[0001] Die Erfindung betrifft eine Überspannungsschutzeinrichtung für elektrische Endgeräte,
welche neben einer mindestens einphasigen Netzanbindung über mindestens einen Steuersignalanschluss
verfügen, wobei über den Steuersignalanschluss eine Änderung des Betriebszustands
des jeweiligen Endgeräts vorgebbar ist.
[0002] Aus der
DE 20 2011 051 074 U1 ist eine Überspannungsabteiteranordnung für Endgeräte vorbekannt, wobei dort konkret
auf LED-Leuchten in Straßenbeleuchtungen Bezug genommen wird. Demnach werden nach
der
DE 20 2011 051 074 U1 Überspannungsableiter eingesetzt, um LED-Leuchten für die Straßenbeleuchtung vor
Spannungsspitzen aus dem Straßenbeleuchtungsnetz, die z.B. durch Vorschaltgeräte entstehen,
zu schützen. Bei derartigen bekannten Überspannungsableitern dient eine elektrische
Funktionseinheit der Ableitung einer Überspannung, beispielsweise an einen Nullleiter.
Da die Überspannungsableiter bei Wartungsarbeiten abgeklemmt werden müssen, ist der
Einbau in einen Leuchtenkopf nicht zweckmäßig und insofern der Einbau in einen Sicherungskasten
zu bevorzugen, wie es die
DE 20 2011 051 074 U1 zeigt. Der dortige Überspannungsableiter weist eine Isolierkomponente auf, durch
welche die eigentliche Funktionseinheit zum Überspannungsschutz zumindest abschnittsweise
elektrisch isoliert ist. Der Überspannungsableiter selbst ist vollständig innerhalb
bestückter Straßenbeleuchtungs-Sicherungskästen anordenbar dimensioniert.
[0003] Die vorerwähnte Isolierkomponente soll bei einer Ausführungsform die Funktionseinheit
des Überspannungsableiters vollständig elektrisch isolieren und gleichzeitig mechanisch
stabilisieren. Gemäß einer dortigen vorteilhaften Ausgestaltung ist die elektrische
Funktionseinheit zumindest teilweise in ein isolierendes Material eingegossen. Diesbezüglich
wird auf einen Kunststoff, insbesondere ein Kunstharz verwiesen. Auch wird die endgültige
Form des Überspannungsableiters durch die Gussform bestimmt. Dabei soll die endgültige
Form des Überspannungsableiters an die Gegebenheiten in einem speziellen Typ von Sicherungskästen
angepasst werden. Zur Zustandssignalisierung des Überspannungsableiters kommt ein
Marker, insbesondere ein Folienmarker zum Einsatz, der dem Benutzer eine Temperaturüberschreitung
und damit eine Zerstörung des Überspannungsableiters visuell darstellt. Verwiesen
wird insofern auf einen Marker, der bei Temperaturüberschreitung die Farbe ändert,
oder einen Marker, der bei Temperaturüberschreitung eine Änderung der Reflexionseigenschaften
aufweist. Zum Erkennen des Zustands des Überspannungsableiters ist dafür Sorge getragen,
den Marker in direkten thermischen Kontakt mit einem Varistor zu bringen.
[0004] Aus der Veröffentlichung OBO-Bettermann, Lightning and surge protection for LED lighting,
08/2014, ist es bekannt, eine kompakte Überspannungsschutz-Baugruppe in einen Sicherungsanschlusskasten
innerhalb eines Straßenbeleuchtungsmastes zu integrieren. Ein mehrstufiger Schutz
von LED-Straßenbeleuchtungen wird dadurch bewirkt, dass im Lampenkopf vor dem LED-Treiber
ein Typ 2-Ableiter befindlich ist. Im Anschlussbereich innerhalb des Mastes befindet
sich dann ein Kombinationsabteiler vom Typ 1 und 2. In Verteilerkästen können weitere
Ableiter vom Typ 1 und 2 vorgesehen sein. Mit einer solchen mehrstufigen Überspannungsschutzeinrichtung
sollen Schäden an den eigentlichen Leuchtmitteln, d.h. den LEDs, aber auch an den
Treiberschaltungen vermieden werden. Weiterhin weisen die in der vorstehend erwähnten
Veröffentlichung gezeigten Überspannungsschutzableiter eine Anzeigeeinheit in Form
einer lichtemittierenden Diode auf, die einen ordnungsgemäßen Funktionszustand signalisiert.
[0005] Zum Stand der Technik sei noch auf festverdrahtete Überspannungsschutzgeräte bevorzugt
zum Schutz von einphasig versorgten Endgeräten, beispielsweise auf den Überspannungsschutz
vom Typ MLPC1-230L-V der Citel Electronics GmbH aufmerksam gemacht. Der dort gezeigte
Überspannungsschutz ist auch für Endstromkreise einer LED-Beleuchtung geeignet Weitere
Überspannungsschutzeinrichtungen sind aus der Druckschriften
US 4 866 560 A und
US 2005 280971 A1 bekannt.
[0006] Aus dem Vorgenannten ist es Aufgabe der Erfindung, eine neuentwickelte Überspannungsschutzeinrichtung
für elektrische Endgeräte anzugeben, wobei es hier um Endgeräte geht, die neben einer
mindestens einphasigen Netzanbindung auch noch einen Steuersignalanschluss aufweisen.
Es hat sich gezeigt, dass ein Überspannungsschutz ausschließlich im Bereich der Netzanbindung
unzureichend ist, da unzulässige Spannungsbelastungen auch über eine Steuerleitung
eingekoppelt bzw. eingetragen werden können, mit der Folge einer Einschränkung der
Funktionsfähigkeit eines entsprechenden Endgeräts bis hin zur vollständigen Zerstörung
desselben.
[0007] Die Lösung der Aufgabe der Erfindung erfolgt durch die Lehre gemäß der Merkmalskombination
nach Anspruch 1, wobei die Unteransprüche mindestens zweckmäßige Ausgestaltungen und
Weiterbildungen umfassen.
[0008] Die erfindungsgemäße Überspannungsschutzeinrichtung für elektrische Endgeräte, die
neben einer mindestens einphasigen Netzanbindung über mindestens einen Steuersignalanschluss
verfügen, wobei über den Steuersignalanschluss eine Änderung des Betriebszustands
des jeweiligen Endgeräts vorgebbar ist, wird so realisiert, dass zunächst eine Anordnung
von Überspannungsableitern, insbesondere Varistoren, vorgesehen ist, denen jeweils
eine thermische Abtrennvorrichtung und eine optische Funktionsanzeige zugeordnet wird.
Die thermische Abtrennvorrichtung ist so ausgebildet, dass bei einer Überlastung des
jeweils eingesetzten Überspannungsableiters, insbesondere Varistors, eine elektrische
Trennung im Sinne des Auslösens einer Sicherung erfolgt.
[0009] Weiterhin ist mindestens ein Gasableiter vorhanden, der zwischen der Netzanbindung
und einem Schutzleiter geschaltet ist. Weiterhin ist ein erster Varistor mit thermischer
Abtrennvorrichtung zwischen der Netzanbindung und einem Neutralleiter und ein zweiter
Varistor mit thermischer Abtrennvorrichtung zwischen dem Steuersignalanschluss und
dem Neutralleiter angeordnet. Darüber hinaus ist die erfindungsgemäße Überspannungsschutzeinrichtung
in unmittelbarer Nähe des elektrischen Endgeräts, insbesondere in einem Anschlusskasten
desselben ausgebildet.
[0010] Gemäß der Erfindung ist die Überspannungsschutzeinrichtung innerhalb eines elektrisch
leitfähigen Masten befindlich, wobei bei einer Speisung aus einem TNC-Netz mit einem
PEN-Leiter, der gleichzeitig Schutzleiter und Neutralleiter ist, der Gasableiter zwischen
der Netzanbindung und dem leitfähigen Mast geschaltet ist.
[0011] Mit den vorstehenden Maßnahmen wird auch bei Netzausläufern und schlechten Erdungsverhältnissen
sichergestellt, dass keine Berührungsspannungsprobleme auftreten und somit die erforderliche
Personensicherheit gewährleistet ist.
[0012] Die jeweilige optische Funktionsanzeige weist gemäß einer Ausführungsform der Erfindung
eine Reihenschaltung eines ersten Widerstands und einer lichtemittierenden Diode auf,
wobei diese Reihenschaltung parallel zur thermischen Abtrennvorrichtung angeordnet
ist. Weiterhin umfasst die Reihenschaltung einen zweiten Widerstand, welcher mit dem
Neutralleiter in Verbindung steht.
[0013] Die Überspannungsschutzeinrichtung gemäß der Erfindung ist auswechselbar ausgebildet.
Das heißt, bei einer Zerstörung der Einrichtung infolge eines Überspannungsereignisses
kann diese im Bedarfsfall ausgetauscht und durch eine funktionstüchtige Einrichtung
ersetzt werden.
[0014] Zum Zweck des schnellen Auswechselns weist die Überspannungsschutzeinrichtung Anschlusskabel
zum lösbaren Verbinden mit an sich bekannten Klemmen auf, wobei diese Anschlusskabel
an einer Vorzugsseite eines Gehäuses herausgeführt sind, wobei das Gehäuse alle relevanten
elektrischen Komponenten der Überspannungsschutzeinrichtung isolierend umschließt.
Zusätzlich kann die Überspannungsschutzeinrichtung über eine integrierte Überstromsicherung
im Netzanbindungspfad verfügen.
[0015] Die optischen Funktionsanzeigen sind so ausgebildet, dass diese für eine separate
Signalisierung von Überspannungsereignissen der Netzanbindung oder des Steuersignalanschlusses
geeignet sind.
[0016] Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels sowie unter Zuhilfenahme
von Figuren näher erläutert werden.
Hierbei zeigen:
[0017]
- Fig. 1
- ein Schaltbild der Überspannungsschutzeinrichtung für Endgeräte mit einphasiger Niederspannungs-Netzanbindung;
- Fig. 2
- eine Realisierungsform der Überspannungsschutzeinrichtung mit den erforderlichen elektronischen
Komponenten, die sich auf einer Leiterplatte befinden, nebst Anschlussdrähten;
- Fig. 3
- eine Darstellung ähnlich derjenigen nach Fig. 2, jedoch mit einem isolierenden Gehäuse
und den an einer Vorzugsseite des Gehäuses herausgeführten Anschlusskabeln;
- Fig. 4
- eine prinzipielle Möglichkeit der Anordnung der Überspannungsschutzeinrichtung in
einem an sich bekannten, genormten Anschlusskasten;
- Fig. 5
- ein Blockschaltbild der Anordnung der Überspannungsschutzeinrichtung in oder an einem
leitfähigen Objekt, insbesondere einem Mast, mit angedeuteter elektrischer Verbindung
zum nicht näher dargestellten Verbraucher nebst niederspannungsseitiger Anbindung
in einem TNS-Netz mit vier Anschlüssen einschließlich Steuerleitung Lst und einer
Erdverbindung zwischen dem PE-Anschluss der Überspannungsschutzeinrichtung und dem
Mast;
- Fig. 6
- eine Darstellung ähnlich derjenigen nach Fig. 5, jedoch für ein TNC-Netz mit einem
PEN-Leiter, der gleichzeitig Schutzleiter PE und Neutralleiter N ist, wiederum mit
einer Erdverbindung zwischen der Überspannungsschutzeinrichtung und einem Mast als
beispielhaften elektrisch leitfähigen Objekt und
- Fig. 7
- eine Darstellung ähnlich derjenigen nach den Fig. 5 und 6, jedoch in einer Verschaltung
bei einem TT-Netz und einer Erdverbindung des leitfähigen Objekts.
[0018] Die Überspannungsschutzeinrichtung gemäß dem Schaltbild nach Fig. 1 geht von einer
einphasigen Niederspannungs-Netzanbindung L aus. Der Anschluss L' führt zum Verbraucher,
beispielsweise zu einer Mobilfunkstation, einer Leuchtmittelanordnung in einer Straßenbeleuchtung
oder dergleichen. Ein weiterer Eingang Lsteu stellt einen Steuereingang zum beispielsweisen
Ein- und Ausschalten einer Straßenbeleuchtung dar.
[0019] Mit N ist der Neutralleiter- und PE der Schutzleitereingang bezeichnet. An der Netzanbindung
L, geschaltet zwischen L und N, liegt ein Überspannungsableiter, ausgebildet als Varistor
V an, der über eine thermische Abtrennvorrichtung ATV verfügt. Die thermische Abtrennvorrichtung
wird bei einer Überlast geöffnet, wobei diese Überlast zu einer solchen Erwärmung
des Varistors V führt, dass z.B. eine stoffschlüssige Verbindung, d.h. ein Lot schmilzt
und ein entsprechend federbelasteter Bügel von einer geschlossenen in eine offene,
d.h. Abtrennposition gelangt (nicht gezeigt).
[0020] Parallel zur thermischen Abtrennvorrichtung ATV befindet sich eine Reihenschaltung
aus einem Widerstand R1 und einer lichtemittierenden Diode D. Diese Reihenschaltung
umfasst weiterhin einen Widerstand R2, der am Neutralleiter N angeschlossen ist. Der
lichtemittierenden Diode D ist eine weitere Diode DAP antiparallel geschalten.
[0021] Eine vergleichbare Anordnung findet sich zum Schutz des Steuersignalanschlusses Lsteu.
Weiterhin ist zwischen N und PE ein Gasableiter G vorhanden.
[0022] Durch die Anzeigeeinrichtungen mit Hilfe der LEDs D im Schutzkreis der Netzanbindung
LL' und im Schutzkreis des Steuersignalanschlusses Lsteu bzw. Lst sind Fehlerzustände
und Überspannungsereignisse getrennt signalisierbar. Wie die Fig. 2 zeigt, sind alle
relevanten elektrischen Komponenten der Überspannungsschutzeinrichtung gemäß Schaltbild
nach Fig. 1 auf einer Leiterplatte LP angeordnet. Insbesondere umfasst die Leiterplatte
LP die Varistoren V mit entsprechend integrierter thermischer Abtrennvorrichtung ATV,
die lichtemittierenden Dioden D sowie den Gasableiter G und die entsprechenden Widerstände
R1 und R2. Darüber hinaus sind von der Leiterplatte die entsprechenden Anschlüsse
in Form von Anschlusskabeln AK geführt.
[0023] Die entsprechend vorgefertigte Baugruppe gemäß Fig. 3 ist von einem kompakten Gehäuse
KG umgeben, wobei das Gehäuse KG Öffnungen oder Durchbrüche DB aufweist, so dass die
entsprechenden Zustände der lichtemittierenden Dioden D erkennbar sind.
[0024] Eine beispielhafte Anordnung einer kompakt ausgebildeten Überspannungsschutzeinrichtung
KÜG innerhalb eines Anschlusskastens HAK zeigt die Fig. 4, wobei im Anschlusskasten
HAK noch an sich bekannte Schraubsicherungen Si untergebracht sein können.
[0025] Mit Hilfe der Anschlusskabel AK besteht die Möglichkeit, die entsprechend abisolierten
Enden dieser Anschlusskabel AK in bekannte Federklemmen in einfacher Weise einzustecken,
um die gewünschten elektrischen Verbindungen herzustellen
[0026] Die Fig. 5 und 6 zeigen prinzipielle Möglichkeiten des elektrischen Anschlusses der
Überspannungsschutzeinrichtung KÜG mit den dort enthaltenen Überspannungsschutzmitteln
SPD, welche im jeweiligen Blockschaltbild nur symbolisch und ohne die optische Funktionsanzeige
dargestellt wurden.
[0027] Gemäß Fig. 5 wird bei einer Anwendung in einem TNS-Netz zwischen dem PE-Anschluss
und der Überspannungsschutzeinrichtung KÜG noch eine Mastverbindung hergestellt.
[0028] Bei einem TNC-Netz gemäß Fig. 6 mit kombiniertem Schutz- und Neutralleiter PEN liegt
quasi eine Auftrennung vor. Die Ausgangsseite des Gasableiters G innerhalb der Überspannungsschutzeinrichtung
KÜG bildet einen Potentialausgleich PA durch eine entsprechende Verbindung zum elektrisch
leitfähigen Mast.
[0029] Bei einer Anordnung der Überspannungsschutzeinrichtung KÜG in einem TT-Netz wird
von einer Masterdung ausgegangen, wobei der PE-Anschluss der Überspannungsschutzeinrichtung
KÜG mit dem elektrisch leitfähigen Mast in Verbindung steht, wie dies auch bei der
Ausführung für ein TNC-Netz nach Fig. 6 der Fall ist.
1. Überspannungsschutzeinrichtung für elektrische Endgeräte, welche neben einer mindestens
einphasigen Niederspannungs-Netzanbindung (L) über mindestens einen Steuersignalanschluss
(Lst) zum Ein- und Ausschalten einer Leuchtmittelanordnung in einer Straßenbeleuchtung
verfügen, wobei über den Steuersignalanschluss (Lst) eine Änderung des Betriebszustands
des jeweiligen Endgeräts oder eines Verbrauchers vorgebbar ist, bestehend aus einer
Anordnung von Varistoren (V), denen jeweils eine thermische Abtrennvorrichtung (ATV)
und eine optische Funktionsanzeige (D) zugeordnet ist, sowie mit mindestens einem,
zwischen einem Neutralleiter (N) und einem Schutzleiter(PE) geschalteten Gasableiter
(G), wobei weiterhin ein erster Varistor (V) mit thermischer Abtrennvorrichtung (ATV)
zwischen der Netzanbindung (L) und einem Neutralleiter (N) und ein zweiter Varistor
(V) mit thermischer Abtrennvorrichtung (ATV) zwischen dem Steuersignalanschluss (Lst)
und dem Neutralleiter (N) vorgesehen ist, wobei die Überspannungsschutzeinrichtung
(KÜG) in unmittelbarer Nähe des elektrischen Endgeräts oder Verbrauchers in einem
Anschlusskasten (HAK), der sich innerhalb eines leitfähigen Masten befindet, anordenbar
ist, wobei die optischen Funktionsanzeigen (D) für eine separate Signalisierung von
Überspannungsereignissen der Netzanbindung (L) und des Steuersignalanschlusses (Lst)
vorgesehen sind, wobei bei einer Speisung aus einem TNC-Netz mit einem PEN-Leiter,
der gleichzeitig Schutzleiter (PE) und Neutralleiter (N) ist, der Gasableiter (G)
zwischen dem PEN-Leiter und dem leitfähigen Mast zur Bildung eines Potentialausgleiches
geschalten ist.
2. Überspannungsschutzeinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die jeweilige optische Funktionsanzeige (D) eine Reihenschaltung eines ersten Widerstands
(R1) und einer LED (D) aufweist, welche parallel zur thermischen Abtrennvorrichtung
(ATV) angeordnet ist, wobei die Reihenschaltung einen zweiten Widerstand (R2) aufweist,
welcher mit dem Neutralleiter (N) in Verbindung steht.
3. Überspannungsschutzeinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
diese Anschlusskabel (AK) zum lösbaren Verbinden mit an sich bekannten Klemmen aufweist,
wobei die Anschlusskabel (AK) sämtlich an einer Vorzugsseite eines Gehäuses (KG),
welches die elektrischen Komponenten (SPD) der Einrichtung isolierend aufnimmt, herausgeführt
sind.
4. Überspannungsschutzeinrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
selbige mindestens eine Überstromsicherung im Netzanbindungspfad aufweist.
5. Überspannungsschutzeinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
zur jeweiligen LED (D) eine Diode (DAP) antiparallel geschalten ist.
1. An overvoltage protection device for electrical terminal devices which, in addition
to an at least single-phase low-voltage supply system connection (L), have at least
one control signal connection (Lst) for switching a lamp arrangement in a street lighting
system on and off, wherein a change in the operating state of the respective terminal
device or of a consumer can be specified by means of the control signal connection
(Lst), consisting of an arrangement of varistors (V) which are each assigned a thermal
disconnecting device (ATV) and an optical function display (D), and having at least
one gas discharge tube (G) which is connected between a neutral conductor (N) and
a protective earth conductor (PE), wherein furthermore a first varistor (V) with a
thermal disconnecting device (ATV) is provided between the power supply system connection
(L) and a neutral conductor (N) and a second varistor (V) with a thermal disconnecting
device (ATV) is provided between the control signal connection (Lst) and the neutral
conductor (N), wherein the overvoltage protection device (KÜG) is adapted to be arranged
in the immediate vicinity of the electrical terminal device or consumer in a terminal
box (HAK) which is located within a conductive pole, wherein the optical function
displays (D) are provided for a separate signaling of overvoltage events of the power
supply system connection (L) and of the control signal connection (Lst), wherein in
the case of a power supply from a TNC power system with a PEN conductor, which is
at the same time a protective earth conductor (PE) and a neutral conductor (N), the
gas discharge tube (G) is connected between the PEN conductor and the conductive pole
to form a potential equalization.
2. The overvoltage protection device according to claim 1,
characterized in that
the respective optical function display (D) includes a series connection of a first
resistor (R1) and an LED (D) which is arranged in parallel to the thermal disconnecting
device (ATV), the series connection including a second resistor (R2) which is connected
to the neutral conductor (N).
3. The overvoltage protection device according to claim 2,
characterized in that
it includes connecting cables (AK) for a detachable connection to terminals known
per se, wherein the connecting cables (AK) are all led through at a preferred side
of a housing (KG) which insulatingly accommodates the electrical components (SPD)
of the device.
4. The overvoltage protection device according to any of the preceding claims,
characterized in that
it includes at least one overcurrent protection fuse in the power supply system connection
path.
5. The overvoltage protection device according to claim 2,
characterized in that
a diode (DAP) is connected antiparallel to the respective LED (D).
1. Moyen de protection contre les surtensions pour des terminaux électriques qui, en
plus d'un raccordement au réseau basse tension au moins monophasé (L), disposent d'au
moins un raccord de signal de commande (Lst) pour la mise en marche et l'arrêt d'un
agencement de lampes dans un système d'éclairage public, un changement de l'état de
fonctionnement du terminal respectif ou d'un consommateur étant apte à être spécifié
au moyen du raccord de signal de commande (Lst), composé d'un agencement de varistances
(V) auxquelles sont respectivement attribués un dispositif de déconnexion thermique
(ATV) et un indicateur de fonctionnement optique (D), et d'au moins un éclateur à
gaz (G) connecté entre un conducteur neutre (N) et un conducteur de protection (PE),
une première varistance (V) avec un dispositif de déconnexion thermique (ATV) étant
en outre prévue entre le raccordement au réseau (L) et un conducteur neutre (N), et
une deuxième varistance (V) avec un dispositif de déconnexion thermique (ATV) étant
prévue entre le raccord de signal de commande (Lst) et le conducteur neutre (N), le
moyen de protection contre les surtensions (KÜG) étant apte à être agencé à proximité
immédiate du terminal électrique ou du consommateur dans une boîte de branchement
(HAK) qui se trouve à l'intérieur d'un pylône conducteur, les indicateurs de fonctionnement
optiques (D) étant prévus pour une signalisation séparée d'évènements de surtension
du raccordement au réseau (L) et du raccord de signal de commande (Lst), l'éclateur
à gaz (G), lors d'une alimentation à partir d'un réseau TNC comprenant un conducteur
PEN qui est en même temps un conducteur de protection (PE) et un conducteur neutre
(N), étant connecté entre le conducteur PEN et le pylône conducteur pour former une
compensation de potentiel.
2. Moyen de protection contre les surtensions selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'indicateur de fonctionnement optique (D) présente un couplage en série d'une première
résistance (R1) et d'une DEL (D) agencée en parallèle avec le dispositif de déconnexion
thermique (ATV), le couplage en série présentant une deuxième résistance (R2) qui
est reliée au conducteur neutre (N).
3. Moyen de protection contre les surtensions selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
celui-ci présente des câbles de raccordement (AK) pour une liaison détachable avec
des bornes connues en soi, les câbles de raccordement (AK) étant tous sortis d'un
côté préféré d'un boîtier (KG) qui loge les composants électriques (SPD) du moyen
de manière isolante.
4. Moyen de protection contre les surtensions selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
il présente au moins un fusible de sûreté dans le trajet de raccordement au réseau.
5. Moyen de protection contre les surtensions selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
une diode (DAP) est couplée de manière antiparallèle à la DEL (D) respective.