| (19) |
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(11) |
EP 3 372 715 A1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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12.09.2018 Patentblatt 2018/37 |
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Anmeldetag: 06.03.2017 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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BA ME |
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Benannte Validierungsstaaten: |
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MA MD |
| (71) |
Anmelder: A. Haberkorn & Co GmbH |
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4240 Freistadt (AT) |
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Erfinder: |
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- GRUBER, Raphael
4320 Perg (AT)
- HOPFINGER, Thomas
4232 Hagenberg (AT)
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| (74) |
Vertreter: Burgstaller, Peter et al |
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Rechtsanwalt
Landstrasse 12
Arkade 4020 Linz 4020 Linz (AT) |
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Bemerkungen: |
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Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ. |
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MEHRLAGIGES RUNDGEWEBE |
(57) Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines in einem Teilbereich des
Querschnittes mehrlagigen Rundgewebes (1, 1') umfassend zumindest einen Schussfaden
(2, 2') und mehrere Kettfäden (10-18),
welcher Schussfaden (2) in Rundgängen um eine Längsachse (7) des Rundgewebes (1, 1')
geführt wird,
welche Kettfäden (11-18) entkoppelt von einer Bewegung des Schussfadens (2, 2') zwischen
einer ersten Stellung und einer zweiten Stellung bewegbar sind,
in welcher ersten Stellung der Kettfaden (11-18) mit dem Schussfaden (2, 2') in Eingriff
bringbar ist und in welcher zweiten Stellung der Schussfaden (2, 2') am Kettfaden
(11-18) vorbeigeführt wird, wobei
eine Anzahl von ersten Kettfäden (11, 13, 15, 17) einer ersten Lage (8) und eine Anzahl
von zweiten Kettfäden (12, 14, 16, 18) einer zweiten Lage (9) zugewiesen werden, wobei
der Schussfaden (2, 2') bei der ersten Rundung (3) mit ersten Kettfäden (11, 13, 15,
17) in einer ersten Stellung in Eingriff bringbar ist und an zweiten Kettfäden (12,
14, 16, 18) in einer zweiten Stellung vorbeigeführt wird und
der Schussfaden (2, 2') bei der zweiten Rundung (4) an ersten Kettfäden (11, 13, 15,
17) in einer zweiten Stellung vorbeigeführt wird und mit zweiten Kettfäden (12, 14,
16, 18) in einer ersten Stellung in Eingriff gebracht wird.
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[0001] Die hier offenbarte Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines in Teilbereichen
des Querschnittes mehrlagigen Rundgewebes umfassend zumindest einen Schussfaden und
mehrere Kettfäden, welcher Schussfaden in Rundgängen um eine Längsachse des Rundgewebes
geführt wird, welche Kettfäden entkoppelt von einer Bewegung des Schussfadens zwischen
einer ersten Stellung und einer zweiten Stellung bewegbar sind, in welcher ersten
Stellung der Kettfaden mit dem Schussfaden in Eingriff bringbar ist und in welcher
zweiten Stellung der Schussfaden am Kettfaden vorbeigeführt wird.
[0002] Nach dem Stand der Technik ist es nicht möglich, ein in Teilbereichen des Querschnittes
mehrlagiges Rundgewebe in einem Rundwebevorgang herzustellen. Es ist allerdings aus
PCT eine Vorrichtung bekannt, welche das Heben und Senken des Kettfadens beziehungsweise
- unter Verwendung der im Folgenden gebrauchten Bezeichnungen - das Bringen des Kettfadens
in eine erste Stellung und in eine zweite Stellung unabhängig von der Position und
der Bewegung des Schussfadens oder des den Schussfaden führenden Webschiffes oder
Webschützen erlaubt.
[0003] Die hier offenbarte Erfindung stellt sich die Aufgabe, ein solches Verfahren zu offenbaren.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erlaubt, dass eine Anzahl von ersten Kettfäden einer
ersten Lage und eine Anzahl von zweiten Kettfäden einer zweiten Lage zugewiesen werden,
der Schussfaden bei der ersten Rundung mit ersten Kettfäden in einer ersten Stellung
in Eingriff bringbar ist und an zweiten Kettfäden in einer zweiten Stellung vorbeigeführt
wird und der Schussfaden bei der zweiten Rundung an ersten Kettfäden in einer zweiten
Stellung vorbeigeführt wird und mit zweiten Kettfäden in einer ersten Stellung in
Eingriff gebracht wird.
[0004] Zwei Fäden gelten als in einen Eingriff zueinander gebracht, wenn die Fäden im gespannten
Zustand zueinander verkreuzt sind. Ein Schussfaden und zwei Kettfäden stehen in einem
Eingriff, wenn der Schussfaden im gewobenen Zustand bei einen Kettfaden auf der einen
Seite und beim anderen Kettfaden auf der anderen Seite geführt ist.
[0005] Ein Faden wird an einem weiteren Faden vorbeigeführt, wenn der Faden und der weitere
Faden nicht in Eingriff zueinander gebracht werden. Die Fäden werden nicht zueinander
verkreuzt.
[0006] Die Kettfäden des Rundgewebes können unterschiedliche Abstände zueinander aufweisen.
Weiters kann die Oberfläche des Rundgewebes durch das Verweben der Kettfäden und des
Schussfadens strukturiert sein.
[0007] Das Verfahren kann auch in der Weise angewendet werden, dass ein mehrlagiges Rundgewebe
hergestellt wird. Der gesamte Querschnitt eines solchen Rundgewebes umfasst mehrere
Lagen. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass ein erster Schussfaden mit
ersten Kettfäden in einer ersten Stellung in Eingriff gebracht wird und an zweiten
Kettfäden in einer zweiten Stellung vorbeigeführt wird und ein zweiter Schussfaden
an ersten Kettfäden in einer zweiten Stellung vorbeigebracht wird und an zweiten Kettfäden
in einer ersten Stellung in Eingriff gebracht wird.
[0008] Der Fachmann ist in der Lage das oben beschriebene Verfahren zur Herstellung eines
in einem Teilbereich des Querschnittes mehrlagiges Rundgewebe mit dem erwähnten Verfahren
zur Herstellung eines mehrlagigen Rundgewebes zu kombinieren.
[0009] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren
näher erläutert. Der Fachmann wählt die Führung der Schussfäden nach seiner Erfahrung.
Figur 1 zeigt in stark vereinfachter Darstellung ein Schnittbild eines Querschnittes
eines Rundgewebes mit einem in Teilbereichen des Querschnittes mehrlagigen Aufbau.
Figur 2 zeigt in ebenso stark vereinfachter Darstellung ein Schnittbild eines Querschnittes
eines Rundgewebes mit einem über den gesamten Querschnitt sich erstreckenden mehrlagigen
Aufbau.
[0010] Der Fachmann ist zweifelsfrei in der Lage, die im Folgenden diskutierten Ausführungsformen
des erfindungsgemäßen Verfahrens miteinander zu kombinieren, sodass ein Schlauch Teillängen
mit einem in Teilbereichen mehrlagig ausgeführten Querschnitt und weitere Teillängen
mit einem mehrlagig ausgebildeten gesamten Querschnitt umfasst.
[0011] In den Figuren 1, 2 und in der dazugehörenden Figurenbeschreibung wird die Herstellung
eines Rundgewebes mit zumindest in Teilbereichen des Querschnittes zwei Lagen diskutiert.
Der Fachmann ist zweifelsfrei in der Lage auch dreilagige oder mehrlagige Querschnitte
herzustellen und diese beliebig miteinander zu kombinieren.
[0012] Figur 1 veranschaulicht die Herstellung eines in Teilbereichen des Querschnittes
zweilagigen Rundgewebes 1 anhand eines Schnittbildes des Querschnittes. Die Schnittebene
verläuft rechtwinkelig zu der Längsachse 7 des Rundgewebes 1. Das in Figur 1 durch
eine gestrichelte Linie vereinfacht dargestellte Rundgewebe 1 umfasst einen einlagigen
Teilbereich 19 und einen zweilagigen Teilbereich 20, wobei der einlagige Teilbereich
19 an den zweilagigen Teilbereich 20 und umgekehrt direkt anschließt. In Figur 1 sind
nur im zweilagigen Teilbereich 20 der Schussfaden 2 und die Kettfäden 11-18 dargestellt.
[0013] Das in Figur 1 dargestellte Rundgewebe 1 wird in einem Arbeitsschritt mittels Rundwebeverfahren
hergestellt. Das Rundgewebe 1 umfasst einen Schussfaden 2 und acht Kettfäden 11, 12,
13, 14, 15, 16, 17, 18. Der Schussfaden 2 wird in vier Rundgängen 3, 4, 5, 6 um eine
Längsachse 7 des Rundgewebes 1 geführt und mit den Kettfäden 11-18 verwoben.
[0014] Die Kettfäden 11-18 sind unter Verweis auf
PCT/EP2016/069685 entkoppelt von einer Bewegung des Schussfadens 1 zwischen einer ersten Stellung und
einer zweiten Stellung bewegbar. In der ersten Stellung eines Kettfadens 11-18 ist
der Schussfaden 1 mit dem einen Kettfaden in Eingriff bringbar. In der zweiten Stellung
wird der Schussfaden 1 an dem einem Kettfaden vorbeigeführt, sodass der Schussfaden
mit dem einen Kettfaden nicht in Eingriff gebracht wird.
[0015] Bei dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel wird die erste Stellung eines
Kettfadens und die zweite Stellung eines Kettfadens durch ein System von Heben A und
Senken B des jeweiligen Kettfadens erreicht.
[0016] Zur Herstellung des in einem Teilbereich des Querschnittes zweilagigen Rundgewebes
1 werden die Kettfäden 11, 13, 15, 17 der ersten Lage 8 zugewiesen. Die Kettfäden
12, 14, 16, 18 werden der zweiten Lage 9 zugewiesen. In der nachstehenden Tabelle
ist für die einzelnen Kettfäden 11-18 in Abhängigkeit des Rundganges 3-6 des Schussfadens
2 eingetragen, ob der jeweilige Kettfaden aus der Gruppe der Kettfäden 11-18 in eine
gehobene Stellung oder in eine gesenkte Stellung zu bringen ist.
[0017] Nach der in der nachstehenden Tabelle ersichtlichen Webmuster werden der Schussfaden
1 im ersten Rundgang 3 mit den Kettfäden 13, 17 im Eingriff verwoben. Beim Führen
des Schussfadens 2 im ersten Rundgang 3 sind die Kettfäden 11, 12, 14, 15, 16, 18
in einer gehobenen Stellung A. Die Kettfäden 13, 17 sind in einer gesenkten Stellung
B. Die Stellungen der Kettfäden 11-18 beim zweiten Durchgang 4, dritten Durchgang
5 und vierten Durchgang 6 des Schussfadens 2 sind der unten-stehenden Tabelle 1 zu
entnehmen.
[0018] Der einlagige Teilbereich 19 des Querschnittes wird durch Verweben des Schussfadens
mit den Kettfäden nach dem Stand der Technik hergestellt.

[0019] Figur 2 veranschaulicht die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung
eines Rundgewebes in einem Verfahrensschritt, welches Rundgewebe einen zweilagigen
Aufbau über den gesamten Querschnitt umfasst. Figur 2 zeigt ein Rundgewebe 1 und ein
weiteres Rundgewebe 1', wobei das weitere Rundgewebe 1' im Inneren des Rundgewebes
1 angeordnet ist.
[0020] Das Verfahren zur Herstellung eines mehrlagigen Rundgewebes 1, 1' läuft im Wesentlichen
ähnlich zu dem zu Figur 1 diskutierten Verfahren ab.
[0021] Das Rundgewebe 1, 1' umfasst zwei Schussfäden 2, 2', wobei durch den ersten Schussfaden
2 die erste Lage 8 und durch den zweiten Schussfaden 2' die zweite Lage 9 ausgebildet
wird. Es ist die Verwendung von zumindest zwei Schussfäden notwendig, um einen Verbund
zwischen den Rundgeweben 1, 1' zu vermeiden.
[0022] Es werden die Kettfäden 11, 13, 15, 17 der ersten Lage 8 zugeordnet. Die Kettfäden
12, 14, 16, 18 werden der zweiten Lage 9 zugeordnet. Beim Verwenden der Schussfäden
2, 2' werden die Kettfäden 11-18 gemäß der folgenden Tabelle in eine gehobene Stellung
A oder in eine gesenkte Stellung B gebracht, um einen Eingriff zwischen dem jeweiligen
Schussfaden und dem jeweiligen Kettfaden herzustellen.
[0023] Der erste Schussfaden 2 wird in einem ersten Rundgang 3 und in einem zweiten Rundgang
4 verwoben; der zweite Schussfaden 2' in einem dritten Rundgang 5 und in einem vierten
Rundgang 6 verwoben.

[0024] Der Fachmann wählt die Reihenfolge der einzuführenden Schussfäden 2, 2' nach seiner
Erfahrung. Es ist beispielsweise möglich die Schussfäden in den folgenden Reihenfolgen
einzuführen:
- Schussfaden 2 erster Rundgang 3, Schussfaden 2 zweiter Rundgang 4, Schussfaden 2'
dritter Rundgang 5, Schussfaden 2' vierter Rundgang 6,
- Schussfaden 2 erster Rundgang 3, Schussfaden 2' dritter Rundgang 5, Schussfaden 2
zweiter Rundgang 4, Schussfaden 2' vierter Rundgang 6.
[0025] Figur 3 veranschaulicht den Übergang von einem zweilagigen Teilbereich 20 des Querschnittes
zu einem einlagigen Teilbereich 19 des Querschnittes. Ähnlich wie das in Figur 1 diskutierte
Rundgewebe umfasst das Rundgewebe einen Schussfaden 2 und Kettfäden 11-14 und 21-22,
wobei der zweilagige Teilbereich 20 des Rundgewebes 1 durch die Kettfäden 11-14 erreicht
wird. Der einlagige Teilbereich 19 wird durch die Kettfäden 21, 22 erreicht.
[0026] Die Kettfäden 11, 13 sind der ersten Lage 8 und die Kettfäden 12, 14 sind der zweiten
Lage 9 zugewiesen. Der Schussfaden 1 wird in einer ersten Rundung 3 und in einer zweiten
Rundung 4 durch die Kettfäden 11-14, 21-22 geführt, wobei die Kettfäden gemäß der
untenstehenden Tabelle in eine gehobene Lage A oder eine gesenkte Lage B gebracht
werden.

Bezugszeichenaufstellung
[0027]
- 1, 1'
- Rundgewebe
- 2, 2'
- Schussfaden
- 3
- Schussfaden 2 erster Rundgang
- 4
- Schussfaden 2 zweiter Rundgang
- 5
- Schussfaden 2'erster Rundgang
- 6
- Schussfaden 2'zweiter Rundgang
- 7
- Längsachse
- 8
- erste Lage
- 9
- zweite Lage
- 10
- (frei)
- 11
- Erster Kettfaden
- 12
- Zweiter Kettfaden
- 13
- Dritter Kettfaden
- 14
- Vierter Kettfaden
- 15
- Fünfter Kettfaden
- 16
- Sechster Kettfaden
- 17
- Siebenter Kettfaden
- 18
- Achter Kettfaden
- 19
- Einlagiger Teilbereich
- 20
- Zweilagiger Teilbereich
- 21
- neunter Kettfaden
- 22
- zehnter Kettfaden
- A
- gehobener Kettfaden
- B
- gesenkter Kettfaden
1. Verfahren zur Herstellung eines in einem Teilbereich des Querschnittes mehrlagigen
Rundgewebes (1, 1') umfassend zumindest einen Schussfaden (2, 2') und mehrere Kettfäden
(10-18),
welcher Schussfaden (2) in Rundgängen um eine Längsachse (7) des Rundgewebes (1, 1')
geführt wird,
welche Kettfäden (11-18) entkoppelt von einer Bewegung des Schussfadens (2, 2') zwischen
einer ersten Stellung und einer zweiten Stellung bewegbar sind,
in welcher ersten Stellung der Kettfaden (11-18) mit dem Schussfaden (2, 2') in Eingriff
bringbar ist und in welcher zweiten Stellung der Schussfaden (2, 2') am Kettfaden
(11-18) vorbeigeführt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Anzahl von ersten Kettfäden (11, 13, 15, 17) einer ersten Lage (8) und eine Anzahl
von zweiten Kettfäden (12, 14, 16, 18) einer zweiten Lage (9) zugewiesen werden, wobei
der Schussfaden (2, 2') bei der ersten Rundung (3) mit ersten Kettfäden (11, 13, 15,
17) in einer ersten Stellung in Eingriff bringbar ist und an zweiten Kettfäden (12,
14, 16, 18) in einer zweiten Stellung vorbeigeführt wird und
der Schussfaden (2, 2') bei der zweiten Rundung (4) an ersten Kettfäden (11, 13, 15,
17) in einer zweiten Stellung vorbeigeführt wird und mit zweiten Kettfäden (12, 14,
16, 18) in einer ersten Stellung in Eingriff gebracht wird.
2. Verfahren zur Herstellung eines mehrlagigen Rundgewebes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
ein erster Schussfaden (2) mit ersten Kettfäden (11, 13, 15, 17) in einer ersten Stellung
in Eingriff gebracht wird und an zweiten Kettfäden (12, 14, 16, 18) in einer zweiten
Stellung vorbeigeführt wird und
ein zweiter Schussfaden (2') an ersten Kettfäden (11, 13, 15, 17) in einer zweiten
Stellung vorbeigeführt wird und an zweiten Kettfäden (12, 14, 16, 18) in einer ersten
Stellung in Eingriff gebracht wird.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Verfahren zur Herstellung eines in zumindest einem Teilbereich des Querschnittes mehrere
Gewebelagen (8, 9) umfassenden Rundgewebes (1, 1') umfassend einen Schussfaden (2)
und mehrere Kettfäden (10-18),
welcher Schussfaden (2) in Rundgängen um eine Längsachse (7) des Rundgewebes (1, 1')
geführt wird,
welche Kettfäden (11-18) entkoppelt von einer Bewegung des Schussfadens (2) zwischen
einer ersten Stellung und einer zweiten Stellung bewegbar sind,
in welcher ersten Stellung der Kettfaden (11-18) mit dem Schussfaden (2) durch Verkreuzen
eines Schussfadens (2) und eines Kettfadens (11-18) in Eingriff bringbar ist und in
welcher zweiten Stellung der Schussfaden (2) am Kettfaden (11-18) unter keinem Verkreuzen
des Schussfadens (2) und des Kettfadens (11-18) vorbeigeführt wird,
wobei sich der Schußfaden (2) eines Rundganges (3, 4) in dem Teilbereich nicht zwischen
den einzelnen Gewebelagen (8, 9) die einzelnen Gewebelagen (8, 9) verbindend erstreckt,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Anzahl von ersten Kettfäden (11, 13, 15, 17) einer ersten Gewebelage (8) und
eine Anzahl von zweiten Kettfäden (12, 14, 16, 18) einer zweiten Gewebelage (9) zugewiesen
werden, wobei
der Schussfaden (2) bei der ersten Rundung (3) mit den ersten Kettfäden (11, 13, 15,
17) in einer ersten Stellung unter Verkreuzen des Schussfadens (2) und eines ersten
Kettfadens (11, 13, 15, 17) in Eingriff bringbar ist und an den zweiten Kettfäden
(12, 14, 16, 18) in einer zweiten Stellung unter keinem Verkreuzen des Schussfadens
(2) und der zweiten Kettfäden (12, 14, 16, 18) vorbeigeführt wird und
der Schussfaden (2) bei der zweiten Rundung (4) an den ersten Kettfäden (11, 13, 15,
17) in einer zweiten Stellung unter keinem Verkreuzen des Schussfadens (2) und der
ersten Kettfäden (11, 13, 15, 17) vorbeigeführt wird und mit den zweiten Kettfäden
(12, 14, 16, 18) in einer ersten Stellung unter Verkreuzen des Schussfadens (2) und
eines zweiten Kettfadens (12, 14, 16, 18) in Eingriff gebracht wird.
2. Verfahren zur Herstellung eines mehrere Gewebelagen (8,9) umfassenden Rundgewebes
(1,1') umfassend Schussfäden (2, 2') und mehrere Kettfäden (10-18),
welche Schussfäden (2,2') in Rundgängen um eine Längsachse (7) des Rundgewebes (1,
1') geführt wird,
welche Kettfäden (11-18) entkoppelt von einer Bewegung der Schussfäden (2, 2') zwischen
einer ersten Stellung und einer zweiten Stellung bewegbar sind,
in welcher ersten Stellung der Kettfaden (11-18) mit dem Schussfäden (2, 2') durch
Verkreuzen des Schussfadens (2, 2') und des Kettfadens (11-18) in Eingriff bringbar
ist und in welcher zweiten Stellung der Schussfaden (2, 2') am Kettfaden (11-18) unter
keinem Verkreuzen des Schussfadens (2, 2') und der Kettfäden (11-18) vorbeigeführt
wird,
wobei sich die Schußfäden (2,2') in dem Teilbereich nicht zwischen den einzelnen Gewebelagen
(8, 9) die einzelnen Gewebelagen (8, 9) verbindend erstreckt,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein erster Schussfaden (2) mit ersten Kettfäden (11, 13, 15, 17) in einer ersten Stellung
unter Verkreuzen des Schussfadens (2) und eines der ersten Kettfäden (11, 13, 15,
17) in Eingriff gebracht wird und an den zweiten Kettfäden (12, 14, 16, 18) in einer
zweiten Stellung unter keinem Verkreuzen des Schussfadens (2) und der zweiten Kettfäden
(12, 14, 16, 18) vorbeigeführt wird und
ein zweiter Schussfaden (2') an ersten Kettfäden (11, 13, 15, 17) in einer zweiten
Stellung unter keinem Verkreuzen des Schussfadens (2') und der ersten Kettfäden (11,
13, 15, 17) vorbeigeführt wird und mit den zweiten Kettfäden (12, 14, 16, 18) in einer
ersten Stellung durch Verkreuzen des Schussfadens (2') und eines der zweiten Kettfäden
(12, 14, 16, 18) in Eingriff gebracht wird.


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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