[0001] Die Erfindung betrifft eine Stempel-Vorrichtung mit einem Markierungselement zum
Markieren von positions-präzise anzubringenden Bohrlöchern zum Zweck eines positions-präzisen
Platzierens eines an einer Wand zu befestigenden Gegenstandes. Als Gegenstände kommen
dabei insbesondere Bilder, Spiegel, Telefonanlagen und Telefone, Router, W-LAN-Sender
oder Monitorhalterungen in Frage.
[0002] Stempel-Vorrichtungen der eingangs genannten Art sind im Stand der Technik lediglich
in Form wenig tauglicher und umständlich anzuwendender Behelfsmittel bekannt. Die
bekannten Stempel-Vorrichtungen weisen daher sämtlich den Nachteil auf, dass ein in
Situ korrigierbares und daher präzise vorgebbares Markieren von an einer Wand anzubringenden
Bohrlöchern zum Anbringen bzw. Aufhängen von Gegenständen wie Bilder, Spiegel oder
Monitore an einer Wand nicht ermöglicht ist.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Stempel-Vorrichtung zu schaffen, mittels
derer ein einfach durchführbares und in Situ korrigierbares und daher präzise vorgebbares
Markieren von in eine Wand einzubringende Nägel oder Bohrlöcher zum Anbringen bzw.
Aufhängen von Gegenständen wie Bilder, Spiegel, Telefonanlagen und Telefone, Router,
W-LAN-Sender oder beispielsweise auch Monitorhalterungen an einer Wand ermöglicht
ist.
[0004] Für eine Stempel-Vorrichtung der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe gemäß
einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung dadurch gelöst, dass das Markierungselement
reziprozierbar aus einer ersten Position, in der das Markierungselement fern der Wand
angeordnet ist, in eine zweite Position überführbar ist, in der ein wandnaher vorderer
Teil des Markierungselementes zum Zweck einer Markierung einen Punkt der Wand kontaktiert.
[0005] Bevorzugte Ausführungsformen dieses Aspektes der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche
des ersten unabhängigen Patentanspruchs, deren Elemente im Sinne einer weiteren Verbesserung
des Lösungsansatzes der der Erfindung zugrunde gelegten Aufgabe wirken.
[0006] Bei der erfindungsgemäßen Stempel-Vorrichtung gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden
Erfindung wird mit Hilfe der Merkmalskombination, dass das Markierungselement reziprozierbar
aus einer ersten Position, in der das Markierungselement fern der Wand angeordnet
ist, in eine zweite Position überführbar ist, in der ein wandnaher vorderer Teil des
Markierungselementes zum Zweck einer Markierung einen Punkt der Wand kontaktiert,
ein einfach durchführbares und in Sito korrigierbares und somit präzise vorgebbares
Markieren von an einer Wand anzubringenden Bohrlöchern zum Anbringen von Gegenständen
an einer Wand durch einfaches Pressen des Gegenstandes gegen die Wand erreicht.
[0007] Mit dem Pressen eines betreffenden Gegenstandes gegen die Kraft der Federeinrichtung
in Richtung auf die Wand zu bewirkt dabei eine Bewegung des Halterungselementes sowie
des mit dem Halterungselement gekoppelten oder verbundenen Markierungselementes aus
einer ersten Position, in der das Markierungselement zumindest mehrheitlich innerhalb
des Gehäuses angeordnet ist, in eine zweite Position, in der zumindest ein wandnaher
vorderer Teil des Markierungselementes zum Zweck einer Kontaktierung eines Punktes
der Wand aus dem Gehäuse hervorsteht und den betreffenden Punkt der Wand markiert,
an dem ein Nagel anzusetzen oder ein Bohrloch zum Einführen einer Schraube oder eines
Dübel zum Befestigen eines betreffenden Gegenstandes an der Wand in die Wand einzubringen
ist.
[0008] Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Stempel-Vorrichtung
gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass das Markierungselement
an einem mit einem Trägerchassis verbundenen Trägerelement verankert ist, wobei das
Trägerelement gegen die Kraft einer Feder aus der ersten Position in die zweite Position
förderbar ist.
[0009] Gemäß einer wichtigen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Stempel-Vorrichtung
ist die Feder als Helikalfeder ausgebildet, wobei ein der Wand fernes Ende der Helikalfeder
an dem Trägerchassis abgestützt ist.
[0010] Des Weiteren bildet das Trägerelement vorzugsweise eine auf dem Trägerchassis angeordnete
zylinderförmige Plattform, wobei das Markierungselement im Zentrum einer wandnahen
Stirnfläche des Trägerelementes angeordnet ist und eine wandferne Stirnfläche des
Trägerelementes mit dem Trägerchassis fest verbunden ist, und wobei die Mantelfläche
des Trägerelementes zusammen mit der ringförmigen freien wandnahen Oberfläche des
ebenfalls zylinderförmig ausgebildeten Trägerchassis ein Lager für das der Wand ferne
Ende der Helikalfeder bildet.
[0011] Gemäß einer weiteren wichtigen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Stempel-Vorrichtung ist die Helikalfeder von einem helikal gewundenen Flachband gebildet,
dessen eines Ende an dem Trägerchassis abgestützt ist und dessen anderes Ende eine
Stirnfläche zum Ansetzen der Stempel-Vorrichtung an eine Wand bildet.
[0012] Eine besonders vorteilhafte Ausführung wird erreicht, wenn das Flachband ondulierend
ausgebildet ist und dabei eine vorgebbare Elastizität aufweist.
[0013] Um mittels der Ondulierung des Flachbandes eine elastische Komprimierbarkeit bei
vorgegebener Länge der Helikalfeder zu erwirken sind dabei im Verlauf einer helikalen
Windung um 360° eine Mehrzahl sukzessiver Wellenberge und Wellentäler vorgesehen,
wobei jedem Wellenbarg einer ersten 360° umfassenden Windung ein zugeordnetes Wellental
einer benachbarten zweiten 360° umfassenden Windung und jedem Wellental einer ersten
360° umfassenden Windung ein zugeordneter Wellenberg einer benachbarten zweiten 360°
umfassenden Windung gegenübersteht.
[0014] Im Sinne einer praktischen Ausführung sind im Verlauf einer helikalen Windung um
360° insbesondere vier sukzessive Wellenberge und Wellentäler vorgesehen.
[0015] Des Weiteren ist das Trägerelement vorzugweise einstückig mit dem Trägerchassis ausgebildet.
[0016] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Stempel-Vorrichtung
gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung bildet eine Unterfläche des zylinderförmig
ausgebildeten Trägerchassis eine Andruckfläche für ein Andrücken von Hand des Trägerelementes
gegen eine Wand.
[0017] Im Bereich der Unterfläche des Trägerchassis kann vorzugsweise eine mit einem Innengewinde
versehene zentrale Bohrung ausgebildet sein, in die ein mit einem Außengewinde versehener
Vorsprung einer einen Teller enthaltenden Rändelschraube eingeführt ist, wobei ein
Abstand des Tellers zur Unterfläche des Trägerchassis durch Drehen der Rändelschraube
von Hand einstellbar ist.
[0018] Dem Vorsprung ferne Bereiche des Tellers der Rändelschraube sind vorzugsweise mit
einer Mehrzahl von Einkerbungen versehen, um ein erleichtertes Ergreifen von Hand
zu ermöglichen.
[0019] Der Teller der Rändelschraube weist vorzugsweise eine mit einem Innengewinde versehene
zentrale Bohrung auf, in die eine Justierschraube eingeführt ist, und zwischen einer
Unterfläche des Tellers und einem Kopf der Justierschraube ein komprimierbarer, elastischer
Silikonschlauch angeordnet ist, wobei ein Abstand des Kopfes der Justierschraube zur
Unterfläche des Tellers und damit das Ausmaß einer Komprimierung des Silikonschlauches
durch Drehen der Justierschraube von Hand vorzugsweise einstellbar ist.
[0020] Die erfindungsgemäße Stempel-Vorrichtung gemäß dem zweiten Aspekt der vorliegenden
Erfindung wird im Folgenden erläutert:
Für eine Stempel-Vorrichtung der eingangs genannten Art wird die der Erfindung zugrunde
gelegte Aufgabe gemäß dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung dadurch gelöst,
dass das Markierungselement zumindest mehrheitlich innerhalb eines Gehäuses reziprozierbar
gelagert ist, das mit einem mit einer zentralen Öffnung versehenen, wandnahen vorderen
Ansatzelement zum Ansetzen der Stempel-Vorrichtung an eine Wand sowie mit einem mit
einer Bohrung versehenen Lagerelement zum Lagern eines mit dem Markierungselement
gekoppelten Halterungselementes versehen ist, das ein Mittel zum lösbaren Befestigen
der Stempel-Vorrichtung an dem an der Wand zu befestigenden Gegenstand aufweist.
[0021] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung gemäß dem zweiten Aspekt sind Gegenstand
der Unteransprüche des zweiten unabhängigen Patentanspruchs, deren Elemente im Sinne
einer weiteren Verbesserung des Lösungsansatzes der der Erfindung zugrunde gelegten
Aufgabe wirken.
[0022] Bei der erfindungsgemäßen Stempel-Vorrichtung gemäß dem zweiten Aspekt der vorliegenden
Erfindung wird mit Hilfe der Merkmalskombination, dass das Markierungselement zumindest
mehrheitlich innerhalb eines Gehäuses reziprozierbar gelagert ist, das mit einem mit
einer zentralen Öffnung versehenen, wandnahen vorderen Ansatzelement zum Ansetzen
der Stempel-Vorrichtung an eine Wand sowie mit einem mit einer Bohrung versehenen
Lagerelement zum Lagern eines mit dem Markierungselement gekoppelten Halterungselementes
versehen ist, das ein Mittel zum lösbaren Befestigen der Stempel-Vorrichtung an dem
an der Wand zu befestigenden Gegenstand aufweist, ein einfach durchführbares und in
Situ korrigierbares und somit präzise vorgebbares Markieren von an einer Wand anzubringenden
Bohrlöchern zum Anbringen von Gegenständen an einer Wand durch einfaches Pressen des
Gegenstandes gegen die Wand erreicht.
[0023] Ein Pressen eines betreffenden, wandfern hinter der Stempel-Vorrichtung platzierten
Gegenstandes gegen die Stempel-Vorrichtung und damit übertragen gegen die Kraft der
Federeinrichtung in Richtung auf die Wand zu bewirkt dabei eine Bewegung des Halterungselementes
sowie des mit dem Halterungselement gekoppelten oder verbundenen Markierungselementes
aus einer ersten Position, in der das Markierungselement zumindest mehrheitlich innerhalb
des Gehäuses angeordnet ist, in eine zweite Position, in der zumindest ein wandnaher
vorderer Teil des Markierungselementes zum Zweck einer Kontaktierung eines Punktes
der Wand aus dem Gehäuse hervorsteht und den betreffenden Punkt der Wand markiert.
An dem betreffenden markierten Punkt ist dann ein Nagel anzusetzen oder ein Bohrloch
zum Einführen einer Schraube oder eines Dübels zum Befestigen eines betreffenden Gegenstandes
an der Wand in die Wand einzubringen.
[0024] Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Stempel-Vorrichtung
gemäß dem zweiten Aspekt ist vorgesehen, dass das mit dem Markierungselement verbundene
Halterungselement aus einer ersten Position, in der das Markierungselement zumindest
mehrheitlich innerhalb des Gehäuses angeordnet ist, in eine zweite Position förderbar
ist, in der zumindest ein wandnaher vorderer Teil des Markierungselementes zum Zweck
einer Kontaktierung eines Punktes der Wand durch die zentrale Öffnung des Ansatzelementes
geführt ist und aus dem Gehäuse hervorsteht.
[0025] Das Halterungselement ist dabei vorzugsweise mittels einer an einer Rückfläche des
Ansatzelementes zusammenwirkenden Federeinrichtung in die erste Position vorgespannt
und mittels Drückens des Halterungselementes gegen die Kraft der Federeinrichtung
in die zweite Position überführbar.
[0026] Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Stempel-Vorrichtung
ist das Halterungselement bolzenförmig ausgebildet, wobei das Markierungselement im
Bereich einer wandnahen vorderen Stirnfläche des Halterungselementes fest mit dem
Halterungselement verbunden ist.
[0027] Ferner weist das Halterungselement im Bereich der der vorderen Stirnfläche gegenüberstehenden
hinteren Stirnfläche vorzugsweise einen Befestigungskörper als Mittel zum lösbaren
Befestigen des Halterungselementes an dem an der Wand zu befestigenden Gegenstand
auf. Der Befestigungskörper kann dabei beispielsweise von einem im Bereich der hinteren
Stirnfläche der Halterungseinrichtung angebrachten Vorsprung gebildet sein, der mit
einem Flansch zum Einrasten der Stempel-Vorrichtung in einer Aussparung des zu befestigenden
Gegenstandes versehen ist.
[0028] Gemäß einer wichtigen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Stempel-Vorrichtung
gemäß dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung weist das Halterungselement im
Bereich seiner vorderen Stirnfläche einen Flansch auf, dessen dem Markierungselement
ferne Rückfläche in der ersten Position des Halterungselementes an der Innenfläche
einer der Bohrung benachbarten, als Innenflansch ausgebildeten Wandung des Lagerelementes
abgestützt ist.
[0029] Gemäß einer weiteren wichtigen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Stempel-Vorrichtung gemäß dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist das Ansatzelement
von einem plan ausgebildeten Anlagepaneel gebildet, wobei die Vorderseite des Flansches
des Halterungselementes in der zweiten Position des Halterungselementes zumindest
indirekt an eine Rückfläche des Anlagepaneels angrenzt.
[0030] Das Gehäuse ist vorzugsweise hohlzylindrisch ausgebildet und im Bereich der Innenfläche
des betreffenden Zylindermantels mit einem Innengewinde versehen, wobei das Lagerelement
mit einem mit dem Innengewinde des Gehäuses korrespondierenden Außengewinde versehen
ist, um das Lagerelement unter Einsatz des Halterungselementes lösbar mit dem Gehäuse
zu verbinden.
[0031] Die Federeinrichtung ist vorzugsweise aber nicht notwendigerweise von einer elastischen
Ringfeder gebildet, die als Spiralfeder, Fingerfeder oder Hexagonalfeder ausgeführt
sein kann.
[0032] Zum Ausbilden einer besonderen, nicht-mechanischen und insofern verschleißfreien
Federeinrichtung kann im Bereich der Rückfläche des Anlagepaneels sowie im Bereich
der Vorderseite des Flansches des Halterungselementes jeweils ein mit einer zentralen
Öffnung als Durchgang für das reziprozierbar gelagerte Markierungselement versehener
Magnet angebracht sein, wobei die sich gegenüberstehenden Stirnflächen der beiden
Magnete gleiche Polbenennung aufweisen, um eine die Federeinrichtung bildende gegenseitig
abstoßende Kraft zu erzeugen.
[0033] Gemäß einer herkömmlichen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Stempel-Vorrichtung
ist das Markierungselement von einem Filzstift gebildet, dessen Spitze ausgebildet
ist, um in einer zweiten Position des Halterungselementes einen Markierungspunkt auf
eine Wand aufzubringen, der denjenigen Punkt der Wand vorgibt, an dem ein Bohrloch
zum Einführen einer Schraube oder eines Dübels zum Befestigen eines betreffenden Gegenstandes
an der Wand in die Wand einzubringen ist.
[0034] Gemäß einer besonderen, insbesondere für eine weiche Holzwand geeignete Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Stempel-Vorrichtung ist das Markierungselement von einem metallischen
Konuskörper gebildet, dessen Spitze ausgebildet ist, um in einer zweiten Position
des Halterungselementes ein Loch in eine Wand einzubringen, das denjenigen Punkt der
Wand vorgibt, an dem ein Bohrloch zum Einführen einer Schraube oder eines Dübels zum
Befestigen eines betreffenden Gegenstandes an der Wand in die Wand einzubringen ist.
[0035] Die erfindungsgemäße Stempel-Vorrichtung wird im Folgenden anhand bevorzugter Ausführungsformen
erläutert, die in den Figuren der Zeichnung dargestellt sind. Darin zeigen:
- Fig.1
- eine bevorzugte Ausführungsform der Stempel-Vorrichtung gemäß dem ersten Aspekt der
vorliegenden Erfindung in einer Ansicht von schräg vorne;
- Fig.2
- die in Figur 1 dargestellten Stempel-Vorrichtung in einer Ansicht von schräg hinten;
- Fig.3
- die in Figur 1 dargestellten Stempel-Vorrichtung in einer Seitenansicht;
- Fig.4
- die in Figur 1 dargestellte Stempel-Vorrichtung in einer Explosionsansicht;
- Fig.5
- eine erste bevorzugte Ausführungsform der Stempel-Vorrichtung gemäß dem zweiten Aspekt
der vorliegenden Erfindung in einer Seitenansicht;
- Fig.6
- eine das Gehäuse darstellende Ausführungsform der erfindungsgemäßen Stempel-Vorrichtung
in einer Ansicht von schräg oben;
- Fig.7
- eine das Gehäuse darstellende Ausführungsform der erfindungsgemäßen Stempel-Vorrichtung
in einer Ansicht von schräg unten;
- Fig.8
- eine das Lagerelement darstellende Ausführungsform der erfindungsgemäßen Stempel-Vorrichtung
in einer Ansicht von schräg oben;
- Fig.9
- eine das Halterungselement einschließlich Magnet darstellende Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Stempel-Vorrichtung in einer Ansicht von schräg oben;
- Fig.10
- eine zweite bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Stempel-Vorrichtung enthaltend
eine Fingerfeder entsprechend Figur 10 in einer Explosionsansicht;
- Fig.11
- eine als Fingerfeder ausgeführte Federeinrichtung der in Figur 9 dargestellten erfindungsgemäßen
Stempel-Vorrichtung Ansicht von schräg oben.
[0036] Die in den Figuren 1 bis 4 dargestellte erfindungsgemäße Stempel-Vorrichtung 10 enthält
ein Markierungselement 11 zum Markieren von positions-präzise anzubringenden Bohrlöchern
zum Zweck eines positions-präzisen Platzierens eines an einer Wand zu befestigenden
Gegenstandes.
[0037] Das Markierungselement 11 ist dabei aus einer ersten Position, in der das Markierungselement
11 fern der Wand angeordnet ist, reziprozierbar in eine zweite Position überführbar,
in der ein wandnaher vorderer Teil des Markierungselementes 11 zum Zweck einer Markierung
einen Punkt der Wand kontaktiert.
[0038] Das Markierungselement 11 ist an einem mit einem Trägerchassis 12 verbundenen Trägerelement
13 verankert, wobei das Trägerelement 13 gegen die Kraft einer Feder 14 aus der ersten
Position in die zweite Position förderbar ist.
[0039] Ferner ist die Feder 14 als Helikalfeder ausgebildet, wobei ein der Wand fernes Ende
15 der Helikalfeder 14 an dem Trägerchassis 12 abgestützt ist.
[0040] Das Trägerelement 13 bildet eine auf dem Trägerchassis 12 angeordnete zylinderförmige
Plattform, wobei das Markierungselement 11 im Zentrum einer wandnahen Stirnfläche
13' des Trägerelementes 13 angeordnet ist und eine wandferne Stirnfläche 13' des Trägerelementes
13 mit dem Trägerchassis 12 fest verbunden ist, und wobei die Mantelfläche 13'' des
Trägerelementes 13 zusammen mit der ringförmigen freien wandnahen Oberfläche 12' des
ebenfalls zylinderförmig ausgebildeten Trägerchassis 12 ein Lager für ein der Wand
fernes Ende 15 der Helikalfeder 14 bildet.
[0041] Die Helikalfeder 14 ist von einem helikal gewundenen Flachband gebildet, das Flachband
ondulierend ausgebildet und weist dabei eine vorgegebene Elastizität auf. Das eine
Ende des Flachbandes ist dabei an dem Trägerchassis 12 abgestützt, das andere Ende
bildet eine Stirnfläche zum Ansetzen der Stempel-Vorrichtung 10 an eine Wand.
[0042] Im Verlauf einer helikalen Windung um 360° sind vier sukzessive Wellenberge 16 und
Wellentäler 17 ausgebildet, wobei jedem Wellenberg 16 einer ersten 360° umfassenden
Windung ein zugeordnetes Wellental 17 einer benachbarten zweiten 360° umfassenden
Windung und jedem Wellental 16 einer ersten 360° umfassenden Windung ein zugeordneter
Wellenberg 16 einer benachbarten zweiten 360° umfassenden Windung gegenübersteht,
um mittels der Ondulierung des Flachbandes eine elastische Komprimierbarkeit bei vorgegebener
Länge der Helikalfeder 14 zu erwirken.
[0043] Das Trägerelement 13 ist einstückig mit dem Trägerchassis 12 ausgebildet und eine
Unterfläche des zylinderförmig ausgebildeten Trägerchassis 12 bildet dabei eine Andruckfläche,
um die das Trägerelement samt Markierungselement gegen eine Wand zu drücken.
[0044] Im Bereich der Unterfläche des Trägerchassis 12 ist eine mit einem Innengewinde versehene
zentrale Bohrung 18 ausgebildet, in die ein mit einem Außengewinde versehener Vorsprung
18' einer einen Teller 20 enthaltenden Rändelschraube 19 eingeführt ist, wobei ein
Abstand des Tellers 20 zur Unterfläche des Trägerchassis 12 durch Drehen der Rändelschraube
19 von Hand einstellbar ist.
[0045] Dem Vorsprung ferne Bereiche des Tellers 20 der Rändelschraube 19 sind mit einer
Mehrzahl von Einkerbungen versehen, um ein erleichtertes Ergreifen von Hand zu ermöglichen.
[0046] Der Teller 20 der Rändelschraube 19 weist eine mit einem Innengewinde versehene zentrale
Bohrung 28 auf, in die eine Justierschraube 21 eingeführt ist, und zwischen einer
Unterfläche des Tellers 20 und einem Kopf 22 der Justierschraube 21 ein komprimierbarer
elastischer Silikonschlauch 23 angeordnet ist, wobei ein Abstand des Kopfes 22 der
Justierschraube 21 zur Unterfläche des Tellers 20 und damit das Ausmaß einer Komprimierung
des Silikonschlauches 23 durch Drehen der Justierschraube 21 von Hand einstellbar
ist.
[0047] In den Figuren 4 bis 9 dargestellte erfindungsgemäße Stempel-Vorrichtungen 100 enthalten
jeweils ein Markierungselement 110 zum Markieren von positions-präzise anzubringenden
Bohrlöchern zum Zweck eines positions-präzisen Platzierens eines an einer Wand 200
zu befestigenden Gegenstandes, das innerhalb eines Gehäuses 120 reziprozierbar, d.h.
hin und her bewegbar gelagert ist. Diese erfindungsgemäße Stempel-Vorrichtung ist
prinzipiell entsprechend der Figur 6 aufgebaut, enthält aber entgegen der in Figur
6 dargestellten Fingerfeder 160 zwei sich gegenseitig abstoßende Magnete 170, 170'.
[0048] Ein jeweiliges Gehäuse 120 weist ein wandnahes vorderes Ansatzelement 130 zum Ansetzen
der Stempel-Vorrichtung 100 an eine Wand 200 auf und ist mit einem mit einer Bohrung
141 versehenen Lagerelement 140 zum Lagern eines mit dem Markierungselement 110 gekoppelten
Halterungselementes 150 versehen.
[0049] Zum Zweck einer lösbaren Verankerung des Halterungselementes 150 und damit der Stempel-Vorrichtung
100 an einem betreffenden an einer Wand 200 zu befestigenden Gegenstand ist die der
Wand 200 ferne Rückfläche des Halterungselementes 150 mit einem Mittel zum lösbaren
Befestigen der Stempel-Vorrichtung 100 an dem Gegenstand versehen.
[0050] Das mit dem Markierungselement 110 verbundene Halterungselement 150 ist aus einer
ersten Position, in der das Markierungselement 110 zumindest mehrheitlich innerhalb
des Gehäuses 120 angeordnet, in eine zweite Position förderbar, in der zumindest ein
wandnaher vorderer Teil des Markierungselementes 110 zum Zweck einer Kontaktierung
eines Punktes der Wand 200 durch die zentrale Öffnung 131 des Ansatzelementes 130
geführt ist und aus dem Gehäuse 120 hervorsteht.
[0051] Das Halterungselement 150 ist mittels einer von zwei sich gegenseitig abstoßenden
Magneten 170, 170' gebildeten Federeinrichtung in die erste Position vorgespannt und
mittels Drückens des Halterungselementes 150 gegen die Kraft der Federeinrichtung
in die zweite, wandnahe Position überführbar.
[0052] Dabei ist im Bereich der Rückfläche 132 des Anlagepaneels 135 sowie wie in Figur
5 dargestellt im Bereich der vorderen Stirnfläche 151 des Flansches 155 des Halterungselementes
150 ein mit einer zentralen Öffnung 171 als Durchgang für das reziprozierbar gelagerte
Markierungselement 110 versehener Magnet 170' angebracht, wobei die sich gegenüberstehenden
Stirnflächen der beiden Magnete 170, 170' gleiche Polbenennung aufweisen, um eine
die Federeinrichtung bildende gegenseitig abstoßende Kraft zu erzeugen.
[0053] Das Halterungselement 150 ist bolzenförmig ausgebildet, und das Markierungselement
110 ist im Bereich einer wandnahen vorderen Stirnfläche 151 des Halterungselementes
150 fest mit dem Halterungselement 150 verbunden.
[0054] Des Weiteren weist das Halterungselement 150 im Bereich der der vorderen Stirnfläche
151 gegenüberstehenden hinteren Stirnfläche einen Befestigungskörper 152 als Mittel
zum lösbaren Befestigen des Halterungselementes 150 an dem an der Wand 200 zu befestigenden
Gegenstand auf.
[0055] Der Befestigungskörper 152 zum lösbaren Befestigen der Stempel-Vorrichtung 100 an
dem an der Wand 200 zu befestigenden Gegenstand ist von einem im Bereich der hinteren
Stirnfläche des Halterungselementes 150 angebrachten Vorsprung 153 gebildet, der mit
einem Flansch 154 zum Einrasten der Stempel-Vorrichtung 100 in einer Aussparung des
zu befestigenden Gegenstandes versehen ist.
[0056] Das Halterungselement 150 weist außerdem im Bereich seiner vorderen Stirnfläche 151
einen Flansch 155 auf, dessen dem Markierungselement 110 ferne Rückfläche in der ersten
Position des Halterungselementes 150 an der Innenfläche einer der Bohrung 141 benachbarten,
als Innenflansch ausgebildeten Wandung 142 des Lagerelementes 140 abgestützt ist.
[0057] Das Ansatzelement 130 ist von einem plan ausgebildeten Anlagepaneel 135 gebildet,
wobei die vordere Stirnfläche 151 des Flansches 155 des Halterungselementes 150 in
der zweiten, der Wand 200 nahen Position des Halterungselementes 150 über die Magnete
170, 170' an eine Rückfläche 132 des Anlagepaneels 135 angrenzt.
[0058] Das Gehäuse 120 ist im Wesentlichen hohlzylindrisch ausgebildet und im Bereich der
Innenfläche des betreffenden Zylindermantels mit einem Innengewinde 121 versehen,
wobei das Lagerelement 140 mit einem mit dem Innengewinde 121 des Gehäuses 120 korrespondierenden
Außengewinde 143 versehen ist, um das Lagerelement 140 unter Einsatz des Halterungselementes
150 lösbar mit dem Gehäuse 120 zu verbinden.
[0059] Gemäß der in den Figuren 10 und 11 dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Stempel-Vorrichtung 100 ist prinzipiell wie diejenige aus den Figuren 1 bis 5 aufgebaut,
enthält aber anstelle der Magnete 170, 170' eine Fingerfeder 160.
[0060] Das Ansatzelement 130 ist wiederum von einem plan ausgebildeten Anlagepaneel 135
gebildet, wobei die vordere Stirnfläche 151 des Flansches 155 des Halterungselementes
150 in der zweiten, der Wand 200 nahen Position des Halterungselementes 150 in der
in Figur 6 dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Stempel-Vorrichtung
100 indirekt, da über die als Fingerfeder 160 ausgebildete Ringfeder an eine Rückfläche
132 des Anlagepaneels 135 angrenzt. Die Fingerfeder 160 ist dabei in Figur 7 in einer
Ansicht von schräg ober dargestellt.
[0061] Das Markierungselement 110 ist jeweils von einem Filzstift gebildet, dessen Spitze
ausgebildet ist, um in einer zweiten Position des Halterungselementes 150 einen Markierungspunkt
auf eine Wand 200 aufzubringen, der denjenigen Punkt der Wand 200 vorgibt, an dem
ein Bohrloch zum Einführen einer Schraube oder eines Dübels zum Befestigen eines betreffenden
Gegenstandes an der Wand 200 in die Wand 200 einzubringen ist.
[0062] Das oben erläuterte Ausführungsbeispiel der Erfindung dient lediglich dem Zweck eines
besseren Verständnisses der durch die Ansprüche vorgegebenen erfindungsgemäßen Lehre,
die als solche durch das Ausführungsbeispiel nicht eingeschränkt ist.
Bezugszeichenliste
[0063]
- 10
- = Stempel-Vorrichtung
- 11
- = Markierungselement
- 12
- = Trägerchassis
- 12'
- = wandnahe Oberfläche des Trägerchassis
- 12"
- = Unterfläche des Trägerchassis
- 13
- = Trägerelement
- 13'
- = wandnahe Stirnfläche des Trägerelementes
- 13"
- = Mantelfläche des Trägerelementes
- 14
- = Feder
- 15
- = der Wand fernes Ende der Feder
- 16
- = Wellenberg
- 17
- = Wellental
- 18
- = zentrale Bohrung des Trägerchassis
- 18'
- = Vorsprung der Rändelschraube
- 19
- = Rändelschraube
- 20
- = Teller
- 20'
- = Unterfläche des Tellers der Rändelschraube
- 21
- = Justierschraube
- 22
- = Kopf
- 23
- = Silikonschlauch
- 28
- = zentrale Bohrung der Rändelschraube
- 100
- = Stempel-Vorrichtung
- 110
- = Markierungselement
- 120
- = Gehäuse
- 121
- = Innengewinde
- 130
- = Ansatzelement
- 135
- = Anlagepaneel
- 131
- = zentrale Öffnung
- 132
- = Rückfläche
- 140
- = Lagerelement
- 141
- = Bohrung
- 142
- = Wandung
- 143
- = Außengewinde
- 150
- = Halterungselement
- 151
- = vordere Stirnfläche
- 152
- = Befestigungskörper
- 153
- = Vorsprung
- 154
- = Flansch
- 155
- = Flansch
- 160
- = Fingerfeder
- 170
- = Magnet
- 170'
- = Magnet
- 171
- = zentrale Öffnung
- 200
- = Wand
1. Stempel-Vorrichtung (10) mit einem Markierungselement (11)zum Markieren von positions-präzise
anzubringenden Bohrlöchern zum Zweck eines positions-präzisen Platzierens eines an
einer Wand zu befestigenden Gegenstandes, dadurch gekennzeichnet, dass das Markierungselement (11) reziprozierbar aus einer ersten Position, in der das
Markierungselement (11) fern der Wand angeordnet ist, in eine zweite Position überführbar
ist, in der ein wandnaher vorderer Teil des Markierungselementes (11) zum Zweck einer
Markierung einen Punkt der Wand kontaktiert.
2. Stempel-Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Markierungselement (11) an einem mit einem Trägerchassis (12) verbundenen Trägerelement
(13) verankert ist, wobei das Trägerelement (13) gegen die Kraft einer Feder (14)
aus der ersten Position in die zweite Position förderbar ist.
3. Stempel-Vorrichtung (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (14) als Helikalfeder (14) ausgebildet ist, wobei ein der Wand fernes Ende
(15) der Helikalfeder (14) an dem Trägerchassis (12) abgestützt ist.
4. Stempel-Vorrichtung (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (13) eine auf dem Trägerchassis (12) angeordnete zylinderförmige
Plattform bildet, wobei das Markierungselement (11) im Zentrum einer wandnahen Stirnfläche
des Trägerelementes (13) angeordnet ist und eine wandferne Stirnfläche des Trägerelementes
(13) mit dem Trägerchassis (12) fest verbunden ist, und wobei die Mantelfläche (13")
des Trägerelementes (13) zusammen mit der ringförmigen freien wandnahen Oberfläche
(12') des ebenfalls zylinderförmig ausgebildeten Trägerchassis (12) ein Lager für
das an der Wand ferne Ende (15) der Helikalfeder (14) bildet.
5. Stempel-Vorrichtung (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Helikalfeder (14) von einem helikal gewundenen Flachband gebildet ist, dessen
eines Ende an dem Trägerchassis (12) abgestützt ist und dessen anderes Ende eine Stirnfläche
zum Ansetzen der Stempel-Vorrichtung (10) an eine Wand bildet.
6. Stempel-Vorrichtung (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Flachband ondulierend ausgebildet ist und dabei eine vorgebbare Elastizität aufweist.
7. Stempel-Vorrichtung (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Verlauf einer helikalen Windung um 360° eine Mehrzahl sukzessiver Wellenberge
(16) und Wellentäler (17) vorgesehen sind, wobei jedem Wellenberg (16) einer ersten
360° umfassenden Windung ein zugeordnetes Wellental (17) einer benachbarten zweiten
360° umfassenden Windung und jedem Wellental (17) einer ersten 360° umfassenden Windung
ein zugeordneter Wellenberg (16) einer benachbarten zweiten 360° umfassenden Windung
gegenübersteht, um mittels der Ondulierung des Flachbandes eine elastische Komprimierbarkeit
bei vorgegebener Länge der Helikalfeder (14) zu erwirken.
8. Stempel-Vorrichtung (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dadurch gekennzeichnet, dass das Markierungselement (110) zumindest mehrheitlich innerhalb eines Gehäuses (120)
reziprozierbar gelagert ist, das mit einem mit einer zentralen Öffnung (131) versehenen,
wandnahen vorderen Ansatzelement (130) zum Ansetzen der Stempel-Vorrichtung (100)
an eine Wand (200) sowie mit einem mit einer Bohrung (141) versehenen Lagerelement
(140) zum Lagern eines mit dem Markierungselement (110) gekoppelten Halterungselementes
(150) versehen ist, das ein Mittel zum lösbaren Befestigen der Stempel-Vorrichtung
(100) an dem an der Wand (200) zu befestigenden Gegenstand aufweist.
9. Stempel-Vorrichtung (100) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem Markierungselement (110) verbundene Halterungselement (150) aus einer
ersten Position, in der das Markierungselement (110) zumindest mehrheitlich innerhalb
des Gehäuses (120) angeordnet ist, in eine zweite Position förderbar ist, in der zumindest
ein wandnaher vorderer Teil des Markierungselementes (110) zum Zweck einer Kontaktierung
eines Punktes der Wand (200) durch die zentrale Öffnung (131) des Ansatzelementes
(130) geführt ist und aus dem Gehäuse (120) hervorsteht.
10. Stempel-Vorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Halterungselement (150) mittels einer an einer Rückfläche (132) des Ansatzelementes
(130) zusammenwirkenden Federeinrichtung in die erste Position vorgespannt ist und
mittels Drückens des Halterungselementes (150) gegen die Kraft der Federeinrichtung
in die zweite Position überführbar ist.
11. Stempel-Vorrichtung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Halterungselement (150) bolzenförmig ausgebildet ist und das Markierungselement
(110) im Bereich einer wandnahen vorderen Stirnfläche (151) des Halterungselementes
(150) fest mit dem Halterungselement (150) verbunden ist.
12. Stempel-Vorrichtung (100) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Halterungselement (150) im Bereich der der vorderen Stirnfläche (151) gegenüberstehenden
hinteren Stirnfläche einen Befestigungskörper (152) als Mittel zum lösbaren Befestigen
des Halterungselementes (150) an dem an der Wand (200) zu befestigenden Gegenstand
aufweist.
13. Stempel-Vorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Halterungselement (150) im Bereich seiner vorderen Stirnfläche (151) einen Flansch
(155) aufweist, dessen dem Markierungselement (110) ferne Rückfläche in der ersten
Position des Halterungselementes (150) an der Innenfläche einer der Bohrung (141)
benachbarten, als Innenflansch ausgebildeten Wandung (142) des Lagerelementes (140)
abgestützt ist.
14. Stempel-Vorrichtung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ansatzelement (130) von einem plan ausgebildeten Anlagepaneel gebildet ist.
15. Stempel-Vorrichtung (100) nach den Ansprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Stirnfläche (151) des Flansches (155) des Halterungselementes (150) in
der zweiten Position des Halterungselementes (150) zumindest indirekt an eine Rückfläche
(132) des Anlagepaneels (135) angrenzt.