aluminiumlegierung, Kupfer oder eine Kupferlegierung
ist.
5. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlelement (6) im Bereich einer dem erstarrenden Vorband (V) zugewandten Unterseite
(6c) mit einer Oberflächenstruktur versehen ist und die Oberflächenstruktur vorzugsweise
ein Pyramiden-, Rauten-, Sicken- oder Punktmuster mit einer Tiefe von 0,5 bis 5 mm
im Sinne von Einprägungen oder Erhebungen aufweist.
6. Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlelement (6) im Bereich einer dem erstarrenden Vorband (V) zugewandten Unterseite
(6c) im Randbereich mit einer Beschichtung versehen ist, die vorzugsweise BN, ZrO2, Al2O3 oder AIN enthält und besonders vorzugsweise ein feuerfestes Fasermaterial mit einem
Al2O3-Gehalt von mehr als 50 Gew.-%, insbesondere mit einem Al2O3-Gehalt von größer gleich 72 Gew.-%, ist.
7. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlelement (6) im Bereich einer dem erstarrenden Vorband (V) zugewandten Unterseite
(6c) im Querschnitt gesehen in Richtung des erstarrenden Vorband (V) gewölbt ist und
die Wölbung in einer Gießrichtung (G) gesehen mittig zum Kühlelement (6) ausgerichtet
ist.
8. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlelement (6) in einer Gießrichtung (G) gesehen in einzelne Segmente unterteilt
ist, die über eine Breite des Kühlelements (6) mindestens einen Kühlkreislauf aufweisen
und die in Gießrichtung (G) gesehen vorzugsweise eine Länge von 15 bis 150 cm aufweisen.
9. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlelement (6) in einem Abstand (a) von 10 bis maximal 25 mm zur Oberseite des
erstarrenden Vorbandes (V) im Bereich einer Mitte (M) des erstarrenden Vorbandes (V)
und in einer Gießrichtung (G) gesehen in einem angemessenen Abstand von der Schmelzenaufgabe,
vorzugsweise mindestens 0,5 m von der Schmelzenaufgabe, angeordnet ist.
10. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlelement (6) zur Einstellung eines Abstandes (a) zwischen einer Unterseite
(6c) des Kühlelements (6) und einer Oberseite des erstarrenden Vorbandes (V) anhebbar
und absenkbar ist.