[0001] Die Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät mit einem Gehäuse und mit einer an dem
Gehäuse angeordneten und zum Gehäuse separaten Gerätekomponente, die relativ zum Gehäuse
bewegbar ist. Darüber hinaus umfasst das Haushaltsgerät einen an der Gerätekomponente
angeordneten Griff.
[0002] In dem Zusammenhang ist aus der
US 2011/0006655 A1 ein Haushaltskältegerät bekannt. Dieses weist eine Schublade auf, die eine Frontwand
umfasst. An einer Außenseite der Frontwand ist ein bogenförmiger Griff angeordnet.
Der Griff ist separat ausgebildet und erstreckt sich gegenüber der Frontseite beziehungsweise
der Außenseite der Frontwand dieser Schublade erhaben nach vorne über, so dass er
umgriffen werden kann. Diese gebogene Griffstange ist darüber hinaus beabstandet zu
einer in der Frontwand in einem oberen Bereich integrierten Anzeigeeinheit.
[0003] Bei derartig bekannten Griffen ist ein unerwünscht überstehendes Teil vorhanden und
der Griff ist in seiner Funktionalität eingeschränkt.
[0004] Die
DE 10 2011 005893 A1 beschreibt ein Kältegerät mit einer Gerätetür, wobei in eine Türabschlussleiste der
Gerätetür eine Griffmulde integriert ist. Die Griffmulde ist schalenförmig mit einem
Muldenboden ausgebildet, von welchem eine vordere Seitenflanke und eine hintere Seitenflanke
nach oben abragen.
[0005] JP S48 31584 Y1 offenbart eine Vorrichtung, umfassend einen Eingriffsbereich, sodass ein Benutzer
in den Eingriffsbereich mit seiner Hand eingreifen kann.
[0007] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Haushaltsgerät zu schaffen, bei welchem
bei einem an einer Gerätekomponente angeordneter Griff ein kompakterer Aufbau erzielt
werden kann und dennoch eine verbesserte Funktionalität erreicht ist.
[0008] Diese Aufgabe wird durch ein Haushaltsgerät, welches die Merkmale nach Anspruch 1
aufweist, gelöst.
[0009] Ein erfindungsgemäßes Haushaltsgerät umfasst ein Gehäuse. Darüber hinaus umfasst
das Haushaltsgerät eine Gerätekomponente, welche an dem Gehäuse angeordnet ist und
zum Gehäuse separat ausgebildet ist. Die Gerätekomponente ist relativ zum Gehäuse
bewegbar daran angeordnet. Darüber hinaus umfasst das Haushaltsgerät einen Griff,
der an der Gerätekomponente angeordnet ist. Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung
ist darin zu sehen, dass der Griff eine von oben hintergreifbare Griffmulde aufweist,
die durch eine Frontwand des Griffs und eine schräg gestellte Bodenwand des Griffs
begrenzt ist. Dadurch wird ein spezifisch geformter Griff gebildet, durch welchen
der Bauraum in Tiefenrichtung der Gerätekomponente verkleinert werden kann. Darüber
hinaus ist aus ergonomischen Gründen das Eingreifen von oben nutzerfreundlicher. Zuletzt
kann durch diese spezifisch gestaltete Griffmulde, die durch ganz spezifisch angeordnete
und orientierte Wände begrenzt ist, auch eine zusätzliche Funktionalität mit dem Griff
verbunden werden. In dem Zusammenhang ist es dann auch möglich, dass durch diese Orientierung
zumindest eine Wand, die die Griffmulde begrenzt, zur Darstellung von Informationen
genutzt wird. Gerade dadurch, dass die Griffmulde von oben zugänglich ist, kann diese
Informationsdarstellung auch für einen Nutzer sehr einfach und intuitiv wahrnehmbar
dargeboten werden.
[0010] Es ist vorgesehen, dass die Bodenwand mit einem vorderen Rand an einen unteren Rand
der Frontwand des Griffs mündet. Dadurch wird quasi nach vorne hin und somit eine
einem vor dem Haushaltsgerät stehenden Nutzer zugewandt tiefste Stelle der Griffmulde
im vorderen Bereich geschaffen. Das Hintergreifen der Frontwand und somit das sichere
Betätigen der Gerätekomponente ist dadurch besonders vorteilhaft ermöglicht. Er unerwünschtes
Abrutschen von der Frontwand oder dergleichen ist dadurch verhindert. Darüber hinaus
ist durch diese spezifische Anordnung dann auch die Orientierung der schräg gestellten
Bodenwand vorteilhaft im Hinblick auf dem Nutzer, der sich vor dem Haushaltsgerät
befindet, eine diesem zugewandte Schrägstellung angeboten wird, so dass eine entsprechende
Informationspräsentation auch einem Nutzer bereits in das Blickfeld fällt.
[0011] Darüber hinaus ist vorgesehen, dass die Bodenwand an der der Griffmulde zugewandten
Seite eine elektronische Bedien- und/oder elektronische Anzeigeeinheit aufweist. Dadurch
ist in besonders vorteilhafter Weise eine Informationspräsentation und/oder eine Bedienmöglichkeit
geschaffen. Die Bodenwand, gerade mit ihrer schräg gestellten Positionierung und ermöglicht
somit eine umfänglich und leicht wahrnehmbare Informationsdarstellung, ermöglicht
andererseits auch eine nutzerfreundliche und leichtgängige Bedienbarkeit, da durch
die entsprechende Orientierung der Bodenwand quasi die Bedienfläche und die Bedienelemente
nutzerzugewandt sind und daher ohne eine komplexe Bewegung und somit ohne unnötig
einen Finger krümmen oder verbiegen zu müssen, die Betätigung realisiert werden kann.
[0012] Die Zugänglichkeit zur Bedienung dieser Bedienelemente in der Griffmulde ist dadurch
auch sehr ergonomisch möglich.
[0013] Des Weiteren ist die Bodenwand als separater Einleger in die Gerätekomponente eingebracht.
Dadurch kann ein individuelles Erscheinungsbild für den Griff erzeugt werden. Als
Einleger können materiell unterschiedliche Bodenwände eingesetzt sein. Es kann auch
die Strukturierung individuell gegeben sein und/oder die Farbgebung individuell ausgebildet
sein. Somit kann eine hohe Variantenzahl des Griffs einfach erzeugt werden, indem
lediglich die Bodenwand individuell ausgewählt und eingebracht ist. Dadurch kann auch
unterschiedlichen Gerätetypen oder Gerätevarianten einfach Rechnung getragen werden.
[0014] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Bodenwand in einem Winkel zwischen 25° und
65°, insbesondere zwischen 35° und 55°, zur Frontwand des Griffs angeordnet ist. Dies
ist dahingehend besonders vorteilhaft, dass zum einen die ergonomische Hintergreifbarkeit
günstig ist und die Finger nicht zu knapp an einer zu steil gestellten Bodenwand bereits
lange entlangschleifen, wenn die Frontwand hintergriffen wird. Andererseits ist durch
diese spezifische Orientierung auch eine Informationspräsentation darauf besonders
vorteilhaft, denn optische Reflexionen oder sonstige Spiegelungen können dadurch am
meisten reduziert werden. Die Wahrnehmbarkeit von entsprechend dargebotenen Informationen
ist gerade bei einer derartigen geneigten Anordnung der Bodenwand vorteilhaft.
[0015] In einer vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass die Frontwand des Griffs senkrecht
orientiert ist. Dadurch wird in Tiefenrichtung der Gerätekomponente betrachtet eine
sehr kompakte Ausgestaltung des Griffs ermöglicht und allenfalls ein minimaler Überstand
nach vorne, insbesondere überhaupt kein Überstand nach vorne, ausgebildet. Auch werden
dadurch die oben genannten Vorteile bezüglich der maximalen Hintergreifbarkeit und
der Abrutschsicherheit verbessert.
[0016] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Bedieneinheit berührsensitive Bedienelemente
aufweist. Dadurch wird quasi der Aufbau oberhalb der Bodenwand nicht erhöht, da diese
berührsensitiven Bedienbereiche mit darunter angeordneten Sensoren ausgebildet sind.
Der Bauraum der Griffmulde wird dadurch nicht beeinträchtigt.
[0017] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Anzeigeeinheit ein TFT-Display umfasst. Dadurch
können neben statischen auch dynamische Informationen dargestellt werden und sowohl
die Farbvielfalt als auch die Präsentationsechtheit von Informationen ist dadurch
besonders hoch. Des Weiteren ist dadurch auch ein sehr flach bauender Aufbau der Anzeigeeinheit
ermöglicht, wodurch auch wiederum die Griffmulde in ihrem Bauraum nicht eingeschränkt
wird.
[0018] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass in vertikaler Richtung der Gerätekomponente betrachtet,
ein oberes Ende der Bodenwand weiter oben angeordnet ist, als ein oberes Ende der
Frontwand des Griffs. Dies ist dahingehend eine besonders vorteilhafte Ausführung,
da quasi die Bodenwand in vertikaler Richtung betrachtet, trotz ihrer Schrägstellung,
weiter nach oben ragt, als die Frontwand. Zum einen ist dadurch die Zugänglichkeit
zur Griffmulde verbessert, andererseits ist in besonderem Maße eine Informationspräsentation
und dann auch insbesondere die Informationswahrnehmung für einen Nutzer leichter.
Denn er muss dann nicht erst umfänglich hinter die Frontwand blicken, sondern kann
auch in einem flacheren Blickwinkel zu dem Griff bereits optisch dargebotene Informationen
erkennen.
[0019] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Bodenwand aus Glas ausgebildet ist. Dadurch
ist sie einfach zu reinigen. Durch eine diesbezüglich auch sehr glatte reibungsarme
Oberfläche kann auch beim Eingreifen eines Nutzers mit seinen Fingern in die Griffmulde
und dem Berühren der Bodenwand ein unerwünschtes Berührungsgefühl oder ein unerwünschter
Abrieb an einem Finger oder dergleichen erfolgen. Dadurch ist die Nutzerfreundlichkeit
erhöht. Insbesondere ist durch die Ausgestaltung aus Glas auch ein sehr hochwertiger
und qualitativ hervorzuhebender Eindruck vermittelt, so dass ein wertiges Erscheinungsbild
auftritt. Insbesondere ist durch die Ausgestaltung aus Glas, insbesondere zumindest
bereichsweise aus einem transparenten Glas, die optische Informationspräsentation
begünstigt. Gerade dann, wenn optische Signale durch Lichtquellen ausgesandt werden,
ist eine Beeinträchtigung durch das Glas im Hinblick auf eine Intensitätsabschwächung
und/oder Lichtverfälschung minimiert.
[0020] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Griffmulde in Richtung ihrer Breite an gegenüberliegenden
Enden durch Begrenzungswände begrenzt ist. Diese Begrenzungswände sind insbesondere
dreieckig, was dann vorzugsweise daraus resultiert, wenn die Frontwand vertikal orientiert
ist und die Bodenwand entsprechend schräg gestellt dazu angeordnet ist. Diese seitlichen
Begrenzungswände stehen in Tiefenrichtung nicht gegenüber der Frontwand nach vorne
über, so dass auch hier ein sehr kompakter Aufbau realisiert ist. Durch diese Begrenzungswände
wird darüber hinaus auch erreicht, dass gerade bei optischen Darstellungen von Informationen
auf der Bodenwand eine gewisse seitliche Schutzwand gebildet ist, so dass kein einfallendes
Licht die Wahrnehmbarkeit der optisch dargebotenen Informationen beeinträchtigt.
[0021] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass zumindest die Frontwand des Griffs in die Gerätekomponente
integriert ist. Durch eine derartige einstückige Ausgestaltung ist einerseits kein
Montageaufwand von Griffbauteilen erforderlich. Andererseits wird daher dann gerade
bei einer frontseitigen Betrachtung ein einheitliches und somit auch einstückiges
Gesamtbild dargeboten. Bei einer frontseitigen Betrachtung ist somit quasi der Griff
als solcher gar nicht vordergründig wahrnehmbar, sondern die Frontwand des Griffs
wird quasi als zur Frontwand der Gerätekomponente gehörend wahrgenommen.
[0022] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Bodenwand als separates Teil und plattenartig
ausgebildet ist. Durch eine derartige Ausgestaltung kann ein Griff in seinem optischen
Erscheinungsbild vielfältig gestaltet werden.
[0023] Die plattenartige Ausführung ermöglicht eine sehr einfache Geometrie der Bodenwand,
die einfach hergestellt werden kann und dann auch einfach montiert werden kann.
[0024] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass die Gerätekomponente
ein einstückiges Leistenteil bzw. ein einstückiges Grundteil aufweist, welches insbesondere
die Gerätekomponente von oben abdeckt. In dieses Grundteil ist die Griffmulde in ihrer
Formgebung integriert ausgebildet. Dies bedeutet, dass die Frontwand der Griffmulde
darin integriert ist. Insbesondere ist vorgesehen, dass die Bodenwand zu diesem einstückigen
Grundteil separat ist. Um die Bodenwand entsprechend in dem Grundteil anordnen zu
können, weist dieses Grundteil insbesondere ein schräg gestelltes Aufnahmebett auf,
welches ebenfalls in dieses Grundteil integriert ist. Die Schrägstellung dieses Aufnahmebetts
entspricht dabei bereits der nachfolgend gewünschten Schrägstellung der noch einzubringenden
Bodenwand. Insbesondere ist dann vorgesehen, dass die als Einleger ausgebildete Bodenwand
versenkt in diesem Aufnahmebett angeordnet ist. Die Bauteilzahl bei dieser Ausführung
mit dem einstückigen Grundteil ist reduziert und dennoch die Bodenwand individuell
als Variantenteil oder Austauschteil einsetzbar. Durch die Anordnung in dem Aufnahmebett
ist diese Bodenwand auch stabil und positionssicher angeordnet. Gerade durch die versenkte
Positionierung dieser Bodenwand in dem Aufnahmebett ist einerseits eine einfache Montage
ermöglicht, andererseits ein stabiler Sitz der Bodenwand erreicht und darüber hinaus
wird die Griffmulde in ihrem Volumen nicht unerwünscht eingeschränkt.
[0025] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Aufnahmebett an einer ersten Längsseite, insbesondere
an einer in vertikaler Richtung betrachtet oberen und in Tiefenrichtung horizontalen
Längsseite, eine Hinterschneidung bzw. eine Tasche ausgebildet ist, in welche ein
schräg zu einer Vorderseite des Einlegers angeordneter erster Längsrand des Einlegers
eintaucht. Damit wird die Bodenwand in ihrer montierten Endposition sicher in dem
Aufnahmebett gehalten und ein unerwünschtes Herausklappen der Bodenwand in Richtung
der Frontwand ist verhindert. Insbesondere wird durch diese Hinterschneidung dann
auch dieser Einleger an die Bodenseite dieses Aufnahmebetts angedrückt.
[0026] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass zusätzlich oder anstatt dazu an einer zweiten Längsseite
des Aufnahmebetts eine federnde Zunge ausgebildet ist, die insbesondere auch einstückig
in das Grundteil integriert ist. Somit ist an einer der Frontwand zugewandten zweiten
Längsseite ein derartiges Federelement integriert vorhanden, durch welches der Einleger
sicher in seiner Position gehalten wird und andererseits eine besonders einfache Montage
ermöglicht ist.
[0027] Im montierten Endzustand des Einlegers in diesem Aufnahmebett ist vorgesehen, dass
diese federnde Zunge an einem zweiten Längsrand des Einlegers drückend angeordnet
ist. Durch dieses Federelement ist der Einleger im montierten Zustand somit in Richtung
der vorzugsweise vorhandenen Hinterschneidung gedrückt, sodass er auch mit dieser
insbesondere passgenau ausgebildeten Anordnung des ersten Längsrands besonderes stabil
in diese Hinterschneidung gedrückt ist. Im montierten Zustand des Einlegers in diesem
Aufnahmebett ist dabei vorgesehen, dass diese federnde Zunge in einem vorgespannten
und somit auch ausgelenkten Zustand angeordnet ist, sodass die in Richtung der Hinterschneidung
sich ergebende Federkraft entsprechend wirkt.
[0028] In vorteilhafter Weise ist vorgesehen, dass das Grundteil an der der Frontwand zugewandten
Seite des Aufnahmebetts zumindest einen Einführschlitz für den Einleger aufweist.
In diesen Einführschlitz ist insbesondere eine federnde Zunge angeordnet. Im montierten
Zustand taucht somit der Einleger bereichsweise in diesen Schlitz ein und greift dann
an die federnde Zunge an. Dadurch ist erreicht, dass sich der Einleger nicht unerwünscht
nach oben abhebt, wenn der Druck des Federelements in Richtung der gegenüberliegenden
Hinterschneidung schräg nach oben erfolgt. Durch dieses Einstecken in den Schlitz
wird der Einleger somit in Position parallel zu der schrägen Bodenseite des Aufnahmebetts
gehalten und dadurch auch die auf den Einleger wirkende Kraft der federnden Zunge
so gelenkt, dass der Einleger möglichst linear in Richtung seiner Ebene, in der er
sich erstreckt, gedrückt wird und somit möglichst linear das Verschieben und Eindrücken
in die Hinterschneidung erfolgt.
[0029] In vorteilhafter Weise ist vorgesehen, dass die Bodenwand des Griffs zerstörungsfrei
lösbar an der Gerätekomponente angeordnet ist. Dies ist dahingehend eine vorteilhafte
Ausführung, dass bezüglich der oben genannten Möglichkeiten auch ein Nutzer selbst
jederzeit eine individuelle Gestaltung des Griffs durchführen kann, um den individuellen
optischen gewünschten Erscheinungsbildern Rechnung tragen zu können.
[0030] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Frontwand des Griffs in einer Frontwand der
Gerätekomponente integriert ist und die Frontwand des Griffs bündig mit einer Frontseite
der Frontwand der Gerätekomponente angeordnet ist. Dadurch wird ein besonders kompakter
Aufbau erzielt, da somit quasi kein nach vorne überstehen des Griffs gegenüber der
Frontseite der Gerätekomponente auftritt.
[0031] In einer vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass die Gerätekomponente eine
Schublade ist. Die Gerätekomponente kann jedoch auch eine Tür sein.
[0032] Insbesondere ist das Haushaltsgerät ein Haushaltskältegerät zur Aufnahme von Lebensmitteln.
Es kann beispielsweise ein Kühlgerät oder ein Gefriergerät sein oder ein Kühl-Gefrier-Kombigerät
sein. In der genannten Schublade können dann Lebensmittel, wie Speisen oder Getränke
eingebracht werden. Auf der vorhandenen Bedien- und/oder Anzeigeeinheit können dann
Informationen über die Umgebungsbedingungen innerhalb der Schublade wie beispielsweise
eine Temperatur oder eine Luftfeuchte angezeigt werden. Ebenso können zusätzlich oder
anstatt dazu auch Informationen über die Menge und/oder die Art der eingelagerten
Lebensmittel dargeboten werden. In dem Zusammenhang können Informationen durch Buchstaben
oder Symbole oder Zahlen dargelegt sein.
[0033] Bei einer Ausführung der Gerätekomponente als Tür kann diese ebenfalls zum Verschließen
eines Aufnahmeraums für Lebensmittel angeordnet sein. Auch hier können dann die beispielhaft
genannten Informationen angezeigt werden.
[0034] Gerade bei der erfindungsgemäß vorgesehenen Bedien- und/oder Anzeigeeinheit ist diese
dann platzsparend in dem Griff selbst beziehungsweise ein den Griff bildendes Element,
nämlich die Bodenwand, integriert, die den spezifischen Typ des Griffs im Hinblick
auf die Griffmulde begrenzt.
[0035] Mit den Angaben "oben", "unten", "vorne", "hinten, "horizontal", "vertikal", "Tiefenrichtung",
"Breitenrichtung", "Höhenrichtung" sind die bei bestimmungsgemäßen Gebrauch und bestimmungsgemäßem
Anordnen des Geräts und bei einem dann vor dem Gerät stehenden und in Richtung des
Geräts blickenden Beobachter gegebenen Positionen und Orientierungen angegeben.
[0036] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der
Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen,
sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren
alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils
angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung
verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen
von der Erfindung als umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit
gezeigt und erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den
erläuterten Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind. Es sind auch Ausführungen
und Merkmalskombinationen als offenbart anzusehen, die somit nicht alle Merkmale eines
ursprünglich formulierten unabhängigen Anspruchs aufweisen.
[0037] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Haushaltsgeräts;
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung eines Teilausschnitts des Haushaltsgeräts gemäß Fig.
1, mit der in Fig. 1 im offenen Zustand gezeigten Gerätekomponente, die in Fig. 2
geschlossen ist;
- Fig. 3
- eine perspektivische Schnittdarstellung durch die Gerätekomponente gemäß Fig. 1 und
Fig. 2;
- Fig. 4
- eine Darstellung eines Teilausschnitts des Haushaltsgeräts gemäß Fig. 1 mit einer
zu Fig. 1 unterschiedlichen Ausgestaltung eines Griffs;
- Fig. 5
- eine perspektivische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels der Gerätekomponente;
- Fig. 6
- eine Schnittdarstellung durch die Gerätekomponenten gemäß Fig. 5;
- Fig. 7
- eine perspektivische Darstellung eines oberen Leistenteils der Gerätekomponenten gemäß
Fig. 5 und 6;
- Fig. 8
- eine perspektivische Schnittdarstellung des Leistenteils gemäß Fig. 7 mit einer als
Einleger ausgebildeten Bodenwand eines Griffs;
- Fig. 9
- die Darstellung gemäß Fig. 8 in einer dazu unterschiedlichen Perspektive;
- Fig. 10
- eine Schnittdarstellung der Komponenten gemäß Fig. 8 und 9 in einem ersten Montageschritt;
- Fig. 11
- eine Schnittdarstellung der Komponenten gemäß Fig. 8 und 9 in einem zweiten Montageschritt;
und
- Fig. 12
- eine Schnittdarstellung der Komponenten gemäß Fig. 8 und 9 in einem dritten Montageschritt.
[0038] In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0039] In Fig. 1 ist in einem Ausführungsbeispiel ein Haushaltsgerät 1 gezeigt, welches
hier insbesondere ein Haushaltskältegerät zur Aufnahme von Lebensmitteln ist.
[0040] Das Haushaltsgerät 1 umfasst ein Gehäuse 2, in dem lediglich beispielhaft zu verstehen
zwei separate Aufnahmeräume 3 und 4 für Lebensmittel ausgebildet sind. Der Aufnahmeraum
3 ist durch eine Tür 5, die am Gehäuse 2 schwenkbar angeordnet ist, verschließbar.
Der Aufnahmeraum 4 ist durch eine dazu separate Tür 6, die ebenfalls am Gehäuse 2
schwenkbar angeordnet ist, verschließbar. In Fig. 1 sind die Türen 5 und 6 im geschlossenen
Zustand gezeigt.
[0041] Darüber hinaus umfasst im Ausführungsbeispiel das Haushaltsgerät 1 eine als Gerätekomponente
ausgebildete Schublade 7, die im ausgezogenen Zustand gezeigt ist. Diese Schublade
7 ist relativ zum Gehäuse 2 bewegbar und an dem Gehäuse 2 angeordnet. Sie kann in
Tiefenrichtung und somit in z-Richtung linear hin und her geschoben werden. Die Schublade
7 umfasst einen Aufnahmeraum 8, in dem Lebensmittel eingebracht werden können. Die
Schublade 7 umfasst eine Frontwand 9, die den Aufnahmeraum 8 frontseitig begrenzt
und die Schublade 7 frontseitig als Außenteil bildet. Die Frontwand 9 weist einen
Griff 10 auf. Der Griff 10 ist in die Frontwand 9 eingearbeitet. Der Griff 10 umfasst
eine von oben eingreifbare beziehungsweise hintergreifbare Griffmulde 11. Die Griffmulde
11 ist durch eine Frontwand 12 des Griffs 10 und eine schräg gestellte Bodenwand 13
des Griffs 10 begrenzt. Darüber hinaus ist die Griffmulde 11 in Breitenrichtung und
somit in x-Richtung betrachtet durch zwei an gegenüberliegenden Enden der Griffmulde
11, und somit auch zu der Bodenwand 13 angeordneten Seite hin, Begrenzungswände 14
und 15 begrenzt.
[0042] In Fig. 2 ist die Schublade 7 im geschlossenen Zustand gezeigt.
[0043] Dort ist auch zu erkennen, dass im Ausführungsbeispiel das Haushaltsgerät 1 eine
darunter angeordnete weitere Schublade 16 aufweist, die ebenfalls einen Aufnahmeraum
für Lebensmittel umfasst und beispielhaft gleich zur Schublade 7 ausgebildet ist.
[0044] In Fig. 3 ist in einer perspektivischen Schnittdarstellung mit einer in der y-z-Ebene
sich befindenden Schnittebene die Frontwand 9 der Schublade 7 gezeigt. Wie zu erkennen
ist, ist die Frontwand 12 des Griffs 10 vertikal orientiert und eine Frontseite 17,
die der Griffmulde 11 abgewandt ist, ist bündig mit einer Frontseite 18 der Frontwand
9 angeordnet. Wie zu erkennen ist, ist ein Winkel α zwischen der Frontwand 12 und
der Bodenwand 13 zwischen 25° und 65°, insbesondere zwischen 30° und 50°.
[0045] Wie darüber hinaus zu erkennen ist, mündet die Bodenwand 13 mit einem vorderen Rand
13a an einen unteren Rand 12a der Frontwand 12. Darüber hinaus ist zu erkennen, dass
in vertikaler Richtung und somit in y-Richtung ein oberes Ende 12b der Frontwand 12
des Griffs 10 tiefer liegt als ein oberes Ende 13b der Bodenwand 13.
[0046] Der Griff 10 kann einstückig ausgebildet sein und in die Frontwand 9 integriert sein.
Es kann jedoch auch vorgesehen sein, wie es beispielsweise in Fig. 3 gezeigt ist,
dass die Bodenwand 13 ein separates Bauteil ist und insbesondere plattenartig ausgebildet
ist. Es kann dann entsprechend in die Gerätekomponente eingesetzt sein und in dem
Zusammenhang beispielsweise eingeklebt sein. Dadurch ist auch ein Zwischenraum 19,
der mit einem thermisch isolierenden Material, insbesondere einem Isolationsschaum
gefüllt ist, von oben abgedeckt.
[0047] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Bodenwand 13 als separater Einleger ausgebildet
ist. Dabei kann vorgesehen sein, dass die Bodenwand 13 zerstörungsfrei lösbar an der
Gerätekomponente und somit der Schublade 7 angeordnet ist. Dadurch kann die Bodenwand
13 individuell ausgetauscht werden. Es können somit unterschiedlichst gestaltete Bodenwände
13 eingesetzt werden, die im Hinblick auf ihre Farbgebung und/oder im Hinblick auf
ihre Strukturierung dann ein individuelles optisches Erscheinungsbild ermöglichen.
[0048] In einer besonders vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass der Griff 10 selbst
eine elektronische Bedien- und/oder Anzeigeeinheit 20 aufweist. Erfindungsgemäß ist
diese elektronische Bedien- und/oder Anzeigeeinheit 20 in der Bodenwand 13 ausgebildet.
Dadurch können über die Bodenwand 13 Informationen dargeboten werden und optisch angezeigt
werden. Die Bedieneinheit kann in dem Zusammenhang zumindest ein berührungssensitives
Bedienelement aufweisen. Die Anzeigeeinheit kann beispielsweise ein TFT-Display sein.
[0049] Vorzugsweise ist die Bodenwand 13 aus Glas ausgebildet.
[0050] In Fig. 4 ist in einer weiteren perspektivischen Darstellung ein Teilausschnitt des
Haushaltsgeräts 1 gemäß Fig. 1 gezeigt. Im Unterschied zur Darstellung in Fig. 1 ist
hier die Bodenwand 13 unterschiedlich gestaltet und weist eine dazu unterschiedliche
Strukturierung und/oder unterschiedliche Farbgebung auf. Die Bodenwand 13 kann hier
insbesondere als zerstörungsfrei lösbarer Einleger ausgebildet sein und somit reversibel
entnommen und wieder eingesetzt werden. Es können hier somit auch metallische Erscheinungsbilder
oder ein Erscheinungsbild als Holzoptik dargeboten werden. Dies sind jedoch nur Beispiele,
die nicht abschließend zu verstehen sind.
[0051] In Fig. 5 ist in einer perspektivischen Darstellung ein weiteres Beispiel gezeigt,
in welchem die Frontwand 9 der Schublade 7 gezeigt ist. Die Frontwand 9 umfasst hier
einen Grundkorpus 21, an dessen oberen Seite eine Abdeckung in Form eines Leistenteils
als Grundteil 22 angeordnet ist. Dieses Grundteil 22 ist einstückig ausgebildet und
die Griffmulde 11 ist darin integriert. Dieses Leistenteil stellt eine obere Abschlussleiste
dar.
[0052] In Fig. 6 ist in einer perspektivischen Schnittdarstellung die Ausgestaltung gemäß
Fig. 5 gezeigt. Es ist hier zu erkennen, dass dieses Grundteil 22 die Frontwand 12
integriert aufweist. Auch die Begrenzungswände 14 und 15 sind einstückig damit ausgebildet.
Darüber hinaus umfasst dieses Grundteil 22 integriert ein Aufnahmefach 23, in dem
eine Elektronikeinheit 24 angeordnet ist, die Bestandteil der elektronischen Bedien-
und/oder Anzeigeeinheit 20 ist.
[0053] In dem Grundteil 22 ebenfalls integriert ausgebildet ist ein Aufnahmebett 25, welches
zur Aufnahme der als Einleger ausgebildeten Bodenwand 13 ausgebildet ist. In Fig.
6 ist dieser Einleger bereits in seiner montierten Endposition angeordnet.
[0054] In Fig. 7 ist in einer perspektivischen Darstellung das Grundteil 22 gezeigt. Dabei
ist das Aufnahmebett 25 schräggestellt orientiert und somit in einer Anordnung zu
der Frontwand 12 ausgebildet, die bereits für die Lage der dann plattenartigen und
als Einleger ausgebildeten Bodenwand 13 vorgesehen ist.
[0055] In Fig. 8 ist in einer perspektivischen Schnittdarstellung das Grundteil 22 mit der
eingesetzten Bodenwand 13 gezeigt.
[0056] In Fig. 9 ist die Darstellung in Fig. 8 in einer dazu unterschiedlichen Perspektive
gezeigt, nämlich von unten betrachtet. Es ist dabei zu erkennen, dass das Grundteil
22 einstückig zumindest eine federnde Zunge 26 aufweist. Diese ist in einer Tasche
27 angeordnet.
[0057] Zur weiteren Funktion des Aufnahmebetts 25 und der federnden Zunge 26 wird auf nachfolgende
Fig. 10 bis 12 verwiesen.
[0058] In Fig. 10 ist in einer Schnittdarstellung das Grundteil 22 gezeigt, wobei hier die
Bodenwand 13 in einem ersten Montageschritt gezeigt ist. Das Aufnahmebett 25 ist hier
zu erkennen, welches eine schräggestellte Bodenseite 28 aufweist. Das Aufnahmebett
25 umfasst darüber hinaus in einer ersten in Breitenrichtung orientierten Längsseite
29 eine Hinterschneidung 30. Diese erste Längsseite 29 ist der Frontwand 12 abgewandt
und stellt im Hinblick auf die Schrägstellung des Aufnahmebetts 25 die in Höhenrichtung
betrachtet obere Längsseite und in Tiefenrichtung betrachtet hintere Längsseite dar.
[0059] An einer dieser ersten Längsseite 29 gegenüberliegenden zweiten Längsseite 31, die
der Frontwand 12 zugewandt ist, ist die bereits angesprochene zumindest eine federnde
Zunge 26 in der Tasche 27 angeordnet. Die Tasche 27 weist an der der ersten Längsseite
29 zugewandten Seite einen Einsteckschlitz 32 auf, durch welchen die Bodenwand 13
einsteckbar ist, um mit der federnden Zunge 26 kontaktieren zu können.
[0060] Wie zu erkennen ist, weist die Bodenwand 13 einen ersten Längsrand 33 auf, der gegenüber
einer Vorderseite 34 schräggestellt ist. Diese Schrägstellung ist an die Formgebung
der Hinterschneidung 30 angepasst, sodass dieser erste Längsrand 33 relativ passgenau
in die Hinterschneidung 30 eintauchen kann.
[0061] Bei der Montage wird gemäß der Darstellung in Fig. 10 die Bodenwand 13 zunächst in
den Schlitz 32 eingesteckt, wodurch die federnde Zunge 26 einen zweiten Längsrand
35 kontaktiert und durch das weitere Einschieben der Bodenwand 13 diese federnde Zunge
26 zurückgebogen wird und entsprechend vorgespannt wird.
[0062] Gemäß der Darstellung in Fig. 11 erfolgt dies soweit, bis der erste Längsrand 33
in die Hinterschneidung 30 eingedrückt werden kann. Dieser erste Längsrand 33 wird
dann durch die vorgespannte federnde Zunge 26 maximal in die Hinterschneidung 30 eingedrückt,
bis die montierte Endposition erreicht ist, die in Fig. 12 dargestellt ist. In dieser
montierten Endposition ist die federnde Zunge 26 weiterhin vorgespannt und somit gegenüber
der in Fig. 10 gezeigten Grundstellung in Richtung der Frontwand 12 ausgelenkt. Dadurch
wird die Bodenwand 13 in Richtung der Hinterschneidung 30 gedrückt und die Bodenwand
13 sicher in dem Aufnahmebett 25 gehalten.
Bezugszeichenliste
[0063]
- 1
- Haushaltsgerät
- 2
- Gehäuse
- 3
- Aufnahmeraum
- 4
- Aufnahmeraum
- 5
- Tür
- 6
- Tür
- 7
- Schublade
- 8
- Aufnahmeraum
- 9
- Frontwand
- 10
- Griff
- 11
- Griffmulde
- 12
- Frontwand
- 12a
- unterer Rand
- 12b
- oberes Ende
- 13
- Bodenwand
- 13a
- vorderer Rand
- 13b
- oberes Ende
- 14
- Begrenzungswand
- 15
- Begrenzungswand
- 16
- Schublade
- 17
- Frontseite
- 18
- Frontseite
- 19
- Zwischenraum
- 20
- elektronische Bedien- und/oder Anzeigeeinheit
- 21
- Grundkorpus
- 22
- Grundteil
- 23
- Aufnahmefach
- 24
- Elektronikeinheit
- 25
- Aufnahmebett
- 26
- federnde Zunge
- 27
- Tasche
- 28
- Bodenseite
- 29
- Längsseite
- 30
- Hinterschneidung
- 31
- Längsseite
- 32
- Einsteckschlitz
- 33
- Längsrand
- 34
- Vorderseite
- 35
- Längsrand
1. Haushaltsgerät (1) mit einem Gehäuse (2) und mit einer an dem Gehäuse (2) angeordneten
und zum Gehäuse (2) separaten Gerätekomponente (7), die relativ zum Gehäuse (2) bewegbar
ist, und mit einem an der Gerätekomponente (7) angeordneten Griff (10), wobei der
Griff (10) eine von oben hintergreifbare Griffmulde (11) aufweist, wobei die Bodenwand
(13) als separater Einleger in die Gerätekomponente (7) eingebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffmulde (11) durch eine Frontwand (12) des Griffs (10) und eine schräg gestellte
Bodenwand (13) des Griffs (10) begrenzt ist, wobei die Bodenwand (13) mit einem vorderen
Rand (13a) an einen in vertikaler Richtung (y) der Gerätekomponente (7) betrachtet
unteren Rand (12a) der Frontwand (12) mündet, wodurch nach vorne hin eine tiefste
Stelle der Griffmulde (11) im vorderen Bereich geschaffen ist, und wobei die Bodenwand
(13) an der der Griffmulde (11) zugewandten Seite eine elektronische Bedien- und/oder
elektronische Anzeigeeinheit (20) aufweist.
2. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenwand (13) in einem Winkel (α) zwischen 25° und 65°, insbesondere zwischen
30° und 50° zur Frontwand (12) angeordnet ist und/oder die Frontwand (12) senkrecht
orientiert ist.
3. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Informationen an der Bodenwand (13) dargestellt sind.
4. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedieneinheit berührsensitive Bedienelemente aufweist und/oder die Anzeigeeinheit
ein TFT-Display umfasst.
5. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in vertikaler Richtung der Gerätekomponente (7) betrachtet, ein oberes Ende (13b)
der Bodenwand (13) weiter oben angeordnet ist, als ein oberes Ende (12b) der Frontwand
(12) des Griffs (10).
6. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenwand (13) aus Glas ausgebildet ist.
7. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffmulde (11) in Richtung ihrer Breite an gegenüberliegenden Enden durch, insbesondere
dreieckförmige, Begrenzungswände (14, 15) begrenzt ist.
8. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Frontwand (12) des Griffs (10) in die Gerätekomponente (7) integriert
ist.
9. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenwand (13) als separates Teil und plattenartig ausgebildet ist.
10. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenwand (13) zerstörungsfrei lösbar an der Gerätekomponente (7) angeordnet
ist.
11. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gerätekomponente (7) ein einstückiges Grundteil (22) aufweist, in dem die Griffmulde
(11) in ihrer Formgebung integriert ausgebildet ist und welches ein schräg gestelltes
Aufnahmebett (25) aufweist, in das die als Einleger ausgebildete Bodenwand (13) versenkt
angeordnet ist.
12. Haushaltskältegerät (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmebett (25) an einer ersten Längsseite (29) eine Hinterschneidung (30)
aufweist, in welche ein schräg zu einer Vorderseite (34) des Einlegers angeordneter
erster Längsrand (33) des Einlegers eintaucht und/oder das Aufnahmebett (25) an einer
zweiten Längsseite (31) zumindest eine federnde Zunge (26) aufweist, die im montierten
Endzustand des Einlegers im Aufnahmebett (25) an einen zweiten Längsrand (35) des
Einlegers drückend angeordnet ist.
13. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontwand (12) des Griffs (10) in einer Frontwand (9) der Gerätekomponente (7)
integriert ist und eine Frontseite (17) der Frontwand (12) des Griffs (10) bündig
mit einer Frontseite (18) der Frontwand (9) der Gerätekomponente (7) angeordnet ist.
14. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gerätekomponente eine Schublade (7) oder eine Tür (3, 4) ist.
1. Household appliance (1) with a housing (2) and with an appliance component (7) arranged
on the housing (2) and separate from the housing (2), which can be moved relative
to the housing (2), and with a handle (10) arranged on the appliance component (7),
wherein the handle (10) has a handle recess (11) which can be gripped from above,
wherein the bottom wall (13) is introduced into the appliance component (7) as a separate
insert, characterised in that the handle recess (11) is delimited by a front wall (12) of the handle (10) and a
slanted bottom wall (13) of the handle (10), wherein the bottom wall (13) ends with
a front edge (13a) on a lower edge (12a) of the front wall (12), viewed in the vertical
direction (y) of the appliance component (7), whereby towards the front a deepest
point of the handle recess (11) is created in the front region and wherein the bottom
wall (13) has an electronic control and/or electronic display unit (20) on the side
facing the handle recess (11).
2. Household appliance (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the bottom wall (13) is arranged at an angle (α) between 25° and 65°, in particular
between 30° and 50° relative to the front wall (12), and/or the front wall (12) is
oriented at a right angle.
3. Household appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that information is displayed on the bottom wall (13).
4. Household appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the control unit has touch-sensitive control elements and/or the display unit is
a TFT display.
5. Household appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that viewed in the vertical direction of the appliance component (7), an upper end (13b)
of the bottom wall (13) is arranged further to the top than an upper end (12b) of
the front wall (12) of the handle (10).
6. Household appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the bottom wall (13) is made from glass.
7. Household appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the handle recess (11) is delimited in the direction of its width on opposite ends
by, in particular triangular, boundary walls (14, 15).
8. Household appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that at least the front wall (12) of the handle (10) is integrated into the appliance
component (7).
9. Household appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the bottom wall (13) is embodied as a separate part and in a plate-like manner.
10. Household appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the bottom wall (13) is arranged in a non-destructive, detachable manner on the appliance
component (7).
11. Household appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the appliance component (7) has a one-piece basic component (22) in which the handle
recess (11) is embodied in an integrated manner in terms of its molding and which
has a slanted receiving bed (25) into which the bottom wall (13) embodied as an insert
is arranged countersunk.
12. Household appliance (1) according to claim 11, characterised in that the receiving bed (25) has an undercut (30) on a first longitudinal side (29), in
which a first longitudinal edge (33) of the insert arranged at a slant to a front
side (34) of the insert penetrates and/or the receiving bed (25) has at least one
resilient tongue (26) on a second longitudinal side (31), which is arranged so as
to press on a second longitudinal edge (35) of the insert when the insert is assembled
in the end state in the receiving bed (25).
13. Household appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the front wall (12) of the handle (10) is integrated in a front wall (9) of the appliance
component (7) and a front side (17) of the front wall (12) of the handle (10) is arranged
flush with a front side (18) of the front wall (9) of the appliance component (7).
14. Household appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the appliance component is a drawer (7) or a door (3, 4)
1. Appareil électroménager (1) comprenant un carter (2) et un composant d'appareil (7)
disposé sur le carter (2) et séparé du carter (2), qui est mobile par rapport au carter
(2), et une poignée (10) disposée sur le composant d'appareil (7), dans lequel la
poignée (10) comprend une cavité de préhension (11) pouvant être saisie de derrière
par le haut, dans lequel la paroi inférieure (13) est introduite dans le composant
d'appareil (7) sous forme d'un insert séparé,
caractérisé en ce que la cavité de préhension (11) est délimitée par une paroi frontale (12) de la poignée
(10) et une paroi inférieure (13) de la poignée (10) disposée de façon inclinée, dans
lequel la paroi inférieure (13) débouche, avec un bord avant (13a), sur un bord inférieur
(12a) de la paroi frontale (12) vu dans une direction verticale (y) du composant d'appareil
(7), au moyen de quoi un endroit le plus profond de la cavité de préhension (11) vers
l'avant est ménagé dans la partie frontale, et dans lequel la paroi inférieure (13)
comprend sur le côté orienté vers la cavité de préhension (11) une unité de commande
électronique et/ou d'affichage électronique (20).
2. Appareil électroménager (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la paroi inférieure (13) est disposée selon un angle (a) de 25° à 65°, en particulier
de 30° à 50° par rapport à la paroi frontale (12) et/ou la paroi frontale (12) est
orientée verticalement.
3. Appareil électroménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des informations sont représentées sur la paroi inférieure (13).
4. Appareil électroménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité de commande comprend des éléments de commande tactiles et/ou l'unité d'affichage
comprend un écran TFT.
5. Appareil électroménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, vu dans une direction verticale du composant d'appareil (7), une extrémité supérieure
(13b) de la paroi inférieure (13) est disposée plus haut qu'une extrémité supérieure
(12b) de la paroi frontale (12) de la poignée (10).
6. Appareil électroménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la paroi inférieure (13) est réalisée en verre.
7. Appareil électroménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la cavité de préhension (11) est délimitée en direction de sa largeur à des extrémités
opposées par des parois de délimitation (14, 15), en particulier de forme triangulaire.
8. Appareil électroménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins la paroi frontale (12) de la poignée (10) est intégrée dans le composant
d'appareil (7).
9. Appareil électroménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la paroi inférieure (13) est réalisée sous forme d'une pièce séparée et en forme
de plaque.
10. Appareil électroménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la paroi inférieure (13) est disposée sur le composant d'appareil (7) de façon à
pouvoir être détachée sans dommages.
11. Appareil électroménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le composant d'appareil (7) comprend une pièce de base d'un seul tenant (22), dans
laquelle la cavité de préhension (11) est formée intégralement dans sa conformation
et qui comprend un lit de logement (25) disposé de façon inclinée, dans lequel la
paroi inférieure (13) réalisée sous forme d'insert est disposée de façon encastrée.
12. Appareil électroménager (1) selon la revendication 11, caractérisé en ce que le lit de logement (25) comprend sur un premier côté longitudinal (29) une contre-dépouille
(30), dans laquelle un premier bord longitudinal (33) de l'insert incliné par rapport
à un côté avant (34) de l'insert plonge et/ou le lit de logement (25) comprend sur
un second côté longitudinal (31) au moins une languette élastique (26), qui, à l'état
de montage final de l'insert dans le lit de logement (25), est disposée de façon à
appuyer contre un second bord longitudinal (35) de l'insert.
13. Appareil électroménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la paroi frontale (12) de la poignée (10) est intégrée dans une paroi frontale (9)
du composant d'appareil (7) et un côté avant (17) de la paroi frontale (12) de la
poignée (10) est disposé en affleurement avec un côté avant (18) de la paroi frontale
(9) du composant d'appareil (7).
14. Appareil électroménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le composant d'appareil est un tiroir (7) ou une porte (3, 4).