[0001] Die Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät zur Pflege von Wäschestücken, mit einem
Gehäuse, in welchem eine Wäschetrommel drehbar gelagert ist, und mit zumindest einer
ringförmigen Unwuchtausgleichsvorrichtung zum Ausgleichen einer aufgrund von unsymmetrisch
in der Wäschetrommel verteilter Wäschestücke hervorgerufenen Unwucht der sich drehenden
Wäschetrommel, welche an der Wäschetrommel angeordnet ist.
[0002] Während eines Waschprozesses einer Waschmaschine kommt es bekanntlich zu einer zufälligen
und unregelmäßigen Verteilung der Wäschestücke in der Wäschetrommel. Es resultieren
Unwuchten, die relativ große mechanische Schwingungen der Wäschetrommel und damit
auch große mechanische Belastungen des gesamten Haushaltsgeräts verursachen. Einerseits
werden durch die resultierenden Schwingungen für den Benutzer unangenehme Geräusche
erzeugt; andererseits kann dies auch zu einer mechanischen Beanspruchung des Bodenbelags
führen, auf welchem das Haushaltsgerät aufgestellt ist.
[0003] Um im Betrieb einer Waschmaschine die Schwingungen der Wäschetrommel zu verhindern
oder zumindest stark zu reduzieren, wird im Stand der Technik bereits vorgeschlagen,
eine ringförmige Unwuchtausgleichsvorrichtung - auch unter der Bezeichnung "Ball-Balancer"
bekannt - an der Wäschetrommel zu befestigen. Eine derartige Unwuchtausgleichsvorrichtung
weist ein ringförmiges, hohles Gehäuse auf, in welchem sich eine Ausgleichsmasse befindet,
die beispielsweise in Form von mehreren kugelförmigen Ausgleichselementen bereitgestellt
ist. Diese Ausgleichsmasse ist im Inneren des Gehäuses bewegbar gelagert und tendiert
im Betrieb der Waschmaschine dazu, sich auf eine der Unwuchtmasse - bezüglich eines
Durchmessers der Wäschetrommel - gegenüberliegende Seite zu verschieben, um somit
ein Gegengewicht für die Unwuchtmasse und folglich insgesamt ein Gleichgewicht herzustellen.
[0004] Es beschreibt beispielsweise die Druckschrift
US 2011/0203325 A1 eine Lösung zur Befestigung einer Unwuchtausgleichsvorrichtung, bei welcher das Gehäuse
der Unwuchtausgleichsvorrichtung an eine axiale Stirnwand der Wäschetrommel angespritzt
wird.
[0005] Es ist außerdem bereits Stand der Technik, die Unwuchtausgleichsvorrichtung mit Hilfe
von Schrauben an der Wäschetrommel zu befestigen. In diesem Zusammenhang ist es beispielsweise
bekannt, an einer axialen Seite der Unwuchtausgleichsvorrichtung Fortsätze mit radialen
Bohrungen bzw. so genannte Schraubdome vorzusehen, welche jeweils zur Aufnahme einer
Schraube ausgebildet sind. Durch derartige Schraubdome wird jedoch relativ viel Bauraum
in axialer Richtung benötigt, wodurch in nachteiliger Weise das Nutzvolumen des Wäscheraums
der Trommel insgesamt deutlich reduziert werden muss. An diesem Stand der Technik
ist des Weiteren als nachteilig der Umstand anzusehen, dass zusätzliche Befestigungselemente
in Form von Schrauben bereitgestellt werden müssen und außerdem aufwendige Schraubvorgänge
erforderlich sind, die zu einer Verzögerung des Montageprozesses führen.
[0006] Eine Schraubverbindung zwischen einer Unwuchtausgleichsvorrichtung und einer Wäschetrommel
wird beispielsweise in der
EP 2 154 285 A1 vorgeschlagen. Alternativ ist allgemein auch ein Haken genannt, der als Halteelement
für die Unwuchtausgleichsvorrichtung vorgesehen sein kann, jedoch keine weitere Information
gegeben, wie der Haken geformt sein könnte und wo er genau befestigt ist.
[0007] Des Weiteren beschreibt die
KR 10 2008 037 420 A eine Anordnung, bei welcher eine Unwuchtausgleichsvorrichtung über eine Rastverbindung
an einer Wäschetrommel festgelegt ist. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 von diesem
Dokument sind an einem radialen Außenumfang eines Gehäuses der Unwuchtausgleichsvorrichtung
Rastelemente ausgebildet, welche in korrespondierenden Rastöffnungen der Wäschetrommel
eingerastet sind. Die Rastelemente liegen dabei an einer die jeweilige Rastöffnung
begrenzenden Kante axial an, sodass eine formschlüssige Verbindung in axialer Richtung
gebildet ist. Eine derartige Rastverbindung hat insbesondere den Nachteil, dass es
zu einem Lösen der Rastverbindung kommen kann. Im Betrieb der Waschmaschine können
nämlich radiale Verformungen der Wäschetrommel - insbesondere eine Ovalisierung -
auftreten, was zu einer radialen Verschiebung zwischen dem Mantel der Wäschetrommel
einerseits und dem Gehäuse der Unwuchtausgleichsvorrichtung andererseits führen kann.
Kommt es zu einer derartigen Verschiebung, so können sich die Rastelemente der Unwuchtausgleichsvorrichtung
von den jeweiligen Rastöffnungen lösen, und es kann insgesamt zu einem Herausfallen
der Unwuchtausgleichsvorrichtung aus der axialen Vertiefung der Wäschetrommel kommen.
[0009] Ferner ist aus
DE 10 2009 021 327 A1 eine Waschmaschine mit einer an einer Wäschetrommel befestigten Unwuchtausgleichsvorrichtung
bekannt, welche zumindest einen an der Unwuchtausgleichsvorrichtung angeordneten Haken
mit einer schrägen Seite aufweist, wobei in einem montierten Endzustand der Haken
in radialer Richtung in eine Aussparung einer Wand der Wäschetrommel nach außen hin
eingeführt ist.
[0010] Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Haushaltsgerät zur Pflege von Wäschestücken zu
schaffen, bei welchem eine ringförmige Unwuchtausgleichsvorrichtung verbessert befestigt
ist.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Haushaltsgerät mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst.
[0012] Ein erfindungsgemäßes Haushaltsgerät zur Pflege von Wäschestücken umfasst ein Gehäuse,
in welchem eine Wäschetrommel drehbar gelagert ist. Das Haushaltsgerät umfasst darüber
hinaus zumindest eine ringförmige Unwuchtausgleichsvorrichtung zum Ausgleichen einer
aufgrund von unsymmetrisch in der Wechseltrommel verteilter Wäschestücke hervorgerufenen
Unwucht bei sich drehender Wäschetrommel, und diese ringförmige Unwuchtausgleichsvorrichtung
ist an der Wäschetrommel angeordnet.
[0013] Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung ist darin zu sehen, dass das zumindest eine
Halteelement an der Unwuchtausgleichsvorrichtung befestigt ist und einen bezüglich
einer Längsachse der Wäschetrommel radial nach außen orientierten und rampenförmigen
Federbügel aufweist. Dieser Federbügel ist im montierten Endzustand des Halteelements
und somit auch der Unwuchtausgleichsvorrichtung in radialer Richtung zu dieser Längsachse
der Wäschetrommel betrachtet in eine Aussparung in einer Wand der Wäschetrommel nach
außen hin eingeschnappt. Durch diese Ausgestaltung ist es ermöglicht, dass die Unwuchtausgleichsvorrichtung
einfach und somit auch montagefreundlich befestigt werden kann und dennoch stabil
positioniert ist. Durch die geometrische Ausgestaltung des Halteelements und ihre
positionelle Anordnung wird die Unwuchtausgleichsvorrichtung in radialer Richtung
in gewissem Maße auch federnd gelagert. Dadurch können im Betrieb des Haushaltsgeräts
und somit bei sich drehender Wäschetrommel auch bei noch verbleibenden jedoch sehr
geringen Unwuchten unerwünschte lokale und große Radialkräfte zwischen der Unwuchtausgleichsvorrichtung
und der Wäschetrommel vermieden werden bzw. durch radiale Relativbewegung gut aufgenommen
werden und abgebaut werden.
[0014] Ferner ist vorgesehen, dass der Federbügel ein freikragendes Ende aufweist, welches
eine Zunge umfasst, die im montierten Zustand des Halteelements an einer der Unwuchtausgleichsvorrichtung
zugewandten Innenseite eines die Aussparung begrenzenden Wandbereichs der Wand in
radialer Richtung bezüglich einer Längsachse der Wäschetrommel betrachtet nach außen
vorgespannt anliegt. Dies ist eine besonders vorteilhafte Ausführung, da somit auch
eine in gewisser Weise federnde Lagerung der Unwuchtausgleichsvorrichtung in radialer
Richtung ermöglicht ist. Im montierten Zustand drückt somit dieser Federbügel nach
außen gegen die Wand und insbesondere den Wandbereich. Einerseits erstreckt sich ein
Höcker bzw. Übergang zwischen einer Anlaufschräge und einer Rampenwand dieses rampenartigen
Federbügels durch die Aussparung hindurch, andererseits liegt diese Zunge innenseitig
an diesem Wandbereich an. Durch die spezifische Geometrie des rampenförmigen Federbügels
ist dieser in sich sehr stabil und somit auch verwindungssteif, so dass gerade an
diesem freikragenden Ende auch dann bei hoher Belastung im Betrieb des Haushaltsgeräts
keine unerwünschten Verformungen, insbesondere plastische Verformungen, auftreten,
während andererseits die radial nach außen wirkende Vorspannkraft des Federbügels
aufrechterhalten ist.
[0015] Unter einer Unwuchtausgleichsvorrichtung wird vorliegend eine Vorrichtung verstanden,
welche zum Ausgleich und somit zur Verhinderung von Unwuchten der Wäschetrommel ausgebildet
ist. Die Unwuchtausgleichsvorrichtung kann eine bewegbar in dem Gehäuse angeordnete
Ausgleichsmasse - beispielsweise in Form von mehreren kugelförmigen Elementen - aufweisen
Eine derartige Unwuchtausgleichsvorrichtung kann auch als "Ball-Balancer" bezeichnet
werden.
[0016] Insbesondere ist vorgesehen, dass das Halteelement als mehrfach gebogener, einstückiger
Streifen ausgebildet ist. Dadurch ist das Halteelement insbesondere in azimutaler
Richtung um die Langsachse sehr kompakt aufgebaut Darüber hinaus wird durch die mehrfache
Biegung auch die Stabilität des Halteelements in sich selbst erhöht, gerade in Richtung
der Längsachse des Halteelements betrachtet.
[0017] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Halteelement einen Umgriffsbereich aufweist.
Dieser Umgriffsbereich umgreift einen Koppelsteg. Der Koppelsteg ist an einem Ausgleichselemente
aufnehmenden Gehäuse der Unwuchtausgleichsvorrichtung integriert und somit einstückig
ausgebildet. Dieser Umgriffsbereich des Halteelements umgreift diesen Koppelsteg an
drei Seiten und zwar derart, dass er an diesen drei Seiten anliegend angeordnet ist.
Dadurch kann eine sehr stabile Befestigung des Halteelements an dem Gehäuse der Unwuchtausgleichsvorrichtung
erreicht werden. Durch Integration des Koppelstegs ist dieser somit auch sehr positionsstabil
angeordnet und muss nicht zusätzlich durch Montageaufwand an dem Gehäuse befestigt
werden. Der Koppelsteg kann daher auch entsprechende Kräfte aufnehmen.
[0018] Insbesondere ist vorgesehen, dass der Koppelsteg an einer Gehäusewand des Gehäuses
angeordnet ist die insbesondere eine radial äußere Wand des Gehäuses ist. Diese Gehäusewand
ist einem dazu radial weiter außen liegenden Wandbereich der Wand der Wäschetrommel
zugewandt, wobei sich die Aussparung in dem Wandbereich ausbildet. Der Koppelsteg
erstreckt sich von der Gehäusewand in Richtung des Wandbereichs radial nach außen.
Dadurch ist die örtliche Positionierung des Halteelements begünstigt und liegt in
einem Zwischenraum zwischen dieser Wand der Wäschetrommel und dem Gehäuse der Unwuchtausgleichsvorrichtung
auf diesem Umgriffsbereich.
[0019] Das Halteelement ist daher mit diesem Umgriffsbereich in einem ohnehin vorhandenen
Zwischenraum zwischen dem Gehäuse der Unwuchtausgleichsvorrichtung und der Wand der
Wäschetrommel positioniert. Darüber hinaus ist durch diese örtliche Anordnung das
Halteelement möglichst kurz, da auch dann die Aussparung in unmittelbarer Näher zu
diesem Koppelsteg ausgebildet ist.
[0020] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Koppelsteg einen Hinterschnitt aufweist, in
dem der Umgriffsbereich mit einer muldenförmigen bzw. höckerartigen Eingriffsnase
eingreift. Dieser Hinterschnitt ist insbesondere an einer einer Rückwand der Wäschetrommel
zugewandten Rückseite des Gehäuses der Unwuchtausgleichsvorrichtung ausgebildet. Zusätzlich
zu dem dreiseitigen Umgreifen des Koppelstegs durch den Umgriffsbereich des Halteelements
wird durch diese vorteilhafte Ausführung die mechanische Befestigung und die stabile
Positionierung des Halteelements an dem Gehäuse verbessert. Die Position des Hinterschnitts
weist darüber hinaus den Vorteil auf, dass aufgrund des dreiseitigen Umgriffs und
dem sich von dem Umgriffsbereich wegerstreckenden Federbügel dann entsprechende auftretende
Hebelkräfte verbessert aufgenommen werden können. Wird der Federbügel in radialer
Richtung mit Kraft beaufschlagt, wird dies auch auf den Umgriffsbereich übertragen.
Die örtliche Position des Hinterschnitts und auch der Eingriffsnase ist an einer dem
Übergang zwischen dem Umgriffsbereich und dem Federbügel abgewandten Seite des Umgriffsbereichs
ausgebildet. Der Übergang zwischen dem Umgriffsbereich und dem Federbügel liegt daher
an einer Seite des Koppelstegs an, die derjenigen Seite gegenüberliegt, an welcher
der Hinterschnitt ausgebildet ist. Dadurch erfolgt das durch eine Hebelwirkung erzeugte
Abstützen des Übergangs zwischen dem Umgriffsbereich und dem Federbügel an einer anderen
Seite des Koppelstegs, als der Hinterschnitt ausgebildet ist. Die dabei entstehenden
Kräfte, die bei dem radialen Federn des Federbügels auftreten, können durch dieses
Konzept und die Kopplung dieses spezifisch geformten Umgriffsbereichs mit dem Koppelsteg
verbessert aufgenommen werden.
[0021] In vorteilhafter Weise ist vorgesehen, dass eine Mehrzahl von separaten Halteelementen
an der Unwuchtausgleichsvorrichtung angeordnet ist. Die entsprechenden Vorteile werden
dadurch nochmals verbessert, was insbesondere bezüglich der Montagefreundlichkeit
und der verbesserten Lagerung zutrifft.
[0022] Insbesondere ist vorgesehen, dass zumindest drei derartige separate Halteelemente
ausgebildet sind, die in Umlaufrichtung um eine Längsachse der Wäschetrommel äquidistant
zueinander angeordnet sind. Dadurch lässt sich eine azimutal symmetrische Lagerung
der Unwuchtausgleichsvorrichtung erzielen, die an mehreren Stellen durch eine radial
nach außen wirkende Vorspannung generiert ist und durch die Federbügel in radialer
Richtung und somit senkrecht zur Längsachse eine gewisse Bewegungsfreiheit zulässt.
Andererseits ist durch diese Mehrzahl der Halteelemente, die dann sternförmig von
der Längsachse nach außen wirkende Federkräfte erzeugen, eine sehr zentrierte Lagerung
der Unwuchtausgleichsvorrichtung ermöglicht.
[0023] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Wand der Wäschetrommel eine Mantelwand ist,
in welcher diese Aussparung für ein Halteelement ausgebildet ist.
[0024] Des Weiteren betrifft die Erfindung auch ein Verfahren zum Befestigen einer Unwuchtausgleichsvorrichtung
an einer Wäschetrommel eines Haushaltsgeräts zur Pflege von Wäschestücken. Bei dem
Verfahren wird zumindest ein Halteelement an der Unwuchtausgleichsvorrichtung befestigt,
bevor die Unwuchtausgleichsvorrichtung an der Wäschetrommel montiert wird. Ein derartiges
Zwischenmontagemodul, welches die Unwuchtausgleichsvorrichtung und das daran befestigte
zumindest eine Halteelement umfasst, wird dann an der Wäschetrommel befestigt. Dazu
wird bezüglich einer Längsachse der Wäschetrommel radial nach außen orientierter und
rampenförmiger Federbügel des Halteelements in radialer Richtung zu dieser Längsachse
betrachtet in eine Aussparung in einer Wand der Wäschetrommel nach außen hin eingeschnappt.
[0025] Der rampenförmige bzw. schanzenförmige Federbügel wird daher mit seiner längeren
Anlaufschräge der Rampenform in axialer Richtung der Längsachse in eine Aufnahme der
Wäschetrommel eingeschoben. Dabei wird der Federbügel radial nach innen gedrückt,
solange er an einer Innenseite des Wandbereichs der Wand der Wäschetrommel in axialer
Richtung entlanggeschoben wird. Sobald ein Übergang zwischen dieser Anlaufschräge
und einer an die Anlaufschräge mündenden Rampenwand des Federbügels durch die Vorspannung
beim Erreichen der Aussparung radial nach außen in die Aussparung einschnappt, wird
dann die montierte Endposition erreicht. Die Zunge, die an die Rampenwand mündet,
insbesondere an einem dem Übergang zwischen der Rampenwand und der Anlaufschräge gegenüberliegenden
Ende der Rampenwand mündet, legt sich dann bei diesem Hineinschnappen des Übergangs
in die Aussparung mit seiner Außenseite an die Innenseite des Wandbereichs an. Dadurch
ist auch ein unerwünschtes weites radial Nachaußenschnappen des Federbügels verhindert
und die gewünschte radiale Vorspannkraft dieses Federbügels in dem montierten Endzustand
aufrechterhalten.
[0026] Mit Angaben "oben", "unten", "vorne", "hinten, "horizontal", "vertikal", "Tiefenrichtung",
"Breitenrichtung", "Höhenrichtung" sind die bei bestimmungsgemäßen Gebrauch und bestimmungsgemäßem
Anordnen des Geräts und bei einem dann vor dem Gerät stehenden und in Richtung des
Geräts blickenden Beobachter gegebenen Positionen und Orientierungen angegeben.
[0027] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der
Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen,
sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren
alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils
angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen verwendbar, ohne den
Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen von der Erfindung
als umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit gezeigt und
erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den erläuterten
Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind. Es sind auch Ausführungen und Merkmalskombinationen
als offenbart anzusehen, die somit nicht alle Merkmale eines ursprünglich formulierten
unabhängigen Anspruchs aufweisen. Es sind darüber hinaus Ausführungen und Merkmalskombinationen,
insbesondere durch die oben dargelegten Ausführungen, als offenbart anzusehen, die
über die in den Rückbezügen der Ansprüche dargelegten Merkmalskombinationen hinausgehen
oder abweichen.
[0028] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Frontansicht eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Haushaltsgeräts zur Pflege von Wäschestücken;
- Fig. 2
- in schematischer Darstellung eine Schnittansicht durch einen Bereich einer Anordnung
mit einer Wäschetrommel und Unwuchtausgleichsvorrichtungen gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung;
- Fig. 3
- eine Schnittdarstellung durch ein Ausführungsbeispiel des Haushaltsgeräts im Bereich
der Wäschetrommel und der daran befestigten Unwuchtausgleichsvorrichtung; und
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels eine Unwuchtausgleichsvorrichtung
mit einem an einem Gehäuse befestigten Halteelement.
[0029] In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0030] In Fig. 1 ist in einer vereinfachten Frontansicht ein Haushaltsgerät 1 zur Pflege
von Wäschestücken, welches beispielsweise eine Waschmaschine oder ein Waschtrockner
sein kann, dargestellt. Das Haushaltsgerät 1 umfasst ein Gehäuse 2, in welchem eine
Wäschetrommel 3 drehbar gelagert ist. Eine Drehachse A (Fig. 2) ist bei dieser Ausführung
in der Darstellung in Fig. 1 senkrecht zur Figurenebene orientiert. Das Haushaltsgerät
1 umfasst darüber hinaus einen Laugenbehälter 4, der ebenfalls im Gehäuse 2 angeordnet
ist und die Wäschetrommel 3 umgibt. Die Wäschetrommel 3 umfasst einen hohlzylinderförmigen
Mantel und eine rückseitige Stirnwand und ist darüber hinaus frontseitig offen ausgebildet,
sodass hier eine Beschickungsöffnung vorgesehen ist, über welche Wäschestücke in ein
Inneres 5 der Wäschetrommel 3 eingebracht werden können. Die Beschickungsöffnung ist
durch eine Tür 6 verschließbar, die bewegbar an dem Gehäuse 2 angeordnet ist.
[0031] In Fig. 2 ist eine Vertikalschnittdarstellung und somit eine Darstellung in der Schnittebene
betreffend die y-z-Ebene gezeigt. Es ist die Wäschetrommel 3 mit dem hohlzylinderförmigen
Mantel 7 dargestellt. Die Beschickungsöffnung 8 ist ebenso gezeigt. Die Wäschetrommel
3 weist benachbart zu einer Rückwand bzw. hinteren Stirnwand 9 einen Tragstern 10
auf, der mit der Wäschetrommel 3 fest verbunden ist. Der Tragstern 10 ist mit einer
Welle 11 drehfest verbunden, wobei die Welle 11 über einen nicht gezeigten Antriebsmotor
angetrieben wird, sodass die Drehung der Wäschetrommel 3 um die Drehachse A bewirkt
wird.
[0032] Im Betrieb des Haushaltsgeräts 1 und somit bei sich drehender Wäschetrommel 3 können
sich eingebrachte Wäschestücke unsymmetrisch um die Achse A verteilt an einer Innenseite
12 des Mantels 7 anlegen, sodass bei Drehung der Wäschetrommel 3 eine Unwucht entstehen
kann. Um dieser entgegenzuwirken beziehungsweise diese auszugleichen, umfasst das
Haushaltsgerät 1 in der gezeigten Ausführung zwei Unwuchtausgleichsvorrichtungen 13
und 14. Wie darüber hinaus auch zu erkennen ist, ist an der Innenseite 12 eine Mehrzahl
von Mitnehmern angeordnet, wobei in Fig. 2 lediglich der eine Mitnehmer 15 zu erkennen
ist.
[0033] Die vordere Unwuchtausgleichsvorrichtung 13 ist in Richtung der Achse A betrachtet
in einem vorderen Bereich 16 der Wäschetrommel 3 und insbesondere des Mantels 7 angeordnet,
wohingegen die zweite Unwuchtausgleichsvorrichtung 14 in einem hinteren Bereich 17
angeordnet ist.
[0034] Die erste Unwuchtausgleichsvorrichtung 13 ist als umlaufender geschlossener Ring
ausgebildet, der rotationssymmetrisch um die Achse A orientiert ist. Die erste Unwuchtausgleichsvorrichtung
13 umfasst ein diesbezügliches ringförmiges Gehäuse 18, welches in der Schnittdarstellung
in Fig. 2 erkennbar einen viereckigen Querschnitt aufweist. Dieses Gehäuse 18 hat
einen Hohlraum 19, in dem ein oder mehrere Ausgleichselemente 20 relativ zum Gehäuse
18 bewegbar angeordnet sind. Im Ausführungsbeispiel kann ein Ausgleichselement 20
eine Kugel sein. Es kann auch zusätzlich oder anstatt dazu ein flüssiges Medium in
dem Hohlraum 19 angeordnet sein.
[0035] Entsprechend ist auch die zweite Unwuchtausgleichsvorrichtung 14 ausgebildet, die
ebenfalls ein entsprechend ausgebildetes Gehäuse 21, einen diesbezüglich innenliegenden
Hohlraum 22 und ein, insbesondere vorzugsweise mehrere, relativ zum Gehäuse 21 in
dem Hohlraum 22 bewegbare Ausgleichselemente 23 aufweist.
[0036] In Fig. 3 ist in einer detaillierteren Darstellung der in Fig. 2 gestrichelt umkreiste
Bereich I gezeigt. In Fig. 3 ist jedoch im Unterschied zur Fig. 2 nicht eine Darstellung
in negativer x-Richtung sondern in positiver x-Richtung gezeigt.
[0037] Wie zu erkennen ist, weist die Wäschetrommel 3 einen Aufnahmebereich 24 auf, in den
das Gehäuse 18 eingesetzt ist. Eine äußere Wand der Wäschetrommel 3, die den Mantel
darstellt, weist an einem vorderen Bereich eine Falzung 26 auf. Dadurch ist der vordere
Bereich der Wäschetrommel 3 und somit auch dieser Mantel 7 stabilisiert.
[0038] In diesem Mantel 7 ist ein Wandbereich 25 ausgebildet, in dem eine Aussparung 27
als durchgängiges Loch ausgebildet ist.
[0039] Das Gehäuse 18 weist eine Gehäusewand 18a auf, die in radialer Richtung betrachtet
diesem Wandbereich 25 zugewandt ist.
[0040] An die radial äußere Gehäusewand 18a ist ein Koppelsteg 28 integriert und somit einstückig
ausgebildet. Der Koppelsteg 28 ist in einem in axialer Richtung und somit in Richtung
der Längsachse A betrachtet hinteren Bereich der Gehäusewand 18a ausgebildet und erstreckt
sich radial in Richtung des Wandbereichs 25.
[0041] Die Unwuchtausgleichsvorrichtung 13 ist mit einem Halteelement 29 verbunden und an
der Wäschetrommel 3, insbesondere im Wandbereich 25, befestigt. Vorzugsweise sind
mehrere derartige separate Halteelemente 29 vorgesehen, die in Umlaufrichtung um die
Achse A äqudistant zueinander angeordnet sind. Vorzugsweise sind zumindest drei derartiger
Halteelemente 29 vorgesehen.
[0042] Das Halteelement 29 ist einstückig ausgebildet und als mehrfach gebogener Streifen
gebildet. Das Halteelement 29 ist aus Metall ausgebildet.
[0043] Es umfasst einen Umgriffsbereich 30, der den Koppelsteg 28 an zumindest drei aneinander
angrenzenden Koppelstegseiten 28a, 28b und 28c umgreift. Der Umgriffsbereich 30 ist
somit als U-Form ausgebildet und liegt insbesondere vollflächig an diesen Seiten 28a
bis 28c an.
[0044] Der Umgriffsbereich 30 umfasst eine höckerartige Eingriffsnase 31, die in eine Mulde
bzw. Kerbe als Beispiel für eine Hinterschneidung 32 eingreift.
[0045] Diese Hinterschneidung 32 ist in einer als Rückseite gebildeten Koppelstegseite 28b
des Koppelstegs 28 ausgebildet. Diese Rückseite ist somit der Rückwand 9 zugewandt.
[0046] Das Halteelement 29 umfasst neben dem Umgriffsbereich 30 auch einen mit dem Umgriffsbereich
30 direkt verbundenen und daran anmündenden Federbügel 33. Der Federbügel 33 erstreckt
sich ausgehend von einem Übergang bzw. einer Anmündung 34 an den Umgrifsbereich 30
schräg radial nach außen und ist freikragend.
[0047] Dieser Federbügel 33 umfasst in seiner rampenförmigen Gestalt eine schräge Anlaufwand
bzw. Anlauframpe bzw. Anlaufschräge 35. Darüber hinaus umfasst dieser Federbügel 33
eine Rampenwand 36, die in einem Winkel kleiner 90° zur Anlaufschräge 35 orientiert
ist und daran anmündet. Ein Übergang 37 zwischen der Anlaufschräge 35 und der Rampenwand
36 ist im montierten Endzustand, wie in Fig. 3 gezeigt ist, durch die Aussparung 27
hindurch erstreckend angeordnet.
[0048] Darüber hinaus umfasst der Federbügel 33 an seinem freikragenden Ende, welches dem
Übergang 37 abgewandt ist, eine Zunge 38. Die Zunge 38 mündet an die Rampenwand 36
an einem dem Übergang 37 abgewandten Ende der Rampenwand 36.
[0049] Wie zu erkennen ist, liegt im montierten Endzustand diese Zunge 38 an einer Innenseite
39 des Wandbereichs 25 an.
[0050] Im in Fig. 3 gezeigten Endzustand der Montage ist das in radialer Richtung bewegbare
und federnde Element betreffend den Federbügel 33 in radialer Richtung nach außen
vorgespannt gehalten. Dadurch wird eine radiale Lagerkraft erzeugt, die das Gehäuse
18 der Wäschetrommel 3 hält und insbesondere das Gehäuse 18 auch mittig zur Achse
A hält.
[0051] In Fig. 4 ist in einer perspektivischen Darstellung eine Ausführung gezeigt, bei
welcher im Unterschied zur Gestaltung in Fig. 3 insbesondere der Umgriffsbereich 30
des Federbügels 29 unterschiedlich zur Ausgestaltung in Fig. 3 ausgebildet ist. Hier
umgreift der Umgriffsbereich 30 den Koppelsteg 28 sogar an vier Seiten. Es ist hier
auch keine schnabelförmige und somit muldenartige Eingriffsnase 31 gebildet, sondern
eine streifenförmige Endlasche des Umgriffsbereichs 30 erstreckt sich in eine Aussparung
40 hinein, so dass das Anliegen auch an der vierten Seite des Koppelstegs 28 ermöglicht
ist.
[0052] Im Hinblick auf die Montage ist vorgesehen, dass zunächst die Halteelemente 29 an
dem Gehäuse 18 befestigt werden. Die Halteelemente 29 sind, wie ja bereits dargelegt,
zu dem Gehäuse 18 separate Teile, die entsprechend daran befestigt werden.
[0053] Ein derartiges dann durch die Unwuchtausgleichsvorrichtung 13 und die Halteelemente
29 erzeugtes Zwischenmontagemodul wird dann insbesondere in axialer Richtung und somit
entlang der Längsachse A von vorne kommend an der Wäschetrommel 3 befestigt und dazu
das Gehäuse 18 in die Aufnahme 24 eingeschoben. Dabei werden dann, wenn die Federbügel
33 die Falzung 26 erreichen, diese Federbügel 33 radial nach innen gedrückt und gleiten
dann insbesondere mit ihrem Übergang 37 entlang der Innenseite 39. Bei weiterem Entlangschieben
in Richtung der Längsachse A schnappt dann der Übergang 37 bei Erreichen der Aussparung
27 radial nach außen in die Aussparung 27 hinein und im erreichten Endzustand liegt
dann die Zunge 38 an der Innenseite 39 an, wie dies dann in Fig. 3 dargestellt ist.
Bezugszeichenliste
[0054]
- 1
- Haushaltsgerät
- 2
- Gehäuse
- 3
- Wäschetrommel
- 4
- Laugenbehälter
- 5
- Inneres
- 6
- Tür
- 7
- hohlzylinderförmiger Mantel
- 8
- Beschickungsöffnung
- 9
- Rückwand
- 10
- Tragstern
- 11
- Welle
- 12
- Innenseite
- 13, 14
- Unwuchtausgleichsvorrichtungen
- 15
- Mitnehmer
- 16
- vorderer Bereich
- 17
- hinterer Bereich
- 18
- Gehäuse
- 18a
- Gehäusewand
- 19
- Hohlraum
- 20
- Ausgleichselement
- 21
- Gehäuse
- 22
- Hohlraum
- 23
- Ausgleichselemente
- 24
- Aufnahmebereich
- 25
- Wandbereich
- 26
- Falzung
- 27
- Aussparung
- 28
- Koppelsteg
- 28a-28c
- Koppelstegseite
- 29
- Halteelement
- 30
- Umgriffsbereich
- 31
- Eingriffsnase
- 32
- Hinterschneidung
- 33
- Federbügel
- 34
- Anmündung
- 35
- Anlaufschräge
- 36
- Rampenwand
- 37
- Übergang
- 38
- Zunge
- 39
- Innenseite
- 40
- Aussparung
- A
- Längsachse
1. Haushaltsgerät (1) zur Pflege von Wäschestücken mit einem Gehäuse (2), in welchem
eine Wäschetrommel (3) drehbar gelagert ist, und mit zumindest einer ringförmigen
Unwuchtausgleichsvorrichtung (13, 14), welche an der Wäschetrommel (3) mit zumindest
einem Halteelement (29) angeordnet ist, wobei das zumindest eine Halteelement (29)
an der Unwuchtausgleichsvorrichtung (13, 14) befestigt ist und einen bezüglich einer
Längsachse (A) der Wäschetrommel (3) radial nach außen orientierten, rampenförmigen
und in Richtung der Längsachse (A) der Wäschetrommel (3) erstreckenden Federbügel
(33) aufweist, der in seiner rampenförmigen Gestalt eine schräge Anlaufwand (35),
eine Rampenwand (36) und einen zwischen der schrägen Anlaufwand (35) und der Rampenwand
(36) liegenden, radial nach außen orientierten Übergang (37) umfasst, welcher im montierten
Endzustand in radialer Richtung betrachtet in eine Aussparung (27) in einer Wand (7)
der Wäschetrommel (3) nach außen hin eingeschnappt ist, dadurch gekennzeichnet, dass dass der Federbügel (33) ein frei kragendes Ende aufweist, welches eine Zunge (38)
umfasst, die im montierten Zustand des Halteelements (29) an einer der Unwuchtausgleichsvorrichtung
(13, 14) zugewandten Innenseite (39) eines die Aussparung (27) begrenzenden Wandbereichs
(25) der Wand (7) in radialer Richtung bezüglich einer Längsachse (A) der Wäschetrommel
(3) betrachtet nach außen vorgespannt anliegt.
2. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (29) als mehrfach gebogener, einstückiger Streifen ausgebildet ist.
3. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (29) einen Umgriffsbereich (30) aufweist, der einen Koppelsteg (28),
der an einem Ausgleichselemente (20, 23) aufnehmenden Gehäuse (18, 21) der Unwuchtausgleichsvorrichtung
(13, 14) integriert ist, an zumindest drei Koppelstegseiten (28a, 28b, 28c) anliegend
umgreift.
4. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Koppelsteg (28) an einer Gehäusewand (18a) des Gehäuses (18, 21) angeordnet ist
die der radial weiter außen liegenden Wand (7) der Wäschetrommel (3) zugewandt ist
und sich der Koppelsteg (28) in Richtung der Gehäusewand (18a) der Wäschetrommel (3)
erstreckt.
5. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Koppelsteg (28), insbesondere an einer Rückseite (28b), einen Hinterschnitt (32)
aufweist, in den der Umgriffsbereich (30) mit einer höckerartig geformten Eingriffsnase
(31) eingreift.
6. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge (38) an einem dem Übergang (37) gegenüberliegenden Ende der Rampenwand
(36) mündend ausgebildet ist.
7. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von separaten Halteelementen (29) an der Unwuchtausgleichsvorrichtung
(13, 14) angeordnet ist.
8. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest drei separate Haltelemente (29) ausgebildet sind, die in Umlaufrichtung
um eine Längsachse (A) der Wäschetrommel (3) äquidistant angeordnet sind.
9. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand ein Mantel (7) der Wäschetrommel (3) ist.
10. Verfahren zum Befestigen einer Unwuchtausgleichsvorrichtung (13, 14) an einer Wäschetrommel
(3) eines Haushaltsgeräts (1) zur Pflege von Wäschestücken, bei welchem zumindest
ein Halteelement (29), das einen bezüglich einer Längsachse (A) der Wäschetrommel
(3) radial nach außen orientierten, rampenförmigen und in Richtung der Längsachse
(A) der Wäschetrommel (3) erstreckenden Federbügel (33) aufweist, der in seiner rampenförmigen
Gestalt eine schräge Anlaufwand (35), eine Rampenwand (36) und einen zwischen der
schrägen Anlaufwand (35) und der Rampenwand (36) liegenden, radial nach außen orientierten
Übergang (37) umfasst, an der Unwuchtausgleichsvorrichtung (13, 14) befestigt wird
und ein Zwischenmontagemodul mit der Unwuchtausgleichsvorrichtung (13, 14) und dem
daran befestigten Halteelement (29) an der Wäschetrommel (3) befestigt wird, und dazu
der der Übergang (37) des rampenförmigen Federbügels (33) des Halteelements (29) in
radialer Richtung betrachtet in eine Aussparung (27) in einer Wand (7) der Wäschetrommel
(3) nach außen hin eingeschnappt wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zunge (38), die an die Rampenwand (36) mündet, insbesondere an einem dem Übergang
(37) gegenüberliegenden Ende der Rampenwand (36) mündet, bei diesem Hineinschnappen
des Übergangs (37) in die Aussparung (27) mit seiner Außenseite an die Innenseite
eines die Aussparung (27) begrenzenden Wandbereichs (25) der Wand (7) angelegt wird.
1. Household appliance (1) for treating laundry items, comprising a housing (2) in which
a laundry drum (3) is rotatably mounted, and comprising at least one annular imbalance
compensation device (13, 14) which is arranged on the laundry drum (3) by means of
at least one retaining element (29), wherein the at least one retaining element (29)
is secured to the imbalance compensation device (13, 14) and has a ramp-shaped spring
clip (33), this being oriented radially outwards in relation to a longitudinal axis
(A) of the laundry drum (3) and extending in the direction of the longitudinal axis
(A) of the laundry drum (3) and in its ramp-shaped form comprising an oblique striking
wall (35), a ramp wall (36) and a transition point (37) which lies between the oblique
striking wall (35) and the ramp wall (36) and is oriented radially outwards and which
in the final assembled state is snapped into a recess (27) in a wall (7) of the laundry
drum (3) towards the outside when viewed in a radial direction, characterised in that the spring clip (33) has a freely projecting end comprising a tab (38) which in the
assembled state of the retaining element (29) fits closely against an inner side (39),
this facing towards the imbalance compensation device (13, 14), of a wall region (25)
of the wall (7), said wall region (25) delimiting the recess (27), and which is pretensioned
towards the outside when viewed in a radial direction in relation to a longitudinal
axis (A) of the laundry drum (3).
2. Household appliance (1) according to claim 1, characterised in that the retaining element (29) is designed as a one-piece strip which has multiple bends.
3. Household appliance (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the retaining element (29) has a wraparound region (30) which so surrounds a coupling
rib (28), this being integrated into a housing (18, 21) of the imbalance compensation
device (13, 14) and said housing (18, 21) containing compensation elements (20, 23),
as to fit closely against at least three coupling rib sides (28a, 28b, 28c).
4. Household appliance (1) according to claim 3, characterised in that the coupling rib (28) is arranged on a housing wall (18a) which is part of the housing
(18, 21) and faces towards the wall (7), which lies further out radially, of the laundry
drum (3), and the coupling rib (28) extends in the direction of the housing wall (18a)
of the laundry drum (3).
5. Household appliance (1) according to claim 3 or 4, characterised in that the coupling rib (28) has an undercut (32), in particular on a rear side (28b), in
which the wraparound region (30) engages by means of an engagement catch (31) that
is shaped like a peak.
6. Household appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the tab (38) is formed in a converging manner at an opposite end of the ramp wall
(36) to the transition point (37).
7. Household appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that a plurality of separate retaining elements (29) are arranged on the imbalance compensation
device (13, 14).
8. Household appliance (1) according to claim 7, characterised in that at least three separate retaining elements (29) are formed, these being so arranged
as to be equidistant from each other in a direction of circulation about a longitudinal
axis (A) of the laundry drum (3).
9. Household appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the wall is a shell (7) of the laundry drum (3).
10. Method for securing an imbalance compensation device (13, 14) to a laundry drum (3)
of a household appliance (1) for treating laundry items, in which at least one retaining
element (29) that has a ramp-shaped spring clip (33), this being oriented radially
outwards in relation to a longitudinal axis (A) of the laundry drum (3) and extending
in the direction of the longitudinal axis (A) of the laundry drum (3) and in its ramp-shaped
form comprising an oblique striking wall (35), a ramp wall (36) and a transition point
(37) which lies between the oblique striking wall (35) and the ramp wall (36) and
is oriented radially outwards, is secured to the imbalance compensation device (13,
14) and an intermediate assembly module comprising the imbalance compensation device
(13, 14) and the retaining element (29) secured thereto is secured to the laundry
drum (3), and for this purpose the transition point (37) of the ramp-shaped spring
clip (33) of the retaining element (29) is snapped into a recess (27) in a wall (7)
of the laundry drum (3) towards the outside when viewed in a radial direction, characterised in that a tab (38) which converges with the ramp wall (36), converging in particular at an
opposite end of the ramp wall (36) to the transition point (37), then rests with its
outer side against the inner side of a wall region (25) of the wall (7), said wall
region (25) delimiting the recess (27), as a result of this snapping in of the transition
point (37) into the recess (27).
1. Appareil ménager (1) destiné à l'entretien de pièces de linge comportant un boîtier
(2), dans lequel un tambour à linge (3) est monté en rotation, et au moins un dispositif
anti-balourd (13,14) annulaire qui est disposé contre le tambour à linge (3) avec
au moins un élément de support (29), dans lequel le au moins un élément de support
(29) est fixé au dispositif anti-balourd (13, 14) et comprend un étrier élastique
(33) orienté radialement vers l'extérieur par rapport à un axe longitudinal (A) du
tambour à linge (3), en forme de rampe et s'étendant dans la direction de l'axe longitudinal
(A) du tambour à linge (3), qui comprend dans sa configuration en forme de rampe une
paroi d'entrée inclinée (35), une paroi en forme de rampe (36) et une transition (37)
orientée radialement vers l'extérieur, située entre la paroi d'entrée inclinée (35)
et la paroi en forme de rampe (36), laquelle transition, à l'état final monté, vu
dans une direction radiale, est encliquetée vers l'extérieur dans un évidement (27)
dans une paroi (7) du tambour à linge (3),
caractérisé en ce que l'étrier élastique (33) comprend une extrémité librement saillante qui comprend une
languette (38) qui, à l'état monté de l'élément de support (29), s'appuie de façon
précontrainte vers l'extérieur sur une face intérieure (39) tournée vers le dispositif
anti-balourd (13, 14) d'une partie de paroi (25) délimitant l'évidement (27) de la
paroi (7), vu en direction radiale par rapport à un axe longitudinal (A) du tambour
à linge (3).
2. Appareil ménager (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de support (29) est configuré sous forme de lamelles d'un seul tenant cintrées
plusieurs fois.
3. Appareil ménager (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de support (29) comprend une partie de serrage (30), qui enserre un bras
d'assemblage (28) intégré sur un logement (18, 21) recevant des éléments de compensation
(20, 23) du dispositif anti-balourd (13, 14), en s'appuyant sur au moins trois côtés
de bras d'assemblage (28a, 28b, 28c).
4. Appareil ménager (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que le bras d'assemblage (28) est disposé au niveau d'une paroi de logement (18a) du
logement (18, 21) qui fait face à la paroi (7) du tambour à linge (3) située radialement
davantage vers l'extérieur et le bras d'assemblage (28) s'étend en direction de la
paroi de logement (18a) du tambour à linge (3).
5. Appareil ménager (1) selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que le bras d'assemblage (28) comprend, notamment sur un côté arrière (28b), une contre-dépouille
(32), dans laquelle la partie de serrage (30) engrène avec un bec de mise en prise
(31) en forme de bosse.
6. Appareil ménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la languette (38) est formée de façon à déboucher au niveau d'une extrémité de la
paroi en forme de rampe (36) opposée à la transition (37).
7. Appareil ménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une pluralité d'éléments de support (29) séparés sont disposés sur le dispositif anti-balourd
(13, 14).
8. Appareil ménager (1) selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'au moins trois éléments de support séparés (29) sont formés, lesquels sont disposés
de façon équidistante dans le sens de rotation autour d'un axe longitudinal (A) du
tambour à linge (3).
9. Appareil ménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la paroi est une enveloppe (7) du tambour à linge (3).
10. Procédé pour fixer un dispositif anti-balourd (13, 14) sur un tambour à linge (3)
d'un appareil ménager (1) destiné à l'entretien de pièces de linge, dans lequel au
moins un élément de support (29) est fixé au dispositif anti-balourd (13, 14), lequel
élément de support (29) comprend un étrier élastique (33) orienté radialement vers
l'extérieur par rapport à un axe longitudinal (A) du tambour à linge (3), en forme
de rampe et s'étendant dans la direction de l'axe longitudinal (A) du tambour à linge
(3), lequel étrier comprend dans sa configuration en forme de rampe une paroi d'entrée
inclinée (35), une paroi en forme de rampe (36) et une transition (37) orientée radialement
vers l'extérieur, située entre la paroi d'entrée inclinée (35) et la paroi en forme
de rampe (36), et un module de montage intermédiaire comportant le dispositif anti-balourd
(13, 14) et l'élément de support fixé à celui-ci est fixé au tambour à linge (3),
et à cet effet, la transition (37) de l'étrier élastique en forme de rampe (33) de
l'élément de support (29) est encliquetée vers l'extérieur, vu dans une direction
radiale, dans un évidement (27) dans une paroi (7) du tambour à linge (3), caractérisé en ce qu'une languette (38) qui débouche au niveau de la paroi en forme de rampe (36), notamment
qui débouche au niveau d'une extrémité de la paroi en forme de rampe (36) opposée
à la transition (37) est mise en place lors de cet encliquetage de la transition (37)
dans l'évidement (27) avec son côté extérieur contre le côté intérieur d'une partie
de paroi (25) de la paroi (7) délimitant l'évidement (27).