[0001] Die Erfindung betrifft ein Haushaltskältegerät mit einem Aufnahmeraum für Lebensmittel,
der durch Wände eines Innenbehälters begrenzt ist. Das Haushaltskältegerät weist eine
zum Innenbehälter separate Trennplatte auf, welche den Aufnahmeraum in Teilvolumen
separiert und somit im Aufnahmeraum selbst angeordnet ist. Die Trennplatte ist zerstörungsfrei
lösbar in dem Aufnahmeraum angeordnet. Die Trennplatte ist mehrteilig ausgebildet
und weist ein in Höhenrichtung des Haushaltskältegeräts betrachtet oberes Plattenteil
und ein dazu separates und mit dem ersten Plattenteil verbundenes, zweites unteres
Plattenteil auf.
[0002] Derartige Trennplatten, die in einem Aufnahmeraum eines Haushaltskältegeräts angeordnet
werden können und auch als Fachböden bezeichnet werden können, sind aus dem Stand
der Technik bekannt. So zeigt die
EP 1 677 060 A1 ein Kühlgerät mit einer derartigen Trennplatte.
[0003] Bei der dortigen Ausführung ist ein oberes Plattenteil eine Glasplatte und ein unteres
Plattenteil ist daran angeordnet. Das untere Plattenteil weist mehrere Vorsprünge
auf, die unterschiedliche Höhen haben. Nur außenseitige Vorsprünge, die als schmale
Stege gebildet sind, sind mit der Glasplatte verbunden und weisen dazu kleine Auflagebereiche
beziehungsweise Auflagestege auf, sodass die Glasplatte nicht nur auf den schmalen
Randseiten der Vorsprünge aufsitzt.
[0004] Durch die seitlich überstehende Glasplatte und die gegenüber den äußersten Vorsprüngen
seitlich überstehende Ausgestaltung des unteren Plattenteils ist eine Einbuchtung
gebildet. Bei dieser Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Trennplatte in ihrer Unterbaugruppe,
die durch das untere Plattenteil gebildet ist, auf Aufnahmen, die an dem Innenbehälter
angeformt sind, aufsitzt. Dadurch erstreckt sich die gesamte Trennplatte oberhalb
dieser Aufnahme. Dadurch wird beim Einsatz der relativ hoch aufbauenden Trennplatte
der Aufnahmeraum oberhalb dieser Aufnahmen an dem Innenbehälter reduziert und die
Aufnahmen sind andererseits in dem unteren Teilvolumen, das unterhalb der Trennplatte
gebildet ist, freiliegend, wodurch auch entsprechender Bauraum eingeschränkt wird.
[0005] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Haushaltskältegerät zu schaffen, bei
welchem eine Trennplatte so in dem Aufnahmeraum positionierbar ist, dass die dadurch
erzeugten Teilvolumen noch maximal groß sind, andererseits Positionierelemente an
dem Innenbehälter, an denen die Trennplatte angeordnet ist, von der Trennplatte quasi
umgriffen werden und die mehrteilige Trennplatte dennoch mechanisch stabil an den
Positionierelementen gehalten werden.
[0006] Diese Aufgabe wird durch ein Haushaltskältegerät, welches die Merkmale nach Anspruch
1 aufweist, gelöst.
[0007] Ein Aspekt der Erfindung betrifft ein Haushaltskältegerät mit einem Aufnahmeraum
für Lebensmittel, der durch Wände eines Innenbehälters des Haushaltskältegeräts begrenzt
ist. Das Haushaltskältegerät weist eine zum Innenbehälter separate Trennplatte auf,
welche den Aufnahmeraum in Teilvolumen separiert und welche zerstörungsfrei lösbar
in dem Aufnahmeraum angeordnet ist.
[0008] Die Trennplatte ist mehrteilig ausgebildet und weist ein oberes flächiges Plattenteil
und ein dazu separates und mit dem ersten Plattenteil verbundenes unteres zweites
flächiges Plattenteil auf. Die beiden Plattenteile sind somit plattenförmige Teile,
die durch ihre Flächenmaße auch die Flächenausmaße der Trennplatte vorgegeben. An
einem der Plattenteile ist eine an einem Seitenrand des Plattenteils ausgebildete
Aufnahmenut ausgebildet, die somit ein Aufnahmevolumen dieser Aufnahmenut begrenzt.
Diese Aufnahmenut und somit das Aufnahmevolumen ist zur Aufnahme eines an dem Innenbehälter
angeordneten Positionierelements zur Halterung der Trennplatte an dem Positionierelement
ausgebildet, und zwar derart, dass das Positionierelement in das Aufnahmevolumen eintauchend
eingreifend angeordnet ist. Durch eine derartige Ausgestaltung kann die Trennplatte,
die mehrteilig ausgebildet ist, spezifisch an dem Innenbehälter befestigt werden,
nämlich dahingehend, dass sich das Positionierelement quasi auf Höhe der Trennplatte
mit der Trennplatte mechanisch koppelt, indem es in diese spezifisch ausgebildete
Aufnahmenut eingreift. Dadurch wird sowohl das obere, als auch das untere Teilvolumen
des Aufnahmeraums nicht unerwünscht eingeschränkt, wie es im Stand der Technik der
Fall ist. In Höhenrichtung betrachtet sind somit die Trennplatte und das Positionierelement
zumindest bereichsweise auf gleicher Höhe ausgebildet, insbesondere über die gesamte
Höhe des Positionierelements auf gleicher Höhe angeordnet. Durch diese Ausgestaltung
erstreckt sich die Trennplatte im angeordneten Zustand somit in Höhenrichtung betrachtet
beidseits des Positionierelements. Darüber hinaus ist durch die Ausgestaltung dahingehend,
dass die Aufnahmenut nur an einem der beiden Plattenteile integriert ausgebildet ist,
auch eine mechanisch hochstabile Ausgestaltung realisiert. Insbesondere kann die Aufnahmenut
vollständig nur an einem der beiden Plattenteile ausgebildet sein. Sowohl durch die
Gewichtskraft der Trennplatte selbst als auch zusätzliche Gewichtskräfte, die durch
Lagergüter auf der Trennplatte erzeugt werden können, ist es somit durch diese Ausführung
vermieden, dass sich durch diese Kräfte, die dann auch auf die Verbindungsstelle zwischen
den beiden Plattenteilen wirken würde, die Plattenteile trennen. Indem lediglich die
an einem der beiden Plattenteile vollständig ausgebildete Aufnahmenut mit dieser Gewichtskraft
beaufschlagt wird, wirkt diese Gewichtskraft nicht auf die Verbindungsstelle der beiden
Plattenteile. Dies ist auch vorteilhaft gegenüber derartigen Ausführungen, bei denen
die Aufnahmenut einerseits durch eine an einem ersten Plattenteil ausgebildete Nutwand
und andererseits durch eine an dem anderen Plattenteil ausgebildete Nutwand begrenzt
wäre.
[0009] Nicht zuletzt ist durch die oben genannte Ausgestaltung, bei welcher die Aufnahmenut
an einem Plattenteil ausgebildet ist, auch die Formgebung dieser Aufnahmenut dauerhaft
beibehalten, da sich auch dann, wenn sich die Plattenteile gegebenenfalls minimal
zueinander positionell verändern, dennoch die Größe, insbesondere die Höhe, der Aufnahmenut
dadurch nicht verändert.
[0010] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass eine die Aufnahmenut begrenzende obere Nutwand
eine in Breitenrichtung der Trennplatte bemessene Breite aufweist, die zwischen 80
Prozent und 120 Prozent der in dieser Breitenrichtung bemessenen Breite einer die
Aufnahmenut begrenzenden unteren Nutwand beträgt. Zusätzlich oder anstatt dazu gilt
entsprechendes für die Nutwände in Tiefenrichtung. Durch diese Ausgestaltung sind
in Breitenrichtung und/oder Tiefenrichtung die Nutwände sehr ähnlich oder gleich breit
ausgebildet, sodass auch die Begrenzung des Aufnahmevolumens relativ symmetrisch ausgebildet
ist. Gerade das Eintauchen des Positionierelements in das Aufnahmevolumen und eine
möglichst großflächige mechanische Kontaktierung, insbesondere der oberen Nutwand,
mit dem Positionierelement ist dadurch ermöglicht, wodurch auch eine sehr mechanisch
stabile Lagerung ermöglicht ist. Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass die Nutwände
ein derartiges Längenverhältnis zueinander aufweisen, dass das Positionierelement
darin aufgenommen werden kann.
[0011] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Aufnahmenut in dem oberen, ersten Plattenteil
ausgebildet ist.
[0012] Es kann auch vorgesehen sein, dass die Aufnahmenut in dem unteren, zweiten Plattenteil
ausgebildet ist.
[0013] Die beiden Plattenteile können jeweils einstückige Teile sein. Das zumindest eine
einstückige Plattenteil kann aus Kunststoff ausgebildet sein.
[0014] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die beiden Plattenteile zerstörungsfrei lösbar
verbunden sind. Dadurch ist auch ein Montieren und Demontieren möglich, beispielsweise
zu spezifischen Reinigungszwecken oder zum Austausch von zumindest einem der beiden
Plattenteile.
[0015] In einer vorteilhaften Ausführung sind die beiden Plattenteile durch mehrere Rastverbindungen
miteinander verbunden. Dadurch können die beiden Plattenteile auch schnell und dennoch
sicher und mechanisch stabil miteinander verbunden werden.
[0016] In einer vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass in einem Zwischenraum zwischen
den beiden Plattenteilen ein thermisches Isolationsmaterial ausgebildet ist. Es kann
hier ein zerstörungsfrei entnehmbares Isolationsmaterial enthalten sein. Es kann jedoch
auch ein Isolationsschaum eingebracht sein.
[0017] In vorteilhafter Weise ist die Trennplatte in Höhenrichtung des Haushaltskältegeräts
betrachtet auf Höhe einer frontseitigen und zur Trennplatte separaten Quertraverse
angeordnet und in Tiefenrichtung des Haushaltskältegeräts betrachtet hinter der Quertraverse
angeordnet. Durch eine derartige Ausgestaltung ist es gerade bei Haushaltskältegeräten
möglich, eine spezifische Anordnung der Trennplatte einfach und sicher zu ermöglichen,
bei denen ein einziger zusammenhängender Aufnahmeraum frontseitig und somit im Bereich
einer Beschickungsöffnung mit der Quertraverse, die horizontal orientiert ist, in
zwei Teilbereiche der Beschickungsöffnung separiert ist und darüber hinaus auch dann
der dahinterliegende Aufnahmeraum durch die Trennplatte, die auf gleicher Höhenlage
zur Quertraverse angeordnet ist, entsprechend separiert ist. Die Quertraverse ist
hier vorzugsweise fest an dem Gehäuse verbaut, wohingegen die Trennplatte vorzugsweise
zerstörungsfrei lösbar entnommen werden kann.
[0018] In vorteilhafter Weise sind die beiden plattenförmigen Plattenteile wannenförmig
ausgebildet. Dazu sind sie dann auch in sich stabil und verwindungssteif.
[0019] Durch die genannten Aspekte der Erfindung ist in besonders vorteilhafter Weise bei
Ausführungen, bei denen die beiden Plattenteile zerstörungsfrei lösbar verbunden sind,
insbesondere durch Rastverbindungen verbunden sind, die Krafteinwirkung auf diese
Verbindungen minimiert, wenn die Trennplatte an den Positionierelementen am Innenbehälter
angeordnet ist, insbesondere daran aufgehängt ist. Gerade auch dann, wenn die Rastverbindungen
schwächer werden würden oder nachlassen würden, ist immer noch ein Herunterfallen
der kompletten Trennplatte vermieden.
[0020] Mit Angaben "oben", "unten", "vorne", "hinten, "horizontal", "vertikal", "Tiefenrichtung",
"Breitenrichtung", "Höhenrichtung" etc. sind die bei bestimmungsgemäßen Gebrauch und
bestimmungsgemäßem Anordnen der Vorrichtung bzw. des Geräts und bei einem dann vor
dem Gerät stehenden und in Richtung des Geräts blickenden Beobachter gegebenen Positionen
und Orientierungen angegeben.
[0021] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der
Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen,
sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren
alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils
angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen verwendbar, ohne den
Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen von der Erfindung
als umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit gezeigt und
erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den erläuterten
Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind. Es sind auch Ausführungen und Merkmalskombinationen
als offenbart anzusehen, die somit nicht alle Merkmale eines ursprünglich formulierten
unabhängigen Anspruchs aufweisen. Es sind darüber hinaus Ausführungen und Merkmalskombinationen,
insbesondere durch die oben dargelegten Ausführungen, als offenbart anzusehen, die
über die in den Rückbezügen der Ansprüche dargelegten Merkmalskombinationen hinausgehen
oder abweichen.
[0022] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung von Teilkomponenten eines Ausführungsbeispiels eines
Haushaltskältegeräts;
- Fig. 2
- eine vergrößerte Darstellung eines Teilbereichs des Haushaltskältegeräts gemäß Fig.
1;
- Fig. 3
- eine Schnittdarstellung des Haushaltskältegeräts gemäß Fig. 2 in einem Teilbereich;
- Fig.
- 4 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Trennplatte des
Haushaltskältegeräts; und
- Fig. 5
- eine vergrößerte Darstellung eines Teilbereichs der Trennplatte gemäß Fig. 4.
[0023] In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0024] In Fig. 1 ist in einer perspektivischen Darstellung ein Haushaltskältegerät 1 gezeigt,
welches zum Lagern und Konservieren von Lebensmitteln ausgebildet ist. Das Haushaltskältegerät
1 weist ein Gehäuse 2 auf, in dem ein Aufnahmeraum 3 ausgebildet ist. Der Aufnahmeraum
3 ist durch Wände eines Innenbehälters 4 begrenzt. Frontseitig weist der Innenbehälter
4 eine Beschickungsöffnung 5 auf, die durch nicht gezeigte Türen verschließbar ist.
Die Türen sind schwenkbar an dem Gehäuse 2 angeordnet. Der Aufnahmeraum 3 ist durch
eine Quertraverse 6, die sich in Breitenrichtung (x-Richtung) erstreckt, in einem
oberen Beschickungsöffnungsbereich 7 und einem unteren Beschickungsöffnungsbereich
8 separiert. Die Quertraverse 6 ist balkenartig ausgebildet und erstreckt sich in
diesem Frontbereich, der die Beschickungsöffnung 5 begrenzt.
[0025] Darüber hinaus weist im Ausführungsbeispiel das Haushaltskältegerät 1 einen zum ersten
Aufnahmeraum 3 separaten zweiten Aufnahmeraum 9 auf, der in Höhenrichtung (y-Richtung)
unterhalb des ersten Aufnahmeraums 3 ausgebildet ist. Der erste Aufnahmeraum 3 ist
vorzugsweise ein Kühlfach, wohingegen der zweite Aufnahmeraum 9 vorzugsweise ein Gefrierfach
ist. Der zweite Aufnahmeraum 9 ist ebenfalls durch eine nicht gezeigte Tür verschließbar,
die unabhängig von den Türen, die zum Verschließen des Kühlfachs vorgesehen sind,
handhabbar ist. Die Tür des zweiten Aufnahmeraums 9 kann vorzugsweise eine Frontwand
einer Schublade sein, die in Tiefenrichtung (z-Richtung) hineinschiebbar und herausziehbar
ist.
[0026] Darüber hinaus weist das Haushaltskältegerät 1 eine Trennplatte 10 auf, die ein separates
Bauteil ist und im Aufnahmeraum 3 angebracht ist. Die Trennplatte 10 erstreckt sich
über die gesamte Breite des Aufnahmeraums 3 und erstreckt sich in Tiefenrichtung ebenfalls
derart, dass der Aufnahmeraum 3 in zwei Teilvolumen 3a und 3b separiert wird. Es kann
dann vorgesehen sein, dass beispielsweise das obere Teilvolumen 3a weiterhin als Kühlfach
ausgebildet ist, wohingegen das zweite Teilvolumen 3b als spezifisches Frischhaltefach
ausgebildet ist, in dem beispielsweise zum ersten Teilvolumen 3a und unabhängig davon
unterschiedliche Lagerbedingungen, insbesondere unterschiedliche Temperaturen und/oder
eine unterschiedliche Luftfeuchte, eingestellt werden können.
[0027] Die Trennplatte 10, die somit dann auch zumindest für das obere Teilvolumen 3a einen
Boden beziehungsweise einen Fachboden darstellt, ist vorzugsweise zerstörungsfrei
lösbar aus dem Aufnahmeraum 3 entnehmbar.
[0028] Darüber hinaus ist zu erkennen, dass in Höhenrichtung betrachtet die Trennplatte
10 auf gleicher Höhenlage wie die Quertraverse 6 angeordnet ist und in Tiefenrichtung
des Haushaltskältegeräts 1 betrachtet die Trennplatte 10 direkt hinter der Quertraverse
6 angeordnet ist.
[0029] In Fig. 2 ist eine vergrößerte Darstellung des Haushaltskältegeräts 1 im Bereich
der Trennplatte 10 gezeigt.
[0030] In Fig. 3 ist eine Darstellung des Haushaltskältegeräts 1 entlang der Schnittlinie
III-III in Fig. 2 gezeigt, wobei hier nur ein Teilbereich dieser Schnittdarstellung
gezeigt ist, nämlich in Tiefenrichtung betrachtet im hinteren Bereich der Trennplatte
10. Wie hier zu erkennen ist, ist an einer vertikalen Seitenwand 11 des Innenbehälters
4 ein Positionierelement 12 angeformt. Es ist zu erkennen, dass sich dieses Positionierelement
12 in Tiefenrichtung hier auch bis zu einer Rückwand 13 erstreckt. Die Rückwand 13
kann einstückiger Bestandteil des Innenbehälters 4 sein, kann jedoch auch eine separate
Wand sein, die in Tiefenrichtung vor einer in den Innenbehälter 4 integrierten Rückwand
angeordnet ist.
[0031] Die Trennplatte 10 ist hier mehrteilig ausgebildet und weist ein erstes oberes Plattenteil
14 auf, welches insbesondere wannenartig ausgebildet ist. Die Trennplatte 10 weist
darüber hinaus ein zum ersten, oberen Plattenteil 14 separates, zweites, unteres Plattenteil
15 auf. Die beiden separaten Plattenteile 14 und 15 sind insbesondere zerstörungsfrei
lösbar verbunden, insbesondere durch eine oder mehrere Rastverbindungen. Die beiden
Plattenteile 14 und 15 sind jeweils einstückig ausgebildet, insbesondere jeweils als
Kunststoffteile ausgebildet.
[0032] Ein Zwischenraum 16, der durch die Plattenteile 14 und 15 umschlossen ist, kann durch
ein thermisches Isolationsmaterial, insbesondere einen Isolationsschaum, zumindest
bereichsweise gefüllt sein.
[0033] An einem hinteren Bereich 17 des ersten, oberen Plattenteils 14 ist eine Aufnahmenut
18 einstückig ausgebildet. Die Aufnahmenut 18 weist ein Aufnahmevolumen 19 auf, welches
zur Seite hin und nach hinten hin offen ist. Das Aufnahmevolumen 19 wird durch eine
obere Nutwand 20 und eine dazu beabstandete und insbesondere parallel dazu orientierte
untere Nutwand 21 begrenzt. Wie in Fig. 3 zu erkennen ist, ist im eingesetzten Zustand
der Trennplatte 10 das Positionierelement 12 in die Aufnahmenut 18 eingreifend angeordnet.
Dazu taucht das Positionierelement 12 in das Aufnahmevolumen 19 ein. Wie zu erkennen
ist, erstrecken sich die beiden Nutwände 20 und 21 in Tiefenrichtung im Wesentlichen
gleich lang. Vorzugsweise sind die Nutwände 20 und 21 bezüglich ihrer in Fig. 3 in
Tiefenrichtung betrachteten Ausmaße innerhalb eines Intervalls zwischen 80 Prozent
und 120 Prozent der jeweils anderen Ausmaßdimension der anderen Nutwand. Vorzugsweise
gilt das in Fig. 3 Dargestellte bezüglich der Nutwände 20 und 21 auch in der dazu
senkrechten Breitenrichtung.
[0034] Vorzugsweise erstreckt sich diese Aufnahmenut 18 in Tiefenrichtung der Trennplatte
10 maximal über die Hälfte der Trennplatte, insbesondere maximal über 30 Prozent der
Trennplatte 10.
[0035] In Fig. 4 ist eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels der Trennplatte
10 gezeigt. Die Trennplatte 10 ist hier mit Blick auf den hinteren Rand dargestellt,
der der Rückwand 13 zugewandt ist. Es ist zu erkennen, dass die gesamte Aufnahmenut
18 mit beiden Nutwänden 20 und 21 in nur eines der beiden Plattenteile, nämlich das
obere Plattenteil 14, einstückig ausgebildet ist.
[0036] Darüber hinaus sind in Fig. 4 auch beispielhafte Rastverbindungen 22, 23 und 24 gezeigt,
mit denen die beiden Plattenteile 14 und 15 miteinander verbunden sind.
[0037] Die Aufnahmenut 18 ist an Seitenrändern 14a und 14b des Plattenteils 14 ausgebildet
und sowohl in Breitenrichtung zur Seite hin offen als auch in Tiefenrichtung nach
hinten offen ausgebildet.
[0038] In Fig. 5 ist eine vergrößerte Darstellung des Teilausschnitts I der Trennplatte
10 in Fig. 4 gezeigt. Die Ausgestaltung der Aufnahmenut 18 in einem hinteren Eckbereich
25 der Trennplatte 10, insbesondere in einem hinteren Eckbereich des oberen Plattenteils
14, ist zu erkennen. Darüber hinaus ist auch eine detailliertere Darstellung der Rastverbindung
23 zu erkennen. Hier ist ein Rastbügel 23a an dem oberen Plattenteil 14 einstückig
angeformt, in welchen ein Rastelement 23b, welches einstückig an dem zweiten Plattenteil
15 angeformt ist, eingerastet.
[0039] Auch in Fig. 4 und Fig. 5 ist die jeweils wannenartige Ausgestaltung der Plattenteile
14 und 15 zu erkennen.
Bezugszeichenliste
[0040]
- 1
- Haushaltskältegerät
- 2
- Gehäuse
- 3
- erster Aufnahmeraum
- 3a
- erstes Teilvolumen
- 3b
- zweites Teilvolumen
- 4
- Innenbehälter
- 5
- Beschickungsöffnung
- 6
- Quertraverse
- 7
- oberer Beschickungsöffnungsbereich
- 8
- unterer Beschickungsöffnungsbereich
- 9
- zweiter Aufnahmeraum
- 10
- Trennplatte
- 11
- vertikale Seitenwand
- 12
- Positionierelement
- 13
- Rückwand
- 14a
- Seitenrand
- 14b
- Seitenrand
- 14
- oberes Plattenteil
- 15
- unteres Plattenteil
- 16
- Zwischenraum
- 17
- hinterer Bereich
- 18
- Aufnahmenut
- 19
- Aufnahmevolumen
- 20
- Nutwand
- 21
- Nutwand
- 22
- Rastverbindung
- 23
- Rastverbindung
- 23a
- Rastbügel
- 23b
- Rastelement
- 24
- Rastverbindung
- 25
- Eckbereich
1. Haushaltskältegerät (1) mit einem Aufnahmeraum (3, 9) für Lebensmittel, der durch
Wände (11, 13) eines Innenbehälters (4) begrenzt ist, und einer zum Innenbehälter
(4) separaten Trennplatte (10), welche den Aufnahmeraum (3, 9) in Teilvolumen (3a,
3b) separiert und welche zerstörungsfrei lösbar in dem Aufnahmeraum (3, 9) angeordnet
ist, wobei die Trennplatte (10) mehrteilig ausgebildet ist und ein erstes, oberes
Plattenteil (14) und ein dazu separates und mit dem ersten Plattenteil (14) verbundenes
zweites, unteres Plattenteil (15) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass an einem der Plattenteile (14, 15) eine an einem Seitenrand (14a, 14b) des Plattenteils
(14, 15) ausgebildete Aufnahmenut (18) mit einem Aufnahmevolumen (19) ausgebildet
ist, in welches ein an dem Innenbehälter (4) angeordnetes Positionierelement (12)
zur Halterung der Trennplatte (10) an dem Positionierelement (12) eintauchend eingreift.
2. Haushaltskältegerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine die Aufnahmenut (18) begrenzende obere Nutwand (20) eine in Breitenrichtung
(x) der Trennplatte (10) bemessene Breite aufweist, die zwischen 80% und 120% der
in dieser Breitenrichtung (x) bemessenen Breite einer die Aufnahmenut (18) begrenzenden
unteren Nutwand (21) beträgt und/oder eine die Aufnahmenut (18) begrenzende obere
Nutwand (20) eine in Tiefenrichtung (z) der Trennplatte (10) bemessene Tiefe aufweist,
die zwischen 80% und 120% der in dieser Tiefenrichtung (z) bemessenen Tiefe einer
die Aufnahmenut (18) begrenzenden unteren Nutwand (21) beträgt
3. Haushaltskältegerät (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmenut (18) in dem oberen, ersten Plattenteil (14) ausgebildet ist.
4. Haushaltskältegerät (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmenut (18) in dem unteren, zweiten Plattenteil (15) ausgebildet ist.
5. Haushaltskältegerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmenut (18) in einem hinteren Eckbereich (25) der Trennplatte (10) ausgebildet
ist und in Breitenrichtung (x) der Trennplatte (10) zum Eintauchen des Positionierelements
(12) offen ausgebildet ist und in Tiefenrichtung (z) zum Eintauchen des Positionierelements
(12) offen ausgebildet ist.
6. Haushaltskältegerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Plattenteile (14, 15) zerstörungsfrei lösbar verbunden sind.
7. Haushaltskältegerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Plattenteile (14, 15) mit Rastverbindungen (22, 23, 24) verbunden sind.
8. Haushaltskältegerät (1) nach einen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Zwischenraum (16) zwischen den Plattenteilen (14, 15) ein thermisches Isolationsmaterial
ausgebildet ist.
9. Haushaltskältegerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennplatte (10) in Höhenrichtung (y) betrachtet auf Höhe einer frontseitigen
Quertraverse (6) angeordnet ist und in Tiefenrichtung (z) betrachtet hinter der Quertraverse
(6) angeordnet ist.
10. Haushaltskältegerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Plattenteile (14, 15) jeweils einstückig ausgebildet sind.
11. Haushaltskältegerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beide Plattenteile (14, 15) wannenförmig ausgebildet sind.